Was tun, wenn’s brennt?

Ein paar Antworten auf Fragen zum Brand der Notre Dame.

Ist es ein Anschlag?

Sehr wahrscheinlich nicht. Das Feuer brach dort aus, wo restauriert wurde – im oberen Bereich des Daches. Ohne die Lage in Paris jetzt zu kennen: Normalsterbliche kommen gar nicht an solche Stellen, die sind immer gut gesichert. Und in Dombauhütten kennt jeder jeden. Der Gedanke, dass jemand da hinauf kommt um Feuer zu legen, ist ziemlich abseitig.

Wenn man eine Kirche wirklich verbrennen lassen will, sollte man ausserdem nicht das Feuer oben machen, wo es sich langsam nach unten frisst, sondern unten, wo es schnell nach oben geht. Der Kamineffekt ist da der Freund der Feuerteufels.

Diese kostbarsten Kunstschätze!!!!!!!

Die wurden bei der grossen Säuberung im 18. Jahrhundert vernichtet, wenn es um die mittelalterlichen Glasfenster und Innenausstattung ging. Damals wirkte die Kirche zu dunkel, also wurden die alten Glasfenster entfernt und durch normales Glas ersetzt, während die Kirche weiss getüncht wurde. Weitere schwere Schäden entstanden bei den Revolutionen 1794 und 1830; von der alten Inneneinrichtung ist fast nichts mehr da. Die Figuren von Monstern an der Fassade, die der Normalsterbliche so kennt, stammen wie die meisten Buntgläser, Dachreiter und Teile des Dachstuhls aus dem 19. Jahrhundert. Bedeutend ist Notre Dame wegen der Grundprinzipien der gotischen Architektur, die hier im Chor weitgehend entwickelt wurden - und später im Mittelalter und Rokoko noch einmal deutlich verändert wurden. Um diesen Kunstschatz Notre Dame wirklich zu verstehen, braucht man schon etwas Vorbildung – ich würde vermuten, 99% der Menschheit haben die nicht.

Man kriegt das nie wieder so hin!!!!!!!!!

Was genau bitte? Den Zustand um 1300? 1500? 1850? Damit fängt es schon an, man wird sich überlegen müssen, welchen Zustand man da restaurieren will. Ich hoffe, sie nutzen die Gelegenheit und rasieren ein paar romantisierende Zutaten des 19. Jahrhunderts wie den Dachreiter, und halten sich an den Zustand der letzten gotischen Bauphase – auch wenn das manchen heute gar nicht so toll gefallen wird. Den Dachreiter nennen manche übrigens "Vierungsturm" - das ist nicht wirklich zutreffend, ein Vierungsturm wäre eine genauerte Überhöhung über dem Zusammentreffen von Längs- und Querschiff. Was da eingestürzt ist, ist ein nach oben gezogener Teil der Dachkonstruktion. In der französischen Gotik gibt es die Türme nur in Ausnahmefällen.

Das Dach selbst ist nun wirklich kein Drama – es gibt genug Spezialisten im Denkmalschutz, die das können, zumal das Dach von Notre Dame wegen des schmalen Hauptschiffs jetzt weder sonderlich komplex noch gross war: Der Dachstuhl über dem Hauptschiff der relativ frühen Notre Dame war 100 Meter lang und 13 Meter breit, der Dachstuhl des spätgotischen Ingolstädter Münsters überspannt die gesamte Hallenkirchem und ist 89 Meter lang und 37 Meter breit: Eine fast dreimal so grosse Fläche und ein mehr als sechs mal so grosses Volumen. Es ist sicher eine Frage des Geldes. Aber ein niedergebrannter Dachstuhl ist etwas, mit dem sich Kirchen immer wieder abfinden mussten.

Da liegen Trümmer im Inneren!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ja, das ist die Folge der Schwerkraft, es fallen Steine auch runter. Die bisher bekannten Bilder zeigen aber, dass die Rippen – also die Elemente, über die der Druck auf die Pfeiler abgeleitet werden – gehalten haben. Was eingebrochen ist, sind die Füllung der Gewölbe mit besonders gemagerten Backsteinen. Kurzer Exkurs: Jedes Gewölbe erzeugt Druck nach aussen, und je schwerer es ist, desto grösser ist der Druck, der abgefangen werden muss. Deshalb hat man im Mittelalter spezielle Backsteine verwendet, um Gewölbe zu mauern: Mit sehr viel beim Brand verschwindenden Stroh im Lehm, um das Gewicht der Steine zu reduzieren. Deshalb sind die zwar leicht, aber auch empfindlich für das Eindringen von Wasser. Wenn da etwas draufstürzt und der Stein durch Wasser Gewicht aufnimmt, kann so eine Gewölbeabdeckung schon mal durchbrechen. Aber das alles, ohne dass die tragende Struktur der Streben und Pfeiler beschädigt wird - für moderne Menschen ist das vergleichbar mit dem Unterschied zwischen echtem, belastbaren Mauerwerk und Rigips, mit dem man Räume abtrennt. Das ist auch der Unterschied von Romanik und Gotik: In der Romanik ist das Gewölbe noch Teil der Tragstruktur, in der der Gotik ist es nur noch Füllung. Wenn selbst der Backstein in der Spätphase der Gotik zu teuer wurde, hat man schon mal bemalte Holzplatten hinter die Rippen gesetzt. Das ganze Mittelalter ist weitaus weniger mystisch, als man heute gerne glaubt. Und man kriegt die Steine meistens auch wieder in die Decke, wenn man will.

Ein Wort noch zu den Rosetten:

Die sind kunstgeschichtlich fraglos wichtig, weil der behauene Stein – also der Rahmen – eine Stilstufe der Hochgotik definiert, und mit ein paar anderen Kirchen in Frankreich in Europa grossen Einfluss hatte. Die Glasfenster darin sind, wie schon gesagt, mehrheitlich aus der Zeit der grossen Restaurierung im 19. Jahrhundert. Und die oberen Rosetten, hinter denen es im Querschiff gebrannt hat, sind zwar auch bedeutend, waren aber vom Kirchenschiff aus nie zu sehen, weil sie sich über dem Gewölbe befanden. Da war also nie Glasmalerei.

Zusammengefasst:

Es ist schlimm, und es gibt auch wirklich viel Grund zur Trauer und Bestürzung. Es hätte aber sehr viel schlimmer kommen können, und die Feuerwehr hat in Paris offensichtlich eine gute Strategie des kontrollierten Niederbrennens gehabt. Man darf nicht übersehen: Was sich in Rauch, Feuer und Asche auflöst, kann unten nichts mehr zerschlagen. Wer was tun will, spendet Geld an seine Freiwillige Feuerwehr und verbreitet im Netz keinen bildungsfernen Unsinn oder Verschwörungstheorien.

Dienstag, 16. April 2019, 10:24, von donalphons | |comment

 
Ein Brand in aufgeheizter Stimmung
Yep, cool it Babe. Danke, schöne weiterführenden Bemerkungen. sie haben die Reliquien übrigens vergesen - die sind aber gerettet worden: Die dornenkrone vom Haupt Christi!

Kleines Beipsiel von Tichy's Einblick über die aufghizte Stimmung - am Sonntag ein (ganz gutes, eigentlich) Gespräch zwischen Roland Tichy und dem Freiburger Staaatsrechter Dietrich Murswiek über die unfaire Behandlung der AfD und ihrer Wählerschaft unter dem Deckmantel des Antifaschismus usw. bis hinein in die Deutschen staatlichen Institutionen. Für Murswiek aus staatsrechtlicher Sicht bedenklich (das ist die höchste Stufe der Kritik, die solche Uni-Leute so hinkriegen, aber geschenkt, sie haben einfch keine Zähne...).

Soweit so korrekt und ok und gut.

Dann die mit sichtlichem Behagen vorgetragene Bemerkung Tichys: Das Christentum haben wir ja abgeschafft. Maliziöses Lächeln Professor Murswieks, auch normal: Haha, Christentum ade, juchee.

Aber jetzt kommts: Als nun in Paris der Brand ausbrach, lautete die Überschrift bei Tichy's: "Das Herz Europas brennt!".

- Tja: Im christlichen Kontext nennt man so wen einen Pharisäer. Im bürgerlichen Rahmen wohl einfach einen Heuchler. - Man könnte auch - mit Blick auf Karl Kraus, "Journalist" sagen, ne.

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Ein Brand in aufgeheizter Stimmung
Yep, cool it Babe. Danke, schöne weiterführenden Bemerkungen. sie haben die Reliquien übrigens vergesen - die sind aber gerettet worden: Die dornenkrone vom Haupt Christi!

Kleines Beipsiel von Tichy's Einblick über die aufghizte Stimmung - am Sonntag ein (ganz gutes, eigentlich) Gespräch zwischen Roland Tichy und dem Freiburger Staaatsrechter Dietrich Murswiek über die unfaire Behandlung der AfD und ihrer Wählerschaft unter dem Deckmantel des Antifaschismus usw. bis hinein in die Deutschen staatlichen Institutionen. Für Murswiek aus staatsrechtlicher Sicht bedenklich (das ist die höchste Stufe der Kritik, die solche Uni-Leute so hinkriegen, aber geschenkt, sie haben einfch keine Zähne...).

Soweit so korrekt und ok und gut.

Dann die mit sichtlichem Behagen vorgetragene Bemerkung Tichys: Das Christentum haben wir ja abgeschafft. Maliziöses Lächeln Professor Murswieks, auch normal: Haha, Christentum ade, juchee.

Aber jetzt kommts: Als nun in Paris der Brand ausbrach, lautete die Überschrift bei Tichy's: "Das Herz Europas brennt!".

- Tja: Im christlichen Kontext nennt man so wen einen Pharisäer. Im bürgerlichen Rahmen wohl einfach einen Heuchler. - Man könnte auch - mit Blick auf Karl Kraus, "Journalist" sagen, ne.

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framing? halo effekt

Der halo effekt ist nicht mehr en vogue doch hier sicher bekannt. Über die Jahre habe ich Anmerkungen von er/sie/es/id Frauke Amgelin immer mit Interesse oder Vergnügen gelesen.
Da kann kein Petry einen Faden abbeißen.

Wenn die Erwähnung einer möglichen Anschlagsvariante aus solch einer Quelle stammt, bedenke ich sie als realistisch.
Wäre da gleiche von schrots/perv/syl gekommen bruhaha Der Mensch ist nicht objektiv.
sine ira et studio mag römisch sein, nicht aber honigbärich.

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"Wenn die Erwähnung einer möglichen Anschlagsvariante aus solch einer Quelle stammt, bedenke ich sie als realistisch."

Der Halo-Effekt bewirkt bei mir die Annahme, daß Frl. Amgelin viel zu tierlieb ist, um einen Bären an seinem Nasenring durch diese Manege zu führen.

Wenn aber ein Bär sich zum Gaudium des Publikums selbst am eigenen Nasenring vorführt und dabei deklamiert, "seht her, ich bin so tapsig, daß ich auch die offenkundigste Ironie nicht erkenne", darf man ganz befreit, d.h. ohne Zorn und Eifer, laut lachen.
Mit Ruhe und Gemütlichkeit:
Dein syl, Du Trottel

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Ein Brand in aufgeheizter Stimmung
Yep, cool it Babe. Danke, schöne weiterführenden Bemerkungen. sie haben die Reliquien übrigens vergesen - die sind aber gerettet worden: Die dornenkrone vom Haupt Christi!

Kleines Beipsiel von Tichy's Einblick über die aufghizte Stimmung - am Sonntag ein (ganz gutes, eigentlich) Gespräch zwischen Roland Tichy und dem Freiburger Staaatsrechter Dietrich Murswiek über die unfaire Behandlung der AfD und ihrer Wählerschaft unter dem Deckmantel des Antifaschismus usw. bis hinein in die Deutschen staatlichen Institutionen. Für Murswiek aus staatsrechtlicher Sicht bedenklich (das ist die höchste Stufe der Kritik, die solche Uni-Leute so hinkriegen, aber geschenkt, sie haben einfch keine Zähne...).

Soweit so korrekt und ok und gut.

Dann die mit sichtlichem Behagen vorgetragene Bemerkung Tichys: Das Christentum haben wir ja abgeschafft. Maliziöses Lächeln Professor Murswieks, auch normal: Haha, Christentum ade, juchee.

Aber jetzt kommts: Als nun in Paris der Brand ausbrach, lautete die Überschrift bei Tichy's: "Das Herz Europas brennt!".

- Tja: Im christlichen Kontext nennt man so wen einen Pharisäer. Im bürgerlichen Rahmen wohl einfach einen Heuchler. - Man könnte auch - mit Blick auf Karl Kraus, "Journalist" sagen, ne.

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Ein Brand in aufgeheizter Stimmung
Yep, cool it Babe. Danke, schöne weiterführenden Bemerkungen. sie haben die Reliquien übrigens vergesen - die sind aber gerettet worden: Die dornenkrone vom Haupt Christi!

Kleines Beipsiel von Tichy's Einblick über die aufghizte Stimmung - am Sonntag ein (ganz gutes, eigentlich) Gespräch zwischen Roland Tichy und dem Freiburger Staaatsrechter Dietrich Murswiek über die unfaire Behandlung der AfD und ihrer Wählerschaft unter dem Deckmantel des Antifaschismus usw. bis hinein in die Deutschen staatlichen Institutionen. Für Murswiek aus staatsrechtlicher Sicht bedenklich (das ist die höchste Stufe der Kritik, die solche Uni-Leute so hinkriegen, aber geschenkt, sie haben einfch keine Zähne...).

Soweit so korrekt und ok und gut.

Dann die mit sichtlichem Behagen vorgetragene Bemerkung Tichys: Das Christentum haben wir ja abgeschafft. Maliziöses Lächeln Professor Murswieks, auch normal: Haha, Christentum ade, juchee.

Aber jetzt kommts: Als nun in Paris der Brand ausbrach, lautete die Überschrift bei Tichy's: "Das Herz Europas brennt!".

- Tja: Im christlichen Kontext nennt man so wen einen Pharisäer. Im bürgerlichen Rahmen wohl einfach einen Heuchler. - Man könnte auch - mit Blick auf Karl Kraus, "Journalist" sagen, ne.

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Kunstgeschichtlicher Verlust
So ein loderndes Feuer eine Kathedrale in einer Stadt wie Paris ist natürlich spektakulär.
Aber war nicht der kunstgeschichtliche Verlust durch die Erdbeben 2016 in Umbrien und den Marken ( Amatrice, Norcia) bedeutend größer, nachdem dort eine Vielzahl von bedeutenden Gebäuden zerstört oder beschädigt wurden?

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Aber da gibt es eben nicht Millionen von Selfies von. Das verbindet emotional...

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nicht zu vergessen
Victor Hugo und die späteren Umsetzungen.

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ohne zweifel eine schreckliche sache. eine gewisse tendenz zur relativierung birgt jedoch durchaus einigen trost.

gleichwohl wird der verlust des aktuellen bildes beklagt. zudem ist fraglich, wie lange eine restaurierung andauern wird.

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Ohne Zeifel eine schreckliche Sache, wenn einem die Shift-Tasten amputiert wurden.
Einige Tendenz zur Relativierung birgt jedoch gewissen Trost - es hätte auch die Konsonanten-Tasten treffen können.

Immerhin darf der Leser rätseln, wie ein Bild zugleich verloren und aktuell sein kann. Bzw. wie lange es dauern, nein andauern, wird, bis solch hohles Geschwalle nicht mehr aktuell, sondern verlustig sein wird.
(An)fragt
Ihr Sylter

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Was ist mit der Orgel?
was hat sie bei den Löscharbeiten von sich gegeben?

Charles-Marie Widor
Symphonie Pour Orgue No 9 'Gothique' [Vinyl LP]
("Gothique" Composed in 1895.
Recorded at Notre Dame De Paris, France
Contains the composition of Notre Dame De Paris Organ and a biography of Widor.
Label: Philips Collection Trésors Classiques)

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Ich bedanke mich für die Aufklärung zu Notre Dame. Mein letzter Besuch liegt über zwanzig Jahre zurück. Soviele zwischendurch gesehen und gelesen.
Ich danke auch für die Details zur Wahrscheinlichkeit eines Anschlages. Selbst dachte ich als erstes an die Religion des Friedens. Paranoia ist nicht gesund, ich wilkl mich bessern.

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Ah, danke für diese Beschreibung des Baus, das mit den gemagerten Ziegeln wußte ich nicht.
Meine erste Reaktion war auch: hm, ja, schlimm, aber das ist doch größtenteils Stein, das kann man wieder aufbauen. Zumal Stadtbrände im MA ja auch nicht so selten waren und immer mal wieder auch Dachstühle von Kirchen abgebrannt sind (oder z.B. das Kirchturmdach von St.Nikolai in Stralsund durch Blitzschlag). Und dann gab es noch die Bomben im WK2, davon sieht man auch nix mehr groß: ich denke, wenn die Steinstruktur hält, kann man das Holz wieder machen. Es herrscht ja z.Zt. auch kein Holzmangel, da wird man schon geeignete Bäume finden. Mir hat der Dachreiter sehr gut gefallen, ich hoffe, man baut den wieder drauf.
Daß inneneinrichtungsmäßig kein großer Verlust erfolgt sein kann, ist ein bißchen ein Trost.
Dank gilt auf jeden Fall der Feuerwehr, die offenbar umsichtig agiert hat.
Tja, jetzt müssen wir halt 10 Jahre warten, bis wir Notre Dame wieder besichtigen können. Schade. Es ist ein sehr schönes und elegantes Gebäude.
Aber, auch wenn da noch Balken aus dem 11. Jhdt gewesen sein sollten, irgendwann erwischt es halt jeden Dachstuhl mal.

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Liebe Colorcraze, im Gegenteil.....
das alte „gotische“ Holz ist der bedauernswerteste Verlust durch den Brand. Der Dachreiter gilt meines Wissens unter Experten als eine Verschlimmbesserung des 19.Jhds. Die Orgel soll unbeschädigt sein.
Berührend fand ich das fast weltweite Mitfiebern, ob dieses symbolbehaftete christliche Bauwerk in seiner Struktur standhält.

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das alte „gotische“ Holz ist der bedauernswerteste Verlust durch den Brand.
Ja, zweifellos, weil das noch aus der Entstehungszeit war und daran das Alter ablesbar. Das ist leider ein Verlust an Originalsubstanz. Daß das so viele Jahrhunderte gehalten hat, ist schon bemerkenswert.
Aber den Dachreiter fand ich schön. Mir gefallen auch viele Sachen des 19. Jhdts. (ich hoffe, falls die Fenster beschädigt sind, repariert man sie wieder so wie sie waren), und diesen Dachreiter fand ich so filigran. Man muß ihn ja nicht wieder mit dem leichtverflüssigbaren Blei beplanken, Stahlblech wäre wohl besser.
Es wurden wohl bereits Spenden von 600 Mio EUR zugesagt, also am Geld wird der Wiederaufbau nicht scheitern.

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Und Kirchenfenster
sind ohnehin work in progress, sagt der Glaserbruder, dessen Spezialität Bleiverglasungen sind. Alle naselang muss man anscheinend etwas reinigen oder austauschen. (Die Kosten sind allerdings nichts für die Portokasse).

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romantisierende Zutaten rasieren
tatsächlich haben die livestream-reporter reichlich unsinn erzählt, weder mit bautechnischem noch kunstgeschichtlichen wissen auch nur von ferne angeleuchtet. dennoch möchte ich der forderung widersprechen, man möge den wiederaufbau purifizieren nach dem letzten mittelalterlichen zustand. deutschland ist voller beispiele vermeintlicher wiederherstellungen unbelegter zustände. noch in jüngster zeit hat man in maria laach im kreuzgang den putz der gewölbe entfernt, und jetzt steht höchster steinmetzkunst neben rustikalem Bruchsteinmauerwerk, wie es sich leute für ihre kellerbar wünschen. kurzum, ich plädiere für die rekonstruktion des dachreiters von Violet le Duc, da er auch als bedeutende zeitschicht bereits zum Bild der Kathedrale gehört, und die figuren schon letzte woche zur restaurierung in die werkstatt abtransportiert worden waren... am ende man wird sich wohl kaum um unsere ansichten hier scheren.

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Naja, Dachstuhlbrände sind nicht mehr so häufig wie früher, insofern fehlt halt allen die Erfahrung mit Feuer. Und die Reporter blubbern halt drauflos, ohne auch nur in Wikipedia zu schauen (wo man nachlesen konnte, daß die Ausstattung innen schon lange perdu ist).
Die Orgel konnte scheints gerettet werden, das ist schonmal gut. Von den Fenstern habe ich noch nichts gehört, ich befürchte, die sind nicht sehr feuersicher.
Allerdings war die Feuerwehr wohl recht gescheit und hat mit Maß und Ziel gehandelt, insofern sind wohl nicht so arge Schäden.

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Kinderpiele
Der Ratschlag „hoch versichern und tief anzünden“ ist geläufig, bei solchen freitragenden Dachkonstruktionen ist die Brandlast auf das Volumen bezogen oben höher und die Querschnitte sind kleiner, sie weisen zudem weiter oben eine geringere Dichte auf als an den Fusspunkten und sind deshalb etwas brennbarer.

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Ich habe mir gerade die Bilder bei WON angeschaut. Bei den Füllungen tippe ich nicht auf Backstein, sondern auf Tuff. Der ist in Paris leicht verfügbar. Die Stadt steht darauf. Es scheinen aber auch die Rippen betroffen zu sein. Die sind vermutlich aus Kalkstein. Ein Problem ist außerdem die Dusche aus geschmolzenem Blei, die bis runter ging. Insgesamt ist alles reparabel. Glück gehabt!

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Mir ist das alles zu un- verschwörungstheoretisch.

Notre-Dame de Paris ist kürzlich abgebrannt.

Die Arbeitshypothese "ein Unfall während Renovierungsarbeiten" ist zur Zeit zurecht ganz vorne.

Unzureichende Brandwache nach brandsensiblen Arbeiten - kann passieren und passiert täglich, wer möchte schon eine Brandwache bezahlen?
Schlamperei ist oft die Erklärung für Katastrophen.

Trotzdem behaupte ich hiermit, viele Derer, die auf dieser Baustelle gearbeitet hatten, hätten die Möglichkeit gehabt, diesen hölzernen Dachstuhl zum Brennen zu bringen und diese Tatsache wird voraussichtlich noch in hundert Jahren die Phantasie von Menschen anregen und zu sehr unterschiedlichen Thesen führen.

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Ich frag mich ein wenig, warum das Holz nicht mit Kaliwasserglas ausgerüstet war. Wäre ein billiger und effektiver Brandschutz, imho. Evtl., weil dies die Traglast erhöht (ca. 15 bis 20 Prozent, immerhin) und das Holz ein wenig versprödet. Wurde im 2. WK mit einigen dt. Dachstühlen gemacht, und ist diesen sehr gut bekommen. Hat auch einige andere Vorteile.

Naja, ich bin nicht vom Fach.

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Mh? "Das Brandschutzmittel aus dem Krieg hat jetzt dort, wo die Dächer nicht abgebrannt sind, Spätfolgen: Das Holz löst sich auf und gibt giftige Gase ab, das führt zu großen Sanierungsproblemen."

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/wiener-dombaumeister-im-interview-ueber-den-notre-dame-brand-16143772.html

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@fritz

Danke für den Hinweis. Ein mit Kaliwasserglas (ggf. noch etwas Borax dazu) ausgerüstetet Holz löst sich nicht auf, und es wird schon gar nicht giftige Gase abgeben.

Leider sind nicht alle Brandschutzmittel, schon gar nicht jene aus dem Krieg, so völlig harmlos und schonend bei altem Holz wie jenes, was ich hier angeführt habe. Es ist völlig ausgeschlossen, das Kaliwasserglas zur Bildung giftiger Gase führen kann. Das Gegenteil ist richtig: Es verhindert die Bildung giftiger Gase, indem es einen offenen Brand verhindert. Wenn das Holz infolge hoher Brandtemperaturen dennoch verschwelt, so tut es dies in sehr stark reduzierter Geschwindigkeit, und löscht sich selbst (!), sobald die kritischen Temperaturen wieder unterschritten wurden. Die giftigen Gase, auf die Sie ansprechen, werden bromierten oder chlorierten Brandschutzmitteln entstammen, die Anfang der 40er Jahr der neuste Schrei waren.

Ich nehme an, Chemie ist nicht Ihr Fach.

Bei jenen Dachstühlen, und das ist ein großes Problem, wo tatsächlich Kaliwasserglas zum Einsatz kam, hatte man damals oft ausgerechnet Asbestpulver druntergemischt (statt Bariumsulfat bzw. Schwerspatpulver und eine passende Tönung, was ich empfohlen hätte). Sie können sich sicherlich denken, wie glücklich man heute über das Asbest ist.

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Asbest ist aktuell hier in München ein Problem, da wird die Maximilianskirche eben wegen Asbestsanierungsarbeiten ab 2020 geschlossen. Steht im Glockenbach. Und der Pfarrer sucht händeringend nach Ausweichmöglichkeiten.

Wollnmalhoffen das die nicht auch brennt.

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Vielen Dank für diese prägnanten Informationen, lieber Don, für die ich als ungebildeter Laie wohl einen Pressereferenten beschäftigten müßte, wenn ich sie aus den Systemmedien zusammenklaube wollte (soweit sie sich dort überhaupt finden).

Eines irritiert mich allerdings: "die Feuerwehr hat in Paris offensichtlich eine gute Strategie des kontrollierten Niederbrennens gehabt".

Ist das ein Euphemismus für die Tatsache (wenn es denn eine Tatsache ist), daß die Feuerwehr eine dreiviertel Stunde bis zum Beginn der Löscharbeiten gebraucht hat, obwohl ihre nächsten Kasernen nur wenige hundert Meter entfernt liegen?

Nur mal angenommen, obiges träfe zu, d.h. die Feuerwehr eines sich selbst für hochzivilisiert haltenden zentralistischen Landes benötigt im Herzen der zentralistischen Hauptstand 45 Minuten, um zu einem Großfeuer zu gelangen, wäre es dann wirklich richtig, daß derartige Kulturschätze in Paris stehen?
Oder sollte man sie nicht besser ab- und z.B. auf einer Isarinsel wieder aufbauen?
So wie unsere lieben englischen Freunde, die im British Museum kurzerhand Schilder an die Demontagen aus Griechenland pappen, denen zufolge die Griechen ja nicht in der Lage seien, dieses Erbe der Menschheit vor dem Verfall zu schützen?

Fluctuat nec mergitur, dachte ich gestern noch und erwog sogar eine Spende als ein kleines Bemühen um die deutsch-französische Freundschaft.
Inzwischen hat sich mein Empfinden auf das eines Franzosen, wenn der Kölner Dom brennen sollte, normalisiert.
Jedes Land hat halt die Gelbwesten und Feuerwehrgewerkschaften, die es verdient.

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Ich war überrascht über das gemeinsame Singen in friedvoller Runde in Sichtweite der brennenden Kathedrale, das war sehr beeindruckend und enorm ermutigend angesichts der Tragödie.

