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Freitag, 4. August 2006

Die Welt durchmessen

Und wieder gibt es eine Geschichte zu erzählen, verbunden mit einigen Objekten. Nicht hier im Internet, wer sie hören will, muss vorbeikommen, vielleicht erzähle ich sie, wenn wir die Dinge artgerecht benutzen. Globalisierung beginnt mit dieser Gier nach Dingen und ihrer Geschichte, die ersten Europäer der Nachantike, die gezielt die bekannte Welt durchforschten, taten es auf der Suche nach Reliquien und heiltümern, meistens wurde einfach eine Lüge erfunden, oft wurde gestohlen und nur selten ein gerechter Preis bezahlt, und wie oft sich der Vorgang von Kauf, geschenk, Raub und Erbe wiederholte, weiss meist keiner mehr, nur die letzten Zipfel der Geschichte ragen aus dem Grau der nichtschriftlichen Vergangenheit, meistens auch weit entfernt und jenseits aller Messbarkeit.



Über manche Torheit der Geschichte kann man heute nur lächeln, manche Gelegenheiten verstreichen ungenutzt und am Ende eines Weges warten bleigraue Enttäuschung und goldglänzendes Glück oft eng umschlungen. Es ist ein Glück, ein eigenes Haus zu haben, denn keiner kann sich beschweren, wenn man zu früher Stunde nicht ganz leise die Beute nach oben schleppt, herumprobiert, umstellt und auf jeden Fall genug Arbeit für das Wochenende hat. Die anderen Reisen, die nicht der Suche dienen, beginnen noch früh genug, mag mir scheinen.

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Donnerstag, 3. August 2006

Der Bayer als ein solcher ist ein Tscheche

Es gibt historische Tatsachen, über die redet man hier nicht gern. Fakt ist, dass in der römischen Provinz Raetien, die das heutige Südbayern einschliesst, gegen Ende des Imperium Romanum Söldner aus Ost- und Elbgermanien angeworben wurden. Vulgo Preussen, die, wie Grabfunde belegen, mit Sack und Pack hier ankamen und sich häuslich niederliessen. Die Kastelle an der Nordgrenze zu Franken waren also fest in der Hand der schdingadn Fieschkepf, schlimmer als heute die Leopoldstrasse in München. Lange aber haben sie es nicht ausgehalten, das Imperium ging vor die Hunde, und im 5. Jahrhundert verschwindet dieses Substrat wieder.

Ohne dass die Geschichte schöner würde für die bayerische Einbildung. Denn danach folgt die Friedenhain-Pøeštovice-Gruppe, und wie der Doppelname schon sagt, erstreckt sie sich nicht nur über Bayern, sondern auch nach Tschechien und die Slowakei. Peinlicherweise belegt die Chronologie der Funde auch eine Wanderungsbewegung von Ost nach West - diese Leute also sind faktisch Tschechen. Man kann es nicht anders sagen. Es kommen zwar noch ein paar Alamannen (dreggade Schwobm würde man heute sagen) und aus dem Süden Langobarden (streitsüchtige Norditaliener, wer Splatter mag, wird die Historia Langobardorum des Paulus Diakonus lieben) hinzu, aber das macht es auch nicht wirklich besser. Allenfalls bayerischer.

Nachdem gleich darauf von diesen Leuten exakt auf dem westlichen, neuen Siedlungsgebiet das Herzogtum Bayern gegründet wird, nun, kommt man wohl nicht ganz umhin zuzugeben, dass die einzig wirklich relevante Füllung des Genpools hierzulande, also, hm, tschechisch ist. Ausgerechnet das Volk, das von seiner Staatsdikatutur und sudetendeutschen - eigentlich sudetenösterreichischen - Flüchtlingen in einen Konflikt mit dem östlichen Nachbarn getrieben wurde, hat den gleichen Ursprung. Aber sagt das mal einem normalen Bayern.

Das Problem als ein solches betrifft mich nicht, denn als Kulturhistoriker kommt man nicht weit, wenn man sich nicht schnell mit solchen Fakten abfindet. Überhaupt ist alles Nationalstaatgedöns, Rassenlehre und Volkstumgehabe total idiotisch, wenn es sich nicht gerade an handfesten Beweisen festmachen lässt - ein nach Gras duftender bayerischer Park ist nun mal was anderes als die stinkende Hundescheisswiese in Berlin, und die freundlichen Worte auf dem Wochenmarkt klingen anders als das notorische Gebrüll der Hamburger Fischmärkte, sei es nun off- oder online. Zudem bin ich Angehöriger einer transnationalen Sippschaft, die sich seit Jahrhunderten an Bayern klammert und hier charakterlich vollkommen assimiliert ist, aber kein Problem damit hat zuzugeben, dass sie nicht mit den Bajuwaren eingewandert ist. Sondern zum Teil erst vor etwa 300 Jahren eher unfreiwillig aus der Region Wien und schon etwas freiwilliger aus besagter Tschechei kam, später wanderten auch noch ein paar Teile aus dem Elsass ein.

