Sub500

Ich bin zufällig über eine Zahl gestolpert.

Das durchschnittliche Rad in Deutschland geht für 557 Euro über die Theke, wenn man EBikes herausrechnet. Für die werden abnorme Summen bezahlt, aber das durchschnittliche Rad ist - billig. Und vermutlich nicht gut. Würde man den Median nehmen und die Ausreisser nach oben damit für eine realistische Darstellung schwächer gewichten, sitzt der durchschnittlche Deutsche auf einem Rad von weniger als 500 Euro.

Und was bei der Caritas hier so reinkommt, bestätigt meine Einschätzung. Ein Rad über 1000 Euro auf 20 Gurken, bei denen sich das Schrauben in der Regel kaum lohnt. Einfach, weil die Ersatzteile und die Arbeit zu teuer wären. Das ist es aber, was sie Leute kaufen. Weil sie für ihr altes Oparad 100 Euro Nachlass bekommen und das neue Rad die richtige Farbe hat. Und neu ist. Bleischwer, billig, schnell zusammengefrickelt - aber eben neu.

Aber was könnte man tun, würde man statt dessen ein gutes Gebrauchtrad erwerben?



Das ist momentan das Unbeliebte, das Billige, das Unnachgefragte. Eines dieser gut 10, 15 Jahre alten Alurennräder. Alu riecht heute nach Einstieg, Alu ist billig. Alu ist kein Stahl und nicht alt genug, um vintage zu sein, Alu ist verhasst, selbst wenn es aus einer Manufaktur wie Viner kommt.

Ein Viner Pro Team. Vor 15 Jahren hätte man für so einen Rahmen seine Seele der Stasi verkauft. Mit Campagnolo Veloce mit 10-fach Schaltung.

256 Euro. Kaum gefahren. Ein wenig habe ich es schon umgebaut, eine XTR-Dreifachkurbel und andere Pedale für 50 Euro, ein anderer Sattel für 20.

Für die bleischweren Vueltaräder habe ich leichten Ersatz daheim, der 100 Euro kostete. Der Lenker wird noch ausgetauscht, enteder gegen einen leichten von Deda für 10 Euro oder einen FSA Pro Wing, ein immens teures Stück, das ich für 40 Euro bekam.

Die abfallenden Teile würden sicher auch wieder 70 Euro bringen. Es wäre also zwischen 400 und 500 Euro. Damit ist es dann aber auch wieder voll bergtauglich, und damit kommt man auch nach Meran. In zwei Tagen.

Was mit einem neuen, durchschnittlichen Rad undenkbar wäre. Und früher mit meinem Körper auch, aber ich trainiere heftig.



Mit einem anderen sub500-Rad aus Italien. Aber das wäre hierzulande nicht so billig.

Mittwoch, 24. August 2016, 22:37, von donalphons | |comment

 
Mein erstes Rad in der freiheitlich demokratischen Grundordnung war 1994 ein MTB Winora, gebraucht für 120 DM, neue Schutzbleche und Batterielampe dabei. Gefahren im Stadtverkehr bis etwa 2012. Das nächste ein gebrauchtes MTB Trek, Alu, für wahnsinnige 350 €, nützt ja nüscht, es war halt gerade da. Ist noch in Gebrauch, abwechselnd mit dem gepimpten Batterierad für Herzlahme, aus unbenutzten Teilen zusammengebaut 2015 mit Zeug von 2011, daher günstig.

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Gratulation, Sie haben die höchste Form der Existenz eines materiell sorgenfreien Menschen erreicht - den Snobismus.

Nein, ich bezweifle nicht, dass Sie sehr viel von Fahrrädern verstehen.

Von Rennrädern. Und deren bestimmungsgemässen Gebrauch.

Von Gebrauchsfahrrädern und deren Nutzung durch den Durchschnitts-Radfahrer allerdings - eher weniger :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Grins...
sehe ich genauso.

