: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Freitag, 21. Oktober 2011

Man kommt zu gar nichts

Halt, doch. ich habe es mittlerweile - exakt 5 Wochen nach dem Donnerstagsmarkt in Mantua - geschafft, die Posamenten weitgehend unterzubringen. Irgendwo steht immer eine vierschübige Biedermeierkommode, deren Griffe ein wenig nackt sind. Und weil sie in Mantua nicht 8 Stück von der gleichen Farbe haben und die anderen Quasten am Kleiderschrank gegenüber rot und weiss sind, werden sie eben abwechselnd, im Zickzack aufgehängt.

weiss rot
rot weiss
weiss rot
rot weiss



Ja, man kommt zu gar nichts. Das ist angenehm. Dann muss man gar nicht so viel zur Kenntnis nehmen. Zum Beispiel die Planung, den Ratingagenturen das Bewerten europäischer Länder zu verbieten, weil ihnen sonst die Märkte nicht mehr trauen. Ich wette, das war eine Idee von Silvio Berlusconi. Das ist sein Staatsverständnis.

Aber auch diese Idee ist nur geklaut, denn etwas Ähnliches gab es vor drei Jahren schon in Pakistan, als die dortige Börse zusammenbrach. Man behalf sich damit, dass man Veränderungen des Index verboten hat, womit Kursstürze an der Börse ausgeschlossen waren. Alles blieb fest. Das war natürlich nicht der Sinn so einer Börse, aber man kann es machen, und der Index war wie festgenagelt, per Verordnung. Genauso, wie man den Ratingagenturen das Raten verbieten kann in der Hoffnung, dass man nicht weiter abgestuft wird. In Pakistan war das übrigens der Anlass für einen krassen ausserbörslichen Absturz der Aktien, weil ihnen keiner mehr traute. In Europa wird das sicher ganz anders kommen. Kein Rating mehr, keine Ängste der Märkte mehr, keine Spekulationen und keine Gerüchte - was sollten sie auch gerüchten, wenn kein Rating mehr da ist, auf das man sich beziehen kann.

Allenfalls ein Staatsbankrott. Oder ein paar Banken, die an der zu dünnen Eigenkapitaldecke krepieren, die sie unbedingt zwecks Eigenkapitalrendite und gegen die ursprüngliche Meinung der von ihnen bezahlten Politik so dünn lassen wollten. Dafür machte man Stresstests, und es ging und damit war alles Bestens. Bis auf Dexia natürlich.

Wie gesagt: Berlusconi. Der Mann macht das so mit Richtern und Gesetzen und der Polizei, für den ist Moody's nur eine Ruby die nicht Bunga Bunga machen will und deshalb rausfliegt. Sicher, die Banken müssen saniert oder noch besser verstaatlicht und eingestampft werden, aber auch die Politik muss befreit werden von all den fauken Systemkrediten der Dilettanten, die jetzt schon von Expertenregierung, Fiskalunion und Hebeln schwafeln. Falls es noch jemandem nicht aufgefallen sind: Der Weg, auf dem wir gerade demokratisch sind, ist der Weg der Notverordnungen des Kabinetts Schleicher.

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Es gibt noch gute Nachrichten!

Also, zumindest ich finde diese Nachricht gut:

DerWesten wird eingestellt.

Eine schon zu Beginn offensichtliche Fehlleistung, nach Abermillionen verpulverter Investiionen und erheblicher Geburtswehen. Warum aber so spät?

Kann jetzt bitte nioch jemand die Panorama-Missgeburt Spiegel Onschleim ausschalten? Und welt.de und Focus.de?

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

In Cloaca

Manchmal bedeutet Stolz auch Leidensfähigkeit. Verlasse ich etwa das Haus und komme wieder, denke ich mir immer, wie meine Grossmutter:

Ein schönes Haus.

Und es ist wirklich schön. Selbst wenn ich eingeschneit wäre, gäbe es innerhalb des Hauses vermutlich genug Motive, um einen Winter mit Bildern zu gestalten.



Momentan wären es aber vor allem Bilder von Rohren, samt und sonders über 100 Jahre alt. Sicher, damals war das modern und fortschrittlich, aber technisch noch nicht ganz ausgereift. HHeute sind diese Rohre ein dauerndes Problem. Man kann sie nicht austauschen, sie sind unter modernen Fliessen in Bädern und Küchen verschwunden, und nur beim Mieterwechsel wäre so etwas denkbar - aber wann wechseln schon alle Parteien gleichzeitig?

