Föhn

Ab 15 Grad ist offen zu fahren, und heute hatte es sogar 18 Grad hinten am Sylvensteinspeicher.










Donnerstag, 1. November 2018, 23:34, von donalphons | |comment

 
Das sind sehr schöne Fotos
Die Fönkante habe ich heute auch einige Minuten lang von unserem Balkon bestaunt. Und Deine Fotos...
Weißt Du eigentlich, dass ich noch immer nicht mit dem Rennrad am Sylvensteinspeicher war? Noch 3 Wochen Ruhe, dann …

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Es soll ja halbwegs warm bleiben, die nächsten Wochen, und es sind vielleicht 4 Stunden hin und zurück. Das können wir noch schaffen.

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Ah, das ist die Mautstraße von Vorderriss nach Wallgau, richtig? Die bin ich ja schon ewig nicht mehr gefahren :) Ich war gestern genau an der Grenze: der Föhn reichte gerade noch bis zu uns und über uns konnte man die harte Kante sehen: auf der einen Seite wolkenloser Himmel und Wärme, auf der anderen Seite bedeckt und deutlich kälter.

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Ja, einfach hinter Richtung Garmisch.

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es gibt ja vergiftete komplimente
Der gesamte Beitrag ist ein Beispiel, in dem mich die Fotos noch mehr ansprechen als der Text.
Ist nicht bös gemeint, ist ja meine Heimat.

Ein kleines Problem habe ich damit, dass bei schönstem Wetter und relativer Nähe des Ausflugszieles nicht mit dem Rad gefahren wird, sondern mit dem Auto.
Wo das Rad doch auch noch umsonst ist, auf der Mautstrecke.

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Es ist vielleicht eine kleine Kritik erlaubt
Guter Don Alphonso,

Sie schrieben, dass Sie den Diskurs wie zu alten Zeiten in den Blogs bei der FAZ wollten und dass deutlich mehr Beiträge von Ihnen bei Welt online für alle zu lesen wären als für Welt + Abbonennten.

Ich verstehe sehr gut, dass es Ihnen gut tut, hinter der Bezahlschranke zu schreiben, da Sie dort nicht mehr irre viele Kommentare zu sichten und dann auch freizustellen haben.

Ich verstehe überhaupt nicht, dass Sie so Ihre enorme Reichweite selber reduzieren.

Und ich verstehe auch nicht, dass Sie all Ihre vielen treuen Kommentatoren, denen am Diskurs gelegen war - wie zu FAZ-Zeiten - verschwinden sehen und somit den Diskurs vor die Hunde gehen sehen.

Ich finde es wirklich schade.

Da ich nicht wusste, wie ich meinem Eindruck sonst hätte Ausdruck verleihen können, halt auf diesem Weg.

Nehmen Sie es mir nicht übel, aber achten Sie halt mal auf Reaktionen. Es sind ja kaum noch Bekannte aus FAZ Zeiten zu lesen, mit denen es vielfältige und gute kontroverse Diskussionen gab.

Alles Gute wünsch ich Ihnen.

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Ja, Thomas cgn, es läuft unter der neuen Regie auf eine Fragmentierung hinaus
Die Kommentarschreiber werden vereinzelt. Sinnvoller (kritischer) Austausch ist nicht mehr so möglich.

Das ist der Fortschritt und die neue Zeit: "Ich kann mich gar nicht entscheiden, ist alles so schön bunt hier!"

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510 Kommentare @ThomasCGN

die Anordnung kann besser werden.

Wie schwierig war es teilweise bei der FAZ! Ausgelagert auf Dons zweite Seite, damit wir kommentieren konnten.

Es wird schon

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Danke für die Antworten
Ja, Herr Kief, das war ja das richtig Feine neben den Blogbeiträgen von Don Alphonso, es wurde meist ziemlich gesittet gestritten im Sinne von debattiert. Das war oft sehr weiter führend. Und fehlt leider heute.

Melursus, eine Frage hätte ich zur Einschätzung:

Bei den für alle lesbaren Blogbeiträgen von Don Alphonso kommentiert er im Vergleich zu FAZ-Zeiten eher wenig. Ist das bei den Kommentaren bei Welt+ Beiträgen auch so oder ist da möglicherweise die Zahl der Kommentare durch seine Antworten hoch.

Ich frage nicht unterstellen, einfach, weil es mich interessiert.

Ich akzeptiere den Rückzug hinter die Bezahlschranke, Don Alphonso hat ja auch einige male bei Twitter geschrieben, er wolle seinen Widersachern keinen zu einfachen Zugang zu seinen Beiträgen ermöglichen. Und ebenso verstünde ich es, wenn das mühseelige Prüfen von Kommentaren auf Rechtmäßigkeit reduziert wird. Da ist alles im Lot.

Ich bedaure lediglich, dass solche wie ich eben nicht mehr teilhaben können und das der Diskurs nicht mehr so wie bei der vorherigen Station möglich ist.

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Durch die Bezahlschranke muß man die Hose runterlassen und seine Identität preisgeben. Die bloße Anmeldung geht ja auch mit einer Wegwerfmailadresse, aber durch die Bezahlung wird der Nick mit einem existierenden Konto verbunden.

Schlecht für Pöbler die sich nicht aus der Deckung trauen. Da hat der Don schon recht. Allerdings hat sich die Onlinemedienlandschaft seit 2015 ziemlich verändert, es gibt wieder genügend Möglichkeiten sich auszutauschen.

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Von Anmelden und Bezahlschranke völlig abgesehen: die "Architektur" des Welt-Kommentarsystems ist für DIESEN Zweck eine Totgeburt. Das haben wir schon ein halbes Dutzendmal durchgekaut, es ist unbrauchbar wie ne Gabel zum Löffeln.

Dass es darüberhinaus scheiße moderiert wird oder "zensiert", ist rille, es taugt für DIESEN Zweck im Ganzen nichts.

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Die Zeiten ändern sich
Diesem Kommentar kann ich nur beipflichten - aber so ist es halt.
Ich glaube, man sollte seine Eitelkeit beerdigen, dass es auf die eigene Meinung ankäme.
Internetkommunikation ist top down - vom influencer zu seinen followern, die dann bitte schön kaufen, was gepriesen wird.

Dass Don Alphonsos besonderer liberal-konservativer Ansatz ( der sich auch ein bisschen verändert hat) in den Kommentaren gerne von augenscheinlichen AfD Sympatisanten "gekauft"/gekapert wird, ist der Lauf der Zeit.

Ich glaube, es könnten uns politisch wirtschaftlich recht aufregende Zeiten bevorstehen.

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zu Ihrer kleinen Kritik
Sie, verehrter thomascgn, wirken auf mich irritiert angesichts der "neuen" Situation. Und - wenn ich es recht verstehe - wünschen Sie sich ein das alte FAZ-Blog zurück, wo die Kommentare besser überschaubar waren und man viele alte Bekannte traf. Aber die FAZ wollte das nicht mehr - sicher zu ihrem Schaden. Und nun ist der Don mit seinen beiden Blogs Teil des WELT-Universums. Und es gibt ihn intensiv auf Twitter. Es hat sich also viel verändert, und das gefällt Ihnen nicht wirklich. das kann ich einerseits verstehen, andererseits möchte ich Sie ermuntern, sich auf diese "neue" Situation einzulassen, vielleicht auch mal dem Don "hinter die Bezahlschranke" zu folgen. Und hier - im rebellmarkt - können Sie weiter auf die "alte" Art diskutieren. Ich habe bereits eine 7 "vor dem Komma", bin also nicht mehr der Jüngste, habe aber viel Spaß an diesem dreifachen Don.

