Der Urlaub von der Bösartigkeit ist vorbei

10 Tage war ich fast nur nett und freundlich.

Das konnte natürlich nicht auf Dauer gut gehen, und so habe ich inzwischen in der FAZ darüber geschrieben, dass die infantile Nettigkeit konservativer Kreise keine Verdummung ist, sondern eine kluge Strategie des Überlebens. Schliesslich wollen wir ja nicht als vertrottelte Tea Party enden.

Donnerstag, 8. November 2012, 10:13, von donalphons | |comment

 
Entschuldigung, vielleicht noch mal den link checken ..?

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Danke für den Hinweis!

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manchmal fragte ich mich warum ich dann doch noch über die aktuellste ausgabe der SdG fliege ...

"Heute dagegen ist „konservativ" mit etwas Pech eine verkorkste Promenadenmischung von Vorfahren wie Jan Fleischhauer, Erika Steinbach, Gabor Steingart, Martin Walser und dem Ehepaar Sarrazin: Freudlos, uncharmant, gehässig und auch sonst ganz der nicht stubenreine Köter, den der Politikbetrieb der Mitte an der Autobahnraststätte Richtung grüne Zukunft und mediterrane Küche ausgesetzt hat."

ist mir grad wieder eingefallen ;)

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Da fällt einem kurz der verbale Flammenwerfer runter und schon sind überall verkohlte Leichen...

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blut. es muss blut fliessen. immer her mit den gehässigkeiten. ;-)

lieber rollproll, genau dieser satz ist es: ja! ja!!

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Apropos infantil
http://www.zeit.de/lebensart/2012-11/magazin-the-germans
Grundgütiger. Da kann man nur froh sein, wenn man die 35 bereits hinter sich gelassen hat...

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Ich habe mich auch gerade geschüttelt.

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Noch so ein Ding, das jenseits von der Berliner Stadtautobahn nicht existiert.

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Ha ha.

Ich hätte es aber konsequent "The Good Germans" genannt.

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... habe grad mal the Germans überflogen.
Das Titelbild mit dem nackten Bärtigen trägt doch wirklich den Titel "penis_980x360.jpg".
Aus offensichtlichen Gründen.

Ui - sind die aber progressiv.

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Zumindest lesbar: die Leser-Kommentare dort ! (also in der ZEIT, zu diesem Anpreiseartikel)

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Ich bin keine 35, aber vermutlich habe ich den falschen Background um sowas toll zu finden.

(kein Großstädter, im falschen System aufgewachsen, besitzt kein Smartphone)

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keine relevanz außerhalb des sbahnrings ? mhh wäre mit der aussage vorsichtig. was ist mit den ganzen wohlstandsverwahrlostne süddeutschen, die im laufe ihres studiums die mieten in wechselnden stadtteilen der hauptstadt nach oben treiben? von denen bleiben nicht alle hier, wer irgendwann dann doch mal eigenes geld verdienen will landet wieder in stuttgart, frankfurt, münchen oder anderen dummen städten an stinkenden flüssen.
die werden ihre berliner lebenswelt aus kerndlfresserei und weniger ist mehr auch in den anderen bereichen der republik einführen.

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.
A propos konservativ à la USA: So sind sie.

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The Germans: Der Titel ist, so Zepter, "ein Synonym für die Deutschen in einer globalisierten Welt."
Ich finde derartiges Gebrabbel ja manchmal urkomisch. Aber nur an Tagen des souveränen Umgangs mit dem Deutsch-sein.

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diktionaftis, boah, musste das sein, auch noch auf die herauslugende Nille hinzuweisen? Die hätte ich sonst locker übersehen...

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@jeeves:
Gibs zu, dass ist doch ein vier Jahre alter Screenshot :)

Damals fand ich die Trauer-Arbeit der bedauernwerten GOP-Anhänger aber fast noch schriller. Übrigens, 2004 hat man von frustrierten Liberalen auch oft genug gehört, man würde das Land verlassen und nach Kanada auswandern und ähnliches.

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Nov 2012
Ich geb' nur zu: Ich hab den Hinweis von fefe.

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jay
nach "neon für lifestyle eltern" jetzt "neon für mittdreissiger"

kannst gar nicht so viel keandlfressen wiest kotzen willst

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was verbirgt sich denn hinter der neon für lifestyleellies ?

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Da kann man froh sein, dass zu 35 ein weiter Abstand ist.

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Hab mich schon gewundert.

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Der Fleischhauer ist doch ein Clown. Der wird doch nur dafür bezahlt, dass er eine Rolle spielt.

Alle meine US-Freunde haben Obama gewählt, so wie die Mehrheit dort. Und die wollen die Staaten ganz gewiss nicht auf den Knien sehn.