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"das gemeinsame Singen in friedvoller Runde"
Das ist fast so schön wie "aktuelle Bilder", die weg, also nicht aktuell sind!
Singen in friedvoller Runde! Fromme Lieder gar? So wie schon Victor Hugo den Plebs dort zum friedvollen Absingen antreten ließ?
Klar, es ist schade um so ein Baudenkmal. Aber der Gedanke, daß dort frömmelndes Volk zu den lodernden Flammen ergriffen singt, ist - nun ja - etwa nicht von Monty Python?

Wenn schon die Pariser Feuerwehr nicht ganz so schnell auf den Patten war, hätte man doch zumindest die Fischerchöre alarmieren können:
https://www.youtube.com/watch?v=fHEJiNPsEbc

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(((Ganz leiser Einwurf von Frauke Amgelin, pssst)))
((("...Normalsterbliche kommen gar nicht an solche Stellen, die sind immer gut gesichert. Und in Dombauhütten kennt jeder jeden. Der Gedanke, dass jemand da hinauf kommt um Feuer zu legen, ist ziemlich abseitig....")))

(((Spielzeugdrohnen können mittlerweile auch nachts fliegen und aus der Ferne ins Ziel gelenkt werden.)))

(((Ausklinkbare Nutzlast einer solchen Drohne: Eine Phiole aus dafür geeignetem Kunststoff, der vom flüssigen Inhalt mit niedrigem Flammpunkt in vorausberechenbarer Zeit am Ziel selbsttätig zerstört wird...)))

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Frl. Amgelins Gespür für Feuerwerk
auch pssst: meine alte DJI Mavic Pro trägt mit Ach und Krach ein Kilo. Allerdings käme sie mit dieser Last nicht hoch genug, da die Motoren die erforderlichen Drehzahlen nicht lange genug mitmachen.
Aber, sagen wir ein Pfund trägt sie da locker aufs Dach. Für den Abwurfmechanismus braucht man keinerlei besondere Technik:
Man bindet den Behälter mit dem Brandbeschleuniger einfach mit sog. Glimmschnüren an den Flugkörper. Die sehen aus wie Schnürsenkel und sind eigentlich dafür konzipiert, bei Segelflugzeugmodellen das Höhenruder nach einiger Zeit herunterklappen zu lassen, wenn sie durchgeglimmt sind, damit das Modell auch mal wieder landet.
Die eigenen sich zugleich auch als Zünder.

Jetzt allerdings sind Experten gefragt, damit unsere schöne VT nicht gleich wieder erstickt: weshalb haben die Ermittler nicht erkannt, daß ein Brandbeschleuniger im Spiel war?

Und da dieses Blog sich ja vornehmlich Tipps für eine sinnvolle Freizeitgestaltung widmet, hier noch ein Hinweis zur vielseitigen Verwendbarkeit solcher Glimmschnüre:

In dem dafür vorgesehenen Alter haben meine ebenfalls überaus wohlerzogenen Freunde und ich zwischen zwei Klavier- und Geigenstunden leere Zigarettenschachteln mit geballten Ladungen von Silvesterböllern gefüllt, mit eben diesen Glimmschnüren verschiedener Länge versehen, unauffällig angezündet und scheinbar achtlos in den Papierkörben eines von uns aus politischen Gründen verhassten Schicki-Micki-Einkaufcenters im Hamburger Norden verteilt.
Das war vor 9/11 aber der Unterhaltungseffekt war für einen 14-jährigen Jungen trotzdem nicht unerheblich - vor allem, wenn spätestens nach der dritten Detonation irgendwo in der Mall deren sämtliche Besucher begannen, sich, nunja, recht ungewöhnlich zu verhalten.

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Ach deshalb. Der Rückfall in Kindestage. Passiert im Alter, alles gut :-).

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Was Gescheits war eh nicht mehr drin!
Danke für die erfrischend nüchterne und unaufgeregte Analyse des Notre Dame Brandes. "Was Gescheits war eh nicht mehr drin", wie der Bayer sagt.

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So titelt die taz:

"Notre-Dame lenkt ab

Die Betroffenheit über das Feuer in der Kathedrale steht in keinem Verhältnis zur Bedeutung. Weltbewegender für die Zukunft ist die Klimakrise."

Und dann weiter im Text:

"Der kollektive Schreck mag echt sein, und dennoch drängt sich der Eindruck auf, dass viele in diesen Tagen dankbar sind für eine Katastrophe, die sich lösen lässt."

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1 Mrd. Euro Spenden in 48 Stunden! Im Kretinismus (taz) findet sich immer auch ein Körnchen Wahrheit.
Jdf. sollte die Frage erlaubt sein, was es wert ist, ein Gebäude für auf den Boden rotzende, selfiemachende, ihr Junkfood in die Freßluke stopfende und an die Wände schmierende Chinesenhorden sowie grobschlächtige Russen in Muscleshirts und Busladungen feilschender Inder zu restaurieren.

Die Kader nämlicher Chinesen würden das mittels 3D-Drucker für ein Zehntel der veranschlagten Kosten in einem Zehntel der veranschlagten Zeit machen lassen.

Was hat noch gleich der Frankfurter Römer gekostet?

Latürnich ist der Bezug zur "Klimakrise" lachhaft. Empfehlungen zum zukünftigen Brandschutz mit Bromat und Eigenkot allerdings nicht minder.

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Jetzt ergibt alles einen Sinn
der heroisch klimaneutrale, aber leider nur gut gemeinte und ohne Beauftragung applizierte Brandschutz der 875 frz. Kirchen 2018, ebenso wie der von campact angemahnte und von Macron mittlerweile favorisierte bescheidene Entwurf, eine leicht überdimensionierte Jurte.
Brandschutz wie gehabt.

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Sylter,

ich hätte Sie bis zu Ihrem Bekenntnis niemals für einen solchen Chinesen, Russen oder Inder gehalten.

Danke, dass Sie sich als so agierende Person bekannt haben.

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Eine Milliarde. Für eine angebrannte Kirche. In gerade mal 48 Stunden.
Wahrscheinlich geht es mir zu gut, aber ich würde es als äußerst demütigend empfinden, wenn meine Nachbarn tausend Euro sammeln würden, nur weil mein Gartenschuppen angebrannt ist.

Ich würde nicht betteln gehen, sondern sagen, "tja, das muss ich wohl reparieren".

Was für ein Volk von Flaschen! Wie tief muß man gesunken sein, um Almosen von einem Wesen wie dem steinalten Frankmeier dankend anzunehmen?

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Geld stinkt nicht

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aber lässt sich verbrennen

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die statuen vom dachreiter werden gerade in dem video auf FAZ online kurzerhand zu den gerade noch geretteten kunstschätzen gezählt, obwohl sie bereits vor einer woche abtransportiert wurden. das ist fake-news, oder mindestens sehr schlampig formliert. die wurden nicht gerettet, sondern waren dadurch garnicht mehr in gefahr, im gegenteil die vermeintlichen retter der statuen waren möglicherweise unabsichtlich die brandstifter. die enthauptung hat auch nix mit islamismus zu tun, sondern ist technisch bedingt.

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Es stimmt schon: Innen war Notre Dame eigentlich fast enttäuschend, bis auf die drei Fensterrosen, die schon einen magischen Anblick bieten. Ja auch sie wurden im 19. Jh. restauriert, aber da ist schon noch viel Gotik dabei.

Paris ohne Notre Dame (besonders der Anblick von außen), ist aber einfach nicht vorstellbar. Aber natürlich wird man das alles wieder gut aufbauen.

Wäre Chartres mitsamt seinen wirklich vielen originalen Glasfenstern abgebrannt, das wäre wirklich entsetzlich gewesen.

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Fast enttäuschend? Kommt drauf an, welchen Maßstab man da anlegt. Wenn man die Saint Chapelle als den ultimativen Gotik-Porno zum Vergleich hernimmt, wirkt Notre Dame im Innenraum tatächlich recht düster und ziemlich schlicht.

Aber das hat halt auch seinen Reiz.

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@colorcraze - vielleicht dieses einmal zur Gänze genossen? https://youtu.be/hVzlU6Pfxq0 (1) (wer nur einmal ein bisschen reinschnuppern möchte schaut vielleicht ab Minute 31/30 für ein paar Minuten.)

Und sicherlich in den vergangenen neun Jahren mindestens zwei Mal im TV wiederholt - und auch bei YouTube immer wieder gern gesehen.

Rein theoretisch, wenn es nicht 99% waren sondern nur 98%, dann haben wir eine Chance 100% daneben zu liegen. Aber nicht alle Baumeister früher waren immer so exakt, oder wollten es überhaupt sein.

1 - außer Notre Dame gibt es noch so viel ähnliches zu sehen wie Notre Dame, sogar ganz in der Nähe von Notre Dame, man muss eigentlich nur mal hinreisen.

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Das dickste Ei ist schon gefunden:
,Klischees sind Rasereien des Unterkomplexen ... Die Wirklichkeit jedoch ist stets um ein Vielfaches verdrehter, brüchiger, uneinheitlicher als die Wahrnehmungsroutinen."

Aber wer findet denjenigen, der zu Ostern solche Eier ins Internet reinmacht?

[ ] Dieter Bohlen
[ ] Frank Schirrmacher
[ ] Jens Best
[ ] Richard David Precht
[ ] Slavoj Zizek
[ ] Don Alphonso

OK, Nr. 6 war latürnich nur Spaß, denn der hat diese Pretiose ja gerade kommentarlos (und damit so sardonisch, wie nur er es beherrscht) bei Twitter verlinkt.
Das geht nämlich noch weiter:

"Don Alphonso, unser polarisierender Kultautor, hat die Frage klar für sich beantwortet. Er fährt vor allem Fahrrad, ist militanter Vegetarier und will Heimat wie Natur schützen, weil er gerne in ihr lebt."

"Militanter" Vegetarier?
"Selbst wenn!", möchte man dem Verfasser zurufen. Das wäre immer noch besser als ein militanter Pluralverleugner, der "wie" schreibt, wenn er "und" meint und offenbar nicht so genau weiß, ob der Don nun gerne in der Natur oder in der Heimat lebt.

Dann schreibt unser Gesuchter noch folgendes:
"Natürlich ist es richtig, weniger und bewusster zu kommunizieren."
Und da möchte man ihm dann doch zurufen: "Ja, ja und nochmals ja, Herr Poschardt!"

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Die Fallhöhe sinnloser Aufregung lässt sich bestimmt noch weiter schrumpfen. Neuer Masstab dafür: Der Insulaner.

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ThorHa,

Sie wissen doch, dass die Strände jener Insel permanent erodieren und ich glaube, vielfach nur durch Aufschüttungen erhalten bleiben können.

So ist es halt halt auch mit dem geistigen Ertrag bei Beiträgen von manchem Insulaner, viel ist erodiert, doch mit den Aufschüttungen hapert es noch enorm.

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Jetzt wxxxt zusammen, was zusammen gehört.

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Ja, du fühlst dich zurecht angesprochen.

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Lieber Fritz,
bitte vergraulen Sie mir doch nicht meinen einzigen Chronisten!

Er und ich sind zudem die letzten Abonnenten der Suhuper Buhusen und auch im übrigen mag ich Postpunk. Er ist der Jonathan Meese dieses Forums und verwechselt solchermaßen Adenauer mit einem Rechtsextremen, Henscheid mit Broder und Niggemeier mit jemandem, den man zitieren darf.
Kurz - ein richtig geiler Irrer, der eine Belohnung verdient hat:

Ich habe deshalb beschlossen, ein seit 1975 im Besitz meiner Familie befindliches Hollandrad der Marke Batavus auf seine Bedürfnisse umzurüsten, also Bremsen, Sattel und ein Pedal zu demontieren, und ihm dies zu seinem späten Glück gegen eine Schutzgebühr von einem Euro zu überlassen.

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Du hättest die Sattelstange gern aufgedoppelt?
Wird gemacht.

Und jetzt husch zurück ins Vielfliegertreff*, wo man die Weine von Fritz Becker d.Ä. für luxuriös hält!


*Dass du dich dort aber nun auch noch mit dem Nick "Omas Spargelpxxxe" anmelden musstest...

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Bah, unser Gastgeber postet zumindest immer ein Re-Link (nennt man das so?) auf die von ihm inkriminierte Seite.
Du hingegen schwallst nur.

(Ich wußte, daß du nicht nur die Dihieke Tihieten liest, sondern auch das Vielfliegertreff)

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Danke, viel Erfolg in Italien und etwas zu Enteignung und dem Spiegel
Danke sehr für die Erläuterungen, sehr geehrter Don!

Und viel, viel Erfolg in Italien.

Da es derzeit gern und viel um Enteignung geht, bitte ein kleiner Hinweis. Der Spiegel hatte dieser Tage eine große Meldung, die viel Beifall fand: Die angeblich erste Enteignung eines Rasers. Die angeblich auf Grund von Gesetzesänderungen möglich geworden wäre.

Ob es wirklich die erste derartige "Enteignung" war, kann man als Jurist nicht so recht glauben. Dass dieses "Enteignung" erst auf Grund von Gesetzesänderungen machbar geworden sein soll, ist schlicht Unsinn.

Schon seit Ewigkeiten gibt es im deutschen Strafrecht das Instrument der sogenannten Einziehung (sowie auch ähnliche Regelungen im z. B. Steuerrecht). Ein Fahrzeug, dass ein Tatmittel war, kann also schon lange eingezogen werden.

Siehe bitte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Einziehung
https://de.wikipedia.org/wiki/Einziehung_(StGB-D)

>>> https://dejure.org/gesetze/StGB/74.html

(http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22081/einziehung - nichtjuristische Quellen muss man natürlich mit zusätzlicher Vorsicht betrachten)

Es gibt neben der Enteignung auch die sogenannten enteignungsgleichen Eingriffe. Diesen und der Enteignung gemein ist, dass anschließend der Eigentümer nicht mehr Eigentümer ist. Aber Entschädigung gibt es natürlich nur bei Enteigung und enteigenenden Eingriffen, aber nicht bei der Einziehung.

(Nur am Rande und wegen Enteignung: Meiner Großmutter ist noch vor Gründung der DDR auf Grund ostzonaler Gesetze das gesamte persönliche Eigentum entzogen worden, was für unserer Familie bis noch vor Jahren negative Folgen hatte, weil wir zwar deren Haushälfte sofort nach der Rehabilitierung nach Ende der DDR zurück übertragen bekamen, aber wir kamen nicht mehr an die Hälfte des Großvaters, für das damals neben der Vermögenseinziehung ein Vorkaufsrecht für den volkseigenen Betriebes eingetragen worden war, der sich gleich neben dem Grundstück unserer Großeltern befand und dem auch die enteignete Grundstückhälfte meiner Großmutter übertragen worden war.
Als meine Großmutter zu Beginn der 80er starb, bekam dieser VEB dann also auch noch Großvaters Hälfte. Und den Richtern der Verwaltungsgerichte tat es in allen Instanzen ausgesprochen leid, aber sie konnten nichts daran ändern, denn der Verkauf auf Grund Vorkaufsrecht sei ja freiwillig passiert...
Meine Großmutter war wegen sogenannter Boykotthetze verurteilt worden, weil sie die Werkstatt des Unternehmens meines Großvater zusammengehalten hatte, damit alles läuft, wenn er wieder käme. Man hatte ihn 1945 in eines der sowjetischen Speziallager verschleppt und wir erfuhren erst 1995, wann und wo er umgekommen ist. Tragischer weise war er bereits 1946 im Torgauer "Schweigelager" gestorben, und Großmutter ist 1947 verhaften und verurteilt worden. Sie hätte also, wenn sie Bescheid gewusst hätte, die vielen wertvollen Dinge in Werkstatt und Lager des Elektromeisters versilbern können. So aber wurde sie zu 3 Jahren Knast verurteilt, während ihre Töchter 9 und 5 waren, die sie bei deren fast senilen Großmutter zurücklassen musste. Zum Glück wurde sie nach der halben Zeit begnadigt, war aber für viele in der Kleinstadt anschließend ein ehemaliger Sträfling.
Soweit ich es aus rechtshistorischen Seminaren weiß, ist die totale Vermögenseinziehung ein geschichtlich und weltweit nur relativ selten eingesetzte Mittel gewesen, dass u. a. die USA gegen McCarthys Opfer und die frühe Stalin-Sowjetunion eingesetzt haben sollen.
Auch das deutsche Strafrecht kennt so etwas Ähnliches, im § 73 StGB. Das ist dann aber immer nur auf die sogenannte Abschöpfung des unrechtmäßig erworbenen Vermögensvorteiles gerichtet und darauf begrenzt. Es ist nicht dasselbe wie ein totaler Verlust allen relevanten Eigentumes, auch wenn es darauf hinauslaufen kann. Das kann man u. a. an den Verurteilungen ehemaliger DDR-Spione nach der Wiedervereinigung sehen, wie bei z. B. Topas. Dort wurde zudem auch gern mit Anstellungsbetrug argumentiert, denn z. B. DDR-"Kundschafter" im diplomatischen Dienst Deutschlands, wären ja nicht vom AA angestellt und beschäftigt worden, wenn bekannt gewesen wären, dass sie Verrat betrieben. Dass die Spione beider Seiten im Grund oft das Gleiche betrieben, ändert nichts daran, dass sie anschließend verschieden behandelt wurden. Aber das nur am Rande. )

Ergänzend: https://de.wikipedia.org/wiki/Enteignender_Eingriff
https://de.wikipedia.org/wiki/Enteignungsgleicher_Eingriff

Bitte fragen sie gern einen anderen Juristen, wo Ihnen jeder von diesen bestätigen können müsste, dass die Spiegel-Story so nicht ganz korrekt ist (Sie können sich auch gern berichten lassen, bei welchen Delikten und welchen Tatmitteln am häufigsten die sogenannte Nebenstrafe der Einziehung = eine quasi Enteignung, zum Zuge kam. Es heißt, dass gerade die eingezogne Elektronik gern anschließend woanders zum Einsatz kommt. Näheres wird ihnen sicher ein erfahrerer Anwalt, am Besten Strafrechtler, zuraunen können.
PCs, Tabletts usw. werden wohl gern auch bei Urheberrechtsverletzung als Tatmittel eingezogen.).

Achja, eines noch bezüglich der Enteignung. Man liest ja schon ein gutes Weilchen häufiger von Forderungen, wer das Land zu verlassen habe (es ist schon recht sehr speziell, wenn es von Leuten kommt, die selbst noch nicht allzu lange hier sind). Von wegen wegen der Demokratie usw. Neu dabei ist, dass sich nun welche finden, die bei solchen Forderungen nach Deportation und Verlustiggehenlassen der Staatsbürgerschaft meinen noch ausdrücklich eine zeitgleiche Enteignung der Delinquenten fordern zu müssen.

Das sei also die Demokratie bzw. das demokratische Deutschland, "die sie meinen"? Wo man Menschen, die etwas Unbequemes meinen mit Zwang aus ihrer Heimat vertreiben und ihnen zugleich alle Rechte und ihr Eigentum nehmen kann?

Noch einmal viel, viel Erfolg in Italien!

Viele freundliche Grüße aus Berlin
azur

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Was erlauben Weeeb'r?
Man sollte nie "nie" sagen. „Die Türkei passt nicht in die EU“, so Weber. Na und, sagt sich das Sultanat; die EU passt schon in ein neues Osmanisches Reich.

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Wahrscheinlich ein Spargelesser. Haben sich die üblichen Empörten schon empört?

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Plattenbautektonik mit Lieblingsmenschen
Eine Psychologin vom Niederrhein
ist ganz offenbar total verblödet.
Und [offenkundig] nicht nur sie.

Goodnight twittert: Die Verblödung einer Gesellschaft erkennt man zielsicher am Niveau seiner Intellektuellen.

Flaubert hat sich ähnlich prägnant in einem Brief
an die Sand geäußert.
Die Idiotie in Europa hat schon früh begonnen. Klaro.
Also noch vor Romy Schneider und Luhmann.

Und noch vor Über den Schmerz Ernst Jüngers,
Robert Musils Mann ohne Eigenschaften, Metropolis,
Billie Holiday und Alfred Schnittke.

SiegmundFreudBücher und (bekloppte) KI -Bots
machens echt nicht besser.

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"Die Verblödung einer Gesellschaft erkennt man zielsicher am Niveau seiner Intellektuellen."
Hübsch, das!
Man erkennt die Verblödung einer Gesellschaft nicht an den Verblödeten, sondern - im Gegenteil! - am Niveau ihrer Intellektuellen.

Schließlich ist man ja intellektuell und möchte folglich nicht zu den Verblödeten gehören. Man hat ja Niwo. Oder so.
Denn man erkennt das Niveau einer Gesellschaft an der Verblödung ihrer Intellektuellen.

Intellektuelle nennen sich übrigens diejenigen, die von ihrem Erkennen gesellschaftlicher Zustände so besoffen sind, daß ein "erkennt man" ihnen nicht reicht. Sie versuchen ihrem geistigen Dünnschiß daher durch überflüssige Füllwörter wie "zielsicher" ein wenig Festigkeit zu verleihen.

Eine Gesellschaft und das Niveau seiner Intellektuellen.
Mario Barth oder Claudia Roth hätten es nicht schöner sagen können.

Eine Kotztüte und sein Befüller:
Sylter

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wie wahr
nicht zu vergessen die gekaufte intelligenz in form von doktorarbeiten . jeder der genug eurotaler gespart oder sonstwie dazu gekommen ist kann sich jetzt ein paar gramm hirn zusatzlich in sein vakuum schmieren und dann bestimmen wer blöd ist und wer nicht .

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Manchmal, wenn die Anal-Tankstelle an der Keitumer Landstraße geschlossen hat, wird mir schmerzhaft bewußt, daß man nachts bei Greenpeace kein Bier kaufen kann.
Ich radele dann weiter zum Altglascontainer, angel dort die leeren Flaschen heraus und gebe die Reste in ein mitgeführtes Glas, um solchermaßen Thoras Antworten doch noch zu vergessen.

Das hat bisher immer geholfen. Jetzt aber erfahre ich von Gerhard Richter, daß es strafbar ist, sich Dinge anzueignen, die andere weggeworfen haben.
Geisteskranke Richter sagen nämlich, daß Richter sein Eigentum nicht dadurch aufgibt, daß er es in die Mülltonne wirft. Er will vielmehr sein Eigentum so lange behalten, bis die Müllabfuhr seine Tonne in ihr Auto leert.

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß Gerhard Richter so denkt. Nicht umsonst heißt er Richter und muß folglich eine veritable Meise haben, wenn man sich deutsche Richter so ansieht:
Sie unterstellen jemandem, der "containert" oder irgendwelche Schmierereien, die ein recht gut bezahlter Künstler als Müll betrachtet und deshalb in die dafür vorgesehene Tonne gegeben hat, aus selbiger wieder rausholt, ein gemeiner Dieb zu sein.
Er ist also jemand, der vorsätzlich fremden Gewahrsam bricht und neuen begründet, vulgo kaltblütig klaut.

So pervers muß man erstmal sein, jemandem zu unterstellen, er würde den Müll eines anderen diesem gegen dessen Willen wegnehmen (Vorsatz!).

Die Richter-Richterin leckt oft begierig die fetten grünen Broschen auf, die ich auf den Bürgersteig rotze. Zukünftig werde ich sie wegen Diebstahls anzeigen. Denn der Rotz ist weiterhin mein Eigentum.


(Was das mit dem Thema "NeoCon? Gotta Smoke them out" zu tun hat?
Keine Ahnung.

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goodnight, ferry, ist David gegen Goliath
Zizek u. Peterson seien nix, sagt er, als selbsterkannter gescheiterter twitter-Zwerg. Das hat mich gerührt, muss ich sagen. Sein Motto ist ofenbar: Scheitern, aufstehen, besser scheitern...

(Er verlinkte dennoch zu der Debatte der beiden - Intellektuellen, hehe - goodnight ist nicht nur ein wirklicher luh-man(n)ischer Beckettianer, sondern auch noch superfair. Das muss man so perfekt erst mal hinkriegen - Chapeau!)

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Die SPD will sich möglicherweise der Linken anschließen
Sie werden sich vielleicht fragen, wie ich auf den Gedanken komme.

Die SPD nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat grad eben ein Studienergebnis zur rechtspopulistischen, wenn nicht rechtsextremen Neigung der Deutschen herausgegeben.

Diese Studie wurde maßgeblich durch Beate Küpper und Andreas Zick beeinflußt.

Und welch Wunder, beide stehen der Amadeu Antonio Stiftung äusserst nahe - also vermutlich auch der ehemaligen Stasimitarbeiterin Kahane.

Da die Friedrich Ebert Stiftung also den Wunsch nach Rechtsstatlichkeit als zumindest rechtspopulistisch, wenn nicht gar rechtsextrem bezeichnet, wird klar, was diese Vorfeldorganisation der SPD will (nur nebenbei bemerkt, die frühere SPD Ministerpräsidentin von NRW Frau Kraft und der ehemalige bedeutende Gewerkschaftsfunktionär Sommer sind Vorstandsmitglieder jener meiner Einschätzung nach mittlerweile demokratiefeindlichen Stifung)

Die Friedrich Ebert Stiftung will, dass sich die SPD mit der SED, die sich heute Linke nennt, vereint und unser Land zu einer Diktatur führt, das ist jedenfalls mein Eindruck.

Die SPD will eine Diktatur, da sie sich nicht mehr in der Lage sieht, für Bürger überzeugende Antworten zu geben.

---

Folgendes kommentierte ich in der letzten Nacht bei Don Alphonso in der Welt. Das können nicht alle lesen, da es hinter der Bezahlschranke verborgen ist, also kopiere ich es hier:

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OT - Zunehmender Rechtspopulismus

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung lässt durch eigenartig manipulative Fragen, Schlußfolgerungen usw. durch deren Zentralrat und die regierungsnahen Staatsmedien verlautbaren, dass in Deutschland zunehmend Rechtspopulisten sind (und ich füge hinzu, diese auf ihrem Weg in die Rechtsradikalität aufgehalten werden müssen).

Und nein, mir ist nicht klar, dass ich ein Verschwörungstheoretiker sein könnte.

Nur auf die Schnelle zwei Punkte:

Wer meint, das Asylrecht sollte gesetz-, also rechtmäßig angewandt werden, begibt sich in die Nähe der Rechtspopulisten.

Wer die Einhaltung des Rechtsstaates fordert, begibt sich in die Nähe von Rechtspopulisten.

Wer beides fordert, ist ein Rechtspopulist, aber nur deshalb noch kein Rechtsradikaler, weil sich die Friedrich-Ebert-Stiftung noch nicht, ich wiederhole, noch nicht so unverschämt äussern wollte.

Es gäbe ein Demokratiemisstrauen - man denke z.B. an die demokratische, im Bundestag intensiv und ausführlich diskutierte Energiewende (incl. Atomausstieg) wegen der Tsunamigefahr in D., Abschaffung der Wehrpflicht, insbesondere Öffnung der Grenzen im Herbst 2015 usw. usf. - ein Vertrauen in die Entscheidungen bzw. Entscheidungsfindungsprozesse bzw. Entscheidungsträgerinnen/-träger unseres Landes ist allemal gottgegeben zu billigen, um nicht in den Verdacht des Demokratiemisstrauens zu geraten.

