Ja, gnä Frau

ich täte das ja nicht ansprechen, hätten Sie mich nicht auch angesprochen, ohne dass wir uns vorgestellt wurden, aber als ich diesen Faden hier ( 1 , 2 , 3 ) gesehen habe, inmitten einer Spamkampagne gegen mein Blog, an der Sie sich möglicherweise im Gefolge von Florian Klenk vom Falter auch beteiligt haben - der ist möglicherweise noch stinkig, weil ich über einen Ausrutscher seiner Mitarbeiterin Sprengnagel berichtet habe - also jedenfalls, ich habe das gelesen und musste lächeln. Denn Ihre Beobachtung ist richtig. Man zieht sich wirklich zurück. Kurz vor Ihren Einlassungen, als wäre es bestellt, beteiligten sich auch zwei Leute an der Spammerei, für die ich mich mal bei der FAZ sehr eingesetzt habe.

Man zieht sich nicht wirklich zurück von den Vorstellungen, dass man anderen helfen sollte, die vielleicht weniger Glück haben. Man denkt nur nach und überlegt sich aufgrund der gemachten Erfahrungen, bei wem das eine gute Sache werden kann, und bei wem man das ganze Bohei lieber in Callgirls, Drogen, Glücksspiel oder einfach nur in einen Häcksler investiert, durch den man das Geld dreht. Das alles ist weitaus, wirklich weitaus spassiger als Leuten aus der Patsche zu helfen, die sich dann öffentlich freuen, wenn man Probleme hat. Das sind alles so Erfahrungen der letzten 4 bis 7 Jahre, wobei es in den letzten 3 Jahren besondern deutlich wurde. Man selektiert deshalb. Man wählt aus. Man sagt sich oft "Das mache ich", schläft dann eine Nacht drüber und sagt sich dann: Moment. Damit bin ich schon mal reingefallen.



Dazu kommt oft noch so ein ganz unangenehmer Zug, wenn es um Geld geht - ich kann das aus der Situation heraus verstehen, aber daran reibt es dann immer. Beim Helfen wird man eingepresst zwischen Erwartungen und Möglichkeiten, und ich wurde öfters mit enormen Erwartungen konfrontiert. Speziell von Leuten, die wenig geleistet haben und selbst Null Solidarität einbrachten. Es war extrem peinlich, wenn nicht die Chancen, sondern nur die Profite gesehen wurden, aus dem Gefühl heraus, das stehe ihnen jetzt einfach zu, und sie hätten ein Recht auf Drama, wenn es mal nicht so läuft wie erwartet. Und dann tut man es halt nicht. Man wird ziemlich immun gegen einen gewissen Frauentyp, der es einfach verlangt, gefördert zu werden, um dann über einen hinweg zu schreiten. Da knackst es dann auch immer, denn das Vorankommen soll natürlich nicht einem Mann zu verdanken sein, sondern den eigenen Fähigkeiten. Es gibt eine BR-Journalisten aus dem religiösen Umfeld, die von allen möglichen Männern gefördert wurde, und jetzt über alte, weisse Männer herzieht. Es ist herzig. Man sieht das und man lernt und man wird schlauer. An der Stelle, an der Frauen Brücken verbrennen, machen Männer übrigens ihre Netzwerke.

Andere wie den Politiker Peter Pilz, den ich aus meinen eigenen Erfahrungen heraus sofort glaube, dass er zumindest im Falle seiner karrierebewussten Mitarbeiterin in eine Falle getappt ist, sieht man fallen, und ist heilfroh, in der Hinsicht keinen Fehler gemacht zu haben. Das Nichttun ist extrem bequem, ich habe es mir in Varese gedacht, wohin ich ganz allein gefahren bin, obwohl es genug andere Optionen gab. Was hätte man da nicht alles tun können, vor 9 Jahren wäre ich sicher nicht allein gefahren, ich hätte mir Gedanken gemacht, was man hätte abgeben können... heute mache ich das selbst, und wenn ich helfe, dann diskret und langfristig. Man ist nicht mehr so impulsiv. Man schaut erst mal zu. in vielen Fällen erledigt sich dabei die Causa von allein, und später ist man heilfroh, wenn der Aufstieg und oft genug auch der Fall andernorts stattfindet. Das ist weder frauen- noch menschenfeindlich, es belässt nur manche länger als erwartet in weniger schönen Situationen und Büros, und wenn dann genau dieses Gemaule kommt, so von wegen struktureller Benachteiligung und das grosse Patriarchat ist schuld, dass sie allein nicht schneller an die Fleischtöpfe kommt, weiss man: Es war richtig, es nicht zu tun.



Ich hätte also genau diese Tweets nicht abgesetzt, denn sie erzählen von grossen Erwartungen, hohen Ansprüchen und einer Illoyalität, die sich aus dem Gefühl speist, man hätte das eh verdient und sei niemand zu Dank verpflichtet, ja, man könnte den Unterlegenen dann auch ein Vae Victis entgegen schleudern. Schreiben Sie mal lieber weiter bei Vice über toxische Männlichkeit, solange das noch zieht, kommunizieren Sie offen, worauf Sie meinen Anspruch zu haben. Irgendwelche Milchbubis werden schon alles geben, weil sie glauben, damit etwas Gutes und Richtiges zu tun. Wohl dem, der sich das leisten kann.

Verlässliche Partner sind natürlich immer willkommen, für die Benutzung dagegen wird man nicht zu alt, sondern einfach zu klug.

Sonntag, 2. September 2018, 23:16, von donalphons | |comment

 
Förderung
Eine meiner größten und im Ergebnis auf mein Leben einflußreichsten Förderungen bekam ich ziemlich zufällig:

Ich war mal wieder zu Besuch im Elternhaus eines Studienfreundes. Wie meist gabs etwas schnell gezaubertes Köstliches zu essen.

Und dann setzte sich der Vater meines Freundes an den Küchentisch, Rüdiger Altmann, jemand, der in der damaligen FAZ publizieren konnte, wenn er es wollte oder der schnellen Zugang zu Kanzler Kohl hatte. Er fragte mich, wie es mir ginge, was ich im Sinn hätte. Und ich erzählte, dass ich mich grad bemühte, einen dritten Professor der Universität zu Köln dazu zu bewegen, mir ein empfehlendes Gutachten zu schreiben, damit ich an der Wharton School, University of Pennsylvania, Ivy League, ein Semester lang studieren und an meiner Diplomarbeit arbeiten könne. Zwei sehr gute hätte ich, aber einen dritten fände ich nicht.

Das war erzählend, mir kam gar nicht der Gedanke, ich könnte ihn, den so Einflussreichen, wie ich ja wusste, darum bitten, mir in der Hinsicht zu helfen. Ich bin nie Menschen nahe gekommen, weil ich hätte profitieren können. Mir lag immer am Menschen oder es war mir egal.

Am Abend dann, als ich zurück nach Köln fahren wollte, sagte mir R. Altmann, ich möge zum Soziologen Prof. Erwin Scheuch gehen, ihm beste Grüße von ihm ausrichten und ihm mein Anliegen schildern.

Ich dachte mir nicht viel dabei, aber ich wollte ja diesen Auslandsaufenthalt erleben. Also ging ich zum Lehrstuhl von Prof. Scheuch und ich habe nie während meines Studiums einen so emsigen Lehrstuhl erlebt. Prof. Scheuch nahm sich 5 Minuten Zeit, sagte dann, geben Sie das meiner Sekretärin ..., ich weiß den Namen nicht mehr, und sprechen Sie in einer Woche bei ihr wieder vor. Und ich bekam eine Empfehlung bester Güte, ich konnte damals den Anfang aller drei empfehlenden Gutachten durch den Umschlag lesen. Alle waren besser, als ich es verdient hätte.

Was ich sagen möchte, ich habe damals nichts gefordert, nichts verlangt, nicht mal erbeten, ich hab einfach gefragt oder geschildert.

Dadurch habe ich an der Wharton School studieren können und in der Folge, weil meine "Qualifikation" ja Universitätsbekannt war, auch an der sich heute nennenden Stockholm School of Economics in Schweden, damals Handelshoegscolan oder Handels.

Noch etwas, nach meiner Rückkehr nach dem Studium in den USA gab Rüdiger Altmann eine Party für Einflussreiche. Sein Sohn, mein Freund, erzählte, dass private Hilfskräfte fehlen würden, die leere Gläser wegräumen usw., professionelle waren wohl nicht erwünscht. Ich sagte meinem Freund, leih mir ein Jacket, ich hatte damals tatsächlich keins, und ich helfe natürlich. Ich traf in Bad Godesberg ein, Rüdiger Altmann las mir die Gästeliste vor und ich war sprachlos, der Geringste unter den Geladenen war Bundestagsabgeordneter. Herr Altmann erkannte, wie ich erstarrte und er sagte mir, sei ganz ruhig, ich stell Dich jedem vor, den Du kennen lernen möchtest und ich bring das Gespräch auf die USA. Niemand von denen, niemand kennt sich da aus wie Du, da bist Du allen überlegen. Hab ich übrigens nicht gemacht.

Was ich sagen möchte, Hilfe kommt, wenn man sie nicht einfordert.

Andere erkennen zu gut, wenn man schmarotzen will oder einfach tatsächlich hilfebedürftig ist.

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leere Gläser wegräumen
Und was willst Du uns jetzt damit sagen, Du Hecht, Du toller?
Daß Du zumindest einmal in Deinem Leben etwas sinnvolleres vollbracht hast, als hochnotpeinliche Twitterscharmützel zwischen "Weibern" (Gerh. Schröder) und zusehends alternden und sich immer mehr in ihrer albernen Eitelkeit verfangenden Seniorbloggern zu kommentieren?

Na herzlichen Glückwunsch!

Selbigen übrigens auch an den Hausherrn, der offenbar mittlerweile vollzeitlich damit beschäftigt ist, alle "sozialen Medien" nach seinem Namen zu durchforsten, um auch noch das letzte Spinner*in durch eine Antwort zu adeln.

Gewisse Animositäten mit gewissen Satireblättern haben ja einen für den (nicht ganz) Aussenstehenden durchaus lesenswerten Hintergrund. Aber jede Twittertusse zu erwähnen, die sonst kein steuernzahlender Mensch kennen würde, das ist: Arm!

Schade. Zwischen verfehlter Einwanderungspolitik und dem dazugehörigen Geblubber von roten Nazis allerorten einerseits und der Größe von Ritzeln als Zweitthema hier gäbe es soviel andere Themen, zu denen man hier eine zünftige virtuelle Wirtshausschlägerei anfangen könnte.

Aber so? In einem Blog, das mittlerweile einem rundgelutschten Zuckerwürfel gleicht, macht es ja nicht mal mehr Spaß, Schrotti oder Thora zurechtzurücken...

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Ich denke,
es wäre für Sie vorteilhaft, sich in eine Therapie zu begeben.

Denn Ihr Verfolgungswahn lässt Sie vermuten, ich würde bei Twitter sonst was anstellen.

Da schreibe ich rein gar nichts, bisher. Also, hauen Sie bitte nicht permanent Ihren Kopf an eine Wand, um zu verstehen, was nicht geschieht, ok?

Ach ja, Duzen Sie mich bitte nicht.

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Ach schröbest Du doch nur bei Twitter!
Das habe und hätte ich ja gar nicht moniert.
Du hast Dir stattdessen vielmehr einen Eintrag des Don als einen - sagen wir mal: nicht den besten aller Zeiten - geschnappt und diesen zum Anlaß genommen, Dich nur scheinbar auf dessen Inhalt (Twittergeblubber) zu beziehen, ttsl. aber nichts weniger als einen Schwank aus Deinem Leben zu erzählen und das als einen Kommentar zu einer Twitterplänkelei zwischen Dritten zu verbrämen.

Es ist mir doch egal, daß Du Soziologen wie Scheuch (harhar) und FAZ-Altmänner desavouierst. Das ist so, wie wenn Cohn-Bandit von seinem "Studium" bei Adorno schwadroniert.
Da weiß ich auch nicht, wen ich mehr kacke finden soll.

