לך תזדיין

Wer mich jetzt schon 20 Jahre kennt, weiss, dass ich früher ganz andere Themen hatte: Israel. Intifada, Antisemitismus und Terror. Es war, was das Arbeiten angeht, eine gute Zeit, aber auf Dauer macht es einen etwas kaputt und das Leben ist viel zu schön, als es mit der Lage im Nahen Osten zu vergeuden. Trotzdem schaue ich privat immer noch nach, was dort so los ist, und wenn es bei uns kracht, schreibe ich dazu auch Beiträge in der FAZ.

Den hier schreibe ich jetzt aber hier, weil es mir dort noch zu spekulativ ist. Es ist eine private Einschätzung.

- So einen Anschlag wie in Paris gab es ausserhalb der muslimischen Welt nur einmal: In Mumbai, vor neun Jahren.

- Wir wissen, wie das damals gelaufen ist: Es gab ein Camp in Pakistan, und um das zu schaffen, wurden 24 Leute ausgebildet, aber nur zehn eingesetzt, um die wirklich Zuverlässigen zu haben.

- Das liegt daran, dass nicht jeder sofort bereit ist, sich in die Luft zu sprengen. In Israel hat man sowas ja öfters mal gehabt, und da weiss man auch, dass es eine relativ hohe Abbrecherquote gibt, die das am Ende doch nicht fertig bekommen. Wenn sich von sieben Leuten tatsächlich sechs in die Luft sprengen, dann ist das schon ein Zeichen für extrem gute Indoktrinierung.

- mindestens zwei der Jungs waren deutlich unter 20.

Ich glaube vieles, aber ich glaube nie und nimmer, dass es möglich ist, so einen Anschlag anders als den un Mumbai durchzuführen. Man braucht dafür - auch das wissen wir - eine starke Logistik mit verteilten Rollen. Sicher auch Ortskundige. Aber die Annahme, dass man irgendwo in Frankreich so viele Leute so weit ausbilden kann, ohne dass es jemand mitbekommt - das glaube ich nicht. Man braucht da einen Schiessplatz für automatische Waffen, eine Bombenbastlerwerkstätte, und sicher Wochen, um Menschen so weit zu bringen, dass sie sich auf Kommando sprengen.

Heute ist Sonntag und wir kennen den Namen eines Franzosen, der mit Fingerabdruck identifiziert wurde. Wären die anderen sechs ebenfalls Franzosen, wüssten wir mehr. Sei es wegen DNA, sei es wegen der Fingerabdrücke, seo es, weil Verwandte nach ihnen suchen. Es sieht aber bislang nicht so aus, und auch in Brüssel wurde nichts dergleichen bekannt.

Auf der anderen Seite muss man sich da auch mal in die Lage des IS reinversetzen. Der ist sicher auch nicht dümmer als die Hamas: Die Hamas hat ihre Anschläge eben gerade nicht von ihren Zuträgern aus Israel machen lassen, sondern von Leuten, die ersetzbar waren. Psychish labile Jugendliche, unter Druck gesetzte Frauen, aufgehetzte Mitglieder besonders betroffener Familien. Die Infrastruktur dahinter blieb immer erhalten, bis die Israelis in der Lage waren, sie zu unterwandern und auszuschalten. Der IS wäre dumm, wenn er seine französischen Anhänger und Netzwerke für so einen Anschlag opfern würde. Es ist einfach die klügste Lösung, sich die Leute dort zu halen, wo es genug davon gibt - bei sich dahei, wo man die totale Macht hat. Es ist ebenfalls die billigste Lösung - man muss keine besonderen Vorkehrungen zur Abschottung un Geheimhaltung treffen. Es ist die sicherste Methode - man braucht keine überwachte Netzkommunikation. Das einzige Problem, das bei so einem Vorgehen bleibt, ist der Transport ins Zielland, wo dann eine kleine Zelle ausreicht, um solche Leute zu führen. Statt mehreren Dutzend Tatbeteiligten sitzen im Zielland nur ganz wenige, die auch bis zum Schluss nichts mit Waffen oder Indoktrination zu tun haben, und unbemerkt bleiben können.

Die Pakistanis haben Schnellboote benutzt, um nach Mumbai zu kommen.

Der Attentäter auf das jüdische Museum in Brüssel nutzte den Flug aus Singapur nach Frankfurt zur Verschleierung

Und der IS - wenn meine Vermutung und seine eigenaussage zutreffen - die Politik der unkontrollierten Grenzen von Angela Merkel.

Sie hat es dem IS ja selbst gesagt: Wir können die Grenze nicht schützen. Und de Maiziere, der nicht mal weiss, wie viele Menschen im Land sind, sagte auch, dass es keine Erkenntnisse über Terroristen gäbe. Dafür gibt es auf dem Balkan bestens ausgebaute Schleusernetzwerke mit arabischem Hintergrund. Und jede Menge Menschen, unter denen man prima mitlaufen kann. Jede normale Einreise aus Syrien bräuchte ein Visum und einen Sicherheitscheck. Das wäre untauglich. Aber das Durchwinken im Moment ist wie der Einlass zu einer Kinderparty.

Mir ist völlig klar, dass jetzt viele sagen werden, ich küble das Elend auf "den Flüchtlingen" aus. Nein. Ich küble das Elend auf eine Politik aus, die durchaus hätte sagen können: Wir machen Transitzonen, und da entscheiden wir, wie es weiter geht. Wen wir woanders erwischen, schicken wir dort hin. Dann schauien wir uns die Leute erst mal an, nehmen einen Dolmetscher dazu - lauter so Sachen, die einem geplanten Attentat in dieser Grösse gefährlich werden könnten. Das würde einen Anschlag weder unmöglich machen, noch seine Planung verhindern - aber durchaus seine Durchführung erschweren. Die Unwägbarkeiten würden grösser werden. Vielleicht bekommt einer auch Muffensausen oder merkt, dass die doch ganz nett sind, und bekommt Zweifel. Auch das gibt es immer mal wieder. Es gibt keine Prädestination, dass sich jemand in die Luft sprengt, sondern unendlich viele Gelegenheiten, das zu verhindern. Manchmal ist es eine Hinrichtung wie in Israel. Aber eben nicht immer, und wenn ich in Israel irgenwas verstanden habe, dann ist es, dass man jede Gefahr so früh wie irgend möglich angehen muss. Das ist in der BRD die Grenze. Das kann, siehe den Waffenkurier in Bad Feilnbach, funktionieren. Aber der wurde von der Bayerischen Polizei erwischt, und nicht von den Durchwinkbeamten der Bundespolizei an den Grenzen. Seehofer und Hermann, diese beiden bundesweit angegriffenen Politiker, haben ihre Leute dort eingesetzt und vielleicht vielen das Leben gerettet.

Und sorry, was ich hier aufschreibe, ist alles andere als Expertenwissen. Diese Terrorstrategien gibt es seit den späten 40er Jahren im Nahen Osten, so begann der Kleinkrieg gegen Israel, wurden unsere RAF-Terroristen geschult, und dann hat man sich eben bei uns hingestellt und die Grenzen kontrolliert. Das hat einigen Polizisten das Leben gekostet. Es war schmerzhaft, teuer und es gab Demos dagegen. Aber wie die Alternative aussieht, sieht man in Paris, und da ist es mir, offen gesagt, völlig egal, ob ein paar Pakistanis mal zwei Wochen an der Grenze warten müssen, um hier Zugang zu bekommen, zu Leistungen, Grundrechten und einem hoffentlich besseren Leben:

So etwas darf nie wieder passieren. Es wird jetzt schon dafür sorgen, dass in Frankreich knallrechte Regimes an die Macht kommen und die Frage ist nur, wie schlimm es wird. Deutschland bleibt vollkommen allein mit allen Flüchtlingen, und niemand wird uns jetzt noch welche abnehmen,. wenn sich herausstellt, dass wir die eingeladen, durchgewunken und dann zum Ziel haben weiter reisen lassen.

Niemand weiss, wer hier ist. Es ist furchtbar, dass diese Ängste nun ausgerchnet auf die grösste und im Kern integrationsfreudigste Gruppe der Migranten trifft. Aber wenn die Attentäter über den Balkan kamen, kann man die Grenze nur offen lassen, wenn man die AfD zur grössten Partei machen will. Sonst fliegt diesem Staat alles um die Ohren, die Helferkreise. die Bevölkerung, die Lokalpolitik: Es kann so nicht weiter gehen. Aufnahme muss Hand in Hand mit minimaler Sicherheit für das Land gehen. Gerade wenn der Konflikt in Syrien in die entscheidende Phase geht.

Merkel und de Maiziere jedenfalls haben in der Politik nichts mehr verloren, Gabriel auch nicht: Das muss jetzt jemand machen, der sich nicht von den beschwichtigenden Pissnelken der Grünen und ihrer Medienpropagandahelfer aufhalten lässt, die jetzt sagen, an so etwas müsste man sich gewöhnen, es sei halt der Preis der Freiheit und die Strafe für unseren nicht diversen, nicht ausgleichenden Lebensstil:

לך תזדיין

Die Lösung der Krise kann es nicht sein, dass der Krieg bei uns ist - es muss Frieden in Syrien kommen. aber das und die Fürsorge um die Flüchtlinge geht nur, wenn hier klare Verhältnisse und Sicherheit herrschen. Mir ist vollkommen bewusst, dass diese Haltung in meinem Freundeskreis des Netzes nicht mehrheitstauglich ist. Aber vielleicht mag man ja doch mal den ein oder anderen Gedanken riskieren, ohne dass ich hier ein paar Videos der Intfada verlinke.

Sonntag, 15. November 2015, 12:43, von donalphons | |comment

 
Zum florentinischen Stil von Frau Merkel paßt die Annahme, dass dies längst auf dem Weg ist - ohne dass sie selber deshalb gehen muss/wird. Das Tempo des Umsetzens traue ich mich nicht vorher zu sagen.
Dass auch das Terroranschläge dieser Art nicht verhindern wird haben Sie ja selbst geschrieben. Die Leute zu beruhigen ist ein legitimes Ziel der Politik. Der „Freundeskreis des Netzes“ ist ohnehin ein sehr volatiler. Es lohnt nicht sich darüber Gedanken zu machen.

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Die Israelis haben es vom Versuch, den Staat auszulöschen, bis zur Messerattacke runter geschafft. Das muss einem nicht gefallen, aber es war besser, als ausgerottet zu werden. Aber so etwas verstehen viele Deutsche nicht.

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Umso unangenehmer, dass diese Israelis zur Zeit wohl Leute unterstützen, die eben Andere ausrotten wollen. Verstehen noch weniger Deutsche. Es gibt sogar Spekulationen, der Hintergedanke der Attentate in Paris sei gewesen, eine Stimmung herzustellen, wonach die NATO jetzt massiv in Syrien eingreifen müsse. - Wie dem auch sei: ich glaube, dass nach diesen Anschlägen jetzt irgendein Verfahren auf den Weg kommt, zumindest die Identität der Einreisenden zu überprüfen. In einer Demokratie ist diejenige Lösung die beste, mit der die Meisten leben können, nicht die fachlich-intellektuell beste.

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Die nächste Raketenstufe hat gezündet
Volle Zustimmung, und ich nehme an, jetzt wird noch ein paar Wochen herumgeeiert, alles auf die "riesige" belgische muslimische Szene geschoben, irgendwann wird man festsstellen, das so ein paar Menschenfetzen überhaupt nicht zuzuordnen sin, und dann einen ganz grossen Teppich holen, unter den man alles zu stopfen versucht, während tränenreicher Bedauerungen und Beteuerungen, dass sich so ein 11.,12.,13.14.15. September nie wieder wiederholen darf.

Bis es wieder geschieht. Ich habe mich immer gefragt, warum der IS auf europäischem Territorium keine Demonstration seiner Macht und Kompetenz abgibt; jetzt hat er.
Und ich hoffe, dass es noch Rudimente an Zurückhaltung auch unter seinen Strategen gibt, die ahnen können, wie schnell man dann auch bei uns bei "sand to glass" "nuke the sand niggers" ankommt; vor allem, bevor irgendwer von dieser Seite an solche Waffen kommt.

Meine Position ist sehr ähnlich der von Frau Napoleoni. Es hilft nichts, man muss Interessen abstimmen, leider um so mehr, als es kein verlässliches, akzeptiertes Regime (ausser Jordanien, wo es -relativ- noch sehr ruhig zu geht ; oder wo das Wegfiltern hervorragend klappt) gibt, dass eine akzeptierte, willkommen geheissene Alternative zur Welt des IS bilden könnte.

Es geht auch nicht um "Waffenexporte Stoppen" - es geht um eine Hegemonial-Politik, die sich kaum mehr durchsetzen lässt.

Und wirklich - den Konflikt mit Putin sollten wir umgehend bereinigen, die "Demokraten" in der Ukraine sind allenfalls Oligarchen, die unseren (oder denen unserer Freunde) Wirtschaftsinteressen näher stehen.

Wer mit Lukaschenko und den Saudis kuschelt, kann auch Putin die Hand ausstrecken
Flapsig formuliert: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Der Unterschied zwischen Putin und Berlusconi dürfte vernachlässigbar sein, wenn beide an des anderen Stelle stünden.

Schluss mit den Krokodilsbeteuerungen. Und wenn wir Russland seinen Hafen in Syrien definitiv zusichern, und Assads Leute einen einigermassen überlebbaren Ausweg anbieten, kriegt man auch Syrien in den Griff.

Wenn man will.

Neben der nun nicht unbedingt kurzfristig naheliegenden Reform des Finanzglobalismus sind Deeskalation und Perspektiven entscheidend.

Man hat schon einmal eine Riesenkatastrophe (vielleicht die Ursprungskatastrophe der aktuellen Situation?) mit dem Kampf gegen Russland in Afghanistan produziert; was wäre die Welt für ein relativ paradiesischer Ort, wenn dort, im Iran, in Afrika, in Südamerika Regime wie im worst case Venezuela oder Cuba oder Angola regiert hätten, wenn z.B. Gorbatschew oder Deng Xiaoping dort etwas zu sagen gehabt hätte.

Solche Regenten mögen Champagner, Kaviar, Zimmermädchen, sehr persönliche Sekretäre und Bunga Bunga. Keinen Heiligenschein.

Die beste kurzfristige Strategie, die ich gestern hier gelesen hatte, war sensible Bereiche durch das Ausschmieren mit Schweineschmalz abzusichern, und durch weibliche SEKs.

Und wie wäre es mit der Propagierung von lesbischen Fkk-GangBang Parties, bei denen Männer ganz strikt verboten sind und absolut unerwünscht? Männliche Prostituierte für weibliche CEOs?

Aber da geht ja auch bei uns der Zug eher in die umgekehrte Richtung: schwule Männer sollen auch heiraten und Kinder adoptieren.

Die Re-Biedermeierisierung lässt einen die Latenz des Künstlers Houellebeqc loben, der einen toleranten Islam als Ausgleichsmoment vorhersieht, der den herrschenden Männern gar nicht so ungelegen kommt, wenn sie eine frische Zweitehefrau für das Schlafzimmer dazu bekommen, ohne fürs Putzen, Staubsaugen und Kochen auf die bewährte Altehefrau verzichten zu müssen?

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OT zu TGA
Adoption? TGA ich finde es schade, dass die schwulen Männer keine Familien, keine Kinder mehr haben. Klar, goethe jr wsr kein genie, boris kinder sind keine tennisstars. Doch fürchte ich, unterhalb der genie-ebene, dass unser genpool leidet, wenn die Schwulen aufhören, sich fortzupflanzen.

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"Die beste kurzfristige Strategie, die ich gestern hier gelesen hatte, war sensible Bereiche durch das Ausschmieren mit Schweineschmalz abzusichern, und durch weibliche SEKs."

the great artiste, bitte mehr davon.

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@the great artiste, Sonntag, 15. November 2015, 13:49
Ja, sehr gut durchdacht, aber eben nur die eine Seite. Für die andere Seite, das eigentliche Problem, haben sie nur drei Worte übrig?

„Wenn man will.”

Das ist Wunschdenken, genau wie die Idee Dons, Merkel Maiziere und Gabriel würden wegen erwiesener Unfähigkeit aus der Politik verschwinden.
Wenn überhaupt werden sie von den Parteien um der nächsten Wahl Willen geopfert werden…. Über die, die dann nachkommen verkneif ich mir erst mal das Lachen.

Da stimmt eher die Befürchtung mit der AfD…

Es war mir zu Beginn der Flüchtlings-„Krise“ bereits klar, dass dies der Anfang vom Ende jenes Deutschlands ist in dem ich aufwachsen durfte, mit Paris ist nun ein Brandbeschleuniger dazu gekommen.

Ihr Beitrag schwankt wie immer zwischen dem offensichtlichen Willen zu Wahrheit und Verständnis, und jener verdummenden Absurdität die man „positives Denken“ nennt. Und dabei ignoriert, dass „positives Denken“ das Gegenteil von Denken ist. Denn per Definition ignoriert man 50% der Fakten zur gestellten Frage, und man kommt zu unrealistischen Schlüssen.
An Denkern die was zur Realität aussagen, habe ich zu unserem Thema bisher nur Botho Strauss und Houellebecq gefunden. All den anderen, wie der obige Beitrag leider zeigt, inklusive Don Alphonso, sind lediglich die eigenen Interessen wichtig. Verständnis des GANZEN Problems, von allen Seiten gesehen, ist seine Sache nicht mehr.
Das ist verständlich und legitim, hilft aber nicht weiter.
Denn genau diese Einseitigkeit der Politik des Westens gegenüber der islamischen Welt war es, was dies alles verursachte, und es betrübt mich zu sehen, dass auch Don Alphonso es mittlerweile vorzieht auf einem Auge blind zu sein.

Da der IS also keinerlei Veranlassung hat seine Strategie zu ändern, ist es noch nicht abzusehen wie hoch sich das Ganze schaukeln wird.
Es ist in der Tat, ganz wie sie schreiben nur die "nächste" Raketenstufe, keineswegs die letzte...

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Wer soll entscheiden, wenn in Religionssachen Streitigkeiten entstehen ? – Wem Gott die Fähigkeit gegeben, zu überzeugen.
Im Grunde kömmt auch hier alles auf den Unterschied von Glauben und Wissen, Religionslehren und Religionsgeboten an.

Alles menschliche Wissen lässt sich allerdings auf wenige Fundamentalbegriffe einschränken, die zum Grunde gelegt werden. Je weniger, desto fester stehet das Gebäude.
Aber Gesetze leiden keine Abkürzung. In ihnen ist alles fundamental, und in soweit können wir mit Grunde sagen: uns sind alle Worte der Schrift, alle Gebote und Verbote Gottes fundamental.
Wollt ihr gleichwohl die Quintessenz daraus haben; so höret wie jener größere Lehrer der Nation, Hillel der ältere der vor der Zerstörung des zweiten Tempels lebte, sich dabei genommen.
Ein Heide sprach: Rabbi, lehret mich das ganze Gesetz, indem ich auf einem Fuße stehe! Samai, an den er diese Zumutung vorher ergehen ließ, hatte ihn mit Verachtung abgewiesen, allein der durch seine unüberwindliche Gelassenheit und Sanftmut berühmte Hillel sprach:

Sohn! liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Dieses ist der Text des Gesetzes; alles übrige ist Kommentar. Nun gehe hin und lerne!

( Moses Mendelssohn: Jerusalem – oder über religiöse Macht und Judentum, Berlin 1783, I,68 / II 58)

Um es auch mal mit ein bischen "klugscheissen" zu untermauern...
Positives Denken sieht immer die 51%, um die 49% vielleicht zu überwinden.
Tyler, Sie verbringen ja auch ihre Zeit damit, sich mit uns hier zu streiten?
Wobei ich das als Teil positiven Denkens ansehe, da Sie klare Aussagen machen, und ich mich mit Ihnen (oder auch ThorHa) gerne auseinandersetze.

Ihre Argumente zu widerlegen wäre die beste Ausbildung für junge Diplomaten, mehr zu begreifen, als dass es nur um Lieferverträge für Airbusse anstatt Boeings oder umgekehrt geht.

Was sind die fundamentalen Gesetze unserer Kultur?
Der Respekt für die wirklich fremde Kultur gehört nicht dazu.
Sonst hätte es dieses ganze Geholze nie gegeben.

Und ich glaube auch, dass der Antijudaismus (Palästinenser sind auch Semiten) über weite Strecken einer der schicksalshaften Knoten ist, der die heutige Situation so verheddert.

Wäre Deutschland nicht erst 1850 mit der Etablierung eines Eisenbahnnetzes wirtschaftlich langsam von den Bäumen herabgestiegen, während man in England und USA schon mitten im Industriezeitalter lebte, wäre dieser Minderwertigkeitskomplex, keine Kolonien mehr gekriegt zu haben, nie entstanden, nicht dieser übertriebene Neo-Nationalismus, den man nach dem unglücklichen Frieden von Versailles anzapfen konnte, um die Weltwirtschaftskrise zu verschleiern, in dem man dem "jüdischen Kapital" die Schuld gab.

Ohne Nationalsozialismus kein Israel, wie wir es heute kennen - die ersten "Zionisten" wurden von den einheimischen noch eher freundlich empfangen - das erinnert mich an den Pocahontas Kitsch auf der anderen Seite des Grossen Teichs.

Die in der Etablierung einer effizienteren Landwirtschaft in England gelegten Grundsteine der industriellen Revolution und der angloamerikanischen Hegemonie haben immer noch ihre ideologische Strahlkraft, mehr als die bald korrumpierten Werte der französischen Revolution oder der US-Unabhängigkeitserklärung.

Wie oft gesagt, schätze ich viel am unmittelbaren Amerika Bruce Springsteens, aber sehr deutlich weniger das Amerika der "Reborns" oder des von Eisenhower so titulierten "militärisch-industriellen Komplexes."

Positives Denken heisst für mich, die schicksalhaften Verzwirbelungen aufzudröseln und neu zusammen zu setzen, über "axiomatische" Schlagworte hinauszuwachsen, mit denen man sehr oft die eigene Denkfaulheit cachiert, um den eigenen Komfort ohne schlechtes Gewissen zu geniessen.

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lernen vom tylchenbeschleuniger kann man durchaus, da eine weise des disputierens angebracht wird, wie man sie auch kennt von- an dieser stelle aber möchte man niemandem zu nahe treten. zum lernmaterial gehört eben auch, dass eben jener sich aus diskussionen zurückzieht, wenn man ihm rhetorisch zu nahe kommt, auch wenn er die zeit offensichtlich hat.
menschlich, allzumenschlich, kalkulierbar, nützlich und zu berücksichtigen.

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Der kleine Unterschied...
Was mich von "Euch" unterscheidet ist, dass ich nicht in DE lebe und somit nicht betroffen bin.
Nicht von euren Wahlergebnissen und nicht von deren Konsequenzen. Ich habe an der ganze Situation kein Eigen-Interesse. Ich weiss nicht mehr war es hier oder in der FAZ wo jemand an Habermas erinnert hat...

Man muss nur den letzten von Dons Blogs lesen... Kein einziges Wort mehr von "Ursachensuche", kein Wort mehr über die Massaker der Amerikaner, die so nebenbei Al Kaida, die Taliban und auch ISIS geschaffen, finanziert und bewaffnet haben um ihre INterssen im Nahen Osten durchzusetzen. MIT der Hilfe DEs mittels der NATO.
Die Idee, man könne auch in DE etwas mitgeholfen haben die Leute dort zu radikalisieren, ist nun auch unter die Rubrik des politsich nicht Korrekten geraten...
Das Kriegsgeschrei... man hört es schon ganz deutlich, wenn mannicht zu nahe dran ist.

Ein Anschlag in DE aber dann ..... Deutschland wie es leibt und lebt!

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Als wenn wir es nicht wüssten
Wo warst Du als dass und dass geschah? Als wenn der Ort etwas ändern würde.

Ich finde es müssig, immer nur die Gebetsmühle von den bösen USA zu drehen, ohne mir zu überlegen, warum "die" denn so "böse" geworden sind?

Habgier ist eine weltweite Leidenschaft, und eine sehr kurz greifende Erklärung, da es etliche Kulturen gibt, die nicht die Ethik des Turbokapitalismus komplett verinnerlicht haben.

Kriegslust ist Quatsch - Krieg ist der Tobsuchtsanfall, den ein Land bekommt, wenn es nicht mehr weiter weiss, und sich einbildet, sich den leisten zu können. Heutzutage haben selbst die Amerikaner erkannt, dass er von der Nutzen-Kosten Rechnung meist unvorteilhaft ist, bestimmte Konzerne und Kreise vielleicht ausgenommen.

Diese Stereotypen finde ich mittlerweile banal und langweilig - ich sehe mich nicht als Träumer, sondern als jemand, der die Komplexität möglichst gerne objektiv zerlegen würde, ohne ideologische Brille.

Die Demonisierung des Kommunismus, die Morde an Mossadegh, Lumumba, Allende waren imho die Keimzelle für den religiös verbrämten Widerstand. Wenn man schon militärisch und wirtschaftlich hoffnungslos unterlegen war, musste man sich mehr als weltlichen Beistand sichern.

Ich hätte es als Zeichen des Respekts vor der Leistung Helmut Schmidts gesehen, wenn das dunkle Kapitel "Südamerika" in seiner Amtszeit als aktiver Politiker nicht komplett unter den Teppich gekehrt worden wären. Auch die Fehler eines Menschen gehören zu seiner Geschichte - und wenn man sie nicht kenntlich macht, können sie sich wieder einschleichen.

In diesem Sinn nerven mich die Dauerschleifen über das böse böse Nazireich im Stil eines Horrorfilms gewaltig, so schrecklich es ist, verdanken wir es den masslos konsequentenVerbrechen ( in der kumulativen Radikalisierung) dieses Faschismus, dass wir nicht längst wieder in einem Staat wie unter Mussolini, Franco, Salazar oder ähnlichen leben.

Und allmählich fürchte ich auch, dass es einen grossen Anteil von Bevölkerung in der "entwickelten" Welt gibt, die einen der drei durchaus als wünschenswert sich vorstellen könnten, wenn er halt die ganz grossen Verbrechen sein liesse, und dafür eine sichere Rente, Wohnung und Auto für Mitglieder des jeweiligen "Clubs National" versprechen könnte.

Es interessiert mich, Ross und Reiter der aktuellen Katastrophe zu indentifizieren, und pragmatische Allianzen zu schmieden.

Eine "russische Kolonie" in Syrien wäre nicht die übelste aller Möglichkeiten, wenn sie dann dafür sorgen würden, dass Ruhe im Karton bleibt.

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da gibt es einen paradox gewendeten ethnozentrismus zu konstatieren - als ob es an anderen orten nicht auch kräfte gäbe, die agieren.
mit der einseitigen unterstellung einer allein-bis-fast-ganz-allein-schuld einer seite betreibt man zugleich die vernachlässigung, dass die anderen seiten des handelns unfähig seien und nur reagierten; man stuft sie mithin als infantile gesellschaften ein. dazu noch weiter unten.

da das ein wenig komplexer ist, muss - generell - eine gemengelage aus aktion und reaktion der verschiedenen seiten angenommen werden. selbstverständlich die verstrickung beider seiten in nicht ganz lautere handlungen.

und dann, wie the great artiste es auführt, pragmatisch handeln, um - wichtig: - nach massgabe der möglichkeiten ein möglichst gutes leben für möglichst viele menschen an möglichst vielen, derzeit unwirtlichen orten zu installieren, in dies in all seiner komplexität von arbeitsbedingungen bis gesellschaftsverfassung.

das klingt nun leider furchtbar langweilig und problematisch und verspricht die aussicht auf sehr viel arbeit und langwierige erklärungen, ohne dass man je die hoffnung hegen darf, rhetorisch die blumentöpfe nach hause tragen zu dürfen. das machen dann wieder die phrasendrescher.

weil das nie sonderlich paragraphensauber nach erstsemesterlehrbuch unter durchsetzung der eigenen einhundert-prozent-linie ablaufen kann, wird "die" politik als "schmutzig" bezeichnet - man schüttelt durchaus als vom eigenen standpunkt besehen zweifelhaften gestalten die hand, die allerdings dasselbe von einem selbst denken dürften. am ende ist mit kompromissen, die nicht nur begeisterung auslösen, zu leben, und zwar nicht statisch, sondern stetigen änderungen unterworfen, die beobachtet werden müssen.

infantil ist dann eben, von der eigenen linie nie abrücken zu können. dann bleibt man unwirksam, schreit aber ein wenig herum, was nun sicherlich einen gewissen druckausgleich schaffen dürfte, jedoch nicht der befreiung aus der dann selbst verschuldeten unmündigkeit auch nur nahekäme.

"euch" - mit verlaub, wo man seine luftwurzeln untergebracht hat, geht sie nicht sonderlich viel an.

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Jede Wette, liebe donna laura, dass der mit Ihrem kleinen Ordnungsruf Gemeinte es garantiert wieder nicht schnallen wird.
Das Überscrollen wird so langsam echt lästig.

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Hauptverursacher heißt ja noch nicht Alleinschuldiger,
die stärkste Macht sehe ich aber immer besonders in der Pflicht.

Die lange Liste der US- amerikanischen Kriege und Putsche spricht doch wirklich eine genügend deutliche Sprache.

Mir hat es früher besser gefallen, als noch eher versucht wurde, Konflikte mit Geld zu bewerfen anstatt mit Bomben.

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es ist eben dies, was sie sagen, was auch ich meine: einseitigkeit - mal aus begrenztheit, mal aus ideologie - führt nicht zur erkenntnis. da gibt es viele beteiligte, deren gewichtung auch an fakten orientiert, so man ihrer habhaft werden kann, was leider das grösste problem bei der analyse darstellen möchte, vorgenommen werden sollte.

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Molinero
Sie haben Recht, die Idee ich hätte jemals USA/Israel als die Alleinschuldigen bezeichnet, der hat gelesen was er lesen wollte und keinesfalls was ich geschrieben habe.
Die Eskalation des Syrien Konfliktes, die jetzt zu „unserem“ Flühtlingsproblem geführt hat, und die Anschläge in Paris, sind OHNE das Zutun der USA in der Region und der Politik Israels gegenüber den Palestinensern nun mal völlig undenkbar.
Und genau solche Banalitäten sind es, die recht bald unter den Tisch fallen wird und die keiner mehr ansprechen wird.

Das eigentliche Problem, die verschiedenen Strömungen des Islam und deren Radikalisierung, hätte die Region OHNE die Politik von US/Israel, nicht verlassen. Auch dies eine Banalität, die die vielen Schlaumeier auch in diesem Blog nicht mehr hören wollen.
Nun sind die friedlichen Zeiten auch in Europa (möglicherweise) vorbei und damit auch Toleranz und Wille zum Verstehen gerade der Ursachen, und das sogar in diesem Blog.

TGA
„Es interessiert mich, Ross und Reiter der aktuellen Katastrophe zu indentifizieren, und pragmatische Allianzen zu schmieden.“

Das ist genau das was ich meine. Die Zeiten in denen so was gewünscht werden konnte (durfte!), die sind nun vorbei.

“Eine "russische Kolonie" in Syrien wäre nicht die übelste aller Möglichkeiten, wenn sie dann dafür sorgen würden, dass Ruhe im Karton bleibt.“

Das wäre vernünftige Politik, und die ist mittlerweile out, was los wäre, sollte es auch in DE mal krachen, brauch ich ihnen ja sicher nicht zu erklären.
Dass NATO, DE oder gar die USA Russland als gleichberechtigten Partner akzeptieren, soll wohl ein Wunschtraum sein? Schauen sie sich die letzte, der wöchentlich neuen Propaganda Bemühungen des Westens zu Russland doch an. Da wird ernsthaft den Russen, bzw ihren Sportlern Doping vorgeworfen, als wenn es dort auch nur einen Deut anders wäre als im Rest der Welt.

Und, die Russen haben in der Region bisher noch das Vernünftigste von allen Beteiligten getan, und das ist ganz und gar unverzeihlich. Dass die USA weiterhin die Al Kaida affiliierten Rebellen mit Waffen und Geld unterstützen, fällt in unseren Medien unter Tisch.
Dass es Schlimmeres als DE & Co gibt, ist der einzige Strohhalm an dem sich die Reaktionäre noch klammern.
Was angesichts der sich weiter und weiter verbreitenden Einsicht an Bedeutung zunimmt, dass es sich beim normalen DE, doch wohl eher nur um sowas wie VW, DFB und Heckler und Koch handeln könnte, und eine den Rest Europas ruinierende Exportpolitik.

Dass man mit der Welt da draussen auf einmal vernünftig und intelligent verfährt, das wird die grosse Mehrheit der sephor-Schwätzer die im Land herumläuft mit Sicherheit zu verhindern wissen.

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Schon clever, diese humanoiden Trolle aka "robot-monkeys" für sich arbeiten zu lassen. Spart Zeit, Nerven und nicht zuletzt wird eine vorschulkindgerechte Diskussion ermöglicht.

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Und wir hier leben in der Zone of Wasted Years.

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Vernünftigste von allen Beteiligten getan

Dafür gesorgt, dass Assad genügend Reserven behält, um weiter Fassbomben auf seine Bevölkerung regnen zu lassen? Wow. Diese Artvon Menschenverachtung kriege ich einfach nicht hin.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Es wird mir zu primitiv hier
Wenns der mit Russland befreundete Assad macht ist ein entsetzliches Verbrechen wenn es die Saudis machen ist ganz o.k.?

http://www.globalresearch.ca/us-approves-1-29-billion-deal-to-re-arm-saudi-arabia-despite-countrys-mass-atrocities

Nur noch reaktionäre Spiesser ausser molionaro hier?

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Gut erkannt! Und jetzt?

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"Gut erkannt! Und jetzt?"
Einfach weiter masturbieren im Oberstübchen. Das Konzept trägt. ;-)

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vornehmer wäre es ja, zu sagen, es handele sich um frontallappenmassage.

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mir fällt immer wieder...
das Interview zwischen Scholl-Latour "bei Friedmann" nach 9-11 ein, weil es sich defacto nicht überholt hat.
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Das Schlimme sind nur die Partikularinteressen der Beteiligten, mal 100.000 Siedler auf den Golanhöhen ansiedeln, mal eben die Waffen von Bengasi nach Banias oder Borj Islam verschiffen lassen, mal eben ein geeintes Kurdistan verhindern. Wenn ich das hier allein schon optisch sehe wird mir immer ganz schlecht:
-
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_armed_groups_in_the_Syrian_Civil_War
-
und schlecht wird mir beim Versagen (mit der Ansage "wir schaffen das") der deutschen Bundespolitik bei andauernden Realismusferne des sonst so elitär entrückten Journalismus unserer Nachrichtenorgane. Es schafft eher uns, das gemeine Volk mag diese ganzen Verschwurbelungen nicht mehr hören - zu recht.

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Einspruch, euer Ehren!
Ich halte Dons Schlüsselüberlegungen im Blogtext für deutlich zu kurz gegriffen und voreilig.

1. Keine noch so schöne Grenze (inkl. Grenzkontrollen etc.) wird das Einreisen z.B. arabischer Touristen verhindern, ausgestattet mit gefälschten Ausweisen (für unter 1.000 Euro in der Türkei erhältlich - beste Qualität - ohne Chance für die Grenzbeamten).

2. Warum sollte die IS nicht ihre französischen/belgischen oder sonstwelchen europäischen Unterstützer opfern? Diesen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen - denn die IS missachtet sicher da Leben auch von diesen Leuten. Sie werden natürlich nicht die begabten Drahtzieher dafür nehmen, sondern entsprechend aufgehetzte, radikalisierte frustrierte Vorstadt-Jugendliche, die es auch bei uns in aus reichend genügender Zahl gibt.

3. Es ist die IS (!), welche vom Westen will, dass er eine Verbindung zwischen den Flüchtlingen und diesem Terroranschlag zieht.

Gefälschte Ausweise aus der Türkei. Ich lache hart, Don. Darauf fällst DU rein??

Fakt z.Zt. ist: Wir wissen im Augenblick nur von zwei drei vier waschechten Franzosen (darunter Omar Ismail Mostefai., ein radikalisierter Kleinkrimineller aus Courcouronnes/Chartres, der es auf die S-Liste schaffte), einem Ägypter und einigen Belgiern. Erst ein einziger "Flüchtling", ein angeblicher "Ahmed Almohammad" aus Syrien. Bislang. Kann sich natürlich noch ändern.

(updatet: Ägypter)
(updatet: ein Flüchtling)
(präzisiert: Ismail M., S-Liste)
(updatet: ein weiterer Franzose)
(updatet: noch ein Franzose)

Nachgeschoben: Es sieht z.Zt. so aus, als ob bei diesem Terroranschlag der Islamistenszene in Molenbeek-Saint-Jean (Belgien) eine besondere Rolle zukommt. Eine ganz besonders abgehängte Vorstadt von Brüssel (->Wiki).

4. Der Gang zum Sellbstindieluftsprenger und Maschinenpistolenmann ist nicht ganz so kompliziert, wie du es zeichnest, Don.

Die Radikalisierung und gehirnwäscheähnliche Umerziehung funktioniert auch hierzulande, in salaf. Sekten. Trotzdem hat Don wohl nicht ganz unrecht - einige Jahre Aufenthalt in entsprechenden Terror-Trainingszentren im Ausland werden die Umpolung bzw. den Motivationsaufbau der Attentäter wohl erleichtern. Eine Herkunft aus einem islamisch-fundamentalistischen oder sogar direkt salafistischen Umfeld (z.B. in Syrien) wird das Ziel der Terror-Organisatoren nochmals leichter machen. Insofern könnten Syrer, Araber, Nordafrikaner für den IS einfachere Menschenobjekte sein, um aus ihnen Selbstmord-Attentäter zu machen.

Das reine Mordhandwerk am Maschinengewehr kann jedoch auch hierzulande geübt werden, sogar geräuschlos, ja sogar mittels ausreichend geeignerter Videospiele. Das haben diverse Amokläufer ausreichend bewiesen, in den USA, Breivik etc. pp.

Wenn du dir anschaust, was so an Fackeln und Feuerwerk in deutsche Stadien eingeschmuggelt wird - an jedem Spieltag ! - dann solltest du IS-Terroristen auch gewisse Schmuggelfähigkeiten zutrauen. Dazu kommt, dass der verwendete Sprengstoff TATP mit etwas Geschick sogar aus gewöhnlichen Haushaltschemikalien hergestellt werden kann.

(updatet: TATP, Haushaltschemikalien)

Summa Summarum: Der IS wird auch hierzulande genügend Ressourcen finden, um Anschläge wie in Paris zu organisieren. Man sollte hier allerdings berücksichtigen, dass die Kopfabschneider des IS in der einheimischen Salafistenszene nicht gerade unumstritten sind. So erschreckend viele Anhänger haben die hierzulande noch nicht. Allerdings läuft eine ständige Rekrutierung - hierzulande ! - über die arabischen Medien (sowie arabisch finanzierte Prediger in deutschen Moscheen), welche auf bestimmte Migrantenschichten erheblichen Einfluss haben.

Diese Szene wächst und wird zunehmend gefährlicher.

(updatet: einheimische Islamistenszene)

5. Es waren keine Grenzbeamten aus Bayern, welche diesen mutmaßlichen IS-Attentäter aufdeckten und stoppten. Das waren Schleierfahnder.

Vermutlich benötigen wir für die nächsten Jahre mehr davon. Und es ist nicht so, dass ich das sehr gerne schreibe.

6. Don: In meiner Wahrnehmung (die mag falsch sein) verbeißt du dich gelegentlich in Themen. Das ist deine Stärke - und Schwäche zugleich. Im Moment bist du noch zu sehr in der Flüchtlingsproblematik, meine ich.

7. Die nächsten Tage werden uns hoffentlich klüger machen. Das Problem allerdings (salafistische Unterstützer- und Terrorzellen in ganz Europa), das wird nicht von heute auf morgen weg gehen. Wir werden mutmaßlich noch einige Anschläge in Europa erleben - auch bei uns. Vielleicht sogar alle 2 Monate einen. Mehr gibt die Salafistenszene imho allerdings nicht her.

Unser Hauptgedanke sollte imho sein, wie wir deren Anwachsen begrenzen können!

Das schon wird eine sehr schwierige Aufgabe wegen der teils (angeblich ca. 20 %) sahr fanatischen und im Mordgeschäft erfahrenen Syrienrückkehrer, welche die salaf. Islamistenszene in Europa wachsen lassen und weiter radikalisieren.

