Besser aufpassen.

Die nächste Eiszeit wird uns hier am Tegernsee mitsamt all den kleinen Problemen sowieso wegräumen, und dort wieder einen Gletscher sein lassen, wo jetzt noch all die Flüchtlinge aus Deutschland Quartier gefunden haben. Der 13. Geburtstag meiner Bleibe hier, der um diese Zeit ansteht, ist nicht wie die anderen, obwohl sich mal wieder gezeigt hat, wie richtig das alles war: Die Quadratmeterpreise gehen hier in der ganzen Fläche über die 10.000 Euro. Völliger Wahnsinn. Aber andererseits nur logisch angesichts der Seuche, und vielleicht bald noch verständlicher.



Denn in Berlin haben sie die B117-Mutation am 23.12. getestet und jetzt, 17 Tage danach, auch veröffentlicht. Mal ganz abgesehen davon, dass das Zeug auch in anderen nördlichen Regionen Europas (und eventuell auch Salzburg) gut daheim ist, geht man sicher nicht fehl in der Annahme, dass es für Eingrenzungsmassnahmen vielleicht ein klein wenig spät sein könnte. die bisherige Inzidenz ist belanglos, wenn die hochansteckende Variante dabei ist: Da dauert es nur ein paar Wochen, und man hat Zustände wie in London. Und Berlin hat nun mal schon vorher gezeigt, dass es einfach njcht angemessen reagieren kann. Die Schreckensmeldungen vom Februar werden jetzt gemacht, ohne dass es von den Verantwortlichen, die Schulen öffnen wollen, voll verstanden wird. Das muss man so, ohne dass es dramatisierend wäre, ernüchtert anerkennen.



Es sind halt die kleinen Dinge: Wer mit Schmierereien, alltäglichem Klau und Dreck nicht fertig wird, müsste sich schon sehr ändern, um eine schnellere Seuche zu beherrschen. Helfen könnte da eher noch eine Mauer, aber wie man bei der 15km-Regelung schon sieht - Geltungsbereich ab Landesgrenze - will man dort keinen Stress.Und kein antiberliner Bollwerk. Es bleibt ein wenig die Hoffnung, dass die Welle woanders ein paar Wochen später kommt: Angesichts der Existenz von Impfstoffen kann das sehr wichtig werden. Ich persönlich bin bis hierher mit meinem Risikomanagement gut durchgekommen, und würde es auch gern so weiter halten. Es ist hier sicher leichter. Aber Garantien gibt es nicht, und daheim an der Donau wohne ich gerade keine 100 Meter von einem an und für sich gut gesicherten und trotzdem voll betroffenen Altenheim.



Der See hat sich insofern gut gehalten, als dass es bemerkenswert wenige Todesfälle gibt. Es wäre interesant zu wissen, ob das etwas mit den gehobenen Lebensumständen zu tun hat, was ich fast annehme: Grosse Wohnungen versprechen wie viel Frischluft weniger Aerosole. Man muss aufpassen und wachsam bleiben, aber weiter fliehen kann ich jetzt auch nicht mehr. Wäre ich in Berlin, ich würde so schnell wie möglich hierher gehen, am besten in ein vergessenes Tal oder auf einen Berg, und abwarten. Distanz ist dort viel einfacher. Und weil die Leute viel älter sind und wissen, wie gut das Leben sein kann, passen sie auch besser auf.

Freitag, 8. Januar 2021, 23:27, von donalphons | |comment

 
Nachdem der Covid einen Teil der Familie (mich eingeschlossen) im letzten Frühjahr heimsuchte kann ich da etwas beisteuern. Es ist *kein* Todesurteil und auch hochbetagte (>80J) können das ohne bleibende Blessuren wegstecken. Die aktuelle Panik dazu kann ich nicht teilen. Die Grippe 17/18 hat mich stärker gebeutelt.
Es ist auch im Bekanntenkreis so daß es eigentlich nur harmlose Verläufe der Krankheit gab. Die Panik bezüglich der Sterbefälle kann ich mit Covid nicht begründen.
Trotzdem, eine Viruserkrankung kann ganz schön heftig sein. Aber Covid scheint mir jetzt kein Ausreiser bei den ganzen rumschwirrenden Viren zu sein.

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Wer ebenfalls etwas gegen evtl. aufkommende Panik tun möchte, kann sich den neuesten, wie immer sehr sachlichen und hervorragend recherchierten Beitrag von Gunnar Jeschke beim Freitag durchlesen (nicht verlinkt). Auch einige der Kommentare dazu sind sehr interessant.

Sehr verwunderlich, daß er dort noch schreiben darf (es werden, wie fast überall, grade wieder mal massiv auch langjährige accounts gelöscht) aber Perlenfunde an unerwarteten Orten sind immer umso erfreulicher.

Bedachtes und rücksichtsvolles Verhalten ist (und war) schon immer wichtig und richtig, schließlich gibt es (und wird es immer geben) jede Menge potentiell gefährliche Krankheitserreger aller Art.

Angst - und erst recht ihre Steigerungsform Panik- sind aber grade in solchen Bezügen nicht nur schlechte Ratgeber sondern auch risiko-verstärkende Faktoren wegen ihrer erwiesenen Schwächung des menschlichen Immunsystems.

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Haben Sie den Eindruck, Frau L., dass Angst bei der Chose eine nennenswerte Rolle spielt?* Formeln wie 'Angst und Panik' werden gern genommen, wenn jemand abgewertet werden soll. Ich höre so was von Linken wie Rechten in lokalen Foren, wo es jeweils dem anderen zu bestimmten Themen unterstellt wird.

Du hättest gern einen seriösen Rechtsstaat? Dann hast du bloß Angst, was neues auszuprobieren! Du versuchst niemanden anzustecken? Du hast bloß Angst, mein Freund! Du fährst selten als Geisterfahrer auf der Autobahn? Hast wohl Angst?

Mal allgemein gesagt: Sobald eine Phrase zum Inhalt wird, kann man's vergessen. Angst und Panik hier, Hass und Hetze da, mir fehlt da der antifaschistische Schutzwall gegen Floskelei.

*Abgesehen davon, dass Angst eine natürliche, gesunde Regung ist, die eine Funktion erfüllt. Ich kann auch nicht ausschließen, dass es Leute gibt, die wegen der Seuche Panik schieben, ich wüsste aber keinen. Neulich hat jemand erwähnt, dass alte Menschen in Pflegeheimen verängstigt werden, weil ihnen 'Angst gemacht wird'.

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Ja, den Eindruck habe ich, Fritz. Es gibt z. B. ältere Familienmitglieder, die sich schon seit dem Frühjahr deshalb komplett abgeschottet haben und unter dieser Abschottung extrem leiden. Angst haben sie trotzdem immer noch.

Auch sehe ich Leute, die z. B. sogar alleine im Auto, alleine auf einem Fahrrad oder alleine beim Wandern/Spazierengehen in freier Natur Masken tragen. Ohne andere Menschen in zig und mehr Metern Umkreis.

Natürlich ist und hat Angst eine evolutionäre Funktion und ist oft lebensrettend, wo es um echte Gefahren diverser Art geht.
Wo Ängste ohne reale Grundlage und in extremer Form ent- und fortbestehen, nennt man sie Phobien.

Eine gewisse "Angst" im Sinne von Vorsicht gegenüber Krankheitserregern ist m. E. sinnvoll, solange sie in Relation zur tatsächlichen Gefährlichkeit des jeweiligen Erregers und des individuellen und situativen Infektionsrisikos steht.

