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Donnerstag, 19. Februar 2004
Ohrwurm
Warum denke ich gerade jetzt an den Titel "Kopfhaut" von den Ärzten?
....sie hatten Pfeil und Bogen
und einer auch ein Beil,
und ich wusste, sie warn auf meine Kopfhaut geil.
Sie sagten Du kannst gehn aber Deine Kophhaut bleibt hier...
Und warum haben diese Tage nicht 32 Stunden, damit man ordentlich arbeiten UND schlafen kann? Für die zweinächtigenSonderschichten werde ich langsam zu alt, ich bin ja auch nicht mehr in der New Economy.
....sie hatten Pfeil und Bogen
und einer auch ein Beil,
und ich wusste, sie warn auf meine Kopfhaut geil.
Sie sagten Du kannst gehn aber Deine Kophhaut bleibt hier...
Und warum haben diese Tage nicht 32 Stunden, damit man ordentlich arbeiten UND schlafen kann? Für die zweinächtigenSonderschichten werde ich langsam zu alt, ich bin ja auch nicht mehr in der New Economy.
donalphons, 22:52h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 18. Februar 2004
Der Spontispruch
Enteignet Springer!
Der hört sich auch nach 35 Jahren immer noch verdammt gut an, heute Nacht.
Der hört sich auch nach 35 Jahren immer noch verdammt gut an, heute Nacht.
donalphons, 01:14h
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Illegal
ist es, zu Straftaten aufzurufen. Legal ist es dagegen, eine Doppelmoral zu haben. Man kann nicht dazu auffordern, Bild-Redakteure in das reale Gegenstück der Kloake zu stecken, die in ihrem Kopf ist.
Schliesslich ist das ein zivilisiertes Land. Hier herrscht Pressefreiheit. Gut, und natürlich der Zwang, aktuelle Geschichten für die Auflage zu haben.
Für den Dieckmann darf man deshalb, wie für alle anderen Promis, natürlich auch schon zu Lebzeiten einen Nachruf in der Schublade haben, gleich neben dem von Leni Riefenstahl. Das meinen wir Journalisten nicht persönlich, ist doch klar.
Nicht mehr als eine Notwendigkeit des Journalistenalltags in einem zivilisierten Land. Nicht immer schön, das. Aber auch logisch, irgendwo. Man kann Pornos verkaufen, durch Pornos verkaufen und mit dem Skandal der Pornos verkaufen. Das heisst dann Value Chain. Man kann Value Chains nicht verurteilen - auch Nachrufe sind letztlich nur Teil der Verwertungskette.
Es gibt kein Gut und kein Böse, es gibt nur die Lebenden, die Toten, und die tot gemacht werdenden.
Schliesslich ist das ein zivilisiertes Land. Hier herrscht Pressefreiheit. Gut, und natürlich der Zwang, aktuelle Geschichten für die Auflage zu haben.
Für den Dieckmann darf man deshalb, wie für alle anderen Promis, natürlich auch schon zu Lebzeiten einen Nachruf in der Schublade haben, gleich neben dem von Leni Riefenstahl. Das meinen wir Journalisten nicht persönlich, ist doch klar.
Nicht mehr als eine Notwendigkeit des Journalistenalltags in einem zivilisierten Land. Nicht immer schön, das. Aber auch logisch, irgendwo. Man kann Pornos verkaufen, durch Pornos verkaufen und mit dem Skandal der Pornos verkaufen. Das heisst dann Value Chain. Man kann Value Chains nicht verurteilen - auch Nachrufe sind letztlich nur Teil der Verwertungskette.
Es gibt kein Gut und kein Böse, es gibt nur die Lebenden, die Toten, und die tot gemacht werdenden.
donalphons, 01:12h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 17. Februar 2004
Sportfeinde
Fritzauf fritzab quäken die Sportfreunde Stiller aus den Boxen, von wegen "vielleicht genauso irgendwie". Damit wird der alten Masche zwischen sprachlicher Unschärfe einer Lomo und Pedanterie einer Hinrichtungsbestätigung des Amtsarztes nochmal Rechnung getragen, also genau das popliterarische Geseiere, mit dem sich diese Band einen Namen gemacht hat. Nur diesmal in der babylatzrosanen Weichspülerversion mit korrekten Chorakkorden. Passend zur Deprizeit.
