Ehrliche Zeiten im deutsch-jüdischen Dialog

Deutsche: Was wollt Ihr?

Juden: Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt. um darin zu leben.

Deutsche: Nein, hier, ein paar Stolpersteine für Tote und einige Interviews mit Hamasverstehern, das muss reichen und jetzt haltet den Mund, Ihr miesen Trumpanhänger.

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 21:07, von donalphons | |comment

 
Wespennester scheinen Konjunktur zu haben

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Trump macht es einen schwer. Bisher liefert er und liefert und liefert. Das Personal ist so schlecht nicht. Die aktivistischen Richter konnten ihn etwas bremsen, nicht aber aufhalten.

Die Körperschaftssteuer ist/war höher als in D.

Jetzt Jerusalem.

Mohammed ist im Traum einmal nach Jerusalem geritten und hat von dortden Himmel geschaut.

Palästina war nie ein Staat. Nie.
Nach mehreren Jahrhunderten unter den Osmanen war dort britisches Mandatsgebiet. Die Briten teilten den Osten, Am Ufer des Jordan ab. Dann teilten sie den kleinen Rest auf.
Wem taugte das nicht? Wer griff sofort mit 5 Armeen an? Arabia.

1967 die Befreiung Jerusalems nach einem weiteren Angriffskrieg der Araber. Vor 50 Jahren.

Die Stadt Davids ist die Stadt Israels (Jakob)

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Die Frage ist, ob es klug ist, wie er es macht. Und es scheint sich eher um ein innenpolitisches Problem zu handeln, denn soweit ich das sehe, wird sich in Israel selbst nichts ändern (d.h. die Botschaft bleibt vorerst in Tel Aviv).

Was ich an Trump nicht verstehe ist, weshalb er derart unnötigerweise Partner vor den Kopf stößt - insbesondere das UK. Ob es das Veröffentlichen von geheimen Informationen ist (nach diversen Terroranschlägen) - was die Polizeiarbeit schwieriger macht, das Verbreiten von Propagandamaterial einer fringe group (wäre hier die Begeisterung für Trump genauso groß, würde er Tweets der Antifa teilen?) oder das öffentliche Zurückweisen unseres (des britischen) PMs. Was soll das bringen?

Entweder Trump hat wirklich einen Plan und wird erfolgreich, oder es wird sehr lange dauern den angerichteten Schaden zu reparieren.

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Nun, was Trump macht, ist, umzusetzen, was 1994 (1995?) und damit unter US Präsident Bill Clinton bereits entschieden wurde.
So wie auch die ursprünglichen Einreisestops nur aus der Schublade geholt wurden, in die die Obama-Regierung sie gelegt hatte.

Und zum Verhalten von Trump, da meine ich, dass zwei Dinge wichtig sind um ihn zu verstehen: einmal, dass in den USA gerade ein verdeckter Bürgerkrieg zwischen (mindestens) zwei Eliten geführt wird. Das ist nicht bloß der "Deep State", denn auch der ist nicht monolithisch sondern unterteilt sich in mehrere Fraktionen. Somit kämpft er eigentlich auch permanent gegen die eigene Exekutive, und damit ist nicht bloss das FBI oder die CIA gemeint.
Zum anderen ist unsere gesamte Wahrnehmung hier komplett entstellt, ich glaube, das kann man so pauschal sagen. Gefühlt 99% der Medien hier und 85% der Medien in den USA sind aktuell keine Berichterstatter mehr, sondern aktiv Handelnde in dieser Auseinandersetzung. Propagandainstrumente, die vor allem in der Hand der Fraktion sind, die mit HRC aufs falsche Pferd gesetzt haben. Und die wenigen anderen Quellen, die es noch gibt, sind teilweise durchsetzt von üblen Spinnern vom rechtsextremen Ende des Spektrums (soweit diese Maßstäbe hier anwendbar sind). Die sind nicht alle pro Trump, sondern durchaus kritisch. Aber sie helfen, mit Vorsicht gelesen, schon bei der kritischen Würdigung dessen, was da alles grad passiert.
Es ist doch so: wir bekommen alles mögliche vorgesetzt über Trumps Essgewohnheiten, die Weihnachtsdeko und Schuhe seiner Frau, irgendwelchen Blödsinn der ihn ständig in ein schlechtes Licht rückt. Und MähToo. Und gebetsmühlenartig wird die Legende verbreitet, Trump sei quasi ein mandschurischer Kandidat Moskaus.
Dass aber gleichzeitig die Demokraten und dort insbesondere die Parteispitze sich einer nach dem anderen zerlegen und sich als ein komplett korrupter verlogener und schlicht dummer Haufen entpuppen, MeToo Anschuldigungen erfunden werden um Republikanerkandiaten zu demontieren, und Trumps durchaus nicht schlechter Ansatz bei Obamacare auch in der eigenen Partei sabotiert wird, berichtet man kaum, jedenfalls deutlich gegenüber der Russiagate Legende zurückgesetzt.
Selten ist auch so viel "geleakt" und durchgestochen worden.

Höchst interessant sind eben auch die Entwicklungen um Israel und Saudi Arabien, die m.E. eng miteinander zusammenhängen. Ein israelischer Präsident, der einen Krieg unbedingt braucht, damit er nicht ins Gefängnis wandert, ein Israel, welches zuletzt sehr fordernd gegenüber und auch in den USA auftrat und vielleicht eine Erinnerung braucht, wie sehr es von US Militärhilfe abhängig ist, ein Saudi Arabien, dessen verdeckte Allianz mit Israel immer deutlicher wird und sich gleichzeitig seinem Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Regierungsstrukturproblem stellen muss. Und ein Russland, welches sich sehr geschickt neue Einflusszonen dort zu schaffen weiß bzw. alte wiederbelebt, zusammen oder neben einem China, welches sich ansetzt den USD als Welthandelswährung abzulösen.

Man fragt sich angesichts dieser Themen, ob die Zwanghaftigkeit, mit der die Demokraten diesen "Nothingburger" Rissiagate verfolgen, nicht schon psychopathisch ist und einen unausgesprochene Todeswunsch zeigt.

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Ich halte Trump noch immer für die amerikanische Version des Brexits - es könnte erfolgreich werden, sieht aber im Moment eher nicht danach aus.

Ob Trump Erfolge hat oder nicht (darüber kann man sich sehr intensiv streiten, denn es hängt wohl von der Definition von Erfolg ab - ich sehe z.B. nichts positives in der Streichung von Mitteln für USDA) wird sich zeigen - aber man merkt ihm eindeutig die fehlende Erfahrung im politischen Betrieb an. Das kommt natürlich bei denen gut an, denen es genauso geht - aber er kann damit auch sehr viel kaputt machen, das danach wieder langsam aufgebaut werden muß.

In einer globalisierten Welt beruht sehr vieles auf Kompromissen, und diese ohne Grund in Frage zu stellen erzeugt auf jeden Fall Unsicherheit. Bei Trump stellt sich mir immer die Frage, ob er einen langen Plan verfolgt - oder ob seine Entscheidungen spontan und ohne viel Überlegung fallen. Wollte er mit ACA die Republikaner vorführen und ihnen zeigen, daß sie unfähig sind? Ist sein - im Vergleich zu anderen Präsidenten - eher polarisierendes Auftreten Absicht, oder etwas, das einfach in Kauf genommen wird?

Warum brüskiert er zum Beispiel im letzten Jahr mehrfach gezielt das UK (deutlich extremer, als es Obama je gemacht hat) - während er dann auf der anderen Seite die Churchill-Büste demonstrativ wieder ins oval office gebracht hat?

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Am deutschen Wesen wird die Welt genesen. Die sogenannte Linke sucht noch einen Platz an der Sonne in der Westbank.

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Hart. Sehr hart. Muß man sacken lassen.

Aber trifft auf den Punkt. Bull's Eye.

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Dialoge führen in diesem konkreten Fall zu nichts.
Offene Diskussion mit allen Beteiligten, oder man lässt es besser gleich. Das scheint jedoch nicht die Stärke von Herrn Trump zu sein. Daher die einzig interessante Frage momentan: Wer räumt nun hinter ihm her?

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Hey, da sind wir ja endlich mal einer Meinung.
Diese verlogenen verf... Deutschen.
Scharlatane. Gutmenschenimitatoren.

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Gutmenschenimitatoren
Der ist gut, muß ich mir merken. Vor allem für die „Ich habe für Flüchtlinge gebürgt, und jetzt soll ich zahlen!” Fraktion.
Weil man ja gedacht hatte der Staat (also die anderen) zahlt dann. Aber die haben sich wohl von der sogenannten Eurorettung inspirieren lassen, da hieß es ja auch immer es seien nur Bürgschaften, es fließt kein Geld.

Wenn ich so nachdenke, wieviele Versprechungen und Zusagen wurden in den letzten zehn Jahren gemacht? Hilfe hier, Willkommen da, Bürgschaft dort. Dazu noch alle Schulden, die ganz klammheimlich auflaufen, wie TARGET 2. Wenn das alles mal eingefordert wird, dann gehts aber rund hier.

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Das Bürgen ist doch ein alter Hut. Versuchen sie mal jemandem aus einen Nicht-EU Land einzuladen wo noch Visumpflicht besteht. Sie bekommen von Amts wegen das gesamte Instrumentarium vorgelegt was sie dann erwartet wenn sich der Gast selbstständig macht.
Die Geschichte zeigt eher daß es diesen Personen bisher vollkommen Egal war was so geschieht und sie in ihrer eigenen Welt leben. Die Reglementierung wurde ja nicht extra für sie erschaffen.

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Israelische Produkte
Geschätzer Gastgeber, verehrte Leser. Passend zum Blog möchte ich Werbung einbringen.

Beschenken Sie Ihre Umgebung mit aktuell frischen Datteln in Bio oder nicht Bio aus Israel
Meine Quelle ist ein langjähriger Importeur, israel spzialitaeten de Bin mehrere Jahre zufrieden.

Große Datteln sind teurer als kleine, dafür fällt der gleichgroße Kern fast nicht mehr auf.
Granatäpfel sind klasse. Tip: waschen, rundum dünn einschneiden wie eine Orange. Nur die Schale. Dann brechen Sie den Granatapfel in Stücke. Die entstehenden Spalten lassen sich aufbiegen. Fast kein Saftverlust. kaum Spritzer.

Triggern Sie Ihre Bekannten und Kollegen, outen Sie sich als Kunde Israels. Weine vom Jordan und vom Golan gibt es auch.

Shalom shalom Melursus

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Schabat Schalom!

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Israelischen Estragon gab es neulich. So daß ich endlich mal (ich hatte bestimmt ein halbes Jahr nach frischem Estragon Ausschau gehalten) meinen Estragonessig machen konnte.

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neulich gab es avocado aus israel. sorte: hass.

nein, wirklich.

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Nach dem Schrebergärtner Rudolph Gustav Hass. :-)

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@donna laura: ich sehe seit Jahren nur noch Hass-Avocados, aus diversen Ländern, das scheint inzwischen die Standardsorte zu sein, die grünen von früher sieht man gar nicht mehr. Ich gebe zu, der Name schreckte mich bisher ab, auch wenn ich weiß, daß die nach einem Postler mit Gärtchen benannt sind. Und die Farbe wirkt auch nicht so recht vertrauenserweckend. Und die Runzeln auch nicht.

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Die Sorte hat eben eine dicke Schale und die Früchte sind eher kugelig, daher leichter zu packen und zu verarbeiten als die eher birnenförmigen mit der dünnen Schale.
Die Farbe ist heutzutage nicht so ein gutes Zeichen für den Reifegrad. Eine violett-schwarze Farbe deutet meist auf eine reife Frucht hin, wurde diese aber zu unreif geerntet, nutzt auch die schönste Reifebegasung nichts, die bleibt hart.

Und die richtig guten buttrigen Avocados aus Afrika, bei denen allein schon der Kern so groß ist wie eine große Aprikose, die bekommt man hier nicht. bekommen zu schnell braune Stellen, wachsen wohl auch nicht schnell genug, oder brauchen vielleicht zu viel Wärme und Luftfeuchtigkeit.

Mit Worcestershire-Sauce einfach klasse.

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>Mjam, lecker Golanwein!

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Und in Schweden
zünden sie wieder Synagogen an. Nicht heimlich, und nicht durch Neonazis. Offen, wenn auch vermummt. Sie kündigen die Ermordung von Juden an. Die Reaktion des Staats ist eher unauffällig. Schande ist da noch viel zu schwach.