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In Studentenzeiten
hatten meine damalige Lebensgefährtin
(danach Frau und jetzt immer noch Frau)
mein 26er Kommunionsrad geteilt.
Keine Ahnung, wie das hieß.
Es war rot und hatte 3 Gang.
Es war ein Herrenrad
und meine Frau ist sehr sehr viel kleiner als ich.
Das wurde geklaut. Ja, wirklich!
Danach kauften wir für sie ein Brennabor,
Sie sehen, ich liebte und liebe meine Frau,
und für mich ein Kaufhausfahrrad für 200 DM.
Weiß-hellblau. Mit fünfgang.
Das Brennabor steht immer noch in der Garage
und das weißblaue ist erst vor 8 Jahren
gegen ein Firmenfahrrad getauscht worden.
Es hat diese NuVinci-Schaltung.
Und diese Unplattbar-Reifen.
Das ist HIER wichtig.
Natürlich ist es schwer.
Und hat einen noch schwereren Sattel.
Der wiegt glaube ich allein 2 Kg.
Ist aus Holland und bequem.
Filou würde mich, glaube ich, verstehen.

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Es könnte doch auch sein, dass jemand mal aus dem Alltag ausbrechen möchte - und das geht mit so einer Biligschleuder kaum. Ausserdem sind die nicht billig, wenn sie nach 7 Jahren ersetzt werden müssen, weil sich die Reparatur nicht mehr lohnt. Auch das ist eine Frage der Alltagstauglihkeit.

Mein Alltagsrad ist übrigens ein 1982er Mondia aus der Schweiz mit Shimano 600 Gruppe, 2 Gepäckträgern und Schutzblechen. Unverwüstlich. Gekauft für 120 Euro, so viel man für die nicht passenden, früher verbauten Lenkerschalthebel bezahlen würde.

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Unser Don Alphonso hier ist ungefähr so snobistisch wie meine Vorfahren, die immer ordentlich gezimmerte Möbel wollten. Die waren bzw. sind dann aber auch das eine oder andere Jahrhundert in Gebrauch, wenn auch mit ein paar kriegs- und kinderbedingten Schäden.

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Don, ich hatte in meinem Leben genau zwei Fahrräder - mit 14 ein Hercules Männerrad, mit 40 ein Continental. Beide das, was man in der Kleidungsbranche "mittlere Qualität" genannt hätte - keine wirklichen Billigteile, aber ebenso keine Premiumräder. Das eine hat 1975 etwa 650 DM gekostet, das andere war 2003 ein begrenztes Sonderangebot einer belgischen Supermarktkette für 500 Euro.

Gehalten haben das eine (bei unregelmässigem Gebrauch) 25, das andere (bis heute) 15 Jahre. Mehr brauche ich einfach nicht - weshalb ich das Fahrradbashing aus Sicht eines exaltierten Bergfahrers (Sie) nicht verstehe. Und deshalb eine Runde gelästert habe.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Wenn ich mich hier in der Normalo-Nachbarschaft so umgucke, was für Räder vom wem wie viel bewegt werden, komme ich zu dem Ergebnis, dass das vielgeschmähte Baumarktrad für diese Zielgruppe gar nicht mal die allerdümmste Option ist - selbst wenn das stimmt mit den 7 Jahren. Aber hier fährt genug Billigzeug herum, das deutlich älter ist. Man muss ja leider sagen, dass höherpreisige Markenräder oft auch nicht mehr halten, was sie versprechen. Die beste Freundin von mademoiselle793 bekam im Frühjahr eine nigelnagelneue Gazelle, und da habe ich nach vier Wochen schon den ersten Rost gesehen.

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Gazeele produziert nicht mehr in Holland, das hat mit der alten Firma nichts zu tun.

Wo ich es immer deutlich sehe: Total verrostete Billigschrauben.

Miserable Innenlager - früher gab es da kaum Probeme, heute sich sie nach 2000km oft Schrott.

Brandgefährliche Federgabeln, die auf den Holmen schräg aufrosten.

