Wider die Abschreiberitis

Die meisten deutschen Beiträge über Milo Yiannopoulos werden von faulen Leuten verfasst, die lange Zeit überhaupt nicht wussten, wer der Mann ist und was er so treibt - seinen Twitteraccount haben die wenigsten noch erlebt, und es ist kein Zufall, dass sie mit keinem Wort auf die echten journalistischen Leistungen von Milo eingehen. Natürlich war Milo gefürchtet - aber nicht, weil er Kampagnen anführte, sondern weil er zuerst die Gründe dafür lieferte und sehr genau zeigte, wie es die Frontfrauen des Genderismus und ein Frontmann des Schwarzen Rassismus mit Wahrheit und Anstand hielten.

Aber wie es nun mal so ist, Bombendrohungen werden nur erwähnt, wenn es die richtige Seite trifft, Fake News wie die angebliche Rape Culture werden um die deutsche Oktoberfestlüge ergänzt, und meine doitschen Kolleg_Innen wissen, wie man googelt und mit dem richtigen Drall zusammenfasst, was die New York Times geschrieben hat. Wenn man zugeschaut hat, wie die Zeit und Spiegel Online amerikanische Rape Hoaxes a la Matress Girl 1 zu 1 übernommen haben und an die Sache ausgerechnet die hauseigenen Gendertröten heran gelassen haben, braucht man sich über nichts wundern. Journalismus ist gerade politisches Offroadfahren: Wenn man sich von Breitbart imd den gegebnüberliegenden Dreckbädern gleich weit entfernt hält, ist man eigentlich gut unterwegs. Und am besten biegt man ab und sucht sich seinen eigenen Weg.

Etwa den britischen Weg, unter dem man Milo meines Erachtens bevorzugt betrachten sollte. Um Milo zu verstehen, muss man die britische Exzentrik verstehen, die geistige Wendigkeit, den bösen Witz und den ambivalenten Charme. Totalitäre haben das nicht, Milo musste das Breitbart auch erst mal beibringen. Deutsche konnten schon 1933 nicht mit zersetzendem Humor umgehen, warum sollten die Enkelinnen der Nazis es mit ihrer männer- und weissenfeindlichen Rassenkunde es 21. Jahrhunderts heute können?

Damit der deutsche Journalismus also nicht ganz so rosabraun und bildungsfern daher kommt, habe ich Milo einmal unter dem Blickwinkel des Schaffens eines anderen katholischen, konservativen Freidenkers betrachtet: Evelyn Waugh.

Freitag, 3. März 2017, 19:45, von donalphons | |comment

 
"Aber wie es nun mal so ist, ..."
Nämlich leider so:

Caren Miosga (“Tagesthemen”), Marietta Slomka (“heute-journal”) und Peter Kloeppel (“RTL Aktuell”) erhalten stellvertretend für ihre Redaktionen die Goldene Kamera 2017 in der Kategorie “Beste Information”. Die Auszeichnungen wurden am Sonnabend, 4. März, in Hamburg übergeben.

NDR Intendant Lutz Marmor: “Die Goldene Kamera setzt in diesem Jahr ein Zeichen und würdigt über Sendergrenzen hinweg das Engagement für glaubwürdigen Journalismus. Ich danke der Jury. Gratulation an Caren Miosga und das gesamte ‘Tagesthemen‘-Team ebenso wie an Marietta Slomka und Peter Kloeppel mit ihren Redaktionen.”
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Die Preisverleiher haben's ja auch schwer...
...wem sollen sie in der Kategorie "Beste Information" denn auch den Preis verleihen? "xyeinzelfall" etwa? Oder vielleicht dem Bonke?

Die Begründung der Jury geht so:
"Wohl noch nie stand der Journalismus so unter Beschuss wie 2016. In Zeiten, in denen 'Fake News', 'alternative Fakten' und 'postfaktisch' zunehmend Analyse, Aufklärung und Suche nach Wahrheit zu überschatten drohen, wollen wir die Redaktionen der drei meistgesehenen Nachrichtenformate und ihre Präsentatoren auszeichnen, die deutlich machen: Journalismus ist nicht Teil des Problems, guter Journalismus ist Teil der Lösung. Ausgezeichnet werden Redaktionen und ihre Gesichter, die uns seit langer Zeit auch in stürmischen Zeiten mit großer Gelassenheit, hoher analytischer Kraft und nie nachlassender Verlässlichkeit informieren", so die GOLDENE KAMERA. "Die immer daran arbeiten, auch die kompliziertesten Sachverhalte in verständliche Sprache und Bilder zu 'übersetzen'."

Nach meinem Beifall (langanhaltend bis stürmisch) darf ich hinzufügen, dass dies die Wahrheit ist.

"Mit großer Gelassenheit, hoher analytischer Kraft und nie nachlassender Verlässlichkeit informieren" - und dies von der ersten Minute des Jahres an:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/fuer-ard-und-zdf-ist-silvester-in-koeln-weit-weg-14000633.html

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Goldene?
Wieso nicht die "Aktuelle Kamera" ?
DER Titel würde (wieder) passen.

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Sie machen mir in letzter Zeit den Mund wässrig mit Evelyn Waugh. "Wiedersehen mit Brideshead" habe ich angefangen und nicht zu Ende gelesen, aber da war ich auch erst dreizehn. Vielleicht sollte ich es tatsächlich mit "Tod in Hollywood" versuchen.

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Lesen Sie es
ich kannte Evelyn Waugh auch nicht, habe mir den Tod in Hollywood und Brideshead erst jetzt aufgrund der Erwähnung gekauft.

Der Tod in Hollywood zeigt m.E. unter anderem die Dekadenz sehr schön, ich amüsiere mich jedenfalls heftig, anschließend werde ich mir Brideshead vornehmen, dem Don nach gänzlich anders gelagert.

Bringt meinen Lesestapel ganz schön in Unordnung, angefangene Bücher habe ich nun bald ein Dutzend beisammen, fast jedes werde ich demnächst auch zu Ende lesen. Die Sachbücher zur Lage der Nation stimmen einen mehr als betrüblich, ob ich die komplett durchlese, überlege ich noch.