Meine ganz persönliche Meinung: Absolut jeder, der nicht das unumstößliche Recht hat, sich in D aufzuhalten, und dessen Anwesenheit hier nicht den Interessen von D entspricht, bekommt Post: "Bitte gehen Sie. Wohin, ist für uns nur von wissenschaftlichem Interesse, Sie sind ja auch ohne unsere Hilfe zu uns gekommen. Sollten wir Sie in vier Wochen noch in unseren Grenzen antreffen, werden Sie in ein Gebäude gebracht, in dem Sie viel Zeit haben, um über eine neue Heimat nachzudenken und die eventuelle Beschaffung aller nötigen Papiere zu regeln. Zu Ihrer Information: Diese Aufforderung gilt für alle Schengen-Staaten und -Kandidaten."

Mit anderen Worten: Reduktion auf das Schweizer System. Mir ist noch kein Antrag Deutschlands bekannt, unsere Nachbarn deshalb zu sanktionieren.

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bekommt Post
Wahahah. Was meinen Sie, wie oft die "Geduldeten" schon solche "Post" bekommen haben. Nach 30 Jahren sind sie immer noch hier und ihre Kinder haben 2 Pässe und Abitur. Solcherlei konsequenzenloses Benickeln sorgt vor allem dafür, daß mehr Dreistigkeit gezüchtet wird.

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Der Trick
besteht darin, diese Personen wirklich zeitnah in Transitzonen zu schaffen. Ja, auch mit Kindern, auch nach Jahren. Sollen sich die Kinder bei ihren Eltern beschweren, die für den Schlamassel verantwortlich sind.
Doppelte Staatsangehörigkeit ist ein anderes Thema. Man muss A nicht sein lassen, nur weil B schwierig wird.

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klingt wie ne debatte aus britisch palästina.

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Geben Sie mal ein Beispiel für ne debatte aus britisch palästina.

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Auch in Schweden
Trauen sich diejenigen, die fleißig die Immigrationstrommel gerührt haben, nicht mehr unter ihre Lieblinge. Bleibt abzuwarten, wie sie diese Misere dem alten weißen Mann anhängen wollen.
https://t.co/NC1EH6guWV

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Das Problem, lieber Fritz, ist nunmal, dass man in Deutschland mit dem Bau und dem Betrieb von Lagern, in denen sich im Rest des Landes unerwünschte Personen bzw. -gruppen nicht ganz freiwillig aufhalten, einfach ziemlich viel praktische Erfahrung hat.
Richtig ist jedoch, dass es ein Vollzugsdefizit gibt. Und zwar sowohl was die Anwendung bestehender aufenthaltsrechtlicher Gesetze auf sich hier aufhaltende Personen angeht, als auch der Strafgesetze. Letztere sind v.a. vom Strafmaß mittlerweile völlig irre geworden, wie neulich mal ein Anwalt im Fernsehen anschaulich machte - da werden klassische Gewalttaten kaum schwerer, oder teilweise weniger schwer, als "neumodische" Maaß-Taten bestraft.
Aber dass sich daran was ändert, haben wir in der Hand. Es fängt an mit Piloten, die sich weigern, Abschiebeflüge durchzuführen. Hmm. Gibt grad viele Piloten auf dem Markt (Air Berlin).
Es geht weiter mit einer Polizei, die so schlecht wie die Bundeswehr ausgestattet wird, und die heute zu zweit, und nicht mit 200, in Krisengebiete gesendet wird. Und die sich nicht mehr sicher sein kann, ob die eigenen Politiker nicht zumindest moralisch bei den Steinewerfern mit dabei sind.
Und es hört noch lange nicht auf, wenn immer noch viel zu viele Leute, gerade im November ist es wieder passiert, diese Politiker in ihrem Handeln immer wieder und wieder bestätigen.

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Aber nein, greenbowlerhat,
das Problem ist nicht,
"dass man in Deutschland mit dem Bau und dem Betrieb von Lagern, in denen sich im Rest des Landes unerwünschte Personen bzw. -gruppen nicht ganz freiwillig aufhalten, einfach ziemlich viel praktische Erfahrung hat",

sondern, daß Sie und Ihresgleichen den Deutschen solchen Müll einreden. Ich nehme jdf. an, daß ich mit der Dechiffrierung Ihres Gestammels richtig liege, wenn ich auf NS-Konzentrationslager schließe ("im Rest des Landes unerwünschte Personen" ließ mich kurz zweifeln).

Haben Sie vom sog. Brexit gehört? Der Tommy wehrt der Überfremdung, dem Fremdrassischen.
Er hat da ziemlich viel Erfahrung, nämlich mit dem Bau und dem Betrieb von Lagern in Ländern, in deren Resten sich unerwünschte Personen bzw. -gruppen aufhielten.
Er (Winston Churchill) nannte das ganze "Concentration Camps" und ließ dort Anfang des 20. Jh.vorsätzlich ca. 20.000 Frauen und Kinder elendig sterben.

Sollte Sie - wider Erwarten - näheres zu diesem kleinen Ausschnitt aus ein paar hundert Jahren englischen Völkermords interessieren, lesen Sie unbedingt das:

https://www.amazon.de/Tod-am-Kap-Geschichte-Burenkriegs/dp/3406688128

Alle, die sich bisher noch nicht mit dem Tausendsassa Churchill beschäftigt haben, werden quasi nebenbei erfahren, warum er zu dem Dreckskerl wurde, der er war.

Kurz gesagt, greenbowlerhat, die Nazikeule holt man nichtmal zum Spaß raus - oder man muß sich sagen lassen, wohin man sie sich stecken kann...

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Ich glaube halt, Sie unterschätzen die Komplexität der Sache.
Das hat mit Nazikeule gar nichts zu tun, ich habe ganz bewusst den Begriff nicht benutzt, denn der ist wirklich dämlich.
Genauso wie dieses simple schwarz-weiß Denken dämlich ist, wonach einer immer gleich ein Nazi ist oder einer, der anderen die Nazikeule überziehen will. Aber differenziert über Probleme nachzudenken, die mehr als eine Dimension haben, ist ja heute nicht mehr so angesagt.

Ich meine, man darf anerkennen, dass zwischen "sperrt sie alle in Lager" und "wer was sagt ist ein Nazi" Nuancen liegen. Und dass das Extrem, in jedweder Richtung, eine ungute Signalwirkung haben kann. So wie es mal Signalwirkung hatte, als Merkel ihren "Ich liebe euch doch alle" Auftritt hatte und der die Nachricht transportierte "...und ihr sollt ruhig alle kommen".

Ich zerfleische mich keineswegs selbst, weil das Land, in dem ich lebe die Geschichte hat die es hat. Sondern diese ist Ansporn, Dinge besser zu machen, und nicht in jedes Fettnäpfchen zu treten. Und dazu gehört u.a., nicht mit " aber die und der hat doch auch" zu argumentieren - denn das ist als Argument genauso dämlich. Der eigene verbrannte Finger wird nicht dadurch wieder heile, weil der Nachbarsjunge den Finger vorher auch auf die Herdplatte legte.

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greenbowlerhat,
Sie sollten den Sylter inzwischen kennen. Der teilt gerne aus und fährt dabei immer gleich von 0 auf 180. Hat häufig nicht viel mit dem zu tun, was der Vorposter schrieb, aber Leseschwäche ist eine verbreitete menschliche Eigenschaft :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Wenn ich sowas vor dem ersten Kaffee lese, bin ich leicht zu beleidigen, ja.

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Sie haben beide völlig recht. Aber wir sind hier doch nicht im sog. RL - oder habe ich die beiden Welten endgültig vertauscht?
Jdf. vergleicht mich mein Umfeld dort - auch äußerlich - eher mit Gandhi...
Spinnen statt Lesen - das ist doch wohl auch die Maxime des "Vorposters", oder?

Und "beleidigen" im strafrechtlichen Sinne? Herjeh, wenn man nicht mal mehr im Internet auf den Kontrahenten nach Herzenslust ballern darf, dann hätte das Maas-Männchen ja am Ende recht...

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Jerusalem ist die Hauptstadt Israels seit Gründung Israels, oder habe ich da was verpaßt?
Nur mit dem "völlig ungeteilten" wird es nie gehen, dazu haben zuviele andere (Christen, Muslime, Palästinenser) dort auch ihre "Aktien" bzw. althergebrachten Rechte.

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Rechte?
Haben die Russen eigentlich noch Rechte an Berlin?

(Fragjanur + Duckundweg)

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ich hab noch einen Kiffer in Berlin

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Bei "ungeteilt" geht´s nicht um Zugang zu religiösen Heiligtümern. Sondern um den offiziellen Anspruch der Palästinenser auf Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines zu gründenden Palästinenserstaates.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Petra Wild zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt
https://youtu.be/Jlyi49D-fzo

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"Juden: Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt. um darin zu leben."

Und die anderen? Dürfen die auch etwas wollen?

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Und die anderen?
Wen meinst du?
Die paar Araber?
Bist du Vertriebenenfunktionärin?
Ich kann deine Schwesta Steinbah ja noch verstehen, wenn sie Schlesien, Ostpreussen, Pommern usw. nachheult. Das war ja wirklich ein großer Gebietsverlust.

Aber was habt ihr Araber denn verloren?
Guckst du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Welt#/media/File:Arab_World_Green.svg

Ja, was sagst du nu?! Königsberg muß deutsch bleiben? Na klar, das regt dich richtig auf, was? Dieses Unrecht gegenüber dem ostpreussischen Volk.
Und Solidarität mit den Schlesiern!
(mal davon abgesehen, daß es ein "palästinensisches Volk" ebenso wenig gibt wie die vorgenannten "deutschen Völker")

Allen, die die augsteins und avantgardes irgendwie merkwürdig finden, möchte ich nochmal dieses klarsichtige und mit einer Fülle seriöser, weil eher "israelkritischer" Quellen unterlegten Büchlein ans Herz legen:

https://www.amazon.de/ewige-S%C3%BCndenbock-Scheinheiligkeit-traditionellen-Nahostkonflikt/dp/3981348621

Der Titel ist sperrig, die äußere Aufmachung dilletantisch, das Vorwort von zweifelhafter Provenienz - aber der promovierte Volljurist Tarach sagt in klaren Worten, was zu sagen ist.

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Schwesta Steinbah hatte einen schlesischen Schäferhund. Da war ihre Legitimation das Maul aufzureißen. Verlogen bis ins Mark.

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Info für Klanxbüller Sumpfbewohner
Israel hat bisher Ost-Jerusalem nicht formal annektiert. Das hätte nämlich automatisch alle arabischen (nichtjüdischen) Bewohner zu israelischen Staatsbürgern gemacht. Selbst Israel weist den Vorwurf der Annexion gegenüber der UNO zurück:

The term "annexation" used by supporters of the General Assembly's resolution of 4 July was out of place since [...] the measures adopted related to the integration of Jerusalem in the administrative and municipal spheres and furnished a legal basis for the protection of the Holy Places.

Als Israel Ost-Jerusalem 1967 besetzte, lebten dort nur ein paar hundert Juden.

2015 lebten in ganz Jerusalem 524,700 Juden und 307,300 Araber (nur wenige besitzen die israelische Staatsbürgerschaft, der Rest sind Bürger zweiter oder dritter Klasse, obwohl sie dort wesentlich länger gelebt haben als die Juden, die nach 1967 nach Ost-Jerusalen kamen).

Wir reden hier also nicht vom 1947 weitgehend deutschenfreien Königsberg.

Noch mal zum Ausgangszitat: "Juden: Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt. um darin zu leben."

Die Araber möchten da auch gerne leben. Allerdings kann schon ein Auslandsstudium dazu führen, dass ihnen Israel das Wohnrecht entzieht.

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Ansonsten nix gegen avantgarde - hier aber muss widersprochen werden.

@thorha, Sie sind da geübter, übernehmen Sie das bitte?

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Die Konrad Adenauer Stiftung kann das besser als ich:

http://www.kas.de/palaestinensische-gebiete/de/pages/11509/

Gute Zusammenfassung der Rechtslage, soweit ich das als Nichtjurist erkennen kann. Kurz gefasst hat Israel Ost-Jerusalem annektiert, aber die Annexion wird international nicht anerkannt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Natürlich hat Israel Ost-Jerusalem de facto "annektiert", es will dies nur nicht international so nennen. Es weist das Wort "Annexion" zurück: mit gutem Grund. Eine Annexion (jede Annexion) gilt seit Gründung der UNO als Bruch des Völkerrechts und DARF daher nicht anerkannt werden. Auch Trump mogelt sich letztlich um den Begriff Annexion herum.

Würde Israel formal-verbindlich Ost-Jerusalem in sein Staatsgebiet eingliedern, müsste es allen Bewohnern Ost-Jerusalems die israelische Staatsbürgerschaft gewähren und allen Bürgern gleiche Rechte geben. Da Israel sich aber als essentiell jüdischer Staat versteht, vermeidet es dies und macht damit die nichtjüdischen Einwohner Ost-Jerusalems zu Bürgern zweiter Klasse.

Nochmal das Ausgangszitat:

"Juden: Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt. um darin zu leben."