Während also der Bayer als ein solcher mit einem unpassenden Gefühl der Überjegenheit Tschechien bereist, um dort billig zu tanken und Dinge zu tun, die sich nur mit elendiglichem Saubeidltum von dene Brunzkachen einer barocken Doppelmoral erklären lassen, fahre ich da heute hin, um, nun, eigentlich, um etwas zu holen, was noch auf der deutschen Seite ist, aber die Gelegenheit ist günstig, also gehe ich über die Grenze und schaue Richtung Pilzen, ob ich mich da auch so daheim fühle wie im Elsass.

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Mittwoch, 2. August 2006

Hisblogllah

Terroristenweb2.0: http ://www .ghaliboun.net/eindex.php

Mit Bildleistchen, Blogstyle, schlechten Photos, Contentklau, eigentlich fehlen nur Kommentare und Trackbacks: So bloggt man im Bekaatal. Software ist nichts. Inhalt ist alles. Glücklicherweise kaum erfolgreicher als viele andere Blogs. Nasrallah ist auch nur C-Klasse-Blogger.

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Missfallen

Für Quartalsantifaschisten mit Äusserungen a la: Is mia ja schon länga aufjefalln aba das jeht jetzt echt zu weit wa.

Liebe Jetztaucheinenaufentsetztmacher: Da gab es in den besagten Blogs schon einiges, was schlimmer war. Veröffentlichte Adressen mutmasslicher Gegner zum Beispiel. Wo wart Ihr denn da? Explizite Mordaufrufe, die auch weitgehend bekannt sein sollten, stand ja in einigen bekannten Blogs. Habt Ihr was gesagt? Myblogs von Leuten wie Kewil und CA, die teilweise noch härte Sachen bringen. So von wegen "Vogelscheuchen" und Übleres, Nuke´em und solche "Scherze", oder aktuell "stinken und hartzen" in Bezug auf Libanonflüchtlinge. Diskussionen über die Anwendung des Widerstandrechtes gegen Muslime in Deutschland. Oder de Winter bei der "Welt" mit seinen Kopfabschlagen-Witzen für Andersdenkende. Schon mal gehört? Ne? Massenhaft Bilder und Namen von Leuten, denen man Übles wünscht. Interviews mit verurteilten Straftätern, die mit ihren "Kunstaktionen" mit koranbedrucktem Klopapier angeben. Habt Ihr mal den Bloghostern Feuer unter dem Hintern gemacht und einen Haufen erfolgloser Mails geschickt, die diese Leute nicht jucken, weil sie sich nicht verantwortlich fühlen? Die zwar einzelne Dinge löschen, wenn es zu offensichtliche Rechtsbrüche sind, aber ansonsten die Kamarilla decken? Auch nicht? Schon mal eine halbe Nacht durchrecherchieren müssen, um einen deutschen Verantwortlichen von spammenden Nazis juristisch an der Gurgel packen zu können? Nicht? Die üblichen Orgs angeschrieben und die Idis vom Spiegel Online und N-tv, die besagtes Blog auch verlinkt haben? Nein? Na dann.

Nur mal so darauf hingewisesn: Die ganze Bande ist trotz ihrer recht harten und agressiven Trennung von ehemaligen Weggefährten aus dem rechtsliberalen Lager seit über einem halben Jahr weiterhin eine der reichweitenstärksten Bloggruppen. Mit ein paar Dutzend aktiven Mitarbeitern, mit massenhafter Verlinkung, gutem Google Ranking und leider gleichzeitig die stärkste explizit politische Gruppe der deutschen Blogs, weitgehend abgeschirmt vor Nachforschungen und persönlich kaum zu belangen, mit einem Forum-Backbone zum Absprechen von konzertierten Aktionen gegen andere. Drei von denen gibt es nicht mehr, weil manche seit ein paar Monaten aktiv dagegen arbeiten und die Räume dicht machen. Aber für jeden, der ausgeknipst wird, kommen 2, 3 Neue nach. Die verdammt unschön sind. Nett, dass Ihr das auch mal merkt. Und jetzt? Beitrag geschrieben, politisch korrekte Sau durchs Dorf getrieben, nächstes Thema?

Ihr Helden.

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Bloggertreffen "Weil ich kann 2006"

Wir kamen überein, dass Web2.0 nicht unser Ding ist, Frauen keine allzu dünnen Oberarme haben sollte, und die Vorstellung, die etwas unintelligente, aber rasend schöne Tochter des Konditorenmeisters, die dereinst das ganze Imperium mit fünf Filialen und vier Gaststätten übernehmen wird, als Gattin ein zufriedenes Leben in der Provinz garantieren würde.



