Hört nicht auf sie. Hört mir zu.

Also, ganz in Ruhe: Ich betreibe zwei Blogs, Stützen der Gesellschaft und Deus Ex Machina, die bei der FAZ laufen, Diese beiden Blogs habe ich selbst entwickelt und weitgehend autonom betrieben. Es war wie normales Bloggen, nur halt mit FAZ-URL. Was gestern mitgeteilt wurde, ist ganz konkret, dass die FAZ diese beiden Blogs unter faz.net nicht mehr betreiben wird.

Die besondere Form meiner Autonomie innerhalb der FAZ und die Struktur als Einzelautorenblog erlaubt es mir aber auf der anderen Seite, die Blogs woanders wieder aufzumachen. Das ist nicht neu, es gab wegen der maroden Kommentarfunktion die Blogs schon einmal alternativ extern. Die Entscheidung der FAZ, die Blogs nicht mehr unter ihrer URL fortzuführen, heisst also nicht, dass ich aufhöre, die Blogs füllen. Ganz im Gegenteil.

Was den Ablauf der Entscheidung angeht, möchte ich nicht indiskret sein, aber es gibt ein paar Dinge, die ich berichten kann. Blogs bei der FAZ sind immer eine Frage der Engagements, sei es, dass Redakteure das wirklich gern machen, sei es, dass Externe eingekauft werden, weil jemand mit ihnen ein Konzept umsetzen will, oder sie ein Konzept anbieten, das spannend erscheint. Im letzteren Fall, also bei mir, ist es dann so, dass es jemanden gibt, der das genau so will und auch durchsetzt, oft auch gegen Widerstände. Normalerweise ist diese Person ein leitender Mitarbeiter. Bei mir war es zuerst frank Schirrmacher persönlich, der das gegen die Widerstände im Haus durchgesetzt hat. Ich habe das zu spüren bekommen, als ich nach dem ersten Treffen nach Hause gefahren bin, mit dem Versprechen, dass alle kein Wort sagen, bis es so weit ist - und dann einer der vielleicht 7, 8 wirklich eingeweihten Leute die Nachricht beu Peter Turi durchstieß. Der Verräter muss, als ich noch nicht das Haus verlassen hatte, schon die Nachricht rausgeschickt haben. Es wurde nie bekannt, wer das gemacht hat. Aber es mag illustrieren, was für ein Balanceakt diese Arbeit oft ist.

Es gab immer wieder Konflikte, wie das nun mal so ist, einige wirkten sich auch so auf das Blog aus, dass die Verwerfungen offensichtlich wurden - jemand hat gegen Schirrmachers Willen etwa angeordnet, einen Beitrag zu löschen. Das wurde rückgängig gemacht: Es war halt Schirrmachers Entscheidung. Über die Jahre hinweg wurde aus dem Herausgeber, von dem ich so viel Schlimmes gehört hatte, jemand, für den ich durch das Feuer gegangen wäre, und der auf der anderen Seite zu mir gehalten hat.

Wie wichtig das war, lernte ich, als es zu einem Wechsel in einer leitenden Position kam und der Neue offensichtlich mal zeigen wollte, was er alles so kann. Er beschloss, Deus zu schliessen, und machte es tatsächlich, als ich protestierte. Ich habe dann bei Schirrmacher interveniert, und Schirrmacher entscheid: Es geht weiter. So eine Zeitung ist nun mal keine basisdemokratische Schwatzbude, sondern ein mitunter recht robuster Gutshof mit klaren Hierarchien. Auch das habe ich überlebt, einfach, weil jemand oben das genau so wollte.

Schirrmacher starb, ich bot die Einstellung der Blogs an, weil: Ohne Schirrmacher und seinen Einfluss machte das keinen Sinn. Ich bot die Kündigung aber dem neuen Digitalchef Blumencron an, und der hatte ganz andere Ideen: er sah das vorhandene und das kommende Potenzial meiner Arbeit. Er wollte die Blogs. Bezeichnenderweise gab es im Feuilleton damals einen Wechsel zu einem Interims-Herausgeber, und der überlegte, ob man überhaupt Blogs haben wollte: Blumencron setzte sich ein. Das war das dritte Überleben, ohne Blumencron wäre ein halbes Jahr nach Schirrmachers Tod wahrscheinlich Schluss gewesen. Gutsherrnhof halt. Wer das nicht mag, sollte kein derartiges Projekt machen. Schirrmachers Blogideen waren in der Redaktion nicht gerade populär, und wenn Blumencron bessere Blogger gefunden hätte, hätte er sie auch genommen. Das sind halt strategische Überlegungen, mit denen es läuft, oder nicht. Das war auch immer klar.

Blumencron ist gegangen, warum auch immer, sein Nachfolger hat offensichtlich die Notwendigkeit meiner Blogs im Vergleich zu neuen Experimenten nicht mehr gesehen. Manchmal klappt der Übergang, manchmal klappt er nicht, das hat nichts mit Links oder Rechts oder Sympathie zu tun, sondern einfach mit der Frage der Führung und der Ziele. Es reicht in einem derartigen Umfeld schon aus, wenn in der Leitungsebene keiner mehr ist, der sich explizit dafür stark macht und es auf seine Kappe nimmt: Dann ist es halt vorbei.

Als ich angefangen habe, hatte die FAZ neben den Stützen noch das immens erfolgreiche Netzökonomenblog, das ähnlich gute Zahlen wie ich lieferte. Dessen Autor hat das Blog eigenständig neben seiner normalen Arbeit aufgebaut, und ist später zum Focus gegangen, zufällig zwei Tage, bevor ich nach Frankfurt fuhr. Ich habe da in kleinerer Runde von damaligen Onlinern gesagt, dass das ein herber Verlust ist - die Antwort lautete, der Autor hätte hier halt mit dem Blog nicht genug Rückhalt gehabt, dann sei das halt so. Blumencron hat einiges an dieser Mentalität geändert, aber man sieht da auch recht schön: Arbeitseifer und Leistung sind nicht zwingend die Kriterien, nach denen Entscheidungen zur Förderung getroffen werden.

Und dass sich nach Blumencrons Abgang einiges ändern würde, war gerüchteweise schon Anfang Dezember zu hören. Zu Schirrmacher und Blumencron hatte ich einen Draht, diesmal eben nicht, und so hat man sich eben auf eine Neuorganisation der neumedialen Spielplattform geeinigt, und wollte etwas anderes versuchen. Ob das klug ist und die FAZ nach vorne bringt, weiss ich nicht. Der Unterschied zu den meisten anderen geschlossenen Blogs ist halt, dass die FAZ 9 Jahre Aufbau eines richtig gut laufenden Blogkleinnetzwerks bezahlt hat, mit sehr anhänglichen Zielgruppen und einer immensen Debattenkapazität - und andere jetzt nur noch ihre URL da einfügen müssen, wo bis zum 31. März noch FAZ steht. Ich kann mich jedenfalls über einen Mangel an fairen Angeboten und Solidarität nicht beklagen. Es gibt also formal kaum Grund für mich, etwas zu beklagen - die FAZ war bislang sehr, sehr fair und gut zu mir, woanders wären diese Blogs erst gar nicht entstanden, und sie haben sehr viel überlebt. Ich hatte immense Möglichkeiten, und vermutlich werde ich in Zukunft auch nicht gerade schlechter gestellt sein. Es gibt daher keinen Grund für einen Shitstorm gegen die FAZ.

Ausser diejenigen, die jubeln.

Zum Beispiel der Dresden-RAF-Witze-Macher, Twittermobber und Grünenpolitiker Matthias Oomen, der bei der FAZ als Pöbler mit seiner ganzen Geschichte, die sogar manche Grünenpolitker abstösst, nur zu gut bekannt ist, und über den ich in Absprache mit der Leitung bei der FAZ schon geschrieben habe. Oomen ist ein trauriges Beispiel für das, was aus der grünen Partei teilweise geworden ist, ein totalitär denkender Haufen, der explizit versucht, andere um den Job zu bringen - wenn es so wäre, hätte ich Oomen längst verklagt:



Oomen - der m.W. nicht die geringsten Kontakte in die FAZ hat - ist mit dieser aus der Luft gegriffenen Aussage ein Freund der Verschwörungstheorie und Scharfmacher, der seine Follower aufhetzt, gegen andere Andersdenkende vorzugehen. Ich hin aber auf der anderen Seite der festen Überzeugung, dass keine Redaktion mit einem Funken Resthirn vor so einer Figur und seinem Gefolge einknickt. Das Unangenehme ist natürlich, dass die FAZ so jemand wie Oomen auch noch aufwerten würde, wenn sie auf diese Aussage einginge. Es bedeutet aber, dass hier zumindest ein Verdacht gefüttert wird, die Entscheidung könnte etwas mit einem Twittermob zu tun haben, und die andere Seite wird dann natürlich rebellisch und vermutet ein Einknicken vor den Hetzern - wo gar keines ist.