(updatet: Syrienrückkehrer)

Die Flüchtlingsproblematik ist noch einmal eine andere. Noch. Wenn wir diese Millionen junger Männer nicht vernünftig integrieren können (eine sehr schwere Aufgabe!), dann wird das in einigen Jahren einige böse Folgeprobleme nach sich ziehen - zumal einige Prozent der Syrienflüchtlinge ziemlich genau der gleichen geistigen Welt zuzurechnen sind wie ebenjene Menschen, die das IS-Regime verzapfen.

So sehr ich dafür bin, den Zustrom zu begrenzen, hingegen das Ausgrenzen von Flüchtlingen (wie es typisch ist für AfD und die von dir teils gelobten CSU-Politiker), das könnte sogar zur Vermehrung von Problemen beitragen.

Hast du schon mal mit jungen Migranten aus den Vorstadtghettos gesprochen? So etwas kann sehr aufschlussreich sein und verdeutlichen, wo wir als deutsche Gesellschaft gefordert sind.

Auch, um der Terrorgefahr etwas zu entgegnen, nämlich unsere Freiheit, unsere Kultur, unsere Toleranz und unsere Teilhabemöglichkeiten. Das heißt für mich dann auch, es muss mehr geben als prekäre Jobs für Vorstadt-Migranten.

Sogar das Thema Schule gehört zum engeren Themenkreis. Für mich jedenfalls. Für dich und andere mag das vielleicht abseitig klingen, aber ich sehe hier viel eher die passenden Hebel, um die Salafistenszene am Wachstum zu hindern.

Ich denke sogar, es bleibt uns nichts anderes übrig. Die Fehlentwicklungen in Frankreich, mit der dort sehr starken Ausgrenzung muslimischer Jugendlicher/Erwachsener, die rechne ich zu den weniger nachahmenswerten Entwicklungen.

Das können wir besser. Jedenfalls, wir sollten das probieren.

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Alles gaaanz gaaanz tolle Vorschläge von ganz schlauen Köpfen. Th. kommt sicher auch noch.
Wie die Hellseher, die hinterher immer sagen: das hab' ich kommen sehen.

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War das jetzt inhaltlich und in der Sache argumentiert, jeeves?

P.S.
Jeder nach seinen Möglichkeiten.

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Nö, ich warte ab, bis es halbwegs gesicherte Fakten gibt. Bisher gibt es nichts ausser Spekulatius.

ICH brauche keine über grüne Grenzen eingesickerte Terroristen, um die derzeitige Masseneinwanderung für irrsinnig zu halten. An meiner Position müsste sich nicht ein Jota ändern, wenn sich das als (teil)wahr herausstellen sollte.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Danke, ThorH

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Danke sehr, Don

Wenn der Artikel in der Faz kommen sollte, wird er noch meht Aufmerksamkeit finden. So bitte ich Sie, den Bischöfen eine Kopie zu senden, auf bütte und auf recyclingpapier.

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Einspruch sorry
Die angeblich so tolle Logistik wird grenzenlos überschätzt. Das gilt sogar für 9/11, das kläglich gescheitert wäre ohne das kollektive Versagen der verschiedensten Institutionen in den USA.

Jeder afrikanische Kindersoldat kann nach 20 Minuten Ausbildung mit einem AK47 schießen, das hat ja gerade den Erfolg dieser Waffe ausgemacht.

Mit einem Sprengstoffgürtel an der Stadionsecurity vorbeimarschieren zu wollen hört sich ebenfalls eher dilettantisch an. Ein Securitymann hält den auf und der haut ab und sprengt sich dabei in die Luft? Sehr seltsame Geschichte.

Paris ist mit Mumbai überhaupt nicht zu vergleichen.

Und diese "Transitzentren" an der Grenze hätten einen IS-Terroristen wohl kaum aufgehalten. Entweder hätten sie ihn da nicht erkannt, oder er wäre einfach über die grüne Grenze. Risiko gleich null. Hätte man ihn erwischt, wäre er höchsten nach Österreich zurückgewiesen worden.

Viel typischer ist, dass ein Franzose längst im Visier war. Geholfen hat es nichts, trotz Vorratsdatenspeicherung.

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Noch vor ein paar Jahren hat die Presse wie ein Mann nach KRieg geschrien. Weil man den Terror anders nicht bekämpfen können. Wer den US-Krieg gegen den Irak nicht unterstützen wollte, war ein moralinsaurer Gutmensch und unterschwelliger Antisemit.
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Heute nennt sie Söder einen "Hardliner" weil er: Grenzkontrollen wieder einführen will. Und wirft ihm vor, dass er das Leid der Opfer "zynisch missbraucht".
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So fällt sie von einem Extremzustand in den anderen. Nur die moralische Empörung über Skeptiker bleibt immer gleich hoch.
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Vor Jahrzehnten gab es ja die Verschwörungstheorie, dass die KOmmunisten uns was ins Trinkwasser mischen. Vielleicht ist da ja was dran. Irgendwas, was dumm , laut und hysterisch macht. Und einem dabei hilft, einen REdakteursposten zu ergattern.

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Es gibt vernünftige Gründe für einen kontrollierten Umgang mit Flüchtlingen. Nur dieses "Paris ändert alles" geht mir dermaßen auf den Senkel. Söder ist ein opportunistisches A****, Seehofer ein Dampfplauderer vor dem Herrn.

Nach jedem Anschlag werden in Zukunft weitere Freiheitsrechte der Bürger zur Disposition gestellt. Terroranschläge gibt es aber auch in sehr unfreien Ländern.

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken.

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Welche Freiheitsrechte hat Söder eigentlich zur Disposition gestellt?

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Hier geht's nicht unbedingt um Söder. Der ist wie gesagt ein opportunistisches A****.

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@ HM555

Die Freiheit der alternativlosen "Wir schaffen das"-Kanzlerin, unkritisiert und über alle übrigen erhaben ihr politisches Handwerk betreiben zu können.

Ob jetzt nun unbedingt ein "hartes Gesicht" eine deutlich bessere Alternative ist, wie manche Konservative und indirekt auch Söder nahe legen, das ist dann noch einmal eine andere Frage. Ich persönlich plädiere da mehr für einen Mix aus Besonnenheit und Konsequenz*.

Aber ich bin auch kein Konservativer. Wenn die heißblütig werden, dann wünschen die sich halt Härte. Das ist ihr absoluter Herzenswunsch und ihr politisches Refugium, das ist der Zauberschlüssel, der alle stockkonservative Herzen öffnet.

Ein Klassiker.

Und nebenbei angemerkt auch ein Grund, warum sich so viele Leute leicht angewidert von Hardcore-Konservativen fern halten - was das betrifft, muss man Frau Merkel ein ganz ausgezeichnetes Geschick attestieren.

*(schön wäre noch eine gewisse Realitätszugewandtheit, die ich bei Frau Merkel z.Zt. noch nicht so richtig feststellen kann)

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Das Problem mit dem "nach Krieg schreien" ist halt leider, dass es keinen >einen< bösen, verteufelbaren Gegner zu identifizieren gibt, den man besiegen müsse. Denn Krieg bedeutet, gegen etwas ins Felde zu sein, jemanden zu überwinden, jemanden zu besiegen. Frankreich, England, Kaiser, "die Bolschewisten". Man weiß, gegen wen es geht, und man weiß, wo der steckt.
Aber heute? Der IS ist doch ein Phantom, zu weit weg als dass man mal eben vorbeifahren könnte. Keine Köpfe von Anführern, die man abschlagen kann. Keine Strukturen, die man besiegen könnte.
Saddam, ja, da konnte man kläffen. Putin, da kläfften die Pinscher in Regierung und Medien auch ganz laut, so ein böser. Die kläffen im Moment übrigens nicht mehr ganz so laut.

Aber der IS? Der ist nicht zu fassen. Der passt nicht zu unseren psychologischen Kriegstreibemechanismen. Von den technischen Problemen wie flugunfähige Hubschrauber, fehlende Transportmaschinen oder stillgelegte Panzer die in der wüste dann eh nix nutzen, fang ich gar nicht erst an.

Und auch: Frankreich hat seine Lektion aus den 1920-1940er Jahren anscheinend vergessen. Politisch und militärisch ist die Landschaft in Syrien nicht einfacher geworden.

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@hansmeier555, Sonntag, 15. November 2015, 17:12

Hervorragend, HM.
So sieht sie aus, die hinter den Schlagzeilen liegende Realität.

greenbowlerhat, Sonntag, 15. November 2015, 21:55

Versuchen sie es mal hier:

http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2015/03/what-isis-really-wants/384980/

Dan sehen sie, warum das alles so läuft, wie es läuft und warum es so weiter laufen wird…
Und solange man solche Politiker wählt, wird es so weiter laufen. Anscheinend hat auch Don Alphonso nichts dagegen. Ich bin erstaunt.

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Und ob es eigentlich im Sinne des herrschenden völkischen Israel-Konzeptes wäre, wenn es gar keinen palästinensischen Terror mehr gäbe? Dann gäbe es ja am Ende auch keinen Vorwand mehr für die Apartheid und das alles. Dann müsste man ja der Mehrheit der in Israel/Palästina lebenden Menschen politische Rechte gewähren. Und das kann ja nun wirklich nicht das Ziel eines STaates sein, der sich als jüdisch definiert.

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Israel ist als Vorbild für Terrorbekämpfung ein untaugliches Vorbild. Die meisten Maßnahmen sind in Europa schlichtweg nicht anwendbar.

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Die Frucht von Krieg und Konflikt
@HM555

Das Ganze ist so einfach nicht, imho.

Diese beinahe schon "Apartheitsstruktur" in Teilen der israelischen Gesellschaft ist ja nicht nur eine Folge der Gründungsgeschichte Israels und des Erez Israel-Gedankens, sondern - leider - nicht zu knapp auch eine Reaktion auf die vielfältigen Konflikte, denen Israel ausgesetzt war und ist. Die massiven Bedrohungen, mit denen sich Israel auseinander setzten musste, haben viel zum Schlechten hin geändert - und notwendigen Wandel versperrt. Viele Israelis sind heute noch sehr stolz darauf, dass sie ihren arabischen Nachbarn im eigenen Land ohne Vorbehalte begegnen. Nur, leider, liegt es im Wesen von Konfliktsituationen, dass diese Menschen trennen. Die Macht der Gewalt ist eine verheerende - so würde ich das sagen.

Die aktuelle Situation finde ich nicht gut, aber ich verstehe, wie es in Israel dazu gekommen ist. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Israel, wenn es denn mal in Frieden und ohne ständige Bedrohung von außen und innen leben könnte, einen besseren Weg eingeschlagen hätte. Ja, es gab sogar mal eine echte Chance auf einen Frieden. Rabin wurde ermordet und die arabischen Radikalen übernahmen den innerpalästinensischen innerarabischen Israel-Diskurs endgültig.

Das ist im aktuellen historischen Ergebnis übrigens auch ziemlich bitter für die garnicht mal so wenigen Israelis, die sich Frieden bzw. gedeihliche Koexistenz auf Augenhöhe gewünscht hätten.

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Eine endlose Debatte.
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Mein Ansatz ist ja kein Vorwurf an Israel, sondern eher eine Frage: Was wollen die Iraaelis eigentlich?
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Nehmen wir mal an, alle Araber (Palästinenser, Moslems) wären ab Morgen so friedlich und zivil wie die Elsässer in Frankreich.
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Würden ihnen die Juden dann dieselben politischen Rechte gewähren wollen? Würden sie sie dann als gleichberechtigte Staatsbürger akzeptieren? Auch auf die Gefahr hin, dass Israel/Palästina dann aufhören würde ein "jüdischer Staat" zu sein?
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Oder würden sie nicht so oder so an der jetzigen Staatsidee halten, deren Sinn und Zweck nun einmal darin besteht, eine völkisch definierte ethnische Gruppe vor den anderen auf immer und ewig zu privilegieren?
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Das ist eine Frage, auf die Israelis und Israelversteher nur selten eine klare Antwort geben.

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Nu, was für einen Stuss diese Gojim immer reden!

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Welche Rechte werden den in Israel lebenden Arabern denn vorenthalten? Um mal präzise zu bleiben?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Um es abzukürzen: Meine Frage bezog sich auf ganz Palästina, nicht nur auf das Israelische Staatsgebiet in den Grenzen von 1948 bzw. 1967.

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Diskriminierungen und Unterschiede
@thorha

Nach meiner Ansicht gibt da schon einiges. Einmal die Praxis. Das reine Recht mag ja noch halbwegs wunderbar sein, aber die Praxis ist kein unbedeutender Aspekt und da gibt es durchaus deutliche Unterschiede z.B. beim Landzugang, im Baurecht, in der Finanzierung von Gemeinden, beim Zugang zu Berufen etc. Am Ende gibt es Städte wie Tel Aviv, wo diese Unterschiede deutlich weniger wirksam sind, und andere - z.B. arabische Gemeinden - wo es gewiss nicht nur an deren Bewohnern liegt, dass der Beobachter den Eindruck bekommt, dies sei eine sehr deutlich andere Welt. Es ist ein komplexes Thema, aber hängt in mancherlei Aspekten a) am Zugang zur IDF, b) an der Stimmungs- und Bedrohungslage in Israel. Teils gibt es eine unsichtbare Mauer der Diskriminierung, z.B. bei der Berufsausübung, teils muss auch gestaunt werden über die hartnäckige Bildungsferne bestimmter arabischer Schichten. Teils spielen notwendige Reaktionen auf die Bedrohungslagen in Israel eine große Rolle. Dazu kommt, dass es nicht nur arabische Minderheiten in Israel mitunter schwer haben. Israel ist ein sehr buntes, sehr vielfältiges Land - und hier sehr erstaunlich trotz seiner bescheidenen Größe. Dementsprechend Vielfältig sind auch die Probleme innerhalb der israelischen Gesellschaft.

Die Sache ist imho ein ganz komplexes Thema, sicher nicht vergleichbar mit Problemlagen der deutschen Gesellschaft und nach meiner Ansicht sogar ganz sicher kein Thema für Germanen. Die (ich eingeschlossen!) - pardon - sollten sich schwerpunktmäßig eher mit dem eigenen Land beschäftigen, da gibt es noch genügend zu tun. Auch mit Europa, mit TTIP, mit multiresistenten Keimen und was es sonst noch alles gibt.

Ein hartherzig-engstirniger Verteidiger der Gegenwartspraxis im Umgang mit der arabischen Minderheit in Israel wird sicher einige hundert bis tausend tolle Argumente finden, warum am Ende doch alles ganz wunderbar sei bzw. allein Schuld "der Araber". Das ist ja in jedem Land so, dass die Hartherzig-engstirnigen sich gerne wie blind stellen. Ist das nun unser Problem? Ich denke nein. Israel ist eben ein ganz normales Land (mit allerdings nicht ganz so normalen Problemen) - dementsprechend laufen da die unterschiedlichsten Leute herum, auch solche mit schwer erträglichen Ansichten.

Ich denke aber insgesamt nicht, dass das alles für die deutsche Öffentlichkeit ein sonderlich interessantes Thema sein sollte. Klar, der Nahost-Konflikt fasziniert und bewegt die Gemüter, Israel auch. Nur, ich finde, wir haben genug Veranlassung, für uns selbst Ratschläge zu finden.

:D

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ein ganz normales Land!
Die krampfhafte Normalitätsbehauptungen sind mir namentlich von der DDR ein Erinnerung: Ein ganz normaler Staat!

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@HM555: Wenn sich Ihre Frage auf ganz Palästina bezieht, ist sie falsch gestellt. Politische Rechte gewähren würde einen Staat voraussetzen, der ganz Palästina umfasst. Ich kenne nur sehr wenige schnellere Selbsmordarten für Juden.

@first_dr.dean: Tja. Kommentar meiner Frau nach meiner Irritation über ein Umfrageergebnis (vor einigen Jahren), nach der Deutsche mehrheitlich Israel für die grösste Gefahr für den Weltfrieden hielten: Wenn die deutschen Medien da auch über jeden umgefallenen Sack Reis ausführlich berichten.

Ich kann mir seit Jahren schon nicht anders helfen, als die deutsche Obsession mit Palästina auch für wahlweise eine Spielart oder eine Überkompensation des Antisemitismus zu halten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Wieso "Selbstmord"?
Wenn die Araber (Palästinenser) so friedlich wären wie die Elsässer?
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Das war ja die Prämisse.

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Mann. Wenn das so wäre, hätten wir längst die Zweistaatenlösung und rege Handelsbeziehungen in der Region. Es gab einige sehr ernsthafte Angebote Israels, auf die nie jemand reagiert hat. Das absolut einzige, was für Israel niemals verhandlungsfähig sein wird, ist das "Rückkehrrecht" aller Flüchtlinge von 1948 samt deren Nachkommen.

Mit anderen Worten - die Frage stellt sich so oder so nicht.

Wäre ich persönlich (jüdischer) Israeli, würde ich einen gemeinsamen Staat, in dem ich plötzlich in der Minderheit bin, selbst dann ablehnen, wenn meine Nachbarn so fügsam wie Broccoli erscheinen würden. Solange Juden irgendwo in der Minderheit sind, werden sie früher oder später verfolgt - Regel Nr. 1 der europäisch-arabischen Weltgeschichte. Einzige (!) bekannte Ausnahme bisher - die USA. Vermutlich mangels verstrichener Zeit.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Den Leuten naive Fragen stellen und sie dann reden lassen, das ist immer die beste Methode...

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Vor allem für Leute, die fast nie einen eigenen Standpunkt beziehen, weil sie das angreifbar machen würde.

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Völkische Staatsideen sind mit der allg Erklärung der Menschenrechte bzw. "westlichen WErten" wohl kaum vereinbar.
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Ist das "Standpunkt" genug?

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Es hindert SIE doch niemand daran, nach Massgabe westlicher Werte oder der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte Selbstmord zu begehen? Aber das müssen ja nicht alle nachmachen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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"Um es abzukürzen: Meine Frage bezog sich auf ganz Palästina, nicht nur auf das Israelische Staatsgebiet in den Grenzen von 1948 bzw. 1967."

In diesem Fall sicher nein.

Aber wenn die Araber so friedlich wären wie die Elsässer, dann wäre eine Zweistaatenlösung sicher kein Problem.

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@ThorHa
Diskussionen zu dem Thema enden immer in Versuchen, eine Diskussion zu dem Thema zu verhindern!

Sie erwähnen es zwar, aber das war es dann auch schon: dass "Deutsche mehrheitlich Israel für die grösste Gefahr für den Weltfrieden" halten.
Das ist banal und richtig auch, wenn andere gern so tun sei das eine ebenso nebensächliche Aussage wie zu einem "umgefallenen Sack Reis", oder es zu "einer Überkompensation des Antisemitismus" zu erklären.

Sie gehören eindeutig zu denen, die keinerlei Intersse daran haben den Dingen auf den Grund zu gehen und die wahren Ursachen auch nur auf den Tisch kommen zu lassen.

Nun, dann bitte nicht über die Konsequenzen jammern wenn die Explosionen näher kommen.

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Moment Tyler, es ist richtig, dass Israel die grösste Gefahr für den WELTfrieden darstellt? Whoooopie. Was als nächstes - die Merowinger? Für einen intelligenten Menschen reden Sie manchmal ganz schönen Stuss.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ihre Argumentation sagt alles...
JA... Israel ist die grösste Gefahr, auch das was jetzt abläuft ist durch Israel und die unterstützende Politik der USA verursacht.
Wie ich ja schrieb, bezeichnend ist, dass als einiziges Argument dazu ihnen die Merowinger einfallen...

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Moment, Tyler, ich versuch´s noch mal mit Logik: IHRER Argumentation folgend ist alles, was im Nahen Osten jetzt geschieht, durch zwei Ursachen ausgelöst worden: Die Unterstützung Saudi-Arabiens durch die USA (die BinLaden auf den Plan rief) und den Einmarsch der USA in den Irak.

Selbst wenn man das akzeptiert - was zur Hölle hat Israel mit beidem zu tun? Es hatte (und hat) in Saudi-Arabien genausowenig Aktien wie im Irak, der nach dem ersten Golfkrieg für Israel eine Nullbedrohung darstellte.

Kommen Sie mal wieder runter und erklären dem Forum, warum Israel die grösste (!) Gefahr (!) für den Weltfrieden (!) darstellt? Bitte.

Gruss,
Thorsten Haupts

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thorha....
Sie haben es noch immer nicht gemerkt....

"...alles, was im Nahen Osten jetzt geschieht..."

Jetzt müssen sie mal zurück-denken. Vor einiger Zeit gab es zu DEM Thema tatsächlich eine Unterhaltung hier und ich habe gesagt, dass das, was im Nahen Osten passiert eine mögliche Reformation des Islam ankündigen könnte (hoffentlich!). Der Islam ist jetzt 1600 Jahre alt und was geschah in Europa als das Christentum 1600 Jahre alt war? 30 Jahre Krieg….
Nicht nur ich auch sehr viel Amerikaner haben als logische Konsequenz erkannt, dass man sich dort raushalten muss, die dürfen das gerne unter sich auskämpfen, wer dazu nicht blöd genug ist, der ist sowieso schon weg.
DAZU kommt dann die "Politik" Israels und die der USA. Israel ermöglicht den Arabern durch seine Militär und Siedlungspolitik sich zu Recht als Opfer zu fühlen, und die weltweite Politik der USA, Verbrecher zu unterstützen wo auch immer sie sie finden, solange sie "our sons of bitches" sind, in der Gegend halt die Saudis.

All dies ist das üblich Kuddelmuddel in Gegenden die im Grunde keine Zivilisation aufzuweisen haben und in die dann auch noch die Barbaren Horden einfallen, in diesem Fall die USA.

ALLES ANDERE geschah erst nach der Politik von Israel und den USA, wenn wir wollen natürlich auch die früheren Kolonialmächte England, Frankreich und, nicht vergessen, die Türkei. Wobei nachtragende Muslime wegen Algerien auch noch einen weiteren hinreichenden Grund hatten Frankreich auszuwählen.
Wenn sie jetzt aus dem Geschriebenen herauslesen, dass ich das, was im Nahen Osten passiert anscheinend für nicht besonders bedeutend halte, dann liegen sie richtig. Mich kümmert das, was WIR dort hinzufügen und dass das wie immer und überall verschwiegen wird. Und sollte ein Anschlag in DE passieren, dann wird es komplett unmöglich darüber zu reden.
Das Thema das mich interessiert und das ich also hier kommentiere, sind die Flüchtlinge und Paris. Und um diese beiden Dinge zu verstehen muss man die Ursachen verstehen. Etwas das sie sich beharrlich weigern.
Sie schwafeln von Merowingern… Was die Alliierten und Israel mit den Palenstinensern veranstaltet haben ist alter Quark? SIE entscheiden was zu alt und was wichtig ist?
Zwecks Holocaust haben wir sogar noch Gesetze die Vollidioten verbieten ihre Meinung dazu zu äussern?

Gestern abend wurde ein Fussballspiel abgesagt. Nicht weil man um irgendeine Gefahr wusste, sondern weil die Politiker nicht in Gefahr geraten wollten für etwaige Zwischenfälle verantwortlich gemacht zu werden. Und ich bin nun mal jemand der Politiker für mitverantwortlich, die deutsche Soldaten zum Morden in die Welt schicken und Waffenexport Rekorde zulassen.
Das ist in DE nicht anders als in France.

Aber ich sehe auch an den Kommentaren hier, die Zeiten ändern sich gerade mal wieder. Keiner gibt noch einen Pfifferling für die Ursachen, jeder beginnt sich ausschliesslich für seinen Besitz, seine Sicherheit zu interessieren, warum und wer an der ganzen Chose Schuld ist und einen Anteil hat, darf bald nirgends mehr gesagt werden. Die Schere im eigenen Kopf tritt die Macht an….

Sie haben den Atlantic Artikel zu ISIS gelesen. Sie wissen, dass diese Leute keinerlei Interesse an Europa hatten. Europa ist nun mal einfacher anzugreifen als die USA, und da Europa die VERBRECHERISCHE Politik Israels und der USA unterstützt, kommen jetzt die Rechnungen ins Haus.

So einfach ist das, wenn man es sehe will. Aber es kommen die Zeiten in denen nur mehr selbstgerecht gelabert werden wird.
Nach all den Jahren verstehe ich endlich warum Weimar in Deutschland möglich war.

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Sehr geeehrter tdv,
es tut mir leid, vielleicht wollen Sie irgendetwas, im Grunde sogar Vernünftiges mitteilen, aber für mich geht das in einem unglaublich selbstgerechten Gewimmere unter. Geht es nicht vielleicht einen Hauch sachlicher? Ich glaube Ihnen ja, dass Sie als einziger Mensch auf der Welt den totalen Durchblick haben – aber dies ständig zu betonen, sorgt dafür dass Ihre Beiträge doch ein wenig Ennui verbreiten.

Ich mache mir dennoch die Mühe den letzten Thread von Ihnen mal zu analysieren, bemüht Erkenntnisgewinn für uns alle daraus zu meißeln. Aber gar hart und spröde ist dieser Basalt:

„Jetzt müssen sie mal zurück-denken. Vor einiger Zeit gab es zu DEM Thema tatsächlich eine Unterhaltung hier und ich habe gesagt, dass das, was im Nahen Osten passiert eine mögliche Reformation des Islam ankündigen könnte (hoffentlich!)“.

Der Islam hat seine Reformation (also die Rückbesinnung zur ursprünglichen Schrift – das was Luther >>Gottes reines Wort<< nannte) längst hinter sich. Man nennt das Ergebnis Wahhabismus. Wer mir nochmal mit der blöden Floskel von der ausbleibendenReform im Islam kommt, dem sende ich persönlich einen Sprengstoffgürtel.

„Der Islam ist jetzt 1600 Jahre alt und was geschah in Europa als das Christentum 1600 Jahre alt war? 30 Jahre Krieg….“

Und was geschah als das Christentum 1300 Jahre alt war? 100 Jahre Krieg. Und als es 1900 Jahre alt war? 40 Jahre Krieg. Und als der Buddhismus 200 Jahre alt war? Oder 2100 Jahre? Sie sehen worauf ich hinaus will – man kann nicht einfach irgendeine Zahl in den Raum werfen und daraus irgendeinen Vergleich konstruieren. Die Aussage ist bestenfalls beliebig, schlimmstenfalls völlig daneben.
Quintessenz der beiden Abschnitte soll aber wohl sein, dass dort im nahen Osten ein Religionskrieg um die richtige Auslegung des Korans stattfindet. Gut, das wirft die Frage auf welche verschiedenen Richtungen dort antreten. Salafisten gegen… Und da wird es schon eng. Es gibt nämlich keinen religiösen Gegner – die Schiiten vielleicht? Ich sehe nicht, dass dort eine große schiitische Armee involviert wäre? Die Sufis? Die Alawiten? Nirgendwo eine religiöse Gegenarmee in Sicht. Ein Religionskrieg liegt also nicht vor.

„Nicht nur ich auch sehr viel Amerikaner haben als logische Konsequenz erkannt, dass man sich dort raushalten muss, die dürfen das gerne unter sich auskämpfen, wer dazu nicht blöd genug ist, der ist sowieso schon weg.“

Da die Prämisse oben falsch ist, ist die Begründung dieses Absatzes falsch. Was nicht heißt, dass die Auflösung („Raus halten“) nicht stimmt – ich will das gar nicht bewerten – sondern die Herleitung hakt. Warum „Raus halten“ übrigens logisch sein sollte, und nicht „beenden“, sei einmal dahin gestellt.

„DAZU kommt dann die "Politik" Israels und die der USA.“

>>Dazu<< zu was? Zum Religionskrieg? Oder zum >>Raushalten?<< Na, sei´s drum. Sprache kann sich halt nicht wehren.

„Israel ermöglicht den Arabern durch seine Militär und Siedlungspolitik sich zu Recht als Opfer zu fühlen,“

Ah, ein Argument. Gut da kann man auch nix gegen sagen. Allerdings fällt diese Politik ja auch nicht vom Himmel. Man könnte auch erwähnen, dass die Hamas (die Fatah nur unter heftigen Einschränkungen) das Existenzrechts Israels noch immer ablehnt und Israel sich mit den meisten arabischen Staaten seit 60 Jahren im Krieg befindet. Das zu verschweigen, den Terror der Palästinenser zu verschweigen, die Bedrohung des ganzen Staatswesen nicht einmal zu erwähnen, ist nichts weiter als dumpfer Antizionismus.
Wahr ist aber, dass seit Rabins Ermordung Israel weit nach rechts gerückt ist – hauptsächlich durch die Einwanderung russischer Juden nach der Öffnung des eisernen Vorhangs, die vor dem grassierenden Antisemitismus in Russland flohen.
Die Politik der israelischen Regierung ist sichtbar fatal und stärkt die radikalen Kräfte auf arabischer Seite.
Die Politik der Hamas ist sichtbar fatal und stärkt die radikalen Kräfte auf israelischer Seite. Ich nehme an, dass alles wollten Sie EIGENTLICH schreiben.

„und die weltweite Politik der USA, Verbrecher zu unterstützen wo auch immer sie sie finden, solange sie "our sons of bitches" sind, in der Gegend halt die Saudis.“

Und die Israelis, und die Schiiten im Irak, und die Kurden usw.

„All dies ist das üblich Kuddelmuddel in Gegenden die im Grunde keine Zivilisation aufzuweisen haben und in die dann auch noch die Barbaren Horden einfallen, in diesem Fall die USA.“

Also alles eigentlich alles Wilde in Baströckchen die natürlich auf jeden Hokuspokus des großen weißen Mannes reinfallen. Tut mir leid – das ist einfach nur blanker Rassismus. Für Sie sind Menschen nur irgendwelche Schachfiguren die sich hin und her schieben lassen von Herrenmenschen. Ist Ihnen gar nicht bewusst wie totalitär Ihr Denken eigentlich ist?

„ALLES ANDERE geschah erst nach der Politik von Israel und den USA, wenn wir wollen natürlich auch die früheren Kolonialmächte England, Frankreich und, nicht vergessen, die Türkei.“

>>ALLES ANDERE<< was denn nun? Der Krieg des Iraks gegen den Iran? Die Massaker an den Moslembrüdern durch Papa Assad? Das Giftgas gegen die Kurden? Der Einmarsch in Kuweit? Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan? Die Geiselnahme während der Hadsch in Mekka und ihr Niederschlagen? Der Tschetschenienkrieg? Nineeleven? Und an all dem ist der Westen schuld und Israel? Können die örtlichen Machthaber nicht vielleicht auch so ein ganz klein wenig schuldig sein? Könnte es nicht sein dass der arabische Frühling nicht vielleicht auch ein ganz klein wenig darauf zurückging, dass diese Menschen in ihren eigenen Ländern so leben wollten wie wir hier? Nein? Gar nicht?
Schade.

„Wenn sie jetzt aus dem Geschriebenen herauslesen, dass ich das, was im Nahen Osten passiert anscheinend für nicht besonders bedeutend halte, dann liegen sie richtig. Mich kümmert das, was WIR dort hinzufügen und dass das wie immer und überall verschwiegen wird. Und sollte ein Anschlag in DE passieren, dann wird es komplett unmöglich darüber zu reden.“

Wobei das ja nur Thema in jedem zweiten Artikel und jeder zweiten Talkshow ist. Und übrigens zu recht ist. Die ganze Politik des Westens – und Russlands - seit der Unabhängigkeit dieser Staaten war von drei Dingen geprägt, kulturelle Ignoranz (wie Sie diese hier sehr schön demonstrieren), imperiale Hegemonie und wirtschaftliche Dominanz. Niemals hat man die Araber (und ich schreibe bewusst nicht von den Moslems) als gleichberechtigt agierende anerkannt.

„Das Thema das mich interessiert und das ich also hier kommentiere, sind die Flüchtlinge und Paris. Und um diese beiden Dinge zu verstehen muss man die Ursachen verstehen. Etwas das sie sich beharrlich weigern.“

Und was auch Sie, lieber tdv, beharrlich ausblenden. Kein Wort bei Ihnen von wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligter. Kein Wort von der Korruption in den Herrschaftsapparaten. Wenig Interesse für die historisch falsch verlaufenden Grenzen. Kein Blick für die immensen Veränderungen, die das Internet in den städtischen Zentren und dem Selbstverständnis der Bewohner verursacht hat. Keine Erwähnung des Irans und seiner machtpolitischen Ambitionen. Kein Wort für die desolate wirtschaftliche Situation und der Ausweglosigkeit der Jugendlichen im Irak und Syrien und Ägypten.
Keine Erwähnung der Folter und Morde durch die jeweiligen Diktatoren. Wenn Sie Ursachenforschung betreiben wollen, dann können Sie eben nicht nur „Israel“ und „USA“ rufen – Sie müssen sich schon ein wenig um Komplexität bemühen.

„Sie schwafeln von Merowingern… Was die Alliierten und Israel mit den Palenstinensern veranstaltet haben ist alter Quark? SIE entscheiden was zu alt und was wichtig ist?“

Also genau wie Sie es tun, siehe oben.

„Zwecks Holocaust haben wir sogar noch Gesetze die Vollidioten verbieten ihre Meinung dazu zu äussern?“

Tut mir leid, denn Satz verstehe ich nicht.

„Gestern abend wurde ein Fussballspiel abgesagt. Nicht weil man um irgendeine Gefahr wusste, sondern weil die Politiker nicht in Gefahr geraten wollten für etwaige Zwischenfälle verantwortlich gemacht zu werden.“

Und das können Sie beweisen? Das niemand von irgendeiner Gefahr wusste?

„Und ich bin nun mal jemand der Politiker für mitverantwortlich, die deutsche Soldaten zum Morden in die Welt schicken und Waffenexport Rekorde zulassen.
Das ist in DE nicht anders als in France.“

Damit haben Sie recht. Für beide Entscheidungen sind Politiker verantwortlich.

„Aber ich sehe auch an den Kommentaren hier, die Zeiten ändern sich gerade mal wieder. Keiner gibt noch einen Pfifferling für die Ursachen, jeder beginnt sich ausschliesslich für seinen Besitz, seine Sicherheit zu interessieren, warum und wer an der ganzen Chose Schuld ist und einen Anteil hat, darf bald nirgends mehr gesagt werden. Die Schere im eigenen Kopf tritt die Macht an….

Sie haben den Atlantic Artikel zu ISIS gelesen. Sie wissen, dass diese Leute keinerlei Interesse an Europa hatten. Europa ist nun mal einfacher anzugreifen als die USA, und da Europa die VERBRECHERISCHE Politik Israels und der USA unterstützt, kommen jetzt die Rechnungen ins Haus.

So einfach ist das, wenn man es sehe will. Aber es kommen die Zeiten in denen nur mehr selbstgerecht gelabert werden wird.
Nach all den Jahren verstehe ich endlich warum Weimar in Deutschland möglich war.“

Das nehme ich jetzt einfach mal summarisch, weil´s sich wiederholt. Die USA und Israel, der Westen im Ganzen und die Türken, der Iran und Russland, selbst Pakistan, China und Indien haben im fruchtbaren Halbmond seit mindestens dem Ende des ersten Weltkrieges (die Türken schon länger) eine völlig gewissenlose Politik betrieben. Der Einmarsch der USA im Irak war der Kardinalsfehler, der Funke im Pulverfass, der die Region in die Luft jagte. Und die Siedlungspolitik und das Vorgehen der Härte, die Israels Regierung an den Tag legen, ist sicherlich als hochgefährlich zu bewerten.
Aber all dies ist bekannt und wird hier auch von niemandem widersprochen. Dass der Westen ein gigantisches Maß an Schuld auf sich geladen hat, weiß jeder. Sich als der große Apostel der Erkenntnis zu positionieren und dabei eine Platitude nach der anderen abzuliefern, ist schon ziemlich dreist.
Richtig unerträglich wird es aber, alle anderen Argumente und Tatsachen schlicht weg zu ignorieren, als würden in diesen Ländern nur Gartenzwerge leben.
Ist es so schwierig sich mal arabische Quellen anzuschauen? Es gibt Übersetzungsprogramme die so schlecht nicht sind (mal abgesehen davon, dass es nie schaden kann eine der großen Weltsprachen auch zu lernen – Sie können doch auch japanisch). Können oder wollen Sie nicht begreifen, dass – ganz egal was Israel oder die USA treiben – es dennoch Interessenlagen der verschiedenen Staaten, Völker, Clans, Familien und Individuen in der Region gibt, die einander widersprechen, einander aufheben, ausgehandelt werden wollen oder eben zu Konflikten heranreifen?
Was immer auch der Westen oder Israel tun oder getan haben, es zwingt niemanden dazu sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft zu jagen. Und man kann natürlich dem Morden tatenlos zusehen, sind ja nur Moslems – ich weiß nicht mal eine bessere Lösung – aber moralisch ist das auch nicht.
Und zu den Verlautbarungen des Kalifats und dem Artikel im Atlantic: Al Baghdadi hat als (zweites) Ziel gesetzt alle Gebiete die einmal muslimisch waren, für den Propheten zurück zu gewinnen. Er nennt ausdrücklich Al Andalus (das ist Spanien und Septimanien), die Inseln des Tarik (Balearen), Sizilien und Sardinien sowie den Balkan einschließlich Ungarns. Und alle Gebiete in denen Moslems unter der Herrschaft der Ungläubigen leiden.
Einfach "machen lassen" wird also schwierig.

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"Die ganze Politik des Westens seit der Unabhängigkeit dieser Staaten war von drei Dingen geprägt, kulturelle Ignoranz, imperiale Hegemonie und wirtschaftliche Dominanz.

Die USA und Israel, der Westen im Ganzen und die Türken, der Iran und Russland, selbst Pakistan, China und Indien haben im fruchtbaren Halbmond seit mindestens dem Ende des ersten Weltkrieges (die Türken schon länger) eine völlig gewissenlose Politik betrieben.
Der Einmarsch der USA im Irak war der Kardinalsfehler, der Funke im Pulverfass, der die Region in die Luft jagte."


Nein, @elbaer, diese von Ihnen genannte Ursache des ganzen Desasters ist hier eben nicht Konsens, sondern diese beschriebene Politik soll nun, so wird hier gefordert, weiter verstärkt und noch härter durchgesetzt werden.


Das die dortigen Machthaber überwiegend üble Drecksäcke waren und sind, hat niemand bestritten - die Welt ist voll davon und "der Westen" hatte noch nie "moralische" Probleme, mit solchen Leuten umzugehen.

Bis 1990 jedenfalls war dort relative Ruhe im Karton und die dortige Bevölkerung in all ihrer Rückständigkeit und Unbildung war uns als "Westen" eher wohlgesonnen.

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Nein molinero,

da war eben keine Ruhe im Karton. Da war der Krieg der Moslembrüder gegen Assad mit all seinen Massakern und der Krieg Saddams gegen den Iran und die Kurden und Schiiten.
Es traf nur den Westen nicht.

Aber, Molinero, sie haben ja recht, dass die meisten von uns das durchaus sehen. Nur tdv halt nicht, auf den ich mich bezog. (Oder er schreibt es halt nicht)
Ich denke, die Haltung, "lasst die Handtuchköppe mal machen", ist einfach ignorant. Wir sind tausendfach mit dem nahen Osten verwoben. Was immer dort geschieht, was immer wir tun - es trifft auch uns.

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Für den Krieg und gegen den Nationalstaat.
Was mich so tief verstört ist dieser Verlust aller Maßstäbe, jeglicher Orientierung.
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Gerade bei den liberalen Bildungsbürgern unter 50, den ehemaligen Kriegsdienstverweigerern, Spiegel- und FAZ-lesern seit 30 Jahren, diesen Vertretern eines aufgeklärten säkularen Weltbilds, diese in der Wolle gefärbten Demokraten.
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Wie bereitwillig die seit Ende der 90er das Kriegsargument geschluckt haben! Weil man ja den Terror bekämpfen musste!
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Und jetzt unterstützen dieselben Leute Merkels Politik zur Liquidierung des Nationalstaats. Weil die Zukunft doch Europa gehören muss und weil man Grenzen sowieso nicht schützen kann.
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Krieg ja, Drohnenmorde ja -- Grenzkontrollen nein.
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Sie verzichten gerne auf Nationalstaatliche Souveränität, wenn sie dafür das Recht erhalten, auf dem übrigen Globus überall mitmischen zu dürfen.
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Das empfinde ich, vorsichtig gesagt, als leicht unzurechnungsfähig. Sind die alle auf Drogen?

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Es geht halt nichts über festgefügte Pauschalurteile

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HM
Solange es um den Besitz anderer geht, ist man gerne progressive.
Aber wenn man mal anfängt selber welchen zu haben.....