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Wenn Sie die Sachbücher in der
Bahnhofsbuchhandlung gekauft haben und diese so illustre Namen wie z.B. Wischiwaschnewski zieren - lesen Sie sie gar nicht erst :-). Nach meiner Lebenserfahrung - und ich lese so rund hundert Bücher im Jahr - sind wir nach Titeln wie "Deutschland schafft sich ab", "Manager - gierig und unfähig", "Die verkaufte Republik" usw. etc. mindestens seit 1975 ausgestorben und haben es nur noch nicht gemerkt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ne, nicht Bahnhof, ebay ;-) Ulfkottes Nicht schwarz usw. habe ich zur Hälfte durch, DdH empfahl mir das ja. Das Buch macht mich zum einen immer mal hysterisch lachen, zum anderen tierisch wütend, hat sich doch nichts geändert bzw. es ist noch viel schlimmer geworden.
Sieferles Migrationsproblem ebenfalls halb geschafft, den armen Kerl hat's in den Suizid getrieben.
Merkels Maske, interessante Ergänzung zu Lachmann und Höhler.

Tja und so einige mehr, da kommt dann so etwas wie Tod in Hollywood zwischendrin genau richtig zur Entspannung.

Die Getriebenen sind unterwegs, vieles weiß man ja längst, ich erinnere mich noch sehr gut an die Pressekonferenz, in der Merkel mal wieder dermaßen log und ich sehe es, wenn sie das Blaue vom Himmel holt, sie schürzt dann die Unterlippe so vor,
https://s6.postimg.org/piy9pye29/2_w_1489_q_low_c_0_bild.jpg
ich lasse mich jedenfalls überraschen, ob was wirklich Neues drinsteht.

100 Bücher schaffe ich nicht mehr pro Jahr, früher waren es wesentlich mehr, aber da gab es auch kein Internet und Blogs, die einen aufhielten ;-) Und es ist auch ein bisschen eine Geldfrage, da ich mich noch immer nicht mit der Stadtbücherei anfreunden kann.

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Indian Love Call ?
Viele Bücher, gerade die guten, also nicht allerneuesten & modischsten gibt's gebraucht meist für'n Appel und 'n Ei. Das teuerste ist meist das Porto.

Gerade hab ich ein guterhaltenes gebrauchtes "Tod in Hollywood" in zwei Nächten ausgelesen, hat nur 88 Cent gekostet und es war ganz anders (besser!) als die beiden anderen Waugh die ich kenne und wg. (sorry:) Langeweile und zu vielen verwirrenden Namen meist nicht bis zum Ende durchhielt. Ich bevorzuge (in dieser Richtung) doch lieber meinen Wodehouse.
.
Übrigens ist mir eine seltsame Übersetzung in "Tod in Hollywood" aufgefallen. Da spielt (Kapitel 3) im Hintergrund eine Musik, die der deutsche Übersetzer zweimal "Indisches Liebeslied" nennt. Ich vermute, er hatte 1950 wenig Ahnung von amerikanischer Popmusik. "Indian Love Call" ist seit den Twenties ein US-Evergreen und ist natürlich auch nicht "indisch", eher "indianisch".
Kennt jemand die original story "The Loved One" und ist es dort der "Indian Love Call"?

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oh, ich habe 12 Cent mehr für den Tod ausgegeben. Das Original kenne ich nicht, könnte es mangels Sprachkenntnissen auch nicht lesen und so dudelt auch bei mir das indische Liebeslied.

Neu herauskommende Bücher verkneife ich mir schon geraume Zeit, fast 30 Euro oder teils auch ne Ecke mehr für ein Buch, das ich dann binnen zwei Tagen gelesen habe, ist zu teuer oder aber es müsste mich so reizen, dass ich doch zuschlage. Ansonsten schaue ich bei ebay, was im Angebot ist, wäre früher undenkbar gewesen, ein schon gelesenes Buch zu nehmen. Das Auspacken und der Geruch eines neuen Buches, das erste Durchblättern... das hat schon was.

Ich warte auf den letzten Band der Chromwell-Trilogie von Hilary Mantel, The Mirror and the Light, in dt. Übersetzung.

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@kdm
Suche:
"LIFE Death in Hollywood, by Evelyn Waugh"

... und man findet einen Artikel im LIFE magazine vom 29. September 1947.
Da taucht auf Seite 74 auch der Indian Love Call auf.

Bitte. Gern geschehen.

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Danke !
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man freut sich ja immer, wenn eine Ahnung bestätigt wird.
.

Schön war auch mal der "Freudenspender" für Hemingways "joystick" (steht immer noch so in der Übersetzung!)

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Faul? Noch sehr viel einfacher - Milo ist ja bekanntlich transphob, homophob, antifeministisch und auch sonst ein Arsch. Beweisvortrag abgeschlossen, alles andere ergibt sich daraus.

Und er war (und bleibt?) eine "Gefahr" für den Freundes- und Bekanntenkreis vieler jüngerer Journalisten. Jemand, der es - erfolgreich! - WAGTE, intersektionalen, antirassistischen Feministinnen zu widersprechen, diesen Heiligen der letzten 3 Tage unserer Zeit. Wofür er sogar mehrhunderttausendfachen Beifall bekam und jungen MÄNNERN zeigte, dass man auch Feministinnen nicht die Füsse küssen muss.

Auf der soliden Basis des obigen Verdammungsurteils der twitter Inquisition ergibt sich sonnenklar, dass man sich mit Recherchen oder Denken nicht mehr aufhalten musste.

Wenn man mal davon absieht, dass mit britisch inspirierter Exzentrik und deutscher Moral ohnehin zwei unvereinbare Welten aufeinanderprallen.

Guss,
Thorsten Haupts

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Moral und Exzentrik
"... dass mit britisch inspirierter Exzentrik und deutscher Moral ohnehin zwei unvereinbare Welten aufeinanderprallen."

Da haben Sie völlig recht! Und wie man sehen kann verstehen eben auch die Amerikaner keinen Spaß. Schaut man sich andererseits an, was gerade an englischen Universitäten los ist, muss man feststellen, dass es mit der vielbeschworenen englischen Toleranz und Gelassenheit auch nicht mehr weit her ist - leider!

Bleibt die Frage, warum?

Sicherlich hilft ein gefestigtes Klassenbewusstsein, andere Meinungen zu ertragen, solange die eigenen Position so gefestigt ist, dass der Andere nicht als Bedrohung wahrgenommen wird. Und England war (und ist noch immer) eine Gesellschaft mit extremen Klassengegensätzen - verglichemnmit Deutschland oder der USA.

Aber reicht das als Erklärung schon aus?

Gruß
Stephan Eckner

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Ich glaube sogar, das

Sicherlich hilft ein gefestigtes Klassenbewusstsein, andere Meinungen zu ertragen,

lässt sich breiter verallgemeinern: Immer, wenn Gesellschaften einen Set von allgemeingültigen, ungeschriebenen, Normen haben, hilft das, Abweichungen davon nicht als Bedrohung zu empfinden.