Also gibt es beständig Notfälle. Diesmal hat sich der Notfall seit Monaten angekündigt, weil ein Schwimmer beständig nicht so wollte, wie man das gerne hat. Ich habe ihn zweimal ausgebaut und gereinigt, ich habe neue Dichtungen eingesetzt und am Ende das ganze Teil ausgetauscht: Keine Verbesserung. Wie sich letztlich herausstellte, war zu wenig Druck in der Leitung. Wegen der Rohre. In den nächsten 100 Jahren wird man sie wirklich austauchen müssen, sonst steht hier das Abwasser irgendwann in den Räumen.

An Tagen wie diesem ist es dann ganz erfreulich zu sehen, dass auch Besitzer modernster Errungenschaften nicht nur mit dem Umstand zu kämpfen haben, dass sie jedes bescheuerte neue iRgendwas von Apple haben müssen, sondern der Laden auch noch so diktatorisch und gegnerunterdrückend ist wie die Jesuiten, die hier seit über 200 Jahren das Haus verlassen mussten, wie ich in der FAZ berichte. Und ich hoffe, dass meine Rohre, so schlecht sie sind, länger halten werden als diese Firma.

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Dienstag, 18. Oktober 2011

Alte Familienweisheiten

1. Kaufe bei der Zeit, dann hast Du im Überfluss.

Diese Weisheit kommt zum Tragen, wenn man in Valeggio eine ganz entzückende Obstschale aus Capodimonte findet und daran denkt, dass bald Traubenernte ist:



2. "So ziemlich alles" hod an Deife.

Dem möchte ich uneingeschränkt angesichts der Buchmesse zupflichten. Mein Auto hat Frankfurt nicht verlassen, es ist davongeschossen wie eine Fledermaus aus der Hölle. Und weil es so war, tritt im letzten Teil meiner Buchmessebloggerei dann auch noch der markigste unter den Marketters und der durchtriebenste der Vertriebler auf.

3. Ein Schuldiger ist besser als schuld sein.

Daran musste ich bei diesem Text bei Deus Ex Machina denken. Mit besten Grüssen an die Postprivaschisten.

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Produkt des Tages

Und während sich die Finanzkrise vom Rating der Franzosen über deren Staatsanleihen zu den Banken und weiter zu den Staatsanleihen-Kreditausfallversicherern frisst, habe ich eine Idee. Was diese Welt jetzt braucht, ist eine:

Kreditausfallversicherungausfallsversicherung. Oder auch Credit Default Swap Default Swaps (CDSDS). Dann kann man das alles wieder den Markt regeln lassen, für ein paar Wochen oder gar Monate, denn dann ist wieder Sicherheit im Spiel.



Und wenn das auch nicht mehr hilft: die Gesamtversklavung der Welt unter den Banksterkriminellen ist ja immer noch eine Option. Hauptsache die Bilanzen stimmen,

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Montag, 17. Oktober 2011

Sensationsthemen

Was diese Roschfrau da an nächsten Skandalbüchern plant, kann ich schon lange - und zwar vor ihr, in meinem FAZ-Blog:

Cellulite! Ein Lebensthema für viele Frauen und bei Männern aber sowas von egal, dass ich erst mal googlen musste, was das überhaupt ist, bevor ich angefangen habe zu sagen: Hey, Frauen, kriegt Euch ein.

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Ihr die Fetzen vom Leib reissen

Ich bekomme ja öfters Postpakete. Es gibt eine sehr deutsche Art des Verpackens, mit rechten Winkeln an allen Ecken, logischen Verschlüssen und sauberen Klebebändern. Nicht immer, aber meistens. Ich wage es zu behaupten - nach einer Erfahrung mit einem Salzburger, der darauf drängte, etwas zu liefern, anstatt es verpacken zu müssen - dass ich mittlerweile an der Art des Pakets sagen kann, ob es aus Deutschland kommt. Oder aus dem österreichischen Kunsthandel. Das hier sieht aus wie ein Paket gebrauchter Radketten von einem georgischen Radverwerter aus Wattenscheid und ist deshalb österreichischer Kunsthandel.



Mein Glück war, dass die Datierung mindestens genauso sorgfältig vorgenommen wurde, wie die Verpackung. Man nahm, was man an Karton und Wissen eben so hatte, und schickte es damit auf die Reise. Die Dame könnte mit ganz, ganz viel Glück hochbetagt noch um 1820 gelebt haben. Aber ihr lieblicher Blick galt dann doch eher einem Standesgenossen aus dem Rokoko, irgendwann zwischen 1750 und 1760.



Da wundert es nicht, wenn ich ihr gierig die Plastikfetzen vom wohlgerundeten Körper reisse. Man darf sich nicht beschweren, und auch die schlampige Verpackung hat ihr nicht mehr geschadet, als die letzten 250 Jahre mitunter wohl nicht immer idealer Behandlung. Ich mag es, wie sie trotz all der Zeitläufe - noch dazu unter Österreichtern - lächelt. Die Patina mcht mir nichts aus.