Tja, alle diejenigen, die da mehr an demokratischen Prozessen wünschen, sind also von der fürchterlichen Krankheit des Demokratiemisstrauens befallen.

---

Es bleibt festzuhalten, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung verlangt, den Rechtsstaat erodieren zu lassen, wenn man kein Rechtspopulist sein will.

Mit anderen Worten, es scheint, dass die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung unseren Rechtsstaat und somit die Demokratie abschaffen und folglich einen Willkürstaat und eine Diktatur herbei führen will.

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Die Merkel-CDU ist bereits ...
... die West-SED geworden. Wer nicht alles hat in Köln die Oberbürgermeisterin gewählt, dort gerade die SPD vielleicht nicht direkt. Was macht's schon? Genosse Bundespräsident kämpft "gegen rechts", so wörtlich schlechthin, nicht etwa gegen eine rechtsextreme Gefahr. Wie die sogenannten "Friedenskämpfer" in der staatsmonopol-kommunistischen Weltbewegung damals, zeigt er uns allen die Zukunft.

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cf. Tichy - Murswiek Gespräch über
Erosion des Rechtsstaats - bzw. die Erosion des richtigen Verständnisses vom Rechtsstaat: Erstklassiger Tichy - und auch Metzger schlägt sich gut!

https://www.youtube.com/watch?v=kVkppChCHMc

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CO(2) befiehl, ...
... wir folgen dir! Verbraucherzentralen hätten nichts gegen noch mehr Ablass-Zahlung, die Werktätigen Verbraucher innen und außen verlangen sogar danach, so man dem Zwangsfunk in D galuben darf (man darf nicht).

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1989 oder 1990 wurde in DT 64 (das war das Ostberliner Jugendradio) mal einer aus Bitterfeld gefragt, "was tust Du für die Umwelt?" - Antwort: "Morgens stehe ich auf, mache das Fenster auf und atme TIIIEF ein."
Jetzt wollen sie uns das Ausatmen verbieten.
Wir sind aber keine Pflanzen, die CO2 verwerten können.

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Aber, aber, liebe colorcraze ( v.gd/2s1CCU ), gerade die Berliner sind doch Pflanzen ( v.gd/irhM2Y ), erinnert sich Frauke Amgelin schepperndträllernd.
Die können selbstverständlich auch Kohlendioxid verwerten, sogar kommerziell, wenn sie denn wollten...

Wie?

Gaaanz einfach: Lassen Sie sich von unserem lieben Kunstfigurenschöpfer ein hübsches Stück Marmor v.gd/u5ijlb mitbringen, zerkleinern es, bis es in eine Handtäschchengroßewaschflasche v.gd/WVrMCv mit Ventilen passt, füllen etwas HaaZwooOookonz hinein und atmen bloß noch durch dieses Glaskonstrukt aus. Ventile immer schön abdichten lassen und Sie werden merken, dass der feste Marmor nach und nach weniger zu werden scheint - irgendwann haben Sie dann lediglich noch nicht als solches sichtbares, leicht lösliches,farbloses Kalziumhydrogenkarbonat darin. Flasche(n) sorgfältig verschließen und aufbewahren, bis jemand kommt, der zwar nicht Bildhauer gelernt hat, aber dennoch filigrane Marmorkunstfigürchen schöpfen möchte. Der hat die offenen Gussförmchen bereits parat und kauft Ihnen Ihre Marmorrohlösungen und die anderer Berliner Pflanzen für teures Geld ab - die Förmchen werden vollgegossen und offen stehen gelassen und es wird immer wieder nachgeschenkt, bis der Inhalt vollständig ausgehärtet ist. Vorteil: Man muss kein Feuer unterm Rohkalk machen und das nicht mehr sonderlich gelittene Kohlendioxid ist für ein Ziemlichesweilchen aus dem Verkehr gezogen - bingo! Wenn ALLE Berliner Pflanzen mitmachen, kann man auf diese sanfte Weise sogar richtig große Blogs, äh nö, Blöcke zum Mauerbau beispielsweise herstellen...

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Die Klimaprofetin Greta kann Kohlendioxid mit dem Auge erkennen!

Werft euch in den Staub und Betet!

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/klimaaktivistin-greta-vorabdruck-aus-dem-buch-der-thunbergs-16160815.html

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Die übersinnliche Greta
Die FAZ wird immer besser!

Dank dem holden pudelfriseur empfiehl' ich das zu Euren Gnaden:

"Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln. Sie ist das Kind, wir sind der Kaiser. Und wir sind alle nackt."

Das ist aus dem Familienbuch der Greta-Familie - wird bestimmt ein internationaler Besteller - und die FAZ war ganz vorne mit dabei! Fanta-FAZastisch!

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@frauke amgelin: 8-}
Hähä, ja, mit Chemie kriegt man einiges hin.
Neulich habe ich mir Mini-Gugelhüpfchen, äh, also, Förmchen gekauft. Die will ich mit backpulverexplosivem Biskuit füllen (habe ein Rezept "Schnell-Savarin" gefunden, der erste Versuch mit kleinen Savarin-Förmchen ging so aus, daß 60% neben der Form buk, nur ein Teil ordentlich drin, aber das Ergebnis war *hmmm*), und dann mit dem Sirup, den ich in den letzten Wochen gemacht habe, tränken. Auch Sprühsahne hab ich da, aber in den letzten 14 Tagen etwas nachgelassen mit meiner Dessertbackerei.
Ich empfehle sehr
https://www.marmiton.org/recettes/recette_the-tarte-au-citron-meringuee_22082.aspx
solange es noch frische Zestenzitronen gibt (also solche mit verwendbarer Schale, die man, weil noch "knackig", auch abgehobelt bekommt). Habe das Rezept schon mehrfach gemacht - natürlich mit meinen üblichen Schlampereien, wie Zucker gleich ins Mehl statt mit Ei verrühren, oder alle 4 Zitronen abhobeln statt nur 2, und natürlich kein Auswellen des Teigs - man hat ja Finger -, und Blindbacken mit Erbsen oder Linsen ist mir eh zuviel Aufwand - und es ist sehr deliziös.
Statt einer 27cm Form kann man auch 2 kleinere Formen nehmen, das paßt. Und die Meringue, damit sie auch wirklich rosé wird, auf die obere Stufe vom Backofen stellen. Den Teig in der Mitte backen, wie gesagt, man braucht da nicht soviel Gehampel zu machen, es wird auch mit wenig Aufwand sehr gut.

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@kief: Ach, Kinderkreuzzug finde ich bedenklich und eine Abartigkeit.

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Bisschen wie Trash-TV. Was von Flodders und was von "Get the fuck out of my gestörtes Kind. Schalten Sie auch heute wieder ein, wenn wir zeigen, wie wir dem Kind Ruhe gönnen."

Von der Mutter gibt es Videoaufnahmen, sie versucht sich als Sängerin/ist Sängerin. Sehr natürlich, überhaupt nicht überdreht, *Kommentator macht mit dem Zeigefinger rotierende Geste an der Schläfe*. Der Wettbewerb innerhalb der Familie läuft noch, wer den größten an der Waffel hat.

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Die guten Leute sollten sich - ein wenig viel - Ruhe gönnen.
- Werden Sie nicht tun.
- Mir steht der Hinweis nicht zu.
- Nächstes Thema.

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Man kann also wie Dieter Bohlen sein und dabei den Jesus großziehen. Man muss nicht begreifen, was Jesus selbst noch auspubertiert. Ohne Wertung.

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Dafür, was lukrativ scheint, wenn man keinen Knopf in der Tasche hat, hat noch der gröbste Flachschädel einen sechsten Sinn.

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Die Show ist doch prima. Folget dem Schuh!

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"Er ist fort! Er ist gen Himmel aufgefahren! Meister! Meister! Ach, da ist er ja."

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"Lasst uns seinem Beispiel folgen. Lasst uns alle eine Sandale hochhalten und die andere am Fuß behalten, denn das ist sein Zeichen!"

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Es könnte als Motto einem ironischen Journalistenpreis voranstehen, den es noch nicht gibt (nur echt von Journalisten für Journalisten). Und dabei gibt es ihn vielleicht doch schon, einfach so, weil täglich neue würdige Preisträger sich Mühe geben, sich öffentlich hervorzutun? Das Schmeckerchen vom Frühjahr 2019, mitten aus den Resten des Feuilletons: "Neue Redensart: Er lügt wie ein Faktenchecker."

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"Haben Sie auch geklebt?"
Das fragten frühere Duisburger wie Nicht-Duisburger voneinander. Heute reicht eine Feststellung, man sei nicht jemand anders als man sich fühlt, zur Nazi-Verdächtigung.

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Wer was geklebt hat, ...
... steht noch nicht fest, nur soviel, dass etwas geklebt wurde - eine klebrige Angelegenheit, es entfacht sich ein Sturm der vorauseilenden Entrüstung in "NRW" Enerwistan.
https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburg-nrw-aufkleber-der-identitaeren-bewegung-in-polizeibus-entdeckt-id217071057.html?service=amp

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"Gestürmt", soll er gesagt haben, ...
... der französische Innenminister, dabei seien die Unschuldslämmer bloß "illegal eingedrungen" ins Krankenhaus in Paris am Maifeiertag. Jetzt verlangt die Meute seinen Rücktritt, und der (Blödmann) bittet um Entschuldigung für seine Wortwahl. "Journalisten": früher einmal liebe Kerle, versoffene Schürzenjäger, zurzeit widerliche Hexenjäger innen und außen. (Rühmliche Ausnahmen sind freilich unser Don Alphonso, Die Achse des Guten, sowie alle bei denen freundlich Verlinkten.)

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Nachgetragen zwei, drei Kleinigkeiten der letzten Woche

'Unser Gesslerhut trägt heute Königs neue Kleider' - anders als früher ist heute die 'us-amerikanische Besatzung' Europas, sie ist unser heutiger Gesslerhut, nicht ständig zu grüßen. Je häufiger man grüßen müsste, desto stärker fielen ja Elemente politisch- u. sozialer Unfreiheit auf. Also ergeht die Parole nichts gesehen, nichts gemerkt und nichts gewusst zu haben - 'war da eine Stange nö ich hab auch nichts gesehen', 'und außerdem ist es ja auch besser so'. Und unsere Demokratie ist auch nicht nackt und schutzlos.

Und 'Die zukünftigen Programme können Weltprogrome sein, sie werden begangen werden von Nicht-Antisemiten'. Da wir bis dahin den Antisemit ausgerottet haben werden, machen es dann einfach die anderen.

'Die Zeit kommt von hinten mit Schwung und trifft auf die Energien der Menschen, als hätten deren Lebensvehikel einen eingebauten Überholfreilauf, sie pedalierten einfach zu langsam voran für ihre Gegenwart. Und so bewegt es sie fort.'

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'Nicht-Duisburger, geklebt. Nicht-Antisemit, gegrüßt' - selten wäre man mehr als der bewusste oder unbewusste Ausdruck eines Zeitgeistes?

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Erst zu spät ist mir eingefallen, dass man den Beitrag auch mit dem VSF eV hätte aufziehen können: Selbstverwaltetete Fahrradläden waren in der Theorie eine super Idee, und in der Praxis heisst der Verband der Überlebenden jetzt "Service und Fahrrad".
Ach, VEB-BMW ist da schon einschlägiger, der Kevin will doch, daß "die Gesellschaft" regiert. Also daß er dann mal ein Aufsichtsratsmandat wahrnehmen kann, wenn er mit der Politik durch ist. So Kleinkleckerkram wie Selbstverwaltung ist nichts für ihn. Nein, er will schon groß erben, nicht kleinteilig irgendwas betreiben.

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genau - für Kevin "ein Job
als Millionär -oder Erdölexporteur" (Grönemeyer) -

- "ein Ding, das er für sich vertreten kann" - wieder Gröneyer "Opel Kadett" - ist Kevin nicht ein topp-Kadett? Issa. Eh. - Super-Kadett fürwahr. Deswegen muss der Kevin nun auch andauerd interviewt werden. - Alle mal herhören: Hier spricht bundesweit die "regressive Linke" (Dave Rubin) - mit ausrücklicher Billigung von Ulf Poschardt. Tja, was den wohl reitet? - Seine davongallopierenden Verkaufszahlen?

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Colorcraze
Es ist schon erstaunlich, da haben Sie recht.

Poschardt ergötzt sich an Frau Neubauer, an Herr Kühnert.

Wissen Sie, meine Mutter hat etwa 70 Jahre lang gearbeitet, kaum Urlaub gemacht, jedenfalls weniger Reisen als #langstreckenluisa mit ihren etwas mehr als zwanzig Lebensjahren.

Meine Mutter hat nie so verletzt, schmollend und empört geschaut, wie das Kühnert allabendlich in die Glotze stellt. Sie hat einfach geackert.

Kühnert und Neubauer sind dabei, die SPD und die Grünen in den Orkus zu führen, scheint mir, aber ich verstehe noch nicht, weshalb Poschardt die Apologeten des nicht eintreffenden Untergangs so hochjubelt.

Was treibt Poschardt um?

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Na, was den Poschy wohl antreibt? Das sind Leute aus seiner sozialen Schicht. Erbengeneration, Dauerparty und irgendeiner aus der Mischpoke zahlt die Rechnung. Kennt man, schätzt man überhaupt nicht. Goodie würde das Parvenü nennen.

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@ Gastgeber - ein möglicher kleiner Beitrag zur Charakterisierung von eventuellen Anteilen dieser Gegenwart noch.

'Die später mit Sicherheit geretteten Eliten unter den Westvierteln an Bord der Imperianic, in weiser Vorahnung ihres kommenden Schmerzes über den Verlust des geliebten Schiffes, ließen diesmal herausragende Einzelne unter denen Passagieren der dritten Klasse unter Deck vorsorglich foltern, sich rechtzeitig an deren Schmerzensschreien zu erfreuen, und diese sich gut zu merken, um später den eigenen Schmerz über den Verlust des Schiffes mit diesem Schmerz gut balanciert zu wissen, damit sie auch weiterhin ruhig und ausgeglichen ihren Elitefunktionen im andauerenden Frieden gerecht werden würden. Und außerdem mussten ja von der dritten Klasse alle sowieso sterben.'

Nicht alle Untergänge sind gleich - aber manche Überlebende sind gleicher.

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@ Insel - das Netz ist heute wieder so schnell, man glaubt es kaum

https://youtu.be/oK17ZxwucuM. Evtl. nur die ersten 1:15 - vielleicht auch ab Minute 46 wieder. (Für Leute mit möglicherweise weniger Zeit, es ist uns nicht darum zu tun, die Zwischeninhalte zu entwerten.)

'SOUTHCOM 23. Feb. 2018 Plan To Overthrow The Venezuelan Dictatorship
"A detailed plan from “UNITED STATES SOUTHERN COMMAND” dated “23 FEBRUARY 2018” was issued with the title “PLAN TO OVERTHROW THE VENEZUELAN DICTATORSHIP ‘MASTERSTROKE’” and is here presented complete'

Wenn, im Sinne von falls, eine Bürokratie korrekt arbeitet, dann liegt eben Venezuela auf der Südhalbkugel - und 'Southcom' war zuständig, insofern sicherlich von niemandem ein Einwand.

Wegen der eingeblendeten Ausschnitte aus Rede/Vortrag/Stellungnahme von Mr. Pompeo, während der ersten zehn, zwölf Minuten vielleicht - https://youtu.be/WLHxeS_8Xxk

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Perfi, die Nummer mit dem Föhn und der Badewanne haste ja mal wieder gründlich versemmelt! Diese modernen Sicherungen sind so schnell, man glaubt es kaum.
Du hättest die latürnich gegen die guten alten trägen Keramikvarianten austauschen müssen, Dummerchen.

Den dir alternativ an die Hand gegebenen Tod des Marat kriegste mangels der dafür erforderlichen Dame ebenfalls nicht hin. Und Rasierklingen hat einer wie du auch nicht im Haus. Wozu auch.

Es muß doch aber verdammt nochmal möglich sein, daß du hier endlich dein sozialverträgliches Ableben hinbekommst!

Neuer Vorschlag: eine Gletscherbesteigung. Extreme Kälte in Verbindung mit Übermüdung. Sämtliche untersuchte Probanden wurden mit einem glückseligen Lächeln auf ihren (blauen) Lippen aufgefunden. Wäre das vielleicht das richtige?!

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Geschichte findet im Netz statt. Hier (s.u.) macht sich sicherlich der ein oder andere Historiker ein Bookmark drauf. Genaugenommen bestätigt der Mann, dass all die (US-)Operationen aus der Vergangenheit - Vergangenheit meint hier offensichtlich längere Zeiträume - false flags gewesen sind, von denen man es bisher immer nur angenommen hat (und wie, so würden womöglich manche sagen, als Möglichkeit in den letzten Jahren im Netz an vielen Stellen intensiv diskutiert wurde.)

Offensichtlich ein Tatbestand von ähnlicher Tragweite dieser Film wie Georges Friedman vor dem Chicago council vor nicht allzu langer Zeit. https://youtu.be/gVWSDKfjg48

Genau genommen ist festzuhalten, 'false flag' ist ein durchgängiger Tatbestand 'trickreicher' Gestaltung amerikanische Außenpolitik von Lincoln bis heute - in allen großen Krisen immer angewandt. In allen, immer. Und mit dem heutigen Tag ist dieses Mittel tot.

... was aber eben auch heißt, die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich genaugenommen dazu entschlossen, die Militärdiktatur der Welt zu werden, sie offen zu sein. Die Maske ist gefallen.

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https://www.woelzl.at/text94mattl.html - @insel - jederzeit gerne. Wir werden aber morgen oder übermorgen in Viznar sein, und der ersten beiden Absätze des Links gedenken, daher eher nicht Marat.

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Keine bösen Amis nötig, ...
... solange die EU-Führung so aussieht:
https://www.youtube.com/watch?v=rVrpYTZMBcM

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Hihi, Rainer Wölzl. Der Bert Brecht unter den Malern. (Wenn man keine Ideen hat, leiht man sich eben welche - und bringt sie völlig verbogen zurück)

Ach, perfi, noch was: Wer ist "wir"? Du und deine Gonokokken? Sowas ist auch in Spanien meldepflichtig!

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Schon interessant, die letzten Wochen
Der Kevin macht die Rolle rückwärts und erweckt sicherlich bei manchem den Eindruck, die SPD hätte vielleicht doch noch eine Chance verdient, auch weil sich die innerlich empörten Kader äußerlich so jovial geben. Aber, war das vor Wahlen je anders? Ach der Kevin, als Sündenbock und Prügelknabe scheint er sich dennoch wohlzufühlen.

Der Altmeier dagegen, der kommt fast gänzlich ungeschoren davon, behauptend, in der Wirtschaftskrise könne den Unternehmen keine zusätzliche Belastung zugemutet werden. Daß es nicht um zusätzliche Belastungen geht, sondern um unterlaufene Hungerlöhne und nicht gezahlte Sozialabgaben, also um die übliche Wirtschaftskriminalität, scheint den Altmeier dabei ebensowenig zu stören wie den Rest der CDU/CSU.

Und dann die Dauerthemen Mieten, Wohnen, Sozialstaat, neue und alte Steuern, Rente, Bildung ...

Ob sich doch noch mal jemand dazu durchringt, alle das Soziale Netz des ollen Bismarck übersteigenden Leistungen des Staates als Wahlgeschenke und Lohnersatzleistungen zu bezeichnen, mithin als das, was sie sind? Was wohl geschähe, diese Wirtschaftssubventionen würden alle gestrichen?

Bin mal gespannt, wie es den armen Bauern ergehen wird, sollten deren Subventionen sich in Zukunft tatsächlich nicht mehr an der Fläche, sondern an der Ökologie orientieren. Die Afrikaner und andere dürfte es freuen, wenn Europa weniger exportieren könnte und die einheimische Landwirtschaft wieder profitabler würde.

Ob wir uns das glückliche Fleisch etc. in Zukunft noch leisten können, den Liter noch höher besteuerten Sprit, das Batteriewägelchen, die 3000€/m² Bude, die Immobilienblase und Bankenrettung, wer weiß. Die Chinesen kommen, der Trump geht. Und dann?

Na ja, für die Notre Dame ist jedenfalls gesorgt, der Leibeigenschaft sei Dank.

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Drüben war's umgekehrt, ...
... sagte schon Willy Brandt in den siebziger Jahren seinem Staatsbesucher Breschnew, "während bei uns Menschen durch Menschen ausgebeutet werden, ist es bei Euch genau umgekehrt".

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Was passiert, wenn in der Wüste der Sozialismus eingeführt wird?
- Am nächsten Tag wird der Sand knapp.

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Wer will denn Sozialismus?
Kapitalismus wäre doch völlig ausreichend.

Was wir heute haben, ist Sozialismus für Kapitalisten, so wie die gepampert werden. Nur, zu verstehen scheint das niemand. Aber so ist das halt mit dem Wald und den Bäumen.

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Der Sand ist bereits knapp, wie super-küsti Ihnen sicherlich bestätigen kann, fritz.

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Selten wie Sand am Meer: Warum Diebe einen Strand klauen.

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Die Irgendwasmitlinks stricken an einer neuen Legende: Der deutsche Sozialstaat wurde von den Kommunisten eingeführt.
Geschichte wurde offensichtlich am Freitag gelehrt.

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Cher Sephor, Sie haben gerufen?
Also, der Sand ist nicht wirklich weg, den haben jetzt nur andere.
Die Strömung trägt die Sandvorspülungen vor Hörnum z.B. gern mal auf den ohnehin breiten Strand von Amrum.

Die Sylter, also Friesen, die ja dafür bekannt sind, sich vor Geiz zur Not auch selbst aufzufressen, schreien Zeter und Mordio. Bezahlen tut den ganzen Quatsch zwar zum größten Teil der Bund, das hindert den gemeinen Inzuchtfriesen aber nicht daran, in Raserei zu verfallen, wenn mal irgendwelche Fördermittel nicht bei ihm ankommen. Insoweit dem ekligen Ossi im Oderbruch nicht unähnlich (für die Nachgeborenen: wenn die Donau über die Ufer tritt, sagt der Bayer, "joa, leckst mi oam Oarsch", und baut seine Häuser wieder auf. Wenn die Oder dem Ossi endlich mal das jahrzehntelang entbehrte fließend Wasser ins Haus bringt, heult er sich an Schrödis Parka aus und kassiert von uns Milliarden. Das kann man hier auch recht gut.

Und weil ich eigentlich meinen Koffer für die morgige Heimreise packen müßte, schreibe ich doch lieber noch eine uninteressante Anekdote:
In meiner Kindheit gab es Inselbewohner (ob mit Erst-, Zweit- oder Dritthaus sei mal dahingestellt), die den Sand sogar in ihren eigenen Pkw´s abtransportierten.
So trug es sich zu, daß ein zufällig in gerader Linie mit mir verwandtes Ehepaar mit seinem himmelblauen 350 SE den Ellenbogen an der Nordspitze ansteuerte, um dort kurz nach Sonnenuntergang im letzten Tageslicht und nach Verschwinden der Touristen die im Kofferraum bereitgestellten Eimer und Waschwannen mit dem dort so besonders feinen und reinen Sand vollzuschaufeln, um ihrem Kinde damit zum einen die Sandkiste zu befüllen, und zum anderen den Gärtner zu bitten, mit diesem "Kies extrafein" ein paar Gehwegplatten neu einzuschlämmen.
Dummerweise blieb der Vater mit seinem Kfz nicht auf der von Herrmann Göring so vorbildlich betonierten einspurigen Straße, sondern setzte rückwärts zur Wanderdüne, damit man schneller stehlen könne.
Das Ende vom Lied: Hinterräder nicht mehr sichtbar, Kofferaum liegt auf dem Treibsand auf und Bauer Peteresen (der örtliche Schafzüchter, dem der Sand gehört) mußte kleinlaut gebeten werden, den noch immer mit dem Diebesgut beladenen Mercedes mit dem Trecker aus der Sandwehe zu ziehen.

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@ fritz: ich hab auch einen:

Frage an Radio Kühnert:
"Darf eine Familie mehrere Garagen besitzen?"
Antwort Radio Kühnert:
"Im Prinzip ja. Aber wohnen darf sie nur in einer".

Ist es nicht aber schön, wenn das lieb Vaterland so ruhig darliegt?
Nichts passiert. Seit Wochen hält Greta Thunfisch ihr so eigentümlich knuffiges Gesicht in die Kameras und Kevin (!, hihi!) hat da so Ideen, wie wir damals im Gemeinschaftskundeunterricht. Ulf Poschard kriegt nen Steifen und nennt den Wolf vom ORF einen "hervorragenden Kollegen".

Unsereins fragt gerade im mehr oder weniger befreundeten Ausland, wie man es denn so hält mit der Atomkraft, dem Klima und dem Wohnungseigentum.
Ich erkenne eine gewisse Rührung im Blick meines Gastgebers, während er mir sacht auf die Schulter klopft und mein Sherry-Glas erneut bis zum Rand füllt.
Wenn mich mein rudimentäres Spanisch nicht trügt, drehen sich seine Worte um Urgroßvater, Bodega und Urenkel...

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Weil ich gerne lache, mag ich den Spin, dass Wutbürger jetzt was Tolles sind, wenn sie für die richtig geile Sache durchdrehen. Falls man dumm ist und noch zweifelt, was richtig ist, lauscht man einfach den lizensierten Rednern im Politbüro des Zentralkomitees der bunten Einfalt.

Und deshalb gefallen mir die Komposita Klima-Pegida, Kinder-Pegida u.ä. so gut. Flugs eingestreut, wird ein Gespräch interessant oder stirbt sofort. Beides ist nur zu begrüßen.

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Jetzt haben Sie endlich Panik. Sonst schick ich noch den Lobo vorbei!

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siehe Internetz twitter .com/Helheimer/status/1125773293401907200

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Hat sich doch gelohnt,
mal wieder hier herein zu schauen:

"Politbüro des Zentralkomitees der bunten Einfalt"

Danke, fritz_.

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Ah, Herr Querulant. Sie kommen rechzeitig zum Verkauf der Fanartikel. Zeigen sie jetzt auch mal Haltung:
https://www.redbubble.com/de/shop/greta+thunberg

Leider hab ich kein Ölzeuchs für den Sülter gefunden.

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Mit der Haltung
ist das so eine Sache, pudelfriseur.

Einerseits zeigen uns die Kinder, wie Politik zu verändern ist, steter Tropfen höhlt den Stein. Andererseits bezweifle ich, daß sie wirklich wissen, was sie da tun. Viele von denen werden nicht nur in den Ferien wohl weniger auf ihre Fußabdrücke achten, als sie es freitags von anderen verlangen.

Es stimmt halt nachdenklich, wenn unser hochgelobtes Schulsystem immer mehr Analphabeten erzeugt und selbst die Muttersprachler zunehmend geistig auf Zwitscherniveau beschränkt sind.

