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Mittwoch, 21. September 2011
<3






donalphons, 19:07h
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Bücher wütender Frauen I: Melanie Mühl, Die Patchworklüge
Es gibt auch bei mir so etwas Banales wie Reisehits. Im Frühjahr war es der Marsch der Sanfedisten, letztes Jahr die Missa Celensis von Haydn, davor Simone Kermes und auch mal Summertime. Diesmal ist es die Titelmusik des Films Un Homme et uns Femme von Claude Lelouch. Der Film handelt von zwei allein mehr oder weniger erziehenden Menschen, deren Partner gestorben sind, und die jeweils das Leben dieses verstorbenen Partners leben. Der Mann ist Rennfahrer, dessen Frau sich nach einem Unfall beim Rennen von Le Mans das Leben genommen hat. Die Frau war mit einem Stuntman verheiratet, der bei einem Unfall starb. Man ahnt, wo das endet, aber davor wird es kompliziert.
Und weil die Frau von Anouk Aimee gespielt wird, die man schon aus La dolce Vita kennt und liebt und hier die körperliche Nähe darbietet, die Fellini gezielt in ihrem Verhältnis mit Marcello Mastroiani ausgespart hat, ist dieser Film einer der schönsten, die ich kenne. Der Film ist so freundlich, die Verlusterfahrungen und Unsicherheiten nicht zu verschweigen, aber alles in allem ist er eine grandiose Werbung für die Patchworkfamilie. Zumal für jemanden, der für Anouk Aimee... Der Film jedenfalls stellt eine Frage, auf die ich im Buch "Die Patchworklüge" von Melanie Mühl keine Antwort finde: Was sollen sie denn tun, was für eine Verschwendung wäre es, wenn sich Anouk Aimee wie in der Mitte des Films eben gerade nicht für so eine Patchworklösung hergibt.

Darüber kann man nachdenken - ich jedoch habe den Vorteil, dass ich die Autorin fragen kann. Einfach, weil ich ihre Email und Telefonnummer und Adresse habe und sie als Autorin der FAZ sehr schätze. Würde man mich fragen, wessen Texte mir bei der FAZ am besten gefallen, würde ich ohne zu zögern auf sie verweisen. Ich bin also voreingenommen und beeinflusst und es ist mir egal - das hier ist nicht die FAZ, das ist mein Blog.
Und weil sie und zwei weitere mir recht gut bekannte Frauen diesen Sommer wütende Bücher über das Leben der Frauen geschrieben haben, und sich sie natürlich lesen musste und wollte, gibt es hier meine Einschätzung. Würde ich die Bücher nicht mögen, hätte ich nichts gesagt. Hätte Frau Mühl etwa gegen Lelouch gegiftet, dann, ja, also... hat sie aber nicht. Und auf der Postkarte war auch nicht genug Platz zu fragen, warum sie ihr Aufdentischhauen nicht beim besten Filmargument für die Patchworker beginnt,bei dem Aimee zuerst den Zug nehmen möchte, und am Ende doch mit ihm im Auto fährt. Was die ganze Geschichte und Liebe ist.

Vermutlich, weil das Buch mehr sein will, als nur eine Abrechnung mit der Lockerheit, mit der heute Patchworkfamilien als Teil, vielleicht sogar als bestimmender Teil des Beziehungsmainstreams aufgefasst werden. Mindestens so wichtig sind die Trennungslügen, die angesichts von Scheidungsraten und Unbeständigkeit der Beziehungen erst den Anlass für das Neuanrühren der Familien geben. In meinen Augen wird recht schön und überzeugend dargelegt, wie Medien und das Volk, das an die Stelle dessen trat, was man früher Gesellschaft nennen konnte - BuPrassis, Gossenmimen und Fussballdeppen - diese neuen Beziehungen vom Notbehelf der Unvermittelbaren zur coolen Geste umfunktionierten.
Es wird eben genau nicht die Frage von Lelouch gestellt - sollte Aimee nicht besser doch den Zug nehmen? - sondern eine lässige, jede Kritik und alle Zweifel ignorierende Antwort hingeworfen. Und das aus Lebensumständen heraus, die mit den gängigen Problemen alleinerziehender Mütter so gut wie nichts zu tun haben. Das ist ein wenig so, wie medizinische Körperoptimierung als lässig machbar und problemfrei hingestellt wird: Vorgeführt wird eine heile, funktionierende Familienwelt der zeitlich begrenzten Verhältniscluster. Patchwork als dauernde Selbstverwirklichung. Auf der Strecke bleiben dabei die Kinder und, wenn es doch nicht gut geht, auch noch einiges mehr. Und mit 45 sieht niemand mehr so aus wie Anouk Aimee oder Jean-Louis Trintignant mit 35. Die ledigen Erbtanten des 21 Jahrhunderts sind nicht die Singles, sondern die kaputten Ehehälften.
Das alles passiert nicht einfach so, es erwächst aus einer Vielzahl von gesellschaftlichen Veränderungen, die aufzuspiessen und vorzustellen sich das Buch die dankenswerte Mühe macht: Wertewandel, Sexualität und Attraktivität als Normalität, Trophäenkinder und -frauen, Leistungszwänge, moralische Ambivalenz der Postpostmoderne und neovulgärliberal rücksichtslos umgesetzte Freiheiten. Das klingt hier negativer, als es im Buch beschrieben ist. Je mehr erzählt wird, desto plausibler und angenehmer, ja nachgerade blogartiger ist die Argumentation. Die ganze Fleissarbeit der theorielastigen Zitateunterfütterung liest man - und vergisst sie gleich wieder.