Früher waren sie der Inbegriff der Praktikantinnen-Mucke; zu ihren damals noch netteren Liedchen schrubbelten sich Content Syndication Assistents die kurzen Haare, bevor es raus ging in die feindliche Welt, die nicht Kunde werden wollte. Statt weiterhin die Sterne zu kopieren, rutschen die Sportfreunde jetzt auf ihrem eigenen Schleim in den Ursumpf ab, aus dem sie gekrochen sind: Als Revival der Schlagergruppe Münchner Freiheit für Germanistik-Proseminaristinnen ohne Aussicht auf Geschlechtsverkehr. Und ohne Chance auf einen Ferienjob in der New Media Welt.
Die Echten hören sowieso eher die Goldenen Zitronen.
Früher waren sie der Inbegriff der Praktikantinnen-Mucke; zu ihren damals noch netteren Liedchen schrubbelten sich Content Syndication Assistents die kurzen Haare, bevor es raus ging in die feindliche Welt, die nicht Kunde werden wollte. Statt weiterhin die Sterne zu kopieren, rutschen die Sportfreunde jetzt auf ihrem eigenen Schleim in den Ursumpf ab, aus dem sie gekrochen sind: Als Revival der Schlagergruppe Münchner Freiheit für Germanistik-Proseminaristinnen ohne Aussicht auf Geschlechtsverkehr. Und ohne Chance auf einen Ferienjob in der New Media Welt.
Die Echten hören sowieso eher die Goldenen Zitronen.
donalphons, 00:16h
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Sonntag, 15. Februar 2004
BC
BC stand früher mal für "before christ" und umschrieb eine Zeit, in der nach Ansicht einiger Leute das Heil noch nicht angebrochen war.
Dann, Ende des 2. Jahrtausends nach Christus, stand BC für Beisheim Center. Ein Gebäudekomplex mitten in der Wüste des Potsdamer Platzes, und hier sollte das heil auf all diejenigen Vertreter der 68er warten, die es sich nach dem Gang durch die Institutionen leisten konnten.

Für mich steht BC heute für before catastrophe, für den Irrsinn, der dem Niedergang vorrausging. Und im BC der zweiten version brennen nur wenige Lichter. Es sieht sehr still aus, fast möchte man sagen: Tot. PC im Sinne von post catastrophe.
Dann, Ende des 2. Jahrtausends nach Christus, stand BC für Beisheim Center. Ein Gebäudekomplex mitten in der Wüste des Potsdamer Platzes, und hier sollte das heil auf all diejenigen Vertreter der 68er warten, die es sich nach dem Gang durch die Institutionen leisten konnten.

Für mich steht BC heute für before catastrophe, für den Irrsinn, der dem Niedergang vorrausging. Und im BC der zweiten version brennen nur wenige Lichter. Es sieht sehr still aus, fast möchte man sagen: Tot. PC im Sinne von post catastrophe.
donalphons, 19:48h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 14. Februar 2004
Vielleicht waren sie nicht amoralisch genug.
In der New Economy wurde so ziemlich alles versucht, was ein denglisches Branding hatte. Vornerum schöne Worte, hintenrum schlecht versuchter Analgebetrug unter Vorspielung grenzwertiger Steuersparmodelle. Das hat nicht geklappt.
Andere hatten mehr Glück. Bankraub wird bis heute unverändert betrieben. Veruntreuung ebenso. Und auch das Eröffnen einer Cafekette scheint zu funktionieren, solange man nicht gross von Franchising blubbert, sondern mit schönen, alteuropäischen Worten die Kundschaft ausnimmt wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans.