Daß die Fanartikel am Ende die Forderungen in gewisser Weise konterkarieren, da wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Haben wir doch gelernt, daß sozial ist, was Arbeit schafft, sei es auch Kinderarbeit.

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Europawahl
Ist das nicht toll, wie still es um all die negativen Aspekte mit Blick auf die EU geworden ist? Kein Wort zur Geldpolitik, kein Wort zur angestrebten Sozialpolitik, kein Wort zum Demokratieabbau durch Freihandelsverträge, kein Wort zur Sozialverträglichkeit der Klima- und Naturrettung ...

Na ja, kein Wort stimmt so selbstverständlich nicht, kein klares Wort halt, nur das übliche Geschwätz. Persönlich sehe ich keine Möglichkeit, eine sinnvolle Wahlentscheidung zu treffen.

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Hier ist alles dabei:
https://www.fdp.de/content/kurzwahlprogramm-so-wollen-wir-europas-chancen-nutzen - einmal den inneren Schweinehund überwinden, dann klappt das mit der Wahl.

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Huh? Das geht nach Ihren Prioritäten ganz einfach - die "MLPD Internationale Liste" sollte die Masse Ihrer Kritik teilen.
Also auf :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Könnten die hier anwesenden Damen und Herren evt. erwägen, versuchen und es schließlich auch unternehmen, Sonneborn zu wählen?
Es ist nämlich so, daß jedes Parlament einen Sonneborn benötigt. Gewiss: nur einen und auch nicht irgendeinen Clown oder eine Cicciolina, sondern so einen blitzgescheiten Eulenspiegel.
Sonneborn ist ein **-Beauftragter, und zwar nicht einer von vielen, sondern der einzige Abgeordnete, der für Lobbyisten unerreichbar ist.

Die PARTEI muß um ihren Wiedereinzug bangen, während bspw. griechische Abgeordnete ihre Plätze im Voraus bezahlt haben. So bestimmen u.a. auf Kreta mitunter immer noch die Dorfältesten, wer zu wählen ist (und nicht nur, auf wieviel Familienzweige eine Blutrache zu erstrecken ist) und sowas sitzt dann in einer der supranationalen Fraktionsgruppen wie auch das Geschmeiß von Orban u. Co.

Alle, die das anders sehen, hatten kein Problem damit, sich von Elmar Brok oder Vural Öger vertreten zu lassen.
Andersherum: wer nicht Sonneborn wählt, ist kein Demokrat.


**: hier parlamentarischen Mißstand nach persönlicher Empörungspräferenz einsetzen

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Tja, "das Geschmeiß von Orban u. Co" ...
... würde ich nicht so nennen, auch dann nicht, wenn der verfeindete Spekulant, ein internationaler Wirtschaftsverbrecher, Georg Sörös geborener Schwartz ihn und sein "Geschmeiß" seit Jahren supranational verachten lässt. Orbán war als junger Mann auch ein Soros-Stipendiant, jetzt spielen die beiden etwas Rosenkrieg, und die sonst ach so aufgeklärte Öffentlichkeit klatscht dazu rhythmisch wie die physisch Anwesenden beim Wiener Neujahrskonzert zum Radetzky-Marsch.
https://www.bing.com/images/search?q=orban+netanjau

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Georg Israel Sörös
@extranett: auch wenn Ihr Link (auf meinem alten iPad) ins Leere führt, ahne ich latürnich, was Sie meinen:
https://www.nzz.ch/international/ein-heikler-ungarischer-gast-in-israel-ld.1404667

Selektiver Philosemitismus als Mittel, den anderen zu denunzieren. Sehet her, ich bin der Judenfreund und er ist der Nazi!

Was läßt jemanden wie Sie, der sich hier doch durchweg vernünftig äußert, an einem größenwahnsinnigen Despoten wie Orban kleben?

- Der Respekt vor früheren Verdiensten? Ich sach nur Autobahnbau und Abschaffung der Arbeitslosigkeit.

- Seine Einwanderungspolitik? Das ist nur ein Abfallprodukt seines kleinpimmeligen Ungarn-first-Geschwalles. Siehe Erdogan, Putin u. auch Trump. Mit einer vernünftigen Einwanderungspolitik ala Australien oder Kanada hat seine billige Hetze nichts zu tun (Oder doch. Aber eben nur für Ignoranten)

- Oder habe ich Sie verkannt - und Sie fasziniert sein Widersrtand gegen die pöse amerikanische Hegemonialpolitik?
Sind sie gar - wie er - ein verkappter Panslavist ;-) ?

- Vielleicht meinen Sie auch, daß unter Blinden der Einäugige König ist? Also unter einem Schwein 7 Tage die Woche Schweinefleisch in der Kantine essen dürfen anstatt unter Merkel, Roth und Sibli nur noch an einem Tag?

Wie auch immer: so ein bißchen bang in de Büx macht mich das schon, wenn ein Deutscher Orban, Erdogan Kaczynski etc. nicht verachtet.

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Verachtungsvoll ...
... statt hochachtungsvoll also gegenüber Autonomiebestrebungen, wenn die imperiale Jagd geblasen ist. Panslavist? Dass ich nicht lache: weder Orbán noch sein Volk noch ich sind Slaven. Philosemitismus? Wenn alle Stricke reißen, kein Argument mehr hilft, kommt die verfeindete Fraktion mit dem uralten jüdischen Witz: "Philosemiten seien Antisemiten, die Juden mögen". Der von Ihnen (von der NZZ?) so genannte "größenwahnsinnige Despot", bis jetzt weit entfernt von willkürlicher und absoluter Herrschaft, ließ also seine Töchter sozusagen auf Vorrat Rachel und Sarah taufen, um eine Scheißfreundschaft des israelischen Ministerpräsidenten irgendwann zu erkaufen?

Leider ist die Presse, sind alle Medien in D gleichgeschaltet, und so ist die Hinwendung ausgehungerter Leser zum "Westfernsehen unserer Tage" zu erklären, zur NZZ, die Möchtegern-NYT Europas, die ihre Leser freilich auch zu manipulieren versucht. Irgendwelchem Flagschiff folgt man immer, "die Leute denken, was wir (SZ) schreiben". Am wenigsten von Ihnen hätte ich hier den Reinfall erwartet. "Schlimmer als ein Verbrechen, es ist ein Fehler", die polnische und die ungarische Regierung von der türkischen nicht zu unterscheiden, womit der Sultan verniedlicht wird. Soros und seine NZZ werden wissen, warum die solche Stimmungen verbreiten; wohl beide viel zu alt, und zum Sterben nahe, reißen die noch so viele wie möglich mit sich in den (Hirn)Tod.

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Die MLPD
ist mir gänzlich unbekannt, Herr Haupts. Sie haben das doch auf mich bezogen, oder?

Mir geht es da eher wie dem Gastgeber hier, den Linken bin ich zu rechts, den Rechten zu links und in der Mitte tummeln sich zu viele Hohlköpfe - aus meiner Sicht. Und da diese Einschätzung mehr oder weniger auf Gegenseitigkeit beruht, fällt es mir schwer, mich schubladenmäßig zu positionieren, z.B. bei Wahlen.

Wirklich übel daran ist aber, daß für das Wahlrecht viele Menschen sterben mußten. Das erzeugt ein übles Gefühl, wenn man aus Gründen des fehlenden Angebotes, schon seltsam bei dem zahlenmäßigen Überangebot, mit dem Gedanken spielt, auf die Ausübung des Wahlrechts zu verzichten. Die Freiheit, nicht zu wählen, hat ein aufrichtiger Demokrat angeblich ja nicht.

Nun ja, wie es scheint, sind Ihnen solche Probleme und Überlegungen ja fremd, sie Glücklicher.

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"Mir geht es da eher wie dem Gastgeber hier, den Linken bin ich zu rechts, den Rechten zu links"
Jetzt müßten dich nur noch zwei Linke und zwei Rechte zur Kenntnis nehmen. Dann dürftest du auch im Indikativ schreiben.

Bis dahin gilt:
Dein einziger sozialer Kontakt, die Kassiererin bei Aldi, hört nicht nicht mal hin, wenn deine Untergangsphantasien aus dir raussprudeln.

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Komisch, daß Ihr die MLPD nicht kennt. Die machen doch immer so viel Werbung. Keine andere Partei kommt auf ein solches Leistungsverhältnis von Plakataufhängern zu Stimmen, die MLPD ist da einsame Spitze.
Ich kenne sie noch aus der Zeit, als sie in Freiburg Plakate mit dem großen Vorsitzenden Mao aufhingen - also den 1980ern. Bei der letzten Bundestagswahl habe ich mitunter in den Statistiken vieler Landkreise nachgeschaut, wieviele MLPDler es gab. Ich vermute, die wählen sich immer selbst, und mehr als die Stimmen sind es nicht. Aber ihre Plakatpräsenz ist im Verhältnis stets enorm.

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@colorcraze:
:-) Genau.
Ich habe ausschliesslich aus deren omnipräsenten Wahlplakaten (hier in Essen) auf deren Politik geschlossen. Und da ergeben sich mit querulants Themen halt viele Überschneidungen.

Ein dickes Chapeau für die wirklich bienenfleissigen Plakataufhänger. Grosse Leistung für eine 0,01% Partei.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Proletarier, ...
... würde Sir Charles Spencer Chaplin in einer seiner Filmrollen sagen, seien schließlich auch Arier. Plakative Annäherung auf westdeutschen Straßen:
 Proletarier-CDU

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Europa stärken heißt Deutschland stärken.
Oder wie es Familie Weizsäcker schon so schön formulierte:
"Man sollte grundsätzlich nur von Europa sprechen, denn die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst".

Denn:
Die Partei ist Deutschland. Deutschland aber ist Europa wie Europa die Partei ist!

Kartoffelstärke.

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Also jetzt bin ich doch neugierig geworden. Daß ich die Partei nicht kenne, hängt wohl damit zusammen, daß ich im Laufe der Zeit generell und umfassend werbungsresistent geworden bin.

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Neugierde befriedigt, fünf Minuten haben gereicht. Jetzt bin ich aber wirklich enttäuscht, Herr Haupts, von Ihnen dort eingeordnet zu werden.

Die dort zu findende Dialektik macht es mir unmöglich, mich näher mit den Inhalten zu beschäftigen. Die Zeit scheint, wie bei allen Parteien, stillzustehen. Denn von der Dialektik her betrachtet, von den Phrasen, sind sich doch alle treu geblieben. Ein Grund für das Desinteresse und die Ablehnung der Politik ganz generell durch die Bürger. Irgendwie vergleichbar mit den leeren Kirchen, auch dort sterben die Kirchgänger ja seit Jahrzehnten aus.

Was fehlt, ist eine problemorientierte Partei, die sich unidiologisch mit gerechten, sozialen und praktikablen Lösungen beschäftigt. Ob so etwas aber überhaupt möglich ist?

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Ick weiß nicht, was soll es bedeuten,
daß ick mir heut fühle so frei.
Dann aba hörick es leuten:
Es ist der Achte,
der achte vom Mai!

Aber der ist nicht mehr das, was er mal war. Heute plappern Infotainmentmuschis in den Systemmedien von den "Müttern und Vätern des Grunzgesetzes".
Wen die wohl mit "Müttern" meinen. Carlo Schmid und Theodor Maunz ja wohl nicht. Wahrscheinlich die Serviermädchen auf dem Herren(sic!)chiemseekonvent.

Früher war deutlich mehr Lametta: da wollte uns der heuchlerischste BuPrä aller Zeiten erzählen, daß es für ihn der Tag der Befreiung war, als sich der Scheißnazi, der ihn gezeugt hat, ein Pappschild mit seinem Namen vor die Brust halten mußte.

https://www.google.de/search?q=ernst+von+weizs%C3%A4cker&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjW-92l64ziAhXBCewKHasnAWYQ_AUIDigB&biw=1366&bih=671#imgrc=DiA3jJvJgX4iGM:

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Die Mütter: Helene Weber, Elisabeth Selbert, Frieda Nadig und Helene Wessel.

Näheres zur Entstehung des Grundgesetzes:
https://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

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Falscher Link, Tschapperl.
Dein "Wissen" hast du vielmehr hier bezogen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentarischer_Rat

Grüß´ Deine Mütter!


Nebenbei, so zur Erweiterung deines bei Wiki angelesenen Smalltalkwissens:
Da steht viel Blödsinn, glaube mir, ich habe Abitur.
Die von dir genannte Helene Weber wird z.B. deshalb als "Mutter des GG" bezeichnet, weil sie die Aufnahme der Gleichberechtigung von Mann und Frau in Art. 3 GG erkämpft haben soll.

Was Dampfplauderer wie Wikiautoren und du nicht wissen: das stand so ähnlich schon in Art. 109 der Weimarer Reichsverfassung.

Macht ja nix.

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Nun ja, sylter2, mein Wissen stammt zu einem großen Teil aus einer wikilosen Zeit. Eine Zeit, in der Singen und Klatschen noch keine Voraussetzungen für die Reifeprüfung waren.

Wer also fragt, wen die wohl mit "Müttern" meinen, für den scheint ein Verweis auf wikipedia genau das Richtige zu sein, dachte ich mir. Daß es notwendig ist, selbst auf das Verfolgen von Verlinkungen hinzuweisen, hätte ich allerdings nicht gedacht.

Nichts für ungut.

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Wo kommen die kleinen Gesetze her?
Aufklärungstext für Queru:

Gesetze kommen nicht aus dem Parlament? Klingt komisch, ist aber so.
Gesetze werden nämlich in "Gremien" gemacht. Das sind so Leute, die über Queru lachen, weil der glaubt, daß er den "Gesetzgeber" gewählt hat.
Das Grunzgesetz wurde vom Herrenchiemseekonvent gemacht und der "Parlamentarische Rat" hatte dann "Ja" zu sagen.
Queru ist ein typischer Wahlbürger, also doof. Er verwechselt die Gesetzgebung mit der Abnickung derselben. Er glaubt, er wählt den Gesetzgeber, dabei wählt er nix.
Er glaubt, Gesetze entstünden im Bundestag (oder im Parlamentarischen Rat) - welch ein einfältiger alter Mann!

Für alle anderen: Das Grunzgesetz wurde - ganz ohne Frauen - im Herrenchiemseekonvent formuliert und heutige Gesetze werden von "Experten" verfasst und über die Parteien den Abgeordneten zur Abstimmung befohlen.

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"heutige Gesetze werden von "Experten" verfasst und über die Parteien den Abgeordneten zur Abstimmung befohlen."

Parlamentarismus für senile Verschwörungstheoretiker, Inselstyle.

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Sozialistisches Bayern
In Bayern droht ein totaler Mietenstopp, da können die Berliner noch etwas lernen: Nach dem Oktoberfest startet ein Volksbegehren in Bayern, das zum Ziel hat, einen Gesetzentwurf zweier Bielefelder Professoren (Sylter aufgepaßt: "Experten") zu einem Mietenstopp durchzusetzen. Die Hürden sind niedrig, nur 25.000 Unterschriften sind nötig. Wenn die Zahl erreicht ist, müssen 10 % der bayrischen Wahlbevölkerung sich in offizielle Listen eintragen, um das Volksbegehren zu starten. Wenn diese Hürde genommen ist, kann der bayrische Landtag den Gesetzentwurf annehmen, tut er das nicht, können die bayrischen Wähler das Gesetz erzwingen. Zum Vergleich: Die bayrische Initiative "Rettet die Bienen" mobilisierte 18 % von 9,5 Mill. Wahlberechtigten.

Kein Wunder, daß der Don auf Twitter rotiert. Das Nichtvermieten muß man sich leisten können. Auf meinem Brandenburger Vierseithof nutze ich über 1.000 m2 Wohn/Nutzfläche nur für meine privaten Hobbys.

Quelle: Immobilienzeitung vom 2.5.2019, Seite 23

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Ach sylter2, wissen Sie denn nicht, daß uns das Grundgesetz von den Siegermächten aufgedrückt wurde? :-)

Ansonsten, wie sind Sie nur darauf gekommen, daß Gesetze von Lobbyisten beeinflußt werden? Dachten Sie vielleicht, Politiker litten an Omnipotenz?

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Mietenstopp ist Sozialismus? Oberflächlich betrachtet mag das so scheinen, am Ende aber ist ein Mietenstopp einzig Ausdruck politischen Versagens, des Nichtbedenkens der Folgen politischen Handelns.

Wer die Baukosten und die zweite Miete in ungeahnte Höhen treibt, der sollte dann auch dafür sorgen, daß die Einkommen gleichermaßen wachsen. Ein Mietenstopp hilft da ebensowenig wie eine Mietpreisbremse.

Aber so ist das halt im "Kapitalismus", in dem nur eines zählt: steigende Gewinne. Daß die Umverteilung irgendwann an ihre "natürlichen" Grenzen stößt, scheint immer noch nicht allen bewußt zu sein.

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"Auf meinem Brandenburger Vierseithof nutze ich über 1.000 m2 Wohn/Nutzfläche nur für meine privaten Hobbys. Quelle: Immobilienzeitung vom 2.5.2019, Seite 23"
Schrotti, ich möchte nun wirklich nicht frei nach Woody Allen an deinen "privaten Hobbys" rummäkeln.
Aber müssen es gleich 1.000 qm sein?

Ach so, du hältst eine Heidschnucke?!
Na dann will nix gesagt haben

dein Sylter (der ja auch weiß, was lange Winter sind)

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@ Gastgeber - Auch für Texte zur Gegenwart gibt es in Veraenderungszeiten Anlass in der Tat täglich.

Z.b. um daran zu erinnern, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung für jedermann uneingeschränkt existiert, keiner muss ich wegen seiner Meinungsäußerung/en Sorgen oder Gedanken machen. Ansonsten ist auch im normalen Republikgang hin und wieder an die Banalität zu erinnern, dass die Tatsache, dass es nach Recht und Gesetz geht, nicht automatisch heißen muss, dass es auch gut geht. Im Rahmen eines normalen Republik Gangs kann es auch so gehen, dass nicht immer nur ein steady-state vorliegt, sondern es eben auch Schwankungen gibt, Höhen und Tiefen - und alles nach Recht und Gesetz. Die Geschichtsschreibung des römischen Reiches weiß schließlich auch davon zu berichten - nicht nur Florenz.

https://youtu.be/St0tbpsIr4I

Und so wäre z.b. die Aussage, dass womöglich Teile der in diesem Film, in ähnlichen Filmen gezeigten 'Staatsdiener in Aktion' zum Glück 'als zweitklassig wirkende Deppen' jederzeit zb durch Nachfolgeregierung austauschbar wären, richtigerweise vollständig von unseren Freiheitsrechten gedeckt - und man darf nach ihnen handeln. Bereits morgen schon können da andere sitzen, eventuell sogar bessere.

Anscheinend muss man es hin und wieder den jungen Leuten, zumal aus der eigenen Familie, die man vielleicht selbst gezeugt hat, einfach so sagen; das gehört sich nun einmal so, wir sind eine demokratische Familie, und wir glauben an Recht und Gesetz.

Bereits morgen schon können da andere sitzen - wir sehen da nur betraute Diener auf Zeit.

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Der neue Rechtsstaat
Berlin eröffnet Dealer-Park.

Der irreale Staat

Kaum noch bezahlbarer Wohnraum, stagnierende bis rückläufige Wirtschaft, aber Fachkräftemangel und Einladungen in die Ballungsräume.

Der totgeschwiegene Staat

Die einen leben von der Hand in den Mund, die anderen verbrauchen ihr Erbe, und ein paar können sich einfach nicht gegen das Wachstum ihrer Vermögen wehren. Die Binnenkonjunktur brummt wie ein Motor, kurz bevor er aufgibt.

Der neoliberale Untergang, welcher sich an allen Ecken und Enden abzeichnet, wird vorbeugend schon mal als sozialistisches Erbe gebrandmarkt. Und niemand widerspricht.

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Berlin eröffnet Dealer-Park.
Die "Eröffnung" ist Jahre her. Don hat darüber schon geschrieben, https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/goerlitzer-park-keine-strafen-mehr-fuer-dealer-und-kiffer-28819836 ist ein Zeitdokument (von 2017); der Herr Devrimci, der zu den Spraydosen griff, weil er will, daß die Anwohner sich auch weiterhin ab und an in den Park trauen, tat nur, was andere machtlose Einwohner auch manchmal tun, nämlich Durchgänge zu befreien versuchen (Wilmersdorfer Ecke Zille hat einer entnervt "DURCHGANG" hingesprüht, weil dort ständig zugeparkt war). In den 90ern war der Görli auch schon für Dealer abends bekannt.
1981, als ich das erste Mal in West-Berlin war, war ich auch das erste Mal in der Hasenheide, und die Bekannte, mit der ich unterwegs war, machte mich hin+wieder auf die Dealer aufmerksam - "ach, da vorne stehen sie wieder" - "das war eine Übergabe" - "die haben sogar ein Messer dabei" usw.
Also, "Drogen im Park" kann man kein wirkliches Eröffnungsdatum nachsagen, aber offenbar hat es im Görli nun eine neue Stufe der Aufdringlichkeit erreicht.

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Man könnte es toll kombinieren mit so grellbunten Leibchen für die Hauptdarsteller, grün, orange, blau oder eben Görlitzer-Park-pink. Leibchen, wie die Wechselspieler beim Fußball sie anhaben, wenn sie sich hinter dem eigenen Tor warmlaufen.

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Nach meiner Lesart haben SPD und SED zusammen die Wohnungen verscherbelt weil sie zu feige waren sich selbst tragende Mieten durchzusetzen. Weg mit Schaden, sollen sich andere drum scheren.
Und Drogen...wahrscheinlich sind mehr Stoffler im AGH als davor.

Mauer drumherum und aushungern.

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Kapitulation des Rechtsstaates wollte ich nicht schreiben, aber das ist es wohl, da der Staat es einfach nicht schafft, dem Recht Geltung zu verschaffen. Richtig ist, das Problem ist nicht neu, aber es eskaliert. Und die Frage der Entkriminalisierung der Drogenszene zwecks Beendigung der Beschaffungskriminalität etc., die wollte ich auch nicht ansprechen, denn wer Kinder hat, den wird die Frage legal oder illegal wohl wenig interessieren, angesichts der Folgen des Drogenkonsums.

Was den sozialen Wohnungsbau betrifft, so sehe ich es auch so, daß vielen Kommunen die Kosten zu hoch wurden und sie daher die Wohnungen abgestoßen und kaum noch neue Wohnungen gebaut haben. Das ist halt ein Interessenskonflikt, wenn man einerseits niedrige Mieten anbieten will und muß, andererseits aber der Haushalt darunter leidet. Am Ende ist alles eine Frage des falsch verstandenen ? Sozialstaates und der daraus resultierenden Folgen.

Irgendwann werden die Menschen vielleicht erkennen, daß sie mittlerweile dafür bezahlen, arbeiten zu dürfen. Daß die Leibeigenschaft perfektioniert wurde. Nicht zuletzt und immer stärker von den Linken. Die scheinen das ja am wenigsten zu kapieren.

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Nun ja, das ist ja das was die Radikallinke doch will. Die Zerstörung der staatlichen Ordnung. Was danach kommt weiß man nicht, aber es wird ganz bestimmt besser.
Daß ein Machtvakuum lange unbefüllt bleibt bzw so lange bis sich die Möchtegernlinke über einen Kurs geeinigt hat ist wohl auch eine der tollen Utopien. In der Realität springen sofort gewaltaffine Akteure in die Bresche die ihre eigene Agenda haben.

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Im Grunde machen alle ja dasselbe, pudelfriseur, betrachtet man das Ergebnis. Verkürzt ausgedrückt, ob ich die Wirtschaft direkt subventioniere, oder indirekt über den "Sozialstaat", das macht doch keinen Unterschied. Der Wirtschaft selbst kann man da kaum einen Vorwurf machen, deren Lenker machen, was jeder Mensch macht, mitnehmen was geht.

In der Realität ist für Linke auf absehbare Zeit nach meiner Meinung kaum noch Platz. Und da die Bürger zuviel Angst vor Veränderungen haben, die sie nicht wirklich einschätzen können, wird die GroKo, auf Bundesebene, wohl noch lange währen.

Auf europäischer Ebene bin ich mal gespannt, ob die Europäer erneut auf das Werben der Parteien hereinfallen werden, von denen sie ansonsten mit Ignoranz bedacht werden, wie beispielsweise bei TTIP etc.

Wie ich weiter oben schon bemerkt habe, bin ich ratlos, was die Zukunft mit solchen Politikern, egal welcher Couleur, noch bringen soll. Ich neige da mittlerweile zu realistischem Pessimismus.

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Der Begriff Links ist mittlerweile genauso verbrannt wie Nadsi. Keine klare Definition, nicht Anschlußfähig und von Sektierern übernommen. Das Einzige was die sogenannte Linken zusammenhält ist dieser unsägliche Kampf gegen Rechts, der allerdings die Reste der bürgerlichen Mitte bekämpft. Es ist kein Fehler wenn diese Idioten in der Zukunft etwas kürzer treten müssen.
Es wird weitergehen, der Weltuntergang wird verschoben. Weder die Klimakrise noch die Asylantenflut werden das Land zerstören.

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Yep, Pudel auch
auch die wunderbaren Pudel wird es weiterhin geben. Und die obertollen Riesenpudel grad au no! Weiß sind die besonders anmutig.

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Ist es nicht gerade das Versagen der bürgerlichen Mitte, welches die Ränder erstarken läßt, pudelfriseur?

Sicher, es geht immer weiter. Es kommt halt darauf an, was man unter Zerstörung des Landes versteht.

Die Fehlentwicklung des Staates begann ja bereits unter Adenauer und Erhard. Seither rührt der Staat in allen Töpfen, statt sich auf die Gestaltung der Rahmenbedingungen der Gesellschaft zu beschränken. Eigentlich eher ein Zeichen für sozialistische bzw. kommunistische Systeme. Das Ausmaß öffentlicher Verwaltung spricht da Bände.

Hier habe ich meinen weitergehenden Beitrag gelöscht, es wurde einfach zuviel. Stattdessen nur noch ein kurzer Blick auf die Strafzölle. Ist es nicht so, daß sich da ein Ende des bisherigen Wirtschaftssystems abzeichnet? Die Selbstschädigung durch Zölle liegt doch auf der Hand. Da hat etwas begonnen, was am Ende zur Selbstzerstörung des Kapitalismus oder zu neuen Kriegen führen wird. Zwangsläufig. Oder etwa nicht?

Schönes Wochenende.

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@ Querulant - 'Erkenntnis möglicher eigener Anteile von Leibeigenschaft'

Rein nachrichtlich, im angelsächsischen Kulturraum wird das auch wohl schon seit fünf Jahren ca. verstärkt diskutiert, unter dem Begriff, der Aussage 'the world is a peoples farm'.