Nun bin ich - kinderlos und Libertin - sicher so ziemlich der Letzte, der anderen in ihre kaputten Ehen hineinreden dürfte, aber natürlich kennt man im privaten Umfeld auch die grossen und kleinen Dramen. Selbst bei uns ist es so, dass die kinderlos Geschiedenen alle Optionen haben, sich andere Partner zu suchen, und die Reste Patchwork als etwas erleben, was angesichts fehlender Optionen unvermeidlich ist. Man kann die Kinder nicht einfach ausschalten, auch wenn das viele vielleicht bei Hochzeit und Schwangerschaft noch glauben. Man muss nehmen, was noch da ist. Es kann sein, dass die Patchworkfamilien dann die beste aller möglichen Welten ist, die allesamt nicht gerade schön sind. Aber darüber müsste man mal reden und überlegen, warum das so geworden ist. Zumindest den mir bekannten Schwiegermüttern solcher Konstrukte spricht das Buch aus dem Herzen.
Ist es ein gutes Buch? Sicher. Ich mag zwar Kinder nicht, aber für jede familiäre Katastrophe, die man sich nach dem Lesen im Vorfeld überlegt, für jede andere Option als Armutsrisiko und HartzIV und die betroffenen Kinder hat dieser Blick unter die Sofas der Patchworker gelohnt. Auch wenn niemand je wissen wird, dass da ein Zug war, der letztlich doch nicht genommen wurde: Es wird so sein. Das Buch ist ein sehr kluges "So nicht". Und weil ich nicht dauernd Lelouch schauen kann - irgendwann kennt man das, und ausserdem trifft eder Film nicht auf die Lebensrealität derer zu, die noch in Beziehungen sind - würde ich mir noch ein weiters Buch wünschen: Mit dem Thema "So bitte schon".
Für den Wunsch war genug Platz und das richtige Bild auf der Postkarte.
Melanie Mühl, Die Patchworklüge ist bei Hanser erschienen, und kostet irgendwas das sich in jedem Fall lohnt.
Und weil die Frau von Anouk Aimee gespielt wird, die man schon aus La dolce Vita kennt und liebt und hier die körperliche Nähe darbietet, die Fellini gezielt in ihrem Verhältnis mit Marcello Mastroiani ausgespart hat, ist dieser Film einer der schönsten, die ich kenne. Der Film ist so freundlich, die Verlusterfahrungen und Unsicherheiten nicht zu verschweigen, aber alles in allem ist er eine grandiose Werbung für die Patchworkfamilie. Zumal für jemanden, der für Anouk Aimee... Der Film jedenfalls stellt eine Frage, auf die ich im Buch "Die Patchworklüge" von Melanie Mühl keine Antwort finde: Was sollen sie denn tun, was für eine Verschwendung wäre es, wenn sich Anouk Aimee wie in der Mitte des Films eben gerade nicht für so eine Patchworklösung hergibt.

Darüber kann man nachdenken - ich jedoch habe den Vorteil, dass ich die Autorin fragen kann. Einfach, weil ich ihre Email und Telefonnummer und Adresse habe und sie als Autorin der FAZ sehr schätze. Würde man mich fragen, wessen Texte mir bei der FAZ am besten gefallen, würde ich ohne zu zögern auf sie verweisen. Ich bin also voreingenommen und beeinflusst und es ist mir egal - das hier ist nicht die FAZ, das ist mein Blog.
Und weil sie und zwei weitere mir recht gut bekannte Frauen diesen Sommer wütende Bücher über das Leben der Frauen geschrieben haben, und sich sie natürlich lesen musste und wollte, gibt es hier meine Einschätzung. Würde ich die Bücher nicht mögen, hätte ich nichts gesagt. Hätte Frau Mühl etwa gegen Lelouch gegiftet, dann, ja, also... hat sie aber nicht. Und auf der Postkarte war auch nicht genug Platz zu fragen, warum sie ihr Aufdentischhauen nicht beim besten Filmargument für die Patchworker beginnt,bei dem Aimee zuerst den Zug nehmen möchte, und am Ende doch mit ihm im Auto fährt. Was die ganze Geschichte und Liebe ist.