Fein. Aber Juden können völlig ungehindert in West- oder Ost-Jerusalem leben bzw. dahin umziehen. Nichtjüdische Bewohner Ost-Jerusalems haben dagegen nicht das Recht, nach West-Jerusalem umzuziehen, und bei längerer Abwesenheit kann Israel ihnen sogar das Wohnrecht in Ost-Jerusalem entziehen.

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Und wieder seid Ihr über das Stöckchen gesprungen
Was ist es nur, daß euch ganz linken und ganz rechten (euch Moslems sowieso), kurz alle, die klar definierte Feinde haben (und benötigen) an der zeitgeschichtlich eher als Petitesse einzustufenden "Palästina-Frage" so erregt?

Die Unterdrückung und Vertreibung einer Handvoll Ureinwohner?
Auf welchem Kontinent ist das denn nicht gleichzeitig in weitaus größerem Ausmaß geschehen (England sei Dank)?

@avantgarde macht aus seinem Herzen immerhin keine Mördergrube, wenn er sagt, daß
Königsberg erst judenfrei,
dann deutschenfrei war
und somit heute legitim russisch ist.

Der Fehler der Israelis (es sitzen übrigens Moslem in der Knesset) ist es also, Jerusalem noch nicht araberfrei gemacht zu haben?

Bei Ernst Nolte ist genau das ein Versuch der Erklärung völkischer Politik.
Er wurde bereits dafür niedergebrüllt, daß er nur versucht hat, eine Erklärung zu finden.

Bei @avantgarde et al., d.h. bei allen Grünen, Sozen, Kommunisten, ist es hingegen zur Rechtfertigung verkommen.

Als müßten Moslems in Israel um das Leben ihrer Kinder in Schulbussen fürchten und nicht umgekehrt Israelis.

Allerdings sollte man solche Fragen gar nicht stellen, denn dann hat man sich schon auf das Niveau dieser Antisemiten herabgelassen.
Viel wichtiger wäre es herauszufinden, was sie treibt. Was hat dazu geführt, daß sie zu "Israel" eine unfaßbar elaborierte Meinung haben und sich dazu sogar im RL echauffieren können wie sonst nur der Sylter hier, während sie bei Putin, Erdogan und anderen wahren Mördern viel schneller und gelangweilt das Thema wechseln?

Kurz gefragt:
Woher kommt dieser widerwärtige, als "Israelkritik" verbrämte Antisemitismus?

Und weshalb fordert niemand die Araber auf, die paar Araber aufzunehmen und zu integrieren, wie die Deutschen die paar Deutschen aufgenommen und integriert haben?

Wie @avantarde es sagt: Königsberg war ruckzuck deutschenfrei

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Sie sind bedauerlicherweise nur in der Lage, mit widerwärtigen ad hominem Unterstellungen zu diskutieren. Dazu gehört geradezu gebetsmühlenhaft der Vorwurf des Antisemitismus. Außerdem unterstellen Sie mir ständig Aussagen, die ich nicht gemacht habe. Das ist nur billig und keine Grundlage einer ernsthaften Diskussion.

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Der Sylter wollte noch nie diskutieren. Der betrachtet den Blog als Müllgrube zum Auskotzen von ihn übermannenden Gefühlen.

Ich bin ja schon reichlich autoritär, aber ...

Gruss,
Thorsten Haupts

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Der Hausherr weist im Twitterkanal grad auf die Notwendigkeit einer ruhigen und sachlichen Diskussion zu diesem Thema hin, die er mutmaßlich wenngleich auch nicht ausdrücklich gesagt, von allen Beteiligten erwartet.

Und dazu gehört m.E. auch, bei dem hier diskutierten Thema nicht immer gleich als erstes diese unsägliche Antisemitismus-Keule herauszuholen. Als ob Kritik an staatlichem Verhalten immer gleich Herabsetzung (und Schlimmeres) an den dort (und an vielen Orten auf der Welt) lebenden Menschen und ihrer Religion sei. Das ist so falsch und dumm, das würde selbst auf einen Gottesstaat wie er dem IS vorschwebte, nicht zutreffen. Oder eben eine perfide rhetorische Giftpille, um eben eine ruhige und sachliche Diskussion gerade zu vermeiden. Wer Staat und Religion samt ethnischer Herkunft nicht getrennt betrachten kann oder will, der ist mir höchst suspekt.

Ich hab mich damals in den 1970erm, 1980ern auch gegen Apartheid ausgesprochen, fand die eine oder andere Sanktion richtig, und war durchaus dafür, beim Kauf von Produkten genauer hinzuschauen und auszuwählen. "Free Mandela", viele erinnern sich. Natürlich war ich da mehr ein Salon-Apartsheitsgegner, ja. Und zur Afrika und dem Umgang der Leute miteinander, ob schwarz oder weiß, kann ich auch ganz persönliche Erfahrungen beitragen.
Aber war ich deshalb ein Burenhasser? Hätte Südafrikanische Flaggen verbrannt und am liebsten einen Buren mit dazu? Die südafrikanische Botschaft beschmiert? Diejenigen, die "Cape" Trauben essen, als Sklavenhalter und Negerunterdrücker beschimpft? Ganz sicher nicht.

Nur bei diesem Nahostthema passiert dieses scheinbare Hochkochen der Emotionen immer ganz schnell, wird sofort unter die Gürtellinie getreten, was mich, der das im Laufe der Jahre immer wieder und wieder als Verhaltensmuster beobachtet hat, mal angestrengt hat und heute nur noch anwidert.

Wer erwachsen sein will und erwachsen mit Erwachsenen auf Erwachsenenniveau diskutieren will, sollte sich konsequent erwachsen verhalten. Wozu auch die Ehrlichkeit gehört, eigene Fehler einzugestehen, und die Zuverlässigkeit, sich an Vereinbarungen zu halten. Und das ist, so meine ich, keine Forderung, die unanständig ist oder ein Ergebnis vorwegnimmt.

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"Nur bei diesem Nahostthema ..."

Na ja. Bei der bekannten deutschen Vergangenheit ist das nun mal ein hochsensibles Thema. Und wird es das für die nächsten 1000 Jahre auch bleiben - die Deutschen haben sich mit dem Holocaust wie die Mongolen und wenige andere in die Menschheitsgeschichte eingeschrieben.

Das kann man übrigens durchaus unfair finden, but such is life :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Sehe ich nicht im Widerspruch. Sondern eher als Ansporn, nicht nur selbst ruhig und sachlich zu bleiben, sondern dies auch von allen Seiten (!) einzufordern.

Vergangenes macht man m.E. dadurch gut, dass man sich in der Zukunft besser und besonnener verhält, aber nicht dadurch, indem man UBoote verschenkt und jeden hanebüchenen Blödsinn als zwingend wahr und richtig anerkennen will und entsprechend unreflektiert Partei nimmt.

Denn machen wir uns nichts vor, da gehört keine Partei zu den "Guten" und keine Seite spiel fair. Keiner hat Hände die nicht von Blut verschmiert sind, und alle haben bei sich Interessengruppen, die sehr von einer Fortdauer des Konflikts profitieren.

Gerade WEIL wir die Vergangenheit haben, die wir haben, und doch hoffentlich was daraus gelernt haben, sind wir zur Sorgfalt verpflichtet, und wären vielleicht besser als neutraler Schlichter unterwegs denn als Waffenlieferant. Das einst menschenverachtende, kriegstreiberische, faschistische, genozide Deutschland sollte seine (begrenzten) Kräfte dafür einsetzen, dass eben menschenverachtende, kriegstreiberische, faschistische, genozide Zustände auf der Welt beendet und gelöst werden.

Ist natürlich schwärmerisch gedacht und die schwierigere Rolle, weiß ich. Aber in einer alternativlos ziellosen Bundesrepublik schon mal eine Möglichkeit, wie man ein Ziel finden könnte.

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Besonnen okay, aber ich gebe offen zu, dass seit 40 Jahren meine Sympathie grosso modo den Israelis gehört.

Man kann ihnen viel vorwerfen, aber unter den Beedingungen eine ständigen Kriegszustandes eine liberale Demokratie in einem Meer von Diktaturen aufrechtzuerhalten, ist nach einem Blick in die Geschichtsbücher eine kaum überzubewertende Leistung.

Und letztlich ist es ein kleines, aber wehrhaftes, Völkchen in einem Meer von Leuten, von denen viele Juden nicht wohlgesinnt sind. Es spricht Bände gegen die deutschen Medien, dass viele nicht einmal wissen, dass nach 1945 die arabischen Länder sich von ca. 800.000 Juden "ethnisch gesäubert" haben.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Find ich super: und wir Deutschen brauchen endlich das unteilte Elsaß, um darin zu leben. Die Franzosen sollen erstmal ihre Wirtschaft in Ordnung bringen, dann können wir meinetwegen in Verhandlungen treten.

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was willst du erwarten du spd-höriger?
als der anschlag 1972 war in münchen
wurden die überlebenden täter auf seltsamste weise entführt
einer lebt noch

was man von den sportlern nich sagen kann

das is politik
selbst von deinem brandt

was willst du erwarten?

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Ach ja. Und sonst? Hier auch.

- Wann hatten wir zuletzt eine Verlustigung erster Kajüte?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article171787427/Protestmarsch-von-Fluechtlingen-aus-Sierra-Leone-in-Bayern-Wie-Deutschland-Einwanderer-behandelt.html

Lesen und weitermachen wie bisher.
_____

Man müsste sich auch mal Gedanken machen, wie oft ein Halbgeviertstrich leichthin durch ein Bindestrich-Minus ersetzt wird. Wollen wir das zulassen?

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Genau das war doch zu erwarten. Statt Teddybären zu werfen hätten die Einwanderungsbefürworter für ein gescheites Einwanderungsgesetz protestieren sollen. Merkel war 2015 so fertig, da wäre es möglich gewesen.
Stattdessen haben sich die Idioten am eigenen Gutsein besoffen.

Jetzt ist das Fenster wieder zu. Als nächstes dürfte das Asylrecht komplett geschliffen werden.

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Dazu passt zumindest meine Beobachtung, dass unsere Gesellschaft in weiten Teilen das Prinzip der "instant gratification" verinnerlicht hat, ja gar nichts anderes mehr kennt. Das geht von den überbehüteten Kindern denen keine Herausforderung zugemutet werden darf, und den Snowflakes deren Emotion alles regiert, bis hin zu den um den vermeintlichen Shareholdervalue-quartalsweise getriebenen Unternehmen.

Kaum einer denk mehr strategisch, kaum einer hält mehr seine Emotionen im Zaum um eines höheren Zieles willen, kaum einer verzichtet heute für die Rendite von morgen. Ein Leitmotiv, welches auch bei den SdG immer wieder durchschimmert. Stattdessen Opium fürs Volk, heute halt nicht aus Mohn gewonnen, sondern durch Konzentration auf Emotion, durch Ablenkung, Essen, Medien, Internet, soziale Medien.

Ob M da wirklich lustfeindlich ist, da bin ich mir gar nicht so sicher. Wir wissen es nicht. Sie stammt aus einer anderen Zeit, sie hat andere, nach außen sehr zurückgenommene Verhaltensweisen, sie denkt und handelt (oder unterlässt) rein strategisch. Aber was zuhause passiert, bleibt zuhause, und ist eigentlich auch egal. Freilich kann ich so eine Person besser ertragen als eine pöbelnde ordinäre Nahles. Merkel mag ich nicht, ich halte sie für keine gute Kanzlerin, aber man muss sich nicht allzusehr für sie schämen. Bei Nahles muss man sich so sehr schämen, da spielt der mickrige Dünnpfiff, den sie hindilletiert oder jedenfalls nicht repariert hat (wie das Mindestlohngesetz oder diesen Auskunftsanspruch) fast schon keine Rolle mehr. Bzw. bei denen muss man sich auch schämen.

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Wir hatten das Thema ja schon öfter. Ich bin durchaus der Auffassung, dass es die strategisch denkenden Menschen noch in aureichender zahl gibt - nur, was sollte sie ausgerechnet in die Politik treiben?

Unter Kosten/Nutzen-Aspekten ist der Job als Spitzenpolitiker der mit dem klar und deutlich schlechtesten Verhältnis aller möglichen Alternativen (ganz grob Behörden- oder Stiftungsleiter, Spitzenmanager und Spitzenforscher).

Das ist der inhärente Preis einer Mediendemokratie bei der Auswahl ihres Führungspersonals. Wüsste auch gar nicht, wie der zu vermeiden wäre. Womit unvermeidbar ist, dass die Politik u.a. die Leute anzieht, die in den anderen genannten Bereichen sehr geringe Chancen hätten, sich durchzusetzen.