Eine andere Person mit haufenweise Zeit für Kampagnen im Netz ist die Feministin Christina Dongowski, nach Eigenaussage Ghostwriterin aus Baden-Württemberg und seit ein paar Monaten auch freie Autorin im Feuilleton der FAZ, Frau Dongowski freut sich über die Entscheidung, mein Blog einzustellen. Mit ihr plaudert eine in Schweden lebende Refugeeaktivistin (?), die mich erst verklagen wollte, Antwortmails der FAZ an sie bei Twitter veröffentlichte, und mich beim Presserat nach Eigenaussage angezeigt hat, über neue Blogkonzepte bei der FAZ. Und ansonsten lässt Dongowski auch ihrem Hass auf mich freien Lauf - ich habe, zugegeben, mal über eine ihrer Bekannten ein ebenfalls vorab abgesprochenes Stück geschrieben, das damals gesessen hat.



Da reden also eine Denunziantin eines FAZ-Mitarbeiters und eine Frau, die ihre bisherigen paar Beiträge bei der FAZ doch recht deutlich in den Vordergrund gestellt hat, öffentlich über einen Kollegen, dessen Platz, die neuen, geplanten Experimente und wie sie da ihren Anteil für ihre politischen Überzeugungen vom linken Rand bekommen können.

Diese Aussenwirkung ist natürlich verheerend. Weil der Eindruck entsteht, man könnte das einfach so machen, mal sich bei Twitter zusammensetzen und dann der FAZ sagen, was man gern hätte. Der eine Twitterpromi sagt, man habe den Don erlegt, die andere dahergelaufene Dauerpöblerin bespricht mit einer Mitarbeiterin der FAZ die Neuausrichtung der Experimente. Leute, die sich wirklich mit den Vorgängen auskennen, machen extreme facepalmimg dazu. Ich bin offen gesagt froh, dass Frau Dongowski bald keine Kollegin von mir ist, und ich kann nur sagen, dass intern sehr ruhig über die weiteren Schritte gesprochen werden wird. Was im Netz los ist, entspricht nicht den internen Vorgängen. Es sind nur ein paar Wichtigtuer. Aber die erwecken eben mit einigen anderen zusammen den Eindruck der gelungenen politischen Einflussnahme.So ist das aber nicht. Es gibt keinen Grund für einen Shitstorm, und keinen Grund, diesen Leuten und dem Eindruck, den sich bewusst erwecken wollen, auf den Leim zu gehen.

Ansonstengeht irgendwo weiter. Das ist alles. Ich würde meine Arbeit dort bis zum 31. März gut und in kollegialer Atmosphäre weiter machen, und kein Gebrüll da draußen trägt irgendetwas dazu bei. Also bitte: Ruhe. Alles andere hilft nur der falschen Seite und wertet sie auf. Solche Leute ignoriert man, so lange es eben geht.

Mittwoch, 7. März 2018, 21:00, von donalphons | |comment

 
Ich denke, die Kommunikation war, sagen wir mal, unglücklich.

Statt eines Tweets hätte ein erklärender Beitrag von z.B. Knop mit der Ankündigung neuer und der Beendigung laufender Formate und Erläuterung der Motive sicher deutlich weniger Aufregung und VT hervorgerufen.

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Mei, manchmal geht es halt nicht optimal aus. Kann passieren.

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Immer wieder belustigend, das ausgerechnet professionelle Kommunikatoren (vulgo Journalisten) sich mit der Kommunikation in eigener Sache so schwer tun.

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- gelöscht -

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@first_dr.dean Ich wollte damit eigentlich nur andeuten, dass ich zwei Zeilen auf Twitter etwas dünn finde. Ein bisschen mehr Rahmen, ein paar warme Worte zum Abschied, eventuell ein Ausblick auf die Zukunft der FAZ-Blogs. Den erwartbaren Reaktionen des einschlägig bekannten Publikums entgegenwirken. Mit Informationen.

Abgesehen davon halte ich das auch für einen eher normalen Vorgang. Knop braucht ein Spielfeld, auf dem er sich in seiner neuen Rolle beweisen kann, und wählt die Blogs-Plattform. Das nutzt er, um ein paar alte Zöpfe (sorry, Don) abzuschneiden. Vermutlich geht es da auch um interne Ränke. Nicht ungewöhnlich für eine Redaktion/einen Verlag.

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Da kann ich nur sagen
ganz der höfliche Mann, den man kennt. Chapeau. Und: Happy Trails.

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Noch besser wäre es, hätte die FAZ selbst solche nüchterne Erklärung geschrieben. Solange die leider still ist, werden die gezielten "Gerüchte" im DeppenKindergartenmedium weitergehen.

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Das dachte ich mir. Führung nach Gutsherrenart - und Sie hatten keinen mentor mehr (yep, hat irgendjemand ernsthaft dem Management-Neusprech geglaubt, das liefe heute anders?).

Wird allerdings nicht geholfen haben, dass über Sie laufend Beschwerden eingingen. Manager mögen keinen Ärger. Und ich vemute, Verlagshäuser ticken da nicht anders, als andere Unternehmen.

Viel Erfolg, wo auch immer, wünscht,

mit freundlichen Grüssen,
Thorsten Haupts

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Danke für die Info
- Und alles Gute für die Zukunft!

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Gern geschehen.

Die Beschwerde ist der Beifall der Dummen und Intoleranten, sage ich immer.

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Cui bono? Pekunia?
Na ja. Es ist kaum nachvollziehbar, daß ein Chef so wenig Selbsterhaltungstrieb hat, einen derart erfolgreichen Blog abzustoßen. Rechter Alfons hin oder her.
Da steckt doch etwas anderes dahinter.
Das Gerücht geht um, daß die FAZ plane, Staatsgelder anzuzapfen. Ein Recherchenetzwerk von ARD und SZ gibt es ja schon; da dürfte Geld fließen.

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Es ist kaum nachvollziehbar

ROFL. Sowas können nur Leute ablaichen, die absolut keine Ahnung von der real existierenden Welt grösserer Unternehmen haben.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Die SZ hat jetzt als Heft abgeschossen und die Leute haben Neon draus gemacht. So etwas gibt es immer wieder.

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Staatsgeld würde die FAZ womöglich schon nehmen, wenn das eine Pleite abwenden würde. Aber die Vorstellung, man würde in vorauseilendem Gehorsam Don Alfonso absägen in der Hoffnung auf Staatsknete irgendwann, scheint mir doch ziemlich weit hergeholt.

Man könnte auch eine andere Lesart in Erwägung ziehen: Es trifft ja auch Gumbrecht, man könnte also sagen, da wird jetzt die Ära Schirrmacher offiziell beerdigt, und jemand anderes versucht jetzt, dem Laden seinen Stempel aufzudrücken. In so einem Unternehmen überhaupt nichts ungewöhnliches.

Wenn man sich in Frankfurt nach dem Vorbild des SZ-Rechercheverbunds künftig mehr mit den Öffis ins Benehmen setzen wollte, dann hätte man vor allem Hanfeld feuern müssen.

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Hahnfeld?
Womöglich ist er der nächste?
(Gründe wird man finden; siehe das, was gerade dem Don passiert)

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@kdm:
Ich bin da nicht so drin in der Hellerhof-Astrologie, aber ich hatte immer den Eindruck, der sitzt ganz gut im Sattel.

