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Samstag, 1. Mai 2004
Change-X: An der Ehre Am Sack gepackt
Nachdem zuerst Dotcomtod und Rebellen ohne Markt und daraufhin heise.de den Fall der getürkten Inspire-Award-Abstimmung hochgebracht haben, kommt jetzt die Zeit der Heuchler. Als "Die Guten" präsentieren sich jetzt ausgerechnet die Auslöser von Change-X, oder auch ChangeX, die letzte Woche mit einer Massenemail zur Manipulation aufgerufen haben:
inspire!award jetzt mit neuem Abstimmungsmodus
Auf hartnäckige Intervention von changeX hin wurde
das Online-Voting für den inspire!award einer ge-
nauen Prüfung unterzogen. Leider wurde unser
Verdacht bestätigt, dass die Abstimmung bisher
von verschiedener Seite manipuliert wurde. Die
Folge: Alle Dauerclicker und Power-Voter wurden
jetzt aus der Statistik eliminiert.
Ab jetzt zählt nur noch das Prinzip:
Eine Stimme pro E-Mail-Adresse! Das ist fair.
Der Wahlkampf ist also eröffnet. Laut korrigierter
Statistik haben wir derzeit 9% der Stimmen. Das ent-
spricht etwa 2.300 Votes. Und deshalb packen wir Sie
jetzt bei der Ehre! Seit über 3 Jahren bieten wir
Woche für Woche Qualitätsjournalismus pur und kosten-
los. Jetzt können auch Sie uns etwas bieten: nämlich
Ihre Unterstützung.
Stimmen Sie für unseren Chefredakteur Peter Felixberger
und empfehlen Sie uns weiter an Kunden, Partner und
Freunde. Gemeinsam können wir es als Netzwerk schaffen!
Unser Versprechen: Das Preisgeld von 50.000 Euro wird
in die englischsprachige Ausgabe von changeX fließen.
Ein Mehrwert für alle!
Stimmen Sie bis 10. Mai mit!
http://www.inspire-award.de
Die Redaktion und Autoren von changeX
Sylvia Englert, Heike Littger, Winfried Kretschmer,
Gundula Englisch, Uwe Aufleger, Anja Dilk
Das wird wohl nichts mehr mit den 50.000 Euro. Immerhin.
inspire!award jetzt mit neuem Abstimmungsmodus
Auf hartnäckige Intervention von changeX hin wurde
das Online-Voting für den inspire!award einer ge-
nauen Prüfung unterzogen. Leider wurde unser
Verdacht bestätigt, dass die Abstimmung bisher
von verschiedener Seite manipuliert wurde. Die
Folge: Alle Dauerclicker und Power-Voter wurden
jetzt aus der Statistik eliminiert.
Ab jetzt zählt nur noch das Prinzip:
Eine Stimme pro E-Mail-Adresse! Das ist fair.
Der Wahlkampf ist also eröffnet. Laut korrigierter
Statistik haben wir derzeit 9% der Stimmen. Das ent-
spricht etwa 2.300 Votes. Und deshalb packen wir Sie
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Das wird wohl nichts mehr mit den 50.000 Euro. Immerhin.
donalphons, 11:22h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 1. Mai 2004
Kulturmono
Irgendwo in Sachsen-Anghaltistan, mittelweit hinter Leipzig zwischen zwei Baustellen, die sich die letzten 10 Jahre nicht erkennbar verändert haben. Kilometerweit stinkt der Raps in den Himmel. Aber irgendwann musste ich eben tanken.

Innendrin war vor mir ein Typ mit Onkelz-Käppi. Seine blonden Stoppeln waren so weit ausgewachsen, dass seine Kumpels sicher schon überlegten, ob er nicht die Sache verriet. Die eintättowierte Reichskrigsflagge auf dem Hinterkopf war fast nur zu erraten.
Er bestellte eine Bockwurst, und ein paar Sekunden später auch noch Senf.
Ich zahlte, ging hinaus und sah in das, was man hier irrigerweise als "Landschaft" bezeichnet. In der Mitte war eine einzelne Bauruine, und sonst nur pissgelber, stinkender Raps und hier diese Tankstelle mit einem Nazi, der inzwischen soweit sozialisiert war, dass er genug Geld hatte, um sich eine Bockwurst zu kaufen und ein Käppi aufzusetzen, das die Spuren seiner früheren Überzeugung relativierte.