There ain´t no such thing as a free lunch.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Merkel hat sich im Herbst 2015 von der Presse treiben lassen. Aber leider ist die Intelligenz in dieser Filterblase sehr spärlich vorhanden.

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"...Liste der Management-Fehlleistungen in Deutschland ist geradezu endlos ..."

Ist das nicht eine mediale Fehlwahrnehmung?

Es gibt nach statista Stand Oktober 2016 in Deutschland 14.200 Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern.

Rechne ich die grosszügig geschätzt jährlich zwei Dutzend Fälle öffentlich bekanntgewordenen Managementversagens ein und schlage eine grosszügige Dunkelziffer drauf, komme ich noch immer nicht über den Bereich, den ich nach meiner Lebenserfahrung für menschlich dauerhaft erreichbar halte: Fehlerquote von etwa 2% bei sorgfältiger Arbeit aller Beteiligten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha: die Liste der Fehlleistungen der Politik ist endlos. Beim Management ist die Liste sicher lang, aber wie sagt doch mal einer: er wisse, etwa ein viertel seiner Entscheidungen sei falsch. aber es genüge, wenn die meisten richtig seien. Da ist schon was dran. 2% halte ich für unrealistisch niedrig.

Freilich: wie gewiss ist "richtig" und "falsch" denn noch, das wird jeder für sich anders bewerten.


Für die Politik könnte das belgische Modell eine Verbesserung bei der schieren Masse der Fehlleistungen bieten: einfach keine Regierung haben. Der Tanker BRD mit seinen schon heute weitgehend hilflosen Bundespolitikern dürfte das ohne Weiteres wegstecken. Nur mit den Peinlichkeiten Maas und Nahles müsste man weiterleben, aber das ist so, wie man sich für den Bohlen oder RTL oder Pro7 schämt.

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Entscheidungen sind halt so eine Sache. Ich bin ja selber dafür einen mittelprächtigen Plan umzusetzen anstatt einen nicht umsetzbaren supertollen Plan zu belabern. Meine Frau sieht es andersrum und kritisiert deshalb meine Entscheidung.
Mit dem Ergebnis ist sie dann aber doch zufrieden. Und nu?

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greenbowlerhat, ich vermutete, schrotsaege hatte nicht die banalen täglichen kleinen Fehler auf dem Schirm, sondern die grossen, für die Firmen existenzbedrohenden. Und da bleibe ich bei meinen 2%.

Was die Politik angeht, nun, vielleicht bin ich als ehemalig politisch Aktiver einfach voreingenommen. Aber ich kann mich aus Schmidts oder Kohls Zeiten an jede menge Leute erinnern, die damals von nicht wenigen für ausgesprochene Fehlbesetzungen gehalten wurden. Nur ging das noch über den medienfilter und nicht über den Dauer-Durchlauferhitzer "soziale Medien".

Sorry to say - aber vieles, über das sich heute (und sei es nur für Stunden) massiv aufgeregt wird, fiel noch vor 30 Jahren unter "Peanuts". Und die 4 grossen, bedeutenden, folgenreichen Fehlentscheidungen der Regierungen seit 2009 gehen alle auf Merkels Direktkonto: Abschaffung der Wehrpflicht, Energiewende, Euronichtrettung und Flüchtlingsherbst 2015.

Dagegen sind Nahles oder Maas bedeutungslose Randfiguren.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@pudelfriseur:
Ich auch. Altes Bundeswehrerbe.

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Joah. War das jetzt eine Antwort auf meine statistischen 2%? Nicht wirklich, oder? Ich habe nie bezweifelt, dass es in einigen Konzernen oder grossen Firmen mangelhaftes Management gibt. Sondern lediglich, dass man daraus auf ein flächendeckendes Problem schliessen kann. Und dabei bleibe ich.

Ich halte von der modernen Methode der "guilt by association" nicht viel.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Von den 10.000 sind aber nicht alle Spitzenmanager. Sondern middle management. Und da muss ich sagen, das darf kein Diskussionsclub sein. Da sind Entscheidungen des oberen Managements schlicht umzusetzen, auch wenn man vielleicht nicht mit allem einverstanden ist. Die Alternative wäre selbstreferentielle Laberkultur bei der nichts vorangeht.
Und ich sehe das durchaus auch bei dem von Ihnen angesprochene Beispiel so.
Schlimm ist dabei dass sich das Top Management nun versteckt, und wir eben diese mit Samthandschuhen anfassen.
Und uns vor der Diskussion drücken, ob vielleicht, ganz vielleicht, auch eine völlig unrealistische und daher schlechte Gesetzgebung mit dazu beigetragen haben könnte.

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"wir alle" = also niemand (?)
Da bin ich anderer Meinung.

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An Herrn "Ohnemichel"
Es bleibt Ihnen unbenommen, "wir alle" mit "niemand" gleichzusetzen.

Gestatten Sie mir einige Fragen:

Sind Sie in einer pol. Partei?
Sind Sie aktiv in einem Interessenverband?
Schreiben Sie im Internet/soz.Medien gegen den Mainstream?
Wagen Sie es, meinungsbildenden Bloggern zu widersprechen?
Versteuern Sie zusätzlich zu Ihrer Rente weiteres Einkommen?
Zahlen Sie darauf zusätzlich Krankenkassenbeiträge?

Natürlich müssen Sie diese indiskreten Fragen nicht beantworten, sollten sich aber Gedanken über Ihre gesellschaftliche Nützlichkeit machen. Viele Bürger leisten für diesen Staat nichts, aber auch gar nichts, sind aber mit Ihrer Meinung sofort zur Stelle.

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Wenn schon die Abgaswerte angesprochen werden
Die waren bisher nur ein Feigenblatt für die sich immergrün fühlenden Käufer. Es gibt immer 2 Seiten der Medalje: die die Betrügen und die die sich Betrügen lassen wollen. Und bei den Autokäufern muß ich leider sagen daß die sich Betrügen lassen wollten. Jetzt den 'Wirhamjanüschtgewusst' rauszuhängen ist billig.

Ich seh da kein Managementversagen. Ich seh da nur ein Ausschöpfen des maximal Möglichen. Haben alle gemacht, VW als teilstaatlicher Konzern hat es Übertrieben. Die Bigotterie hat keinen Kompass.

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Wenn man mal die klitzekleine Tatsache ausser acht lässt, dass staatliche Behörden von der Manipulation gewusst haben (müssen).

Fakt ist einfach, dass die deutsche Automobilindustrie für Deutschland wichtig war (und ist), weshalb sie mit vielem durchkommt. Das kann man Managementversagen nennen, aber da halte ich es wie bei den Exzessen der Finanzindustrie: Systemisches aka staatlich in Kauf genommenes Versagen aufgrund falscher Anreize in den Reglwerken bzw. deren Durchsetzung.

Nein, Menschen sind nicht von Natur aus lieb. Weder am Boden noch an der Spitze der menschlichen Gesellschaftshierarchie.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Oh, Danke vielmals. Ich hatte einst einen Golf 1. Seit diesem Erlebnis schwor ich mir nie wieder ein Erzeugnis aus dem VAG-Konzern zu kaufen.
Aktuell fahr ich (bzw lass stehn) einen Opel. Seit 12 Jahren.

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@ Schrottsäge Freitag, 22. Dezember 2017, 10:01
Sie haben 6 Fragen gestellt, die Sie, Heiko Maas et. al. rundweg mit "ja" beantworten müssen.

Was nicht heißen soll, daß ich Ihnen grundsätzlich widersprechen möchte.
Thomas Jefferson sagte mal ungefähr, daß der Baum der Gerechtigkeit von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Tyrannen gegossen werden muß.
Auch ich halte das Urteil im Fall Middelhoff für zu milde und würde mir wünschen, daß Winterkorn, Wiedeking, Zetsche u. Co. ebenfalls das Schicksal von, nein, nicht Herrhausen, aber doch VW-Schmidt in Floriada nehmen würden.

Was mich aber an Ihrem Beitrag nicht schlafen läßt:

"Viele Bürger leisten für diesen Staat nichts, aber auch gar nichts"

Ist das schonungslose Selbsterkenntnis in der Einsamkeit des märkischen Sands, ein getrübter Blick auf die Gesellschaft oder wissen Sie am Ende mehr als ich?

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Pippi in Taka-Tuka-Land (jetzt live in Ihrem ZDF). Auch'n gutes Motto fürs kommende Jahr. Wünsche ein schönes Weihnachtsfest und immer hübsch über das Motto nachdenken.

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Allen ein frohes Fest
und einen guten Rutsch. Bei wem es Gänsebraten gibt - mein Neid ist mit ihr oder ihm :-).

Weihnachtsgrüsse,
Thorsten Haupts

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Ihnen desgleichen!
Eine Gänsekeule (Bio) könnten wir erübrigen, nachdem Töchterlein verkündet hat, dass sie da dieses Jahr keinen Appetit drauf hat.

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auf unsere reich gedeckte tafel kommt das, was nicht rasch genug weglief (also auch salat und marzipan).

ihnen allen ebenso ein schoenes und froehliches weihnachtsfest und ein glueckliches und gesundes 2018 und ein baldiges wiedersehen!

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Mark, wohnte ich im Rheinland, käme ich glatt auf das Angebot zurück. Seufz - Gänsebraten lohnt unter 5, 6 Personen einfach nicht. Musste also mit selbstgemachter marokkanischer Rindfleisch-Tajine auskommen :-).

Einen besinnlichen Heiligen Abend. Töchterlein weiss nicht, was gut ist.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Wünsche allen ein frohes Weihnachten und ein gutes neues Jahr - bin eigentlich schon weg, aber zum Gänsebraten muß ich doch noch was anmerken.
Schwiegermutter hat auch dieses Jahr wieder eine ganze Gans gemacht (hat sie seit 54 fast jedes Jahr gemacht); nächstes Jahr will sie aber liefern lassen, es ist ihr jetzt doch zu viel. Es ist halt eine sehr aufwendige Angelegenheit, mit 2 Tagen mehrere Stunden im Backofen braten, begießen, Fett abschöpfen... sie hatte sehr viel Bedenken wegen dem neuen Herd, aber voilà, nun ist die Gans dieses Jahr im Fleisch weich und in der Haut knusprig geworden, besser denn je!
Aber 5-6 Personen werden nur von einem Riesentrumm an Gans satt, das dann aber nicht mehr in einen Backofen normaler Größe paßt... in den haushaltsüblichen Backofen paßt eine 4,5 kg Gans, und die reicht für 4, evt. mit kleinen Portionen 5 Personen. Denn das Viech hat halt viel Knochen, aber nicht so sehr viel Muskeln.
Und das Tranchieren, oh je oh je... zum Glück habe ich inzwischen kapiert, wie man Beine und Flügel abbekommt (außenrum einschneiden und rausdrehen), und wie man die Brustfilets absäbelt (mittig am Brustbein einschneiden und seitlich ab), aber ich tue mich immer noch sehr schwer damit, und verbrenne mir die Finger, weil das Viech wegglitscht und ich es kaum richtig festhalten kann... die kleineren Fetzchen kann ich immer erst abschneiden, wenn es abgekühlt ist, aber die reichen dann nochmal für 2 Portionen, so wie Keulen und Brust (an den Flügeln ist nur "Gnagi" dran).
Gänsebraten ist ein Drama in mehreren Akten!

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Frohes Fest!
Hey colorcraze,
... Gnagi isch so a schöns Wort!
Und es gibt dazu einen der Lektüre lohnenden Eintrag bei patrimoineculinaire.ch.

Edit: Verlinken funktioniert nicht. :-|

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A, das fetzt: Wädli, Füessli, Öhrli, Schwänzli und Schnörrli.

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Ja, ich weiss - eine Schweinearbeit. Aber alleine das dabei anfallende Pfund oder mehr echtes Gänseschmalz ... Schmatz.

Weihnachtsgrüsse,
Thorsten Haupts

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@ThorHa: wenn ich gewußt hätte, daß man Sie mit übrigem Gänseschmalz vom Gänsebraten erfreuen kann, und ich nicht verreisen würde, hätte ich Ihnen ein Gläschen geschickt... wiewohl, es war diesmal nicht arg viel, so daß es meine Schwiegermutter bis Ende Januar wohl aufessen wird.
Aber bei der Biogans vor ein paar Jahren, je oh je, war das eine Menge Fett! Mehr Fett wie Fleisch.
Falls Sie also mal bei einem Gänsebraten gern viel Gänseschmalz gewinnen wollen, empfehle ich Ihnen wärmstens "Biogans".
@diktionaftis: Ah, das wußte ich gar nicht, daß "Gnagi" in der Schweiz mehr oder weniger ein Synonym für "Eisbein" (mein Mann, als echter Berliner, kann sich dafür sehr erwärmen) geworden ist. Ich kenne das als Bezeichnung für irgendein Stückchen Fleisch mit viel Knochen drin, das man am besten mit spitzen Zähnen abnagt. Also so, wie es lt. patrimoineculinaire in der Schweiz vor 100 Jahren auch verstanden wurde.

