Heimat

Wer jetzt keine hat, schaut ein wenig blöd aus der Wäsche, schliesslich gibt es die internationale Bezugsgruppenheimat nicht mehr. Die Flüge zu den Freunden fehlen. Das weltumspannende Netzwerk ist auf das Internet reduziert. Zu viele versuchen das gleiche und nicht Verwertbare zu machen. All die Laptopkünstler aus Morgenhierheuteda haben nur noch ihre eigenen vier Wände und den eigenen Überlebenskampf in einer Welt, die Zupacker braucht. Aufbauer. Hinlanger. Mein Respekt allen, die um ihr Überleben kämpfen, aber auch das geht deutlich leichter, wenn man ein geerdetes Umfeld hat, auf das man sich verlassen kann. Pech für die Wishlist-Ökonomisten und Rechte-Analyse-füllt-mein-Konto-Existenzen. Das wird keine vierwöchige Depression. Das wird ein längeres Problem, und nun wird jeder für sich selbst kämpfen. Das betrifft natürlich auch die Bundesländer, die nach dieser Zeit nicht mehr den Finanzausgleich hinnehmen werden, den wir von früher kannten.









Wir leben in einer Welt, in der die Deutschen den Schweizern den Zugang zu Notausrüstung sperren. Wie viel weiter weg ist da in meiner Heimat erst der Arbeitskritiker mit BGE-Verlangen in Berlin.

Mittwoch, 1. April 2020, 09:59, von donalphons | |comment

 
Ich warte nur auf den Freitag, an dem der Söder verkündet, dass Bayern monatliche einen Konsumzuschuss in Höhe des Soli zahlt. Automatisch ausgezahlt durchs Finanzamt. Wird etwas böse, weil der Soli an den Bund geht und nicht an die Länder, aber wenn das dann die Finanzkraft von Bayern mindert und somit auf den Länderfinanzausgleich durchschlägt ...(vermutlich nicht, wenn das als Ausgabe gewertet wird).
Es wird lustig und ein Vorgeschmack ist „Steuern runter“ der CSU gegen „Steuern rauf“ der SPD. Endlich eine klare Alternative.
Grüne, Afd, SED und FDP sind gerade so überflüssig wie schon lange nicht mehr. Könnte mir vorstellen, dass von denen nur die Grünen klarer überleben und die anderen im 5-8% Getto landen.

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first_dr.dean, Dienstag, 7. April 2020, 18:58

Dann zeigen Sie doch bitte mal in geeigneter Form, ohne sich nun komplett outen zu müssen, woher denn Ihre Kompetenz rührt auf diesem Gebiet.
Ein Riesennachteil des Internets ist doch die immer weitergehende Anonymität und Intransparenz. Hat das ein Praktikant zusammen geklickt? Welche Ausbildung hat der Kommentator eigentich usw.

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... und in einer welt, in der sich die nationalstaaten der eu nicht umeinander scheren.

man fragt sich schon, welches dann der sinn einer vereinigung sein sollte, wenn man nicht in schlechten tagen zueinander stehen sollte.

meines erachtens sind nun die so genannten corona-bonds notwendig, und jedes zoegern in dieser hinsicht verspielt mehr und mehr vertrauen - da nutzt es dann mit blick auf die politische ebene sehr wenig, quasi symbolisch ein paar intensivpatienten einzufliegen.
die jetzt neu auftretenden finanziellen probleme der staaten sind nun tatsaechlich nicht auf schlechtes wirtschaften zurueckzufuehren, und man kann m.e. italien zum beispiel nicht vorwerfen, nicht gut genug gewirtschaftet zu haben, und ihnen deswegen in der krise die unterstuetzung der europaeischen gemeinschaft verwehren. das eine ist die staatsschuldenkrise, die wir schon laenger kennen - das jetzt aber ist etwas anderes.
steuern werden nach dieser krise ohnehin erhoben, das wird also kaum das argument fuer das nichtzusammenstehen sein koennen.