Innendrin war vor mir ein Typ mit Onkelz-Käppi. Seine blonden Stoppeln waren so weit ausgewachsen, dass seine Kumpels sicher schon überlegten, ob er nicht die Sache verriet. Die eintättowierte Reichskrigsflagge auf dem Hinterkopf war fast nur zu erraten.
Er bestellte eine Bockwurst, und ein paar Sekunden später auch noch Senf.
Ich zahlte, ging hinaus und sah in das, was man hier irrigerweise als "Landschaft" bezeichnet. In der Mitte war eine einzelne Bauruine, und sonst nur pissgelber, stinkender Raps und hier diese Tankstelle mit einem Nazi, der inzwischen soweit sozialisiert war, dass er genug Geld hatte, um sich eine Bockwurst zu kaufen und ein Käppi aufzusetzen, das die Spuren seiner früheren Überzeugung relativierte.
donalphons, 00:56h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 30. April 2004
Unwort des Jahres
"Dotcom-Renaissance"
donalphons, 01:51h
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Cover Update
musste sein. Ist aber auch gut.

Anything goes.

Anything goes.
donalphons, 01:11h
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Real Life 39.4.2004 - Frauenzeitschrift
Manche halten Blog für eine Revolution der Bürgermedien, auch bekannt unter dem Schlagetotwort Gegenöffentlichkeit. Kein Wunder, nachdem Erscheinungen wie Bürgerradio, offene Kanäle und alternative Zeitungen mehr schlecht als recht über die Runden kommen und ihre nutzer dauernd anpumpen - die Blogs kommen mit erheblich mehr Lebensfreude daher. Wenn sie jetzt noch politisch werden könnten, dann würden manche sie lieben.
Und dann kommt so eine Hochglanzzeitschrift und bringt was über das Phänomen. Einfach, nett, freundlich, apolitisch wie ein Gucci-Täschchen. Gut, dass es so tief im Netz versteckt ist. Sonst würden manche jetzt wieder ihren moralischen bekommen,
Und dann kommt so eine Hochglanzzeitschrift und bringt was über das Phänomen. Einfach, nett, freundlich, apolitisch wie ein Gucci-Täschchen. Gut, dass es so tief im Netz versteckt ist. Sonst würden manche jetzt wieder ihren moralischen bekommen,
donalphons, 01:10h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 29. April 2004
Ruinenkunde
Hinter dem Bundespressehaus wird kräftig abgerissen; die aus den Ruinen aufgestandene DDR-Architektur wird dem Erdboden gleichgemacht.

Man braucht den Platz. Für ein schnödes Wohngebäude ist der Ort mit seiner neuen historischen und politischen bedeutung nichts mehr. Schiffbauerdamm ist eine zu noble Adresse, um sie ein paar alten Mietern zu überlassen, die an den Sieg des Kommunismus geglaubt haben.
Gleich danaben, auf der anderen Seite des Bundespressehauses, wird schon wieder aufgebaut. Und verzweifelt um Mieter geworben. Díe Location sollte eigentlich todsichere Profite einbringen. Im Moment sieht es eher nach Kosten aus.

Es wäre marktwirtschaftlich eigentlich konsequent, das nicht fertigzubauen, sindern abzureissen. Damit das Überangebot reduziert wird. Dann steigen wieder die Preise, und Abreissen alter Bauten wird wieder ein gutes Geschäft. Alles nur eine Frage des dosierten Einsatzes der Planierraupe.

Man braucht den Platz. Für ein schnödes Wohngebäude ist der Ort mit seiner neuen historischen und politischen bedeutung nichts mehr. Schiffbauerdamm ist eine zu noble Adresse, um sie ein paar alten Mietern zu überlassen, die an den Sieg des Kommunismus geglaubt haben.
Gleich danaben, auf der anderen Seite des Bundespressehauses, wird schon wieder aufgebaut. Und verzweifelt um Mieter geworben. Díe Location sollte eigentlich todsichere Profite einbringen. Im Moment sieht es eher nach Kosten aus.