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mark793
Vorauseilender Gehorsam... na ja, ich würde es Vorbereitung einer Fusion nennen. Und da muß man eben das Portfolio bereinigen.
Don generiert Leser und Geld; aber die Staatsknete wäre wahrscheinlich noch viel mehr.
Akif Prinicci wies darauf im Zusammenhang mit Bertelsmann bereits hin.
Wenn man sich de Verlustkurve der ehemaligen rechten Zeitungen anschaut, ist leicht zu extrapolieren, ab wann der Pleitepunkt erreicht ist.
Und das "Kulturgut" Zeitung wird garantiert irgendeine Förderung erfahren können. Der deutsche Kino-Film wird ja auch schon fleißig mit GEZ/Steuergeld finanziert

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Wer einen pöbelnden Dreckspatzen wie AP ernsthaft als Argument heranzieht, wird hier üblicherweise nicht mehr ernstgenommen.

Servicekommentar.

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@axl0506: Nein, das scheint mir - einstweilen - zu weit hergeholt. Wenngleich ich zugestehe, dass Medienhäuser einen Rettungsschirm (oder eine Presseförderung nach österreichischem Vorbild) nicht ablehnen würden, wenn es hart auf hart kommt. Es ist aber eine völlig falsche Vorstellung, ein Haus wie die FAZ würde wie ein monolithischer Block und immer nur strategisch operieren, vielmehr gibt es da unterschiedlichste Fraktionen und Gefolgschaften. Ich sehe es eher so, dass da sowohl Online als auch im Feuilleton neuere Leute versuchen, dem Unternehmen ihren Stempel aufzudrücken, und die jetzt gestrichenen Blogs sind nun mal ein Erbe der Ära Schirrmacher und von Blumencron. Gumbrecht, dessen Blog nun auch über die Klinge springt, war kein Regierungkritiker und hätte im Prinzip auch weiterhin gut in die redaktionelle Linie des Feuilletons gepasst, aber er war der Doktorvater von Schrirrmacher, und darauf wird jetzt keine Rücksicht mehr genommen.

@ThorHa: Ich pflege Argumente nicht unbedingt an meiner Sympathie zu ihren Urhebern zu messen. Wenn in "Mein Kampf" beispielsweise drinstünde, dass es nachts für gewöhnlich dunkel wird, dann wäre die Beobachtung nicht deswegen falsch, nur weil sie von Hitler kam. Oder wenn mir im Fall von Prinicci die Tonalität oft nicht genehm ist, dann muss ich deswegen aber nicht unbedingt von vornherein alles für falsch halten, was aus der Ecke kommt.

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Mark und Thor
Mh, es ist wohl nicht zu klären. Daß in (noch) großen Redaktionen jemand seine Marke hinterlassen will, ist aber nur zu verständlich. Dumm bleibt die Entscheidung, einen Don zu schassen. Wie blöd muß man sein.

Pirincci: Ein Dreckspatz mit einer falschen Meinung kann inhaltlich niemals recht haben!

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Mark, das kann jeder halten, wie er möchte. Kein Vorwurf an den, der das anders als ich sieht.

Nach meiner Lebenserfahrung lohnt sich ab einer bestimmten Dichte von Erniedrigungs- und Verachtungsvokabeln aus der sprachlichen Gosse auch inhaltlich zu selten das lesen. Oder diskutieren.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Leseerfahrung
Einfach mal denm kleinen Akif lesen. Widerliche Sprache, erstaunlicher Inhalt

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- gelöscht -

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Vulgär. Bestätigt nur die Vorurteile gegenüber der Rechten.

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Oomen
Zum Thema Oomen: Du schreibst "der bei der FAZ als Pöbler mit seiner ganzen Geschichte, die sogar manche Grünenpolitker abstösst, nur zu gut bekannt ist"...

Ist Dir und der FAZ bekannt, dass Oomen [hihi...]

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https://twitter.com/faz_donalphonso/status/971655652568387585

Habe herzlich über den Hashtag gelacht!

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Ich finde, Feministinnen sollten das wissen.

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Manchmal geht es sich halt nicht aus
Immerhin waren es dann 9 Jahre - ich glaube, es gibt wenige Zeitungsblogs, die wirklich so lange am Markt sind. Dass die FAZ jetzt mit dem neuen Podcastboom mitziehen möchte, verständlich. (Ob man dann noch von einer Blogplattform reden kann, wenn jetzt auch Blogs nochmal als Podcast aufgearbeitet werden? Hmm.)
Jedenfalls: Viel Glück beim Erkunden von neuen Ländern. Manchmal ist das gar nicht so schlecht.
Ad Astra

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Danke für die Klarstellung. Die in Schweden lebende Dame führt sich ja auf, als hätte sie den Finsterling Don Alphonso persönlich zu Fall gebracht. Das schien mir ein wenig unwahrscheinlich, aber in diesem Internet sind die Selbstdarsteller ja mitunter nicht so leicht von den tatsächlich agierenden Personen zu unterscheiden, und was weiß ich schon? (Ich habe da auf Twitter vielleicht ein wenig überreagiert, und falls ich Ihnen damit in die Quere gekommen bin, bitte ich um Entschuldigung.)

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Falls sie mal einen Hauptwohnsitz in Deutschland hat, kann sie das in aller Breite nochmal gegenüber Rechtsverständigen darlegen.

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Ach, die Zustellung funktioniert in Europa mittlerweile ganz gut, und wenn sich justiziable Äußerungen an einen deutschen Empfängerkreis richten...
Bei so Hysterikern ist halt immer der Streisand Effekt zu bedenken, bzw. da wird dann gerne solange Geschrei gemacht, bis die selber glauben, sie hätten einen erzeugt.

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es gibt aber kein einheitliches Recht zu dem Thema.

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Fehleinschätzungen in D und bei der FAZ
Es ist wirklich verwunderlich, wie solch massive Fehleinschätzungen auf hoher Führungsebene eintreten können.

Für Deutschland möchte ich nur die noch lange nicht bewältigten, wenn überhaupt zu bewältigenden Probleme der Migration nennen.

Ich mag nicht im Detail kritisieren, lediglich symbolhaft bemerken, dass seit 2015 etwa eineinhalb mal soviel Einwohner wie die Stadt Köln nach Deutschland kamen, künftig jedes Jahr neu etwa soviel Einwohner wie Mainz oder Erfurt oder Oberhausen hat.

Jeder kann sich vorstellen, was das an Infrastruktur, Wohnungsbau, Belastung für Bildungseinrichtungen usw. bedeutet.

Nichts davon wurde anscheinend bedacht.

Nun, führende Mitarbeiter der FAZ hätten sich denken können, nein müssen, dass solch eine Knall auf Fall Entscheidung oder zumindest dürre Verkündung eines vielleicht nach längeren Diskussionen gefällten Entschlusses solch eine Wirkung hervor rufen wird.

Man schau sich nur mal an, wer da so alles jubiliert, ich jedenfalls ließe mich nicht gerne von jenen zu dieser Entscheidung bejubeln.

Da solche Reaktionen abzusehen waren, sage ich, was Don Alphonso nicht sagen wird:

Ein vollkommenes Versagen der dafür Verantwortlichen.

Ich hoffe, es findet sich eine wohlgesonnene und feine Umgebung für das Weiterführen der Blogs. Mir wurden sie zu einer Art späten Heimat.

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Danke für die Klarstellung!

Wenn es die Blogs als eigene Seite geben soll, dann schlage ich vor, Sie besorgen sich Domains ohne *.de und erledigen die Registrierung auch im Ausland, eMail über getrennte Domains und/oder Provider dann sind sie nicht unereichbar, wenn mit der Hauptdomain etwas sein sollte.

Wenn Sie das Blog mit einer geeigneten Software (z.B. gohugo.io ) als statische Seiten (mit ggf. dynamischen Kommentaren anlegen, wird es für ...interessierte Kreise... wesentlich schwerer, Sie mit DDoS aus dem Netz zu treten.