Diesen Set haben inzwischen alle westlichen Gesellschaften kaum noch und das erklärt zumindest einen Teil der sich ausbreitenden Hysterie.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Als Nichtnutzer von Facebook und Twitter mal 'ne einfache Überlegung:
Gäbe es diesen Hickhack auch, wenn diese beiden Datensammelstellen und Müllabladeplätze verschwänden?
.
Oder anders: Werden auch Leute angegriffen, die sich auf diesen beiden Foren überhaupt nicht äußern, die da gar nicht mitmachen?
Wurde der Don auch schon im gleichen Maße verteufelt, als er noch nicht bei Twitter mitzwitscherte?

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Ziemlich müssige Überlegung? twitter und Facebook werden als DIE Plattformen für mediale und politische Inhalte nicht morgen verschwinden. Heisst, nur noch Privatpersonen können es sich leisten, darauf zu verzichten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Was schert es eine Eiche, wenn sich die Wildschweine an ihr reiben. Der Don ist eine stattliche Quercus lodensis 'Jankerii', da hat der Captain nicht unrecht; doch die stokwskis und so weiter sind keine harmlosen Wildsäu. Ihre Sägen, Scheren, Messer und Brandsätze sind Aufregen, Beklagen, Verleumden Anschwärzen, koordiniert mit Radfems in den Institutionen und in ARD, ZDF, Zeit, Spiegel, Süddeutsche.
Wäre der Don nicht selbst feinfühlerig in social media unterwegs, würde er manche Angriffsvorbereitung später bemerken, manchen Angriff schmerzhafter spüren.

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Gab's nicht vor Facebook schon sowas ähnliches (sogar zwei Mal und auch sehr beliebt und gaaanz wichtig) ...und wo sind die heute?

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Ist eigentlich Cassie Jaye's documentary 'the red pill' bekannt? Vermutlich garantiert neu und original.

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O.T. Die ZEIT validiert den Don:
Fahrradfahren in Berlin.

http://ze.tt/so-hart-ist-fahrradfahren-in-berlin/?utm_campaign=zonteaser&utm_medium=teaser&utm_source=zon

ROFL :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Tja, in der Stadt ist das nicht so die reine Freude, weil da wenig separate Fahrradwege sind, sondern diese meist neben Parkstreifen und Gehwegen verlaufen - und neben Bäumen.
Und alle 500m spätestens eine Ampel, an der man warten muß. Und ständig Straßenkreuzungen.
Nix mit gemütlichen Waldwegen.

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Als täglicher Teilnehmer im Straßenverkehr des Reichshauptstadtslums bin ich insgesamt überrascht,
wie wenige Tote und Verletzte jeden Tag auf den Wegen liegen.


Als Radfahrer böte sich mir ca.zweimal pro Woche Gelegenheit,
vor Gericht Schadensersatz für Schürfwunden oder Knochenbrüche zu erstreiten gegenüber unzurechnungsfähigen Autofahrern- und besonders: Innen;
bisher jedoch funktionierten meine Matrix-artigen Ausweichbewegungen noch gut.

Als Autofahrer hätte ich locker einmal pro Woche einen dieser träumenden Fußgänger (Gendarmenmarkt..) oder durchgeknallten Radfahrer (Skalitzer/Wahrschauer Str..) auf der Motorhaube, würde ich nicht einen bewundernswert defensiven, vorausschauenden und souveränen Fahrstil pflegen.

Als Fußgänger ist es noch am ungefährlichsten;
aber ich verstehe auch alte Menschen, die sich einen Spazierstock anschaffen nicht wegen ihrer Gebrechen, sondern als Waffe gegen Fahrradspeichen.

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man kommt ja kaum iwo so schnell mit dem rad voran wie in berlin. keine radinfrastruktur ist leider immer noch die beste infrastruktur.

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Wenn man gute Reflexe hat und auf Zack ist (halt so, wie molinero es beschreibt), dann geht das schon. Vor allem in Gegenden, wo die U-Bhf-Dichte etwas geringer ist und man "schräg" einen viel kürzeren Weg hat, und dieser insgesamt nicht zu lange ist, ist Fahrrad schon eine Option.
Im Vergleich zu Peking in den1990ern ist Berlin ohne Zweifel harmlos.
Aber ich bleibe bei zu Fuß gehen und U/S-Bahn fahren.
Und zumindest in meiner Umgebung sind mir Autofahrer lieber als Radfahrer, denn erstere sind "berechenbarer und aufgeräumter" auf ihrer Spur und behelligen mich nicht auf dem Gehweg.
Ich mein, ich würde meine Kinder ja auch nicht auf der Autospur Fahrradfahren lernen lassen, insofern hab ich da schon ein gewisses Verständnis. Aber es ist halt nunmal so, nur wenn der Gehweg menschenleer ist, stört ein einzelner Fahrradfahrer nicht. Weil sie immer die falsche Geschwindigkeit haben und vor allem immer zu groß sind, letzteres ein Problem, das sie mit Kinderwagen und Rollatoren gemein haben. Sie nehmen auf einem Gehweg einfach zuviel Fläche ein.

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Das Fahrrad steht in der Rangliste der größten Erfindungen der Menschheit trotzdem locker unter den ersten Zehn..

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In Berlin sind die Gehwege in einem etwas besseren baulichen Zustand wie die Fahrbahn. Vom Verkehr her ist jede Großstadt doof.

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bissl übertrieben?
Größte Erfindungen der Menschheit... da fallen mir aber reichlich (vielleicht für Sie nicht schönere oder angenehmere, aber:) wichtigere Erfindungen ein als ausgerechnet das Radl, das nur bei bestimmtem Wetter, bestimmten Jahreszeiten und andere Bedingungen zum Einsatz kommen kann. Das Gr0s der Menschheit kam und kommt ganz gut ohne Fahrrad aus.

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Also, in Berlin sind letztes Jahr an jedem Tag und unter allen Bedingungen Leute mit dem Fahrrad gefahren.
Ich weiß das, ich hatte ja viele von denen fast auf der Motorhaube.

(Gaanz locker unter den ersten zehn, und kommense mir nicht mit dem Plattenspieler, der kommt frühestens auf Platz achtunddreißig)

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Falls es übersehen wurde vor lauter Fahrrad ...
Filou hat sich gemeldet.
http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/03/06/das-grosse-stimmenfasten-bei-den-gruenen-7505/#comment-154472
.
Morgen ist das Wetter schön,
Fahrrad ist gecheckt,
fahre morgen mitten durch die grüne Stadt
von West nach Ost auf Schleichwegen zur Arbeit.
14,2 km hin
und 13,8 km zurück.
Da gibt es eine Treppe als Abkürzung.
Ist dann auch noch Hanteltraining.
;-)

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Das freut mich

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Danke mediensegler, habe das ebenso erfreut zur Kentnnis genommen. Mochte Filou immer (trotz unserer Verschiedenheit) - aber er hat sich selbst zu Recht Abstinenz verordnet. Mögen ihm weiterhin seine Opern und deren Frauen gefallen :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ja - schön, dass er noch unter uns weilt, der alte Hallodri.