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Ausgelassen Gänsfett ist ja bei Zimmerwärme nicht viel anders als Wasser, nur halt fettiger. Den Versuch kann man machen, aber ich hätte wenig Hoffnung, dass das auf dem Postweg genießbar überlebt. Mal ohne Rücksicht darauf, ob es mit anderen leckeren Fetten angereichert ist, um es zu verdicken.

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@Fritz_: Marmeladenglas, Blisterfolie, Karton könnten den Postweg möglicherweise überleben.

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@colorcraze Ich hätte in den Postweg vor allem wegen der fehlenden Kühlung kein Zutrauen, aber kann mich irren.
- Auf Schwarzbrot mit viel Salz. Es müsste noch ein Gläschen da sein.

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Fett haelt ziemlich lange. Schmalz, Öl und Fett sind klassische Konservierungsmittel. Versand kein Problem auser dem Auslaufen.


Erklärbär57 / mansplaining: der Deutsche unterscheidet Öl vom Fett nach dem Schmelzpunkt. Funfakt: Fest/Flüssig bei „Raumtemperatur“.

Gänseschmalz schmilzt auf dem Teller, Kakaobutter im Mund.

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Ich hab als guten Neujahrsvorsatz beschlossen, mich mal an so einem Vogel zu versuchen, oder einen Baby-Puter. Wäre doch gelacht. Ist aber in der Tat ein Essen für "mit Gästen", und da darf nix schiefgehen, weil sonst sitzen einige hungrige Menschen im Raum...

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fangen Sie rechtzeitig an. Eine Stunde Sicherheitszuschlag ist das mindeste für die Vorbereitungszeit. Heizen Sie den Ofen vor, auch den Bräter.(mit viel Inhalt brauch ein Ofen lange, um auf Temperatur zu kommen.
kleine Flachzange, mit Feder, um Federkiele zu ziehen ist gut.

Es gibt bei beiden Vögeln wenig Sauce. Der Ami macht extra gravy zum turkey. Alternativ:
Beilagen, zu denen Ihre Gäste keine Sauce verlangen.

Meiner Meinung nach ist Anbraten falsch und unnötig. Braten Sie Ihrem Vogel zum Ende hin nochmal den Grill über.

Dünne Stücke während Teilen der Garzeit abdecken. Oder gleich abschneiden und später zu geben.

Die Leber gehört dem Koch und der Gattin/Lieblingskind. 1 Minute. Großzügige Gastgeber passieren sie in die Sauce.

Viel Erfolg und etwas Genuss für Sie

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Meine pommerschen Vorfahren genießen ganzjährig ein Schmalzbrot mit einer Tasse Kakao.

Befremdliche Blicke, gar Nachfragen seitens der solchermaßen beauftragten Bedienung in einer rheingauer Straußwirtschaft werden mit ruhiger, ernster Miene gekontert,
solange, bis das Serviermädchen irritiert, "sehr wohl", stottert.

Mittlerweile bin ich auch in der Lage, teilnahmslos dazusitzen, wenn es meine Mutter mal wieder überkommt.

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Turkey
Weihnachten gibt es bei uns auch Pute
https://foroboario.blogger.de/stories/2558217/

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Ein Gutes Neues Jahr
Allen Teilnehmern, vor allem denen, die hier und in der FAZ seit einigen Jahren schreiben, ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr 2018!
Ja, die Blogs haben sich kollossal verändert, nicht unbedingt zum Besseren, aber es ist der Lauf der Zeit, dass die Dinge ihrem Fluss folgen.
Die Unmöglichkeit, eine Regierung zu bilden, ist symptomatisch für die grosse Lähmung, an der wir uns -der EZB und der Abschaffung von Schuldzinsen sei Dank- so nachhaltig erfreuen dürfen.
Ja, es könnte alles viel schlechter sein, aber hier auf diesen Seiten schlagen halt Weltverbesserer, Patentlöser und Ressentimentkönige gehäuft auf.
Meine Senftube ist ein wenig eingetrocknet, aber ich wünsche allen viel Glück und dass sich die Dinge irgendwie pragmatisch und unaufgeregt wieder in Bewegung bringen lassen.

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Me too (äh, also was die Senftube usw. angeht).
Ihnen und allen anderen hier im Salon wünsche ich ebenfalls ein gutes und vor allem friedliches Neues Jahr!

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Ebenfalls guten Rutsch für alle. Und ein gesundes und zufriedenes 2018.

Letzten 2017er Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen.
Ja ich liebe doch, ich setze mich doch dafür ein!

Gut für einen letzten Lacher im alten Jahr und einen ersten Lacher im neuen. Schalom alejchem, Genossen.

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die Freude am NötzDG
bei Fefe. Zitat Anfang

Ich lebe und arbeite in Irland […]. Das Thema NetzDG betrachten meine deutschen, aber auch meine internationalen Freunde sowie auch ich hier mit einem lachenden Auge. Die Bundesregierung hat Jobs geschaffen in Dublin. Ein guter Freund arbeitet jetzt für eines der großen sozialen Netzwerke. Die freie Stelle wurde durch das Gesetz geschaffen. Niemand der zuständigen Teamleader, Manager, etc. hat überhaupt den blassesten Hauch einer Ahnung, was das neue Gesetz wirklich bedeutet - außer, dass es Ärger bedeuten kann. Die neuen Mitarbeiter haben so gut wie kein Training erhalten und die letzten drei Wochen nur emsig die Seele baumeln und das Bier nach Feierabend fließen lassen. Denn wie so oft kranken die großen Firmen hier in der Steuer-Oase an eklatanter Ahnungslosigkeit in unvorstellbarem Maßstab.
Ich war bereits versucht, mich um den gleichen Job zu bewerben, einfach um mehr Zeit zum Lesen auf der Arbeit zu haben, aber dann biss mich doch wieder das eigene Gewissen.

Für Twitter, FB, usw. kann man meiner Meinung nach einfach aus moralischen/ethischen Gründen nicht arbeiten.

Auf jeden Fall dankt der Irische Staat dem Herrn Maas für neue Arbeitsplätze und die Arbeitnehmer ebenso, denn sie haben ziemliche Narrenfreiheit und wenig Mühe im Job, denn es ist aktuell egal was sie tun, sofern sie im Zweifelsfall einfach "Nein" anklicken. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass dies ein echtes Problem ist. Andererseits sind wir Exil-Deutschen hier, weil uns Deutschland kreuzweise kann und wir amüsieren uns köstlich über die jetzige Situation. Das ist die alt-eingesessene Dubliner "Good Craic-Attitüde" von uns und dafür entschuldigen wir uns auch nicht. Macht ihr in Deutschland mal ruhig weiter so, das kommt uns nur zugute. :D

Zitat Ende

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na, wenn das nix is! *lachflash*
"Niemand der zuständigen Teamleader, Manager, etc. hat überhaupt den blassesten Hauch einer Ahnung, was das neue Gesetz wirklich bedeutet"

"denn sie haben ziemliche Narrenfreiheit und wenig Mühe im Job, denn es ist aktuell egal was sie tun, sofern sie im Zweifelsfall einfach "Nein" anklicken."

"Andererseits sind wir Exil-Deutschen hier, weil uns Deutschland kreuzweise kann und wir amüsieren uns köstlich über die jetzige Situation."

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Hehe
Ich dachte zuerst daß es eine Beschäftigungsmaaßnahme für die Kahane und Bertelsmannstiftung ist. Aber wenns Twitter selbst macht wirds lustig. Tschüss Netzfeminismus.

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Das Problem ist ja, es gibt keinen Anspruch des Gesperrten/Gelöschten auf Entsperrung/Wiederfreischaltung, oder einen Schadensersatz. andererseits steht da die starke Strafdrohung des Gesetzes zu Lasten des Betreibers des sozialen Netzwerks.
Also sperrt man dort vorsorglich alles, was auch nur einen Hauch von Anstößigkeit hat. Und eben nicht nur solche Inhalte, die offensichtlich rechtswidrig sind (und die auch ohne das NetzDG sperrbar gewesen wären).

Daran wird, ohne geistige Klimmzüge, die ganze kranke Konstruktion des Gesetzes deutlich. Mal davon abgesehen, dass der Staat hier schlicht Zensurmechanismen privatisiert hat, also die sogenannte "Flucht ins Privatrecht" vorgenommen hat, um sich den Bindungen des Grundgesetzes bzw. der Grundrechte (die als Abwehrrechte gegen den Staat gestaltet sind) zu entziehen.

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Tja ...
Sorge macht mir eigentlich nur, dass dieses Gesetz so selten dämlich ist. Sämtliche politischen wie funktionalen Folgewirkungen waren bei Verabschiedung für einen Blinden mit Krückstock sichtbar. Trotzdem hat eine Mehrheit von Abgeordneten dafür gestimmt, nur damit niemand sie im Netz „A*loch“ nennen kann?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Thorha, für mein Verständnis, unter uns Eiskunstläuferinnen: war das von Ihnen eine Äußerung zur A-Note oder zur B-Note des Netz-DG?

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B-Note. Ernsthaft, ich finde es wenig erstaunlich, dass man versucht, eine Hegemonie mittels "Zensur light" abzusichern. Das ist ein Standardverhalten von Funktionseliten, völlig normal.

Erstaunlich finde ich, mit wie wenig Gehirnschmalz man diese historische Konstante verwirklicht hat.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Nun, die Autoren und die Lover des NetzDG entblößen sich als Verächter des Rechtsstaats, zeigen ihre Schrumpelpimmel und Schrumpelmösen.
Das ist noi, das ist noi. "Hurra, hurra, die Schule brennt."

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Sie versuchen die verschüttete Milch wieder in die Flasche zu bekommen. Klappt nicht, werden sie auch lernen. Außerdem ist Twitter für die afd nur Nebenschauplatz.

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Die Begriffe Twitter und Afd treten mir etwas unmotiviert zu diesem Faden bei? Ich hatte sie nicht auf der Pfanne. Aber so muss das wohl. :-)

Ich meine: mir ging es mehr um die, hahaha, Metaphysik der Sitten, die naturgemäß autark vom Tagesgeschehen ihre Krallen ausfährt, aber nur zu, wir sind doch hier nicht zur Kur, das ist ein freies Land. :-)

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Ich dachte zuerst daß es eine Beschäftigungsmaaßnahme für die Kahane und Bertelsmannstiftung ist. Aber wenns Twitter selbst macht wirds lustig.
Mal abwarten. Entweder das zerstäubt sich selbst oder es werden sich Mittel und Wege finden, das in "bewährte Hände" abzugeben.

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@fritz
Maas hatte sicher nicht vor seinen Kollegen Stegner zu disziplinieren. Das stinkt schon sehr danach daß man unappetitliche Kommentare von Rechts abwürgen möchte. Und selbstverständlich auch die die sonst von der Meinungfreiheit gedeckt wären.

@colorcraze
Denke ich nicht. Twitter wird wahrscheinlich alles was reinkommt abwürgen. Sieht man auch an der Sperrung der titanic. Die wollen nur Geld verdienen und irgendein Stress wird vermieden. Wenn das zur AAS wandert gibts nochmals Punkte für Rechts.

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Twitter wird wahrscheinlich alles was reinkommt abwürgen.
Erstmal schon, um action zu zeigen. Aber derartige Versuche, Streß zu vermeiden werden sich vermutlich nach ein paar Wochen mit der Absicht, Geld zu verdienen, beißen, denn zum einen wird es den Zulauf neuer Nutzer schmälern (werden abgeschreckt), zum anderen werden die Gesperrten anfangen rumzutöbern. Sie ziehen sich damit eine Blase Unentwegter als Nutzer ran, ähnlich wie bei den Zeitungskommentaren an Orten wo viel gelöscht wird - Wachstum ist dann beendet, und es altert dann rasch und bleibt nicht mehr "das tolle neue Modemedium, wo jeder sein muß". Denke ich mir so.
Wenn das zur AAS wandert gibts nochmals Punkte für Rechts.
Das geht Twitter aber nichts an und haben sich die Initianten dann selber zuzuschreiben. Aber ich denke halt schon, daß Twitter u.U. mit Androhung hoher Geldstrafen zu einem Outsourcing an AAS oder wenimmer Regierungsgenehmes gezwungen werden kann, etwa wenn ihre eigene Löschbrigade "das Gesetz nicht richtig anzuwenden weiß". Ob sich Twitter darauf einläßt oder dann D eben abschneidet, wäre der nächste Punkt.
Jedenfalls so ganz ohne Geschäftsschädigung geht das nicht.