Bezüglich Covid19 sind o. g. Beispiele m. E. nicht verhältnismäßig sondern bezeugen eine unangebrachte, übertriebene Angst bis Panik/Phobie, die vorsätzlich initiiert wurde und weiterhin wird.
Inklusive potentieller Schäden/Spätfolgen für das Immunsystem der betroffenen Individuen, ihre psychische wie auch die gesamtgesellschaftliche Situation (Angst erzeugt u. a. ein erhöhtes Aggressions-Level).

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Sie sind ein, zwei Jahre jünger und deutlich fitter als ich. Trotzdem holt Gevatter Hein uns viel früher als der (sicher zu erwartende) Gletscher.

Die asiatischeren Abstände und vielleicht auch Masken haben einige Erkältungen und Infektionen verhindert. Wie steht es mit anderen Krankheiten? Manch vorzeitige Hüft- oder Knieoperation unterblieb und manche notwendige Behandlung. Darmspiegelung ab 50 alle paar Jahre liebe Mitleser?

Einige Gedanken mache ich mir um Kinder und Jugendliche. Tagesablauf eines Schülers erfordert einiges an erlernter, gewohnter Disziplin. Durchaus vergleichbar mit dem Anstieg des Radfahrers auf die Neureuth.
Ob die wieder in ihren Trott reinkommen?

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Duck and Cover
Schön, wenn es glimpflich abläuft, die meisten Infektionen übersteht man ganz ordentlich. Aber in meinem Bekanntenkreis hat es auch drei Todesfälle mit COVID gegeben.

Ich bleibe sehr vorsichtig und bin froh, mit einem sehr geliebten Menschen zusammen zu sein.
Geduld...
Bleiben Sie auch alle gesund!

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Als ich als Kleinkind anfing zu klettern, demontierten meine Eltern sämtliche Fenstergriffe, damit meine Höhenluftversuche nicht unten auf der Fahrbahn vorm Haus endeten, erinnert sich Frauke Amgelin.
Sollte man heute auch wieder machen - und die Fenster GESCHLOSSEN halten. Tja und was ist mit den Keimen? Die opfere ich auf dem Hausaltar. Ach, Sie haben sowas gar nicht mehr? Nicht weiter schlimm: Stellen Sie auf jede Ihrer Stereoanlagenboxen eine große Silbersauciere (Volumen je etwa ein Liter), füllen diese täglich mit dem Desinfektionsalkoholgemisch auf und lassen Ihre Lärmmaschine ordentlich (Sie wissen schon foto2.inbox.lv/3bs/1/2.mp4 et al.) dröhnen, auf dass die Flüssigkeit kabbelig Wellen schlägt. Technikfreaks können auch ein Ultraschallreinigungsbadbecken zum nämlichen Behufe einsetzen - Bingo!

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Eine gute Box vibriert nicht. Aber ich höre auch eher wenig Techno.
Ein Kühlschrank o ä ginge eher . . . .

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Waschmaschin! Waschmaschin!
Damit kriegt man Erdbebensimulationen hin!

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Unvergessen auch die flatternden Hosenbeine bei einem Motörhead-Konzert, als ich mich vor den Lautsprecherturm stellte.
Die Bässe hatten richtig Schalldruck.

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Das mit der Waschmaschine kenne ich auch. Beim Einzug 1997 in die Eigentumswohnung eine Miele 807 angeschafft. Unterbau-Ausstattung. 20 Jahre später fängt das Ding an zu schlagen und sich im Unterbau zu bewegen.
Den Miele-Händler von 97 angerufen, Diagnose: die Dämpfer der Trommel sind fertig, der Kunststoff-Kanal für den Waschmittel-Zulauf ist porös, Reparatur ca. 500 Euro.
Beim Miele-Händler für 960 Euro eine neue Maschine (inkl. Altgerät-Entsorgung und Neugerät-Montage) bestellt. Maschine wird eingebaut, nach zwei Waschgängen fällt das Gerät aus. Miele-Händler spielt neue Software auf, Maschine fällt wieder aus.
Die nächste Untersuchung ergibt, dass zwischen dem Zulauf-Sensor und dem Ablauf-Sensor eine zu große Differenz besteht. Da der Ablauf-Filter keine Verstopfung vorzuweisen hatte, meinte der Miele-Mechanicus, die langen Haare unseres Haushundes ( ein 10 kg Podengo portugues pequeno) wäre die Ursache.
Der wird aber in der Maschine nicht gewaschen und seine Wintermäntel sehr selten. Anders gesagt: Die Weltfirma aus Ostwestfalen haut Maschinen´raus, die ihren 807 nicht das Spülwasser reichen können.

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Das mit der Waschmaschine kenne ich auch. Beim Einzug 1997 in die Eigentumswohnung eine Miele 807 angeschafft. Unterbau-Ausstattung. 20 Jahre später fängt das Ding an zu schlagen und sich im Unterbau zu bewegen.
Den Miele-Händler von 97 angerufen, Diagnose: die Dämpfer der Trommel sind fertig, der Kunststoff-Kanal für den Waschmittel-Zulauf ist porös, Reparatur ca. 500 Euro.
Beim Miele-Händler für 960 Euro eine neue Maschine (inkl. Altgerät-Entsorgung und Neugerät-Montage) bestellt. Maschine wird eingebaut, nach zwei Waschgängen fällt das Gerät aus. Miele-Händler spielt neue Software auf, Maschine fällt wieder aus.
Die nächste Untersuchung ergibt, dass zwischen dem Zulauf-Sensor und dem Ablauf-Sensor eine zu große Differenz besteht. Da der Ablauf-Filter keine Verstopfung vorzuweisen hatte, meinte der Miele-Mechanicus, die langen Haare unseres Haushundes ( ein 10 kg Podengo portugues pequeno) wäre die Ursache.
Der wird aber in der Maschine nicht gewaschen und seine Wintermäntel sehr selten. Anders gesagt: Die Weltfirma aus Ostwestfalen haut Maschinen´raus, die ihren 807 nicht das Spülwasser reichen können.

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Ah je, allzuviel Elektronik dürfen Waschmaschinen einfach nicht enthalten, wenn sie zuverlässig funktionieren sollen.

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Heroes
der Gehirnwäscheflüchtlingshilfe
können nicht alle Dummköpfe vor sich
selber schützen. Viele müssen,
auf Nimmerwiedersehen, dahintreiben,
im Meer der Formelsätze.

Oder, in der Wüste der
Standantworten umherirren.
(ohne das sich ein Kamel blicken läßt)

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Ja, wir müssen aufpassen!
.... nicht nur vor der Seuche, sondern vor allem vor denen, die die Seuche benutzen, um den Bürger wie weiland im Kommunismus zu knechten.
Es gab 1917 im November die "große sozialistische Oktoberrevolution" (ein Putsch - keine Revolution!, es gab 1933 den Reichstagbrand und nun gab es den "Sturm auf das Capitol".... 3 Ereignisse, die viele Gemeinsamkeiten haben .... Warum sehen (oder wollen wir nicht sehen?) die Zeichen der Zeit?

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Pff, "aufpassen"... so ähnlich wie "ein bißchen schwanger"?
Die Strukturen für die nächste Entladung sind gelegt - nach den Lockdowns gibt es Millionen Arbeitslose ohne Aussichten, weil X Branchen und sämtliche Kleinkrämer "abserviert" wurden, der Politikbetrieb läuft nur noch virtuell (die Parlamente haben sich durch die Lockdowns selbst illegalisiert) und, wie man an Trumps Twitter-Account sieht, von heute auf morgen ausknipsbar, - die "ganz große Koalition" hängt momentan am Gängelband von BigTech, das die Presse ersetzt hat. Und das sind Monopole. Und Pressemonopole waren schon immer gut für die ganz unverfrorene Propaganda - für den nächsten Krieg.

