Die Rosenzüchterin

Die beim Volk wenig beliebte Marie Antoinette liess sich so von Lebrun portraitieren. In Stichen wurden die Gemälde weiter verbreitet, und so warfen sich dann auch gern andere Damen in Rosenzüchterposen. Drei, vier Jahre, bevor die französische Revolution der alten Ordmung ein leider überfälliges wie abruptes Ende setzte.



Aber das muss einen ja nicht bekümmern, wenn man der Dame wieder einen Platz sucht, an dem sie jene Bewunderung bekommt, die sie damals mt den Blumen und dem Ausschnitt erregen wollte.

Mittwoch, 5. Juni 2024, 12:00, von donalphons | |comment

 
Die Schönheitsideale haben sich geändert. Was damals Schlupflieder waren sind wohl heute Schlauchbootlippen.

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Das 0.7-Verhältnis von Taille zu Hüfte hat erstaunlich lange Bestand.

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Dem Bild kann man aber doch bestenfalls das Verhältnis von Oberweite zu Taille entnehmen. Die Krinoline und der petticoat haben die Hüfte über viele Jahrzehnte getarnt.

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Man sieht es aber auch umgekehrt, 1/0,7, wenn Fat Positivity rulet.

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... und Korsagen und Korsetts halfen auch,
damals wie heute.
.
War im Moulin rouge am Rhein.
Etwas frivol, damals wie heute.
;-)

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Die Dame wurde wohl wegen Ihrer Herkunft als 15tes Kind, weniger wegen der Optik gewählt. Es gibt aber Bilder, auf denen sie deutlich vorteilhafter dargestellt ist.

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Das sind dann die 'inneren Werte', oder?

Viele Freunde kommen aus Ländern, in denen arrangierte Hochzeiten noch heute ziemlich üblich sind - und fast alle waren der Ansicht, dass das eine sehr schlechte Idee ist (die eigene Ehe ausgenommen ...).

Interessanterweise ändert sich diese Meinung langsam, je näher die eigenen Kinder heiratsfähig werden - da ist man dann doch der Ansicht, dass Eltern deutlich besser wissen, was gut für die Kinder ist (man sieht das aber auch bei westlichen Eltern).

Keines der Kinder wird eine arrangierte Ehe eingehen - selbst die traditionellsten Familien sind da schon zu verwestlicht - aber ich finde es faszinierend, wie lange so etwas überlebt.

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Sense and Sensibility, und das waren nur zwei heiratsfähige Schwestern und es brauchte drei Bände Roman, um sie unter die Haube zu bringen.

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Man kann nichts für arme Eltern - aber arme Schwiegereltern.

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Vorsicht bei solchen Sprüchen. Habe so einen diese Woche auch gemacht. Hinterher hiess es dann: der eben hier mit bei uns stand, hat eine xxx Tochter geheiratet.

Eine aus den Top 10 2024 hier:
ht tps://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Greeks_by_net_worth

Kann peinlich sein.

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Ich habe ein Alter erreicht, bei dem man peinlich sein darf - man erwartet das sozusagen.

Der Spruch kommt - ein wenig besser formuliert - auch in meiner Vorlesung vor. Da mit etwas ernsterem Hintergrund, weil Wohlstand meistens auch mit besserer Gesundheit einhergeht.

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Statistisch gesehen wird man als Mann in Teutschland schon 6 bis 8 Jahre älter, wenn man nicht raucht. Nun ist Korrelation nicht automatisch Kausalität und es könnte auch an der guten Schwiegermutter liegen.

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lieber ein Gemälde in der Hand
als nen Ökogeier auf dem Dach,
oder so ähnlich.

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Statistisch gesehen wird man auch älter, wenn man nicht mit Öffis fährt oder nur mit stichsicherer Weste, zu Silvester öffentlichen Raum meidet, in der Disko keine unbekannten Damen anspricht, deren Brüder Messer dabeihaben, keine Drogen konsumiert, kein Übergewicht hat und keinen Sport treibt. Aber bringt das dann noch Spaß?

Mein Großvater pflegte zu sagen, man könne auch aus dem Bett fallen und sich das Genick brechen. Er hat den ersten und zweiten Weltkrieg in voller Länge mitgemacht und (ausser heilbaren Geschlechtskrankheiten) keine körperlichen Kriegsverletzungen erlitten. Ist allerdings trotz Führerschein nie wieder Auto gefahren, warum hat er nie überzeugend darlegen wollen.

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Ja, bloß in der Rauch-ja-nein-Statistik sind die alle mit drin, die mit Öffis fahren, Silvester feiern, in die Disko gehen, Drogen nehmen, Übergewicht haben und Sport treiben oder nicht.

Neulich war ich mit ein paar Freunden verreist, und von 32 Erwachsenen hat genau einer sich Tabak eingepfiffen. Soll er doch, hat niemanden interessiert, aber diese Mode ist offenbar vorbei.

Mein Freund Wolfgang G. hat sich vor 200 Jahren an den Schmauchlümmeln abgearbeitet. Sinngemäß u.a., "alle sagen, das Leben ist kurz, und doch langweilen sie sich und schlagen die Langeweile mit rauchen tot."

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Ob ich angesichts der herrschenden Verhältnisse wohl 6 bis 8 Jahre älter werden möchte? Mit dem Rauchen hab ich’s nicht so, aber vielleicht werde ich nach der nächsten BTW doch noch zum Vollalkoholiker. Um ins Tessin oder nach Umbrien zu flüchten, fehlen mir die Knete und die Sprachkenntnisse. Danisch ist nach Zypern ausgewichen, das finde ich nicht so prickelnd.
Tichy hält bei der Wahl am Sonntag Fabio de Masi für den einzigen vorzeigbaren Spitzenkandidaten, aber da gefällt ihm die Parteizugehörigkeit nicht. Da bleibt also nur Nichtstun oder die Flucht zu einer Splitterpartei.

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Splitterparteien gibt es ja viele, einige spalten die Wähler (gerne in eigene Anhänger und Raechte Nadsis), anderes haben Balken in dem Augen. Früher™️ war eben mehr Volxpartei und weniger Splitter.

Die von mir in Briefwahl erwählte Partei hat Glück, meine Frau konnte mich überzeugen, überhaupt zu wählen. Ihr Argument war, egal wen, dann bekommen die anderen zumindest weniger Prozente. Je mehr Leute wählen, egal was, desto geringer ist der Prozentsatz derer, die kaum mehr wer mag, aber die dennoch ihre hardcore Wähler mobilisieren.

Ihr Beispiel war, wenn nur 6% der Wahlberechtigten noch die Grünen wählen, aber die Wahlbeteiligung bei 50% ist, bekommen sie 12%. Willst Du das? Fand ich überzeugend. Und es gibt ja drei Seiten Buchstabenkombinationen, die zur Auswahl stehen. Eine davon wirbt bei uns mit Eis für alle, das ist doch ein wenig platt, aber es gibt viele Splitter.

Erinnert sich noch wer an die Party und Pogopartei (https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchistische_Pogo-Partei_Deutschlands), die mit Freibier als Losung „fast“ in die Hamburger Bürgerschaft eingezogen ist?

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Wie war das gleich? Irgendeine scherzhafte Probeabstimmung unter 40 Leuten bei der IHK Südthüringen ergab 18 Stimmen für BSW mit De Masi, der früher als Vertreter von Die Linke als ziemlicher Knallkörper hervortrat. Grüne und FDP Null, Linke 2, CDU 10, AfD 10 Stimmen.

Da ist demnächst etwas, das sie Europawahl nennen. Diejenigen abwählen, die abgewählt gehören, kann man sowieso nicht, das ist wie mit Naturkatastrophen, die stehen auch nicht zur Wahl.

Die Partei Die Partei sagt ja, "Europa nicht den Leyen überlassen."

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@Kalchas: Umbrien, käme mir so nicht als erstes in den Sinn, ist es dort angenehm? Tessin ist recht teuer (auch wenn es dort glücklicherweise nicht so viele Schweizer gibt), das liegt seit viele Jahren schon nahe.
Sardinien ist im Hinterland recht günstig, wenn auch etwas langweilig und mit zu vielen Wildschweinen.

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Ich habe nun leider meine letzte Wahl verpasst - der Antrag auf Briefwahl war mir zu kompliziert (so schlimm ist das nicht, aber man muß den Antrag als PDF ausfüllen, ausdrucken und abschicken - und dazu hätte ich erst einmal Briefmarken drucken müssen ...).

Bei der nächsten Wahl bin ich mehr als 25 Jahre außer Landes und dürfte nur noch Wählen, wenn ich eine besondere Beziehung zu Deutschland belegen kann - und ich vermute, meine Schreibtätigkeit hier zählt eher nicht.

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In fancy #Neuland können sie den Zahlencode für ihr gekauftes Porto auch mit Tinte aufs Briefkuvert schreiben. Ohne Drucken oder Briefmarke vom Postladen.

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Man muss das aber trotzdem kaufen - und dazu muss man auf eine Webseite gehen ... viel Aufwand!

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Das macht man mit dem Handtelefoniergerät und der "Post und DHL App". Ich habe es gerade probiert. Ohne sich zu beeilen schafft man es in 20 Sekunden. Man muss 6 mal mit dem Finger auftippen.

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Ich habe ein Herz für die letzten noch lebenden Briefmarkensammler und frankiere immer 'philatelistisch'. Obwohl ich für die legendäre Packstation auch die o. a. App haben muß.

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Falls man zu einer jungen Dame passenden Alters sagen will, "Ich muss dir dringend meine Briefmarkensammlung zeigen."

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… mit Tinte aufs Briefkuvert schreiben ...
Ist das wirklich so? Ich zeichne mit Buntstift eine schicke Briefmarke auf den Umschlag und schreibe den wieviel?-stelligen Zahlencode dazu und das geht dann so durch die Sortiermaschinen und wird zugestellt? Oder wollen Sie uns hier foppen?

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Ohne Briefmarkenimitat. Man schreibt das Wort Porto hin mit Raute davor und darunter die Zeichenfolge, die man genannt bekommt. Die ist achtstellig.

Beispiel:
#PORTO
1MV5TER4

Erklärt u.a. hier https://www.deutschepost.de/de/m/mobile-briefmarke.html.

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Danke! Die armen Sammler, nach den Telefonkarten nun auch die Briefmarken; bleiben noch silberne Teekannen :)

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Zum Sammeln tun's die alten Briefmarken sehr gut. Ich habe als Kind jede Menge Briefmarken aus der Kaiserzeit geerbt, die liegen noch irgendwo. Königreich Bayern und alle möglichen erfunden klingenden Staatsgebilde, die es mal gab, auf anderen Kontinenten. Ansonsten sammeln wir halt schöne Erlebnisse.

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Die geistige Arbeit ... man muß auch noch denken!

Aber die Idee, mit der Briefmarke ist gut - hier kann man das ausdrucken und aufkleben, und der Brief wird sogar von der netten Briefträgerin abgeholt.

Ich vermute Briefmarken und Bargeld werden wohl immer seltener werden. Im vergangenen Jahr konnte man auf unserem Jahrmarkt fast nur mit Bargeld bezahlen - in diesem Jahr gab es einen einzigen Stand, der keine Kartenzahlung akzeptiert hat; nächstes Jahr wird das wohl nur noch mit Karte gehen (was natürlich gut ist - man merkt nicht so schnell, wie viel man ausgibt ...)

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Als Nächstes gibt es keine Münzen mehr, Sprüche sammeln und zum Besten geben ist schon länger gefährlich, Bekanntschaften sammelt man seit metoo besser auch nicht mehr, sogar bei Vaterschaften muss man mit Klagen und schlechter Presse rechnen. Und wenn man Vermögen sammelt, sozusagen als letzten Ausweg, wollen Carola, Sarah und Kevin das auch noch wegnehmen.

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Bei uns nimmt gerade Bargeld wieder zu. Der Ersatz meines kaputten Reifens wurde handschriftlich errechnet, gerundet und netto cash Kralle beglichen. Das lief schon beim eingelagerten Wohnmobil und bei der Kiesgrube so, auch im Möbelgeschäft. Dafür akzeptiert der Bäcker jetzt für 3 Brötchen Kartenzahlung.

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Wenn ich aus dem Haus gehe, denke ich immer erst mal scharf nach, ob ich an dem Tag an die Fischbude will oder zu einem kleinen Bäcker o.ä., dann stecke ich fröhlichen Herzens eine kleine Geldbörse mit Bargeld ein.

Sonst nie, weil ich lieber nichts in den Taschen der Kleidung habe, das die Beweglichkeit einschränkt, wenn man sich setzt, geht, läuft, oder auf das aufgepasst werden will.

Da ist die eine Sache schon lästig genug, mit der man fotografiert, parkt, bezahlt, Nachrichten schreibt, navigiert, Pflanzen bestimmt, Berggipfel und Vögel, Musik hört, live Sprachen übersetzt und Briefe frankiert. ;-)

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Faszinierend - ich habe in den letzten Wochen ein paar Kleinteile anfertigen lassen müssen (Schreiner, Dreher, Schweisser etc) - alles kleine Unternehmen (oft Mann und Ehefrau). Und die meisten nahmen entweder kein Bargeld oder wollten Karte oder Überweisung (trotzdem gibt es einen handschriftlichen Beleg). Die einzige Ausnahme ist ein Fish & Chip Laden um die Ecke - die chinesischen Betreiber haben erst seit ein paar Wochen Kartenzahlung und verlangen 5% Gebühr ...

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@buerger
In Restaurants und Hotels kommt immer öfter die Frage:
Bar oder Karte?
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
.
Bei Handwerkern und anderen Dienstleistern
hat man bei Bar fast immer die besseren Angebote.
Ich möchte, daß das so bleibt und nenne die nicht.
Die Leistungsträger wehren sich.
.
Es gibt leider auch das Gegenteil.
Stadthalle Aachen, Lisa Eckart.
Da konnte man seinen Wein, Sekt, Brezel
nur mit Karte bezahlen.
Die Leute, die da ausgeschenkt haben, taten mir leid.

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In gut sortierten Restaurants gibt es eine Trinkgeldtaste auf der Bezahlapparatur.

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Eben - oder man rundet einfach auf.

Sogar Kirche und Straßenkünstler nehmen hier Karte.

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Die Kirche kassiert ja auch steuerbefreit.

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Das Absurdeste hab ich noch gar nicht erzählt. Gestern an der Raststätte Buckowsee, das ist im Umland von Berlin.

Wer zu den Toiletten will, muss an Raststätten bekanntlich durch so eine Sperre wie an der U-Bahn und dafür 1 € bezahlen. Vor den Drehkreuzen, wo man bezahlen soll, stand eine Schlange von vielleicht 20 Frauen und einigen Männern. Sie warteten, mehr oder weniger geordnet, bis drinnen rechts herum in der Damentoilette Platz wurde. Linksherum bei den Männern war frei, aber keine Frau ging nach dem Bezahlen rüber zu den Männern, warum auch immer.

Wer gerade neu ankam und zur freien Männertoilette wollte, hatte immer noch den Pulk von über 20 Personen vor sich, und durch die bloße Anwesenheit von so vielen Leuten vor und in den beiden Drehkreuzen konnte man nicht einfach vorbei.

5 m weiter, etwas um die Ecke, aber offen sichtbar, war noch ein weiteres Drehkreuz, das nur als Ausgang benutzt wurde und vor dem niemand stand. Bei genauer Betrachtung war das ein weiterer Eingang, den man auch benutzen konnte und der funktionierte. Aber: "Hier nur Kartenzahlung."

In dem Fall: Gott sei Dank. Rein, raus, 2 Minuten. Mit Händewaschen. :-)

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Saniunfair, hoffe es war wenigstens einigermaßen sauber. Oft ist es dreckig und teuer. Aber an einer Raststätte hat doch jeder sein Portemonnaie dabei und damit auch eine Karte.

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Auf Autobahnen für Toiletten etwas zu bezahlen finde ich irgendwie ziemlich unverschämt (oder auch auf Bahnhöfen). Schließlich ist das ein Angebot für die Kunden, die ohnehin schon ausgenommen werden.

Das wäre doch einmal ein Thema für eine Partei, die gerade viele Wähler verloren hat!

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an einer Raststätte hat doch jeder sein Portemonnaie dabei und damit auch eine Karte

Kartenzahlung dürfte ziemlich neu sein, was die Toiletten angeht. Ich habe über die Jahre schon einige mal meine restlichen Euro-Münzen an Gruppen von Schweden oder einzelne Schweden (oder Dänen?) verschenkt, die ratlos vor den Toiletten an den Bezahldingern standen wie die Kuh vorm neuen Tor.

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» hoffe es war wenigstens einigermaßen sauber «

man könnte meinen, hinter dieser elenden
Schlamperei der Betreiber, steckte irgend eine
dubiose Absicht, welche mit dem Benehmen
vieler Rastler korreliert.

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Saniunfair ...
früher konnte man die Bons sammeln und sich irgendwann einen überteuerten Kaffee dafür kaufen.
Seit neuestem nur einen Bon pro gekauftem Artikel.
Seitdem fahre ich wieder die Parkplätze an,
die mit einem Baum gekennzeichnet sind und nehme ...
... den Baum.
.
Ich kannte mal einen Bauarbeiter,
der drückte die Kronkorken der Bierflaschen
mit seinen Pranken platt und wieder zurück in die Flasche.
Auf die Frage, warum er das macht, erklärte er:
Das schafft Arbeitsplätze, müssen von Hand aussortiert werden.
.
Etwas ähnliches sollte man mit den inzwischen fest verschweißten Schraubverschlüssen machen.
.
Etwas mehr Anarchie wagen.

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Ein Mitschüler schmiss zu Schulzeiten seinen Müll auch auf den Schulhof, von einem Lehrer zur Rede gestellt war genau das seine Reaktion: ich schaffe Arbeitsplätze.

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Urgs. Faszinierend, dass ich sofort an Kant denken muss :-), wenn es um mutwilliges Kreuz-und-quer-Pinkeln geht. Ha, lol. Oder um Unfugmachen mit Flaschenverschlüssen.

Bis in die 1980er (oder 90er?) Jahre hinein hatten die Getränkedosen lose Verschlusslaschen, die man nach dem Öffnen als loses Teil in der Hand hatte. Kann sich noch jemand erinnern? Selbst, wenn die Leute ihre leeren Getränkedosen nicht in die Botanik geworfen haben, das kleine lose Metallding flog sofort in die Prärie. Das Zeug lag überüberüberüberall herum. Wenn das was Schönes sein soll?

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War das nicht so, daß Angler die dann in Fischmägen gefunden haben und in der Folge die Grünen entstanden sind, die damals eine Umweltschutzpartei waren? Oder so ähnlich.

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Da fällt mir glatt ein, aktuelles Erlebnis: in der schönsten Gegend, auch alles hübsch aufgeräumt, und an jeder zweiten Ecke ein Naturschutzgebiet: Leute genießen die Aussicht, ziemlich abseits gelegen, machen Pause an der freundlicherweise hingestellten Bank, mit einem Blick auf Gottes Werk, so schön, dass es wehtut: und unter der Bank eine Zigarettenkippe neben der anderen. Whyyyyy!

Was geht im Brummschädel von jemandem vor, der als Wandersleut oder Radfahrer in die schönste Landschaft pilgert, und es dann nicht schafft, seine Kippen wieder mitzunehmen?

Oder am Strand, an der Ecke vom Strandrestaurant? "Es waren ja nur drei Kippen von mir!" Ja, sagt jeder von den 1000, die es pro Saison genauso machen. Why? Haben die Grütze im Kopp?

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Die Kippen und der Gestank am nächsten Morgen sind etwas, das ich überhaupt nicht vermisse. Die Idee, Kippen einfach auf den Boden zu werfen, fand ich auch immer seltsam - hat mich aber ehrlich gesagt nie davon abgehalten, es selber zu machen, es waren ja nur ein paar.

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@kalchas
Und dann hatten wir Abgeordnete, die im Plenarsaal mit selbstgesponnener Wolle kratzende Pullover strickten und zu Hause aus selbstgetöpfertem Geschirr gegessen haben.
Und jetzt sitzt der Habeck bei uns im Heizungskeller
und der Hofreiter würde am liebsten selbst Panzer fahren.

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Dosen aus Weissblech sind in kürzester Zeit zerrostet und zerfallen. Ne PET Flasche lebt noch, wenn es uns alle schon lange nicht mehr gibt. Dann bleiben von der Zivilisation nur noch Betonquader mitten im Wald und PET Flaschen und in ferner Zukunft macht sich jemand Gedanken, ob das wohl religiöse Symbole waren (Oder Landeplätze für Ufos).

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@gux
Als ich noch geraucht habe, hatte ich immer einen kleinen verschliessbaren Taschenaschenbecher dabei, der reichte für 5-6 Kippen.
Und das, obwohl ich Zigaretten ohne Filter geraucht habe. Ich hatte also Platz für ein paar Mitraucher.
So hat halt jeder seine eigene Methode,
sich als Gutmensch fühlen zu können.

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Derjenige hier im Kommentariat,
der in Bezug auf Ökologie und Nachhaltigkeit
immer und überall
alles richtig macht,
der werfe den ersten Teddybär.

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Ich verstehe ehrlich gesagt die Abneigung gegen Umweltschutz und Resourcenschonung nicht - sollte es nicht selbstverständlich sein (gerade für konservative Menschen), das zu erhalten, was vorhanden ist? Und dazu zählt IMHO auch, keinen Müll zu verteilen oder z.B. mit endlichen Mitteln vernünftig umzugehen (wie ein Lehrer von uns so schön sagte: Erdöl ist viel zu schade zum verfeuern).

Die politische Seite macht das natürlich nicht einfach - aber das ändert doch nichts an der Tatsache, oder?

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Ich finde es sinnvoll, zu unterscheiden zwischen machen und reden.

Machen ist sowas wie etwas reparieren statt neukaufen. Machen ist auch Eier beim Bauern kaufen, auf regional achten, einen bunten Garten mit Obst und Gemüse haben, Klamotten kaufen, die länger halten.

Nicht machen muss man meiner Meinung nach: Socken stopfen, Lastenräder für €5.000 kaufen und stehen lassen, E Bikes fahren, nach irgendwohin 15 Stunden fliegen, nur um dort auf der Liege am Pool Sonnenbrand zu bekommen, unnütze Wege fahren, Silikonimplantate und Schlauchbootlippen haben, mehr Autos haben als Führerscheininhaber in der Familie, ständig neue Möbel kaufen.

Das ist aber individuell. Und finde, es sollte auch individuell bleiben.

Reden ist die Pauschalierung mit verbindlicher Vorschrift (nur) für andere.

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Interessant, danke.

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Man kann auch als Ablassbrief grün wählen und wie selbstverständlich mit dem Jumbo nach Bali jetten und als Hobby ein paar Jahre lang die Instagrammziele von Langstreckenluisa nachfliegen.

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And now for something completely different: Wer wird Europameister?

Ich tippe, jetzt, vor dem ersten Spiel, auf England.

Eventuell wird sich der amtierende Moralweltmeister auch berappeln und sich auf Fußball konzentrieren, dann wird Dschland es machen.

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Bei Schland war zuviel Unruhe drin.
Meine Vermutung geht eher Richtung Aussenseiter. Polen, Österreich, Kroatien, irgendsowas. Ich habe aber zuwenig Ahnung, so dass ich nicht mal weiss, ob die genannten dabei sind.

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@Manhartsberg: Jaja, die Psyllos, in den 80ern wurden die gern geerntet. Auch mal Fliegenpilze. - Die plastikfressenden Pilze sind aber eine sehr zweischneidige Sache: wenn die im Laden die PET-Flaschen zersetzen, läuft alles aus, wenn die im Ozean schwimmen, hält das Rettungsboot keine 2 Stunden...

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Polen, Österreich, Kroatien sind alle 3 dabei. Dann nehmen wir das als Tipp.

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@colorcraze, kenn mich nur mit Steinpilzen und Eierschwammerln aus. Zur Not tun's auch (Wiesen-)Champignons. Mahlzeit!

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zum fußballsportlichen Superlativ
gehört ganz sicher keine Schafskälte,
insofern wird die D-Truppe schon in der
Vorrunde Ausreden formulieren müssen.

