Warum sie nichts sagen

X. ist übergriffig. In einem bestimmten Kreis ist er das aus Sicht der dabei Gewesenen nachweislich. Es waren genug Leute dabei, die Party war gross, er war sturzbesoffen und wie es nun mal so ist: Da kommt dann heraus, wie Leute so sind, wenn die Hemmungen fallen. Schon nüchtern dreht X. gerne mal auf, es hat eine schlechte Impulskontrolle, aber unter Alkohol ist es wirklich übel.



Ich war nicht dabei, ich bin damals gegangen, weil meine Freundin keine Lust mehr hatte, und sich unter all den Fremden unwohl fühlte. Ich war aber am nächsten Morgen mit einer heute bundesweit bekannten Feministin frühstücken, die sich ausgesprochen negativ über X. äusserte. Auch die andere heute bundesweit bekannte Feministin, die mit am Tisch war, hatte das alles erlebt, und dann war da auch noch eune dritte heute weit bekannte, bei Kongressen auftretende Feministin, die sich nachher detailliert darüber ausgelassen hat, wie dem X. auf der Party vieles entglitt. Und das alles war in einer Linie mit dem, was man über X. schon länger wusste. X. hat sich so verhalten, wie es sein Umfeld vorher schon kannte.



X. wurde seit diesem Abend nach hinten durchgereicht. Er hat ziemlich viel an Einfluss verloren, ist nicht mehr sonderlich gefragt, und Medienvertreterinnen, die ihn damals umschwärmten, haben heute ganz andere Themen.
Im Kern ist X. auf ganzer Linie gescheitert, sein Netzwerk ist ihm weggebrochen, und die schrägen Geschichten über ihn gibt es nicht nur in Bezug auf Frauen, sondern auch in Bezug auf seine Beschäftigungsverhältnisse. Er ist einer, der noch nicht so ganz verstanden hat, wie hart er wirklich gelandet ist, aber in meinem Bereich bekommt er keinen Fuss mehr auf den Boden. Vor ihm wird allgemein gewarnt. Was er noch hat, ist seine Netzpräsenz. Da ist er immer noch der Alte.



Und da twittert er jetzt in Folge von Weinstein - feministisch.

Wie gesagt, ich habe an dem Abend nur die erste Hälfte erlebt, meine Nähe hat er gemieden, ich sah alles nur von Ferne und das, was damals Aufsehen erregte, war nach meinem Abschied. Ich muss mich da auf die Feministinnen verlassen, aber die Berichte waren übereinstimmend, und man hat mir das nicht erzählt, damit ich ein Hit Piece schreibe. Und ich frage mich schon, warum wir auf der einen Seite die Forderung haben, Sexual Harassment offen zu legen, und auf der anderen Seite sich niemand gestört fühlt, wenn genau dieser X. heute vorgibt, auf der Seite der Opfer zu stehen. Die Antwort? Vermutlich die direkte und indirekte, persönliche Nähe.



Weil jede jemand kennt, der oder die den X. kennt, und weil niemand vermutlich Lust auf Fragen hat. Fragem zu persönlichen Abhängigkeiten in einer Zeit, als es mit der eigenen Bekanntheit nicht ganz so weit her und vieles etwas, sagen wir mal, obskur war. Fragen, ob das vielleicht damals auch etwas mit Macht und Einfluss zu tun hatte, und dem Versuch, externen Beschmutzern des Nests nicht so leicht zu machen. Fragen, ob man neben dem X. nicht auch gleich noch den Y. und den Z. beschädigen würden, die damals mit dem X. im Geschäft waren. Fragen, warum es reichte, X. klandestin langsam zu isolieren, statt es offen zu tun - es wurde mir schliesslich berichtet, damit ich das an den passenden Stellen erzähle, aber nicht, damit ich das öffentllich verbreite. Es mag gute Gründe geben, warum X. sich heute als Feminist darstellen kann und niemand ihn an die Vergangenheit erinnert, und an das, was zumindest von den Anwesenden als inakzeptables Verhalten aufgefasst wurde.