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Die Zeichen der Zeit sind nicht übersehbar.
„Was tun“ sprach Zeus...
Ein Ergebnis der Gloablisierung ist eben auch, dass Entwicklungen global parallel ablaufen.
Die Coronamassnahmen überlebt nun mal ein Konzern wie TUI (mit Staatshilfe) besser als ein Mittelständler wie Siglinde Fischer (Konkurs), auch wenn letzterer meiner Meinung nach das bessere Angebot hatte. Es überlebt auch McDoof und Tonis Ristorante schliesst permanent. Es überlebt Accor und Mövenpick und es schliesst das Hotel zur Post.
Aber das Hotel zur Post hat auch noch nie Parteispenden verbucht oder einen Politiker als Gastredner gebucht bei der jährlichen Vertriebsveranstaltung.

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Die Drive in Schlange beim Burger King Bad Homburg war am letzten Samstag beachtlich. Es ist halt sehr kalt da draußen Mehr Sorgen als der heruntertrainierte Durchschnittskunde, der unter der Woche Wagner Salami Pizza bunkert, macht mir der covid Verlauf UK: 60k/Tag . Da gibt es nicht viel zu diskutieren, es werden die Zahlen des Januars.
Schaurig, aber ebenso vorhersehbar wie die Schlange des Drive In beim Systemgastronomen.

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big tech ist ein grosses wort
das die welt knechtet und manipuliert
solange die keinen zitterwolf töten können sind das armleuchter!

der zitterwolf hat den reichstag 33 nicht angezündet
er hat beim rioja sich bei nutten aller art in paris verausgabt
seiner erschöpfung danach wird natürlich nicht gedacht
die war ja wohl schlimmer als der reichstagsbrand

beim sturm aufs capitol hab ich vielen aufgeholfen die gestolpert waren sich an den fensterscheiben verletzt haben ja auch hab ich gestalten immer die hörner ausgerichtet damit sie für die medien immer perfekt im bild waren
ich bin auch der letzte gewesen der gewaltakte verhindert hat - nein ich hab sie noch unterstützt - wo is eine revolution die keine gewaltakte hat?
und mögen sie noch so unsinnig und schwachsinnig sein

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Armstrong:
The Model still shows World War is coming 2025-2027 time period. All this chaos and demand to force China and Russia to comply with this Green Agenda is only pushing both of them together against the West.

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Ich glaube, dass ein grösserer Krieg genauso wenig Ähnlichkeit mit den früheren hat wie WW 2 mit den napoleonischen Kriegen.
Es geht heute um andere Infrastruktur als vor 80 Jahren und es bedarf keiner Bomben, um ein Land stillzulegen und zu schädigen. Es braucht lediglich ein paar Computerviren, die sozusagen die Neutronenbombe weitergedacht sind.
Ob das jetzt aus persönlicher Sicht eine gute oder schlechte Nachrricht ist, sei mal dahingestellt.

Da unsere Ämter noch auf Bleistiftbasis arbeiten, wird zumindest einiges weiter funktionieren.

Die Umstellung der Häuser auf smart (inkl. Stromzähler) halte ich an der Stelle für wenig durchdacht. Glücklich ist der Kaminofenbesitzer.

Man kann aber auch die Auffassung haben, dass der Wirtschaftskrieg längst läuft. Die Fronten sind unklar, aber der fallende Ölpreis bringt klare Verlierer hervor. Fracking lässt sich an- und abstellen. Ölquellen in Russland und im arabischen Raum müssen produzieren (oder ein Teil des Öls im Boden ist unwiderruflich verloren).

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Och, wir bleiben als Technikmuseum für die Chinesen bestehen. Ganz sicher.
Und das Öl nehmen die Chinesen gerne ab. Man sollte sich von dem Gedanken Lösen daß Europa noch eine besondere Rolle spielt. Es ist der schrullige Onkel den man noch gewähren lässt.

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Ich glaube, dass ein grösserer Krieg genauso wenig Ähnlichkeit mit den früheren hat wie WW 2 mit den napoleonischen Kriegen.
Davon kann man sicher ausgehen - das ist eine realistische Erwartung.
Man kann aber auch die Auffassung haben, dass der Wirtschaftskrieg längst läuft.
Der läuft mE immer, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Mir sind die politischen Verwerfungen nicht geheuer, die durch den Propagandaapparat erzeugt werden.
Ich meine, es bauen sich allmählich Spannungen auf.

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Man sollte sich von dem Gedanken Lösen daß Europa noch eine besondere Rolle spielt
Europa ist eine Weltgegend, die immer ihre Besonderheiten behalten wird, wie andere Weltgegenden auch. Was "Macht" angeht, eine Großmacht wird da auch mit "Vereinigten Staaten von Europa" nicht draus, denn es ist ein Puffergebiet zwischen Rußland und Amerika; wenn die Reichweite abnimmt, zwischen England und Rußland.
Und es hat den weitesten Süden von allen Weltgegenden: den Muslimgürtel und Afrika. China hat kaum Süden - aus Indochina und Australien lassen sich keine Massen nach Norden pumpen.

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Was richtig gut getan hat die letzten 2-3 Wochen: Tageszeitungen, Radio und TV weitestgehend ignorieren. Kann ich nur empfehlen.
Und dazu etwas Sonne im verschneiten Hintertaunus.

Covid bricht uns nicht das Genick; da gibt´s genug andere Themen, über die man/frau sich größere Sorgen machen muss.

Happy (belated) new year, everyone!

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Oh, das ist eine Strategie, die ich seit einiger Zeit verfolge. Zeitungen raus, zuletzt die FAS abbestellt. Fernseher ist weg. Nachrichten im Radio nur, wenn ich gerade mal nicht aufpasse. Im Internet lese ich die AZ, das ist hier in München eigentlich Boulevard, hat aber die Lokalnachrichten, die sind interessant und lesenswert, weil eben noch handwerklicher Journalismus. Ansonsten mal hier und da was, SPON tu ich mir aber auch nicht an, die Springer-Ecke auch nicht, da ändert auch der Bilder-und Silberkannen-Beschaffungsjournalismus des Hausherrn nichts. Sonst nur Fachliches.

Es geht mir gut, ich erfreue mich bester geistiger Gesundheit, und so ein "Nachrichtenfasten" verbessert auch die Fähigkeit zur Differenzierung, ähnlich wie beim Fasten der Geschmacks- und Geruchssinn plötzlich feiner werden und uns melden, wo wir mit künstlichem Zeug gefüttert werden, und ein natürlicher Ekel eintritt. Den ich mittlerweile spontan auch entwickle, begegnet mir mal ein MSM Nachrichtenformat.

Nur politische Diskussionen werden schwer, weil man mit Menschen, deren Welt nur aus Gewissheiten besteht und nicht aus eigener Anschauung oder gar Quellenlektüre, nicht wirklich diskutieren kann. Aber mei.

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So ganz ohne mag ich nicht sein. Fernsehen habenwir schon vor einigen Jahren abgeschafft, das Abo der FAZ ebenfalls, Spiegel, Focus etc mag ich nicht mal als Gratisexemplar lesen. NZZ habe ich letztlich ebensowie den Spectator nach wenigen Wochen wieder abbestellt, undsee Lokalzeitung ist zu dürftig und bei Welt online hat mich die Moderation der Kommentare genervt. Als dann das zweite Mal eine Kontosperrung ob eines (harmlosen) Kommentars kam, flog das Abo raus.