Was mir dagegen sehr wohl etwas ausmacht, kann ich hier nicht schreiben. Ich wünschte aber, ich habe es fürderhin mit Leuten zu tun, die entweder offensichtlich freundlich wie die Dame sind - da verzeiht man gerne -, oder kompetent wie der Maler - da macht das Benehmen nichts aus. Oder gar beides. Das wäre famos.

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Montag, 17. Oktober 2011

Diese Ruhe

So sieht dann eher meine eigene Vorstellung von Beschäftigung mit einem Buch aus:



Das andere danaben, an dem das kleine, weisse Ding mit dem blauen Licht hängt, das bleibt Schwarz. Ich war in den letzten paar Tagen zu viel in Sachen Netz unterwegs. Zu viel Netz und zu viele Menschen sind keine gute Kombination.

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Rolltreppenwegelagerer

Am schlimmsten fand ich übrigens die Mädchen der Frankfurter Rundschau, den den Besuchern das iPad hinhalten mussten. Ich habe keinen gesehen, der das im Gedränge an einer iPad-Halterin wirklich ausprobieren wollte. Jobs aus der Marketinghölle.



Man muss Produkte auf den Markt bringen, die die Nutzer wollen. Produkte, die sie gern kaufen, und nicht, weil sie keine andere Wahl haben. Denn irgendwann findet sich eine Wahl, und dann verliert man nicht nur einen Kunden. Man findet einen, der einen nicht mehr will, egal was dann noch kommen mag.



Nie kam mir die Buchmesse so getrieben vor, nie so falsch mit all den Claims und Visionen. Ein Buch habe ich mir an den Verlag schicken lassen. Und das auch nur, weil sie es nicht verkaufen wollten. Irre. Man muss sich das Zeug schenken lassen, auch wenn man lieber keine Verpflichtung haben möchte.

Und dann basteln sie alle an Digitallösungen, die die Verpflichtung zum Prinzip erheben. Naja.

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Sonntag, 16. Oktober 2011

Pimp das Ebuch

Wenn es um den Digikrempel geht - und an dieser Stelle schöne Grüsse an die Futuristen, die hoffentlich aus der Lobo-App auch mal das Verlieren gelernt haben - muss man in Frankfurt als Hausblogger der FAZ den Irrsinn gar nicht erfinden:



In Halle 4.0, bezeichnenderweise dort, wo auch der Börsenverein ist, gleich und gleich gesellt sich gern, geht es zu wie in meinem Buchmesseblog, namentlich im bislang unfreundlichsten Beitrag. Es wird ohnehin zu viel gelobhudelt in Frankfurt.

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Das Haus hat andere Pläne

Ich dachte schon, ich bin inzwischen zu vergeistigt, um einen Schwimmer imn Wasserkasten zu reparieren. Nach einigen Versuchen - alle brachten nur begrenzt Verbesserungen - verabschiedete sich bei den Arbeiten auch noch das Absperrventil. Bei einem Haus mit Rohren aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg kann das schon mal passieren; trotzdem ist es eine Demütigung, den Klempner rufen zu müssen wegen so einer Petitesse. Wie auch immer: Er war da, während ich in Frankfurt war, und die Probleme hängen wohl zusammen - und zwar mit dem Wasserdruck. Das konnte ich nicht wissen, da ist jetzt einiges zu tun und es ist gut und wichtig, dass ich wieder da bin. Und bleibe.

Wie so oft kommt eine schlechte Nachricht nicht allein; es gab an anderer Stelle böse Überraschungen und folgend gebrochene Herzen. Banal, nichts Besonderes, mich allenfalls am Rand tangierend - ich war ja in Frankfurt und konnte diesmal wirklich, nachweislich, sicher nichts dafür. Aber alles zusammen verdunkelt den Zeithorizont, Pläne zerfallen in Minuten und es ist besser, wenn ich erst mal bleibe, selbst wenn es andernorts fraglos besser wäre. Und da ist es nicht schlecht, wenn man für die kurzen, kalten Tage und die langen Nächte ein paar kleine Aufgaben aus Frankfurt mitgebracht hat, die einen vom Trott und Leitungsversagen ablenken.



Ich mache zu viel mit dem Kopf und am Bildschirm. Ic h habe es schon reduziert - vielleicht ist es auch einfach so, dass man irgendwann wieder aus dem Medium herauswächst - aber ich denke auch: Da geht noch was. Bewusster Online sein, bewusster offline sein. Ich glaube nicht an Internetsucht, man wird sich daran gewöhnen, wie man sich an die dauernde Anwesenheit von Büchern und Telefon gewöhnt, aber tatsächlich ertappe ich mich dabei, hin und wieder einfach nur rumzuhängen und zu trödeln. Idiotisch für jemanden, der sich sein Lüngerl rauspfeift, um gerade noch die grüne Ampel zu schaffen, weil er nicht gerne eine Minute verliert.

