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Sonntag, 15. Mai 2011
Testlauf
Bis kurz vor San Marino habe ich ausprobiert, ob ich notfalls auch unter Rennbedingungen eventuell ein CMS mit Bildern versorgen könnte, sagen wir mal: Alle 30 Minuten ein Bild. Es ist nicht ganz einfach, weil die Dreifachbelastung - knipsen, bearbeiten und beifahren - im realen Leben doch recht hoch ist. aber ich komme vom Radio, und da lernt man, schnell unter unschönen Konditionen zu arbeiten.

Und irgendwie habe ich das Bestreben zu erfahren, was geht. Mille Miglia und zumindest eine Art Bildtagebuch. Im Auto brauche ich für ein Bild ungefähr 5 Minuten, dank meines neuen Netbooks und eines recht simplen Programms.

Es ist im Ergebnis etwas primitiv, man müsste es unterwegs mit einer Vorratshaltung machen, und der Erzählstrang wäre nicht gerade linear, was man aus einer Mischung von Detailbildern und Rennbildern kompensieren müsste.

Aber generell ist es möglich. Ich denke auch, dass man es als Grossbildformat (Bilder mit 900 Pixel Breite) recht anschaulich machen könnte.

Was man dazu halt bräuchte, wäre einen Auftraggeber, dr bereit ist, das auch auszuprobieren. Ob es dann noch gut ankäme, wäre die nächste Frage. Das Lustige bei der FAZ ist ja, dass sich dort manche bei der Wirtschaft überschlagen, wenn es um Dinge wie "Echtzeit" geht.

Aber wenn sich dann mal jemand aus dem Fenster hängen würde... eigentlich denke ich, dass solche Impulse gar nicht von mir kommen müssten. Es gibt dort eine Onlineredaktion, wir schreiben 2011, eigentlich könnte von da ja auch...

Aber nur beim Löschen von Beiträgen, unwiderruflich und mit allen Kommentaren und auf Basis eigener Interpretationen von gezielt gefälschten Informationen, dort wird schnell geschaltet. Wenn es um die Entscheidung geht, ob man sich an das halten will, was man vor ein paar Monaten noch selbst so angewiesen hat, schaut es schon anders aus. Dann werden plötzlich neue Direktiven rausgegeben, die Blöden, die sich an si alten Regeln gehalten haben, schauen in die Röhre (wenn sie dreimal nachfragen, weil natürlich keiner selbst gern unschöne Dinge vertreten mag).
"Im Haus wurde entschieden" heisst das dann. Andererseits habe ich ja auch ein eigenes Blog. und wenn die FAZ nicht mag, kann oder nicht ahnt, dass so etwas gehen könnte, oder nicht reagiert: Ich mag solche nicht alltäglichen Inhalte.

In meinen Augen stehen die Medien vor einem Wandel, und vor der Frage, ob sie das, was geschieht, nicht nur erkennen (das tun sie durchaus), oder daraus auch Konsequenzen ziehen (davon wird geredet. Viel.).
Die Erfahrung mit der Mille Miglia ist, dass dort jede Menge PRler mit Firmenrechnern, Firmen-UMTS-Sticks und Firmenkameras in Firmenwagen rumfahren. Da wird sofort verschickt und bearbeitet. Was denen klar fehlt, ist jemand, der das Material zu einer konvergenten Geschichte verdichtet.
Auf der anderen Seite - die der Medien - gehen alle Anstrengungen in "Protokolle" von Gossensängern und billigen Quietschnummern, die justament dann online gehen, wenn alle, wirklich alle in die Glotze schauen. Uniformes Gossen-TV-Nacherzählen ist das, was Medien unter Echtzeit verstehen.

Vorgehen nach Schema, nach Zielgruppen, nach Hypes, nach Plänen, nach möglichst grosser Reichweite. Lustigerweise bekomme ich ja ein wenig die Zahlen mit, da ist es mitnichten so, dass "Megathemen" wie Fussball als Blog weit vor Kleinthemen wie individuellen Medikamentierungen liegen. Komischerweise laufen da auch in 125 Beiträgen 102 Kommentare auf. Da geht noch was, liebe Medien, vorsichtig gesagt.