Ich lese aber noch NZZ daily briefing, freie Artikel bei Welt, manchmal Faz und Bild und realclearpolitics. Daneben Fachpresse und Fachkommentare und dutzende Marktberichte (die immer politischer werden). Ganz ohne geht es beruflich nicht.

Ich habe aber den Konsum mit Ende der Abos reduziert und das bessert die Laune merklich.

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Als Rentner hat man ja mehr Muße und deswegen lese ich noch ZON, Faz, SPON, NZZ, Standard, Volkskrant und solche Sachen. Aber meistens nur die Überschriften. Informieren tue ich mich bei Nachdenkseiten, Infosperber, Multipolar, Rubikon, Theblogcat und Publikumsrat. Man merkt dann schnell, wie die Tagespresse orchestriert ist. Altersdurchschnitt von C-Opfern über 80 Jahre?- Schnell ein Bericht über - einzelne - junge Opfer. Unzureichende Tests der Impfstoffe. Prof. Dr. Sowieso: alles in Ordnung. Maske wirkungslos?-Maske ist nötig, sofern FFP2.
Es ist sehr interessant. Als Normalbürger hat man keine Chance, diesem Trommelfeuer zu entkommen. Also glaubt man keinem mehr. Und wird daher konditioniert, den Anordnungen der Merkels, Söders und Wielers zu folgen. Weil es keine systematische gegen-Presse gibt.
Und wenn sich 100.000 Leute aufmachen, um gegen die Sache zu demonstrieren, stellt man ihnen ein paar Kasper mit Reichsflagge zur Seite und - zupp - alle sind ab sofort Nazis. Steht so in der Zeitung.
Im Hintergrund läuft etwas anderes: die Zerlegung des kleinen Mittelstands, jener Bevölkerungsgruppe, die früher noch so etwas wie Eigenkapital kannte. Das ist jetzt verdampft und sie dürfen sich hinten anstellen bei den Amazons, Lieferandos, Zalandos. Nennen sie noch eine Automobil ihr Eigen, dürfen sie es für Uber abjuckeln. Der pleitegegangene Taxiunternehmer holt sich auch eine Rostlaube und gurkt bei der Transportkrake mit.
So werden wir zur "nivellierten Leistungsgesellschaft frei nach Schelsky. Nur das Niveau ist ganz weit unten.

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Man merkt dann schnell, wie die Tagespresse orchestriert ist.
Das ist auf alle Fälle lohnend, das genauer einschätzen zu lernen, durch distanziertere Beobachtung.
Indes, ich halte mich weitgehend davon fern, weil mich die Monothematik "Corona" und der inzwischen erreichte Propagandabrüllfaktor stört.

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Entschuldigung: Es muss heißen "nivellierte Mittelstandsgesellschaft". Als studierter Salonbolschewist möchte ich bemerken: Karl Marx hätte ihn als Bourgeoisdoktrinär bezeichnet. Aber da liefen in der Nachkriegs-Sozialwissenschaft noch andere Schlauberger herum. Z.B. Karl-Otto Hondrich: Demokratisierung und Leistungsgesellschaft. Wir bezeichneten so etwas damals schon als sozialdemokratischen Argumentationsbrei. Kannste nirgends annageln. Geht immer lochaus. Musste aufwischen.

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Mittelstandsgesellschaft ist schon eine Weile her...
(gab es da nicht mal ein Buch "the middle class in middlesized cities"?)

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Söder
Sollte es hier noch irgendwen geben, der Söder für einen rationalen und kanzlertauglichen Menschen hält, verweise ich auf den heutigen Artikel der Welt.
https://w. ww.welt.de/politik/deutschland/article224184408/Corona-Pandemie-Soeder-bringt-Impfpflicht-fuer-Pflegekraefte-ins-Gespraech.html

Die Argumentation ist:
Pflegekräfte sind zwangweise zu impfen, um die Gepflegten zu schützen.

Warum Pflegeheimbewohner, die selbst geimpft werden können, durch ungeimpfte Pflegekräfte gefährdet werden, erschliesst sich mir nicht. Nach Logik könnte dies nur dann der Fall sein, wenn die Impfung wirkungslos ist oder man von einem massenweisen krankheitsbedingten Ausfall des Pflegepersonals bei Nichtimpfung ausgeht. Bei Ersterem wären Impfungen zwecklos, das Letztere scheint mir nicht unterfüttert durch Daten.

Bei einer Zwangsimpfung müsste der Zwingende aus meiner Sicht auch voll umfänglich haftbar sein, statt Hartz 4 anzubieten wenns schiefgeht.

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Das sehe ich genauso buerger und halte den Söder sowieso für einen Politiker, der sehr gefährlich werden kann, wenn man ihm zu viel Macht zuspricht. Und was die Haftung für eventuelle Schäden und Langzeitfolgen betrifft, ist es mir auch unverständlich, dass sie grundsätzlich ausgeschlossen wird. Haften sollte jedoch nicht der gesamte Staat, weil in dem Fall, letztlich der Bürger alles bezahlen muss, sondern zu allererst die Impfstoffhersteller,- und Vertreiber und die Politiker, die eine Impfpflicht befürworten und durchsetzen wollen.

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Söder gruselt mich.
Ich meine, die sind ja alle furchtbar, aber der haut immer noch zusätzlich mit der Faust drauf.

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normalerweise haften die hersteller des impfstoffs
wenn er den normalen weg über die epa durchlaufen hat
der impfstoff von pfizer ist ein besonderer fall
da haftet tatsächlich in teilen der staat

gut wer der erste ist kann auch besondere bedingungen aushandeln
wer der erste ist mag seine windfallprofits einstreichen
aber der erste kann in der masse sehr schnell der letzte sein
und das vermute ich mal wenn der auf -70 grad gekühlt werden muss mit extrem logistischem aufwand

die pfizer-aktie wird von der börse dementsprechend katastrophal niedrig bewertet
und zwar so niedrig das man sie zum kauf empfehlen müsste

(pfizer is biontech macht die finanzierung und logistik und zieht sich die kohle rein wenn es klappt - das sieht leider keine investmentgesellschaft so kgv also kursgewinnverhälnis unterirdisch für amerikanische verhältnisse)

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Ja der Söder ist wirklich gruselig, colorcraze!

Ich finde es ein absolutes Unding, dass die Hersteller nicht für den Impfstoff und die Schäden, die er anrichten kann, haften müssen, rosaline111. Daran, dass sie die Haftung nicht übernehmen wollten, erkennt man m.E., dass sie selbst kein Vertrauen in ihren Impfstoff und die neue Methode haben, denn wenn sie das hätten, könnten sie auch dafür haften. Aber Sie haben Recht damit, dass noch nicht klar ist, ob ihr Konzept langfristig aufgeht.

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Daß die Hersteller nicht haften wollen bei einem durchgepeitschten verkürzten Zulassungsverfahren, ist jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Langzeitschäden könnte man bei langjährigen Tests erkennen, in einem halben oder ganzen Jahr geht das nunmal nicht.
Wenn der Staat soviel "Vertrauen" hat, daß "Abkürzungen" ohne weiteres gangbar sind, weil es auf einige Krüppel nicht ankommt, dann muß er halt auch haften.

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Die Haftung des Staates beschränkt sich auf H4. Mein Schwager kämpft bei jeder neuen Prothese mit der Krankenversicherung, der Druckstellen und Fehlfunktion total egal sind. Als Langzeitkranker fallen Sie schneller durch Raster nach ganz unten als Sie piep sagen können.