teuer kommt es europa zu stehen, in vielerlei hinsicht : wenn jedes einzelne land die handelsvertraege neu aushandeln muss, weil die eu nicht einmal mehr das papier wert ist, auf der ihre vertraege stehen. und man denke nur an das ehemalige jugoslavien. man kann von der leyen nicht vorwerfen, nicht in der lage zu sein, vorgehen zu koennen - die laender halten sich teilweise nicht an politische gepflogenheiten und anforderungen ( wie ein sack voller floehe auf koks ).

das verhalten mancher laender ist absolut fahrlaessig. ich habe es noch nie gesagt, weil mir das mit blick auf d nicht zusteht, aber : jetzt muss merkel zuruecktreten. ihren gesundheitsminister kann sie gleich mitnehmen. beide sind sie ungeeignet, ihre position mit weitblick auszufuellen - auch mit blick auf die schweiz wird da eine gewisse geisteshaltung sichtbar.
das politische verhalten ist einem land von einem kaliber von d nicht wuerdig.

[edith fuegte um 16.47 u ergaenzend handelsvertraege ein.]

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+1

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Nennen Sie nur die Minister, die Sie behalten würden, Sie wären schneller fertig. Ich komm gerade mal auf keine(n).

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Ich habe das noch nicht zu Ende überlegt. Weil es da auch Sekundäreffekte geben mag, die stärker ins Gewicht fallen, als der Primärpunkt. Ähnlich wie bei der Bankenrettung, die an sich ein Tabubruch aber in Gesamtschau richtig war.

Aber ist die Krisenfähigkeit eines Landes nicht auch ein Ergebnis der historischen Handlungen? Wenn man vorher schon zu hohe Schulden hatte, mehr als man bedienen konnte, hat man im Notfall noch weniger, wo man hin greifen kann. Mit Eurobonds belohnen Sie den Nachbarn für Überkonsum und Schlendrian und bestrafen den, der besser gewirtschaftet hat.

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Man muß sich aber auch überlegen, was die Konsequenzen sind, wenn es keine finanzielle Rettung gibt. Regeln sind wichtig - aber nur so lange Sie auch sinnvoll sind.

Deutschland hatte (bis jetzt) Glück, dass die COVID-19 Fälle wohl hauptsächlich in jüngeren Patienten war - es hätte aber genauso wie in Italien oder Spanien kommen können (oder auch nicht - aber das wird man wohl erst später wissen). Nur: was bringt eine Gemeinschaft, wenn sie in der Not mehr Wert auf Regeln als auf Hilfe legt?

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Och, der Euro wird in Zukunft sowas wie die Drachme, Pesete oder Lira sein. Das ist auch der Grund fuer den sogenannten Durchschnittsreichtum der Suedlaender. Die haben ihr labiles Geld schnell in Festwerte wie Betongold angelegt waehrend der Deutsche Reiseweltmeister wurde und sich immer eine 2 Nummern zu dicke Karre vor die Mietbude gestellt hat.
Lebensentscheidung und Prioritaeten.

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es empfiehlt sich, die situation zu beruecksichtigen - in diese finanzielle lage ist jedes land unverschuldet hineingeraten. corona-bonds sind keine euro-bonds.

an dieser frage entscheidet sich der weg der eu. das ist nicht nur symbolpolitik, doch die auswirkungen zu langen zauderns und zoegerns koennten recht ungemuetlich sein. diese politik des aussitzens koennte sehr wohl sehr heftige folgen nach sich ziehen, in ganz europa, in kurzer wie in langer frist. ein zweites mal sollte man die eu nicht den eigenen vorstellungen, nun ja, unterwerfen.

pardon, aber das ist schon auch eine frage des wollens und der weitsicht, vulgo strategische intelligenz.

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He, friseur, man könnte versucht sein zu denken, dass Sie mindestens so klug sind wie Ihre vierbeinigen Kunden! Weiter so! *wuff*

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Donna Laura - angesichts genau dieser Situation frage ich mich manchmal, ob der Brexit nicht doch richtig war - und ob die Brexiteers (also die im gemeinen Volk ...) instinktiv richtig gehandelt haben.

Der Umgang mit der Flüchtlingskrise und den Staatschulden war schon ein Hinweis darauf, dass die EU Schwierigkeiten hat, mit größeren Problemen souverän umzugehen. Und auch wenn man das in Deutschland weder gerne hört noch glaubt: Frau Merkel hat eine Führungsrolle und könnte hier etwas tun.