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Als zuständiger Manager würde ich übrigens ganz bewusst über-sperren. Erst mal alles, was reinkommt. Um das Gesetz wieder loszuwerden - das kostet mich nämlich Geld.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Als zuständiger Manager würde ich übrigens ganz bewusst über-sperren.
Ja, sicher, auf jeden Fall. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß das 3 Monate oder länger so durchhaltbar ist, ohne Twitter D massiv zu schädigen.
das Gesetz wieder loszuwerden wollen schon, aber wie machen, das sehe ich noch nicht. Es ist ja eine US-Firma und nicht eine deutsche Partei mit angeschlossenen Medienhäusern.

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"Das mit dem NetzDG eingeführte faktisch-vorzensorische System wird die Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken schleichend und weitgehend unbemerkt abschaffen."
Er wiederholt noch mal das offensichtliche, das wir schon wissen:

https://community.beck.de/2018/01/02/sperrung-von-tweets-und-facebook-beitraegen-die-fatale-langzeitwirkung-des-netzdg-deutet-sich-bereits-an

Der Autor ist Medienrechtler. Medienrechtler, muss man sich das wie einen Theologen vorstellen, hauptsächlich große Fresse?

"Die verfassungs- und europarechtlichen Bedenken hat der Bundesjustizminister bis heute durchweg in den Wind geschlagen. Eine parlamentarische Opposition gegen das NetzDG war zudem fast nicht existent; vielmehr wurde das eilig mit mannigfachen Rechtsfehlern gestrickte Gesetz im Windschatten der gesetzgeberischen Etablierung der gleichgeschlechtlichen Ehe im Bundestag durchgewunken."

Er zweifelt an, dass "die Betreiber sozialer Netzwerke gegen das NetzDG beim BVerfG Verfassungsbeschwerde einlegen werden", aber auch er oder der von ihm zitierte Verfassungsrechtler fühlen sich nicht berufen.

An einer Stelle im Text vertut er sich in einer für einen interessierten Juristen peinlichen Form, wo ihm die juristische Ernsthaftigkeit entgleitet, was den Text im Ganzen schwächt. Mal sehen, ob jemand sieht, was ich meine.

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Und so funktioniert es

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ROFLMAO. War 100% sicher zu erwarten. Wenn mich an den heutigen Kulturregressiven etwas am meisten stört, dann ist es das demonstrierte Ausmass an Dummheit.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Aktuell wird die kika-Story von der 16 Jährigen Göre und ihren vollbärtigen Galan durchs mediale Dorf getrieben. Kommt da niemandem der Gedanke daß der Stuss einfach nur gescriptet ist? Zumal eine ähnliche Zusammensetzung der Darsteller schon über den Schirm geflimmert ist bei der der Galan einen anderen Namen hatte.
Daß sowas nicht in einen Kinderkanal gehört- geschenkt. Mir kommts nur vor als wäre das die "Utopie" eines Intelligenzherausgeforderten Filmemachers.

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Da muss niemand was skripten, es ist so irre, wie es irre ist. Es ist so irre, wie die journalistische Klasse naturstoned ist.

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was der fritze sagt. ich bin da nah dran. die sind so und im zweifel wird halt weggelassen was nicht ins bild passt. sie wollen doch das richtige tun.

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Das Anekdötchen ging ja weiter. Neulich hat der 17-jährige sich beim Pfadfinderverein von Pierre Vogel ("Hassprediger") eingewählt und einen Hochdaumen dortgelassen. Danach gefragt, sprach der hessische Rundfunk als Autor des Kikabeitrags, "ach, i wo, der Jung wollte nur an einem Gewinnspiel teilnehmen und hat sich verklickt". Zu gewinnen gibt es offenbar die Klassenfahrt "Extremisten besuchen Mekka" mit Pierre Vogels Reisebüro (ja, der ist Reiseveranstalter). Ob es überhaupt ein Gewinnspiel gab oder es eine gewöhnliche Reisebüroreise für zahlende Gäste war, da sind sich die Kaffeesatzleser uneins, und das ist, abseits der Wirkung auf die Glaubwürdigkeit des HR, ziemlich rille.

Gestern ging ein Screenshot rum, wo der Vollbartmilchbubi vor zwei Jahren an einer historischen Kanone lehnt und ein Dia Jadid (ist das das Jungchen selbst?) dazuschreibt, "ich werde mit Allahs Hilfe bewirken, dass ich das deutsche Volk islamisieren kann". Als Fernsehschwank würde das alles beim Publikum durchfallen wie eine ideologisierte Tatortsendung.

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Im Ergebnis war es übrigens ein absoluter Rohrkrepierer. Was woh als schwierig-schöne Liebesgeschichte zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen geplant war (ich unterstelle den Fernsehmachern nur Dummheit), ist jetzt ein Beleg für die ÖR-unterstützte Islamisierung des Abendlandes geworden.

Der Unterschied zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht".

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich finde es alienesk, dass so viel Versagen, und immer noch eins drauf gesetzt, deren denen ihr Selbstverständnis von Profijournalismus sein soll. Wenn es mit der Berufsauffassung Ärzte wären, wäre der Patient jetzt tot. Totgeweiht ab dem Moment, ab dem die Profis sich mit ihm befasst haben.

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chrchrchr ... das kommt bei den kurpfuschern öfter vor als einem lieb ist ;)

und ja das ist die auffassung dieser menschen. auf die schlechten hauen und die richtigen puscheln (die rollen sind klar verteilt, seitenwechsel nicht vorgesehen). gibts auch alles abseits der flüchtlingsdebatte. same same ...

man schreibt mit aeh ... "Haltung"

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Und heiter weiter
Heute jammert Netpolitik,org daß es die Falschen getroffen hat. Dabei hat der arme Grüne doch nur seinen Parteifreund Palmer gedisst.
ht tps://netzpolitik.org/2018/moderation-nach-gutsherrenart-wie-twitter-accounts-ohne-einordnung-des-kontexts-sperrt/

Wann merken es die Intelligenzherausgeforderten daß ihre 'satirisch' gemeinten Postings auf Leute außerhalb der Blase wie geschmackloser Müll wirken? Oder kommt jetzt das Mausgerutscht aus der progressiven Ecke?

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@pudelfriseur:
Rüge! Wenn Linke etwas gemeines, menschenverachtendes oder herabwürdigendes posten, geht es a) immer gegen die Richtigen, die es verdient haben und b) handelt es sich automatisch um Satire, weil es von Linken kommt. Grundprinzipien linker Propaganda seit dem Wunsch ihrer Urheber, trotzdem noch als bürgerlich seriös wahrgenommen zu werden.

Und da die Medien überwiegend aus Journalisten mit diesem Vorverständnis bestehen ...

Ich war ja ganz persönlich häufig genug Ziel von echtem "Hate Speech" nach heutigen Masstäben. Weshalb ich mich über die Bigotterie und Heuchelei von Linken nur noch schlapplache. Die bekommen mit Rechtspopulisten und Gesetzen, die ihren Initiatoren auf die Füsse fallen, genau das, was sie anderen antun würden, wenn sie könnten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Der Jammer ist doch daß sich jede_* der keine Erziehung genossen hat sich selbst für Links hält. Intellektuell und Ideologisch ist da keine Substanz.

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"der Maas ist gar nicht links, ICH bin links!1!!"
Bei fefe: "Ich hab jetzt bestimmt 20 Einsendungen gekriegt, die man grob mit "der Maas ist gar nicht links, ICH bin links!1!!" zusammenfassen kann."

Es scheint linksdrehende Menschen zu geben, die sich überlegt haben, dass Maas kein wahrer Schotte ist, und die sich im Nachhinein beim Blogger ausweinen.

Fefe versucht, nicht zu lachen: "Aber der eigentlich Punkt ist ja, dass es völlig egal ist, ob Maas links ist oder nicht. Der Punkt ist, dass vorher klar war, dass das gegen euch verwendet werden wird. Es war so klar, dass ich das im Blog öffentlich angesagt habe. Niemand hat eine Ausrede. Wer vorher nichts dagegen gesagt hat, hat sich schuldig gemacht. Wer nicht aufgemuckt hat, weil er dachte, er sei schon nicht betroffen, das richte sich nur gegen "die Nazis", der hat sich schuldig gemacht und ist außerdem auch noch naiv und sollte sich mal das Niemöller-Gedicht ins Gedächtnis rufen."

Mir schmeckt das Popcorn nicht mehr.

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O.T.: Für Leute mit zuviel Zeit,
hier gibt´s die Klage des entlassenen Google-Entwicklers (Damore-Memo) gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber wegen Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

https://de.scribd.com/document/368689407/Damore-vs-Google-Class-Action-Lawsuit

Einige Zitate aus der Klage, auf blogs und twitter veröffentlicht, lassen tief blicken. Wenn nur 30% stimmen, sind viele US-Liberale und Linke bei google inzwischen zu stammelnden, bockenden und blockenden Idiotenkindern mutiert. Und natürlich wird "Diversity" auch ganz altmodisch beim Kampf um die Futtertröge benutzt, das ist eine Menschheitskonstante.

Bei google ermutigt durch´s Management ...

Gruss,
Thorsten Haupts

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Da bin ich ja mal gespannt was da rauskommt. Ich kann mir schwer vorstellen, daß ein kalifornisches Gericht Google davon abhalten kann, seine Angestellten komplett auszutauschen, wenn die Geschäftsführung das so beschlossen hat. Nicht daß ich glaube, daß das ohne Schaden für Google funktioniert, die Ingenieursintelligenz rauszuschmeißen und zu einer matratzentierchenartigen Glaubenssekte zu mutieren, aber wenn Firmen an ihrem Zenit stehen und als bloße verwaltete Objekte versteinern, passiert sowas. Sie versuchen definitiv ein Tendenzbetrieb zu werden, nicht mehr ein Abbild des Vorhandenen zu liefern. Als Tendenzbetrieb hätten sie ein ganz anderes Geschäftsmodell, nämlich regierungsnah, nicht mehr privat-eigenständig. Das ist eigentlich konträr zum jetzigen Zyklus, u.a. deswegen denke ich, daß das nichts wird. Aber andernseits sollte man nie die Lebensdauer bloß verwalteter, sklerotischer Firmen unterschätzen, die kann sehr lang sein.

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Was gibt Ihnen eigentlich die Gewissheit, dass Google nicht längst sehr regierungsnah ist, bzw. es von Anfang an war? Sicher ist, dass Google im Laufe seiner Geschichte das eine oder andere CIA-finanzierte Unternehmen erworben hat.

Bei der Sichtung der Klageschrift wird einem übel. Da weist alles darauf hin, dass Google Strukturen hat, die denen einer Behörde oder eher noch einer Universität ähneln, also insbesondere die Mitarbeiter sich vor allem mit Politik befassen und nicht mit sachbezogener Arbeit. Nicht gut.

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Was gibt Ihnen eigentlich die Gewissheit, dass Google nicht längst sehr regierungsnah ist, bzw. es von Anfang an war?
Gute Frage.
Ich war bisher geneigt, Google für eine als Privatunternehmen dem Apparat weitgehend entlaufene Firma anzusehen, aber Sie haben recht, es ist natürlich eine strategische US-Firma, und insofern war sie wohl von staatlichen Einflüssen nie weg.

Da weist alles darauf hin, dass Google Strukturen hat, die denen einer Behörde oder eher noch einer Universität ähneln, also insbesondere die Mitarbeiter sich vor allem mit Politik befassen und nicht mit sachbezogener Arbeit.
Ja sowieso. Behörde/Universität paßt völlig, und zwar von der Größe her eine große solche.

Wenn ich die Datierung in der Klageschrift richtig im Kopf habe, dann dürfte der Kippunkt so vor 2, 3 Jahren gelegen haben.
Da hätte dann eine Fraktion des tiefen Staates sich die Firma anscheinend zurückgeholt, wenn man mal in diese Richtung spekulieren will. Vorbereitung von "Hillary's coronation"? - die dann schiefging. Drum das Bekanntwerden des Nachklapps mit Damore - vor 1, 2 Jahren wäre der vermutlich sang- und klanglos abgebügelt worden.

Ich sehe es jedenfalls als einen Versuch, aus Google einen "aktiven Newsverbreiter" zu machen, d.h. weniger Recherche-/retrieved information-Bereitstellung, mehr Zwangsfütterung mit "gerade Angesagtem". Und dies strikt unter der Dunstglocke von "Google Werten", oder wie man das nennen soll, jedenfalls politisch das Programm der Clintonites (die Köpfe sind sicher andere, aber ich benenne die nach ihrer Frontfrau mal so) linear fortführend.

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Mit grossen Konzernen habe ich jetzt so ein wenig Erfahrung.

