: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Dienstag, 18. September 2012

7 goldene Regeln für Bella

1. Nur Butter. NIE Margarine.

2. Es gibt selten einen Schaden, wo nicht ein Nutzen dabei ist.

3. Gerade Strecken sind menschlich, aber Kurven sind göttlich (u,a. dazu auch jeder Alpenpass, jeder offene Sportwagen und Regel 1)

4. Ab einem gewissen Zeitpunkt macht einem das Altwerden weniger aus als die Vorstellung, nicht alt zu werden.

5. Gesundheit ist das Wichtigste.

6. Unterschätze nie die regionalen Unterschiede. Wir sind so vernetzt, reden heute mit Hamburg und morgen mit Dresden: Wir glauben, das geht. Aber es kann enorm schwer werden, auf lange Sicht und grosse Nähe.

7. Optimieren ist nur vertetbar, wenn der Aufwand in einem sinnvoilen Verhältnis zu den Möglichkeiten steht. Und sich anzutreiben, indem man den bestehenden Zustand schlechter redet, als er ist, lässt einen manchmal im Abgrund zwischen dem Erreichten und dem Erwarteten zurück.

Alles Gute!

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Montag, 20. Februar 2012

Rekordpreise

Ich habe seit gut einem Monat nicht mehr getankt, und gefahren bin ich vielleicht zwei mal.



Bis ich dort bin, wo ich hin muss - momentan könnte man mich als Pendler bezeichnen - wäre es im Auto immer noch kalt, und ich könnte mich kaum bewegen.



Klarer Vorteil für die Räder. Ausserdem sitze ich ohnehin zu viel in Räumen. Mir fehlt es an Bewegung.



Und obendrein ist der Benzinpreis auf dem Rekordstand, weil man sich im Mittleren Osten nicht grün und geheuer ist. Das nutzt man aus, wie man kann, wenn man Spekulant ist.



Aber so kommt das dann, dass ein Monat nicht fahren allein durch die Benzinkosten schon wieder die Anschaffung eines wintertauglichen Rades erlaubt.



Das natürlich auch für Bewegung sorgt. Beim Aufbau, dann bei der Pflicht und dann bei den kleinen Freuden in diesem schrägen Winter.



Autofahren - viel und weit - werde ich schliesslich wieder bald genug, zuerst über die Berge und dann in Italien.



Denn nicht nur das Grün kommt zurück, und das satte Blau des Himmels, sondern auch die Pollen. Ich merke das jetz schon, wenn andere noch verzückt Händchen halten und an das blaue Band glauben.



Und weil das so ist, muss man schon beizeiten die Reiseutensilien einkaufen - da kommt gerade eines mit Herrmes aus dem Norden des Landes.



Gewissermassen das Geburtstagsgeschenk für dieses Blog, dann auch für mich (verspätet) und letztlich das, womit ich in Mantua eisern weitersparen will:



Und damit kopple ich mich dann ab von Petrolfirmen und Persern und Bedrohungsszenarien. Sollen sie doch mit dem Öl tun, was sie wollen - zur Not öle ich mein neues Colnago mit Olivenöl.



Allerdings bin ich damit wohl allein: Auf der Ringstrasse wird gerast, als gäbe es kein Morgen. Die müssen aber viel Geld haben, sage ich mir, oder keine Ernestos.



Man wird sehen, wie und wann das alles endet, und mit welcher Art von Krieg. Aber mir kann es dann eigentlich egal sein, in Mantua, bald.

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Sonntag, 23. März 2008

Der weisse Raum

(Zweierlei:

Vielleicht werde ich alt, aber in letzter Zeit verspüre ich eine Ablehnung des Englischen in mir. Eigentlich wollte ich diesen Beitrag mit "The White Room" überschreiben, was ganz hübsch zum eigentlichen Konzepts des Musikmeilensteins von The KLF gepasst hätte. Aber ich weiss nicht. Seit ein paar Jahren denke ich mir bei solchen Gelegenheiten häufig, dass es doch auch in Deutsch gehen muss. Seit auf von mir frequentierten Webseiten des englischen Sprachraums gerne Begriffe mit einem vorangestellten "Uber-" aufgebohrt werden, hat sich diese meine Neigung verstärkt, denn wenn das Englische, reflexiv betrachtet, genauso peinlich ankommt, ist es wahrlich nicht schön.)