Ggfls. auch mit dem Taetigkeitswort 'peoples farming' Tätigkeiten von Leuten zu bezeichnen, die womöglich Abhängigkeitsverhältnisse nicht nur im beruflichen Bereich, also für die tägliche Zeit an der Arbeitsstelle, sondern darüber hinaus, z.b. medial vermittelt, für den ganzen Tag, das ganze Jahr, und das ganze Leben mancher sozialer Schichten (z.b. auch durch deren Stadtviertel, als typischen Aufenthaltsort solcher) womöglich zu kennzeichnen.

Z.b. wir waren bei dem Australier Max Igan zum ersten mal auf den Begriff gestoßen. (Der säuft aber eventuell schon so viele Jahrzehnte täglich seinen Spiegel, dass er leichte Anteile von Verfolgungswahn als Persönlichkeitsveränderung davon auch bereits davon getragen zu haben scheint, nicht alles was der sagt, ist frei von Zweifel zu sehen. Aber immerhin geht die australische Meinungsfreiheit wohl dahin, uns ganz eigenständig die Unterscheidung zu überlassen - und uns dankenswerterweise im Urteil nicht zu bevormunden.)

https://youtu.be/rO8_zvrqwn0
https://youtu.be/NOkrPfO8c1Q

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Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Wer dem zustimmt, kann Leibeigenschaft nur bestreiten, alle anderen können sie nur bestätigen.

Unter der Prämisse, daß der überwiegende Teil der Menschheit aus vielerlei Gründen sein Leben nicht aus eigener Kraft bestreiten kann, ist Leibeigenschaft der Normalzustand.

Das einzige Problem daran ist, daß die Leibeigenschaft von wenigen ausschließlich zu ihrem eigenen Vorteil ausgenutzt wird. Wäre das anders, müßte man kein Wort darüber verlieren.

Daß die Leibeigenschaft in unterschiedlicher Intensität daherkommt, sei unbestritten. Am einen Ende findet man die, die kaum davon betroffen sind, am anderen Ende die, die in Sklaverei leben. Und in der Mitte tummeln sich die, die ihre eigene Leibeigenschaft nicht einmal erkennen.

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sein Leben nicht aus eigener Kraft bestreiten kann

Nö! Das ist eigentlich sogar ziemlich einfach.

Leben aus eigener Kraft bestreiten in 6 Schritten:

1) Erwerben Sie ein paar handwerkliche und landwirtschaftliche Grundfertigkeiten
2) Üben Sie den Umgang mit archaischem Gerät und Waffen (Fallen, Speer, Messer, Bogen)
3) Besorgen Sie sich ein Waldstück, bevorzugt mit fliessendem Wasser und an einen grösseren Wald angrenzend
4) Bauen Sie sich eine Hütte als Wetterschutz
5) Auf zum Werkzeug- und Waffenbau, Jagen, Sammeln, Kleidung selber nähen (Steinahlen, Sehnen etc.)
6) Ziel erreicht: Selbstversorger

Uppps, Sie wollen mehr? Dann sind Sie seit etwa 5000 Jahren in jeder Gesellschaftsform unter allen Umständen praktisch immer (0,01% ausgenommen) Leibeigener, wenn man das hart genug definiert.

Schlimm.

Mit mitleidigen Grüssen,
Thorsten Haupts

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Ihr Mitleid ist unangebracht, Herr Haupts. Aber Sie wollen wohl mal wieder nicht verstehen, was ich schreibe. Geschenkt.

Daß das Selbstversorger-Beispiel spätestens mangels frei verfügbarem Waldstück scheitert, das verstehen Sie aber noch, oder etwa nicht.

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"Irgendwann werden die Menschen vielleicht erkennen, daß sie mittlerweile dafür bezahlen, arbeiten zu dürfen"
@ Queru: Und bei dieser Ihrer wie gewohnt messerscharfen Analyse haben Sie noch nicht mal berücksichtigt, daß man heute kaum noch was für sein Geld bekommt!

Vor gar nicht so allzu langer Zeit gabs noch locker 50 Stunden pro Woche und vielleicht 2 Wochen Urlaub im Jahr.
Heute kriegt so ein Leibeigener fürs gleiche Geld mitunter nur noch 38,5 Stunden und kann dazu noch 6 Wochen im Jahr sehen, wo er bleibt.

(Auch wenn ich mich in der Regel auf gesellschaftlich akzeptierte Drogen beschränke, würde mich doch interessieren, was Sie so nehmen.)

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Man bekommt schon noch was für sein Geld. Das fiese ist daß die Inflation punktuell einige Sachen verteuert die durchaus Essentiel sind. Wohnen z.B.
Was es nicht gibt und nicht geben wird ist die gratis Vollversorgung für alle. Irgendeine Gegenleistung wird immer verlangt.

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Ach, das Wohnen ist teurer geworden?
Und ich dachte bisher, daß es pro Qm in Relation zum Einkommen noch nie so billig war wie heute.

Aber so kann man sich täuschen, wenn man mal ein paar Reden der Damen Barley und Chibli verpasst.

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Wenn man den IG-Metall Tarif der Autoindustrie nimmt und eine Bude in Frankfurt/Oder dann mag das stimmen.

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Sie haben den Sinn der Aussage wohl nicht verstanden, sylter2.

All die Lohnersatzleistungen, mithin die verdeckte Subventionierung der Wirtschaft, werden von allen Steuerzahlern finanziert, die zu einem immer größeren Teil von ihrem Arbeitseinkommen nicht mehr anständig leben können. Da sollten doch selbst Ihnen Zweifel daran kommen, ob das noch der Sinn der Arbeit ist, die doch eigentlich unabhängig von "staatlichen" Leistungen machen sollte.

Diese Subventionierung der Arbeit ist letztlich unser Geld, welches uns für unsere Arbeit zustünde. Da es uns aber vorenthalten wird, bezahlen wir unsere Arbeit letztlich selbst. Wir zahlen dafür, arbeiten zu dürfen. Denn vorgeblich kann die Wirtschaft Arbeit ja nicht entsprechend bezahlen.

Das Schimpfen auf den Sozialstaat ist nicht mehr, als der untaugliche Versuch, von den wahren Umständen abzulenken. Vom Sozialismus der Kapitalisten.

Es ist schon bezeichnend, daß derart einfache Zusammenhänge heute nicht mehr verstanden werden.

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die zu einem immer größeren Teil von ihrem Arbeitseinkommen nicht mehr anständig leben können.

Und genau das ist und bleibt schlicht eine dreiste Lüge.

Oder in Liberalensprech: Diese Aussage wird von den Fakten nicht gedeckt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@ Queru:
Der ganz, ganz überwiegende Teil der Bevölkerung ist unabhängig von staatlichen Leistungen und darüber hinaus sogar in der Lage (und leider verpflichtet), einen großen Teil seines Einkommens an Dritte abzugeben.

Diese "Dritten" bestehen zu einem schnell wachsenden Teil aus faulem, dummem und kriminellem Pack, das bereits in jungen Jahren eine fundierte Ausbildung zum Sozialhilfeempfänger absolviert und diese Familientradition mit einer Verve pflegt, wie sonst nur unser Gastgeber die seine.

Latürnich gibt es aber auch unverschuldete Altersarmut und Menschen, die in Vollzeit arbeiten, und trotzdem am Arsch sind.
Der Vollversager und schmierige Lügner mit den Haaren im Gesicht hat versucht, diese Ausnahmen zur Regel und die Regel zur Ausnahme herbeizuhetzen. Da hat der Arbeiter sich gefragt, "wen meint der , wenn er von Arbeitern redet?"

Wollen Sie sich wirklich auf das Niveau eines so billigen Populisten herablassen?
Geben Sie sich doch bitte wieder etwas mehr Mühe! Hier darf man schließlich über alles disputieren...

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Von welchen Fakten sprechen Sie denn, Herr Haupts? Wenn Sie schon jemanden der Lüge bezichtigen, dann sollten Sie das auch belegen können. Aber da Sie einfach nicht verstehen wollen, was ich hier schrieb, für Sie der Vorschlag, folgendes Denkmodell zu nutzen:

Streichen Sie alle das Soziale Netz (Sie wissen doch, worum es sich dabei handelt?) übersteigenden Leistungen des Staates an die Bürger und schauen Sie dann, was übrig bleibt. Sollten Sie dann immer noch der Meinung sein und das auch beweisen können, daß das Arbeitseinkommen der Mehrheit der Bürger für ein anständiges Leben hinreichend ist, dann gebe ich mich geschlagen.

Und bitte, vergessen Sie dabei weder die Möglichkeiten der Steuergestaltung, die Rentenzuschüsse, das Kindergeld u.v.m.

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"Diese "Dritten" bestehen zu einem schnell wachsenden Teil aus faulem, dummem und kriminellem Pack, das bereits in jungen Jahren eine fundierte Ausbildung zum Sozialhilfeempfänger absolviert und diese Familientradition mit einer Verve pflegt, wie sonst nur unser Gastgeber die seine."

Nein, sylter2, auf dieses Niveau lasse ich mich nicht herab.

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The PotUS 1993-2001 Bill
Clinton machte Anfang der neunziger Jahre Wahlkampf unter anderem mit dem Versprechen, den Zustand ändern zu wollen, dass ganze Familien seit Generationen von der Sozialhilfe leben.

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Tja, externet, das wollte Schröder mit der Agenda 2010 ja auch. Und was ist daraus geworden?

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evtl. @thora --- 24.4.19 - 'Seven sailors have been kicked off a Royal Navy submarine after testing positive for cocaine. Crew members from HMS Talent, which is armed with Tomahawk cruise missiles, were removed from the submarine after the class A drug was found in their system whilst on duty last week.

The sailors failed a compulsory drugs test the morning after they attended a drug-fuelled party, as the 5,300-ton submarine was preparing for a sensitive mission to track Russian submarine movements in the North Sea and the Arctic Circle.'

https://www.telegraph.co.uk/news/2019/04/14/royal-navy-sailors-kicked-submarine-testing-positive-cocaine/ - Immerhin, solche Tests werden anscheinend durchgeführt. Und 'HMS Talent' ist anscheinend nicht irgendein beliebiges Schiff der englischen Marine von dessen Typ es Dutzende gibt.

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Evtl. die ersten fünf oder zehn Minuten wer mag. Inzwischen fast sieben Jahre alt. Bis ca eine Stunde reines Interview. https://youtu.be/xPoIprwyW0Y - Noch also wohl keine grundsätzliche Trendumkehr zu beobachten.

Es gibt keine einfachen Lösungen, und auch keine, die nicht ungewohnte Anstrengungen mit sich brächten - Meinungsfreiheit eingeschlossen https://youtu.be/R5Ryhz5LVxA

https://youtu.be/tsPGHBLcLtc - es müsste gar kein 'Führer' kommen, die 'warnende Suchabwehr' eines solchen wäre wenig zielführend bis kenntnislos bis fake news - in Wahrheit wäre der nächste Faschismus ein ganz neuer, mit Anteilen von 'an der Spitze anonym und gemeinsam'? Und weil davon nun verstärkt gesprochen wird, ist etwas sichtbar.

Man muss nur hinschauen, es ist alles schon da - 'und es wird bereits zu Taten aufgerufen'. Allerdings: Nicht umsonst heißt es 'kognitive Verhaltenstherapie', in der Tat schafft nur geändertes Verhalten Veränderung - https://youtu.be/wticfZcYjeQ

Es bleibt spannend.

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Der Chris Hedges ist ja wirklich interessant. Die Analyse habe ich nun hinter mir, die Lösung habe ich vertagt, denn das Übersetzen ist für mich doch ziemlich anstrengend und die KI ist ja zu dumm, solche Übersetzungen sinnvoll abzuliefern.

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@queru: schonmal DeepL getestet (https://www.deepl.com/de/translator)? Manchmal übersetzt es tatsächlich richtig gut. Hängt aber von der Stundenform ab. Manchmal sabbelt es auch blühenden Blödsinn zusammen. Aber es kann etwas mehr Fachbegriffe als Google.

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sagen es nochmal: 'wesentliche teile der weltmaerkte', also eigentlich die, die für alles dreh- u. angelpunkte wärenm sind verteidigung (1), öl, mobilität. große teile der veränderung von staatsgeschehen, oder festhalten, drehen sich aktuell sehr darum.

und ölgeschäft und teile des nutzens von sogn. 'militärisch-industriellen komplexen' herkömmlicher art waren und sind sicher zum teil nicht unherheblich mit dieser troika befasst. das wirkt eben zusammen.

wobei eine machtverteilung, falls meine eine sehen wollte, eher so gewesen wäre, dass z.b. das ölgeschäft genaugenommen sehr zentral war, desweiteren sicherung des geschäfts, also körperlicher schutz von besitz an ölfeldern wie auch fähigkeit zur 'machtgestützen rechtsdurchsetzung' waren sehr wichtig - und einen absatzmarkt der mobilität 'hatte man sowieso'. (und an dem markt hingen eben auch all die automobilhersteller - in gemeinsamer konkurrenz um produkt, vorteile und kosten. auch: produktanpassungen an jeweilge märkte.)

und wie leicht zu sehen war, scheinen wir längst in einen übergangsprozess eingetreten zu sein:

da der automobilhersteller auch die batterien produziert(!) und den kunden hat, und strom rein ökologisch bottom-up als 'ameisenmarkt' millionfach aus wind & solar hergestellt werden wird, fallen 'militärisch-industrieller komplex wg. öl' (2) und die großen ölkonzerne wichtigkeitshalber alle weg. deren umsatz und heutige bedeutung wird der markt im kaum mehr als zwanzig jahren sicherlich leicht um 90 und mehr % verringern. (3,4,5,6,7,8,9,10,11)

1 - wobei immer mehr leute von 'verteidigung' bald mehr nur noch in anführungszeichen sprechen möchten/würden.
2- aber auch flugzeuge und bomben, usw. bzgl. dessen
3 - die freiheit der märkte wie der menschen macht es leicht so kommen.
4 - die dampflok starb auch nicht am kohlemangel, 'weil alle kohlevorräte aufgebraucht waren'. genauso wenig geht die individuelle mobilität durch weltweites versiegen der ölfelder zu grunde. der wechsel zur neuen technologie folgt viel früher, nämlich jetzt.
5 - die frage ist daher nicht, ob der übergang kommt - er kommt, sondern ob die menschheit es ohne weltkrieg 'wg. teilbedeutungsverlusten einzelner' hinbekommt.
6 - inder vergangenheit waren die usa als idee immer zu groß - für sie selbst zu allererst verkleinernden teilunsinn. mal sehen, wie es diesmal wird.
7- sieht man die gegebenen rahmenbedigungen ist klar: europa hat keine andere chance als 'all in'. die veränderung - sie ist zum guten aller! - braucht jede unterstützung!
8 - wer heute jung ist in europa hat sein projekt
9 - und freundschaft auch weiterhin mit aller welt, auch mit dem mittleren osten und den vereinigten arabischen emiraten und allen anderen dort - die scheiden ja nicht per se aus, alle sind immer teil des globalen wirtschaftens miteinander. sonnenreichtum wird wichtiger denn je.
10 - die großen europäischen autonationen, italien, frankreich, spanien, deutschland, tschechien, niederlande, usw. müssen aber zusammenstehen! normung wird das a & o!
11 - es braucht führungskräfte, die bereit sind machtvoll im weltmassstab zu denken und zu verantworten.

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Dampfloks sterben nie, ...
... dafür sorgt die Revolver-Linke in D! ("4 - die dampflok starb auch nicht am kohlemangel", schrieb per...57a am Dienstag, 14. Mai 2019 um 16:08)
 2019-Dampflok-der-EU-Geschichte.jpg

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Ein Chulz-Zug!

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"Bundestagsvizepräsidentin in Lycra"
Vielen Dank, Herr Alfons! Ne, wirklich, klasse gemacht. Fatto bene. Ich wollte gerade zu Bett und habe zwecks eines wohlig-schmunzelnden Hinwegdämmerns noch mal kurz Ihr WELT-Blog aufgerufen.
Und jetzt? Jetzt wage ich nicht, die Augen zu schließen, weil ich fürchte, daß mir obige dann erscheint! Tollo.

Zwar sagt mir das vorletzte Foto in Ihrem Beitrag, "du bist nicht allein", aber die Panik überwiegt.

Bitte, machen Sie das irgendwie wieder gut. Und wenn Sie zur Buße ein Gläschen Brunello trinken.

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Es gibt tolle Badebilder aus Claudis Zweitheimat Türkei.

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OT
Zitat aus Artikel in The World vom letzten Sonntag ("Die Ungewählten"):
Daten der Bundesministerien zu Fördergeldern an gemeinnützige Stiftungen und Organisationen:
"...Am wenigsten auskunftsfreudig war das Auswärtige Amt (AA): Hier gab man auch nach mehrmaliger Nachfrage an, die Fördersummen für 2018 nicht nennen zu können, weil man den Überblick selbst noch nicht habe. Für 2017 konnte das AA lediglich die Gesamtsumme 'ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag' nennen."

F*ck my a$$.

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beste sephor, man registriert ihre werte wortwahl mit glucksen. o tempora!

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NGO ist auch die Abkürzung von near government organization. Man wundert sich mittlerweile nicht mehr warum Putin bei sich mit dem eisernen Besen durchkehrte.

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Was Gemeinnutz ist und wer davon profitiert, wer wem die Gemeinnützigkeit zu- bzw. abspricht - und warum, das ist schon interessant.

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Nur sind mittlerweile etliche dieser NGOs reine Versorgungsposten für parteinahe Freunde. Man siehts ja an diesem unsäglichen 'Kampf gegen Rechts', da versickert das Geld schlicht im Nirgendwo. Ähnlich der Bundeswehr, nur landet dort fast alles im Consulting.

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Eine gelungene Selbstdarstellung ist eben alles, ob durch den ÖR oder durch die NGOs. Daß das einer gezielten Manipulation der Bürger gleichkommt - psst!

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Wobei der ÖR ebenfalls ein schönes Beispiel für Versorgungsposten ist. Ich geh ja mittlerweile von der Annahme weg daß es sich um eine strategisch geplante Sache handelt hin zu einfach Leuten Geld hinzuschieben ohne entsprechende Gegenleistung. Kwasi der Staat als Selbstbedienungsbetrieb mit dem Steuerzahler als unerschöpfliche Quelle. Auch bei besten Willen erkennt man keine Ergebnisse die den Einsatz wert wären. Nur einen Haufen wenig gebildeter Schwätzer mit immer noch zu viel Tagesfreizeit.
Dieses Geschäftsmodell scheint mir aktuell ziemlich am Ende angekommen zu sein.

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...the worst performing European region is Berlin

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Schadenfreude, ein sehr deutscher Charakterzug
An den Köterpfleger: Darf man fragen, welchen Beitrag Sie zum Sozialprodukt leisten? Viel kann es nicht sein, denn Sie haben offensichtlich viel Zeit, noch in den entlegensten Winkeln des Internets nach schlechten Nachrichten über Berlin zu suchen.

Diese Anmerkung gilt übrigens auch für manch Anderen hier.

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"In the 1980s and 1990s, industrial heartlands such as the Ruhr Area in Germany suffered from relative – and in some cases, absolute – decline in industrial output. The largest cities and regions near them – often capitals such as Paris or London – were able to replace declining industrial production with high-value services, especially tradable services such as finance, tech, culture and advertising, and in some cases, such as Munich, also with high-tech manufacturing."

Da frage ich mich doch, was man dort unter Produktivität versteht. Wohl einzig die Gewinnerzielung, wie und womit auch immer, ohne Rücksicht auf Verluste. Im Grunde ist das die Vernichtung dauerhafter Werte zu Gunsten kurzfristiger finanzieller Gewinne. Das betrachte ich eher als destruktive Produktivität mit relativ geringer Halbwertszeit. Derartige Produktivität kann immer wieder auftretende Krisen nicht sehr lange auffangen. Die andauernde Finanzkrise zeigt das doch mehr als deutlich. Ohne echte Wertschöpfung kann es auf Dauer nur eine Richtung geben - abwärts.

China dreht den USA gerade den Geldhahn zu, mal sehen, wie sich das entwickelt.

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Chère donna, es freut mich sehr, dass ich Sie mit meiner gepflegten Ausdrucksweise erheitern konnte. Ich kann auch GANZ anders... wie Sie wissen (hoffe ich).

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@queru


Ich bin heute mal gnädig, Sie haben offensichtlich überhaupt keine Ahnung (mehr) von Wirtschaft.
"High Value Services" sind etwas, ohne das heute kein Unternehmen mehr auskommt, dass seine Produkte überregional absetzen will. Egal, ob Aktienkonzern oder grosser inhabergeführter Mittelständler.

Leider zeigt Ihre Kombination von destruktive Produktivität mit Die andauernde Finanzkrise
dass Sie keine auch nur annähernd angemessene Vorstellung davon haben, was das wohl sein soll.

Aber dafür haben Sie jedenfalls starke Meinungen. Chapeau.

Gruss,
Thorsten Haupts

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liebe sephor, aber sicher doch ;-) !

bester thorha, aber dafuer klingt es doch so schoen. alles trigger, wie man so unschoen neudeutsch sagt. immerhin ein ansatz zur diskussion, das muss ja auch honoriert werden. leider sind die begriffe nicht ganz geklaert, so dass man sich wunderschoen und wenig zielfuehrend streiten koennte.

das feine ist ja, die dinge - egal welches sujets - sind zumeist recht komplex. komplexitaet und widersprueche auszuhalten, ist eine uebung, die gar nicht so viele tatsaechlich hinbekommen.
auch deswegen wird mit thesen - fast haette ich mit einem bestimmten juenger eines bestimmten soziologen gesagt: operiert, gleichsam um einen pflock in den irrgarten des sinnierens einzuschlagen. eine diskussion ist nie interessenfrei und insofern stets knapp etwas am thema vorbei.

im land der dichter und denker denkt so mancher, er sei ganz dicht. boese, ich weiss.

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Die Realität bestreite ich nicht, Herr Haupts, ich kritisiere sie nur.

Finanz- und Realwirtschaft haben kaum noch Gemeinsamkeiten. Währungen haben jeden Bezug zur Realität verloren. Und selbst Trump ist mittlerweile wohl aufgefallen, daß Zölle auch der "einheimischen" Wirtschaft schaden.

Das Ganze basiert auf Ausbeutung in jeglicher Form. Sei es durch Hartz-IV, "Sozialstaat", Uber, Textilindustrie, Paketdienste, Rohstoffe ...

Plattformbetreiber sind mehr wert als Unternehmen, in denen noch eine Wertschöpfung stattfindet.

Nationale Autounternehmen beklagen Zölle, obwohl sie und ihre Zulieferer überwiegend doch international aufgestellt sind, fordern nationale Steuersenkungen etc. pp.

Ja, die Wirtschaft ist ein seltsam Ding geworden, in jeder Beziehung, auch zur Politik. Nein, Herr Haupts, ich bin kein Wirtschaftsweiser, aber ich bin davon überzeugt, den Wald noch erkennen zu können. Und, Strache ist überall.

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Einen noch, zum Wochende. ;-)

Der Fachkräftemangel scheint nun ja doch nicht so groß zu sein, angesichts mehr als 130.000 gefakter Stellenanzeigen, die bislang bekannt geworden sind. Ist schon erstaunlich, wie und womit man heute sein Geld verdienen kann.

Nu aber, schönes Wochenende.

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Ausbeutung
beklagt ein Querulant.

Ich wurde durch meine ziemlich gut bezahlten Angestellten ausgebeutet.

Und bis heute noch durch Kunden.

Das ist so und ich klage nicht darüber.

Aber man lasse bitte endlich mal die Märchen fallen, nur "Abhängige" wie Sozialhilfeempfänger, sich selbst Uber Andienende Fahrer usw. würden ausgebeutet.

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Mir kommen gleich die Tränen, thomascgn. Warum beenden Sie die Ausbeutung dann nicht und wechseln in das Lager der Ausbeutenden?

Was Sie da beklagen, ist keine Ausbeutung, sondern ein Konkurrenzkampf, der auf allen Ebenen gleichermaßen, wenn auch mit anderen Mitteln, stattfindet. Bei Arbeitnehmern beispielsweise durch Mobbing, bei Arbeitgebern durch Mitbewerber.

Die Kunden sind insofern ein Sonderfall, weil sich deren Möglichkeiten zum Preisvergleich enorm verbessert haben und daher der "Kampf" zwischen den Mitbewerbern drastisch verschärft und zunehmend, Internet, ungleicher wurde.

Aber das wissen Sie ja sicher alles auch selbst. Daher betrachte ich Ihren Beitrag mal als, ja was denn, Ironie, Satire ...

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"Die Kunden sind insofern ein Sonderfall"
Aufgabe 1: Berechne die Schnittmenge zwischen "Kunden" und "Arbeitnehmern".

Aufgabe 2: Definiere Sonderfall

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Mir kommen auch gleich die Tränen.

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Einfach nochmal lesen, denken und verstehen, sylter2.

Aber da Sie es sind:

Kunden sind Kunden. Und der Sonderfall bezieht sich auf die Tatsache, daß der Ausgangsbeitrag aus der Sicht eines Unternehmers geschrieben ist, der Kunden nicht als Könige versteht.

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Es kommen die Tränen ...
... schreiben einige, die nicht verstehen, was geschrieben und gemeint wurde.

Ja, ich finde es gut, dass Sie angesichts Ihrer intelektuellen Erkentnisunfähigkeit tränenreich Ihr Leid beklagen.

Machen Sie sich nichts draus, Sie werden so bis ans Lebensende leben und leiden müssen.

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Na ja, thomascgn, wer wie Sie behauptet, daß im Grunde jeder jeden ausbeutet, der sollte vielleicht folgendes bedenken: Die einen haben die Wahl, die anderen nicht.

Intellektuelle Erkenntnisfähigkeit, was auch immer das sein soll, ist sicherlich nicht erforderlich, das zu verstehen.

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Sie haben vollkommen recht.

Die Angestellten hatten immer die Wahl, zu bleiben oder zu wechseln.

Unternehmer hatten diese Wahl nicht.

Soviel zu Ihrer Erkenntnisfähigkeit :)

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Es hat sich viel verändert
Schön, dass es mal wieder einen "freien" Text auf WELT gab, der nett zu lesen war nach der Devise "lieber selber mal radfahren" als immer nur vom Fahrrad reden.
Aber wenn man dann die Kommentare anklickt, bleibt nur das komische Gefühl, den Jüngern eines Meisters zu lauschen - Don, Sie sind ein Medien-Markenartikel mit Fan-Club geworden. Und das Durchklicken ist nach wie vor megalästig.

Sie haben es sich mit Ihrem unverändert treffsicheren Formulierungstalent auch redlich verdient, dass Sie mit dieser Situation sicher ganz glücklich sein können; es ist sicher angenehmer so, als dass Sie bei jedem ins Kommentarfach gelegten Päckchen fürchten müssen, es hönnte ein Hundehäufchen oder schlimmeres darin eingewickelt sein.

Ich fand die Diskussionen "in den Salons" schon spannender - in der WELT wabert zu viel Weihrauch, hier im "Fahrradkeller" sind leider sehr oft "perfekt" "sylter" und "querulant" unter sich, mit ein paar Einsprengseln.