Und ich habe mal wieder bemerkt, dass ich hier vor die Hunde gehen würde, gäbe es kein Internet und Leute, die mich besuchen kommen.

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Unsitte

Ist es eigentlich nicht fast unhöflich, einen Gast praktisch nur von einem Essen zum anderen zu führen? Sollte das alles sein? Torte, Speisen, und jetzt auch noch auf den Wochenmarkt und dann zum Frühstücken? Ist das alles?

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Dienstag, 1. August 2006

Neue offizielle Version über die Bombardierung Kanas

von hier:

It now appears that the military had no information on rockets launched from the site of the building, or the presence there of Hezbollah men at the time.

The Israeli Defense Forces had said after the deadly air-strike that many rockets had been launched from Qana. However, it changed its version on Monday.

The site was included in an IAF plan to strike at several buildings in proximity to a previous launching site. Similar strikes were practiced in the past. But there were no rocket launches from Qana on the day of the strike.


Das ist alles sehr sehr unschön, wenn man dann auch noch weiterliest und sich herausstellt, dass kurz vor dem Angriff keinerlei Warnungen abgeworfen wurden.

Hier wird es die nächsten Tage etwas ruhiger, ich habe sehr feinen Besuch und bin dann ab und zu in Tschechien und Österreich.

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Montag, 31. Juli 2006

Was man sagen kann

Ich mag meinen Medienjob. Es ist Print, es ist nicht so schnelllebig wie das Internet, ich habe Zeit, mir Gedanken zu machen, und die Rezipienten sind auch anders drauf. Ich habe es meistens mit sehr gebildeten, freundlichen Menschen zu tun, mit denen ich meistens schnell klarkomme, weil wir oft vergleichbare Erfahrungshorizonte haben, unter denen sich das Leben einer Minderheit abspielt. Es sind erstaunlich wenig Idioten darunter, im Vergleich zum offiziellen Berlin, dem Münchner Landtag oder dem Trollschleim, der manchmal in manchen Kommentaren klebt. Es ist ein schönes Thema, allein die Distanz ist ein gewisses Problem, bis dann die volkseigenen Arschlöcher einen daran erinnern, bitte schön objektiv zu bleiben. So wie gerade eben.

Kriegszeiten sind in meinem Medienjob Boomzeiten. Momentan wird allenthalben angefragt, ob ich nicht was machen könnte über den Libanonkrieg und die Haltung "der Deutschen" zu Israel. Das meiste kann ich ablehnen, aber nicht alles. Und so sitze ich jetzt an zwei Beiträgen über dieses Thema und weiss auch nicht. Es ist komplex, sehr komplex.

Dabei ist es vergleichsweise leicht, die Sachlage zu klären. Behauptungen, dass Israel Frieden will und auf Zivilisten Rücksicht zu nehmen versucht, sind blanker Unsinn. Frieden macht man nicht, indem man ankündigt, Zitat "Dörfer zu Sandkästen" zu machen. Ein Pilot, der mit 600 km/h angedonnert kommt, kann keine Rücksicht nehmen. Die Feuergeschwindigkeit einer Gattling Gun in einem Apache-Hubschrauber ist so hoch, dass man damit in Sekunden Regionen von der Grösse eines Fussballfeldes umpflügt - und genau zu diesem Zweck wurden die Dinger auch entwickelt. Eine Artilleriegranate ist genauso dumm wie eine Clusterbombe und unterscheidet nicht zwischen UNO, Hibollah, einem Kind und einem Baum. Alles, was sich in bewohnten Gegenden abspielt, nimmt zivile Opfer bewusst in Kauf, und irgendwelche Flugblätter, die jemanden zur Flucht auffordern, sind auch nicht wirklich ehrlich, wenn man die Fluchtrouten bombardiert, die Infrastruktur zerstört und dafür sorgt, dass weiter weg keine Hilfsgüter durchkommen. Israel führt einen massiven destroy all you can Krieg, "total war" nennt es die konservative Jerusalem Post.

Das Ergebnis sind Opferzahlen, die auch nach israelischer Militärmeinung ausgesprochen einseitig sind: Auf einen toten Hisbollah-Aktivisten kommen zwischen 3 und 20 tote Zivilisten. So war das nicht geplant. Wie viele von ersteren dann noch zu den Kleingruppen gehören, die als Raketenteams eine ernsthafte Bedrohung darstellen, ist nochmal eine andere Frage. Die Relationen sind absolut erbärmlich, hinter den Zahlen steckt so viel Dummheit und menschlich-politisch-militärisches Versagen, man möchte Kotzen angesichts dessen, was da verbrochen wird. Wenn es wenigstens irgend einen Sinn machen würde, aber realitisch gesehen hält Israel das nur noch zwei Wochen durch, und dann möchte ich mal sehen, wer im Libanon dafür ist, die Hisbollah zu entwaffnen.