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@Donna Laura, 11:21
Sie brauchen keinen "Corona-Bond" um helfen zu können, Donna Laura.

Man könnte direkt den italienischen Krankenhäusern Geld überweisen, wie H. Sinn das vorschlug.

Das letzte was aktuell m. E. gebraucht wird, ist ein undurchsichtiges Monster-Instrument, mit weiteren hochbezahlten EU-Beamten, die ohnmächtig das Versagen protokollieren, wie im Falle des EU-Türkei Paktes. Ein Drittel des Geldes versickerte auf undurchsichtigen Kanälen, wie die Kontrollkommission nachträglich feststellte.

In den EU-Verträgen ist Solidarität übrigens explizit ausgeschlossen (Maastricht).

Daher nervt es andere Länder, wenn D alle 5 Minuten diesen neuen Begriff unter ad hoc definierten Konditionen einführen will. Die EU beruht auf rein kommerziellen Verträgen.

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Corona Bonds dringend gebraucht,
einfach als starkes Commitment, dass einem die katastrophalen Zustände in Italien, Spanien und Frankreich nicht egal sind. Ich teile Ihre Meinung, donna laura.

WENN exorbitante Schulden ein Problem sein sollten, hätten wir das schon sowieso mit unseren nationalen Rettungsaktionen - die einzige Hoffnung ist, das nominale hohe Schuldenstände bei extrem niedrigen Zinsen so wenig Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität haben wie nach der Finanzkrise.

Auch da wurde Währungsreform, Vermögensabgabe etc geunkt, und nichts ist passiert, da es auch eine relative Grösse ist, wer potentiell noch der beste Schuldner ist.

Die USA sind grotesk verschuldet und immer noch stärkste Volkswirtschaft.

Deutschland kann es sich nicht leisten, seine Exportmärkte hängen zu lassen und in einem kleinknickrigen Geiz nicht seine Wirtschaftskraft mit Europa zu poolen.

Spanien, Italien und Frankreich müssen genauso wieder auf die Beine kommen wie die von den beiden Nullen (eine rot eine schwarz) buchhalterisch vertretene Bundesrepublik.

Natürlich sollte man die bürokratischen Reibungsverluste minimieren, aber es reicht nicht, nur an Krankenhäuser zu spenden, sondern das mit dem Marshallplan angedeutete Szenario klingt plausibel.

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Verblüffend an solchen Ideen ist, dass es nicht ohne das Banner abgeht, dass man damit die EU rettet. "Tolle Sowjetunion haben Sie da. Nicht, dass der noch was passiert!"

Also weniger "ich helfe dir, weil ich dir helfen will", sondern "ich geb dir was, um die EU zu retten."

War da nicht was, dass einige Länder ihren kleinen Finger zu den EU-Verträgen gereicht haben, indem man ihnen garantiert hat, eine Schuldenunion ist ausgeschlossen?

Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me.

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TGA, 17:35
Wie hold. Der Plan mit dem Corona-Bond, meine ich. Und so selbstlos, nicht wahr?

Kettet die Italiener etwas längerfristig an die EU, aber mei, vielleicht merken sie das in der Not nicht.

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Varoufakis hatte nicht unrecht. Wenn Gr ausgestiegen wäre, zum richtigen Zeitpunkt, dann hätten die ausländischen Banken, allen voran die aus Frankreich, ein Megaproblem gehabt und in Gr. wären weniger Menschen verarmt bzw. mussten auswandern. Das ist eine ganze Generation brain drain. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind in der EU so massiv unterschiedlich, dass es entweder eine Union mitsamt Länderfinanzausgleich europaweit gibt (Und Zentralregierung wie USA unter Aufgabe vieler lokaler Souveränitäten) oder eben verschiedene Währungen. Alles andere ist wie ein bisschen schwanger.

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PS: Kurz, obwohl Österreicher, wäre mir gar nicht unsympathisch...als Kaiser von Europa oder wie immer man das dann nennen mag.