Von den Nischen wird zwar gern gesprochen, aber da hat man einerseits schon jede Menge etablierter Nischen, die vielleicht nicht ohne Grund Nischen geblieben sind. Oder besser, verstaubte Ecken. Mit Autoren, die sich dort bestens eingerichtet haben, und die man dann eben auch noch online macht. Ein wenig Staub für das Internet. Aus der Nische ist jedes Thema einmal gekommen, wenn es nur gut gemacht wurde. Aber das heisst dann auch: Man muss Nischen entwickeln. Gross machen. Oder wenigstens mit den Leuten reden, ihnen etwas erzählen.

Das setzt natürlich einen gewissen Mut zur Farbigkeit unter all dem Grau und Einerlei vorraus, da muss man vielleicht mehr wagen als nur mal einen Tupfer, und bei allem Nachdenken auch ein paar Misserfolge in Kauf nehmen.
Das Bunt kann, im Gegensatz zum bekannten und schon immer so mit mittelprächtigem Erfolg laufenden Monochrom schon mal daneben gehen. Dafür hätte man ja auch Spezialisten für Bunt, mit denen man reden könnte.
Aber wenn alles andere monochrom ist, fragt sich der Leser, was das eine vom anderen unterscheidet. Und unschön wird es, wenn andere schneller als man selbst zum Bunt finden. (Die Zeit hat nicht zufällig einen Onlinechef, der Blau heisst)

Wenn sie dann - solche Entwicklungen werden kommen - auch beides gleichzeitig bei den Themen können und bringen:

Das grosse Ganze im Panorama. Und das kleine, witzige Detail. Wenn sie nicht nur Welterklärer sind, sondern auch mal runtergehen auf die menschliche Ebene.

Man muss es nur wirklich, wirklich wollen.

Man muss sich wirklich, wirklich reinhängen.

Man muss wirklich, wirklich bereit sein, das System zu ändern.

Aber dann kommt man vielleicht wieder aus der Sackgasse heraus und kann wieder Vollgas geben.

Und vielleicht sind dann auch die Leser wieder bereit, mit einzusteigen und die Welt zu bestaunen.

Wie auch immer: Bei der Mille Miglia gab es im Original jede Menge DNFs, did not finish. Ich habe nicht die Absicht, bei diesem Ausscheidungsrennen ein DNF zu werden. Ich mache bei der FAZ das, wofür ich bezahlt werde. Und den Rest hier.

Und irgendwie habe ich das Bestreben zu erfahren, was geht. Mille Miglia und zumindest eine Art Bildtagebuch. Im Auto brauche ich für ein Bild ungefähr 5 Minuten, dank meines neuen Netbooks und eines recht simplen Programms.

Es ist im Ergebnis etwas primitiv, man müsste es unterwegs mit einer Vorratshaltung machen, und der Erzählstrang wäre nicht gerade linear, was man aus einer Mischung von Detailbildern und Rennbildern kompensieren müsste.

Aber generell ist es möglich. Ich denke auch, dass man es als Grossbildformat (Bilder mit 900 Pixel Breite) recht anschaulich machen könnte.

Was man dazu halt bräuchte, wäre einen Auftraggeber, dr bereit ist, das auch auszuprobieren. Ob es dann noch gut ankäme, wäre die nächste Frage. Das Lustige bei der FAZ ist ja, dass sich dort manche bei der Wirtschaft überschlagen, wenn es um Dinge wie "Echtzeit" geht.

Aber wenn sich dann mal jemand aus dem Fenster hängen würde... eigentlich denke ich, dass solche Impulse gar nicht von mir kommen müssten. Es gibt dort eine Onlineredaktion, wir schreiben 2011, eigentlich könnte von da ja auch...

Aber nur beim Löschen von Beiträgen, unwiderruflich und mit allen Kommentaren und auf Basis eigener Interpretationen von gezielt gefälschten Informationen, dort wird schnell geschaltet. Wenn es um die Entscheidung geht, ob man sich an das halten will, was man vor ein paar Monaten noch selbst so angewiesen hat, schaut es schon anders aus. Dann werden plötzlich neue Direktiven rausgegeben, die Blöden, die sich an si alten Regeln gehalten haben, schauen in die Röhre (wenn sie dreimal nachfragen, weil natürlich keiner selbst gern unschöne Dinge vertreten mag).
"Im Haus wurde entschieden" heisst das dann. Andererseits habe ich ja auch ein eigenes Blog. und wenn die FAZ nicht mag, kann oder nicht ahnt, dass so etwas gehen könnte, oder nicht reagiert: Ich mag solche nicht alltäglichen Inhalte.