Aber so wie in der Groko Stillstand herrscht, weil man nicht weiss, wie man den Problem-Bären waschen soll, aber um himmels willen ohne seinen Pelz nass zu machen - genauso geht es der ganzen Gesellschaft.

Man weiss, dass es nicht so weitergehen kann, und wünscht sich gleichzeitig, dass alles im Grossen Ganzen so weitergehen möge wie bisher.

CO2 Steuer ohne Pendler, weniger finanzkräftige und Handwerker zu belasten, ohne Fluggesellschaften zu ruinieren?

Bayer hat sich mit Monsanto kaputt gemacht. In "Capital" schreibt man von der Katastrophe mit Ansage, die in der "Elektromobilität" heraufzieht, wenn wir glauben, mit riesigen fahrenden Batterien (Tesla X??) genauso beweglich sein zu können, wie mit 3Liter Diesel Lupos - um mal einen anderen Vergleichspunkt zu setzen, als nur einen VW Tiguan, oder Audi Q7.

Schade, dass es scheinbar keine Blogs mehr gibt, wo mögliche Alternativszenarien sachlich, konfrontativ, aber höflich diskutiert werden; man hat das Gefühl, als wolle ein stillschweigender Schulterschluss unserer Meinungsführer es bei einem Kontrast von aufgeregtem Geschrei und bleiernen "Weiter-So" lassen, bis sich ein "Ausweg" von selbst aufzwängt.

Ich kann mir jetzt sicher hier wieder Kommentare anhören, dass ich die Klappe halten soll, es besser wissen zu wollen - aber mir geht es auch um eine Selbstreflexion, warum sich so Vieles nicht zum Guten verändert hat.

Wartet man auf den befreienden grossen Knall?

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sieh an, da liest ja noch jemand das [kapiˈtaːl].

und ja, es schlummern die gaeng’ und die gassen und fast will mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen zeit. nun scheint dies ja eine empfindungssache. das tosen der informationsflut bewirkt ein dauerrauschen, in dem vieles in der fuelle untergeht, und gleichfoermigkeit - in der divergenz wohlgemerkt! - scheint auf.

und so danke ich dem hiesigen hausherrn, der sich zwar nicht mehr sonderlich zu scheren scheint um seinen gruenen salon, fuer die einblicke in die kommentar-spalte der welt.

man teilt durchaus ihre ansicht, bester tga, dass sich mindestens ein ennui entfaltet.

natürlich verbietet es sich, in diesen zusammenhaengen von verbaler prostata-massage zu sprechen.

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Der Don lagert seine Räder bekanntlich unterm Dachboden. Kein Wunder daß er sich im Fahrradkeller selten verirrt. Er macht neben dem Blasenmanagement bei der Welt noch Twitter, da ist nicht mehr viel Zeit für einen Gratisblog.
Falls Sie Diskutieren möchten, gerne. Nur müssen Sie eben mit den Anwesenden vorlieb nehmen.

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meine einlassung bezog sich auf die kom.-spalte der welt, bester coiffeur.

man erwartet ja nicht sonderlich viel. hier im 'fahrradkeller' webt ja noch so mancher seine sonderbaren spinnfaeden, hie und da und eher haeufiger mittlerweile gibt es einen ziemlichen assel, zuweilen ist mal einer etwas schief gewickelt, und man hoert die illusionen von so manchen platzen wie die reifen am hinterrad des hausherrn. der eine kommt nicht in die gaenge, der andere meint, er sei aus stahl, der naechste sucht seinen aluhut, den laengst ein anderer gefunden und sich aufgesetzt hat.

und ab und zu leuchtet mal ein zeichen geschaetzter alter kommentatoren auf. und dann meldet man sich mal, vermutlich um in ueberschaubarer zeit von einem der insassen hier, die sich so oft melden, pittroresk angeraunzt zu werden. geschenkt, so ist es eben, kann man ja wie wollmaeuse ignorieren.

'blasenmanagement' gefaellt !

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Verbale Prostatamassage und Blasenmanagement
Schön formuliert, donna laura und pudelfriseur.

Es hat sich eben verändert, und ich verstehe unseren Gastgeber.

Gratisblog klingt heute minderwertig - während es zu FAZ Zeiten oft auch die Diskussion war, die den Stellenwert des Dons in der Medienlandschaft untermauerte. Jetzt muss man hier leider eher von "vorlieb nehmen" reden, mit ein paar Ausnahmen.

Man freut sich über den offen gebliebenen Kanal, und auch manche interessante Beiträge.

Twitter ist information overkill, in dem der persönliche Streit oft die Sachdiskussion überlagert, es geht nur ums Rechthaben, nicht um irgendein Diskussionsergebnis.
Unsere Gesellschaft ist sowieso voll von Selbstdarstellern, wozu eine gewisse autistische Robustheit eine ganz hilfreiche Disposition ist.

Und so ist leider auch der Fahrradkeller oft von Gefasel und Gehässigkeiten zugemüllt.

So guckt man in Abständen hinein, und hofft, mal was Interessantes zu finden...

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à propos gehaessigkeiten...

offen gebliebenen Kanal

streichen sie das 'k'.

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"Man weiss, dass es nicht so weitergehen kann, und wünscht sich gleichzeitig, dass alles im Grossen Ganzen so weitergehen möge wie bisher."

Das ist vollkommen richtig und absolut frustrierend, TGA.

Die Fronten sind halt verhärtet und es ist wenig Bereitschaft erkennbar, die Dinge auch mal anders zu denken.

Dennoch, schön, daß es den Fahrradkeller gibt, schade, daß der Umgang miteinander so viel schlechter als in der FAZ ist.

Da die Temperaturen steigen und animiert vom jüngsten Beitrag in der WELT steht Fahrradputzen auf dem Programm, das trägt zur eigenen Entspannung bei und bläst dann später beim Fahren die schlechten Gedanken per Glückshormone aus dem Schädel.

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Aber Sie beide, TGA+DL, geben automatisch Bescheid, wenn Sie mit den analen Kellerspielen vor dem Spiegel durch sind und das Separee Schmollecke für die nächsten frei wird?

Danach könnten Sie sich auch wieder inhaltlich umtun bis das Niveau nicht nur berstet, sondern birst. Soweit es mich betrifft allerdings ohne vorher vereinbartes Speichellecken für jeden Dünnpfiff. Glück Auf und cum on.

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Ein großer Knall könnte ein amerikanischer Militärschlag gegen den Iran mit unabsehbaren Folgen werden. Aber auch die Strafzölle könnten es noch ordentlich knallen lassen. Wie sinnlos das ist und wie verfahren viele Situationen mittlerweile sind, Israel und Afghanistan sind nur zwei Beispiele dafür.

Nach der Enteignung der Autofahrer durch angepaßte Kfz-Steuer, Umweltzonen, Maut und kommende CO²-Steuer folgt nun der ökologische und ökonomische Batterieirrsinn. Die Energiewende hat einfach noch nicht gereicht. Nichts gegen den Versuch, den Klimawandel zu verzögern, aber sozialverträglich sollten die Maßnahmen schon sein, wollen sie denn Akzeptanz finden. Stattdessen gibt es jetzt ein neues Dienstwagenprivileg für die einen und Elektroroller für die anderen.

Nach der Enteignung der Bürger durch den untauglichen Versuch der Banken- und Eurorettung, von schwarzen Nullen begleitet, steht nun mal wieder die Forderung nach Rettung der Wirtschaft durch Steuersenkungen im Raum. Was ist eigentlich aus dem Unternehmertum geworden? Wer soll denn Bayer retten? Heißt es nicht, Dummheit schützt vor Strafe nicht?

Beim Blick auf die USA und das deutsche Elend dort stellt sich die Frage, steht die deutsche Wirtschaft dort auf der Abschußliste oder sind deren Manager einfach nur zu dumm. Denken und dachten die wirklich, dort mit Bürgern, Justiz und Politikern wie in Europa und ganz speziell in Deutschland umspringen zu können?

Und, welchen Sinn haben Freihandelsverträge, durch die sich die Parlamente selbst entmachten, die Demokratie zerstören?

Was ist das für ein Land, in dem große ausländische Konzerne quasi keine Steuern zahlen müssen und Umsatzsteuerbetrüger ungeschoren bleiben, während kleine einheimische Firmen und insbesondere Dienstleister einer permanenten Kontrolle bis auf den letzten Cent unterliegen und bei jeder Kleinigkeit mit der vollen Härte des Gesetzes konfrontiert werden. Um nicht mißverstanden zu werden, mir geht es dabei einzig um die unterschiedliche Behandlung der Kriminellen.

Die Zahl der Beispiele ist endlos, die Realität zunehmend erschreckend.

Die Gelbwesten rufen wegen des anhaltenden Versagens der Parteien und Politiker zu globaler direkter Demokratie auf. Ein Traum. Aber sie wissen auch, ohne Revolution wird das nichts. Nur, ich sehe weder in Deutschland, noch in vielen anderen Ländern Revolutiomäre. Wie also sollen solche Träume Wirklichkeit werden? Nun, es muß wohl wieder erst alles in Trümmern liegen, bevor Revolutionen denkbar wären. Wie war das doch noch in der Steinzeit?

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Von der Steinzeit ...
... in die Steinmeierzeit, durch "Kampf gegen rechts", eine klare Sache, nicht bloß gegen rechtsextreme Strömungen, nein, gegen alles, was rechts von ihm ist (so einer in D ist Staatsoberhaupt überhaupt). "Kieloben ins Schlaraffenland" titelte der Spiegel bereits Anfang der siebziger Jahre. Davor schon kam "2001: Odyssee im Weltraum" ins Kino, und im wirklichen Leben, Ende 2001 kamen die harten Münzen in Kunststoff(!)beuteln in die Haushalte - heute schier unvorstellbar, höchstens in Stofftüten denkbar. Dosenpfand-Trittin war der letzte hauptberufliche Revolutionär, nach ihm kam nicht einmal das Elbehochwasser wieder.

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Der Grüßaugust wird ja nicht vom Volk gewählt, das zumindest ist beruhigend.

Was viele auch nicht wissen, wir zahlen nur aus dem Grund für den gelben Punkt, damit die Transportkosten unseres Plastikmülls in ferne Länder gedeckt sind.

Man muß sich doch fragen, wie der ganze Plastikmüll in die Meere und in die Luft gelangt. Die Verantwortlichen für diese Sauerei sind doch das eigentliche Problem. Aber wie immer - Fehlanzeige. Das scheint die Politik wenig zu interessieren.

Trittin, war da was? Die Pfandgeschichten sind doch auch nur ein Geschenk an die Wirtschaft.

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Die Aufklapperei in
der weLT ist etwas besser geworden (man kann jetzt hundert Kommentare auf inmal aufklappen), aber immer noch lästig. Es ist betreutes Kommentieren. Offenbar zieht diese Art des Herzchen-mit-Pünktchen-füllen Designs die entsprechende kindliche Klientel an. - Wer will sich schon derart gängeln lassen?Daher verwundert mich nicht, dass es ziemlich selten vorkommt, dass im weLT-Kommentarbereich ein interessanter Gedankenaustausch stattfindet. Das war einmal - long, long ago ischet gsi... Jetzt, mit GRönemeyer zu witzeln, "bleibt alles anders". Rasender Stillstand. Es gibt Schlimmeres. - Aber, wie ich nun nocheinmal sagen will: Kaum Schöneres (oder Anmutigeres) als - weiße - Königspudel!

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Kommentare
Ja, in der Welt ist es ein Monologisieren, so ähnlich wie der Betrunkene vor dem 12 ten Bier.

Es kommt selten was zurück, und wenn, dann unsachlich, unhöflich, bewusst missverstehend und überwiegend negativ motzend, mimimi, alles anderen haben Schuld an meinen Problemen.

Es fehlt Sprachwitz, Florett und auch viele Originale, Moser, Simon usw. Nicht mehr Salon, eher Bahnhofskneipe.

Grenzwertig zu kommentieren ohne zensiert zu werden, ist eine sportliche Herausforderung, aber wird auf Dauer langweilig. Mein Abo kostet zwar nur noch €5 im Monat, aber ganz vieles in der Welt nervt mich genauso wie früher, als mein alter Herr die Zeitung las. Meine war damals die FAZ, aber die gibt es heute in der Form auch nicht mehr...

Ich verstehe, dass der Hausherr nach Artikelabgabe nur selten selber auf Kommentare antwortet, die sind überwiegend schlicht zu trist.

Das Besondere, der Zauber, das ging verloren. Schade, aber so ist das im Leben.

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"Wartet man auf den befreienden grossen Knall? "
Hast du den nicht längst, du eistanzender Esel, du langweiliger?

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Mit den Augen einer Frau:
"der eine kommt nicht in die gaenge, der andere meint, er sei aus stahl, der naechste sucht seinen aluhut, den laengst ein anderer gefunden und sich aufgesetzt hat."

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Es gibt so manche unschöne Änderung.

Ich vermisse enorm den meist anregenden Diskurs im FAZ Blog.

Solches ist derzeit selten zu finden wie auch weiterführende Bemerkungen von Don zu einem Kommentar.

Die Dinge sind nunmal so.

Schön, Sie wieder mal zu erblicken, Artiste.

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Bleierne Zeit
Es hat mich gefreut, dass auch andere es ähnlich sehen, was den "anregenden Diskurs" betrifft. (donna laura, dieter kief, buerger, thomascgn)

Querulant, ihre Beschreibung der Republik trifft ziemlich weitgehend.

Es könnte das Problem saturierter Gesellschaften sein, das die Inhaber von Privilegien begreiflicherweise diese höchst ungern aufgeben, aber von anderen erwarten, dass sie die ihren jauchzend vor exstatischer Freude dem grossen Ganzen gewidmet liebend gerne opfern.

Der Liebhaber exotischer Reisen, der in der Grossstadt lebt, wird gerne für die Abschaffung des Automobilverkehrs sein, aber Kerosin zum vollen Minearalölsteuersatz plus CO2 Steuer geht gar nicht, wegen der armen Beschäftigten in der Luftverkehrsbranche.

Und die Verschiebung ausgedienter Würdenträger in Aufsichtsräte, NGOs, Rundfunkgremien und wohldotierte Dachverbände ist ja Folklore - man kennt sich eben, und will sich nichts Böses. Ausser beim Diesel.

Immer wenn ich Kolonnen meist dunkelhäutiger Menschen in gelben Westen sehe, die mit langen Greifzangen Papiermüll aus Parkanlagen sammeln, bin ich sehr dankbar, auf der richtigen Seite des Zauns zur Welt gekommen zu sein - aber genauso wütend über die andere Seite, wenn ich im Fernsehen sehe, wie sie z.B. im Irak Frauen ermorden, die sich nicht der entrechteten Muttertierrolle zur Aufzucht prächtiger Söhne unterordnen wollen.

Wir alle haben eine Verantwortung dafür, unsere Umgebung lebenswert zu erhalten - überall.
Verkürzt gesagt, können wir nicht unbegrenzt prächtigen Söhnen archaischer Kulturen Chancen auf erfolgreiche Clangründung und AMG-Mercedes öffnen.
Genausowenig können wir Menschen booteweise im Mittelmeer ertrinken lassen.

Was wir nicht können, ist Gesellschaftsmodelle mit einem völlig anderen Weltbild reformieren - so kritisch unsere Doppelbödigkeit ist, wie wir mit verschiedenen Ausprägungen totalitärer oder aus der Zeit gefallenen Ideologien umgehen.

Wahrscheinlich muss man Hoheitsgebiete verschiedener Weltanschauungen abstecken, mit allen Grausamkeiten für Individuen, begrenzt Handel treiben, und zusehen, dass elementare Grundbedürfnisse leidlich erfüllt werden können.

Es wäre schön, wenn alle freiheitsliebenden Menschen friedlich in der Europäischen Union am spriessenden, klimaneutralen Bruttosozialprodukt werkeln könnten - aber damit es zumindest einige effizient können, muss Europa seine Grenzen kontrollieren, und Einfluss nehmen, dass es in anderen Weltgegenden möglichst erträglich zugeht, so dass die Armutsmigration weniger erstrebenswert auf scheint.

Eine Illusion, wenn man an die demographische Dynamik denkt.

Ehrlichkeit gerade bei den gemässigten Protagonisten unserer Welt wäre ein erster Schritt, um das Feld nicht mittelfristig den Hau-Drauf Populisten zu überlassen.

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Notstandsgebiete brauchen Hilfe und nicht Häme
Es gibt deutsche Großstädte, die befinden sich in einer verzeifelten Lage. Es ist peinlich, wie ungeniert sich hier so mancher über die Not anderer Menschen ausläßt, der Don nicht ausgenommen.

Die größten Probleme Berlins sind nach der Wende von außen in die Stadt hineingetragen worden. Der Wiederaufbau Ostberlins mußte bewältigt werden, fast alle Produktionsbetriebe wurden für Kleingeld von der Treuhand verkauft und anschließend von Spekulanten "verwertet". Zehntausende verloren ihren Arbeitsplatz. Die zusätzlichen Hauptstadtkosten werden nur unzureichend abgegolten, die BER-Affäre wurde hauptsächlich von unfähigen "Weltfirmen" und gewissen bayrischen Verkehrspolitikern verschuldet. Weltoffene Großstädte mit billigen Wohnungen und niedrigen Lebenshaltungskosten haben nun mal verschärfte Migrationsprobleme.

Verschlimmert wird die Situation durch die unzureichende Verwaltungsstruktur der Stadt, die sich aus politischen, historischen und juristischen Gründen von innen nicht verändern läßt. Hier ist die Bundesrepublik mit einer Verfassungsänderung gefordert.

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Dem kann ich mich nur anschließen, TGA.

Aber über allem stehen die globalen Wirtschaftsinteressen, die sich die Nationalstaaten längst zur Beute gemacht haben. Es ist die nationale Politik, die vor Globalplayern kapituliert hat, welche mit Nationalismus, Patriotismus und Gottesstaat schon lange nichts mehr am Hut haben. Selbst die Demokratie ist zu einer marktkonformen Demokratie geworden, in der die Menschen nur noch Verfügungsmasse sind.

Da es nicht einmal in der EU gelingt, gemeinsame Interessen unter einen Hut zu bringen, soweit es die EU-Bürger betrifft, sehe ich auf globaler Ebene überhaupt keine Chance, die Probleme zu lösen. Dabei bräuchten wir eine globale Politik, um der globalen Wirtschaft noch die Stirn bieten zu können. Aber das ist ja vollkommen unrealistisch, wie es scheint.

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Was denn für eine Verfassungsänderung, schrotsäge?

Von der Verfassung sollten unsere Politiker besser die Finger lassen und noch besser, die hätten nie etwas daran geändert. Denn besser ist sie durch die Änderungen ja nicht wirklich geworden, auch wenn es da ein oder zwei Ausnahmen geben könnte.

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Kostspielige Berliner Verwaltung
Die 12 Bezirke Berlins verwalten sich selbst, haben jeweils einen eigenen Bürgermeister, eine eigene Verwaltung (Bezirksamt) mit diversen Stadträten und Mitarbeitern, und ein eigenes Parlament (Bezirksverordnetenversammlung), alles demokratisch legitimiert. Wie im Gesamtberliner Senat und im Abgeordnetenhaus gibt es Koalitionen, die aber parteipolitisch oft völlig anders zusammengesetzt sind. Die Folge ist, daß einzelne Bezirke die Politik der RRG-Koalition offen oder versteckt, vorsätzlich oder aus Nachlässigkeit konterkarieren, boykottieren oder einfach nicht befolgen. Die Stadt Berlin zu regieren, heißt also einen Sack Flöhe zu hüten.

Da in Berlin alle Beteiligten durch diese Struktur große Vorteile haben, ist nicht damit zu rechnen, daß sich etwas ändert. Würde man Berlin den Finanzausgleich streichen, würde das kaum jemand bemerken. Erst wenn Berlin, Bremen, Essen usw. im Chaos versinken, und Berlin seine Hauptstadtfunktion nicht mehr wahrnehmen kann, wird es richtig teuer.

Mit einem speziellen Bundesgestz zur Verwaltung notleidender Großstädte ließe sich möglicherweise einiges richten, zumal in den Föderalismus nur gering eingegriffen wird.

Gut, daß wir mal wieder darüber gesprochen haben.

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Soweit ich weiß, ist Berlin ein Bundesland und so gesehen hat Berlin keine anderen Probleme als andere Bundesländer, was die föderale Struktur betrifft. Falls das jemand ändern möchte, so muß er halt für demokratische Mehrheiten in Berlin sorgen. Der Bund hat damit nichts zu tun, kann und darf nicht eingreifen.

Das könnte man zwar durch eine Verfassungsänderung regeln, aber der Bundesrat wird da wohl kaum mitmachen.

Persönlich fände ich es ja gut, würden die Strukturen generell gestrafft, die Verwaltungen minimiert und die Sitze in Landtagen und im Bundestag um 50% reduziert, aber von den Nutznießern dieser Strukturen zu erwarten, daß die sich selbst entlassen, ist dann doch wohl etwas zu blauäugig.

So etwas wäre nur in einer direkten Demokratie überhaupt denkbar, also in einer Demokratie, in der die Bürger nicht auf Stimmzettel beschränkt wären.

Die AfD hat gerade einen Antrag gestellt, Volksabstimmungen auf Bundesebene in die Verfassung aufzunehmen. Das wäre mal wenigstens ein Anfang.

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Mißverständnisse überall
Querulant: Ich fürchte, wir haben uns hinsichtlich des Begriffs "Föderalismus" mißverstanden. Natürlich ist Berlin ein Bundesland, aber die Berliner Bezirke sind nicht einmal Gebietskörperschaften, haben also mit "Föderalismus" nichts zu tun. "Failed" Städte können sich aber nicht am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen, wir brauchen einen Notfallmechanismus.

Als alter Oldtimersammler könnte ich einiges über die doofe Chopard Mille Miglia erzählen, was Sie offensichtlich hier alle mehr interessiert. Gestern habe ich eine halbe Stunde der Abfahrt zugeschaut (war wohl N24), ich sah ca. 40 Flügeltürer, ca. 20 Porschlöcher, glücklicherweise ein paar Italiener und die üblichen britischen Allerweltsroadster. Sehr viele waren aus im Garten gefundenen Radmuttern aufgebaut, andere halbwegs originale zu Tode restauriert worden. Am Straßenrand die üblichen Gottesanbeter mit dem erhobenen Smartphone.

Ich möchte mal all die Oldtimerträumer erleben, wenn sie vor der Tribüne das unsynchronisierte Getriebe krachen lassen, wegen der manuellen Zündverstellung das Kühlwasser zum Kochen bringen und mit dem Choke den Motor absaufen lassen. Reumütig werden sie dann wieder in ihren Dacia einsteigen.

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Also ich gestehe, daß ich mich mit den Strukturen Berlins nie befaßt habe, schrotsaege. Auf den ersten Blick sah es für mich halt so aus, als seien die mit denen anderer Bundesländer vergleichbar. Wie dem auch sei, mich störte halt der Ruf nach einer Verfassungsänderung. Da würde ich mir doch deutlich mehr Zurückhaltung wünschen, als dies bei unseren heutigen Politikern und Parteien der Fall ist.

In Berlin haben sich doch schon mehr oder weniger alle etablierten Parteien versucht und sind gescheitert. Gibt es in Berlin keine Möglichkeit eines Volksbegehrens? Sind die "Berliner" vielleicht mehrheitlich ganz zufrieden mit dem, wie es ist? Was ist mit dem Sonderstatus?

In meiner eher ländlichen Kommune gibt es solche Probleme nicht, in größeren Städten mag das anders sein, in Berlin ist es jedenfalls besonders, soviel weiß sogar ich, ohne es genauer zu kennen. Und ganz ehrlich, Berlin soll selbst sehen, wie es klar kommt. An Möglichkeiten mangelt es dort sicherlich nicht, eher am Willen und Können. Und damit ist Berlin ja nicht allein. Wozu das auch noch unterstützen?

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Ist es der Branntwein?
Sie geben zu, die besonderen Bedingungen Berlins nicht zu kennen, sind sich aber sicher, daß die Dummheit und Faulheit der Berliner Ursache aller Probleme ist.

Dümmer geht es wirklich nicht.

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Na ja, schrotsaege, wenn Sie Können und Wollen mit Dummheit und Faulheit gleichsetzen, dann ist das Ihre Sache.

Wie heißt es doch so schön: Wenn du willst, daß etwas getan wird, dann mach es selbst. Alte Weisheit.

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Treuhand
Also das mit den zu billig verkauften Unternehmen aus der DDR kann ich aus eigener Anschauung nicht bestätigt finden.

Beispiel SKET, Schwermaschinenkombinat Ernst Thälmann, Magdeburg. Denen brach der Ostmarkt weg und international waren die Walzanlagen schlicht nicht wettbewerbsfähig. Darüber hinaus waren dort viel zu vielen Menschen angestellt. Zu hohe Kosten, kein Absatz, aus die Maus.

Das gab es im Osten reihenweise. Unternehmen, die im Ostblock Marktführer waren, aber auf dem Weltmarkt gegen Konkurrenz aus Italien, Westdeutschland oder sogar UK keine Sonne sahen.

Die grosse Fehlentscheidung war der Wechselkurs, mit einem anderen Umtauschverhältnis wäre man vielleicht öfter als Billiganbieter erhalten geblieben, zumindest hätte es mehr Zeit zu Anpassung gegeben. Aber mit Westlöhnen und Ostproduktivität und veralteten Produkten und zu vielen Mitarbeitern, das konnte nur schiefgehen.

Aber das Umtauschverhältnis sicherte Kohl die Wiederwahl, das war sicher wichtig, damals, für Kohl.

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Aber das Umtauschverhältnis sicherte Kohl die Wiederwahl, das war sicher wichtig, damals, für Kohl.

Live aus dem damaligen CDU-Präsidium kann das der damals amtierende RCDS-Bundesvorsitzende bestätigen :-).
Der Umtauschkurs war ökonomischer Unsinn, das war schon damals Konsens praktisch aller Ökonomen. Aber Politik ist eben nicht deckungsgleich mit Ökonomie (und kann das auch gar nicht sein).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Legenden
Die Spekulanten interessierten sich nicht für unwirtschaftlche DDR-Betriebe, sondern für die dazugehörigen Immobilien. Die Privatisierung des DDR-Staatsvermögens führte dazu, daß überall Gold auf der Straße glänzte. Man mußte es nur aufheben. Ich war dabei.

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Wie war denn "der Umtauschkurs" und für was und wann, cher buerger, und für was war er wann relevant? Das herauszuarbeiten würde mir weiterhelfen, den Gedanken zu verstehen.

Oben wurde überlegt, ob die Treuhand reihenweise pumperlgsunde Firmen hat über die Klinge springen lassen.

Dann schlug buergers Gedankengang einen Purzelbaum und kam zu "den Wechselkursen". Ist noch jemandem von den Ältesten der zeitliche Ablauf von November 1989 bis Oktober 1990 bekannt?