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Aus Gründen und ohne Kommenatr von mir:

http://www.wiesaussieht.de/2015/11/15/tarnen-sich-terroristen-als-fluechtlinge/#comment-415625

"Ja, die USA Politik war ein ganz dolles Problem als die da unten mit den Diktatoren zusammengearbeitet haben. Da haben alle Gutmenschen immer “böse, böse USA” gerufen
Als die USA dann die Diktatoren weggehauen haben, da haben die Gutmenschen alle laut gerufen: “böse, böse USA”
Als die USA dann rausgegangen ist und nichts mehr gemacht haben da haben alle Gutmenschen gerufen: “böse böse USA”"

Gruss,
Thorsten Haupts

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Hört sich nach einem richtig klugen Text an.

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Grenzkontrollen
Selten so gelacht. 1977, zur Haupt-RAF-Zeit fuhr ich per Lastzug quer durch Europa. Auch innerdeutsche Kontrollen habe ich miterlebt. Die Pkw wurden angehalten, die Lastzüge durchgewunken. Wenn ich als Terrorist irgendwo hinwill, miete ich mich als Beifahrer auf einem Lastzug ein, gern auch mit getürktem CE-Führerschein und Tachokarte und schon komme ich überall hin. Anders müsste man die alten Grenzprozeduren wieder einführen mit Kontrolle der Fahrer. Das gäbe einen 30 km Stau vor Suben-Autobahn und in Dingolfing und Regensburg, Ingolstandt und Neckarsulm ständen die Bänder still. Freier Gütertransport geht vor Sicherheit.

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@thorha: danke! Tränen gelacht.
Es gibt so eine Arbeit über das erfolgreiche Flirten. In der Phase, wo die Beiden sich zueinander zu spiegeln anfangen, auch in der Mimik, schnackelt es.
Dieser Kommentator @Goodnight ist sozusagen Ihr Spiegel im dortigen Blog, vermutlich auch mit großer biographischer Nähe resp. Vergleichbarkeit. Ist kein Argument, klar, eine Meta-Betrachtung. In der Sache irrt der Herr, was er wohl längst weiß. Zumal im gleichen Blog auch ein Bericht verlinkt ist von einem jungen Deutschen, der mit der YPG kämpfte und bestätigt, wie auch US-Flugzeuge den Bodenkampf unterstützt haben. Das ändert freilich alle Informationen über die Genese des IS im Zusammenhang mit den USA überhaupt nicht! Klassische Großmachtpolitik. Nur das der völkerrechtwidrige Regime Change in Syrien wohl nicht klappt. Es sei denn, aber das glaube ich nicht, man wolle die Attentate in Paris zum Vorwand für den Einmarsch von Bodentruppen in Syrien gegen den Willen der syrischen Regierung nehmen. Das vermuten heute Einige, ich nicht.

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Tja, es ist eben schwierig. Die ganz simplen Antworten sind wie so oft ziemlich unbefriedigend. Weder ein "USA - USA - alles toll!", noch das Gegenteil davon werden der Wirklichkeit gerecht.

Ich persönlich glaube, dass einige Aspekte der amerikanischen Mentalität, insbesondere der Militarismus und die Selbstverführung durch die vorhandene Macht, etwas problematisch sind - und dies ganz besonders dann, wenn sich die USA interventionistisch verhalten.

Ich mag das Tatkräftige, mitunter richtig Hemdsärmelige in der amerikanischen Mentalität. Wenn allerdings ein schwindelerregend großer Militär- und Geheimdienstapparat von dieser Mentalität durchdrungen ist, dann kommen da - meiner Meinung nach - nicht nur gute Ergebnisse heraus, besonders dann nicht, wenn die USA in fremden Ländern "rumfingern", in Form von militärischer und/oder politischer Machtausübung.

Gerade aber der nahe Osten ist ein schönes Beispiel dafür, dass sowohl Interventionen scheitern, als auch deren Unterlassung. Oft stehen hier nur Pest und Cholera zu Wahl, jedenfalls macht das auf mich genau diesen Eindruck.

Da nutzt dann der ganze amerikanische Optimismus nichts, im Gegenteil. Dazu kommen gewisse Tendenzen zur moralischen Selbstüberschätzung und zur Überschätzung der eigenen (durchaus gewaltigen) Möglichkeiten. Am Ende dann wird das einzige noch funktionierende Krankenhaus in Kabul dem Erdboden gleich gemacht, weil afganische Verbündete behauptet haben, dort würden auch Taliban-Kämpfer behandelt. Wir erhalten hier wie in Miniatur das ganze Elend des amerikanischen Interventionalismus inklusive der schäbigen Lügen und PR-Politik mit der die amerikanische Politik (inkl. der teils eng verbandelten politischen Presse) diese Vorgänge behandelt und dann verschweigt. Ein Aspekt der Veranstaltung ist für mich auch *wer* in den USA im Militär dient, und welches Alter diese Leute haben.

Da darf man vorsichtig-abwägendes Verhalten einfach nicht erwarten. Zumal (die Enthüllungen sollten inzwischen bekannt sein, oder?) amerikanische Kampfpiloten gezielt unter Drogen gesetzt werden, damit sie sich in militärisch effiziente Tötungsmaschinen verwandeln. Mit allen Folgen, die das nun einmal hat.

Für mich war die Bombardierung des Krankenhauses in Kabul ein klares und sehr eindeutiges Verbrechen, übrigens gar nicht so vollkommen unähnlich zu einem Vorgang, wo ein Bundeswehroffizier CAS angefordert hat, weil ein paar Afghanen ihren persönlichen Benzinbedarf zu decken versucht haben und - angeblich - ein ganz besonders böser einzelner Schurke in der Nähe gewesen sein soll. Ich glaube, der Verantwortliche wurde bei uns am Ende sogar noch befördert.

In den USA läuft das halt genauso. Taktisch geschickt wird ein eindeutiges Thema in ein uneindeutiges verwandelt, gut bezahlte Spindoktoren verrichten ihr Werk - und die Öffentlichkeit wird mit sachlich unzutreffenden Alternativerzählungen verwirrt, solange, bis sich die Aufregung gelegt hat. Anschließend geht man wieder zur Tagesordnung über.

Das Problem ist hier einzige, dass die USA deutlich "mehr" machen in fremden Ländern. Das ist allein schon vom Bodycount her gigantisch, was die betreiben. Tja, und die erzielten Ergebnisse sind auch nicht so viel besser als die der Bundeswehr in Kundus.

Landschaften wurden umgestaltet - und am Ende bleibt ein Schlachtfeld.

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THorHa
Kleiner Tip, ThorHaglotzen sie mal hier:

https://www.youtube.com/watch?v=IEOMchDJOus

Schon vergessen: ""Collateral Murder": U.S. Apache helicopters killing journalists and other civilians in Baghdad "

Und nun sagen sie um Himmels willen nicht das sei eine Ausnahme....

""Ja, die USA Politik war ein ganz dolles Problem als die da unten mit den Diktatoren zusammengearbeitet haben. Da haben alle Gutmenschen immer “böse, böse USA” gerufen
Als die USA dann die Diktatoren weggehauen haben, da haben die Gutmenschen alle laut gerufen: “böse, böse USA”
Als die USA dann rausgegangen ist und nichts mehr gemacht haben da haben alle Gutmenschen gerufen: “böse böse USA”""

Ihre Ablehnung der Realität schreitet voran...

Mag ja sein, dass es in ihrem Umfeld solch dämliche Leute gibt.
Ich kenn solche Leute nicht...

Wie schon weiter angemerkt, sie pfeifen im dunklen Walde, und sie merken es nicht mal?

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first_dr.dean,
first_dr.dean, Sonntag, 15. November 2015, 21:34

Bemerkenswert zusammengefasst, Respekt.

Nur der Schluss ging daneben…
„Landschaften wurden umgestaltet - und am Ende bleibt ein Schlachtfeld.“

Das mit dem Schlachtfeld trifft auf den Nahen Osten sicher zu, aber…
Ist ihnen wirklich entgangen, dass auf Grund dessen was sie richtigerweise angeführt haben, eine erste Tranche von 800.000 Flüchtlingen in DE angekommen sind und in Paris ein paar Bomben hochgegangen?

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Was mich wirklich bedrückt ist (neben den oben und in den Kommentaren dargelegten Themen): Die wirklich exorbitant hohe Finanzkraft des IS.
Auch wenn der Unterhalt des Gebiets einiges beansprucht: Die haben einfach unheimlich viel Geld. Und mit viel Geld kann man sich Hobbys leisten. ZB expandieren und den Terror expandieren.

Wenn man sich den Cashflow des IS ansieht, dann lautet eine wirklich gültige Überlegung: Da muss man am Boden gegenan gehen.

In der Außenpolitik gibt es bekanntlich wegen Moral, noch Freunde. Nur Interessen.

Wie gesagt: Der Cashflow macht mir Angst.

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Angst, Angst, immer nur Angst ... wovor? Morgen ist wieder Montag und das Leben geht weiter.

Wie teuer ist denn so ein Anschlag? 1 Mio.? 10 Mio.? Vielleicht war es ja auch das letzte große Zucken? Ein Fanal, bevor einstmals sprudelnde Einnahmequellen eintrocken? So ohne gesicherte Informationen können wir hier alle nur wüst duch die Gegend spekulieren und uns an unserer Paranoia aufgeilen.

Und darf ich zum Thema passend noch darauf hinweisen:
http://www.n-tv.de/politik/IS-Terrorist-tarnt-sich-als-Fluechtling-article16310526.html

Man kann schon vorher recht genau abschätzen, wer da wohin reisen möchte. Also kein Grund für paranoide Wahnvorstellungen, Frau Merkel würde solche Leute geradezu einladen.

Ich kann dem Hausherrn hier nur zustimmen, dass es mit Wohlfühlgewäsch alleine (Wir schaffen das!) nicht getan ist. Es gibt international erprobte Maßnahmen, um Flüchtlingsströme halbwegs ordentlich in den Griff zu kriegen, die um Größenordnungen größer sind als das, was aktuell an Wanderbewegung nach Europa stattfindet. Man muss das nur anwenden.

Terrorismus kann man aber besser durch Informanten vor Ort und anschliessend effektives Durchgreifen aktiv bekämpfen. Ist zwar keine langfristige Lösung, aber unmittelbar sinnvoll. Terrorismus hingegen mit dem Thema "Wie organisiere ich Aufnahme und Einreise von Flüchtlingen" zu verknüpfen halte ich für ausgemachten, aus einer dumpfen Angst geborenen geistigen Dünnschiss!

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An der Stelle sei auch meine Meinung geäußert, dass solche Maßnahmen Personal erfordern. Echte Menschen, die zupacken, vor Ort sind, draußen stehen, hinschauen.

Diese irre Faszination die die Computerspiele auf die Politik ausübt -also die Vorratsdatenspeicherung und die ganzen Überwachungsmittel - sind völlig nutzlos und sinnfrei, um in der richtigen Welt was zu bewegen, oder eben zu verhindern.

Sicherheit ist eine Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme. Und wer arbeitet, hat mehr Sinn im Leben als der, der nur rumhängt. Kann konsumieren, Werte ansammeln, sein Siedlungshäusschen mit Jägerzaum umgeben, meine macht-sie-zu-spießern-Theorie, Siewissenschon.

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booooster
Fangen sie noch mal von vorne an....

Die Gegend dort ist DEREN LAND!

Al Kaida, Taliban und ISIS sind ohne US Verbrechen undenkbar!

Alle drei wurden von den USA gegründet, ausgebildet, finanziert und bewaffnet!
Iraq, Syrien und Libyen wurden von den USA destabilisiert und in failed states verwandelt. Was hatten sie denn gedacht was die dort Wohnenden anschliessend machen würden?

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Falsch Tyler. Libyen und Syrien haben sich hübsch selbst destabilisiert, in beiden Fällen war das Eingreifen der USA halbherzig und unentschlossen, sonst sähe es dort heute möglicherweise anders aus.

Und alle drei von Ihnen genannten Gruppen wurden mitnichten von den USA ausgebildet, finanziert und bewaffnet. Daran ändert für AlQaida und die Taliban auch die Tatsache nichts, dass sich in beiden Gruppen Teile des afghanischen Widerstandes gegen die sowjetische Besatzung wiederfinden liessen. Mit IS haben die USA nur insoweit zu tun, als sie als Besatzungsmacht im Irak dümmer waren, als die oft genannten Schweine. Wer den kompletten Beamten- und Militärapparat eines Landes in die Wüste sachickt, sollte sich die fast sicheren Folgen eigentlich ausmalen können.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich habe keine LUst mich permanent dieselben Links zu wiederholen....
Sie dürfen ihren Glauben gern behalten.

Sowohl in Libyen wie auch in Syrien war die Destabilisierung ohen US Waffen, US Geld und US Ausbilder undenkbar.

Taliban und Al Kaida Leute sind von den USA direkt und persönlich rekrutiert worden, wie auch einige der "Terror.Organisationen" in Somalia.

Ihre Art zu Denken ist typisch für das, was sich für die Zukunft andeutet. Wenn auch nur ein Anschlag in DE passiert, dann gibts nur noch schwarz weiss Bilder...
Wir sind die Guten, unsere Verbündeten auch und wir sind alle unschuldig, keiner hat irgendwas mit verursacht...

Wollen sie ernsthaft hier behaupten, Syrien und Libyien wären so passiert ohne alles waas was vorher abgelaufen ist, UND ohne die US waffenlieferungen und ihre Ausbilder in Syrien und Libyen.

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Geht´s Ihnen eigentlich gut? Ich habe ja kein Problem mit einer westlichen Mit-Verantwortung (via Irakkrieg), aber eine westliche Alleinverantwortung ist zwar bequem (für das eigene Weltbild), aber einfach falsch.

Der Aufstand in Libyen war genauso wie der Aufstand in Syrien erst einmal vollständig hausgemacht. Und in Syrien haben die USA so wenig geholfen, dass ich tatsächlich annehme, die Entwicklung der ersten drei Jahre Bürgerkrieg hatte mit den USA praktisch nichts zu tun.

Was SIE ausblenden, ist die Entwicklung einer fundamentalistisch-mittelalterlichen Islamversion in Ägypten in den fünfzigern und sechzigern. Und dessen Verbreitung im gesamten Nahen Osten, nicht zuletzt (aber nicht alleine) mit der direkten und indirekten Schützenhilfe Saudi-Arabiens. Dessen Wahabismus nur Sackhaare vom ISIS-Islam trennen.

Und diese Entwicklung war eine Reaktion auf Ihre offenbar präferierte Nahost-Lösung - inkompetente und nepotistische Diktaturen. Die Diktatur Ägyptens war zu der Zeit übrigens halbsozialistisch und anti-westlich.

Also hören Sie bitte damit auf, dem Westen und Ihrem bevorzugten Satan USA alles in die Schuhe zu schieben. Der ideologische Nährboden für ISIS war zu 100% in der Region hausgemacht. Die religiösen und ethnischen Bruchlinien der Region haben die USA ebensowenig zu verantworten. Den männlichen Jugendüberschuss in einer stagnierenden und ineffizienten Wirtschaft noch weniger.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ach TH,

geben Sie´s auf. Differenzierung ist leider nicht jedermans Sache.

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Supergrundrecht
Vor einer Million Syrern hab ich nicht so viel Angst wie vor dem kollektiven Gaga-Zustand, in den unsere politische Klasse verfallen zu sein scheint.
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Das sind doch zum Teil dieselben Leute, die uns noch vor ein paar Jahren zu regime-change und zum Feindstrafrecht und zum Nato-Beitritt von Georgien überreden wollten. Die uns die Totalüberwachung beschert haben und und am liebsten auch TTIP hätten, das "christlich-jüdische Abandland" und das "Supergrundrecht Sicherheit".
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Und dieselbe polit-journalistische Klasse macht sich jetzt plötzlich wie ein Mann stark für die syrischen Flüchtlinge, und gegen pauschale Verdächtigungen und wehrt sich gegen alle Versuche, einen Terroranschlag mit 130 Toten "politisch zu instrumentalisieren".
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Nein, wir leben nicht in einer totalitären Diktatur und jeder kann immer noch seine Meinung frei äußern. Aber dass diese Leute so bereitwillig darauf verzichten, das finde ich jetzt fast noch beängstigender als ihre blöden Stammtischparolen von vor ein paar Jahren.

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So kann man vielleicht das Unbehagen der ausländischen Intelligenz angesichts der Adenauer-BRD begreifen.
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Wenn man genau dieselben Leute, die man 15 Jahre davor als ganz normale gute brave Nazis erlebt hat, einem plötzlich was von Demokratie, Christentum und "Freier Welt" erzählen, dann ist wirkt irgendwie noch bedrohlicher als wenn sie jetzt einfach weiter ganz normalen Chauvinismus von sich geben würden.

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Sie meinen die Haltung, „Ich will immer der jeweils Beste sein - egal bei was!“? Tja, die kann tatsächlich auf Fremde unheimlich wirken. Aber wer hier lebt weiß doch von Kindesbeinen an dass die nur so tun. Inzwischen habe ich mich dran gewöhnt und eingesehen, dass es z.B. in der Politik an vielen Stellen besser ist einfach nur so zu tun als ob. Besser, als es wirklich zu machen.
Anders kann man mit dem theoretischen Problem, dass es unter diesen Flüchtlingen auch den einen oder anderen „Schläfer“ geben könnte, sicher nicht umgehen. Und, offen gesagt: es weiß ja auch Niemand wieviele von solchen Schläfern hier bei uns eingeschlafen sein würden, wenn dereinst der Aufruf an sie ergeht.

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hansmeier555...
"...und jeder kann immer noch seine Meinung frei äußern. Aber dass diese Leute so bereitwillig darauf verzichten, das finde ich jetzt fast noch beängstigender..."

Denken Sie mal an 1933. Da bekam ein Ösi dies alles und noch mehr, von den vor Angst vor dem Sozialismus schlotternden Eliten auf dem Silbertablett serviert.

Ganz ehrlich. Wenn dann heute in der FAZ Berthold Kohler schreibt, "... Die Deutschen haben nichts gegen ein freundliches Gesicht an der Spitze ihrer Regierung. In solchen Zeiten aber wollen und müssen sie ein anderes sehen: ein hartes", brauche ich schon mehr als ein Gläschen Dornfelder, um wieder cool zu werden.

Nabend.

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Och nö. Von dem und vom ollen Bock kennt man nix anderes.
Mich beruhigt das, wenn diese Fraktion nach Diktatur schreit.
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Das heisst nur, dass alles in Ordnung ist.

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Nur wenig O.T. hier:
http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2015/03/what-isis-really-wants/384980/

Ich empfehle wirklich das Lesen. Das entspricht grob meiner eigenen, eher intuitiven, Analyse. Und verdeutlicht, wo und warum der Westen so grosse Schwierigkeiten hat, eine wirkliche Theokratie zu erkennen, wenn sie sich in "modernen" Zeiten materialisiert.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Guten Morgen und Danke, ThorHa….
Na endlich mal einer.....

Den Link stelle ich seit Monaten überall rein.

Es ist ja nämlich das eigentliche Problem, und zwar leider auch hier, dass KEINER daran interssiert ist etwass zu verstehen, aber beim lauten Kläffen.

Jetzt sind die Zeiten möglicherweise vorbei, in denen sich ISIS nur für sei eigenes Land, und ein dortiges Kalifat interessiert hat.

Ganz klar ist das natürlich nicht, denn nur weil "unsere" Experten in allen Medien, 24/7, ihr "Wissen" zu den Pariser Bomben herum posauenen, und weil ISIS das auch bestätigt, (welches INteresse sollten die haben es zu verneinen?) so wissen wir denn noch lange nicht was dort tatsächlich ablief. Wenn man sich 9/11 anschaut, sind wir nach 14 Jahren auch noch nicht viel schlauer.

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Was für ein Schwachsinn
Diese Welterklärung auf Readers Digest-Niveau begeistert mich gewaltig. Sie bestärkt mich in der Auffassung, dass unsere transatlantischen Think-Tanks inzwischen in Sachen Sachkenntnis auch Sarah Palin locker unterbieten. Einfache Frage: Was produzieren Staaten im Nahen Osten außer Öl, Oliven und Blumen?- Antwort: nichts. Wenn die so gut organisiert und produktiv wären, warum stehen in den Ländern nicht Automobilbuden von Benz, Ford und Hyundai? Die stehen dagegen in dem vergleichsweise Hochlohnland Türkei. Peter Scholl-Latour hat schon vor Jahren auf das Anwachsen von industriell nicht einsetzbarer Überfluss-Bevölkerung hingewiesen. Männlich, ungebildet und aggressiv, weil überflüssig. Was bietet da eine Organisation wie der IS endlich Perspektiven. Toyota-Hilux fahren mit AK 47 herumballern, mal ein Sprengstoffpaket in ein Flugzeug dengeln. Ach ja: Köpfe abschneiden kommt auch gut. Kleine Mädchen durchvögeln. So wird man endlich großartig in einem sonst völlig ereignislosen Leben. So erfahren wir "zivilisierte" Europäer endlich, wie Brot&Spiele auf Middle-East heißt. Ich finde mich plötzlich in der Situation, dass ich das Vorgehen der Israelis verstehe - von denen ich sonst nichts verstehe - gegen solche Leute mit äußerster Brutalität vorzugehen.

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Da gehe ich mir Folkher Braun, der IS wird, unabhängig von den Anschlägen am Freitag, massiv überschätzt. Wollte man den wirklich bekämpfen, wäre es doch viel sinnvoller, wenn man dessen Versorgungslinien unterbräche. Sollte das den mächtigen Amerikanern wirklich nicht möglich sein, Türken, Saudis und Kataris klar zu machen, dass die Unterstützung des IS unter der Hand nicht mehr gewünscht wird? Ach so und natürlich müssten auch die Amerikaner bitteschön damit aufhören, an jeden im Nahen Osten, der "nieder mit Assad!" schreit, gleich schwere Kriegsgerät zu verschenken.

Allerdings, Herr Maier hat es oft genug erwähnt, Krieg ist Sport und wer vor einem Gegner feige zurückweicht, indem er ihm seine Sponsoren durch hinterhältiges Konspirieren wegnimmt und ihm somit die Teilnahme an der Liga unmöglich macht, der hat an westlichen Kabinettstischen nichts verloren.

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Die Ursache der Ursachen: Saudi-Arabien
Assad selber ist in Wirklichkeit ein Fan vom IS, braucht man nicht lange nachzudenken warum.
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Die Russen wiederum denken, dass sich der ganze Krieg in Wirklichkeit nur darum dreht, ihnen den Flottenstützpunkt in Syrien wegzunehmen. Wenn die Nato RUssland heute den Erhalt des Stützpunkts garantieren würde, dann würde Putin Assad vielleicht morgen schon fallen lassen. Nur hätte das dann ja aus westlicher Sicht keinen Sinn mehr.
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Natürlich darf jetzt jeder jeden Krieg zur Auswechslung jeden REgimes fordern. Nur nicht gegen Saudi-Arabien! Auch wenn der IS von dort aus finanziert und gesteuert wird. Saudi-Arabien bleibt der beste Partner des Westens.

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Eieiei...
...intellektuell sind wir hier also auf dem Niveau der Donald-Trump Kampagne angekommen. Na dann, bitte konsequent bleiben und ein Spendenkonto für diesen Narren hier einrichten. Dann können wir in 2 Jahren Atomwaffeneinsätze als Vergeltungsmaßnahmen gegen den IS bestaunen.

http://www.fr-online.de/tv-kritik/guenther-jauch--wir-importieren-keinen-terror--wir-exportieren-ihn,1473344,32427356.html

Wenn Mascolo mal Recht hat, sollte man ihn auch verlinken.

Wieviel Drohnenmorde dürfen's denn noch sein, bis "Töte zuerst" nicht nur beim israel. Geheimdienst in den Köpfen als Terrorgenerator identifiziert ist?

Ein bisschen mehr intellektuelle Anstrengung wäre ja schon sehr wünschenswert, wenn man sich als Universalgelehrter zu allem und jedem anpreisen will....

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Knips-an, knips-aus
Wir alle stehen doch unter Terrorismus-Generalverdacht, darum werden wir von unseren Regierungen auch totalüberwacht.
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Darum diese Flughafenkontrollen und das alles. Kennen Sie bestimmt.
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Nur die Hereinwanderer aus Syrien, aus der Heimat des IS, die sollen bitte schön unkontrolliert bleiben dürfen. Weil es ja üble populistische Hetze und Scharfmacherei wäre, die jetzt unter Generalverdacht zu stellen. Uns schon. Aber diese jungen Männer doch nicht!
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Es ist wirklich zum lachen, wie unsere politmediale Kaste glaubt, Terrorhysterie nach Belieben an- und ausknipsen zu können, je nachdem ob es grade darum geht, die VDS durchzusetzen oder das Merkel im Amt zu halten.

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keiner original, Montag, 16. November 2015, 10:11

Sie haben zwar Recht, aber insbesondere nach Paris spielt das keine Rolle mehr. WIR sind die Guten und wer auf unserer Seite ist, ist auch gut. Die anderen die sind die Bösen!
Und wir sind erst am Anfang…. Warten sie mal bis in DE ein Anschlag passiert. Dann werden sie mal kennen lernen wie freundlich man im Lande der Dichter und Denker zu den Putin Verstehern noch war…

Ursache dafür, dass dies jetzt auch zu „unserem“ Problem geworden ist, sind die USA, die Saudis und Israel. Und ein verblödetes Wahlvolk, das in DE eine Regierung nach der anderen wählt, die diese drei unterstützen….
Ohne deren Politik würde sich die Muslime NUR dort die Schädel einschlagen. Wer im US TV ein paar der wenigen intelligenten Sendungen glotzt, der kann sehen, dass mittlerweile auch etliche US Congress Abgeordnete und Senatoren das so sehen.

Aber was solls, nicht nur in DE hält man Eisenhowers Geschwafel zum militärisch-industriellen Komplex für eine Verschwörungstheorie.


hansmeier555, Montag, 16. November 2015, 10:32

„Es ist wirklich zum lachen, wie unsere politmediale Kaste GLAUBT, Terrorhysterie nach Belieben an- und ausknipsen zu können, je nachdem ob es grade darum geht, die VDS durchzusetzen oder das Merkel im Amt zu halten.”

Können sie mir mal verraten, was das Wort „glaubt“ da verloren hat? Können sie uns Beispiele dafür geben wann das mal nicht funktioniert hat? Bei diesem Volk????

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"Bei diesem Volk"
Möchten Sie uns Spätberufenen vermittelst einer Rangliste einmal aufschlüsseln, welches Volk sich den Rang des dümmsten/verdorbensten/anständigsten (gibt's das?) usw. erarbeitet hat? Auf dass ein jeder Dummdödel tdv-proof nachliest, wo die üblichen Verdächtigen hausen, statt dass er sich täglich neu die hohle Birne zermartert. Aufbereitet von eins bis hundert wie bei der Hitparade wäre recht angenehm.
Lassen Sie mich raten: es gibt 99 erste Plätze?

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David 'Spengler' Goldberg hat sich auf Atimes.com geäußert. Er empfiehlt das israelische Modell mit Mauern und viel Geheimdienstarbeit. Er vermutet ein breites Sympathisantenmilieu in Frankreich. Angeblich soll der IS in einer Umfrage von 2014 bei 16% der Franzosen beliebt gewesen sein. Francois Hollande kam auf 18%.

http://atimes.com/2015/11/why-france-will-do-nothing-about-the-paris-massacre/

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Ich würde mal unterstellen, dass im Moment noch niemand ein Interesse daran hat, den IS so heftig zu bekämpfen, dass seine Strukturen zerfallen würden. Momentan bindet diese Organisation 40 000 bis 50 000 tief überzeugte – meinethalben auch tief fanatisierte – Salafisten in einer Region die für den Westen nicht wirklich von Interesse ist. Natürlich wäre es für die USA ein Leichtes diesen Spuk mit Bodentruppen in ein paar Tagen zu beenden. Aber was dann?

Einige Tausend Kämpfer auf der Flucht, die kein Geheimdienst der Welt noch kontrollieren könnte, ein weiteres Gebiet das entweder dauerhaft besetzt oder nach dem Abzug der Truppen in das gleiche Chaos zurückfällt. Eine weitere Demütigung der arabischen Welt – abgesehen von den Unsummen und Opfern die das auch für den Westen bedeutet.

Man sollte nicht übersehen, dass viele Sunniten den IS als Ordnungsmacht erleben. Streng und brutal – sicherlich, aber vermutlich weniger brutal als es Sadddam war und weniger korrupt als das Assadregime. Für diejenigen die sich unterwerfen, bringt der IS nach Jahrzenten des Chaos so etwas wie Frieden.
Es ist naiv zu glauben, diese Bewegung würde nur von einigen tausend, aus dem Westen zugewanderten Jugendlichen getragen, oder wäre ein Abfallprodukt der USA. Der Irak und Syrien waren brutalste (und ganz wichtig: nach eigenem Selbstverständnis säkulare und westlich orientierte) Diktaturen die kein Problem damit hatten zehntausende umzubringen, um das jeweiligen Regime an der Macht zu halten. Man denke nur an den Giftgaseinsatz von Saddam in Halabdscha mit etwa 4000 – 5000 Opfern oder die Niederschlagung des Aufstandes in Hama in Syrien mit etwa 30 000 Toten. Insgesamt sind in beiden Ländern (in Syrien etwas weniger als im Irak) wohl jeweils mindestens 100 000 – 150 000 tausend Menschen durch das Regime ermordet worden. Und das sind die allervorsichtigsten Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Die Zahlen können auch doppelt oder dreimal so hoch sein (250 000 – 290 000 im Irak sind eigentlich gesichert) - wir werden das wohl nie erfahren. Und dieser Terror hatte nichts mit dem Einmarsch der USA im zweiten Golfkrieg zu tun. Er traf die Bevölkerung dieser Länder nicht weil die USA oder Russland, das gewollt oder gefördert hätten. Es ist einfach rassistisch zu glauben, die Menschen in diesen Ländern hätten nicht ein eigenes Interesse am Widerstand und an der Demokratisierung und wären nur willenlose Schachfiguren der Amerikaner und der Aufstand in Syrien wäre nur von einer Handvoll West-Agenten ausgelöst worden.
Der Erfolg des IS erklärt sich aus dem Willen zum Widerstand gegen diese Regime und ihre Nachfolger im Irak (auch wenn man ehemalige Funktionäre und ihr Know-How gerne aufnimmt) – weniger aus der fanatischen Auslegung der Religion. Die nimmt die Mehrheit der sunnitischen Bewohner notgedrungen in Kauf, auch wenn sie ihnen fremd ist. Der Irak, vor allem aber Syrien standen den Wahabiten immer ablehnend gegenüber.
Das Desinteresse des Westens an einer Zerschlagung des IS kann sich ändern – wenn der IS mit dem Terror im Westen fortfährt. Das würde vielleicht Truppeneinsätze nötig machen, was aus Sicht des IS mit seiner eschatologischen Weltsicht wünschenswert wäre. Der Gedanke dahinter ist: selbst eine vollständige Auslöschung all seiner Kämpfer würde aus diesen Märtyrer machen und die Moslems weltweit weiter radikalisieren, den Endkampf zwischen Gut und Böse also weiter vorantreiben.
Vermutlich ist der Terror, den wir jetzt erleben, ein Zeichen dafür, dass der IS auf dem Rückzug ist. Der Nachschub an Kämpfern geht zurück, die Bombenangriffe zerschlagen die militärische Infrastruktur und treffen jetzt gezielt die Ölquellen, die Kurden (das nächste Problem auf der Welttagesordnung), kommen im Norden des Iraks und Syriens voran und der große, weltweite Aufstand der Muslime ist ausgeblieben.
Das heißt nicht dass der IS am Ende ist – es bedeutet nur dass er sich nicht so ausbreitet, wie seine Vordenker es erwartet haben.
Zeit also für den IS die Strategie zu ändern.

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Ich finde die USA- und Westen- Kritik ja ganz lustig. Wäre einer der Kritiker eventuell bereit, eine nicht tödliche Lösung für das Problem zu skizzieren, mit einer Organisation umzugehen, die die ganze Welt entweder in ein salafistisches Kalifat verwandeln oder töten will? Mal ganz höflich gefragt?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Werther TH,

bezog sich das jetzt auf meinen Beitrag? Ich habe ja gerade keine US-Kritik vorgenommen, sondern die Verantwortung bei den Arabern selbst gesehen.
Da haben Sie sehr unaufmerksam gelesen.

Ich glaube übrigens, dass wir uns an daran gewöhnen sollten die Grenzen zwischen Irak und Syrien als aufgelöst zu betrachen, vermutlich wird dort (unter dem Einschluss weiterer Gebiete) ein Groß-Arabien entstehen, und das wäre auch gut so. Daneben einige schitische Kleinstaaten unter dem Schutz des Irans. Wenn dieser Staat seinen nicht wahabitsichen Traditionen folgen würde, könnte der Westen damit leben, wie mit Marokko oder Indonesien.

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Nein, elbaer, Sie waren absolut nicht gemeint. Einziger halbwegs durchdachter Beitrag der letzten Tage.

Was die Grenzen angeht, d´accord. Habe nie verstanden,was an willkürlich durch Völker gezogene Grenzen vernünftig sein soll (sowhl im nahen Osten als auch in Afrika. Aber die Fleischtöpfe der Regierung sind wohl zu verlockend).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Na dann bin ich beruhigt.

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Baklava statt Banzerfaust. Oder so.
Ich sehe hier einen durchaus nachdenkenswerten Beitrag, der sich aber im Grunde darauf reduzieren lässt: "lasst die doch einfach in Ruhe, dann beschäftigen die sich mit sich selbst, wird schon was rauskommen". Und gute Argumente dafür liefert.

Allein, so recht mag ich nicht dran glauben. Die wollen nicht nur einfach in Ruhe gelassen werden, sondern die "missionieren", was in dieser pathologischen Weltsicht bedeutet, zu massakrieren. Was dabei rauskommt, sehen Sie bei den Saudis und Kataris, jedenfalls manchen Angehörigen der Oberschicht.

Insbes. in Saudi Arabien scheint mir ein Bürgerkrieg nur noch eine Frage der Zeit zu sein, kann nächstes Jahr kommen, kann fünf Jahre dauern, oder 10, aber der wird kommen. Viele religiöse Spinner mit viel, viel Geld. Aber auch zu viele Leute, die im Grunde arbeitslos sind und oft eher schlecht als recht (sind ja nicht alle Angehörige einer der Scheich-Familien) vor sich hinwursteln. Der niedrige Ölpreis bei gleichzeitig steigenden Ausgaben (auch durch den Krieg im Jemen) kann da im Wortsinne explosive Auswirkungen haben.

Iran hingegen stellt sich da aktuell gar nicht blöd an - man ist mit den Sanktionen auf einem guten Weg, man tritt den Feinden in Riad grad herzhaft vors Schienbein, und eine gewisse Nähe zu Russland kann in Zeiten, wo sich etwas weiter nordwestlich ein sehr nach Macht strebender, man könnte sagen: übergeschnappter - Anführer der Türken schon als neuer Sultan des osmanischen Reiches sieht, am liebsten in dessen territorial größter Ausdehnung, auch nicht schaden.

Und dann gibt es auch noch die VAR Staaten, Kuweit und Oman, die (mit Ausnahme von Abu Dhabi und Kuweit) zwar nicht vom Öl abhängig sind - weil sie kaum welches haben - aber wohl vom Geld, welches das Öl in die Region bringt. Vielleicht liegt in den Shopping Mall von Dubai, den Rennstrecken von Abu Dhabi und den Luxushotels von Oman die eigentliche Lösung gegen den IS: die Chance, die religiösen Leute langsam aber sicher zu korrumpieren. Volle Bäuche, mit Haus und Hof, Familie und, auch das sei gesagt, einigermaßen unkompliziertem Zugang zu Sex, sprengen sich nicht so ohne Weiteres in die Luft oder fahren mit Geländewagen samt Flaklafette durch die Wüste. Baklava statt Banzerfaust, sozusagen.
Wie andernorts schon vom Don gesagt: man wird es wohl nie ganz zum verschwinden bringen, aber man könnte es, wie die Israelis, reduzieren. Hoffentlich mit weniger Toten.

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Nachdem das Kind unten im Brunnen ist, wird jetzt behauptet, daß man es nicht herausbekommt, ohne den Brunnen zu sprengen.

Von allein hineingefallen ist das Kind jedoch nicht, sondern wurde hineingeworfen - von Leuten, die sich etwas davon versprachen.

Die gleichen Leute fordern jetzt von uns, bei der Sprengung mitzuhelfen.


Hauptverursacher des ganzen biblischen Desasters da unten sind die wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen und Einflußnahmen der USA.
(Bitte um Verzeihung, daß ich hier derart in die Verschwörungsecke abdrifte)


Davon abgesehen sollen die Täter von Paris und diese ganze Kopfabschneiderbande natürlich gerne den Rest ihres Lebens in der Zelle verbringen, auf einer Matratze aus zerrissenem Koran und von Frauen bewacht.


Sehr aufgefallen ist mir im Nachhinein die mediale Aufmerksamkeit und Anteilnahme an dem IS-Attentat vor zwei Wochen auf die russische Passagiermaschine mit 224 Toten.

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Lieber greenbowlerhat,

Ein „lasst die mal machen“, war nicht das was ich meinte. Aber im Moment läuft es militärisch wohl faktisch darauf hinaus – das scheint jedenfalls die internationale Militärdoktrin zu sein: Luftschläge um ein weiteres Erstarken zu verhindern, die Kurden als Bodentruppen um den Norden zu halten (ethnische Säuberungen inklusive) und mögliche wirtschaftliche Eindämmung. Keine Bodentruppen für Vorstöße in die Kerngebiete...
Und das kann noch Jahre so weiter gehen…

Aber irgendwann wird das enden – und dann sollte der Westen – und ebenso China und Russland – sich klargemacht haben, wie man friedlich Einfluss ausüben könnte, und welche Szenarien für die Araber (und auch für uns) praktikabel und wünschenswert wären. Ich ahne, dass den Migranten hier in Europa, dabei eine wichtige Rolle zukommen wird.
Und das Beispiel mit den VAR und Abu Dhabi ist ein sehr Gutes. Dies sind Länder die, bei aller Kritik, sich langsam reformieren (zu langsam vielleicht). Nun wird man nicht den ganzen Nahen Osten mit Einkaufszentren zupflastern können – aber es gibt durchaus auch ohne diese Malls positive Beispiele in der Region. Selbst das arme Jordanien ist ziemlich stabil und kommt langsam voran auf einem eigenen Weg in die Moderne – bei einigen Hundertausenden von Flüchtlingen.

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Was Abu Dhabi angeht, ich hab damals gelächelt, als ich die Bilder im historischen Königspalast sah - die sind da mit verspiegelter Sonnenbrille in Öl gemalt. Aber je mehr ich mich mit Sheikh Zayed und der Geschichte der VAR erfuhr, und wie es dort in den 1950ern, 1960ern war, desto mehr wurde deutlich, wie klug er vorgegangen ist, um eine strukturell seit Jahrhunderten unveränderte Gesellschaft vorzubereiten auf das, was mit dem Öl und den modernen Zeiten kommen würde.

Die Gastarbeiterpolitik der VAR ist so eine Sache. Einerseits unerbittlich, andererseits kann ich nachvollziehen, dass man so vorgeht, um als Minderheit im eigenen Land die eigene kulturelle Identität zu schützen, die fast alles ist, was den Leuten geblieben ist - außer dem Glauben. Wobei Religion und Kultur nicht zu trennen sind.

Die Emiratis haben was zu verlieren, aber sie haben auch was zu tun - nicht immer viel, manchmal nur Zerstreuung, aber wer will, kann studieren, arbeiten, Unternehmer sein. Manche sind auch recht erfolgreich, ohne Subventionen.

Bei den Saudis sieht es wohl anders aus, da stecken ungeheuer viele junge Menschen in ihren Familien fest, leben von dem Gehalt des einen, der Arbeit hat, ohne Chance selber Vermögen zu erwerben. Da wird Religion, Aufruhr, Revolution viel attraktiver.

Ist übrigens mehr über das Schicksal von König Salman bekannt? Der soll ja angeblich seit Anfang Oktober wegen Demenz im Krankenhaus sein und de facto hätte die jüngere Generation schon die Macht übernommen. Mitten im Krieg gegen den Jemen, und der IS steht bereits an der Grenze. Interessante Zeiten dort.