Vermutlich, weil das Buch mehr sein will, als nur eine Abrechnung mit der Lockerheit, mit der heute Patchworkfamilien als Teil, vielleicht sogar als bestimmender Teil des Beziehungsmainstreams aufgefasst werden. Mindestens so wichtig sind die Trennungslügen, die angesichts von Scheidungsraten und Unbeständigkeit der Beziehungen erst den Anlass für das Neuanrühren der Familien geben. In meinen Augen wird recht schön und überzeugend dargelegt, wie Medien und das Volk, das an die Stelle dessen trat, was man früher Gesellschaft nennen konnte - BuPrassis, Gossenmimen und Fussballdeppen - diese neuen Beziehungen vom Notbehelf der Unvermittelbaren zur coolen Geste umfunktionierten.
Es wird eben genau nicht die Frage von Lelouch gestellt - sollte Aimee nicht besser doch den Zug nehmen? - sondern eine lässige, jede Kritik und alle Zweifel ignorierende Antwort hingeworfen. Und das aus Lebensumständen heraus, die mit den gängigen Problemen alleinerziehender Mütter so gut wie nichts zu tun haben. Das ist ein wenig so, wie medizinische Körperoptimierung als lässig machbar und problemfrei hingestellt wird: Vorgeführt wird eine heile, funktionierende Familienwelt der zeitlich begrenzten Verhältniscluster. Patchwork als dauernde Selbstverwirklichung. Auf der Strecke bleiben dabei die Kinder und, wenn es doch nicht gut geht, auch noch einiges mehr. Und mit 45 sieht niemand mehr so aus wie Anouk Aimee oder Jean-Louis Trintignant mit 35. Die ledigen Erbtanten des 21 Jahrhunderts sind nicht die Singles, sondern die kaputten Ehehälften.
Das alles passiert nicht einfach so, es erwächst aus einer Vielzahl von gesellschaftlichen Veränderungen, die aufzuspiessen und vorzustellen sich das Buch die dankenswerte Mühe macht: Wertewandel, Sexualität und Attraktivität als Normalität, Trophäenkinder und -frauen, Leistungszwänge, moralische Ambivalenz der Postpostmoderne und neovulgärliberal rücksichtslos umgesetzte Freiheiten. Das klingt hier negativer, als es im Buch beschrieben ist. Je mehr erzählt wird, desto plausibler und angenehmer, ja nachgerade blogartiger ist die Argumentation. Die ganze Fleissarbeit der theorielastigen Zitateunterfütterung liest man - und vergisst sie gleich wieder.

Nun bin ich - kinderlos und Libertin - sicher so ziemlich der Letzte, der anderen in ihre kaputten Ehen hineinreden dürfte, aber natürlich kennt man im privaten Umfeld auch die grossen und kleinen Dramen. Selbst bei uns ist es so, dass die kinderlos Geschiedenen alle Optionen haben, sich andere Partner zu suchen, und die Reste Patchwork als etwas erleben, was angesichts fehlender Optionen unvermeidlich ist. Man kann die Kinder nicht einfach ausschalten, auch wenn das viele vielleicht bei Hochzeit und Schwangerschaft noch glauben. Man muss nehmen, was noch da ist. Es kann sein, dass die Patchworkfamilien dann die beste aller möglichen Welten ist, die allesamt nicht gerade schön sind. Aber darüber müsste man mal reden und überlegen, warum das so geworden ist. Zumindest den mir bekannten Schwiegermüttern solcher Konstrukte spricht das Buch aus dem Herzen.
Ist es ein gutes Buch? Sicher. Ich mag zwar Kinder nicht, aber für jede familiäre Katastrophe, die man sich nach dem Lesen im Vorfeld überlegt, für jede andere Option als Armutsrisiko und HartzIV und die betroffenen Kinder hat dieser Blick unter die Sofas der Patchworker gelohnt. Auch wenn niemand je wissen wird, dass da ein Zug war, der letztlich doch nicht genommen wurde: Es wird so sein. Das Buch ist ein sehr kluges "So nicht". Und weil ich nicht dauernd Lelouch schauen kann - irgendwann kennt man das, und ausserdem trifft eder Film nicht auf die Lebensrealität derer zu, die noch in Beziehungen sind - würde ich mir noch ein weiters Buch wünschen: Mit dem Thema "So bitte schon".
Für den Wunsch war genug Platz und das richtige Bild auf der Postkarte.
Melanie Mühl, Die Patchworklüge ist bei Hanser erschienen, und kostet irgendwas das sich in jedem Fall lohnt.
donalphons, 07:11h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 21. September 2011
Arbeitsplatzverlagerung
Letztlich spielt es keine grosse Rolle, wo man arbeitet.