Damit buergers Gedanke Produktivität/Löhne zu retten ist, muss man es anders herausschälen: "Eine Währungsunion herzustellen war völlig falsch. Ohne D-Mark als Währung hätte die DDR-Wirtschaft einen zweiten Frühling erlebt. (Man müsste auch nicht mit schlechten Gewissen die T-Shirts aus Bangladesch kaufen, denn die kämen aus DDR).

Mithin wäre die drei Monate später unerwartet passierte Übernahme der BRD durch die DDR schon wegen der abgelehnten gemeinsamen Währung obsolet und Claudia Roth nie Vizepräsidentin der Volkskammer geworden. Win-Win-Win."

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Wechselkurs
Dieser war einige Zeit nach dem Mauerfall 1 : 7

Umgestellt wurde dann 1 : 1

Die Folgen kann sich doch jeder ausrechnen.

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Nein. Das kann eben nicht jeder. Ich z.B. nicht, wie ich mich hier ohnehin zwischen französisch parlierenden Hausfrauen und Hochgebildeten, die für sich mal eine Ausnahme vom Scheißklima machen, wenn es darum geht, an irgendwelchen Schrottkarren rumzuschrauben, sehr klein fühle.

Deshalb: Magst Du, Thomi, vielleicht ein gutes (Bildungs-)Werk tun, und mir kurz erläutern, wer da zu welchen (falschen) Wechselkursen wessen Volkswirtschaft übermäßig belastet hat?
Ich verstehe echt nur Bahnhof: Die Treuhand hat die Preise für den Ostschrott in "Mark der DDR" bestimmt und dann hat Kohl den westdeutschen Übernehmern diktiert, daß sie dafür 1:1 in D-Mark zahlen müssenn, obwohl das ganze nur ein Siebtel wert war?
RWE u. Co haben also viel zu viel bezahlt?
Oder geht es hier am Ende nur um den völlig vernachlässigbaren Umtausch von ein paar Sparguthaben und Renten? Auf solche Petitessen hätte einer wie Wowereit nicht mal einen Gedanken verschwendet. Der denkt in anderen Dimensionen. Berliner halt.

Mit den Wechselkursen ist das so eine Sache. Nachdem ich mir gestern hier in New York ein paar geschichtsbelastete Gitarren etc. angeschaut habe, dachte ich mir heute, was J. Hendrix konnte, kann ich auch, und habe in einem zweifelhaften Spritladen im zweifelhaftesten Teil der 6th Av. die billigste Flasche Chardonnay für 25 $ erworben. Da hätte der Wechselkurs 1:7 sein müssen! Ich bin mir nicht sicher, ob mir ein Squad-Team wegen Brunnenvergiftung die Zimmertür eintritt, wenn ich das Zeug jetzt einfach in den Ausguß kippe.
Hätte man mit den Kackkombinaten latürnich auch machen können.

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Umtauschverhältnis
Eigentlich ganz einfach, ich versuche mal ein Beispiel.

Schubkarrenfabrik. Kosten für die Herstellung einen Schubkarre 70 Ostmark, Marktpreis 40 DM.

Wenn Ostmark = DM, wird keine Schubkarre verkauft, zumindest nicht zu 70 DM, bei 40 DM macht der Hersteller Verluste und geht pleite.

Wenn 2 Ostmark = DM, kostet die Schubkarre in der Herstellung 35 DM, kann also bei einem Marktpreis von 40 DM Kunden finden und der Hersteller macht einen Gewinn.

Wir hatten Variante 1.

Eine eigene Ostwährung war gar nicht notwendig, aber das Verhältnis Ostmark DM hätte der Produktivität entsprechen müssen, gleiches gilt natürlich auch für die Löhne. Wenn in Ostdeutschland 2 Stunden an der Schubkarre geschraubt werden, in Westdeutschland 1 Stunde und der Lohn in Westdeutschland 10 DM der Kosten waren, durfte bei gleichen Materialkosten der Lohn in Ostdeutschland nur 5 DM pro Stunde sein.

War aus politischen Gründen nicht so.

Man kann auch sagen, die blühenden Landschaften sind durch Politik und ökonomischen Unverstand gemacht.

Dass sich mit Immobilien in guter Stadtlage, Verkauf von Versicherungen und Autos und Investitionen in neue Aldimärkte Geld verdienen lies, hat damit recht wenig zu tun. Die DDR hatte einen riesigen Konsumbedarf und die Bürger (vorher wertloses, denn es lies sich wenig damit kaufen) Geldvermögen, um diesen zu stillen. Googeln Sie mal Helikoptergeld von Bernake, ähnliches Prinzip.

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Danke für die Erklärung
@buerger: Schade, daß Sie das damals einem Arbeiter aus Oberschöneweide oder Bitterfeld nicht erklären konnten. Der hätte Ihnen was in die Fresse gegeben. "Mangelnde Produktivität" soll vermutlich heißen "Du fauler Sack hast nur den halben Lohn zu erwarten".

Aber so sind die Wessis: Selber Habenichtse, aber anderen zur Armut raten.

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Sehen Sie, deshalb wollte Kohl den falschen Umtauschkurs. Und das Produktivität wenig mit Faulheit zu tun hat, brauche ich Ihnen doch wohl nicht zu erklären, oder?

Beim Heimwerken heisst es, der Unterschied zwischen Profi und Amateur ist das Werkzeug. Dazu kommen Arbeitsabläufe, Routine, Organisation des Warenflusses usw. Geht schneller mit der Schubkarre, wenn das Rad direkt hinter einem liegt und passt, als wenn der Lehrling das jeweils vom Lager holt.

Mit faul und fleissig und Wessi und Ossi hat das nullkommagarnix zu tun.

Aber weil kein Politiker mehr Eier hat, ist der Arbeiter in Bitterfeld entweder Wanderarbeiter im Westen oder nach 30 Jahren Arbeitslosigkeit in Rente.

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Ich wußte es, der studiert
1. An welcher Waldorf-Gesamthochschule lernt man denn solche Plattheiten? Sie glauben wahrscheinlich auch, daß Aldi sich weigerte, im Osten 50%-Rabattmarken auszuteilen und Kohl deshalb einknicken mußte.

2. Wenn Ihr Rad ab ist, liegt es in der Tat hinter Ihnen.

3. Es hat "nullkommanix mit etwas zu tun", ist ein kindlicher Versuch, etwas zu begründen.

4.Und schließlich: Daß "ökonomisch begründete" Entscheidungen heutzutage noch weniger taugen als politische, erleben wir fast täglich: Bayer, VW, BMW, Bosch/Siemens usw.

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@buerger: Sauber erklärt, danke.

Dass Schrotti statt eines Argumentes ein adhominem raushaut, muss Sie nicht betrüben. Der kann nicht anders - ich habe von ihm noch nie etwas gehört, was auch nur entfernt einem Argument ähnelte.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Erstaunlich, dieses mal scheint sylter der einzige Nüchterne hier zu sein (*lach*), ausweislich seiner stockstringenten Gedanken, wie sie jedem Bürger wohlan stehen. Lesen Sie sylter2, Sonntag, 19. Mai 2019, 04:58.

Herr buerger, zum Mitmeißeln: Umtauschkurs von was zu welchem Stichtag? Ist vielleicht das Einführen des Stichworts "Umtausch" mehr so ein Gefühl, weil irgendwie und sowieso war doch da was und am Geld hängt doch schließlich alles?

Ihre Schubkarre made in GDR stand jahrzehntelang bis 1989 im Quellekatalog für 50 Mark. Sobald Sie ein gemeinsames Land haben (ab 03.10.1990) und eine gemeinsame Währung (ab 01.07.1990), können Sie aufhören, von Umtauschkursen zu fabulieren.

Umtausch ist ein einmaliger Vorgang zu einem Stichtag, Im Übrigen ist das Sparkonto von Oma Kabulke, insofern sie eines hatte, 1:2 umgetauscht worden, mit einem vom Lebensalter abhängigen Grundbetrag, der für die meisten Leute 4000 Mark betrug, die 1:1 umgetauscht wurden. Mama, sind wir jetzt Millionäre?

Hier können Sie einhaken: welches Buchgeld und welches Bargeld anders umzutauschen zum Stichtag hätte die DDR-Schubkarre weiterrollen lassen? Utopien bitte als solche kennzeichnen.

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Die Schubkarre für den 50-er im Quelle-Katalog war für die Dädärä ein Zuschußgeschäft um an Devisen zu kommen. Nach dem Fall der Mauer war das hinfällig. Es gab damals 2 realistische Szenarien für die Menschen: Entweder der lange und entbehrungsreiche Weg der Anpassung an den Rest der Welt oder sofort die DMark, Malle und Bananen mit der Folge daß der kalte Wind des kapitalistischen Wettbewerbs einem sofort ins Gesicht bläst.
Die Bürger der däDäRä haben sich fürs Zweite entschieden. Es ist das Passiert was vorhergesagt wurde, und wenn die Polen mttlerweile die Zone wirtschaftlich überholen hat das seinen Grund.
An der Arbeitsleistung der Menschen wirds nicht liegen.

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Ach, und wenn wir schon dabei sind: Die DäDäRä war ja bekanntlich Pleite. Trotzdem hat die scheiß SED etliche Milliarden retten können und hat das Geld beiseite geschafft. Hat dieser Bartsch, der damals Schatzmeister war schon verlautbaren lassen wo sich die Knete befindet? Nach sozialistischer Lesart ist das ja Gemeineigentum gewesen, hat also auch den Leuten gehört die jetzt dem Gras beim wachsen zusehen müssen.

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Noch mal ganz langsam
Die Schubkarre war ein Beispiel, einfach, zum Anfassen, der Preis auch, ich habe auch keine Ahnung, ob die Produktivitätsunterschiede bei Schubkarren das Verhältnis 1 zu 2 hatten. So pauschal sicher nicht und überall gleich war der Abstand in den Unternehmen auch nicht. Die Ostunternehmen waren aber alle mit zu vielen Leuten und zu wenigen (und zu schlechten) Maschinen ausgestattet. Und hatten teilweise Schulden, die mit dem Unternehmen eigentlich wenig zu tun hatten, also denen keine Anlagegüter gegenüberstanden, die nützlich waren.

Speziell für Schrotti: Sie haben einen Schraubenzieher, Ihr Nachbar einen Akkuschrauber, wessen Schraube ist nun länger locker? Selbst wenn Sie fleissiger sind, ist der Nachbar schneller.

An der Waldorfschule lernen Sie singen und basteln. Die haben auch keinen Akkuschrauber.

Letzte Anmerkung: die genannten „Unternehmen“ haben heutzutage wahrscheinlich mehr mit Behörde als mit Unternehmen zu tun. Unternehmen kommt von unternehmen, nicht von verwalten.

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@Fritz
Das Buchgeld und Bargeld von Oma Kabulke war recht egal. Da war viel vorhanden, weil es mehr Geld als sinnvoll kaufbares gab, aber dafür war da auch irre Nachholbedarf.

Der richtige Umtauschkurs ist schwierig.

Der Friseur in Ostberlin kann das gleiche an Lohn zahlen wie in Westberlin und den Haarschnitt zum gleichen Preis anbieten.

In manchen Dingen war die DDR Weltklasse (Fotoapparate, Optik), in anderen nicht mal Kreisklasse (Automobile), im Maschinenbau im Ostblock führend, weltweit abgeschlagen.

Selbst mit anderem Umtauschkurs wären massenweise Arbeiter entlassen worden und durch Maschinen ersetzt und viele Unternehmen pleite gegangen, weil der ganze Absatz auf Ostblock ausgerichtet war und keinerlei Vertrieb/Kontakte im westlichen Rest der Welt vorhanden war, der Ostblock aber plötzlich wegbrach.

Mit einem weicheren Kurs oder eigener Währung wären aber die Produkte günstiger gewesen, damit wettbewerbsfähiger und die Unternehmen hätten mehr Zeit für Anpassung und Umbau gehabt.

Ich meine zu erinnern, das der Buchkurs für Unternehmen auch 1:2 war, aber das entsprach nicht dem echten Verhältnis von Produktivität (sofern es das gibt, siehe Friseur). Der Wechsel von Plan zu Marktwirtschaft ist deutlich schwerer als andersherum.

Die Treuhand war der Versuch, das zu begleiten und individuelle Lösungen zu finden. Also eine für den Friseur und eine für den Maschinenbauer. Fähige Manager gab es für so viele Probleme nicht, wie da auf einmal zu lösen waren und die Führungskräfte der DDR hatten andere Kompetenzen als die benötigten.

Riesiger Feldversuch. Ging gar nicht mal richtig schief, in Anbetracht der Dimension.

Ich hätte aus heutiger Sicht wahrscheinlich die Unternehmen komplett entschuldet, in Kapitalgesellschaften umgewandelt und die Anteile den Mitarbeitern gegeben. Die niedrige Verschuldung wäre Basis für kreditfinanzierte Investitionen in Anlagen und Maschinen gewesen, die Mitarbeiterbeteiligung hätte mehr Akzeptanz als der Ausverkauf an Westinvestoren. Das ganze mit niedrigerem Wechselkurs, wahrscheinlich wäre der Aufschrei in Westdeutschland gross gewesen über der Vorteil der Ostunternehmen.

Keine Ahnung, ob das nun besser geklappt hätte.

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Vielen Dank für Ihre Erläuterungen, Herr Buerger.
Ich geschichtsvergessener Geselle glaubte immer, die Ost-Mark sei 1990 eingestampft worden, so daß das Problem unmöglich ein währungspolitisches hätte sein können.
Aber dann würde ja Ihre gesamte Argumentationskette in sich zusammenfallen und das - von Ihnen ja offenbar doch noch erahnte - wahre Problem der niedrigen Produktivität ließe sich nicht so einfach Birne in die Schuhe schieben.

Kurz gesagt: Um einen Vergleich anstellen zu können, bedarf es mindestens zweier Vergleichsobjekte; für einen Umtauschkurs also mindestens zweier Währungen.

Aber jetzt muß ich wieder runter auf die Straße, einen burger verputzen und chinesische Touristenhorden, die sich hier trotz eines völlig falschen Umtauschkurses zunehmend wohl fühlen, tüchtig anrempeln.

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Eine Konföderation aus zwei deutschen Staaten,
mit eigenem Wirtschaftsysten, das durch einen einen "Wechselkurs" getrennt ist, wäre schon deshalb zum Scheitern verurteilt gewesen, weil es das Mißtrauen der ostdeutschen Bevölkerung in die Politik weiter genährt und die Flucht in den Westen nicht gestoppt hätte.

Die kindliche Feststellung, "keine Ahnung, ob es geklappt hätte", wäre dann auch kein ernsthaftes politisches Entscheidungskriterium.

Die süffisante Bemerkung, daß das ostdeutsche Management andere Qualitäten hatte als das westdeutsche, wirkt angesichts der Leistungen westlicher Manager (siehe VW-Betrügereien oder Bayer-Monsanto-Abenteuer) lächerlich. Zweistellige Milliardenbeträge in den Sand zu setzen, ist eher eine westdeutsche Spezialität. Da kann man allenfalls mit der Nachsicht christdemokratischer Reserveoffiziere unteren Ranges rechnen.

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"Dass Schrotti statt eines Argumentes ein adhominem raushaut, muss Sie nicht betrüben. Der kann nicht anders - ich habe von ihm noch nie etwas gehört, was auch nur entfernt einem Argument ähnelte."

Bezeichnend, daß thora ausgerechnet an dem Tag verständnislos aufheult (19.5.), an dem Schrotti mal ein paar durchaus nicht unbeachtliche Argumente ("Konföderation = Flucht in den Westen") und Anwürfe ("Rad ab") bringt.

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Ach du meine Güte.

Dieser Streit zwischen Brüdern und Schwestern sollte doch endlich beigelegt werden. Für mich war es eine schöne Zeit, zu sehen, wie die Mauer fiel und ein Hauch von Freiheit gen Osten wehte.

Daß die Vereinigung von DDR und BRD nicht ohne Probleme stattfinden würde, daß die blühenden Landschaften nicht mehr als ein Streicheln der Seelen sein würden, das war doch jedem halbwegs intelligenten Menschen bewußt.

Selbstverständlich wurde gelogen und betrogen, das war und ist nie und nirgends anders. Wen interessiert das heute noch? Löhne, Preise, Renten usw. werden sich irgendwann angeglichen haben, nicht schön, daß es so lange dauert und in meinen Augen auch ein Fehler wie der Soli, aber was soll's. Es war und ist doch insgesamt ein Schritt zurück in die Normalität nach dem Desaster des Nationalsozialismus. Und keiner dieser Schritte konnte schmerzlos sein. Das gilt auch für den Euro.

Wer ehrlich ist, muß einräumen, daß die Wirtschaft der DDR am Ende war, die Wirtschaft der BRD von den neuen Konsumenten ungemein profitierte, und die gemeinsame Währung unverzichtbar war. Auf die Menschen, hüben wie drüben, wurde wie immer keine Rücksicht genommen. Und so lange die Euphorie anhielt, war ja auch alles gut. Mit der Ernüchterung begann dann das große Jammern, verständlich, aber sinnlos.

Den Menschen im Osten ist jedenfalls nichts vorzuwerfen, außer, daß sie den Preis der Freiheit unterschätzt haben. Das war mir durch meine Besuche in der DDR schon sehr früh bewußt. Daß es in der BRD Armut gäbe, das hat dort niemand wirklich geglaubt. Bis man es dann am eigenen Leibe erfuhr und den Segnungen des Kapitalismus nicht mehr so freudig erregt gegenüberstand. Ein böses Erwachen, eigenverantwortlich für die eigene Existenz zu sein. Darauf waren die Ossis, wie ich sie liebevoll bezeichne, einfach nicht vorbereitet. Und auch das kann man ihnen nicht vorwerfen. Nur, das ist doch alles Geschichte. Es wäre langsam mal wirklich an der Zeit, sich auf die zukünftigen Möglichkeiten zu konzentrieren, statt in einer Vergangenheit zu verbleiben, an der niemand mehr etwas ändern kann..

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queru und perfi.
So geht Aphorismus heute.
Die Meister des prägnanten Einzeilers.

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Ich habs! Heureka, Potzblitz! Dass meinetwegen Duisburg so herausgefordert attraktiv daherkommt, Wechselkurs! Man hätte mal lieber 1:7 gegenüber meinetwegen Düsseldorf eingerichtet und bingo!

Wie, das geht nicht, das ist Humbug? Aber wenn ich’s doch sage!

Dass Berlin ein Dreckloch ist, Wechselkurs zu München auf 1:10 und zack! Blühende Landschaften! Rekordüberschuss!

Die Idee müssen wir uns schnellstens patentieren lassen. Übernehmen Sie das, buerger? Tantiemen werden geteilt, Sie teilen den Kuchen auf, und ich entscheide, wer welches Stück bekommt.

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Der letzte Satz ist tatsächlich gut. Sammy Ofer, einer der reichsten seiner Zunft, machte das genauso, der eine Sohn teilte, der andere hatte die Wahl.

Wenn Sie sich Preise im Restaurant, beim Bäcker und für Immobilien ansehen, und die Löhne der Region, finden Sie Unterschiede zwischen Duisburg und München. Nur Berlin ist falsch gepreist, wegen Bergen von Staatsangestellten und Politikern und Leiten, denen der Staat die Wohnung zahlt. Schicke die nach Brandenburg an die polnische Grenze auf Dorf, passen auch die Mieten in Berlin wieder.

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Schrob ich vorgestern von "Birne"?

Heute wird Hans Traxler 90!

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Und neulich hats Wiggi geschrägt.
Schön ist das ja nicht.

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Auch geil:
Ein Jud teilt sein Vermögen so auf wie weiland jeder Soldat vor Stalingrad es gehalten hat. Der eine schneidet das Komissbrot, der anderen darf wählen.
Haben schon die römischen Legionellen so gemacht.
Aber ne, is klar, das heben wir mal so halbgebildet den Itzigs unter. Die sind aber auch gerissen...

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OT
Nach Nahles, welkem Grün und Zwangsarbeit widmet sich DA mal wieder den angenehmen Seiten des Lebens, schwingt sich aufs Rad und stellt fest: "Es gibt keinen besseren Platz auf dieser Welt als den des alten, reichen, weissen Mannes am Steuer eines Autos auf der Mille Miglia."

Es sei ihm gegönnt und wenn ich könnte ...

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Hübsch sind die alten Karren ja, aber den Gestank würde ich mir nicht geben. Lieber die große Runde der Erotika, da gibts wenigstens eine halbwegs ordentliche Verpflegung.

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Als Autonarr sehe ich das selbstverständlich ganz anders. ;-)

Der Geruch von Benzin und Öl hat mich noch nie gestört. Frei nach dem Motto: Schneller, tiefer, breiter, lieber tot als Zweiter.

Ganz ernst ist das Motto zwar nicht gemeint, aber es ist wohl meinem Alter geschuldet, daß ich mir ein Leben ohne mein geliebtes Blech einfach nicht vorstellen kann.

Die Prioritäten haben sich zwar von rein sportlich auf bequem und sportlich geändert, aber selbst einen Dacia würde ich den Computern auf Rädern und den Batteriekisten vorziehen. Obwohl, so ein Panamera oder besser ne alte Viper, da könnte ich glatt schwach werden.

Die trostlose Zeit der Klimaneutralität wird mich jedenfalls verschonen, denn Oldtimer werden wohl noch länger die Straßen bevölkern dürfen. Für mich jedenfalls lange genug, denke ich.

Wo wird wohl der Spaß bleiben, wenn alles verboten wird?

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Ich will doch garnix verbieten. Nur hab ich schon zu viel schlecht verbrannten Sprit eingeatmet. Darf man bei der Veranstaltung mit nem LKW antreten? Ich hab einschlägige Erfahrung am Magirus Jupiter.

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Sie haben ja recht, pudelfriseur. Als eher rational veranlagter Mensch muß ich Ihnen ja zustimmen. Doch schlagen da zwei Herzen in meiner Brust und so gönne ich mir beim heiligen Blechle doch eine gehörige Portion Unvernunft.

Begonnen hat ja alles ganz vernünftig bei mir, mit einem R4. Einer von der Sorte, die man noch per Kurbel starten konnte. Der hatte einen Verbrauch von 6 Litern und war ein kleines Nutzfahrzeug. Dennoch hielten die Reifen auf der Vorderachse gerade mal 5.000 Kilometer und nach zwei Jahren wurde er dann schon durch ein weit weniger nützliches Fahrzeug ersetzt, die PS mehr als verfünffacht.

Was die LKW betrifft, wenn ich da so an die ollen /8 denke, die waren zu jener Zeit auch nicht viel besser.

Ansonsten, die Zeit der Verbrenner neigt sich ihrem Ende zu, das kann niemand ernsthaft bestreiten. Aber müssen es denn Batterien und verlogene Hybride sein? Mit einem Brennstoffzellenfahrzeug könnte ich persönlich mich da eher anfreunden. Auch aus ökologischen Gründen.

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Ansonsten, die Zeit der Verbrenner neigt sich ihrem Ende zu, das kann niemand ernsthaft bestreiten.
Ich bestreite es vorsichtshalber mal, denn Chef hat seinen Tesla wieder abgeschafft und der Elektrohype scheint mir schon an zuwenig Strom zu scheitern, von den Batterieproblemen ganz abgesehen.
So ein echter Holzvergaser wäre als Notfallfahrzeug auf dem Land vielleicht eher angezeigt.

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ich habe fünf Benziner, davon einer auch mit Autogas und ein Diesel. Und drei Fahrräder.
Manchmal gehe ich auch zu Fuß, die Fahrleistung ist gegenwärtig unter 20.000 im Jahr.
Strom? Ich weiß nicht recht. Drehmoment ab dem Anfahren ist schon gut. Doch Ampelstarts sind meine Sache nicht. Bis zum Grödnerjoch müßte ich das E Auto mindestens einmal laden, wennich hinwärts schleiche.

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"ich habe fünf Benziner"
Mia hoabn an Achtzylinder Reihenmotorrr

https://m.youtube.com/watch?v=oFDThkuGD0o

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Holzvergaser, auch nicht schlecht, aber auch nicht wirklich ökologisch, colorcraze.

Für das, was mehrheitlich so gefahren wird, reichten kleine Batteriewägelchen vermutlich völlig hin. Zmindest, solange man keine größere Nutzlast als den Wocheneinkauf eines Singles transportieren will, solange es nicht zu kalt oder zu warm oder zu dunkel oder zu naß oder sonstwas ist, solange man kein Infotainement nutzt und solange man das Kfz lediglich als in jeder Hinsicht eingeschränkten Gebrauchsgegenstand betrachtet. Und, selbstverständlich, solange der ökologische Strom fließt und bezahlbar bleibt.

Was aber machen die Holländer und andere, die auch mal ein Anhängerchen an das Batteriewägelchen hängen möchten. Oder die Bewohner hügeligerer Landschaften?

Der ADAC hat da mal einen ökologischen Vergleich zwischen Verbrennern und Stromern gemacht, der von der Herstellung bis zur Entsorgung alles umfaßte. Soweit ich mich erinnere, landeten die Stromer auf den letzten Plätzen.

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Holzvergaser kann man mit Wald aufladen - der ist ja inzwischen reichlich gewachsen. Keine langen Transportwege! Und mehr qualmen und stinken wie das Kaffeekochen vor 150 Jahren tuts doch auch nicht.

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Wo gibt es Holztankstellen?
Im 2. WK waren ca. 500.000 Fahrzeuge mit Holzvergaser zugelassen, meistens Nutzfahrzeuge. Schauen Sie mal bei Google und Youtube, wie ein solches Fahrzeug bedient wird. Am Morgen brauchen Sie ungefähr eine halbe Stunde für die Startvorbereitungen. Der Imbert-Vergaser läuft nicht mit irgendeinem Holz aus dem Wald, sondern er benötigt standardisierte sehr trockene Buchenholzklötzchen, etwa so groß wie eine Streichholzschachtel, die es an Holztankstellen gab.

Das Militär kontrollierte die Produktion des "Treibstoffes" scharf, denn davon hing die Versorgung der Bevölkerung und das Funktionieren der Landwirtschaft ab.

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Eine halbe Stunde ist doch ein großer Fortschritt zu 6 h oder so, was eine Batterie braucht!

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Einen Vorteil könnten Holzvergaser tatsächlich haben, extreme Kurzstreckenfahrerei würde vermutlich abnehmen. Wobei, ein Liebhaber des Verbrenners verzichtet darauf sowieso. Während bei einem Batteriewägelchen kaum ein Grund bestünde, es nicht auch zum Zigarettenholen zu nutzen.

Aber mal im Ernst, warum wird die Idee der Brennstoffzelle eigentlich nicht weiter verfolgt?

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Nach meinem Eindruck wird die Brennstoffzelle immer noch, wie fast immer in den letzten 20 Jahren, als der eigentliche coole neue heiße Scheiß gehandelt.

Sie ist das begabte dicke Kind aus der Nachbarschaft, das schwer in die Puschen kommt und länger in der Pubertät steckt, und man weiß nicht, wann der Knoten platzt.