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Ich bin ja nur ein kleines Licht in der Lkw-Fachpresse, konnte aber mit meinen Thema Anhängertechnik 25 Jahre bei einem Verlag mein Geld verdienen. Übrigens ohne jeden Vertrag.
Alle anderen Angebote, mit höchstkomplexen Vertragsentwürfen, wurden von meinen Gewerkschafts-Rechtsbeiständen als Schrott bezeichnet. Darunter Springer Fachpresse und ETM/Dekra.
Der D.A. ist nun mal ein Sonderfall. Er fährt heute wie bekloppt Rennrad, morgen Schlitten, übermorgen krault er die Katze oder beobachtet die soziale Segregation am Tegernsee. Dinge, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben.
Warum bleiben Leute wie ich, mit einem recht begrenzten - aber interessanten - Tätigkeitsfeld in so einem blog hängen? Einmal, weil er von Ereignissen berichtet, die mir völlig fremd sind. Zum anderen ist er in der Lage, das zu sein, was Adam Smith den "unpredictable spectator" genannt hat.
Nun, wer auch was auch immer bei der FAZ den Vertrag (so es einen gab) gekündigt hat: zunächst ist die Form (Twitter) unangemessen. Wenn man einen Vertrag kündigt, bedarf es in der Regel der Schriftform.
Der nächste Aspekt ist die Kurzfristigkeit. Im üblichen Verlagsgeschäft hält man sich an die drei Monate. Ich vermute, die Verlagsseite hatte Angst, drei Monate mit beißendem Spott zugekübelt zu werden. Wir haben es ja alles Kommentariat von Haupts (Erzreaktionär) bis Braun (Salonbolschewist) mit allen wirklichen Schattierungen und Wirklichkeiten von Lebenswandeln zu tun. Und das hat sich bis auf einige wenige Ausreißer immer vertragen.
Diese Reichhaltigkeit habe ich für mich immer als Lernprojekt verstanden, weil ich viele andere Lebenszusammenhänge nie kennenlernen konnte.
Wer so ein Projekt abbricht, weiß zu wenig über gesellschaftliche Realitäten, die hier immer thematisiert wurden.

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Aber Herr Braun, wo lesen Sie denn heraus, dass der Tweet die Kündigung war (die Mitteilung an den Vertragspartner über die Kündigung war)? Ich bitte Sie.
Unsere Firma schickt Boten. :-) Die dir notfalls quer durch die Republik hinterherreisen, bis sie dich gefunden haben.

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Die Kündigung kam ganz sicher nicht über Twitter. Da konnte auf Twitter jemand nicht das Wasser halten ;-)
Erfolg bringt Neider mit sich und die wirds auch bei der FAZ geben.

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Alles hat ein Ende nur die Wurst hat drei
Reichhaltigkeit der Perspektiven war der Reichtum der STÜTZEN und von DEUS - und die schärfere Polarisierung der Verzweiflung, wie man den gesellschaftlichen Karren aus dem Dreck bekommt, macht die Diskussion schwieriger.
Genauso wie es linksgrün phrasendreschende Sozialromantiker und abgedrehte Extremfeministinnen gibt, gibt es auch den komplementären niederbelichteteten rechtsdrehenden Grantler, ein Typus, von dem leider nicht wenige bei Don Alphonso aufgeschlagen sind, und die Lesbarkeit der Kommentare beschränkten.

Die grösste aktuelle Gefahr einer gewinnbringenden gesellschaftlichen Diskussion sehe ich in dem Technik-Overkill der modernen Medien, schnelle, radikale, aggressive Statements, die eine nüchterne Abwägung der Handlungsoptionen vor lauter Beiss- und Abwehrreflexen extrem erschweren.

Die massgeblichen Akteure sind oberhalb des ganzen Mediengezerfes angesiedelt - und das "Volk" kreischt wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen.

Dieselgift, Vermögenssteuer, Migration, Staatsverschuldung - man kann sich nach Belieben aufregen - und es wird völlig folgenlos verpuffen. Korporiertes Wirtschaftswachstum sticht alles.

Mal schauen, wo Ihr Blog, Don Alphonso, weitergeht - es war - nicht zuletzt durch die repräsentative Netzadresse, eine der spannendsten Adressen zwischen Buch und Tweet.

Ich denke, der Verlust wird auch für die FAZ schmerzlich sein.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleibe neugierig auf die Zukunft.

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Du warst eine Zierde für die FAZ. Wodurch ich auch wieder zur häufigeren Lektüre des Blattes bewogen wurde. Mal sehen, ob Bannas, Hanfeld, Lübberding das auch alleine reißen.

Dir natürlich auch künftig alle besten Wünsche!

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Vielen Dank.

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Sehr geehrter Don,
Erst durch Twitter bin ich auf Sie gestoßen, Ihre Texte haben mich immer schon sehr interessiert und begeistert. Die Verwerfungen unserer Gesellschaft zeichnen sie durch ihre Worte sehr gut in plastische 3D Bilder. Seit 2 Monaten befinde ich mich in einer Sinnkrise aufgrund der aktuellen Entwicklung in unserem geliebten Heimatgebiet (darf man noch Heimat oder gar Deutschland schreiben?) und der aktuellen Politik. Ich habe gelitten wie ein Hund der geprügelt und an der Kette gehalten wurde. Sie machen mir jedoch Mut und geben mir die Zuversicht das wir diese Verwerfungen überwinden werden und es wieder Heimat wird. Ihren Blog habe ich jetzt schon mal in meinen Lesezeichen gespeichert. Vielen Dank für Ihre Arbeit. Mit freundlichen Gruß Thomas Geib

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Zusammengefasst ...
... es geht weiter.

Beruhigend.

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Blog
Sehr geehrter Don,

Welch eine fadenscheinige Kündigung nach 9 erfolgreichen

Jahren und dann würdelos per Twitter.

Besser lassen sich die Würdelosgheit dieser Herren nicht
Darstellen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zukunft in der Sie auch
weiterhin Ihren Blog erfolgreich bringen können.

Besten Dank für die vielen Stunden die ich mit dem
Lesen ihres Blogs verbrachte.

Alles Gute

Madala

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Immer wieder: Twitter ist nicht die reale Welt
Wir müssen uns immer wieder sagen: Twitter (wie auch die anderen "sozialen" Medien) ist nicht die Welt - es ist lediglich eine Spielwese, die Katzenbilder, Selbstdarsteller und Psychopathen ans Licht spült.

So wie Don Alphonso schreibt, hatte er mit der FAZ einen guten Vertrag auf Augenhöhe. Und wenn man nach rund 10 Jahren geschäftsmäßig nicht mehr zusammen will oder kann, dann ist das ein völlig normaler Vorgang, der weder etwas mit Twitter-Pressure-Groups noch mit einem Anschlag auf die Meinungsfreiheit zu tun hat.

Menschen wie Don Alphonso sind Stehaufmännchen - wir werden weiter von ihm lesen.


PS.: Vielleicht hat Don Alphonso jetzt auch mal Zeit, sein virtuelles Wohnzimmer hier und die veralteten Links aufzuräumen...

PPS.: Sich (zu Recht m.E.) über linke Bomber-Harris-Fans beschweren und selbst RAF-Bomber-Bildchen auf seinem Blog zu posten, hat auch ein G'schmäckle...

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Korrektur:
"a-soziale Medien"

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"Es geht weiter..."
Das rettet meinen Tag!

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Es gibt nichts zu sehen ...
... bitte gehen Sie weiter.

Ohne weitere Insiderinformationen zu haben klingt das ehrlich gesagt nach ganz normaler Konzernpolitik in Deutschland: Wir haben einen erfolgreichen, aber recht exzentrischen Blogger, der nach neun Jahren (!) und mehreren Management-Wechseln seinen letzten Sponsor und damit seinen Schutz verloren hat. Und jetzt trennt man sich halt und einige Leute holen ein paar alte Rechnungen raus. Leider alles ganz üblich.

Gut für Don, dass ihm die Markenrechte an den Blogs gehören, das ist ehrlich gesagt unerwartet.

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Nu dann eben demnächst hier, Don Alphonso...
Ihre faire Behandlung der FAZ-Vorgänge spricht für Sie, und ich kann die Hysterie und den vorauszusehenden shitstorm nicht verstehen, wie ohnehin auch nicht wenige der Kommentatoren, die jeden Ihrer Beiträge zu Merkelbashing, Kulturpessimismus, Fremdenschelte etc. nutzen.

Ich bin erst einmal froh, daß Sie weiter bloggen werden.