Meine Frau hat es erlebt, dass nach einer Grippeimpfung das gesamte geimpfte Personal der Station ausfiel und die Krankenhausleitung dann Druck machte, krank zur Arbeit zu kommen. Insbesondere auf Stationsleitung und Stellvertretung. Hamburger Krankenhaus. Deshalb sind Krankenpfleger eher zögerlich...

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@buerger: Ja, eben.
Den Schaden hat man selber.
Drum will ich mich auf absehbare Zeit nicht impfen lassen.

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«overdudenisiert»
für den ambitionierten
2022-Dudenrevisionisten- / -aktualisateurbedarf

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Gelöscht
Nicht unter den Trollen First Dr. Dean und perfekt57a kommentieren, ich lösche das hier konsequent und Eure Kommentare zwangsweise mit. Don.

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Lustig: "Vorurteile und Stereotypen..." "Covidioten-Hochburg Sachsen...zumal MAN dort Leute...zu verdreschen pflegt"

Aber natürlich Satire, schon klar ;-)

Sehr guter Achgut-Text (Link entschärft):
https://www.ach gut.com/artikel/der_internet_putsch

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In Achgut gibt es keine guten Texte. Schon gar nicht zum Thema "Sächsische Schweiz" oder "Covid-19". Achgut ist einfach eine desinformierende, bräunlich angefönte HetzSeite im Internet, und eigentlich nur interessant für Menschen, die auf Stereotype und Vorurteile gesteigerten Wert legen.

Ratschlag: Einfach ignorieren diesen Dreck!

Es sollte sehr einfach für halbwegs aufgeweckte Zeitgenossen sein, die den massiv erhöhten Anteil von AFD- und NPD-Wählern in weiten Gebieten von Sachsen zu erkennen - und auch den dort kaum weniger massiv eröhten Anteil von Covidioten, welche ein gutes Teil genau dazu beigetragen haben, dass die Covid-19-Lage in Sachsen weitaus schlimmer ist als in Berlin. Die R-Werte waren dank dieser Maßnahmen-Veweigerer höher sogar als im multikulturellen Neukölln, wo sich die Menschen im Vergleich vernünftiger verhalten haben.

Menschen übrigens, die Sie hassen, Frau Langenberg, die Sie nicht verstehen wollen und eigentlich auf den Mond schießen möchten! Die haben sich vernünftiger verhalten. Stellen Sie sich das einmal vor!

In Sachsen: Da tanzt der reinweiße Dorfpöbel zur Melodie "Ein bisschen SARS muss sein!" oder "So ein Tag, so schön wie heute", anlässlich von Höchstinzidenzen, und dieses erfolgreich verhetzte, nicht einmal ansatzweise bürgerlich auftretende sächsische Dreckspack hält sich an keine Auflagen, deren Einhaltung dabei helfen würde, die Epidemie besser zu kontrollieren.

Natürlich nicht alle Sachsen. Rund 2/3 sind völlig vernünftige Zeitgenossen, die Personen wie Weidel und Gauland für fragwürdige, destruktive Geister halten, die Abstand halten von den ganzen Hetzern in den "sozialen" Medien und die eben etwas mehr Gefallen an einer angeblich unerträglich "windelweichen", zentristischen CDU haben (ohne Merz und Mondsüchtige wie HG Maaßen), an Grünen, an SPD oder den demokratischen Sozialisten der Linkspartei, die zwar nicht meinen vollen Respekt haben, aber natürlich harmloser sind als die braunen Horden, die es als "Alternative" dazu gibt.

Sie sehen das halt genau umgekehrt, Frau Langenberg.

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Ignorieren ist bei Trollen angebrachter.

@all: Sorry, hatte den "Doktor" in kurzzeitiger Verwirrung für einen seriösen Kommentator gehalten. Wird nicht nochmal passieren.

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Das sind die Kinder des Lichts denen grad die Definitionshochheit entgleitet.
Witziger find ich die Säuberungen im eigenen Lager so wie grad mit dem Sonneborn. Alter weißer Mann, kann weg.

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Omg, alle müssen in Lockdown und das bunte Haus am Hang 1 gibt den Stalkern Ausgang.

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@fritz: mit lockdown weniger zu tun als mit Haltung statt Hirngebrauch. Jeder halbwegs klare denkende Mensch sieht, dass Grenzbezirke zu Tschechien hohe Inzidenzen haben und Viren keine Politik machen, sondern Politiker Viren zur Durchsetzung ihrer Ideen missbrauchen.

An der Stelle erschreckend, wie die Hufeisentheorie stimmt.

Die Stimmen für Freiheit und Eigenverantwortung sind leise und links wie rechtsaussen ist das Menschenbild das gleiche: das Volk besteht aus unmündigen Doofies, die Vorgaben brauchen mitsamt Belohnung und Strafe. Wenn man schaut, welche IQs sich hier vermehrt haben wie die Karnickel, nähert sich die Wirklichkeit diesem Bild sogar Stück für Stück an....

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Das Eigenverantwortungsbürgertum wohnt meist nicht in Kreuzberger Mietwohnungen, die dann frei werden. Eher in Eigentum, dass im Falles des Ablebens von den Erben an andere Kapitalisten verkauft wird.

In den Mietwohnungen wohnen hochbezahlte Abgeordnete der Grünen (die bleiben wohnen), Journalisten im Freiberuf (ziehen zurück zu Mama nach Aschaffenburg) Werber (die jetzt auch raus müssen, weil sei arbeitslos werden), Kulturschaffende (dito) und ehemalige Yuppies (heute Mitte 40 und frustriert). Die Mietpreise sinken wegen Corona von selbst, nicht wegen der Krankheit, sondern wegen der wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen.

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Deano, nur ganz kurz: rrrrrrrrrrrrächts ist außerhalb deiner Blase keine Beleidigung. Und der Nadsi auch nicht mehr, weil ihr Saudeppen maaslos übertrieben habt.
Nimm deine Pillen wie der Rest der Szene.

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Sorry, hatte den "Doktor" ... Die Entschuldigung ist hiermit angenommen, kann jedem mal passieren.

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Danke, kalchas!

Mit "links" war bis vor vor einiger Zeit bei vielen das Streben nach Gerechtigkeit assoziert, nach gleichen Chancen und Möglichkeiten für alle Bürger und ihre Kinder, die Förderung von Bildung und Aufklärung, Hinterfragung von Hierarchien, Religionskritik, Transparenz, Verteidigung von Meinungs-, Redefreiheit sowie bürgerlicher Rechte insgesamt, auf internationaler Ebene die Achtung des Völkerrechts, etc pp...

In der Realität haben wir jetzt (m. E. Pseudo-) Linke, die die besten Verbündeten globaler Oligarchen sind und deren effektivste (auch Schläger-) Truppen gegen Freiheit, Bürgerrechte, Gerechtigkeit, Aufklärung und alle anderen Werte, die sie angeblich gegen die Mächtigen verteidigen wollten.

Tagesaktuelle Beispiele für die Verachtung angeblicher Linker gegenüber "Abgehängten", "Leugnern" und "Kritikern" obrigkeitlicher Anordnungen, welcher Zusammenhänge auch immer, gibt es mehr als genug.

Zum Fremdschämen (zumindest für Ex-Linke wie mich) ist auch die zunehmende (Selbst-) Entblößung ihrer Wortführer und Mitläufer bezüglich ihrer Blockwart-Mentalität und ihrer extremen Repressions-Phantasien gegenüber jeglichen (auch potentiellen) Abweichlern, die teilweise faschistische Züge aufweisen.

- Inklusive immer offener geäußerten Gulag- und Todeswünschen gegenüber allen, die nicht ihrer Linie folgen, welche der der wirklich Mächtigen entspricht, zu deren Werkzeugen sie sich haben machen lassen.