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Die Stimmung hier im Umfeld ist abwesend. Nada, nix, niente
.
Da ich von unserer Truppe noch nicht viel Gutes gesehen habe,
glaube ich, daß es wieder einen Vorrundenkrepierer geben wird.
.
Man wird von Rüdiger eventuell Schlechtes sehen.
.
Frankreich oder Spanien ist mein Tip

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meine Tochter sagt Spanien, meine Frau und mein Sohn Frankreich, wobei meine Frau zu Protokoll gibt, das die Isländer knackige Kerle sind.

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Was Stimmung angeht, habe ich gerade im Supermarkt zwei Dreizehnjährige gesehen (die als Mädchen gelesen werden), mit dem schwarz-weißen Deutschlandtrikot und schwarzrotgoldenen Streifen auf den Wangen. Ich weiß nicht, was sie gekauft haben. Ich habe Quark gekauft; vielleicht wäre Bier besser gewesen, um das Spiel heute Abend zu ertragen. Die Schotten werden's schon richten, die sind cool.

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Kann man ChatGPT dazu bringen, noch vor Anpfiff einen Spielbericht (idealerweise im FAZ-Stil) zu schreiben? Ich kenne mich in der Ecke, also bei KI, nicht aus, da notorischer Selbstdenker. Im Fußball schon, Ex-Aktiver auf Amateur-Niveau, alles Rassisten.

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Ich habe davon keine Ahnung, aber die Buchmacher scheinen der Ansicht zu sein, dass England und Frankreich ziemlich ähnlich sind (~4/1), für Deutschland und Portugal etwas höher (~11/2).

Dänemark, Österreich und Rishi Sunak haben etwa die gleichen Quoten für einen Gewinn (50/1) - was ich ziemlich erstaunlich finde.

Am besten scheint Georgien zu sein - die bieten fast 800/1!

Die Weisheit der Massen ist da gar nicht so schlecht, wobei es beim Fußball wohl auch viel auf Glück ankommt. Unsere Tory-Kandidatin ist sehr nett und freundlich - ist das ausreichend für eine Stimme?

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Ein Fußballkrimi in München: Schottland besiegt Deutschland im Elfmeterschießen
München, 14. Juni 2024 – In einem nervenaufreibenden Duell zwischen David und Goliath triumphierte Schottland gestern Abend in einem packenden Spiel gegen Deutschland und sicherte sich damit einen sensationellen Einzug ins Viertelfinale der Euro 2024. Die Allianz Arena in München bot die Bühne für einen der dramatischsten Fußballabende der letzten Jahre, der erst im Elfmeterschießen entschieden wurde.

Die Atmosphäre war von Anfang an elektrisierend. Schon in den ersten Minuten zeigten beide Teams, dass sie entschlossen waren, das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Deutschland dominierte zunächst das Spiel, wobei ihr Stürmerstar Timo Werner immer wieder gefährlich vor dem schottischen Tor auftauchte. Doch Schottlands Torhüter Craig Gordon erwies sich als unüberwindbare Mauer und verhinderte mit spektakulären Paraden einen frühen Rückstand.

In der 28. Minute gelang es jedoch den Schotten, die Führung zu übernehmen. Nach einem brillanten Spielzug fand der Ball den Weg zu Lyndon Dykes, der eiskalt ins deutsche Netz traf. Die schottischen Fans explodierten in Jubel, während die deutsche Abwehr ratlos wirkte. Doch Deutschland ließ sich nicht beirren. Kurz vor der Halbzeitpause glich Kai Havertz nach einem präzisen Pass von Joshua Kimmich aus und brachte Deutschland zurück ins Spiel.

Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Finessen. Beide Teams spielten mit hoher Intensität, wobei sich keine der beiden Mannschaften entscheidend durchsetzen konnte. Die Abwehrreihen standen stabil, und so blieben trotz einiger Chancen auf beiden Seiten weitere Tore aus.

In der Verlängerung stieg die Spannung ins Unermessliche. Jeder Ballkontakt, jeder Zweikampf wurde von den Fans mit angehaltenem Atem verfolgt. Doch auch nach 120 Minuten stand es immer noch 1:1, und das Spiel musste im Elfmeterschießen entschieden werden.

Die Nerven lagen blank, als die Spieler sich zum Punkt begaben. Während Schottlands Schützen mit beeindruckender Präzision verwandelten, zeigte Deutschland Nerven. Der entscheidende Moment kam, als Craig Gordon den Schuss von Thomas Müller parierte und damit den Sieg für Schottland sicherte. Die schottischen Spieler stürmten jubelnd auf ihren Torhüter zu, während die deutschen Fans in Enttäuschung versanken.

Für Schottland bedeutet dieser Sieg nicht nur das Weiterkommen im Turnier, sondern auch ein Stück Fußballgeschichte. Es war ein Abend voller Dramatik, Leidenschaft und unbändigem Willen. Ein Abend, der in die Annalen des schottischen Fußballs eingehen wird.

So endet ein epischer Kampf, der einmal mehr bewiesen hat, warum der Fußball die Herzen der Menschen auf der ganzen Welt erobert. Schottland hat gezeigt, dass es im Fußball keine unüberwindbaren Hürden gibt – nur unerschütterlichen Glauben und den Willen zum Sieg.

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Scotland Stuns Munich: Deutschland Dreams Dashed!
Munich, June 14, 2024 – Scotland delivered a blitzkrieg of goals in a thrilling Euro 2024 upset against Germany, clinching victory in a tense penalty shootout at the Allianz Arena. The Tartan Army stormed to success, leaving German fans in disbelief reminiscent of a different era.

Germany dominated possession, but their lack of finish left them empty-handed against Craig Gordon's stellar saves. Lyndon Dykes rocked the stadium with an early strike, sparking wild celebrations among Scots and a shambles among WAGS.

Kai Havertz's equalizer promised hope, but Germany's misfires and missed cues kept the game level. Overtime offered no respite, leading to the edge-of-seat drama of penalties.

Scotland's sharpshooters kept their cool, while Germany's hopes went up in smoke as Thomas Müller's penalty was parried away, sealing a sensational Scottish victory. As WAGS consoled crestfallen Germans, Scotland danced into the quarter-finals.

Questions now swirl around Coach Müller's tactics, with this defeat marking a tough day at the office for Germany. Scotland, meanwhile, showed the world that with pluck and precision, they can rattle the big boys.

A Munich night to remember, where football's fickleness was laid bare. Scotland's triumph proves once again: in football, like in life, the underdog can have its day.

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Wenn Labour in Ihrem Wahlkreis einen Saskia-Esken-Typ aufgestellt hat, würde ich sagen: Ja, das reicht! Wenn aber Farage einen Keira-Knightley-look-alike aufbietet, dann vielleicht nicht. Ça dépend.

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Gux, das haben Sie super gemacht! You made my night!

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Spielbericht im Stil von Daily Mail VOR dem Spiel? What a time to be alive! Der Abend hat sich schon gelohnt.

Football's fickleness laid bare, sparking wild celebrations and a shambles among WAGS!

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Das war die Sun - allerdings fehlen da natürlich die Bilder, aber die kann man sich sicher vorstellen (eher die WAGS als die Fussballer).

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Auch schön eingebaut Coach Müller.

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Now is the winter of our discontent made glorious summer by this SUN of York. :-) Aus dem Gedächtnis! Mein Königreich für ein Pferd, 'Wissen schon.

So, pst, Spiel läuft. Und 1:0.

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Joa. 5: 1 geht schon.

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Die Schlagzeile der Mail nach dem Spiel knackt besser.

Mail: Hosts punish sloppy Scots.
Sun: Tartan Army silenced as rampant hosts get Euros off to perfect start.

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Battered like a Mars bar!
Zum Glück tritt heute die Princess of Wales zum ersten Mal wieder öffentlich auf und es gibt viele interne gute Nachrichten (King's Birthday Honours ...) - da ist das nicht so schlimm.

Und irgendwie gönnt man es den Schotten auch.

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"Nothing comes close to the battered Mars bar, when it comes to Scotland’s genius." Gefrorene Marsriegel im Teigmantel und frittiert? Das reinste Bildungsfernsehen hier. "Do they actually cause death? Don’t knock it until you’ve tried it."

https://www.squaremeal.co.uk/restaurants/best-for/battered-deep-fried-mars-bar_9244

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Rüdiger:
das wunderbare Ehrentor der Schotten war
ein subversiver Reflex - es sah zwar wie
zu viel Bierschorle aus, aber genialer kannst
du unschuldig nicht im Weg stehen

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@ferry Das Eigentor hilft hoffentlich, fokussiert bei der Sache zu bleiben. Und dass die Zauberfüßchen und das Umfeld nicht abheben. Der Moderator im ZDF war ja schon zur Halbzeit nicht zu ertragen in seinem Großkotz. Überheblich wie früher die Moderatoren vom BR, wenn Bayern München spielte. Gerd-Rubenbauer-Gedächtnis-Pokal.

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@ fritz_ da sagen Sie was, FußballModeratoren,
abwesende Sprachbegabungen (m/w) und
die Tribute von Laberum -

tatsächlich mache ich öfters mal von der
Stummschaltfunktion gebrauch und wenn
das nicht geht, verlasse ich irgendwie die Veranstaltung
(nicht immer gehört mir die Fernbedienung)

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Ganz sicher stummgeschaltet wird bei Eröffnungszeremoniegehopse, Eröffnungszeremoniegehopse-Kommentar und ähnlichem Firlefanz, das versteht sich von selbst. Man verpasst da nie nichts und erspart sich viel.

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wohl wahr. gemäß Presse (Kommentarbereich) hat der ZDF Begleitredner die Nationalhymne textlixh ergänzt. Solchen Schwachsinn erspart man sich, wenn man ohne Ton oder erst ab Spielbeginn schaut.

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Ach der ist das? Höchstniveau!

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Die Österreicher gefallen mir immer besser. Im dritten Vorrundenspiel führen sie 10 min vor Spielende 3:2 gegen die Niederlande und würden, wenn es so bleibt, Gruppenerster werden.

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Dafür sind Polen und Kroatien schon raus….schaun mer mal.

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Polen war zu schwach und hatte keine Chance, aber Kroatien hatte maximales Pech. Gegen Italien hatten sie eigentlich schon gewonnen, bis Italien in der 98. Minute, also mit 8 Minuten Nachspielzeit, zu einem Ausgleichstreffer geholfen wurde.

Vorher vom großen alten Mann Luka Modric ein verschossener Elfmeter und eine Minute später doch noch sein Tor, artistisch wie ein junges Rehlein.

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Ich schaue gerne ein gutes Spiel, aber habe davon so wenig Ahnung, wie manche Minister von Wirtschaft (was mit Bier?) oder vom Völkerball (beim Trampolinspringen immer als Spasseinheit gemacht).

Aber keine Ahnung ist ja heutzutage kein Grund mehr, kann man trotzdem meinungsstark unterwegs sein…In diesem Sinne: ich wünsche angenehmes Schauen und spannende Spiele.

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Keine Ahnung vom Fußball zu haben ist doch völlig egal. Ist sogar die Voraussetzung dafür, dass 80 Millionen Bundestrainer durcheinander reden können. :-)

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einige Bundestrainer erwarten angeblich

mehr Kampfsportsgeist in der flimmernden, sommerlich aufgewärmten Arena, man soll sie rufen gehört haben

gib alles!
die Karten waren teuer!

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Heute gegen die Schweiz sieht es für Italien ganz finster aus. Die Schweiz macht das Spiel und ist drückend überlegen. Gerade ist Halbzeit, es steht 1:0.

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Erste Minute der zweiten Halbzeit: 2:0 Schweiz. Wenn Italien heute noch ein Tor schießen will, brauchen sie ein Wunder, z.B., dass die Schweizer zwischendurch alle vom Platz gehen.

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Bei den Italienern reicht es hinten und vorne nicht, spielen wie Flasche leer. Ich mein, immerhin sind sie noch amtierender Europameister von 2021.

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Die Schweizer sind mir nicht unsympathisch. Mal sehen wie sich die anderen Favoriten schlagen

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60. Min., Stand 1:0. Die deutsche Nati hat 2x Bayerndusel gegen Dänemark. Den Dänen ein Tor aberkannt wegen 5 Millimeter im Abseits und gleich danach die Deutschen einen Elfmeter fast geschenkt bekommen.

Da ist mir ein bisschen zuviel Glück beteiligt, das kann noch schiefgehen, wenn sie nicht demnächst ein Törchen herausspielen/erzwingen.

Kaum sag ich das, versemmelt Havertz einen Matchball, den seine Oma sonst im Schlaf kann.

Und Sane versemmelt.

65. Min., endlich kommt Füllkrug.

68. Min., Stand 2:0, sehr schönes Tor Musiala. Abteilung Attacke, schneller Vorstoß.

Ende. Gegen Ende noch hübsche Chancen für D. Nix mehr passiert.
––––––
Fußball ist ein einfaches Spiel. Schräg, wenn das Handspiel vor dem spielweisenden Handelfmeter nur erkannt wird, weil im Ball ein Sensor ist.

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Genialster Moment des Spiels war vor dem 2:0 das Zuspiel von Schlotterbeck über ~40 m, hinter die dänische Abwehr und in den Laufweg von Musiala.

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Das ehemalige Nachrichtenmagazin titelt am Sonntag "Deutschland ein Donnermärchen".

Vergleich Sun: "What a Strike. HAV some of that. Hosts survive lightning, torrential rain and VAR."

Vergleich Daily Mail: hat heute nur Überschriften wie eingeschlafene Füß.

Vergleich BILD: "Was in Ihrem Körper passiert, wenn Sie sich verlieben. Chatten Sie jetzt mit der KI."

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15 Minuten vor Spielende. Alles sah danach aus, dass Österreich dieses Turnier verlässt, jetzt gelingt ihnen der Anschlusstreffer. Österreich liegt 1:2 zurück gegen die Türkei.

Endstand: Österreich raus, Türkei drin.

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Schön - Text und Bild. Vielleicht gefällt Ihnen auch so etwas?

https://wildgans.wordpress.com/2024/06/05/grottenolmgeschwatz-oder-ernsthaft/

(Ihr Eintrag und der der Dame Wildgans stehen in meinem Reader untereinander. Für mich scheinen sie zueinander zu passen, aber vielleicht auch nicht?)

Ich wünsche einen Abend und einen Morgen mit Rosenduft.

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el.pe, posten Sie Ihren irren Quatsch woanders und lassen Sie endlich mein Blog in Ruhe.

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Schreiben Sie hier einfach nichts mehr. Ich lösche nämlich den ganzen irren Dreck.

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Danke.

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Ja, ich danke auch und lebe in der Hoffnung, daß wir uns hier im gewohnten Kreis wiederfinden (oder wieder finden).

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Hut ab. Alphonso erzählt, wie unique Schirrmacher als Herausgeber der FAZ (F.A.Z. ;-)) war.

Schirrmacher starb heute vor 10 Jahren, am 12.06.2014. Kolumne "Nicht jeder ist ersetzbar", zu lesen im Blog Stützen der Gesellschaft.

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Finde es gut, dass für diesen Artikel in der Welt Platz ist. Poschardt gibt Raum für ein recht breites Spektrum, von ex TAZ Grünbizzaren bis zu Marken wie Broder, Martenstein, Diringer, Anna Schneider, Deniz Yücel und DonAlphonso.

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Diese Bemerkung ruft in mir Erinnerungen an meine Schul- und Studentenzeit wach und macht mich ganz wehmütig. Es gab in D mal 4 maßgebende Tageszeitungen: Welt (rechts), FAZ (rechtsliberal), SZ (linksliberal) und Frankfurter Rundschau (links) und 2 relevante Wochenzeitungen: Zeit (linksliberal) und Christ und Welt (konservativ). Ich hatte einen Mitabiturienten, der hielt sich die Weltwoche, das hatte was von Snobismus. Als Gegenstück zu C und W gab es noch den Rheinischen Merkur, noch konservativer und ebenfalls snobistisch. Der Spiegel war sowieso Pflicht von weit links bis weit rechts. Die Aussage ‚Das stand so im Spiegel‘ war deutlich besser als ein AAA-Rating.
Als Student war man dann weltoffen und hatte auch NouvelObs, Newsweek etc. auf dem Radar.
NB, also nebenbei: Aus allen diesen Blättern hätte man damals korrekte Rechtschreibung lernen können.
Warum zum Teufel ist das so komplett in die Grütze gegangen?

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@buerger Natürlich ist dafür Platz! Medienfeuilleton ist in allen Medien willkommen, weil sie lieber über andere Medien schreiben, bevor die anderen über sie schreiben.

Noch dazu sind Jubiläen von Prominenten sowieso ein dankbares Thema.

Und im Konkreten denke ich durchaus, dass Chefredakteure und erfahrene Feuilletonheinis sich alle bewusst sind, dass Schirrmacher A class of its own war, und dass man ihn an seinem Todestag a) gerne ehrt oder b) ihm immer noch gerne ans Leder will.

Ungeachtet dessen setze ich voraus, dass dieser Kolumnist seine Themen selber aussuchen kann, und heute hat er es verdammt entzückend gemacht.

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Ich lese manchmal gerne Artikel aus dem Spiegel-Archiv und bin immer wieder erstaunt, wie voreingenommen und einseitig die waren. Bei uns in der Familie hieß der Spiegel idR "Lehrer Bild" oder "Bild am Montag" - aber wie Kalchas sagt, man hatte ein gewisses Vertrauen. Wenn ich jetzt zu Themen, die mir einigermaßen vertraut sind (auch die geschichtliche Entwicklung), dazu alte Berichte lese, stehen mir die Haare zu Berge - links-intellektuelle gutbürgerliche Propaganda: Naturwissenschaften sind prinzipiell böse. Dazu waren die Texte ziemlich schnoddrig ...

Ich suche noch immer eine gute deutsche Zeitung zum online lesen, die auch in der Lage ist, andere Meinungen zu akzeptieren (macht das die Welt? ich hatte vor vielen Jahren mal ein Abo, das war aber irgendwie sehr kompliziert). Mit der Redaktion der FAZ hatte ich einen eher unerfreulichen Briefwechsel, indem mir zwei Herausgeber mein eigenes Fachgebiet erklärt haben ... (nicht nur mir - auch einem Kollegen, als wir eher freundlich auf ein paar haarsträubende Fehler in einem Artikel hingewiesen haben).

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September 2015, als Don Alphonso hier einen melancholischen Satz schrieb, dass er als einziger noch atmet.

Als einziger von den Männern, die einmal in dieser Jahreszeit an einem Nachmittag im Büro schräg in den Sesseln hingen. "Alle waren voller Leben, sogar der Älteste war voller Witz und Freude."

Reich-Ranicki starb 2013, Schirrmacher 2014, Karasek September 2015. Don nie! ;-)

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gux...

wenn sie es mögen sich mit anderen Meinungen auseienander zu setzen und mitdenken probieren sie die Schweiz

NZZ und vor allem... Die Weltwoche

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Danke - ein guter Vorschlag. Besonders, weil die NZZ offenbar viele Hochschullehrer gegen sich aufgebracht hat.

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Thema Spiegel-Magazin. Wenn man bei einem bestimmten Versandhändler einkauft, bekommt man zum Schluss brühwarm Sonderangebote zugereicht. Häufig sind Probeabos dabei, auch für den Spiegel.

Neulich war etwas in der Art "3 Monate für 1 Euro Probeabo vom Spiegel", ohne dass man wieder kündigen muss, das Abo hört von selbst auf.

Nun denkt man sich, für den Preis könnte man dem Spiegel ja wieder ne Chance geben, zur Belustigung wird es schon reichen. Ich war wankelmütig. Dann ließ ich es sein, weil das Spiegel-Papier nicht gut geeignet ist, um im Winter nasse Schuhe zu trocknen.

Ganz gratis wäre das Gratisabo freilich nicht, sondern man erlaubt, dass sie einen mit Werbepost eindecken.

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Daten sind die neue Währung. Da gab es in den 80ern Science Fictions, die mittlerweile Wirklichkeit sind.

Sie müssen vermutlich bei Vollkosten-Kalkulation Baldriantropfen, was gegen Magensäureüberproduktion und Kopfschmerztabletten mit berücksichtigen.

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… um im Winter nasse Schuhe zu trocknen.
Genau das gibt der ZEIT ihre Existenzberechtigung! Aber im Ernst: Wenn die Zeitungen aussterben und mit ihnen das überaus praktische Zeitungspapier, wird man manche Tätigkeiten so nicht mehr ausüben können.
Mein Prof hat mir mal erzählt, daß er seine Vorlesungsmitschriften im WS 45/46 auf abgeschnittenen Zeitungsrändern gemacht hat.

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HättewennundaberTheoretiker
beim schneiden
dünner Scheiben: » eines wollen wir um der Wahrheit
willen doch nicht unterschlagen, es gibt Biografien,
die durchaus ungenießbar sind, weil sie mit derart vielem
Füllmaterial, also ermüdenden Wiederholungen,
grausam schlecht geschriebenen Sätzen angereichert
sind, sodaß man den Autor geradezu bedauern möchte. «

» ja, zum Beispiel eine über David Hume, hunderte Seiten,
hunderte! «

» und eine über Karl Marx, auch huuuunderte!,
welch ein Aufwand … und dann die Lobhudelei … «

» haha, schieb doch bitte mal die Salatschüssel rüber! «

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fritz_, Freitag, 7. Juni 2024, 21:46
Der Spruch „Europa nicht den Leyen überlassen“ lief mir heute in Buchform über den Weg. Narrischer Parlamentarier zu sein, erscheint lukrativ. Kauft jemand so etwas?
Beantworte ich mal selbst:Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.217 in Bücher
Also ja.

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Keine Ahnung. Ich würde das Buch nicht kaufen. Ich hab genug Unterhaltung auf andere Arten. Der Spruch als Wortspiel schön und gut, dann ist er aber auch schnell verpufft.

Auch keine Ahnung, ob was Interessantes drinsteht. Sonneborn und der andere von Die Partei, mit dem er sich überworfen hat, erzählen in Interviews in durchaus großen Zeitungen manchmal aus dem Nähkästchen von den Abgründen in der EU-Bürokratie, speziell auch Leyen, verschwundene dienstliche SMS und mögliche Korruption mit dem Pharmariesen. Horrorgeschichten, die leider auf tatsächlich Erlebtem fußen.

Selbst den Abgeordneten werden bestimmte Auskünfte verweigert, was konkrete Geldverschwendungen angeht. Da sagt der Bürokrat dann, "verklag mich doch!" Von solchen Abgründen im Detail zu wissen, - um mal die Worte von de Maiziere zu benutzen - das würde die Bevölkerung verunsichern.

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Im Handelsblatt wurde gestern gegen die Nachrichtennichtleser gewettert. Die ganzen negativen Nachrichten nur am Rande mitzubekommen, ist der Gesundheit zuträglich, aber nicht gut für Journalismus en gros et en detail.
Aus genau diesem Grunde ist Instagram so erfolgreich, da laufen überwiegend positive Nachrichten: Blumenbilder, Katzenbabies, Urlaubsstories usw. Negative oder politische Kanäle laufen da nicht gut, auch wenn es sie gibt. Schaut sich ausserhalb der eigenen Blase keiner an,

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Der Qualitätsjournalismus der Leitmedien hat sich 10, 15 Jahre lang nach Kräften bemüht, seinen einst einigermaßen passablen Ruf abzuschießen. Hat sich ins eigene Knie geschossen und war dabei ganz ergriffen von sich selbst. Liegt jetzt am Boden, ist vielleicht noch nicht ganz tot, aber riecht schon lange streng. Und das ist den Normalbürgern und Normalbürgerinnen ganz und gar nicht entgangen. Sie wissen es zu würdigen. :-)

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Ich glaube, Corona war der letzte Sargnagel. Wer sich wirklich informieren wollte, musste auf andere Quellen zugreifen, weil in den Zeitungen überall das Gleiche stand. Und wer sich nicht so sehr interessierte für Inzidenzen und Gesülze und immer neue Vorschriften, der wich aus auf nettere Beschallung.

Wenige Zeitungen haben Kritik versucht, aber zB die Bild ist wieder zurückgekehrt zu Nacktbilder, Sexstories und F Promi Geschichten. Noch nicht ganz bei der Sun angekommen aber auf gutem Wege.

Niedrigstes Niveau ever und die Chefredaktionen mit Ambitionen sind weg.