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nein

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Ah ... @donna laura: hatte ich verpasst.

@consorzio: wie kann man das so bestimmt beantworten? (... Da gäbe es eigentlich nur eine Möglichkeit.)

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lieber diktionaftis, skurril ist das umfeld der äusserung von filou.

einerlei: die hauptsache ist doch, dass es ihm mehr oder weniger gutgeht.

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Tout à fait !

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o.t.:

der hausherr zwitschert: "Erst Semmeln recyclen und dann mit dem Cycle semmeln."

nicht, dass es ihn noch derbröselt...

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Gemäß obigem Link von @donna laura ließ sich olle @filou
ja durch schlechtes Französisch hinter dem Ofen hervorholen, bzw. auf die Barrikaden treiben, bzw. ins Kommentariat locken.

Ich stelle mich deshalb jederzeit zur Verfügung -
schlechtes Französisch kann ich ziemlich gut.

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Schönes Oxymoron ...

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....während Ihres sehr unoriginell ist.

(Wer den Scherz versteht, ist Altphilologe)

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@molinero:

Mach hinne :-). Ich kann leider nicht mal schlechtes französisch.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Schlechte Scherze soll man nicht auch noch erklären.

(Um himmels Willen, wie sind Sie denn bloß bisher durchs Leben gekommen, so ganz ohne Französisch und Griechisch?)

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Orr, molinero, das ist ein anständiger Salon hier!

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Keine Ahnung, welche Bumerangs Sie da werfen :)

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...wollte mich nur in die Schlechte-Scherze-Phalanx einreihen ...

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Heut jodelt ja wieder mal Lederhose.

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Zuweilen muss sich auch das anthropomorphe Beinkleid mal mitteilen dürfen - naturgemäß unterhalb der Gürtellinie.

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der Don spricht vom Aufhören
von möglicherweise letztem FAZ Blog beitrag

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Schmarrn!

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Was er wirklich tut, ist vorsichtig und doch entschieden den Wahlkampf begleiten.
(Auf deus)

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Nun, der Don wird irgendwann zurücktreten -

hoffentlich ähnlich märchenhaft wie der Lukas Tucholsky.

(Ich jedenfalls hatte eine Träne im Knopfloch
und bin nicht sicher, ob jemals eine Stadt einen ihrer Bürger dermaßen liebte wie Köln ihren Poldi )

Bis dahin gibt es andere Sorgen:

Die KfW, wir Steuerzahler, haben leider irrtümlicherweise mehrere Milliarden Euro an irgendwelche Banken überwiesen.
"Programmiererfehler", schreibt das ehemalige Nachrichtenmagazin.

Man erzähle mir nicht, wir seien nicht schon lange in der Matrix.

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Nö, eigentlich nicht.

Wir haben nur das Problem, dass spezialisierte Programmierer/Entwickler (oder Finanzanalysten) nur noch mit einem Aufwand halbwegs vollständig zu kontrollieren sind, der den Einsatz dieses Aufwandes widerum ökonomisch fragwürdig machen würde. Vorausgesetzt, Sie finden überhaupt Menschen, die sich durch hunderttausende von Codezeilen (mit Verweisen und Bezügen auf Bibliotheken mit Millionen von Codezeilen, wie bei modernen Programmiersprachen üblich) oder dutzende von miteinander über komplexe Formeln verbundenen Excel-Tabellen durcharbeiten können UND wollen.

Also ist die Frage am Ende des Tages ganz einfach - leben wir mit den generierten Vorteilen ordentlicher Entwicklung bzw. Analyse und tolerieren die 2 bis 3% Fehlerquote, die Menschen nach meiner Lebenserfahrung auch bei sorgfältiger Arbeit machen? Oder brechen wir alles ab und kehren zu Verhältnissen zurück, die mit Rechenschieber und Karopapier zu bewältigen sind? Und von jedem realschüler zu kontrollieren?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Vorausgesetzt, Sie finden überhaupt Menschen, die sich durch hunderttausende von Codezeilen (mit Verweisen und Bezügen auf Bibliotheken mit Millionen von Codezeilen, wie bei modernen Programmiersprachen üblich) oder dutzende von miteinander über komplexe Formeln verbundenen Excel-Tabellen durcharbeiten können UND wollen.
das und
... es dauert. Lange.

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Also wenn man sich die Vorstellungen so mancher Entscheider anschaut, dann sind ganze Projekte, nicht bloss Kontrollen, eigentlich schon fertig, bevor man sie angefangen hat, spätestens morgen nachmittag.

Die instant gratification Kultur, diese Droge, an der die Hirne hängen, gepaart mit der Unfähigkeit sich länger als 30 sec. mit einer Sache konzentriert inhaltlich zu befassen, ist nach meiner Beobachtung auf breitem Vormarsch.

Schon heute haben Sie da einen ganzen Sektor, FinTech, in dem 99% der darin Beschäftigten auf die Frage, wie das denn alles funktionieren würde, nur antworten können: mit einer App.

Warum sollte dieser Trend die staatlichen Banken oder Zentralbanken oder überhaut Banken auslassen?

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eine Runde Zustimmen an meine Vorredu-In

Fehlerkultu und Fehlertoleranz ist schwer, daherselten.
Wie oft gibt es einen Aufschrei über die Opfer des Straßenverkehrs. Wir würden leben wie die Menschen im Kaiserreich ohne modernen Güter- und Personenverkehr.
Viele Verkehrstote im engen und weiteren Sinn gab es auch mit Zugtieren.

Oder der böse Skitourismus: wenige Berge werden mit Liftanlagen verschandelt und viele Menschen können in ihren Tälern ordentlich leben. Früher mussten die sich irgendwie verdingen. Viele andere Menschen freuen sich am Wintersport.

Es ist denkfaul, die Nachteile unserer sozialen Marktwirtschaft und unserer Technik gegen eine Nullinie Null zu messen.

Diese Denkfaulheit und Unfähigkeit möchte ich neben die "instant Gratifikation " Unkultur stellen.

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Aus dem Kopf und nur den Gedankengang skizziert:

Feines schienen noch bemerkenswert gewesen zu sein in den letzten Tagen und das war wohl die relative Gleichzeitigkeit der Meldung das der Polizei der Nachwuchs fehlt und der Hinweis darauf, dass Polizei und Bundeswehr im Saarland diese gemeinsame Stabsrahmenübung zur Lage bei terroristischen Großverbrechen gemacht haben.