Neuerdings: Billige, lebensgefährliche Scheibenbremsen.

Das alles ist natürlich dem Umstand ngeschuldet, dass Räder komplizierter werden, aber da wird dann den Leuten Zeug angedreht, das nicht dazu da ist, die Aufgabe zu erfüllen.

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@mark: das ist halt der Punkt. Klar macht es mehr Spaß, ein gutes Rad zu fahren. Aber zumindest in der Stadt ist es doch so: die Räder stehen immer draußen, sie sind nach 7, 8 Jahren unabhängig von der Qualität auch nicht mehr schick, und bei einem sichtbar teuren Rad steigt nur die Diebstahlsgefahr.

Ich für meinen Teil halte es so - vor ca. 7 Jahren ein Rad für 1100 EUR gekauft, und für 150 EUR Schlösser obendrein. Das sieht mittlerweile nicht mehr so aus, als ob der Fahrraddieb da die zum Knacken 20-25 Minuten investieren möchte. Einmal im Jahr ist es beim Händler, der für bis zu 150 EUR Gesamtpreis machen kann, was er für notwendig hält, damit es wieder ein Jahr läuft. Ist vermutlich total unwirtschaftlich, aber damit fahre ich - auch in wortwörtlicher Hinsicht - bisher ganz gut meine 7000km im Jahr, überwiegend Stadtverkehr im Stop-and-Go-Betrieb, bei (fast) jedem Wetter.
Ich vermute aber, alle 3 Jahre ein 500 EUR Rad und dann eben keine oder kaum Reparaturen täte es auch.

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@Don:
Okay. Wenn das Ihre Intention war - Zustimmung. Ich habe mir vor Kauf meine letzten Rades neugierigkeitshalber mal angesehen, was die Kaufhausabteilung sonst so verkaufte: Mehrheitlich Mountainbikes im Preisbereich zwischen ca. 180 und 300 Euro. Und obwohl ich blutiger Laie bin - auf viele der Räder hätten mich keine zehn Pferde bekommen.

Wenn ich der Stiftung Warentest glauben darf, gibt es bspw. ordentliche bis gute City-Gebrauchsräder (ohne spezielle Schnäppchenangebote) bereits zu Marktpreisen von 600 Euro.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ja - wenn sie nicht allzuviel und robuste Technik haben, also funktional mehr oder weniger auf dem Stand von vor 40 Jahren sind. Dann geht das. Aber die üblicherweise verkauften Treckingräder werden über Gangschatung und Komfort verkauft, und das ist dann entweder teurer oder schnel kaputt.

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Okay. Danke für die Erklärung - ich kenne mich bei dem Thema absolut nicht aus und bin dann dabei auch raus .

Gruss,
Thorsten Haupts

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Man könnte das Viner günstiger ertüchtigen. An die Ultegra 3-fach passt ein 24-er Blatt. Das bekommt man von Stronglight für einen Zehner. Hinten geht noch eine 12-28 Kassette, damit hat man das Maximum rausgeholt was diese Anlage kann. Wer noch mehr Untersetzung braucht macht sich ein 9-fach MTB-Schaltwerk mit langen Arm hin (SGS), dann gehen auch Kassetten bis 36 Zähne.

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@pudelfriseur:
Ich überlege, mein Koga mit der 3fach-Ultegra noch weiter zu tunen, da ich krankheitsbedingt nicht mehr so viel Druck auf die Pedale kriege. Mit Blick auf die Variante mit dem 24er-Blatt hat der Schrauber meines Vertrauens die Stirn gerunzelt. Standardmäßig ist das mittlere Kettenblatt bei der 3fach-Ultegra ein 42er, und von da aus ist der Sprung runter auf 24 doch ziemlich groß, da müsste man evtl. runtergehen auf 39 (oder 38 mit entsprechendem Stronglight-Kettenblatt) .