In der Kurfürstenstrasse in Berlin a.d.Spree, gleich neben dem Strassenstrich in einem Haus, das früher mal was anderes war, ist eine Filiale des Cafe Einstein. Während B2C-Läden wie Snacker.de hypermodern mit viel Advertising in den Boden gingen, gibt man sich beim Einstein erst mal stucklastig alt und gediegen, bis die Karte kommt. Selbst gestandenen Münchner Heavy Loungern fällt bei den Preisen erst mal die Kinnlade runter. Tee über 5 Euro, mit den Worten, man gedenke, immer das Beste vorzuhalten, ja ja. Best Experience, Best Practice, Both eyes 2 the Customer, hiess das früher, 1999.
Sandwich mit Parmesan und Ruccola heisst ein Einstiegsangebot, das dann in etwa die Konsistenz einer Brokat-Aktie hat: Kümmerlich im Format und Gewicht, lauwarm serviert, innendrin ein paar grüne Blätter und schlechter Käse. Parmesan? Dieses unwürzige, angeschmolzene Geraspel, das in Mewngen aus den lapprigen Brötchen fiel, zu 4,80 Euro? Wenn das Parmesan war, dann war Pit Kabel ein erfolgreicher Unternehmer.
Dass der Laden trotzdem recht voll ist, mit den "schönen Müttern" von Mitte, die ganz erstaunliche genetische Konzepte abgeben - Frontend-Pferdegebiss, dann erhebliche Mengen Milchkuh, mit dem Backend eines Brauereigauls - sowie den Vätern, die kretinös grinsend den Nachwuchs ablichten, der wiederum die selben Schlabberklamotten wie Papa trägt - das alles macht den Laden zusätrzlich unerträglich. Der Rest der Besatzung dürfte hier vor allem eintrudeln, weil hier in berlin "überteuert" immer gern mit "exclusiv" gleichgesetzt wird. Die selbe Gruppe also, die 1999 an den Neuen Markt glaubte.
Diese Kette begann ihren Aufstieg parallel zur New Economy. Sie arbeitet mit den gleichen Methoden, wendet sie nun wirklich konsequent und kundenverachtend an, verwendet aber andere Claims und einen anderes Image - und schon funktioniert es. Aus der Sicht eines Vertreters der New Economy, der ich einer bin, ist das ungerecht. Zumal die positiven Worte in Reiseführern ähnlich den Jubelorgien über Caatoosee im Managermagazin entstanden sein dürften.
Bei Snacker hätte man eine Kritik im Netz schreiben können, sogar über den lausigen Service und das dämliche Gehabe der Gründer, beim Cafe Einstein ist alles offline. Wiegesagt: Niederträchtiger, konsequenter als die New Economy. Und das Essen ist erheblich schlechter.
Andere hatten mehr Glück. Bankraub wird bis heute unverändert betrieben. Veruntreuung ebenso. Und auch das Eröffnen einer Cafekette scheint zu funktionieren, solange man nicht gross von Franchising blubbert, sondern mit schönen, alteuropäischen Worten die Kundschaft ausnimmt wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans.

In der Kurfürstenstrasse in Berlin a.d.Spree, gleich neben dem Strassenstrich in einem Haus, das früher mal was anderes war, ist eine Filiale des Cafe Einstein. Während B2C-Läden wie Snacker.de hypermodern mit viel Advertising in den Boden gingen, gibt man sich beim Einstein erst mal stucklastig alt und gediegen, bis die Karte kommt. Selbst gestandenen Münchner Heavy Loungern fällt bei den Preisen erst mal die Kinnlade runter. Tee über 5 Euro, mit den Worten, man gedenke, immer das Beste vorzuhalten, ja ja. Best Experience, Best Practice, Both eyes 2 the Customer, hiess das früher, 1999.