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molinero, Montag, 16. November 2015, 17:48

Ich befürchte die Zeiten, in denen Nachdenken als Tugend galt, die sind für einen lange Zeit erst mal vorbei.
Sie können es ja sogar hier an den Beiträgen erkennen.

Ja, jeder will nur noch den Brunnen sprengen, weil man sich bei dem Gedanken ins Höschen macht, der nächste Anschlag könnte das eigen Dorf in DE treffen...

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thorha
Ihr KOmmentar entbehr nich ein gewissen Komik:

" thorha, Montag, 16. November 2015, 16:33
Ich finde die USA- und Westen- Kritik ja ganz lustig. Wäre einer der Kritiker eventuell bereit, eine nicht tödliche Lösung für das Problem zu skizzieren, mit einer Organisation umzugehen, die die ganze Welt entweder in ein salafistisches Kalifat verwandeln oder töten will? Mal ganz höflich gefragt?"

Sie meinen nach jahrelangen US Kriegen in der Region, der DE-Stabilisierung aller missliebigen Länder, und Waffen Lieferungen an alle befreundeten Verbrecher wie die Saudis, jetzt also, wo die Karre im Dreck steckt besitzen sie die wahre Unverschämtheit so zu tun als seien wie immer "die anderen" dran Schuld?

Als hier (oder in der FAZ) vor einigen Wochen zum ersten mal Flüchtlinge diskutiert wurde, habe ich meinem ersten Beitrag darauf hingewiesen, dass die Lage dank Merkel jetzt so kaputt ist, dass dies noch lange weiter gehen iwrd und es sich noch lange nicht absehen lassen wird, was noch alles kommt. Paris war eines der Dinge, die noch kommen.
Auch auf ihre "Frage", die ja leztlich keine Frage sondern lediglich dümmliche Polemik ist, habe ich damals geantwortet, was auch sehr, sehr viele, auch in Amerika geantwortet haben:

Verpisst euch endlich aus der Gegend. Es ist DEREN Land, es ist deren Religion, es ist deren Konflikt, lasst die dort das auskämpfen!

"...die die ganze Welt entweder in ein salafistisches Kalifat verwandeln oder töten will?"

Vor zwei Tagen schrieben sie noch man solle den Atlantic Artikel lesen und heute sind sie schpon wieder soweit bei ISIS das Problem zu sehen?

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August 2008, Paris 2015: Kriege im Direktvergleich
Die Truppen des georgischen Präsidenten Saakaschwili unternahmen in der Nacht zum 8. August 2008 einen Sturmangriff auf die südossetische Stadt Zchinwal, bei dem 162 Menschen getötet wurden.
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Die Gewaltakte von Paris vom 13. November 2015 forderten bislang mindestens 132 Opfer.
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Wenn man beide Ereignisse mal gedanklich so direkt nebeneinander hält, dann gelangt man doch früher oder später ganz zwangsläufig zur Frage:
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Hätte das Unglück vielleicht vermieden werden können, wenn man den Islamischen Staat rechtzeitig in die NATO aufgenommen hätte?
Dann hätten sich nämlich weder Russen noch Franzosen getraut, diese Jungs dauernd durch gezielte Nadelstiche zu so einer Aktion zu provozieren.
Hat es uns an Mut gefehlt, rechtzeitig eine klare Entscheidung zu fällen?
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Oder klingt das jetzt irgendwie zynisch?
Kann man als christlich-nächstenliebender westlicher Demokrat die Handlungen eines pro-westlichen Staatspräsidenten mit denen von ein paar irren islamischen Terroristen einfach so miteinander vergleichen? Verstößt das nicht gegen alle Gebote des Andstands, der Moral und der Humanität?

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Der Postillon hat sich was getraut. Kein momentan modisches "We are Paris" sondern: wer hat denn angefangen mit dem Morden?
http://www.der-postillon.com/2015/11/franzosische-kampfjets-bringen-gewalt.html

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Ich finde ja auch, dass die britischen Angriffe auf Bremerhaven im November 1939 Coventry voll rechtfertigten. Ich mein, was der eine darf, das kann man dem anderen doch nicht vorwerfen, oder?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Genau das will ich grade nicht: Irgendso eine Aktion rechtfertigen.
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Aber die Frage, ob unsere eigenen Staats- und Regierungschefs nicht (ebenfalls) allesamt kaltblütige Mörder sind, die stellt sich mir schon.
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Hat irgendeiner von denen eigentlich 2008 den Opfern des von Saakaschwili initiierten Sturmangriffs sein Beileid ausgesprochen?
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Oder nehmen Sie nur die sogenannte "Hinrichtung" Bin Ladens, bei der bekanntlich nicht nur er, sondern auch mindejährige Angehörige ums Leben kamen. Wie muss man so eine Aktion hindrehen, um in ihr etwas anderes zu sehen als einen völlig unnötigen, kaltblütig ausgeführten Mord, der offenbar keinen anderen Zielen diente als der Befriedigung von kollektiven Rachegelüsten? (Und natürlich der Vemeidung aller Peinlichkeiten, die mit einem ordentlichen Gerichtsprozess hätten einhergehen können).
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Aber jetzt brüsten sich die (Mit-)täter(innen) mit ihrer christlichen Nächstenliebe.

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Wie muss man so eine Aktion hindrehen, um in ihr etwas anderes zu sehen als einen völlig unnötigen, kaltblütig ausgeführten Mord, der offenbar keinen anderen Zielen diente als der Befriedigung von kollektiven Rachegelüsten?

Häh? Da ist ein Kommando undercover in eine aktuell feindliche, lebensgefährliche, Umgebung gegangen, um einen Massenmörder auszuschalten. Kollateralschäden völlig unvermeidbar, in solchen Situationen schiesst jeder trainierte Soldat erst und fragt dann.

Gruss,
Thorsten Haupts

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"Undercover Aktionen" sind ja nicht anderes als Mordaktionen in Staatsauftrag.
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Und so sehe ich unsere politische Klasse eingesperrt in einem hermetisch-selbstsüchtigen Wahngebäude: Wenn sie jemanden ermorden läßt, dann ist das recht und billig und legal. Und wenn sich jemand gegen (als die politische Klasse des WEstens) gewaltsam zur Wehr setzt, dann ist das ein Terrorist.
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Alle Möglichkeiten, einen objektiven, Maßstab anzulegen, wurden /werden leidenschaftlich zerstört. Was gerecht ist, kann nur noch in Abhängigkeit davon bestimmt werden, wer es tut, nicht davon, was jemand tut.
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Alles was wir tun, ist gut und gerecht.
Und alles was die Feinde tun ist verbrecherisch und böse.
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Zweifellos gibt es immer und überall viele Menschen, denen das in tiefster Seele gut tut. Die sich nach diesem Zustand sehnen, in dem der Gehorsam gegenüber dem Rudelführer und die Loyalität gegenüber dem Kameraden die einzige Moral ist, an die man sich noch halten muss.
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Und ich kann nicht übersehen, dass eben dieser Charaktertyp seit den späten 90ern die westlichen Rechtstaaten gekapert und ihnen seine kranke (hermetisch-selbstsüchtige) Denke aufgenötigt hat.
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Aber trotzdem will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir uns daraus wieder befreien können. Freilich müsste es mit einem Generationswechsel einhergehen und mit einigen grundlegenden Änderungen der politischen Verfassung.
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"Einen Massenmörder ausschalten" -- das klingt so, als hätte es sich um eine Notwehraktion gehandelt. Als hätte man Bin Laden zu diesem Zeitpunkt noch eine Bedrohung dargestellt, die anders nicht beherrscht werden konnte.
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Aber dafür spricht eigentlich nichts. Zum Zeitpunkt seines Todes war Bin Laden längst kaltgestellt und man hätte ihn einfach da lassen können, wo er war.

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Hätten Sie das getan?

Tut mir leid, wenn das jetzt kommt - ich hasse Nazivergleiche - aber Eichmann hätten Sie dann auch in Ruhe gelassen?

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Wobei ich Ihnen bei anderen Aktionen im Kern recht gebe. Wer ganze Hochzeitsgesellschaften von Drohnen in die Luft jagen lässt, weil möglicherweise ein siebtklassiger Talibanhäuptling auf der Feier sein könnte, für den habe ich noch mehr Verachtung als für die Terroristen in Paris, die wenigstens noch ihr eigenes Leben geopfert haben (Weshalb ich auch jedesmal ko... könnte, wenn ich von feigen Terroristen lese. Die Kerle hatten vermutlich jede denkbare schlechte Eigenschaft der Welt, aber "Feige" waren sie nicht.)

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Prima Beispiel, der Eichmann:
Mehrere Geheimdienste, unter anderem der deutsche, wußten mehrere Jahre lang, wo er steckt, beschlossen aber aus ...Gründen, ihn dort in Ruhe zu lassen.

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Eichmann?
Der bekam, wenn ich mich erinnere, so was wie einen ordentlichen Prozess.

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In D-land lebten nach dem Krieg viele SS-Verbrecher jahrzehntelang unbehelligt von der Justiz.
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Stellen Sie sich mal vor, die Regierungen aller Länder, die im WK-2 Schauplatz von Verbrechen waren, hätten jetzt ihre Killerkommandos in die westdeutschen Villenviertel und Altersheime geschickt: Weil sie ja nicht drauf warten können, bis die deutsche Justiz endlich...

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Ach... Ein Traum wäre wahr geworden.
(*Melanchlisches Seufzen*)

Aber noch mal, Sie hätten Bin Laden in Ruhe gelassen? Weil ja nicht mehr gefährlich? (Woher wissen Sie das eigentlich?)

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Ich hätte mich mit langem Atem um seine Auslieferung bemüht.
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Woher ich das weiss? Er lebte unter Protektion des prowestlichen pakistanischen Regimes.
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Ansonsten liegt die Beweispflicht wohl beim Mörder, nicht beim Opfer.

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"Undercover Aktionen" sind ja nicht anderes als Mordaktionen in Staatsauftrag.

Völlig korrekt. Und trotzdem nicht das mindeste Problem. Vergleichbar - der Abschuss der Maschine des "Architekten" von Peral Harbour, Yamamoto, über Bougainville 1943.

elbaer hatte mit dem von ihm genannten Drohneneinsatz einen mit grossem Abstand ekligeren Fall. Den er zu Recht verachtet - da schliesse ich mich an.

Bei BinLaden nicht. Und die ganzen Nazihäuptlinge hätte man 1945 alle an die Wand stellen sollen. Summarisch. Diese Überzeugung habe ich, seitdem ich 15 wurde. Hat man leider nicht getan.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@elbaer Selbstmord kann weniger Mut erfordern als Leben. Leiden. Einstehen.
Euphorisierte junge Menschern begehen öfters Selbstmord. Ob auf der Kawa oder beim Balkoning aud Malle.
Vernachlässigen Sie auch nicht das Refenzsystem. Die Jungs gelten nichts, sind nichts. Als Attentäter sind sie ganz wichtig.
Und, selbst vielleicht jungfräulich, träumen sie nicht nur von ewigem Nachruhm sondern konkret von 72 Jungfrauen.

feige? feige ist sehr abwertend. Tapfer ist wohl der Selbstmörder, der längere Zeit zur Reflektion hat. Der, der Leben und Liebe aufgibt.

This is Sparta

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Nein sehen Sie, da komme ich einfach nicht mit. Da fehlen mir wohl einfach die charakterlich-emotionalen Voraussetzungen.
.
"Nazi-Häuptlinge 45 alle an die Wand stellen".
.
"Staatliche Mordkommandos nicht das mindeste Problem"!
Das wäre so in etwa der bolschewistische Ansatz gewesen. So nach der Art wie Stalin oder Mao Zedong mit den Kollaborateuren der Vorgängerregime.
.
Also auf solche Trips kann ich nicht folgen. Nicht nur weil es ungerecht, inhuman und kontraproduktiv gewesen wäre.
Sondern einfach weil das nicht meine Auffassung von dieser Spezies und diesen Planeten hier ist. Bevor ich mich zu solchen Denkweisen bekehren könnte, würde ich mich lieber selbst davonmachen.
.
Und da muss ich -- Ehre wem Ehre gebührt! -- doch mal ein gutes Wort für die Amerikaner einlegen. Die waren damals, 45, von so einem Ansatz einen Ozean weit entfernt. Vielleicht haben wir das jahrzehntelang viel zu selbstverständlich genommen. Und sind darum irgendwie mitschuld dran, wenn sie seitdem moralisch so weit runtergekommen sind, dass sogar eine Lichtgestalt wie Obama einen Menschen ermorden lässt, weil ihm das anschließende Triumphgeheul im Wahlkampf zugute kommt.
.
Staatliche Mordkommandos "nicht das mindeste Problem". Wenn es doch wenigstens ein kleines Problem wäre, ein klitzekleines?
.
Fidel Castro war kein Terrorist, kein Massenmörder. Aber auch den hat die Lichtgestalt Kennedy x-mal umbringen wollen. Wirklich "kein Problem"?
.
Wohin soll so eine Diskussion führen? Zu einer Liste mit Namen von Leuten, von denen die Teilnehmer denken, dass man die jetzt aber wirklich problemlos ermorden dürfte?

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Nicht nur weil es ungerecht, inhuman und kontraproduktiv gewesen wäre.

Sehen Sie, und da komme ich nicht mehr mit. Es wäre inhuman gewesen, die Architekten und Einpeitscher von Angriffskriegen und Genoziden zu töten? Anstatt sie noch Jahre frei rumlaufen und z.B. mit der angeblichen "jüdischen Kriegserklärung" an Deutschland weiter Brunnenvergifter spielen zu lassen.

MIR kkam die Galle hoch, wenn ich Bilder aus den KZs mit denen vergleiche, die hochrangige Täter als hochbetagte Rentner im "Kreise ihrer Lieben" zeigten.

Tötung ist weder schön noch ein Selbstzweck. Nur manchmal unvermeidbar und manchmal einfach gerecht. So, wie bei BinLaden.

Gruss,
Thorsten Haupts

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"Es wäre inhuman gewesen, die Architekten und Einpeitscher von Angriffskriegen und Genoziden zu töten?"
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Was für eine Frage!
.
Ich sage es ja schon länger: Der gehört in psychiatrische Behandlung.

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Oor ne, HM, wenn Sie a) Arzt sind und b) zu treffenden Ferndiagnosen begabt, können Sie damit im Zirkus auftreten.

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Na lesen Sie mal hier:
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"Und die ganzen Nazihäuptlinge hätte man 1945 alle an die Wand stellen sollen. Summarisch. Diese Überzeugung habe ich, seitdem ich 15 wurde. Hat man leider nicht getan."
.
Also:
- Keine Notwehrsituation
- Keine Gerichtsverhandlung
- Nicht mal Problembewußtsein hinsichtlich der Frage, wie man jetzt einen "Nazihäuptling" von anderen unterscheidet.
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Weiss gar nicht, was ich erschreckender finde: Wenn jemand schon im zarten Alter von 15 solche Lieblingsüberzeugungen kultiviert (hatte der denn keine anderen Interessen, z.B. Fußball, Mädels, Modellflugzeuge, wo so Fragen gar keine Rolle spielen?) , oder wenn er sie im reiferen Alter von 40+ beibehält.
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Eine Diagnose stellen kann ich aus der Ferne nicht. Aber er sollte trotzdem mal bei einem Therapeuten vorbeischauen und ganz unverbindlich über alles reden. Vielleicht kann der ihn ja nach längeren Gesprächen entwarnen, weil das bei Kindern mit solchen Eltern ganz normal ist oder so.

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Hochgeehrter HansMeier555, ich verachte Sie ja auch gründlich. Hatte mich aber zu angemessenem Benehmen selbstverpflichtet. Sie offenbar nicht. Na ja, Bauern ...

Gruss,
Thorsten Haupts

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Mit einem 15jährigen Rotzlümmel, der glaubt, über Leben und Tod anderer Leute urteilen zu dürfen, führe ich lieber keine "sachliche Diskussion".
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Ebenso wenig mit 50jährigen Projektleitern, die sich gerne Situationen ausdenken, wo ihnen das Töten erlaubt wäre.

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Pädophile oder sonstwie psychisch Perverse würde ich nie "verachten". Ich halte sie für krank. Wenn sich ein Pädophiler, bevor er zum Täter wird, von sich aus an einen Therapeuten wendet, dann hat er meinen tiefen Respekt.
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Wenne einer aber, ohne pervers zu sein, trotzdem so seine lieben Mordphantasien kultiviert (natürlich nur an bösen Nazihäuptlingen, bei denen muss das doch wohl erlaubt sein: bevor sie "Brunnen vergiften" können!), dann müsste man den wohl verachten.
.
Obwohl ich gar nicht so recht daran glauben will, dass das bei einem gesunden Menschen überhaupt möglich wäre.

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Wie gesagt, Bauern ...

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Herr Haupts ist noch nie durch besondere Intelligenz oder menschliche Reife aufgefallen. Hauptsache zu allem und jedem einen dümmlichen Kommentar. So eine Art Fußballfan der Forenwelt...

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ander als Sie, keine original, habe ich eine hohe Meinung von thorha.
Seine Haltung zu Bauen sollte er gründlich überdenken. Bauern sind kleinst-mittelgroße Unternehmer mit vielfältigen Aufgaben und Fähigkeiten.
Bauern haben weist einen weiten Horizont und denken in langen Zeiträumen.


Fall ich Baierler, Bäuerle, Bauetnfünfer oder Bauerntrampl verwenden sollte, so meine ich nicht die bäuerlichen Betriebsinhaber.

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Ich hingegen habe eine hohe Meinung von Landwirten, auch wenn es manchmal sehr einfache Menschen sind, DUMM sind sie nie, ich verbringe gerne Zeit auf Bauernhöfen.

Hat so was erdendes. Und Leute wie Haupts findet man da nie... :-D

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fein
ich bin auch einer

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och jooo! Fachrichtung? Oder einer von den schönen, kleinen Universalbetrieben?

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klein ja, ohne Tiere
ich identifiziere mich mit den hedonistischen Liebhabern des Konzeptes Urlaub

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ich habe in der FAZ mal nach Thorha gesehen. Da habe ich ihn "abonniert" und freue mich über seine Beiträge, und über steuernagel und ähnlich.
Seit 8. Oktober nichts!
Von mir kam die letzten Monate auch nicht viel.
Nur bei SdG und Stützen unseres Gastgebers mach ich noch mitreden.

Altklugmodus: Zimt, Ingwer, rum, koriander, fenchel, majoran, speck, dörrpflaumen, kakaopulver, zucker,

wer will vorhererkennen, welcher Beitrag besonder hilft zum guten chili
Der Tiger gibt das Salz zu und Donna Laura den Senf. Thorha und Meier vielleicht Zwiebel und Bohnen in reichlicher Menge.
Das Fleisch liefert Alphonso und die Paprika der Porcamadonna

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Porcamadonna ist -so scheint´s- schon lange entschlafen und seine Rubrik der gepflegten Beschimpfung leider verwaist.

Früher, als Alphonso noch mehr Zeit hatte für sein Rebell-
Kommentariat,
diese unsere seine Muppets- Show,
hat er noch "live" hier gesalzen und ..hach: sogar gepfeffert.

Heutzutage schreibt er seine Artikel da drüben in der realen weißen Welt und wir vom grünen schwiegermütterlich behandelten Salon bekommen so wenig Fleisch, daß man schon aufpassen muß, nicht Bohnen mit Zwiebeln zu verwechseln.

Bauer, @melursus, findich gut.
Komme aus einer Stadt, in der Bauern Schulung hatten und dann abends was erleben wollten und das konnte sehr lustig werden mit den Jungs.
(Disclaimer: täglich Milch geholt von Krögers überm Feld seit ich fünf war)

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i'm not the pheasant plucker,
i'm the pheasant plucker's son,
i'm only plucking pheasants
until the pheasant plucker comes.

noch etwas schneller, mit lauwarmer cervisia, in fröhlicher runde (wer sich verplappert, abweichend vom obigen, gibt eine runde aus, und muss noch einmal vortragen).

meist endet's so, oder ähnlich:
i'm not the pheasant fucker
i'm the pleasant fucker's son
i'm only fucking peasants
until the pleasant fucker comes.

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Hinter dichtem Fichtendickicht picken dicke Finken tüchtig.

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in dichtem fichtendickicht,
sind dicke fichten wichtig.

(gleichwohl ergeben sich nicht ganz so variantenreiche verdrehungen wie vielleicht beim spruch vom fasanenrupfer.)

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לך תזדיין
Mir ist nicht ganz klar geworden, wer denn damit gemeint ist.

Der Rest scheint mir dann mehr oder weniger pure Realitätsverweigerung, deren Grund ich nicht wirklich beurteilen kann.

Als ob es eine Rolle spielt, wie Terroristen ausgebildet werden oder an den Einsatzort gelangen. Es läßt sich nicht verhindern, nicht einmal Israel kann das verhindern. Und bei tausenden potentiellen Terroristen überall verbietet sich ein Vergleich mit RAF und Co. wohl ebenfalls. Eine gezielte Überwachung und Vorbeugung ist schlicht und einfach unmöglich. Vielmehr, wie bei dem Waffenkurier, war und bleibt es überwiegend dem Zufall überlassen, oder der Dummheit der Terroristen, wenn Anschläge verhindert werden bzw. mißlingen.

Und ja, selbstverständlich stellt Don Alphonso hier einen Zusammenhang mit den Flüchtlingen her, der allerdings mehr als unzutreffend und noch dazu von ungemeiner Blauäugigkeit geprägt ist. Er erinnert mich an das CSU-Gestammel vom heutigen Mittag. Als ob hunderttausende von Menschen in einem Lager geparkt werden könnten, das es so doch überhaupt nicht geben kann. Und in zwei Wochen ist die Einzelfallprüfung beim Asylantrag auch nicht abgeschlossen. Aber das ist dem Don ja denn auch egal, der mit der Unterstellung, es ginge den Flüchtlingen um Leistungen, eindeutig über das Ziel hinausschießt.

Ob Frankreich einen signifikanten Rechtsruck erfährt, bleibt einmal abzuwarten. Aber zu schreiben, Deutschland winke Terroristen zu ihren Zielen durch, ist denn doch ein starkes Stück. Als ob Terroristen darauf angewiesen wären. Die nachfolgenden Krokodilstränen über integrationsfreudige Flüchtlinge passen denn auch nicht zum vorher Geschriebenen.

Beim Don bin ich mir mit dem Rechtsruck nicht so sicher, noch sehr subtil aber unverkennbar wandelt er sich zum Hardliner in meinen Augen. Außer untauglichen Vorschlägen erkenne ich aber nicht, welche seiner Lösungen nun wirklich praktikabel wären. Mit der mehr oder weniger unstrittigen Beschreibung des Ist-Zustandes ist jedenfalls niemandem geholfen.

Unbestreitbar jedenfalls ist, daß dem Terrorismus gewaltsam nicht beizukommen ist. Das scheitert schon seit Jahrzehnten, wenn nicht schon immer. Jeder getötete Terrorist erzeugt nur noch mehr neue Terroristen, solange die Ursachen des Terrorismus nicht beseitigt werden. Keine Grenze, keine Kontrolle und kein Gesetz hat und wird daran etwas ändern.

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Aber zu schreiben, Deutschland winke Terroristen zu ihren Zielen durch, ist denn doch ein starkes Stück.

Echt. Schaun wir mal: Wer viele Menschen aus dem Nahen Osten ins Land einlädt, der holt sich dabei unvermeidbar auch Terroristen ins Land. Und wer dabei auf jegliche Kontrolle verzichtet, der lässt alle Eingeladenen unkontrolliertnach Europa durch, weil es innerhalb der EU keine Grenzkontrollen mehr gibt.

Beweisvortrag abgeschlossen.

Das Durchwinken ist also nur eine ziemlich unwesentliche Verschärfung einer Tatsache. Der scharfe Protest gegen diese Zuspitzung Realitätsverweigerung.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@gerulant

der Don kann etwas hebräisch - ich nicht. Doch kenne ich Drs Page&Brin
Wer damit gemeint ist? Die daesh-leute und Ihre Versteher.
Denke ich

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Beweisvortrag fehlgeschlagen
Lieber Thorsten Haupts, Sie beginnen schon mit der Behauptung einer Einladung, die durch nichts gerechtfertigt ist. Daß unter den Flüchtlingen auch Terroristen sein können, vermutlich sogar sein werden, sei dabei unbestritten. Aber wenn Sie suggerieren, auf Kontrolle der Flüchtlinge werde freiwillig verzichtet, dann verkennen Sie nicht nur die Realität, sondern dann folgt das lediglich ihrem subjektiven Empfinden. Die Realität ist halt, daß auch Sie eine unkontrollierte Einreise nach Europa nur unter menschenverachtenden Bedingungen verhindern könnten. Ihre Schuldzuweisungen gehen somit völlig fehl.

Und genauso verhält es sich mit dem Durchwinken. Hier wird ein Vorsatz unterstellt, der doch nun wirklich jeglicher Realität entbehrt.

Ich frage mich wirklich so langsam, ob hier das Pegida-Niveau Einzug hält.

@melursus: Verpißt euch, ist wohl die Übersetzung. Nur, wer ist damit gemeint? Der IS wohl eher nicht. Bislang beziehe ich das eher auf die Flüchtlinge, Merkel und all die, die so oft verächtlich als Gutmenschen bezeichnet werden.

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Aber wenn Sie suggerieren, auf Kontrolle der Flüchtlinge werde freiwillig verzichtet, dann verkennen Sie nicht nur die Realität,

Aha :-). Damit bin ich dann allerdings nicht alleine, schon gar nicht unter Fachleuten.

Mich amüsiert ausserdem gerade die Ironie - Menschen als unvermeidbare Naturkatastrophen darzustellen gilt in anderen Zusammenhängen als völlig inakzeptabel ...

Gruss,
Thorsten haupts

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thorha, freiwilliger Verzicht würde nunmal bedeuten, kontrollieren zu können. Sind Sie wirklich der Meinung, das wäre unter menschenwürdigen Umständen möglich (gewesen)?

Das Amüsement verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, denn ich kann nicht sehen, Menschen als unvermeidbare Naturkatastrophen dargestellt zu haben.

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Wenn man nicht der Auffassung ist, Kontrolle wäre möglich gewesen, dann handelt es sich also doch um eine Naturkatastrophe :-)?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Mit Natur hat die Katastrophe nichts zu tun, eher mit Politik. Die Entwicklung der Flüchtlingssituation war doch lange absehbar. Und die Rationierungen in den Lagern waren ein unnötiger Auslöser. Die Politik hat nur wie immer nicht reagiert. Nicht nur in Deutschland.

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Schön. Keine Katastrophe, also kontrollierbar. Wenn man will. Deutschlands Regierung WILL nicht.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Verschwörungstheorie: In Wirklichkeit stecken Tommy&Wolf dahinter
Möchte das mal so unkommentiert weiterleiten:
.
Nicht das Merkel, sondern Tommy und Wolf stecken hinter der Einladungspolitik.
.
Kalkül: Den rechten Flügel dauerhaft stark zu machen, einen rechtslastigen Konsens herzustellen, um dann auf lange Zeit mit quasi-diktatorischen Vollmachten regieren zu können.
.
Man sorgt absichtlich für Unsicherheit, um die Bürger dann beschützen zu können.

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..und vom bewährten "divide et impera" haben die sicher auch schonmal gehört.

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So ein Kanzler Schäuble wäre doch der ideale Retter, um
.
-- die Christen vor den dunklen jungen Moslems zu beschützen,
-- die CDU, die Flüchtlinge und den Rest der Helldeutschen vor dem braunen Pack zu beschützen.
.
Und wer würde dann noch rummosern wg. Neuland und V-Leuten und permanentem Ausnahmezustand?

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molinero,
divide & impera ist ein italienisches Modeunternehmen mit Sitz in Mailand, stümmt's?

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Nein, nein: Das verwechseln Sie mit "tempora & mores".

(Firmensitz in Ravenna, Gründer: Luigi Tempora und Gianfranco Mores)

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eine sehr alteingesessene schneyderey: zeter & mordio.

spezialität cottes des mailles.

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Mit ner cotte de mailles behängt geh ich jetzt einkaufen.
Man kann ja nie wissen heutzutage.

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Mit nix drunter?

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Sag ich nicht, solange donna laura hier mitliest.

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Also: Ja

*zweimaliges Brauenzucken mit Schafzimmerblick*

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Sie gehen eindeutig zu weit, hier einen alten Niedersachsen auf sein Schaf- Zimmer anzusprechen.

Das waren wirklich nur Gerüchte!

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Huch!
Schlafzimmer niederer Altsachsen alter Niedersachsen interessieren mich eigentlich recht wenig.

Falls sich hier jemand aufs Kettenhemd getreten fühlt, biete ich Satisfaktion an.

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Glauben Sie bloß nicht, daß Sie mit einem "L" aus der Nummer hier rauskommen.

Satisfaktion?

Einverstanden: Säbel, 70 Meter, Werfen verboten.

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Doppel-Huch!
Also sowas - das fehlende "L" hatte ich glatt übersehen.

Da fällt mir diese Szene ein, aus einem Woody Allan Film (Everything you wanted to know about sex ... ).

*Kicher*

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Sehen Sie, wären Sie auch Niedersachse, gäb´s da ü-ber-haupt nix zu kichern!

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diktionaftis, wie soll ich das jetzt alles donna laura erklären?

(Lassen sie uns noch ein bißchen weiterscherzen, oberhalb wird hier gerade der von mir erwähnte Säbel benutzt.)

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lassen sie nur; ich kenne dies von britischen inselbewohnern.

und man benötigt dazu ein paar gummistiefel.

also: nie ohne gummi!

allerdings muss man sich den vollzug einmal näher vor augen halten: entweder sind die schafe sehr langbeinig oder der delinquent nicht nur vorteilhafterweise kurzsichtig, sondern auch kurzbeinig.
oder krummbeinig, falls er auf einem schwein laufen lernte.

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Kann mir schon vorstellen, wie gewisse ... äh ... Bräuche auf die britischen Inseln kamen.

(Da saßen ja mal diverse Hannoveraner auf dem Thron.)

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Wer längere Zeit in England war und das durchschnittliche Aussehen der Inselbewohner_*innen kennt, ahnt dass es nicht des Hauses Hannover bedurfte; Sinn für Ästhetik genügt.

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Moscheen schließen, Staatsbürgerschaft aberkennen, ausweisen und bombardieren
Das sind neben Ausweitung der Überwachung, Generalverdacht gegen Volk und Flüchtlinge, Grenzkontrollen und Grenzschließungen die Mittel, mit denen Frankreich weitere Anschläge verhindern und den Terrorismus bekämpfen will. Durchaus verständlich, aber in meinen Augen nicht zielführend.

Zwar macht es durchaus Sinn, Haßprediger auszuweisen und Moscheen, in denen zu Gewalt aufgerufen wird, zu schließen, auch die Aberkennung der doppelten Staatsbürgerschaft bei Extremisten und Kriminellen sowie deren Ausweisung kann ich durchaus nachvollziehen, aber das beseitigt die Ursache von Gewalt und Terror doch ebensowenig wie die Bombardements. Jede Bombe tötet im Zweifel auch Unschuldige, unter denen sich die Islamisten doch verstecken. Das führt letztlich nur zu Haß, der weitere Terroristen gebiert, den IS stärkt. Und letztlich werden Terroristen immer einen Weg zum Ziel finden. Vor Terroranschlägen gibt es keinen Schutz.

Frankreich ist ein Zentralstaat und Paris ist weit weg. Das weiß jeder, der sich schon mal näher mit Frankreich beschäftigt hat. Hollande strebt nun eine Ausweitung seiner ohnehin starken Machtposition an, die an einen Diktator eher erinnert, denn an eine Demokratie. Ob das wirklich gut sein wird für Frankreich, bleibt abzuwarten. Nur, auch Diktaturen bieten keine Sicherheit vor Terrorismus, das sollte eigentlich bekannt sein.

Frankreichs eigentliches Problem aber sind seine Vorstädte, die Banlieues. Dort fällt die Saat des Terrorismus auf fruchtbaren Boden. Dort sind die abgehängten Parallelgesellschaften, deren Jugend ohne Zukunftsperspektive ist. Dort sollte mal mehr Einsatz gezeigt werden, das würde vermutlich mehr Sinn machen als alle Bomben dieser Welt.

Und Deutschland? Hier hat der Bundesstaat zwar leichte Vorteile, Parallelgesellschaften haben sich aber auch hier längst gebildet, nicht zuletzt durch eine völlig verfehlte Integrations- und Sozialpolitik und durch falsch verstandene Toleranz. Es steht trotz der strukturellen Unterschiede nicht nur zu befürchten, sondern es ist sogar als relativ sicher anzusehen, daß es durch die Zahl der Flüchtlinge verbunden mit der Hilf- und Tatenlosigkeit des Staates zu ähnlichen Entwicklungen kommen wird. Darauf sollte sich unser Augenmerk verstärkt richten, da können wir etwas tun. Nur so können weitere Probleme, Haß und Gewalt verhindert und im Keim erstickt werden.

Allein mir fehlt der Glaube. Dazu bräuchte es schon einen anderen Staat.

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den IS stärkt

Wir spielen mal wieder mein Lieblingsspiel: Annehmen, dass Sie Recht haben. Nichtbombardieren stärkt den IS allerdings ganz genauso, möglicherweise soweit, dass er sich weitere Gebiete im Nahen Osten herbeimordet, um seinen Nachschub an Enthauptungsopfern und Sklaven zu decken.

Und ich warte ergo gespannt auf eine praktikable und schnell umsetzbare Alternativstrategie zur Eindämmung? Keine Angst, ich warte nicht wirklich :-).

Ich stelle seit 10 Jahren höchst amüsiert fest, dass "der Westen" ausser den USA wieder genau da ist, wo man 1936 auch schon mal war. Nur ohne einen frisch überstandenen Weltkrieg als Entschuldigung.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Richtig
Wenn wir uns also einig sind, daß Bomben oder keine Bomben nicht die Lösung ist, was bleibt dann noch, thorha? Nun, dann bleiben noch politische und wirtschaftliche Mittel. Ja ja, ich weiß, daß das bislang auch immer gescheitert ist, aber wurden Sanktionen nicht auch immer umgangen - auch von uns? Obwohl, was ist mit dem Iran? Diplomatie dürfte allerdings wohl ausscheiden, denn ich denke, der IS ist nicht zu Verhandlungen bereit.

Der Vergleich mit 1936 hinkt ein wenig. Ein mit Armeen geführter Krieg ist eben doch etwas anderes, als der Kampf gegen Terroristen oder Partisanen. Der wurde noch nie durch eine Armee gewonnen.

Da Nichtstun nicht in Betracht kommt, wird abzuwarten bleiben, ob die aktuell angestrebte Mischung aus Bomben und Sanktionen zielführend ist.

Nur, irgendwie hege ich wenig Hoffnung, daß überhaupt irgendeine Lösung existiert, angesichts dessen, daß es sich hier auch um Konflikte handelt, die schon Jahrhunderte existieren. Der Westen hat diese Konflikte letztlich durch sein Eingreifen eskalieren lassen. Und dass waren doch hauptsächlich die USA, oder?

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IS hat einen Staat! Und ist damit - nach den Assassinen des Mittelalters - in der ziemlich einmaligen Lage, sowohl konventionell als auch asymmetrisch Krieg zu führen.

Ich halte Zweifel an der Effizienz des US-Drohnenkrieges mindestens für berechtigt. Zweifel an der unbedingten Notwendigkeit von Bomben- und Bodenkrieg gegen den IS habe ich keine. Und da wir sinnvollerweise keine Bodentruppen schicken wollen (das "sinnvoll" bezieht sich hier eher auf völlig unzureichende Truppenstärkeund den bekannt kurzen Atem westlicher Bequemlichkeitspazifisten) ...

Ihre Antwort ist wie erwartet - Verzeihung - ein wenig hilflos. Sanktionen als einziges Mittel, weil Diplomatie (=Politik) eh aussichtslos ist? Ahemm - wie wollen Sie die Sanktionen denn durchsetzen? IS hat z.B. in der Türkei viele (mindestens) Sympathisanten in Regierungspositionen ... Und eine irrsinnig lange Grenze in menschenarmen Gebieten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Es ist letztlich die Frage nach dem vollständig angewandten Pazifismus.

Es gibt darauf keine endgültige, allgemeine Antwort. Letzlich muss da jeder für sich wissen, wie er im Falle von Gewalt reagiert.

Ich persönlich hatte als junger Mann aus tiefer Überzeugung den Kriegsdienst verweigert (nicht den Zivildienst - das ist mir wichtig).
Nach zwei Jahren afrikanischem Bürgerkrieg musste ich für mich feststellen, dass von dieser Überzeugung nicht viel geblieben war.

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Der IS führt und wird aber keinen konventionellen Krieg führen, da er sich des Rückhaltes in der "eigenen Bevölkerung" nicht sicher sein kann. Denn eine eigene Bevölkerung wage ich zu bezweifeln. Letztlich sind es in meinen Augen überwiegend Söldner, die nach der ersten verlorenen Schlacht das Weite suchen würden.

Bodentruppen hatten und haben keine Chance gegen Partisanen.

Selbstverständlich ist meine Antwort hilflos und ich gebe das im Gegensatz zu anderen auch gerne zu. Die Sanktionen hatten im Iran doch scheinbar Erfolg, die Türkei als halber Gottesstaat ist zugegeben ein echtes Problem, das sich sicher nicht durch Streicheleinheiten lösen läßt, sondern nur durch klare Ansagen. Und die Grenze, da muß ich mich doch wundern, ich dachte das wäre überhaupt kein Problem, nach allem was ich hier immer so lese.

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IS führt einen konventionellen Krieg, oder wie sonst sollen wir das nennen was dort geschieht.
IS besteht eben nicht nur aus Söldnern, sondern ganz stark aus Irakern und Syrern die sehr an die Sache glauben.
IS hat inzwischen mehr als eine Schlacht verloren, und zerfällt nicht.

Aber ich stimme Ihnen bei den Sanktionen zu. Ich halte die nicht für so wirkungslos wie es scheinen mag. Doch es braucht dafür eines sehr langen Atem. (Was keine guten Nachrichten für die Nicht-Anhänger in den vom IS kontrollierten Gebiet sind).

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Konventioneller Krieg gegen den Westen war gemeint, elbaer. Und was den langen Atem betrifft, wenn ich mich so umsehe, dann braucht es den wohl überall in diesen Krisengebieten, insbesondere nach Militäreinsätzen des Westens.

Der Westen ist halt der ausgewiesene Feind der meisten Moslems. Das hat er sich hart erarbeitet. Und am Ende würde den Bodentruppen aus jedem Loch und jeder Ruine Widerstand entgegengebracht, nicht nur vom IS.

Beim IS bin ich aber dennoch der Meinung, daß es sich um Söldner handelt, das schließt doch nicht aus, daß sie sich aus dem Militär rekrutieren. Ohne Bezahlung und andere Annehmlichkeiten bleibt abzuwarten, ob sie sich nicht doch verabschieden. Einige wurden ja auch schon als Fahnenflüchtige hingerichtet, wenn ich mich nicht irre.

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Der Westen ist halt der ausgewiesene Feind der meisten Moslems. Das hat er sich hart erarbeitet.

Aber hallo. Erst erdreistet er sich, 1991 ein muslimisches Land von einer Invasion zu befreien. Dann lässt er Muslime in Europa frei ihren Glauben ausüben, obwohl die Muslime weltweit fast ausnahmlos doch vormachen, wie man mit Heiden und Heretikern umzugehen hat. Und dann befreit er nach 2000 noch ein muslimisches Land von Besetzern, die - allen muslimischen Verbänden im Westen zu Folge - völlig unislamisch sind: Taliban.

Und zu guter Letzt geht er sogar gegen eine natürlich ebenso völlig un-islamische Terrororganisation vor, die nichts besseres zu tun hat, als zuallererst Muslime zu versklaven oder zu köpfen.

Wenn man mal völlig davon absieht, dass jedes Fitzelchen moderne, lebensrettende Technik aus dem Westen stammt, weil die gesamt islamische Welt seit dem 13. Jahrhundert langsam vor sich hin degeneriert. Medizin, Elektrik, Klimaanlagen, Rettungswagen, Kommunikationselektronik, was auch immer, der Westen war so freundlich, es zu verkaufen.

Sowas kann einen schon zum Hassobjekt machen. Versteh ich. Minderwertigkeitsgefühle der geistig, technisch, militärisch, wirtschaftlich UND moralisch Unterlegenen. Blöd sowas.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Tse, immer diese Altruismus- Unterstellungen an die USA.