Aber X. scheibt sich seiner feminsitischen Sache sehr sicher zu sein, während gefordert wird, man sollte doch berichten, was #metoo so passierte. Ich stelle das nur fest. Und ich habe eigentlich keine Ludst auf Fragen, weil ich ohnehin keine ehrlichen Antworten bekäme.

Sonntag, 15. Oktober 2017, 20:38, von donalphons | |comment

 
Völlig normales menschliches Verhalten.

Der moderne Feminismus hat das gleiche Problem, wie ihre Vorgänger als öffentliche Moralwächter (Kirchen): Der Kontrast zwischen ihren öffentlichen Forderungen nach hoher Moral in jeder Lebenslage. Und ihrem Wissen darum, dass sie das selber nicht praktizieren, wenn es um ihr eigenes Umfeld geht.

Feministinnen sind nur solange "Aufschrei" und "#metoo", wie es nicht um ihr persönliches Umfeld geht. Denn solange ist es praktisch kostenfrei oder wird sogar belohnt. Klassische Bigotterie. Auch völlig normales menschliches Verhalten.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Allerdings hatte das Christentum ein Korrektiv eingebaut: Vergebung der Sünden, sofern sie gebeichtet werden.
Das eigentliche Problem sehe ich nicht in der Moralforderung, sondern in der Kostenfreiheit der Empörung. Und darin, dass es bei diesen Empörungswellen oft darum geht, eine ganze Person zu diskreditieren, anstatt nur das konkrete Fehlverhalten.
Und wenn man andere insgesamt vernichtet, muss man natürlich auch damit rechnen, eventuell selbst ganz vernichtet zu werden, sollten Verfehlungen ans Tageslicht kommen (anstatt zu bekennen und sich vielleicht mithilfe öffentlichen Drucks zu bessern). Da beginnt dann das Mauscheln und Betrügen, das Don Alphonso hier zu Recht kritisiert.

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Stimmt schon, das mit der Vergebung ...

Irgendetwas scheint modernen Gesellschaften hier zu fehlen - von der nichtvorhandenen Fehlertoleranz und -korrektur in Unternehmen über die allen rechtsstaatlichen Prinzipien hohnsprechenden Entrüstungswellen über legales Verhalten bis hin zu den Vernichtungsphantasien für Gesetzesverletzungen auch minderer Natur.

Die katholisce Kirche verstand (und versteht möglicherweise noch immer) mehr von der menschlichen Natur. Die moderne Gesellschaft hat das in hochgelobte Romane, vulgo Phantasien, ausgelagert.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Vergebung der Sünden, sofern sie gebeichtet werden. Ein guter Hinweis, damals. Es funktioniert zu meiner Verblüffung sogar leidlich ohne sich zu den Anhängen Reue, Buße und gute Vorsätze bekennen zu müssen. Man nimmt dann zugunsten des Sünders an, das sei mitgemeint. Die meisten Menschen sind nicht unversöhnlich, sie wollen ein Zeichen der Einsicht, um endlich vergeben zu können.

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Funktioniert (öffentlich) übrigens auch heute noch, erfordert nur einen weit höheren Preis: Tränenreiche oder wenigstens emotionale, ausführliche, öffentliche Entschuldigung, verbunden mit Ankündigung einer Therapie/Denk- und Berufspause, Dank an die eigene Familie für Unterstützung, Bitte um Verzeihung an Unterstützer/Anhänger/ Freunde.

Ist nur weit schwerer als die Beichte, da mit öffentlicher Selbsterniedrigung verbunden.

Gruss,
Thorsten Haupts

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...was für die ganzen narzischtisch-persönlichkeitsgestörten Psychopathen da draußen, vor allem in der Politik, durchaus ein hoher Preis ist, und ein Risiko.
Auch wenn sie es im Innersten natürlich nicht ernst meinen, weil die eigene Großartigkeit ja bloss vom Volk, den Dummköpfen, nicht erkannt wurde. Aber was will man machen, da muss man durch, um dann wieder die Welt beglücken zu können.