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Meine Hypothese zur letzten Bankenrettung ist dass in den Staatsanleihen ueberwiegend diese unselige private Riester-Rueruppgeschichte steckt. Und nachdem man das den Leuten als zweitbeste Loesung nach dem geschnittenen Brot verkaufen wollte nicht gleich platzen konnte. Es waren genau die EU-Laender deren Staatsanleihen noch sowas wie Rendite abwarfen. Wer investiert denn in deutschen Anleihen wenn es Negativzins gibt?

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Da und bei Lebensversicherungen mag wegen der vorgeschriebenen Anleihenquote ne Menge gewesen sein. Ganz viel war aber bei Banken, die eine Mindestreserve halten müssen und das geht in Staatsanleihen. Da werfen südeuropäische mehr ab als Bundesanleihen. Das bedeutete, fast alles an Reserven war Italien, Portugal und Griechenland, bei fast allen grösseren Banken in Europa. Nehme die Versicherungsausfälle hinzu, gibt es den FinanzSuperGAU. Ein Ausfall bei Lebensversicherungen und Zusammenbruch aller Banken hätte böse Folgen gehabt. Hat man aber dem Michel besser nicht erzählt, das hätte den Bürger beunruhigen können.

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Als Buerger ist man ueber Negativzinsen stolz. Warum auch immer.

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Ich finde die Negativzinsen einen genialen Ansatz, wie Krötenwanderung aus Bürgers Tasche in Staatskasse unmerklich geschieht. Funktioniert deshalb so prima, weil Zinsrechnung den meisten sehr fremd ist. Also quasi Ausnutzen der Verdummung. Aus Staatssicht genial. 5% Zinsen auf 10 jährige Staatsanlehen wäre nicht nur Italien pleite.

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hm, so unterbelichtet muss man mal sein, die kroetenwanderung nicht zu bemerken. kann auch ein schoenes leben sein.

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Die sich verdoppelnde Inkubationszeit des Kinderbuchschreibers ist grosse Klasse. Passt zu den Kobolden und der Stromspeicherung im Netz. Haben die Spitzengrünen wirklich so wenig Ahnung, wie es scheint?

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vermutlich faselt da wohl jemand nach kraeften. auch eine kernkompetenz.

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Haben die Spitzengrünen wirklich so wenig Ahnung, wie es scheint?

Gehen wir mal ein paar durch: George Washington Künast (hahaha), Fatima Roth (wtf?), Problembaer-Bock, Jet-Cem, Claudia Berufslos-Bretthart, Kathastrophe Schulze, Locke Hofreiter, Robert Kernkompetenz Hundeblick?

Wenn es die Politik nicht gäbe, müssten sie beim Rummel als Freakshow gehen. Obwohl, das tun sie ja.

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Nun ja, der tolle amerikanische CEO zeigt ja auch täglich seine Nicht-Kompetenz. Der hat sogar die Maskenbestellung noch viel länger verpennt als Spahn.

Es werden viel mehr Menschen am Versagen der Politiker aller Couleur sterben als am Virus.

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Immer schoen auf Trump zeigen wenn man gerade vor der eigenen Haustuer kehren sollte.
Zur Ursprungsfrage: Nein. Die Gruenen sind Utopisten. Die interessiert es schlicht nicht ob ihre Ideen umsetzbar sind. Sie sollen nur ein gutes Gefuehl erzeugen.

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Seriously? Hier werden mal so eben weltweit geschätzte 3 Billionen (3.000 Mrd.) USD ins System gepumpt (und das wird nicht das Ende der Fahnenstange sein). Und ihr regt euch über das BGE auf?

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Es reicht nicht, keine Ideen zu haben,
man muß auch relativieren können.

Conchita Hofreiter ist irgendwie so - äh - ja...?
Na und! Trump doch auch.

Wenn man schon viel Geld ausgibt,
dann kann man doch auch gleich ein BGE installieren und/oder die Antifa-Industrie mit noch ein paar Mrd. stärken.

(Immerhin hat mich dieses Blog aber heute in die Lage versetzt zu errechnen, wieviel Mrd. eine Bio. hat.)

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@Donnalaura:
Die fehlenden Großbuchstaben erschweren die Lektüre Ihrer Beiträge leider sehr. Könnten Sie nicht regelkonform schreiben?

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Moin super-küsti, dann erzähl uns doch mal, wie die nordfriesische Hausfrau das Problem angehen würde. Wir sind alle sehr gespannt!