(Und dann wollte ich eigentlich noch etwas anderes schreiben, aber nach 21 Stunden Arbeit und ein paar schlechten Stunden Schlaf hat es gestern nur noch zum offline speichern dieses Beitrags mit einem Platzhalter gereicht. Und als ich vorhin obiges Photo bearbeitet habe, konnte ich den Text nicht mehr niederlegen. Es passt nicht. Ich habe das Bild mit einer anderen Intention aufgenommen, als derjenigen, die es darzustellen beliebt hat. Denn wenn man genau hinsieht, zeigt sich, wie sich die Kunstfigur des Autors in die Realität gedrängelt hat. Stuck, alte Möbel, Parkett, das teilen wir, wie auch die Neigung, den Raum später nicht weiss zu lassen. Was ich aber ganz sicher nicht tun würde, einfach um so einem entsetzlich klischeehaften Eindruck zu vermeiden, wäre der in ökonomisch postapokalyptischen Zeiten vorgenommene Transport von Pinseln und Rollen zum Tegernsee in der nächstbesten Papiertüte, die in diesem Fall von Theresa. - was sonst - stammen würde. Don Alphonso würde jetzt sagen, was sollte er denn bitte tun, das liegt nun mal in diesem Clan im Keller rum, die Tüten taugen was, und Alditüten habe er nun mal nicht. Tatsächlich aber habe ich, wie es nun mal meine Marotte ist, aus Sparsamkeits- und Raumkenntnisgründen, denn ich liebe es, mein Orientierungsgefühl durch das sichere Gehen und Finden in dunklen Räumen stets unter Beweis zu stellen, das Licht nicht eingeschaltet und die erste, feste Tasche genommen, die ich in der Dämmerung ertasten konnte, und so kommt es dann, dass ich beim Umzug an den Tegernsee tatsächlich mein Werkzeug in einer Tüte transportiere, die etwas über Don Alphonso und seinen Zugang zu dieser Welt erzählen könnte, das auf mich ganz sicher nicht zutrifft. Leider ist Don Alphonso etwas, das mir ab und zu passiert, und auf Grundlage dieser Treffen kann ich ihn auch schreiben. Ohne er zu sein, und dann schreibe ich Dinge wie:)

Fast geschafft! Und wenn ich fertig bin, muss ich zu Frau S. runter an das Südende, ich bin nämlich zum Tee eingeladen, und vorher fahre ich noch in Bad Wiessee vorbei, da ist Antikmarkt in der Wandelhalle, weil, ich hätt natürlich noch ein Demi Lune daheim, aber das möcht ich nicht hergeben, und Stehlamperl bräuchte ich auch noch.

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Montag, 22. Mai 2006

900 Tage Rebellen ohne Markt

Liebe Leser, stellt Euch schon mal seelisch auf die Feiern zum Tag 1000 ein. Da wird einiges geboten sein, die Plaungen laufen schon, ich habe so ein paar Ideen, mal schaun, was geht.

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Donnerstag, 1. Juli 2004

In eigener Sache.

Liebe Leser,

wie Sie vielleicht wissen, setzt sich dieses Blog manchmal mit den Zerfallserscheinungen der sog. "68er" auseinander - die Original-68er sitzen oft auf Mallorca, ihre Nachfolger verzetteln sich im quasireligiösen Traumata, in Verfolgungswahn und totalitärem Sektierertum.

Wie Sie vielleicht auch wissen, fungiert der Autor dieses Blogs als Herausgeber eines Buches, dessen Co-Autorin Andrea Diener aus Frankfurt ist. Ich will gerne zugeben, dass ich in Bezug auf sie etwas - positiv - voreingenommen bin.