Israel hat als angegriffenes Land mit allen militärischen Optionen und Möglichkeiten der Aussendarstellung so viel Scheisse gebaut, dass es weltweit längst als Agressor dasteht. Es ist ohne Aufklärung in einen Konflikt gegangen, um dann erst festzustellen, dass die Hisbollah inzwischen mehr als WKII-Katjuschas und Anti-Schiff-Raketen hat. Und seit dem Rückzug aus der "Security Zone" auch nicht gerade geschlafen hat. Kein Freund der USA in der arabischen Welt kann es sich derzeit leisten, die Hisbollah scharf anzugehen. Die UNO steht diesmal zwischen zwei Feinden, die sich einen Dreck um die Sicherheit der Leute scheren. Wie da noch was Gutes draus werden soll, ist mir auch mit viel Nachdenken nicht ersichtlich. Zumal die USA sich seit dem Amtsantritt von Bush als Makler aus dem Nahen Osten weitgehend verabschiedet haben - was Rice jetzt tut, hätte sie besser mal gemacht, bevor die Welt Bilder präsentiert bekommt, die auch bei allem Verständnis für die Bedrohung Israels nicht mehr zu akzeptieren sind. Dass die israelische Armee die Hisbollah im momentanen Konflikt nicht entwaffnen kann, hat sie nicht gerade erst, sondern eigentlich seit 1982 bis 2000 ununterbrochen bewiesen. Nur mit dem feinen Unterschied, dass es jetzt keine verbündeten christlichen Milizen mehr gibt, die vor Ort Paroli bieten konnten - die wurden nämlich von Ehud Barak beim Rückzug im Frühjahr 2000 ziemlich hängen gelassen.

So verkommt der "Krieg", das Bombardieren ohne langfristige Strategie und realitische Ziele zu einer PR-Veranstaltung für die Regierung Olmert, zuerst Machtdemonstration und jetzt Krisen-PR mit Schuldzuweisungen, weil sich libanesische Kinder "trotz Warnungen" an einem Ort aufhalten, wo man die Bomben hinschmeisst. Man kann Krieg führen, man kann gegen Terror vorgehen, aber diesmal sind die positiven Ergebnisse gleich Null und die negativen Folgen gewaltig - wenn der französische Präsident den Iran (!) als stabilisierenden Faktor der Region preist, kann man sich denken, was das für Israels internationale Position bedeutet. In Israel beginnt gerade die gegenseitige Schuldzuweisung zwischen Geheimdiensten, Armee und Politik, und nebenbei "passiert" es, dass ein jüdischer Mob einen arabischen Knessetabgeordneten niedersticht, der seine Schwester beschützen will.

Die guten Nachrichten sind begrenzt. Angeblich wollten die Palästinenser den entführten israelischen Soldaten freilassen - aber dann kam das Massaker vom Wochenende dazwischen, was eine der beteiligten Gruppen gleich auf die Idee brachte, Terror gegen Juden im Ausland zu fordern. Es ist alles so sinnlos, es bringt niemanden was ausser den Radikalen, die man eigentlich isolieren müsste und die jetzt als Helden und Verteidiger des Libanon dastehen. ja, ich weiss, das sind Schweine, die man wegbomben sollte, das sind die, die angefangen haben, aber leider ist es nun mal so ausgegangen, und allein hat das die Hisbollah nicht geschafft.

Was soll man also sagen über das, was da gerade geschieht. Politik wäre die Kunst gewesen, mit den realen Gegebenheiten umzugehen. Statt dessen wurde aus einer Geiselbefreiung das illusorische Ziel, die Hisbollah gleich ganz auszuschalten, und jetzt der verzweifelte Versuch einer nachträglichen Sinnstiftung durch einen internationalen, illusorischen Einsatz, der die Schiiten entwaffnen soll. Und solange bombt man eben weiter. Was die deutschen davon halten? Man gehe heute in eine beliebige Veranstaltung einer jüdischen Gemeinde. Dann sieht man es. So verlassen von den Deutschen waren die Gemeinden noch nicht mal zu Beginn des Irakkriegs. Auch kein schönes Verhalten. Sagt viel aus über die jüdisch-deutsche Normalität, überrascht auch nicht weiter, aber ich sehe ums Verrecken absolut nichts Gutes in der Scheisse, die da gerade abgeht, diesem Catch 22 des nahen Ostens. Nicht für Israel, nicht für die Juden, nicht für den Westen und auch nicht für den Kampf gegen den Terror.