Ohne das geschilderte Szenario verwerfen zu wollen, habe ich eine nach meiner Lebenserfahrung wahrscheinlichere Erklärung: Das Top-Management hat auf öffentlichen Druck und vielleicht tlw. sogar eigener Überzeugung "Diversity" ausgerufen. Und das - wie üblich - in die Hände von "Spezialisten" gegeben. Woher kommen die? Aus den Safe Spaces der sozial- und kulturwissenschaftlichen Studiengänge. Die tun, was sie gelernt und als richtig erkannt haben.

Bang, the shit hits the fan. Mehr braucht´s nicht. Techniker (Softwareingenieure sind Techniker) sind dagegen ziemlich hilflos, die hatten es nie mit politischen Kreuzzüglern zu tun.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Strukturen wie an einer Uni verwundern jettz nicht. Beide Gründer haben Google aus der Hochschule heraus gegründet. Die kennen nichts anderes. Es passierte das was der Don schon vor einigen Jahren gesagt hatte: Die SJWs entern profitable Unternehmen und zecken sich ein. Github ist ja auch so ein Fall. Das dumme ist daß die Medien mit den SJWs marschieren und so einen öffentlichen Druck aufbauen da mitzumachen.

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Ich poste jetzt doch mal einen Link hier, auch wenn das dem Hausherrn etwas lästig ist: https://wikileaks.org/google-is-not-what-it-seems/ Fand ich sehr interessant.

Was die SJWs in Unternehmen angeht: ich denke, solche Tendenzen gibt es in allen größeren Unternehmen, das fängt beim "Beauftragten"-Unwesen ein, dem gerade die Deutschen so verfallen sind, und hört bei irgendwelchen komischen Diversity-Richtlinien nicht auf.

Allein: wenn man sich mal so durch die Klageschrift klickt und sieht, was da alles bei Google läuft, bekommt man schnell den Eindruck, dass es da so viel Kurse, Programme, Richtlinien, Seminare, Förderungen, usw. gibt, dass man sich fragt, wann die Mitarbeiter da eigentlich arbeiten. Und der an den Furor religiöser Fundamentalisten erinnernde Tonfall in den Emails hat schon auch eine besondere Qualität.
Es mag sein, dass Großunternehmen wie auch eher chaotische öffentlich-rechtliche Organisationen wie Universitäten hier besonders anfällig sind, weil man dort diese ganzen im Grunde parasitären Dinge besser wegstecken kann und es auch leichter ist, Verantwortung von sich zu schieben.

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Die SJWs entern profitable Unternehmen und zecken sich ein.
Man kann es so auf den Punkt bringen.
Was ich sehe, ist, daß da offenbar Versorgungsposten verteilt werden (Leistung spielt eine untergeordnete oder keine Rolle).
Techniker (Softwareingenieure sind Techniker) sind dagegen ziemlich hilflos, die hatten es nie mit politischen Kreuzzüglern zu tun.
Man denke an die Piratenpartei, da hatten sie schon.
Das war allerdings keine solche Bounty wie eine ausgewachsene, auch ohne Weiterentwicklung viel Geld verdienende Firma wie Google.
daß die Medien mit den SJWs marschieren
Die sind schon länger in der Hand dieser Fraktion.

Alles in allem sehe ich den Versuch, eine Art neue Hohepriesterklasse mit Pfründen zu etablieren, eine Art Glaubensbehörde, die darüber wacht, daß niemand was anderes sagt als daß die Welt eckig ist. Eine protestantische Version von Theokratie, allerdings in säkularisiert.

Das Top-Management hat auf öffentlichen Druck und vielleicht tlw. sogar eigener Überzeugung "Diversity" ausgerufen. Und das - wie üblich - in die Hände von "Spezialisten" gegeben.
So wird es wohl gewesen sein, aber daß nun gerade solche "Spezialisten" bereitstanden, ist aber ein dummer Zufall aber auch. Und daß die GF den Schwenk zu "Versorgungsposten für SJW" nicht aufhalten will oder nicht begreift, ist sicher auch Zufall.
Ich glaube eher, die GF will aus einer Technikfirma eine Art Kirche machen, oder jedenfalls einen politischen Player. Sie wollen beeinflussen, nicht mehr nur analysieren.

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"Ich glaube eher, die GF will aus einer Technikfirma eine Art Kirche machen, oder jedenfalls einen politischen Player."

Ich glaube das noch nicht mal. Die sehen einfach, mit welcher Grundeinstellung die meisten Leute aus den Unis kommen. Und passen ihre Firmenkultur entsprechend an. Hinzu kommt, dass Leute mit anderen Auffassungen heute ja nicht mehr Leute mit anderen Auffassungen sind.

Sondern das personifizierte Böse. Damit konfrontiert, würde ich als zuständiger Manager vielleicht auch beschliessen, meine Firmenkultur nach der Mehrheitsmeinung junger Leute auszurichten, die für mich arbeiten sollen. Da geht´s um Produktivität, für die sind Menschen, die sich wechselseitig verabscheuen, eher hinderlich.

So ist das, wenn Religion in westlichen Staaten verschwindet :-). Irgendeinen Ersatz brauchen die meisten Menschen denn doch, daher die Verschmelzung von politischer Überzeugung und personaler Identität (in meiner Jugend noch streng getrennte Sphären).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ob es sich aber wirklich auf Dauer rechnet, wenn man einen Haufen Leute mit sich rumschleppt, die vielleicht für manche Mitarbeiter den Wohlfühlfaktor erhöhen, die aber produktiv nichts beitragen sondern sogar Produktivität vernichten, indem sie Aufmerksamkeit binden?
Ich bekomme ohnehin immer öfter den Eindruck, dass die Lautstärke und Bestimmtheit des Auftretens solcher Leute davon ablenkt, dass die große Mehrheit eher mitläuft, das "irgendwie" gut findet, aber auch gut ohne leben könnte.

Und auch bei diesen ganzen "geholfenen" Gruppen gibt es nach meiner Wahrnehmung immer mehr, die es statt haben, quasi kraft Geburt (wegen Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung) als allein lebensunfähige Behinderte mit Rundum-Bepuschelbedarf behandelt zu werden.

Grad bei Dienstleistern oder Beratern stößt mir das auch sauer auf. Wenn z.B. eine McKinsey oder BCG mit ihren komischen Programmen wirbt, finde ich das eher abstoßend. Ich zahle nämlich 3000 EUR Tagessatz und mehr, weil ich richtig gute Leute will, und da ist es mir egal wie die aussehen oder welches Geschlecht die haben. Müsste ich den Verdacht haben, und solche Werbung weckt eben diesen, dass da Personen aus anderen Gründen als der Leistung gepuscht werden, würde ich die schlicht nicht buchen. Schlimm genug, dass die Berater einem immer wieder auszubildende Jungschneidige mit GanzohnePlan unterschieben.

Passt jetzt vielleicht nicht 100% auf Google, aber die Idee sollte klar sein. Irgendwann muss man halt Leistung bringen und aufhören, Dinge mit Geschlecht, Hautfarbe oder einer schweren Kindheit zu entschuldigen, oder immer nur Medaillen als "auch-Sieger" für die bloße Teilnahme am Leben einzusammeln.

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Die sehen einfach, mit welcher Grundeinstellung die meisten Leute aus den Unis kommen. Und passen ihre Firmenkultur entsprechend an. ... Da geht´s um Produktivität, für die sind Menschen, die sich wechselseitig verabscheuen, eher hinderlich.
So kann sich das das mittlere Management zurechtrationalisieren, aber als Grund für eine Stellennichtbesetzung durch einen bisherigen Mitarbeiter, und dafür Jahre warten, bis ein neuer, "ins neue Profil passender" mal auftaucht, taugt das mE nicht.
Ich halte diese Personalpolitik für disruptiv, firmenverändernd.
Daß sich Firmen im Laufe der Zeit verändern (müssen) - geschenkt.
Aber so?

@greenbowlerhat: danke für den Link.
Es spricht also alles dafür, daß der Zusammenhang mit der Politik ein enger war und ist.

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Ob es sich aber wirklich auf Dauer rechnet
Google hat ein weitgehendes Monopol, und auf diesem Polster - das ist mindestens so ein Selbstläufer wie Steuer, eher noch besser - ist gut ausruhen, da kann man sich mit politischem Missionieren viel befassen, weil nur noch etwas Verwaltungsarbeit zu tun ist, und in der Technik nur noch Routine und ein bißchen Wartung.
Es ist mE eine Firma im Niedergang.
Aber sie hat keinen Konkurrenten bzw. möglichen Nachfolger.

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Google hat *jetzt* ein Monopol. Ob sie es halten können steht auf einen anderen Blatt. Erinnert sich noch wer an Altavista? Das war der Platzhirsch als Page&Brin ihre Suchmaschine online gehen ließen.
Oder Aol, Yahoo. Was ist aus Big Blue geworden? Wo ist DEC? SUN? Was macht Cray überhaupt noch?
Die Branche ist sehr volatil. Die Chinesen haben statt Google Baidu, die Russen Yandex. Nur weil Europa nix auf die Beine bekommt heißt es nicht daß es keine Änderungen geben kann. Und Deutschland kann nur verbieten ;-))

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Erinnert sich noch wer an Altavista?
Oh ja, sehr gut.
Die Branche ist sehr volatil.
Hmmm, ich finde sie ist langsamer geworden. Defacto-Monopole konnten sich verfestigen, und politisch absichern. Die fröhlichen Bastler-und-Macher-Zeiten sind lange vorbei.
Man knabbert an den höheren Komplexitäten der Kommunikation, liefert immer mehr "gläserne User", und betreibt Gesinnungsprüfung.

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Leider habe ich eine Karte zu viel.
Diese berechtigt zum Eintritt beim Auftritt vom Don im Reichshauptslum am Freitagabend.

Wer Interesse hat, den Kerl mal live zu sehen, möge schreiben an viktorfriedrichmarthaminusviktorfriedrichmartha
at webpunktde

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Ich kann auch noch eine Karte abtreten, ticket1901@alphafrau.de
Die Veranstaltung ist übermorgen, Freitag, 19 Uhr. Eintritt kostet 10 €. Das Ticket ist eine PDF-Datei mit Strichcode und kann flugs per E-Mail oder Messenger (Whatsapp etc.) verschickt werden.

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Nun gut, wenn hier kein Interesse besteht an der Eintrittskarte, werde ich sie wohl an die Gegendemonstranten weitergeben müssen..

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Molinero,
versuches Sie es doch bei den Stützen. Für mich wäre ein Besuch auf der bewohnten Müllkippe eine Reise von 600km einfach. Zum Tegernsee bin ich mit etwas Training an einem Tag hingeradelt. Außerdem gibts dort besseres Essen & Trinken.

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Wenn Sie nichtmal bereit sind, im Januar 600km herzuradeln, um olle Don live zu sehen, kommen sie ja als wahrer Fan, der sich die Karte verdient hätte, ohnehin nicht in Betracht.

Dann lieber an die Antifa!

(Meine Prognosen:
Das Event wird nicht verlaufen ohne Protest.
Falls es ohne Protest verläuft
- aber so clever schätze ich diejenigen Berliner, in deren Schlipse er trat, nicht ein -
wird der Abend nicht besonders spannend.)

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"... wird der Abend nicht besonders spannend ..."

Soll er wohl auch nicht. Klassischer Fall deutscher Veranstaltungskultur - aufs Podium gesetzt werden Leute, die sich nicht allzu sehr unterscheiden und daher in die Haare geraten.

Weiss nicht, woran das liegt (war nicht immer so). Meine Vermutung: Die heutige Unfähigkeit des "progessiven" Lagers, sich wenigstens noch mit jemandem ausserhalb in eine Debatte zu begeben. Das wird als "sich schmutzig machen" empfunden und vermieden?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Bei eventuell beginnender Saalschlacht bitte ich die
sich heute hier und morgen dort befindlichen Teilnehmer,
auf das Stichwort "Rebellmarkt!"
zur Schildkröttaktik zusammenzufinden..

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"Deutsche Veranstaltungskultur". Thorha, es wird schon so sein, dass Diskutanten gekniffen haben. Auf älteren Ankündigungen finden sich mehr Namen.
Jemand setzt eine Kleinstveranstaltung an (einen Vortrag vor 80 Leuten, was auch immer), führt die Veranstaltung durch und geht nach Hause. Das ist schon besonders, äh, kritisch. Lenken wir uns mit Fernsehtalkshows ab, wenn wir auf role models scharf sind, oder gehen wir zum Thaiboxen, wenn uns Erkenntnis nur bei ordentlich Haue zufliegt.

Aber jetzt mal zu was völlig anderem: Hier dahinter ist Monty Python, das Fußballspiel deutsche Philosophen gegen griechische Philosophen. Gutes Einschlafen! Karl Marx is warming up, looks like he’s going to be a substitution on the German side.

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@molinero
An Saalschlachten glaub ich kaum. Die intellektuelle Reife der Don-Kritiker wird höchstens für Niederkreischen reichen.