Und der Qualitätsjournalismus hat in dieser Zeit massiv versagt, wie schon vorher bemi Willkommensjournalismus, wo es die erste Aufgabe einer Zeitung gwesen wäre, auch über Risiken und Nebenwirkungen zu berichten und nicht nur über Chancen.

Zweimal nacheinander bei Situationen mit direkten Auswirkungen auf das Alltagsleben der Menschen.
Und gucke schau, kommt der Ukrainekrieg und schon wieder sind alle der gleichen einzig zulässigen Meinung und schon wieder wird schwarz-weiss gemalt in einer Situation mit sehr vielen Grauschattierungen. Die Inflation nebenbei Putin in die Schuhe zu schieben, ist einfach und bequem, aber eben auch nicht das ganze Bild und auch hier liegt Presseversagen vor.

Ja, Komplexität ist anstrengend, aber genau das war mal der Grund, weshalb ich den horrenden Preis für die FAZ geblecht haben zu Zeiten, als das für mich viel Geld war. Heute finde ich den Preis überteuert für die Qualität und die Lesezeit verschwendet.

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Exaktement, das kann man nicht besser zusammenfassen.

Letztens hat ein vorlautes Medium (=keins von den großen) die geschwärzten RKI-Papers freigeklagt. Was für ein Schauspiel, Lauterbach wusste ganz genau, warum er das der Öffentlichkeit vorenthalten muss.

Das RKI hat intern vorhergesehen, dass in der Politik bockige Kinder sitzen (meine Worte), denen man keinesfalls sagen kann, "wissenschaftlich ist das eine Luftnummer", einen Einzelwert herzunehmen, den man nur unzulänglich 'messen' kann, eine völlig willkürliche Grenze zu erfinden und daran äußerst weitgehende Maßnahmen zu koppeln.

Jedenfalls darf man dann nicht die ganze Zeit Listen to the science krakeelen. Also hat das RKI sich fortan selbst zensiert, auch weil es befürchtete, dass es aus allen Gremien fliegt, wenn es nicht der Politik nach dem Mund redet.

Schulschließungen, Aussperren von nicht Geimpften auf Wochenmärkten etc., schlimmstes Gepöbel von Rednerpulten der Politik aus gegen den ungeimpften Abschaum (Kathastrophe, kleiner Insiderwitz), kriminalisieren von Leuten, die allein auf einer Bank sitzen, Kinder beim Schlittenfahren verscheuchen, man kann gar nicht alles aufzählen, ohne dass das Essen von vorgestern wieder hochkommt.

Und alle großen Medien haben mitgepöbelt, den Endgegner Ungeimpfte entmenschlicht dargestellt und sind wohlig darin aufgegangen.

Der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass ich geimpft bin gegen alles, bis Oberkante Unterlippe, entwurmt und gechippt. Ich bin trotzdem angeekelt von der Art und Weise, wie Corona politisiert wurde, Menschen als Popanz aufgebaut und entmenschlicht dargestellt wurden.

Die Politik hat das schlecht gemanaget (aber das Hetzen fiel ihr erstaunlich leicht), das Versagen vertuscht und die Leitmedien haben ins selbe Horn gestoßen hirnlos ergriffen nachgeplappert und das Versagen unterstützt, gedeckt und ermöglicht. Selbst jetzt noch wird das journalistisch Naheliegende verweigert, nämlich nachträgliches, handwerklich korrektes Aufarbeiten en detail. Die wissen schon, warum. Pfui Deibel!

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Geimpft bin ich auch, zweimal reichte mir und die Nebenwirkung waren unschön und recht andauernd. So schlecht habe ich mich zuletzt gefühlt, als ich ein Herzthema hatte. Ob das die richtige Entscheidung war, werde ich in vielen Jahren wissen. Zumindest war es meine Entscheidung und so einigermassen faktenbasiert und chancen/risikenabwägend.

Aus der FDP bin ich unter anderem (die Gründe wurden seit 2015 regelmässig mehr und irgendwann wars dann soweit) deshalb ausgetreten, weil ich den Vorschlag des Prof.Dr. Ullmann, Zwangsimpfung ab Alter x (55?) unerträglich fand. Dass Impfung Eigenschutz und bei Corona eben nicht Gesellschaftsschutz bedeutet und bei einer willkürlichen Altergrenze schon sowieso nicht, das versteht meine Friseurin im Nebensatz.

Auch der Minister Buchholz, der den Zugang zum eigenen Ferienhaus verwehrte, hat seinerzeit den Titel „Mein Lieblingspolitiker des Quartals“ gewonnen.

Ein Untersuchungsauschuss, klares Rausarbeiten der Fehler, Benennung der Verantwortlichen, dauerhafte Entfernung aus der Politik (Braun, Spahn, Lauterbach, die Liste ist länger), Entschädigung der durch die Fehlentscheidungen wider besseres Wissen Geschädigten, das wäre ein Anfang.

Und damit meine ich keine €3.321 einmalig nach dem Bundesimpfgesetz.
Aber auch nicht Entschädigung für Leute, deren neueste Erkrankung Faulheit aka Long-Covid ist.
Sondern echte Geschädigte, gerne auch die Betroffenen durch unsinnig pleite gemachte Unternehmen.

Und final ist wissentliche Falschaussage im Amt und vorsätzliches oder grob fahrlässiges Belügen des Parlaments und der Öffentlichkeit meines Erachtens zu ahnden. Wenn es nicht strafbar ist, sollte es das werden. Belohnt mindestens mit Streichung von Pensionsansprüchen und sonstigen goodies. my five cents.

Diese Diskussion und die Vorstufe, nämlich die Aufarbeitung, findet leider nicht in der Presse statt, aber sie wäre notwendig, um Vertrauen zurückzugewinnen. Da mag auch was anderes dabei rauskommen als meine Auffassung, aber die Diskussion sollte stattfinden.

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Bluthochdruckprophylaxebeipackzettel
»gewisse ProfiTypen ( Medien/ Politik/ Wissenschaft )
waren bei mir bereits vor der CovidCampagne
unten durch, was sie fürderhin bleiben werden,
so sehr sie sich auch winden mögen«

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Braun, Spahn, Lauterbach und natürlich Esken, die ziemlich unwidersprochen den Begriff ‚Covidiot‘ eingebracht hat. Von denen ist Spahn schon wieder obenauf, unglaublich! Wegen dieser 4 Gestalten brauchen CDU und SPD nicht mehr um meine Stimme zu werben, da ist ein irreparabler Totalschaden eingetreten. Und eine FDP, die bei diesen Unterdrückungsmaßnahmen mitgespielt hat statt liberale rote Linien zu ziehen und zu halten, braucht auch kein Mensch.
Wenn wir unsere Abgeordneten nicht wählen würden, sondern auslosen, hätten wir wahrscheinlich mehr Vernunft und Rückgrat im Parlament als jetzt.

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Komplexe Themen gut verständlich und korrekt zu erklären ist aber auch schwierig. Unlängst ging ein Artikel über die angebliche Übersterblichkeit durch die Medien - der Angeblich Probleme mit den Impfungen gezeigt hat.

Das Problem ist: Übersterblichkeit ist ein ziemlich kompliziertes Konstrukt, weil man nicht einfach ein Jahr mit dem nächsten vergleichen kann (die Zahl der Menschen pro Altersstufe verändert sich etc). Ein Kollege, der Aktuar ist - und so etwas nicht nur beruflich macht, sondern auch gut Geld damit verdient, so etwas zu verstehen, weil die Versicherungen das brauchen - hat das relativ verständlich erklärt, aber man mußte da eben auch eine Stunde zuhören und, unmöglich für die meisten Journalisten, ein wenig Mathematik akzeptieren.

IMHO war das Problem weniger die Berichterstattung als vielmehr die Idee, alles zu politisieren: Kritik war (und das hat sich wohl auch nicht mehr geändert) nicht mehr einfach nur Kritik, sondern schon fast Gotteslästerung.

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Bei Esken und Stegner frage ich mich immer, ob das nicht U-Boote einer anderen Partei sind. Solche Menschen kann man doch nicht bei klarem Verstand in führende Positionen bringen.

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Ich befürchte, die sind von sich überzeugt.

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@gux: sehe ich eher wie Fritz. Das Problem war auch die Berichterstattung. Entmenschlichen von Andersdenkenden ist übelster Totalitarismus, da gibt es wenig zu verzeihen oder zu beschönigen. Und der Schulterschluss zwischen den Parteien und dem Journalismus macht es schlimmer.

Enttäuschend an der Stelle fand ich gerade FDP und Grüne. Immer gross von Bürgerrechten tönen und alles über Bord schmeissen, wenn es mal echt und nicht nur Talkshow ist. Demonstrationen nur für die Regierung, Datenschutz egal, unerprobte Medizin im Grossversuch, aber vorher riesiges blabla bei genetisch verändertem Futtermais (den finde ich auch nicht gut).

Von CDU und SPD hatte ich nichts anderes erwartet, aber gerade die beiden kleinen Parteien haben ihr Kernklientel verraten.

Die AfD fand ich während Corona übrigens ebensowenig überzeugend wie in Bezug auf Putin oder zum Thema Inflation. Ja, wir haben unkontrollierte Migration, und diese hat massive Probleme zur Folge. Aber Lösungsansätze sehe ich auch zu diesem Thema dort keine. Problem erkennen reicht für Opposition, aber wer regieren will, muss auch Lösungen anbieten. Machbare Lösungen, die schnell und möglichst national umsetzbar sind.

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Wenn die Medien staatstragend werden, ist das immer ein Problem. Und es gibt leider eine sehr große Schnittmenge von Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern die der Ansicht sind, alleinige Inhaber der Wahrheit zu sein.

Hier war das besonders der Guardian (eine linke Zeitung - welch' Wunder), der mit ziemlich radikalen Forderungen unterwegs war. Aber es ging natürlich auch gegen Johnson. Wir haben uns oft gefragt was gewesen wäre, wäre Johnson noch radikaler gewesen - hätte der Guardian für mehr Freiheiten gekämpft? Und wäre die gleiche Politik bei einer linken Regierung wohlwollender akzeptiert worden?

Bei der Migration ist das Thema vermutlich zu komplex für die Politik: die Menschen, die kommen, haben dafür genug Anreize - und wenn man sie nicht aufhalten kann (wozu der politische Wille fehlt), dann ist die einzige Möglichkeit, die Zustände in den Herkunftsländern zu verbessern.

Die EU läßt sich nicht vernünftig Abriegeln, dazu ist die Grenze zu groß und unsere Freunde außerhalb der Grenzen nicht freundlich genug (die Franzosen könnten ohne Probleme die Boote über den Kanal stoppen und tun das nicht ...).

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@buerger: Natürlich hat die AfD keine Intelligenz (mehr) in ihren Reihen, obwohl das mal eine Professorenpartei war, aber die o. a. Figuren treiben ihr ja die Hasen in die Küche. Ich bin ganz froh, daß ich sie nicht zu wählen brauche, weil mir unsere Ossis das abnehmen. Aber Höcke statt Scholz? Bitte nicht!

@gux: Wenn ich von einem komplexen Thema keine Ahnung habe, kann ich ja auch einfach mal den Mund halten. Von der Bild-Zeitung und Ricarda Lang erwarte ich keine qualifizierten Stellungnahmen zu Fragen oberhalb des Realschul-Niveaus. Helmut Schmidt mußte zu RAF-Zeiten schwierige Entscheidungen treffen und hat das auch getan, ohne daß ihm ein Tränentier wie Alena Buyx da reingequatscht hätte. Er hat diese Entscheidungen begründen können, und die Bevölkerung ist ihm mehrheitlich gefolgt. Es ging also, und ich glaube, es würde immer noch gehen.

Ihre Erklärung an die Adresse unseres Trolls ist zwar völlig richtig, aber wahrscheinlich auch total wirkungslos. Zum Hamburger LV-Laden kann ich nur sagen, daß sich die LV-Tasche ihre Trägerin nicht aussuchen kann. Das ist wie mit aufgepimpten Mercedessen.

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Wenn ich von einem komplexen Thema keine Ahnung habe, kann ich ja auch einfach mal den Mund halten.

Sie sind vielleicht auch kein Journalist? Ist das dort nicht gerade das Gegenteil (Anwesende natürlich ausgenommen)?

Schmidt lebte in einer anderen Zeit - damals hatte man wohl noch mehr Vertrauen in Politiker und hat Entscheidungen ohne Nachfrage akzeptiert. Ich denke, das ist auch nicht unbedingt besser, oder? Nur leider sind wir jetzt beim Gegenteil angelangt und zerreden alles. Und gerade solche Gremien wie der Ethikrat nehmen sich viel zu wichtig.

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Schmidt war furchtbar arrogant und belehrend, aber er hatte auch Ahnung von dem, worüber er redete und was er entschied. Nicht immer Recht, der Spruch „lieber 5% Inflation als 5% Arbeitslosigkeit“ ist so ein Fall, aber er konnte mehr Argumente vorbringen als „nö“.
Kohl übrigens auch, wenn auch nicht unbedingt auf Englisch. Dessen Doktortitel war auch nicht zum Thema „ das Abstimmungsverhalten der Jusos bei Spd Landesparteitagen am Besipiel des Saarlandes“ sondern immerhin “Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945“. Ein ganz bisschen dickeres Brett, wenn auch nicht ganz dick.

Nun raten Sie mal, von wem“ Obdachlosigkeit in Gießen „ das Promotionsthema ist und wer zu den „Folgen eines Entspannungsbades für Schwangere bei "vorzeitigem Blasensprung"“ promoviert hat.

Erklärt vieles.

Ich such mir jetzt einen Doktorvater für das Thema „Korrelation von Rasenroboterdichte und Parteienpräferenz in Kleinstädten im Hunsrück“. Und melde dann Ansprüche auf das höchste Amt in Europa oder zumindest in Deutschland an.

Lösung hier: ht tps://www.sueddeutsche.de/politik/politiker-deutschland-plagiat-1.5298583

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Aus beruflichen Gründen halte ich von Promotionen als Bewertungsmaßstab nicht viel: diejenigen, die sie für den Beruf brauchen, reden meistens nicht darüber - und diejenigen, die damit angeben müssen, sind meistens ohnehin etwas seltsam (und warum Mediziner unbedingt promovieren müssen, bleibt auch ein Geheimnis des deutschen Systems - hier sind sie einfach Doctor, mit oder ohne Promotion).

Justice and the Functions of Health Care kann man sogar lesen, wenn man will - aber weder der Ort noch der Titel lassen gutes erwarten.

Ihr Thema ist gut, aber ich denke, der Titel ist etwas zu trivial. Ich schlage vor Eine interdisziplinäre Untersuchung der Assoziation zwischen der Dichte autonomer Rasenpflegesysteme und der Parteienpräferenz in Kleinstädten des Hunsrücks unter Berücksichtigung sozioökonomischer und intersektioneller Determinanten

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Wer worüber promoviert hat? Hübscher Artikel. Entspannunsbad bei Blasensprung bietet viele Ansätze, um Spaß zu machen, Abgründe hier, Abgründe da.

Jemand, der nicht mal promoviert hat, sondern einfach nur so überragend war, sah den Blick in die Abgründe nüchtern: "Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."

Sehr eitlen Leuten kann man deshalb für den Selbstversuch am Abgrund als erstes einen Spiegel reichen.

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Tagesschau in einfacher Sprache
Dass man die wirklichen Problem Politiker und "Journalisten" mit Sicherheit niemals vor einen Richter gezerrt sehen wird, nimmt der RKI Story etwas von ihrem Reiz. Es ist allerdings verblüffend welches trara gemacht wird, wenn jemand tatsächlich mal die Wahrheit sagt, aber anschliessend gibt es keinerlei Konsequenzen.

Die beste Zusammenfassung hab ich hier gefunden :

https://odysee.com/@JuergenMueller:8/RKIFiles-einfache-Sprache-kl:9

In der tatsächlichen "Tagesschau in einfacher Sprache" käme sows natürlich nicht...

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Hier gab es sehr viel trara darum, dass die SAGE-Protokolle (die hatten hier in etwa die gleiche Aufgabe wie das RKI in D) nicht veröffentlicht wurden - das hat sich dann aber relativ schnell geändert.

Was mich eigentlich am meisten überrascht hat war, wie sehr die Meinungsunterschiede entlang politischer Überzeugungen entlang gingen: Masken und Impfen links, keine Masken und kein Impfen rechts - dass das vielleicht etwas komplizierter ist (und die Mehrheit der Wissenschaftler ziemlich in der Mitte waren), wurde weitgehend ignoriert.

Und es wurde so viel mehr Wert auf 'virtue signalling' als alles andere gelegt: alles, was 'rechte Staatschefs' machen, war prinzipiell falsch (obwohl Trump und Johnson die Impfungen voranbrachten und auch ziemlich erfolgreich in ihren Ländern einführten - und ihre größten Anhänger wollten sie nicht ...)

Mit macht das ehrlich gesagt Sorge für die nächste Pandemie: der Vertrauensverlust ist schlimm - und es werden sich viel weniger Menschen an Regeln halten. Wir hatten dieses Mal ziemliches Glück: die Jungen wurden weitgehend verschont und es gab ziemlich bald einen Impfstoff, der ziemlich erfolgreich gegen schwere Krankheit geschützt hat.

Bei Grippe trifft es dagegen eher die jungen und fitten Menschen - und es kann mit einem Impfstoff länger gehen.

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ach, gux...

JETZT fällt ihnen auf, dass das heutige Links und Rechts seit etlichen Jahren nichts mehr mit dem links/rechts von früher zu tun hat?
"Masken und Impfen links, keine Masken und kein Impfen rechts" Echt ????

"...dass das vielleicht etwas komplizierter ist und die Mehrheit der Wissenschaftler ziemlich in der Mitte waren..."
Weil IHRE Medien ihnen das täglich erzählt haben?

"Mit macht das ehrlich gesagt Sorge für die nächste Pandemie: der Vertrauensverlust ist schlimm - und es werden sich viel weniger Menschen an Regeln halten. Wir hatten dieses Mal ziemliches Glück: die Jungen wurden weitgehend verschont und es gab ziemlich bald einen Impfstoff, der ziemlich erfolgreich gegen schwere Krankheit geschützt hat."

Da bleibt mir jetzt ehrlich die Spucke weg.... heute weiss jeder, der sich die Mühe macht sich tatsächlich zu informieren, dass dieses Virus nahetzu ausschliesslich für Alte, Über-Fette und einschlägig Vorerkrankte, also CVD... Jeder im MÄrz 2020 !!!! leser bei ken-fm war, der wusste es zu diesem Zeitpunkt bereits.

Vom Impfen will ich gar nicht erst anfangen...

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Die Spucke bleibt mir nicht weg. Es würde mich nur brennend interessieren, woher diese Toleranz gegenüber den doch nicht ganz harmlosen Auswirkungen dieser übereilt zugelassenen Definitionsunsicherheit kommt. Selbst hier im Forum gibt es Betroffene. Der absolute Glaube daran, einem "schweren Verlauf" entronnen oder die Verdrängung, hinters Licht geführt worden zu sein, was lässt einen die entstandenen Schäden medizinischer, zwischenmenschlicher und wirtschaftlicher Natur so einfach wegstecken?
Die Jungen wurden verschont, gux? https://www.mdr.de/wissen/corona-impfung-ursache-immunsystem-myokarditis-perikarditis-nebenwirkung-100.html

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tdv - ich teile Ihre Meinung hier nicht, dazu habe ich leider zu viel mit Menschen zu tun, die im Gesundheitswesen arbeiten. Wie so vieles, ist die Realität immer ein wenig komplizierter. Und im März 2020 wußte man das noch nicht - es gab schlicht und einfach zu wenig Daten. Man konnte höchstens spekulieren.

Die Jungen wurden verschont, gux? Sicher - genau deswegen haben sich sehr viele Länder es mit Impfempfehlungen für junge Menschen sehr schwer gemacht, weil da der Nutzen nicht mehr eindeutig ist.

Letztendlich sind das alles Modelle die versuchen, die Realität zu beschreiben - und sind nunmal nie perfekt. Aber man kann sie die Mühe machen, sie zu lesen und zu verstehen. Und man kann sich überlegen, wie man viele verschiedene Informationen kombinieren kann.

Das Problem an der Polarisierung ist, dass anscheinend niemand mehr akzeptieren kann, dass es Ungewissheiten geben kann - und dass man Fehler auch einfach so machen kann.

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zur Lage der Nation
@ … und dass man Fehler auch einfach so machen kann

lustig sind ja auch undurchdringliche ThemenHecken,
die parallel zur Steigung der Straße geschnitten werden:
also schief zur waagerechten Horizontlinie.

[https://www.youtube.com/watch?v=LZimTeflagM&list=RDLZimTeflagM&start_radio=1&rv=LZimTeflagM&t=3

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gux
Ich muss sagen ich lese völlig fassunsglos, dass es im Juni 2024 immer noch Menschen gibt, die diesen Unsinn noch glauben...

Sie glauben wahrscheinlich auch noch, dass das Virus von Fledermäusen auf einem Fleischmarkt übergesprungen ist, und es reiner Zufall ist, dass die USA ein paar hundert Meter weit weg ihre GoF Forschung durchgezogen ahben?

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Siebzehnter Juno: Gedenkt eigentlich noch wer?
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2885093

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Nationalfeiertag

russische Panzer gegen DDR-Zivilisten
Befehl des SowjetKommandanten:

Verhängung des Ausnahmezustands
»Jede Demonstration und Zusammenrottung ist verboten.
Im Falle einer Widersetzung gegen die Anordnung wird Waffengewalt angewendet. «

#: Kollektivierungspolitik der SED, Enteignungen, Bodenreform, Ernährungskrise, Inhaftierungen, Muckefuck […]

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Ich habe über drei Ecken einen Onkel, der in Ostberlin eine kleine große Nummer war. Wenn ich ihn frage, was der und der von den 11 Brüdern meines Opas für ein Mensch war, fällt er automatisch in seinen alten Singsang: "Der und der ist in den 1950er Jahren vor seinen Pflichten in den Westen geflohen, weil er Steuerhinterzieher war! Er war Bauunternehmer und wollte unsere Republiek betrügen!" (Republik immer mit langem i)

Auf die Idee, dass der Bauunternehmer, der Brennstoffhändler, der Fuhrunternehmer einfach nur ein normales Leben führen wollten, ohne von Stalingläubigen gegängelt zu werden, kommt der Ostberlinonkel bis heute nicht. Es ist für ihn wie eine Religion. Man gibt seine alte Religion nicht auf, wenn der Sensenmann schon an der Tür kratzt.

Noch mehr, als er die SED liebt und die Konterrevolution hasst, verachtet er die Grünen. Dieses Gefühl scheint bei ihm tief in den Eingeweiden zu sitzen.

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Aber vielleicht kann man den Onkel noch verstehen, weil er damals das ganze erlebt hat - was mich wundert ist die heutige Verklärung. Man kann sich ohne Probleme die Geschichte von vielen Seiten ansehen - aber es fällt mir sehr schwer, aus diesem Blickwinkel sehr viel positives an der SED zu sehen.

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Im vorigen Jahr hatte Hubertus Knabe einen Aufsatz dazu geschrieben, 70 Jahre nach dem 17. Juni 1953. Sein Aufsatz hieß "Der Verrat der Intellektuellen". Ich fände es fast noch passender, wenn er seinen Aufsatz "Das Versagen der Intellektuellen" genannt hätte.

Dadurch wäre das Universelle und Zeitlose am Versagen der Intellektuellen noch besser hervorgetreten. :-)

Kostprobe: "Bereits am Morgen des Aufstands hatte das Parteiblatt verkündet, „faschistische Provokateure“ aus West-Berlin hätten die Bauarbeiter ... angestiftet, zum DDR-Regierungssitz zu ziehen und ... zu protestieren. Am darauffolgenden Tag behauptete es, die „faschistischen Agenturen“ im Westen hätten „... Tausende von Provokateuren“ in die DDR entsandt, „um die Arbeit der Regierung um jeden Preis zu stören“. Am Ende verstieg sich das Zentralkomitee zu der Erklärung, amerikanische und deutsche „Kriegstreiber“, die ... einen dritten Weltkrieg entfesseln wollten, seien für die „faschistische Provokation“ verantwortlich. „So sollte in der Deutschen Demokratischen Republik eine faschistische Macht errichtet und Deutschland der Weg zu Einheit und Frieden verlegt werden.“
Ausgerechnet prominente Linksintellektuelle machten sich diese Behauptungen zu Eigen." Zitat Ende.