Ich mag übrigens diese Analyse:

http://33revolutionsperminute.wordpress.com/2012/11/08/the-gop-delusion-how-conservatives-were-mugged-by-reality/

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Obama ist doch genauso stramm rechtskonservativ. Der Wahlkampf der Republicrats ist bestenfalls eine Spielwiese für Kapitalisten, wie Piddidichad festgestellt hat.

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nuja verglichen mit den loonies von der tea party ist er immer noch ein militanter kommunist, aber linker liberaler ist er mit sicherheit nicht ... (vom standpunkt bundesdeutscher gesäßgeographie aus beurteilt)

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... Oder auch: Verglichen mit den Pentagon pigheads ist er immer noch ein badass mit swag ...

Aber im Ernst, werter rollproll et al., kommt der Mann auch weiterhin mit seinem nicht erklärten Dronenkrieg durch?

Zählt noch wer die Kollateral=Krüppel, =Witwe(n)r und =Waisen?

Und was, bitte, ist, im Vergleich, so schmutzig an einer drogenfinanzierten Counterguerilla oder diesen Streuminen?

Nicht, daß ich Joe_the_Plummer sein BroncobamaCare mißgönnte. Aber nachdem wir alle hier das Ganze nun mal von außen beobachten, hätte ich eine Spur weniger Kumpelei erwartet (zumindest, so lange es am Himmel noch nicht gar zu nahe dröhnt!).

Angesichts dieses vehementen Fernbedienungsfeldzugs und der lauten Abwesenheit europäischer Friedenskämpfer fällt einem schon mal das Wort Kollaboration ein:
Sitzblockaden gegen einen gut gemachten, wenn auch ekligen Third-Person-Shooter?
'Klammheimliche Freude', anyone?
...

Keine Ahnung, wie M. Romney inbetreff agiert hätte.
Vom Amtsträger wissen wir's: Tödliche Flugroboter, hinein in jeden opportunen Luftraum.
Friedensnobelpreis my ass, ich sehe wirklich keinen Grund, dies Wahlergebnis zu begrüßen.

Lesetipp: Ahmed Rashid. Pakistan am Abgrund
Marc Thörner. (Jeden ergooglebaren Text)

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Es standen nun Mal nur der und der andere zur Wahl.

Aber jetzt sind ja die Chinesen dran. Da kann man ja jetzt auch hier auf eine "neue Zeit" hoffen oder auch nicht. Wird denen erstmal egal sein.

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... wobei in China schon von vornherein feststeht, wer als nächstes ans Ruder kommt.

Ist ja auch praktisch - kann man sich schon mal drauf einstellen ...

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@ schauerfeld

ja kommt er. man muss nicht erst bis alabama fahren um leute zu finden, die afg, pak, somalia oder Jemen NICHT auf der karte finden würden. da reichen auch bundesdeutsche gymansien. ist alles hübsch weit weg, es gibt keine Leichensäcke oder purple hearts und was da vor Ort verrottet schaffts auch nicht in die Westmedien. Das Socom, was den operativen Teil des ganzen darstellt, dürfte auch ein gewisses Momentum entwickelt haben und ist nur noch schwer zu stoppen, auch wenn sich die stimmen mehren, die da sagen es wäre kontraproduktiv, was sie dort veranstalten.
ein haufen militärs und geheimdienstler, geschmort im eigenen saft, ohne parlamentarische Kontrolle. was soll da schon schief gehen.

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Was in Dresden und Hiroshima funktionierte, muss doch auch in Kabul und Islamabad klappen. Vielleicht wissen die aufgrund mangelnder medialer Dauerbeschallung einfach noch nicht, dass sie in der schönsten aller Welten leben (müssen).

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Tsss! Selber konservativ sein, aber sich über die Gesellschaft beschweren, in die man damit gerät ...

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Es geht nichts über einen brutalen Bruderkrieg.

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Das stimmt, besonders für gewisse Kreise: Wo die Bourgeoisie sich enthemmt, fließt das Blut nicht länger nur bächeweise. Verglichen mit dem Wüten der 'Jeunesse dorée' während der weißen Konterrevolution waren die Jakobiner zuvor nur ein Mädchengesangsverein ...

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Bester Don, endlich wieder ein SDG Eintrag mit Furor.
Ich bin begeistert. Allerbeste Grüße,
B

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Danke. Ich bin ja erstaunt, dass es keine Klagen gab, so gemein, wie der ist.

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Ich geb mal die Grinsekatze. Heute in der Print-Ausgabe, Titelseite, Spitzwegs "Sonntagsspaziergang" und Jean Pauls Beurteilung des Biedermeier als "Vollglück in der Beschränkung". Alles ganz zufällig, natürlich.

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