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und vergib uns unsere Schuld ...
... wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Darin liegt eben der Unterschied, in dem Wissen um die dunkle Seite der menschlichen Natur.

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ja, verständlich ...
mehr kann man klugerweise auch nicht riskieren, als Sie es mit Ihren andeutungen tun.

eine grundlage jeder erziehung und sozialisation ist die einteilung in gut und böse. auf dieser ebene lösen relativierende betrachtungen naturgemäß allergische reaktionen aus. moralische empörung hat ja auch den sinn, die eigene abgegrenztheit von dem jeweiligen delikt zu kommunizieren. die funktioniert natürlich nur noch bedingt, wenn man "involviertheiten" anspricht, die nur schwer nach nachzuweisen sind. obwohl vermutlich solche "informationen" in den eingeweihten kreisen in umlauf sind, gehört es sich nicht, sie einfach unreflektiert hinauszuposaunen.

es sei denn, man tut es so wie Sie: man wirft im vorübergehen ein steinchen und macht sich dann aus dem staub. das kann man feig nennen, aber vor allem spricht das auch für eine gewisse soziale kompetenz

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Eine bewährte Methode der besseren und schlechteren Kreise

Ob es um finanzielle Probleme, sexuelle Belästigung, Fremdgehen, Rumhuren oder Glückspiel geht, wird immer unterschieden zwischen In und Out.

Die Unterschicht regelt ihre Probleme, der Berufsstand und die Stützen genauso. Wenn ein notorischer Täter außerhalb des Kreises weiter schuldig wird? naja. Und mit "den Bullen" spricht sowieso keiner. Über gescheiterte Spitzenmanager gäbe es viel zu erzählen. Doch Groupthink verbietet das. Über gescheiterte Mitschüler der elitären Schule lästern man intern. Punkt.

Eine literarische Figur gibt es, die eine Mitschuld an weiteren Verbrechen eines nicht öffentlich gemachten Täters anerkennt und hilft, die Folgen der gleichartigen Untat zu mildern.
Er liebt die Schwester des zweiten Opfers und bekommt sie am Schluß.
4 Hinweise reichen?

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Zu leicht? oder mag niemand raten?
Vorname ist Fitzwilliam

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zu leicht
It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife

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dary it is. deuce pointsto Don Ferrando

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Erinnert mich irgendwie an eine Geschichte, die meine Mutter mal erzählte:
Als der Ehemann gestorben war, bezog sich seine Frau oft positiv auf ihn, was meine Mutter in die Worte faßte, "jetzt wird er noch ein Heiliger". Davor gab es aber oft Krach und Schläge - er neigte dem Alkohol zu -, und blaue Flecken nicht zu knapp.
Mit genug Abstand wird die persönliche Erfahrung anscheinend gern mal ausgeblendet.

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Jeder erinnert sich gern an seine Schulzeit - was immer da auch vorgefallen sein mag.

GH

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@hoppelt
Da muß ich Ihnen vehement widersprechen.
Schulzeit war Horror und ich erinnere mich nur mit Schrecken daran.
Meinen Geschwistern, die eine andere Schule besuchten, geht es übrigens auch so!

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Ebenfalls: Widerspruch. Auch ohne "was immer da vorgefallen war".
Weder "gern" noch ungern; ich denke überhaupt nicht über diese Zeit nach.

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Ich fand's, von heute aus betrachtet (d.h., wenn die Erinnerung mich nicht verscheißert), lästig und ein wenig gruslig, im Ganzen unbedeutend.

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unbedeutend. Das trifft's. Das war das Wort, das ich suchte.

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Menschen sind unterschiedlich. Obwohl über 2 bis 3 Jahre konstant gemobbt, fand ich Schule toll :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha
Sie auch?! Tja, nicht so lustige Zeiten. Bei mir ging es in Klasse 7 los. Die dadurch gestörten Beziehungen blieben jedoch unter der Oberfläche noch Jahre danach "spürbar". Und Narben bleiben das ganze Leben.