Da Sie ja so schön über die FAZ sprechen, kann ich mich ja nun offenbaren als einer, der einige Interna ebenfalls kennt (nicht die Ihren, aber auch ich war eine Zeitlang ganz in Schirrmachers und Ranickis Nähe) und kann gut nachvollziehen, was Sie über die Umgangsformen dort geäußert haben. Auch ich kann sagen: man war gut zu mir, großzügig, anständig, ehrlich, und (seitens einiger Herren des Feuilletons), auch ungewöhnlich offen, was 'Seilschaften' u. Ä., und deswegen meine Zukunft dort, betrifft.

War eine gute Zeit, aber ich bin froh, nicht unbedingt dort festgewachsen zu sein.

Machen Sie einfach weiter, ich freue mich, von ihnen zu lesen.

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Also ich lese die Blogs, weil sie vom Autor Don Alphonso geschrieben werden und nicht, weil sie bei der FAZ sind und ich werde sie auch weiterhin lesen, wenn es woanders weiter geht.

Vielleicht soll die Persönlichkeit des jeweiligen Autors in Zukunft hinter der Marke FAZ zurückstehen, sodass die Leser mehr an die FAZ und weniger an den Autor gebunden sind? Spekulation, ich weiß. Aber es wirkt ein wenig so.

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Dankesformel
Dennoch wäre auch bei der begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Zeichen bei Twitter eine Dankesformel nach neunjähriger Zusammenarbeit möglich gewesen.

Ohne klingt es seitens der FAZ wie ein Nachtreten oder unverhohlender Freude für die Beendigung der Zusammenarbeit.

Schade, aber vielleicht ist dies auch im Mediengeschäft so üblich. Man profitiert schließlich auch vom Leid anderer Leute mit einer "Story".

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Das stimmt, von einer kleinen verlogenen formwahrenden Dankesformel wäre Faz.net in der Tat kein Tampon aus dem Tutu gefallen. - Nach über 200 Blogs, 100000 moderierten Kommentaren, 3000000 echten Zugriffen, neun Jahren.

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Wenn Sie in Journalismus formale Höflichkeit erwarten, werden Sie auf allen Ebenen enttäuscht.

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Interessant...
...wie es läuft im Verlagsstadl. Hat der Don denn das zurücktreten nötig? Ich lese die Blogs von Ihnen gerne, bisweilen mit Schaudern . Immer ein Licht im Grau des FAZ RSS Feeds, wenn auch manchmal die mich amüsierende schnöselige Arroganz etwas über die Stränge schlug. Ganz auf der anderen horizontalen politischen Ebene stehend kann ich nur sagen: Der Blick von außen täte so manchem gut. Und: Was scherts ne deutsche Eiche, wenn sich ne Sau dran schabt.

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Also aus einer anderen Welt betrachtet, in der die Herrschaften hier in der Regel keinen Verkehr habe, wenn dann höchstens top secret, verstehe ich eine Angewohnheit an ihnen, die sie gerne hervorkehren einfach nicht. Sie sind doch sehr gut im austeilen und hinlangen, eine Eigenschaft die sie durchaus auszeichnet, wogegen es keine großen Einwände gibt. Sie klug und gut gebildet wissen wie weit sie die Meinungsfreiheit ausreizen können. Da muss ich mich bei der FAZ bedanken dass ich ihre Schreibe gratis lesen konnte. Bei ihnen natürlich auch aber sie wurden ja eh entlohnt für ihre Mühen.

Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist ihrer permanenter Seitensprung vom Täter zum Opfer oder vom Handelnden zum Behandelten . Ist da jetzt ein bewusster Kunstgriff, um ihre Leserschaft bei der Stange zu halten und ihren Marktwert zu steigern, was ihnen ja mit der Art wie sie die Angriffe gegen sie aufbereiten durchaus gelingen mag, oder ist das doch eher was Tiefenpsychologisches aus der Emotionen heraus. Das liegt ja in der Natur der Sache und ist ihnen sicherlich völlig bewusst, das sie sich eine Gegnerschaft herbei schreiben. Das wollen sie ja so. Davon lebt ihre Schreibe größtenteils. Das ist ihr roter Faden im Werk. Hier sie auf der Sonnenseite des Lebens und dort der getriebene Rest, der durch den grauenhaften Nebel der gebeutelten Mittelschicht watet, immer mit einem Bein im Ikea-Grab. Ihre Angriffe gehen oft weit über eine Kunstfigur hinaus. Die verschwindet dann hinter den Angriffen. Sie schreien in den Busch der Frauen hinein und die brüllen zurück. Wegen zwei Tanten die a bisserl twittern machen sie jetzt den Märtyrer und ihre Leserinnen nehmen ihnen den nur zu gern ab. Genau das gelingt mir nicht. Der Kunstgriff geht mir dann zu weit, weil sie tatsächlich schon fürchterliche Sachen über Frauen geschrieben haben. Wären da einige Damen nicht angepisst und würden ihre Schreibkunst nicht persönlich nehmen, dann würde mit denen ja was nicht stimmen.

Anders gesagt. Würden sie gegen die Schattenwelt, also meine Kaste, der Abgehängten und Ausgeschlossenen, ihr Ding so gnadenlos durchziehen, müssten sie irgendwann Bayern verlassen oder Personenschutz anfordern. Dann wären sie tatsächlich das Opfer dass sie gerne und immer wieder vorgeben zu sein. Nix für ungut. Nicht dass sie mich jetzt falsch verstehen und sich bedroht fühlen. Ich habe naturgemäß keine Ahnung wie der Medienbetrieb funktioniert und kenne ihre tatsächlichen Absichten nicht. Das ist nur meine Sicht von weit außen auf diesen Diskurs.

Schade das ihr Blog eingestellt wird.

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Kleine Korrektur:

weil sie tatsächlich schon fürchterliche Sachen über Frauen geschrieben haben

Er hat fürchterliche Sachen über eine kleine Blase ganz bestimmter Frauen geschrieben.
Würde er sich ständig schlecht über "Frauen" im allgemeinen äussern, könnte ich jetzt nicht kommentieren, ich wäre dann weg.

Warum andere Frauen als die explizit angegriffenen diese Angriffe persönlich nehmen, weiss ich nicht. Wird einen Grund haben.

Ihre Kritik an Dons ausgestellter Dünnhäutigkeit teile ich :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Zuerst mal: Fast alle Gastautoren waren Gastautorinnen. Und Sie können ja mal schauen, wie leicht es sonst so ist, bei der FAZ etwas auf so einer Plattform unterzubringen.

Dann: Mir sind die Ungleichheiten voll bewusst und natürlich schreibe ich so, dass sie überdeutlich werden. Das heisst weder, dass ich sie wirklich gut finde, noch dass ich sie privat ausbauen will. Ich halte HartzIV für einen Sündenfall und die Reallohnschere für einen Skandal. Und ich schreeibe so, damit man mal über solche Themen auch reden kann, aber halt nicht in der üblichen Sozialtrieferei.

Abgesehen davon gibt es nicht nur in meiner Schicht echtes Geschmeiss, sondern weiter unten sind auch echt miese Charaktere. Und sollte da jemand dann in Angst leben - mei. Ich wünsche keinem was Schlechtes, aber helfen werde ich dann auch nicht.

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Frauen
Ich bin auch eine, habe schon viele Blogs von Don Alphonso gelesen und mich nie angegriffen gefühlt. Das liegt vielleicht daran, daß mir die spezielle Sorte von Frauen, über die der Don hin und wieder berichtet, ebenfalls unsympathisch ist. Wenn, dann würde ich mich von jemandem angegriffen fühlen, der mich mit denen in einen Topf werfen wollte.

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- gelöscht -

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"fürchterlich" ?
Besser: er hat passendes über einige fürchterliche Frauen geschrieben.

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@dr. dean: Dazu passend
von twitter
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Marcus Aurelius
‏ @TheStoicEmperor
4. März

Debate is now largely impossible.

Most do not listen to arguments.

They listen for signals of shared affiliation.

If they get the right signals, they listen.

If they get the wrong signals, they object.

Argument without signalling is something they can't interpret at all.
---

Ziemlich akurate Beschreibung. Ein - nicht nur deutsches - Problem: Die meisten Medien sind, entgegen ihren bekundetem Absichten und ihrer Selbstwahrnehmung, aktiver Teil dieses Spiels.