Viele aus gutgläubiger Naivität und/oder aufgrund politisch-medialer Manipulation. Ein nicht allzu kleiner Teil (wie ich befürchte) aber auch aufgrund von Kalkulationen hinsichtlich persönlicher Machtteilhabe- und Resourcen-/Geld-Zugewinne.

Für die "einfachen", normalen Menschen (= alle, die nicht zum Kreis der Über-Mächtigen gehören) sind die Büttel der Möchtegern-Weltherrscher inzwischen immer klarer als das zu erkennen, was sie sind: Heuchler und Verräter.

Klar, daß ihnen das nicht so gut gefällt: Sie möchten sich ja gerne weiterhin einreden können, "die Guten" zu sein.

Was das Festhängen in Meinungsblasen betrifft, empfehle ich jedem als Verhütungsmaßnahme (abgesehen von der Beschäftigung mit Original-Quellen), immer mal wieder über den eignen Tellerrand hinauszuschauen.

Als "Rechter" (bzw., was viel besser passt: als Pragmatiker) lese ich z. B. öfter in der Online-Ausgabe des Freitag, gelegentlich auch der von taz, Zeit, indymedia u. a.
Das ist nicht nur aufschlußreich hinsichtlich der Gedanken- (im Fall des Globalisten-Flaggschiffs ZON auch Planungs-) welt politischer Gegner sondern ebenso in Bezug auf so positive (wie seltene) Überraschungen wirklich interessanter Text-"Perlen"-Funde (ob in Artikeln oder, häufiger, Leser-Kommentaren).

Mit in alle Richtungen offenen Augen läßt sich die Realität besser erkennen und die gewinnt (frei nach Dushan Wegner et al.) letztenlich immer.

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Er kam als first Quartalsirrer und ging als Quatschbase.

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Die Info-Lage wird jeden Tag schlechter, deswegen bin ich wegen des Neuaufbaus meiner Informationsbasis auch stark am Nachdenken. Solange es ging, habe ich mich über den Deutschlandfunk unmittelbar und über die ZEIT und die FAZ und manchmal auch die SZ in der Bibliothek mittelbar zu informieren versucht. Den Mitte-Rechts-Flügel mit Cicero, Tichy und Achse nehme ich online zur Kenntnis, so auch Politico. Der DLF geht mir inzwischen mit seinem Gender-Sprech doch sehr auf den Keks, und die Bib hat mich ausgesperrt. Meine aktuelle Überlegung geht dahin, ein 13-Wochen-Lockdown-Abo der ZEIT zu bestellen. (Danisch darf das natürlich nicht wissen, wie der Hausherr das sieht, weiß ich nicht.) Ich brauche bei Zeitungen und Büchern einfach auch die Haptik.

Mit gewissen anderen Leuten sitze ich vielleicht im gleichen Boot, aber hoffentlich nicht im selben.

Gruß K

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@Frau Langenberg: Altlinker in dem Sinne bin ich auch, Aufstieg durch Bildung usw.
Johannes Rau gründete die FernUniversität Hagen, um Arbeitnehmern die Uni nach Feierabend zu öffnen.
Der Herr Trittin hinterlies das Dosenpfand, Herr Scholz bleibt für CumEx Gespräche in Erinnerung und zu Habeck fallen mir nur Pferdebilder und zu Baerbock Kobolde ein. Lauterbach tritt täglich in der Talkshow auf (bekommt man da eigentlich Aufwandsentschädigungen? Frage für einen Freund), Nahles hat auch ein Pöstchen und andere arbeiten für Putin.

Echte Linke im Sinne von Aufstieg durch Bildung etc. gibt es nicht mehr, nur noch Toskanalinke und Abgreifer. Es ist schon traurig, wenn im Moment die FDP der einzige Anwalt der Kleingewerbetreibenden ist. Kapitalisten als Interessenvetreter der Frisöre, ziemlich schräg (dass Hofreiter da keinen Bezug zu hat war klar, aber gibt es denn in der SPD keinen mehr, der normale Leute kennt?)

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Das Dosenpfand finde ich so schlecht nicht, mit dem Rest bin ich d'accord. Die letzte Frage sollten Sie vielleicht Frau Esken stellen. Wir sind genauso heimatlos wie die Konservativen, unbehauste Menschen.
Mal ein Tip fürs Wochenende: Merz gewinnt den ersten Durchgang, aber er wird es nicht.

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Das Dosenpfand hat m.E. mit dazu geführt, dass im Wald keine Weissblechdosen, die nach zwei Jahren weggerostet sind, sondern Plastikflaschen rumliegen, die noch in dreissig Jahren da sind.
Ich finde dickere Kunstoffflaschen oder Glasflaschen (Mehrweg) besser als Dosen und Einwegplastik und meine Beobachtung war, dass mit dem Einwegpfand die Einwegflaschen zunahmen, nicht weniger wurden. Und warum die Saftplastikflasche pfandfrei ist und der Tetrapakkarton aus drei oder vier Verbundmaterialien, erschliesst sich mir auch nicht.

Mich stört nicht der Anreiz zur Rückgabe an sich, aber ich finde ihn nicht gut gemacht.

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Zum Ausgang des Wochenendspiels: könnte schon so kommen. Aber wenn Holstein Kiel Bayern besiegt, dann ist alles möglich.

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"vielleicht im gleichen Boot, aber hoffentlich nicht im selben"
Ha! Klasseding, kalchas.

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Mein Mann hat mal ein Zeit lang kostenlose Probe-Abos von LN (= Lübecker Nachrichten) und ZEIT wegen ihrer Formate genutzt um seine Verpackungsmaterial-Bestände für den Vinyl-Versand aufzustocken.
Dafür eigneten sie sich sehr gut.

Gibt´s noch sowas wie Kioske? Falls ich einen in erreichbarer Nähe hätte und Sehnsucht nach haptischen Zeitungserlebnissen, würde ich da regelmäßig was anderes testen.

Für dasselbe Erziehungsprogramm, das einem die ÖR-Medien bis zum Erbrechen um die Ohren hauen (wollen) nochmal einem "unabhängigen" Verlag Geld zu bezahlen, wäre mein Ding nicht.

Preiswerter und von etwa gleichem Informations-Zugewinn-Niveau wäre es da z. B., sich (per Mediathek o. ä.) täglich drei Stunden Titel, Thesen, Temperamente o. ä. zu geben.
Alternativ böte es sich (wegen der Haptik) an, wieder mal eventuell noch vorhandene Alt-Ausgaben zu lesen.

Als Pragmatiker versuche ich, mit der politischen Heimatlosigkeit so umzugehen wie die mütterliche Familie mit den Notunterkünften nach der Pommern-Vertreibung: Auch ein löchriges Dach und windschiefe Wände sind besser als winterliche Übernachtung im Freien.

Sprich: Ich gehöre zu den pöhsen Wählern der Gottseibeiuns-Partei. Sollten CDU oder FDP irgendwann wieder zu Sinnen kommen, würde ich die eventuell auch wählen. Für realistisch halte ich diese Möglichkeit in absehbarer Zeit allerdings nicht.

Mein "Boot" ist sowas wie ein selbstgezimmertes Floß aus stachligen Rosentrieben. Da möchte eh niemand mitfahren ;-)

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@Kalchas
mein Tipp fürs Wochenende: Laschet. Merz wurde schon einmal von Merkel abgesägt. Langt ihm das nicht?

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Röttgen aber auch, nachdem er die NRW-Wahl versemmelt hatte. Zur Strafe bekamen wir Hanni und Nanni. Das muss man Frau Dr. Merkel übel nehmen.