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@ThomasCGN Der Don scheint ausgelastet. Zu manchen Beiträgen schafft er einige Antworten, zu anderen nicht. Ich sehe keinen Unterschied in Bezug auf die Bezahlschranke.

Zum Thema Einloggen. Wie wäre es mit einer österreichischen oder amerikanischen Kreditkarte? Mit einer Firmenkreditkarte?

Oder Jekyll/Hyde Vernünftig und edel bei Don und die Luft ablassen bei Faz/welt sonst.

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Ich danke erneut und wirklich von Herzen für die Antworten
Vielen Dank für die Beobachtung, Melursus.

Das war ja auch etwas Besonderes, dass Don Alphonso die Debatten mittels seiner Reaktionen auf Kommentare angeregt, aber auch eingegrenzt hat.

Da scheint sich also einiges geändert zu haben und dass müssen wir ihm dann zugestehen, so bedauernswert der Wandel auch ist.

Und werter Herr Claassen, ich bin nicht irritiert, sondern wohl sortiert.

Ich habe bereits in Kommentaren sowohl bei der FAZ als auch bei der Welt dargelegt, weshalb mir das Folgen hinter die Bezahlschranke nicht möglich ist. Vermutlich lebt kaum jemand der hier Kommentierenden oder früher bei der FAZ oder derzeit bei der Welt Reagierenden von etwa 200 Euro im Monat, abgesehen von Kosten der Unterkunft. Ich mag darüber nicht jammern, ich stelle einfach fest, dass dann 10 Euro im Monat für ein Abbonnement einfach zuviel sind.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich solche 10 Euros lieber einem Physiotherapeuten zahlen würde, der sich für eine halbe Stunde im Monat meiner bald 90 jährigen Mutter annähme, sofern ich das eben erübrigen könnte.

Ich habe den ursprünglichen Kommentar in der Hoffnung geschrieben, dass es zum einen mehr frei lesbare Beiträge gäbe und zum anderen, dass die Kommentarfunktion endlich, endlich diskursfreundlicher würde.

Mir wäre der rege Diskurs wie zu FAZ Zeiten wirklich lieb.

Neben meiner Vorliebe nenne ich Ihnen noch einen weiteren Grund:

Ich habe immer wieder z.B. in der Türkei Lebende durch meine Kommentare dazu bringen können, sowohl den wesentlichen Beitrag von Don Alphonso zu lesen, aber eben auch die vielen Kommentare, einfach lockend mit meinem Kommentar (das war mal ähnlich zu Hochzeiten der Eurokrise in Bezug auf Griechenland, wo ich bei der NYT einiges kommentierte, was teilweise von der Redaktion als lesenswerter Kommentar hervorgehoben wurde. Das kann ich nun nur noch sehr selten.

Ich vermisse einfach den teils zustimmenden, teils widersprechenden, aber meist respektvollen und eingehenden Diskurs.

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müssen
ist ein Wort für Knechte, wie ein Freund gern meinte.

insofern müssen wir don auch nichts zugestehen.

Don lebt von der Schwäche seiner Follower, von eigenem Zutun, also Talent, mal ab.
Radeln, Heimat, Kranke im Netz, repetetive Themen.

Finanzielle Unabhängigkeit vorausgesetzt, würde ich auf eigener Plattform schreiben und nicht für die Tante der Bild, die die Hochschulreife auf dem nten Bildungsweg erlangt hat.

Mir ist es eh ein Rätsel, wie man sein eigenes Engagement mit Kollegen, die ganz offensichtlich Mietmäuler sind, und den gleichen Arbeitgeber haben, unter einen Hut bringen kann.

Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne jedem seinen Erfolg, aber zweifle langsam am Geschäftsmodell. Aus meiner Sicht.

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Ich sehe die Probleme auch, aber.

1. Die FAZ will nur nicht mehr, die FAZ ist auch, was das Feuilleton betrifft, im Niedergang, speziell bei der Präsentation auf der HP. Das zu erklären würde hier zu weit führen, aber selbst als Blog bei der FAZ wären die guten Zeiten vorbei.

2. Die Zahlen sind selbst hinter der Bezahlschranke besser als bei der FAZ. Das liegt daran, dass die Teste gefördert werden und nicht wie bei der FAZ in den letzten Jahren laufen, wenn es gerade keinen Redakteur stört. Man übersieht leicht, was für ein Drama das bei der FAZ teilweise gewesen ist, und die Verantwortlichen für das Drama sind da nach wie vor am Drücker.

3.Die Kommentarsektion ist ständiges Thema. Ich hoffe, das wird bald. Ich bin demnächst in Berlin.

4. Sie merken das alles nicht, aber es war ein Kraftakt, das nicht nur zu stemmen, sondern auch neu zu verankern. Will nicht sagen, dass ich ausgelaugt bin, aber die Kombination aus "bräuchte dringend ein paar Monate ohne" und "will das Ding aber nicht einfach sterben lassen" ist hart, wenn zeitgleich da draussen 1000e darauf warten, dass man scheitert.

5. Die Medienwelt steht vor einem radikalen Wandel. Meines Erachtens hat die FAZ das immer noch nicht verstanden, und wenn man sich die Zahlen anschaut, hat sie im letzten Jahr online 20% Marktanteil laut Media verloren. Bei der Welt ist das anders, die wollen überleben, und ich will das auch.

6. Going solo habe ich auch überlegt, aber ein Blog wie meines würde ohne Verlag im Hintergrund zu Klump geklagt werden. Ich habe gerade erst wieder die Stasierben an der Backe. Und es ist nicht abzusehen, dass in naher Zukunft politisch dieser Jauchegrube der Stecker gezogen wird.

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Was wäre denn so als Alternative geblieben? Die meisten Kommentatoren haben ja die NZZ favorisiert. Die hat allerdings kurz davor ihre Blogs etwas eingedampft und die Kommentare restriktiver gestaltet.
spOn? Qualitativ damals schon auf Schülerzeitungsniveau. Daß der Diez und jetzt der junge WalserAugstein aufhören zeigt nur daß die Ära der linksfühlenden Jammerlappen langsam zu Ende geht.
Welt? Die haben sich 10 vor 8 einverleibt. Die Umgebung ist toxisch, um ein Butzwort vom Jammerfemiminismus zu Benutzen.
Süddeutsche? Seit die StZ rein ist (bzw der Besitzer davon) ist diese Zeitung nur noch als Bastelunterlage fürs Fahrradschrauben zu gebrauchen. Mein Schwiegervater hatte die im Abo und kauft heute noch gelegentlich eine Ausgabe. Schade ums Geld. (Ich hatte parallel dazu die Stuttgarter, da damals noch in Stuttgart wohnend. Die Inhaltliche Überschneidung war überraschend)

Das waren die Überregionalen außer der Welt. Ofensichtlich hat poshy Poschard ein Angebot gemacht was man nicht ausschlagen wollte.

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Modalverb
der Knecht soll, der Kommentator muß sein Leben ändern

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Danke für die Erläuterungen
Über Ihren Kommentar zu der aktuellen Lage, Don, habe ich mich gefreut.
Die Medienlandschaft hat sich geändert, und den Punkt mit dem Niedergeklagt-zu-werden, hatte ich so noch nicht berücksichtigt.

Absolut logisch - Trumpf ist die stärkste Rechtsabteilung - letztlich eine subtile Grundvorraussetzung für die Konzernokkratie, in der wir leben.