Es wäre marktwirtschaftlich eigentlich konsequent, das nicht fertigzubauen, sindern abzureissen. Damit das Überangebot reduziert wird. Dann steigen wieder die Preise, und Abreissen alter Bauten wird wieder ein gutes Geschäft. Alles nur eine Frage des dosierten Einsatzes der Planierraupe.
donalphons, 01:25h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 28. April 2004
Real Life 27.4.2004 - Wahre Profis
The Xxxxx team is an international group of highly motivated individuals who are totally dedicated to their mission, but who also value the amicable sides of life. There is an open communication culture at Xxxxx. Team members are hands-on oriented, milestone-driven and well focused on quality results.
Xxxxx is seeking self-motivated professionals and beginners who are willing and able to contribute to the success of the organization. We encourage risk-taking and reward responsibility and results.
Xxxxx is currently seeking to fill the following positions:
> Currently, no positions are available
Der Witz an der Sache: Nicht 1999. Der Text ist von 2004. Und das Unternehmen spezialisiert sich auf Kommunikationssoftware. Also das Zeug, das Abläufe verständlich macht und verhindert, dass man grosskotzige Anforderungsprofile für neue Mitarbeiter veröffentlicht, die man dann doch nicht sucht.
Eine deutsche Version gibt es natürlich nicht. Braucht man auch nicht, schliesslich wollen die paar Jungs gerade nach der Gründung gleich mal den Weltmarkt ins Visier nehmen. Deutsche Mittelständler sind wahrscheinlich eh zu blöd, um die Core Assets des Uni-Spinoffs adäquat zu valuieren, die Deppen.
Xxxxx is seeking self-motivated professionals and beginners who are willing and able to contribute to the success of the organization. We encourage risk-taking and reward responsibility and results.
Xxxxx is currently seeking to fill the following positions:
> Currently, no positions are available
Der Witz an der Sache: Nicht 1999. Der Text ist von 2004. Und das Unternehmen spezialisiert sich auf Kommunikationssoftware. Also das Zeug, das Abläufe verständlich macht und verhindert, dass man grosskotzige Anforderungsprofile für neue Mitarbeiter veröffentlicht, die man dann doch nicht sucht.
Eine deutsche Version gibt es natürlich nicht. Braucht man auch nicht, schliesslich wollen die paar Jungs gerade nach der Gründung gleich mal den Weltmarkt ins Visier nehmen. Deutsche Mittelständler sind wahrscheinlich eh zu blöd, um die Core Assets des Uni-Spinoffs adäquat zu valuieren, die Deppen.
donalphons, 00:38h
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Originalzitat aus dem Wohnungsmarkt
der Favela Berlin
Beschreibung einer 3-Zimmer-Wohnung: Neubau, renovierungsbedürftig, 3 Monate mietfrei.
Beschreibung einer 3-Zimmer-Wohnung: Neubau, renovierungsbedürftig, 3 Monate mietfrei.
donalphons, 00:01h
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Das Internet
früher auch bekannt als
the next big thing
revolution
big dotcom bang
der grösste Fortschritt seit Erfindung des Buchdrucks und
die Mutter einer neuen Wirtschaft heisst ab sofort

billiges, mittelmässig erfolgreiches Marketing-Add-On für die Anhebung der Frauenquote.
the next big thing
revolution
big dotcom bang
der grösste Fortschritt seit Erfindung des Buchdrucks und
die Mutter einer neuen Wirtschaft heisst ab sofort