Sandwich mit Parmesan und Ruccola heisst ein Einstiegsangebot, das dann in etwa die Konsistenz einer Brokat-Aktie hat: Kümmerlich im Format und Gewicht, lauwarm serviert, innendrin ein paar grüne Blätter und schlechter Käse. Parmesan? Dieses unwürzige, angeschmolzene Geraspel, das in Mewngen aus den lapprigen Brötchen fiel, zu 4,80 Euro? Wenn das Parmesan war, dann war Pit Kabel ein erfolgreicher Unternehmer.
Dass der Laden trotzdem recht voll ist, mit den "schönen Müttern" von Mitte, die ganz erstaunliche genetische Konzepte abgeben - Frontend-Pferdegebiss, dann erhebliche Mengen Milchkuh, mit dem Backend eines Brauereigauls - sowie den Vätern, die kretinös grinsend den Nachwuchs ablichten, der wiederum die selben Schlabberklamotten wie Papa trägt - das alles macht den Laden zusätrzlich unerträglich. Der Rest der Besatzung dürfte hier vor allem eintrudeln, weil hier in berlin "überteuert" immer gern mit "exclusiv" gleichgesetzt wird. Die selbe Gruppe also, die 1999 an den Neuen Markt glaubte.
Diese Kette begann ihren Aufstieg parallel zur New Economy. Sie arbeitet mit den gleichen Methoden, wendet sie nun wirklich konsequent und kundenverachtend an, verwendet aber andere Claims und einen anderes Image - und schon funktioniert es. Aus der Sicht eines Vertreters der New Economy, der ich einer bin, ist das ungerecht. Zumal die positiven Worte in Reiseführern ähnlich den Jubelorgien über Caatoosee im Managermagazin entstanden sein dürften.
Bei Snacker hätte man eine Kritik im Netz schreiben können, sogar über den lausigen Service und das dämliche Gehabe der Gründer, beim Cafe Einstein ist alles offline. Wiegesagt: Niederträchtiger, konsequenter als die New Economy. Und das Essen ist erheblich schlechter.
donalphons, 21:15h
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Freitag, 13. Februar 2004
Hallo liebe Besucher von alpha.antville.org,
woelfin.twoday.net und wohinter sonst noch 35jährige arbeitslose Übersetzerinnen mit Pullis aus unfaishionablen Heilsarmee-Quellen sitzen: Nein, ich habe weder was mit dem Don bei Antville von dem Donq bei twoday zu tun,
Jetzt geht bitte wieder und saugt deren schlaffe Zitzen. Wer will: Spendenhotline für einsame Möchtegern-Autisten-LiterarInnen ist 0190-SUSI-Yin. Danke. Und jetzt weiter in meinem kleinen Webprojekt.
Jetzt geht bitte wieder und saugt deren schlaffe Zitzen. Wer will: Spendenhotline für einsame Möchtegern-Autisten-LiterarInnen ist 0190-SUSI-Yin. Danke. Und jetzt weiter in meinem kleinen Webprojekt.
donalphons, 21:55h
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Quotes and Judgements over Berlin
Don Alphonsos kleine Schwester über die Friedrichstrasse:
In der Theatinerstrasse, Perusastrasse und Maximiliansstrasse sieht man an jeder dritten Frau irgendein Gucci- oder Pradatäschchen. Das gehört einfach dazu. Hier in der Friedrichstrasse habe ich nur eine einzige Frau mit Prada gesehen, und die hatte eine Tasche mit dem kleinen Metalldreieck, das Prada schon vor 10 Jahren aufgegeben hat, weil es zu oft kopiert wurde. (überlegt) Wahrscheinlich war es eine Kopie...
über ein schwules Pärchen:
Also an den Schwulen erkennt man echt wie runtergekommen diese Stadt ist. In München würde kein offen Schwuler so underdressed rumlaufen. Zumindest würde er es dann nicht so offen zeigen, dass er schwul ist. Das würde doch seinen Ruf in der Szene ruinieren.
über einen übergrossen Mai Tai:
Das war nicht ein Mai tai, das waren 2 in einem Glas. Wahrscheinlich machen die das für die Gewohnheitssäufer dieser Stadt. Ein Mai Tai, das geht ja noch, aber der zweite ist dann der Eisbecher, und danach betrinken sich die meisten nur noch. Passt zu dieser Stadt.