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Beobachtungen eines Restaurators

Es gibt jetzt übrigens von dem bekannten Scheisshauspapier mit der grossen Schrift auch die "Volksfarbe".

Aber nicht mal das bringen diese Versager hin, statt braun ist es weiss geworden.

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Sonntag, 30. Juli 2006

Die Versuchung auf dem Weg zum Bäcker

Herkunft ist nichts, Sozialisierung ist alles. Hätte ich in München im Euro Industriepark gewohnt, wäre das hier vielleicht ein sehr erfolgreiches Blog über die Vorzüge der Prostitution. Wohnte ich an der Rosenheimer Strasse gegenüber der Mediaworks Munich, würde ich als Scharlatan und PR-Hure auf billigen Drogen vom kommenden 2.o schwärmen. Nur wohnte ich in der Maxvorstadt, und deshalb könnte ich auch über Antiquariate bloggen. Nachdem es gewünscht wurde, hier also ein kleiner Abriss über die Welt der Begierden, in der ich lebe.

Ich habe keinen Fernseher. Ich fand Bücher schon immer spannender, und die schönsten Stunden meiner Jugend verbrachte ich nach der Schule, drei Stunden vor dem Bett kniend und lesend. Meine Eltern fanden, dass ich vielleicht etwas zu viel las, aber zur Bibliomanie wuchs sich dieses Verhalten erst aus, als ich die Provinz verlassen hatte und im Zentrum der billigen Bücher wohnte, ich der besagten Vortadt zwischen Zentrum und Schwabing. Damals gab es noch mehr echtes Antiquariat und weniger "modernes Antiquariat", unter anderem auf halber Strecke zwischen meiner Wohnungstür und dem Bäcker. Dieses Antiquariat gibt es - wie viele andere - heute leider nicht mehr, es war eine phantastische Quelle für Auktionskataloge von Ader Picard und Sothebys, und man konnte sicher sein, dass nach jeder Ausstellungseröffnung in den Pinakotheken ein paar Journalisten den Katalog gleich nach dem Buffet dort zu Geld machten. Es war ein reizender Bücherkosmos mit Regalen bis zur Decke, geordnet nach Fachgebieten, und mit einem liebenswürdigen älteren Herren mit Spitzbart und Brille, der genau so aussah, wie ein Antiquariatsbesitzer aussehen muss.

Heute ist an dieser Stelle nur eine weitere Gelateria, aber wenn ich einen nicht allzu grossen Umweg gehe, ein Block um die Ecke, ist in der Theresienstrasse 38 ein Antiquariat, wie es sein soll: Mattheis & Oswald. Aufgemacht haben sie vor rund 10 Jahren, seitdem stehen draussen die Kisten, und ich komme so gut wie nie daran vorbei, ohne nicht etwas darin herumzuwühlen,



Denn so mies München in Sachen Antiquitäten im Vergleich zu Berlin ist, so wunderbar ist es in Sachen Büchern. In diesen Kisten finden sich die Reste der Schwabinger Boheme und Bürgerlichkeit, man muss nur drüberschauen und am Goldschnitt erkennen, was für Schätze es dort zu heben gilt. 2 Euro etwa kostete letzte Woche Dostojewskis "Erniedrigte und Beleidigte" in Halbleder; ein Buch, das ich angesichts dessen, was ich in den nächsten Wochen mit einigen Kreathuren des Blogbusiness vorhabe, einfach besitzen musste. Und dazu eine Übersicht über gotische Kirchenmalerei in Schwaben; Bücher, die ich mir im normalen Buchhandel vielleicht nie gekauft hätte, aber hier muss es sein, es geht nicht anders, ich kann nicht weiter, ohne nicht alles durchsucht zu haben.

Drinnen ist das Antiquariat auch eine Versuchung, es gibt viele Bücher über Buchkunde, was mir fast körperliche Schmerzen der Leidenschaft bringt, antiquarische Kostbarkeiten des 19. und , oft auch grössere Nachlässe, 20. Jahrhunderts, die nach altem Leder und Staub riechen, und weil es so klein ist, kann man beim Auspacken zuschauen. Manchmal stehen im Winter dann 2, 3 Süchtige um den Karton und reichen sich gegenseitig die Bücher, und jeder hofft, dass der andere nicht das ergattere, was er sich sehnlich erhofft. Die wahren Schnäppchen aber macht man draussen, auf dem Weg zum Bäcker, und die Dame an der Kasse lächelt einen an, weil sie die Zeichen der Krankheit kennt, die die Eingeweide derer zerfressen, die es als Schande betrachten würden, ohne Hinterlassung einer Bibliothek mit weniger als 10.000 Bänchen diese Welt zu verlassen.