Die Schildkröte, die den Kopf als erste aus dem Panzer streckt, bekommt ihn abgeschlagen. Ein politisch nicht stromlinienförmiger Gedanke, und der finanzielle und zeitliche Ruin ist vorgezeichnet.

Interressant, wie sich die Gesellschaft unter dieser Bedingung, dass es für jede Meinung einen dagegen aufstehenden Wüterich( m/f) geben wird, weiter entwickeln wird.

Man muss sich als Autor die Protektion eines auf dem Markt etablierten Players versichern.

Weiterhin alles Gute, auch wenn ich immer noch keine Lust auf ein WELT-Abo habe.

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Ich möchte erneut danken,
für den Diskurs und Austausch.

Das war ja ein feiner Teil der früheren Blogbeiträge.

Aber wie ja zu hoffen ist, könnte es bald wieder so sein, wenn auch etwas seltener, da die frei zu lesenden Beiträge eben seltener sind.

Immerhin, es kann ja besser werden.

Danke :)

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Und, guter Don Alphonso,
Sie haben einige Male seit dem Wechsel erwähnt, dass die Belastung enorm hoch ist.

Verstehen Sie meine Beiträge bitte nicht als Forderung.

Es sind Wünsche, und manche gehen in Erfüllung, andere nicht.

Ich habe gelernt, mich mit allem zu arrangieren, aber eben auch, dass man gelegentlich äussern sollte, woran einem liegt.

Tja, was soll ich Ihnen nun wünschen, vielleicht feines und kraftvolles Überleben und Überlegen sein angesichts attackierender Wüterich*xen wie auch die entspannte Ruhe, die Ihnen wohl gut täte.

Vielleicht lässt es sich ja verbinden.

Vielen Dank jedenfalls für Ihre ausführliche Antwort.

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@don, ja die Welt stellt sich bei der monetarisierung des kernprodukts (zeitung für die breite) nicht so blöd an. bei anderen häusern wird viel mit dingen experimentiert, die da nicht so nah am Kern liegen. die nächsten 5 Jahre werden da für alle ziemlich spannend.

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No. 3 & No. 4 besonders!

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ah, No. 1 heut' auch

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"Standart-Gold"
Und darunter ein Lamento über das Niveau von Abiturprüfungen.
Gnihihihi...
Oder wie Flaubert sagte: "Die allgemeine Dummheit wirkt sich auf die Individuen aus. Jeder begibt sich nach und nach auf das Niveau von allen."

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So ein altes Etikett, das sollte damals handwerklich geneigte Standartenf. in die Läden locken. Kannste glauben.

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QED, Inselbauer :-).

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Thora, "haben Sie überhaupt das Abitur?"
Zumindest das Not-Abi eines Standartenführers?
Ich frag ja nur, weil deine Beiträge immer so ledermantelig daherkommen.
Gerade heute am 9. November möchte Rotkäppchen dir und deinem halbgebildeten Gerülpse ja nun nicht gerade im Wald von Compiègne begegnen...

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Entschuldigen Sie bitte, dass ich das hier poste, die Welt wollte es nicht publizieren und ich sehe derzeit keinen anderen Weg, aber es werden eh nicht allzuviele lesen
Das habe ich zu einem Kommentar von Ansgar Grav - Der Pakt un die Grenzen anmerken wollen, es wurde seitens der Welt nicht publiziert. Ich weiß ja nicht, was da los ist, aber extrem ist mein Beitrag wohl nicht, vielleicht nicht willkommen, aber Don Alphonso hätte so etwas immer zugelassen, da es ein fragender und weiterführender Kommentar meinerseits war. Die Welt tickt seltsam.

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Es hieß, es sollten überall die gleichen sozialen Standards für Flüchtlinge wie auch für Einheimische gelten, weltweit, wenn ich das richtig verstanden habe.

Heißt das vielleicht, die Große Koalition und andere wollen, dass in Deutschland für sozial Bedürftige das soziale Netz von Venezuela und dergleichen gelten?

Es ist ja illusionär, das auf der ganzen Welt Sozialstandards, medizinische Versorgung und mehr wie in Deutschland geleistet werden können.

Wollen also CDU/CSU sowie SPD also im Grunde eine Absenkund der medizinischen Versorgung in Deutschland wie auch der sozialen Unterstützung?

Es wurde immer nur gesagt, alles solle gleiches Niveau haben, da aber Venezuela z.B. dieses trotz der enormen Erdölvorräte nicht bewirken kann, viele andere Länder ebenso wenig, kann es ja nur bedeuten, die Große Koaliton in Verbindung mit anderen Parteien will eine Absenkung des Sozialstaatsniveaus in Deutschland.

Oder verstehe ich da etwas falsch?

Korrigieren Sie mich bitte.

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Das soll heißen, daß die sozialen Standards des jeweiligen Landes, also des Landes, in das der Mensch geflüchtet ist, gleichermaßen auch für den Geflüchteten gelten. Es geht nicht darum, weltweit gleiche Sozialstandards zu etablieren, was eigentlich schade ist, da das bedeuten würde, weltweit denselben Lebensstandard zu schaffen. Aber nur ruhig Blut, das werden Kapitalisten niemals zulassen, zerstörte es doch den Kapitalismus, zumindest den Raubtierkapitalismus.

Überhaupt ist das noch das geringste "Problem" bei diesem "Vertrag", der angeblich ja keinerlei bindende Wirkung entfaltet. Fragt sich nur, was so ein Vertrag dann bewirken soll.

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Ich empfehle Ihrem obsessiven Antikapitalismus ausnahmsweise mal ein gutes Buch:

Tim Harford, Oekonomics

Kommen Sie wieder, wenn Sie´s gelesen und verstanden haben. Das Problem der meisten armen Länder dieser Erde ist mitnichten "Kapitalismus". Sondern das fast vollständige Fehlen von Kapitalismus.

Die Länder, die das in den letzten 50 Jahren verstanden haben, haben ihren Wohlstand (und den ihrer Bevölkerung) vervielfacht. Unter anderem Südkorea und China.

Weiss ja, das es nichts nutzt, lasse es trotzdem nicht einfach stehen :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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"Unter anderem Südkorea und China."
Köstlich! Es gibt sie noch, die JU- und RCDS-Jünglinge, die auch so gerne mal... (ok, das lassen wir hier).

China und Sükorea. Zwei antikapitalistische Länder, die sich als Gastarbeiter sozialer, maßgeblich von Gewerkschaften dominierten Volkswirtschaften verdingen dürfen.

Was für ein erbärmlicher, mit seinem Eigenheim zufriedener Lohnknecht muß man sein, um chinesische Sklavenarbeit als "Wohlstand" zu bezeichnen?

Das erinnert an die senilen Brexit-Schwachköpfe, die auch nicht begreifen, daß es nicht ihr Kapitalismus, sondern allein ihr Imperialismus war, der ihren Wohlstand gelegt hat. Und der ist nun aufgebraucht.
Wie immer sind die Deutschen schuld. Die haben seit 1945 England deindustrialisiert und jetzt weigern sie sich auch noch, von China zu lernen.

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Dass Sie´s mit dem Denken nicht so haben, wissen wir ja schon.

Dass Sie allerdings das Entkommen von Hunderten von Millionen chinesischer Landbewohner aus der Falle der Subsistenzwirtschaft (ich arbeite 12 Stunden täglich, damit ich meine Famile und mich so gerade eben mit Lebensmitteln verdorgen kann) als "Sklavenarbeit" verunglimpfen.