Da hör ich doch lieber Klartext:

STRATFOR- Chef George Friedmann beim Chicago Council spricht recht erhellend über global affairs:

https://www.youtube.com/watch?v=xi7M_P2ldsQ

(Seine Antwort auf die leider dort nicht gestellte Syrienfrage wäre sicher erfrischend gewesen..)

Bitte nicht vom Titel oder gar den Kommentaren abschrecken lassen..

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Querulant

Ja, wie sie sagen durchaus verständlich, aber keineswegs zielführend, aber genau die Reaktion die ich vorhergesagt habe, du die ich nicht für DE wiederhole, sollte es hier ebenfalls krachen.
Angesichts der Flüchtlingszahlen wird es auch hier eine weitere Entwicklung Richtung Parallel Gesellschaften geben und Banlieues.

„…daß es durch die Zahl der Flüchtlinge verbunden mit der Hilf- und Tatenlosigkeit des Staates zu ähnlichen Entwicklungen kommen wird. Darauf sollte sich unser Augenmerk verstärkt richten, da können wir etwas tun. Nur so können weitere Probleme, Haß und Gewalt verhindert und im Keim erstickt werden.

Allein mir fehlt der Glaube. Dazu bräuchte es schon einen anderen Staat.”

Keine Angst, diesen andere Staat werden sie bekommen, leider nicht den sie gerne hätten.

THorHa

Müssen sie eigentlich dieses dumme Gerde in jedem zweiten Beitrag wiederholen?
„Und ich warte ergo gespannt auf eine praktikable und schnell umsetzbare Alternativstrategie zur Eindämmung? Keine Angst, ich warte nicht wirklich :-).”

Als man vorschlug diese Leute ihr Kalifat in IHREM LAND aufziehen zu lassen um Schlimmeres zu verhindern. Nur zur Erinnerung: Dass deren Land zu einem solchem Zustand verkommen ist, das verdanken diese Leute und die ganze Welt den Kriegsverbrechern aus den USA und England!

JETZT auf einmal daher zu kommen und zu fragen was man denn JETZT vorschlage, wo die Kacke nicht nur am Dampfen ist… das ist schon eine rechte Unverschämtheit.

Auf ihren auf absurdeste Art Realitäts ignoriereden Kommentar: thorha, Dienstag, 17. November 2015, 20:27 erspare ich mir jede Antwort

Hier noch ein Detail für andere, die trotz der Zeiten immer noch an den Fakten interessiert sind:

Aus: DIE ZEIT No 46, vom 12. NOVEMBER 2015

Page 16 Auf der Flucht
(ein ehemaliger Drohnen Pilot sagt auch)


Bryant trat im US-Fernsehen auf und vor zwei
Jahren auch bei einer Anhörung vor den Vereinten
Nationen in New York. Immer wieder beschwor
er, dass es keine präzise und saubere Tötung mittels
Drohne gebe, nur zwei Prozent der bis dahin mehr
als 5000 Todesopfer seien sogenannte high value
targets gewesen, also lohnende Ziele. Alle anderen:
unbeteiligte Zivilisten, Frauen, Kinder.“

Also: Unter den 5000, allein von Bryant, mittels Drohnen getöteten Menschen waren gerade mal 100 von denen, zu denen sich die Amis das Recht anmassten sie ohne jede fformelle Beteiuligung durch die Justiz zum Tode zu verurteile und das Urteil zu vollstrecken.
Die anderen 4900 waren Unschuldige, Kollateral Schäden.

Und hier muss man einen Beitrag nach dem anderen zur Kenntnis nehmen, in dem diskutiert wird ob „wir“ Unschuldigen uns gegen die „Terroristen“ mit Bomben verteidigen sollen…


molinero

vergessen sie es, die Zeiten sind vorbei an denen Leute an Argumenten oder gar Fakten interessiert waren

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Wir können unsere Vorstellungen nicht mit denen muslimisch geprägter Länder gleichsetzen, thorha.
Was Sie als "Wohltaten" oder Hilfe bezeichnen, wird in diesen Ländern ganz anders gesehen. Das wird als unzulässige Einmischung, als Bevormundung und als Versklavung betrachtet. Das wird auch deutlich, wenn die Rebellen, Kurden etc., zwar westliche Waffen wollen, aber keine westlichen Bodentruppen.

Irgendwie grenzen solche Ausführungen auch etwas an Überheblichkeit, finden Sie nicht? Und auch das ist nicht gerade dazu geeignet, das Spannungsverhältnis zwischen den Kulturen abzubauen.

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Als man vorschlug diese Leute ihr Kalifat in IHREM LAND aufziehen zu lassen

Grossartige Idee. Passt nur leider a) nicht zu den Botschaften des Kalifen. Und würde b) bedeuten, alle nichtextremistischen Bewohner dieser Länder (inklusive aller Kurden) unter den Bus zu schmeissen. C) ist es nicht exklusiv IHR Land und selbst da, wo es das ist, bin ich nicht bereit, über z.B. massenhafte Versklavung und ethnisch-religiöse Säuberungen und Massenmorde einfach hinwegzusehen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@querulant:
Von meinem überheblichen Ton mal abgesehen - beschäftigen Sie sich einfach mal mit Psychologie. Was es mit Menschen macht, die anderen in praktisach jeder Beziehung unterlegen sind - und trotzdem auf sie angewiesen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Es gibt keinen Staat, tdv, den ich gerne hätte.
Denn Staaten sind eine der Hauptursachen der Probleme der Menschheit. Friedmannscher Größenwahn belegt das mehr als deutlich. Ich wünschte mir vielmehr eine vereinte Menschheit, aber vorher werden obrigkeitshörige Untertanen, Extremisten und Fundamentalisten sowie "unsere Eliten" wohl dafür sorgen, daß sich die Menschheit selbst ausrottet.

Ansonsten stimme ich Ihnen zu, unser Land wird sich, wie andere Länder auch, ziemlich sicher negativ verändern. Und das ist das eigentliche Dilemma, der Wunsch die Werte zu verteidigen und Humanität walten zu lassen, trifft auf die Realität von Parallelgesellschaften und Neoliberalismus mit all den Folgen, die sich hier doch schon seit Jahrzehnten zeigen. Und ja, man darf, auch ohne Nazi zu sein, ruhig daran zweifeln, ob manche Kulturen und Religionen wirklich integrationsfähig bzw. integrationswillig sind. Solange aber das Versagen auf allen Seiten zu suchen ist, was Integration etc. pp. betrifft, kann die Erkenntnis daraus nur lauten, es weiter zu versuchen.

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Was was mit Menschen macht, thorha?!
Erwachsene sind Kindern auch in der Regel praktisch in jeder Beziehung überlegen, sollten es zumindest sein. Und, was macht das mit den Kindern?

Sorry, aber überlegen zu sein, ist nicht das Problem. Überlegenheit nur zum eigenen Vorteil zu nutzen, das ist das Problem.

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Ja, Querulant...
So ähnlich sehe ich das auch. Aber leider haben auch die ThorHas der Welt Recht, wenn sie feststellen, dass es ohne Staat noch weniger geht. Den Menschen als Homo Sapiens zu bezeichnen war schon immer der grösste aller Witze.Leider wäre es unter THorhas konservativen Würde, diese banale Wahrheit des "Warum" zu schreiben.
Selbst Staaten sind nur in begrenztem Masse dazu fähig den sogenannten Homo Sapiens daran zu hindern, anderen um des eigenen Vorteils Willen den Schädel einzuschlagen.
Und so muss man es sich als jemand der dies begriffen hat eingestehen, dass Staaten zwar die Ursache unserer jetzigen Probleme sind, aber die Probleme, die man ohne Staaten hätte, die wären noch unschöner.
Leider sind Massen in Staaten nach wie vor dieselben Volldeppen die sie auch ohne Staaten waren und selbst in Demokratien wählen sie nahezj ausschliesslich Inkompetenz. Und so hören wir jetzt überall Kriegsgeschrei.
Nun, mir solls Recht sein

"Und ja, man darf, auch ohne Nazi zu sein, ruhig daran zweifeln, ob manche Kulturen und Religionen wirklich integrationsfähig bzw. integrationswillig sind. "

ALLE drei monotheistischen Religionen, vorneweg der Islam, wenn er ernst genommen wird, machen eine tatsächliche Zivilisation, wie sie sich eine wohl auch vorstellen, völlig unmöglich.
Aber die Gut-Menschen wollen nicht lernen, sie haben ausser ihrer Aufgeblasenheit ja sonst nichts...
Wenn lernfähige Deutsche aus dem letzten Jahrhundert eines gelernt haben sollten, dann ist es dass Entwicklungen nicht vorhersehbar und keineswegs steuerbar sind.
Man kann nur beobachten, denken, und die Konsequenzen ziehen.
Warum zwischen solchen Leuten leben, die in ihrer Selbstgerechtigkeit schon auch mal einen Krieg für eine ganz tolle Sache halten?

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@querulant: "Denn Staaten sind eine der Hauptursachen der Probleme der Menschheit. "
Ja, besonders Dänemark, Finnland, die Mongolei, Portugal, Montenegro, ...

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D-land soll Frankreich in Mali "entlasten"
Die Bundeswehr bombardiert die Islamisten Nordafrika, und dafür kontrolliert der französische Geheimdienst die Grenzen von Süddeutschland.
.
Das wäre auch ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe: Der eine trage des anderen Last.

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Ihren Artikel vom Sonntagmittag finde ich intelligent und einleuchtend geschrieben, auch wenn ich Ihre Forderungen nach Konsequenzen nicht teile:
Mittlerweile - hinterher ist man halt immer schlauer, zum Zeitpunkt Ihrer Veröffentlichung konnten Sie das ja nicht wissen - mittlerweile also haben ja die erstaunlich erfolgreichen französischen Aufklärungsarbeiten ergeben, dass eben doch alle bis auf einen Terroristen schon vorher in Europa saßen, sodass der eine Syrer wohl wirklich nur zu Propagandazwecken auf der Flüchtlingsroute eingeschleust wurde, um eben die Flüchtlinge in Misskredit zu bringen.
Und ob der syrische IS-Terrorist sich wirklich mit Flüchtlingen in eine Nussschale gezwängt hat, um die lebensgefährliche Fahrt übers Mittelmeer an eine EU-Küste zu wagen, darf wohl auch bezweifelt werden. Plausibler scheint es mir, dass er mit einem Schnellboot irgendwo an eine Küste gebracht wurde und sich erst später in den Flüchtlingstross eingereiht hat.
Es bleibt die Frage nach den Vorteilen, die durch die unvollständigen Kontrollen der nach Deutschland einreisenden Flüchtlinge entstanden sind: Nun, ohne die Flüchtlingsströme hätte das Schengen-Abkommen gewirkt und der Mann hätte gänzlich unkontrolliert über Deutschland nach Frankreich reisen können.
Kurz: Die Flüchtlingsthematik hat wirklich nichts mit der Terror-Thematik zu tun.
Eine offene Gesellschaft ist eben grundsätzlich anfällig gegen solch hinterhältige Anschläge. Aber wir verbieten ja auch nicht den Autoverkehr, obwohl es jedes Jahr zahlreiche Verkehrstote gibt...

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Nun ja, jedenfalls sollte man die Flüchtlinge aus der Terror-Thematik heraushalten, um sie überhaupt integrieren zu können und nicht durch Ablehnung geradezu den Extremisten in die Arme zu treiben. Dann haben wir hier nämlich bald französische Probleme.

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Das stimmt nicht. Zwei der drei Stadionattentäter sind überhaupt nicht identifiziert, was eher darauf honweist, dass sie nicht aus Europa kommen. Und wann Samy Amimour kam, ist ebenso wenig geklärt - man vermutete ihn noch in Syrien.

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Meine Informationen sagen da zwar etwas anderes, Don Alphonso, aber kommt es wirklich darauf an? Selbst wenn hunderte Terroristen mit den Flüchtlingen zu uns kämen, was würde das am ungelösten humanitären Problem ändern? Wollen wir unsere Werte deshalb kampflos aufgeben?

Die Bürokratie wird schon noch soweit aufgestockt werden, daß eine Kontrolle und Registrierung der Flüchtlinge zeitnah erfolgt. Ob das dann Terroristen wirklich daran hindern kann, unkontrolliert ins Land zu kommen, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Und nicht zu vergessen unsere Konvertiten, deren Überwachung jetzt schon nicht möglich ist. Wir, wie die Franzosen, Belgier und andere haben doch jetzt schon tausende potentielle "Terroristen" im Land, von den Rechtsextremisten mal ganz zu schweigen, die momentan sträflich vernachlässigt werden. Da braucht es nun wirklich keine Terroristen mehr, die als Flüchtlinge getarnt zu uns kommen.

Für mich bleibt es dabei, daß wir uns die Probleme größtenteils selbst zuzuschreiben haben und nur durch eine gesellschaftliche Veränderung beseitigen können - bei uns.

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gesellschaftliche Veränderung beseitigen

Ja klar. Dass Islamisten hier ihre Mitmenschen wahllos umbringen ist irgendwie ... die Gesellschaft ... der Kapitalismus ...

Der Mensch ist zu gut und böse gleichermassen fähig. Schöner Satz aus einem lange vergangenen Grundsatzprogramm. Und nach wie vor eine gültige Definition von "Freiheit".

Gesellschaftliche Veränderung, Endzustand: Paradies? Alleine bei diese Vorstellung graut es mich weit mehr, als ich mich vor allen Terroristen dieser Erde fürchte. Nein, erkläre ich jetzt nicht. Dafür sind Sie zu jung.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, thorha,
Terrorismus hat Gründe, die im Umgang mit den Menschen zu suchen sind, die dann zu Terroristen werden. Niemand wird als Terrorist geboren.

Eine allgemeingültige Definition für Freiheit ist mir nicht bekannt. Überhaupt sehe ich Freiheit immer nur als Freiheit innerhalb von Grenzen. Ein Thema, das man ein Leben lang diskutieren kann.

Gesellschaften verändern sich permanent. Manchmal bemerken wir diese Veränderung, meist jedoch nicht. Erst bei Betrachtung längerer Zeiträume werden gesellschaftliche Veränderungen deutlich sichtbar. Da aber selbst das Paradies Veränderungen unterliegen würde, halten paradiesische Zustände sicherlich nicht ewig an.

Das Alter betreffend hoffe ich, daß jeder zumindest so alt wird, daß er sein persönliches Paradies zumindest zeitweise erfahren hat.

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also ein Paradies wo keiner mehr da ist zum summarisch an die Wand stellen wär für mich keins!
So denk ich seit ich neun bin und wenn Sie mal so alt und klug sind wie ich jetzt werden Sies auch noch verstehen.

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Also Sie jetzt auch "an die Wand stellen"? Das hätte ich jetzt nicht von ihnen gedacht :-(.

Tieftraurige Grüsse.
Thorsten Haupts

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First Dr. Dean geretteter Kommentar
Der stand unter einem Kommentar, den ich löschen musste, un technisch fliegt dann auch leider der foklgende Kommentar aus dem System.

Noch ein Argument aus der "Lügenpresse" (SPON, SZ, TAZ, Telepolis etc.)
Ich weiß: Der Hausherr findet es grundsätzlich schlecht, wenn man Organe der Lügenpresse (s.o.) beachtet, und sei es aus kritischer Distanz. Es ist ja nicht so, dass ich z.B. die Kommentatoren/innen aus dem SPON (z.B. Dietz oder diese etwas komische Feministin, deren Texte mir so egal sind) unbedingt lesen müsste. Wobei, Lobo - zugegeben - finde ich öfter mal durchaus lesenswert.

Mit anderen Worten: Das Tischtuch, an dem Don noch entfernt Platz zu nehmen bereit wäre, ist kilometerweit zerrisssen. Diese Proflüchtlingslügenpresse (etc. pp.): Damit will er halt nichts mehr zu tun haben.

Und wer so etwas liest - da ist Don konsequent - mit dem redet er nicht mehr. Ich muss zugeben, dass ich einen Moment gezweifelt habe, als ich eine entsprechende Meldung von Don auf Twitter gelesen habe. Meint er das ernst? Meint er es so, wie er es geschrieben hat? Nur wenige Monate, nachdem Michi Seemann seine unsäglich lächerlichen Ignorierungsaufrufe via Twitter an Follower und andere leidend lesende verteilt hat, nähert sich der Hausherr an derlei Diskurstaktiken an.

Wobei: Der Unterschied ist noch groß und deutlich genug. Aber allein schon diese graduelle Annäherung: Sie erstaunt. Bislang habe ich es nämlich als einen Indikator für langsam anwachsende Fanatisierung/Radikalisierung gelesen, wenn jemand nur deshalb mit anderen nicht mehr sprechen will, weil dieser a) mit den falschen Leuten (das heißt: mit solchen, die eine abweichende Meinung vertreten) spricht oder b) die falschen Medien (s.o.) liest/schaut/hört.

Das hat - so habe ich es bislang aufgefasst - mit fehlender Ambiguitätstoleranz zu tun, oder kürzer, mit einem sich einengenden geistigen Horizont. Von dem ich z.B. Michi Seeman, man verzeihe mir das harsche Urteil, gewiss nicht frei sprechen wollte - und mag er ansonsten ein noch so famoser und hilfreicher Kerl sein.

Nun: Fehler habe ich selbst genug, insofern gibt mir das wenig, wenn ich an anderen kleine Mängel zu entdecken meine. Das ist nämlich die andere Seite. Darum - trotz mancher Distanz - höre ich mir auch mal an, was Herr Seemann meint, jedenfalls, wenn es irgend interessant oder relevant für mich ist. Oder auch einfach nur so, und sei es aus Neugierde.

Genug der Worte. Den roten Faden habe ich nicht verloren, also die oben genannte, und vom Hausherren inzwischen gründlich verachtete Lügenpresse (ein Begriff, den der Hausherr übrigens nicht benutzt), die gibt nun folgendes Argument:

Komplett ortsfremde Flüchtlinge sind als Attentäter in Europa allein schon aus Gründen fehlenden Sprach- und Kulturverständnisses nicht ganz so zuverlässig (aus Sicht der Terrororganisatoren) wie eben einheimische Aufgehetzte.

Kein schlechtes Argument.

Finde ich. Wobei, so richtig hinreichend und alle Sorgen beseitigend ist dieses Argument nun auch nicht. Es ist in meinen Augen einfach nur ein weiterer argumentativer Baustein, der sorgsam abgewogen und einsortiert werden muss mit den vielen anderen Argumenten, zum Beispiel jenen, dass ein "Kulturfremder" leichter vom Ekel vor der Moderne (und ihren - "perversen Feiern" etc.) zu packen sei, um ebendort seine Sprengsätze detonieren zu lassen.

Es wäre spannend in diesem Zusammenhang, wenn wir nun genauer wüssten, wer sich da so alles vor dem Stadion in die Luft gesprengt hat. Irgendwie ging es mit diesem Teil der Anschlagsserie schief - aus Terroristenpatensicht jedenfalls. Sehr erfreulich für alle Übrigen. Anscheinend fiel es den drei Attentätern schwer, auf eine unschuldige Menschenmenge zu warten. Was vielleicht für einheimische Attentäter spräche. Andererseits waren sie offenkundig zu blöd, sich Eintrittskarten bzw. entsprechende Fälschungen zu verschaffen. Wer mag, der kann dies evtl. als Indiz dafür nutzen, dass da diesmal Nichtfranzosen/Nichtbelgier zum Einsatz kamen.

Wie auch immer: Ich weiß es nicht und hoffe darauf, dass sich die meisten offenen Fragen noch beantworten lassen. Und noch mehr hoffe ich darauf - und das ist eine echte Sorge von mir - dass der muslimische Teil der zu uns Geflüchteten (bzw. Arbeitsmigranten) sich nicht von den salafistischen Rattenfängern radikalisieren lässt.

Ich fürchte nur, nach einigen perspektivlosen und durchaus nur begrenzt erfreulichen Jahren als Flüchtling bei uns, pardon, da werden einige Prozent dann doch eine Art Flucht in die Religion wählen - und darum eben auch in Teilen empfänglich sein für die salafistischen Rattenfänger.

Keine schöne Aussicht. Denn dass diese weltweit agierende Bewegung in den nächsten Jahren ausgetrocknet werden könnte, das scheint mir völlig unrealistisch zu sein. Die gegenteilige, sehr ungute Richtung ist vermutlich das, was uns bevor steht.

Vielleicht sogar rund alle halbe Jahre ein Anschlag in D-Schland. Schade, wenn es denn so kommt. Aber vermutlich kaum zu ändern - jedenfalls weiß ich hier kaum eine Medizin, von der ich mir hier grundlegende Wirkung erhoffe. Und auch ein sofortiger Stopp der Flüchtlingsströme hätte hier kaum Einfluss, denn die salafistische Szene blüht und gedeiht auch ohne Flüchtlinge.

Die haben hier schon genug Menschen, aus denen sie auswählen, die sie in ihre Sekten aufnehmen, um aus ihnen Attentäter zu machen. Die Mechanik des Hassens hat sich längst schon in Bewegung gesetzt - und lässt sich nicht so einfach stoppen.

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Pardon, was soll der Unsinn? Komme ich zu Ihnen und benehme mich wie ein Saubeutel, nur weil mir mal eine Sichtweise nicht in den Kram passt?

Lügenpresse verwende ich als ironischen Begriff, sonst nie. Da wäre ich also dankbar, wenn so eine Unterstellung unterbliebe.

Ansonsten lasse ich jede, wirklich jede Meinung zu, nur fehlt mir halt die Zeit, bei 200 oder mehr Kommentaren mitzureden. Es ist ohne jeden Zweifel so, dass weite Teile der Medien eine Kampagne fahren und dabei Andersdenkende ganz schnell, wie er obige Kommentar, in die Ecke stellen, und unrfreundliche Dinge explizit verschweigen. Man kommt nun mal mit einem tätlichen Angriff auf eine schwangere Somalierin in die Medien, aber wenn man - Fall aus Indersdorf heute - als betrunkener Pakistani vier Frauen sexuell angeht, darunter ein Kind mit elf Jahren. wird noch nicht mal eine Polizei-PM geschrieben.

Es ist nicht so, dass ich das nicht irgendwo verstehen kann, wenn man dann aus einem Vergewaltiger aus Eritrea einen Landshuter macht - aber in meinen Augen widerspricht das nun mal der sauberen Berichterstattung. Darüber muss man reden und dafür ist Presse da.

Bei Twitter blocke ich wie jeder ab und zu Leute, die mich wiederholt blöd anmachen. Das tut da jeder und wer da etwas weiter daraus schliessen will, sollte mir dann vielleicht nicht gerade Radikalisierung unterstellen. Mit dieser Methode könnte ich nämlich auch aus jedem nach Belieben einen Extremisten machen. Es wäre super, wenn das Gedisse cunterbleiben könnte, sonst fange ich hier an, menschliche Mindeststandards offensiv durchzusetzen. Also bitte am Riemen reissen, ja?

Ansonsten:

Die Polizei hat in Frankreich die Identität der drei Atrentäter vom Stadion nicht feststellen können. Einer kam als Flüchtling über die Balkanroute. Die anderen beiden waren noch nicht erwachsen. Normalerweise stünden da längst die Eltern auf der Matte bzw, man wüsste wegen der Zähne, wer sie waren. Alle drei haben sich wortlos in die Luft gesprengt, und offensichtlich dilettantisch.

Natürlich kann man versuhen, das irgendwie formschön hinzudrehen, aber die beunruhigende Vermutung steht nun mal im Raum, dass man die Terrortruppe mit Leuten au Syrien angereichert hat. Das ist nur logish und war bei den WTC-Anschlägen auch schon so - hier kommt halt noch die Einladung dirch Merkel dazu. Hollane forert ja nicht umsonst das Schliessen der Aussengrenzen. Bei einem Attentäter dachte man zudem, er sei noch in Syrien, und mit dem Flugzeug ist er nicht gekommen.

Die einzige Frage ist also, wie viele Attentäter über die Balkanroute kamen, wie viele Überlebende es gibt und wo die sitzen. Blauäugigkeit kostet da Leben. Wenn der IS nicht ganz doof ist, sind die längst hier.

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Natürlich sind die längst hier, rekrutieren sich doch auch einige ihrer Leute aus Europa. Dazu brauchen die keine Flüchtlingstrecks. Aber man kann Leute wieder reinsenden, man kann untertauchen, man kann sich außerhalb von Überwachungsmechanismen bewegen, die das sonst zumindest erschweren würden.

...und wer das woanders laut sagt, fliegt aus seiner Redaktion, weil der Kaiser eben nicht als nackt bezeichnet werden darf. Oder als "Arschloch", was der Sache vermutlich ebenso angemessen ist.
Sorge müssen uns also nicht nur die zumindest denkbaren importe von bombadierenden Terroriten, sondern auch die Meinungsterroristen. Die vor allem eines deutlich zeigen: die Bandbreite dessen, was als Realität wahrgenommen wird, war noch nie so breit wie heute, und wir erhalten unsere Informationen über die Welt und auch aus derselben von einer Vielzahl von unbenannt Geisteskranken.

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zu Twitter
da folge ich natürlich dem Hausherrn und auch anderen, wie nero oder grummz. Dieser grummz oder mark Kern mit über 40k echten Followern warnte unlängst im Zusammenhang SJW vs gamergate vor followern und bot-followern, die entweder inkriminierendes Material sammeln und monieren könnten oder direkt als Gruppe eine Sperre "aus Gründen" beantragen könnten.
Es ist, trotz stabilerem fazAccount wohl besser, einige Leute zu blocken. Lesen können die trotzdem alles. Entweder ohne Anmeldung, oder mit Zweitaccount (bei gamergate systematisch umgesetzt) oder über Listen. Don Alphonso ist auf vielen Listen.

Wer nero Milo yiannopoulus noch nicht kennt, auf breitbart oder aus TV, sollte mal reinsehen. Noch ein bischen mehr flamboyant als DA, zumindest offiziell schwul, libertinär, afeministisch oder postgender und frech wie Oskar. Dabei sprachlich meist sehr korrekt und gewählt. Überschneidungen gibt es wenig und Gegensätze zum Don habe ich noch nicht gesehen.

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Dies Bild sagt mehr als 1.000 Worte
http://www.handelsblatt.com/images/unter-druck-/12598466/2-format2010.jpg

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Die europäische Staatsbildung moralisch erzwingen
Ich glaube weiterhin daran, dass die CDU-Partespitze sich intern bereits auf den Sturz geeinigt hat und nur noch überlegt, wie man es möglichst schmerzlos hinbekmmt.
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Die momentane Ruhe, die Stille, der Frieden -- das ist doch sehr verdächtig, oder nicht? An Merkels Stelle wäre ich da stärker beunruhigt als über lautes Gegrummel.
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Lehnen wir uns nochmal zurück und denken nach über Merkels Position: Wie kann man die auf den Punkt bringen?
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Ich glaube so: Es geht tatsächlich um die Bildung des europäischen Superstaates. Ganz im Sinne von: Never waste a crisis. Die Unfähigkeit, die Inkompetenz, die Apathie des Nationalstaates: Das ist Programm. DAs ist eine voluntaristische, revolutionäre Politik: Wenn das Merkel vor die Alternative gestellt wird, ob sie den Europäischen Integrationsprozess unterbricht oder eine Flüchtlingskrise in Kauf nimmt, dann entscheidet sie sich im Zweifelsfall für die Flüchtlingskrise.
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Es geht darum, Brücken hinter sich abzubrennen. So wie Odysseus die Flotte verbrannte: Erst Troja erobern, dann heimfahren!
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Und so jetzt entsrpechend: ERst eine europäische Lösung finden. ERst die Mitwirkung von F, GB, PL moralisch erzwingen. Erst die westliche Staatengemeinschaft dazu kriegen, sich (unter moralischer Federführung des Merkels) um Syrien zu kümmern: Und erst DANACH die innenpolitischen Folgeprobleme lösen.
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So nach dem Motto: Es geschieht meinen Kindern ganz recht, wenn sie sich die Finger erfrieren! Warum kaufen sie sich nicht in Europa ein paar warme Handschuhe?

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Es ist fast alles gesagt
Die grosse Flut an neuen Mitdiskutanten zeigt, wie sehr der Kanonenschlag im Hühnerstall gezündet hat.

Neues kommt wenig, meistens ist man im Widerspruch gefangen, den eigenen gewohnten Komfort nicht aufgeben zu wollen, und sich (billige) Abhilfe für die anderen Gegenden zu wünschen, in denen man nicht leben muss, in deren Mythen man nicht sozialisiert wurde.

Die plausibelste Antwort scheint mir Pragmatismus und die Schaffung von leidlich ernst gemeinten Perspektiven für die ruinierten Regionen zu sein.

100 Mia. für griechische Banken, und 1,8 Mia. für Afrika, die trotzdem nicht zusammenkommen - das sagt m.E. viel.
Dem Argument, das versickert sowieso auf Diktatorenkonten in der Schweiz, dem könnte man vorbauen, indem man die Verteilung dezentral über UN, IWF oder sonst wie supranational organisiert.

Ich fand den ganzen Ukraine-Konflikt sowieso künstlich - was haben wir damals Gorbatschew versprochen - und wo steht die Nato heute?

Russians love their children, too - wir sollten wirklich aufwachen, wie viel näher uns die russische Mentalität - bei allen "Demokratie-Defiziten etc." ist, als der gesammte nahe und mittlere Osten; und selbst Iraner sind ein gutes Stück Wohlleben gewohnt und als Menge kompromissbereiter, weil sie auch von ihrer diesseitigen Existenz etwas Freude erwarten.

Kann sein, dass unsere Medien Assad wie alle anderen Diktatoren extra dämonisiert haben, um den verständlichen russischen Vorschlag, ihr Einflussgebiet in der Region, und ihren Mittelmeerhafen, nicht verlieren zu wollen, als Ursache nehmen zu können, das Land hoch gehen zu lassen.


Da gab es nirgendwo Stimmen der Vernunft, weil man so beschäftigt war, den Oligarchen in der Ukraine das Fell zu retten vor den russischen Oligarchen; die im Prinzip auch nicht gerade moralisch überlegen sind als so mancher Finanzaristokrat, der vor allem über subtilere Waffen verfügt.

Bestimmt nicht alles war Goldman Sachs und Haliburton; auch allein in Deutschland bekäme man eine ganze Liste von Akteuren mit gleicher Interessenlage wie oben genannte zusammen.
It's corporate capitalism, Ihr Tierleid vermeidenden Gemüse-Massakrierer! Auch ein Salatkopf hätte lieber gelebt, als mit Essig und Öl zermalmt zu werden.

Freedom is just another word for nothing left to loose - und das muss nicht zwingend heissen, dass man sich für Sex and Drugs and RocknRoll begeistert, sondern kann auch bedeuten, dass man endlich einmal eine Welt haben möchte ohne diese ganzen verdammten Widersprüche der Scheinheiligkeit, in der es eine klare Ansage gibt, und in der die Erlösung wirklich erst da stattfindet, wo sie die Menschheit für viele Hunderte von Jahren zu erwarten glaubte, NACH dem Tod.

Und nicht vollgekokst und champagnerbesoffen nackig am Swimmingpool einer Hundert-Meter-Yacht.

Und jetzt nehme ich mal eine Auszeit von der digitalen Logorrhoe...

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@Don

zu:

"aber die beunruhigende Vermutung steht nun mal im Raum, dass man die Terrortruppe mit Leuten aus Syrien angereichert hat. "

Gewiss. Eine "Anreicherung": Das wäre in der Tat wenig überraschend. Nur - das ist nicht das Gleiche wie die Vermutung, dass in erster Linie Personen aus der Flüchtlingsroute zum Einsatz kamen. Das war - so sehe ich das - eine Fehleinschätzung.

Jedenfalls bei diesem Anschlag.

Ich finde die Überlegung hinsichtlich der Stadionattentäter nachvollziehbar, aber auch nicht zwingend. So derbe leicht ist es auch nicht, anhand von Zähnen/DNA-Spuren Minderjährige bzw. junge Attentäter zu identifizieren - wenn vorher nichts gegen sie vorlag.

Wenn man einfach mal davon ausgeht, dass derartige Jugendliche eventuell aus einem fundamentalistischen Elternhaus kamen (könnte sein - muss nicht sein), könnten die zwei unbekannten Stadionattentäter durchaus ebenfalls Franzosen oder Belgier gewesen sein.

zu:

Dem provokanten Schreibstil von mir - gerichtet an Dich: Es lohnt sich vielleicht nicht, das im Detail auszudiskutieren, bzw. das entsprechende Twitterposting von dir (hier), auf das ich angespielt habe.

Dass du meinen zugegeben harten bis beinahe unverschämten Kommentar gerettet und sogar beantwortet hast, spricht klar für dich - und für den sehr großen Unterschied zu Leuten wie M.S. etc.

Trotzdem: So nachvollziehbar ich manchen Standpunkt von dir finde - bei der Flüchtlingsproblematik hast du dich imho - pardon - etwas zu tief reingewühlt. Ja, es gibt beschönigende Tendenzen in vielen Presseorganen.

Das ist nicht wegzudiskutieren. Auch eine teils ins Tendenziöse, teils ins Naive reichende Berichterstattung: Auch das.

Dennoch würde ich nicht so weit gehen, diese für komplett unzuverlässig zu erklären und deren Leser gleich mit. Vielleicht ist das dann auch der Überschwang des Polemikers, sowie schierer Ärger, der dich da ein wenig mitreißt.

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Absurd...
Die Vermutung ist wohl richtig, dass es ein Gemisch aus bereits ortsansässigen und zugereisten Terroristen ist sicher korrekt. Die Idee, dass deren Einreise ohne das Flüchtlingsdesaster nicht möglich gewesen wäre, und die Terroranschläge in Paris dadurch wären verhindert worden ist einfach nur albern...

Hier über eine Verbindungen dieser beiden Themen zu reden, statt über die Ursachen solcher Anschläge hat wie ALLES den einen Zweck die Leute vom Nachdenken über die Ursachen des Terrorismus abzuhalten.

Ich unterhalte mich nur mit Leuten die an Lösungen interessiert soind, Leute die Teil des Problem sind sind Zeitverschwendung.

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Falsch

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Nicht nur das, der Drahtzieher (und andere) waren lange aktenkundig. Ob da jetzt jemand mit der Flüchtlingsroute ins Land kommt, ist ein Nebenschauplatz.

Es war nämlich vor der Flüchtlingskrise sogar einfacher, ILLEGAL in die EU zu kommen. Man musste nur illegal über die Grenze nach Griechenland, und das war früher auch leichter. Danach einfach nach Patras fahren, mit der Fähre ohne Passkontrolle nach Italien, und dann mit dem Zug nach Frankreich.

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evtl. noch einmal den hier "wg. erinnerung":

"seven countrys in five years"

- und der mann ist ganz sicher unbedingt glaubwürdig. "Als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) war er 1999 auch Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte im Kosovokrieg."

http://tinyurl.com/ky895sp

And "Don't Wait for the Next War". http://tinyurl.com/nhwn7g3 -

darin u.a.: als kandidat einfach mal wieder 30 staaten selbst zu bereisen, persönlich selbst vor ort gewesen zu sein, wieder eindrücke erster hand zu gewinnen, das hatte einen großen eindruck auf ihn gemacht, empfand er als großes privileg.

und über seine offensichtlich zeitweilig unvollständig/fehlerhaft geführten akten als soldat - seine einsätze in vietnam inkl. silver star und purple heart fehlten wie er sagt in seiner akte - nett nicht? aber das macht nichts, kann vorkommen, man muß eben nur selber auf seine sachen aufpassen in der welt. "selbstständig heißt selbst und ständig." denn organisationen machen fehler. nur dass man denkt, ok, das wird jetzt halt demnächst überall sein, ihr legt vor, wir folgen. von daher vertraue auch in diesem lande bald besser keiner seinem dienstherrn mehr was korrekt geführte aufzeichnungen über laufbahn, verwendung, auszeichnungen und erfolge anginge? vermutlich in der tat besser so.

... die gastgebenden Leute im Video kommen offensichtlich vom Wort, wunderbarer weise - teils wohl sogar schon "aus vorchristlicher Zeit", wie evtl. noch anerkennend anzumerken wäre: "Founded by Carla Cohen and Barbara Meade in 1984, Politics & Prose Bookstore is Washington, D.C.'s premier independent bookstore and cultural hub, a gathering place for people interested in reading and discussing books."

... und zeigte evtl. auch sobald einer raus wäre aus dem "militärisch-industriellen komplex selbstreferentieller art, wie er heute die läufe der geschichte mit sich selbst im reinen ganz alleine und voll-selbstständig lenkte", einfach wieder "nur noch" zivilist wäre, wäre er sofort wieder vollkommen häßlich, einflusslos, unbedeutend, mehr oder minder vollständig marginalisiert - und auf sich selbst als dummer kleiner, redner in einer an sich schon nur blöden buchhandlung zurückgeworfen?

gutes beispiel evtl. auch dafür wie einer entlang seiner biographie lernte, seine praktischen erfahrungen machte. (wer aber in sieben jahren immer mindestens ein jahr der sieben als sabbatjahr für sich selbst verwendete, weil er das so wollte und sich daher so einrichtete, oder evtl. auch "nur" privatier wäre, lernte (biographisch) anders?)
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Viel Glück....
Ich hatte Wesley schon hier eingestellt. Aber alles, was die eigene Meinung zu überdenken verlangen könnte, ist hier mittlerweile unpopuplär..

Da könnten sie ja gleich verlangen dass man sowas liest:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/drohnen-piloten-offener-brief-obama

"!In einem Offenen Brief an die US-Regierung, der ZEIT ONLINE vorliegt, haben vier Piloten den Drohnenkrieg kritisiert. Er sei ein Terroristen-Rekrutierungsprogramm. "

Ja, so einfach ist das alles, nur, man muss es schon auch zur Kenntnis nehmen WOLLEN.

Statt dessen macht Mr Yes-we-can lieber:

http://www.globalresearch.ca/us-approves-1-29-billion-deal-to-re-arm-saudi-arabia-despite-countrys-mass-atrocities

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danke tdv - immer ein gewinn!

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"Verfluchte Christen-Krüppel!!« gellte er auf einmal, indem er gleichsam mit einem Ruck den letzten Zügel abwarf und zur äußersten Freiheit der Raserei begeistert durchstieß."

so weiß es schon die literatur von der zeit kurz vor dem ersten weltkrieg wie bekannt zu berichten. manche fühlten sich aktuell evtl. häufiger wieder daran erinnert.

das kann auch individuell wie gewinn aussehen, ein "endlich" beinhalten, auch ein "endlich ist uns das gelungen!", ... "worauf wir schon lange warteten, kaum bereits wissend um unsere unterdrückssituation, welche wir sodann abwarfen - unbesorgt um und unbeschadet der möglichen konsequenzen".

erst waren es nur einzelne, dann wurde es damals epidemisch.

(mit einem tee fing es auch schon mal an: "»Der Tee ist kalt! Eiskalt ist mein Tee, den Sie mir gebracht haben, ich will ihn nicht, versuchen Sie ihn doch selbst, bevor Sie lügen, ob er nicht lauwarmes Spülicht ist und von anständigen Menschen überhaupt nicht zu trinken! Wie können Sie es wagen, mir eiskalten Tee zu bringen, wie können Sie auf den Gedanken verfallen und sich einreden, Sie könnten mir solches laue Gesöff vorsetzen mit auch nur einiger Aussicht, daß ich es trinke?! Ich trinke es nicht! Ich will es nicht!« kreischte er und fing an, mit beiden Fäusten auf den Tisch zu trommeln, daß alles Geschirr der Tafel klirrte und tanzte. »Ich will heißen Tee! Siedeheißen Tee will ich, das ist mein Recht vor Gott und den Menschen! Ich will es nicht, ich will brühheißen, ich will auf der Stelle sterben, wenn ich auch nur einen Schluck...")

alle männer & frauen, die auch weiterhin beherzt deeskalierten vermutlich auch weiterhin auf der richtigen seite.

die aufgabe wäre dann aber wie gesagt höchst wahrscheinlich auch beide zeitmöglichkeiten davor und danach klug zu verbinden, ggfls. quantensprünge der gesellschaftlichen weiterentwicklung ("generation@") ohne" zerschlagung plus neuanfang" hinzukriegen. aber denken müsste man die möglichkeiten vor allem zuerst einmal?

erinnerte ggfls. kürzlich noch wieder an die briefe des carlo gadda (*1893) ab 1920 an den "brüderlichen freund" tecchi, "klagegesänge über die verlorene zeit eines mannes zwischen seinem brotberuf als ingenieur & seiner berufung als dichter", sogar über zwei weltkriege hin bis 1963. immerhin die kriege doch überlebt.

