: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Donnerstag, 8. April 2004

H&Mitte

Es ist billig, sieht mässig gut aus, fühlt sich hässlich an und landet nach 3 Monaten im Müll. Es wird nie Vintage H&M geben, wie es heute Vintage Gaultier gibt. Macht nichts. Dazu quäkt es aus den MP3-Playern, oder man schnattert selbst, wenn man aus dem laden kommt und die typischen Tüten mit dem kleinen roten Logo dabei hat.



Hauptsache billig. Bang & Olufsen hat dagegen keine Chance, in einer Zeit, da die Wegwerfbarkeit, das Deinstallieren von Dingen längst zum Verkaufsargument geworden ist. Letztlich sind sie hoffnungslos 80er, Tempo, Marke, und passen vom Design nicht zu 70er Jahre Tapeten.

Qualität ist kein Qualitätsmerkmal, und die Geschichte rennt in Sweatshop-Klamotten aus Indonesien zum nächsten Coffee2go.

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Real Life 7.4.2004 - Die Uhr tickt

Nur noch drei Wochen. Dann ist das befristete Arbeitsverhältnis in der grossen Stadt vorbei. Niemand hat ihr gesagt, dass sie bleiben soll. Noch nicht mal, dass sie bleiben kann. Alternativen hat sie keine, und die paar Blätter, wo man sie kennt, zahlen zu wenig.

Sie wird sich bundesweit bewerben. Wenn es sein muss, auch in die Provinz gehen. Dort, wo sich auch schon die anderen 6.000 arbeitslosen Berliner Journalisten bewerben.

Dort, wo man eher keine Flottschnellpopschreiber und Medienneuerfinder vom hohen mittigen Ross braucht, sondern Leute, die tun, was man sagt.

Dort, wo man die Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch nicht übernimmt.

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Dienstag, 6. April 2004

Schimpfwort für die nachgeborenen Hyänen,

die uns Leoparden aus der New Economy mittels Alt-68er Ideologie fressen wollen (danke die Herren Wolf und Lampedusa)

milchkaffeegeschwängerten amzionskirchplatzsitzer.

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Geiz ist geil

Puppen für 19 Euro oder



Sex doesn´t sell. Price sells.

Nicht lachen. Wir kommen schliesslich aus einer Phase, in der behauptet wurde, Content sei King. Und echte Praktikantinnen sind heute weitaus billiger.*

*Nicht frauenfeindlich gemeint. Nur lakonisch. Das verwechseln manche Rezensenten. "Don Alphonso hätte einen Preis für Frauenfeindlichkeit verdient", schrieb eine Broiler Ossi in den neuen Bundesländern beheimatete Gazette über mein Buch.

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Damals in der Tempo

habe ich vor allem KGB gelesen - Kopf Glaser Biller. In umgekehrter Reihenfolge. Christian Kracht war ok, seinen Kumpel Eckhart Nickel fand ich in Bezug zu mir bestenfalls epigonenhaft, weil der mein Leben und das meiner Freunde nicht wirklich angemessen beschrieb. Dem fehlte einfach die Arroganz des Reichtums; der hatte es nötig, Karriere zu machen.

Bei Claudius Seidl hatte ich eher ein zwiespältiges Gefühl, und Lorenz Lorenz fing erst dann zu schreiben an, als die Tempo schon den langen Weg ins Nichts begonnen hatte. So richtig gut war Tempo eigentlich nur bis Anfang der 90er.

Das , liebe Studenten der FH Darmstadt, solltet Ihr wissen, wenn ihr Euch mit diesem Blog beschäftigt. Das Blog ist kein Blog im eigentlichen Sinne, sondern eine fortgeschriebene Abrechnung mit meiner eigenen Vergangenheit, deren Spolie Euer Lehrbeauftragter ist.