Daheim würde man nebenbei eine, anderthalb Stunden vertrödeln bei Blogs und Webseiten. Hier vertrödelt man die gleiche Zeit mit der Fahrt zum See.

Und weil die Saison, nicht aber der Sommer ist, stören weder Wolken noch Bustouristen, wenn man sich den richtigen Strand aussucht.

Und dann wartet man schreibend und schweigend auf den Sonnenuntergang. Wenn es zu warm wird, geht man halt schwimmen.

Das geht. Wenn sogar ich schwimmen gehe, kann das Wasser gar nicht kalt sein.

Irgendwas muss man ja tun, wenn die Heilung nur langsam fortschreitet. Nicht schnell genug jedenfalls, um vor der Hitze auf dem Rad in die Berge zu fliehen.





Morgen vielleicht wieder. Das Wetter wird so bleiben. Nur der See wird wohl noch etwas wärmer werden.

Daheim würde man nebenbei eine, anderthalb Stunden vertrödeln bei Blogs und Webseiten. Hier vertrödelt man die gleiche Zeit mit der Fahrt zum See.

Und weil die Saison, nicht aber der Sommer ist, stören weder Wolken noch Bustouristen, wenn man sich den richtigen Strand aussucht.

Und dann wartet man schreibend und schweigend auf den Sonnenuntergang. Wenn es zu warm wird, geht man halt schwimmen.

Das geht. Wenn sogar ich schwimmen gehe, kann das Wasser gar nicht kalt sein.

Irgendwas muss man ja tun, wenn die Heilung nur langsam fortschreitet. Nicht schnell genug jedenfalls, um vor der Hitze auf dem Rad in die Berge zu fliehen.





Morgen vielleicht wieder. Das Wetter wird so bleiben. Nur der See wird wohl noch etwas wärmer werden.
donalphons, 01:59h
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Der schwitzende Mann
Der schwitzende Mann kommt aus seinem Hutgeschäft, blinzelt in die Sonne, seufzt, und hebt resignierend die Arme. Kann man nichts machen. Der schwitzende Mann geht zurück und kommt mit einer Stange wieder. Er löst die Manschettenknöpfe, krempelt die Ärmel hoch und hakt die Stange ganz oben in der Markisenrolle im Steinbogen ein. Dann kurbelt er. Kurbelt und kurbelt und kurbelt, das Gesicht von der gleissenden Sonne und vom Knallblau des Himmels abgewandt. Der Schatten kommt langsam mit der Markise herunter. Er kurbelt weiter, bis es dann mit einen knackenden Geräusch vorbei ist: Die Markise ist unten. Der schwitzende Mann löst die Stange wieder, tupft sich die Stirn mit einem Stofftaschentuch, und geht wieder in seinen Laden, das Hemd voller feuchter Flecken. Es ist heiss hier.

Und die FAZ wagt es zu behaupten, dass die Höchstwerte bei 21 bis 29 Grad liegen. Vielleicht in Berlin oder sonstwo am Polarkreis. Aber hier leiden ältere Herren, hier schleppen sich die alten Hexen mit letzter Kraft in die Cafes und der Polizei ist es egal, wenn man in falscher Richtung durch die Einbahnstrassen radelt: 29 ist gar nichts. Habe deshalb eine Leserpostkarte geschrieben, um mich zu beschweren.

Sonst läuft das ja immer andersrum. Man muss das Eisen und den schwitzenden Mann schmieden, solange sie von der Sonne glühend heiss sind. Insgesamt aber möchte ich bemerken, dass solche Männer gute Indikatoren für die richtige Wahl des Aufenthaltsortes sind.

Und die FAZ wagt es zu behaupten, dass die Höchstwerte bei 21 bis 29 Grad liegen. Vielleicht in Berlin oder sonstwo am Polarkreis. Aber hier leiden ältere Herren, hier schleppen sich die alten Hexen mit letzter Kraft in die Cafes und der Polizei ist es egal, wenn man in falscher Richtung durch die Einbahnstrassen radelt: 29 ist gar nichts. Habe deshalb eine Leserpostkarte geschrieben, um mich zu beschweren.