... die damen springer, mohn, merkel, von der leyen, jäkel & co sind ganz sicher auch nicht für eine weitere eskalation der lösungsmöglichkeiten unserer konflikte vorzugsweise mit brutaler und/oder mörderischer gewalt, und also ist es vermutlich z. b. herr döpfner wohl auch nicht – und zwar anpassungsmässigerweise an fremdes eben nicht, wie ganz sicher feststeht, sondern weil gleich und gleich sich gerne gesellte, also der intelligente an der seite seiner natürlichen wahl stünde, unter intelligenten frauen sich bewegte oder auswählte - und damit zur eigenen klugen wahl auch in konflikten tendierte. sehr vernünftig, es sei am rande nochmals erwähnt und ausgesprochen.

"begeistert durchstieß" - den evtl. teils rauschhaften charakter der inneren ereignisse auf der anderen seite - entfernt von und gegenüber der eigenen vernunft - weder völlig übersehen noch unterschätzt.

(der krieg als vater aller möglichkeiten - oder zu wissen, warum man ihn trotzdem abzuwehren hätte: "Nach seiner Genesung im Militärkrankenhaus von Rastatt wurde er in ein Kriegsgefangenenlager für Offiziere in Celle-Lager verlegt. Dort traf er unter anderen auch den Dramatiker Ugo Betti und den Romancier Carlo Emilio Gadda. Nach dem Waffenstillstand im November 1918 konnten die Gefangenen sich in Celle frei bewegen und bis zu ihrem Rücktransport nach Italien mit der Situation im geschlagenen Deutschland vertraut machen" - das wäre auch ohne krieg gegangen, mit ein wenig mehr freiheit nur. "aber baracke ist das halbe leben", jedenfalls wenn man die baracken frei lässt.)
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... wobei wir alle hier und jetzt noch nicht gezwungen wären, an die grenzen einer gedankenpolizei gehen zu müssen.

... denn wenn man gezwungen wäre, an die grenzen einer gedankenpolizei gehen zu müssen, dann wäre mit sicherheit staatliche gedankenpolizei das opfer.

... denn eine individuelle gedankenpolizei müsste erst noch erfunden, ja zuerst - gedacht!? - werden?

genies an die front - schreibt, was das heute zum heute macht! schreibt frei!
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Terrorgefahr in Schweden
Gestern hat die schwedische Sicherheitspolizei eine Terrorwarnung ausgegeben, es wurde dabei speziell nach einem Mann gesucht, der in Verdacht steht, einen Anschlag in Schweden geplant zu haben. Heute nachmittag wurde er dann verhaftet, in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordschweden. Jetzt gehen hier natürlich die Wogen etwas hoch, da man vermutet, dass er als Asylbewerber ins Land gekommen ist.

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Du, Du Du ...
Hab mir grade auf JU-Tube die Seehoferprede ans Merkel reingezogen.
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Was mich wirklich tiefgreifend befremdet hat: Diese Duzerei!
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Ich bin natürlich schon lange nciht mehr apptudejt, kann mir einer sagen, wann das bei uns in der Union eingerissen ist?
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Damals hat der Adenauer sich nicht vom Hundhammer duzen lassen, wenn ich mich nicht irre.
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Früher gabs das doch nur bei den Sozen.

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und was müsste das Merkel jetzt normalerweise tun: In der eigenen CDU die Unterstützer formieren und auftreten lassen.
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Mal sehen, wie gut ihm das gelingt. Also auf den Wiechmann und den Altmaier kann sie sich schon mal fest verlassen.
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Vielleicht haben die ja beiden das Zeug dazu, den CDU-Parteitag in Baden-Württemberg am nächsten Wochenende zu einer grossen Pro-Merkel-Show werden zu lassen.
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Erst recht, wenn dann auch noch Süssmuth, Geissler und Wulff auftreten.

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ich fahr da mal berufwegen hin und schau mir das an. wird ja vlt doch noch spannend da ;)

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Geduzt wird so ein herzhaftes "Du dafeide Brunzkachel" aus meiner Sicht zum Kosewort. Vergleichen Sie es mit der steifen Reserviertheit von "Sie ogsoachte Schoaßwiesen"!
Originalton Süd erstellt mit Hilfe des Gerhart-Polt-Interviews im Spiegel 01.02.1997

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Ist das vom Tyler?
Zitat:
"Es ist politisch bequemer, Flüchtlinge mittels Geldtransfers vom Weiterzug nach Europa abzuhalten, als die wirklichen Fluchtursachen wie Krieg und Ausbeutung zu benennen. Letzteres wäre nämlich gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, für die Interventionskriege der letzten Jahre und damit für die Massenflucht mitverantwortlich zu sein. Konsequenterweise müsste man dann auch den westlichen Militärallianzen die Gefolgschaft bei sinnentleerten Kriegsabenteuern aufkündigen."
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Schreibt das der Tyler in der "Jungen Welt"?
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Nein: Ein bayerischer Verwaltungsrichter in den "Deutschen Wirtschaftsnachrichten".
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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/21/merkel-in-der-falle-die-goetterdaemmerung-hat-begonnen/

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Das klingt mir nach kommunistischer Agitation.

Oder sollte sich die Aufklärung doch noch durchsetzen?

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Auch wegen des Abdrucks solch simpler Wahrheit werden diese "Deutschen Wirtschaftsnachrichten" von den im Mainstram ahnungsbefreit Mitschwimmmenden als Exoten, Verschwörungstheoretiker (CIA-Jargon), wenn nicht gar als pöse "Rechte" verunglimpft.

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"Ein bayerischer Verwaltungsrichter"
Also einer, der sich in diesem System noch bequemer eingerichtet hat als berliner Transfergeldempfänger vom Schlage tdv.
Während seine Töchter mit dem Zweitwagen und Mami bei H&M shoppen, macht er schnell ein paar Zeilen in irgend eine Spinnerpostille rein.

Und nach diesem verdienten Päuschen scharfrichtert er wieder, daß ein jeder die Zwangsabgabe fürs Staatsfernseh zahlen muß und im Kerngebiet des Dorfes nur mit ockerfarbenen Handstrichziegeln gedeckt werden darf (das hat er mit seinen Kollegen in einem zweijährigen Prozeß für Recht erkannt).

Aber wie man hier sieht, gibt es genug Tertiärverwerter, die solch journalisitsches Gebrauchtes Hundefutter nochmals mit Wonne goutieren...

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Wessen Meinung hätte denn für Sie Gewicht?

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Ich nehme an, daß Ihre Frage an "helmut kohl" gerichtet ist.

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Hessen pro Merkel
Die Hessen-CDU unterstützt Merkel.
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Die CDU in BaWü: Na ja nicht so richtig euphorisch.
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Der Rest der Partei, die Minister: Halten still.
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Schätze mal: Bis Sonntag abend wird sich jeder irgendeinen Satz oder zwei abringen.
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Und immer so nach dem Motto de Parteifunktionärs: "Inhaltlich mag der Seehofer ja Recht haben, aber zu sagen, was man denkt, und das auch laut -- das verstößt ja nun wirklich gegen alle Regeln des totalitären Anstands und der stalinistischen Parteimoral ..."

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"... stellt sich demonstrativ hinter ..."
"Der Sylter Bundestagsabgeordnete ging in seiner Rede auch auf die Flüchtlingssituation ein. Manches sei aus dem Lot geraten. Die Zahl der Flüchtlinge müsse wieder reduziert werden. Liebing setzt auf eine europäische Lösung und stellte sich nun demonstrativ hinter Bundeskanzlerin Merkel. Die Delegierten des Landesparteitages beschlossen dazu einen Leitantrag, der die beschlossene Verschärfung des Asylrechts unterstützt - jedoch keine Obergrenzen fordert."
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Na toll. Inhaltlich forderte der die letzten Wochen und auch jetzt im Grunde dasselbe wie Seehofer. Aber er sagt nicht "Obergrenze" und das genügt jetzt, um als "demonstrativer Unterstützer" des Merkel zu gelten.
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Oder jedenfalls findet sich im so betitelten Artikel nicht das kleinste Originalzitat, das so interpretiert werden könnte.
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Also so eine Berichterstattung erweckt doch Vertrauen.

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"Es steht doch ausser Frage ..."
Richtig lustig diese "Empörung":
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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sagte der F.A.S.: "Das ist eine historische Herausforderung, bei der es mehr Miteinander und weniger Gegeneinander braucht. Ich will keine Scheindebatten, aber es steht außer Zweifel, dass wir den Zustrom verringern müssen. Und wir müssen mehr über die Erfolge reden, die wir schon erzielt haben."
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Hahahaah! Wir sind alle schon seiner Meinung, warum muss er sie dann aussprechen!
Es steht doch ausser Frage,
Es steht doch ausser Frage,
Es steht doch ausser Frage, dass das Merkel eine durchgeknallte Irre ist, aber sie ist halt mal unsre Chefin, dann dürfen wir sie doch nicht öffentlich bloßstellen!
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Bosbach sagte, auch wenn das Asylrecht keine zahlenmäßige Begrenzung enthalte, gelte doch nicht, "dass wir eine völlig unbegrenzte, schrankenlose Aufnahme- und Integrationskraft haben. Dies gilt sowohl für die Gesellschaft als auch für den Arbeitsmarkt. Warum ist es so schwer, dies offen auszusprechen und daraus die notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen?"
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Auch das ist ja wohl nix als volle Unterstützung für Seehofer, inhaltlich. Getarnt als "Kritik".
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Julia Klöckner aus Rheinland-Pfalz, Mitglied des CDU-Präsidiums, ließ ebenfalls ihre Verärgerung erkennen. Sie teilte der F.A.S. mit: "Ich will mich dazu nicht äußern, weil ich dann die klassische Höflichkeitsform verlassen müsste, das hätte ich aber nicht vor."
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Was für ein tolles Null-Statement. Könnte ja grad von einem Foristen hier sein. "Klassische Höflichkeitsformen! "(Grade die hatte der Seehofer ja demonstrativ eingehalten).
Fehlt nur die Duellforderung.
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"Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet sagte der F.A.S.: "Auch die Politik der Kanzlerin folgt einer Kultur der Vernunft. In der Sache liegen CDU und CSU gar nicht weit auseinander ...."
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Ach so! Ja wenn das so ist. Wir liegen doch gar nicht auseinander, nein nein nein, wer könnte denn so was behaupten wollen. Niemand hat die Absciht, inhatlich auseinanderzuliegen!!
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Also das ist wirklich nicht die Distanzierung und die Kritik, vor der Seehofer Angst haben muss. Was sie sagen ist, dass sie alle längst auf seiner Linie liegen und das Merkel nur pro Forma im Amt halten, weil sie halt so Ärmchenheber sind, deren Lebensentwurf von der Verlängerung des Listenplätzchens um weitere 5 Jahre abhängt ...

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Seehofers Verdienst
Genau das war Seehofers Absicht: Die CDU dazu zu zwingen, Stellung zu nehmen. Sie dazu zu zwingen, das Merkel "zu unterstützen", sich "um das Merkel zu scharen".
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Doch an der Art, wie sie das tun würden und mit welcher Betonung, welcher Stoßrichtung und wie überzeugend es wirken würde, daran könnte man dann doch den Fahrplan zum weiteren Vorgehen ablesen.
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Was bisher kam, war ausgesprochen dünn. Die Kritik beschränkte sich auf Fragen der "Form" und der Parteiloyalität und nutzte zugleich opportunistisch die Möglichkeit, selber inhaltlich ein bissel vom Merkel abzurücken.

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Die FAZ hatte, wenn ich das richtig erinnere, auch getitelt, dass Merkels Umfragewerte nicht gesunken wären.

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Und die spanische Justiz stellt Haftbefehle auf Bibi und seine Freunde aus. Was passiert da?

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wüsste auch gern, ob da jetzt Jesuiten oder Dominikaner dahinterstecken.

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Bibi Blocksberg?

No one expects...

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Solange hier nichts passiert: Erzählen Sie doch von Ihrer Jugend Sylter.

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Ja genau. Haltet doch einmal alle die Klappe bitte. Ausser perfekt 57, von dem würde ich gerne mehr längere Texte lesen.

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merkel ist eher keine durchgeknallte irre, sondern sie folgt ermutlich den globalen vorgaben - welche ggfls. auch für ihr land bereits einen prästabilisert-vorfindlich definierten platz vorgäben.

also mal gobales handwerkszeug geredet, oder was man dafür halten könnte:

selbstverständlich ziehen die usa (in funktion eines global verantwortlichen hegemons) der eigenen (3) wie allen anderen gesellschaften von selbst, aktiv und autonom nur von ihnen selbst so definierte horizontal schranken ein. (höhe deren lage, wie die usa/nsa/airforce-psychologen es wollen und brauchen. evtl. auch mehrere übereinander in einigem abstand gestaffelt übereinander.) (1) eben um (sozio-technische und andere) bewegungen innerhalb aller gesellschaften global (rauf und runter, "rise and fall of nations") besser und genauer mitmessen zu können, eben um verantwortlich bescheid zu wissen. (ja, die usa meinen es gut, aber wie alle gutmeiner ggfls. mit sich selbst auch schon mal ein bißchen besser, als mit den anderen? wäre ein normaler vorgang)

und so könnte man z.b. die hier anwesenden angehörigen der us-airforce (denen selbst so in mehrheit nicht bekannt vermutlich), als u.a. auch gut ausgesuchte zu dem zwecke, verstehen: nette, sehr tüchtige, zuverässige us-amerikaner, vermutlich statistisch sogar sehr häufig demokratisch-politischer gesinnung, evtl. sogar sehr vorgeprofilt daraufhin, würden sehr bewusst ausgesucht, hier stationiert zu sein (denn genau die wüssten sodann "qua naiver, nicht-westviertel- herkunftsanteile" bzgl. des absichtsvoll vorgeprofilt seins zum zwecke des machens genannten horizontaler schranke, nichts/wenig von sich selbst?), eben um den deutschen eine solche horizontale soziale "schranke" zu machen, zu der die deutschen sich irgendwie verhalten müssten, daher deren anwesenheit an sich so wichtig! (bald alle machtpolitisch wichtige völker global hätten inzwischen - zumindest testweise? - solche "nsa-schranken-versuche"?)

denn relativ zu der schranke würden deutsche sich aufregen "so dumme amis machen uns hier den hegemon" - oder eben nicht. und solche "aufreger" der "fremdvölker" online sofort sehen zu können, dazu wäre die schranke da (wie alle schon immer wussten und gleich sahen - als wären diese art us-amerikaner z. b. für die airforce von uns selbst zu dem zwecke ausgesucht gewesen).

und so mit 70 milliarden dollar-aufand per anno auf allen kontinenten, in allen staaten, in denen möglich.

merkel täte also kaum mehr, als sich innerhalb der ihr vertraglich durch die 2+4-verträge angelegten fesseln klug zu bewegen. die usa hier ganz rauszuschmeißen, also das eigene volk von der fremden, selbstentfremdenden schranke zu befreien, dazu wäre sie noch zu schwach, alle ihre bewegungen aber soweit ersichtlich innerhalb der möglichen mikrobrownschen bewegung an der seite der usa darauf abzielend, langfristig eben doch frei zukommen? (2)

also z.b. steinmeier zu schicken, mit der obama-adminstration gemeinsam die deutsche marktwirtschaft für eine liberalisierung innerhalb des iran zu verwenden, auch zum deutschen vorteil über wirtschaftsvorteile, passte, gehörte wohl auf die linie.

in diesem lande täte daher vor allem eines not, frei zu reden.

1 - die generation@ spürte davon auch schon mal unbewusst an allen ecken und enden die sozialen auswirkungen?

2 - die nsa weiß auch das sicher genauso gut wie merkel & co: hier überlagern sich zwei bewegungen, zwar könnte z.b. deutschland im laufe der zeit langsam aber sicher völlig frei kommen, schon weil sich frphere schuld "relativierte" und die deutsche verantwortungsübernahme sicher & garantiert wäre - das würde aber von der globalen gegenbewegung überlagert, dass sie eh ALLES ins internet verlagerte, die schranke dann eher darin bestünde, wie sich die teilnehmer der einen welt realtiv zu, sagen wir, us-konzernen wie facebook verhielten - und also können und werden die usa - so sind sie selbst zu profilen - versuchen sich sozial verträglich und sozial gewaltfrei wie möglich auch in diesem lande über die zeit zu retten. was hieße: d könnte einen friedensvertrag statt 2+4 bekommen, sobald ein entkommen aus den globalen netzen der onilnewelt des hegemons garantiert nicht mehr erfolgen könnte.

3 - früher, z.b. nach 1960 ca., wg. des "erforderlichen langsamen und kontrollierten" freisetzens der schwarzen bürgerrechtsbewegung in "wohlstands- u. freiheitsteilhabeaktion"; langsames freisetzen der "bisher gesellschaftlich quasi sozial inhaftierten" - also sozial verträgliches solches, anstatt eines kurzen, heftigen, aber gewaltsamen "weil falsch selbstständigem" solchen - und somit evtl. noch mehr und neues unrecht schaffend. eben noch mehr unrecht schaffend, als mit hilfe des mittel " lenkung", durch die geglättete form der freisetzung eben, "mit hilfe einer aus wohlwollenden hintergründen vorsorglich & gut gelenkten" demokratie - aus den händen einer vorborgenen & selbst niemals abzulösenden elite.

dem freien manne aber bliebe auch das vermutlich aber nur eine behauptete freiheit.

und da das alles dialektik wäre, wie bald jede real-existierende gesellschaftliche dimension, wäre festzustellen, dass die usa (noch) mit dem internet auch weitergehende freiheitsmittel zur verfügung stellten, als eder hegemon bisher.

wir könnten also sehen, das z.b. alte teile des öftl. rechtl. fernsehens so wirkten, als würden sie sich feige wegducken, für sich "die unbeschädigte erreichung des hohen pensionsziel anzustreben", als größere klugheit.

während dasselbe netz nachrichten und/oder meldungen aus aller welt in jedes haus brächten: http://tinyurl.com/o489tfw http://tinyurl.com/pz56rsc http://tinyurl.com/o554zej
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na bitte geht doch

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im grunde wirkte es wie eine vollkommene unmöglicheit, wenn man ausländische, fremde medien nutzen müsste, ein für sich selbst relativ befriedigend-vollständiges bild von den vorgängen im eigenen (!) land machen zu können, oder nicht?

" Ein Gutachten des Bundestags kommt zu dem Schluss, dass Bundespräsident Joachim Gauck seine außenpolitischen Kompetenzen bereits mehrfach überschritten hat.

In dem vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages verfassten Dokument wird dem Bundespräsidenten nahegelegt, jede Form von "Nebenaußenpolitik" zu vermeiden. Das Papier trägt den Titel: "Äußerungsbefugnisse des Bundespräsidenten im Bereich der Außenpolitik"."

Die Bundestags-Verwaltung bestätigt die Existenz des Gutachtens, das auf den 9. Oktober datiert ist." (google)

(und ja, sagen wir z.b. auch leitende angehörige des zdf ließen inwischen - in vollkommener und emanzipierter absicht - ihre kinder von anfang zwanzig auf etwas global völlig ungefährliches wie "deutsches lehramt" studieren, damit ihre (!) kinder zumindest am ende zu den in staatlichen kernbereichen unschuldig und unbeschädigt überlebt habenden gehört haben würden - in von ihnen als zdf-elite so bereits heute schon korrekt so vorauszusehender zukunft? "denn nur dumme brächten sich (oder ihre brut, was fasst schon dasselbe wäre bei manchen immer nochschonwieder) in gefahr. also durch wissen und reden?" beides heute doch schon so falsch, nicht? "dumme, ausserhalb des zdf" also?)

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falls die welt irgendwann eben keine nationalstaatlichen, also vertikalen grenzen, mehr bräuchte, dann wären doch ersatzweise horizontale solche - und heute schon vorsichtig, aber erprobt & vorausschauend eingeführte - eine prima ergänzung?

ggfls. in fremden völker schwerer oder weniger überwindlich zugestaltende solche ("durch leichte online-manipulationen"), als im eigenen volke, würden sie so den eigenen vorang zu sichern helfen? (denn wer "hoch" nicht recht vorankäme, würde zu seitlichen ausweichbewegungen neigen? und zwar in großer zahl auch schon mal statistisch vorhersagbar?)

z.b. die besten maschinenbauer oder rakten-ingenieure siedelten zu ihrem eigenen (!) vorteil (1) - und zur förderung ihres globalen ranges bei der durchsetzung - schon immer in den usa.

ein wernher von braun, in deutschland geblieben, wäre doch auch nur ein halber kerl gewesen - von daher wäre es sinnvolle folge eines - zu dem zwecke unauffällig fortaufend zu inszenierenden - "online-wars", wenn auch solche hier mit ihren einzureichenden aufgaben "schon auf dem übermittlungswege gescheitert", am besten auch heute wieder in die usa übersiedelten.

und wären sie erst einmal" drüben" bekämen sie auch ihre online-leitungen wieder schwierigkeitenlos freigeschaltet, allerdings nur zu den eigenen chefs, "kopie nsa"? und sonst "hermetik", grad so wie früher? http://tinyurl.com/pggtef6 (und man sähe quasi nebenbei auch eine bereits statisch relevant große zahl von auswertbaren menschen vor sich?)

1 - "Group of 104 German rocket scientists in 1946, including Wernher von Braun, Ludwig Roth and Arthur Rudolph, at Fort Bliss, Texas. The group had been subdivided into two sections: a smaller one at White Sands Proving Grounds for test launches and the larger at Fort Bliss for research. Many had worked to develop the V-2 Rocket at Peenemünde Germany and came to the U.S. after World War II, subsequently working on various rockets including the Explorer 1 Space rocket and the Saturn (rocket) at NASA." http://tinyurl.com/pjnrbgx

geschichte wiederholte sich evtl.? zumal auch in den köpfen mancher älterer, oder bestausgebildeter junger us-amerikaner? ( http://tinyurl.com/nra9xkw - aber die masse der heutigen deutschen im staatsdienst wären, was ihre digital- und nsa-fähigkeiten angingen, DAFÜR (siehe bild; im übertragenen sinne nur, sicherlich) heute global lange nicht gut genug, würden daher niemals in die usa zu dem zwecke eingeladen - würden sie aber insgeheim doch soo gerne?)

geschichte wiederholte sich evtl.? ... denn auch verlorene online-anstrengungen bewegten menschen? ("fast genauso, wie früher verlorene weltkriege"?)

daher müssten herausragende einzelne "in fremdvölkern" a. früh-/rechtzeitig von der nsa erkannt werden und b. ihren persönlichen kampf gegen künstlich gegen sie erzeugte onlinewiderstände endlich verlieren. (und zwar genau wie früher von kontinent zu kontinent und über ideologie- und individual-psychologische widerstandsgrenzen hinweg) - also wir messen das mit, machen wir sowieso und ganz automatisch nebenbei, manche sind halt so, müssen es nicht lernen.

... denn zum allgemeinen fortschritt gehörte ganz sicher der fortschritt, welcher darin läge, wie man die macht anbeten müsste. heute sicherlich milder und klüger als früher. frei werden davon könnte natürlich niemand und keiner.

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wie gesagt, die masse der us-soldaten aller dienstgrade, welche für army oder airforce hierhergeschickt würden und in alle welt, hätten, soweit ersichtlich, (noch) überhaupt keine ahnung davon, dass sie fast nicht mehr so sehr als us-airforce-leute hiergeschickt würden, sondern inzwischen, wie es aussieht, bald mehr in funktion "statistisch-sozialer us-urmeter"; "normalien" also zur eichung der (messbaren!) nsa-balance von der welt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Urmeter
"unsere soldaten - unbewusste normalien für den globalen sozialbau" http://tinyurl.com/ontn9pk

dasein (!) müssen die zuallererst, damit wir die anderen gegen sie messen können; wenn sie dann auch noch manchmal fliegen oder kämpfen können ... . aber hauptsache billig.

"dasein müssen die zuallererst", wozu wir vorhersehbar auch alle welt online und am tippen halten, unserer einschätzungs- und vorsorgemachtsausübungsfunktion gerecht zu werden, "so lange er/sie noch mit uns redet/en, und wäre es online, solange ist/sind er/sie (uns und sich, sic) noch nicht verloren" - herr, laß hirn regnen, idioten halt.

wesentlich zur heilung der staaten nach dem prinzip "ist das alles so ernst, oder macht ihr das alles so ernst, weil ihr das für euch selbst (!) so bräuchtet", müsste, könnte daher die psychologisch-spielerische übertreibung sein, "niemand kann sicherheit herstellen, wo wir einsichtsvoll und kenntnisreich hochintelligentes spielmaterial verbreiten!"

ungefähr. "und hak' das primitive spießerminderpack mit seinen plöden staatsdiensten ab, die gehen doch alle mit ihren hirnlos-dämlichen staaten und durch den euro unter, weil sie doof sind" - so wüsste es ein bundespräsidenten-aufregendes bühnenstück vermutlich heute längst. und der bourgeois verbrächte sein vermögen in überlebensfähige aufbewahrungsformen. ggfls. völlig schweigsam.

... denn dabei ist natürlich alles genau umgekehrt: nicht etwa "wäre der staatenlose einzelne und seine gruppe arm dran und sozial bedürftig, irgendwie verlassen oder sonstwas" - und bräuchte/n daher hilfe und zuwendung, sondern längst wirkten die (höheren anteile von) staaten wie von allen guten geistern verlassen, und sie, als die eigentlich sozial bedürftigen und aus eigener schuld selbst abgehoben-enggeführten sozialneurotiker, hätten es inzwischen anscheinend nötig, andere für sozial defizitär zu erklären, um einen vorwand zu haben, noch einen kontakt herstellen (zu müssen), SICH SELBST zu bereichern in ihrer großstaatlichen armut. z.b. einem don a. fehlte soetwas, also derartiges "zuwenden und kümmern" z.b. wahrlich noch nie; nein, "arm und bedürftig" waren verhältnismässigerweise sicherlich vor allem die anderen zuerst gewesen.

der staat versucht aus seinem gefängnis der sozialen defizite auszubrechen, in dem/dadurch, dass er andere für seiner bedürftig erklärte, vermutlich niemand sonst scheint defizitär, als unsere staaten? und wäre eine völlig falsche zuweisung. die welt ist schon perfekt. war es jedenfalls bereits fast.



"zuweisung" - überflüssiger weise in diesem zusammenhang wie bekannt nochmals erklärt:

"Die Begriffe Schuld und Verantwortung befassen sich mit Störungen der Gerechtigkeit. Schuld ist unerfüllte Verantwortung. Wer seiner Verantwortung nicht nachkommt, macht sich schuldig. Das Wort Schuld kommt von sollen. Der Schuldige soll eine Pflicht erfüllen, damit die Gerechtigkeit wiederhergestellt wird.

Im Begriff Verantwortung findet man die Vorsilbe ver- und das Verb antworten. Die Vorsilbe weist auf eine Veränderung hin. Schub ver-schiebt das Verschobene von hier nach da. Der Ver-stand verschiebt den Standpunkt, von wo aus man die Dinge betrachtet. Die Zuweisung der Verantwortung ist konstruktiv. Sie sieht ein Problem, das gelöst werden soll. Sie wertet auf, da sie dem Verantwortlichen mit der Pflicht die Fähigkeit zuschreibt, Gutes zu tun. Wer aber Gutes tun kann, ist wertvoll. Verantwortliche haben einen Rang.

Die Wahl zwischen den Begriffen Schuld und Verantwortung hat Folgen.

Die Zuweisung von Schuld ist destruktiv. Dem Schuldigen wird kein Wert zugeschrie­ben. Er wird ihm aberkannt. Beim Blick auf den Schuldigen denkt man nicht an das Gute, das er geben kann, sondern an den Schaden, den man ihm zur Strafe seines Unwerts zufügt." http://tinyurl.com/pdsucev

der unreife staat weist ("dem übermaß an internet z.b."?) schuld zu, übernimmt aber keine verantwortung für sein eigenes, versagendes handeln, ja mehr noch, versucht die medial-republikanische deutungsoberhand über die begrifflichkeiten zu behalten und damit das eigene versagen eben zu leugnen. tendenz: immer faschistoid.
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@ h.k.:
wssn wissn dvnmrr, nchm promovvmmmrt
Ichgebbb dr glch Jugnnnd!

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Wer hier bis Weihnachten mehr Kommentare absetzt als der Meier kriegt von mir ein Mars.

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ohne islamisten europäischer herkunft
bliebe der terror, den wir jetzt ausnahmsweise einmal selbst erleben, an ort und stelle. demnach lautet die eigentliche frage: warum werden diese europäer zu islamisten? erst, wenn diese frage beantwortet ist, herrschen klare verhältnisse.

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ob das vlt. gar keine Europäer sind, sondern Ölaugen?

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Danke,

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So?
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Im November sind die Zahlen weiter gestiegen, statt, wie erwartet, zurückzugehen.
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Die Bundespolizei sagt: 180.000 im laufenden Monat, also knapp unter 10.000 am Tag.
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Kann mir vorstellen, dass Seehofer auf dem CDU-Parteitag in KA nochmal auftritt -- und seinen Auftritt wiederholt -- und erneut 87 Prozent Zustimmung bekommt.

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Na?
Was sagt der Donaudummstädter dazu?
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ttps:// de.nachrichten.yahoo.com/blogs/reingezoomt/horst-seehofer-will-kanzler-werden-093706031.html

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Erläutern Sie bitte in diesem Zusammenhang "Europäer". Vielen Dank.

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Die meisten Islamisten "europäischer" Herkunft und fast alle islamistischen Terroristen "europäischer" Herkunft sind Migranten bzw. Kinder von Migranten. Und hier wiederum überwiegend arabischer Migranten.

Ein Schelm, wer hier einen Zusammenhang vermutet.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Die meisten Migranten bzw. die Kinder von Migranten sind aber (für mich wenig überraschend) keine Islamisten. Nicht mal die arabischen Migranten bzw. die Kinder arabischer Migranten.

Tja.

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Stimmt :-). Beide Feststellungen (meine wie Ihre) sind wahr und sich gegenseitig nicht ausschliessend.

Sie werden (nicht) verstehen, dass ich ob meines Zusammenhanges trotzdem gerne darauf verzichten würde, dauerhaft Menschen aus Arabien zu importieren.

Gruss,
Thorsten Haupts

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"...Die CDU-Führung will den bereits angekündigten Initiativantrag zur Flüchtlingspolitik für den Bundesparteitag in Karlsruhe erst unmittelbar vor dessen Beginn veröffentlichen und zur Diskussion stellen. Das berichtet "Bild" (Montag) unter Berufung auf CDU-Kreise.
Den Plänen des Konrad-Adenauer-Hauses zufolge soll der Text des Antrags selbst den Mitgliedern des Bundesvorstandes erst am Abend zuvor in Form einer Tischvorlage zur Kenntnis gegeben werden. Die Delegierten des Parteitags haben am darauf folgenden Tag dann nur noch wenige Stunden Zeit, um ihrerseits Änderungsanträge zu formulieren. Änderungsanträge müssen von mindestens 30 Delegierten unterstützt werden, um überhaupt eingebracht werden zu können. Der Antrag soll den Kurs der Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik stützen, berichtet die Zeitung..."
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Falls jemand noch Zweifel hatte: Die Frau ist politisch mausetot.

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Totgesagte leben länger.

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ausser mir sagt sie ja keiner tot.
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Die Presse wärmt sich an der Idee, sie könnte sich in Karlsruhe am am Seehofer rächen. Aber wer wird ihr dabei noch helfen?
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Die Flüchtlingszahlen steigen munter weiter. Die Verschnaufpause im Winter, auf die alle warten und bangen, wird sie nicht kriegen.
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Jeder kann sie jetzt abwatsch'n und sie kann sich nicht wehren.
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Auch der Moment zum "geordneten Rückzug" ist längst, längst vorbei. Die CDU versucht es zwar gerade noch so, diesen Rückzug hinzukriegen und das auch noch so, dass es nicht nach Kanzerlinnendemontage aussieht. Indem man voll auf Seehofers Linie einschwenkt, aber dabei den BEgriff "Obergrenze" krampfhaft vermeidet und ihr ganz laut das Vertrauen ausspricht.
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Aber immer genau dann, wenn grade wieder eine "Einigung", ein "Kompromiss" verkündet werden soll, "der-dem-Streit-bis-zu-den-Landtagswahlen-ein-Ende-macht", wird irgendwer, irgendeine Junge Union, ein rachsüchtiger Hinterbänkler oder hinterfotziger Ministerialer wieder eine Stinkbombe zünden, nach der wieder alles von vorne losgeht.
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Das wird jetzt so weitergehen und nicht mehr aufhören.
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Im Ausland hat man es längst vernommen und stellt sich auch schon auf die Zeit ein nach Merkel.
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Meine Einschätzung bleibt: Noch vor Jahreswechsel tritt sie zurück.

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Goutieren Sie bitte auch die subversiven Formulierungen in der Regimepresse.
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Da heißt es mal in der FAZ: "Aber die Kanzlerin kapituliert nicht" und spult in aller Unschuld ihren Artikel weiter runter.
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Oder jetzt, die BUNTE zu ihrer Grabrede auf den Raucher:
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"Diese Rede hielt sie auch für sich selbst."
...
r.i.p.

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Weihnachten ohne Mutti?

Jahreswechsel ohne Rede?

(Ob ich das verkrafte?)

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Und ... was kommt dann?

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Seehofer als Interimskanzler.
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Wenn sich jetzt die CDU mit genau einer solchen Volte entmerkelt und in der Flüchtlingspolitik eine entschlossene Vollbremsung hinlegt, dann könnte sich die SPD plötzlich ganz böse alleingelassen und in die Ecke gequetscht sehen.

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Nee ... noch nicht mal das könnten die.

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der war gut

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Ich sach´s nur noch einmal: Nicht vor den Landtagswahlen im März 2016. Und selbst danach kann man sie nur als Parteivorsitzende ablösen. Gut, normalerweise bleibt danach niemand Kanzler, aber bei Merkel weiss man nie ...

Gruss,
Thorsten Haupts

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wenn sie nicht von sich aus früher hinschmeisst
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so ist das doch kein Leben mehr

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..., wenn sogar ich sie schon öffentlich energisch auffordere, doch bitte am 7. Januar zurückzutreten!

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Wow:

"Die Sehnsucht nach dem großen Wurf in der Flüchtlingsfrage wie Obergrenzen oder Kontingente zeigt eine vordemokratische Sehnsucht nach Führungsstärke."

- gibt uns der Tagesspiegel zu bedenken.

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Wohin soll Assad einmal ins Exil gehen? Ich mein, bei Fachkräften muss man zugreifen.

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Nach London. Gnä Frau ist schon da.

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Bei den gegenwärtigen Zahlen stehen fürs nächste Jahr - soweit sich keine bedeutenden Änderungen ergeben - 3 Mio Flüchtlinge zu erwarten.

Mit wachsender Tendenz. Die AFD steuert dann, ungeachtet des munter dämlackenden Führungspersonals, locker über die 20-Prozent-Hürde und setzt sich womöglich sogar noch vor die SPD.

Wer war dann noch einmal Merkel? Mitte des nächsten Jahres ist sie fällig - oder, und das würde mich dann wundern, sie entschließt sich zu einem radikalen Politik- und Kommunikationswechsel. An Stelle der Willkommenskultur ist, o tempora o transformes! - tritt dann längst schon eine sehr deutsche Unkultur ans Werk.

Und es ist nicht so, dass mich freut, worauf ich rechne.

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Mein Reden seit ... Fluch der gut gemeinten Tat.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Das wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern:
Die AfD wird gelegentlich gewählt werden.

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"eine sehr deutsche Unkultur"
Mein Reden seit...
Deutschland sollte sich endlich so verhalten, wie alle anderen Nationen dieser Welt.
Stattdessen: o tempora, oh Rindviech

Heute von Salzburg über Kufstein, Wörgel, Jenbach nach Innsbruck bahngefahren: auf jedem Bahnsteig fette, demonstrativ bewaffnete Polizeiaufgebote, die auch noch den letzten Balkaner sofort nach D schleusen.

Hoffentlich erstickt Ihr als erste an Eurer "Willkommenskultur".

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Wird demnächst wieder eingeschmolzen:

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Oder sanft hinter dem Haus in der Spree verklappt.

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Das klassische Tabu
was für eine lächerliche Scheindebatte zur semantischen Gesichtswahrung.
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Jedes dieser Konzepte braucht irgendwo einen bewachten Zaun, um nicht genauso zu enden wie das Dublin-System.
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Egal ob in Griechenland, Ungarn, Slowenien oder Bayern: Irgendwo muss er sein.
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Und egal wo er steht, müsste dieser Zaun von der deutschen Regierung mit gefordert, geplant, finanziert, bewacht werden.
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Aber genau das wiederum will keiner zugeben, will keiner sagen, keiner hören. Das klassische Tabu.

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Aber ein wirkungsmächtiges. Bisher gibt´s nur Gelaber, nämlich
- weder einen Zaun
- noch Abschiebungen
- noch Grenz-Rückweisungen.

Mal gucken, wie lange Regierung und Medien mit dieser Politiksimulation noch durchkommen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@first_dr.dean:
3 Millionen sind höflich gerechnet. Familiennnachzug in unbekannter Grössenordnung noch nicht eingeschlossen (= plus x Millionen). Und nicht erfasste Einwanderung ebensowenig.

Ich sagte es bereits voraus - je länger dieser komplette Irrsinn läuft, umso gründlicher wird sich die deutsche politische Landschaft verschlechtern und Asyl-/Flüchtlingshilfe diskreditiert werden. Dafür danke ich der Linken ausdrücklich - sie hat einer (zwar selbst für mich zu) radikalen Rechten wieder eine politische Existenzgrundlage verschafft. Wäre ich Verschwörungstheoretiker :-) ...

Aber wie ich schon seit September mantraartig wiederhole - es wird noch einige Monate dauern, bis sich wirklich etwas ändert. Praktisch, nicht nur mit Worten (die künden die Veränderung nur an).

Gruss,
Thorsten Haupts

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"Oder sanft hinter dem Haus in der Spree verklappt."
Genau.
Haltet den Landwehrkanal rein!

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nachsicht, falls man nur, jung genug im kopf, der vergangenheit aus einer evtl. heute schon so kommend zu sehenden zukunft retrospektiv zu leibe rücken wollte, dann könnte man evtl. demnächst recht bald schon ungefähre selbstaussagen nach der folgenden art imaginieren:

"wieso denn, die waren doch alle nur doof damals, die ca. 1950 so geborenen, die konnten sich selbst doch nur damals, anders, als wir heute, nur noch nicht ausreichend genug selbst sehen und ihre zeit, eben irgendwie noch nicht realistisch und abstrakt genug.

wir heute wissen aber dankenswerterweise alles richtig genug und kennen uns und unsere zeit eben auch gut genug, haben aus damals gelernt. denn für einen 1950 ca. geborenen war es doch im grunde genommen objektiv vollkommen egal gewesen, ob er in der ddr aufgewachsen gewesen wäre oder im sogenannten westen. ja sogar im westen geborene hätten jederzeit so ca. 1968 freiwillig und gut und klug in den osten wechsel können, um ihr talent als strahltriebwerkführer bei der nva auszuleben. denn ob nva zum den zwecke oder bundeswehr, was hätte das denn auf die dauer für einen unterschied gemacht? das bißchen mehr sogenannte freizügigkeit im westen, was die angeblich gehabt hätten, was hätte denn das genaugenommen im grunde schon gemacht? ein paar mal freigefühlt nach italien gereist oder so, mehr war doch eigentlich gar nicht gewesen, oder?

erst wir heute wissen, dass die damals auch im westen schon alle grad genauso gut und eng durch die nsa und die dienste flächendeckend überwacht wurden, fast mehr und besser noch, als die im osten.

und jeder aber, der in beiden systemen angepasst und brav und ohne aufzufallen und aufzumucken seinen ihm zugewiesenen dienst gemacht hätte, grad so, wie wir heutigen das unterm klugen schutz unserer dienste - jetzt einsichtsvoll - auch tun, dem wäre es doch damals in beiden systemen im prinzip gleich gut gegangen. ein klein bißchen kluge anpassung an alles, genau so wie ein klein bißchen überwachung und lenkung von oben herab, muß halt immer und überall sein. es geht nun einmal nicht ohne.

und ob nun einer für die nva im warschauer pakt über dem ural oder sibirien übte, oder für die nato in arizona oder überm kanal, wo war dabei eigentlich der objektive unterschied, woanders, als im kopf? zumal die russen sowieso eh immer die besseren flugzeuge hatten, wie wir heute objektiv wissen. engere lenkung funktioniert nun einmal halt besser.

und nach der wende in 1989 mündete das sowieso alles wieder in eins, und beide bekamen vom deutschen staat sowieso die genau gleichen pensionen, als sie soweit waren, damit dran zu sein."

soweit die vermutlich klug vereinfachende meinung dazu des jahres 2030, rückwärts sehend. "denn 2030 das ist fast schon bereits morgen, kaum noch 14 jahre hin." man siehts schon kommen. (weshalb auch die fortdauer der heimlichen internationalen vollüberwachung so wichtig ist.)

also nur nicht auflehnen gegens glück.
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@molinero Montag Spätabend
2. Februar.
Soviel Zeit muß sein. Frau Angela Kasner (der arme Merkel) ist jetzt 10 Jahre Deutschlands Dienerin.
Lassen wie sie korrekt an Lichtmeß vom Hof, wie es Dienstboten zusteht. Sie mitten im dunkelsten, kältesten Winte vom Hof zu jagen, ja das hätte sie schon verdient.
Aber wir machen sowas nicht. Wir kündigen zum Termin.