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Samstag, 29. Juli 2006

Umzug

Es gab mal eine recht wüste Zeit, als einige Leute partout wissen wollten, wer ich bin und wo ich wohne. Das war die Zeit noch vor Google, die Suchergebnisse von Altavista waren nicht so gut und ausserdem war es schwierig, einige Dinge zusammenzubringen - was zur Folge hatte, dass man mich fragte, ob ich vielleicht wüsste, wer Don Alphonso ist. Soweit ich weiss, gibt es immer noch welche, die sich die ein oder andere Münchner Adresse aufbewahren, von denen nur eine stimmt. Und die stimmt jetzt auch nicht mehr.

Denn in den letzten Jahren hat sich viel verändert. München, die einst lebensfrohe, offene Stadt, hat wie keine zweite das Gift der New Economy in sich aufgenommen. Wenn in Berlin nur das allfällige Elend einer armen Stadt mit neuen Begriffen kaschiert wurden, und ihre Vorreiter letztlich in einer Art hippen ABM-Prigramm landeten, hatte es in München nochmal eine andere Qualität, denn sie Stadt ist kleiner und wurde gezielt auf diese Zukunft hin optimiert: Marktplatz Bayern, Go Bavaria, Munich Network, ein ganzes Heer von Beamten, Beratern und Absahnern kümmerte sich zwischen EM.TV im Norden und dem Siemens Mobile Acceleration Center SMAC im Süden um das Werden einer Epoche, die nicht kam.

Ich selbst hatte das Vergnügen, ein Teil dieser Welt zu sein; nicht oben, aber doch sehr tief drinnen und vielen nicht unbekannt, relativ frühzeitig und bis zum bitteren Ende. Es gab Momente, da war ich auch nah dran zu glauben, dass es irgendwie klappen könnte; kein Best Case, aber etwas würde, wenn man es gut hegte, sicher bleiben. Auch ich konnte mir eine Weile nicht vorstellen, dass es bald keinen Nemax mehr geben würde, und obwohl ich nie einen Cent in Aktien gesteckt habe und den Crash gut vorhersagte, war ich von eingen Ereignissen entsetzt. Das alles spielte sich vor und hinter meiner Haustür ab; in der Maxvorstadt existierte tatsächlich so etwas wie eine Gründerkultur, wie man es sich vorstellt: Meetings im Odeon, Businesspläne auf der Servietten des Treszniewski, Beratung im Puck und lustloses Stochern im Tokami-Businessessen.

Zum ersten Mal verlassen habe ich München im September 2001, um den Roman zu schreiben. In München war das alles zu nah, zu real, wie soll man etwas verfremden, wenn es jeden Tag vor der Tür steht: Der abgebrannte Entrepreneur, der einen um ein Handytelefonat anhaut, um den nicht kommenden Business Angel zu kontaktieren, der Telco-Smart, der irgendwann keine Aufkleber mehr hat, als der spanische Mutterkonzern weg ist, das Mädchen, das sie in Hamburg eingekauft haben und nach drei Monaten ihre Wohnung ein Stockwerk drüber nicht mehr zahlen kann, weil die Finanzsoftware angeblich einen Fehler hat. 2001 war München voller solcher Geschichten, die Investitionen erreichten im Frühjahr ihr all time high, wurden von der schmelzenden Masse der Startups aufgesogen und entluden sich im Herbst in einem totalen Zusammenbruch. Von dem ich nicht mehr viel mitbekam, denn ich war in die Provinz geflohen, ohne Internet und Telefon. Dann kam der Winter, den ich mit Schreiben zubrachte, der Sommer 2002, der mich zum Bleiben auf der Dachterasse verlockte, dann ein Winter in München, und dann erschien der Roman, was es sinnvoll erscheinen liess, erst mal ein paar Monate selten in München zu sein.

Alles hat sich schnell gelegt. Man redete wieder mit mir, fand alles korrekt wiedergegeben, wenn man die Gegner erkannte, und überhaupt belegte das Lachen über das Buch, dass andere gemeint waren, und kein einziger traute sich dagegen zu klagen. Was mich bis heute zur Überzeugung bringt, dass das damalige Pack ein Haufen feiger Schweine ist, das man nur nicht genug getreten hat, die brauchen das, und wenn ich sehe, wie mancher Bullshitredner, Geldverbrenner und Tschackabrüller heute noch in Interviews möglichen Jobgebern in den Arsch kriecht und um Eventteilnahme bettelt, hat sich da auch nichts geändert, ausser den immer noch miesen Buffets mit Aldizutaten und des Labels, das heute 2.0 heisst.