Sonst läuft das ja immer andersrum. Man muss das Eisen und den schwitzenden Mann schmieden, solange sie von der Sonne glühend heiss sind. Insgesamt aber möchte ich bemerken, dass solche Männer gute Indikatoren für die richtige Wahl des Aufenthaltsortes sind.
donalphons, 17:18h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 20. September 2011
Wo sind die Autos?
Werden manche fragen. Die Antwort: Ich habe die Roten drüben bei der FAZ verbraten, zusammen mit stolpernden Frauen, Handtüchern, Verona, Parma und dem Kurzen und der Frau, die sie Pferdearsch nannten. Man glaubt gar nicht, wie das in Italien gerade die Runde macht.
donalphons, 01:25h
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Ich könnte viel erzählen
aber ich beschränke mich auf das Nötigste: Wetter wieder schön.
Menschen schlafen unter Vergils Schatten.
Man muss es einfach mögen, dieses Land.
Mit seinen Versuchungen.
Und Formen.
Und Menschen und Ruinen.
Und Augenblicken.
Und Gefühlen, guten und schlechten.
Und Angeboten. Was für Angebote.
Da kann man nicht nein sagen, da muss man bleiben.
Bis zum Abend.
Und länger.
Menschen schlafen unter Vergils Schatten.
Man muss es einfach mögen, dieses Land.
Mit seinen Versuchungen.
Und Formen.
Und Menschen und Ruinen.
Und Augenblicken.
Und Gefühlen, guten und schlechten.
Und Angeboten. Was für Angebote.
Da kann man nicht nein sagen, da muss man bleiben.
Bis zum Abend.
Und länger.
donalphons, 00:46h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 19. September 2011
Das muss gefeiert werden
1,9%. Auf nach Valeggio.
Unter den Vorspeisen neben den sauber eingelegten Früchtchen auch eine gehackte Krake.
Wer den letzten Rülpser getan hat, dem hilft auch senza Gas in der Bulgari-Edition nichts mehr.
Zerkochte Kürbisköpfe als süsse Grundlage für schönste, gelbe Tortelli.
Darauf zwei Nachspeisen. Eine für die Sieger, und eine für die Krepierten. Doppelt süss hält besser.
Danach heimwankeln durch finstere Gassen, in denen kein Flick mit Koffer steht.
Andere sind da schon auf dem Weg zur Hölle.
Unter den Vorspeisen neben den sauber eingelegten Früchtchen auch eine gehackte Krake.
Wer den letzten Rülpser getan hat, dem hilft auch senza Gas in der Bulgari-Edition nichts mehr.
Zerkochte Kürbisköpfe als süsse Grundlage für schönste, gelbe Tortelli.
Darauf zwei Nachspeisen. Eine für die Sieger, und eine für die Krepierten. Doppelt süss hält besser.
Danach heimwankeln durch finstere Gassen, in denen kein Flick mit Koffer steht.
Andere sind da schon auf dem Weg zur Hölle.
donalphons, 01:54h
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Die Ignoranten
Natürlich kann man nicht alles ignorieren. Nicht, wenn alles, was man nicht ist und vielleicht gern wäre, zu nahe kommt.

Aber hier ist Italien, und zumindest kann man immer davonlaufen und etwas Nettes tun, wenn die Gegenwart gerade nicht so nett ist. Am Palazzo Pillota in Parma zum Beispiel ist dort, wo im letzten Krieg die Bomben alles dem Erdboden gleichmachten, eine Wiese. Und dort sind die immer ungleich Gewesenen, die Zuwanderer aus Afrika, die Ausgegrenzten, die anderen. Dort eilt man vorbei, man will die Probleme nicht so genau kennen.

Es ist nicht so, dass die Polizei nur dazu da wäre, für Ordnung zu sorgen und sich mit den Folgen der Globalisierung zu beschäftigen; man muss nicht immer nach der Polizei rufen, wenn man angesprochen und angegangen wird, man kann auch einfach mal ein wenig plaudern, warum auch nicht. Hübsche Hunde.

Dann, wenn man sich etwas eingekauft hat, in die aktuellen Trends, und dafür das Geld hat, geht es weiter in die Gasse mit den Tischen und Feinkostläden, schauen, überlegen, warten, halten, Trophäenfrau, Manntrophäe, Tüten, Tüten, Tüten.

Man sitzt und wartet auf die Dunkelheit, das Nichts und das Vergessen, vielleicht sind die Zuwanderer schon weg, aber hier sind sie jedenfalls nicht. Hier schwappt langsaam und ölig das Gedränge herein, die Tische werden umgebaut für den Wechsel vom Trinken zum Essen, das sich die einen leisten können und die anderen auf H&M nicht, aber dafür sind sie jünger und tragen selbst.

In den Küchen schuften jene, die einen ersten Halt gefunden haben, und nicht mehr auf den Plätzen lungern, es bedienen jene, die es müssen und können, das kann man hier nie so genau trennen, und es zahlen jene, die keine Not verspüren. Es ist nicht weit vom Platz hinter dem Palast zu dieser Strasse. Eine Unendlichkeit zwischen jedem Schritt, eine grösser als die andere, mehr nicht, nur ein paar Meter.

