Stanford und anderes

Hier gibt es eine schöne Zusammenfassung zu den neuen Entwicklungen im Falle der ins Gerede gekommenen Stanford Bank.

Und mein Gefühl sagt mir, dass wir am Rand von etwas sehr Unerfreulichem stehen, das sich in wenigen Wochen manifestieren wird. Es kann nicht ganz dumm sein, ein wenig Barmittel daheim zu haben. Fragt nicht.

Montag, 16. Februar 2009, 15:03, von donalphons | |comment

 
Diese glimmende Lunte dürfte die amerikanische Autoindustrie richtig gut aussehen lassen, falls sie das Pulverfaß erreicht.

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Credit Writedowns fragt, weshalb der Telegraph 16,3 Billionen Pfund verschwinden ließ.

Edit: Der Verschollene ist wieder da ... und kommt bald zum Kassieren.

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Mal ne blöde Frage.

Eigentlich war das Manöver von Porsche doch extrem clever und hat Horden von Hedge-Fonds, 'Analysten' und Tradern die alle der Herdenmenatlität gefolgt waren, extrem alt aussehen lassen.

Lustig ist dabei, dass Porsche den short sellern seine eigenen Aktien verkaufen konnte, mit denen die dann die Optionen bedienen mussten, die Porsche gezogen hat.

Ich habe den Eindruck hier heulen die Verlierer des Pokerspiels, dass sie vom größeren Kartenhai abgezockt wurden, also wo ist da das Problem außer dem Geheule der Leute die am falschen Ende des Short Squeezes standen?

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Ein brillanter Trade, in Dagobertscher Eleganz. Er wurde auch, soweit ich es beobachtet habe, mit dem Tenor 'unglückliche Verkettung der Ereignisse, wir haben nicht in Gewinnerzielungsabsicht gehandelt, wir gingen sofort an die Öffentlichkeit, als uns die gegenläufige Short-Spekulation bekannt wurde etc' sehr gut kommuniziert. Damit wären sie wahrscheinlich auch durch gekommen.

Was für Dagobert gilt, gilt auch für Porsche: einmal und nie wieder! Erst in dieser Disziplin, die den so unvermeidlichen wie törichten Supermanimpuls zähmt, erweist sich die eigene Klasse.

Offenbar taten sie es wieder. Und damit fällt, was Juristen beurteilen müssen, die alte Argumentation in sich zusammen. Es gibt auch ein Gewerberecht. Porsche sieht jetzt wie ein Hedge Fund aus, der sich als Autofirma tarnt.

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Warum Barmittel? Wenn es bei allen? Banken kein Geld mehr gibt, dann nützt mir mein Bargeld auch nicht lang. Der Supermarkt wird doch weiter EC-Karte akzeptieren (außer die Server brechen zusammen, weil jeder an sein Geld will), schließlich bleibt das Geld so im Kreislauf und keiner in dem Kreislauf muss es physisch haben.
Außerdem, wenn es nur kurze Zeit kein Bargeld gibt, dann kann ich noch beim Bäcker, auf dem Markt usw. bar zahlen, wenn es aber länger dauert, dann ist mein Bargeld weg und ich bin mit eingelagerten Lebensmitteln besser dran?

Passt zwar gerade nicht perfekt aber was macht man, wenn man keinen kurzen Weg in die Schweiz und auch weniger zu sichern hat? Die Wege nach Polen oder in die Tschechische Republik sind weit kürzer, die Währungen weit instabiler. Aber einen Kurs von mehr als 40 Kronen im nächsten halben Jahr halte ich für unwahrscheinlich. Das wäre dann ein Verlust von ~25%, falls der Euro nicht stärker schwächelt und wenn ich es nicht vorher in Benzin, Lebensmittel oder Haushaltsgeräte umgesetzt habe. Das Thema Silber wurde ausgiebig behandelt aber was ist mit "nützlicheren" Dingen? Wassertonnen, Geräte und Saatgut für den Garten; Sack Zement, 50-100 Meter Elektrokabel und Nägel, Schrauben usw. für Haus und Wohnung; die Füllung des Heizöltanks, ein paar Raummeter Holz oder eine Solaranlage (oder einen Ofen falls nicht vorhanden) einbauen.

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Da erinnere ich mich an einen Großonkel, der sein Vermögen vor dem Schlamassel des zweiten Weltkriegs in Stahl "konvertiert" hat, vorzugsweise solchen wie man ihn in Werkzeugmaschinen braucht. Irgendwie schaffte er es trotz Knappheit und Kriegsbewirtschaftung eine respektable Menge von dem Zeug im Keller zu bunkern. Das Haus ging bei einem Angriff hopps, er selbst kam mit Müh und Not und etlichen Blessuren irgendwie wieder zurück und machte sich dann mehr oder minder vergnügt daran, den Schutt beiseite zu räumen.
Er war der Erste, der nach dem Krieg wieder ein eigenes Haus hatte und ein Auto noch obendrein....
Es muss ja nicht gerade Teekannensilber oder Stahl sein, aber Sachwerte sind sicher ein guter Tipp. Streuobstwiesen zum Beispiel....

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Barmittel - Weil die Menge umlaufenden Bargeldes viel (viel!!) langsamer wächst als die Giralgeldmenge im Moment. Ergo - falls man an den großen Zusammenbruch glaubt - ist cash sinnvoller, weil es davon (nach einem Zusammenbruch) nur eine begrenzte Menge gibt, die dann wieder eine gewisse Wertaufbewahrungsfunktion hat.

Auch ohne großen Zusammenbruch würde ich nicht darauf wetten, *dauerhaft* und *immer* *überall* mit Karten bezahlen zu können; ein paar Tage Unterbrechnung sollte man mit cash immer überbrücken können .

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