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Ich will da weder verharmlosen noch dramatisieren:

Es tat wirklich weh, ich konnte mich aber effektiv und gemein wehren, ich habe etwas für´s Leben gelernt. Und es nach einiger Zeit eher sportlich betrachtet, das hat geholfen.

Narben bei mir eher keine. Zumindest keine, die ICH wahrnehme - und darauf kommt´s an.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Schulzeit ...
... wird offenbar unterschiedlich wahrgenommen.
Es gibt ja auch Menschen, die zu Klassentreffen etc. gehen.

Und dann gibt es noch sowas: http://www.taz.de/Die-Wahrheit/!5453934/

GH

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Männliche Feministen
sind erfahrungsgemäß Maskus, die Kreide gefressen haben. (Ich bin nicht sicher, wen Sie meinen. Mir fallen zwei ein, aber der eine ist eigentlich zu jung. Ich will es aber auch lieber gar nicht wissen.)

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Woher kommt der Begriff überhaupt?

Würde ich nie werden wollen. Frauen anständig und im Alltag nicht anders zu behandeln, als Männer, reicht mir völlig.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Die deutschsprachige Übersetzung für den Begriff dürfte Trittbrtettfahrer sein.

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"Maskus die Kreide gefressen haben" - an wen denken Sie da konkret? Und wie definieren Sie "Maskus"? Meinen Sie damit Maskulisten/Männerrechtler oder allgemein Männer deren Werte und Ansichten Sie nicht teilen?

Die für mich naheliegendste Hypothese zum Thema übergriffiger Profeministen ist, dass es sich im Schutz einer verbal erworbenen Moralreputation besonders ungestört missbrauchen lässt, analog zu den Missbrauchsskandalen in Kirchen, Sekten, Reformpädagogik und frühen Grünen. Eine Kombination aus unhinterfragbaren Moralideen und Positionen symbolischer, sozialer und ideologischer Macht. Eine weniger strukturelle und mehr psychologische Erklärung, die in diesem Fall von Rechtsideologen vertreten wird ist: " SJWs always project", d.h. (in diesem Fall linke) Aktivisten projizieren ihre eigenen Defizite auf ihre Gegner und bekämpfen sie dann symbolisch.

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@flederhund
Maskus sind in meinen Augen Männer, die von einer naturgegebenen Dominanz von Männern über Frauen in allen Bereichen des Lebens ausgehen. (Sorry für die späte Antwort.)

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Gute Definition. Davon gibt´s übrigens heute noch weniger, als schon in den achtzigern. Und es entspricht ganz sicher nicht der üblichen Definition dieses Begriffes in Social Media.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Och, davon gibt's genug, mitunter auch im Kommentariat hier und bei der FAZ. (Nix für ungut, Jungs, aber ihr müsstet euch manchmal reden hören...da wird es einer Frau ganz anders...)

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Punkt für Sie :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Da wird mir als sozialem Konstrukt beim Lesen ganz anders. Ein Teil des Geheimnisses ist ein gescheites Feindbild, an dem sich die Theologie aufrichten kann, auch wenn mal nix los ist. Genial, wie es fließt von "da wird mir als Frau beim Lesen ganz anders" hin zu romantischem Unsinn wie "der sieht eine naturgegebene Dominanz von Männern über Frauen, kann gar nicht anders sein". Mein Geschäft wäre An- und Verkauf von Ablassbriefen.

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Sorry Fritz, für diese Delle in Ihrem Weltbild:

Trippmadam hat Recht.

In Dons Blog tümmeln sich eine erkleckliche Anzahl männlicher Gestalten, deren Frauenbild von altertümlich zu unterirdisch reicht. In alle eingebaut ist die Idee, Männer seien Frauen genetisch überlegen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Jetzt aber Butter bei die Fische Herr Haupts.

Wir sind Männer und Frauen, alle hier klug genug und gebildet um die genetischen Eigenschaften von Mensch als gleichwertig und gleichartig in beiderlei Ausprägungen m/w zu wissen.