Na ja, manche Leute finden es halt besser, wenn es anderen schlecht geht. Auch okay ...

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Ja genau! Die sollen mal froh sein!
Und wenn sie sich weiter so nach der Decke strecken, dann wird aus ihren Kindern noch ein richtiger Thora!

Du Guter, Du! Einige Deiner besten Neger sind Freunde, gell?

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Weißt Du, Süsser, so einem Projektmanager wie Dir, so einem, der ständig auf Kurzstrecke in Europa unterwegs ist, kaum im Flugzeug sitzt und schon wieder seinen Laptop auspackt, um seinem Arbeitgeber (hähä) die neuesten Zahlen zu liefern, den nächsten Einsatz zu planen, vor einer Excell-Tabelle einen Steifen zu bekommen, kurz den Keuchhusten oder den nächsten Reitunterricht seiner Zweitgeborenen zur Kenntnis zu nehmen, allenfalls die Spiegel-Bestseller-Liste liest und überhaupt sich am Ende seines Lebens nur fragt, ob er denn nun mehr erreicht hat als sein Vater - dem darf man schon mal die Frage stellen. ob er denn überhaupt satisfaktionsfähig ist - oder doch nur einer vom Zweiten Bildungsweg.

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Üblicherweise bin ich es doch,
der über die Stränge schlägt.

Zum einen, schön, wieder von Ihnen zu lesen, Herr Haupts.

Querulant, es wurde in der Debatte bzgl. dieses Migrationspaktes häufiger gesagt, da nun überall die Migranten daselbe Niveau der Grundversorgung wie Einheimische haben sollten oder würden, würde das den Zuwanderungsdruck nach Deutschland reduzieren.

Das Argument ist aber nur dann stichhaltig, wenn dieses Niveau überall in etwa ähnlich ist.

Ansonsten wird es immer ein Weitergehen geben, bis eben dahin, wo es die beste Versorgung gibt.

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Ich meine mich zu erinnern, dass in dem Pakt auch gefordert wurde, Zahlungen durch Migranten in ihre Heimatländer zu erleichtern.

Dazu empfehle ich die entsprechenden Zahlungsstatistiken aus Deutschland nach sonstwohin.

(Entschuldigen Sie bitte, dass ich die nicht benennen kann, ich las halt, dass die Zahlungen in die Herkunftsländer sehr stark zugenommen hätten, in der Welt oder der FAZ.)

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@thomascgn: Danke.

@Zweitinsel: Geht´s Ihnen jetzt besser? Schön.

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Ach Herr Haupts, behalten Sie Ihre Weisheiten doch besser für sich, insbesondere dann, wenn die so substanzlos bzw. pauschal sind:

"Die Länder, die das in den letzten 50 Jahren verstanden haben, haben ihren Wohlstand (und den ihrer Bevölkerung) vervielfacht. Unter anderem Südkorea und China."

Der Wohlstand der chinesischen Bevölkerung wurde also verfielfacht? Mit dieser Aussage ernten Sie mal wieder einen Lacher von mir. Daß Sie jedoch die Funktionsweise des Kapitalismus nicht verstehen, das mag an der von Ihnen empfohlenen Literatur liegen und wundert mich wenig.

Und falls Sie das immer noch nicht verstanden haben, ich habe nichts gegen den Kapitalismus, bin selber Kapitalist. Aber gegen die Art, in der der Kapitalismus die Menschheit benutzt, da habe ich etwas. Persönlich sehe ich mich da in der Tradition eines Robert Bosch.

Aber wie dem auch sei, wir kommen so wohl kaum zusammen.

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Der Wohlstand der chinesischen Bevölkerung wurde also verfielfacht?

Yep!

Mit dieser Aussage ernten Sie mal wieder einen Lacher von mir.

Jo. Ist bei Leuten, die meinen statt wissen, meistens so.

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Was die Folgen der Gleichstellung mit den sozialen Standards der jeweiligen Zielländer angeht, thomascgn, stimme ich Ihnen absolut zu. Der Anreiz, nach Deutschland zu migrieren, wird durch den Vertrag deutlich verstärkt. Und das insbesondere dadurch, daß die Migrationsvoraussetzungen ja quasi auf Null gesenkt werden. Überspitzt ausgedrückt, das Asylrecht wird durch diesen Vertrag obsolet.

Würde dieser Vertrag umgesetzt, wovon ich mittlerweile ausgehe, ist das ein großer Schritt in Richtung no borders - no nations. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird durch das Selbstbestimmungsrecht der Menschen ersetzt. Im Grunde ist das etwas, das ich immer schon befürwortet habe. Allerdings nur für eine Welt, in der überall gleiche Lebensbedingungen herrschen. Denn ansonsten stehen wir vor denselben Problemen, die wir mit dem Euro haben, der aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen in den Mitgliedsstaaten in meinen Augen ein Fehler war und ist.

Nun ja, wir werden ja sehen, was unsere politischen Eliten uns da schon wieder einbrocken. Es könnte ziemlich teuer werden. Daß es eine Steilvorlage für die AfD ist, versteht sich wohl von selbst. Vor allem, da es mal wieder still und heimlich geschehen sollte, ohne Mitwirkung des Parlaments und ohne Information der Bürger. Es lebe die Demokratie.

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Na ja, Herr Haupts, was Sie zu wissen meinen, das ist leider oft sehr weit von der Realität entfernt.

Dennoch wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende.

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@ querulant, da wäre ich dann aber auch mal bei Ihnen neugierig ... wieso glauben Sie, dass es den schinesen nicht besser oder gar schlechter geht als vor 40 oder 70 jahren?
oder den koreanern, oder taiwanesen. welche studien, indikatoren stützen ihre These?
Ränder sind immer hässlich, ich rede über die mittleren 50% der bevölkerung.

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Herr Haupts schrieb aber nicht von Rändern, sondern ganz pauschal von der Bevölkerung, rollproll. Und bei jemandem, der ansonsten so viel Wert auf Genauigkeit in den Aussagen anderer legt und jede Gelegenheit nutzt, dies auch und vor allem ganz bewußt in Form persönlicher Anspielungen zum Ausdruck zu bringen, da kann ich mich manchmal einfach nicht beherrschen.

In China ist der Wohlstand und dessen Zunahme je nach Himmelsrichtung jedenfalls mehr als unterschiedlich. Ob es sich dabei nur um Ränder handelt, sei einmal dahingestellt. Aber Ihrer Aussage kommt jedenfalls mehr Realität zu, als der, die ich bemängelt habe. Herr Haupts weiß sicherlich genau, warum ich ihn so mag.

So, nun ist aber auch für mich Wochenende.

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In China ist der Wohlstand und dessen Zunahme je nach Himmelsrichtung jedenfalls mehr als unterschiedlich.

Sagen´s bloß? Wo war das jemals anders, wenn sich ganze Länder schnell aus Armut befreiten?

Und was ändert das an meiner Pauschalaussage? Praktisch alles ist besser als tägliche 12stündige Sklavenarbeit nur zum Zwecke des reinen Überlebens. Und das war vor noch 50 Jahren die Lebensrealität von 90% der Chinesen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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auch beim untersten viertel tippe ich auf verbesserungen des allgemeinen lebensstandards. pls proof me wrong.

für china gesamt stimmt die hauptsche aussage sicherlich noch mehr. seit ende des bürgerkriegs moderat, seit der öffnung für kapitalistische wertschöpfungsketten ziemlich steil.

ja flüchte dich ruhig ins wochenende. ich bin montag auch noch hier und warte auf gute argumente und gute zahlen. kannst mit dem BSP anfangen, von mir aus ab 1950. dann auch gerne mit subdemographien. dazu dann weitere Indikatoren wie alphabetisierung, akademisierungsgrad, durchschnittliche nährwerte, extremwerte bei den nährwerten (aka hungersnöte). ich wette nen tetrapak lambrusko, dass alles positiv ist.

ob die aktuelle verteilung (gini) ok ist, ist ne normative Frage, aber die positive Entwicklung der genannte volkswirtschaften steht außer zweifel. ich geh von mindestens 90% nutznießern aus, eher mehr. wetteinsatz steht oben. einzulösen am späti meiner wahl.