Brecht, Havemann, Heym, Erich Loest, Friedrich Wolf, Paul Dessau, Fritz Cremer, Stephan Hermlin. Die Hetze gegen den Aufstand war voller Phrasen, war absolut und total.

Einige (wenige) von diesen Intellektuellen haben sich später milder geäußert oder genau konträr oder wurden selbst zum Feind der Republik befördert.

Von Brecht hat man immerhin noch die Buckower Elegien gehört, von denen Die Lösung oder Die Kelle andeuten, dass er vielleicht kein kompletter Idiot war.

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Die Wörter 'Intellektueller' und 'Elite' sind ganz stark kontaminiert und im ursprünglichen Sinne nicht mehr zu gebrauchen, ich vermeide sie jedenfalls.

Das Wort 'Idiot' ist ebenfalls hinüber, seit Saskia Esken (ein Mitglied der Elite?) es auf Impfskeptiker angewandt hat. Brecht war politisch entgleist, aber sein Umgang mit der Sprache war so, daß auch stockkonservative Deutschlehrer ihn in den Unterricht einbringen konnten. Habe ich selbst erlebt.

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Warum gibt es eigentlich diesen links-drang der "Intellektuellen"? Mir fällt das mehr und mehr auf. Ich verstünde das ja noch ein wenig, wenn sich im rechten politischen Spektrum nur geistige Tiefflieger aufhielten - aber jemand, der die Ilias auf griechisch auswendig Vortragen kann, dürfte nicht dazu gehören (wobei Johnson auch eher links als rechts ist ... aber das ist wieder eine andere Sache).

Mir ist das vor kurzem sehr deutlich vor Augen geführt worden, als eine Kollegin (mit der ich nur entfernt zu tun habe und die mich auch kaum kennt) im Gespräch erwähnt hat, dass nur minderbemittelte Menschen Tories & Brexit gut finden können. Im akademischen Bereich tut man sehr gut daran, die richtige Meinung zu haben, wenn man weiterhin Weihnachtskarten bekommen möchte ...

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@kalchas Wieso auch nicht? An Gedichten Brecht, Rilke, George, Benn, Celan, Hoddis, Lichtenstein und die Expressionisten etc. etc. War alles zurecht im Lehrplan, von wegen denen seiner Sprache, was die haben. Was ist heute im Lehrplan an den Schulen?

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Was ist heute im Lehrplan an den Schulen?
Gute Frage! Vor ein paar Jahren war Tschick von Herrndorf mega-in, und Kafka läuft auch gut. Herrndorf trifft die Lebenswelt der Jugend natürlich besser als Goethe im Werther. So eine Leseliste mit vielleicht 100 Klassikern, von denen man 20 gelesen haben mußte, ist wohl keinem Abiturienten mehr zuzumuten. (Wozu brauche ich das?) In 24 Oberstufenmonaten, in denen man ja im Hauptberuf Schüler ist, pro Monat ein Buch lesen: Gott bewahre! Wenn dann noch die Ilias und der Parzifal, beide auf neuhochdeutsch, zur Auswahl gehören sollten, sind die Grenzen der Zumutbarkeit weit überschritten.
Da wir aktuell in Kriegszeiten sind, wären Grimmelshausen und Remarque gar nicht schlecht.

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Remarque weiß ich noch vom Abitur. Da gibt es einen Satz, wo er beschreibt, wie sich unter der Haut der Schädelknochen nach und nach in den Vordergrund arbeitet, bei einem ausgezehrten Menschen. Wuah!

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gux
"Warum gibt es eigentlich diesen links-drang der "Intellektuellen"?"

Das ist eine Frage der Definitionen. Was heute als links bezeichnet wird, und das gilt auch für alles was als Rechts bezeichnet wird, hat dank "unserer" Medien ja nichts mehr mit links und rechts zu tun. Das verdanken wir natürlich dem 16 Jahren andauernden Geschwafel zum Thema "Mitte" einer dumpfen Ossie Tusse, die den Boden in den Urnenpöbel Köpfen für die Ampel bereitet hat. Was die Medien dieser Leute zu Links erklären hat nichts mit Links zu tun.
Ein Beispiel als Antwort für ihre Frage:
"Links" wäre ein Politik die einerseits den Unternehmern eine Maximierung ihrer Profite ermöglicht, und diese dann angemessen besteuert, um damit auch denen am unteren Ende ein lebenswertes Leben zu finanzieren. Ein Intellektueller vergisst nicht, dass Habgier keine Tugend ist!
Man muss auch keineswegs Intellektueller sein um sich an der Zahl der in Deutschland in Armut lebender Kinder zu stören. Vor allem wenn gleichzeitig grüne Idioten Milliarden an Neu Verschuldung für Kriegshetze und US Ar***kriecherei verschwenden.
Es sind zur Zeit 3.000.000 Kinder, also um die 20%... es ist erbärmlich wenn Alleinerziehende, egal ob zu recht oder zu unrecht, dafür zu verurteilen, dass sie in den letzten Tagen JEDES Monats keine zwei Euro mehr für das Schulmittagessen ihrer Kinder aufbringen können!

Und mit Verlaub, kein Linker würde fordern, dass Millionen von unkontrollierten zuwandern könnten und dann bedingungslos alimentiert werden... statt, wie gesagt dort Krieg zu führen.

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Rechts und links ist natürlich nur ein sehr ungenauer Begriff - die SED und ihre Nachfolger zeigen, dass man beides sein.

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Fein Sie wieder hier zu sehen
und gespannt bin ich, was Sie hier im kleinen bringen werden, nachdem Sie in der Welt den 104er Schlag durchziehen.

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Noch'n Gedicht.
Heinz Ehrhardt hatte ein Lied, "Immer wenn ich traurig bin, dann trink ich einen Korn."
Immer wenn ich traurig bin, sage ich ganz schnell
Traffic light Gov'ment, Traffic light Gov'ment, Traffic light Gov'ment.
Dabei kann keiner ernst bleiben.

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Ein Grund zum Feiern
Nach vielen, vielen Jahren ist es mir endlich gelungen, meine vermutlich einzige wirklich sinnvolle Forschungsarbeit zu veröffentlichen. Für die meisten normalen Menschen dürfte das Ergebnis von der Bedeutung ein wenig unterhalb des Liebeslebens des gemeinen Regenwurms liegen - aber man freut sich dennoch.

Ich würde die geschätzen Mitforisten gerne daran teilhaben lassen !

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Ok, abgemacht; ich gehe jetzt in den Keller, hole mir ein Premiumbier und trinke es nicht auf das Länderspielergebnis, sondern auf die o.a. freudige Mitteilung: Cheers!

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Es ging nicht um die Reblaus, aber wenn Sie auf die Freude eine Runde schmeißen wollen, nehm ich einen Schoppen vom wackeren Müller-Thurgau.

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Eine ganz andere Frage: Ich lese gerade im Live-Ticker des Spiegel, daß Boris Becker in Stuttgart im Stadion ist. Der war doch in England vor ein paar Jahren gerichtsfest insolvent und hat auch eingesessen, wie bezahlt der dann seine Eintrittskarte? Ich bin astonished.

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Chapeau. Das Durchhaltevermögen habe ich nicht.

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Danke - wenn die Arbeit Freude macht, ist das nicht so schwer.

Hat Boris nicht großzügige Unterstützer? Immerhin ist er auch im Privatflugzeug zurück nach Deutschland geflogen ...

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Auguri, gux!
Flugzeug, Tennis und Besenkammerl war mal, next generation Rennrad klingt aber auch.. anstrengend.
https://www.derstandard.de/story/3000000224326/warum-sich-maenner-mit-rennrad-und-barista-kaffee-inszenieren

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Kannste mal sehen, wie trendy man ist.

Geht Rennrad und Tee auch? Frage für einen bekannten Journalisten.

Tatsächlich ist Rennrad das Sportgerät, dass sich am besten eignet. Verfügbar ohne Öffnungszeiten und Belegpläne, man ist allein oder mit wenigen unterwegs, es erfordert also wenig Koordination, man ist an der frischen Luft, bewegt sich körperschonend. Idealer Ausgleich.

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Danke - manhartsberg!

Ich fahre noch immer ein inzwischen fast 20-Jahre altes "Stadtrad" (was auch immer das ist) mit mehreren Körben und Taschen und trinke Kapsel-Kaffee (weil Kaffeepulver nicht so gerne gesehen ist - die Uni muß beim Reinigungspersonal sparen).

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Alles ist recht, was die Ritter des Radwegs, die Lycrageschwader der Ebene, die Kampfbrillos der Bergpfade, die Stadtradstoßtrupps der Strandpromenade dazu bringt, ihren chronisch vergriesgnaddelt verhärmten Gesichtsausdruck für einen Moment gegen ein Lächeln zu tauschen.

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Gibt es bei Ihnen eigentlich auch die Kampfradler, die - mit Helm- und anderer Kamera ausgestattet - sich falsch verhaltende Autofahrer an den Pranger stellen?

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Im realen Leben nicht, als Wichtigkeits-Onlinephänomen irgendwo am Rand der Erdscheibe scheint es das schon zu geben.

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extrem beliebt sind ja zudem durchdesignte, also behelmte &
in Lycra gezwängte SportRadler die nebeneinander
gemächlich & schwatzend die Fahrspur auf der
Straße für Autofahrer einnehmen, von der
freundlichen Huperei gänzlich untangiert,
ahnungslos vom sich hinter ihnen bildenden Stau
roter Köpfe, aufplatzend wie Rosenkohl ...
weil Überholverbot auf kurvenreicher Strecke …

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Überholverbot ist Überholverbot, ABER es gibt ja immer noch den gesunden Menschenverstand (fakultativ) und Paragraph 1 im Straßenverkehr: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Make your Choice!

Gib einem Menschen Gelegenheit, Macht oder Mächtlein auszuüben, und er wird sich entblößen (aber nicht entblöden), wie er hinter der Fassade tickt.

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Gottseidank gibt es aber auch die scharmanten Schülerinnen auf ihren Hollandrädern der Fa. Gazelle, die hier jeden Tag zweimal vorbeiradeln, natürlich nebeneinander und also gegen die StVO. Sie kompensieren die Kampfradler vom Alsterwanderweg mit der falschen Sitzhaltung, den überbreiten Lenkstangen und den anderen bereits erwähnten Accessoires.

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@gux: Gratulation & cheers!
@Radfahrdiskutanten: bei mir gibt es ja mehr die Lastfahrradfahrer, die ihre Kinder in Rumpelkisten über Pflaster und Bordstein bollern, und die Lieferfahrer mit den Stoffbehältern auf dem Rücksitz (der eine Lieferdienst ist fest in indischer Hand, der andere eher in "südländischer" - Türken und Araber sinds nicht, vielleicht Nordafrikaner)... wobei ich mich bei den Kinderkisten mitunter frage, wie das ohne blaue Flecken abgeht.

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Für den Preis eines Babboe gibt es auch ein 5-sitziges Auto mit Dach gegen Wetterunbillen als jungen gebrauchten.

Hat Lastenradfrau meist zusätzlich auch als SUV, gern Audi Q8 im handlichen 18Tonner Format für die Schulshuttlefahrt.

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Der Q8, der in diesem Falle wohl nur in der Motorisierung e-tron gedacht werden kann, wiegt ca. 2,6 t, wir sollten da korrekt sein, um glaubwürdig zu bleiben.

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@colorcraze - Danke!

Mein technisches Problem im Moment ist, das Fahrrad des Nachwuchses von der Schule nach Hause zu bringen, wenn sie nicht mit dem Fahrrad nach Hause fahren kann (in England müssen die Kinder bis in die 5. Klasse von den Eltern abgeholt werden ...)

Ich habe jetzt zwar eine Abschleppstande, aber die geht nicht so richtig mit einem 26" Rad - d.h. selbst mit Verlängerung muß das Vorderrad ab und dann irgendwo festmachen, aber wo?

Vielleicht sollte ich doch ein Lastenrad nehmen, wo man das andere Fahrrad einfach hineinstellen kann ...

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@colorcraze - Danke!

Mein technisches Problem im Moment ist, das Fahrrad des Nachwuchses von der Schule nach Hause zu bringen, wenn sie nicht mit dem Fahrrad nach Hause fahren kann (in England müssen die Kinder bis in die 5. Klasse von den Eltern abgeholt werden ...)

Ich habe jetzt zwar eine Abschleppstande, aber die geht nicht so richtig mit einem 26" Rad - d.h. selbst mit Verlängerung muß das Vorderrad ab und dann irgendwo festmachen, aber wo?

Vielleicht sollte ich doch ein Lastenrad nehmen, wo man das andere Fahrrad einfach hineinstellen kann ...

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Zum einen verstehe ich jetzt nicht, warum der Hinweg mit dem Fahrrad geht, der Rückweg dann aber nicht.
Und zum anderen kann im UK die Lösung doch nur ein Brompton sein: Buy British!
(Es gibt da auch noch ein Faltrad, mit dem die englischen Fallschirmjäger bei Remagen oder Arnheim gelandet sind, das müßte ich aber erst ergugeln.
Nachtrag: Das ist das Folding Military Bicycle von BSA.)

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Hinweg: Vater radelt mit Kind zur Schule und dann zur Arbeit
Rückweg: Mutter (die nicht radelt) holt Kind von Schule ab zur Nachmittagsaktivität.

Ein Kinder-Brompton - hervorragende Idee!

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Lösung 1: Kind bekommt 5 Fahrräder, die dann am Freitag mit dem Autoanhänger abgeholt werden.
Lösung 2: Papa und Kind fahren Auto
Lösung 3: Mama und Kind fahren Fahrrad
Lösung 4: Kind kommt demnächst in Klasse 6 und die Regel ist nicht mehr anwendbar
Lösung 5: Kind macht Fahrradführerschein und Schule setzt für Führerscheininhaber die Regel aus (bei uns in Klasse 3)
Lösung 6: wer schert sich um Regeln, das ist doch nicht die Schweiz sondern das UK.
Lösung 7: ich Ausländer, Regeln gelten für mich nicht.

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Ich ziehe eindeutig #1 vor (hat der Hausherr auch Kinderfahrräder).

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Ich ziehe eindeutig #1 vor (hat der Hausherr auch Kinderfahrräder).

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Audis hats hier nicht so, ich traue den Lastenfahrradeltern durchuas zu, kein Auto zu haben, wie die meisten hier im Viertel (man kann gut+gerne mal eine halbe Stunde kreisen, um einen Parkplatz zu finden).

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Braucht man in der Stadt ein Automobil? In den Großstädten, in denen ich gelebt habe (Leipzig & London) kam man auch ohne Auto ganz gut zurecht - und die Parkplatzsuche war immer ein Problem.

Ist es nicht einfacher (und billiger), sich ein Auto zu mieten, wenn man es braucht? Ich habe das nie gemacht - aber ich kann mir vorstellen, dass das letztendlich günstiger ist.

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@gux: kommt halt darauf an, wo man arbeitet, bzw. ob man öfters aus der Stadt rausmuß. Solange das nicht der Fall ist, und man gut zu Fuß ist, braucht man in der Innenstadt praktisch keins, solange es Taxi, Umzugs/Sperrmüllfahrer und Lieferdienste (für Getränkekisten) gibt. Weshalb Innenstadtbewohner auch überwiegend kein Auto haben (die Autodichte pro Person ist in Berlin, v.a. in der Innenstadt, mW bundesweit am geringsten).
Ein paar Jahre sah man immer mal Carsharing-Autos auf der Straße, die der Bankernachbar (vorletztes Jahr weggezogen) gern benutzte, aber das ist bereits zurückgegangen. Den alteingesessenen Autovermieter in der Nähe gibts aber immer noch.

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Das mit dem carsharing und mieten und Taxi habe ich auch mal argumentiert. Mag in Berlin funktionieren.

Ich musste neulich zum Flughafen und hatte ne Reifenpanne (Freitag, Flug war Montag). Der dritte Taxiunternehmer hat sich herabgelassen, mich zum 6.30 Flieger zu fahren, aber nur, wenn ich so früh fahre, dass er zur Dialysefahrt wieder zurück ist. Und das für €170. Meine Eltern bekommen für Ortsfahrten (Vorort von Hamburg) zum Arzt auch nur schwierig Taxen. Mietwagen sind zum irgendwo hinstellen auch recht teuer und das organisieren zumindest auf dem Lande aufwendig. Vom Flieger abgeholt hat mich dann meine bessere Hälfte. Das ist mit anderen Elementen der sharing economy nicht viel anders. Was einem gehört, ist verfügbar. Was man mietet, ggf. nicht oder nicht zur gewünschten Zeit oder in gewünschter Qualität oder am richtigen Ort, in ausreichender Menge oder zu gewünschten Preisen.

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@buerger: deswegen sage ich ja extra Innenstadt. Da ist es so, daß man fast immer sofort ein Taxi kriegt. Aber bereits an deren Rand und in den Außenbezirken ist man gut beraten, sich ein eigenes Auto zuzulegen.

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Habe ich auch so gelesen. In Hamburg Eimsbüttel, Eppendorf oder Winterhude geht es m.E. auch ohne Auto. Aber schon Rissen und sowieso Rahlstedt oder Langenhorn dürfte schwierig sein. Aber was weiss ich schon von der Stadt, hier auf dem Lande geht es jedenfalls nicht.

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Eine beliebte Rede von Leuten, die nicht auf dem Land leben, ist ja, kauf dir das pauschale Billigticket (wie heißt das noch mal?) und nimm den Bus.

Vor einer Weile war ich in einem schönen Ort, in den fuhr ein (ein!) Bus am Tag, und zwar am frühen Nachmittag. Rückfahrt zum Ausgangsort wäre schon am nächsten Morgen 7.30 Uhr möglich. Wir reden also vom Schulbus.

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Gibt es bei Ihnen "uber"? Trotz der schlechten Presse funktioniert es dort, wo es angeboten wird, sehr gut. Ich hatte noch keine Beschwerde über kurze Strecke oder Zeit.

Wenn Taxifahrer derart hohe Ansprüche stellen - deutet das nicht darauf hin, dass auf dem Markt Platz für Konkurrenten ist?

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@gux: wo es so wenig Taxifahrer gibt, daß die sich ihre Zeiten so legen müssen, gibt es typischerweise auch kein "Uber".
@fritz: alles seit Jahrzehnten bekannt. Wenn auch noch nicht bei den Phantasten.

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Apropos Taxierlebnisse, Potsdam war vor 2 Jahren recht schlimm. Die haben ca. 5 Taxizentralen, die aber nur wenige Fahrer haben, und spätabends, am Wochenende oder in der Urlaubszeit kaum fahren. Da heißt es dann alle durchklingeln für Bestellungen minutengenau Tage voraus, oder so.

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wo es so wenig Taxifahrer gibt, daß die sich ihre Zeiten so legen müssen, gibt es typischerweise auch kein "Uber".

Liegt das an der fehlenden Nachfrage oder dem fehlenden Angebot?

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Als überzeugter Liberaler kann ich da nur sagen: Der Markt gleicht das über den Preis aus, und das funktioniert! Oder eben nicht, dann kommt kein Austausch zustande.

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@gux: mMn an beidem - einfach zuwenig Beteiligung.

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@kalchas: es wird nichts nützen, einen Berliner Taxifahrer für eine Abholung in einer Stunde aus der Prignitz zu buchen, egal für wieviel Geld, weil er in der Zeit da einfach nicht hinfahren kann.

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Eine Mischung aus mehreren Dingen.
Staatliche Eingriffe, auch Bürgerbus genannt.
Die einzige Disko in der Gegend bietet Sammelbusse über die Dörfer an. Reaktion auf schlechten Taxiservice.
Die älteren Kids organisieren Fahrer zu Parties selbst, einer hat dann Fahrdienst den ganzen Abend und die Nacht durch. Reaktion auf schlechten Taxiservice.
Die Taxen wiederum wollen nicht auf die Dörfer fahren und nachts gibt es auch keinen Service. Die Stadtdisko ist pleite und nach Restaurantschluss lohnt es sich nicht mehr.
Während Corona gingen einige pleite, Fahrer machen was anderes.
Flughafenfahrten von Geschäftsleuten fielen fast zwei Jahre am Stück weg und sind jetzt immer noch weniger.
Also Angebot und Nachfrage, beides gestört.

Was ist Uber? Gibt es hier genausowenig wie ne U Bahn.

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Die älteren Kids organisieren Fahrer zu Parties selbst …
Aber genau das zeigt doch, daß der Markt funktioniert.

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@kalchas: naja, wenn man Lastenteilung in der Clique bereits als Markt ansieht...

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Die Taxen sind nicht pleite, der Fahrdienst wird nur anders organisiert, frei nach Habeck.

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Eine nachlassende Qualität merkt man hier auch (die meisten Flughafenzubringer verwenden inzwischen E-Klasse - früher war das durchgehend S-Klasse oder A8 - oder sogar Tesla).

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spielen bis der Bus kommt
du läufst, läufst und läufst,
treibst den Ball vor dich her,
kein Gegenspieler kann dich aufhalten

bis einer dich ans Trikot greift, dich
runterzieht und du lang liegst

kein Pfiff, kein Freistoß

du bist im Strafraum, erwartest den
Eckball, als er zu dir fliegt und du
ihn aufs Tor schießen willst, umfaßt
dich von hinten ein Gegenspieler
reißt dich unsanft zu Boden

kein Pfiff, kein Freistoß

du läufst, treibst den Ball vor dich her,
und dann tritt ein Gegenspieler dir
von hinten in die Ferse, du fällst,
siehst Sterne

kein Pfiff, kein Freistoß

du nimmst perfekt eine weit getretene
Flanke an, ein Gegenspieler kommt
dir entgegengerannt und läßt dich
auflaufen, du landest benommen
auf den Rasen

kein Pfiff, kein Freistoß

du läufst, treibst den Ball vor dich her,
kein Gegenspieler kann dich aufhalten

bis einer dich ans Trikot greift, dich
runterzieht und du gestoppt wieder im Grünen
liegst

bevor du den anfliegenden Ball mit dem
Kopf annehmen kannst, erhältst du einen
heftigen Schubser vom Gegenspieler in
den Rücken und wieder Gras ins Gesicht


kein Pfiff, kein Freistoß

du schießt ein Tor, bist aber zweieinhalb
Zentimeter im Abseits gewesen

ein Pfiff, ein Abstoß

du schießt noch ein Tor, diesmal
ein Eigentor, weil ein Gegenspieler
dich geschickt angerempelt hat

ein Pfiff, ein Anstoß

du nimmst einen Ball an und bevor du
ihn quer übers Spielfeld trittst, pfeifen
und gröhlen tausende Zuschauer

du läufst, treibst den Ball vor dich her,
kein Gegenspieler kann dich aufhalten

und schlenzt den Ball wie eine
maskuline // feminine Kulturtechnik
ins große - Tor -

Jubel, Trubel, Heiterkeit
sprudelt durch die Luft

und der Zeugwart reicht Getränke

Quelle: Fachzeitschrift für Schiedsrichterassistenten

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unterwegs in Ferien ( Germany )
wohin man geht und steht
trifft man auf unkomplizierte Alleswisser:

.weiß auch nicht.
.keine Ahnung.
.ist auch egal.
.alles gut.

da weiß man wenigstens, woran man ist:
wirf keine Fragen auf die du dir,
früher oder später, selbst beantworten
kannst & genieße dein Zitronenshake

keep cool
https://www.youtube.com/watch?v=l61FRMjGSPA

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Du hast so eine schöne Seele …
Man trifft auf Alleswisser, Alleswisser und Menschen, die so was von sich behaupten sind nie und nimmer ungefährlich und sind bei weitem nicht unkompliziert, wie man glaubt, die wollen an deine Seele und an Dich heran. So schütze Dich selbst, wie Du nur kannst …

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so fokussiert, als würde er eine
Parabolantenne ausrichten

A: … diese plumpen Argumentationen des
Ex-Bundesgesundheitsministers mit der er
sich im Bundestag rechtfertigte …

B: oh, nee, bitte …

A: wie, oh nee!, ich erwarte eine Haftstrafe …

B: ja, ja, mindestens 175 Jahre, ohne …

A: … ohne mildernde Umstände!