Zum ersten Mal in diesem Aufenthalt gesehen, und dann gleich zweimal: Rechner in der Öffentlichkeit. Das nimmt hier nicht zu, sondern, wie die Mobiltelefonnutzung, eher ab, Mode halt, die nicht mehr so wichtig ist. Eine iPAD-Werbung habe ich gesehen. Eine. Sie könnten es sich schon leisten, wenn sie es sich leisten könnten, aber ich denke, je Italien, desto draussen und desto niePad.

Dann fahren wir alle heim. Die einen mit dem Rad, die anderen mit dem Bus und wer sich das nicht leisten kann, geht zu Fuss, während die Opernbesucher mit dem Wagen kommen. Verdiwochen in Parma. Turandot. Käse. Schinken. Leben. Armut. Demonstrationen. Würdenträger mit Schärpe und Schweinemaske. Nett hier. Ich fahre mit dem Auto.

Auf dem Platz, in der Finsternis, sind noch welche.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass sich etwas im letzten halben Jahr verändert hat. Als wäre die Fressgasse mit dem Platz näher zusammengerückt, als würde sich da etwas verdichten, was aus der Abstossung heraus leidlich funktioniert hat.

Aber hier ist Italien, und zumindest kann man immer davonlaufen und etwas Nettes tun, wenn die Gegenwart gerade nicht so nett ist. Am Palazzo Pillota in Parma zum Beispiel ist dort, wo im letzten Krieg die Bomben alles dem Erdboden gleichmachten, eine Wiese. Und dort sind die immer ungleich Gewesenen, die Zuwanderer aus Afrika, die Ausgegrenzten, die anderen. Dort eilt man vorbei, man will die Probleme nicht so genau kennen.

Es ist nicht so, dass die Polizei nur dazu da wäre, für Ordnung zu sorgen und sich mit den Folgen der Globalisierung zu beschäftigen; man muss nicht immer nach der Polizei rufen, wenn man angesprochen und angegangen wird, man kann auch einfach mal ein wenig plaudern, warum auch nicht. Hübsche Hunde.

Dann, wenn man sich etwas eingekauft hat, in die aktuellen Trends, und dafür das Geld hat, geht es weiter in die Gasse mit den Tischen und Feinkostläden, schauen, überlegen, warten, halten, Trophäenfrau, Manntrophäe, Tüten, Tüten, Tüten.

Man sitzt und wartet auf die Dunkelheit, das Nichts und das Vergessen, vielleicht sind die Zuwanderer schon weg, aber hier sind sie jedenfalls nicht. Hier schwappt langsaam und ölig das Gedränge herein, die Tische werden umgebaut für den Wechsel vom Trinken zum Essen, das sich die einen leisten können und die anderen auf H&M nicht, aber dafür sind sie jünger und tragen selbst.

In den Küchen schuften jene, die einen ersten Halt gefunden haben, und nicht mehr auf den Plätzen lungern, es bedienen jene, die es müssen und können, das kann man hier nie so genau trennen, und es zahlen jene, die keine Not verspüren. Es ist nicht weit vom Platz hinter dem Palast zu dieser Strasse. Eine Unendlichkeit zwischen jedem Schritt, eine grösser als die andere, mehr nicht, nur ein paar Meter.

Zum ersten Mal in diesem Aufenthalt gesehen, und dann gleich zweimal: Rechner in der Öffentlichkeit. Das nimmt hier nicht zu, sondern, wie die Mobiltelefonnutzung, eher ab, Mode halt, die nicht mehr so wichtig ist. Eine iPAD-Werbung habe ich gesehen. Eine. Sie könnten es sich schon leisten, wenn sie es sich leisten könnten, aber ich denke, je Italien, desto draussen und desto niePad.

Dann fahren wir alle heim. Die einen mit dem Rad, die anderen mit dem Bus und wer sich das nicht leisten kann, geht zu Fuss, während die Opernbesucher mit dem Wagen kommen. Verdiwochen in Parma. Turandot. Käse. Schinken. Leben. Armut. Demonstrationen. Würdenträger mit Schärpe und Schweinemaske. Nett hier. Ich fahre mit dem Auto.

Auf dem Platz, in der Finsternis, sind noch welche.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass sich etwas im letzten halben Jahr verändert hat. Als wäre die Fressgasse mit dem Platz näher zusammengerückt, als würde sich da etwas verdichten, was aus der Abstossung heraus leidlich funktioniert hat.
donalphons, 01:53h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 18. September 2011
Sitzen & warten
Es ist gar nicht so, dass ich - wenn ich nicht ohnehin arbeiten müsste - dauernd in Museen rennen würde. Heute zum Beispiel war ein Baptisterium wegen einer Veranstaltung geschlossen. Schade, aber nur für einen Moment. Dann halt nicht. Dann halt wieder Bar Venezia, die so eine Art Kantine ist. Oft auch mit den immer gleichen Leuten zur gleichen Uhrzeit.