In meinen Augen stehen die Medien vor einem Wandel, und vor der Frage, ob sie das, was geschieht, nicht nur erkennen (das tun sie durchaus), oder daraus auch Konsequenzen ziehen (davon wird geredet. Viel.).
Die Erfahrung mit der Mille Miglia ist, dass dort jede Menge PRler mit Firmenrechnern, Firmen-UMTS-Sticks und Firmenkameras in Firmenwagen rumfahren. Da wird sofort verschickt und bearbeitet. Was denen klar fehlt, ist jemand, der das Material zu einer konvergenten Geschichte verdichtet.
Auf der anderen Seite - die der Medien - gehen alle Anstrengungen in "Protokolle" von Gossensängern und billigen Quietschnummern, die justament dann online gehen, wenn alle, wirklich alle in die Glotze schauen. Uniformes Gossen-TV-Nacherzählen ist das, was Medien unter Echtzeit verstehen.

Vorgehen nach Schema, nach Zielgruppen, nach Hypes, nach Plänen, nach möglichst grosser Reichweite. Lustigerweise bekomme ich ja ein wenig die Zahlen mit, da ist es mitnichten so, dass "Megathemen" wie Fussball als Blog weit vor Kleinthemen wie individuellen Medikamentierungen liegen. Komischerweise laufen da auch in 125 Beiträgen 102 Kommentare auf. Da geht noch was, liebe Medien, vorsichtig gesagt.

Von den Nischen wird zwar gern gesprochen, aber da hat man einerseits schon jede Menge etablierter Nischen, die vielleicht nicht ohne Grund Nischen geblieben sind. Oder besser, verstaubte Ecken. Mit Autoren, die sich dort bestens eingerichtet haben, und die man dann eben auch noch online macht. Ein wenig Staub für das Internet. Aus der Nische ist jedes Thema einmal gekommen, wenn es nur gut gemacht wurde. Aber das heisst dann auch: Man muss Nischen entwickeln. Gross machen. Oder wenigstens mit den Leuten reden, ihnen etwas erzählen.

Das setzt natürlich einen gewissen Mut zur Farbigkeit unter all dem Grau und Einerlei vorraus, da muss man vielleicht mehr wagen als nur mal einen Tupfer, und bei allem Nachdenken auch ein paar Misserfolge in Kauf nehmen.
Das Bunt kann, im Gegensatz zum bekannten und schon immer so mit mittelprächtigem Erfolg laufenden Monochrom schon mal daneben gehen. Dafür hätte man ja auch Spezialisten für Bunt, mit denen man reden könnte.
Aber wenn alles andere monochrom ist, fragt sich der Leser, was das eine vom anderen unterscheidet. Und unschön wird es, wenn andere schneller als man selbst zum Bunt finden. (Die Zeit hat nicht zufällig einen Onlinechef, der Blau heisst)

Wenn sie dann - solche Entwicklungen werden kommen - auch beides gleichzeitig bei den Themen können und bringen:

Das grosse Ganze im Panorama. Und das kleine, witzige Detail. Wenn sie nicht nur Welterklärer sind, sondern auch mal runtergehen auf die menschliche Ebene.

Man muss es nur wirklich, wirklich wollen.

Man muss sich wirklich, wirklich reinhängen.

Man muss wirklich, wirklich bereit sein, das System zu ändern.

Aber dann kommt man vielleicht wieder aus der Sackgasse heraus und kann wieder Vollgas geben.

Und vielleicht sind dann auch die Leser wieder bereit, mit einzusteigen und die Welt zu bestaunen.

Wie auch immer: Bei der Mille Miglia gab es im Original jede Menge DNFs, did not finish. Ich habe nicht die Absicht, bei diesem Ausscheidungsrennen ein DNF zu werden. Ich mache bei der FAZ das, wofür ich bezahlt werde. Und den Rest hier.
donalphons, 13:00h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 14. Mai 2011
Die Teufel vor dem Petersdom
Die Anreise war unspektakulär. Abgesehen vielleicht von einem Problem in der Bremse, das schon vorhanden war, aber justament schlimmer wurde, als ich über Rollsplitt fuhr. Das hat uns zwei Stunden gekostet.

Aber nicht die Ankunft in Rom. Drüben, neben unserem Hotel, brennt bei einem anderen Bayern noch Licht in der Hütte.
Davor eine spontane Feier, eher sogar nur das Warten einiger Leute mit Autos auf einen, der noch fehlt.


Auf diesen Herrn hier, in einem Firmenwagen aus der alten Zeit. Aber der redet noch.