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Vielleicht bekommen wir es hin, den durch Marktwirtschaft verbesserten Lebensstandard in China auf die Weisheit der kommunistischen Partei zurückzuführen?

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Gerne, fritz.

Solange es keine Gegenbeispiele gibt, wo das auch ohne Einparteienherrschaft und Bevölkerungseinschüchterung gelang. Verdammt noch eins - die gibt´s ja :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Na, zugegeben, die Partei hat noch andere Verdienste, 1950er Jahre: Die ländliche Bevölkerung griff während der Hungersnot zunächst auf traditionelle Notnahrungsmittel wie Baumrinde und -blätter, Gras und Wildkräuter zurück. Mit zunehmender Not wurde der Tod einzelner Familienmitglieder verschwiegen um so an ihre Lebensmittelrationen zu gelangen, Frauen prostituierten sich gegen Lebensmittel, Kinder wurden ausgesetzt oder verkauft. Aus den meisten Regionen wird auch von Kannibalismus berichtet.
China scheint ja ein beliebteres Streitobjekt herzugeben. Von Südkorea ist keine Rede mehr.

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Ist ja witzig, Herr Haupts.

Einerseits bestätigen Sie nun, daß der Wohlstand so pauschal in China doch wohl nicht ausgebrochen ist, andererseits beharren Sie auf Ihrer pauschalen Aussage, daß es so sei. Wenn Ihnen die Widersprüchlichkeit Ihrer Aussagen selbst schon nicht auffällt, was soll ich dann dazu noch schreiben.

In China verhält es sich im Prinzip genau wie hier. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, auf dem Land herrscht hohe Arbeitslosigkeit und die Löhne sind prekär. Da von Wohlstand für alle, liest sich wie Reichtum für alle, zu schreiben, ist faktisch schlicht und einfach falsch.

Lesen Sie doch mal den leider 2019 letztmalig erscheinenden Fischer Weltalmanach, der gemeinhin als zuverlässige Quelle gilt. Selbst die bpb greift darauf zurück. Falls Sie den Weltalmanach nicht kennen, ein Zitat der bpb:

"Seit Ende der 1970er Jahre setzt die Volksrepublik China auf zunehmende internationale Wirtschaftsverflechtung und erzielt beeindruckende wirtschaftliche Wachstumsraten. Doch es gibt auch Schattenseiten: Wachsende Unterschiede zwischen Stadt und Land, Arm und Reich, hohe Arbeitslosigkeit bei unzureichender sozialer Absicherung und gravierende Umweltprobleme sorgen für sozialen Sprengstoff."

Letztendlich ist Ihre pauschale Aussage vom Wohlstand für alle aber derart trivial, daß sich eine weitere Auseinandersetzung darüber einfach verbietet. Denn Wohlstand für alle gibt es nirgendwo, nicht einmal in China.

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@querulant:

Ich würde ein totes Pferd ja nicht weiter reiten. rollproll hat alle relevanten Fragen bereits zusammengefasst. Und ich weiss - das unterscheidet mich von Ihnen - das sich für mehr als 90% der chinesischen Bevölkerung die Lebensverhältnisse gebessert haben. Wenn Sie Subsistenzwirtschaft betreiben (Landwirtschaft ausschliesslich zum Zweck der Selbsternährung), haben Sie eher wenig Interesse an Einkommens- oder Vermögensscheren.

Und auch Sie werden mal die Grundintelligenz gehabt haben, zu wissen, dass das von Ihnen gepostete und meine Aussage sich nicht mal widersprechen, aber das wär schon der Kurs für 14jährige.

Und das

Einerseits bestätigen Sie nun, daß der Wohlstand so pauschal in China doch wohl nicht ausgebrochen ist

bestätige ich an überhaupt keiner Stelle. Lernen Sie lesen, bitte.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Nun, Herr Haupts, Sie sind es doch, der weiter und weiter reitet. Sie scheinen überhaupt mehr Spaß an der Provokation zu haben als an sachlicher Diskussion. Ihr Umgang mit einigen Diskutanten hier spricht Bände. Da sind Sie bei mir aber an der falschen Adresse. Auf Ihr Niveau persönlicher Beleidigungen werde ich mich nicht herablassen.

P.S. 90% sind zwar immer noch deutlich zuviel, aber eben auch nicht Wohlstand für alle, wie Sie pauschal behauptet haben.

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Weder "Reichtum für alle" noch "Wohlstand für alle" hat Herr Haupts hier oben für China etc. behauptet.
Einfach oben nachlesen vor dem verurteilen und (falsch) zitieren.

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Jeeves, alte Säule! Datt ett Dich noch jiebt!
Und so anjaschiert!
Welchen Jatz hört man denn gerade so in Balin?

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Das war kein Zitat, jeeves. Und verurteilt habe ich auch niemanden. Es ging lediglich darum, daß jemand das, was er von anderen verlangt, zumindest selbst leistet.

"Die Länder, die das in den letzten 50 Jahren verstanden haben, haben ihren Wohlstand (und den ihrer Bevölkerung) vervielfacht. Unter anderem Südkorea und China."

Das läßt sich nunmal nicht anders lesen, als daß der Wohlstand der Bevölkerung, mithin der Wohlstand aller, verfielfacht wurde. Und das ist eindeutig falsch. Ansonsten hätte es "Teile ihrer Bevölkerung" o. ä. heißen müssen. Falls Sie das anders sehen, ist das eine reine Interpretation. Reichtum für alle war lediglich eine Anspielung auf eine Aussage von Lafontaine, die, wörtlich genommen, für Furore sorgte. Und das ist nunmal genau das, was Herr Haupts hier permanent macht und was er sich dann auch mal gefallen lassen muß. Zuletzt hat er seine pauschale Aussage zwar revidiert, dies aber nicht einräumen mögen, sondern mich auch noch mehrfach beleidigt. Ganz schlechter Stil.

Damit ist das jetzt für mich aber endgültig erledigt, da im Grunde völlig sinnlos.

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Na, dann notiere ich für mich mal, dass dq mit "90% der Bevölkerung" einverstanden ist und kritisiert, dass jemand "90% der Bevölkerung" verkürzt mit "die Bevölkerung" bezeichnet.

Das ist doch ein erfreulicher Ausgang der Debatte.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich weiß, was Sie jetzt denken, aber @thora hat wie immer recht:

- Den Schinäsen ist es in kaum 50 Jahren gelungen ihren von @fritz geschilderten Speiseplan nicht nur zu erweitern, sondern um - bis dahin erschwinglichen - westlichen Wein zu ergänzen. Sie sind sogar im Begriff, ihre Laktoseintoleranz zu überwinden und fressen uns demnächst auch noch die belgische Schokolade weg (von einarmigen Kongolesen geernteter Kakao - sowas mag der Asiate besonders gern).

- Auch in puncto Auto- und Eisenbahnbau hat sich HopSing auf seine Wurzeln besonnen und strebt schienenverlegend und Streetfood kochend der Vollbeschäftigung entgegen.