Zum Beispiel den alten Hexen. Das ist ein ganzer Kreis mit einer Stammbesetzung von 4 alten Damen, der am Samstag auf 9 anschwillt. Was aus den Männern wurde - keine Ahnung. Ich vermute, ihnen gehört die halbe Altstadt, und gebeugt von der Last der Jahre und des Goldschmucks gehen sie dann heim, wenn ich komme.
Inzwischen weiss auch die Bedienung der Kantine, welches Standardessen ich bevorzuge, und das allles hat genau die Routine, die man sich von einer Arbeitsreise erwartet. Es dauert natürlich etwas, das Essen kommt nicht aus der Mikrowelle, sondern vom Bäcker nebenan.

Da sitze ich dann und schaue zu. Manche brechen auf und machen noch schnell Bilder auf ihren iPhones, während ihre Frauen weiter und weiter und weiter reden und man zu gerne wüsste, wieso sie eigentlich nicht sitzen bleiben, aber dann würde man das Punktseidenkleid nicht so gut sehen. Und dann kommen andere vorbeigeradelt. Es gibt welche, die etwas am Lenker haben und auf der Erde sind.

Und andere, die haben das gleiche im Körbchen, aber man möchte glauben, dass da zwei Zentimeter Luft zwischen Reifen und Strasse ist, wenn man das neue Lieblingsbild der Serie der Frauen mit den Taschen sieht.

Es gibt die unterkühlten Fastmodelle, die den Platz zum Laufsteg machen, für neueste Schreie und alte Traditionen des Konsums.

Und es gibt die anderen, die Modelle des guten, lauten, fröhlichen Lebens, die auch nicht weniger ausgeben und einen wissen lassen, warum hier Marmor verlegt wird: Der Asphalt würde hier brennen.

Dass es am Ende bisweilen schlecht ausgeht, stört mich. In Deutschland. Hier ist es mir völlig egal, ich sende damit sogar Urlaubsgrüsse und denke mir, es ist nicht meins, aber so schlimm ist es auch nicht, und nur, dass das alles, die Stadt und die darin sich drehende Welt nie meines sein wird, das finde ich ein wenig schade. Aber so als Teilzeitfürdasauslandgastarbeiter geht es auch, in der Bar am Platz.

Schreib schön über Mantua, sagte der Radler am Cafe zu mir. Das wäre nicht nötig gewesen. Und gerade jetzt, wenn kaum mehr Touristen da sind und die Temperaturen nur noch 32 Grad erreichen, ist es wirklich angenehm. Auch mit den verbliebenen Touristen und Gastarbeitern, für die Einheimischen. Solange es fein beschuhte Japanerinnen sind.

Den Rest des Tages bekomme ich dann das hier nicht mehr aus dem Kopf. Wen die Götter nicht so besonders lieben, den bestrafen sie mit Pizzicato Five.

Zum Beispiel den alten Hexen. Das ist ein ganzer Kreis mit einer Stammbesetzung von 4 alten Damen, der am Samstag auf 9 anschwillt. Was aus den Männern wurde - keine Ahnung. Ich vermute, ihnen gehört die halbe Altstadt, und gebeugt von der Last der Jahre und des Goldschmucks gehen sie dann heim, wenn ich komme.
Inzwischen weiss auch die Bedienung der Kantine, welches Standardessen ich bevorzuge, und das allles hat genau die Routine, die man sich von einer Arbeitsreise erwartet. Es dauert natürlich etwas, das Essen kommt nicht aus der Mikrowelle, sondern vom Bäcker nebenan.

Da sitze ich dann und schaue zu. Manche brechen auf und machen noch schnell Bilder auf ihren iPhones, während ihre Frauen weiter und weiter und weiter reden und man zu gerne wüsste, wieso sie eigentlich nicht sitzen bleiben, aber dann würde man das Punktseidenkleid nicht so gut sehen. Und dann kommen andere vorbeigeradelt. Es gibt welche, die etwas am Lenker haben und auf der Erde sind.

Und andere, die haben das gleiche im Körbchen, aber man möchte glauben, dass da zwei Zentimeter Luft zwischen Reifen und Strasse ist, wenn man das neue Lieblingsbild der Serie der Frauen mit den Taschen sieht.

Es gibt die unterkühlten Fastmodelle, die den Platz zum Laufsteg machen, für neueste Schreie und alte Traditionen des Konsums.

Und es gibt die anderen, die Modelle des guten, lauten, fröhlichen Lebens, die auch nicht weniger ausgeben und einen wissen lassen, warum hier Marmor verlegt wird: Der Asphalt würde hier brennen.