Römerinnen nutzen die Gelegenheit, sich etwas umzuschauen, auch wenn sie selbst nur Roller fahren.

Kenner vergleichen die diversen Gerätschaften und haben gar kein Auge für die Kolonnaden.

Eine schnelle Nachricht, das Essen wartet schon, wo bleibt er so lange?

Da kommt er auch schon angebraust.

Jetzt aber hurtig in die Wagen, es gilt, Rom zu umrunden und den Herrn aus Bayern schlafen zu lassen.

Und eh man es sich versieht, ist die Party vorbei, alles löst sich auf, als hätte es den Spuk nie gegeben.

Da brausen sie hin, unter der nicht geachteten Gottesmutter. Heute Rom.

Morgen der Erdkreis bis Breschia.

Aber nicht die Ankunft in Rom. Drüben, neben unserem Hotel, brennt bei einem anderen Bayern noch Licht in der Hütte.
Davor eine spontane Feier, eher sogar nur das Warten einiger Leute mit Autos auf einen, der noch fehlt.


Auf diesen Herrn hier, in einem Firmenwagen aus der alten Zeit. Aber der redet noch.

Römerinnen nutzen die Gelegenheit, sich etwas umzuschauen, auch wenn sie selbst nur Roller fahren.

Kenner vergleichen die diversen Gerätschaften und haben gar kein Auge für die Kolonnaden.

Eine schnelle Nachricht, das Essen wartet schon, wo bleibt er so lange?

Da kommt er auch schon angebraust.

Jetzt aber hurtig in die Wagen, es gilt, Rom zu umrunden und den Herrn aus Bayern schlafen zu lassen.

Und eh man es sich versieht, ist die Party vorbei, alles löst sich auf, als hätte es den Spuk nie gegeben.

Da brausen sie hin, unter der nicht geachteten Gottesmutter. Heute Rom.

Morgen der Erdkreis bis Breschia.
donalphons, 04:01h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 13. Mai 2011
Entenwünsche
werden prompt erfüllt.

Bittschähn. Wiener Ente mit Fahrerin.
Ansonsten sind wir, von einer kleinen Panne abgesehen, gut in Rom angekommen. Jetzt das übliche Spektakel an der Engelsburg.

Bittschähn. Wiener Ente mit Fahrerin.
Ansonsten sind wir, von einer kleinen Panne abgesehen, gut in Rom angekommen. Jetzt das übliche Spektakel an der Engelsburg.
donalphons, 22:31h
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Schnelle Lieferung.
Keine Zeit, Rom ruft, und wir wollen an das Meer und dann in die Berge, also nur ein paar Bilder und Grüsse vom österreichischen Team mit der Ente. 700 Bilder.












Und weiter! Roma, wir kommen.












Und weiter! Roma, wir kommen.
donalphons, 09:29h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 11. Mai 2011
Neuer Blogeintrag bei der FAZ
Einer unter gefühlt hunderten, von denen ich auch nicht weiss, was das soll (Bitte fragen Sie mich nicht, ich bin auch erstaunt). Bitte trotzdem um Beachtung. Es geht grob gesagt darum, dass ich glaube, früher hätte man tödliche Krankheiten bevorzugt, und heute least man lieber kleine Töde und sucht sich deshalb andere Fluchten. Ich denke, so etwas nennt man dann Zivilisation.
donalphons, 21:20h
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Blaugrau
Ich hoffe auf Verständnis des einen oder anderen Bildwitzes der ersten kleinen Lieferung aus Breschia.

Und dann geht es los. Die ersten 200 Bilder sind schon gemacht. Dafür kann ich es dann morgen ruhig angehen lassen.

Und dann geht es los. Die ersten 200 Bilder sind schon gemacht. Dafür kann ich es dann morgen ruhig angehen lassen.
donalphons, 21:16h
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Unterwegs
So, wie es sein soll.

Ein Pass, ein Auto, eine Strasse, schönes Wetter, und da vorne Italien.