Dann kam Berlin, erst nur als Vertretung und dann dauerhaft, und zum ersten Mal hatte ich 3, später dann sogar 4 Aufenthaltsorte mit insgesamt 140m² für einen unteilbaren Menschen. Zwei eigene Wohnungen, eine gemietete, und Hotels. Dass ich nicht in Berlin geblieben bin, hatte einige Gründe, einer davon - und auch Teil meines Hasses auf die Stadt - war das Mieten. Ich hatte bis dahin noch nie eine Wohnung, die mir nicht gehörte. Und es ist einfach ein anderes Gefühl, ob es das Zuhause ist, oder ein angemieteter Platz, an dem man nicht bleiben wird, weil er einem nicht gehört. Ich habe versucht, die Wohnung zu kaufen, aber der Besitzer, der derer 500 hat, wollte auf keinen Fall; Mieten sei doch so angenehm, man habe einen Vermieter, der sich um alles kümmern müsse - aber da war dieses Glänzen in seinen Augen, das mir die Wahrheit verriet, und er nie etwas verkaufen würde, weil er auch ein Erdenkind ist, er fühlt das Leben in den Steinen.

Es kamen dann mit der unbefriedigenden Wohnungssituation einige private, zwischenmenschliche Dinge zusammen, die die Entscheidung brachten, die dortige Stelle auszuschlagen, Berlin nach den 18 statt der geplanten 3 Monate komplett zu verlassen, und von der Bayern aus weiter zu arbeiten - rückblickend die beste Entscheidung, denn Berlin ist nicht gut, wenn man strukturiert arbeiten will. Irgendwo verblieb ein roter Ledersessel und einiges andere, und nicht eine einzige Träne - hätte ich die Wohnung haben können, wäre es vielleicht anders ausgegangen. Daheim wartete eine Menge liegengebliebener Arbeiten im Stadtpalast, und so war ich wieder in Bayern - aber nur selten in München. Zusammengenommen war ich in den letzten drei Jahren höchstens 80 Tage in meiner Münchner Wohnung. Zeitweise war sie an Freunde verliehen, aber es war eine fast schon perverse Verschwendung, diesen Raum in Bestlage, 5 Minuten zur Uni und zu den Pinakotheken, 10 Minuten zum englischen Garten und zum Marienplatz einfach so verkommen zu lassen.

Aber ausräumen, Mieter suchen, Besichtigungstermine, Absagen, bla, ausserdem die erste eigene Wohnung, die gibt man nicht gern her - und so geschah nichts, bis ich erfuhr, dass jemand eine Wohnung suchte, und jetzt...



verlasse ich die Maxvorstadt. Adressenbesitzer müssen sich eine Neue suchen, die nicht leicht zu finden sein wird, denn ich werde auch in Zukunft eine Adresse in München haben, nicht gemietet, Eigentum natürlich, aber eben nicht mehr der ganze Betrieb und sinnlose Kosten für ungenutztes Telefon und Müllabfuhr. Die neue Adresse ist nicht weit von hier, wiederum Bestlage, und frei von allen Erinnerungen, von denen ich ein paar Tüten weggeworfen ein paar Ordner in der Provinz eingelagert habe: Die Speisekarte vom Founders Forum in Elmau etwa, der Anstecker der BEA-World, einen Haufen Visitenkarten, mit denen ich mich als diverse Chargen diverser Firmen ausgegeben habe, um zu erfahren, ob gewisse Firmen wirklich die den VCs versprochenen Preise verlangten, das billige Besteck, das wir einmal versehntlich bei einer Präsi mitnahmen, eine CD, die man sogar mit 2fach-Geschwindigkeit brennen konnte, streng geheime Firmenunterlagen, die mir nochmal nutzen können, um Karrieren einiger Munich Area High Flyer zu beschädigen, und Ähnliches.

Tränen? Nein. Zum einem habe ich endlich einen Traum erfüllt: Meine ganze Bibliothek mit ihren rund 5000 Bänden ist an einem Ort vereint. Und zum anderen ist es weiterhin meine Wohnung, und wenn sie der wirklich nette Mieterin irgedwann zu klein sein sollte, kann ich ja zurück.

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Arme, dumme Sau

Wie blöd muss man eigentlich sein, wenn man in einer Stunde hundertzwanzig Mal den gleichen Link anclickt, um Traffic zu simulieren - und glaubt, das fällt nicht auf?

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Samstag, 29. Juli 2006

Don Django verlässt Monks Gulch

So eine Biedermeiervitrine wäre auch ein erstklassiges Aufbewahrungsding für ein Maschinengewehr.



Es wurde dann auch noch das befürchtete Wettrennen gegen den Regen nach Norden. Immer an der Kante der Wolkenfront entlang, die sich in den Alpen zusammengebraut hatte und mit silbergrauen Schlieren vor der Sonne ihr Kommen androhte, ausgestreckt vom Münchner Becken bis hinauf in das Herz des Landes, die sanfte Hügelkette der Holledau.