Dass es am Ende bisweilen schlecht ausgeht, stört mich. In Deutschland. Hier ist es mir völlig egal, ich sende damit sogar Urlaubsgrüsse und denke mir, es ist nicht meins, aber so schlimm ist es auch nicht, und nur, dass das alles, die Stadt und die darin sich drehende Welt nie meines sein wird, das finde ich ein wenig schade. Aber so als Teilzeitfürdasauslandgastarbeiter geht es auch, in der Bar am Platz.

Schreib schön über Mantua, sagte der Radler am Cafe zu mir. Das wäre nicht nötig gewesen. Und gerade jetzt, wenn kaum mehr Touristen da sind und die Temperaturen nur noch 32 Grad erreichen, ist es wirklich angenehm. Auch mit den verbliebenen Touristen und Gastarbeitern, für die Einheimischen. Solange es fein beschuhte Japanerinnen sind.

Den Rest des Tages bekomme ich dann das hier nicht mehr aus dem Kopf. Wen die Götter nicht so besonders lieben, den bestrafen sie mit Pizzicato Five.
donalphons, 01:31h
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Besuchen Sie die Piazza Sordello
Zuerst einmal die Übersicht.

Hier auch im Grossbild mit vielen Details.














260 Bilder in 2 Stunden übrigens. Danach grauenvolle Migräne von den Abgasen und der Sonne. Es hat sich aber gelohnt - wenn schon krank, dann so.

Hier auch im Grossbild mit vielen Details.














260 Bilder in 2 Stunden übrigens. Danach grauenvolle Migräne von den Abgasen und der Sonne. Es hat sich aber gelohnt - wenn schon krank, dann so.
donalphons, 11:37h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 16. September 2011
Arbeit!
Ja, ich arbeite hier. Ich recherchiere und knipse und schreibe auch noch über daheim, wie das so ist, wenn man bei der CSU ist in Zeiten, da sie nicht mehr Staatspartei ist.
donalphons, 18:43h
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Kleine Genugtuung am Wegesrand
Gran Premio Nuvolari, heute oin Mantua.

Wer nicht da ist, ist halt nicht da, aber es gibt ja auch genug andere schöne Dinge, die man tun kann.

Natürlich auch weniger schöne Dinge.

Das ist dann unschön, aber das Ergebnis ist für mich trotzdem in Ordnung.





So ist das eben. Gute Laune mit angenehmen Menschen unter blauem Himmel, der ein paar Abgase verträgt. Da kriegt man vielleicht ein wenig Kopfschmerzen, aber das ist dann auch schon alles.
Mehr Bilder morgen.

Wer nicht da ist, ist halt nicht da, aber es gibt ja auch genug andere schöne Dinge, die man tun kann.

Natürlich auch weniger schöne Dinge.

Das ist dann unschön, aber das Ergebnis ist für mich trotzdem in Ordnung.





So ist das eben. Gute Laune mit angenehmen Menschen unter blauem Himmel, der ein paar Abgase verträgt. Da kriegt man vielleicht ein wenig Kopfschmerzen, aber das ist dann auch schon alles.
Mehr Bilder morgen.
donalphons, 18:39h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 16. September 2011
Leichte Varia
Leicht oberhalb des Sees.

Leicht unpassende Mahlzeit (Dieser Hut und dann aus dem Papier? Italien muss es schlecht gehen.)
Leichte Abkühlung gegen Mittag.

Leicht kipplige Angelegenheit.

Leichte Alkohol- und Frauenzufuhr (nicht für mich).

Sieht alles leicht aus. Ist aber schwere Arbeit.

Leicht unpassende Mahlzeit (Dieser Hut und dann aus dem Papier? Italien muss es schlecht gehen.)
Leichte Abkühlung gegen Mittag.

Leicht kipplige Angelegenheit.

Leichte Alkohol- und Frauenzufuhr (nicht für mich).

Sieht alles leicht aus. Ist aber schwere Arbeit.
donalphons, 01:37h
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Bild des Tages
donalphons, 17:35h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 15. September 2011
Gold
für mich.

Prügel für Broder

beim Kölner Stadtanzeiger

Da hat wohl jemand den Mailserver geknackt und weitergeleietet. Würde mich mal interessieren, ob er jetzt wegen seiner Zusammenarbeit mit Herre und PI bei der Welt und ARD rausfliegt.

Prügel für Broder

beim Kölner Stadtanzeiger

Da hat wohl jemand den Mailserver geknackt und weitergeleietet. Würde mich mal interessieren, ob er jetzt wegen seiner Zusammenarbeit mit Herre und PI bei der Welt und ARD rausfliegt.
donalphons, 01:50h
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Memory
Heute jede Menge Paare gefunden:


donalphons, 12:38h
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