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Ja is denn heid scho Weihnachten?
Ich miste gerade meinen Passwort- und Accountspeicher aus und merke, dass der Hausherr zurückgekehrt ist!

Formidabel! :)

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v.gd/JuIPud : Sie befinden sich in allerbester Gesellschaft v.gd/GyMKnY , vergnügt schmunzel...
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2886011

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Schade, hatte gedacht, die Tür der Djane wäre verschlossen worden.
Österreich hat sich etwas dämlich angestellt, aber gegen Mauerkönige spielen ist immer schwer. Das Publikum war sehr unsympathisch. Man pfeift die gegnerische Mannschaft nicht aus, wenn sie am Ball ist. Passt aber zu meinen sonstigen Eindrücken.

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mobile vulgus & schizo Flaggengedööns
ich - ich, ich möchte nie nicht
nach
Banana Republic
und auch nicht
nach
Britney Spears
riechen

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Einen Tag ohne Politik in den Medien ...
... ist sehr angenehm. Plötzlich ist Platz für die wirklich interessanten Geschichten, wie die Großmutter, die sich um 20 Katzen kümmert.

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Always one cat away from crazy, sagt eine Freundin von mir. Zu dem Zeitpunkt war sie Mitte 30 und hatte gerade 7 verwilderte Katzenwelpen, die in ihrem Garten geboren worden waren, in ihre Wohnung geholt. Solche Katzen werden nie mehr zahm oder haustauglich. Sie schmeißen Blumentöpfe um, zerfetzen Tapete und alles und betrachten die gesamte Wohnung als ihr Klo. Mal was anderes als The world is my oyster.

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Jemand eine Meinung zum Spiel Deutschland gegen Spanien heute Abend im ersten Viertelfinale?

Das bisherige Turnier zum Maßstab genommen, ist Spanien das beste Team, während Deutschland im Achtelfinale mehr Glück als Verstand hatte.

Wunsch: Sieg für Schland. Realistische Erwartung: dem Spielverlauf nach verdiente Niederlage.

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Nachdem mit Österreich die dritte Mannschaft meines Tips draussen ist, blamiere ich mich gerne nochmal: 2:1 für Spanien, ohne Verlängerung.

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Nagelsmann hat einfach Massel, also 2:1 für D trotz spielerischer Unterlegenheit.

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niemand hat die Absicht
es dem Torwart leicht
zu machen

https://www.sportschau.de/fussball/uefa-euro-2024/elfmeterschiessen-zwischen-portugal-und-slowenien-,video-em-2024-portugal-gegen-slowakei-elfmeterschiessen-100.html

vier plumpe, halbhoch getretene Elfmeter hintereinander,
sind jedenfalls ein Grund sich was Besseres
als Profispieler für kritische Blicke einfallen zu lassen

Spanien schaut sich das Endspiel
Deutschland - Portugal
zuhause an -
wenn
alles gut geht ;-)

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Die Bild-Zeitung enttäuscht einen nie. Als ich eben durch einen Laden hetzte, um nach allen Erledigungen rechtzeitig zum Spiel nach Hause zu kommen, sah ich einen Aufsteller der FAZ-Sonntagszeitung, der mit Exemplaren der Bildzeitung gefüllt war.

Herrlich blöde Schlagzeile: "Wir drücken Euch Dos Daumos!*"
Klein in der Unterzeile: »*BILD-Spanisch für "beide Daumen"«

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Los Wochos!

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@fritz: War das 'Euch' wirklich großgeschrieben?

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@kalchas
Euch war groß. Wie könnte ich es freiwillig großschreiben? :-)

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@gux
Los Lobos! Ay arriba arriba!

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Frage an gux: Wo muß ich den Dialekt von Keir Starmer regional einordnen?

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Ich seh nebenbei Louis de Funès. Und gerade auch, wie man in Surrey spricht. Für mich klingt das im Vergleich zu RP, abgesehen von ein paar Vokalen und verschluckten Konsonanten, als wenn die ein bisschen gemütlich sind.

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Also bitte, Deutschland kämpft ums Überleben, und Sie sehen einem welschen Komödianten zu, ich faß es nicht!

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Nein! - Doch! - Oh! :-)
Seine Eltern sind übrigens als Spanier aus Spanien abgehauen.

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77 Min., Füllkrug Holztreffer. Reporter: "Da ist noch alles drin!"

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Jetzt wirtz interessant. 89 Min., Wirtz 1:1.

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Ich hatte es im Urin, siehe mein Tip oben!

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Psychologisch sind die Nagelsmänner jetzt im Vorteil!

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@kalchas
Daily Mail lol, als Starmer vom König empfangen wird: "Keir Royale".

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So, Damen und Herren. Vierte Halbzeit. Danach hilft nur noch Elfmeterschießen.

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Dann würde mein Tip bzgl. der Tore in die Binsen gehen. Daß wir sichere Elfmeterschützen sind, weiß ja nun wirklich jeder, also auch die Spanier.

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Auf dem Niveau stehen nur ballsichere Spieler auf dem Platz. Da entscheidet die verbliebene Frische, gute Nerven und eine Kanne Glück. Und vielleicht ein Neuer Alter im Tor.

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Alles Makulatur. 119. Min., 2:1 Spanien.

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Schluss nach 126 Min. 2:1 Spanien. Wer ein Tor mehr schießt, gewinnt.

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Aber gut gespielt. Um Klassen besser als das Ballgeschiebe der letzten beiden Turniere. Gekämpft und hat nicht ganz gereicht.

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Schöne Sch...e, aber Lebbe geht weider. Wir können uns wieder auf Nvidia und irgendwelche Wahlen konzentrieren, einen schönen Abend noch, wen interessieren schon Portugal oder Frankreich?

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Passt zur Gesamtsituation. Wenn man nach hinten durchgereicht wurde, ist es schwer sich wieder nach vorne zu kämpfen, aber sie haben es zumindest versucht.
Früher™️ hätten wir den Elfer bekommen.
So ist das eben.
Zumindest keine Dürrekatastrophe.

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Das ist die richtige Einstellung! Jetzt freu ich mich darauf, dass das Nein!-Doch!-Oh!-Land Europameister wird. Wenn's Spanien nicht werden soll, wer hätte es sonst fußballerisch verdient?

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Frankreich-Portugal 0:0, 5:3.

... link  

 
Das sind die richtigeren Spanienball-ermänner...
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2886322

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komisch, wieso der Hand-Ball-Berührungsbeweistatbestandsensor
nicht angeschlagen hat, … … …
hatte doch vorher tadellos funktioniert … … …

naaaja, dafür hat Toni Kroos Glück gehabt
und keine Rote in Hälfte 1 bekommen,
warum weiß auch niemand.

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Doch, der Sensor hat selbstverständlich angeschlagen. Es wird auch nicht behauptet, dass es kein Hand war. Sondern der Schiri hat keinen Vorgesetzten, nur Hilfsmittel wie VAR-Hinweis, Videowiederholung anschauen, Ballsensoren. Die kann er nutzen oder ignorieren.

Wenn er sagt, ich habe die Situation genau genug gesehen und entscheide mich ohne weitere Rücksprache gegen den Elfmeter, weil is so, dann ist das so.

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ahso, das Richtige im Falschen -
frei nach Gertrude: eine Respektperson ist eine
Respektperson ist eine Respektperson

das ganze Spiel war dieses mal sowieso eh
ein Ameisenlaufen,
es wurden vornehmlich gelbe Karten eingesammelt.

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Nagelsmann hätte gern in Zukunft, dass ein als unbeabsichtigt oder unvermeidlich eingestuftes Handspiel, bei dem der Schiri auch die Armhaltung als "eng am Körper" ansieht, vor der endgültigen Bewertung um die Komponente erweitert wird, ob ein direkter Torschuss vereitelt wird oder ob der Schuss eh in die Wolken gegangen wäre.

Ein Schiri soll also Elfmeter selbstverständlicher pfeifen, wenn das "erlaubte unvermeidliche Handspiel mit als angelegt bewertetem Arm" einen direkten Torschuss unterbricht. Es würde also noch mehr Feenstaub oder anderer Feenstaub in die Bewertung eingehen.

Spötter sagen, dann würden die Schützen nur noch auf die angelegten Arme zielen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

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was weiß man schon von der Intuition und
Intention eines hin und her eilenden
Fußballschiedsrichter

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Der Schiri gestern hat gezeigt, was er denkt. Er hat sofort und wiederholt die Geste gemacht, dass er seine Arme seitlich anlegte und die Schultern zusammen zog. Fast wie in einer Zwangsjacke ...

Sogar die Fernsehkommenta-toren waren zu aufgeregt, das zur Kenntnis zu nehmen. Ein schönes Hobby, dieses Fußball. :-)

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ja, tolles Hobby …

hin und wieder denke ich an meinen
militanten Jugendtrainer,
der hatte es übel vermerkt wenn einer von uns
auf den Rasen spuckte: Jungs, laßt das, es
ist doch ekelig in die Rotze von irgendwem
zu landen, benehmt euch …

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Rasen, euer Wohlgeboren? :-) Unser Dorf war so arm, das hatte bis neulich einen Hartplatz und auf dem war auch noch Gefälle. :-)

Jugendtrainer ist ein Kapitel für sich. Ein Kuriositätenkabinett, aber schön, dass sich jemand findet, der das macht.

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In der Frohen und Hansestadt ist der Hartplatz für die Amateurklassen der Standard. Rasenplätze haben die reichen Kommunen im Speckgürtel.
Man muß sich dann mit dem Gegner (durch konkludentes Handeln) einigen, ob die Blutgrätsche zugelassen ist oder nicht. Bei Schräglage oder Überhöhung in der Mitte läuft evtl. das Wasser besser ab.

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Die Briten steuern anscheinend direkt das Elfmeterschießen an, obwohl sie wissen müßten, daß sie da Schwächen haben. Vielleicht gibt es in der Pause ja eine Ansage.

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Das Gefälle ging über die ganze Länge, von einem Tor zum andern. :-) 1-2 m in der Höhe, auf die ganze Länge.

Elfmeterschießen mit Briten lässt auf Spaß hoffen, weil sie früher viel Mist gebaut haben und mittelprächtige Torhüter hatten, insofern soll's mir recht sein. Sollte es heute zum Elfmeterschießen kommen, nehme ich an, dass wir nicht viele schlecht geschossene Elfer sehen werden bei den beiden Teams.

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Fish&Chips schlägt Raclette, hätt ich echt nicht gedacht. Gegen Tapas wird das nicht reichen.

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Jetzt kommt das Dönerspiel.

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Auf Sat1 läuft nachher Hangover 2, das kann man anstatt der zweiten Halbzeit gucken, das wird super. Es erinnert mich an viele Nächte in chinesischen Nachtklubs, auch wegen des Lieds Hangover, das lief rauf und runter. Work hard, party hard. Ein Alptraum. :-)

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Wir haben zur Halbzeit ausgemacht. Dieses Ball hin und her Geschiebe langweilt. Ideenlos.

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Endergebnis: Frikandel 2, Döner 1.

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Das Ergebnis gefällt, mir sind Nationen mit Überlegenheitsdünkel und Welteroberungsdrang unsympathisch.

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Ja, und es fällt weiß Gott nicht leicht, Holland die Daumen zu drücken.

Ich bin nicht sicher, aber hoffe, das Lied Holland* ist allgemein bekanntes Kulturgut: "Es kam über die Jahre, und jetzt sitzt es ziemlich fest. Solang's um Fußball geht, hasse ich Holland wie die Pest." 1999, Album Extremliedermaching, Joint Venture.

*Das Video ist alt und grafisch schlecht, aber niedlich gemacht.

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Mit den Käsköppen im allgemeinen hätte ich kein Problem. Wir wollen die Holländer doch nicht nach Frank Rijkaard bewerten, der ein unfaires A...loch war, es gab da gerade im Sport auch ganz tolle Typen wie Johan Cruyff, Ard Schenk, Kees Verkerk oder Fanny Blankers-Koen, alle übrigens Bio-Holländer. Der aktuelle Fußball-Stil wäre ohne die Holländer (und die Ungarn) gar nicht denkbar. Dies englische kick-and-rush-Gebolze ist doch gottseidank mausetot. Wir können uns in mehrerlei Hinsicht durchaus an unserem westlichen Nachbarn orientieren.
Ihren Welteroberungsdrang haben sie vor langer Zeit abgelegt, weit vor uns.

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Das Ergebnis gefällt, mir sind Nationen mit Überlegenheitsdünkel und Welteroberungsdrang unsympathisch.

Was haben Sie denn gegen Berlin?

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Mag die Berliner Republik nicht wirklich. Diese am deutschen Wesen soll die Welt genesen Nummer haben auch die Grünen super drauf. War in der Bonner Republik gemütlicher.
Ich meinte aber ausnahmsweise mal weder das politische Berlin noch Rudis Landsleute, sondern schon die Özils mit ihrem Präsidenten und dem Eroberungsdrang.

Wobei Eroberung durch fleissiges Kindermachen schon wieder seinen eigenen Charme hat. Muss man erstmal drauf kommen.

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Das Erobern scheint so langsam wieder in Mode zu kommen, oder? Die kleineren Länder sehen die Schwäche des Westens und schlagen zu - und der Westen ist zu doof darauf zu antworten.

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Diesen Schlenker vom Fußball habe ich nicht kommen sehen. Wir Lutherheiden sangen schon immer gern Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, wir haben nur vergessen, dass es ursprünglich nicht um Masochismus ging.

Mit Fußball geht es am Dienstag weiter, 1. Halbfinale Tapas gegen Baguette.
Am Mittwoch 2. Halbfinale Frikandel gegen Fish&Chips.

Das Endspiel Spanien-Niederlande dann am Sonntag, 14.07.24.

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ich habe keine Hemmungen mir das
Spiel Spanien - Frankreich heute abend
anzusehen, obwohl ich jetzt schon weiß
wer gewinnen wird.

Die Franzosen - - - werden ihre theatralische
Witzlosigkeit wie die Holländer plötzlich
ablegen und doch noch in Schwung
kommen und völlig verdient mit 2:3
vom Platz gehen.

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Könnte passieren. Es wäre zwar schade, wenn der Antifußball belohnt wird, wie ihn Franzosen und Engländer bis jetzt gezeigt haben, aber Fußball ist ein Ergebnissport und wer gewinnt, hat recht.* Mein Exotentipp England von vor 4 Wochen ist auch noch nicht tot.

*2x5 Mark in die Phrasenkasse.

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War das so schlimm? Ich habe die letzten Spiele damit zugebracht, dem Nachwuchs die Kunst des Grillens beizubringen.

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Grillen? Jetzt fällt's mir ein, was ich machen wollte. Aufgetaut ist das tote rote Fleisch und das (der?) Halloumi schon.

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Das ist ein schönes Spiel, Spanien gefällt mir.

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Ja, verdienter Sieg für Spanien. Spanien 2, Frankreich 1.

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———> ab der 20. Minute, wie ich gestehen muß,
war ich nurmehr halb bei der Sache,
weil ich ab da nebenher Cembalomusik
von Rameau gehört habe.
Der Singsang
des Moderators war schlichtweg mehr als uninteressant,
wie leider das Kreuz&QuerGerenne der Franzosen.

Es ist eine hohe Kunst mit HighTech-
Fußballschuhen auf das Tor zu schießen
und es dabei aussehen zulassen, als hätte
man Klapperlatschen oder Holzpantinen
an den Füßen.

Bin schon gespannt auf heute Abend. ;-)

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Leichte Schuhe. Gegen die Nationalmannschaft von heute hätte eine Mannschaft aus den 1990ern, ins Heute gebeamt, wahrscheinlich keine Chance. Mit ihren schweren Schuhen, ihren schweren Gedanken, dem damaligen Spielsystem und dem im Vergleich behäbigen Tempo.

Ich würde gern mal eine Analyse sehen, die die Ballkontakte vergleicht, die Laufwege, die Passgenauigkeit usw. usw. zwischen den 1950ern, 70ern, 90ern und heute. Könnte eine Bachelorarbeit in Sportwissenschaft werden oder eine ARD-Sendung im Nachtprogramm.

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Na ja. Rehagel bewies das Gegenteil. Ackern, Laufen, den Gegner müde treten, das alles geht auch heute noch. Inbesondere wenn es regnet, kalt ist und der Rasen ein Acker ist. Irgendwer (Schweiz, Österreich?) hielt ganz klassisch die ersten 15 Minuten drauf und traf immer den Gegner. Hat letztlich nicht gereicht, aber in der Phase sahen die Zauberer nicht so gut aus.

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Nicht nur das Zaubern. Man müsste mal Basler neben Musiala sehen, mit der Kippe im Mundwinkel. :-)

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Neben den Zauberern waren es aber auch immer Brecher wie Briegel oder Hrubesch, harte Jungs mit Körpereinsatz, die eine Mannschaft stark gemacht haben. Haaland ist auch so einer

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Da muss es doch irgendwo Rohdaten dazu geben! Ich hab immer noch das Gefühl, Briegel oder Hrubesch mit den Gepflogenheiten und Mitteln ihrer Zeit spielten nicht dieselbe Sportart und nicht in derselben Geschwindigkeit wie Haaland und seine Zeitgenossen.

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Ich habe so im Hinterkopf, daß im vorigen Jahrhundert 7 bis 8 km Laufleistung als guter Wert angesehen wurde, während heute 11 bis 12 erwartet werden. Netzer kommt einem heute wie ein Standfußballer vor.

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Basler neben Musiala
Oder Schwarzenbeck gegen Frimpong :) Aber das ist sinnlos, ein aktueller GTI läßt auch einen Ur-911er stehen.

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Basler wird sich freuen, dass er als Ur-911er durchgeht. :-)

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Wir hatten neulich auf der Strasse mal einen alten Bully neben uns, auf den konnte man richtig runterschauen.

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Jedenfalls, sobald das mit den Zeitreisen funktioniert hat, machen wir am 11.07.2024 ein Dreierturnier mit der Weltmeistermannschaft von 1974, der Weltmeistermannschaft von 1990 und der deutschen Weltmeistermannschaft von 2026.

Dann wird das ein für alle Mal geklärt uffm Platz!

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und das Wunder von Bern? zu viert spielt sich auch besser.

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Na gut. Die 54er Mannschaft würde aber ein Wunder brauchen. Noch eins! Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen.

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Hab die Glotze nach 5 Minuten wieder ausgemacht. Die Quietschstimme der Mitsprecherin ist ja sowas von abtörnend, und lautlos ist dann dich eher langweilig.

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Und ich hab die Glotze gerade eingeschaltet nach einer wohltemperierten Fahrradrunde. Werde tapfer zweite HZ schauen und die Ohren steif halten!

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Innerhalb von 45 Minuten hat der Nachwuchs sehr viele unflätige Bezeichnungen für die Holländer gehört und laut über Gott und die Welt geschumpfen ...

Das ganze wurde eigentlich nur noch von dem Drama übertroffen, zur Halbzeit ins Bett zu gehen.

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Zu v.gd/e5D7fZ & v.gd/AC5HNt  :
Franz Beckenbauer: Das Sonntagskind – die SPIEGEL-Titelstory
www.spiegel.de › Sport › Fußball-News
13.01.2024 · Wenn du ihn unsauber gespielt hast, unsauber. Wenn du ihn also sauber spielst, dann brauchst ned so viel laufen.« 

v.gd/1ow4MK  2026? Nö, die Regel lautet: 54, 74. 94, 14, 34. Für jede Regel gibt's Ausnahmen, in dieser Liste: 94.
Kriegen wir so etwas Ähnliches wie Göring-Eckardts Lieblinge fLNTvA27ylI bis dann als Deutsche Nationalmannschaft überhaupt wieder hin?
Für solche Dreierexperimente ist der Juli denkbar schlecht geeignet, denn wir befinden uns nahe am Aphel & da fehlt das zusätzlich nötige Quäntchen Erleuchtung...


https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2886580

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91. Min., England 2:1. Der Riss im Raum-Zeit-Kontinuum nimmt Form an.

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Ende. England 2, Niederlande 1.

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Steigt Nelson nun von seiner Säule am Trafalgar Square? v.gd/fex5v7

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Ist Nelson ein englischer Fussballspieler? klingt eher nach Brasilianer.;-)

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Die englischen Zeitungen schreiben "Wat a finish" oder "Wat a night" und "Absolute joy" und "Hard-fought victory" und "Semi-sational" und das geht alles in Ordnung.

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die interfi(c)ktionale Brabbelei der Sprecherin
ließ ja gar nichts anderes zu, als mir das Spiel
ohne sie anzuschauen und so kam es, daß
ich die Mudda, um es im zeittypischen Jargon
auszudrücken, mit ner Scheibe von Paul Bley
Solemn Meditation ersetzte, was prima funktionierte,
mich jedoch auf die Frage, was zum kaputten
Sprachkonzept der Sportmoderatoren geführt hat,
keine spontane Antwort finden ließ.
( Wahrscheinlich ist sie einfacher als gedacht )

Vielmehr tauchte eine weitere Überlegung auf,
was ist, wenn der Ball per Bluetooth in
seiner Flugbahn fern- & nachjustiert …
künstlich impertinentmäßig … also
in Richtung England …

äh, das geht jetzt wohl doch zu weit

das Wochende sieht jedenfalls so aus:
Island - Deutschland am Freitag
Sonntag Endspiel

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Man könnte gelassen besprechen, was falsch läuft, wenn 1) eine Stimme kreischig klingt und wenn 2) die Stimme mutwillig auf die Massen losgelassen wird, aber da dem ZDF egal ist, ob es passt, soll es mir auch egal sein. Quality is a myth eh!

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Gab es für so etwas nicht einmal Toningenieure?

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Eins nach dem anderen! Stimmbildung würde imho was retten. Es geht los mit dem Bewusstsein dafür, wann sich eine Stimme hochschraubt und wieso eigentlich. Wenn ich raten müsste, macht diese Stimme auch Fehler beim Atmen, das Zwerchfell geht überhaupt nicht mehr runter. Alles egal, das ZDF will es so und lobt die Topqualität.

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Video killed the radio star und der Tonfilm die Stummfilmstars.
Will sagen: wer nicht sprechen konnte, verschwand aus der Unterhaltungsindustrie und wer keine ansprechende Optik hatte, schaffte es nicht vom Radio zum Fernsehen.

Es ist ein ÖR Phänomen, dass solche Naturgesetze keine Rolle spielen bzw. nur nachrangig zu anderen Kriterien sind.

Ein Fussballreporter sollte fachlich kompetent sein, mitreissend reden können und angenehm anzuhören sein. Dazu gehört auch ggf. Schweigen und den Ball laufen lassen. In jedem Falle ist sein Thema Fussball und nicht Politik oder Gesellschaft und er sollte die Leute nicht zuschwallern. Wenn er vor der Kamera stehen soll, dann kommt auch noch vertretbare Optik hinzu, aber die ist bei einem Interviewer nicht final entscheidend. (Würde auch einen Dirk Bach oder eine Ilka Bessin nehmen, wenn der Inhalt passt).
Geschlecht ist auch nicht relevant,, mir ist egal ob Wontorra Jörg oder Wontorra Laura, solange das inhaltlich passt.
Aber weder Kermit der Frosch noch Miss Piggy noch ein Quietschentchen ist akustisch über 90 Minuten erträglich.

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Ja, Dünne Stimme liegt an kurzatmig und kein Zwerchfell. Da stimmt die Tonsäule nicht. Lernt man auf der Schauspielschule, wie man Stimme bekommt und hält. Für Zwerchfellatmung und Stimmsäule braucht man auch Haltung, geht nicht zusammengefaltet.Handwerkszeug. Ist gar nicht schwer, kann man in einem Wochenendseminar lernen, muss man dann aber üben bis es verinnerlicht ist.

Das macht aber aus ner Quietschstimme keine Opernstimme, nur eine etwas sonorere Quietschstimme.

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Im Frühstücksradio bei den Dudelsendern findet man keine per se nervtötende Stimme. Passende Stimmen zu erkennen und auszuwählen scheint nicht schwer zu sein, da hat Radio Erewan mehr Talent und offensichtlich einen höheren Anspruch als das ZDF.