Viele von uns, ob Tempoleser oder Temposchreiber, die damals in den späten 80er Jahren am Grandl vorbei ins Parkcafe schlenderten, wenn Prince sein Konzert hatte, im Nachtcafe Gaultier trugen und auf diejenigen herabsahen, die ihr Versace-Jäckchen so legten, dass man das Firmenschild sah und gerne die feinen, nackten Schultern von Frauen in Alaia-Kleidern streichelten - wir dachten damals, dass wir die Avantgarde waren. Wir haben eine Revolte angezettelt, wir haben uns an die Macht geputscht, wir waren das personifizierte Anything goes.

Wir machten den Weg vom Langzeitstudenten zum Medienreinschnupperer, hatten nach 6 Monaten als NoBrainer Preise, gingen in die New Economy und vernichteten das, was wir geschaffen hatten, sobald uns jemand mehr Geld für diese Gewaltorgie gab. Die meisten von uns sind auf die Fresse geflogen, und geben jetzt das popkulturelle Spiessbürgertum der Republik, weil sie es nicht in die Klapse oder in den Suizid geschafft haben. Manche schreiben Bücher ohne Hass und Wut. Manche sind Lehrbeauftragte an der FH.

Kommt. Fragt uns. Wir sind die Letzten. Wir haben es nicht geschafft, das System zu vernichten. Lernt aus unseren Fehlern und macht es besser.

Don´t believe the Hype.

Mehr Debatten hier: http://convers.antville.org/stories/747148/

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Montag, 5. April 2004

Chag sameach

"Gebt ihnen mehr Arbeit, damit sie keine Zeit haben, leerem Geschwätz zu lauschen."

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Real Life 05.4.2004 - Röggla und Hochhut

haben ja keine Ahnung. Von wegen Beratersprech - gerade aufgeschnappt: "Nicht wirklich prickelnde Lage" heisst das jetzt, wenn ein Laden vor die Wand donnert.

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Hinrichtung 1. Klasse

für BvBS in der FAZ.

Das hat er nun davon, dass er seine Platten nicht über die FAZ verkaufte und kein Buch über die Altersfalle der Gesellschaft schreibt, oder zumindest einen Artikel über die Berliner Galeristenszene in Monopol.

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Sonntag, 4. April 2004

4 Fragen.

Es geht noch, wenn man jemand anderes Blog gut findet, und erst nach einer Weile merkt, dass es da auch noch ein Buch gibt, das man kennt und das man irgendwie nicht so doll fand. Und im Blog ist dann alles, was man im Buch vermisst hat.

Die 1. Frage, die man sich stellt, ist ob da vielleicht der Lektor oder das Marketing die Bratzen drin hatte, aber die

2. ist heftig - vielleicht trifft das auch auf einen selber zu?

Mal ganz abgesehen von der 3. - dass es in der Blogosphäre absolut egal ist, ob und wieviele Bücher man geschrieben hat. Egal, was die Medien über Autoren sagen, gute Schreibe, kluger Aufbau, whatever - hier draussen ist es fucking egal. Das Netz nagelt die gefeierten, hochgelobten, zukunftsfrohen Überflieger gnadenlos in die Realität, die diese Welt ausmacht, sobald die Medien zum nächsten Jungstar weitergezogen sind.

Und damit zu 4. - wenn man allgemein sagt, Bloggen tötet in manchen Bereichen die Gatekeeper des Journalismus - bringt Bloggen dann auch nicht die Literatur um, sobald sie, wie Kurzgeschichten, internetkompatibel sind? Warum sitze ich eine Nacht am Rechner, lese Lu, maz, don, tiefseefisch, miss, shhhh, minusvisionen, und lasse die laufenden Meter Neuerscheinungen hinter mir gammeln, obwohl der Rechner laut ist und ich das Buch als realen Gegenstand bevorzuge?