Gute Nacht, T0m-Boy!

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Contenance.

Schirrmacher war auch so einer, der ganz leise und ganz schnell Türen öffnete, und das ohne Erwartung einer direkten Gegenleistung. Das habe ich an ihm immer bewundert, auch wenn er am Ende damit eher vorsichtig wurde. Der Fall Michael Seemann und zwei, drei andere waren da schon nicht bedeutungslos.

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Ich halte solche enorm fördernde Hilfe für so ungemein fein und wertvoll, dass ich das kaum in Worte fassen kann.

Glücklich schätze ich solche, die eben solche selbstlose Hilfe leisten können, sondern das auch machen, weil sie wissen oder zumindest ahnen, was sie an Glück dank Ihres Einflusses bewirken können.

Und ich bin fest davon überzeugt, gefördert werden meist solche, die das nicht erwarten, die nicht drum bitten, sondern die einfach sagen, so könnte es sein, aber klappt halt nicht und dann dank der Förderung doch noch ans Ziel gelangen können.

Eine Türe zu öffnen und zu schaun, ob ein Strahlen draus entsteht, ist doch etwas wunderbar Herrliches :)

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sylter
Natürlich schreibe ich Ihren Nick klein, da Sie ein Kleingeist sind.

Sie halten mir vor, zu twittern. Mach ich nicht. Aber das interessiert natürlich einen Kreuzritter wie Sie nicht. Also überlesen Sie meine Bitte, mich zu Siezen, da Sie hoffen, mich auf diese Weise herausfordern zu können. Können Sie nicht.

Jemand wie Sie kann langweilt nur und dient als Objekt der Erkenntnis, was in diesem Land so möglich ist.

Denn begriffen haben Sie rein gar nichts:

Sie verstehen nicht, wann man gefördert wird auf eine Weise, die einem eine enorme Möglichkeit des Vorwärtskommens zu ermöglichen. Wenn man denn das seine dazu beiträgt und solch eine Chance nutzt.

Und noch etwas, das Sie anscheinend nicht verstanden haben, ich schreibs, damit es selbst einer wie Sie versteht :)

Ich habe bei Prof. Scheuch nicht studiert, er gewann einen Eindruck von mir aus genau jenen 5 Minuten Gespräch im Flur des belebten Seminars. Vermutlich telefonierte er danach mit meinem Gönner.

Sie verstehen einfach nicht das Wesen des selbstlosen Helfens.

Und es wäre schön, Sie könnten das dereinst verstehen, statt sich in Galle zu suhlen :)

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ich "verstehe einfach nicht das Wesen des selbstlosen Helfens"?
ach thomas! ich verstehe doch sogar, wo du hingehörst: an den schreibtisch im hinterzimmer eines csu-granden. die suchen nämlich immer ghostwriter, die süssliche euphemismen für spezlnwirtschaft erfinden. "selbstloses helfen". herrlich. wie hast du das denen erklärt, an denen du vorbeigezogen bist? hast du gesagt, "mir wurde selbstlos geholfen"?
ja, nä, hast du.

ich konnte übrigens erst jetzt antworten, weil du gesagt hast, dass du meinen nick klein schreibst, weil ich auch einen ganz kleinen geist habe.
das hat mich hart getroffen. ich wollte darauf hin ins wasser gehen. hab ich auch gemacht aber ich bin ein guter schwimmer und die wassertemperatur war - für hiesige verhältnisse - so herrlich, dass ich einfach nicht mit den schwimmbewegungen aufhören konnte.

aber um dich psychisch vollends zu ruinieren schreibe ich nicht nur diese antwort komplett klein, sondern ich werde in der nächsten antwort an dich sogar sämtliche buchstaben weglassen.

nimm das
du thomáss!

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Ich freue mich enorm ...
... auf die nächste buchstabenlose Antwort und wünsche mir, es mögen alle künfig so sein.

Ganz herzlichen Dank.

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wenn ich es beim Vorkochen für die lieben Gäste gerade richtig im Radio gehört habe, will die Bundesregierung die Schnöseltechnologie zusätzlich fördern.

In 5 Stunden ist mein Steuerberater ansprechbar.
Schon mal vielen Dank für Eure zusätzlichen Steuern.

Nach der MWSt. von 19 auf 7 und und der Verzehntausenfachung unserer vormals wertlosen Flächen jenseits des Deichs wurde es ja auch mal wieder Zeit.

(und sei es auch nur, wenn man die nächste Dotcomblase für Schlüsseltechnologie hält...)

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Gehen Sie einfach mal in sich und machen Sie, was Sie sagen - buchstabenlos eben.

Oder wollen Sie sich als substanzloser Schwätzer outen?

Wäre ja ok, aber Sie sollten sich halt mal festlegen und entsprechend handeln.

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eha! da scheint ja Einiges zusammengekommen zu sein.
Das Problem mit Protegés ist natürlich, dass das Verhältnis einer Schieflage entspringt. Der Mentor hat damit kein Problem, der Günstling, der, warum auch immer, sich nicht emanzipiert, schon.
Das böse Blut ist quasi in der DNA dieser Beziehung.

Diese Erfahrung macht jeder, die Frage ist halt: wie oft?

Freundschaften erwachsen aus derlei Schieflagen eher selten, da Freundschaften Augenhöhe voraussetzen.

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Meine Erfahrung mit diesen Leuten zeigt leider auch, dass man, wenn man freiwillig auf gleicher Höhe fliegt, trotzdem eine volle Ladung abbekommt. Ich erwarte ja keine Nibelungentreue, aber wenn dann öffentlich abwertende Worte kommen und man das erst nach 3 Wochen sieht, ist das schon komisch.

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Schieflage
Ich könnte ähnliche Geschichten erzählen wie thomascgn oben. Kleine Zufälle, große Namen, unverhoffte Hilfe, das gibt es gar nicht so selten. Wenn man derartiges erzählt, hat oft jemand anderes eine ähnliche Geschichte auf Lager.

Ich bin unendlich dankbar, gute Mentoren und viel Hilfe gehabt zu haben, und habe mich immer bemüht meine Dankbarkeit zu zeigen. Nicht durch einen Schwall blumiger Worte, sondern durch Anstrengung, damit ich mich des Vertrauens wert zeige.

Und wegen der Schieflage, auch wenn ich zu einigen Personen aufgeschaut habe, hatte ich doch nie das Gefühl, die würden auf mich herabschauen. Ich kann es auch anerkennen, wenn jemand es im Leben zu etwas gebracht hat, Dinge weiß und kann, die ich (noch) nicht kann. Bei manchen ruft sowas halt nur Neid und Ressentiments hervor.

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@hummelstreichlwer und @zuagroaster
Oft scheint aus der Kombination "Schieflage" mit "Neid und Ressentiments" die Konsequenz einer "Emanzipation" via Verrat zu führen.

Diese Beobachtung und Erfahrung ist alt und bezieht sich nur auf unbedeutende Szene-Kreise verschiedenster Art. Das Phänomen an sich scheint aber überdauert zu haben.
Seine Ursache liegt m. E. in mangelndem Selbstwertgefühl (das so kompensiert werden soll), mangelnder Souveränität und - zeitübergreifend - fehlendem Anstand

Frage: Liegt so ein Verhalten an der Erziehung oder ist es genuin menschlich, quasi angeboren?

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@Raphaela
„Every generation, civilization is invaded by barbarians - we call them children.“ Hannah Arendt

Es ist angeboren. Beobachten Sie mal kleine Kinder. Der andere hat etwas, das ich will? Das nehme ich mir. Sie reagieren auch auf fremde/andere Gesichtszüge und Hautfarben. https://phys.org/news/2017-04-infants-racial-bias-members.html

Die ganzen Geschichten von wegen Kinder sind nicht rassistisch mögen schön und nett sein, aber sie sind falsch. Man muß Kindern beibringen, Fremde zu akzeptieren, das sogenannte Fremdeln ist der Normalzustand. Ebenso die Unterscheidung von mein und dein.

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Zuagroaster
Das war es ja, was jene Wohlmeinenden wollten, dass man seine Chance ergreift und versucht, das Beste draus zu machen. Sie wollten einem etwas ermöglichen. Machen musste man es schon selber.

Und wie Sie es schreiben, es gab da niemals ein herab Blicken auf mich. Uns war allen klar, diese sind etabliert, im Zweifel Welten klüger und gebildeter als ich, aber ich wurde als Gesprächspartner, eben meines Niveaus, akzeptiert und ernst genommen.

Vermutlich zeichnet das solch große Menschen aus.

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Ich hoffe, Sie können mir glauben, dass ich nicht vergessen habe, was Sie für mich zu tun versuchten. Auch, wenn wir über Politik streiten: Sie waren da, als niemand sonst da war, und das rechne ich Ihnen hoch an.

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keine Geschichten mehr!
Sonst muß ich noch mit Ihnen schluchzen!
Und wenn ich jetzt "schluchz!" ausrufe, kommt Herr Bahners und sagt, daß ich ja gar kein Donaldist bin und folglich nicht über die erforderliche Berechtigung verfüge.
Auch so ein Held. (er ist übrigens der Algorithmus hinter pervers57a).

Aber wo wir gerade bei nassen Höschen sind: Diese kluge Erwähnung durch Daniel Kehlmann in der FAZ von heute gefällt mir wirklich gut:
"Und ich danke Barbara Laugwitz, und zwar ausdrücklich auch im Namen so unterschiedlicher Kollegen wie Martin Walser, Ildikó von Kürthy, Jonatha Franzen und Eckart von Hirschhausen, für vier Jahre der souveränen und tatkräftigen Arbeit - und dieser simple Satz ist leider schon mehr Dank als die Holtzbrink-Führung für ihre erfolgreichste Verlegerin erübrigen konnte."

Peng!
So macht man das!
Zumindest die, die sich nicht zwanghaft mit Twittergirlies aufhalten.

Es ging übrigens um die Verleihung des Frank-Schirrmacher-Preises.
Benannt nach einer Person, die ich nach wie vor für stark überschätzt halte (man siehe hierzu bspw. den einleitenden Satz Daniel Kehlmanns in seiner Dankesrede: "Ich bin von der Medienkritik eines Karl Kraus geprägt"), die ich aber angesichts des rundum sinkenden Niveaus immer mehr achte.

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Es ist ja alles kein Drama, und das war schon zu einer Zeit, in der ich sehr lange beobachtet habe, keine Sorge. Ich passe da schon auf.

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Die Fleischtöpfe sind allerdings nur temporär. Das erklärt das Hauen und Stechen dort. Das kennt man so nicht wenn man sich selber etwas erarbeitet und angespart hat.
Ich warte ja bis der Feminismus die Arbeitskraft der Frau komplett entwertet hat. Mittlerweile haben alle Quoten und sonstige Aufstiegshilfen zwar einigen privilligierten Weibern nach oben geholfen, allerdings den tüchtigen Frauen ein großes Ei ins Nest gelegt. Es wird sich so wie beim Jugendwahn entwickeln. Die Blagen nur noch über Zeitarbeit einstellen und die Tüchtigen übernehmen. Mit dem Rest sollen sich Andere rumärgern. Life is a bitch.

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es geht diesem Feminismus ja nicht um "die Frauen". Es geht denen um die eher leistungsfreien Einkommen durch Maulen und Beschweren einer kleinen Schicht mit mehr oder weniger akademischen Abschlüssen. Frau Hassan schreibt auch nicht, dass sie mehr gewerkschaftliche Vertretung von Lagereinräumerinnen will, und dass Leute wie ich diese Gruppe besonders fördern. Es geht ihr um diejenigen, die sie kennt und die etwas für sie machen könnten.

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Ja, das ist der spezielle Witz daran. Deswegen gibts auch keine vom Patriarchat angezettelte Gegeninitiative. Das sitzt nur da und schaut belustigt zu. Man wartet bis die Handtaschen fliegen. Äktschn!!1!!

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@pudelfriseur

nicht nur life is a bitch, zumindest in den Augen von
Efgani Dönmez.

Wie es ausschaut, genügt es, wenn man zufällig die Schnittmenge verschiedener Quoten repräsentiert.

