Werber auf Ritalin

Nachdem Sascha Lobo und Katrin Passig bei der Jahreshauptversammlung der unerfreulichen Akte gegen das Sozialsystem (oder so) darüber ausliessen (http://podcast.9to5.wirnennenesar beit.de/9to5-20070825-0456-raumbremen-dinge_geregelt_kriegen.mp3, ab Minute 23), was für eine hilfreiche Sache die Einnahme des Medikaments Ritalin bei der Arbeit sei, und mit welchen Begründungen derArzt es einem verschreibe, möchte ich hier fragen und nochmal nachfragen:

1. Haben die Städte Berlin und Bremen nicht schon genug Suchtprobleme an der Backe, dass sie dann solche Kongresse auch noch fördern müssen?

2. Was macht eigentlich das Werbenetzwerk Adical, unterder Berücksichtigung der PR-Sondertouren von einigen angeblich durch Adical exklusiv vertretenen Bloggern?

3. Wenn laut Sascha Lobo die Adical-Werbung eine Kultur sein soll, die eine andere Kultur ermöglicht, und die Konflikte darüber die Folge einer Veränderung von der Subkultur zu einer Kultur sind - ist das Ausbleiben der schönen, neuen, angekündigten Adicalideen dann der Rückfall in die Subkultur, und gleichzeitig Kulturverhinderung?

4. Welche Rolle spielt bei sowas eigentlich das Medikament Ritalin?

Donnerstag, 30. August 2007, 11:30, von donalphons |