Die Krux ist, der Mensch ist genetisch darauf getrimmt, Schräges in der Stimme an den kleinsten Zipfeln herauszuhören, und das lässt sich nicht abstellen und das ist auch gut so.

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Bei NDR Info und DLF gibt es schlechte Stimmen aber auch, bei Interviewpartnern ganz regelmässig, aber auch auf der Vorleserseite.

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die viertelstündlichen Hinweise bei laufender
Sportübertragung über apps & Mediatheke
sind auch eine schöne wie intelligente Abwechslung,

aber, wer ist Ernst Huberty ?

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Die Zuschauer und -innen sind sehr lange duldsam und möchten ihre Ruhe haben. Bis sie wegen verkorkster Stimmen aufmucken, muss beim Dienstleister viel falschgelaufen sein. Außer beim ZDF, da ist es unumstößlich und der Zuschauerin ist das Böse, wenn er es merkt, dass er veralbert wird.

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Stimmt, diese Duzerei nervt auch.

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Dazu gehört auch ggf. Schweigen und den Ball laufen lassen.

Das kann ein Fernsehreporter - wer das aber zuerst beim Radio gemacht hat, für den ist das schwierig. Allerdings ist es zumindest hier so, dass viele sich das Bild im Fernsehen und den Ton vom Radio kombinieren (geht sehr einfach, wenn beides von der BBC kommt - sonst muß man Fernseher stumm schalten und Radio laufen lassen) - es gibt also durchaus Interesse an einer kontinuierlichen Bequasselung.

Warum verwenden die ÖRR eigentlich keine Lippenmikrofone? Die sehen vielleicht etwas dämlich aus, aber scheinen zu funktionieren.

Stimmt, diese Duzerei nervt auch.

Das fällt mir auch auf - jeder Trottel duzt einen, inklusive der Medien und der Regierung.

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Es gibt auch das andere Extrem. Wer im Fitnessstudio nicht duzt oder wenn man auf einer Berghütte übernachtet oder wenn man sich auf Miniblogs rumtreibt, wo sich alle schon 20 Jahre kennen. Sich dort NICHT zu duzen, dafür muss man schon speziell motiviert sein. Das gehört zu den Momenten, in denen eine Absicht das Sprachgefühl überstimmt, und das wird dann fast unvermeidlich Krampf.

Das mit der Berghütte blieb mir im Gedächtnis, weil ein Mensch aus Belgien immer "Haben Sie ..." o. ä. sagte. Er sprach sehr gut Deutsch, doch das mit dem du und dem Sie bekam er noch nicht hin. Er kannte wahrscheinlich bis dahin nur die eine Variante.

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Die Höflichkeitsform in anderen Sprachen ist etwas sehr schwieriges. Ich hatte eine englische Kollegin, die daran fast verzweifelt ist - obwohl eigentlich sonst sehr clever und sprachgewandt.

Aber mir fällt das z.B. im französischen auch schwer: ich tendiere dazu, immer 'vous' zu sagen, was eben auch nicht richtig ist. Und dann gibt es natürlich auch die Dauerempörten* ....


(Mir wurde vorgeworfen, sexistisch, rassistisch und klassistisch zu sein, weil ich mich bei einer Veranstaltung mit Vornamen vorgestellt habe - weil nämlich weiblich-identifizierende first-generation academic POC dann doof aussehen, wenn sie auf ihren Titel bestehen. Mir wurde aber auch vorgeworfen, sexistisch, rassistisch und klassistisch zu sein, weil ich mich bei einer Veranstaltung mit Titel vorgestellt habe, weil ...)

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Wer über doppelte und dreifache Maßstäbe verfügt, kann jeden Tag einen anderen nehmen und bleibt doch ganz bei sich. Da ist die Möglichkeit zu keifen die Konstante.

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Die Höflichkeitsform gibt ganz andere Möglichkeiten. Sie Trottel klingt in meine Ohren weniger vulgär als Du Trottel.

Das mag aber an der Ohren liegen.


Generell kann man jemanden aber einfacher runterputzen, wenn man das Sie verwendet. Das ist dann mit der nötigen Distanz, so dass der andere nicht handgreiflich wird.

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Ist auch ein schönes Stilmittel: wenn der Werkstattchef „Herr Generaldirektor“ sagt, weiss ich es wird teuer.

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Generell kann man jemanden aber einfacher runterputzen, wenn man das Sie verwendet.

Im Alltag legen die äußeren Umstände fest, ob man duzt, nicht wahr? Man entscheidet nicht jedesmal neu. Da nimmt man halt die Form, die üblich ist.

Am saftigsten rüber kommt es im Dialekt. Da gehen im Deutschen Wörter durch, die in der Standardsprache weder mit du noch Sie kompatibel sind, wenn einer am Watschenbaum rütteln will. :-)

Ich würde gern ein paar mehr obszöne russische Wörter kennen. Russki Mat, Русский Мат, die darf man als Nichtmuttersprachler kennen, den Klang genießen und zum Fluchen üben nehmen, aber man soll sie tunlichst nicht aussprechen, wenn es jemand verstehen könnte.

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Viel besser: ich kann auf Russisch den Refrain von dem Kinderlied auswendig, wo das Krokodil Akkordeon spielt und davon singt, dass es Akkordeon spielt und wie schade es ist, dass man nur einmal im Jahr Geburtstag hat. Ohrwurm!

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häufiges Szenario einer
HundertMeterRisikoeinschätzung

wenn ich schon zu Fuß die Wahl habe
zwischen einem Meerschweinchen
und einem Maulkorbterrier,
werde ich einfach weiter radeln
und das Du und Sie beiseite lassen

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Worauf man alles achten muss! Heute morgen nahm ich eine frische Zwiebel aus dem Vorratsnetz. Wir sprechen von der Eigenmarke einer Handelskette, es ist eine deutsche Adresse angegeben.

Nun fällt mir fast die Kniffte aus dem Gesicht, weil ich auf dem Etikett im Kleingedruckten sehe, dass diese ordinären Zwiebeln aus Australien kommen. Australien!

Ich hätte mit vielem gerechnet, aber daaaas? Zwiebeln von der Marke kamen immer aus Schland. Ich meine, hallo? Australien? Anderes Ende der Welt und so? Zwiebel?

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Ist doch prima. Das ist dann frische Ernte der Südhalbkugel. Deutsche Zwiebeln wären noch vom letzten Herbst. Umd irgendwie müssen die Schiffe ja voll werden.

Disclosure: wenn die Schiff halbleer fahren, könnten einige meiner Kunden pleite gehen, bin also nicht konfliktfrei. (So macht man das doch heute, oder?)

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Auch auf Segelschiffen wird nicht gesiezt,
außer man ist a) auf der Royalclipper
oder b) auf der Gorch Fock.
Bei a) wegen Preis
bei b) wegen Militär

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zu den Zwiebeln.
Mich wundert eher,
daß hier Leute mittlerweile
Kiwis in Ihrem Garten ernten.

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Ach, das mit den Alltagslebensmitteln vom anderen Ende der Welt gibt es schon länger. Als ich vor ca. 20 Jahren mal nach Australien reiste, nahm ich einen Apfel mit, der aus Neuseeland gekommen und den ich im Berliner Supermarkt um die Ecke gekauft hatte. Der Apfel hatte kilometermäßig eine Erdumrundung hinter sich, bis er verzehrt wurde.

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Knackig sind die Zwiebeln, da kann man nicht meckern. Das mit den Äpfeln aus Neuseeland war mir bewusst, mein Vater mochte die süßsäuerlichen, Braeburn und Konsorten.

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konfuzianische Mückenrüssel - muß das sein?
vermutlich fragen sich auch viele Griechen, Italiener,
Türken, Spanier, Südfranzosen und so weiter,
was in Herrgottsnamen Knobi aus China in Ds
Supermärkte so aufdringlich zu suchen hat.


// England- Spanien 2:2
Spanien macht dann allerdings einen Elfmeter mehr rein,
als die Briten //

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Royal Clipper
Der Eigner von Starclippers, Mikael Krafft, ist ein tiefenentspannter Schwede, der duzt in typischer Seglermanier jeden (ausser den Royals). Da würde ich jetzt an Bord auch keinen Stock verschlucken.

Und das Unternehmen ist ganz viel Leidenschaft, der Preis kommt von den kleinen Einheiten (die Star Flyer schaukelt mehr, ist aber dafür etwas billiger), nicht von Profitgier. Royal Clipper seinerzeit war für die Familie megariskant.

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Die Bezeichnungen und Lage der 5 Masten und 42 Segel zu lernen, das wäre ein Zeitvertreib, wenn mal wieder nix los ist. :-) Großbramstagsegel und Mitteluntermarssegel usw.

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Jetzt kombinieren wir mal die Segelei mit dem Fußball: Die Spanier müssen sich noch für die Niederlage der Armada revanchieren und werden das heute abend tun.

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Ich brauche Hilfe, und zwar schnell: Tipico bietet 23,50 für 10 auf Spanien und 37 für 10 auf England. Da es einen Sieger geben wird, gewinne ich doch immer, wenn ich auf beide den gleichen Betrag setze. 20 € Einsatz bringen mir mind. 23,50 € zurück. Wo ist der Fehler, es eilt!

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Wahrscheinlich tippst du das Ergebnis der regulären Spielzeit, jedenfalls VOR dem Elfmeterschießen?

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... comment
 
Morgen blüht uns das EM-Endspiel Spanien gegen England. Da England mein Tipp war und im Finale steht, will ich auch, dass sie gewinnen. Schau mer mal.

Die ARD droht an, dass Tom Bartels das Spiel kommentiert, das ist schon mal gut. Zusammen mit Hitzlsperger. Hoffentlich sagen sie wenig und die Bullshitquote bleibt stabil niedrig.

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Da England recht konsequent schlechter gespielt und trotzdem gewonnen hat, stehen die Chancen nicht schlecht. Spanien war aber meiner Meinung nach bisher die beste Mannschaft im Turnier.

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Man hört, dass aus irgendeinem Grund die spanische Presse den spanischen Kapitän ständig durch den Kakao zieht, irgendein Boulevardscheiß. Vorteil England!

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Sooo, langsam wird es ernst. In einer halben Stunde geht's los. Hoffen wir auf ein schönes Spiel und mehr Glück als Verstand für meine Engländer.

Sing: Three lions on a shirt ... Never stopped me dreaming. Siehe -->Tipp vom 14.06.2024.

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Hatte gerade das Gefühl, dass ich irgendwas vergessen habe. Dann fiel mir auf, dass der Fernseher noch aus ist. :-)

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So richtig weiß ich nicht, für wen ich sein soll. Die einen haben die Fuchsjagd und die anderen den Stierkampf, beides ist mir tief zuwider. Aber ich glaube, die Spanier packen’s.

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Ganz ungewohnt bei der Hymne. Jetzt muss man ja God save the King singen.

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@kalchas Gewisse Beerhoffs, Fiesers etc. haben den armen Sport so politisiert, dass den Leuten alles mögliche im Kopf spukt, wo es doch nur um ein schnödes Fußballspiel geht, um 22 Millionäre und 1 Ball.

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22 Millionäre
Die Trainer bitte nicht vergessen!

Beim Zuschauen sollte man mithoffen oder mitleiden, aber das kann ich in diesem Fall nicht. Wenn ein Fußballzwerg dabeiwäre, Georgien, Island oder die Färöer, dann wären meine Sympathien natürlich bei denen. Aber hier strotzen die Protagonisten ja nur so vor Selbstbewußtsein, da kann ich keine Emotionen einbringen. Hübsch tätowierte Multimillionäre mit extravaganten Haarfrisuren, da muß ich niemandem den Daumen drücken.

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Das mit den Tattoos begreife ich auch nicht. Die werden mot der Zeit immer grüner und dunkler und hässlicher. Warum macht man das? Ne Tapete und ein Bild kann man wechseln…

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The zeitgeist. Den Trampstamp habe ich bei Gelegenheit immer gerne gesehen, aber Schluss mit den Anzüglichkeiten. :-) Es reicht schon, wenn Frauen (m/w) sich während des Spiels in Hörweite darüber austauschen, welche Spieler die hübschesten sind. :-)

Insofern wissen die Spieler schon, was sie tun mit ihrem "Er hat die Haare schön." :-)

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Halbzeit 0:0.

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Zu hohl mochte ich nie.

Die erste Halbzeit war langweilig. Überwiegend. Aber die von meiner Tochter gepflückten roten Johannisbeeren schlagen jede Tüte Chips. Na fast, Brannigans nicht, aber die gibt es nicht mehr.

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Ich habe einen Berg Stachelbeeren vor mir, dreierlei Sorten, handgepflückt, rot, gelb und grün. Bei einzelnen, die ein bisschen kümmerlich geblieben sind, schmeckt man deutlich die direkte Verwandtschaft mit den Johannisbeeren heraus. Ich mag das ganze Beerenzeug.

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Oh, oh, ich weiß was. Fast schon geahnt: WAGS gibt es auch als Einzahlwort, obwohl das A für and steht. In der Daily Mail gesehen, "WAG Dani Dyer led the stars supporting."

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Verdammt, das Tor verpasst, 1:0 Spanien.

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73. Min., England 1:1.
Out of the blue. All of a sudden. Wie die Jungfrau zum Kinde. Tor ist Tor.

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1:1

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Wie die Jungfrau zum Kinde.

Das sind doch eher die katholischen Spanier, oder?

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Na, das kam schon aus dem Nichts.

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Die Spanier werden schon noch ihr zweites Tor machen. Dann ist Ruhe im Karton.

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Es ist getan fast eh's gedacht. 86. Min., 2:1 Spanien.

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89. Min., starke Chance England. Erst auf der Linie geklärt.

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Ende. Spanien gewinnt 2:1.

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Nachwuchs hat mir gerade erklärt:
a) Spanien hätte disqualifiziert werden müssen wegen unsportlichen Verhaltens (insbesondere Tor treffen ist nicht nett)
b) Spanier sind generell doof
c) Wir haben gewonnen, wer etwas anderes behauptet lügt

Eindeutig die richtigen Voraussetzungen für eine Karriere in der Politik.

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Das ist die richtige Einstellung. Engländer in Fußballkneipen in London haben uns vor 20 Jahren noch nach dem 3:2 Wembleytor von 1966 gefragt, dem Nichttor, und haben erwartet, dass wir "nein" sagen, "war kein Tor". Wir haben aber prinzipiell gesagt, "ja, war Tor", und bekamen Freibier. :-)

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Daily Mail zählt nach und kommt auf SIXTY years of hurt.

Jetzt können sie die Liedzeile umdichten:
Three lions on a shirt
Jules Rimet still gleaming
"crestfallen fans know it'll be SIXTY years of hurt"
Never stopped me dreaming.

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Dafür hatten wir Franz Erpel,gegen die Armada gewonnen - und noch immer Gibraltar!

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die linke, mechanisierte Hand des UEFA-Präsidenten
eine Siegerehrung mit einem derart
häßlichen Detail will niemand sehen

und auch keine einsilbig tumben
TV- Kameradarbietungen, so als wüßte
man nicht wo rechts und links ist, als gäbe
es nichts weiter, außer diesem Herrn mit seinen
sportlich abwertenden Automatismen

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@gux Ein Schmierblatt schrieb, die Niederlage war spainful. :-)

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@gux: Darf ich wissen, wer oder was sich hinter Franz Erpel verbirgt? Ein Wortspiel oder ein Jux? Müßte ein alter weißer Mann das verstehen?

An Gibraltar hatte ich gar nicht gedacht, auch noch so ein englisch-spanischer Juckepunkt. Die Bewohner sind jetzt leider nicht Europameister.

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Ich habe Franz Erpel gegoogelt, no avail…also nichts sinnvolles jedenfalls.

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Sir Francis?

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Auch unter dem Namen Francis Drake bekannt. Wir wollen aber hier doch keine fremdländischen Worte einführen, oder?

Gibraltar ... das läßt man am besten die Lokalpolitiker unter sich klären, dann scheint das auch zu gehen.

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v.gd/aB3QrI : v.gd/UpMm6w --> v.gd/rx6Caf --> v.gd/AE0BG8

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@beeren
Den Ertrag an roten Johannisbären schätze ich auf 3 Zentner (gesamte Ernte ist im Bild). Die gelben Stachelbeeren sind jetzt alle, die roten Stachelbeeren sind schon seit zwei Tagen alle. Die grünen (grüne Sorte) brauchen noch 1-2 Wochen, bis sie schmecken.

- -

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Gratuliere! Sondersteuer auf Übergewicht fördernden
Lebensmittelverzehr kommt bei dieser Art Beerenkonsum
ja nicht zum Tragen.

/Noch nicht.

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Fränkische Erdbären! 🦅

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Wozu haben Langspielplatten in der Mitte ein Loch? Ganz einfach: Wenn einem das mittlerweile dröhnende Geknister, das sich auch nicht mehr durch nasses Abspielen vermindern lässt, dauerhaft auf den Keks geht, kann man den Vinylrundling kurzerhand an die Wand nageln. Dort lässt man ihn geduldig Feinstaub & anderes atmosphärisch Unerwünschtes (unser lieber Kunstfigurenschöpfer mag beispielsweise keine Tr/P/olle/n) einfangen. Ist dann irgendwann genug zusammengekommen, wird eine Upgraderecyclingmaschinerie angeworfen. Wie? So ( v.gd/WUu9ES ):
Auszug aus:
taz.de
Gesellschaft/Alltag
1. 10. 2019, 16:17 Uhr

...Auch Pflanzenbabys brauchen Töpfchen

Mit etwas Licht und Liebe werden auch aus den Ablegern anderer Pflanzen ruckzuck kleine Klone. Einziges Manko an der Zucht: Jedes Pflanzenbaby braucht ein Töpfchen. Die sind gar nicht mal so billig – und sehen eben auch aus wie, nun ja … Töpfe. Ein bisschen langweilig meist. Dosen werden oft rostig, wenn man sie bepflanzt, auch nicht so toll. Eine Alternative musste her.

Beim letzten Elternbesuch bekam ich eine Ladung Schallplatten in die Hand gedrückt: Hier, bastle was! Ich kannte diese Schalen aus Schallplatten, die im Backofen ihre Form bekommen. Die ( v.gd/Qzq2OX ) mochte ich nie, sie haben einen gewellten Rand und sehen altbacken aus. Mit einem Föhn und etwas Geduld kann man aus Platten aber eckige Schüsselchen machen. Durch das Loch in der Mitte kann das Wasser in einen Untersetzer abfließen. Alternativ geht auch: abdichten und Tonkügelchen in die Erde geben. Die Schälchen bieten Platz für viele kleine Pflanzenbabys – zum Selbstliebhaben und Verschenken.

Anleitung

1. Eine Schallplatte ergibt einen Topf. Mithilfe eines Geodreiecks und eines scharfen Messers werden zunächst Hilfslinien geritzt. Als Erstes ein Quadrat um den Aufkleber in der Mitte der Platte ritzen. Dessen Seitenlinien jeweils bis zur Außenkante der Platte verlängern. Die vier so entstandenen „Ecken“ mit ­Linien im 45-Grad-Winkel ­teilen.

2. (Illustration ( v.gd/cubTi2 ): Christina Spitzmüller ( v.gd/HZby9m )) Entlang der eingeritzten Linien wird nun mit einem Föhn erhitzt (Achtung: Fenster auf) und gefaltet. Dabei auf die Finger achten und Abkühlpausen einlegen – die Platte kann sehr heiß werden. Zunächst eine der durchgezogenen Linien erhitzen. Es kann einige Minuten dauern, bis die Stelle warm genug ist. Dann die Platte vorsichtig in einen 90-Grad-Winkel biegen, das geht auch gut mithilfe einer Tischkante.

3. Die gegenüberliegende Seite genauso im 90-Grad-Winkel biegen, sodass die Platte die Form eines Tacos hat.

4. Jetzt wird es etwas knifflig. An einer der verbleibenden „offenen“ Seiten alle Linien erhitzen. Die Seite nach oben biegen, dabei sollten die beiden Ecken nach außen zeigen. Die Eckkanten entlang ihrer Linien gut zusammendrücken.

5. Nun müssen die Flächen, die an den Ecken abstehen, an die soeben hochgedrückte Seitenfläche geklappt werden. Dazu die Kanten nochmals erhitzen. Nach dem Biegen die Platte sofort in eine Schüssel mit kaltem Wasser halten – dann kühlt sie schnell ab und kann sich nicht weiter verformen.

6. Die Punkte 4. und 5. an der letzten noch offenen Seite wiederholen.

7. Gegebenenfalls einzelne Kanten nochmals erhitzen und fester zusammendrücken. Wenn gewünscht, das Loch am Boden mit etwas Heißkleber abdichten.

(Solche Langspielplattenkonstrukte lassen sich auch problemlos in die Graberdabdeckungsoberflächen auf Friedhöfen einarbeiten & sie halten daselbst geraume Zeit ohne Störung...)

https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2886760

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Schlagerlagerfeuerplatten gibt es wie Sand am Meer
für anspruchsvollere Bastler oder Handartisten
gibt es Alternativen:

vom Richard Wagner zum Beispiel eine fette
Jubiläumskassette mit 14 LPs und sogar eine mit 16,
natürlich mit Beigaben, für die Pausen etliche Libretti,
für Origami_Fingerübungen.

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über die Weltoffenheit von Tiefgaragen
in denen man sogar Superstars, ganz
normale Sachbearbeiter und Geschäftsleute
antrifft oder andere, die sich
//wie Du Und Ich// nennen.

Ressentiments als mehr oder weniger
indifferent artikulierte Vorbehalte betrachtet,
welche meist aus nicht aufgelöste
Negativ-Erfahrungen bestehen, wenn also
gegenseitiges Vertrauen mangels besseren
Wissens verkürzt wie korrumpiert ist und zu
Pauschalurteilen mutiert, die solcherart
tradierte Erwartungshaltungen keine positiven,
erhellende Wendungen des mutmaßlich
«Evidenten» ins Blickfeld nehmen, werden
folgerichtig als unangenehm empfunden.

Manches Temperament mischt dann, sobald die
Gelegenheit es hergibt, die Farben für
plakative Emotionen öfters mal tomatenmatschig
rot, so als wollte es Orientierungspunkte in der
mißverständlichen Realität der Invektive markieren.

Für wen ist nicht bekannt, völlig vage,

es sei denn, sie, diese Ressentiments, deuten
auf eine auf das Wohlbefinden streng kalkulierte
Provokation verschiedener, in ein systemisch
etabliertes Konstrukt eingebundener
Intressensgruppen hin, welche punktgenau zu
adressieren verstehen - weil sie das Monopol
über Vorbehalte aller Art inne zu haben scheinen.
Wollte man zu einer Kulturgeschichte der
Zumutungen recherchieren, würde man nicht
umhinkommen, auch hier vorbeizuschauen
und sich nicht mit den Angeboten der
Telemedien oder auch nur mit einen Gang
durch irgendeiner malad gewordenen Innenstadt,
sei sie groß oder klein, begnügen.

Für das Absolvieren gewöhnlicher, nicht allzu
desaströser Lebenserfahrungen, kann es
allerdings schon hilfreich sein, nicht gleich
jede vermeintliche Zahlungsaufforderung,
ungelesen in die Tonne zu expedieren,
nur weil man glaubt reich oder arm, blöd
oder schlau genug zu sein. Es könnten
Freikarten für den neuen Freischütz sein
mit kostenfreiem Parkplatz in der Tiefgarage.

[…]

müßte eigentlich wie selbstverständlich weiter
ausgeführt werden und zettb der Nietzsche
mit Genealogie der Moral noch …
Berücksichtigung finden,
aber hey, je größer die geworfenen Steine,
desto verkringelter die Wellen - wie heißt es
außerdem so schön:
der Dummheit sind keine Grenzen gesetzt,
außer den Tantiemen ( & dem Mindesthonorar )

lieber erstmal Johannisbeeren aus dem Garten
https://i.postimg.cc/d0Txhp1V/bleybe-accurat-im-tact.jpg

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Je größer die geworfenen Steine, desto verkringelter die Wellen. Ja.

Wenn man mit einem Buch einen Schädel schlägt und dabei klingt es hohl, dann hat man das Buch ohne Aufwand verstanden, das alte Buch zur uralten Herkunft der 'Moral' aus dem Ressentiment.