billiges, mittelmässig erfolgreiches Marketing-Add-On für die Anhebung der Frauenquote.
donalphons, 23:02h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 27. April 2004
Liste der Berufe,
die niemand ergreifen sollen dürfte, ohne vorher 40 Jahre in einem sibirischen Uranbergwerk gebuddelt zu haben:
1. Erfolgscoach
2. Change Manager
3. Cleverle
4. Imageberater
5. Creative Writing Teacher
6. Universitärer Technologietransferbeauftragter
7. Assesment Center Consultant
8. Publikums-PR in der TK-Branche
9. EU-subventionsgeförderter Digitalkunst-Netzwerker
10. Business Developer
1. Erfolgscoach
2. Change Manager
3. Cleverle
4. Imageberater
5. Creative Writing Teacher
6. Universitärer Technologietransferbeauftragter
7. Assesment Center Consultant
8. Publikums-PR in der TK-Branche
9. EU-subventionsgeförderter Digitalkunst-Netzwerker
10. Business Developer
donalphons, 01:29h
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Photoshopping mit der Referentin
Die Landeshauptstadt München, deren Politiker samt und sonders nicht über die Bezirksverordnetenversammlung hätten hinauskommen dürfen, mit Ausnahme der Grünen, die am besten beim kollektiven Gummibärenrückgratweichkochen geblieben wären - dieses zuerst von schwulen und kreuzkatholischen Königen, dann von schwarzen, später braunen und letztlich von einer rot-schwarz-Freinderlnwirtschaft aufgepustete Nichts rund um das Oktoberfest und 2 Fussballvereine - diese Ansiedlung in der Hochebene leistet sich jetzt Kunst im öffentlichen Raum.
Promotet wird das von alten Bekannten: ECC Kohtes Klewes, eine der idealtypischen New Economy Agenturen. Die haben schon Intershop hübsch geredet. Wenn man die KulturreferentinLydia Hartl mal von der Nähe gesehen hat, mit den Ungleichmässigkeiten im Fazialbereich, die ungerechterweise nicht das häufige Versagen in der Politik gegraben haben, zusammen mit der nicht gerade gertenschlanken Erscheinung - dann merkt man, dass die von ECC KK ihr Handwerk nicht verlernt haben. Das Bild der Referentin bei hier - www.ortstermine-muenchen.de - ist so lebensnah wie Intershop beim Kursziel 600 Euro.
Promotet wird das von alten Bekannten: ECC Kohtes Klewes, eine der idealtypischen New Economy Agenturen. Die haben schon Intershop hübsch geredet. Wenn man die KulturreferentinLydia Hartl mal von der Nähe gesehen hat, mit den Ungleichmässigkeiten im Fazialbereich, die ungerechterweise nicht das häufige Versagen in der Politik gegraben haben, zusammen mit der nicht gerade gertenschlanken Erscheinung - dann merkt man, dass die von ECC KK ihr Handwerk nicht verlernt haben. Das Bild der Referentin bei hier - www.ortstermine-muenchen.de - ist so lebensnah wie Intershop beim Kursziel 600 Euro.
donalphons, 00:46h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 26. April 2004
Räder rollen für den Frieden
Es sind die letzten ihrer Art. Man hört sie schon von weitem, weil der Motor unrund klingt und brummelt, wie ein alter K-Gruppen-Sack, dem man sagt, dass es vorraussichtlich nichts mehr wird mit der Weltrevolution. Sind sie erst mal vorbei, ist da dieser seltsame Geruch, der wohl mit den seltsamen Schwaden in Zusammenhang steht. So gesehen, hätte es die Lackierung mit den diversen Aktionsort´-Aufschriften gar nicht gebraucht

Dazu läuft Reboot FM. Eine PDS-Altlast schwadroniert von Gegenöffentlichkeit, und von der Notwendigkeit der staatlichen Kunstförderung. Und überhaupt sei die Jugend heute so grauenvoll apolitisch, da muss der Staaat was unternehmen (da muss der Staat die Penunze für all die endgeilen subversiv-politischen Projekte der PDS-Freunde rausrücken, meint sie), um endlich ein anderes Bewusstsein zu schaffen.
Der Tag ist schön. Die Sonne lächelt vom Himmel. Nur der Peace-Bus schnorchelt Gestank in die Atmosphäre, und der Äther hallt wieder vom Gekeife der politisch Bewussten. Bald biegt der Bus ab, und der Moderator sagt, dass Reboot bald abgeschaltet wird.
Das war´s dann mit der Revolution, für´s erste.