Ein Pass, ein Auto, eine Strasse, schönes Wetter, und da vorne Italien.
donalphons, 21:16h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 11. Mai 2011
Nachts schlafen die kleinen Monster noch
Aber morgen werden sie auf die Menschen und Pässe losgelassen, und laufen und laufen und laufen

bis Rom. Und wieder zurück. Und nachdem mein Angebot, dazu etwas Extensives im Sinne einer App bei der FAZ zu machen, keine Gegenliebe fand, lase ich die Bilder eben hier ab.

bis Rom. Und wieder zurück. Und nachdem mein Angebot, dazu etwas Extensives im Sinne einer App bei der FAZ zu machen, keine Gegenliebe fand, lase ich die Bilder eben hier ab.
donalphons, 01:16h
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Neidlos
Wenn die FAZ irgendwann online und beim Impact hinter der ZEIT zurückbleibt, liegt das sicher auch ein wenig daran, dass sich die Gesellschaft stark gewandelt hat, und es nicht leicht ist, sich als eher konservatives Blatt stets neu zu justieren. Gleichzeitig liegt es aber auch daran, dass man beim Justieren nicht Getriebener sein sollte, sondern Gestaltender. Man muss fast die Bild beneiden, die dem immer gleichen Deppen das Wort redet. Die Rubrik Wochenmarkt der Zeit dagegen, die ist ganz einfach, butterzart, sehr hübsch genau in den Lauf der Entwicklung hineingelegt - das könnte jeder selber machen. Aber könnten ist etwas anderes als tun.
donalphons, 13:28h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 10. Mai 2011
Neue Preise für Journalisten
Der Radetzkypreis für den besten Beitrag über Fehlleistungen anderer, die das eigene Haus nicht minder kennt.
Die Tom-Kummer-Medaille für die echteste abgedruckte Pressemitteilung eines Entertainmentkonzerns.
Der Thommy-G.-Award für besondere Nähe zu deutschen Autokonzernen bei minimalsten Aufwendungen.
Der Hegemann in Gold für wirklich grenzenlose Entdeckerfreude ältlicher Lustmolche im Literathurzirkus.
Die Niebelschütz-Auszeichnung für besonders gelungene Fantastik bei der Recherche.
Die BauchaufdemBadboden-Skulptur für engagiertes Abtippen heimischer dpa-Meldungen in Krisenregionen über Krisenregionen.
Die Berliner Ehrenklobürste für federturnerische Rektalakrobatik.
Das braune Würdekissen mit Bommeln für die meisten im Büro abgesessenen Tage ohne den Willen, auich mal etwas "draussen" zu machen.
Der eiserne Deleteknopf für 1.000 unbeantwortete Leserkommentare, die dem Journalisten grobe Fehler und Ahnungslosigkeit hinlänglich nachweisen.
Das wuschige Wiki für die schnellste Internetnachforschung am Bande.
Dann muss der Spiegel auch nicht mehr weinen, wenn einem Bubi mal nach einem dichterisch wertvollen Einstieg ein Preislein aberkannt wird - es gibt ja noch viele andere.
Die Tom-Kummer-Medaille für die echteste abgedruckte Pressemitteilung eines Entertainmentkonzerns.
Der Thommy-G.-Award für besondere Nähe zu deutschen Autokonzernen bei minimalsten Aufwendungen.
Der Hegemann in Gold für wirklich grenzenlose Entdeckerfreude ältlicher Lustmolche im Literathurzirkus.
Die Niebelschütz-Auszeichnung für besonders gelungene Fantastik bei der Recherche.
Die BauchaufdemBadboden-Skulptur für engagiertes Abtippen heimischer dpa-Meldungen in Krisenregionen über Krisenregionen.
Die Berliner Ehrenklobürste für federturnerische Rektalakrobatik.
Das braune Würdekissen mit Bommeln für die meisten im Büro abgesessenen Tage ohne den Willen, auich mal etwas "draussen" zu machen.
Der eiserne Deleteknopf für 1.000 unbeantwortete Leserkommentare, die dem Journalisten grobe Fehler und Ahnungslosigkeit hinlänglich nachweisen.
Das wuschige Wiki für die schnellste Internetnachforschung am Bande.
Dann muss der Spiegel auch nicht mehr weinen, wenn einem Bubi mal nach einem dichterisch wertvollen Einstieg ein Preislein aberkannt wird - es gibt ja noch viele andere.
donalphons, 00:38h
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Ja,
ich habe auch gesehen, dass die FAZ neue Blogs hat. Nein, ich weiss auch nichts darüber. Ich bin auf Urlaub, und wer mal eine wirklich verfehlte Blogstrategie sehen will, schaue sich die kalten Krieger bei der Welt an.
Die FAZ bringt halt langweiliges Zeug über lang vergessene Kulturthemen. Aber keine springerschen Militaristen und Hetzpropaganda.
Die FAZ bringt halt langweiliges Zeug über lang vergessene Kulturthemen. Aber keine springerschen Militaristen und Hetzpropaganda.
donalphons, 00:06h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 9. Mai 2011
Mehr als die Summe der einzelnen Teile
Bastelarbeit. Am Ende hoffentlich etwas Nettes.
Fluss. Wasser. Pflanzen. Was man uf dem Bild nicht sieht, sind die Pollen. Man sieht sie aber an den Spinnweben, die gar nicht mehr fein, sondern verklebt sind. Und ich merke sie. Sofort.