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Die CDU wird weiterhin Hauptaktionärin von Deutschland bleiben und ihre unter dem Kasner-Syndrom leidende Vorsitzende auch weiterhin den Vorstandsposten besetzen.

Opportunistische Aristokratensippen wie die Maizieres, Weizsäckers etc. haben einen viel zu hündischen Charakter, um jemals wirklich Farbe zu bekennen. Sie werden immer in der zweiten Reihe bleiben, um weiterhin unter jedem zukünftigen Herrscher dienen zu können.

Und wer sonst soll es machen?
Röschen? Selbst Vollidioten wie Pofalla wissen, daß die Masse dann eher Siggi Pop wählen würde.
Seehofer mit der AfD? Nicht in den nächsten paar Jahren.
Und dann wäre da noch dieser mißgebildete Minister... nee, nicht der mit dem Klumpfuß. Aber auch seine Ehre heißt Treue - und deshalb wird er es nicht einmal versuchen.
Also wer?

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Damals musste Sie noch loben

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Einen gibt es. Einer könnte es. Er weilte zur Kur in Übersee und schickt sich nun, heimgekehrt, an, das deutsche Volk ein weiteres mal zu begeistern.

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mit Bismarck im Schlepptau

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Kein Koffer in Berlin
Stefanie v. G. hat gerade ihre wirklich schöne Villa im Berliner Westend für 5,5 Mill € verkauft, und zwar aus "persönlichen Gründen". Bis zur Umsiedlung in die USA haben die G`s dort in der Anonymität der Großstadt gelebt. Der "Kurier" will wissen, daß St. dort viele Tränen vergossen habe. Da nicht zu erwarten ist, daß sich jemals ein bayrischer Kanzlerkandidat nach Berlin wagen wird, wäre die Entscheidung wohl folgerichtig.

Die Motive, Tränen in Berlin zu vergießen, sind sehr unterschiedlich, nicht wahr...

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"Der Kurier will wissen". Äh ja. Ich neige ja mit jedem weiterem Lebensjahr immer stärker dazu, Medien als Teil der Unterhaltungsbranche zu betrachten. Und so gesehen machen sie einen guten Job.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Das sind Profis. Sie spielen von neuem das Spiel. Gutti 2020.

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OMG
Immerhin hat Gutti ja klare Gedanken zu Europa - wie in seiner … äh … Doktorarbeit beschrieben:

Europa als Gedanke, Gewissheit und Realität könnte, am Ende dieser Stufenleiter angelangt und auf dem Wege zur Tradition, zum Scheitelpunkt zwischen Konservatismus und Moderne werden, der weder die Option der Gradwanderung (sic!) noch die Gelegenheit der Verbindung jener Elemente auszuschließen vermag.

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... Erinnert in seiner Brillanz an die Rede von Karl-Heinz Stiegler.

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Es spricht für Gutti, dass er schlau genug war, zu wissen, dass er sich diesen Unsinn nicht erst selbst mühsam aus den Fingern leierte, sondern ganz einfach abschrieb. Als sei der akademische Massenbetrieb heute großartig anders aufgestellt, in ein paar Jahren wird man mal Stichprobenartig die Bachelor- und Masterarbeiten des letzten Jahrzehntes überprüfen und erkennen, dass die Guttenbergereien nicht weniger, sondern mehr geworden sind. Vergessen wir das also, das hat schon damals viel weniger Leute interessiert, als wir das heute glauben.

Gutti steht genau dafür, was die Jugend als Ideal ansieht. Zwar spießig bis in die Haarspitzen, konservativ in allen relevanten Dingen, dafür aber ein bisschen oberflächlicher Pop, hier mal ACDC gehört, dort mal das neue Sidolied und dann wird auf locker gemacht, jeder, der ein nicht ganz so runtergekommener Stockmensch ist, wird sofort kapieren, dass Gutti das alles nur spielt, aber die für Wahlen relevante Klientel, die Mehrheit interessiert eben das nicht im Geringsten. Gutti ist wie sie, ein charakterloser, erfolgsgeiler Betrüger, der sich aber auch für keinen ehrrürigen Promostunt zu schade ist und Vorwürfe mit einem smarten Grinsen und einem hübschen Urlaubsfoto mit Gattin Blondsteffi vom Tisch wischt.

Sie werden jetzt natürlich sagen, das sei alles Unsinn und der deutsche Wähler keineswegs so leicht beeinflussbar, aber da muss ich Sie in Ihrer Naivität wachrütteln, denn doch, doch, das ist er.

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Welche Wettquote halten Sie, wenn ich wette, dass Guttenberg in Deutschland niemals mehr Bundes-Minister oder Kanzler wird? Wäre 1:5 (zu meinen Ungunsten) genug, wenn ich gegen Ihre Naivitätsvermutung wette?

Die Leute sind zwar dumm und manipulierbar, aber nicht blöde :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich drehe ihre vorgeschlagene Quote um und nehme an.

Wenn Guttenberg noch etwas wartet, sich langsam herantastet, erst über die Landesebene wieder Profil aufbaut, um sich dann, wenn die Gelegenheit günstig sein sollte, mit geballter Bildpower wieder ganz vorne zu platzieren. Wie gesagt, ich glaube tatsächlich, dass die meisten Deutschen Gutti viel weniger seinen Betrug übel nehmen, als sein doch zu offensichtlich dreistes Rumtaktieren. Statten sie den Mann mit einem vernünftigen Beraterteam aus, geben sie ihm einige populäre Inhalte in die Hand und er ist wieder im Geschäft. Wir sehen es doch bei der Ursula, niemanden interessiert es, dass sie ihren Dr. med. nicht auf anständige Weise erworben hat.

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Einverstanden. Ein guter französischer (oder peruanischer, spanischer, italienischer) Rotwein? Terminvorschlag zum Einlösen: 31.12.2017? Meine Mailaddresse: Thorsten (Punkt) Haupts (at) web (Punkt) de.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Und die ewige Frage: wozu?
Er, der wohlversorgte Mensch, frisiert sich völlig schmerzbefreit einen wertlosen akademischen Wisch zurecht, wie es ein Gebrauchtwagenhändler vom Stadtrand nicht überzeugender mit seinen Unfallwagen könnte. Er stürzt sich als wohlversorgter Mensch in den Jaucheteich der Bundespolitik, um auf Befehl zu hundepaddeln nach Stöckchen und Häppchen. Woher dieser Aufsteigerehrgeiz? Dem Ansehen der Sippe wegen würde er es lassen. Warum nicht Forstverwalter, Großbauer, Provinzbürgermeister oder zwanzig Jahre die Welt umsegeln, wie es sich gehört? Irgendjemandem versucht er mit untauglichen Mitteln zu imponieren und gibt den dummen August auf den falschen Festen. Ich verstehe das nicht.

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bei Dagobert Drump genau dasselbe,
.
wie ja auch bei der gleichnamigen Comicfigur.
.
Aber die Menschen sind verschieden und der Ehrgeiz wirkt halt auf manche wie eine Droge.

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Wenn uns eine nägelkauende alternde Pfarrerstochterphysikerin aus der Uckermark als Deutsche Regierung verkauft werden kann in diesen ...interessanten Zeiten, dann hat auch der Guttenberg seine Chance.

Wenn dieser Mann, mit seinem einflußreichen Background von Großgrundbesitz bis zur Transatlantik uns ein halbes Jahr lang medial als gereift, geläutert und jetzt hart arbeitend präsentiert würde,

- und er schaut schon arg fesch aus mit seiner Frau,
für die vielen alten Leute, die die Wahlen entscheiden-

könnte er, wenn er denn wollte und genügend Interessen hinter ihm stünden, locker Minister werden in unserer heutigen Parlamentarischedemokratiesimulation.

Das politische Führungspersonal Deutschlands ist überwiegend von beängstigendem Format, abgewrackt und drittklassig,
-das ist übrigens so gewollt, genauso wie der beschämende Zustand unserer Schulen-
da könnte Guttenberg gut mithalten.

Was spräche gegen ihn? Moral?

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Bundeskanzler Guttenberg
Ihr Chelme, Ihr pösen Puben!
Wollt Ihr nun endlich sagen, wer der nächste Kanzler wird (Ihr meiert doch schon seit Wochen, daß das Merkulum stürzt) oder wollt Ihr nochmal zu Poden gechleudert werden!? Ihr wißt wirklich nicht weiter?

Ach ja: Gutti legt mit Dieckie zusammen. Das sind dann immerhin 8 cm Faschiertes!
Und zwei Eimer Pomade plus jede Menge struppiger Talibangesichtsmöse. Damit bringt man beim IS eine ganze Familie über den Winter.

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Das Personal ist erstklassig
nur seine Politik ist miserabel, obwohl, auch nur für uns, die das schafft.

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@schrotsaege: der eher klassische Verlauf wäre, dass Porno-Steffi ihren Wohnsitz deshalb verkauft hat, weil sie Geld braucht. Soweit mir ersichtlich, haben die beiden ja grad kein größer relevantes Einkommen, jedenfalls keines, welches den von mir freilich unterstellten gehobenen Lebensstil finanziert. Die Rednerhonorare werden Monsieur vermutlich nicht finanzieren.

Mglw. sehen wir beide demnächst doch wieder in der Bunten, wäre ja nicht das erste Mal, dass eine hochgejazzte Politikergattin (und das Haus) einige Zeit nach dem Fall des Gatten in den Brennpunkt des Boulevardinteresses gerät. Ich sag nur Klinkerbau in Großburgwedel.

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Seiner Durchlaucht sollte es ähnlich ergehen wie dem Hausherren hier. Arbeit dient nur als lockerer Zeitvertreib und nicht wie bei uns Paupern zum lebensunterhalt.

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das p-vermögen der 6-familie wird auf grade mal 0,6mrd geschätzt, da muss man im zeitalter von negativzinsen schon etwas aufpassen

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Im Wartezimmer hatte ich eben in einem Yellow-Magazin rumgeblättert, "Frau im Bild" oder sowas, und da wurde munter über ein nicht allzu fernes politisches Comeback des Freiherrn rumspekuliert.

Ich bin ziemlich sicher, dass wir den Typen über kurz oder lang nochmal serviert kriegen.

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@Herrn Haupts, Top, die Wette gilt, das machen wir.

Der Sylter kann zetern wie er will, aber Gutti kann es, will es und macht es auch.

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Und bitte, erzählen Sie mir nicht, dass den durchschnittlichen Deutschen sauberes Zitieren interessiert. Dem erscheint das, was da aus der Universität rauskommt in der Regel doch ohnehin nur als Klugschwätzerei, die er lieber heute als morgen abschaffen würde. Wenn da ein feiner Kerl wie der Freiherr es dann eben mal nicht so genau nimmt und diesen blöden Strebern eine Harke schlägt, zeigt das nur, dass er einer von uns ist.

Gutti 2021

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fun fact
Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester müsste von sei'm Büro in der Lafayette Street nur den Hudson River queren, um nach Guttenberg (New Jersey) zu gelangen.

Also ... da musser nu nich mehr zurückkommen.

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für eine besondere ironie könnte man es ja halten, dass eben jener welcher g. über eben jene fussnoten zu stolpern pflegte, die sein grand-père in eben seinem geburtsjahr publizierte, soweit ich das noch recht memoriere.

soweit man ahnt, dürfte ein wenig beeindruckungsmotivation mit hinblick auf seinen alten herrn dahinterstehen.

denn gänzlich unnütz sollte er ja nun doch nicht sein wollen dürfen.

diese probleme sind durchaus aus erster hand bekannt, man sollte dem drang nur nicht nachgeben, das macht nur unnötig arbeit und führt, den erfahrungen anderer nach zu urteilen, geradewegs ins unglück, q.e.d.

aber ein freiherr.
da gab es doch grafen+ in ihrer politik, die machten weniger aufhebens davon.

meine güte, meine wenigkeit bestritt schon einmal einen lustigen kleinen umzug gemeinsam mit einer princesse (nicht lillifee). weniger allüren als siehe oben, aber das kommt davon, wenn es nie gut genug sein soll.

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ergo nix durchlaucht,
d.h. doch wg. Heirat mit gleichberechtigter "Fürstin" (B)
.
und als biogartenbesitzer, der biologische Grafenfernhaltung praktiziert. Knob!

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ei nun, ist bei ihnen die kommentarfunktion zusammengebrochen - welch wunder - und es geht nur noch twitter?

meine damit:

wie meinen?

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Einen Freiherrn redet man wohl nicht mit Durchlaucht an?
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Eine Fürstin vrielleicht, aber zählt Bismarck wirklich als solche?
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Oder nur als "Euer Knoblaucht" um Dr. Graf Akula fernzuhalten?

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Der Untergang
http://www.faz.net/aktuell/politik/terrorangst-in-europa/merkel-trifft-hollande-der-islamische-staat-muss-mit-militaerischen-mitteln-bekaempft-werden-13932985.html

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Endlich Globalisierung!
Was die Merkel da durchzieht, ist im Grunde das Programm von Lenin aus "Staat und Revolution".
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Was schert uns der Zusammenbruch im Inland, da draussen wartet auf uns die Weltrevolution!

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und wer in der CDU-Bundestagsfraktkion jemals was anderes gesehen hat als einen Schwarm von Berufsclaqueren kann sich gerne zu Wort melden.

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claqueuren

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Demesiär, die gesamte CSU-Truppe, Dobrindt und wie sie alle heißen, ja, die schon. Aber nicht Schäuble. Schauen Sie sich den Mann an, das ist ein Überzeugungstäter. Sein Problem: Er kann die wahren Politikinhalte der Mehrheit nicht schmackhaft machen, deswegen unterbindet er jedweden Diskurs, äußert sich immer im Ton des Patriarchen, der schon weiß, was gut ist und keine Zeit hat, es den anderen zu erklären.

Eine Frage aber an Sie: Sieht das denn in den anderen Parteien wirklich anders aus, also ich meine wirklich. Riskieren die was, mobilisieren die die Massen? Ist ein Dietmar Bartsch wirklich so viel anders als Gabriel? Die Konservativen bieten dem verunsicherten Volk wenigstens ein bisschen emotionalen Frieden, lasst uns das einfach machen und mischt euch nicht ein, dafür sorgen wir dafür, dass der Laden läuft. Progressiv (lachen Sie nicht) denkt oder gar handelt aber keiner.

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natürlich ist es bei den anderen Parteien nicht besser. (Hat auch keiner behauptet).
.
Dass die L genauso sind, wird sich rausstellen sobald sie mal mitmachen dürfen.
.
Bei der C erwähnenswert: Für den emotionalen Frieden sorgen sie auch nicht mehr. Die wollen nur gefüttert werden und würden sonst auch für die Einführung maoistischer Volkskommunen brav das Pfötchen heben. Wenn ein sicherer Listenplatz rausspringt.

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"Nicht Frankreich hat den Flüchtlingen gesagt: Kommt alle her zu mir"
Soll der frz MP Valls lt "Figaro" gesagt haben.
.
In D hat das Zitat scheints keiner gebracht, nicht mal die SZ.

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Ginge jetzt eh im Säbelrasseln und begeistertem Kriegsgeheul unter.

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Was für ein billiger Ablass für die M.
Es darf jetzt halt kein Gemetzel am weihnachtlichen Zuckerwattestand geben - dann klappts auch mit der Verlängerung im K-Amt.

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Das sagt die Merkl-Leitner doch jeden Tag.
Und sie handelt sogar danach.

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Freedom Fries
Im Grunde nur Binsenweisheiten.
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Trotzdem muss man ja heilfroh sein, wenn einer sie ausspricht.
Bleibt nur zu hoffen, dass auch eine FAZ das mal so in ihre Redaktionslinie übernimmt.
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ww.nzz.ch/meinung/kommentare/ wenn-politiker-von-krieg-reden-1.18653465

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Werden wir nicht mehr erleben.

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Zeichen & Wunder
Also die ZEIT hat heute die Überschrift:
"Trump hetzt wie ein Faschist".
.
Und das nur weil es so ist und obwohl er als US-Republikaner doch eigentlich definitionsgemäß zu den "Guten" gehört.
.
Noch vor ein paar Jahren hetzte die ZEIT ja selber wie ein faschistisches Blatt (für Krieg und Waterboarding) und dieselben Leute sind da ja immer noch laut und dick dabei.

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Wer das Eintreten für Krieg zum Schutz von Menschen für falsch hält, es dann aber als Hetze bezeichnet, hetzt selbst.

Und für Waterboarding ist die ZEIT nie eingetreten, das ist eine glatte Lüge. Nicht die erste ...

Thorsten Haupts

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Anno 2008: Hier z.B. reagiert eine Leserin empört auf einen solchen ZEIT-Artikel, der die Folter relativierte wenn nicht sogar verteidigte:
http://www.zeit.de/2008/13/Ich_schlage_vor_Waterboarding_fuer

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Die ZEIT hat den Irakkrieg massiv unterstützt.
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Ich bin dort als Kommentator rausgeflogen, weil ich mir nicht verbieten lassen wollte, die USA einen "Folterstaat" zu nennen. (Waterboarding war nach damaliger ZEIT-Auffassung keine Folter).
.
Wer schon x-mal versucht hat, mich über den Inhalt von Postings vom Vortag massiv zu" belügen", mit dem führe ich kein Gespräch über Wahrheitsgebote.

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Demjenigen, der für Krieg eintritt und bereit ist, selbst mitzukämpfen oder seine Söhne zu schicken, kann man eventuell noch mit Respekt gegenübertreten.

Wer nur die Anderen in den Krieg senden möchte, für den gibt es seit Tucholsky den Fachbegriff Kriegshetzer.

Für Leute jedoch, die „Eintreten für Krieg zum Schutz von Menschen“, schlage ich den Begriff „lügnerische und verkommene Kriegshetzer“ vor.

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@kdm:

Ich hatte die ZEIT damals noch abonniert. Als ausgesprochener Gegner von Folter - würden Sie mir bitte abnehmen, dass solche eingestreuten Meinunbsartikel im ZEIT-Umfeld in etwa das gegenstück dazu sind, dass die FAZ ab und an Zizek oder Schwarzer ein Forum bietet?

Niemand käme deshalb auf die Idee, die FAZ propagiere Feminismus oder Marxismus.

Ebenso bleibt nach wie vor eine Lüge, die ZEIT (in Form ihrer Herausgeber, Ihres Chefredakteurs oder ihrer Leitartikel) sei jemals für den zweiten Golfkrieg eingetreten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Hier ist erst letzte Woche ein Gestörter für Mord eingetreten.

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ZEIT- Artikel von 2002 zum Golfkrieg :

http://www.zeit.de/2002/51/dt_Waffen

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Tun Sie sich bloss nicht so viel Mühe an.
.
Wie soll der noch wissen, was die ZEIT vor 10 Jahren schrieb, wenn er sich an seine eigenen Postings schon nach drei Tagen nicht mehr erinnern kann.
.
Und wenn Sie wüssten, wie oft mich der schon der "Verleumdung" und der "Lüge" beschuldigt hat. Der hat da keine Hemmschwelle, für den ist das ganz normale Begleitmusik, die doch zu jedem Streit dazugehört ("Polemik") und was, nach seiner Vorstellung, doch jeder eigentlich immer so macht.

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@molinero: Ach, das ist für Sie bereits
Kriegspropaganda?

Na, dann haben wir das ja auch geklärt. Ich sehe meine Position nicht widerlegt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ich habe bewußt ohne jeglichen Kommentar einen Artikel der damaligen ZEIT eingestellt, damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann.

Bitte keine Unterstellungen.

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Und hier sind ein paar ZEIT Artikel zum Thema Folter aus den Jahren nach dem zweiten Golfkrieg:

http://www.zeit.de/2005/28/Guantanamo
http://www.zeit.de/2004/49/Folter
http://www.zeit.de/2004/20/wuerde
http://www.zeit.de/2001/50/Der_Koerper_des_Feindes
http://www.zeit.de/2005/49/A-Thomasius_neu

Usw. Die ZEIT hat nach ihrem Onlinearchiv ein, zwei Leuten von ausserhalb der Zeitung erlaubt, ihre von den langjährigen nachlesbaren Grundsätzen abweichende Meinung zu veröffentlichen.

Meier, Sie sind ein Lügner.

Thorsten Haupts

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..und hier stellt sich der Joffe sehr überzeugend der bodenlosen Lüge entgegen, er sei jemals für den Golkrieg eingetreten.

http://www.zeit.de/2003/01/Despoten-Daemmerung

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..aber die ZEIT hat sich danach ja auch gleich entschuldigt für ihre Friedenshetzereien:


" Welcome, Colin Powell

Der Irak-Krieg ist vorüber. Die nächsten Krisen können wir gemeinsam meistern "

(Artikelüberschrift 2003 anlässlich Deutschland- Besuch Powells)

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Äh ja:

Es gibt gute Gründe für Deutschland, den direkten Kriegseinsatz zu verweigern

Echte Kriegshetze, Goebbels Stil.

Und daran sei nur ganz freundlich erinnert: Dass Saddam deutlich gegen eine glasklare UN-Resolution verstiess, das bestritt ja nicht mal SIPRI.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Es geht wohl nicht ohne Satisfaktion
Wer macht den Sekundanten?

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Zeit-Artikel von Driet-in-de-Pief.
Was soll das?
Diese Zeitung ist Jetzt ... äh ... grün ...pink
was auch immer ... aber nicht wichtig.

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@thorha
Wenn ich hm555 richtig verstanden habe -und das ist nicht immer ganz einfach, ich weiß- bezogen sich seine gewohnt spitzen Aussagen auf die Berichterstattung im Zeitraum des Golfkrieges.

Als Erwiderung und triumphale Untermauerung Ihres Lügner- Vorwurfes bringen Sie -durchaus interessante- Links, die zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben wurden.

Diese Links taugen also rein überhaupt garnichts zur Stützung Ihrer These, hm555 sei ein Lügner.

Da ich annehme, daß Sie das auch selbst wissen, habe ich kurz versucht, herauszufinden, wie diese rhetorische Taktik heißt, aber leider auf die Schnelle nichts gefunden.

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Klar war das mit der Despoten-Dämmerung lupenreine Kriegshetze.
.
Das mit den guten Verweigerungsgründen betraf ja nur den direkten (eigenen) Kriegseinsaz, nicht die Unterstützung des Krieges als solchem.
.
Gute und allerbeste Gründe, den eigenen Kriegseinsatz zu verweigern, haben die Jöffeles immer.

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Und seit diesem Interview zu Abu Ghuraib
.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/was-macht-die-welt/515034.html
.
steht meine Meinung über den fest.

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@thorha schreibt: "Ebenso bleibt nach wie vor eine Lüge, die ZEIT (in Form ihrer Herausgeber, Ihres Chefredakteurs oder ihrer Leitartikel) sei jemals für den zweiten Golfkrieg eingetreten."

Josef Joffe, nicht gerade der Praktikant bei der ZEIT, schrieb vor dem Krieg:

(nebenbei bemerkt, mediensegler, ist diese Schwurbelzeitung natürlich völlig unwichtig, ich hab aber gerade Lust, mich mit dem Haupts anzulegen, das muß ja schließlich auch mal sein)

"Gekämpft werden muss im Namen der Weltgemeinschaft, nicht im Dienst neoimperialer Muskelspiele.
Danach: Wenig wäre gewonnen, wenn der Zerstörung nicht der Aufbau folgte.
Gerade hier braucht Amerika die maximale Mithilfe aller Staaten."

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Die ZEIT unwichtig? Das glaube ich kaum, wird sie doch besonders gerne von Lehrern gelesen und wir wissen alle, wie wichtig die Lehrer für die korrekte Indoktrination der Jugend sind, weshalb es durchaus nicht hinnehmbar ist, wenn Leute wie Bittner und Joffe dort mit dümmlichem Grinsen für die Folter einstehen, die aber natürlich nur gegen Araber und sonstiges zweitklassiges Menschentum angewendet wird. Zu unser aller Sicherheit, das ist klar. Aber, würde jetzt Herr Joffe rufen, können wir denn das Waterboarding als Folter bezeichnen? und diskreditiert sich damit selbst.

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Na ja klar!
Sehen Sie, es ist Zeitverschwendung.
.
Der Gestörte ist im Stand Ihnen vor 50 Zeugen vorzuwerfen, dass Sie Ihre ermordet hätten -- und wenn sie dann grade zur Tür reinkommt und ihn alle komisch angucken, was tut er dann? Entschuldigt er sich, nennt er alles einen dummen Spaß? Aber nein. Er verschwindet kurz auf dem Klo, kommt nach ein paar Minuten wieder und tut so, als wäre gar nix gewesen.
.
(...).
.
Aber wenn er Sie ein wenig später woanders wieder trifft, vielleicht ohne Frau, da fängt er dann einfach wieder damit an -- der selbe Vorwurf, dieselbe Lautstärke, mit deem selben Einsatz der ganzen Persönlichkeit ...
.
Also meine Meinung kennen Sie ja.

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Bilden sich doch alle mal selbst ne Meinung:

Hier ist der Link in die Mitte der archivierten und online zugänglichen ZEIT-Artikel zum Thema zweiter Golfkrieg.

http://www.zeit.de/thema/golfkrieg?p=8

Ich verorte noch immer eine Mehrheit (der Artikel) gegen bzw. kritisch zu diesem Krieg. Und damit bin ich aus dieser Debatte raus, daran werden auch Strohmann-Argumente von molinero nichts ändern (Artikel zum Zeitpunkt von Guantanamo taugen nichts für die These, die ZEIT hätte sich NICHT als Propagandist von Waterboarding in Guantanamo betätigt? Ah ja ...).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Folter ist, was Nazis und Russen machen.
.
Und wenn sie's überlebt haben, kann's ja keine Folter gewesen sein.
.
Und meine Domme berechnet mir für so SM-Spielchen immer 500 Euro pro Stunde.
.
Höhöhö!
.
.
Und unter der Fuchtel von so einem arbeiten unsere Journalisten 20 Jahre lang.
Und dann -- dann regen sie sich plötzlich auf über Donald Trump.
.
Wirklich seltsam, diese kognitive Dissonanz.

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Gegen Angriffskriege und gegen Folter zu sein, das setze ich bei Qualitätsmedien in der westlichen Hemisphäre als selbstverständlich voraus.
.
Und zwar IMMER, nicht nur "in der Mehrheit der Artikel".

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Das Rudel knurrt
ww.bild.de/politik/inland/volker-kauder/kauder-geht-auf-parteifreund-los-43576330.bild.html
.
BILD! Lesen, was los ist!
.
Ich werd noch zum Springer-Fan.

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molinero, die Blume in Ihrer Hand verwelkt
Rauchen Sie weiter Ihre Zigarre.
Es ist verschwendete Zeit.
DIE ZEIT
abbonierte ich, als ich 18 war.
Ich hatte damals Mitleid, mit einem Drücker,
der mir das goldene Blatt oder so ähnlich verkaufen wollte,
DIE ZEIT hatte er auch im Programm.
Es war eine lange Liebe.
Mit 35 kündigte ich.
.
Und Sie sehen,
die machen hier einfach weiter mit Ihrem sinnlosen Streit.
Jeder ein Intellektueller Gockel.
.
Bei meinen 60
habe ich das mit meiner Kleidung gemacht.
Gockeln.
Meine Gäste wussten,
das das eine Satire ist.

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Und Meier3x5
Fan bin ich in den letzten Wochen
von der Welt.
Verstehen tue ich das nicht.
Aber,
es fühlt sich gut an.

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kikerikiii!

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Kräht der Hahn auf dem Mist
ändert sich der Meier, oder bleibt, wie er ist.

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Die ZEIT werd ich nimmer abonnieren,
und das Abo der Zeit kündigt irgendwann der liebe Gott.

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"They just strut, whatta fuck".

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@mediensegler

The hahn kräht, wenn she brings the rain.
(gerauchte Zigarren sind nicht verschwendete Zeit)

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Folter zu sein, das setze ich bei Qualitätsmedien in der westlichen Hemisphäre als selbstverständlich voraus

Sicher. Sie standen ja auch noch nie, wie z.B. Herr Daschner, vor der konkreten Frage, ob sich das Leben eines Menschen dadurch retten liesse.

Ich bin im Prinzip durchaus Ihrer Auffassung. Nur verkenne ich nicht, dass das erst dann eine ernsthafte (und potentiell sehr schmerzhafte) Entscheidung wird, wenn davon wirklich etwas abhängt. Bis dahin ist das billiges "Also, ich täte so was ja nie".

Ich hoffe, ich komme niemals nicht in die Verlegenheit, meine Verachtung re Folter praktisch unter Beweis stellen zu müssen.

Thorsten Haupts

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She brings the Rain
Molinero,
unbekannterweise,
Bruder im Geiste.

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Für so jemanden wie Daschner kann ich zumindest Verständnis aufbringen, für einen Joffe nicht. Dem Daschner nehme ich ab, dass er wirklich um jeden Preis das Kind retten wollte, und ihm dieses Ziel wichtiger war als "abstrakte Prinzipien".
.
Bei Joffe und den Amerika-Verstehern war es pure Frivolität, pure Lust am Supermacht-Gefühl, jetzt einfach alles zu dürfen.

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"Folter zu sein, das setze ich bei Qualitätsmedien in der westlichen Hemisphäre als selbstverständlich voraus

THorha: Sicher. Sie standen ja auch noch nie, wie z.B. Herr Daschner, vor der konkreten Frage, ob sich das Leben eines Menschen dadurch retten liesse. "
.
.
Es ging nicht um einen konkreten Fall (Daschner) sondern um die Medien, die "Qualitätsmedien", die Schreiber der ZEIT. Die standen NIE vor solch konkreter Frage; die sitzen in ihrem warmen Sessel am Schreibtisch und schreiben Artikel, um den Platz zwischen der Reklame zu füllen. Um dieser locker & flotten Schreibtischtäter geht's, nicht um einen Krimikommissar, der verständlicherweise und aus menschlichen ...

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Ethische Inkonsistenz:
Stellen wir das Leben eines (unrechtmässigen) Angreifers über das des Opfers/Verteidigers? Mitnichten - Nothilfe und Notwehrrecht ebenso wie das Polizeirecht zum finalen Todesschuss machen ganz klar, dass das Leben des Verteidigers deutlich mehr wert ist, als das des Angreifers. Sogar dann, wenn dieser gar nicht auf Tod aus ist. Fischer hat das in seiner ZEIT-Rechtskolumne vor kurzem sehr klar unter dem Grundsatz: "Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen" erläutert.

Beim Folterverbot dagegen tun wir (mindestens in einigen Fällen) das Gegenteil - wir stellen sogar die körperliche Unversehrtheit des Angreifers über das Leben des Opfers/Verteidigers. Zu erklären ist diese Inkonsistenz unmittelbar gar nicht, erst durch Einführung weiterer Nebenbedingungen (menschlicher Irrtum, Unbrauchbarkeit von erfolterten Aussagen, Missbrauchswahrscheinlichkeit) wird das ganze sinnvoll.

Mit anderen Worten - ein Diskussionsverbot von Folter lässt sich aus von uns anerkannten ethischen Grundsätzen nicht herleiten (anders, als z.B bei Genozid oder ethnischer Säuberung). Wir haben Folter aus sehr guten Gründen vernünftigerweise absolut verboten. Aber das macht aus Leuten, die das anders sehen, nicht zwingend die unethischeren Menschen. Was ein Diskussionsverbot albern macht.

Was alles nichts daran ändert, dass die deutliche Mehrheit der ZEIT-Artikel sich in dieser Frage sehr klar und eindeutig positioniert(e). Vor allem die, die von der Redaktion selbst geschrieben wurden.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Zur Beurteilung der ZEIT-Berichterstattung
Um die Berichterstattung von ZEIT, FAZ, SZ, usw./usf. zur US-Folterpolitik zu beurteilen, hielt ich mich nicht nur an die Artikel, wo das Thema unter diesem Namen direkt angesprochen wurde.
.
Stattdessen stellte ich mir immer zugleich die Frage:
.
Werden die Befunde, die Nachrichten angemessen gewichtet und bewertet? Werden daraus die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen? Wird die notwendige Kritik artikuliert?
.
So als groben Maßstab stelle ich mir immer vor: Wie würden dieselben Medien dieselben Befunde und Nachrichten einordnen, wenn sie jetzt aus, sagen wir mal, Iran oder Russland eingetroffen wären? Wenn Putin das Waterboarding legalisiert hätte, Geheimgefängnisse eingerichtet hätte? Oder einen Präventivkrieg gegen irgendein Land geführt hätte, "wegen Massenvernichtungswaffen" oder so ähnlich.
.
Und genau danach bemesse ich auch die Berichterstattung über die USA. Wenn ich den Eindruck habe, dass Journalisten Menschenrechte immer nur im Ausland, immer nur bei den Feinden einfordern, von ihrer eigenen Regierung und deren Verbündeten aber nicht, oder nur so halb mit Abstrichen, dann bezeichne ich sie eben so wie gehabt.
.
Sie erinnern sich auch an den Georgienkrieg 2008: 160 Tote in der ersten Nacht. Angreifer war Georgien. Aber was tut die ZEIT, was tun Joffe und sein ganzes Redaktionsrudel? Sie dreschen wochenlang auf Putin ein bedienen sich dabei der billigsten und ältesten russopheben Klischees.
.
Das sind die Erlebnisse, die mich in meinem Urteil bestärken: Diese Leute sind vollendete Zyniker. Es gibt keine humanen oder sonstwelche WErte, die denen irgendwas bedeuten. Die würden ALLES rechtfertigen, was ihrer chauvinistischen Eitelkeit grade entspricht. Die brauchen mir auch später nie wieder damit zu kommen, dass sie "westlichen Werten" verpflichtet seien, (wenn mit diesen so was wie Menschenrechte oder so gemeint sein sollten). Das sind die NICHT. Das einzige, was für die zählt, ist der frivole Kick, irgendwie zur globalen Elite dazuzehören, trittbrettfahren zu dürfen bei den Supermächten, die alles dürfen.

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Danke, hm555.
Das stell ich mir auch immer vor (und man weiß um das Ergebnis): was würden diese Schreiber schreiben, wären es die (in deren Vorstellung: pösen) Russen, die all das tun was sich die Amis seit Jahrzehnten erlauben?

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Abstraktionsvermögen und kluge Überlegungen in wohlgesetzten Worten zu den menschheitsalten Dilemmata von Folter und Todesstrafe auf der einen Seite, rülpsendes "Amis und Juden sind noch pöser als Russen" auf der anderen.

Es bleibt zu hoffen, daß letztgenannte an ihrem Lebensabend den Weg ihrer Brüder im Geiste gehen, und altersreligiös werden:
GeiSSler, die zackige Haselnuß, oder Matussek, der einst darüber jubelte, daß die Taliban die "New Yorker Finanzphalli zur besten Sendezeit kastriert" haben.
Heute frömmeln sie beide.

In Putins Reich sterben - sogar nach offiziellen Angaben - in den Lagern jährlich mehr als 2.000 Menschen an Krankheit, Unterernährung und Mißhandlungen.
Aber Hetzer wie der Meier können wegen 130 Guano-Kackern in geräumigen Einzelzellen mit Koran und halaler Kost die Tinte nicht halten. Sind es die Mauermörder im Bundestag, die ihn so frivol werden ließen?

Das sind dieselben Typen, die uns im Staatsfernseh Plug-and-Play-Flüchtlinge vorführen und behaupten, daß es an der deutschen Bürokratie liegt, daß dieser syrische Arzt hier zur Untätigkeit verdammt ist und seine sieben hochbegabten Kinder nicht nachholen darf.

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Tja wenn man jetzt noch den Strafvollzug in Russland und den USA so vergleichen würde, mal ganz seriös und vorurteilsfrei.
.
Ehrlich, ich würde das Ergebnis nicht blind voraussagen, ebensowenig beim Gesundheitssystem.
.
In Russland wird die Todesstrafe z.B. seit 20 Jahren nicht mehr vollstreckt.
Man hört von dort auch nicht so oft davon, dass Bürger von Polizisten von hinten abgeknallt werden, wegen ihrer Hautfarbe oder so.
Und auch nix davon, dass den Häftlingen verboten wäre Unterhose zu tragen oder so.
Und man kriegt auch keine lebenslange Haftstrafen wegen drei mal Ladendiebstahl oder so.
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Wie gesagt, das ist jetzt kein fundiertes Gesamturteil. Aber dass der Strafvollzug in den USA insgesamt gerechter oder humaner wäre als in Russland -- das steht für micht keineswegs von vornherein fest. Der Anschein (der natürlich täuschen kann) spricht eher dagegen.

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Der Mann, der sonst DAS Völkerrecht mit Zähnen und Klauen um absolut jeden Preis verteidigt sehen möchte, gibt das sofort auf. Nämlich dann, wenn es sich um eine den USA NICHT feindlich gesinnte Nation handelt, die sich ein Stück ihres völkerrechtlich absolut einwandfrei ihr gehörenden Terriroriums zurückholen möchte.

Schreiend komisch, wohin es manche Leute so treibt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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? ptydepe

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Also ich glaub ja, dass sich die Menschheit, genetisch bedingt, in zwei Gruppen unterteilt:
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Den Rudeltyp und den Aufklärungstyp.
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Für den Rudeltyp ist halt das Rudel alles, mit seinen RUdeltugenden wie Loyalität, Gemeinschaft, Reviermarkierungen und so fort. Für-uns-oder-gegen-uns, anders denken kann der nicht.
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Man darf es nicht verurteilen, es ist angeboren.
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Für den Aufklärungstyp zählt mehr das logische Denken und die Erkenntnis und, das halt, nun ja, unabhängig von der jeweiligen Rudelzugehörigkeit. Der Aufklärungstyp liebt die Differenzierung: Der Grad an Humanität des Strafvollzugs in einem Land X würde er nicht automatisch zusammenwerfen mit dem Grad an Legitimität der von Land X erhobenen territorialen Ansprüche. Was ihm der Rudeltyp natürlich nie und nimmer glauben würden. Viel zu komplex, viel zu differenziert....
.
Wuff wuff wuff, kläff kläff kläfff, ...

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Der Rudeltyp hat natürlich aus dem Deutschunterricht und der Zeitung erfahren, dass es auch andere Daseinsformen gibt.
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Aber so recht dran glauben kann er nicht...

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Die Meiers und Differenzierung - zwei Welten treffen aufeinander :-).

Amüsierter Gruss,
Thorsten Haupts

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Und das hat NIX mit Intelligenz zu tun.
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Natürlich KANN der Rudeltyp logisch denken und abstrakt und differenziert. Aber wozu? Es macht ihm keinen Spaß, das befriedigt nicht seine Rudeltriebe, Rudelnstinkte, Rudelreflexe ...

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Differenzierung, ja: Da wurde ja ein konkretes Beispiel genannt.
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Wenn einer findet, man müsse es noch weiter differenzieren: Nur zu!
.
Wuff wuff wuff

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Vielleicht hatte Lombroso ja doch recht und man müsste mal die Schädelform nachmessen...

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Jedenfalls habe ich mich hier und überall immer klar und eindeutig gegen die Krim-Annexion ausgesprochen und ebenso gegen die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens.
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Nach meiner Erinnerung sogar weiataus deutlicher als manches gestörten Rudel-gamma-Tieres hier...
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Nur um keine hundsfottigen Missverständnisse zuzulassen

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Und das ist ja das typische für den Hund: Das er kein Schamgefühl besitzt. Dass er sich auf der Promenade paart und aus dem Napf frisst und seinem Herrchen, auch wenn es ihn schlägt, immer mit dem Schwanz entgegenwedelt.
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Dieser obszöne Mangel an elementarem Schamgefühl, diese Grausamkeit gegenüber den armen Eltern...