Dazu läuft Reboot FM. Eine PDS-Altlast schwadroniert von Gegenöffentlichkeit, und von der Notwendigkeit der staatlichen Kunstförderung. Und überhaupt sei die Jugend heute so grauenvoll apolitisch, da muss der Staaat was unternehmen (da muss der Staat die Penunze für all die endgeilen subversiv-politischen Projekte der PDS-Freunde rausrücken, meint sie), um endlich ein anderes Bewusstsein zu schaffen.
Der Tag ist schön. Die Sonne lächelt vom Himmel. Nur der Peace-Bus schnorchelt Gestank in die Atmosphäre, und der Äther hallt wieder vom Gekeife der politisch Bewussten. Bald biegt der Bus ab, und der Moderator sagt, dass Reboot bald abgeschaltet wird.
Das war´s dann mit der Revolution, für´s erste.
donalphons, 00:03h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 24. April 2004
Gleich mal das mit dem TM ausprobieren...
™
Update: Ahhhhh :-)
Update: Ahhhhh :-)
donalphons, 23:07h
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Bilder aus einer armen Stadt.
Für Menschen, die nicht dauerhaft in Berlin a. d. Spree leben, und deren Weg sie dann nicht in den Kosovo oder den Norden Afghanistans bringt, sind die Nachrichten über die Verelendung Berlins nicht überaschend.
Die Eingeborenen sehen einfach die Zeichen nicht, glauben an die Beständigkeit und das leidliche Funktionieren der Dinge. Solang sich die verbliebenen Mieter im Quartier 206 noch die Aussenbeleuchtung leisten können, is ja jut wa.

Solange man noch die Erde aufgräbt und Highways in die Tiefgaragen betoniert, müssen irgendwo auch die passenden Auros sein. Selbst wenn die nicht da sind, kommen sie schon noch. Zwangsweise; ist ja ein Nobelhotel. Und im Westen soll es nobel noch geben - nur stellen sich die Einheimischen nicht die entscheidende Frage: Was sollten Noblen die in Berlin?
Es gibt gerade mal soviel Armut in Berlin, wie zu viele Hotelbetten. Wahrscheinlich wäre es besser, die Verwaltung der Arbeitslosen einzustellen und sie einfach mitsamt Sachbearbeiter hier einziehen zu lassen.

Und solange den Säufern die Kohle noch reicht, um nach eins noch ein paar Flaschen Bier zu kaufen, solange die Preise bei den Nutten die Strasse runter konstant bleiben und der Bund weiter zahlt, ist alles wunderbar, für Berkliner Verhältnisse.
1945 soll es weitaus schlimmer gewesen sein. Sagen Berliner, die es mitgemacht haben. Na denn prost.

Die Eingeborenen sehen einfach die Zeichen nicht, glauben an die Beständigkeit und das leidliche Funktionieren der Dinge. Solang sich die verbliebenen Mieter im Quartier 206 noch die Aussenbeleuchtung leisten können, is ja jut wa.

Solange man noch die Erde aufgräbt und Highways in die Tiefgaragen betoniert, müssen irgendwo auch die passenden Auros sein. Selbst wenn die nicht da sind, kommen sie schon noch. Zwangsweise; ist ja ein Nobelhotel. Und im Westen soll es nobel noch geben - nur stellen sich die Einheimischen nicht die entscheidende Frage: Was sollten Noblen die in Berlin?
Es gibt gerade mal soviel Armut in Berlin, wie zu viele Hotelbetten. Wahrscheinlich wäre es besser, die Verwaltung der Arbeitslosen einzustellen und sie einfach mitsamt Sachbearbeiter hier einziehen zu lassen.

Und solange den Säufern die Kohle noch reicht, um nach eins noch ein paar Flaschen Bier zu kaufen, solange die Preise bei den Nutten die Strasse runter konstant bleiben und der Bund weiter zahlt, ist alles wunderbar, für Berkliner Verhältnisse.
1945 soll es weitaus schlimmer gewesen sein. Sagen Berliner, die es mitgemacht haben. Na denn prost.

donalphons, 04:34h
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