Glaubt man, es noch nicht verstanden zu haben, kann man an die Tiefgarage des eigenen Schädels denken und was dort Rostiges herumoxidiert. Wenn das auch nicht hilft, dann ist das die Antwort, und es geht einem wie vielen.

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der Ausruf »Wie hohl kann man eigentlich sein!¿«
ist ja häufig vollkommen berechtigt.

In der Sommerlektüre »Sehen, Hören, Lesen«
von Claude Lévi-Strauss stößt man übrigens,
passenderweise, auf ein Bild von Guercino
mit dem Titel »Et in Arcadia Ego«,
auf dem ein Totenschädel abgebildet ist.

Dieser Schädel weist ein Loch oberhalb der
linken Stirnseite auf, wahrscheinlich von einer Buchkante.
Da stellt sich die Frage: wer befragt hier eigentlich wen?

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Zum Thema Sommerlektüre: Hillbilly Elegy von Vance ist anders als das Handelblatt heute schreibt (ht tps://www.handelsblatt.com/politik/international/hillbilly-elegy-arm-drogenkrank-willensschwach-trumps-vize-und-die-unterschicht/100053210.html) . Ich bin erst auf Seite 57, aber vieles was dort steht, könnte auch über meine Kindheitsstaft oder andere Städte in Deutschland geschrieben worden sein.

People didn‘t leave because our downtown lacked trendy cultural amenities. The trendy amenities left because there werent enough consumer in Middletown to support them. And why: because there werent enough well paid jobs to employ those consumer.

Da könnte statt Middletown auch Neumünster oder Norderstedt, Pinneberg oder Itzehoe stehen. Man muss die Städte kennen, wie sie vor 50 Jahren waren, oder vor 40, um zu verstehen, wie stark der Niedergang ist.

Grüsse aus Italien.

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Grüsse aus Italien
Ist es dort besser mit dem Wandel?

Wie auch immer, vermutlich bin ich in einem ähnlichen Umfeld aufgewachsen, wobei die von Ihnen aufgeführten Städte auch noch stark vom Gravitationszentrum Hamburg beeinflußt werden. Ich hatte einen größeren Abstand in südlicher Richtung.

Aber was hätten die Räte/Bürgermeister/Stadtdirektoren denn tun sollen oder können, um diese Entwicklung zu verhindern? Die Nordheide ist ja durch die Elbe von Hamburg getrennt, mit allen Vor- und Nachteilen.

Meine Rezepte oder Vorschläge liegen zum Teil außerhalb der (neuen) Grenze des Sagbaren, deswegen behalte ich sie für mich.

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Irgendwie war das bei uns im Süden kein Problem. Kleinere Stadt (um die 25'000 Einwohner mit Beutedörfern - 10'000 in der Kernstadt) und relativ viel Kultur. Gefördert von der Stadt, aber auch viele gemeinnützige Vereine (Artzfrauen, die darauf bestanden, mit "Frau Doktor" angeredet zu werden, und Mittel und Wege hatten, so etwas zu unterstützen).

Was ich von Vance bisher gehört habe (das ist zugegebenerweise nicht viel), kam mir ehrlich gesagt recht vernünftig vor: die USA wollen keine Vasallenstaaten, die sie durchfüttern müssen - sondern Partner. Auch die Tatsache, dass Europa so langsam für die eigene Verteidigung sorgen sollte oder eine Lösung für die Ukraine finden muß, sind jetzt auch nicht so ganz abwegig.

Im Übrigen: die BBC hat sich über die Deutsche Bahn ausgelassen (http s://www.bbc.co.uk/news/articles/ckvgkgq9yeqo) - ist das inzwischen wirklich so schlimm?

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ist das besser mit dem Wandel?

Keine Ahnung, glaube eher nicht, auch hier sind viele Jobs in China.

Aber als Urlaubsland ist es angenehm. Warm, nicht zu teuer (nicht mehr, war mal anders), lange Leben abends auf der Straße, heute abend ein Konzert auf der Piazza…
Cocktails und nett anzusehende junge Menschen. Passt.

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Ich komme eben vom Italiener in Nordland. War schön, zumal wenn wir uns in 'nett anzusehende junge Menschen' einfach mal mit einsortieren. :-) Es gab Nudelpampf aus der Campania mit Tomaten, Zugabe Pfifferlinge. Geht scho.

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@ als Urlaubsland ist es angenehm

Spaziergänge Ecke Trentino/ Nord-Italien können auch abenteuerlich:
// Der (EU-Problem)Bär ist ein Tier mit dem nicht zu spaßen ist. //
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/braunbaer-m90-in-italienischen-alpen-getoetet-tier-folgte-wanderern,U3c9xzM

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Bis gestern hat der Verlag gesagt: Sommerlektüre: Hillbilly Elegy von Vance "liefert einen wertvollen Beitrag zum Verständnis des Auseinanderdriftens der US-Gesellschaft."

Jetzt sagt der deutsche Verlag (Ullstein) sinngemäß, "der Autor ist böse und das Buch wird nicht mehr gedruckt." Also das Buch ist toll, verkauft sich wie geschnitten Brot, aber da der Autor weiß, wovon er spricht, gehört er gekanzelt. Im DDR-Sprech hieß es spöttisch, z.B. wenn etwas Dummes trotzdem getan wird: "Es geht alles seinen sozialistischen Gang."

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Bin fast durch, liest sich recht flüssig. Musste öfter an Deutschland denken beim Lesen.
Mein früherer Chef, der über einen jüngeren Kollegen spottete, da wo sein Elternhaus sei, das hätten sie Hypothekenkoppel genannt. Sein Vater wäre ja Arzt gewesen, er also was besseres. Der jüngere Kollege ist heute Vorstand einer mittelgroßen Bank, aber den Spruch fand ich seinerzeit megasch… und unglaublich arrogant. Der damalige Chef ging mit knapp 60 nach Hause, wurde dann Berater (aber ohne Kunden).
Es ist schwer in Deutschland mehr Wohlstand zu erreichen als die Vorgeneration. American dream geht hier so gut wie nie. Wer sich den Spass machen möchte, die Lebensläufe der Dax Vorstände anzusehen, aus der Arbeiterklasse oder unteren Mittelschicht kommt da kaum wer. Die meisten haben mindestens Akademikereltern und viele Vitamin B Familien.

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Mein innerer Monk möchte von dem Link bei 16:31 das überflüssige Schwänzchen abbeißen. :-)

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Ich frage mich, wie das bei uns ist. Die Politiker im UK scheinen deutlich "diverser" zu sein, sowohl ethnisch als auch sozial. Aber wie das in der Wirtschaft aussieht? Da bin ich leider zu weit entfernt.

Aber mit dem Wohlstand der Elterngeneration ist es ähnlich - das wird immer schwieriger und die Eltern, Großtern und die Grünen machen das auch nicht einfacher.

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Da haben Sie natürlich einen validen Punkt, wenn die Eltern nichts haben, ist es leicht, das zu übertreffen. Bekannte aus der Jugendzeit, deren Eltern klar Arbeiterklasse waren, sind meist auch diejenigen mit größerer Wahrscheinlichkeit, entweder gar nicht erst zu studieren oder das Studium abzubrechen. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint gegenüber einem nicht akademischen Beruf, aber Aufwärtsmobilitaet ohne Studium ist noch seltener als mit.

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Da haben Sie natürlich einen validen Punkt, wenn die Eltern nichts haben, ist es leicht, das zu übertreffen. Bekannte aus der Jugendzeit, deren Eltern klar Arbeiterklasse waren, sind meist auch diejenigen mit größerer Wahrscheinlichkeit, entweder gar nicht erst zu studieren oder das Studium abzubrechen. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint gegenüber einem nicht akademischen Beruf, aber Aufwärtsmobilitaet ohne Studium ist noch seltener als mit.

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Da haben Sie natürlich einen validen Punkt, wenn die Eltern nichts haben, ist es leicht, das zu übertreffen. Bekannte aus der Jugendzeit, deren Eltern klar Arbeiterklasse waren, sind meist auch diejenigen mit größerer Wahrscheinlichkeit, entweder gar nicht erst zu studieren oder das Studium abzubrechen. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint gegenüber einem nicht akademischen Beruf, aber Aufwärtsmobilitaet ohne Studium ist noch seltener als mit.

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Aufwärtsmobilitaet ohne Studium ist noch seltener als mit

Ist das wirklich so? Ich dachte immer, gerade in Deutschland sei das eher möglich, weil es durch das Handwerk eine ziemlich gut etablierte Alternative gibt.

Aber ist ein Problem vielleicht auch, dass man sich nicht wirklich anstrengen muß, um ein akzeptables Auskommen zu haben? Ich sehe das bei meinen Kollegen: sich im Wettbewerb um Fördermittel zu beteiligen ist anstrengend (und mit Erfolgsquoten um die 10% auch ziemlich frustrierend - wobei auch hier der Matthäus-Effekt wirkt) - und viele machen das einfach nicht mehr, weil es so bequemer ist.

Ich hatte unlängst einen Investor, der uns eine größere Summe für neue Geräte geben wollte wenn wir zeigen können, dass wir es brauchen: manche Kollegen fanden es schon anmaßend, einen kurzen Fragebogen auszufüllen, weil das zu viel Arbeit ist.

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das sich anstrengen ist schon ein Thema. Eine meiner Mitarbeiterinnen bekommt ein sattes monatlich 5stelliges Gehalt. Für 30 Wochenstunden. Und sie trickst bei den Stunden, private Termine haben immer Priorität, sie verweigert sich frühen Flügen und der Übernahme von Verantwortung für Entscheidungen, anders gesagt, sie verhält sich wie eine untere Angestellte, will aber das Gehalt einer Führungskraft. Sie weiß es noch nicht, aber wir werden sie im Herbst entlassen und durch einen Anfänger ersetzen. Der wird sich zwar ebenso verhalten, aber für 25% des Gehaltes, ggf. weniger, wenn wir jemanden mit einem Standort außerhalb Deutschlands nehmen.

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ein sattes monatlich 5stelliges Gehalt. Für 30 Wochenstunden.

Kann ich mich bewerben? Ich kann von zu Hause arbeiten, da sparen Sie an Bürokosten!

Aber im Ernst - ich sehe genau das auch. Es gibt ein Anspruchsdenken das oft fast komplett von der Realität abgekoppelt ist. Sie können sich wenigstens Ihre Mitarbeiter aussuchen, ich kann das nicht: Leistungsverweigerung läßt sich nur sehr schwierig nachweisen und man kann von Mitarbeitern nicht verlangen, mehr als erwartet zu machen ...

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Zuviel Freizeit? v.gd/YXTjSF
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2887493

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...damit die Kommentarspalte rechts, die durch erneutes Langspielplattengekrächze das Erreichen eines Fundorts wie v.gd/6ZQYiQ verumständlicht, ein wenig mehr Abwechselung aufweist (Wiederholung bei Bedarf)...................................................................................................................... Wolfsgruß? Man erinnert sich: Adolf bedeutet Edelwolf. Ist hier jetzt etwa ein Wildpark?
https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2887223

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Nettismologie
kann auch sein, daß sich für Taylor Swift
HaydnMozartDebussyStreichquartette
alle gleich anhören
und sie auf die Einladung

hast du Lust auf ne Radtour?
nee, nee, ich nehm meinen Privatjet, by by,
bis später
antwortet

für kleine Nichtsenegalesen
Harry Potter kommt heute nicht bis zum
Gartenzaun, sein FandomBesen ist entzwei

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6Qg5Pb9pi8w
https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2887326

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Leistungssport ohne Aufputschmittel
Jetzt nach Paris und einen Parkplatz suchen.

https://www.youtube.com/watch?v=d2wfxi0G4Sg

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Sportsgeist

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Eines Morgens klingelte ein «Wir» an der Tür.
Ich öffnete und schloß sie gleich wieder, denn
es sah nach einer Menge XWir aus.

Das Wir ist nicht immer das, wofür man es halten soll,
dachte ich mir und widmete mich wieder meinen
Frühstückskaffeebegleitmusikhedonismus.
[ heute Brahms 8 Klavierstücke ]


anachronistische Bildsprache
für Zuschauer unter 40 nicht geeignet
( enthält indirekte Werbung! )
https://i.postimg.cc/YS9vCv69/Xvon-Unten.jpg

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Ich bin es zwar gewohnt, dass abends beim Radfahren Feldhasen vor mir auf dem Weg sitzen, die dann erst gemächlich entlang des Wegs weghoppeln, dann im leichten Galopp entlang des Wegs, aber sich erst spät seitlich in die Büsche schlagen.

Heute überraschte mich zum zweiten mal diese Woche ein Reh beim Radfahren. Ich habe das Reh erst gesehen, als ich weniger als 5 Meter entfernt war. Es stand rechts neben dem Weg im Gebüsch und glotzte mich an, ich glotzte zurück. Dann ging es weg, nicht mal besonders schnell.

Sollten noch andere Tierarten mitspielen, erwarte ich, dass beim nächsten mal ein Wolf oder wenigstens ein Dachs vor mir auf dem Waldweg steht und in menschlicher Sprache spricht, vielleicht ein Gedicht aufsagt. Rilke zum Beispiel. Oder er singt was von Dylan, "The flowers are dyin' like all things do." Ziemlich tiefsinnig für einen Dachs.

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Na servas.
Am Ortsrand bei meinem Badeplatz am Kamp hat neulich ein Jäger einen Wolf fotografiert. Hinter weltlicher Bezahlschranke erfährt man gerade von Herrn Schümer, dass auch in den Gärten Baden-Badens ein schnelles Pferd/Fahrrad, von dem man allerdings laut Wolfsbeauftragtem flink absteigen soll, nicht schaden kann. Des Autors, die vieler Foristen wie auch meine Begeisterung ist gebremst. Die hier angesiedelten Mufflons habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Doch lieber Taz äh Dachs?

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Von homo homini lupus weiß der Wolf nichts. Er hat Narrenfreiheit durch Gesetz. Sollte er sich mal in Wohngebieten umsehen wie neulich in Baden-Baden dürfen berechtigte Personen ihn vorsichtig vergrämen, in die Hände klatschen oder ihm einen Witz erzählen. Der Wolf wäre dümmer als die Polizei erlaubt, wenn er dabei nicht lachen würde.

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Im Segeberger Forst lebt ein ganzes Rudel. Im Herbst kommen die Pilzesammler. Potential für Schlagzeilen. Insbesondere weil beide Seiten wenig Verständnis für einander aufbringen werden.
Es gibt schon Gründe, warum über viele Jahrzehnte Wölfe in Siedlungsgebieten unerwünscht waren.

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Es gibt einen deutschen Doku-Film von 2023, von dem es heißt, er würde nicht viel bewerten, sondern vor allem die verschiedenen Sichtweisen beschreiben; d.h., hoffentlich auskommen ohne das obligatorische Moralisieren bis der Arzt kommt.

"Im Land der Wölfe." Würde ich mir gerne ansehen, aber der Film lief in jeder Stadt mal für 2 Tage in einem Programmkino und das war's. Streamen kann man den Film auch nicht.

Der Pressetext zum Film quillt über von selten dämlichen Phrasen, das hat auf gar keinen Fall der Regisseur geschrieben, sondern eine Trulla, die es besonders gut meint, und trotz der bekloppten Phrasen will ich mir den Film immer noch ansehen, aber geht nicht, läuft nirgends. Fördermittelgrab?

Festhalten, Leute: "[Die Wölfe] kommen wieder, weil wir sie lassen. Das haben wir demokratisch entschieden. [...] Wir sind bereit, die Herrschaft über die Erde wieder zu teilen, auch weil wir einsehen: Als Alleinherrschende gehen wir unter."

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oha

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Da kommt nun wieder meine Lieblingsbeschäftigung Buchstabendurcheinandergewirbel ins Spiel - der begrenzte Aufwand dafür ist erneut doch einigermaßen gering: ~~~~~~~~~~ Automobil anagrams to: U (gesprochen You) mit a lobo, ~~~~~~~~~~ was ja die gelebten Praxisvorkommnisse v.gd/zoulQV bekräftigen. Damit dürfte es gelingen, Wölfe, egal ob Edel- oder nicht, zu (wie heißt das neuerdings so schlecht getroffen?:) remigrieren...
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2887609

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Gibt's ein Anagramm zu Rotkäppchen?

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Krachtenpope. Packen Reh topp. Achter Nepp ok. Nackte her pop. Ertappen Koch. Athen PC Poker. Kapern echt Po. Kahn PC Poet er. Jetzt reicht's.

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...kochte Rappen, pochte Kapern, kroch Etappen...

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Ein Rehlf für fritz.

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Ein paar schöne Bilder dabei. Und da sowieso kein Gedicht aufgesagt wird, ergeht die Empfehlung, den Ton abzustellen, besonders die letzte Minute, wo der Ansager hektisch das Thema wechselt und noch schnell irgendeinen Bums loswerden will, was seinesgleichen ("wir") zerstören, wegwerfen oder Falsches essen.

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» ich glaub es war ein Hunger in mir,
und Hunger schafft sich Nahrung …« Wolfgang Rihm

andere kommen mit Dosengulasch durchs Leben
https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-tod-von-wolfgang-rihm-1952-2024-dlf-kultur-8e95ad9d-100.html

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Matthias Kays bleibt völlig unbeeindruckt von fritzens Stummschaltung und macht extra zu Fleiß ohne Bilder seit Anfang 2024 einen Wolfspodcast..

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Sich in seiner Freizeit von fremden Leuten weitschweifig vollquatschen lassen ohne Gewissheit, dass pro Stunde auch nur ein interessanter Gedanke auftauchen wird. Das muss man schon mögen, um es zu mögen. Hörspiele fand ich auch schmerzensgeldpflichtig.

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NDR Kultur, Das Journal, vom 29.04.24 über den Pantomfilm, den man nirgends sehen kann, bei 1:05 min: "Im Land der Wölfe wertet nicht. Er stellt verschiedene Positionen gegenüber und benennt Fakten."

Schön wär's. Aus dem NDR-Text wird klar, dass im Film selbstverständlich der Mensch als der Doofe erkannt wird, weil er 1) "Angst" verspürt und das 2) zu "Aufregung" führt.

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jetzt sagen Sie nicht, Sie hätten was anderes erwartet? NDR ist nicht WDR, aber die Unterschiede sind graduell im homöopathischen Bereich

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Ich bin da abgehärtet. Es wär nur zu schön gewesen, e-i-n-m-a-l mit Profis zu arbeiten, z.B. beim Filmgucken. :-)

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Der Mensch als der Doofe
Kann zu dem Podcast nichts sagen, hab nur gaanz kurz reingehört, bin auch kein PC-Typ. Womöglich entgeht uns was.

Beim Thema muss ich an Boyles "Freund der Erde" denken, das ich allerdings nur mehr sehr bruchstückhaft parat habe.
Den Roman über einen Dingo, der mich als Kind sehr beeindruckt hat, finde ich leider nicht mehr. Da Du abgehärtet bist, könnte einer dieser Wildhunde bei eurer nächsten Begegnung ja "Drei Stunden hinter Dingolfing, da wächst ein großer Schwammerling" zum Vortrag bringen.

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Ja wunderbar. Du kannst "nichts sagen" und dich "beim Thema" an nichts erinnern. Da sagst du den leisen Part laut und den lauten Part, der was beitragen könnte, hast du grad keinen. Mach's gut und danke für den Fisch.

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Hasen waren es heute drei,
kein Isegrimm war nicht dabei.

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bei Douglas Adams fällt mir unweigerlich Monty Python ein, selbe Zeit, selbe Dame. Ministry of Silly Walks.

Da mein Sohn Mückenstiche unter der Fusssohle hat, kam das heute schon vorher vor.

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der Wolf im Wildschweinpelz
war enttäuscht: kein Schlamm beim Festival

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Wälder Kaffee und Gesinnungsethik.

ht tps://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kolumne-bt0-die-entwaldungsrichtlinie-der-eu-ist-politik-gegen-die-armen/100056718.html

Ob die Grünen sowas meinen wenn sie sagen „Fluchtursachen bekämpfen“? Zerstört Kleinexistenzen, führt zu höheren Preisen und alle haben die EU lieb. Artikel ist vom Economist abgeschrieben aber hier vor der paywall.

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Tja. Will man unbedingt was gut Gemeintes vorweisen oder lieber was gut Gemachtes? Die Antwort der EU ist immer Hold my beer.

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Heute Abend hätte mit dem Wolf
und dem Gedicht alles gepasst,
wenn der Fuchs, der herumlief,
ein Wolf wäre und sein Galopp ein Sonett.

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Der Galoppierende aus seinem Genist,
ob der nicht so leise war aus List.

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lange Ohren im Weizen,
sonst nichts,
kein Wolf, nirgends

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Von welchem Komiker Musiker aus Mühlheim ist das? -->
Ein Rabe ging im Feld spazieren.
Daaa fiel der Weizen um.

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Von Doc Calimero mit Sombrero!

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wahrscheinlich von
Henrich von der Ruhr ( 1532 - 1644 )

war befreundet mit Don Quichotte und lernte
das Reiten auf dessen Pferd Rosinante,
als er mal wieder abgeworfen wurde, so
die Überlieferung, entstand diese berühmte
Zeile mit eingängiger Melodie, worüber
Don Quichotte häufig klagte, weil sein
Begleiter Sancho Panza sie ohne Unterlaß
vor sich her sang : Daaa fiel der Weizen um.

Quelle: Die verschollen geglaubten Notizen eines Nachfahren Cervantes

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Ebenderselbe! Ich tu mal lieber die Mörchen und hol sofort welche aus Mülheim.

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geplanter Auftritt im August
warten auf den günstigen Zeitpunkt
um
den Garten mit der Heckenschere
Ecken und Kanten zu verpassen

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v.gd/Sd9SrI
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2887772

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stundenlang telefonieren
bis die Schläfen brummen

es gibt Tage an denen irgendjemand
sich mit dir unterhalten will, fernmündlich.
Weißt du noch? Da und dort. Hast du schon?
Wie denkst du darüber? Nein, nein, mir gehts gut.
Ach, wie die Zeit vergeht!
Kaum ist man freundlichst mit dem einen
fertig geworden, meldet sich die nächste;

und bringen mit ihrem, von vagen Erinnerungsfragmenten
überfüllten, dem eigenen, zunächst positiv gestimmten,
vitalen Grundgefühl, tendenziell jedoch abträglichen Themenlift,
die Tage wie die Jahre durcheinander.

Vis-à-vis- Gespräche, in denen sich gleichfalls, als letzte Option,
Ein-Königreich-für-ein-besseres-Gedächtnis empfiehlt,
sind nicht selten noch anstrengender, haben jedoch den Vorteil,
abgesehen von Entlastungen der Hand, Schulter und des Ohres,
die Interaktionspielräume zu erweitern, mit allerlei Gestik,
mikroexpressiven Experimenten, sowie den üblichen Genußmitteln.
Kurz, man hat deutlich mehr vom Leben.

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Insoweit wäre auch aus mehr als diesem einen Grund von einer Fernbeziehung abzuraten.

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wenn ferne Freundinnen anrufen, mit einem enthusiastischen
Hallo beginnen, um wenig später mit viel larmoyanter, wie
beharrlicher Energie das Telefonat mit Krankenthemen
zum jähen Ende verhelfen, entsteht eine leichte Unsicherheit,
ob sie jemals wieder eine Nachricht auf den AB sprechen,
weil sie vielleicht den vorsichtig abgegebenen Hinweis das
man nicht über die Kernkompetenzen eines Hausarztes verfügt,
fehlgedeutet haben könnten.

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Musikprofis mit Ohr anwesend? Eben bei der Siegerehrung Sportgymnastik klang die Haydn-Fallerslebensche Hymne gar nicht so dröge wie gewohnt, sondern hatte ansatzweise Schmiss. Spielen sie die in Paris ~10 % zu schnell ab?

Falls ja, sollte man das generell so festlegen, Haydn 110 % Speed.

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Das Problem intersubjektiver Tempivalenz
in der rhythmischen Sportgymnastik,

erklärt sich ja nicht allein durch die
kalkuliert eingesetzten, unterwürfigkeitsgestischen
Mimiken einer Sofia Raffaeli oder Darja Varfolomeev,
auch der klischeehafte Einsatz einer widerstreitenden
Popmusik, mit der die Anleihen von Verhaltenstopoi
des Bolschoitheaters der Sowjetunion kaschiert
werden, trägt zur Irritation bei.