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Da müssen wohl wieder die Japaner ran, wie beim Wankel, oder die Chinesen. Die deutschen Hersteller scheinen sich, Mercedes, ja von der Brennstoffzelle verabschiedet zu haben. Batterieautos lassen sich halt viel einfacher und billiger produzieren und vor allem, mit sehr hohem Gewinn, da viel zu teuer, verkaufen.

Und wenn das dann schiefgeht, weil die Dinger keiner will, schon garnicht als Gebrauchte mit ausgelutschten Batterien, dann kann man die Schuld der Politik zuweisen und auf Hilfe durch die Steuerzahler pochen, die damit dann zum x-ten Mal zur Kasse gebeten würden.

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Was dem Energiewendespinner die Brennstoffzelle,
war dem Atomkraftschlaumeier die Kernfusion.

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Branntherde
Nach den bereits erfogten Anstrengungen, das Internet mundtot zu machen, nun der Angriff auf die Anonymität. Vorgeblich, um Hetze, Rassismus, Kriminalität usw. zu verhindern, aber wahrscheinlicher ist wohl, die "Täter" leichter verfolgen zu können, denn IP-Adressen führen ja nunmal auch nicht immer ans Ziel, machen die Verfolgung jedenfalls mühsam.

Leider hätte der Wegfall der Anonymität eine in meinen Augen eher negative Begleiterscheinung, den Maulkorb für die, die aus vielerlei nachvollziehbaren Gründen möglichst unerkannt bleiben wollen, weder Rassisten, noch Kriminelle sind. Und irgendwie habe ich den Eindruck, daß das Verstummen jeglicher Kritik im Internet das eigentliche Ziel dieser Bemühungen ist.

Ob sich Demonstranten in Zukunft auch erst ausweisen müssen, bevor sie demonstrieren dürfen?

Ein weiterer Branntherd, die Privatisierungswelle, mit der sich die Politik aus der öffentlichen Daseinsvorsorge verabschiedet. Weitere Kostenexplosionen kommen auf die Bürger zu, begleitet von neuen Steuern und steuerlich bedingten Preiserhöhungen. Wer sich für dieses Thema interessiert:
https://www.gemeingut.org/gib-infobrief-autobahnprivatisierung-verzoegert-investitionen/
Dort geht es nicht nur um die Autobahnen und freie Fahrt für freie Bürger.

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Branntherdä leschn
Mit dem Klimaskeptiker da aus der NZZ:

https://www.nzz.ch/feuilleton/bekenntnisse-eines-skeptikers-ld.1482218

Keep cool!

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"Es gibt keinen besseren Platz auf dieser Welt als den des alten, reichen, weissen Mannes am Steuer eines Autos auf der Mille Miglia." Huestel, der Mann kennt sich nunmal nicht aus im Leben, 'daher weiß er es nicht besser'.

Aber es gibt auch dazu wohl auffällig neue Texte. https://youtu.be/Vjaq6P8MLUs (... we see 'transition at work') 14.5.19 'FAL - Free Agent Lifestyle' https://youtu.be/MJeExAFxsWs

https://youtu.be/VXKrnoK-mJI (auf die Dauer ein bisschen langatmig ausgewalzt dieser Film, aber es geht ja um das grundsätzliche Vorhandensein von Ereignissen in der Geschichte und (Beiträge zu) deren Richtung.) Grüße aus Abu Dhabi - gestern Guggenheim u. Louvre

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... am Steuer eines solchen Wagens ist selbstverständlich schon ein guter Platz, aber ob immer unbedingt auch schon ein Superlativ ist? Es kann womöglich auch okay sein, einfach Anteile von Normalität (leidlich gelungen) zu verbinden. (Nett, wirklich ansprechend, einfach ein erfreuliches Bild - https://tinyurl.com/y2x6vee6 - auch die Zusammenarbeit mit Paris in dem Zusammenhang unbedingt sehr gelungen und zu loben, wirklich eine Freude. Und einen Tee dazu, wie gewöhnlich.)

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Die Wahl des Schattenparlamentes
rückt ja nun näher und ich stelle fest, es hat sich nichts geändert.

Wenn vollmundige Versprechungen vor Wahlen auf die Realität treffen, was bleibt dann noch?

Die "Demokraten" haben immer noch nicht verstanden, daß es ihre Politik ist, die die Rechten so stark macht. "Singuläre Ereignisse" ändern daran nichts, selbst Ehrenworte sind längst wertlos geworden.

Nachdem in Europa "wieder deutsch gesprochen wird" und ein designierter Präsident von "Endlösung" und "Klarnamen" schwadroniert, da paßt das Herausbrechen einiger Zacken aus der Krone doch wie die Faust aufs Auge.

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Bei ESC hielt sich die Begeisterung für Doitschland schwer in Grenzen....

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Unter Lena ...
... war alles besser.

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Na ja, vielleicht lag es ja am tiefgründigen sister der S!sters. Obwohl, wie heißt es doch in einer Strophe der holländischen Nationalhymne? Hat Deutschland vielleicht doch irgendwie gewonnen? ;-)

Vielleicht sollte ich das doch besser wieder löschen.

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Da fällt mir ein, wir haben ja noch so einiges an Adelsresten in Europa. Wenn wir wieder einen Kaiser einsetzen, hätten wir dann nicht doch so etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa?

Oh Gott, jetzt geht es mit mir durch. Bis morgen.

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Aktuell macht das Gerücht die Runde Böhmermann hätte was mit dem Strache-Video zu tun.
Wäre schon ein Klopper. Staatsfunkbediensteter zettelt regime-change beim Nachbarn an. Kennt man so eigentlich nur aus Afrika und Mittelamerika.

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Na ja, Böhmermann hat Anfang April diesen Jahres in Österreich den Fernsehpreis Romy erhalten (wie 2018 schon mal).

Er hatte einen Auftritt per Video, bei dem er u.a. Komplimente verteilte: "Sehr geehrte dumme Hurenkinder ... ich kann den Preis nicht persönlich abholen, weil ich gerade ziemlich zugekokst und Red-Bull-betankt mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchen-Villa auf Ibiza rumhänge. Ich verhandele gerade, wie ich die Kronen Zeitung übernehmen kann, darf darüber aber nicht reden."

Böhmermanns Manager hat bei dpa erzählt, dass er (der Manager) nicht weiß, woher die Aufnahmen stammen. Sie seien Böhmermann aber nicht angeboten und folglich auch nicht abgelehnt worden.

Wenn der Wortlaut des Managers angemessen wiedergegeben und der zweite Satz die Wahrheit ist, klingt das wie ein überspezifisches Dementi, wie es überspezifischer kaum geht. Also ...

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Solang die Einmischung nicht von den bösen Russen sondern von den Guten kommt, ist es doch „Hilfe zur Selbsthilfe“ und keine Einmischung. Von der SPD haben sich bis auf Ralle schon alle zu Wort gemeldet...

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Ob die Guffen nun eine eigene Regierung haben oder dieses zutiefst hinterhältige und verlogene Völkchen von uns als Ostmark mitverwaltet wird, ist ja eigentlich egal.

Ob dieses Anlasses zitiert die FAZ heute aber "unseren" Datenschutzbeauftragten wie folgt:

" Ob diejenigen, die das Gespräch aufzeichneten, dies rechtmäßig taten, kann ich nicht beurteilen, weil ich die Personen und ihren möglichen Anfangsverdacht nicht kenne“, schrieb er auf Twitter. Die Medien hätten sich aber „korrekt verhalten, dies war erkennbar kein privates Gespräch mehr“.

Die "Personen und ihren möglichen Anfangsverdacht"?
Was ist das denn für ein Irrer?

"Erkennbar kein privates Gespräch mehr"?
Hat der das wirklich von sich gegeben? Da sitzen drei Leute privat zusammen - und führen ein "erkennbar nicht mehr privates Gespräch"?

Wer hat den zum Bundesdatenschutzbeauftragten bestellt? Google, Apple und Springer?

So lächerlich die Aktion von Bömermann, oder wie diese Quotenschwuchtel vom Bezahlfernseh auch heißt, gewesen sein mag, hat sie doch immerhin offenbart, daß wir in Schland auf Bundesebene keinen Datenschutzbeauftragten haben, sondern lediglich einen gescheiterten Inklusionsversuch.

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2 x Eroica
Nach der Eroica nova besucht Don die mm mit vielen Bildern und bald die Eroica montalcino.
Diese Bilder sehen in der Welt und auf Twitter viele Menschen. Die Reichweite ist hoch und der Aufwand zu schreiben und zu lesen hoch.
Dazu das verstärkte Interesse an Politik und den gruenen. (Blau und rot gibt doch grün?)

Wir dürfen uns hier treffen und unterhalten, liebe DL, TGA ... und sehen öfters mal auf twtr.
Instagram könnte der Don auch noch bespielen, meine ich.

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Unser lieber Kunstfigurenschöpfer findet die v.gd/vGVCXt Starterliste nicht, schaufelt Frauke Amgelin etwas tiefer.
Die gesuchte v.gd/ZRkXZj Teilnehmernummer lautet 214.

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Schade, daß ich Sie nie auf WELT entdecken konnte. Nicht unter f a und nicht ungter einem anderen nick zu erkennen geglaubt.

Ich war zwei Tage gesperrt und bin wieder unterwegs.

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Lieber melursus (v.gd/o5wkFo), ich müsste dort Kraft, die ich (derzeit) nicht (mehr) habe, einsetzen, stellt Frauke Amgelin fest.
Das lohnt sich aber nicht, weil die Ergebnisse dürftig sind. Ein Beispiel: Bei jemandem, der sein Profil zugänglich hält, kann man lediglich seine Kommentare der jüngsten dreißig Tage sichtbar machen, was älter ist, taucht nicht mehr auf. Ausnahme: der Lieblingskommentar. Also brauchte man für jeden neuen Kommentar eine neue Identität, denn der einzige Kommentar ist natürlich auch der Lieblingskommentar und bleibt frei lesbar.

Artikel unbekannter Benennung von 2018 zu finden ist ebenfalls 'ne Quälerei. Die Suchmaschine zeigt:

"...Don Alphonso: Artikel, Kontakt & Profil - Autorenseite - WELT
welt.de/autor/don-alphonso
Autorenseite Don Alphonso: Hier finden Sie alle Artikel, Kontakt-Möglichkeiten sowie weitere Informationen zu WELT-Autor Don Alphonso....",

nö, nicht alle Artikel, die Netzseite https://www.welt.de/autor/don-alphonso/ verweigert fast alle Artikel von 2018. Man kann sich allenfalls von beispielsweise v.gd/UaWdMW mühsam rückwärts hangeln, bis man etwa am 23.04.2018 angelangt ist: v.gd/aPlI0o . Wer sich dann wieder etwas erholt hat, kann mit F3 oder Strg f spaßeshalber mal nach amgel suchen. Unter colorcraze's Kommentar gibt's zwar Symbol und "LINK", jedoch keine Ordnungsnummer darin, somit nutzlos. Muss ich mir sowas wirklich antun und obendrein blechen? Nö.

Meine Kalenderparallelkommentieridee hat sich mit der mittlerweile eingetretenen Zuzahlartikelmehrheit ohnehin erledigt.

Ich bin also folgerichtig durchweg überhaupt nicht anwesend. Ich bedaure, dass Sie Zeit mit der vermaledeiten Sucherei nach mir vertan haben...

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Ich freue mich, Sie hier immer wieder mal zu treffen.

Die Bezahlschranke akzeptiere ich. Herr Mayer schreibt wie ein wilder und immer noch besser und besser. Dazu kommen öfters Kracher von Broder.
Ex-OB Gaschke schreibt öfters gut, ebenso Dagmar Rosenfelder, Robin Alexander und auch Ulf Porsche.
120 Euro. Ich zahle auch für nzz und economist.

Plus lokale Tageszeitung auf Papier.

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Und ich würde für diese ungemein leichte und charmante Feder von Frl. Amgelin zahlen.
Daß das nicht auf Gegenseitigkeit beruht, ist mir ebenso klar wie egal.

Fanny Müller sel. hatte mal eine Kolumne "Mit den Augen einer Frau", in der sie diesen spezifisch weiblichen Stil ironisch überhöht hat.
Keineswegs dasselbe, und doch erinnert es mich.

Schöne Grüße von Platz 1A, 35.000 Fuß hoch über Neufundland. Es gibt zum Kaviar Laurent-Perrier Cuvee Alexandra für knapp 300 Euro pro Fläschchen - und da die 5 Mitreisenden schlafen, trinke ich ein ums andere mal auf Gretas Wohl. Und warte nur darauf, endlich mal Fritzens Wort von der Kinderpegida anbringen zu können.

(erwähnte ich schon, daß meine Freigepäckgrenze bei 3 x 32 kg Aufgabe- plus 2 x 8 kg Kabinengepäck lag? Ich habe lange Einkaufslisten meiner Nichten mit Jeans abgearbeitet, die sie nach 10 mal tragen in die Tonne werfen. So geht Nachhaltigkeit. Sagt die Lohnempfängerin in Bangladesh.)

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Jeans
Sind in USA Canada nett günstiger, machen Sie aber die Schildchen ab, der Zoll würde gerne die 100% Einfuhrabgabe kassieren.

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Liebe Frauke Amgelin,
vielleicht erfreuen Sie uns ja hier dann mit Ihren Beiträgen.

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Wo Sie mich triggern, Herr Buerger:

Die adipösen, vollbärtigen Dumpfbacken in ihren Siebzigerjahre-Uniformen, die in HAM den ganzen Tag am Ausgang rumlungern, richten ihre mit den Jahren ihres aufregenden Dienstes erloschenen Blicke ausschließlich auf

- Reisende, die so aussehen, als würden sie in den zahlreichen Pappkartons auf ihrem Kofferkuli lebende Hühner mitführen,

- Reisende ohne Baggagetags an ihren Koffern, oder, wenn sie ganz tatendurstig sind,

- auf Reisende, die einen Baggagetag aus Übersee am Koffer haben.

Wegen eines Haufens Mädchenjeans, die so zerrissen sind, daß ich ohnehin behaupten könnte, Recycling-Baumwolle und nicht etwa Kleidung einzuführen, mache ich mir keine Sorgen.

Für die seltenen Fälle, in denen Schuhwerk der Fa. Alden und der eine oder andere Wams der Gebr. Brooks meine Koffer füllen, führe ich sorgsam aufbewahrte Tags mit der Aufschrift DUS mit, die ich dann nach der Gepäckaufnahme und vor Verlassen des Gates auf der Toilette schnell anstelle der verräterischen "JFK" anbringe.
Und wer wird schon einen kleinen Friesenjung kontrollieren, der nur mal schnell in Düsseldorf war...

Dies nur mal als Tipp für die praktische Lebensführung, um den Mehrwert dieses Blogs nochmals dramatisch zu steigern.

Was übrigens die Jeans für meine sich nicht immer standesgemäß kleidenden Patentnichten betrifft:
Es geht gar nicht immer ums Geld, sie könnten das Gelump vieelmehr genau so selbst in den USA bestellen. Allerdings landet das ganze dann im Hauptzollamt in Husum. Von dort wird der Empfänger benachrichtigt, verbunden mit der Aufforderung, vorstellig zu werden.
Die 15-jährige müßte sich also den Dienstzeiten des Zollinspektors anpassen, d.h. einen Tag Schule schwänzen, um die 2 Stunden mit der Eisenbahn in die Kreishauptstadt zu bewältigen. Dort fragt sie dann der Amtmann vor seiner Schreibmaschine mit gestrengem Blick nach einer halben Stunden Wartens auf dem Flur, was denn diese Nietenhosen in Amerika gekostet haben. "Weiß nicht", sagt sie, "hat mein Onkel bestellt, der spinnt ein bißchen".
Und so muß sie dann in ihrer alten, mittlerweile wirklich sehr, sehr bedenklich zerrissenen Jeans unverrichteter Dinge den Weg zurück nach Hause antreten.

Würde es sie denn interessieren - ich glaube, mein Patentkind wäre eine große Befürworterin von TTIP.

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wer noch ein wenig allgemeine nachrichtenlandschaft verfolgte, sah evtl. auch diese meldung, vermutlich erstmalig öffentlich so geäußert:

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/88324-israel-groesster-gewinner-des-holocaust-al-jazeera-loescht-verstoerendes-video/

Den 'Verdrehungen als Probewahrheiten der Gegenwart' eben auch dieses noch angetan, mal sehen, wie es damit (noch) weitergeht; der Gipfel des nicht mehr Steigerungsfähigen ist (bereits) erreicht.

(wie alle wissen ... falls real existierende Staaten heute, aus welchen Gründen auch immer, Anteile eines möglicherweise als faschistoid zu kennzeichnenden Verhaltens aufweisen würden, so wäre das höchst bedauerlich und unbedingt anzuklagen und politisch zu bekämpfen, leider sind die Anteile faschistoiden Verhaltens einerseits immer die selben, andererseits wandelbar wie das Chamäleon. Und Vergleiche mit pseudorational-staatseplantem Fabrikmord sind nicht unmöglich, es gibt 'nur' keinen Vergleich bislang, noch ist der Holocaust zum Glück historische Singularität.)

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wer ist wohl zuechater zuecho?
Sie sind es nicht perfekt57.

Sie sind hartnäckig und stur, unerbittlich hier (fränkisch: pelzig, bellzig) doch Sie hassen den Don nicht.

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@Don
Don Alphonso, Sie lehnen jede materielle Dankbarkeit ab. Möchten Sie Welt Geschenk Abos für Ihre Follower einwerben?
Idealerweise vergünstigt (bis zu dem Preis den Fluggesellschaften oder Hotels zahlten muss nicht sein)


Ich würde meinen Respekt für Ihre Arbeit gerne auf diese Weise ausdrücken.

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Melursus,
suchen Sie sich jemanden aus, dem Sie ein Abo zukommen lassen wollen, weil Sie die Person mögen.

Und fragen Sie Don Alphonso bei der Vesper im Kloster oder beim heftigen Aufstieg, ob er es mögen könnte oder eher nicht.

Ich denke, er ist da recht großmütig.

Also - fragen Sie bitte Don Alphonso, wer Ihre Zuwendung wert wäre :)

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so ist es gemeint Thomas CGN,

gerne aber anonym. Wer mag schon sagen, daß er keine 120 Euro im Jahr hat.

beim heftigen Aufstieg kann ich nicht mehr sprechen. Hoffentlich verlegt Don ein Blogtreffen in einen Sommermonat oder Herbst. Dieses Jahr zum Zehnjährigen wäre es arg kalt und sehr weiß gewesen.

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Nun ja, Melursus,

ich habe hier im Rebellmarkt vor einem guten halben Jahr plus ein wenig mehr mal geschrieben, dass ich von recht wenig Geld lebe und hätte ich mehr bzw. mehr an frei verfügbaren Mitteln, würde ich das für Physiotherapie oder Ähnlichem für meine 90 jährige Mutter ausgeben statt für ein Welt Abo. Ich fände es bedauerlich, Don Alphonso nicht lesen und auch nicht immer wieder drastisch kommentieren zu können, aber so wäre halt das Leben.

Es gab im letzten Herbst einen lieben Menschen, diese Person (entschuldigen Sie bitte den Ausdruck "die Person", da ich diskret sein möchte) hat Don Alphonso angeschrieben und gefragt, ob er Einwände hätte, würde mir die Person ein Abo spenden. Don hat die Mail an mich weiter geleitet, gefragt, ob es für mich ok sei und wie Sie nun schon ahnen werden, mir wurde ein Abo spendiert.

Anonym war es leider nicht, da die zuständige Abteilung der Welt mir per Mail die persönlichen Daten dieses lieben Menschen an mich weiter geleitet hat.

Nun ja, ich hab mich verpflichtet gefühlt, auch meine persönlichen Daten im Gegenzug zu senden. Ich denke, so gehört sich das, wenn die Welt die Bitte einer spendenden Person nicht beachtet, Namen, Adresse usw. nicht weiter zu leiten. Aber so wars halt.

Es gibt übrigens einen kontinuierlichen Austausch, mal flotter mal mit größer Pause, aber das freut mich wirklich, denn es kann doch nur bereichern, mit einem Menschen mit ganz anderer Erfahrung und Hintergrund in Kontakt zu kommen und möglichst frei und zugewandt seine Sicht der Dinge darzustellen.

Noch eines: Ein naher Bekannter aus Studienzeiten ist Bundestagsabgeordneter und herausragender Jurist, wie Sie vielleicht einem meiner kürzlichen Kommentare in der Welt entnommen haben. Ich schildere und schreibe ihm, was immer mir bemerkenswert ist.

Mit einer Ausnahme, es geht fast nie um mich persönlich, ich nehme mich da raus. Ich mag nicht persönlich von Möglichkeiten mir bekannter und gesonnener Personen profitieren. Es sei denn, es wäre für mich existenziell.

Und ich erhalte meist am nächsten Tag eine Antwort.

Nun bin ich ganz woanders gelandet. Also, ich habe dank eines edelmütigen Menschens wie Ihnen die Gunst, ein Welt Abo bis noch ein knappes halbes Jahr zu haben, danach wird man weiter sehen.

Fragen Sie bitte Don, er wird wissen, wer gern dabei wäre, debattierungswürdige Beiträge schriebe, es nicht sein kann und somit ein, vielleicht ja, vielleicht nein, ein anoymes Abbonnement erhielte.

PS: Ohne mein Wissen hatte mich während meines Hauptstudiums vor so einigen Jahrzehnten ein Professor als Abbonnement für eine wirtschaftswissenschaftliche Zeitschrift der damaligen Neckermann Stiftung empfohlen. Irgendwie hab ich auch das heraus bekommen :)

Also, lieber Melursus, treten Sie in Kontakt mit Don Alphonso, er wird wissen, wer es wert wäre.

Ich habe dieses Glück dank eines edlen Menschens erfahren dürfen, Sie können dieses vielleicht jemand anderem ermöglichen.

Nun ja, ich hab mir das für das zehnjährige Treffen vorgesehene Kloster auch auf Google Maps und auch die Speisekarte angeschaut. Und ich wäre gern dabei gewesen. Doch im letzten Januar wäre ich auch nicht erschienen. Vielleicht findet soch ein Treffen ja statt, wenn ich für mich sagen kann, ich habe meine Dinge im Griff und geregelt :)

Also langer Rede kurzer Sinn: halten Sie Ausschau nach Förderungswürdigen, fragen Sie Don nach solchen und dann einfach loslegen :)

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Thomi, gibts denn in eurer Nähe keinen Altpapiercontainer, aus dem du deine Mutti und dich bedienen könntest?

(das mit Mark Twain und der Zeitung von gestern is Quatsch! Drei Extrablätter am Tag is sowas von spätes 18. Jh.!)

Selbst der Don containert heutzutage.

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Die Märkte drehen schneller, die Verhältnisse ändern sich schneller, als viele Leute anscheinend wahrhaben wollen, nicht gut. Dieses 'news-outlet' zitiert in diesem Falle einfach nur - Fox News. Aber was Fox da bringt https://youtu.be/jzP1p6WUi7w

... wer auf der Höhe der Zeit sein möchte (muss), liest nicht in einer Zeitung einzelne Nachrichten, er informiert sich eigenständig und ungefuehrt im Internet - über die Breite der Veränderung der 'News-Outlets'.

... dieses Mitteleuropa ist einfach viel zu zögerlich und viel zu ängstlich, und es kommt scheinbar nicht aus dem gewohnten Gleise der Angst und eingebildet-notwendigen Rücksichtnahme heraus. 'Redet doch in Weltmärkten und über Weltmärkte und alles auch einfach so, wie euch der Schnabel gewachsen ist, es gibt keine Zensur und keine Angst', möchte man ständig ausrufen.

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(Rauesper, ... warum sollte man dem geschätzen Don Alfonso negative Gefühle entgegenbringen? Ganz im Gegenteil, der ist doch ein toller Typ)

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OT Danke Philomena für die Beiträge pro Bauer

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Pat Buchanan zur EU
Der US-Konservative (!) über Salvini etc. (Nigel Farage, Kurz (!), Orban, ...

Buchanan fängt an mit einem Zitat von Salvinis Rede vor dem Mailänder Dom, vor Zehntausenden von Zuhörerinnen:
“In this piazza, there are no extremists. There are no racists. There are no fascists. … In Italy and in Europe, the difference is between … those who speak of the future instead of making trials of the past.”

Tomorrow versus yesterday, says Salvini.

While the European establishment draws parallels between the populist parties of the present and what happened in the 1930s, it fails to recognize its own indispensable role in generating the mass defections to the populist right that now imperil its political hegemony.

The populist-nationalist parties are energized and united by both what they detest and what the EU has produced.

And what is that?

Und hier kommt was, das man von einem Paleo-Konservativen sicher nicht erwarten würde. Buchanan kritisiert, dass die Löhne der Handwerker und Schufter überproportional zurückgegangen seien:

They resent the inequities of the new economy, where the wages of the working and middle class, the core of the nation, have fallen far behind the managerial class and the corporate and financial elites.

People who work with their hands, tools and machines have seen their wages arrested and jobs disappear, as salaries have surged for those who move numbers on computers.

- Nichts davon wird man auf weLT-online usw. von den üblichen US-Berichterstattern lesen. - Warum bloß?!? - Zu verblendet, zu zu selbstgefällig?

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Ajo, hier schart sich die Journalje um die Kanzlerin der Herzen und Berichtet was für den Machterhalt kommod ist. Nix Neues unter der Sonne. Wir haben halt eine Presse die blind für das inländische Versagen, aber sehr rührig ist wenn es Nachbarländer betrifft. Aber was solls, diesmal ist es keine Wehrmacht die Europa von den Vorzügen des Deutschtums überzeugen möchte. Das überleben wir.

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Wer A sagt und nächtlich auf die Tanke rennt, für die Freude an den Bierflaschenresten, der sollte auch evtl. B sagen und die aktuelle Kleidung dazu anziehen?

http://www.thorsteinar.de/de/maenner/t-shirts/t-shirts/3220/t-shirt-fuck-the-system

http://www.thorsteinar.de/de/maenner/t-shirts/t-shirts/3216/t-shirt-home-defence

... wenn schon die neue Auflösung der guten staatlichen Ordnung durch einheimisch-unwuerdige Menschen, dann aber bitte überall.

'Das Grundgesetz an sich ist doch gar nicht falsch, nur die gegenwärtigen Amtsträger sind es.' (?)

'Das Maximum an Gegenwart ist doch schon längst überschritten, Peak Gegenwart liegt bereits hinter uns, die nicht gehabten, die ungeborenen Kinder sind schuld - Deutsche kauft nicht bei ungeborenen Kindern, ungeborenen Kinder sind unser Unglück'. Die faschistoide Variante einer möglichen Zukunftsdiskussion.

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perfi, wie du ja weißt, mußt du für meinen Rat erst zahlen, wenn du ihn angenommen hast.
Nachdem die Modelle Föhn/Badewanne oder Ultimativer Aderlaß offensichtlich noch nicht so 100%ig deine Zustimmung gefunden haben, hier ein weiterer Vorschlag:
Versuchs doch mal mit einer Armbrust!
(Gibts bestimmt bei Eduard Kettner)

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