- Und was den dazugehörigen Blockwart betrifft, ist man dort sogar schon weit voraus: der ist nämlich elektronisch und überall.

- OK: was man in Doitschland zwischen 1933 und ca. 1935 hinbekommen hat, dauerte im Reich der Mitte halt ein paar Jahrzehnte länger.

- Dafür ist der Drecksfaschismus dort aber auch wesentlich nachhaltiger, die große Mehrheit des Volkes in ihrem Auftreten noch wesentlich ekelhafter und ihrem Großen Führer noch stärker in Treue fest verbunden.

So funzt Volkswirtschaft alá Thora & Co. (jdf. wenn es um einen großen "Handelspartner" geht)
Sagen wir es heute mal mit einer Österreicherin: "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit."

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Dafür ist der Drecksfaschismus dort aber auch wesentlich nachhaltiger,

Vermutlich. Ist den meisten Leuten verständlicherweise echt egal, solange sie ums Überleben kämpfen. Und danach schau´n mer mal.

Volkswirtschaft funktioniert wie Marktwirtschaft übrigens ganz wunderbar OHNE Faschismus oder Kommunismus. Nur hat man darauf in anderen Ländern sehr wenig Einfluss.

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"Nur hat man darauf in anderen Ländern sehr wenig Einfluss."
Muss am Wetter liegen

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Ostoberdeutsche "bairische" Metaphorik
Kann man "Jauchegruben den Stecker ziehen"? Nein, nur das Ablaßventil öffnen. Dann steht man allerdings selber sofort knietief in der Jauche. Also Vorsicht.

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Ich entfremde diesen Beitrag leider erneut,
da ich bei der Welt nicht kommentieren kann.

Nicht nur ländlich Wohnende mögen die SPD - Abschöpfung abartig finden.

Ich kenne genügend Arbeiter, kleine Leute wie man so sagt, aus Städten, die über die Vorstellungen der Ministerin, die Benzin- und Heizölsteuer weiter zu erhöhen, nur noch kotzen wollen. An sich hat die Ministerin nur bewirkt, dass diese Leute bestärkt wurden in ihrer Einschätzung, dass die SPD nichts, aber auch gar nichts mehr für kleine Leute übrig hat, sondern diese im Gegenteil ins Elend drücken will.

So wird es mir jedenfalls als Eindruck derer, mit denen ich mich darüber unterhalten habe, verstanden.

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Halt hier kommentiert, themenfremd, aber bei der Welt gehts halt leider nicht.

Dennoch sehr intressant, was mir ehemals stramm auf SPD - Kurs Liegende sagen oder sogar der Linkspartei Zuneigende, da sind so einige entsetzt über Äusserungen so mancher Politiker.

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Sie, kölscher Thomas, haben da etwas sehr merkwürdiges aufgeklärt!
https://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008
Wenn es so weiter geht, werden einige von den "genügend Arbeitern", die Sie kennen, und sogar "stramm auf SPD - Kurs Liegende" die SPD nicht mehr wählen.
Dann würde die SPD bei Wahlen schlechter abschneiden und Sie hätten es mal wieder schon vorher gewußt.
Außer Ihnen glaubt natürlich noch keiner, daß die SPD auf 20% rutschen könnte. Aber lassen Sie sich nicht beirren! Am Ende könnten Sie recht behalten.

Einem großen Seher wie Ihnen würde ich sogar die Lottozahlen aus dem Jahr 2016 abkaufen.
Bleiben Sie dran!

(Und falls jemand sagen sollte, "nerv´ hier nicht rum mit deinen kindisch-dümmlich-schleimigen Kackbeiträgen", hat er einfach nur Ihr Genie nicht erfasst.)

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Sie sind ja optimistisch ...
... in der Annahme, dass die SPD von derzeit ca. 13 - 14 % auf 20 % rutschen oder steigen könnte.

Ich traue der SPD diesen Zuwachs an Wählern nicht zu. Im Gegensatz zu Ihnen, natürlich.

Sie können versuchen, lächerlich zu machen, was andere äußern, das juckt die Entwicklung wenig.

Ihnen würde ich einfach empfehlen, sich mit Betroffenen zu unterhalten, einfach mal so, ganz offen.

Sie sind so unglaublich dumm in Ihrer Art, vermeintlich vorführen zu können, dass es um Ihr politisches Lager mies aussehen muss. Aber Sie werden das schon überleben.

Wie auch Ihre Behauptung, die SPD stünde über 20 % in den Wahlumfragen, obwohl die dramatisch viel tiefer steht.

Genießen Sie die Meeresbrise und Ihre wahnhaften Vorstellungen, alles ist im Lot :)

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SPD in Brandenburg noch immer stärkste Partei
Allerdings ist die AfD (23%)gerade dabei, die SPD zu überholen, so daß theoretisch z.Zt. nicht einmal eine Dreierkoalition aus Rot-Rot-Grün mehr möglich ist. Das dürfte bedeuten, daß die politischen Kräfte sich blockieren und wie in Berlin gar nicht mehr regiert wird. Da aber hier die brandenburgische Regierung von der Bevölkerung, die eigentlich fast ausschließlich auf dem Lande lebt, nur als Störfaktor wahrgenommen wird, macht sich hier niemand irgendwelche Sorgen.

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Photomaton vom Hbf Ingolstadt
Der Don hat sein Avatar bei Twitter geändert. Statt des Hampelmannes nun ein seriöses Photomatonbild aus der Bahnhofskabine. Stechender und strenger Blick eines zukünftigen Haushaltsvorstandes, aber sinnliche wulstige Lippen, geheimnisvolles Mona-Lisa-Lächeln, blendend weißes Hemd unter Janker, letzter Versuch zur bayerischen Familiengründung. Alles paßt. Alles Gute.

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Mich deucht er hat beschlossen Politiker zu werden.
Oder SPON-Kommentator? In einer Reihe mit Stokowsky, Fleischhauer und dem Walser-Bub wüßte ich jdf. sofort, von wem ich was zu erwarten hätte.

Das Foto ist professionell und mitnichten aus dem Automaten.
Geradezu gruselig, wenn einer, der sympathisch schreibt, auch noch sympathisch dreinschaut.
So stelle ich mir den Habeck und den bayrischen Landräten vor.

Um es mit Hannelore zu sagen: "So schaut man seine Frau an - und nicht seine Wähler!"

http://www.titanic-magazin.de/postkarten/karte/elmut-col-parfums-1966/

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Ten years after.

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Wessen Bild ham Se denn da geklaut?

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Das würde mich jetzt aber auch mal interessieren!
Photoshop? KO-Tropfen und Maskenbildnerin?

Jdf. ganz großer Fotojournalismus, sogar der Hintergrund stimmt! +1111111 (sagen die jungen Leute wohl)

Fragen über Fragen. Darf und kann hier eigentlich jeder Fotos einstellen? Und wenn ja, wie macht man das denn? (ich hätte ein paar ganz neue von mir am FKK-Strand...)


Edith fragt: habt Ihr schon Twitter geschaut? Ich glaub, jetzt war er in Wacken!

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Du möchtest also weiterhin bei deiner kleinen Sammlung als Tierfreund bleiben und verschmähst meine Fotos? :-(

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Das ist ein Mann, der ab und zu im Fernsehen auftritt. Bildhauer, lebt in Lecco am Comer See. Er schneidet aus weißem Marmor mit der Flex Gebilde mit langen dünnen Formen und verkauft sie für erstaunliche Summen.