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18 Stunden - scheint fertig zu haben, der Arme. Ob´s ihm jetzt besser geht?

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Herrrlitz!
Herlitz Vorzüge!

"wenn man jetzt noch den Strafvollzug in Russland und den USA so vergleichen würde, mal ganz seriös und vorurteilsfrei."

Ja, so meine ich euch Meiers. Sowohl meinen Taxifahrer, der mir jeden Montag morgen auf dem Weg zum Flughafen berichtet, was der Mossad wieder mit Erdogan und Merkel ausgeheckt hat, als auch euch gesättigten alten Männer mit der Baskenmütze auf euremKopf und dem Resthof darunter, deren linkes Weltbild zwar zusammengebrochen ist, die ihr aber einfach nicht aufhören könnt, über eure GraSS-Gesamtausgabe zu streicheln.

Aber den Nachwuchs, den "hochbegabten", den schickt ihr dann doch lieber nach Boston als nach Leningrad, gell?

ubi bene, ibi Meier

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Gerade weil ich ein "linkes Weltbild" nie gehabt habe, befremdet es mich, alte linke Behauptungen seit 1990 häufig bestätigt zu finden.
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Bin mehr empirisch-logisch gestrickt und hab darum Probleme, mit dem Typ "cholerisches Rudeltier" normale Unterhaltungen zu führen.

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Sie können normale Unterhaltungen führen? Hier haben Sie das nur unter Beweis gestellt, wenn jemand Ihre zur Schau gestellte Verachtung für (beliebiges einsetzen) teilte.

Gruss vom Rudeltier,
Thorsten Haupts

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Mir sind Meyers Bonmots näher als der Offizierskasino-Ton des Th.
Bei den Gendertr'ten in den FAZ-Blogs war's einst notwendig, ...aber hier?

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Ich widerhole mich gerne - ich würde auf persönliche Angriffe gerne vollständig verzichten. Die letzten personenbezogenen Angriffe wurden von HM aufgrund von im Kern politischen oder ethischen statements initiiert, die er für Klein Erna Küchenpsychologie nutzte.

Wenn wir auf die also verzichten können, soll´s mir Recht sein. Wem mein Ton generell nicht gefällt, der kann mich auch einfach ignorieren, das mache ich bei bestimmten Foristen ebenso.

Gruss,
Thorsten Haupts

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manchmal hasse ich mich allerdings selbst.

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@thorha, mal unter uns:
Unter den Top Five der angriffslustigsten Kommentatoren des Salons würden Sie doch eher nicht den letzten Platz belegen, oder?

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Ganz offen gebe ich es zu: Inzwischen erlaube ich mir durchaus, persönlich zu werden und laut und unfair.
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Vielleicht auch manchmal ohne Notwendigkeit sondern nur aus Spass.
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Der Menschen ist eben so, das ist historisch bewiesen.

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pfft hängen in dem puff überhaupt noch so viele freier ab?

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Meier, echt - Sie werden unfair?
Das hätte ich von so einer offenkundig dezenten und ausgewogen argumentierenden Stütze wie Ihnen nie erwartet.

@molinero: Stimmt genau. Ich behaupte allerdings auch nie, ich wäre dezent und zurückhaltend. Das unterscheidet mich von den anderen Schaumschlägern :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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"Ganz offen gebe ich es zu: Inzwischen erlaube ich mir durchaus, persönlich zu werden und laut und unfair."
Das macht aus einem Heckenschützen noch keinen Boxer - aber immerhin...

"In Russland wird die Todesstrafe z.B. seit 20 Jahren nicht mehr vollstreckt.
Man hört von dort auch nicht so oft davon, dass Bürger von Polizisten von hinten abgeknallt werden, wegen ihrer Hautfarbe oder so."

Wer Ohren hat zu hören, hat vielleicht den Schuß gehört, mit dem die dem Lupendemokraten mißliebigste Journalistin namens Anna Politkowskaja just zu seinem 50. Geburtstag von hinten abgeknallt wurde.
Leute, die Meier heißen, wollen ja gerne Meier heißen, und glauben wahrscheinlich auch, daß in Putins Reich eine weltweit beachtete Dissidentin ohne Putins sicher vermutete Billigung an dessen Geburtstag abgeknallt werden dürfte.

Jo, so sind sie, die Schröders und Meiers, die "Gerade weil ich ein "linkes Weltbild" nie gehabt habe", eben so sind, wie sie sind: eben die, die nie ein "Weltbild" gehabt haben.

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Was Sie beschreiben, ist dann aber ein: Mord (illegal).
Und keine: Hinrichtung (im Rahmen der Legalität).
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Da haben Sie schon wieder das Thema gewechselt.
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Wenn Sie politischen Mord in die Betrachtung mit einbeziehen wollen, müssen Sie eben auch wieder vergleichbare Fälle in den USA mit berücksichtigen. Oder warum nicht in D (NSU)?
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Wer den Mord an Politikowskaja initiiert hat, wissen Sie genauso wenig wie irgendjemand sonst. Es muss nicht Putin gewesen sein. Soviel Empirie muss schon sein.

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THorha: " Ich behaupte allerdings auch nie, ich wäre dezent und zurückhaltend."

Eine seltsame Erklärung oder Entschuldigung für manche doch recht ...wie soll man sagen: militärischen? systemunterstützenden? reaktionären? arroganten? (ich stell mit ThorHa immer als Korpsstudent im Wichs vor, mit Schmiss) Meinungen.

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Weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung. Ihre Wertung meiner Meinungen ist für Sie sicher wichtig :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ja, hm555, das meine ich: Sie geben vor zu glauben, der Mord an Politkowskaja (oder die Polonium-Morde/Mordversuche) sei ohne Putins Billigung möglich gewesen.
Ich habe schon dem Schröder nicht geglaubt, daß er das glaubt. Das ist in etwa so wie mit den Äußerungen von FJS über Pinochet.
Das ist das, was Euch Salonsozis ala J. Augstein-Walser zu so ethisch zweifelhaften Erscheinungen macht.

Polizeigewalt in den USA als "Hinrichtungen im Rahmen der Legalität" zu bezeichnen ist im übrigen so dutschkemässig dumm, daß man eigentlich darüber hinweglesen sollte. Die Ursachen und Umstände dieser Gewalt sind ebenso vielschichtig wie ihre gerichtliche Aufarbeitung (s. die letzten zwei Jahrzehnte seit Rodney King).

Was ist das nur, das Euch tumbe Linke so reflexhaft relativieren läßt? Bestenfalls nach dem Motto, "die USA aber auch", schlimmstenfalls, d.h. für fortgeschrittene Fanatiker, nach dem Motto, "wenn man jetzt noch den Strafvollzug in Russland und den USA so vergleichen würde, mal ganz seriös und vorurteilsfrei".

Was schätzt ihr: wieviel Prozent der Angeklagten in Russland und in den USA würden eine Anklage in Russland wählen und wieviel in den USA?

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Wenn jemand glaubt, besser als ich selber zu wissen, was ich glaube, dann ist der, glaube ich, ein bisschen anmaßend.
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Und mal im Ernst: Halten Sie Putin für Gott? Schon vor seinem Machtantritt wurden in Russland viele Menschen ermordet, Journalisten, Politiker, Geschäftsleute.
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Nicht Polizeigewalt habe ich als Hinrichtungen bezeichnet, sondern nur die (ganz legalen) Hinrichtungen.
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Die "Polizeigewalt" gibt es ausserdem noch. Zu ihren "vielschichtigen Ursachen" gehört wohl auch der Umstand, dass sie für tödliche Schüsse (auf Schwarze) kaum je zur Rechenschaft gezogen werden.
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Was ist am Ansinnen, urteilende Behauptungen durch seriöse und vorurteilsfreie Vergleiche zu prüfen, denn "fanatisch"?
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Was schätzen Sie: wieviel Prozent der Angeklagten (bzw. der Kläger oder Staatsanwälte) weltweit würden jemanden mit einem mehr empirischen Ansatz als Richter wählen und wieviele jemanden, der die Bereitschaft zur Vorverurteilung für eine Tugend hält ?

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"Halten Sie Putin für Gott"
Nein

"Schon vor seinem Machtantritt wurden in Russland viele Menschen ermordet, Journalisten, Politiker, Geschäftsleute. "
Ja.
Und nu? Ist also gar nicht so schlimm in Putins Reich, gell?

"Was schätzen Sie: wieviel Prozent der Angeklagten (bzw. der Kläger oder Staatsanwälte) weltweit würden jemanden mit einem mehr empirischen Ansatz als Richter wählen und wieviele jemanden, der die Bereitschaft zur Vorverurteilung für eine Tugend hält ?"

Hier bitte nicht schätzen, sondern nachdenken:
Um wen geht es in einem Strafverfahren? Und würde der, den Sie (hoffentlich) für das Subjekt des Verfahrens halten, wohl meine oder Ihre Frage für entscheidender halten?

Und ob nun die Bereitschaft zur Vorverurteilung (Ihre ausgeprägte?) schlimmer ist als die Dienstpflicht zur Vorverurteilung?

Ach, wir verlieren uns zwischen meiner Welt, in der Sie leben, und Ihrer, die Sie mir wünschen.

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Es ging nicht um die Frage, ob es "in Putins Reich schlimm" ist -- sondern um die Frage, ob im Mordfall Politkowskaja auch andere Verdächtige in Frage kommen könnten.
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Den Rest habe ich einfach nicht verstanden.

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"Schengen abschaffen"
Wie soll das überhaupt gehen? In einer Welt, wo man Grenzen nicht schützen kann, ist Schengen doch
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Imma-und-über-all.

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Und der Donald Trump ist nicht "entgleist". Der fährt mit dem Republikaner-Zug einfach auf dem selben Gleis weiter, auf den ihn Ronald Reagan vor 30 Jahren gesetzt hat.
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Wie sie jetzt alle die Hände über dem Kopf zusammenschlagen!
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All diese Politikbeobachter und Journalisten, die uns seit Jahrzehnten vorlügen, die USA seien ein demokratischer Rechtsstaat und die Republikanische Partei den Werten der Aufklärung verpflichtet.
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Freu mich schon jetzt auf das Foto, wenn der Gauck dem Trump die Hände schüttelt und zusammen mit ihm das Hohelied der Freiheit anstimmt.

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Trump und Gutti, das wäre doch ein Spitzenteam. Beide eint ihre Ahnungslosigkeit.

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Und deswegen wird es weder den einen noch den anderen in Regierungsverantwortung geben :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Zwischen Reagan und Trump liegen - das nur nebenbei - Welten.

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Erste allgemeine Verunsicherung
Das Böse ist IMMER und ÜBERALL.

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Neulich im Zug
Mir gegenüber ein 70jähriger Bauer aus einer Voralpenregion, der seinen Sohn (heftig bechernd im Restaurant) zu einer Bio-Produkte-Messe begleitete.
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Ich: stell mich schlafend.
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Der Bauer, sein Handwerker-Freund und eine zugelaufene Rentnerin: Schimpfen in krausem Voralpendialekt über Gen-Food und TTIP und die ganze Saubande. Kommt eine Selbstverwirklichte Oma dazu, auch um die 70, norddeutsch, freundlich, naiv, hält das Gespräch am laufen, sagt was liebes über die Politiker: Die haben so viel am Halt, kompliziert das alles, das könnte ich auch nicht besser machen als die!
.
Der Bauer, kurz: Aber auch nicht schlechter!
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Gelächter im ganzen Waggon ....

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Sie schlafend?
Und dann können Sie all diese Urteile
(Vorurteile)
fällen?
Herr Meier,
hören Sie mal wieder Aphrodite’s Child.

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Ganz ehrlich, Herr Meier, ich hätte wirklich mehr von Ihnen erwartet. Hätten Sie nicht mitmischen können? Dann wäre auch Ihre Geschichte gleich um einiges spannender. Wie wäre es damit, Sie hätten einfach mal die Gegenseite vertreten, die Vorteile des Gen-Food gelobt ("damit kann man auch Afrika ernähren, dann kommen die nicht hierher", etc.) und beiläufig einfach die Rückkehr des Freiherrn in die Diskussion eingebracht. Glauben Sie mir, die hätten Ihnen sicher gesagt, dass wir den jetzt gut gebrauchen könnten.

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Hat keinen Sinn
Molinero,
ich mag hier gerne mitlesen,
aber diese Grabenkämpfe nerven.
Manche werden halt alt,
ohne zu lernen.

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?
?

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@Alle
Die Aussage, „ich würde es gerade wieder tun!“ (Cheney zugeschrieben, zu den Foltervorwürfen) - hat die Putin auch gemacht? 'Sollte er eigentlich. Such, @Thorha! ;-)

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Leider ist da ja nix zu lachen.
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Und es liegt leider auch nicht an Personen wie Cheney oder Trump. Sondern an der US-amerikanischen Zivilisation. Dort zeichnet sich leider Gottes ein breiter gesellschaftlicher Konsens ab, den Werten der Aufklärung den Rücken zu kehren und, sagen wir mal, die Folter in die normale Ermittlungs- und Strafpraxis zu reintegrieren.
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Das ist katastrophal. Auch wegen der immer noch vorhandenen Vorbildwirkung dieses Landes.
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Wenn es dort gemacht wird, werden Potentaten in Lateinamerika oder Asien erst recht keine Hemmungen mehr haben, so was ganz offen zu betreiben.
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DAs ist das Problem, das mich bedrückt. Nicht dass die USA eine bessere Presse haben als sie eigentlich verdient hätten.
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Und es ist alles so unnötig. 150-200 Jahre lang waren die USA
(unter anderem auch) der Motor des globalen Fortschritts, der Aufklärung, der Demokratie. Und das wurde seit etwa 30 Jahren mutwillig kaputtgemacht.
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Kann man den Trend umdrehen?
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Das wird m.E. stark davon abhängen, ob es vielleicht doch zu einem GEsinnungswandel kommt bei der nächsten Generation von Funktionsträgern. Wenn denen all die westlichen WErte (Menschenrechte, Bürgerrechte, Demokratie, etc.) wirklich innerlich etwas bedeuten und nicht nur chauvinistische Kampfvokabeln sind (zum einzigen Zweck, die Bombardierung anderer Länder zu rechtfertigen) -- dann wäre das nicht ausgeschlossen.
.
Eine URsache des Niedergangs lag einfach darin, dass "wir" (höhö) im "Westen" die Geltung dieser Werte für allzu selbstverständlich hielten. Dass wir uns einfach nicht vorstellen konnten, dass da im Ernst jemand daran rütteln könnte, jedenfalls niemand mit Hochschulbildung oder Abgeordnetenmandat. Und dann --
.
Aber man muss es halt von neuem versuchen. Wenn es im 18./19. Jh. geklappt hat, dann kann es im 21. Jh. wieder gelingen.

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Wohl dem, der seine Grenzen kennt!
hansmeier555

Bitte verlassen Sie das Universum der
Alphabeten unmittelbar!
Sie haben Durchfall.
Dieses erfreut nicht.

sunt certi denique fines

DER REICHSKANZLER
(ohne Amt)

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Nam vitiis nemo sine nascitur.

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inter foliatusum et dulcedinem
nascimur

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Natus sum cum ligula plastificata in bucca mea.

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Chèrs Messieurs, veuillez trouver ci-joint l`expression de mes sentiments très distinguées
- für Ihr bewahrtes und hoffentlich korrektes Latein.

Sie wissen, was sonst droht:
DER Lateinunterricht:
https://www.youtube.com/watch?v=DZ47gksnesc

Als exAsterix-Leser suchte ich um Übersetzung:

Wir sind geboren mit einem römischen und überdies plastifizierten Esslöffel oder auch Zünglein im Mund?

Oder gar zwischen Parfum und irgendetwas Süßem?

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was soll der accent auf dem chers?

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@hm555
Lassens doch den molinero a bisserl akzentuieren.

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@hm, das kann ich Ihnen genau erklären:

In jeden französischen Satz gehört mindestens ein Rechtschreibfehler, alles andere sind Strebereien.

Die Akzente werden nach Gutdünken und Belieben locker über den Satz verstreut wie der Pfeffer auf das Essen -
und wenn da der Franzose mault, wird er mit dem Hinweis ausgekontert, er möge doch bitte erstmal seine groteske Zählweise in Ordnung bringen.

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Schon gut, aber wozu das überflüssige e in distängeh?

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Das Wort sah mit Doppel-e optisch einfach noch französischer aus.

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Mir erzählte mal ein Franzose, dass die accents notwendig sind, weil sonst seine doofen Landsleute nicht wissen, an welcher Stelle sie betonen müssen. (er erzählte mir das allerdings in Englisch und es klang auch viel lustiger, als jetzt das von mir hier oben gerade hingeschriebene). Tja....

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Un petit quelque chose :
l‪es Nasales‬.

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Franzosenwitz für Eingeweihte:

Ich habe längere Zeit mit einem älteren, humorvollen und französischen Bauleiter zusammengearbeitet.
Der hatte einen Subunternehmer namens "Niethammer"
- und manchmal echte Probleme, bei der Ansprache dieses Herrn Niethammer angemessen ernst zu bleiben.

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Alexander Kritikos über Krisen:
.
ww.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.520582.de/15-48-3.pdf

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Alexander Kritikos über Krisen:
.
ww.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.520582.de/15-48-3.pdf

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Merci!
Aber das geht auch eleganter:

"Vas faire lècher tes blessures ailleurs
C'est à l'amour comme à la guerre
Tu l'as voulu et tu me perds
Et moi je ne suis ni la Croix rouge
Ni ta mère "
(Stereo Total)

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Franzosenwitze?
Herr Bundespräsident mit seiner, ähmm Begleiterin,
Mademoiselle (oder wie auch immer):
Schadt

Ruft der Palastsprecher das aus?:
"Excellence Gauck Boche et leurs Madamme Chat?"

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2/3 können kaum lesen noch schreiben.
Sagt die Zeit.
.
ww.zeit.de/2015/47/integration-fluechtlinge-schule-bildung-herausforderung#comments
.
Was lernen wir daraus? Dass die Baath-Partei doch nicht so gut war wie ihr Ruf. Künftig bitte was anderes wählen!

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Das große, bekannte Online-„Lexikon“ bringt zur Baaht- Partei eine Perle der Parteienbeschreibung:

„ Die Partei wurde 1940 von dem aus einer griechisch-orthodoxen christlichen Familie stammenden Syrer Michel Aflaq und dem sunnitischen Muslim Salah ad-Din al-Bitar in Damaskus gegründet.
Über das Gründungsdatum gibt es unterschiedliche Auffassungen sowie konkurrierende irakische und syrische Versionen. Offenbar gab es bereits von Anfang an zwei Strömungen.
Im Laufe der Zeit bildeten sich eine syrische und eine irakische Baaht- Partei heraus, die sich untereinander befehdeten.
Bemerkenswert ist die Wandlung der libanesischen Baath-Partei von einer nach 1966 Bagdad orientierten, bzw. pro-Bitar/Aflaq-Partei zu einer Damaskus-orientierten Partei nach dem syrischen Einmarsch im Libanon 1976 (der proirakische Flügel spaltete sich ab und ging 1990 unter.

Beide Regionalparteien bekämpften einander fortan als „Abweichler“ und „Regionalisten“, was die Niederlage der Syrer im Sechstagekrieg trotz irakischer Waffenhilfe wesentlich mitverursachte."

In diesem Zusammenhang wird natürlich nicht besonders verwundern, daß es auch jeweils zwei konkurrierende palästinensische und jemenitische Baath- Parteien gibt, bzw. gab.


Die Baaht- Partei: Legitime, legendäre Nachfolgerin der Judäischen Volksfront.


„Die Ideologie des Baathismus verbindet nationalistischen Panarabismus und revolutionären Säkularismus mit den Elementen eines arabischen Sozialismus.“

- nunja, „revolutionärer Säkularismus“ klingt doch schon mal nicht schlecht als Rezept für die Gegend da unten
und auch den „arabischen Sozialismus“ hätte ich gern mal beispielhaft verwirklicht gesehen.

Soviel schlimmer als manche ihrer Nachbarstaaten (und viele afrikanische Länder) wurden der Irak, Syrien oder auch Libyen nicht regiert, um denen aus reinen Menschenrechtsschutzgründen Bomben auf den Kopf zu werfen.

Ich vermute ja verschwörungstheoretisch weiterhin, daß politische und wirtschaftliche Interessen und sogar finanzielle Vorteile bei solchen Entscheidungen wie: „Kriegführen gegen den Terror™“ eine größere Rolle spielen als die "Verteidigung unserer Werte“.

Mr. Ghandhi, what do you think about western civilization?
I think it would be a good idea.

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i'm not so sure.
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alphabaathisierung, ja -

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und haben sie den gandhi auch gefragt, was er vom arabischen Dezimalzahlensystem hält?
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Null

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"unverbrüchlich"
Ein typisches DDR-Adjektiv, das verdeutschte "neruschimaja druschba".
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Fehlt nur der Mundkuss.
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http://www.zeit.de/politik/2015-12/israel-besuch-joachim-gauck-bundespraesident-sicherheit

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Überhaupt finde ich es seltsam so zu tun, als gäbe es zwischen Russland und den USA heute noch so etwas wie eine ideologische Systemauseinandersetzung.
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Ich sehe da nur noch Großmachtkonkurrenz, ganz klassisch, wie im 19. Jahrhundert. Kampf um Einflußsphären.
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Putin geht inzwischen ebenso eifrig und TV-wirksam in die Kirche wie seine amerikanischen Kollegen. Und hat auch nix mehr gegen das Privateigentum, weder in der Theorie noch in der Praxis. Sein Profil müsste man wohl als als national-imperial-konservativ einordnen, so irgendwo zwischen Bismarck, De Gaulle oder Nixon. Genau so einen würden sich viele hier doch auch wünschen.

Wie es da manchen Leuten noch möglich ist, das alles noch zum Kampf zwischen Gut und Böse hochzustilisieren, ist mir einfach unverständlich. Ich sehe da einfach keine empirische Grundlage und behelfe mir dann mit küchenpsychologischen Deutungen.

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Kampf zwischen Gut und Böse

Für die Menschen scheint es immer noch einen Unterschied zu machen. Ja, für die kleinen, die ganz normalen. Die USA sind noch immer Einwanderungsziel Nummer 1 auf der Welt, nach China oder Russland will AFAIK praktisch niemand.

Und das korrespondiert ziemlich präzise mit der Einschätzung der westlichen Öffentlichkeit, in welchem der beiden Länder man als kleiner Mann sicherer vor privater und staatlicher Willkür ist. Das kann man zum "Kampf zwischen Gut und Böse" hochstilisieren. Oder die Unterschied wegwischen mit "Guckt Euch in den USA den Fall X an. Wenn es einen Fall X gibt, dann gibt es zwischen Russland und den USA keinen Unterschied mehr."

Doch :-). Unterschiede sind, solange Regierungen von Menschen gebildet werden, letztlich immer graduell. Gemessen an einem beliebigen Ideal.

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"hat auch nix mehr gegen das Privateigentum". Das muss die Pointe sein.

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"Unterschiede sind immer nur graduell."
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Aber warum fällt es dann so schwer, diese Erkenntnis zu beherzigen? Und den eigenen Blick auf die Welt danach auszurichten? Woher kommt dann diese, nun ja, Gereiztheit in den Äußerungen, dieses Bedürfnis, immerzu kleine Giftpfeile abschiessen zu müssen?
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Nimmt da der "kleine Mann" veilleicht Rache an denen, die seine emotionalen Bedürfnisse nicht so erfüllen, wie er das erwartet hätte?
.
Attraktivität als Einwanderungsland ist keine absolute moralische Kategorie. Bekanntlich zieht auch der Islamische Staat viele junge Menschen aus Europa an. Aber wollte man daraus wirklich die Schlussfolgerung ziehen, die dortige Scharia-Justiz sei weniger willkürlich ...?
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Differenzierung tut not, und das sollte sich irgendwann auch im Gebaren und im Tonfall widerspiegeln.

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Mein Verdacht -- den niemand hier auf beziehen muss -- ist einfach der, dass man Putin alle Willkür, Korruption, Repression und Auftragsmorde gerne verzeihen würde, wenn er mit dem "Westen" so bereitwillig kooperieren würde wie Gorbatschow und Jelzin zwischen 1988 und 1994.
.
Wenn er einfach darauf verzichten würde, sich als Gegen-Macht, als Gegen-Pol, als Widerlager zu positionieren, sondern träge im Fahrwasser mitschwimmen würde, ggf. sich sogar andienen würde, sein militär Potential zur Eindämmung China und vom Iran einzusetzen, und so fort.
.
Würde man ihn dann immer noch als finsteren Diktator ansehen oder nicht eher als aufgeklärten Wunschdemokraten, der halt, weil er halt in seinem rückständig-barbarischen Riesenreich so wein schwiere Zivilisierungsmission zu erfüllen hat, hin und wieder leider auch mal die notwendige HÄrte zeigen muss? (So wie US-hörige Regierungen in Lateinamerika)?
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Würde man dann nicht immer alles so hinstellen dass es-noch-schlecht-ist-aber-doch-schon-auf-dem-Weg-der-Besserung...?

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Gereiztheit in den Äußerungen, dieses Bedürfnis,

Oh Gott, Küchenpsychologie. Studentenparlamentsniveau, hintere Ränge.

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Ganz genau.

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Ernstgemeinte Frage an die Gesprächspartner:
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Wie beurteilen Sie Ihr eigenes Gesprächsniveau?

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Was für Gespräche?

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Sie waren natürlich auch gefragt.
Nicht nur die, die jetzt so still sind.
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Meinetwegen "Äußerungsniveau".

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Argumentationsniveau!

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Naja - ich sachma: "Ümma flexibel bleim, wa?"

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Globales Migrationsverhalten kann sicherlich als valide Quelle für den Grad an Rechtstaatlichkeit in den bevorzugten Einwanderungsländern betrachtet werden.
.
Aber könnte es nicht vielleicht noch bessere Quellen geben, die womöglich im engeren Bezug zum Gegenstand stehen?
.
Sollte man dann nicht eher zuerst die benutzen?
.
Was meinen die anderen Seminarteilnehmer...?

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(trotzdem noch mal vielen Dank für die wertvolle Wortmeldung, die unsere Diskussion um einen unerwarteten Aspekt bereichert hat ...)

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Und auch im Voraus Dank an alle, die sich bemühen werden, über das hier zu unser allem Missfallen leider immer noch mitunter vorherrschende Studentenparlaments-Niveau hinauszugelangen.

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Ich hab ja die Theorie, dass sich schlechte Laune und alles Übel in der Welt auf zu enge Schuhe zurückführen lässt.

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Vielleicht durch ein gutes eigenes Beispiel?

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Zu enge Schuhe?
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Vielen Dank für die Wortmeldung.
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Origineller Aspekt, sicherlich wert, auf gesunden Barfüssen weiter verfolgt zu werden.
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Aber womöglich gar zu monokausal. Und böte den Kritikern der Kü-psy (Küchenpsüchologie) einige Angriffsfläche.

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Für zu enge Schuhe?

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Wer weiß, ob wir nicht einer gut gekochten Suppe die Luftpumpe und einer schlechten den Krieg oft zu verdanken haben?

(Lichtenberg)

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Migrationsverhalten unter Berücksichtigung der politischen Pull-Faktoren:
Heute: Rechtsstaatlichkeit.

Als Dessert:
Normative Kraft des Faktischen an Sophistensauce mit grünem Pfeffer

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Das macht Appetit! Ihr eigenes Rezept?

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Selbstredend.
Alternativ bieten wir "Kalbshaxe Florida"

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Das liegt in Kalifornien!

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Hier liegt wohl eine geographische Irritation vor.

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Hier?

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Als die Appalachen noch mit den Grampians zusammenhingen, da mag Florida ein Teil von Kalifornien gewesen sein.

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Der Sunshine State

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Ich denke schon, dass die beiden Staaten immer noch sehr konträr ausgerichtet sind (zumindest in der Theorie).

Während in den USA das Individuum alles und der Staat nichts ist (Der Staat - nicht die Nation, die ist wichtig), ist´s in Russland genau andersrum. Aber wie gesagt - das ist stark vereinfacht und nur theoretisch so. Tatsächlich rutschen die USA in Teilen seit etwa 20 Jahren hin zu einer Staatsauffassung die Ihren Traditionen massiv widerspricht. Und Russland hat immer wieder Schübe von Verwestlichung.

Warum die USA attraktiver erscheinen hat 100 Gründe. Sehr real und sehr fassbar ist zb. der Human Development Index der UN. Da liegen die USA weit vor Russland.
Hollywood und die Auststrahlung des American Way of Live darf man auch nicht unterschätzen.

Und vor die Wahl gestellt ob ich unter Bikiieschönheiten in Venice Beach oder Taigabäuerinnen in Akademigorsk meinen L(i)ebensabend verbringen wollte...

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Mir scheint, dass in den USA vor allem das Kollektiv (konkret: die Bauerngemeinde) die entscheidende Größe ist, die alles bestimmt.

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Mir scheint, dass in den USA vor allem das Kollektiv (konkret: die Bauerngemeinde) die entscheidende Größe ist, die alles bestimmt.

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zB so Fragen, die dem FBI egal wären wie etwa wie hart Analsex bestraft werden muss oder wer alles mitwählen darf und von wem der Affe Präsident abstammt.

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Ich denke nicht, dass die Bevölkerung von NY oder LA über Strafen für harten Analsex nachdenkt. (Über medizinische Folgen, wenns all zu hart war, aber vermutlich schon).

Man sollte nicht die Tea Party für ganz Amerika halten. Das Land ist so unendlich hetereogen.

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Heterogen ist ein Konzept, dass die deutschen Grosstädter nicht kennen. Heteronormativ schon, aber das ist irgendwie das Gegenteil :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Verdammt, ein "E" zuviel.
Schlagt mich nicht.

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Die USA sind heterogen?
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Nö: die sind eine monotone Ödnis, die bestenfalls als Bisonbiotop taugen könnte.

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Obwohl: Um den USA ihre Heterogenität absprechen zu können müsst ich erstmal dieses Konzept kennen.

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Tu ich abba nicht, obwohl ich nicht in der Großstadt, sondern aufm Kuhkaff lebe.
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Bitte muten Sie mir nicht immer so komplizierte Differenzierungen zu. Letzten Endes wollen Sie sich doch nur um eine klare moralische Bewertung herumdrücken.

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Was möchten Sie denn gerne moralisch gewertet haben?

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Ja Amerika als GANZES. Ohne alles Differenzierungsblabla von wegen Njuh Jork ist nicht Texas oder Benjamin Franklin war nicht der Autor des Buch Mormon.
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Was interessiert mich der Quatsch!
Das ist alles eine einzige kapitalistische Sklavenhalterscheisse und gehört auf den Müllhaufen der Weltgeschichte.
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So denke ich nämlich in Wirklichkeit und verstecke das nur hinter intellektuellen Frasen.
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Und jetzt signalisieren Sie mir bitte schleunigst moralisch-emotionale Unterstützung oder ich senke mein Niveau auf "Studentenparlament".

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Ommmmm.

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Nachtrag
So, nach einigen Wochen der Ermittlungen kann ein Fazit gezogen werden, jedenfalls in Hinblick auf Dons Vermutungen:
Der IS wäre dumm, wenn er seine französischen Anhänger und Netzwerke für so einen Anschlag opfern würde. (...) Das einzige Problem, das bei so einem Vorgehen bleibt, ist der Transport ins Zielland, wo dann eine kleine Zelle ausreicht, um solche Leute zu führen. Statt mehreren Dutzend Tatbeteiligten sitzen im Zielland nur ganz wenige, die auch bis zum Schluss nichts mit Waffen oder Indoktrination zu tun haben, und unbemerkt bleiben können. (...) Und der IS - wenn meine Vermutung und seine eigenaussage zutreffen - [nutzt] die Politik der unkontrollierten Grenzen von Angela Merkel. Sie hat es dem IS ja selbst gesagt: Wir können die Grenze nicht schützen.
Das war einfach nix. Ganz und gar nix. Genau so etwas kommt heraus, wenn sich jemand in eine Thematik verrannt hat - so wie Don zu diesem Zeitpunkt eben in die Flüchtlingsthematik.

(und ich kann nicht gerade behaupten, dass ich in meinem Leben selber frei von vergleichbaren Irrtümern sein würde - auch wenn ich hier im konkreten Fall deutlich näher das spätere Ermittlungsergebnis voraus gesagt habe)

Es gab nur einen einzigen "Flüchtling" bei diesen Attentaten, ein Fall aber, der nach wie vor umstritten ist wg. der Annahme eines falschen Passes, den in sehr ähnlicher Gestalt eine Vielzahl von Identitäten nutzen. Es handelt es sich bei den Attentätern von dieser Ausnahme (bzw. Nichtausnahme) abgesehen allesamt um französische und belgische Staatsbürger.

Was dürfen wir daraus ableiten?

Erstens.

Schon die erste Annahme von Don war falsch, nämlich, dass der IS seine eigenen - vermeintlich wertvollen - europäischen Anhänger schützen wolle.

Warum sollte er das tun? Es gibt beim IS sogar Merchandiszing-Artikel und T-Shirts mit dem Slogan, dass man den Tod liebe und nicht das Leben. Diese durchgedrehte Mörder- und Selbstmörder-Bewegung kennt tatsächlich nichts Wertvolleres und Heiligeres als den Tod. In den Augen seiner Anhänger und Anhängerinnen gibt es nichts (!) erstrebenswerteres, als zu sterben.

Das gilt selbstverständlich gerade auch für den Teil der europäischen radikalsalafistischen Anhängerschaft, die nach dem "kleinen" Dschihad auf Geheiß des "Kalifen" El Bagdhadi streben, dem sie die Treue geschworen haben. Unter gar keinen Umständen würde sie sich diese Aufgabe nehmen lassen, und dann auch noch von dahergelaufenen (und aus ihrer Sicht ohnehin schäbigen) Syrienflüchtlingen.

Zweitens.

Ob die europäische und deutsche Flüchtlingspolitik gut und angemessen ist (und auch für die Flüchtlinge die richtigen Antworten liefert) ist damit selbstverständlich nicht beantwortet.

Ich für meinen Teil wäre froh gewesen, wenn wir für dieses Jahr die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge unterhalb von 700.000 gehalten hätten und für das kommende Jahr für unter 1 Mio. Vermutlich werden wir im kommenden Jahr sogar über 2 Mio Flüchtlinge bei uns eintreffen sehen, halb Afghanistan sitzt auf gepackten Koffern.

Mit anderen Worten: Das Thema wird noch reichlich für uns zu verhandeln sein - und die radikalsalafistischen Spinner, die sich auf El Baghdadi eingeschworen haben, die haben mit diesem Thema bislang nur am Rande zu tun. Wohlgemerkt: Bislang. Wenn nämlich die zu uns Geflüchteten nach einigen Jahren feststellen, dass sie ihre Perspektivlosigkeit bei uns gegen neue Perspektivlosigkeit getauscht haben, dann sind einige von ihnen für die sehr oberflächliche und aggressive Form von "Islam" ansprechbar.

Nur, damit wir uns nicht falsch verstehen an dieser Stelle: Die Zahl der von diesen von Radikalsalafisten verführbaren Dummköpfe (inkl. der Konvertiten) ist bei uns schon so groß genug - und eine Prägung im Islam (so verblüffend das für uns Atheisten, Christen- und Judenmenschen etc . klingen mag) aus der Herkunft aus einem islamischen Land heraus scheint eher eine Art Immunkur gegen ein radikalsalafistisches Verständnis des Islam zu sein.

Mit dem Zustrom der Geflüchteten wird allerdings wohl, jedenfalls auf lange Sicht hin, die Rekrutierungsbasis für den IS sich verbessern, grob prozentual geschätzt um vielleicht 15 Prozent (gegenüber dem Istzustand) im Laufe der nächsten drei Jahre.

Für mich wäre das jetzt kein neues und sehr stark wiegendes Argument, um die Grenzen ggüber Geflüchteten dicht zu machen. Allerdings, wie oben schon angedeutete, glaube ich nur sehr eingeschränkt (und hier fast nur für Geflüchtete aus Syrien und Eritrea), dass wir den Geflüchteten wirklich einen Gefallen tun, indem wir sie bei uns aufnehmen.

Warum? Unsere Gesellschaft hat ihre Stärken und Glanzlichter, und das gilt besonders für diejenigen, die hier bereits bestens integriert sind. Wir sind als Gesellschaft allerdings - man verzeihe mir die groben Worte - ausgeprochen beschissen in unseren Leistungen, wenn es darum geht, Nichtintegrierte zu integrieren.

Wir können das einfach nicht. Da sind wir so dumm, wie eine Gesellschaft nur dumm sein kann. Doch, tatsächlich. Das glaube ich. Ich weiß das aus eigener Anschauung sogar.

Es mag schwer fallen, dies zu glauben (bzw. die Schuld in der eigenen Gesellschaft zu suchen), wenn man selbst auf Rosen gebettet ist bzw. in doch leidlich guter Verfassung.

Wie auch immer: Flucht ist kein Spaß. Weder für die Gesellschaft, welche die Geflüchteten aufnimmt, noch für die Geflüchteten selber.

Drittens.

Die Rekrutierer des IS sind mitten in Europa tätig. Die brauchen keine Geflüchteten, sondern wütende junge Männer (idealer Weise mit einem kleinkriminellen Vorleben und Gewaltbereitschaft), welche jeglichen Halt verloren haben.

Dort können dann Rekrutierer wie Mourad Fares dann in die Vaterrolle schlüpfen, bieten dann wie in einer Sekte Love bombing durch die Radikalengruppe und locken auf diese Weise diese von ihrem eigenen Leben enttäuschten radikalisierten jungen Männer nach Syrien.

Es wäre imho sehr lohnenswert, wenn wir uns stärker darüber unterhalten würden, erstens, wie wir das Treiben der IS-Rekrutierer stören und unterbrechen können und zweitens, wie wir die Anfälligkeit von Problemkietz-Jugendlichen für so etwas verringern könnten.

Viertens.

Spätestens im Sommer 2016 werden die europäischen Grenzen vollständig dicht gemacht werden. Einfach, weil es anders nicht geht. Außerdem, dieses "Europa" war sowieso nur in erster Linie zum Organisieren von Geschäftstätigkeit und Handel gedacht.

Wer braucht denn da noch Reisefreiheit? Das war einmal. Bürgerrechte in Europa? Das wird auch zunehmend zu einem Vergangenheitsthema.

Bitter, das alles.

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Spätestens im Sommer 2016 werden die europäischen Grenzen vollständig dicht gemacht werden.

Vielleicht a weng früher. Wie ich seit September prognostiziere.

Noch bitterer: Weil wir ja unbedingt Zuwanderer (und nicht Flüchtlinge) wollten, werden die Grenzen auf einige Zeit dicht bleiben, ganz egal, welche Katastrophen sich in der Nachbarschaft der EU ereignen sollten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Lieber HansMeier, ich teile Ihre Einschätzungen bezüglich der USA und ich schätze Ihre Einlassungen generell immer sehr, glaube aber, dass Sie hier nicht weiterkommen werden. Arrivierte Wohlstandsbürger haben letztlich immer das gleiche Interesse, die ideologische Verklärung des status quo, damit sie sich darin einrichten, es sich gemütlich machen können. 80% der Kommentare, ich nenne ganz gezielt keine Namen, gehen hier genau in diese Richtung und auch beim verehrten Don lässt die Kraft nach und was noch vor ein paar Jahren charmant, leicht und leserbezogen wirkte und mich vollkommen zu recht in seinen Bann zog, wirkt jetzt sehr verbissen, sehr unlocker und, nehmen Sie's mir nicht übel Don, einfach auch frustriert.
Alles soll bleiben wie es ist, die Mieter sind doof, Flüchtlinge sind doof und Berlin ist natürlich auch doof, jaja, ich habe es verstanden, erzählen Sie doch mal was neues, der Diskurs leidet unter dieser traurigen Routine.

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Seit Jahren flehe ich nach was Belletristischem (Print), aber immer vergebens.

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OT und doch aktuell
in diesem Beitrag schrieb der Don daß Merkel, Maizere und
Gabriel in der Politik nichts mehr verloren haben.

Dabei auch super Kommentare von TGA und elbaeer.
Ich hoffe, den beiden geht es gut

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