Im österreichischen Radio wurde gestern mit dem Zaunpfahl gewinkt, damit man auch als Unbedarfter kapiert, was gemeint ist.

https://www.welt.de/politik/ausland/article181410782/Oesterreich-OEVP-Abgeordneter-fliegt-nach-sexistischem-Tweet-aus-Fraktion.html

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Für einen Abgeordneten war das erstaunlich unprofessionell. Man kann diese Person auch gänzlich ohne Sexismus kritisieren. Angriffsfläche bietet die genug. Lägendär ihre Auftritte bei der Bundespressekonferenz. Thilo Jung hat sie oft genug vorgeführt. Da ist nichts dahinter. Anbiederung an die optisch angepassten Muslime seitens der SPD. Die brauchen tatsächlich neue Wählergruppen, die Alten haben sie verjagt.

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"An der Stelle, an der Frauen Brücken verbrennen, machen Männer übrigens ihre Netzwerke." Damit haben Sie das Ding zu 9/10 beschrieben. Für einige Gewitterziegen wird das ewig wie böhmische Dörfer klingen.
Manchmal (aber nur manchmal) ist das einzig Angemessene, mit dem man im Nachhinein einer Sache begegnen kann, die Plemplem-Geste und ein letzter mitleidiger Blick zurück.

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Ich hatte vor Jahren mal ein langes Pausengespräch mit einer fünfzigjährigen Kollegin in meinem Team. Nichtakademikerin aus dem Doku-Team des Projektes.

Die sprach von sich aus an, dass sie lieber mit Männern als mit Frauen arbeitet. Auf meine erstaunte Rückfrage "Warum?", war die schon überraschende Antwort:

Nun, wenn Männer mal zusammenstiessen, dann würden innerhalb von 10 Minuten die Hierarchie- und Zuständigkeitsfragen geklärt und danach sei Ruhe, egal, wie heftig der eigentliche Zusammenstoss wurde. Bei Frauen gäbe es zwei Jahre nachkarten.

Deswegen.

Habe ich in unterschiedlichen Varianten und Ausprägungen mehr als einmal gehört. Natürlich von Frauen mehrerer Hierarchiestufen, die eher nicht intersektionale Feministenscheinsolidaritätsvorträge halten. Sondern arbeiten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Herr Haupts
Da ist was dran. Sage ich als Frau.

Es betrifft aber nur einen (leider nicht ganz so kleinen) Teil: Meiner Beobachtung nach diejenigen, die sich in Anwesenheit von und gegenüber Männern in Sprache und Körpersprache anders verhalten als in reinen Frauengruppen.

Über die Relation habe ich noch nicht nachgedacht: Fiel mir grade erst auf, wo Sie´s (den ersten Teil) erwähnten.

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@Thorha: Siehe auch: https://sehkrank.blogspot.com/2018/07/manner-und-weiberwirtschaft.html?m=1

Es freut mich zu sehen, dass der Blog des Herrn Schoppe hier erwähnt ist!

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Interessanter Link
Danke! Auch für den zu "man tau" übrigens.

Ein wichtiger Satz im zuletzt verlinkten Text ist m. E. "das einzige tröstliche in diesem kontext: was diese grundsätzliche stumpfheit betrifft, gibt es keine geschlechtsspezifischen unterschiede."

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen: Am besten kann man mit solchen Leuten zusammenarbeiten, denen die jeweilige Sache genauso wichtig ist und die sich nicht in erster Linie als "Frau", "Mann" (oder sonst was) empfinden und verhalten, sondern als Menschen, denen es um ein gemeinsames Projekt geht. Die ihr "Ego" einem gemeinsam verfolgten Ziel unterordnen können.

Da liegt m. E. der Fehler des "x-te Welle"-Feminismus: Es werden genau solche Frauen gefördert, die dazu NICHT fähig sind. Und u. a. darum wird er nicht erfolgreich sein.: Aus lauter Egoisten entsteht kein erfolgreiches Team.

Nachtrag zu "Emanzipation via Verrat": Es gab auch ein, zwei Männer in diesem Muster aber in jeder Szene etwa doppelt so viele Frauen.

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Hierzu ein Klassiker
https://clarissasblog.com/2014/05/14/i-dont-want-to-hire-women/

Man beachte auch den Zusatz und die beiden Links ;)

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@thorha
Unsere Buchhalterin sagt deckungsgleich dasselbe. Ich kenne selbst auch auf der Arbeit zwei Sorten Frauen, die einen zicken, die anderen wollen nur ihre Arbeit tun.

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@Raphaela Langenberg: sehr gern geschehen! Was die X-te Welle betrifft, könnte es vielleicht auch weniger eine aktive Förderung sein als ein Selektionsmechanismus, der Emotionalität über Inhalt belohnt, durch Institutionen, deren Diversitätswille jeden Qualitätsfilter überrennt.
@Zuagroaster: Der verlinkte Artikel ist brutal zu allen Beteiligten und Kommentatoren. Eine menschliche Dampfwalze ist auf Erfolgskurs, stößt dabei auf Hindernisse, wo sie keine erwartet hatte, reagiert mit geschlechtspezifischer Diskriminierung und blockiert dann diejenigen, die Licht in ihr verdunkeltes Denken zu bringen versuchen. Oder war letzteres die Journalistin / Koautorin? In jedem Fall ein beeindruckendes Trollwerk an Triggerung und Polarisierung!

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Das kommt mir...
...gutmütigem weißen Mann doch alles zu bekannt vor: "...grossen Erwartungen, hohen Ansprüchen und einer Illoyalität, die sich aus dem Gefühl speist, man hätte das eh verdient und sei niemand zu Dank verpflichtet..." Genau das. Und wird man(n) nicht mehr gebraucht, wird man(n) entsorgt, gemobbt, lächerlich gemacht, belogen.

Mit wem ich etwas teile, wen ich unterstütze, das suche auch ich mir inzwischen sehr sorgfältig aus. Das sind nur sehr wenige. Und die meisten Leute lasse ich auch gar nicht mehr an mich heran, ich verfüge inzwischen über ein großes Repertoire an Schubladen, gefüllt mit Lebenserfahrung. Mir sind die allermeisten Menschen inzwischen schlicht egal. Entsorgen geht auch andersherum und es fühlt sich gut an.

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Willkommen zurück
Es ist schon krass wie undankbar Menschen sein können. Und doof.
Seit wieviel Jahren kriegt der Don jetzt die Messer in den Rücken gerammt von alten Bekanntschaften?
Und was hat das gebracht? Rasende Absätze in Solingen und sonst nichts weiter.

Nun, ich mag was der Don so macht und schreibt.
Aber wenn ich Bekanntschaft n+1 wäre und mich mich entschliesse meine 'Dankbarkeit' zu zeigen dann würde ich doch darüber nachdenken ob es dein jetzt mein fetter Twitterfaden sein wird der endlich was erreicht. Oder doch etwas anderes probiere?
Weil bisher hat empört Twittern und / oder Siegestänze in Don's Kommentarboxen zu vollführen nix gebracht ausser Don's Kolummen zu füttern (Was großartig ist - zu lesen wie der Don euch zerpflückt ist eine Art literarische Tom und Jerry Folge, oder vlt. Roadrunner, macht weiter so).

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Reden wir über Dankbarkeit
Wenn ich fördere, dann deshalb, erstens, weil ich es kann, und zweitens, weil ich es in diesem Moment genau richtig finde.

Ich finde, so einfach ist das.

Ich rechne und hoffe da nicht auf positiven Nachklapp. Je fundamentaler diese Unterstützung ausfällt (z.B.: guter Job, Befreiung aus vermeintlich hoffnungsloser Situation), umso weniger ist darauf zu rechnen - jedenfalls nach meiner Erfahrung. Ich hätte auch eine Idee, woran das genau liegt.

"Die undankbare Frau" mag nun ein interessanter Topos sein, für Literaten zumal, angereichert um eine mehr oder minder zutreffende Typenlehre. Ich finde, so reinweg episodisch aus meinem Leben heraus argumentiert, dass sich Frauen im Schnitt etwas dankbarer zeigen.

Aber, und das ist das das ganz große Aber: Es geht doch gar nicht um die Dankbarkeit, wenn man hilft, oder? Es geht darum, im jeweiligen Augenblick genau das zu tun, was man für richtig hält, und sei es - das ist nicht das Allerschlechteste finde ich - aus Mitgefühl, oder auch nur, weil man gelegentlich einfach ein guter Mensch ist bzw. sein möchte.

Dankbarkeit einer fremden Person (mitunter aber auch bei einer gut vertrauten Person) gehört zu den imho am schwersten konservierbaren Gefühlen. Schon mit "Verbundenheit" und Freundschaft ist es schwer genug - das setzt mitunter Geschick voraus und sogar eine gewisse Arbeit dafür. Sogar eine "respektvolle Feindschaft" ist keine einfache Angelegenheit, soll sich diese auf Dauer erhalten.

Eine gewisse Bereitschaft für Kränkungsgefühle, ggf. gesteigert durch die eigene Exponiertheit, ist hier aber sicher sehr hilfreich, und dies gilt sicher auch für diejenigen, denen der Schmerz fehlender Dankbarkeit dann doch etwas häufiger ins Mark zwickt.

Wir alle haben unsere schwachen bzw. nur halbstarken Punkte, und auch die gehören dazu. Ich empfehle niemanden, schlechte Erfahrungen machen zu wollen, aber vielleicht ist es auch so, dass wir nun einmal verletztlich durch das Leben reisen, und mit uns reisen Hoffnungen, die sich nicht alle erfüllen.

Don, es sind aber diese Hoffnungen, an denen sich zeigt, dass wir lebendig sind.

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Um Dankbarkeit gehts doch gar nicht. Sondern um ein Mindestmaß an Loyalität. Jemand den man mal aus einer Situation geholfen hat sollte nicht unbedingt beim nächsten digitalen Aufmarsch Brandsätze in die Onlinepräsenz werfen.
Meinjanur.

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@Pudelfriseur:
Exakt. In solchen Fällen unterdrückt man einfach mal, was man sonst rauskotzt.

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Wir scheinen hier zwei Definitionen von Dankbarkeit zu haben
Dankbarbeit, für mich, in diesen Kontext des "ich förderte / wurde gefördert" bedeutet nicht das man gehorsam, unterwürfig etc. sein muss bzw. erwartet.

Vielleicht eine Erwähnung in einer Dankesrede die nur möglich ist wegen der Förderung, ja.

Das, jetzt mal Don spezifisch, man vieleicht an den Don denkt wenn man bei Bekannten ein klassiches Rennrad oder englisches Silber kennenlernt das zum Verkauf steht, ja.

Aber auch das man eben nicht den Rücken des Förders mit einem diese modischen Messerblöcke für die Küche verwechselt. Gut, es gibt Ausnahmen (Weinstein) wo es fast schon Pflicht sein mag.
Und einige von Don's 'Freunden' auf Twitter würde ihn vermutlich auch klatt da einordnen und das Bauernopfern eintrichtern wollen - aber deren Bezug zu Realität is gelinde gesagt fragwürdig und wer denen glaubt ist selber schuld.

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Drum merke wer zu vertrauensselig: Jede Schleimspur erzeugt nur einen Haufen Dreck.

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Janusköpfe
Ich hatte es einige Jahre verdrängt.
Zahnmedizin. Deppen, aber Fechser von Zahnärzten oder Chefs der kassenzahnärztlichen Vereinigung studieren das Fach ihres Vaters, ganz selten: der Mutter, um die Praxis zu übernehmen.
Abi-Schnitt eher in Richtung zweistellig, wenn es das gäbe.
Keine Wartezeit.
Im Studium: Vitamin B.
Es sollte klar sein, dass in manchen Situationen, in denen es begrenzte Plätze gibt, der Vorteil des Einen genau dem Nachteil des Anderen, oft Begabteren, entspricht.
Heute, beim ungeliebten Termin bei einer Zahnärztin, in Mexiko geboren, genau dies über die Uni München, wieder bestätigt bekommen.
Filz,Filz, Oberweite, Reihenfolge kann auch anders sein.