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Ja, wobei Röttgen nur als Spaßkandidat mitmacht. Aber eigentlich ist es doch egal wer der Watschenaugust für Angela I wird.

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Als Absolvent der "bolschewistischen Kaderschmiede" (O-Ton Springer-Presse) Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin vom Jahre 1973 erlaube ich mir zu bemerken, dass Otto Kirchheimer schon vor 70 Jahren allen Parteien die Tendenz zur "Allerweltspartei" attestierte. Sollte sagen: jeder verspricht jedem alles. Heute ist das bekanntlich anders.
Als gewöhnlicher Steuerzahler in der BRD muss man gegenwärtig feststellen, dass ein nicht näher untersuchtes Virus - mit inzwischen neuen Varianten - weltweit zu einer bisher nie gekannten Einschränkung der Sozial- und Wirtschaftsfunktionen führt.
Ich komme auf die Allerweltsparteien zurück. Frei nach Rainer Mausfeld sind die Hirten (vulgo Parteien) etwas derangiert. Möchte jemand von so intellektuellen Überfliegern wie Baerbock, Habeck, Röttgen, Merz, Röttgen und hassenichgesehen regiert werden?
Für mich hat die gegenwärtige Situation einige Ähnlichkeit mit der der Zeit nach 1918. Damals stritten die Exportfraktion (AEG-Rathenau) mit der Stahlfraktion (Thyssen, Krupp, Hugenberg) gegen die Linke. O.k.: die SPD war nicht links, das konnte man in der Dissertation Kurt Schumachers 1929 nachlesen.
Nur: wen soll man heute noch wählen. Ich bin seit zwei Jahren Mitglied bei Die Partei. Den Semsrott habe ich immer für einen Trittbrett-Fahrer gehalten. Ansonsten ist der Laden sehr munter. Wir müssen nur noch den Martin abwählen, damit unsere guten Leute nach vorne kommen.

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Welcher der genannten Hamp..., sorry: Herren da den Haupt-Strampler geben darf/soll/muß halte ich für absolut irrelevant: Letztendlich hängen sie alle an (und in) denselben Strippen.

Wünsche trotzdem allen einen schönen Rest-Abend in netter Begleitung (oder sind wir inzwischen schon in Einzelhaft? Hab das gar nicht mehr verfolgt) und baldigen Frühlingsbeginn!

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Einrichtungen
htt ps://www.welt.de/politik/plus224367844/Quarantaenebrecher-Laender-schaffen-Zentralstellen-zur-Zwangseinweisung.html

Meine einen Grosseltern sagten später zu ihren Enkeln „das mit den KZs, das hat man doch nicht gewusst“. Mein einer Opa ergänzte manchmal was von „arbeitscheuem Gesindel, Asozialen, Zigeunern, Kommunisten und Schwulen und anderen Triebtätern“ und dass nicht alles schlecht war.

Meine anderen Grosseltern murmelten was von dunklen Zeiten, die zum Glück vorübergingen und dem kleinen Glück im Schrebergarten, durch den die Kinder was zu Essen hatten.

Wie unglaublich geschichtsvergessen.

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Adolf Hitler ist schon lange tot
buerger. Was Sie da monieren hat mit dem nichts zu tun. Echt nich'. Lieber die Nerven behalten.

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Herr Kief,

es ist völlig irrelevant, ob das "mit dem nichts zu tun" hat. Lesen Sie mal die internationalen Schlagzeilen. "Vaccine macht frei" ist noch eine der harmloseren Überschriften zum Thema. Wie deutsche Politiker und Bürokraten so dermaßen geschichtsvergessen blöde sein können macht fassungslos. Es ist dabei im Übrigen ebenso völlig irrelevant, daß die Grundlage dieser Peinlichkeit eine seit langem bestehende Regelung im Infektionsschutzgesetz ist.

Für Deutschland ist das aus Gründen ein absolutes Tabuthema, an das nicht gerührt werden darf.

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Ist er. Dennoch habe ich bereits die Tiefgaragen wären der Fussballeuropameisterschaften als grenzwertig empfunden, vorher den Hamburger Kessel und finde jetzt eben die Kasernierung/Inhaftierung oder wie immer man das nennen will unangemessen. Wenn ein Gericht zu dem Ergebnis kommt, dass jemand, sagen wir mal, durch sein Verhalten vorsätzliche Körperverletzung begangen hat, gibt es dafür bereits heute Strafen (meist zur Bewährung) und normale Gefängnisse, wenn es denn fürs Einsperren reicht. Gesonderter Straflager bedarf es dafür nicht.

Wehret den Anfängen ist da meine Meinung dazu, als nächstes wird jemand noch beschuldigt, durch Worte irgendein Verhalten anderer hervorgerufen zu haben und als übernächstes präventiv eingesperrt, weil er ja solche Worte hätte äussern könnte, weil das naheliegt, als Sympathisant von wem auch immer.

Ich finde Parties in Shishabarkellen oder woanders mit 30 Leuten auch nicht in Ordnung, aber Straflager an der Stelle unangebracht. Sauberes Abschieben derer, die gesellschaftliche Regeln (Gesetze) nicht befolgeb, das würde reichen für einen Teil der „hier wohnenden“, für die schon länger hier wohnenden sind die bereits vorhandenen Massnahmen bei stringenter Anwendung ebenso ausreichend. Wir brauchen keine Verordnungen im Stundentakt sondern einfach simple Durchsetzung der bereits vorhandenen. Und schon gar nicht irgendwelche Lager.

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Bei den Einrichtungen scheint es um Krankenhäuser zu gehen. Und bei "Quarantänebrecher" um amtsbekannte Virusschleudern und vermutlich 'Kontaktpersonen', die ums Verrecken nicht 2 Wochen zu Hause bleiben wollen. Dann steht da noch was von Gefährderansprache. Alter!

Ich frage mich eh, wie die brd-GmbH, kleiner Scherz, wie man erkennen will, ob sich jemand nicht dran hält. Eine Bekannte und ihr Mann hatten vor ein paar Wochen Grippesymptome, ziemlich heftige. Sie haben ihren Hausarzt angerufen, der hat gesagt, bleibt ne Weile zu Hause, und er hat den Krankenschein zugeschickt. Das war's, nach meiner Kenntnis. Das taucht in keiner Statistik auf.

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Hab die ganze Zeit überlegt, woran es mich auch erinnert: an eine Ausnüchterungszelle.

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"wie man erkennen will": Fritz, vergessen Sie nicht die Nachbarn.
https://ooe.orf.at/stories/3059152/

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frau jott die italienischen
Angrifffe wg. - schon wieder: Hitler und der Impfung sind unsinnig. Am besten "ned amol ignoriern".

Italy macht übrigens diese Woche die Museen wieder auf.

Frau jott - was ist eigentlich mit Ihren CO-19-Prognosen vom Frühjahr?

Wie ich lese, ist die deutsche Übersterblichkeit 2020 im Rahmen dessen, was man von Grippewellen kennt, wie sie durchschnittlich alle sechs Jahre auftreten.

Das Nähere heute auf Achgut aufbereitet von Dr. Jochen Ziegler und - konziser und ohne Polemik - - bei hailtoyouPUNKTwordpressPUNKTcom.

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Ja, die Nachbarn. Eigentlich meist nette Leute. Aber wie in dem ORF Artikel so schön steht „in Panik die Polizei gerufen“. Wer ist denn der Verursacher der Panik und ist diese gerechtfertigt?
Die benannte Bosnierin hat Geld an ihre Familie überwiesen, manch einer kann nicht zwei Wochen zu Hause bleiben, ohne zu hungern. Auf dem Land gibt es keine Lieferdienste, die ad hoc alles bringen können. Ich denke, es sind manchmal rein praktische Dinge, um die es geht.