Aber dieser spezifische Teil des Problems erledigt sich wohl durch Zeitablauf.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@ThorHa
Gutes Zitat, danke, trifft genau.
Was mich da mehr stört ist aber, dass jenseits dieses Problems nirgends Land in Sicht zu sein scheint, da dies ja alles mit grosser demokratischer Begeisterung so abläuft…
Wo kann da noch ein Ausgang aus diesem Zustand sein, wenn sich die grosse Masse dort ganz prächtig von einer der beiden Seiten vertreten fühlt?

Ja, sicher werden noch viele der gängigen Medien absterben, was angesichts der absurden Qualität ja nicht nur unerfreulich ist, aber was kommt nach? Es muss dabei ja auch quantitativ gedacht werden, Splitter Medien bleiben ohne Konsequenzen. Und der grosse Rest?
Die einen gehen zu den politisch Korrekten, den pseudo links/grünen, und die anderen gehen zur gerade erst an ihrem Beginn stehenden… nennen wir sie mal „Trumpismus“-Fraktion, die sich einen Dreck um Fakten und Wahrheiten scheren.
Und die Auseinandersetzungen finden auf Twitter statt? Und werden dann durch die Zahlen der Likes entschieden?

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@tdv:
dass jenseits dieses Problems nirgends Land in Sicht zu sein scheint

Im Moment nicht. Das sortiert sich alles gerade in grossem Masstab neu. Ausgang völlig offen.

Und ich bewundere erneut die Weisheit des Fluches:
"Mögest Du in interessanten Zeiten leben".

Gruss,
Thorsten Haupts

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wie zutreffend!
Sie beide fassen dies in Ihren Beitraegen exzellent zusammen.

Ich habe den Eindruck, dass der Umbruch von Democracy zu "Democrazy" global im vollen Lauf ist (sorry auf Deutsch kann man das nicht so griffig formulieren).

Das Ergebnis ist offen - Land ist nicht in Sicht.

Hat jemand einen Plan oder ist das die Folge der allgem. Verbloedung auf allen Ebenen?

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ThorHa: Ja, ich nehme an, dass ich mich auch zumindest ein klein wenig unbehaglich fühlen würde, wenn ich in DE etwas ausser Cash besitzen würde. Ich kann ihr Gefühl daher durchaus nachvollziehen. Und durch die sogar in meine Augen etwas extreme Wandlung des Landes fühle sogar ich einen gewissen Verlust and…. Heimat?
Die scheint mir gleichermassen so gar nichts mehr mit dem Land zu tun zu haben, das vor 50 Jahren mal die 67er, bzw am anderen Ende des Spektrums, die RCDSler geplant hatten.

…und Hossinger: Natürlich kann man noch lange nicht absehen ob ich nicht doch tatsächlich all die Jahre Recht hatte mit meiner Annahme/Befürchtung, dass das einzig wirkliche Problem tatsächlich die allgemeine Verblödung sein wird.
Immerhin scheinen aber mittlerweile die ersten Anzeichen dafür ja nicht mehr zu übersehen sein.
Ich persönlich würde jedem, der eine klarere Sicht auf die Dinge haben will empfehlen, schnellstens zu begreifen, dass die Einteilung in Rechts und Links mittlerweile aber so was von obsolet geworden ist…

Auch Don Alphonsos plötzliche Trennung von der FAZ ist, vielleicht auch nur zufällig zeitgleich, irgendwie ein Teil eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels.
Wir haben Trump, den Brexit und die Wahlen in Frankreich, Deutschland und jetzt in Italien…
...und ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen, wenn ich gestehe, dass die Don Alphonso Story für mich unter all dem die Einschneidenste ist. Das andere wundert mich nur im Detail, aber im Prinzip nicht besonders.
Aber dann, ich bin halt ein Sonntagskind und mein Leben ist halt so.

Ich wünsche ein schönes Wochenende

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Herzlichen Dank Colorcraze

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@ThomasCgn
Don hat ein Buch veröffentlicht zu zivilen Preisen. Ich will nicht protzen - schon gar nicht hier zwischen so vielen SdG - sondern zu einem Subskriptionsmodell anregen und
meine Begeisterung ausdrücken.

Falls diese Bände entstehen und falls sie als ebook kommen, können sie für jeden erschwinglich sein.

B) ich bestehe zwar auf Leistung für Gegenleistung und annähernd marktgerechter Entlohnung gerade auch für „gleichwertige“ Leistungen, beurteile Menschen aber nicht nach Einkommen und Vermögen.

Wenn Sie am 19.1. nicht aus Prinzip oder Prioritäten kommen können, sondern weil es sich nicht ausgeht, helfe ich gerne mit einer Übernachtung aus. Wir wollen gemeinsam mit dem Don feiern. 150 sollten wir sein.

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Nicht das Allerschlimmste
Vielleicht ist die Unterstützung für das klebrige Weiter-So dem geschuldet, dass eine unbewusste Angst vor Veränderung die Lager in ihren Meinungen einschweisst.
Ein neuer Finanzcrash? Eine überlaufende Migration? Ein Zusammenbruch der exportierenden Industrie? Ein massiver Rechts- oder Linksruck?
Es ist aber genauso gut möglich, dass die angestaute Frustration über das bestehende plötzlich zu einem Paradigmenwechsel führt.

Eine Citizen-Score Gesellschaft ist allerdings noch deutlich übler als unser Weiterwursteln.

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Bleiben die alten Artikel online?
Wenn das Blog wie versprochen an anderer Stelle weitergeführt wird, bleiben dann auch die alten Beiträge der letzten 9 Jahre erhalten?

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Laut Mitteilung von heute: Ja. Und zwar dauerhaft.

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- gelöscht -

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Dauerhaft online
Verlassen würde ich mich darauf nicht unbedingt, man weiß ja nie...
Ein (oder von der Menge her sicher mehrere) Buchprojekt wäre doch eine schöne Sache und die erste Auflage sicher schnell ausverkauft. Langwierige Überlegungen zu geeigneten Weihnachtsgeschenken für Verwandte und Freunde hätten sich dann auch gleich erledigt.

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Twitter ist nicht die reale Welt
schrieb weiter oben jemand zurecht. Allerdings kann man dort interessante Einblicke gewinnen (was ich ohne Don Alphonso nicht wüßte), z. B. über die Vernetzung von linksradikalen Antifa-Aktivisten und öffentlichrechtlichen Medien: Mir hat heute jemand einen Link zu einem Twitter-Hashtag namens "Faktenfinder" geschickt, der sehr aufschlußreich ist.

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@R. Langenberg:
Buchprojekt hört sich nett an, bis man realisiert, dass 50% von Dons Blogartikeln sich wegen mannigfaltiger Bezüge auf zu ihrer Entstehungszeit aktuelle Geschichten überhaupt nicht für Print eignen, weitere 50% bedürften richtig heftiger Überarbeitung.

Online und Print lassen sich nicht 1:1 ineinander überführen, ohne heftige Verluste der gewaltigen Stärken des jeweiligen Publikationsformates.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Herr Haupts
Das trifft auf mindestens die Hälfte der Weltliteratur ebenfalls zu. Etwas Redigierungsarbeit ist natürlich trotzdem nötig, wahrscheinlich aber nicht soviel, wie Sie befürchten: Zumindest wenn die Leserkommentare (teilweise) mit hereingenommen würden (diejenigen, die das jeweilige Thema aufnehmen), denn daraus ergeben sich auch viele Zusammenhänge.

Der Kulturkampf, der ja aus meinber Sicht auch die älteren Blogs als durchgehendes Grundthema bestimmt, ist ja noch nicht vorbei und wird sicher auch noch die nächsten Jahre bestimmen. Die Relevanz besteht also weiter. Für spätere Generationen könnte die Rückschau darauf zudem von historischem Interesse sein.

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wie es aussieht hat die FAZ die Rechte an den Kommentaren. Ich habe immer frei geschrieben und bin eitel genug meinen Namen zu lesen. Und doch, Frau Langenberg, der Don spricht für sich. Die Artikel alleine geben ein E-Book, daß GRRM rivalisiert.