Angenehm fiel in dem Zusammenhang auf, dass wer nachforschen wollte in den Tiefen der offensichtlichen Information, die Rechtslage zu dieser Zusammenarbeit schon immer gegeben war und auch wie.

Also eben auch, dass der Einsatz der Bundeswehr im Innern noch nie vollständig ausgeschlossen gewesen ist, wie wohl gerne anderes gesagt wurde.

Und nun könnte man auf die Idee kommen, dass hier planende Klugheit der Übersichtsperspektive beides zusammengebracht hätte. Vor allem dann nämlich, wenn man davon ausgehen würde das die Armeen der Zukunft tatsächlich ihren nächsten Nachwuchs neuerdings eben doch überwiegend unter Leuten zu rekrutieren hätten, die die zukünftigen Cyber-Fähigkeiten mitbringen würden - Informatikstudium, cum laude, Nerd - andererseits aber von den 200.000 und mehr Leuten der heutigen Bundeswehr durchaus auch welche - vielleicht zahlen stelle ich sogar fünfstelligen Bereich - im aktiven Polizeidienst vorstellbar wären - dies, so ein kleiner Wechsel, veränderte Ihren Beamtenstatus vermutlich nur wenig.
.
Beinhaltete also eventuell auch klug geplante Anteile eines niederschwelligen Angebots an den ein- oder anderen der heute noch bei der Bundeswehr wäre, zumal wenn man davon ausgehen würde dass der Euro tatsächlich Bestand hätte und eben auch die EU und Verteidigung mit den Mitteln von Hardware von gestern Granatwerfer und Panzerkette nur noch durch die EU im Kollektiv alleine zu leisten wäre, eben nur noch an den EU-Außengrenzen, aber entsprechende Fähigkeiten zum Kampf untereinander - Tschechien gegen Deutschland Belgien gegen Frankreich - individuell staatlich sinnvoll überflüssig wären.
.
Von daher wäre es vermutlich nicht richtig grundsätzlich davon auszugehen, dass diese Regierung nichts täte; eher ist es wohl so, dass das Volk zur Zeit eine mehr indirekte Form von geführt-werden anscheinend bevorzugte?

Und Merkel wäre auf diese Art und Weise bereits schon wieder einmal dabei, eher noch nach wie vor höchst indirekt und von der Allgemeinheit noch nicht zu sehr zu sehen, den Rest der EU-Staaten heute schon in dieser Angelegenheit zivilisatorisch ebenfalls mit zu führen?

Vermutlich sollte man dann über die anerkennende Grundhaltung, die man dazu hätte, irgendwann nicht aufhören zu beginnen öffentlich zu sparen

Ungefähr.

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Und natürlich ist dieser Anteil von 'Schnupperkurs des gegenseitigen Kennenlernens' zunächst einmal klein und auch nicht besonders von Bedeutung, aber er ist immer hingesetzt; möglicherweise sehen wir eben hier den beabsichtigten Kristallisationskeim von etwas Größerem, was noch kommen kann - und wäre auch gar nicht schlecht.

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Wir müssen eventuell leider noch mal ran -und auch hier nur einen möglichen Gedankengang skizziert

Man lese eventuell '100 Jahre sykes-picot-abkommen Wurzeln des Nahostkonflikts' - FAZ 15.52016.

Vorab: Die wie voranstehend rein sachlich ausgerichteten, den Leser in Kenntnis und Fähigkeit setzen wollenden Berichtesanzahl pro Zeiteinheit scheint unter dem Druck der festzustellenden internationalen Konflikte leider überproportional abgenommen zu haben.

Vermutlich ist es also so dass wir Zeitzeugen eines historischen Vorgangs sind und zwar wie folgt:

Nicht erst seid Sykes Picot waren Deutschland und die Türkei auf Basis wechselseitiger Sympathien Verbündete. Rationale Analyse auf Seiten der Türkei muss allerdings konstatieren dass man sich damit seit dem ersten Weltkrieg an den ersten machtlosen unter den europäischen Staaten gebunden hatte zu keinem Zeitpunkt hatte Deutschland die außenpolitische Macht dem außenpolitischen Gewicht der Türkei ein adäquater Partner zu sein, und mitzuhelfen dass im Nahen Osten stabile staatliche Beziehungen - zum wechselseitigen Vorteil der Mittelöstlichen Staaten - erzielt worden wären, vielmehr war Deutschland immer zu schwach äußere Einflüsse von 'divide and rule' abwehren zu können.

Und anscheinend vollzieht Erdogan hier als herausragender Einzelner - sie gestalten den Lauf der Geschichte - den Wechsel - die hartnäckige 'Ablehnung' (hüstel) der (intakt zu machenden, zu haltenfen) Beziehung zu Deutschland und auch die Niederlanden wird von ihm anscheinend strategisch betrieben - und zwar eben auch langfristig strategisch und nicht nur im Hinblick auf die nächste Präsidentenwahl.

Möchte die Türkei angelsächsischen Einfluss maximal zurückdrängen so könnte man etwas plakativ und vielleicht sachlich nicht ganz richtig von einer von der türkischen Seite aus aktiv vorgebrachten Abgrenzung nach Art einen 'Strategie der Zwei Kanäle' sprechen.

Wer von London England aus dann nach Istanbul wollte müsste zur nächsten englischen Kanal überqueren und dann den Bosporus wobei das aus türkischer Sicht genau andersrum Herr wäre erst schützt uns der Bosporus für Europa und dann installieren wir die gesamte EU als Pufferzone zwischen den Bosporus und im englischen Kanal.

Und dann nehmen wir uns den Partner dir eigentlich wirklich zu uns passt das zu verwirklichen was in der Neuausrichtung des great game heutzutage an steht wir nehmen nämlich Russland als den einzig richtigen Partner übrigens randtändig in Europa und deswegen frei, und verbinden uns nach Art der herausragenden Staatenlenker dauerhaft und für die kommenden Jahrhunderte in einer neuen Strategie eine Art Anti brisinski zur Herstellung der zukünftig die globalen Kräfte balancierende Eurasischen Platte.

Und wir sehen das im Moment in statu nascendi wobei aber klar wäre das sobald diese eurasische Platte in ihren Bestrebungen und in ihrer ihr tatsächlich innewohnenden Logik Kraft und Fahrt aufgenommen hätte zu einem späteren Zeitpunkt daneben werden in Richtung auf die EU und den Euro Raum zu gehen können vorher aber nicht vorher geht es Glas klare Abgrenzung.