Während der Siegerehrung die Nationalhymne mit
sportlichen Tempi abzuspielen gilt erfreulicherweise
inzwischen nicht mehr als Inadäquat.

rhythmische Sportgymnastik in anderen
musikalischen Kontext gedacht
György Ligeti - Continuum
https://www.youtube.com/watch?v=McxPP0YmM8M

Cherubini: String quartet No.1_IV. Finale, allegro assai
https://www.youtube.com/watch?v=YIupsSWwJ7E

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Ferien
Ich verabschiede mich in die Ferien und wünsche den Mitkommentatoren auch eine angenehme Zeit. Der gute Vorsatz ist, sich abgesehen von Kreuzworträtseln und Urlaubsplanung sich vom Internet ferne zu halten (mal sehen, wie lange ...).

Wir erwarten immerhin eine Hitzewelle mit fast 75 Grad (Fahrenheit).

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Angenehme Erholung. Uns war es in Italien zu warm (mit 36 Celsius), sind vorzeitig zu 22 Celsius und erfrischenden Regenschauern zurückgekehrt.

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Vielen Dank! Ich denke, diese Gefahr besteht hier eher nicht.

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"Niemand hat die Absicht, eine Mauer...", denn es gab/gibt nicht genug Fachkräfte, gelle: Yz9DNSTrHBY (bitte bei Youtube-Verknüpfungen v.gd/8jlmvD beachten!)
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2888118

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die Mauer des Unvermögens
wenn vermeidbarer Fachkräftemangel in D,
mit Aushilfskräften, beziehungsweise
Quereinsteiger mit Crashkursabschluß
ausgeglichen wird

sind Gastsprecher
die das Dilemma
mit Expertenwissen dekorieren
unentbehrlich

Arzt: was kaputt?
Patient: mir ist sehr schlecht, hier, da
tut's weh
Arzt: gelbe Kopf, nix gut, musse viel trink
Patient: so tun Sie doch etwas gegen meine Schmerzen
Arzt: musse auch viel schlaf
Patient: haben Sie denn keine Übersetzer-app?
Arzt: ich Taxi ruf

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Warum wurde das Memo nicht verschickt, in dem steht, dass Golfspielen jetzt ein Pärchensport ist?

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Nach einer überraschend starken Tasse Kaffee
in einer Raststätte, kurz vor dem Bodensee,
stellte sich ein leichter euphorischer Schwindel ein …

wie ein Birdie unter freiem Himmel

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Das Niveau pendelt durch:
An Tagen, wenn in One ein Hole ist
glaub ich, obwohl ich sitz, ich steh
am Bodensee, wenn ich im Glas den ...      .

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… Mottenkugelaura dementierenden Film über
Maria del Pilar Eulalia Antonia Isabella Ludovika
Franziska Josepha Rita Euphrasia von Wittelsbach,
Prinzessin von Bayern *13. März 1891 auf Schloss
Nymphenburg, München; † 31. Januar 1987, vergeblich
aufrufen wollte …
die Prinzessin hatte die industrielle Revolution, welche
letztlich auch zur Abschaffung der Monarchie in D führte,
offenbar gut weggesteckt -

ihr Teegeschirr mit Mops läßt sich mittels einer
Filmkonserve derzeit leider nicht bewundern:
alpha-retro: Pilar - Eine bayerische Prinzessin
vom 08.01.2024 16:00 Uhr erreicht man bis auf
weiteres nur mit besonderer Zugangsberechtigung.

Kein Problem sind jedoch überall abrufbare
Artikel über grinsende Wärmepumpenvertreter
oder was über hintergründige Ausdrucksweisen
von Schlägertypen
https://www.golftime.de/magazin/golf-time-wiki/par-birdie-bogey-eagle-albatros-co-im-golf-erklaert/

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...ersatzweise hält v.gd/K3TFc2 vorrätig...
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2888212

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Früher, als die Gummistiefel noch aus Holz waren, spielten wir 2-3 Saisons lang dieses Crossgolf. Dabei läufst du kreuz und quer durch die Landschaft, die Stadt, den Park. Du hast ein Siebener Eisen dabei und ein Dutzend Bälle, die dir jemand überlässt, der sie beim Hundausführen entlang eines Golfplatzs eingesammelt hat.

Beim Crossgolf gewinnt, wer den letzten Ball unauffindbar versemmelt (oder so ähnlich). Man muss nicht zwingend bekifft sein, um das zu machen, aber den anderen hat's dabei geholfen.

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ich habe dereinst mal von einem Gürteltier gehört,
man könne Den Grünen Türken in der Pfeife rauchen,
weiß allerdings nicht mehr bei welchem Happening

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...................
und den roten Libanesen im Vaporizer verdampfen
oder den schwarzen Afghanen im Butterkeks backen.
;-)
Ich schaue gerade im ZDF den Freischütz in Bregenz.
Der Regisseur hat wohl alle drei probiert.

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Hm. Mag an dem Zeuch liegen, was mir so übenr Weg lief - nach Portugieser Weissherbst von Aldi fand ich Wein auch eher kopfschmerzig und uninteressant-, aber ich habe an Hasch und Marihuana nie was finden können. Druck auf den Augen, etwas Appetit und gedämpfte Wahrnehmung, mehr hat das nie bewirkt. Ich war weder aufgekratzt noch apathisch oder sass kichernd in der Ecke. Manche sagten, wie gerade richtig betrunken, aber auch das konnte ich nicht finden. Mit dem normalen Rauchen aufzuhören, war eine Willensanstrengung, aber als die Leute mit dem Hasch irgendwann aus meinem Umfeld verschwunden waren, hat mir nichts gefehlt. Geld dafür ausgegeben habe ich nie,

Und vor härterem Kram habe ich zuviel Respekt gehabt. Koks und H sowieso. Koks war öfter mal irgendwo vorhanden, als Sexverstärker bei manchen sehr beliebt, aber davon sind heute auch recht viele unter der Erde.

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Hm,
wenn man auf dem IJsselmeer und Markenmeer
mit dem Plattboot unterwegs ist,
kommt man irgendwie nicht dran vorbei.

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Es wird schon was dran sein daran, dass unterschiedliche Leute unterschiedlich auf diese und jene Substanz anspringen, bei niedrigen Dosen Cannabis gilt das auf jeden Fall (Quelle: garantiert korrekte Privattheorie).

Kiffen fand ich uninteressant, obwohl in meinem Freundeskreis die Tüten niemals ausgingen. Homegrow war sowieso normal. Im Schrank, Bewässerungsanlage, Zeitschaltuhr, Wärmelampe, im Frühsommer Auswilderung.

Man fuhr runter von der Mühsal des Tages mit jenem Zeug, oder machte zwei Tage ohne Schlaf durch mit anderem Zeug.

Einer regulierte mit Kiffen ganz offensichtlich sein ADHS, so wie manche am Alkohol anfangs seine einschlaffördernde Wirkung bemerken und dann dabei bleiben, ob es nun noch gut tut oder nicht.

Ein anderer hatte es mit Crystal so weit getrieben, dass die Blutgerinnung verrückt spielte und simples Weisheitszahnziehen zum unerwarteten Blutbad wurde.

Zu besonderen Wochenenden gab es bei manchen eine Pappe, damit die Farben besser rauskommen und ineinander verschwimmen.

Gesund war das alles nicht. Spontan fallen mir 3 ein, die sich herz- oder lungenmäßig dabei ruiniert haben und etwas später, immer noch jung, in ihren 30ern gestorben sind.

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v.gd/r83MYj : Hmm, die Barmer mag wohl nicht direkt. Besser: s.id/29oaY
rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2888306

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Ich kenne einen Mann, der seit langem das reinste Nervenbündel ist. Sein bisheriges Arbeitsleben hat er im Baugewerbe und Bauhandel verbracht, teilweise als Unternehmer. Sein Zustand ist möglicherweise mit davon ausgelöst, dass er in einer religiösen Sekte aufgewachsen ist.

Weil ihm anscheinend nervlich nichts hilft, hat er seinen Arzt gebeten, angefleht, inständig ersucht, es doch einmal testhalber mit medizinischem Cannabis versuchen zu dürfen. Nix da, es geht kein Weg ran. Industriell hergestellte Mittel und Tablettchen jeglicher Art, Härte und Menge würde man ihm klaglos verschreiben und hat man ihm auch verschrieben. An einen Versuch mit medizinischem C. geht bis heute kein Weg ran, wahrscheinlich zuviel Bürokratie für den Arzt.

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Zwei Wochen Berg Athos oder sonst ein Kloster, bei nötigem Kleingeld auch gerne Yoga in Indien, das ist meines Erachtens erfolgversprechender als Chemie, egal ob Gras oder von Merck.

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Ich fürchte, über den Punkt ist er weit hinaus. Eigene Motorboote bis zu Hausgröße. Entspannende Dampferkreuzfahrten mit oder ohne Frau, zum Nordlicht oder sonstwohin. Kuren, Wohnmobiltouren, was auch immer.

Das ist alles netter und potentiell beruhigender Zeitvertreib, hilft aber offensichtlich GAR NICHT, wenn du auf einer viel grundlegenderen und hartnäckigeren Ebene nervlich zerschossen bist. Da scheint eher Wunderheilung gefragt und wieso halt dann nicht der Versuch mit Naturheilkunde? ;-)

Das, was Cannabis im volkstümlichen Gebrauch entspannungsmäßig kann, sollte sich in medizinisch hartnäckigen Fällen auch im medizinischen Gebrauch reproduzieren lassen. Mir scheint es zumindest den Versuch wert zu sein; ich wäre als Arzt auch neugierig darauf, allein schon, um das Ergebnis zu sehen.

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Millionär klingt immer nach Geissens und ewigem Shopping mit Champagnerfrühstück. Was Sie da schildern ist eher die Realität oder salopp gesagt der Preis für finanzielle Unabhängigkeit. Bleibe bei Yoga oder Fahrradtour Sardinien-Nordkap, definitiv aber keine Kreuzfahrten, Yachttouren, wechselnde Partnerinnen und auch nicht Wohnmobil.

Wir haben unsers jetzt das zweite Jahr, waren damit auf Kurztrip Dänemark, letzten Sommer Holland, Frankreich, Spanien Portugal Rundreise, dieses Jahr zweimal Sardinien (Frühjahr und Sommer). Vereinzelt ist man da mal auf einem Stellplatz mit nur 20 anderen Wohnmobilen, aber die Illusion der grossen Freiheit ist nur einen Illusion. Im Frühjahr auf Sardinien war es recht leer und das eigene Mobil ist komfortabler als Schrabbelhotels und bietet mehr Freiheit als gute Hotels, aber im Sommer war das beide Jahre viel zu viele andere Menschen in zu grosser Nähe, auch nicht anders als Hotelurlaub. Die Anreise ist entspannter, aber ehrlich gesagt nichts für Menschen mit angegriffenem Nervenkostüm. Ich habe beim Bund Trucker gelernt, aber meine Frau stresst das als Beifahrerin wie als Fahrerin mehr als Auto. Bin froh, dass wir uns auf den Camper geeinigt haben, statt Segelyacht, der war wenigstens nicht so teuer und man hat mehr örtliche Alternativen und wird das Ding auch wieder los.

Muss mal ergänzen: wenn die Nerven richtig zerschossen sind, wird nur Sitzen und Meditieren wahrscheinlich nicht klappen, da ist eine Aufgabe, wie mit einem Fahrrad den ganzen Tag radeln, wo man sich auf simple Dinge konzentrieren muss, wahrscheinlich besser. Etwas mit den Händen schaffen, was körperlich müde macht, könnte auch helfen.

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Neulich erst ein Meme gesehen, sinngemäß, "Männer, die zusammen ehrenamtlich eine Dampflok restaurieren, brauchen keinen Psychiater."

Ab einem bestimmten Moment, wo es dir so und so geht, bekommst du das aber nicht mehr hin. Keine Chance. Es ist schwer, sich das vorzustellen, aber wenn man es aus einer gewissen Nähe sieht, wünscht man sich, es möge der Geist eines sehr großen Joints in einen Vaporizer fahren und den solcherweise Geplagten, denen sonst nichts geholfen hat, Erleichterung, Seelenruhe und Resilienz verschaffen.

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Ein weitläufiger Bekannter erzählte, er sei in einer Lebenskrise vor Jahren den Jakobsweg gegangen, 50 Tage, und danach sei sein Kopf wieder frei gewesen (sein Arzt wußte auch nicht mehr, was er ihm geben sollte). Allein zu Fuß laufen könnte vielleicht helfen. Aber 2 Wochen erscheint mir deutlich viel zu kurz, in 2 Wochen fängt es erst an, daß man manchmal nicht an zuhause denkt.

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Ja, es kann Erleichterung bringen, für eine überschaubare Zeit auszusteigen und so eine Wanderung zu machen. Oder für länger auszusteigen und auf Cabin in the woods zu machen als Therapieansatz oder TherapieERsatz.

Was immer man sich vorstellt, auf jeden Fall braucht man noch genug Impuls, der einen zum ersten Schritt dahin schubst. Der einen den toten Punkt überwinden lässt. Eine Mindestgrundruhe, einen Rest an Cojones im Nervenkostüm, Selbstwirksamkeitsüberzeugung und blabla.

Und da kann m. E. das oben erwähnte Nerventonikum gut dosiert und wohlüberlegt bei manchen Gutes tun, den toten Punkt, die Ebbe, das Flascheleer zu überwinden. Ein bisschen so, wie Herzmedikamente das Herz entlasten und den Rhythmus beruhigen und die erhöhte Schlagzahl normalisieren und ein normales Leben nach eigenem Gusto erlauben.

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Ein Bekannter aus Jugendzeiten wurde so von der Familie entzigen. Cabin in the Woods in Schweden für den körperlochen Entzug und dann im Anschluss zur See gefahren, 6 Monate nicht vom Schiff runter. Teil 2 hätte auch mächtig schief gehen können, ist es aber nicht.

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@fritz: es wundert mich, daß Sie von Gras/Cannabis einen Impuls erhoffen. Ich kenne das nur als Beruhigung, teilweise auch Belustigung (idR "Anfänger") oder auch Appetitanregung (eine magersüchtige Bekannte konnte dann nicht an sich halten und aß was, weswegen wir es ihr verabreichten). Auch als Sabbelkraut (manche kriegen einen Laberflash).

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@colorcraze Ja, tatsächlich. Impuls klingt im Zusammenhang mit C. komisch. Die Idee ist, dass die Person das Nervenflattern so weit los wird, dass ihr eigener Impuls nach einer Weile überhaupt eine Chance kriegt, halbwegs normal rauszukommen. Was ich mitbekomme, ist, dass da noch was zappelt, genug Impuls da wäre, aber es ist so dermaßen fahrig, dass nichts Greifbares dabei rumkommt, und soweit ich es mitbekomme, ergibt sich der Leidensdruck und alles weitere aus dem Nervenflattern und der Fahrigkeit.

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Pfirsichpause
wie der Zufall so wollte, lagen vor mir
auf dem Tisch zwei Bücher, das eine mit
dem Titel Seine erste Frau, im Original
Cakes and Ale, das andere mit
Leere Herzen.

Zunächst nahm ich mir das von Juli Zeh vor,
dann das von William Somerset Maugham.

Leere Herzen ..., … ein derart plumper,
übermotivierter Titel, läßt ja keine Zweifel
aufkommen, wie ungeeignet der Buchdeckel
eines Romans für LeerMetaphern ist,
man schließt sogleich vom Herzen auf
den Kopf, vom Deckel auf die Seiten …

… wieso bekommt eine Frau im Roman den
Namen Britta Söldner und nicht Brünkel ? -
weshalb wird behauptet, das es einen
typischen Winter in Braunschweig gibt? -

… warum werden dem Leser auf den ersten
Seiten nur alkoholische Getränke serviert,
später dann irgendein Grüner Tee, Kirschsaft
und hinterher namenloser Champagner?

… inmitten selbstgefälliger Dialoge subversiver
Akteure dubioser Geschäftsmodelle …
... flappsig zynischer Tonfall, in denen Nichtinsider
nur doof, inhaltsberaubt und nichtswürdig dastehen …
… wie die Häuser, die Städte und der Wald …
…Zäh beschränkte, paranoische Terrainbeschreibung …


Cakes and Ale oder Seine erste Frau, ist
dagegen ein wunderbarer Kontrast zum
Klickgewerberealismus. Man wird verschont
von den Dünsten irgendwelcher aufgetischten
Currygruppengerichte.

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Kommentarkommentare ohne Erstkommentar
Beim Hausputz sind Kommentarschwanzkommentare verloren gegangen.

(Vielleicht mit einem Kommentar von p57a in den Orkus gegangen?
Wenn man den löscht, gehen direkt darunter stehende Kommentare
auch mit hopps. Das erwischt dann manchmal Leute, die eigentlich
gar nicht Ziel der Löschung waren.)
by mark793 (2019.01.03, 18:50) v.gd/GXW7QO )

Wer von den werten Kommentatoren seine Texte vermisst, hier sind
einige jüngeren Datums, natürlich ohne Verknüpfungen:

gux, Freitag, 28. Juni 2024, 21:24
F*** o##

buerger, Freitag, 28. Juni 2024, 21:51
@gux: vergebliche Liebesmüh. Eher überzeugen Sie Greta, Formel1 Rennen zu fahren.

gux, Samstag, 29. Juni 2024, 09:34
Anderen Gästen zu drohen ist wirklich nicht die feine Art. Und man könnte das sogar als Androhung von körperlicher Gewalt ansehen, oder?

Ich vermute, dass bei islamistischem Terror - und nichts anderes ist es, was Sie hier betreiben - vielleicht auch ganz andere Mitleser aktiv werden.

tdv, Sonntag, 30. Juni 2024, 02:15
Vergessen sie es, gux.... die einzige Religion die noch dümmer ist als das Christentum, ist nun mal der Islam.

Man kann ihr nur zu Gute halten, dass sie einige Jahrhunderte jünger als das Christentum. Für was war das Christentum im 13. 14. Jahrhundert berühmt? na also...

Ein zivilisierter Staat, würde Religionsfreiheit einführen...
Also Freiheit von Religion...

Ich finde... das mit der Zivilisation, das ist gar keine so schlechte Idee... vielleicht sollte man das ja mal ausprobieren?

gux, Sonntag, 30. Juni 2024, 09:05
Wenn man sich die Geschichte über einen etwas längeren Zeitraum anschaut, dann war der Islam nicht immer die radikalere Religion - das Christentum konnte auch ziemlich radikal sein. Um die Jahrtausendwende (die vorletzte) gab es zahlreiche islamische Gelehrte, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Wenn mich mein geschichtliches Wissen nicht ganz täuscht, ist Religionsfreiheit auch nicht unbedingt eine ganz neue Idee - viele der antiken Staaten (und danach) hatten deutlich mehr als eine Religion.

Aber es gibt natürlich immer die Puristen - und wehe dem, der in deren Fänge gerät.

fritz_, Sonntag, 30. Juni 2024, 09:42
Freund Nietzsche hat sich mehr als einmal über "Monotono-Theismus" lustig gemacht, aber er hat auch gelobt: Buddhismus. Wenn's denn sein muss.

"Mit meiner Verurteilung des Christentums möchte ich kein Unrecht gegen eine verwandte Religion begangen haben, die der Zahl der Bekenner nach sogar überwiegt: gegen den Buddhismus. Beide gehören als nihilistische Religionen zusammen – sie sind décadence-Religionen –, beide sind voneinander in der merkwürdigsten Weise getrennt. Daß man sie jetzt vergleichen kann, dafür ist der Kritiker des Christentums den indischen Gelehrten tief dankbar. –

Der Buddhismus ist hundertmal realistischer als das Christentum – er hat die Erbschaft des objektiven und kühlen Probleme-Stellens im Leibe, er kommt nach einer Hunderte von Jahren dauernden philosophischen Bewegung; der Begriff »Gott« ist bereits abgetan, als er kommt. Der Buddhismus ist die einzige eigentlich positivistische Religion, die uns die Geschichte zeigt, auch noch in seiner Erkenntnistheorie (einem strengen Phänomenalismus –), er sagt nicht mehr »Kampf gegen die Sünde«, sondern, ganz der Wirklichkeit das Recht gebend, »Kampf gegen das Leiden«. Er hat – dies unterscheidet ihn tief vom Christentum – die Selbst-Betrügerei der Moral-Begriffe bereits hinter sich, – er steht, in meiner Sprache geredet, jenseits von Gut und Böse."

gux, Sonntag, 30. Juni 2024, 10:52
Ich finde Religion eine sehr persönliche Angelegenheit - deswegen kann ich auch mit Missionierung eher wenig anfangen (wobei die Radikalatheisten da oft schlimmer sind als manch eine organisierte Religion).

fritz_, Sonntag, 30. Juni 2024, 11:02
Radikalatheisten? Noch nie gehört, noch nie einen getroffen. Stell mir aber vor, es funktioniert wie beim Radikal-Veganer oder generell beim Aktivisten. "Er wird dir schon mitteilen, dass er einer ist." Und dass du als Normalo alles total verkehrt machst. :-)

buerger, Sonntag, 30. Juni 2024, 11:54
An der Stelle bin ich altmodisch. Möchte nicht wissen, was andere Leute glauben oder beim Sex anstellen und damit auch in Ruhe gelassen werden. Solange es anderen keinen Schaden zufügt, möge jeder machen, was ihm gefällt, aber bitte ohne das Unbeteiligten auf die Nase zu binden. Aggressives Missionieren finde ich nervig und ungehörig.

fritz_, Sonntag, 30. Juni 2024, 12:16
Ist fast ein Automatismus: was moralisiert, muss irgendwann missionieren, strafen, drohen, erobern, sich überhöhen, Feindbilder basteln, andere abwerten, Macht anstreben und sich in bunten Farben ausmalen, was es mit den Leuten anstellt, die nicht spuren.

Es bediente demnach niedere Instinkte, doesn't it?

gux, Sonntag, 30. Juni 2024, 12:46
Dawkins zum Beispiel - und zahlreiche andere, die aktiv in Humanisten-Vereinigungen sind. Mit großer Begeisterung erklären die meisten von Ihnen regelmäßig hauptsächlich Christen, wie dämlich Ideen wie Auferstehung oder Wunder sind - und man einem "jüdischen Wanderprediger" nicht zu viel Beachtung schenken sollte.

(Interessanterweise wird das fast nie auf die strengen Regeln der Thora oder den Islam oder andere Religionen ...)

fritz_, Sonntag, 30. Juni 2024, 13:13
Noch ein Kalenderspruch vom Pfarrersohn Nietzsche:
"Alles Unbedingte gehört in die Pathologie."

Man muss - ganz sachlich gesagt - keinen Unterschied zwischen den Religionen imaginieren in ihrem Selbstverarschungspotential oder ihrem Potential, Halt zu geben, zu trösten und ggf. zu schaden.

Ich persönlich - Gott sei es geklagt - mache nicht mal einen Unterschied zwischen Religion im engeren Sinn und fanatischen politischen Ideologien, denn sie funktionieren exakt gleich bis in die zwölfte Nachkommastelle. Amen.

Ich mach jetzt eine Fahrradtour.

buerger, Sonntag, 30. Juni 2024, 13:57
Viel Spass, bin gestern seit Jahrzehnten das erste Mal auf ein Windsurf Board gestiegen. Macht immer noch soviel Laune wie in den 80ern. Frage mich gerade, warum nicht schon früher. (Und die Bewunderung meines Kindes „Papa, Du kannst das ja richtig gut“ ging runter wie Öl, auch wenn ich mich selber eher ungelenk und aus der Übung fand).

gux, Sonntag, 30. Juni 2024, 15:52
Auf ein altes das schwimmt, oder ein modernes, das untergeht? Aber das ist doch gut zu sehen, dass man das nicht verlernt!

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Bis hier waren obige Kommentarkommentare eingerückt veröffentlicht .
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((( Ersetzt man in der vermaledeiten Langspielplattenabkürzung beim Suchen den Bindestrich - durch einen Punkt . , dann... )))

rebellmarkt.blogger.de/stories/2884272/#2888429

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