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Warum ...
... gehen Sie zu dieser Zahnärztin?

Es hört sich nicht nach Vertrauen an.

Bei mir ist es auch der Sohn
des in den Ruhestand gegangenen Zahnarztes.
Allerdings hatte ich Vertrauen zu dem Alten
und gab dem Jungen eine Chance.
Ich habe es nicht bereut.
.
Im letzten Jahr machte es Donnerstags abends Knack.
Ich spuckte den halben noch übriggebliebenen Weisheitszahn aus.
Der Rest war scharfkantig.
Am nächsten Morgen angerufen, Zahnarzthelferin sagte:
Kommen Sie sofort, der Arzt muß um 11:30 weg, zum Flughafen.
Ich war 11 Uhr da.
Um 11:15 saß ich im Stuhl.
Er schaute, sagte, "der muss raus"
Spritze.
Warten, bis sie wirkt.

11:24 fing er an zu ziehen.
Der Zahnarzt, nicht der Zahn.
11:29 war er raus.
Der Zahn.
Er gab der Helferin noch Anweisungen
und war um 11:30 weg:
Mit den Worten: Wir sehen uns Montag.

... link  

 
"...Im letzten Jahr machte es Donnerstags abends Knack.
Ich spuckte den halben noch übriggebliebenen Weisheitszahn aus.
Der Rest war scharfkantig..."

Am Wochenende in Kreuzberg: es machte knall. Ich sah das Loch in meinem Arm und spuckte kurz aus. "Lasst mich liegen", rief ich meinen Freunden noch zu, "es ist nur eine Fleischwunde!"

Hertha ist härter - aber ich bin sogar thoraer!!!

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und was soll so ein Blog machen, wenn einer wie Fritz sein riesiges Ding auf den Tisch der Anwesenden patscht?
Das Klatschen hörte man noch in den Nachbarwohnungen.
Auch und gerade unten.

Die Umsitzenden sagen, "ach so" und "oh", hm", "himmel" und "schau an!"
Die Älterern: "Damit bringt er uns ja alle um!"

Fritz (mit brosonischem Grinsen): "verhaltet Euch alle ruhig"!

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Edit: aus dem Drehbuch von Henckel-von-Donnersmarck

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Bei mir übergibt der Vater gerade an den Sohn.

Stellt ihn mir vor, sagt noch, dass er eine glatte Eins hat (platzt fast vor Stolz über seinen Sprößling) und damit leider/gottseidank besser ist wie er damals.

Sohn macht Bestandsaufnahme, vergleicht des Vaters Papierakte mit dem Istzustand und füttert das in sein neues Elektronisches System. Vater sitzt in leger als Privatier dahinter und lässt auf der Tonspur all das soft-Wissen der letzten Jahre raus, der hat ein elefantöses Gedächtnis. Dann erklärt er ihm noch die zwei kunstvoll renovierten Ruinen, die sein Vorgänger verbastelt hatte, und meint zum Sohn, dass er mit mir auf Zahnarztdeutsch reden kann, weil ich mal Software für Zahnärzte mitgeschrieben habe.

Es ist ein bisschen komisch, einen faltenfreien Jungspund, der auf dem Skateboard gekommen sein könnte, an seine Kiefer zu lassen - bislang waren Ärzte immer älter wie ich. Und er ist sehr ruhig, der Herr Papa redet die ganze Zeit (und nimmt einem so die Nervosität).
Aber er macht seine Sache sehr gut, und ich bin froh, dass ich nicht schon wieder eine neue Praxis suchen muss.


Protektionierte und durchgewunkene gibt es nicht nur in den Unis, auch in z.B. den Meisterkursen der Innung u.s.w.

Meine Lebenserfahrung ist, dass die dann später irgendwann etwas fachfremdes machen, weil sie mit der echten Arbeit nicht zurechtkommen. Der Klassiker ist der Berufskaffeetrinker in irgendwelchen Berufsverbänden.

Eine Ausnahme gibt es: einen legendär schlechten Augenarzt. Ich kenne niemand, der dort mit einer funktionierende Sehhilfe rausgegangen ist. Der konnte nur so lange überleben, weil er immer Termine frei hatte.

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Bei meiner Zahnarztpraxis hat der Vater an die Tochter übergeben. Der Vater war bereits Zahnarzt in 4. oder 5. Generation (sein Vater, Großvater, Urgroßvater, ... waren bereits Zahnärzte). Ich habe zu ihr nicht so viel Vertrauen wie zu ihrem Vater. Ich hoffe, sie saugt noch viel Erfahrungswissen auf, solange er noch gelegentlich da ist.

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Zahnärzte und ihre Fähigkeiten

Mein Zahnarzt, ein ziemlich entfernter Verwandter, bekam einige male Probleme mit den Krankenkassen.

Der Grund war, er konnte und kann schmerzlos behandeln, ohne eine narkotisierende Spritze.

Die Krankenkassen riefen immerzu an und sagten, was wollen Sie uns vormachen. Das ist nur noch irre.

Es sollten mehr so agieren lernen.

Ach ja, der Sohn hat die Praxis nun enorm vergrößert, mal schaun, was daraus wird.

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3,5
OT Don, Sie fahren jetzt den zweiten SLK, meine ich gelesen zu haben und noch den „UR“-V6 3,5.

Mein Meister rät zu pingelig genauem Ölwechsel. Es kommt vor, dass die Steuerkette längt. Austausch >4.000
CLS und wenig km, wenig beansprucht ist noch gut.

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'Kratzen an den Hoellentoren det Provinz' ist schlechtes Deutsch und enthaelt mehrere Logikfehler? - Unsere Provinz zum Beispiel steht meist torlos weit offen, und fühlt sich sehr wohl dabei. Anstrengungslos verharrt man glücklich in Ruhe.

Gruesse aus Vancouver/Trumpbuilding.

Und es gibt sowieso nur eine Provinz - unsere.

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Viellecht auch rechtzeitig 'Oelstopkabel' für solche 'allerwelts Billigmotore'?

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Flüchtlings-Elend jetzt auch im Atlantik!
Und das ist kein schlechter Scherz: Daniel Küblböck ist über Bord gegangen!

Die dpa eilmeldet dazu folgendes:

"Das Kreuzfahrtschiff Aidaluna mit rund 2200 Gästen und etwa 600 Crewmitgliedern sei an die mutmaßliche Unglücksstelle zurückgekehrt und versuche ebenfalls, den Sänger zu finden. Weitere Aida-Kreuzfahrtschiffe seien an der Suche beteiligt. Die kanadische Küstenwache sucht nach eigenen Angaben mit einem Überwachungsflugzeug und einem Hubschrauber nach dem Vermissten. Zwei weitere Suchschiffe der Küstenwache sollten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) eintreffen, sagte ein Sprecher der Coast Guard Station in Halifax. Die Küstenwache sei am Sonntagmorgen alarmiert worden."

Ist es nicht ein beredtes Zeugnis unserer hochstehenden Zivilisation, daß nicht nur die kanadische Küstenwache mit allem was sie hat im 10 Grad kalten Wasser tagelang nach Daniel Kübelböck sucht, sondern auch "weitere Aida-Kreuzfahrtschiffe sich an der Suche beteiligen"?

Ich gehöre bisher nicht zu den Spendern, sondern eher zu den Verächtern von Sea-Watch und ähnlichen Schleuserbanden. Diese sich selbst Macht über Leben und Tod verleihenden und sich in ihrer verlogenen Pseudohumanität sonnenden Kanaillen waren bisher für mich der Gipfel weibischer, d.h. zutiefst verkommener Seemannschaft.
Aber das hier nimmt jedem Aquavit, und sei er noch so oft um den Äquator gereist, die Milde.

Ahoi!

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Auch das noch:
Canadian CoastGuard wirft Dieter Bohlen als Rettungsschwimmer im Nordatlanktik ab

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Sarah Wagenknecht:
(leicht zuckende Mundwinkel) "wir hatten da in der Ostsee auch so unsere - hüstel - Mittel..."

*aus dem Off* :
Bornholmer Fischer: "Seit die SED in ganz Deutschland regiert, haben wir keine halbverwesten Flüchtlinge mehr im Netz"

*Gysi, auch aus dem Off*:
Von IM Gregor lernen, heißt Fluchtursachen bekämpfen

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Meine übliche Primärquelle schrub der Vollständigkeit halber was von "trug Frauenkleidung, belästigte die Gäste". Ob das miteinander zusammenhängt, haben sie nicht gesagt. Friede seiner, nun ja, Asche.

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Die langsam einsetzende Sekundärquelle in meinem Kopf erkennt folgende Szene:
Ein Familienvater - nennen wir ihn der Neutralität halber z.b. Iwan - läßt die Späßchen des Bohlen-Produkts eine Weile lachend über sich und seinen Tisch ergehen.
Irgendwann steht er mit einem tief aus seiner breiten Brust grollenden Lachen auf, leert noch schnell ein weiteres Wasserglas Wodka und legt seinen schenkelähnlichen Arm mit der dicht behaarten Hand (DIN-A4-Format) um den kleinen Spaßmacher und verschwindet mit ihm und einer Zigarre zwischen den wulstigen Lippen zum Achterdeck.

Keine zwei Minuten später kehrt er - die Zigarre immer noch zwischen den nun entblößten Zähnen - zurück.
Die kurzzeitig konsternierte Kapelle spielt einen Charleston, alles tanzt, der Captain gibt dreimal kurz Signal und befiehlt AK.

Ich hätte Profiler werden sollen.

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Also für mich ist diese Version ab jetzt Realität nr. 1.

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Erfolglose Suche
Nichts für ungut, first_dr.dean, aber Suchmaschinen, die die Privatsphäre zu schützen vorgeben, setzen teilweise (startpage) auch auf Google auf, sind auf den amerikanischen Markt spezialisiert und haben ansonsten auch zu keinem sinnvollen Ergebnis geführt.

Vielleicht wäre die Suche im Darknet erfolgreicher, aber so wichtig ist es mir nun auch nicht, meine Zeit damit zu verplempern.

Mir war eben nicht bekannt, welche Gewaltbereitschaft bei den Autonomen außerhalb G20 etc. so vorherrscht. Und da hat mich halt interessiert, wie das am anderen Ende außerhalb des Medienhypes so aussieht.

Aber wie gesagt, Thema durch.

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Herr Querulant,
bei "Startpage.com" geht nicht Ihre IP an Google und es wird auch kein Profil über Sie gebildet. Sie sollten das nicht klein werten, imho. Die Kunst bei der Suche besteht in der Auseinandersetzung mit "Erweitert" - > also präzisen Suche. Damit Sie eben nicht die oft inhaltlich wenig tauglichen Vorschläge der künstlichen "Intelligenz" von Google erhalten, sondern spezifische, scharf umgrenzte Ergebnisse.

Dann findet sich Einiges.

Ad rechte Autonome/Kameradschaften - im Vergleich zu den linken Gewaltbereiten:

Als groben Anhaltspunkt könnte man die Größe der jeweiligen Szenen nehmen, aber auch, wie stark diese jeweils von Vorstrafen und Bewährungsstrafen belastet sind. Rechte Militante sind relativ zahlreich, abhängig vom jeweiligen Bundesland, und ich denke, in Bezug auf die Größenordnung sind die Verf.schutzberichte an diesem Punkt brauchbar.

Die Szenen unterscheiden sich indes in den typischen Aktionsformen (Rechtsmilitante setzen z.B. keine Autos in Brand oder werfen auch nicht so gerne mit Farbbeuteln) und, selbstredend, in den Zielen und Zielobjekten.

Beiden Szenen ist zu eigen, dass sie sich einerseits als "Selbstverteidigung" betrachten (jeweils gg Angriffe der anderen Szene - Beispiel Connewitz etc. pp.), zudem aber auch als Hegemonie- und Gewaltinstrument zur Durchsetzung der eigenen Programmatik.

Innerhalb der Szenen gibt es eine beachtliche Differenzierung, auf beiden Lagern - und jede Menge Chauvinismus und menschlichen Wahnsinn der verschiedensten Schattierungen.