'what we possibly see is rewriting sykes-picot - not a young question like membership in a sportiv merchants club'

Nachtrag: Sykes-Picot waren Engländer plus ihnen rivalisierende Franzosen. Das wurde mittlerweile ersetzt durch Engländer + Amerikaner, die sind aber nicht rivalisierende, sondern aus Sicht der Türken, die kein teile und herrsche nach Art eines Winston Churchill mögen können, also vermutlich nicht, eher 'zwei von derselben Pest'.

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Etwas flapsig: Man sieht das schon - geht die NATO, kommt Putin - Incirlik wird ein bilateral russisch-türkischer Flughafen alleine - und Russland übernimmt die Schirmherrschaft auch über die Dardanellen. Ein klein bisschen Ordnung muss sein.

... und Bayern war schuld, weil es den Abzug der Bundeswehr aus Incirlik gefordert hat.

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Hier hat ein RA für Medienrecht was zum Grundgesetzabwürgevorhaben von Maas geschrieben.
Es ist nicht zu fassen. Ist das ein Alptraum? Der davon handelt, wie die Bundesrepublik demontiert wird? Dieses offene, aus dem Bundestag heraus auf den Plebs scheißen. Es ist nicht zu fassen - bei aller Phantasie, die ich habe - wie selbstverständlich die Relativierer des Grundgesetzes mit ihrer Verachtung hervorkommen, und wir sprechen u.a. von Mitgliedern der Regierung, wie dreist sie auftreten, wie der Beton für die Gleichschaltung schon mal angerührt wird. Ich hab grad eigens in meinen Ausweis geschaut, pro forma sind wir nicht in der DDR. Un-fass-bar. No pasaran! Das kann doch alles nicht wahr sein! Sind die alle verrückt geworden? Ich kann's nicht fassen.
Wahlnotiz an mich: SPD Daumen nach unten. (Als ob ich mir das notieren müsste.)

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Landläufig sagt man, es sei kennzeichnendes Merkmal der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, um sich herum nur Dilettanten zu sehen, während man allein den Durchblick habe und die Wahrheit kenne.

Wenn ich mir den Kommentar von Härting so ansehe, lässt dies eigentlich nur zwei Schlüsse zu:
1. wir sind alle narzisstisch persönlichkeitsgestört und halten daher das Regierungspersonal für Dilletanten
2. das Regierungspersonal besteht aus Dilletanten.

Was ist wahrscheinlicher?

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A wenig Ruhe, bitte. Das ist der erste Entwurf, der geht jetzt in die Mühlen von Anhörungen, Gutachten, Ausschüssen und öffentlicher Würdigung.

Keine Ahnung, was dabei rauskommt - aber mit fast Sicherheit nicht das, was jetzt drin steht. Sieht für mich nach einem Schnellschuss wegen Demonstration von Aktivismus aus - soweit normal für den bundesdeutschen Politikbetrieb. Yep, der war schon immer so (sorry Fritz - Illusionen zerstört?).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Wen wunderts? Diesen Spätsommer sind Wahlen, und da muß man dem Pöbel endlich einen Maulkorb verpassen. Die Meinungshochheit darf nur die Qualitätspresse und der ÖR-Rundfunk haben. Jawollja!!11!!!1

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Es ist sogar noch perverser. Das Maassche Heimtückegesetz geht allen von
Grün bis CDU nicht weit genug.

Enttäuschung (ein schöner, sprechender Ausdruck).

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Eine Miniatur höchstens, manche haben es ja gar nicht nötig abzuschreiben, für sie reicht es womöglich, wenn sie zu ihren ursprünglichen, freien Vorlieben des psychologischen Sprachgebrauchs zurückkehren.

Man sehe dazu eventuell 'fully charged news', 'Euratom & Glass Batteries'.

'es ist nun mal leider eine bedauerliche Tatsache dass diese unverschämt stillosen Europäer uns Engländer nun einmal leider bedauerlicherweise in den brexit getrieben haben so dass die einzigen die eine funktionierende Atom-Aufarbeitungsanlage haben wir in unserem heldenhaft tollen Sellafield nämlich jetzt gezwungen sind all den hässlichen Atommüll vom Kontinent nehmen zu müssen mit dem die unverschämten kontinentaleuropäer gar nichts anzufangen wissen und gleichzeitig können wir Engländer selbstverständlich nicht mehr bei Euratom Mitglied sein und sind daher darüber hinaus leider noch gezwungen jetzt von teurem eigenen Geld eine eigene Atomaufsichtsbehörde zu errichten zu unermesslichen Kosten wie schrecklich von diesen unangenehmen Europäern!'

Und ausserdem hatten uns diese anderen unterlegen weltkriegsverlierer, die Japaner von sony nämlich, bereits vor Jahrzehnten für nur 5 englische Pfund unser hochintelligente Erfindung der Lithium-Ionen-Batterie abgekauft in von Anfang an betrügerischer Absicht damit gegen uns raich zu werden mit der sie heute tatsächlich raich geworden sind ohne sich dafür zu schämen, dabei sollte man vor allen Dingen uns für unsere wie immer selbstverständlichst zu konstatierende generosität besterfindungen an tiefst unter uns stehende zu deren wohl wegzuschenken bis in alle Ewigkeit danken da wir auch das beim besten willen ja nicht ständig immer nur selbst machen können, da ist nun einmal wie überall gerühmt unsere höchst angeborene Bescheidenheit davor.'

Und da deutete sich bezüglich Euratom bereits eine Verhandlungslinie an? Peer Steinbrück hätte sicher daran gedacht bei Gelegenheit evtl. einen schwimmfähigen Castor-Transport zu satteln.

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Evtl. 'southfront.org', 'wer baut das intermarium' - wie sich historische karten vervielfältigen können in kurzer Zeit. Friedman, Stratfor, vor knapp zwei Jahren gab vielleicht den Anstoß dazu?

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neue Texte aber evtl. hier: 'www.merics. org' - ('für China-Studien' - Berlin/Trier) - Zahl und Themen des Jahres 2017 so früh im Jahr bereits ebenfalls überraschend?

Und versteckt neue, die Gesellschaften an sich betreffende Begriffe wohl auch im FAZ- Artikel 'Wer baut das Auto von morgen' - 'schon wieder 'Auto', dieses dämliche Wort', Nachsicht, hüstel ...

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O.T.: Don auf twitter
Don:
Ich gebe zu, dass es für mich schwerer als erwartet ist, das Josefifest in Worte zu packen.
Trippmadam:
Woran hängt's?
Don:
An der Banalität des Identitären. Es ist halt, wie es ist.