However, diese beiden Aspekte, von denen der erste hier vorgeführt und der zweite veröffentlicht werden sollte, sind im realen Leben aufeinandergekracht. In my humble opinion gibt es für das, was da in Frankfurt mit meiner Co-Autorin gemacht wird, nur einen Begriff: Hexenjagd. Man wirft ihr vor, dass eine von ihrer Initiative veranstaltete Lesung mit Thor Kunkel unkritisch gewesen sei - aber die AStA-Vorstände und ihre Unterstützer im Studentenparlament waren auf der öffentlichen Veranstaltung noch nicht mal anwesend, um ihre kritsche Haltung öffentlich zu machen. Die Vorwürfe lauten auf Revisionismus, Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus - und zielen darauf ab, Andrea Diener und mit ihr alle Veranstalter der studentischen Kulturinitiative KuZ moralisch, brutal gesagt, fertig zu machen.

In den nächsten Stunden und Tagen wird einiges zu diesem Fall hier im Internet verfügbar gemacht; ich verweise auf die Berichterstattung hier:

Frankfurter Rundschau
Originalbericht zur Veranstaltung von Andrea Diener, aus der vom AStA Zitate gegenüber den Medien verfälscht zitiert wurden - und zwar so, dass der AStA gegenüber der Presse die Aussagen mündlich wieder zurückgezogen hat.
Die aktuelle Debatte bei Andrea Diener
Ein aktueller Kommentar im Höhereweltenblog und
der in Sachen Antisemitismus sicher unverdächtige Chuzpe.Blogger.de, der schon mal in einem Zitat zeigt, wes´ Geistes Kinder im Studentenparlament in Frankfurt die Mehrheit haben.

Edit: Hier ist noch einer. Für sowas liebe ich die Blogosphäre.

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Montag, 7. Juni 2004

Da fällt mir ein:

Wie vermehren sich eigentlich ungefickte Brotspinnen?

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Freitag, 21. Mai 2004

Nachdem manche scheinbar wirklich glauben

dass die ganze Suma AG Story mitsamt ihrer 6-monatigen Vorgeschichte nur ein Marketing-Gag ist, stellen sich mir 2 Fragen:

1. Was kann man davon lernen? Könnte man sowas wirklich als Marketing-Gag machen? Und

2. Was für ein blödes Arschgesicht muss man eigentlich sein, wenn man einen anderen im Internet an den Pranger stellen will, und es so macht, dass es nur wie eine verdammt gute Werbemassnahme für den Gegner wirkt?

Was meinen Sie , Herr Klaus Moskob aka Peter Jung?

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Samstag, 6. Dezember 2003

Don Alphonso

ist

: : Mitte 30 Inzwischen schon eher Mitte 40

ist nicht

: : real, nur ein Pseudonym

lebt

: : Hideout irgendwo in Bayern
: : München Maxvorstadt Nicht mehr seit 2006
: : Berlin Wedding Nicht mehr seit 2005
: : seit 2006 in einer sehr viel grösseren Wohnung an der Donau
: : seit 2008 in Gmund am Tegernsee
: : seit 2011 auch ein Viertel des Jahres in Mantua

macht

: : Journalismus
: : Bücher
: : 2003 Liquide
: : 2004 Doppelschlag:
: : Blogs! eine kleine Kampfschrift gegen die etablierten Medienmonopole
: : Rebellen ohne Markt: eine Schmähschrift über Tempo, New Economy und die Folgen wegen Schreibfaulheit gestrichen

liest

: : Giovanni Boccaccio
: : Pietro Aretino
: : Christine de Pizan
: : Francois Villon
: : Niccolo Machiavelli
: : Alain Renee Le Sage
: : Denis Diderot
: : Voltaire
: : Lorenzo da Ponte
: : Ambrose Bierce
: : Louis Aragon
: : Oskar Panizza
: : Lion Feuchtwanger
: : Kurt Tucholsky
: : Bert Brecht
: : Ilja Ehrenburg
: : Louise Brooks
: : Pitigrilli
: : Raymond Chandler
: : Evelyn Waugh
: : Ruth Westheimer

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