Schade ist es um des Don erläuternde Kommentare und Antworten.
@thorha Meinen Sie Redigieren lohnt? ich würde es als Sammlung von Aufsätzen kaufen und lesen. Mit der Suchfunktion kann ich thematisch zusammenhängend lesen oder zeitlich - je nach Lust und Muse.
Die Schreibfehler müssen bleiben.

Ja - Sie schrieben Print. Der Don selbst bevorzugt Print. Hier ist das ebook besser. Wir erinnern uns an den gepökelten Kaiser oder an die schöneren Schuhe der höheren Töchter die diese alsd Nicht-Kirchenmäuse ausweisen. Blättern will ich da nicht. Suchfunktion Trumpelt.

@Don Ein bewusster grüner Schein den der Thorha nicht und nicht will ist für ein ebook jederzeit verfügbar. Vielleicht testen Sie Satanas, Diabolos und Luzifer und nutzen die einfache E-Book Erstellung des Riesen.
100 für jedes Buch, auch wenn Sie SdG in Jahrgängen herausbringen.

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"Die Schreibfehler müssen bleiben."

Da sagen Sie was, @melursus.

Traut sich außer ihm keiner, absolutes Alleinstellungsmerkmal im deutschen Sprachraum.

Ich fürchte, unwissende Übersetzer, Lektoren oder Transskriptoren werden`s dereinst ruinieren.



Mir ist immer noch ein Rätsel, wie er mit seiner Legasthenie
neun Jahre durchkommen konnte bei der Rechtsschreibpapst- Postille FAZ.

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@ raphaela langenberg, Freitag, 9. März 2018, 00:17
Aha, also Twitter ist nicht die reale Welt? Oder zumindest dann nicht, wenn sie anderer Meinung als der Tweet sind?
Wenn der Tweet aber etwas besagt, das sie bereits glauben, ohne etwas zum Thema wirklich zu wissen, dann ist Twitter ein ganz hervorragendes Medium?

Sie merken nicht allzu viel über sich selbst, gell?

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Alter Charmeur.

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:-)))))))

Gute Nacht.

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100 Euro
für jedes Buch, möglicherweise noch für jeden Jahrgang.

Kann man machen, muß aber auch nicht sein.

Wissen Sie, ich habe lernen müssen, von 100 - 200 Euro pro Monat zu leben.

Vielleicht möchten Sie einfach bedenken, das auch Menschen wie ich gern Don Alphonso lesen und gelesen habe, auch in den Zeiten, in denen es wirklich hart war.

Und jemand, der solches erlebt hat, überlegt sich nicht nur ein-, zweimal, wofür er 100 Euro ausgibt, selbst wenn es wieder deutlich besser geht.

Ich weiß schon, das ist Ihre Welt und ich gönne Ihnen diese natürlich. Aber vielleicht haben Sie auch ein wenig Sinn für solche, die eben arg bedürftig sind.

Vielen Dank.

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@thomascgn
Ich glaube Thorha hat es oben irgendwo erwähnt. Ein Teil der Wirkung von Don Alphonsos Texten war, dass er die Energie die zur Zeit der Veröffentlichung seiner Texte herrschte, sehr genau eingefangen hat.
Zumindest etliche von denen werden deshalb im Nachhinein einiges ihrer ursprünglichen Eoirkung verlieren.
Wie "wir" Meditierer sagen, Don Alphonso schreibt seine Texte im Hier und Jetzt. Das hat mich immer sehr angesprochen und wird es sicher auch weiterhin tun, egal wo er es tun wird.

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@tdv: so könnte man es nennen, das triffts recht gut. Gleichzeitig halte ich es auch für eine große Kunst, den Gesprächsfluß immer wieder anzuregen, umzubiegen, und nicht zu sehr ins selbstverstärkende Poltern abgleiten zu lassen, ohne andere Ansichten mundtot zu machen. Das erfordert dauerhaft eine große Geistesgegenwart und Präsenz, und das so lange so stetig aufzubringen ist schon eine enorme Leistung. Ob und wie das aber z.B. auf das Zehnfache an Kommentaraufkommen skalierbar wäre, ist die Frage, die offen bleibt.
@thomascgn: ich bin jedenfalls dabei, alles herunterzuladen, wie es jetzt ist; und zwar per Hand über den Browser. Zwar interessiert manches "Aktuelle" nach Jahren nicht mehr, aber andernseits ist es auch eine Chronik des Horizonts, der sich jeweils auftat.

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Danke dafuer!
Ich habe mir einige Highlights in Wordfiles kopiert.

Mangels Zeit aber nur ganz wenige.

Gibt es eine Moeglichkeit fuer Sie die files zu teilen.

Wuerde mich natuerlich dafuer revanchieren. Wenn ich Ihre Kommentare noch richtig in Erinnerung habe, koennte es durchaus sein, das eine Flasche gutenWeins, erlesene Pralinen oder ander Spezereien durchaus nicht komplett abwegig sein sollten.
Gruesse aus dem fernen Osten

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Sind halt alles html-Dateien, die man mit dem Browser angucken kann, kein Word oder PDF (mein PDFCreator bricht oft schlecht um und verschluckt Sätze, deswegen lieber html - außerdem kann man da noch ein bißchen verlinken, so daß das Blättern wiederhergestellt wird)

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Danke fuer die Erlaeuterungen, ich bin nicht besonders bewandert in der EDV.

Meine Spezialgebiet ist F&B (food &beverage): gefressen und gesoffen wird immer und ueberall.

Zip-Dateien kann ich mit meinem Notebook inzwischen auch oeffnen, aber danke fuer die Erlaeuterung mit htm format. Wie gesagt ich habe einige Blog-Ausgaben einfach mit copy-paste in Word-files copiert und abgespeichert.

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@Herr Hossinger: ah, Essen+Trinken! -
Meine unmaßgebliche Meinung als einkaufende Hausfrau dazu: in Europa kann man damit nur noch sehr mühsam Geschäft machen, weil alles auf die vielleicht 3, 4 Platzhirschen verteilt ist (Aldi, Metro, Rewe, Edeka), die auch in andere Länder expandiert sind. Gastronomie - zumindest deutsche - geht schwer zurück, dafür gibts massenhaft Halal-Läden, und die Asiaten (Chinesen, Vietnamesen, Inder, mit paar eingesprenkelten Thais und sonstigen) scheinen auch feste Lieferketten zu haben, es gibt hier (Berlin) einige - auch richtig große - asiatische Lebensmittelläden, und bzgl. Billigfleisch, das sie verwenden, scheint das alles das gleiche zu sein. Ich habe den Eindruck, die Leute gehen nicht mehr so oft "richtig" essen, allenfalls noch Touristen.

Den gutbürgerlichen Italiener, der in den 80ern ins zur IBA neu gebaute Haus eingezogen war und seither immer da war, gibt es auch seit 4 Wochen nicht mehr.
Das war meine Zäsur, daß dann die FAZ nicht mehr wollte, verstärkt den Eindruck von Knacks. -

html und so.
Ich hab inzwischen mal reingeschaut, was ich da so runtergeladen habe, und wahrscheinlich werde ich es handhabungsmäßig nicht gut machen können, eher nur eine Index-Seite, von der aus man auf die einzelnen Beiträge kommt, und dann halt mit dem "Zurück"-Button im Browser wieder zurück. Grund: das was auf der rechten Randspalte ist, ist alles heftigst mit faz.net verwebt über diverse Javascript-Anwendungen, für eine echte "flat version", die man auch als Buch gebrauchen könnte, müßte ich das 70% Javascript im Quelltext rausschmeißen, und in allen Beiträgen mind. 6 Links ersetzen. Machbar wär das alles, aber nicht in der gebotenen Zeit, deshalb erstmal "Murkelversion händisch abgespeichert nur mit Deckblatt".

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Wenn sich jemand erbarmen will: man kann auch so was nehmen zum Archivieren von Webseiten.

Da gibt es ein Eingabefeld "Webseite mit dieser Adresse archivieren" und ein Feld "Archivversion folgender Webseite zeigen".

Das graue Knöpfchen ist pfiffig, das zieht man sich wie ein Lesezeichen in die Symbolleiste, und wenn man irgendwann später draufdrückt, macht's eine Kopie, ohne Skripte.

Gugge: http://archive.is/gO6XM.