In der Theatinerstrasse, Perusastrasse und Maximiliansstrasse sieht man an jeder dritten Frau irgendein Gucci- oder Pradatäschchen. Das gehört einfach dazu. Hier in der Friedrichstrasse habe ich nur eine einzige Frau mit Prada gesehen, und die hatte eine Tasche mit dem kleinen Metalldreieck, das Prada schon vor 10 Jahren aufgegeben hat, weil es zu oft kopiert wurde. (überlegt) Wahrscheinlich war es eine Kopie...
über ein schwules Pärchen:
Also an den Schwulen erkennt man echt wie runtergekommen diese Stadt ist. In München würde kein offen Schwuler so underdressed rumlaufen. Zumindest würde er es dann nicht so offen zeigen, dass er schwul ist. Das würde doch seinen Ruf in der Szene ruinieren.
über einen übergrossen Mai Tai:
Das war nicht ein Mai tai, das waren 2 in einem Glas. Wahrscheinlich machen die das für die Gewohnheitssäufer dieser Stadt. Ein Mai Tai, das geht ja noch, aber der zweite ist dann der Eisbecher, und danach betrinken sich die meisten nur noch. Passt zu dieser Stadt.
donalphons, 12:32h
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Mittwoch, 11. Februar 2004
delafayettelayd
Quartier 206, Friedrichstrasse, Gucci, Prada, ausserdem braucht sie einen Kronleuchter, und Silberbesteck. Kudamm will sie auch nachschauen, aber es ist überhaupt kein Vergleich zur Maxstrasse.
Es war klar, dass es so kommen würde. Als wir an dem halbschicken Pärchen auf Höhe des Sony Centers vorbeifuhren, und sie sagte: "Dolce & Gabbana - aber drittletzte Wintersaison. Sind die hier alle so underdressed?"
This Blog is temporarily delafayettelayd. Don Alphonsos kleine Schwester, der letzte Rest Fashion Victicism des krisengebeutelten Münchens, ist in Berlin a.d. Spree. Und jemand muss sie ja fahren.
Es war klar, dass es so kommen würde. Als wir an dem halbschicken Pärchen auf Höhe des Sony Centers vorbeifuhren, und sie sagte: "Dolce & Gabbana - aber drittletzte Wintersaison. Sind die hier alle so underdressed?"
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donalphons, 22:06h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 11. Februar 2004
Real life 10.2.04 - Das kommt schon wieder,
sagt das Mädchen und ist zuversichtlich. Ihre Kommilitonen haben gerade ihren Streik leise abgesagt; schliesslich stehen jetzt Klausuren an. In der Uni werden AKs gegründet, wie man die Härten auffangen kann, und was die Studis für die Hochschulen tun können. Genaugenommen ist es kaum gelungen, die Voprstellungen der Studenten durchzusetzen. Es gab ein paar publicityträchtige Aktionen, aber das war´s dann auch. Zu mehr reicht es nicht. Und die meisten waren sowieso nicht dabei.
Trotzdem glaubt sie, dass es wieder kommt. Bald. Vielleicht nicht in den nächsten 2, 3 Jahren, aber so kann es eigentlich nicht weitergehen.
Dabei ist das nur der Endpunkt einer langen Entwicklung. Man kann sich mit einer SMS zur Demo verabreden, was manche Jugendfunker ganz toll finden. Aber gewinnen kann man damit nicht.
Schade.
Trotzdem glaubt sie, dass es wieder kommt. Bald. Vielleicht nicht in den nächsten 2, 3 Jahren, aber so kann es eigentlich nicht weitergehen.
Dabei ist das nur der Endpunkt einer langen Entwicklung. Man kann sich mit einer SMS zur Demo verabreden, was manche Jugendfunker ganz toll finden. Aber gewinnen kann man damit nicht.
Schade.
donalphons, 00:27h
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