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Samstag, 3. April 2004

Pflasterstrand

Unter dem Pflaster



unter der Strasse
und der hilflosen, lachhaft kleinen Grünfläche irgendwo zwischen den Betonfesseln der Infrastruktur
und der S-Bahn, die müde Menschen von B nach A bringt und von A nach B, es sei denn, dass sich jemand davorwirft und sich umbringt
und den Klinkerbauten aus einer Zeit, die dachte, dass man die Arkaden darunter braucht, weil diese Stadt wirtschaftlich florieren würde
und den Betonröhren der Kanalisation
und nur 5 Minuten vom wasserdurchdrungenen Plattenbau einstiger DDR-Funktionäre
sowie 3 Minuten von den Punks in ihren versifften Wohnwägen entfernt

der Strand. Viel zu weit weg, auch wenn er da ist.

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Samstag, 3. April 2004

Alexoholkrank

Alles andere ist schon irgendwie weg und matschig. Dann lassen die Augen nach. Alles dreht sich. Farben zerfliessen in der Dunkelheit, mitten auf dem Platz. Schritte, geradeaus, schräg, immer wieder knapp am straucheln, weiter, die Drehung wird schneller. Zu schnell. Sein Kopf kommt nicht mit.



Irgendwie schafft er es, sich an einem Pfosten festzuhalten. Er atmet schnell und stossweise, senkt den Kopf und wartet. Es kommt nicht. Erst, als er den nächsten Schritt machen will, schiesst die gelbe Brühe aus seinem Mund und klatscht auf die Pflastersteine.

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Donnerstag, 1. April 2004

Leid macht weich. Zu weich.

(langer Eintrag, sorry. Some don´t like that)

Ende der 80er war ich in Amerika. Was mir die Städte und das Land gründlich vermieste, war das Elend, das für einen Mitteleuropäer unglaubliche Elend in den Städten. So ähnlich geht es mir heute in Berlin, ich sehe all den Schmutz, das Leid und den Zerfall. Es gibt in Berlin keine Professorentöchter, die sich neckisch downdressen. Wer in Berlin arm aussieht, ist auch arm. 17% der Bewohner von Mitte beziehen Sozialhilfe.

Als ich vorgestern beruflich, freiwillig, unbedingt zum Luftholen nach den Berliner Wochen nach München fuhr, hielt ich kurz hinter der Stadt an einem Rastplatz an, um Cola für die lange Fahrt zu kaufen.Vor der Tanke sass ein Mädchen auf dem Rasen, dünn, kurze blonde Haare, leicht slawische Gesichtszüge, wie sie bei den Preussen üblich sind, mit einem Rucksack, und fragte mich, ob ich sie in Richtung Leipzig mitnehmen könnte. Ich fahre am liebsten allein, aber nach drei Wochen Elend, dem dauernden Ablehnen von Beiträgen und den traurigen Geschichten solcher Mädchen fehlte mir irgendwo die Kraft zum Lügen.

Sie machte sich auf dem Beifahrersitz ganz klein, spielte nur manchmal am Radio rum und summte bei Blumfeld mit. Sie wollte nicht glauben, dass man als Münchner Journalist nach Berlin versetzt werden kann, wo es doch keine Jobs gibt, wie die, die sie selbst auch nicht hat. Studieren macht sie auch nicht mehr. Es ist alles sehr schwer geworden in Berlin. Bis 2002 hatte sie Arbeit, erst bei einem Startup als Mädchen für alles, dann noch eine Weile in einer Bar, und jetzt weiss sie auch nicht, sie bewirbt sich für Praktikas, aber sie bräuchte eines mit Bezahlung, denn sonst ... ich sagte nicht viel, stopfte sie mit Tropi Frutti, und log viel von dem Blau herunter, das sich über uns im Himmel in die Unendlichkeit spannte - das wird schon wieder, spätestens 2005, oder so.