Unterschiede gibt es in der Haltung zur Polizei, hier sind die linken, gewaltbereiten auton. Szenen deutlich feindseliger und gewaltbereiter, während es bei Rechtsautonomen hier deutlich gemischte Haltungen gibt, einerseits die üblichen ACAB-Feindseligkeiten, u.a. von rechten Fußballhools, andererseits aber teils auch, nun, Berührungspunkte.

Bei der Gewalt bzw. Gewaltwünschen gegen den ideologischen Feind (also v.a. die Extremisten des jeweiligen Gegners) könnte man von einer Art Gleichstand sprechen, bei Gewalt gegen die politische Mitte haben Rechtsmilitante deutlichen Vorsprung, und dies selbstverständlich auch bei Gewalt gegen Flüchtlinge, Flüchtlingsheime, Migranten, Obdachlose, jüdische Einrichtungen. Umgekehrt richten sich gewaltbereite Linksextremisten gerne gegen Konzerne und einzelne Firmen, die sie als legitimes Gewaltziel identifizieren, und überdies gegen die AfD und deren Vertreter. Bedrohungen von Einzelpersonen (z.B. Internet-Aktivisten) sind wiederum eine Spezialität von Rechtsextremisten bzw. der "Anti-AntiFa" - hier gibt es eine Vielzahl sehr herber Geschichten. Vergewaltigungs- und Todesdrohungen sind da quasi der kleine Einstieg - und das findet in unserem Land erschreckend häufig statt, und entfaltet, leider, gar nicht so selten Wirkung.

Es gibt haufenweise im Internet Aufstellungen über die Aktionen, Aktionsformen und Drohungen des politischen Extremismus.

Ein berühmter, inzwischen halbvergessener Rabbiner sagte zu diesem Thema: Wer nicht sucht, findet nicht. Dieser Rabbiner hatte übrigens auch die ersten bedeutenden medienkritischen Anmerkungen, so wies er u.a. darauf hin, dass die Suchergebnisse in der Regel interessengeleitet sind.

Wie auch immer:

Ich gebe Ihnen hier gleich ein paar Links, vielleicht finden Sie das Eine oder Andere dann doch interessant. Sie müssen aber schneller sein als Dons Löschfinger. Kopieren Sie es sich eventuell.

https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/pmk-rechts-gewalttaten-101.html
https://www.tagesspiegel.de/politik/bundesregierung-korrigiert-zahlen-mehr-tote-durch-rechte-gewalt-seit-1990-als-bekannt/22700008.html
https://de.statista.com/infografik/12021/rechte-gewalt-in-deutschland/
https://www.bnr.de/
http://www.belltower.news/category/lexikon/anti-antifa
https://www.dortmundecho.org/2014/12/spitzel-aufgedeckt-anti-antifa-recherchegruppe-thomas-kuban/
https://www.der-rechte-rand.de/archive/2613/nuernberg-anti-antifa/
https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/
https://www.patrioten-propaganda.net/
https://www.antifa-berlin.info/

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Aus der Reihe "Kommunazis stellen sich vor":
Heute: "first_dr.dean"

Zusammenfassung:
Das übliche Geblubber, mit dem sich Radikalinskis jedweder Couleur zu Opfern der pösen Demokraten stilisieren.
Links zu Antifanten-Seiten inkl.

Das Gejammer über den "Lösch-Finger des Don" läßt ja ohnehin immer tief blicken, wenn man weiß, daß es im deutschsprachigen Raum kaum einen Blogger gibt, der so viel stehen läßt und ständig so hart an der Strafbarkeitsgrenze segelt, wie Don Alphonso (der ja nichtmal Anstalten macht, auch nur seine Privatadresse zu verschleiern).
Allein dieser Umstand erhebt ihn meilenweit über jede feige Antifa-Ratte.

Was den heutigen Debütanten aber als besonders widerwärtig und damit hier erwähnungsbedürftig erscheinen läßt, ist sein zutiefst verlogenes Eintreten gegen Antisemitismus:
Er und seine Gesinnungsgenossen treten vielmehr unentwegt für diesen Berliner Feiertag ein:
https://www.cicero.de/innenpolitik/al-quds-tag-antisemistismus-palaestina-israel-judenhass-deutschland

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Faktenfinder
- aha^^^

Sinnvoller ist ein gelegentlicher Blick auf das Selbstdarstellungs-Zentralorgan der linken "Aktivisten": Indymedia (nein, verlinke ich nicht, man braucht aber kein Darknet zum Auffinden). Das gibt ihnen die Gelegenheit, manch hübsche Legende (wie z. B. "keine Gewalt gegen Menschen") in ihren eigenen Worten zu demontieren.

Auch "Antifa"-Twitter-accounts (gibt es in rauhen Mengen) sind sehr aufschlußreich wenn man die Gedankenwelt dieser possierlichen Mitmenschen ergründen möchte. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, daß diese selten in ihren (auch Twitter-) Aktivitäten ge-/behindert werden (im Gegensatz zu rechtenund "rechten" accounts).

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Passende Ergänzung
https://bazonline.ch/basel/stadt/polizisten-meiden-die-wasserstrasse/story/27325368

Die "Antifa" wird jetzt auch offiziell von SPD, Grünen und Linken unterstützt (deren Jugendorganisationen ein bedeutender Teil davon sind). Distanzierung war früher mal. Siehe u. a. das Verhalten o. g. MdB zur Rede von Schäuble, in der er auch Linksextremismus kritisierte, jüngste Äußerungen von Angela Marquardt (früher PDS, jetzt enge Mitarbeiterin von Andrea Nahles), "Antifa"-Veranstaltungen in Gewerkschafts-Räumlichkeiten, Ministerien-Etats "gegen Rechts", etc pp.

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Danke für Ihre Geduld mit mir, first_dr.dean.

Abschließend nur soviel, es geht mir nicht darum, linke und rechte Gewalt in irgendeiner Form gutzuheißen. Mir geht es darum, das aktuelle Ausmaß zu erkennen, da es beides in meiner Region so gut wie garnicht gibt. Unsere Extremisten sind eher unauffällig.

Gerade lausche ich der Generalaussprache zur Regierungspolitik. Hauptthema Migration, Flüchtlinge, AfD und Rechtsextremismus. Von der Kanzlerin die übliche Schönfärberei. Am Rande ein paar Beiträge zu der Zukunft des Sozialstaates.

Man scheint einfach nicht zu verstehen, daß Extremismus immer eine Folge verfehlter Regierungspolitik ist, die sich nicht an der Lebensrealität der Bürger orientiert.

Die marktkonforme Demokratie ist Brutstätte des Extremismus, der spätestens beim nächsten Ausbruch der immer noch schwelenden Finanzkrise alle Dämme brechen lassen wird. Seit Schröder die Zocker von der Leine ließ, den Sozialstaat wirtschaftlichen Interessen opferte, ist nichts mehr, wie es einmal war.

Ohne blutdrucksenkende Mittel ist dieser Generalaussprache jedenfalls nicht zu folgen, um keine körperlichen und geistigen Schäden davonzutragen.

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@Querulant

:D

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OT / FrauAufDemBerg
To Whom It May Concern

Ich bin begeistert von den Tagesnotizen der FrauAufDemBerg. Möchte Danke sagen! Ich werde aber keinen Twitter-Account anlegen. Nie nicht. Da möchte ich nicht dazugehören. Wie könnte ein Gespräch jenseits von Twitter aussehen? Private Mail? Andere Plattform? Mir fehlt da ein Ausweg.

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"Danke für Ihre Geduld mit mir, first_dr.dean."
Man sieht förmlich, wie sich der Demokrat strammstehend und mit nach unten gerichtetem Blick die Kappe vom Kopf reißt, während er seinen devoten Dank ausbringt.

Die gönnerhafte Antwort des Kommissars, " :D " , passt dazu wie Faust aufs Gretchen.
Buchenwald 1950. Die Rollen sind klar verteilt.

Ja, so geht das, wenn Kommunazis ganze Stadtviertel übernehmen und der steinalte Frankmeier die Begleitmusik liefert:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/report-muenchen/videos/report-muenchen-autonome-in-berlin-video-100.html

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Manchmal habe ich den Eindruck, daß die Stilmittel der deutschen Sprache ebenso in Vergessenheit geraten sind wie die einfachsten Formen der Höflichkeit.

Ich mag ja vieles sein, sylter2, aber devot bin ich ganz sicher nicht. Auf den Gedanken ist bislang noch niemand gekommen, der mich persönlich kennengelernt hat.

Zur Gewalt, zu Chemnitz und zur Generalaussprache gibt es Heute einiges in der NZZ zu lesen. Das Fazit des Leitartikels veranlaßt mich allerdings zu der Frage, ob das Ignorieren der Gewaltursachen und die Kritiklosigkeit gegenüber dem staatlichen Gewaltmonopol dann nicht doch etwas zu trivial ist.

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@sylter2

Wissen Sie, im Grunde genommen könnte ich mir vorstellen, mich einmal mit Ihnen zu treffen, bei Speis und Trank. Um Ihnen gleich eine Angst zu nehmen: Bis jetzt musste noch niemand vor mir stramm stehen.

Sie müssten auch keine Sorgen haben, dass ich "bei" und "mit" vertauscht hätte.

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@ first_dr.dean:

Natürlich hätte er nicht stramm stehen müssen. Das ist es ja gerade, was ich beklage: Daß Demokraten vor Euch Randgruppen stramm stehen.

Und treffen sollte man Euch ganz ohne "bei" oder "mit".

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Da sind sie wieder, die Kommunikationsschwierigkeiten bei rein schriftlichen Diskussionen ohne nähere Kenntnis über die jeweiligen Personen.

Eigentlich sollte sich allein aus dem Pseudonym ergeben, daß ich vor nichts und niemand strammstehe, oder hat schon mal jemand strammstehende Querulanten gesehen?

Als Demokrat verstehe ich mich auch nicht wirklich, solange wir nicht in einer Demokratie leben. Da sehe ich mich doch eher als Anarchist.

Dennoch gönne ich mir auch ein wenig Opportunismus und zahle trotz der kirchlichen Abgründe immer noch meine Kirchensteuer, obwohl ich doch eher Atheist bin.

Und so wie ich den first_dr.dean verstanden habe, ist er eher Pazifist und steht Gewalt(debatten) generell ablehnend gegenüber.

Ach ja, manche bezeichnen mich auch als Korinthenkacker, obwohl ich mich wirklich beherrsche und "stramm stehen" sowie "Euch" etc. pp. nicht bemängele. Schließlich mache auch ich wie jeder Fehler und bin weit von jeder Omnipotenz entfernt.

Da fällt mir ein, es gibt beim Strammstehen doch eine Ausnahme - die Liebe.

So, nun ist es aber auch genug, sonst kommt noch jemand auf die Idee, ich stünde vor sylter2 stramm. 😎

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@querulant
Und so wie ich den first_dr.dean verstanden habe, ist er eher Pazifist und steht Gewalt(debatten) generell ablehnend gegenüber.
Völlig korrekt. Schon die heutzutage um sich greifende allgemeine verbale Verrohung, gleich ob von links oder ob von rechts, ist mir unangenehm.

@Sylter
Und treffen sollte man Euch ganz ohne "bei" oder "mit".
Also eher so mit Fäusten oder mit Pistolenschuss, und mit mir ist dann bald endlich Schluss? Die Reitgerte durch das Gesicht ziehen. So meinen Sie das?

Sehr interessant.

Geben Sie sich ihren Gefühlen nur völlig hin. Sie werden da keine Reue kennen - ich wäre da jedenfalls überrascht. Ich kenne es, wenn gegen mich Drohungen ausgesprochen werden bzw. derartige Wünsche formuliert werden.

Ich kenne das sehr gut, Sylter2.

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first_dr.dean:
Wie lange sind Sie eigentlich schon im Internet? Erkennen Sie einen echten Troll noch?

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha

Zu lange, viel zu lange...
;-)

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Dann sollten Sie es ja wissen :-). Ich weiss ganz genau, warum ich keinen facebook und keinen twitter account bespiele.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Deano, ich dachte, wir fechten hier mit virtuellen Federn
Und jetzt kommst du schon wieder mit "Fäusten und Pistolen", sogar - hüstel - mit "Reitgerten".