Ich war in Sachen MTB-Kurbel am Rennrad zunächst auch eher skeptisch, aber ich bin das eine oder andere mit XTR bestückte Rad des Hausherrn gefahren und fand das doch sehr komfortabel. Und sooo viel fehlt einem Freizeitfahrer wie unsereinem nach oben raus dann doch nicht, selbst wenn das große Kettenblatt "nur" ein 44er ist.

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Es ist aber ein 4-Kant-Innenlager mit 111mm. Das einzige, was da ausser der 900er XTR passt, wäre eine frisierte 7410 Dura-Ace, weil die gekröpft ist, mit Stronglight-Adapter. Die XTR meines Vertrauens hat 48-36-24 vorne und 13-29 Campa hinten. Wenn man mit Gepäck und hier zu 40% bergauf fährt, braucht man kein 53-12. Dazu kommt dann noch die 5mm längere Kurbel. Im Vergleich zu meinem ersten Jaufenpassrad bedeutet das, dass ich die Strecke, die ich das erste Mal mit 3 Umdrehungen zurückgelgt bhabe, jetzt mit mehr als vier Umdrehungen machen kann.

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@Don: Ist es jetzt doch ne Campa-Kurbel? Für Dreifach hatten die doch 115mm Achslänge.
@Mark: Ich bin kürzlich mit nem 26 auf einer 6603 den Glockner hoch, hinten mit 34z. Schaltprobleme gibts schon, da das mittlere Blatt keine Steighilfen hat. Gehen tut das schon. Allerdings waren da noch 4 Taschen mit Zelt&Gepäck mit drauf. Aktuelle MTB-Kurbeln tun sich auch schwer mit <24z.

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Antrieb...
Bei Radplan Delta gibt es Sugino 3fach mit 46/34/24.
http://www.radplan-delta.de/antriebe/antriebe.html
Nicht verwandt etc. aber mit positiven Erfahrungen.
Ciao, Desillusionierter

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Ich kenne mich mit MTB-Komponenten (nicht zu reden von Touren- und Trekkingzeugs) gar nicht aus. Das Leih-MTB, mit dem ich vorigen Herbst auf Gozo rumgefurcht bin, hatte vorne sogar nur 22, wenn ich das richtig gesehen habe, hinten dürften es 32 gewesen sein. Zelt und Gepäck hätte ich damit trotzdem nicht rumwuchten wollen, denn auch wenn die höchste Erhebung der Insel keine 250 Meter über Meeresspiegel liegt, gibt es da einige fiese Anstiege von über 25 Prozent. Da hatte ich grad die Chemo hinter mir und mit einem halbwegs normal übersetzten Rennrad hätte ich die Inselumrundung nicht geschafft ohne paarmal abzusteigen und zu schieben.

Aber man staunt eh, was technisch alles geht. Das 600er-Arabesque-Schaltwerk am Eroica-Rad schaltet einen Kranz bis 32 ohne nennenswerte Zicken.

NACHTRAG @desillusionierter: Kann die Empfehlung mitunterschreiben. Habe mir dort für das Velo de Mercier eine Sugino-Kompaktkurbel für klassischen Vierkant nebst den zugehörigen Kettenblättern LK 110 besorgt. War im Vorfeld nicht so sicher, ob das alles so passt, wie ich mir das vorstelle und bin da gut beraten worden.

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Merkel-raus-Rufe beim Schwejk in Prag. Tsstststsss. Kein Fahrrad involviert.

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wollten ja nix sagen, aber.

mit snobismus hätte das alles eher wenig zu tun? eher mit imer noch verhandener unkenntnis und laienhaftigkeit?

alles, was hier über die räder steht ist - ohne allzusehr zu werten, lediglich eine teilbare meinung zu haben, bestimmt weitestgehend richtig.

aber, man hört das aber kommen, bevor es da ist, aber die technik ist in aller regel wenn nicht völlig unbedeutend, so doch nur 30%. 70% machen die trainingsumfänge aus, oder noch viel mehr.