Um Herrn Danmore zu erwähnen: die Gesamtheit der Frauen unterscheidet sich in Nuancen von der Gesamtheit der Männer.
In der Gesamtheit der Männer dürfte es mehr Individuen geben, deren Aggressivität sie für den Einsatz als Kämpfer oder Söldner prädestiniert, als in der Gruppe Frauen.
Einzelne Frauen aber sind aggressiver und auch kampfkräftiger als 75% der Männer.

Die Gruppe der Frauen insgesamt ist mehr am Umgang mit Pferden interessiert als die Gruppe der Männer.

Doch so korrekt mag ich mich nicht immer ausdrücken.

Die Gespräche hier werden manchmal auch von Ereignissen angeregt, deren Protagonistinnen keine Heroinen und keine Damen sind, sondern nur dummes Gschleaf.
Über diese Nicht-Damen will ich böse schreiben.


Mikaela Kellner ist sportlicher und stärker als Don Alphonso welcher sportlicher ist als ich. Ich bin stärker als 85% aller deutscher Frauen und schließe daraus nicht auf meinen Wert als Mensch. Ich achte und respektiere Frauen. Frauke Amgelin mehr, Renate Simon etwas weniger. Gastautorinnen in Don Blogs lese ich mit der gleichen Aufmerksamkeit wie den Meister.

Aber
ich bin kein Ally. Ich will kein Ally sein.

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Was Sie für Leute kennen, thorha! Sie lesen womöglich viel Datenmüll, den ich mir spare. Oder Sie übertreiben die Rezeption, davon soll auch viel an schlechter Angewohnheit in der Welt sein. Anderenfalls würde es nicht lohnen, darüber ein Wort zu verlieren, nicht wahr? Machen Sie sich um mein Weltbild keine Sorgen, ich mach mir um Ihres auch keine.

Letztlich lässt sich so feinster Mumpitz aus irgendeinem Bizarrwörterbuch nur würdig mit Bizarren besprechen: "In alle eingebaut ist die Idee, A sei B genetisch überlegen." Mal dahingestellt, wie klein, wie groß, wie erdacht oder wie gefühlt so ein Grüppchen ist und wo man es auftut.

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Lieber melursus, Sie waren nicht gemeint.

Lieber fritz, wir sprachen konkret über das Kommentariat der Stützen. Und 10 bis 20% davon würde ich als Maskus nach trippmadams Definition einstufen, mit einigen der radikalsten davon lag ich deshalb bereits in offenem Streit.

Ob man die Gruppe für gesamtgesellschaftlich relevant hält, ist noch einmal eine andere Frage. Mit Blick auf die Geschlechterbilder, die für Gruppen bildungstechnisch unterhalb des weitgehend akademischen Stützenniveaus generiert werden, in Zeitschriften von Brigitte bis zu Beef - yep, wahrscheinlich relevant. Allerdings weder 1985 noch heute eine gesellschaftliche Mehrheit.

Gruss,
Thorsten Haupts

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et tu Schrotsäge? Weshalb öffnen Sie Ihre Goschn so weit?
Vielleicht Schrotsäge = X. ? ;)

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X ist gelöschter Troll.

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Quentin schien ja schon seit Anfang seiner Zusammenarbeit mit Miramax davon Kenntnis gehabt zu haben.
Es ist schon so, hinter der Fassade war es wohl ein offenes Geheimnis.

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Sorry, aber die "Besetzungscouch" ist ein running gag der letzten 50 (?) Jahre. Jede/r, absolut jede/r, der in diese Branche will und wollte, kannte und kennt das Risiko.

Das macht die Schweine nicht weniger schweinisch. Aber es wirft die Frage auf, warum Erwachsene bewusst das Risiko eingehen (angehende Schauspieler). Und warum nicht wenige Frauen wohl auch bewusst mitspielen. Ich kaufe hier keine Ausweglosigkeit, weil es bei Berufsanfängern keine ist!

Ich schrieb´s schon mal bei den Stützen: Wenn ich, um in meinen Traumjob zu kommen, aufgefordert worden wäre, einer Schnepfe die Pussy zu lecken, wäre ich mit 20 schwer verstört gewesen. Und hätte mir nen anderen Job gesucht.

Gruss,
Thorsten Haupts

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