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Pablo Alphonso

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Mano Cornuta
Wie sollen wir das neueste Twitterprofil des Don deuten? Die Heiratsanzeige war doch gar nicht so schlecht.

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Schuldfrage
Die Journalisten sind schuld am Rückgang der Automobilproduktion und die Migranten an der Wohnungsknappheit, sagt Donald Alphonso.

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... Migranten an der Wohnungsknappheit ...

Realitätsbeschreibung. So ist das, wenn jährlich hunderttausende zusätzlich in das ohnehin schon knappe Angebot günstigen Wohnraums drängen und dabei auch noch den Staat im Rücken haben.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Sind Migranten Konkurrenten bei der Wohnungssuche?
Welcher Deutsche "drängt" denn in "günstige" Wohnungen, die man Migranten anbietet? Hier jedenfalls nicht. Besonders Militärplatten im tiefen brandenburgischen Wald finden wohl nicht mal bei Obdachlosen Anklang.

Die Stadt Werder/Havel hat gerade einen Plattenbau für Flüchtlinge pinselsaniert und wegen des heftigen Proteste der Einwohner zugesichert, daß auch Deutsche dort einziehen könnten, "wegen der sozialverträglichen Mischung". Hohngelächter auf den Bürgerversammlungen.

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Die meisten Migranten sammeln sich (natürlicherweise) in den Grosstädten, Brandenburg ist da eher irrelevant.

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Gibt es eine Wohnungsknappheit?
Wir vier Brüder haben damals zusammen mit unseren Eltern gelebt, unter strenger Aufsicht, daß wir beim Studium nicht trödeln. Heute hätte wahrscheinlich jeder von uns eine eigene Studentenwohnung. Wir würden über die Wohnungsnot klagen und wegen der Nebenjobs länger studieren müssen.

Viele Ältere sind finanziell so gut gestellt, daß sie es nicht mehr nötig haben, ihre großen Wohnungen unterzuvermieten. Auf dem Lande lebend, halte ich für Besucher eine geräumige Gästewohnung vor, die ich nur im Notfall vermieten würde.

Die sog. Wohnungsnot ist ein vorübergehendes Wohlstandsphänomen. Die Rechtspopulisten beschuldigen die Migranten, die Linken die Spekulanten, und alle sind sich einig, daß der Staat versagt hat.

Die nächste Wirtschaftskrise wird es richten und die angeblich knappen Wohnungen sind dann besser verteilt.

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Die sog. Wohnungsnot ist ein vorübergehendes Wohlstandsphänomen.

Kann man so sehen, muss man aber nicht. Ich wüsste nicht, warum der allgemeine Lebensstandard nicht weiter steigen sollte, dazu gehören dann auch ganz andere Ansprüche an die eigene Wohnung, als in meiner jungen Erwachsenenzeit.

Der technische Fortschritt wird ja nicht aufhören. Und er ist, zusammen mit Marktwirtschaft, der Hauptteiber wachsenden Wohlstandes.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass jährlich etwa soviel Migranten nach Deutschland kommen sollen, wie Mainz, Erfurt oder Oberhausen an Einwohnern hat.

Ich empfehle, bei Google Maps diese Städte aus der Vogelperspektive zu betrachten und dann hinein zu zoomen.

Dann sehen Sie, was Jahr für Jahr an Infrastruktur, Wohngebäuden und was weiß ich nicht noch allem errichtet werden muß.

Natürlich liegt ein Großteil der Wohnungsknappheit an der weiterhin großen Migration angesichts der Zahlen.

Eine kleine Anektdote aus Köln im Herbst 2015:

Die heutige Oberbürgermeisterin Reker hat damals als Sozialdezernentin Wohnungen zur etwa doppelten qm-Miete für Migranten angemietet, als sie Hartz 4 oder Grundsicherungsempfängern zugebilligt wurde.

Obs heute noch so ist, weiß ich nicht, aber eigenartig finde ich so etwas schon.

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Das ehemalige Nachrichtenmagazin schrieb am 05.07.2017, "In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen". Wenn man mit dem Saldo ein wenig hin und her rechnet, weil auf das flache Land bezogen teilweise >3 % Leerstand herrscht, letzteres gilt als entspannter Wohnungsmarkt, und man diesen Minussaldo gegenrechnet, muss man spekulieren, dass 2017 weit mehr als eine Million Wohnungen fehlten und sich dieses Fehlen de facto in einer Handvoll Ballungsräumen abspielt.

In so einer Situation kann man sich die Wolkenkuckucksheimidee einer Preisbremse sowieso in den A schieben, was soll eine Preisbremse einem Interessenten nutzen für ein Produkt, das er nicht erhält, weil 100 Interessenten auf 1 Exemplar des Produkts kommen. War das ne SPD-Idee? Ha.

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Das ist nicht eigenartig, thomascgn. Da stehen sich halt hochqualifizierte geschenkte Menschen und faule Arbeitslose gegenüber. Für die einen lohnt sich die Ausgabe, für die anderen eben nicht. Aber Scherz beiseite, Angebot und Nachfrage regeln in einer Marktwirtschaft nunmal den Preis. Manch Hartzer wird vermutlich auch davon profitieren.

Ob sich technischer Fortschritt in Deutschland auf den Wohlstand auswirken wird, ist zumindest zweifelhaft. Bei anhaltender Migration ist eher weniger damit zu rechnen. Überhaupt sprechen die Reallohnverluste der letzten Jahre bei 40% der Arbeitnehmer eher gegen ein allgemeines Wohlstandswachstum, ob mit oder ohne technischem Fortschritt, der mehr und mehr ja nicht in Deutschland stattfindet.

Ab 2025 soll es nun einen Anspruch auf flächendeckendes schnelles Internet geben. Die KI soll die menschliche I bald überflügeln. Schnelles Internet kann ich mir ja noch so gerade vorstellen, aber KI? Es reicht ja nicht einmal dazu, die Groß- und Kleinschreibung im Deutschen zu beherrschen, sobald es dabei auf das Verständnis des Textinhaltes ankommt. Aber vermutlich hat Intelligenz ja mittlerweile auch schon eine ganz neue, mir verschlossene Bedeutung erlangt.

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@ Gastgeber, wg. 'Feststellung öffentlicher Geschichtlichkeit' - 'wie zum Tage allgemein vermittelt durch das überall gleiche Internet für Jedermann'

https://youtu.be/1zcVBmLJy3k - 'Je mehr das Leben sich vereinzelt, desto mehr möchte es in Bewegung sein, damit es die Vereinzelung nicht so spürt' - ... und wer Vereinzelte in großer Zahl leiten möchte, setzt sich an die Spitze der Bewegung ...

Kleine Trainingseinheiten gefällig, vielleicht schon vor dem Tee?

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@ Senator Obamas Rede

Es ist ungefähr so zu sehen: sie war der Versuch dem über Bord gegangenen und im Wasser treibenden Amerika einen Rettungsring zu zuwerfen während er selbst dabei war.

Der Vorgang ist sogar leidlich geglückt und Amerika konnte mit Hilfe dieses Rettungsrings 8 Jahre lang leidlich erfolgreich weiter im Wasser treiben ohne allzu sehr zu leiden oder unterzugehen.

Jetzt haben wir aber Trump der macht mit den Menschen innerhalb des Rettungsring wildes Strampeln. Der laengst beschädigte Rettungsring wird noch ein wenig halten.