800 h im jahr ("ambitionierter, hüstel amateur", so sagt man wohl) bei z.b. 27 km/h strasse flach macht 21.600 km. und da zählt man eher die ketten, als etwas anderes. und auch der umwerfer dürfte schon mal shimano 105 sein, eben weil die entscheidenden gramm material fürs kleine geld mehr dran wären.

und auch irgendwelche 622-23 von der decathlonwand für 12 euro das stück wären nicht falsch, weg wäre eben eh weg.

grad so, wie sich die laien unter den schützen wohl viel zu viel über ihre waffen unterhielten, oder vor und nachteile selbst laborierter munition. der staatliche profischarfschütze schösse aber jeden tag hunderte von schuß, mit vielen waffen? und schwiege eher zur waffenfrage? auch schon mal etwas peinlich berührt?

wer sich also nicht über trainingsumfänge, spiroergometrtie u.ä. pausen, entlastung, regeneration usw. unterhielte, der wäre immer noch? - anfänger?

und natürlich ist das ein tolles rad ganz da oben, leicht und gerne teil man die vorgestellte meinung, grade, weil man es eben mit dem kompromissen genauso hält ... (nicht: hielte).

neulich mit einem ex-profi zur see unterhalten (ging mit ende 40, gerne genommen, da "int. krisenerfahren" ins akw, "bereich sicherheit")- früher in den 1970gern und -80gern bis zu 18 monate am stück draußen - emden-baton-rouge-panama-los angeles-schanghai (via großkreis)-hongkong-chile-panama-hamburg-kirkenes-rio de janeiro--nicaragua- usw..

und mit dem kurz gesprächsweise kurz die arc "atlantic-rally for cruisers" (segeln) erwähnt - betretenes schweigen von dessen seite - zu recht, *g*. 20 oder 24 tage mit einem segelboot einmal über eine atlantikteiletappe statt 20.000 ps dauernd - und auch schon mal maschinenschaden auf hoher see, "kolbenziehen mit auf dem atlantik bei windstärke 9, wir hatten nämlich immer resevekolben dabei, auch wenn die 1,2 meter im durchmesser sind. und klar wird die ganze hauptmaschine gestoppt, da legt sich der pott quer zur dünung, und man ist froh, wenn man in 12h alles wieder gut zu hat, neuen kolben drin". ein profi halt.... und jederzeit gerne wieder.

hüstel, vor allem aber unbedingt freude am fahren!

.... wer den berg nicht sähe, hätte noch nicht sehen gelernt? http://tinyurl.com/gu7b4cr - der zimmerberg war gemeint, kleiner scherz.

nachtrag: ein bekannter durfte neulich mal unter betablocker radfahren im labor. ergebnis: bei 200 watt 15 puls/minute weniger, als früher, *g*. ob das aber auch gesund ist? und schon mal merken für die zukunft.

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Mein Vater wollte mir mal was Gutes tun und ein neues Rad kaufen. Er ging mit mir in den Baumarkt! Nein, sagte ich, wenn das die Summe ist, die du loswerden willst, dann lass nach einem gebrauchten gucken. Und: Ich fand ein (wie ich inzwischen weiß) uraltes Columbusrad mit gemufftem Stahlrahmen und (wie ich inzwischen weiß) allerlei historischen Komponenten für 160 Öre. Inzwischen fahre ich es seit 10 Jahren, habe den Rahmen einmal sandstrahlen und pulverbeschichten lassen (es sieht jetzt besser aus als so manches Neurad), und es wird regelmäßig vom Fachmann gewartet. Wieviel Geld ich da inzwischen reingesteckt habe, weiß ich nicht, habe aber bislang keinen Euro bereut. Ein bisschen schade ist nur, dass aufgrund des Alters des Rahmens technisch vieles nicht machbar ist. Aber es fährt sich so toll, dass ich es niemals hergeben würde.

https://hafensonne.wordpress.com/2016/03/13/sonntag/

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