Ich selbst habe 30 Jahre für diese Erkenntnis gebraucht. Kein Wunder, dass man praktisch alle Nichtkonservativen Heimat/Identität nicht erklären kann (alle Konservativen verstehen ohne Erklärung instinktiv) - das ist kein theoretisches Konstrukt mit halbwegs definierten Grenzen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Nachsicht, aber man schlage eventuell nach 'Geschenk aus China Trier nimmt Marx-Statue an'.

Ein historischer Vorgang? Und wie eng und nett und, hüstel, 'teils möchtegernfrei' da manches wirkt?

Denn die regierenden katholischen Sozialdemokraten nebst Ministerpräsidentin aus einer altehrwürdigen, katholischen Stadt wirken da, und in Verbindung mit der Stadt-CDU und den anderen Stadtoberen, doch recht mühsam und gequält, wie sich da schwertun? Denn sie wollen ja dem chinesischen Menschen in katholischer Freiheit die Ehre erweisen, dieses Symbol bei sich aufzustellen, bzw. bei sich auf stellen zu lassen (aber nicht der KP Chinas, wie wohl die der Spender ist).
.
Ob das wohl psychologisch unterbewusst auch etwas mit dem protestantisch-angelsächsischen Soldatensender der klugen Schutzvertragsmacht von Spang AFB zu tun haben könnte, der von den Eifelhöhen Luftlinie 25 KM entfernt herunter auch in der Stadt noch vielfach gut hörbar ist auf UKW 105.1?

Und selbstverständlich hatten auch die Trierer CDU-Größen noch nie etwas gegen Karl Marx, er ist eben 'der grosse Dogmatiker aus Trier' - und gehört damit zur Stadtgeschichte. Und ausserdem war wohlverstandener Katholizismus noch nie dogmatisch - soviel Abgrenzung darf sein.

Noch ein bißchen Tee?

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Rot Front Genossen!
Jetzt, da ich Ihre Aufmerksamkeit habe, kann ich zu meinem eigentlichen Thema kommen. - Lassen wir den Blödsinn.

Der hiesige hier hausherrige relativ dicke Radfahrer hat dieser Tage nebenan im rosanen Salon bei irgendeiner dazu passenden Gelegenheit mit den schmalen Athletenschultern gezuckt und sinngemäß gesagt: „Fuck you, und Gottes Segen! Ich weiß auch nicht, wen ich wählen soll. [Ich, Fritze, früher meistens grün. Na ja, so fast immer.] Mal war Europa, mal Kreistag, mal Bürgermeister, mal Biedenkopf. Oder PDS oder SPD. *schämschämschäm* jeder Staatsbürger muss sich dem Ergebnis stellen und sich persönlich schämen. Bis zu einem gewissen Grad jeder Staatsbürger, klar? Außer Erich Honecka.

Kerze in Czenstochau im Wahlbüro von Göring-kein Nazinamehat-Eckhardt. Halber Ablass. Niemand kann was für seinen Nazinamen. Ob der gut oder schlecht passte, ist für diesen Part irrelevant. Wer ist das um Himmelswillen, welche berufslose berufene Geniale? - "Wieso rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmecket?" -
Ok, aus der Sicht von Bali und Hannover grad nicht akut relevant. Nebensache. Mehr eine generell redliche, in der Luft liegende Frage, die man sich stellen muss Zeitpunkt null drei 2017, so als Mecklenburger oder Bayer oder sogar Münchner oder als irgendein anderer zertifizierter Abschaum, -->„Wen wählen?“.

Was vielleicht nur für Staatsbürger und andere Menschenfeinde überhaupt von Interesse ist. (War beim Bierkastenzischen als Studiumsbegehrender etc. mein Lieblingsdenkspiel mit voller Blase im Sinn des ultimativen Klo-Tests. Wer stellt sich an der Warteschlange vom Klo nicht bei Staatsfeind an, um schneller dran zu kommen, wenn es unter uns bleibt? Wo gesellschaftlich längst bewiesen es notwendig ist, die BRD zu demontieren? Dringend!)
Ich nicht. Doppelte Verneinung. Ergibt das einen Sinn? Wer das immer noch nicht begriffen hat, muss ins Erziehungslager für Fortgeschrittene.
Scherz beiseite. -->„Wen wählen?“.
Meine - gedachte - kreuzbrav europäische Peergroup von Friends, Romans, Countrymen mit dem allzeit großen Fragezeichen in der Denkblase ist nicht allzu klein, sondern überklein ähnlich der Gruppe der Abonnenten der Titanic, die am Berlinmarathon teilnehmen und beim letzten mal CDU gewählt haben. (Die sind vielleicht im Ganzen als grundschlechte Menschen verachtenswert, aber he, niemand von denen hat einen Cholesterinwert unter 300, stirbt also recht bald, und irgendwo darin käme auch unser Zen-Choleriker zu liegen, denn kein Geschäft funktioniert unabhängig vom Wetteri ohne Erlaubnis der Partei.)

*Getuschel*

Ich als Proletarier empfinde ähnlich wie Don. Um - wenn man überlegt - um das Wählen ganz sein zu lassen, muss man minimum in Berkeley studiert haben oder auf andere sich selbst erklärende Weise traumatisiert sein. Meine Fußpflegerin bekommt das hin. Wobei ich mir bei der nie sicher war, ob ihre Schneewittchenfrisur und ihr arztkittelweißer Teint nicht eine Gefahr für die Allgemeinheit postulierten, die gebändigt gehören. Sie hat ihre Stellung vor kurzem gekündigt. Soweit ich weiß, geht sie nach Thailand oder Belize oder Japan. Irgend so ein Land für Gewinner. An irgendeinen Platz, der as far as we know noch nicht von der Raute verseucht ist, so viel hat meine Fußpflegerin durchblicken lassen.

Meine Wahlmöglichkeiten mit beschränkter Haftung erzähle ich gerne morgen. Insofern sich mein Ekel etwas beruhigt hat. Spoiler: Gibt’s die Deutsche Biertrinkerpartei noch, die anno Tobak zur Europawahl auf dem Zettel stand? „Hilf mir, Jebus!“

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Na, das nenne ich mal eine gelungene Perfekt-Parodie!

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57a

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Das Gericht setzt die Vollstreckung lebenslangen Kommentierens zur Bewährung aus, wenn ...

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J. Kaube in der FAZ gelesen 'ach Martin'?

Vermutlich perfekter Zeitgeist, denn eigentlich müsste es jawohl nicht 'ach Martin' sondern 'ach Gegenwart' heißen, denn selbstverständlich dient 'der Martin' hier nur als Projektionsfläche - eben dieses jetzt.

Und auch Wikipedia verrät nicht, ob Herr Kaube ursprünglich evangelisch oder katholisch geboren wurde, der Geburtsort Worms am Rhein legt aber nahes, dass er 'katholisch sozialisiert' zur Welt kam.

