Ich restauriere gerne

Aber ich bin auch nicht traurig, wenn ein riesiger Karton kommt, und ich den Inhalt nur noch zusammen stecken brauche. Weil darin das bestens gepflegte Sonntagsrad eines alten Herrn ist, der etwas Gutes wollte, ohne es oft zu fahren.



Das Prince von Pinarello ist jetzt auch schon wieder 12 Jahre alt, so alt wie meine Wohnung am Tegernsee, und weil ich mir die geleistet habe und danach nicht eben allzu flüssig war, konnte ich auch keine 7000€ für so ein tourtaugliches Spitzenmodell ausgeben. Heute wäre das in Form des Dogma noch etwas teurer, so um die 10.000, und ich kann mir das Dogma, weil ich auf die nächste Immobilie spare, natürlich auch nicht leisten. Aber das alte Pinarello, das geht gerade noch. Und über das Dogma sprechen wir nach dem nächsten Objekt aus Stein und Ziegeln.



Dass ich es überhaupt bekam, ist bemerkenswert. Normalerweise würde man halt schnell nach Verona fahren, aber das geht nicht in diesen Zeiten. Deshalb musste es verschickt werden, und das war nicht ganz ohne Verwicklungen. Das nächste Dogm äh Rad hole ich wieder direkt, und dann gibt es auch Triumpfbilder mit offenem Auto und Gardasee, das Rad hinten drauf. Beute ist schon nett, Beutezüge machen aber mehr Spass, und eine erste, kleine Runde in Verona mit Record und Neutron Ultra, von der Arena bis zum Giardino Giusti, wäre auch schön gewesen. Dazu Trüffelfettucini in San Matteo. Ach wäre das schön!



Ich darf gar nicht daran denken, ich vergehe sonst vor Heimweh. Man sollte das Herz nicht an Länder hängen, in die man vielleicht nicht reisen darf.

Samstag, 9. Mai 2020, 16:13, von donalphons |