Wie ich schon sagte: kein "mit" und kein "bei".
Sondern einfach verbal treffen.
So wie sich der @querulant getroffen fühlt.

Es ist übrigens ein untrügliches Zeichen des Totalitaristen, sich als Opfer zu gerieren.
Du fühlst dich geschlagen und was weiß ich, obwohl du in diesem Staate bestens lebst.

Es gibt ein Vor-Ort-Interview aus Wandlitz mit einem deiner geistigen Väter (ich finde gerade die konkrete SED-Sau nicht), in dem er sagt, daß er ja hier in einem Ghetto (Wandlitz) leben mußte.
So seid ihr.
Wer euch G20-Gegner nicht so richtig lieb hat, "schlägt euch die Reitgerte ins Gesicht".
Klar.
Und Rudolf Höß hat Jahre lang im KZ gesessen.

Es gelingt euch sogar, Bürgerliche wie @querlulant oder @ thora zu mobilisieren.
Also diese Schicht, die da meint, daß Wagenknecht und Kahrs ja nicht von vornherein unrecht haben.

Und jetzt:
Stillgestanden!

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@pp frosch
Sollten Sie mich gemeint haben: Namen bei Startpage eingeben, Link zum l´âge bleu-Blog folgen, in´s Impressum gucken, mail-Adresse finden. Tel. Nr. auch, aber telefonisch/zuhause derzeit schwer erreichbar, Händie nicht vorhanden.

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Ich schmeiß mich weg!
Frau Langenberg, geben Sie es zu: Sie leben mit thora, perfi und queru in einer Wohngruppe!

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Frau Langenberg, das weiter oben bezog sich auf eine Person bei Twitter. Nichts Ernstes.

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wassollndas, du alte Spaßbremse?!
Gibst hier die Nemesis, noch bevor sich Raffas Hybris richtig aufgeplustert hat!

Aber die neuesten Twittereien lassen auf die nächsten Deppen hoffen.
Hmmm, ich glaube, heute hat er auch mal was gekokst oder sonst ein Gift genommen. Jdf. waren seine Tweets so scharf wie selten zuvor. Die Fotoanalyse mit den multinationalen Prolos am Tisch und den Seviertöchtern links habe sogar ich verstanden - und hoch erfreut genossen...

500 Euro zahlt die Dingszeitung also für einen überarbeiteten Schulaufsatz. Da muß die von Chulz (C) ständig bemühte Krankenschwester wohl ein paar Steuern mehr erwirtschaften, um so ein Scheißblatt und seine Autoren zu finanzieren...

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Es ist alles gesagt
Das ist das Dumme: man kann eigentlich kaum mehr auf witzige und unterhalsame Art etwas Neues sagen.

Querulant, Sie haben die aktuelle Lage ganz gut beschrieben. Nach einer Dokumentation zur Finanzkrise gestern abend hat man in D die Finanzmärkte ca. 2003 dereguliert, um den Banken Luft für neue Kredite für einen Wirtschaftsaufschwung (hust) zu verschaffen, im weltweiten Trend, und dann hat man eine Blase geschaffen, die man ab 2008 nur noch mit noch viel mehr (fiktivem) Geld zuschütten konnte.
Dass dieser Trick noch einmal klappt, wenn es wieder schief geht?
Hoffen wir mal, dass der Status quo noch lange anhält oder sich wie getrickst auch immer weiter verlängern lässt; alles andere ist sehr unschön.

Am bezeichnendsten fand ich in der anschliessenden Diskussion bei Markus Lanz die Antwort des Krisenjournalisten auf die Frage, was man denn nun am besten täte, wenn es in drei bis fünf Jahren wieder knallen sollte, dass man sich nach einer ehrlichen, gut beratenden Bank umsehen sollte.

Warum schulen wir nicht die arbeitslos werdenden Steinkohlekumpel zu Volkswirtschaftsprofessoren um?

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Nun, mir hat sich immer die Frage aufgedrängt, ob es wirklich im Ergebnis einen Unterschied gemacht hätte, hätte Schröder sich der weltweiten Deregulierung der Finanzmärkte nicht angeschlossen.

Andererseits, nur umgeschulten Steinkohlekumpeln, ohne diesen tatsächlich etwas unterstellen zu wollen, konnten wohl so einfach derart viele "toxische Papiere" angedreht werden.

Neben dem Sex führt halt auch die Gier zu einer gewissen Blutleere in einer bestimmten Körperregion.

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Europa alleine ist einfach zu eng. Evtl. "AMOS Conference', Maui ,Wailea Beach. Auch nette Offiziere hier, Wetter gut,alles perfekt.

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Streit um des Kaisers Bart
Wenn Sachlichkeit und Emotionen aufeinandertreffen, dann bleibt die Sachlichkeit meist auf der Strecke. Der argumentative Austausch scheint eines der großen Probleme dieser Zeit zu sein. Nicht nur die Erfahrungen der Kunstfigur scheinen das mehr als eindeutig zu bestätigen.

Da denke ich immer an unsere Bundeskanzlerin, die zumindest äußerlich völlig immun gegen alle unsachlichen Angriffe zu sein scheint. Welch ein Unterschied zu Martin Schulz, Johannes Kahrs und anderen, die jede Sachlichkeit vermissen lassen und sich mit AfD und Hans-Georg Maaßen statt mit dem Lösen gesellschaftlicher Probleme beschäftigen. Aber das ist ja auch soviel einfacher, als sich mit der Schaffung einer solidarischen und sozial gerechten Gesellschaft zu befassen. Stattdessen beschäftigt sich Ursula von der Leyen lieber mit der Frage, wie man den verfassungsrechtlichen Status der Bundeswehr am einfachsten umgeht. Daß die Versteigerung der G5-Lizenzen einen guten Hebel böte, die Gewinner zu vorrangiger Beseitigung weißer Flecken zu verpflichten, ob das wohl ernsthaft in Erwägung gezogen wird? Zumindest Andreas Scheuer hat mich Heute mit der Nachricht positiv überrascht, durch die Umrüstung von ein paar Bussen usw. sei mit Fahrverboten kaum noch zu rechnen, die Schadstoffbelastung in den Städten sei schon signifikant zurückgegangen, es bräuchte im Grunde keine Hardwarenachrüstungen mehr, die bei älteren Dieseln sowieso nicht möglich und nicht sinnvoll sei. Na dann.

Neben all der sinnlosen Ablenkung, wen interessiert denn Maaßen, wen interessieren denn die Phrasen zur AfD, dann auch noch solche Aussagen wie zum Diesel oder die Schlacht im Hambacher Forst, da frage ich mich doch, ob wir denn sonst keine Probleme haben.

NetzDG und DSGVO scheinen ja bereits ausgesessen, das neue Mediengesetz wird dem wohl folgen, die Hetze im Netz wurde und wird verstaatlicht. Nicht zu vergessen der Genderkram, Metoo und was es da sonst noch so Wichtiges gibt. Für Bagatellen wie Flaschensammeln und Mülltonnenkramen bleibt da ja auch einfach keine Zeit. Denn, nicht zu vergessen, die Rente ist sicher.

Die Prioritäten der Medien sind aber auch nicht besser gelagert. Kaum ein Tag ohne Trump, ohne Naturkatastrophen, ohne ängstlichen Blick auf die Zocker und ohne sehnsüchtige Erinnerungen an Wunderwaffen, an Heldentod. Wieviel Gefallene zählt die heldenhafte Verteidigung unseres Vaterlandes am Hindukusch bis jetzt in 13 Jahren? Die Bundeswehr selbst schreibt dazu: "Viel wurde seither erreicht." Soweit ich mich erinnere, beherrschen die Taliban mittlerweile fast das ganze Land.

Na, ich merke schon, ich schweife mal wieder ab. Aber bei solchen Aussagen, "Deutschland ging es nie besser", bei zweckgerichteten Statistiken, bei Boni der Fraktionen für Abgeordnete, bei all dem Streit um des Kaisers Bart, da fällt mir immer nur der Lotse mit seinen Aussagen zu Glauben und Visionen ein. Und das "Y" auf den Kennzeichen der Bundeswehrfahrzeuge - "Y", das Ende von Germany.

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Man sollte schauen daß es enem selber gut geht. In diesem Sinne, die Räder sind gepackt, die Strecke geplant und das Wetter könnte mitspielen. Furka und Grimsel wollen erklommen werden, und wenn wir rechzeitig zurück sind dann vielleicht noch das hier:
http://www.klapphill.de/
Die Kalmit war klasse, der Spass mit 1079 anderen Radlern da hochzufahren ist immer noch da. Mein selbstgestecktes Ziel sub 30min hab ich um 1min5sek gerissen. Egal, hat trotzdem Spass gemacht. Es gibt dort auf der Homepage rechlch Bildchen und Filme von der Veranstaltung.

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"Man sollte schauen daß es enem selber gut geht."

Das, angesichts der langsamen Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit und der Kürze des Lebens, habe ich mir im Sommer ernsthaft vorgenommen. Wobei, schlecht ging es mir eigentlich ja nie. Aber der Mensch ist halt auch ein soziales Wesen und da blieb dann doch so einiges auf der Strecke.

Es ist dieser Widerspruch, selbst die Vorzüge des Lebens in einem der reichsten Länder der Welt zu genießen, während andere in deinen Mülltonnen kramen müssen. Das hat halt ein Geschmäckle und kann zumindest mir den Spaß durchaus verderben. Da brechen sich Verantwortungs- und Schuldgefühl doch regelmäßig Bahn. Da hilft auch keine innere Stimme, die vor Irrationalität warnt.

Und dann die Kunstfigur mit einem Bildverweis bei Twitter: https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Fuer-sie-zaehlt-es;art599,3911169

Der Anblick stereotypen Grinsens, seelenlos, der läßt sofort wieder die Bilder von Abgeordneten vor dem geistigen Auge erscheinen, die viel Spaß an ihrem Tun zu haben scheinen. Das kann man doch nur als Arroganz und Ignoranz interpretieren, das kann doch angesichts der spaßigen politischen Entscheidungen nur Frust, Wut und Haß auslösen.

Aber gut, im Winter wird die Planung für meinen Ausstieg aus dem Hamsterrad wohl endgültig in die letzte Phase eintreten und der nächste Sommer wird dann hoffentlich in Gänze der Regeneration von Körper und Geist dienen können. Es ist an der Zeit, daß ich mich vom unnötigen Ballast befreie und mal wieder tief durchatme, Spaß habe - ohne Mediengeschrei und Internet, ohne politisches Kasperletheater, aber mit ein paar guten und bislang ungelesenen Büchern. Ein Traum.

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OT @frosch
Herrschaftszeiten, Danksagungen werden immer gerne genommen: bergangitia@gmail.com

... link  


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Zwei Zitate zum Wochenende
"Jeder von uns hat eine begrenzte Anzahl von Tagen Zeit, um etwas zu verändern. Das Leben ist eine Entscheidung, für etwas zu leben oder für nichts zu sterben." Edward Snowden

"Was wir erleben, ist das Auseinanderbrechen von Kapitalismus und Demokratie – sie sind nicht mehr länger vereinbar. Weil der Kapitalismus praktisch alles zerstört, was Menschen zusammenbringen kann. Er bringt sie nur noch in einer Sache zusammen: in der Ware, auf dem Markt. Er zerstört jede Grundlage der Gemeinschaft, zersetzt den sozialen Körper und entfesselt ihn gegen sich selbst. Und das ist ein globales Problem. Der Kapitalismus ist eine Bedrohung geworden für die Zukunft des Planeten. Das hat nichts mit Identität zu tun und wäre nie im Rückzug auf Nationales zu lösen. Identitätspolitik ist darum Zeitverschwendung. Der Kapitalismus braucht sie, um die Leute abzulenken, sie ist Opium für das Volk, ein Schleier, hinter dem sich die wirklichen Probleme verbergen. Identitätspolitik bedeutet tatsächlich eine Entfremdung des Menschen von den Fragen des Lebens." Achille Mbembe

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Natürlich mußte ich erstmal googlen, wer Achille Mbembe ist (obwohl ich es ahnte):
Ein einfacher Mann, der einfache Antworten auf ein scheinbar einfaches Problem verkauft:
"Den Kapitalismus".