Dann wäre vermutlich auch diese hüstel, wohlmeinende Textklitterung, hin auf eine mögliche Konversion 'des schwankenden Lesers', verständlich.

Dass es aber vier 'sola ...' gab, 'alleine durch ...', die die menschliche Autonomie und Selbstbestimmtheit wieder ins rechte Verhältnis zu Obrigkeit, Freiheit und Gott setzten, davon in der FAZ heute leider kein Wort.

'Sola fide, sola gratia, sola scriptura, solus Christus', Kerne abendländischen Wssens immerhin doch?

Und Christus würde heute vermutlich nicht Menschenfischer sein, sondern Ozeane vergrößern.

Alles hat seine Zeit, die Liebe aber ist die Größte unter ihnen?

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Wenn man Luther also heute 'neu' sehen wollte, also auch wieder Zeitgeist, dann müsste man ihn wohl als 'den ersten großen Passiven unter den Literaten' sehen wollen?

Denn zuerst lebte er vom und für den Text, dann von der tüchtigen Arbeitskraft seiner spätberufenen Ehefrau, dann durch den Schutz seines Fürsten und Landesherrn und dessen Truppen, und dann durch die Erkenntnis seines Gottes, genauer: Weil er glaubte.

Und zumindest von den zu Anfang aufgezählten Begründungen wäre eventuell mit vom unbewusst tiefenpsychologisch verbindenden Element zwischen damals und heute in aktuellen Texten?

Wobei Luther reine Sorge war um das Heil des Menschen, von dessen Seele. Genau das die reine Antriebskraft - von irgendwelchen modischen Selbstverliebtheiten bei dem und in dessen Texten - reinste Weltliteratur in ungefährer Neudichtung - keine Spur.

Die möglicherweise einer langen Friedenszeit mit geschuldete Möglichkeit zur (materiell-ganzheitlichen) Selbstverliebtheit aber unterschiede dieses Hier und Jetzt sehr deutlich von der existenziellen Ernsthaftigkeit eines Luther - sollten wir nicht auf dieses eventuell besser kenntlich machen?

Vor allem zu unserem eigenen Ruhme vor der Nachwelt?

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Und vermutlich machen sich doch große Teile der Völker sorgen, ob der Brexit richtig verhandelt wird.

Denn bei ruhigem zu sehen ist klar, der muss auf Krieg und Frieden verhandelt werden. Und nicht nur auf Frieden 'und sonst nichts weiter', wie eventuell reine Kaufmanns-Republiken meinen könnten.

Da aber z.b. die englische Geschichte in historischer Konstanz seit Heinrich 8. Bis heute eine stete Abfolge von Krieg und Frieden war mit Spanien, den Niederlanden, Frankreich, einem Imperium unter Einschluss Indiens, aber auch Kriegen gegen Deutschland und die Türkei, ist ganz sicher davon auszugehen, dass englische Diplomatie wohl so denken wird - und auch zumindest unmerklich die Vertragsbedingungen von ihrer Seite aus so gestalten wird, dass dem zum eigenen Vorteil auch auf lange Sicht in die Zukunft hinaus Rechnung getragen sein wird. Kein grundsätzlich falsches Unterfangen.

wenn man so will kann man das auch so sehen dass der Brexit die einzige und letzte Vorbedingung davor sein könnte dass die five eyes einen neuen gemeinsamen digital Kontinent und ein gemeinsames digitales Hochkultur Imperium für sich alleine bildeten.

Und ist der Brexit erreicht, kann dieser Zusammenschluss Wirklichkeit und Wahrheit werden, basiert auf sozial exklusiven Verträge ausschließlich mit sich selbst.

Und alle anderen und alles andere dann eben einmal mehr zweitklassig. Das Gelingen trägt den Beweis in sich.

Und auch dem sollten die Brexitverhandlungen aus europäischer Sicht Rechnung tragen, und die zukünftigen Verträge - und auf Verträgen ist die angelsächsische Welt gebaut, sie versteht das - wohl beraten so aufbauen, dass starke 'Restbindungen' und Rückversicherungen zur EU auch weiterhin gegeben sind, um dem hüstel, 'endgültig höchsten' Konfliktfall höchste Hürden vorzubauen.

'Getrieben von dem Wunsch zum Wohl der Völker auch weiterhin - und am besten gemeinsam friedlich bis in alle Ewegkeit - zusammenzuwirken durch Handel, Diplomatie und Kooperation im Geiste wechselseitigen Respekts und gegenseitiger Anerkennung des allgm. Bürgerrechts jedermanns zur gleichberechtgten Teilhabe an und in den sich neu formierenden Weltmärkten, unter Verzicht auf kriegerisch-agressive Handlungen in welcher Sphäre auch immer, neu oder alt, vereinbaren ...'

Und wer das nicht bereits im Frieden schon unterschreiben kann, macht auch bereits im Frieden schon weniger oder keine Geschäfte mehr mit der EU, so muss die Bedingung sein - und kann auch nicht anders. Also wir, hüstel, wären da knallhart:

Der Brexit-Vertrag hat ein neuer, weit in die Zukunft hineinwirkender Friedensvertrag (unter Einschluss der digitalen Sphäre, banalerweise) zu sein, es kann nicht anders.

Und bindet die USA und andere mit. Fast schon ein Wiener Kongress. 'Eben bereits weit vor Aufkommen irgendeines Digital-Napoléon irgendwann von irgendwoher.' (Irgendwelche 'Geheimklauseln' alleine zu, hüstel, herkömmlichen Veträgen werden dazu wohl nicht ausreichen.)

Ungefähr.

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Nannystaat : Fehlerkultur
das Bundesarbeitsgericht hat eine Klage vorliegen, Betriebsrat vs Telekom
wir müssen fürchten, daß das rote Erfurt auch eine Entscheidung fällt.
Der Betriebsrat will die Telekom (als Unternehmen, noch nicht als Dienstleister) verpflichten, dienstliche emails ausschließlich während der Arbeitszeit zuzustellen.

Ich meiner, die telekom braucht jetzt, nach Sprint, keine Büros außerhalb der Zeitzone Deutschland.
Kunden mit Problemen nach 17 Uhr sind so egal, wie der sprichwörtliche Sack Reis.

Wie würde sich das auf Schäffler auswirken, auf BMW, Bosch, Siemens? Sollen Firmen individuell überwachte Emailkonten je Mitarbeiter führen?

Naja, ich habe 10 konten, mein Sohn weit mehr. Übedrwacht mal fröhlich. Es soll auch Einmalkonten geben.

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