Das lag übrigens daran, dass mir das Glück andernorts hold blieb: Bei einer Auktion in Österreich hatte sich jemand um 70 Jahre vertan, und diesen Fehler, der andere Mitbewerber ausschloss, nutzte ich eiskalt aus. Seitdem warte ich. Und als ich aus Frankfurt heimkam, war eine Benachrichtigung am Briefkasten. Endlich. Ich schwang mich also auf mein Rad und raste hinaus zum Bahnhof.

Und es war natürlich kein Gemälde. Eine schwachsinnige Eventagentur schickte eine Publikation dreimal, die ich schon einmal in dreifacher Ausführung bekommen hatte. Und schon damals nicht brauchte. Aber das ist halt wieder typisch für Medien: Immer die Leute einmal mehr als nötig belästigen. Noch mehr Papier, noch mehr Kataloge und Briefings, und wie sehr man dem anderen mit diesem Müll die Zeit stiehlt, fällt jenen nicht auf, für die jedes Mehr an Dreck auch ein Mehr an Dienstwagen und Sekretätin bedeutet.

Ob sie überhaupt verstehen, dass sie nicht nur meine Zeit, sondern auch ihr Leben so sinnlos vergeuden? Vermutlich nicht. Vermutlich klopfen ihnen alle auf die Schulter und finden das prima, denn so eine Broschüre mit dem Namen drin, die macht schon was her. Irgendwas halt. Ihre Hauptstadt ist Frankfurt, wie viele andere Städte auch.



Frankfurt, diese Stadt sieht so aus, als hätte man in Nordkorea die Architekten ein Wochenende europäische Architekturzeitschriften lesen lassen und dann gesagt: Baut das bitte nach. So fühlt sich das auch an.

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Freitag, 14. Oktober 2011

Und nun zur tollen Meldung des Tages:

Ich fahre heim nach Bayern.



Und vielleicht auch noch weiter. Irgendwie habe ich jetzt eine Belohnung verdient, nach 36 Stunden in Frankfurt. Ich habe sogar bei der FAZ das FAZ.net-Display "gehackt", oder besser, eine Lücke gefunden, und als Arbeitsstation benutzt. Vermutlich hat das Digitasc programmiert.

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Der alte Mann muss zur Talkshow

Weil der junge Heine keine Lust hat.



Das ist übrigens jetzt der einzige Buchmessenblogbeitrag, bei dem ich wirklich recherchieren musste. Ich musste herausfinden, wie man einen dieser Talkshowleute schreibt. Ich kenne das ja alles gar nicht, ich stand heute neben 3, 4 Leuten, die angelich jeder kennt (Moderatoren, Tatort-Schauspielerin, Drehbuchautorin) und hatte nicht die geringste Ahnung, wer das sein soll. Wie auch immer:

Mein Held darf zu Pillawah oder wie der heisst wo man so heisst wie der genannt wird und wo sicher keine anständigen Leute wohnen weil so heisst man nicht.

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Freitag, 14. Oktober 2011

Tiefpunkte

Gewesene Ex-Hoffnungen mit Aussehens-ID, die auf den Gängen im Gedränge stehen, gleich bei den Büchern, die sie noch machen dürfen in der Hoffnung, man würde sie erkennen. Das Dschungelcamp der deutschen Frolleinliteratur.



Gaffende Mengen beim Schaukochen. Fachbesucher sind auch nur Glotzenkonsumenten.



Überhaupt, Nahrungsaufnahme. Die Kühe am Tegernsee haben bessere Manieren.



Die SW abgeslichtete Fresse eines bekannten Springerfunktionärs unter den Schmierern, die sein Wohnstallhaus als Rechtfertigung für Ansprüche hält, die es nicht erfüllt.



Dreck. Furchtbar viel Dreck. Die Messe ist sehr schmutzig. Auch die Test-iPads sind fingerfettverschmiert.



In Halle 8 wenigstens fein beschuhte Asiatinnen. Und eine Ecke mit antiquarischen Büchern. Da wird es besser.

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Es ist nicht so, dass ich Frankfurt hasse

Was ich wirklich hasse ist, mein Blog zu vernachässigen und es nur mit Bröckerl zu füllen. Aber wenn man um 4 Uhr aufsteht, geht am Abend nicht mehr allzu viel. Nur noch ein Hinweis auf den zweiten Teil der kleinen leidengeschichte des Buchmesseblogs der FAZ.

Morgen kommt dann auch noch heine ins Spiel. Weil: Goethe ist zwar gut, aber Heine ist Gott.

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