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@fritz: kann man. Macht schöne Snapshots. Aber es crawlt anscheinend nicht, nimmt nur 1 Seite. D.h. man muß Beitrag für Beitrag durchgehen und archivieren.

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Ja, so wird es sein, colorcraze. Jeden der 200 Beiträge einmal aufrufen und aufs Knöpfchen drücken. Man braucht einen Praktikanten oder kein Leben.

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@fritz: WEICHEI!

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@colorcraze Das gilt als Ihre Zusage.

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@fritz: von mir wird es das geben, was ich angekündigt habe: ein .zip zum Herunterladen mit einem Deckblatt. Basta.

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Hochdaumen! :-)
Ich habe übrigens versucht, mir einen Überblick zu verschaffen. Was mich zu einer neuen Überschlagsrechnung nötigt: da komme ich auf 870 Stützen-Beiträge. Wtf?
Plus 350 Deus-Beiträge seit 2010, von denen grob geschätzt ein Viertel vom Alfons sind. Zusammen knapp 1000. W t f?

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> 3000 Tage, alle 3 Tage einer. Könnte etwa passen.

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Es sind zwischen 3 und 13 Beiträge pro Monat, meistens etwa 6. Da kommt schon was zusammen.

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Grossen Respept @colorcraze Herzlichen Dank

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DeuS extrahiert. Ich habe Ihre Links betrachtet @colorcraze,
Sie haben in den letzten Tagen gewirbelt.

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hmmm
dann bleibt zu hoffen, dass opportunismus nicht der neue sound der fazblogs wird.

wünsche eine abgewogene entscheidung, an welcher stelle sie ihre stimme zusätzlich in den pluralen diskurs abgeben werden

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Schade,
aber vorhersehbar.

Ihr seit völlig austauschbar, weil Ihr inhaltlich für überhaupt nichts steht.

Schön wie jeder gegen jeden Dreck wirft und nachher alle schmutzig sind.

Ihr lasst Euch von vielleicht 2-3 Dutzend leuten an der Nase herumführen und eine Gesinnungsführerschaft aufzwingen.

So bleiben die elementaren Inhalte systematisch auf der Stecke.

Aber ... das soll ja auch so sein.

Also macht mal schön weiter. Ihr werdet im hauen und im Stechen bestimmt noch viel viel besser.
Wer weiss, vielleicht beschädigt Ihr sogar irgendwann die "Anderen" mehr, als Die Euch??

Was eine Farce. Das ganze Land versinkt in der Verlogenheit und Korruption und Ihr stellt Räucherkerzen in Eurem persönlichen Schrein auf.

*lesenswert* (also nicht mein Kommentar, aber der Rest)
vlg

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Am meisten amüsieren oder langweilen (je nach Tageslaune) die kleinen Schmierfinken, die zu passender Gelegenheit auftauchen, um einem Autoren mitteilen, wie irrelevant er doch ist.

Die gesitige Verwirrung, diesen Selbstwiderspruch zu denken, geschweige denn, zu schreiben, ist auch eine Leistung :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Naja...
.. sie haben zwar Recht, aber weiter oben haben erfreulicherweise dann doch festgestellt, dass dies auf beiden Seiten so läuft....

Dass Problem ist doch eher, dass auch bei mir keine rechte Freude darüber aufkommen will, dass ich die Mitglieder dieses ganzen Zirkus auf beiden Seiten seit vielen Jahren, und wie sich nun zeigt, korrekt als den "grossen, blöden Haufen" bezeichnet habe.

Schauen sie sich nur oben den Link an, den ein ganz Schlauer zu einem Grünen(?) namens Oomen eingestellt hat... der Link ist über 10 Jahre alt!
Jeder Furz den jemand lässt ist wichtig in der schönen neuen Welt...

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Irgendwann,
wird sich mal jemand finden der ein wichtiges Thema offen diskutiert.
Alle Argumente müssen zugelassen werden.
Keine Meinungen dürfen ausgeschlossen werden.
Jeder muss seine Beiträge auch vertreten.
So ein Quatsch wie "Rechts" oder "Links", "Oben" oder "Unten" zählt nicht. Keiner hat einfach Recht, weil es "Richtig" gar nicht gibt, sondern nur Meinungen und Näherungen.

Und der Nebel wird sich sehr schnell als das lichten, was es seit Jahrzehnten ist: gequirlte Kinderkacke ohne jeden inhaltlichen Wert.

Natürlich muss man da bei einigen Leute viel Zeit mitbringen.
Bei thoha Ewigkeiten .... :-P (ich mag Sie auch nicht, aber das ist rein persönlich).
vlg

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Liquide
ist ein paar Jährchen abgelagert. Vintage Don.

Immer noch gut zu lesen.
Da würde mich sogar die Meinung Be zu interessieren.

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Auch voll gueltig, formuliert vom Don vor Jahren
"All Ihr Popkultursacklutscher,
Tripper-A-TopBranding-Eiterschlucker
und Namedroppingsaftabwichser
Ihr vollentzogenen VentureCapitalfixer,

Kreativschreibseminar-oder-so-Erzähler,
Literaturbordellier und Debutantenquäler,
InstitutsliteratHuren, Ihr promovertierten,
und drinsteckende Fäuilleklagenfurztonierten

Zukunftshoffer, Jetztversager,
Ihr rektionäres Luxuslumpenlager,
Flohrian, AKlecksa, Gähnjamin, aNedde,
Grunzer an der Popverwertungskette,

Keiner braucht Euch, niemand will Euch noch sehen.
Zum Besten der Gesellschaft mögt ihr zur Hölle gehen.
Ihr bekifften Loser, Ihr habt alle versagt."

Waere es unserioes, dies als passend auf Leute Dongski oder wie die adipoese Tante heisst, zu klassifizieren?

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Also--- Hossinger!
Ich gebe es gerne zu, "meine" Generation der 67er hat versagt, oder zumindest hat sie in der Tat den Krieg verloren. Denn was die heutigen "grümn/linken" erreichen hat mit uns nie was zu tun gehbat. Aber dass ich mich nur einem einzigen Wort ihrer Publikumsbeschimpfung erwähnt find, empfinde ich persönliche Beleidigung!
(Und nicht mal das mit dem bekifft trifft mehr zu, denn in Japan wandern sie für 5 bis 20 Jahre für Besitz, je nach Menge, in den Knast....)

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An TDV: Sie sind in keiner Weise angesprochen!
Sorry werter TDV, es tut mir leid, dass Sie sich da angesprochen fuehlen. Wenn ich Sie gemeint haette, waere ich ja auch ein Bloedian.
Ich habe mit dem Beitrag ja auch nur Don Alphonsos "Grusswort" zu diesem Blog zitiert (in Auszuegen).

Damit gemeint sind nicht Leute wie Sie, sondern die jungen Wilden und Ganzgescheiten. Ich bin, wie Sie, ein alter Haudegen, aber noch kurz vor der Rente und leider auch nicht bei den Nipponesen sondern in China, wo ich nach der Rente nicht mehr ohne weiteres Leben kann.

Ich pruefe deshalb gerade, entweder in China zu investieren oder in Tschechien etwas aufzubauen. DE wird in 10-20 Jahren nicht mehr sehr lebenswert sein.

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sehr sachliche Darstellung der Situation ...
... da aber allen hier Versammelten auch die Namen, der Ihnen "nicht so wohlgesonnenen" Personen, bekannt sein dürften, hätte ich mir das letzte Kapitel erspart. Es beschädigt den ersten Teil, der eine wirklich gute und von Sachverstand geprägte Analyse darstellt - dies sagt sich natürlich leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist ...

Glückauf
JG

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Es bildet aber den Rahmem und über diese Frau und den Umstand, wer sie ist und was siie tut, wird man auch nochmal reden müssen. Das wird hässlich, aber es muss sein.

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Hässliches gibt es
neben Anschaulichem.

Wer das Hässliche kennt, weiß anderes um so mehr zu würdigen.

Also, wenn Sie die Zeit gekommen sehen, konfrontieren Sie uns halt auch damit, wir werden es einzuordnen wissen.

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@ Thorha

Danke! - auch für den Verweis auf Twitter/Marcus Aurelius. Ich kann damit viel anfangen.

@ Don

Don
your fight
against the far right
is like a bridge over troubled water

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