Ich fuhr dann noch den Umweg, um sie direkt in Leipzig abzusetzen, wo sie mir gerne ihre Handynummer gegeben hätte, aber ihres ist gerade kaputt, sagte sie, aber sie würde mich gern anrufen, wenn sie wieder in Berlin ist, und anschauen, wie das so in der Redaktion ist. Dann ging es weiter, immer nach Süden, über den Harz hinein in die Berge Frankens, wo die Luft sauber ist und die Häuser wie aus dem Bestellkatalog für Gemütlichkeitsprodukte sind.

Die kleinen namenlosen Opfer des Untergangs der New Economy, meine Opfer, wenn man so will, wenn ich daran denke, was ich 2 Leben vorher alles getan habe, diese Opfer waren unnötig und sinnlos. Niemand hat sich damals darüber Gedanken gemacht, es war nur ein fucking Spiel, Doomen mit Companies, wir glaubten, die Gefeuerten würden halt was anderes machen, aber als ich ausgestiegen bin, lag alles in Trümmern und alle Alternativen waren tot.

Im ersten Moment hatte ich damals genug eigene Probleme, ein verdammtes Netzwerk am Hals, ich war eine lebende Bombe und musste hoffen, dass es denen einfach zu riskant war, sich nochmal mit mir anzulegen. Nach einer Weile sprang mein Antrieb wieder an, und ich ging unbeschadet durch die Vernichtung, die ich zu verantworten hatte. Ich bin ein Gewinner der New Economy, I made my share, und die anderen Gewinner können längst wieder mit mir, aber nicht mit den Versagern, die Pleite sind, und die paar zigtausend zerstörten Bios, die am Ende des Massakers namens New Economy stehen, schreibt niemand auf.

Ich kam in München an. Es wurden zwei Tage voller Arbeit, Meetings, Unterhaltungen, Absprachen, und dann heute noch ein Pressetext für einen Freund, ich kann es noch immer, dieses rasen auf der Überholspur im Pulk mit den anderen, es reicht in München zu sein, und ich werde wieder der, der ich vor zwei Leben war. Man wird das nicht los, es steckt in einem drin wie ein ätzendes Gift, dieser New Economy Spirit.

Ist aber auch egal, denkt man sich nach den zwei Tagen, man muss wieder aufbauen, es muss wieder was entstehen, jede verlogene PM, jeder hingedrehte Quote, jedes Hoffnungsprojekt ist vielleicht doch wieder der Hauch, der die Glut wieder zu Feuer macht, und wenn wir erst mal wieder die Welt in Brand setzen, dann schaffen wir es diesmal vielleicht, die alten, verlogenen Säcke der Reaktion in Notwehr zu verbrennen, so wie sie uns seit 2001 auslöschen wollten. Dieses Mal dürfen wir keine Gefangenen machen, dürfen uns nicht belügen lassen von den Alt-68ern, die uns von hinten bekrochen und beim ersten Anzeichen der Krise fallen liessen. Nicht der Hype war der Fehler, sindern die mangelnde Konsequenz in der Umsetzung, und die falschen Freunde in unserem Rücken.



Das war der Stand der Dinge, als ich die Theresienstrasse runter ging. Das Odeon, wo ich das letzte Telefonat mit einer Frau hatte, die bald danach den falschen Cocktail, den definitiv falschen, letzten Cocktail nahm, und die nie erfahren wird, dass unser Dasein damals nicht die einzige Alternative war, auch wenn wir das damals genau so empfunden haben, dieses Odeon liegt schon um 14 Uhr im tiefen Schatten, und ist ausgestorben, eine leere Hülle, tot, zurecht tot, und es ist gut, dass es so leer ist, denn da drinnen geschah damals nichts Gutes. Bestenfalls, später, nach allem, noch ein paar ironische Nachklänge, Interviews am Originalschauplatz der einzigartigen Munich Area

Vielleicht ist das der richtige Moment, um Frieden zu machen. Es muss irgendwann Schluss sein, der Krieg ist vorbei, nur noch nicht in manchen Köpfen, aber es bringt nichts. Man muss sein eigenes Ding tun, Schlussstriche ziehen, und wer kämpfen will: Auch die Zukunft braucht Auseinandersetzungen. Aber hier ist nichts mehr zu gewinnen, das System von damals ist tot, aus, vorbei....