Wo genau herrscht er und was genau ist er eigentlich, dieser ominöse "Kapitalismus"?
Putin, Jingpin, Trump, Merkel?

Und vor allem: was ist das Gegenteil von "Kapitalismus"? Was ist der "richtige" Weg?
Das ist doch mal eine einfache Frage von einem einfachen Mann, oder?

"Identitätspolitik ist darum Zeitverschwendung"
Da hat er recht, ohne es angesichts seiner absurden Argumentation auch nur entfernt zu ahnen.
Jede Politik ohne drastische Geburtenkontrolle ist nämlich Zeitverschwendung.

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Nur für Sie, sylter2, mache ich mal am Samstag Abend eine Ausnahme und lege Ihnen "Die Skandalbank" ans Herz. Läuft gerade noch auf Phoenix und handelt von der HSBC. Ist sicher auch später noch in der Mediathek zu finden.

Da können Sie noch etwas über Kapitalismus lernen. Vielleicht verstehen Sie dann den einfachen Mann etwas besser. Obwohl, ich habe da so meine Zweifel.

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@queru:
Genau das flimmerte hier, während ich Ihnen schrub.
Gerade das hatte mich zu meiner Antwort motiviert. Die - durchaus sehenswerte - Reportage macht letztlich den selben Fehler wie Sie:
Sie kritisiert nicht die Auswüchse und die Kriminalität (englische Opiumhändler in den Anfängen und chinesische Sklavenhalter heute) im System heute, sondern sie stellt diese Mißstände als das System und das System als die Ausnahme dar.

Das ist so, als wollte man Merkels Einwanderungspolitik deshalb ablehnen, weil ein Promille der Einwanderer hier mordet und vergewaltigt.
Und Sie und Ihre Freunde hier sind doch bestimmt die letzten, die deshalb etwas so Wunderbares insgesamt verächtlich machen wollen, gell?

Also: der "Kapitalismus" (den es ja in der Form, in der Ihr Hysteriker ihn beschreibt, gar nicht gibt) hat verdammt fiese Nebenwirkungen.
Aber die hat eine Chemotherapie auch. Trotzdem sind die Eltern, die ihrem Kind die Chemo verweigern, nichts weiter als sektiererische Mörder.
Euch Linken gar nicht mal so unähnlich...

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@der querulant:
Nein, ich führe mit Ihnen keine Kapitalismusdiskussion :-), wegen sinnlos (für beide Seiten).

Nutze Ihren Beitrag nur als Anlass, warum ich mit den Jahren der überspitzten Forderung von hm555 nach Re-Katholisierung Europas immer mehr abgewinnen kann. Zu viele Menschen brauchen offenbar ein klares gut/böse Schema - und die katholische Kirche hat das wenigstens zu einer umfassenden Welterklärung ausgefeilt und verfeinert.

DER KAPITALISMUS ist die linke Begründung für alles Schlechte in der Welt. Ebenso gedankenarm wie falsch.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Werter Herr Haupts. Keiner kann etwas dafür, dass Sie die grundlegenden Erkenntnisse im "Kapital" vom ollen Marx nicht kennen. Auch Ihr Argument vom Monte-Pelerin-Popper, die Theorie besitze keine Möglichkeiten zur Falsifikation, ist langweilig. Haben Sie irgendwo gelesen, dass Popper die Schriften von Adam Smith (Theory of moral sentiments 1759 und Wealth of nations 1776) dem Falsifikationsgebot unterzogen hat? Hat er nicht.
Dabei sind das zwei grundlegende Werke der Politischen Ökonomie.
Sie können das nachlesen in: Stephan Schulmeister: Der Weg zur Prosperität. AT-Salzburg. ISBN 978-3-7110-0148-1.
Sie müssten aber von Ihrer Neigung Abstand nehmen, nur das Vorwort zu lesen.

Sie schaffen das!

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Die Menschheit besteht seit (wieviel?) 50000 Generationen. Immer noch hat sich der einzig wahre Sozialismus nicht durchgesetzt. Frustrierend, nicht wahr?

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Lieber folkher braun, ich kenne meinen Marx fast auswendig. Heisst allerdings nicht, dass ich ihm in seinen zentralen Thesen zustimme, wir hatten das vor Jahren schon mal.

Und ganz nebenbei weiss ich auch noch, dass man auf sozial- oder politikwissenschaftliche Theorien Poppers Falsifikationskriterium nicht anwenden KANN. Genau deshalb sind sie Glaubenssache - und die Marx Gläubigen sind mindestens ebenso eifrig, wie christliche Fundamentalisten :-). Das, was man durchaus überprüfen kann, sind Ergebnisse - und da schneiden Marx Jünger einfach grottenschlecht ab, wo immer sie hstorisch Ergebnisse politisch zu verantworten hatten.

Gruss und gute Nacht,
Thorsten Haupts

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Welch ein herrlicher Garten!
Zwei so prächtige Blüten in gerade mal einer halben Stunde:

"Sie können das nachlesen in: Stephan Schulmeister"
Der mußte ja recht haben.

Und der andere:
" der überspitzten Forderung von hm555 nach Re-Katholisierung Europas"
Das Schöne an der Ironie ist und bleibt, daß sie immer von den Richtigen falsch verstanden wird.

Blüh im Glanze...
Il faut cultiver notre jardin

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Einen hab ich noch:
"Lieber folkher braun, ich kenne meinen Marx fast auswendig"

Ich logge mich nicht bei der WELT ein - aber für sowas würde ich zur Not sogar zahlen...

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Man braucht die Glaubensgeschichten alle nicht zu betrachten, ohne die Ur-Instinkte ebenfalls zu betrachten, weshalb Menschen gläubig werden (und tut es doch unentwegt, denn mein Glauben ist der wahre). Deine Götzen, meine Götter und Propheten. Marx, Jesus, L. Ron Hubbard, Apple Computer, Merkels Gold etc. etc. Mein Glauben. Da die Ungläubigen, hier, bei mir, der wahre Glauben.
Richtig eingenommene Arznei hilft einem auch über den Tag, wenn sie nicht hilft, das ist doch das Schöne.

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"Alles Neurotische ist nur ein Gleichnis."

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Und jede Psychologie ist eine Ideologie.

Perfi, was meinst du?!

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grüne und weiße Gartenzäune???

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Feiner Wauwau.

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Schon erstaunlich, was aus zwei Zitaten so werden kann.

Wäre es anders gelaufen, hätte der einfache Mann vom Raubtierkapitalismus gesprochen? Hätte er auf Investitionsschutz und Paralleljustiz im Zusammenhang mit Demokratie hingewiesen?

Erstaunlicherweise, oder auch nicht, sind die Argumentationsweisen von Kommunisten, Sozialisten und Kapitalisten sich nicht nur ähnlich, sie sind absolut gleich und damit gleich falsch. Alle betonen die Theorie, ohne die Praxis zu berücksichtigen. In der, in der Realität, leben wir aber und damit meint System auch genau das, die Realität. Daß Marx tot ist und seine Ausführungen mit der Realität kaum noch etwas, das Grundsätzliche Übersteigendes, gemein haben, darf vielleicht noch angemerkt werden.

Angesichts des real existierenden Kapitalismus finde ich manche Aussagen hier schon mehr als weltfremd, sorry.

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Wohngruppe
Wie haben Sie das herausgefunden? Sie sollten sich als Nachfolger von Herrn Maaßen bewerben ;-)

Schöne Wortneuschöpfung von DA übrigens bei Twitter: "Angela Zeckenbiß" - Zum Glück auch für Nicht-Twitterer wieder (mit-)lesbar.

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Langenberg:
1.
Der Twitteraccount von DA war ununterbrochen und nicht "wieder (mit-)lesbar", Sie haben nur einfach nicht mitgelesen (oder vlt. sogar doch) und einen Post hier in überaus peinlicher Weise auf Ihre langweiligen Beiträge bezogen.
Trotzdem posten Sie hier weiter als seien Sie keine hochnotpeinliche Person.

2.
Sie posten hier - ebenso wie irgendwelche Deanos etc. - ausschließlich, um ein wenig Traffic auf ihre ansonsten völlig unbeachtete Langweilerseite zu leiten.
Ihr Möchtegernblogger taucht hier von Zeit zu Zeit auf, bettelt um ein paar Clicks, und dann geht es euch für eine Zeitlang wieder besser.
Nach ein paar Wochen merkt Ihr dann wieder, daß niemand Euren Scheißdreck lesen will, obwohl Ihr doch die ganze Welt durchschaut habt, und dann seid Ihr wieder hier mit Eurem Link im Nick.

Bah! Wenn Ihr keine Werbung bezahlen könnt, sterbt doch einfach!

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Gruesse von Big Island - Mauna Kea heute leider in Wolken

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die gibts auf dem Flughafen Kona beim Gift Shop auch aus Bronze im Dreierpack:

https://abload.de/img/p1050722inetb.jpg

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Urheberrecht
Das zu erwartende neue Urheberrecht mit Upload-Filtern und Leistungsschutzrecht wird das Internet revolutionieren und als Kommunikations- und Informationsmittel im Zusammenhang mit NetzDG, DSGVO etc. weiter zerstören.

Mal sehen, ob da Alternativen entstehen oder ob Wirtschaft und Politik mit ihren Vorhaben tatsächlich Erfolg haben werden. Falls ja, wird es deutlich ruhiger werden im Netz und nicht nur Twitter und Co. dürften das merklich zu spüren bekommen. Der Axel Springer Verlag mag ja kurzfristig davon zumindest finanziell profitieren, langfristig schaufelt er sich und anderen damit aber nur das eigene Grab.

Auf die Reaktion von Google und Co. bin ich mal sehr gespannt.

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langfristig schaufelt er sich und anderen damit aber nur das eigene Grab ...

Hmm, mir scheint, eines haben alle Kritiker des "neuen" Urheberrechtes nicht verstanden - seine Befürworter in der Wirtschaft (hier Printmedien) schauen ohnehin in ihr offenes Grab, also ist dieses Gegenargument für diese Gruppe das mit Abstand schwächste.

Ich habe nicht die mindeste Idee, wie sich Urheberrecht unter den Bedingungen des heutigen Internets wirksam aber nebenwirkungsfrei (schon ein Widerspruch in sich) schützen liesse. Aber dass die Kostenlos-Kultur des Netzes ohne Änderungen der sichere Tod jedes Medienangebotes ist, das kann ein Blinder mit Krückstock erkennen.

Es gibt EINEN Grund, warum z.B. alle grossen Spielehersteller unisono zu Steam gewandert sind - die Raubkopien vorher. Das Paradox-Studio berichtete vor Jahren, verkaufen liessen sich Spiele nur noch in wenigen Wochen nach Release, danach wären die Raubkopien flächendeckend im Netz. Und nach meinen damaligen Beobachtungen stimmte das auch.

Ich habe mir übrigens zu dem "neuen" Urheberrecht überhaupt kein Urteil gebildet, dafür müsste ich viel tiefer in die Materie (und das ist nicht wirklich mein Interessengebiet). Aber das obige oft gehörte Gegenargument ist IMHO keines.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Mir ist das ganze natürlich auch wurscht, weil ich mit urheberrechtsfähigen Werken nix am Hut habe.

Trotzdem irritiert es mich, daß private Dritte zum Urheberrechtsschutz gezwungen werden sollen, indem diese Filter installieren u.v.m.

Eigentlich verhält es sich in unserem durchaus recht gut entwickelten Rechtsstaat so, daß die Durchsetzung privater Rechte Sache des Rechtsinhabers ist.

Ich rufe z.B. nachts gern meine Nachbarin an und hechele in den Hörer. Ist jetzt die Telekom verpflichtet, generell Hecheleien in ihrem Netz zu unterbinden oder ist sie nur verpflichet, meiner Nachbarin Auskunft über den Hechler zu erteilen, wenn sie es konkret wünscht?