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kognitive Enthaltsamkeit
- überwiegend inaktive Zeiten hinter der
vernachlässigten Stirn,
deren nicht jeder gewahr wird- ,
führt oftmals zu fehlinterpretierten
Wohnungseinrichtungangeboten
...

also zu einer ganz natürlichen Entwicklung
hin zu einem überwältigenden Heute zerschossener,
polykrasser Wunscherfüllungsdynamiken

[müßte noch weiter ausgeführt werden, aber dem stehen
Hintergrundgeräusche einer LP- Seite entgegen*]
*»Footprints« auf der Miles Smiles

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Pflegeheime und Impfpflicht
"Es sind halt die kleinen Dinge: Wer mit Schmierereien, alltäglichem Klau und Dreck nicht fertig wird, müsste sich schon sehr ändern, um eine schnellere Seuche zu beherrschen."

Diese Pandemie und die Strategie der Bekämpfung/Einhegung seitens Politik und Verwaltung zeigt aus meiner Sicht immer deutlicher: Verantwortlich ist niemand mehr. Vorgaben und Vorschriften werden nicht mehr umgesetzt, es sind mittlerweile viel zu viele, dem steht kein adäquater Verwaltungs-/Vollzugsapparat gegenüber. Hinzu kommt, die Verwaltung hat sich in weiten Teilen selbständig gemacht.

In Bezug auf Pflegeheime machen sich da (aus meiner Sicht) gerade die bei den Bundesländern und den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung aufgehängte Heimaufsicht nackig.

Hinweis des LaGeSo Berlin:
"Die Heimaufsicht hat ihre Regelprüfungen in Einrichtungen vorübergehend eingestellt, um die Einrichtungen und deren Beschäftigte durch das Prüfgeschehen nicht zusätzlich zu belasten. Anlassprüfungen bleiben hiervon unberührt und werden weiterhin durchgeführt."

Hinweis des MdK NRW (sinngleich beim MdK Berlin-Brandenburg):
"Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen
Aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen werden die Regel- und Wiederholungsprüfungen zunächst bis zum 28. Februar 2021 verschoben. Anlassprüfungen können zu jedem Zeitpunkt stattfinden. Dafür gilt ein strenges Hygieneschutzkonzept."

Ich interpretiere beide Aussagen so, dass seit März 2020 nur noch vereinzelt (anlassbezogen) eine Vorortprüfung seitens der Heimaufsicht stattgefunden hat. Ob und in welchem Umfang die Heimleitungen Schutzmaßnahmen für Pflegekräfte wie Heimbewohner umgesetzt haben, wurde (meine Vermutung) wohl nur in den wenigsten Fällen vor Ort überprüft.

Mit der Aussperrung der Angehörigen, die in nicht seltenen Fällen bei Besuchen festgestellte Pflegemängel (mangelnde Hygiene, mangelnde Körper-/Mundpflege, nicht ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit) angemerkt und zur Sprache gebracht haben, ist auch diese Kontrollinstanz weggefallen.

Ich hoffe, die Heimaufsichten haben sich aus Angst vor diesem Virus (und den Betriebsräten) nicht komplett auf den Bürodienst und Heimarbeit zurückgezogen.

Wie sieht das in Bayern aus? Vielleicht weiß der Hausherr mehr dazu?

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"...Mit der Aussperrung der Angehörigen, die in nicht seltenen Fällen bei Besuchen festgestellte Pflegemängel (mangelnde Hygiene, mangelnde Körper-/Mundpflege, nicht ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit) angemerkt und zur Sprache gebracht haben, ist auch diese Kontrollinstanz weggefallen..."

Richtig, tagedieb.

Solche Beobachtungen und Erfahrungen (inklusive eigenen) kenne ich auch aus Krankenhäusern (und nicht nur aus den letzten Jahren).

Da dem allergrößten Teil der Pflegekräfte keine Bösartigkeit unterstellt werden sollte, war und ist dafür m. E. Überforderung verantwortlich: Ein schlechter Personalschlüssel aufgrund mangelhafter Entlohnung in Verbindung mit zunehmender Bürokratie und teilweise miserablen Arbeitsbedingungen sorgt für Dauer-Hetzte und -Stress.

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Über die Altenheime
wird zu wenig informiert und debattiert - sowohl über die Defizite als auch über die best practice (!) Beispiele (= Deutschschweiz ,CH).

Der ganze Bereich ist sozusagen peinlich - man will nicht daran erinnert werden. Auch nicht bei alternativen Medien abseits des Hauptstroms - auch da gibt es zu diesem Thema zu wenig.

Ausnahme - NZZ. Und das Schweizer ÖR-Radio.

Das Median-Sterbealter bei CO-19 2020 in der Schweiz: 86,2 Jahre - kann sich übrigens sehen lassen.

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Ja, die Mißstände werden größtenteils gerne unter den Teppich geschoben und ignoriert. Wahrscheinlich schon deshalb weil die Idee, alte Angehörige aus dem eigenen Lebenskreis abzuschieben, bei vielen immer noch Reste von schlechtem Gewissen produziert.

Eine Verwandte von mir ist in einem privaten Pflegeheim untergebracht, das m. E. von einem Verein (!) betrieben wird, der von Angehörigen gegründet wurde und wo die jeweiligen Angehörigen auch einen nicht sehr kleinen Teil der Betreuung leisten (die im Optimalfall ja weit über "satt und sauber" hinausgehen sollte).
Dort gibt es einen sehr guten Schlüssel für professionelles (!) Personal in sehr schöner (grüner) Lage und bestmögliche Pflege für die (überwiegend dementen) Bewohner sowie engmaschige medizinische Versorgung.

Dieses schöne Modell wäre für Normalos wie uns im Bedarfsfall leider (trotz familiärer Beteiligung an der Betreuungsarbeit, sofern entfernungs-technisch möglich) finanziell nicht zu stemmen.

Für die pflegebedürftigen Angehörigen nicht-vermögender Bürger (also die Mehrzahl) bleibt also hierzulande weiterhin nur die entwürdigende (und meist lebensverkürzende, von Lebens"qualität" ganz zu schweigen) Kasernierung in "Heimen", die nichts weniger als ein Heim im Sinne von Heimat sind.

Oder, sofern nicht alle anderen Haushaltsangehörigen einer Erwerbsarbeit nachgehen (müssen), die Pflege innerhalb von Familien. Mit allen Einschränkungen und Belastungen, die damit für Angehörige (teilweise auch die Pflegebedürftigen) einhergehen.

Als Gärtner achte ich daher darauf, für den eventuellen Eigenbedarfs-Fall immer genug Aconitum-Pflanzen u. a. in (auch kriechbar) erreichbarer Nähe zu haben.

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Die Oma meiner Frau stellte an einem gewissen Punkt bewusst die Flüssigkeitsaufnahme ein. Dauerte wohl ein paar Tage, aber ihr graute vor der Alternative.

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Vitamin D hilft nicht
gegen Co-19 bei, fritz, "Individuen mit Europäischer Herkunft" - sagt neue Studie aus GB.

- Das hat vergleichsweise lange gedauert, fügt sich aber ins überkommene Bild: Viatmin D wird typischerweise gerne überschätzt.


https://nutrition.bmj.com/content/early/2021/01/07/bmjnph-2020-000151

Original research: No evidence that vitamin D is able to prevent or affect the severity of COVID-19 in individuals with European ancestry: a Mendelian randomisation study of open data

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élagueur

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