Und dann kommt, die Strasse weiter runter auf der rechten Seite, ein Süssigkeitengeschäft.Oder besser, es kam, bis vor ein paar Wochen. Jetzt ist es weg, Statt dessen expandiert dort der Japaner, der 2 Leben zuvor schon mal in mein Leben trat, mit einer astronomischen Rechnung, die damals in unseren Händen zur Waffe wurde.

Vor dem neuen Laden stehen zwei Typen wie früher, klassische Berateranzüge, so wie ich eigentlich auch, aber das dummdreiste Grinsen im Gesicht, das nur Idioten haben, die Schmerz und Leid nicht kennen wollen und immer irgendwie oben sind oder einen ihrer Clone finden, um sie wieder nach oben zu bringem, ganz gleich, was sie angerichtet haben. Im Vorbeigehen höre ich, wie sie über Spesenrechnungen reden. Einer hat das neue Monopol in der Hand.

Es gab so viele Opfer. Aber ausgerechnet dieser Menschenschlag hat irgendwo überlebt. Der Krieg in den Areas muss weitergehen.

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Unter Null

Null. Literatur im Netz [RESTEXEMPLAR]
von Thomas Hettche, Jana Hensel

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Thomas Hettche war fünf Jahre Jury-Mitglied beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt.

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Crash mit Golf in der Choriner Strasse (Mitte)

Menu bei Monopol: Themen geht nicht. Autoren geht nicht. Fotografen geht nicht. Archive gehen nicht. Das ist schlecht, am Erstverkaufstag.

Aktuell: Begeisterung bei der Werbeagentur. Wann hat man schon einmal die Chance von Null zu starten? Eine Marke von Anfang an mit aufzubauen und einem Produkt Glaubwürdigkeit zu verleihen, indem man ein zentrales Thema in unterschiedlichen Kommunikationskanälen verschiedenartig interpretiert?“ (Stefan Schmidt, Executive Creative Director TBWA\)

Sonst nichts bei Aktuell. Typisch für Berliner ökonomische Seiten: Sie haben eine Idee, sie glauben an einen Markt, sie brauchen keine Kunden, erst mal, oder so. Die Geschichte wiederholt sich nicht. Sie verläuft in Spiralen.

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Mittwoch, 31. März 2004

Sonnenuntergang hinter der Welt

wo man schon wieder Geld verdient, aber auch schon nachdenkt, wie man den neuen Stil des Herrn Saban nutzen kann. So ein bisschen Rotation schadet ja nicht, und draussen sind viele, die für weniger Geld neuere Chancen ergreifen wollen.



Und sei es nur, um den Taxifahrerjob los zu werden.

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Real Life 30.03.04 - Ortswechsel

In der Post liegt:

1 Brief der Hausverwaltung, die den Taubenkot moniert und deshalb verlangt, dass jede Fütterung zu unterbleiben hat, da dies ohnehin in der Stadt von der Stadt verboten ist.

1 hübscher Scheck.

1 Paket eines teuren und weitgehend ungehörten Rundfunksenders, genauer, einer wenig zuverlässigen Abteilung, die zu dumm ist, selbst Ideen zu entwickeln und statt dessen lieber von Externen klaut, und die jetzt, über ein Jahr, nachdem sie bei dem Versuch was auf die Bratzen bekommen hat, jetzt auch die entsprechenden Materialien zurückschickt.

6 Einladungen zum Treffen mit wichtigen Wirtschaftsvertretern, bezahlt von der Stadt oder dem Land.

Ein paar Werbebriefe teurer Hotels, etwa in Rottach-Egern oder Elmau.

Kein Pizzadienst, kein Billig-Inder, kein Prospektmaterial drittklassiger Einrichtungshäuser.

Munich Area eben.

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