Ein Freund von mir sammelt Uhren und bestellt gelegentlich Ersatzteile oder auch ganze Uhren aus dem Nicht-EU-Ausland.
Der Zoll in Husum hält die Sendungen dann jeweils in vorauseilendem Gehorsam zurück, und fragt z.B. bei Rolex an, ob es sich bei dem Teil, auf dem deren Markenzeichen prangt, auch wirklich um ein Original und nicht um eine Fälschung handelt.
Nach der Freigabe durch Rolex darf mein Freund dann nach Husum fahren und seine Sendung dort beim Zoll abholen.
Wohlgemerkt: die Einfuhr eines Plagiats wäre sogar erlaubt.

Wenn der Staat private Dritte verpflichtet und Zollbeamte abstellt, um private Rechte bestimmter Konzerne zu schützen, weshalb stellt er dann nicht auch Wachleute vor meine Häuser? Immerhin muß ich allein drei Einbrüche in den letzten drei Jahren verzeichnen.

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Es handelt sich vermutlich um ein Beispiel aus dem Bereich des Wettbewerbs der Staaten untereinander - 'Konzernschutz' ist wohl mehr angelsaechsich.

Und der eigene Staat schuetzt nicht um schlanker netter und internationaler zu werden. Er moechte verschwinden - thats what wie call 'streamlining the international law'.

Für den einzelnen Beamten in Verantwortung kein Problem, er hofft ja darauf seine Pensionsrechte aus dem früheren Staat auch im neuen zukünftigen (anderen) Staat unbeschädigt zu erhalten. Nur dem Nachwuchs geht es anders.

Leider kennen die Menschen in Verantwortung sich nicht aus.

Gruessse aus Honolulu.

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Also HNL kann man sich meines Erachtens schenken. Das ist wie LAX, nur noch viel weiter entfernt.
Aber umrunde mal die Nordspitze, da beginnt jetzt die Surfsaison. Wenn Du in Strandnähe einen Parkplatz erspähst, verschmähe ihn nicht in der Hoffnung auf einen besseren...

Dann weiter die Ostküste runter und spektakulär auf dem 143 wieder runter nach Halawa. Mich würde mal interessieren, ob man die extrem dicht zugewucherten Berge links und rechts des Highways erwandern kann. Als ich vor einem halben Jahr dort war, wurde es leider schon dunkel und Hw-Exits gibts auf diesem Abschnitt auch kaum.

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So kompliziert ist das mit dem Urheberrecht ja nicht, Herr Haupts. Es handelt im Grunde ja von etwas Selbstverständlichem, nämlich dem Recht am eigenen Werk. Daher sind in meinen Augen Raubkopien auch generell kriminell, ungeachtet aller Spitzfindigkeiten wie Streaming etc. Aber wie das beim Menschen halt so ist, er wird immer Wege und Möglichkeiten suchen und finden, so daß sich am Ende nur noch die Frage nach Aufwand und Nutzen, nach den Kosten stellt.

Beim Leistungsschutzrecht wird es dann aber schon komplizierter. Wenn nämlich jeder Text, jedes Bild, jedes Wort, jeder Ton und jeder Link kostenpflichtig wird, sobald es zu einer Weiterverbreitung kommt, dann wird das für die Urheber auf Dauer sehr kostspielig, zum einen durch den Kontrollaufwand, zum anderen durch den Wegfall kostenloser Werbung. Denn, und darum geht es ja, sollen Suchmaschinen in Zukunft zahlen, dann werden die sich ihre Maschinenleistung als Werbung zahlen lassen, wenn die schlau sind, wovon ich einmal ausgehe. Und wer sich einmal angesehen hat, was Werbung bei Google kostet, der fragt sich, ob sich damit die Printmedien und andere nicht selbst ins Knie schießen.

Bei den Upload-Filtern geht es ganz nebenbei wohl darum, über die Kontrollkosten viele unliebsame Angebote aus dem Netz zu kicken. Denn nun muß wohl jede Plattform, auf die etwas hochgeladen wird und die von mehr als einer Handvoll Nutzern genutzt wird, jeden Upload kontrollieren, dokumentierenund im Zweifel haften. Dazu gehört auch der Wegfall jeglicher Anonymität derjenigen, die etwas hochladen. Und das wird, sollte es tatsächlich so kommen, das Internet nachhaltig verändern, und zwar negativ, wie ich meine.

Ja, die Printmedien haben ein Finanzierungsproblem. Aber ich bin mir sicher, das ist durch Bezahlschranken, Abonnenten und Leistungsschutzrecht nicht zu lösen. Und wenn in Zukunft von Printmedien für Werbung im Internet noch zusätzlich bezahlt werden muß, dann wird das die Situation wohl kaum verbessern. Eine Lösung habe ich für dieses Problem auch nicht, aber ich habe mich damit auch nie wirklich beschäftigt.

Das Internet ist halt für alle Fluch und Segen zugleich. Der stationäre Handel, Handwerker, Unternehmen, Dienstleister, alle können ein Lied davon singen, wie der Wert der Arbeit durch das Internet zum Ramschprodukt geworden ist. Nicht wenige wünschen es daher zum Teufel.

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Der Staat möchte sich aus der Verantwortung stehlen, sehr richtig perfekt57a.

Gerade aktuell JEFTA, sehr interessant, da hier die Staaten die EU vorschieben, um sich die Hände für das resultierende Desaster in Unschuld waschen zu können.
https://www.change.org/p/hilfsorganisationen-der-un-jefta-co-in-den-haag-stoppen/u/23285718

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alle können ein Lied davon singen, wie der Wert der Arbeit durch das Internet zum Ramschprodukt geworden ist.

Das ist so pauschal - mit Verlaub - einfach Unsinn. Klar gibt es Verlierer, wie bei jedem technischen Umbruch. Aber eben auch (und nicht zu knapp) Gewinner.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Aber sicher ist das pauschal und auch pauschal richtig, Herr Haupts. Mir ist bislang jedenfalls noch kein Geschäftspartner begegnet, der das nicht bestätigt hätte.

Die Gewinner sind immer dieselben, es sind die, die von fremder Arbeit leben, direkt und indirekt und im Internet. Oder warum wollen z.B. die Printmedien, unabhängig vom Erfolg, ein Leistungsschutzrecht?

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@querulant: also ich arbeite z.Zt. bei einer Schlosserfirma, deren zweites starkes Standbein Internet-Ersatzteilehandel ist. Das würde nicht so laufen ohne Internet.

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Ich lasse mich an dieser Stelle auf keine Diskussion ein, wegen sinnlos. Jedenfalls kenne ich Klagen von Händlern, Handwerkern und Dienstleistern, seit ich 14 wurde (40 Jahre her), in jedem Jahrzehnt aus jeweils deutlich anderen Gründen.

Um es ganz brutal zu sagen - das Ideal dieser meist kleinen Betriebe ist noch immer das der Handwerkszünfte aus dem Mittelalter. Kartellbildung mit Preisabsprachen, Konkurrenz- und Innovationsverbot. Menschlich völlig verständlich. Trotzdem Unsinn.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Solide Handwerksarbeit
Ich kann verstehen, daß sich Haupts auf solche Diskussionen nicht einläßt. Als Mitarbeiter eines Unternehmens, das die Welt durch Risse in Druckbehältern von Atomkraftwerken gefährdet, ist ihm die Ethik solider Handwerksarbeit vermutlich völlig fremd.

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Doping im Radsport
Klar, man kann Jan Ullrich toll finden, wie man überhaupt Profiradler erwähnen und bewundern kann.
Millionen Fußball-Assis machen das mit ihren Idolen auch jede Woche.

Wer allerdings halbwegs zur Abstraktion fähig ist, der wird keinen Unterschied zwischen Sportdopern, Koksjournalisten, Junkies und Freizeitsäufern ausmachen können.

Oder vielleicht doch: Typen wie Jan Ullrich sind monströses Gezücht. Menschen, die fremdbestimmt mit Drogen vollgepumpt werden, um besonders schnell Fahrrad zu fahren, wegzulaufen, zu schwimmen oder irgendwelche Kugeln zu schleudern.

Die anderen von mir erwähnten verordnen sich ihre Drogen hingegen selbst und singen keine Nationalhymnen, um hinterher vom Don auf Twitter angehimmelt zu werden. Sie leben still vor sich hin und nerven nicht weiter (ich weiß, wovon ich rede).

Spitzensport ist Scheiße und gehört abgeschafft. Olympische Spiele und Weltmeisterschaften stehen unter der heimlichen Herrschaft der Jünger von Josef Mengele.
Wenn ein Fußballer ein Abitur wie Thomas Müller hat, sollte dies nicht darüber hinweg täuschen, daß er ein für einen bestimmten Zweck gezüchteter Mensch ist. Das ist in China und in Russland natürlich nochmal eine ganz andere Dimension.

Der widerwärtige Spuk wäre augenblicklich vorbei, wenn wir IOC und Fifa keine Steuern mehr zukommen ließen...

Fazit: Don war heute sehr, sehr schwach.

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Nicht jammern, mehr/besser helfen, unterstützen, foerdern?

... Kommenden Samstag Bora Bora, franz. Polynesien - einfach weiter reisen, 'mit der Sonne', ist wirklich vorteilhaft und angenehm.

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Franz. Polynesien?
Ein Weiterflug von HNL nach PPT bietet sich in der Tat an:
September ist genau die richtige Jahreszeit für die Südsee und der Flug von Hawaii nach Tahiti kostet nicht mehr als v0n Hamburg nach Mallorca (upgegradete Assis auch in der Businessclass inkl.).

Aber was soll der zusätzliche Hüpfer von PPT nach Bora Bora???
Bora Bora ist extrem teuer. Allah hat diese Insel nur aus dem Meer gehoben, damit Honeymooner dort Hand in Hand mit verklärtem Blick "mein Schatz" zu einander sagen.

Und Du hast Deine rechte Hand doch schon in einem Alter geheiratet, das hier zu nennen irgendwelche neumodischen Filter veranlassen würde, unverzüglich eine Behörde zu informieren, die dann erstmal prüft, wie alt Aische war.

Also vergiß Bora Bora und bleibe lieber bei den chinesischen Reisegruppen.

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Bester ThorHa (19:): Sie schlafen bezüglich Handwerk offenbar auf dem Baum.
Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel. 1981 erwarb ich die Bremsendienst-Prüfberechtigung. Das werden Sie nicht kennen, denn das ist die Bremsen-Haupt- und Zwischenuntersuchung für Lkw.
Der Erwerb der Prüfberechtigung ist seit 20 Jahren erweitert um die der elektronisch pneumatischen Systeme. Die ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber ohne die Qualifikationen bekommen Sie keine Prüfberechtigung. Und die gibt es mal drei: Haldex, Knorr-Bremse, Wabco.
So, und Sie nölen über die Handwerksbetriebe, die in drei Jahren jeweils zwei Mann (Frauen gibt es bei uns in der Lkw-Bremse nicht) pro Jahr mindestens zwei Tage auf Lehrgänge schicken müssen. Und das nur für Bremsanlagen. Motorelektronik, Getriebesteuerung und Anhängertechnik kommen hinzu.

Sie wissen offensichtlich nicht, wie es in den Geschäft abgeht.

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Bester Folkher Braun,
ich würde Ihren Beitrag gern verstehen.

- Haben Sie ein Problem mit ihrer Berechtigung für die Pneumatische Plastologie?

- Oder mit der Zwischen- und Hauptuntersuchung von Bremsen für Lkw?

- Oder damit, daß Sie Männer (und heute auch Frauen) auf Lehrgänge schicken müssen?

Ich weiß nämlich offensichtlich nicht, wie es in den Geschäft abgeht, wüßte es aber gern...

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Verehrter folkher braun, IHR Thema ist ganz offensichtlich "Bürokratie und Regelungsdichte", MEIN Beitrag bezog sich auf die angebliche Arbeitswertvernichtung durch das böse Indernet. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

Gruss,
Thorsten Haupts

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