: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Freitag, 1. Januar 2021

Ein gutes Jahr für schlechte Menschen

Nehmen wir einmal an, es gäbe keine Seuche.

Und sehr viele schlechte Menschen wären nicht voll damit ausgelastet, eine sehr schlechte und inkompetente Regierung unter einer sehr abgewirtschafteten Dekretregierenden zu beschönigen, angefangen beim planwirtschaftlichen Versagen bei der Impfstoffbeschaffung über die nicht funktionierenden Lockdown und die vielen Toten bishin zum Steuerraub unter dem Vorwand des Gretischismus, der besonders die Ärmeren trifft.

Was würden diese schlechten Menschen dann tun?

Nun, sie würden versuchen, zugunsten des antidemokratischen Molochs unter der als Zensursula bekannten Skandalnudel zu erklären, warum der Brexit extrem schrecklichst ist und das Ende für Boris Johnson kommen muss. Das hat man vor der Seuche behauptet, und jetzt müsste man eigentlich den Beweis liefern. Das kleine Problem: Die versprochenen Lieferengpässe sind bislang ausgeblieben, und das Ergebnis für die Briten kann so schlecht nicht sein, sonst würde man die Nachteile bei uns mehr abfeiern: "WiR hAbEn Es jA gLeIcH gEsAgT!1!1!"



Nun war ich zum Glück selbst dort und konnte mir ein Bild der Sichtweise der Menschen machen, die viel ruhiger als die miesen Charaktere bei uns sind, und durchaus nachvollziehbare Argumente hatten. Tatsächlich glaube ich, dass die offensichtlichen Probleme der EU in den kommenden Jahren speziell in Sachen Italien noch überdeutlich werden, und es werden Tage kommen, da wird man sich wünschen, nicht mit anderen zu sehr zusammen zu hängen. Grosse, unübersichtliche und kulturell verschiedene Systeme neigen nun mal zur Instabilität, und speziell die Deutschen können damit nicht so gut umgehen. Angesichts dieser gelassenen Einschätzung habe ich einmal pro Monat eine britische Silberkanne erstanden und importiert, in der sicheren Erwartung, dass der Brexit am Ende kommen wird, und ich nicht verdammt bin, bis zum Ende aller Tage Kannen zu horten. Es wurden einige. Aber jetzt ist Schluss, und erfreulicherweise muss ich mir dazu auch nicht das Framing der deutschen Regierungsbüttel und der EU-konformen PR-Sprüche anhören.

Ich wünsche den Briten alles erdenklich Gute, einen sauberen Wettbewerb um die besseren Ideen, und einen erfolgreichen Weg in Freiheit. Wer so mutig ist, sich mit dem verordneten Zeitgeist anzulegen, verdient auch einen Erfolg, und sie sind ja nicht weg aus Europa. Nur raus aus einer wuchernden Verwaltung. Wenn ich wollte, könnte ich sogar noch mehr Kannen kaufen. Aber es reicht erst mal, und 2021 habe ich andere Ziele, wie etwa: Etwas Raum und ein paar Grenzen zwischen mich und schlechte Menschen zu legen, die gerade froh sein können, nicht nach Beweisen für ihre düsteren Orakelsprüche suchen zu müssen. sicher werde ich das auf einem britischen Rad machen, und vielleicht auch mit Steinen und einem Vertrag, wenn es sich ausgeht - schliesslich brauche ich Platz für all das gehortete Silber,

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