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Iiiist das ein schönes Beispiel für den Versuch von Diskussionsverboten. Könnte direkt aus dem SPIEGEL sein.

So, so, eine Studie zu "Islamic Financing" ist also islamophob, weil sie von xyz finanziert wurde. Einen Beleg dafür gibt´s nicht mal auf einer Kritikseite, z.B. hier:
http://islamicbankingblog.de/rechtspopulisten-betreiben-islamic-banking-forschung/

Und Kelle ist irgendwie im "Netzwerk" von Beatrix von Storch, arbeitet also an irgendeinem Thema mit ihr zusammen (vermutlich Anti-Abtreibung) oder ist mit ihr bekannt und hat ihr noch kein Messer in den Bauch gerammt.

Das ist so wunderbar erbärmlich ...

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Hallo Schrotsäge. Vom Müllmann abgesehen rede ich hier mit jedem. Ihre politisch polternde Position hat auch eine Berechtigung.
Aber, Schrotsäge, nach über zehn Jahren Lesegenuss hier (ich folge dem Don neun Jahre und komme von der faz und habe die noch älteren Texte großteils nachgelesen) schulden Sie dem Gastgeber Don Alphonso mehr Respekt als diese Frechheit.

Als Werkzeug lässt er sich nicht gebrauchen.

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Langsam bekommt der Begriff Rechtspopulismus eine positive Konnotation.

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und die Filmbühne Am Steinplatz hätte dankend verzichtet
Ja suuuper Vorschlag, eine Veranstaltung, für die sich kein Veranstalter findet.

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"Daß der Don langsam in diesem Sumpf versinkt, beweist doch diese unsägliche "Podiumsdiskussion""

Nö. Das einzige, was sie beweist, ist, dass man versucht, Massenzuwanderungsgegner, Islamfeinde oder Feminismuskritiker zu Rechtspopulisten zu befördern und damit wahlweise auszugrenzen oder einzuschüchtern.

Ich finde die Methode ja neben albern regelrecht gefährlich, aber das ist nicht mein Problem.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Tu der märkischen Heide einen Gefallen und nimm die Hand aus dem Hosenstall, schrotseuche. Es mieft.

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auf das die filterblase reinlich bleibe.

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nachdem Godwin schon hier vorbeigeschaut hat und wieder weg ist, können wir unter Erwachsenen weiter sprechen - Not so much to add at this point of time.
"Und so zeigte sich schon am äußeren Ablauf und Tonfall, wie angenehm, zivilisiert, intelligent, höflich, unaufgeregt, sachlich, freundlich, vernünftig, strukturiert, beschimpfungsfrei, sauber, hörenswert, nachvollziehbar, nützlich, konstruktiv, interaktiv, inspirativ, verständlich, sprachkorrekt, belehrungsfrei, forderungsfrei, schuldzuweisungsfrei, rational, umgänglich, erwachsen, erzogen, lustig, positiv eine Diskussion verlaufen kann, wenn keine Genderasten anwesend sind."

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Fremdworte für Schrotsaege?
"...angenehm, zivilisiert, intelligent, höflich, unaufgeregt, sachlich, freundlich, vernünftig, strukturiert, beschimpfungsfrei, sauber, hörenswert, nachvollziehbar, nützlich, konstruktiv, interaktiv, inspirativ, verständlich, sprachkorrekt, belehrungsfrei, forderungsfrei, schuldzuweisungsfrei, rational, umgänglich, erwachsen, erzogen, lustig, positiv ..."
.
Siehe den Bericht beim Danisch über Don in Berlin.

oh, ich seh' gerade: da hatte noch jemnand vor mir dieselbe Idee. Macht nix.

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Don hat begleitend dazu die bewohnte Müllkippe in den Sttzen vorgestellt. So aus eigener Erinnerung war Bukarest sauberer.

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vor oder nach der wende?

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In einer gemütlich eingerichteten Kleinkunstvarietéathmosphäre sitzen hundert Leute, hinten an der Bar oder an Tischen, vorne auf Stühlen mit Kellnerbedienung.
Durchschnittsalter um die fünfzig, vierzig Prozent Frauen, ca. fünfundzwanzig Prozent sind journalistisch hier.

Überdurchschnittliche Intelligenz, Kultiviertheit, Einkommen.
Leute, die nicht schon immer "rechts" waren oder auf solche Veranstaltungen gingen.

Auf der Bühne drei Stühle, mit jeweils Schnurmikrophonen, an denen sich die Sektion Sound des Ladens blamierte.

Links nimmt der Don Platz, gekleidet als Klischeebayer - steht ihm ausgesprochen gut mit seiner für norddeutsche Augen ungewöhnlichen Physiognomie.

Seine Erscheinung macht es ziemlich unmöglich, sich vorzustellen, daß derselbe Mann auf einem fragilen Rennrad Alpenpässe hinauf- und gar wieder hinunterfährt.
Torten, Silber und Gemälde glaubt man ihm sofort.

Don spielt die Rolle gut, seine Geschichten könnten etwas pointierter sein, aber mei, daß er so gut spricht, wie er schreibt, kann man nicht erwarten. Eine Rampensau isser nicht; clever, wie er ist, hält er seine öffentlichen Auftritte daher sehr selten.

Die Kelle (symphatisch, Typ Pferdestehlen) in der Mitte mit klassischen CDU-Positionen vor 2005.

Aus dem Publikum kamen nicht konfrontative Fragen, sondern Untermauerung durch teils verzweifelnde persönliche Erlebnisse.

Ein Abend leider ohne Gegenstimmen, die die Podianten vielleicht aus der Reserve hätten locken können, wobei diese lockere Plauderrunde ohne große Spannung oder vertretene Thesen auch kaum geeignet war, irgendeinen Widerspruch zu erregen.

Der ganze Abend verlief sehr unspektakulär.
Fürs zahlende Publikum eigentlich zu wenig, aber das Format richtete sich ja auch mehr an die Medien, was offensichtlich prima geklappt hat.

-

Als Beispiel, daß lange nicht alle "Linken" vertrottelt sind, anbei die Rezension des Abends von bersarin:

https://bersarin.wordpress.com/2018/01/20/fescher-feminist-im-trachtenkleid-und-katholisches-muttertier-don-alphonso-und-birgit-kelle-in-berlin/

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nichts ist langweiliger als ein podium mit menschen, die sich einig sind.

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Welche Spitzengenderistin war denn jetzt geladen und hat gekniffen? Oder sollte man das aus Sorge vom sozialem Tod nicht verbreiten?

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lustig wäres ja gewesen, wennse die helmanne geladen hätten.

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Wenn man abhängig beschäftigt ist, muss eine Frau ja offenkundig stahlharte Eier haben, um sich auf eine Bühne zu stellen, auf der freie Rede gilt. Ganz gleich, wie harmlos und freundlich die Veranstaltung ist oder gerade dann.
Keine Ahnung, welche Hundertschaften vorher gefragt wurden, aber diese junge Dame hatte zugesagt und empfand es dann als gesünder, es sein zu lassen: Link. Sie unterstützt eine Initiative Liberaler Feminismus, für einen "Feminismus ohne Sprechverbote". Soviel dazu.

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Danke Fritz
Die Dame hätte ich jetzt nicht dem genderverstrahlten Lager zugeordnet. Ihre Beiträge bei den Salonkolumnisten sind lesbar und haben einen logische roten Faden. Ich hätte da eher die Starkolumnist*_xen von SpOn oder TAZ erwartet.

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Wenn das stimmt - keine Ahnung, woher fritz die Information hat - dann wäre das ja jemand, mit dem man sich noch normal unterhalten kann. Und damit ganz sicher keine von Wizorek, Sokowski und Konsorten "anerkannte"Feministin. Nach dem Reden mit R. Meyer und Kelle wäre sie eh endgültig exkommuniziert worden.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Bei der gleichen Veranstaltung im Jahr zuvor gab's zu Beginn eine kleine Rede (Video) von einem aufstrebenden Nachwuchsjournalisten, einem Herrn Broder.

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Netzneutraliwas?
Ganz niedlich gemacht, wenn der Klopsbrater die Klopsbrötchen-Neutralität aufgibt und daran erklärt, was Netzneutralität ist: https://www.youtube.com/watch?v=ltzy5vRmN8Q

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Zum ersten Mal seit 1967 sehe ich mich mit der Situation konfrontiert, daß bei einem öffentlichen schriftlichen Beitrag von old Alphonso alle Kommentare verschwunden sind.

Ich bevorzuge saftige Verschwörungstheorien vor banalen Technikausreden.

-

Dabei hat er doch zwei besondere Pointen zur Beschreibung des Görlitzer Parkes zu Berlin garnicht erwähnt.

Auf eine dieser Pointen hat er bewußt verzichtet, was ich ihm oder seinem Redakteur hoch anrechne, die andere ist ihm als Tegernseetourist vielleicht entgangen, weshalb ich sie hier nachliefere:

Dieser Park ist schmal und lang - logisch, er war vorher Bahnhofsgleisgelände.
Am Ende dieser schmalen Länge liegt eine Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Landwehrkanal, rüber nach Treptow.

Am Tag bei Sonnenschein ist diese Brücke ein kreuzberger Postkartenmotiv.
Unter sich die Stadtrundfahrtsschiffe und Freizeitskipper, links die traditionelle Wagenburg Lohmühle, rechts der Park, der erste Besucher meist stark beeindruckt, ist er doch deutschlandweit herausragend in vielerlei Aspekten.

Nachts erwählen sich viele alleinreisende Treptower und Treptowerinnen, bzw. Kreuzberger und Kreuzbergerinnen einen anderen Nachhauseweg als diesen kürzesten, dit könnsemir gloobn.

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Versuchen sie es mal mit der Realität....?
Zu viele Leute haben halt zu viele Illusinen
Lesen sie mal dies

http://www.nachdenkseiten.de/?p=42092

Einfach mal in Ruhe durchlesen, dauert keine 5 Minuten

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Ich hab Putin im Verdacht. Der Don wurde sicher von Wladimir Wladimirowitsch bestochen damit dieser Berlin niederschreibt. Und daß dann die Russen Berlin zum Ramschpreis aufkaufen können.

(Verschwörungstheorie ganz ohne Gras und Alk, nur auf Kaffee)

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Die Kommentarfunktion des Stützenbeitrags ist abgestellt, weil offensichtlich jemand den Server durch Scherzanfragen zu überlasten versucht.
Ansonsten fände ich es angenehm, dass wenn zwischen dreierlei Themen hin- und hergesprungen wird, mit einem Hinweis zu beginnen, wie zur Hölle man gerade darauf kommt, außer dass es auch irgendwas mit Cybercyber ist.

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Nach Dons eigenen Worten steckt hinter dem Kommentarabschalten wohl ein simpler Denial of Service Angriff, also der Versuch, mittels gezielter Massenanfragen den/die Server der FAZ Blogs einfach zu überlasten.

Kein Grund für irgendeine Art von Aufregung, solche Angriffe gehören als Begleiterscheinung der IT-Durchdringung unserer Welt einfach dazu. DoS Angriffe benötigen auch kein IT-Fachwissen, ein paar Skriptkiddies können sowas in einer Stunde aufsetzen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich konstatiere: Es hat eine Verschwörung stattgefunden.

Personen haben sich heimlich verbündet, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Sollte dieses Ziel gewesen sein, sein Blog vorübergehend stillzulegen und tausend Kommentare verschwinden zu lassen, war das eine bisher erfolgreiche Verschwörung.

Was noch fehlt: die gleichnamige Theorie!

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Die Kommentare sind alle da, es sind so an die 900, ich habe nur gwerade haufenweise Stress, beim neuen Beitrag sind auch wieder 100 Kommentare hinten, geben Sie mir halt etwas Zeit,

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DoS
Der user thc meinte kurz vor dem Zusammenbruch (sic!) dort so umfangreich vom Krieg erzählen zu müssen - er war mit James Cook oder zumindest Thomas Cook auf Hawaii (so genau weiß er das nach 55 Jahren Dauerkiffen nicht mehr) - daß sich auch der gutmütigste Server entnervt die Decke über den Kopf zieht.

Und jetzt postuliert er notgedrungen hier, die FAZ hätte behauptet, fernöstliche Mächte steckten hinter der (für den Don natürlich sehr ärgerlichen) Kinderei. Und das, obwohl die Amis doch mindestens genauso pöse sind.

So sind sie halt, die 68er, sie relativieren, wenn sie erstens (wie eigentlich immer) keine Argumente haben und zweitens irgend eine VT oder zumindest einen Rant gegen "den Westen" vom Stapel lassen können.

Aber das ist ja nun auch bald Geschichte und man sollte ihnen daher und auch wegen ihrer schweren Suchterkrankung einen schönen Lebensabend wünschen.

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