Die Bastelarbeit wird dereinst schön werden, aber dieses Jahr hat den Deife, wie wir in Bayern sagen. Es wird etwas dauern, nehme ich an.
Fluss. Wasser. Pflanzen. Was man uf dem Bild nicht sieht, sind die Pollen. Man sieht sie aber an den Spinnweben, die gar nicht mehr fein, sondern verklebt sind. Und ich merke sie. Sofort.

Die Bastelarbeit wird dereinst schön werden, aber dieses Jahr hat den Deife, wie wir in Bayern sagen. Es wird etwas dauern, nehme ich an.
donalphons, 00:24h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 8. Mai 2011
Rituale
Geschenke kaufen. Das ist immer so am Ende eines Urlaubs, wobei: Es muss nicht das Ende sein, dem Röcheln nach zu schliessen, das sich ab Innsbruck vernehmen lässt, ist Deutschland für mich noch immer so erfreulich wie die Reuse für den Fisch. Es ist also eher ein Schauen nach dem Rechten. Post öffnen, telefonieren, Termine verschieben, die ein oder andere unerfreuliche Nachricht hören. Ist man länger weg, sind die Nachrichten selten so gut wie das Leben in Italien.

Am Ende jedoch geht es nicht anders, und alles, was man hat, muss ins Auto. Bei einem Fahrer ohne Beifahrer ist es nicht schwer, zumal die Barchetta mit dem Gepäckträger sehr flexibel ist. Es geht auch mit viel Gepäck, es hätte auch eine Begleiterin hineingepasst, und dennoch ist genug Platz für mehr als nur ein Rad. Selbst die Polizei hat nichts daran auszusetzen, während sie andere, unscheinbare Gefährte kontrolliert.

Es könnte schlimmer sein. Man könnte hier im Schulbus sitzen. Manchmal frage ich mich, ob die hiesigen überhaupt begreifen, in welcher Schönheit sie leben. Es ist nicht schwer, den Kontrast zu erleben, da reicht eine Fahrt zu den billigen Vergnügungsparks, aber vielleicht wird einem diese ewige Schönheit auch irgendwann etwas langweilig, und man geht nicht weg, weil man woanders etwas tun muss, sondern denkt, woanders wäre es irgendwie besser.

Nun, es ist zumindest ohne dieses verfluchte Regime und das System dieses Landes mit all seinen Tücken. Es ist ein wunderbares Land für den Urlaub. Eine Geliebte. Aber heiraten? Schnell in den Wagen, nach Norden, es eilt. Was man mitnehmen kann, hat jedenfalls Platz,

Am Ende jedoch geht es nicht anders, und alles, was man hat, muss ins Auto. Bei einem Fahrer ohne Beifahrer ist es nicht schwer, zumal die Barchetta mit dem Gepäckträger sehr flexibel ist. Es geht auch mit viel Gepäck, es hätte auch eine Begleiterin hineingepasst, und dennoch ist genug Platz für mehr als nur ein Rad. Selbst die Polizei hat nichts daran auszusetzen, während sie andere, unscheinbare Gefährte kontrolliert.

Es könnte schlimmer sein. Man könnte hier im Schulbus sitzen. Manchmal frage ich mich, ob die hiesigen überhaupt begreifen, in welcher Schönheit sie leben. Es ist nicht schwer, den Kontrast zu erleben, da reicht eine Fahrt zu den billigen Vergnügungsparks, aber vielleicht wird einem diese ewige Schönheit auch irgendwann etwas langweilig, und man geht nicht weg, weil man woanders etwas tun muss, sondern denkt, woanders wäre es irgendwie besser.

Nun, es ist zumindest ohne dieses verfluchte Regime und das System dieses Landes mit all seinen Tücken. Es ist ein wunderbares Land für den Urlaub. Eine Geliebte. Aber heiraten? Schnell in den Wagen, nach Norden, es eilt. Was man mitnehmen kann, hat jedenfalls Platz,
donalphons, 00:33h
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