Das abgewiesene Weltschiff 'Allgemeine Rettung durch Kooperation' macht sich bereit, während im Rettungsring die Waffen scharf gemacht werden das Meer zu erschießen.

https://en.wikisource.org/wiki/Remarks_of_Senator_Barack_Obama_to_the_Chicago_Council_on_Global_Affairs

'Wer mag lese diese Rede, ruhig ganz' - so ist es gemeint, vergleichbare Qualität haben wir in Europa vermutlich seit Bismarck schon lange nicht mehr gehabt. Und es hat auch mit den Historikern zu tun.

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Obama: wie immer von den eigenen Formulierungen ganz besoffen, nach jedem Satz mit beifallheischender Visage innehaltend, glaubend, daß das Auditorium Zeit braucht, seinen klugen Gedanken zu folgen.
Ein überflüssiges, unfähiges Partyanimal wie Klaus Wowereit. Von genauso durchschittlicher Begabung und von Deppen wie perfi und seiner Frau, die ja auch schon den Kennedy so sexy fand, genauso überschätzt.

Pausenclowns in Ost und West. Der eine mehr, der andere weniger gefährlich.
Merke: Wann immer die Menschheit voran kommt, geschieht dies nicht wegen, sondern stets trotz ihrer Führer. (Ich glaube, Onkel Fritz sagte das schon mit seinem von Thora mal wieder so köstlich mißverstandenen Hinweis auf die KP China.)

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Technologie subventionieren oder Innovation belohnen?
Ein interessanter Kommentar in der NZZ.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/deutschlands-groesste-wachstumsbremse-ld.1436491?mktcid=nled&mktcval=107&kid=_2018-11-15

In dem Kommentar wird unter anderem das Solarzellen-Desaster mit der milliardenschweren Subvention der Akku-Produktion für Elektroautos verglichen und die Intelligenz der Politiker angezweifelt. Und was ist wohl davon zu halten, wenn SAP die Regierung zum Tee einlädt, um KI-Subventionen zu fordern?

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Zusammenfassung: Unternehmen betreiben Lobbyismus (ohhhh) und Politik kann beim Subventionieren auch völlig danebenliegen (ohhhh).

Echte Neuigkeiten ...

Gruss,
Thorsten Haupts

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Na ja, eigentlich hätte ich zu lesen erwartet, daß die Politiker nicht besonders lernfähig sind, Herr Haupts. Oder, daß es sich dabei um Beispiele unseliger Verquickungen zwischen Politik und Wirtschaft zum Nachteil der Bürger handelt. Oder, daß Subventionen generell nicht so richtig zu einer freien Marktwirtschaft passen. Oder, daß Wachstum nicht grenzenlos ist und Wohlstand ein vergänglich Ding. Oder ...

Gegen Lobbyismus habe ich nichts, solange er nicht zu Ergebnissen führt, die, vorsichtig ausgedrückt, allzu einseitig sind. Wo das hinführt, sieht man gerade am Diesel.

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Habe heute mittag auch schon meine Austern über die Tafel geprustet als Altmaier mit dem ganzen Gewicht seiner Kompetenz im Staatsrundfunk verkündete, daß Deutschland ganz groß in den Batteriemarkt einsteigen und folglich alles gut wenn nicht noch besser werden wird.

Ein Ministerkollege von ihm, er hieß Schwarz-Schilling und erledigte morgens die Post, hatte diese Idee auch mal (-> "Sonnenschein").
Das lag ihm dann wie Blei im Magen.

Apropos Blei und apropos Magen:
Ein gewisser Frank Asbeck, seines Zeichens ein noch fetterer Grüner als Josef Fischer, hatte die gleiche Idee mit Solarzellen. Er hat dafür von uns Millionen abgegriffen, lebt jetzt in Saus und Braus - und seine Fa. "Solarworld"... naja, s. @thora 15. November 2018, 13:19: In Deutschland gibt es Bewunderung oder bestenfalls Fatalismus anstatt Guillotinen.

Und Apropos LGMT-Minister:
Als die "Titanic" noch gut war (1993) hatte sie mal die Durchwahl des amtierenden Forschungsministers Mathias Wissmann herausbekommen und eine Verbindung zu seinem "amerikanischem Amtskollegen" hergestellt. Dieser eröffnete unserem Forschungs-Boy, daß die NASA in unterirdischen Geheimlabors an einem perpetuum mobile arbeiten würde und weit vorangeschritten sei.
Müßig zu sagen, daß der kleine Autohomo das gefressen hat, wie Hungry Boy Altmaier die Nummer mit den supertollen Batterien.

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Italien stellt sich stur. Ist die EU noch zu retten?
Aus Italien ist zu hören, daß man nicht daran dächte, sich den Vorgaben der EU zu beugen. Aus England ist zu hören, die Brexit-Verhandlungen seien abgeschlossen. Griechenland ist auf einem guten Weg. Polen bleibt polnisch.

Ob wohl bald zu lesen sein wird, die EU ist gescheitert?

Eine EU, deren Mitglieder machen, was sie wollen, hat die noch irgendeinen Wert?

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Räusper wenn man dazu etwas sagen wollte, so war eigentlich, wenn man ein wenig drüber nachdenkt, das kommen einer Phase wo im Rahmen der existenten Verträge oder etwas darüber hinaus jeder einmal ausprobiert, wie weit er gehen kann, ein Vorgang, dem man hätte kommen sehen können. Nicht alle sind immer nur brav, das wäre auf Dauer auch psychologisch ungesund.

Ansonsten hat das viele Anteile - innen wie außen - man sehe eventuell einmal hier - und es geht ausdrücklich nur um das Beispiel, nicht um eine spezielle Nation! - https://youtu.be/rEH0ogi7siI (auch wir kennen den Film schon länger)

Wenn man so wollte könnte man evtl. sehen dass es hier eine weitere europäische Binnengrenze gaebe: Aus Sicht der Kaufleute und der Marktwirtschaft richtigerweise saehen wir hier in dem Film womöglich militärisches Gerät in Form von 6 Düsenflugzeug, zwei Business-Jets und 8 plus vier Hubschraubern, welches durch tiefsten Frieden gesichert inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen wäre. (Und trotzdem zeigen König und Gesellschaft Mut sich damit zum Tage zu zeigen, könnte man geneigt sein desweiteren anzunehmen.)

Und, wie gesagt weiterhin ohne jede Kritik(!) 'Soldaten, die zur Parade marschieren ausrüsten mit Uniform und Gewehr und das Exerzieren üben mit einer entsprechenden Anzahl kluger und williger Soldaten kann man leicht', aber ... Und dann kommt das aber. 'Aber alles andere eben'.

Kurz und gut, gegebenenfalls muss man das so sehen, dass hierwomöglich eine weitere europäische Binnengrenze sichtbar wird, 'erneut nach innen also fast auch schon in Regression', die zumindest in einem übertragenen Sinne Pendants im Außen haben könnte: So wie das Vordringen der Marktwirtschaft in das relative 'Vakuum Ukraine', das in relativen vertraglichem Stillstand von gestern beharrende Russland nach einiger Zeit durch die gehabten Veränderungen überraschte, so kann man gegebenenfalls auch hier sehen wie die finanziell immer besser ausgestattete Präsenz der Amerikaner innerhalb Europas 'zu Veränderungen geführt hätte'.

je länger die Europäer stillstehen und die Amerikaner klugerweise beharrlich weiterentwickeln zur Höhe des Tages desto auffälliger werden wohl die Unterschiede. (Die Wünsche Spaniens nach Teilhabe an gemeinsamen europäischen Projekten finden wir bis zum gewissen Grade nur zu verständlich.)

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