Die Autobahn war auf 30 Kilometer bis Pfaffenhofen zu. Also fuhr ich mit der schweren Fracht über die Landstrasse, durch kleine Käffer, in denen Sandgruam-Parties und Mega-Discos mit 99 Cent Durstlöschern angepriesen werden, die alten Frauen Kopftuch tragen und mit dem Besen die Gehsteige fegen, und über mir pfiff die Vitrine im Fahrtwind das Lied des Todes. Wirklich berüchtigt, dachte ich mir, ist man erst, wenn andere schon über einen schreiben, wenn man nur einen Punkt macht. Das ist es wohl.

Oder so.

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Bauvorstadt

Noch ein Museum, dann haben wir es hier hinter uns. Für´s erste.



Weitere Sammlungen moderner Kunst bitte in Berlin, Kösching oder Lugano abgeben.

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Die wirklich wichtige Frage des Tages

Obwohl in den nächsten Tagen ein paar wichtige Entscheidungen anstehen - mache ich noch mehr in lukrativen Haifischtransporten, suche ich eine alte DCT-Meldung, um zu beweisen, wie ein Ex-Boss von einer Springertochter die eigene Firma angeschwärzt hat, und wann kommt der nächste Urlaub - dreht sich momentan alles nur um ein prekäres Problem, das mit einer Lücke zu tun hat, die sich zwischen Spiegel und Boden auftut. Ich wollte da eine schmale Rokokokommode haben, aber jetzt ist eben eine niedrige Biedermeiervitrine draus geworden. Wobei sie immerhin so gross ist, dass sie nicht in den Wagen meines Herrn Papa gepasst hat.

So ein Transport durch die Stadt wäre kein Problem, nur war diese Vitrine leider in München, wo ich erst gar nicht suche, weil man hier nie was findet. Dachte ich, aber ich hatte unrecht. Ich schalte beim Kaufen ja grundsätzlich das Hirn aus, dann macht es erst richtig Spass ohne jede Reue und die Frage, wo man das noch hintun soll. Das Problem tauchte erst auf, als ich dann vor dem Auto stand und das Teil auf den Dachträger wuchten wollte. Denn just zu diesem Zeitpunkt begann der Regen, und zu mir gesellte sich ein Herr, der fragte: "Wo haben Sie denn die her?" "Von da hinten, vom Grossvater dieses jungen Herren", gab ich zurück und wies auf den Halbwüchsigen, der mir beim Schleppen geholfen hatte.

""Hm", sagte der Herr, sah sich die Vitrine und die spektakuläre Flammenmaserung des Nussholzes an, drehte am kleinen Bronzegriff der Tür und strich mit dem Finger über den Perlstab. "Und was hat es gekostet?" fragte er. "85" sagte ich. Er zog seine Brieftasche heraus, reichte mir eine Visitenkarte und sagte, falls ich Interesse hätte, sie zu verkaufen, solle ich ihn anrufen. Dem Halbwüchsigen entglitt etwas das Gesicht, aber hey, so ist das Leben, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Ich wuchtete die Vitrine dann also allein auf den Wagen, und packte sie in die vorsichtigerweise mitgebrachte Malerfolie. Und fuhr los.

Von Freimann bis in die Maxvorstadt, wo ich jetzt bin, sind es 6 Kilometer, und jeder einzelne Meter war voller Angst und Panik. Zwischendrin, kurz vor dem mittleren Ring sah das väterliche, todesseriöse Manager-Monstrum aus wie Priscilla, die Königin der Wüste, als Mitzi mit riesiger weisser weit über die Wüste wehender Schleppe auf dem Dach sitzt. Letztlich habe ich die flatternden Teile in die Türen eingeklemmt, und was dann noch muckte, wurde in die Fenster gezwickt. Da bin ich jetzt. Und die Frage lautet:

Fahre ich ohne die Plane 100 Kilometer und riskiere, die Vitrine dem Regen auszusetzen? Oder fahre ich als Priscilla II möglicherweise in eine bayerische Verkehrskontrolle bei Pfaffenhofen? Oder verkaufe ich das Ding an den Händler mit der Visitenkarte, dessen Geschäft hier ganz in der Nähe ist?

Schwierig. Variante II wäre sicher die bloggischte Löung, aber...

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Es war die Taube

Der Weckdienst ist hier mitunter gnadenlos, und Vögel kann man auch nicht an die Wand werfen. Keine Ahnung, was heute los war.



Immerhin gab es genug Zeit für einen Beitrag über Anonymität und ein Märchen an der Blogbar.

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