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Welches Problem denn?
Hassu Problemme? ;-)

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Zupacker, Aufbauer, Hinlanger
Meine Arbeit hat rein gar nichts mit körperlicher Anstrengung zu tun. Tatsächlich aber nehmen die Aufträge zu.

Das ist auch gut so. Denn die berühmte Soforthilfe würde ich schlichtweg nicht bekommen.

Der Mensch lebt eben nicht nur vom Brot allein. Dahoam scho gar ned.

Bei der Blockade eines Lastwagens mit 240000 Schutzmasken am deutschen Zoll konnte übrigens auf diplomatischer Ebene relativ schnell eine Lösung gefunden werden. Außerdem hat die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten angewiesen, Schutzausrüstung in die Schweiz und die anderen Efta-Staaten nicht mehr zu blockieren.

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nicht alle Politiker
versagen, pudelfriseur. Das ist doch ein sehr interessanter Unterschied, es gibt es eben auch eine ganze Reihe, die das sehr gut gemacht haben: Die besten Beispiele.
Darunter sind leider nicht die Favoriten einiger hier. Aber was soll man machen: Die weltweite CO-19 Realität ist immerhin vielfältig.

James Thompson auf Philosophical Commenter hat genau dazu schon wieder einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht. Die Besten Beispiele Singapur, Taiwan, Japan und Südkorea zählen.
Und auch die nicht so guten Beispiele sind ja aufschlussreich.

Es läuft gerade ein weltweites Großexperiment, welche Gesellschaften eine solche Krise gut bewältigen und welche mittel und welche nicht so gut. - Da gilt es zu lernen, zu lernen und nochmal zu lernen.
Nicht zuletzt von den aufmerksamsten Beobachtern.

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"die Bundesländer, die nach dieser Zeit nicht mehr den Finanzausgleich hinnehmen werden, den wir von früher kannten." - wie ist das zu verstehen? Als Aufruf zu der Entsolidarisierung, die Sie an Deutschland (gegenüber der Schweiz) kritisieren?

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Wo endet Solidarität und beginnt das Hereinfallen auf einen Enkeltrick?

"Allzu gut ist liderlich", sagte meine Oma immer.
Und sie hatte recht.

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Solidaritaet ist keine Einbahnstrasse.

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Fachkraeftemangel, der: Irgendwasmitmedien hat kein Textverstaendnis und schmiert in einem Kommentariat rum aus dem er schon laengst geflogen ist.

Die ueberschuessige Tagesfreizeit kann Mann auch sinnvoll nutzen.

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"Discovery consists of seeing what everyone else has seen and thinking what nobody else has thought."

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Meine Frage richtete sich an Don Alphonso - das Kommentariat hier ist mir ziemlich egal, da mag jeder schmieren, wie`s ihm Spaß macht, solange der Hausherr nichts dagegen hat. (Und selbstverständlich ist Solidarität eine Einbahnstraße - sie muss es sogar sein - andernfalls wäre sie ja ein Tauschgeschäft.)

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Gegenargumente gesucht...
Behauptung:
Ende Mai, wenn die Soforthilfen nach derzeitigen Stand auslaufen, wird es eine Pleitewelle geben.
Weil sich für diese Betriebe das Geschäft einfach noch nicht genug erholt um laufende Kosten zu decken.
Eine zweite Welle kommt Ende des Jahres wenn gestundete Zahlungen / Kredite Teil der Zahllast der Betriebe wird.
Weil man dann für einen Zeitraum seine Fixkosten wohl fast verdoppelt.

Wie die Überschrift sagt, ich spiel zwar gern Teufels Anwalt aber Argumente die nicht darauf beruhen das man das Problem mit mehr Schulden nach hinten schiebt fallen mir nicht ein.

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Das müsste man branchenweise durchdeklinieren.

Ich gehe jedenfalls als erstes zum Friseur, der Versuch meiner Frau an meinen Haaren verhindert sogar Videokonferenzen und der Nachbar grinst immer etwas schief.

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Ich denke auch, es wird durchwachsen sein. Manche Bedürfnisse wie Haare schneiden kann man eine Weile verschieben, und dann nachholen, aber sie bleiben als solche bestehen. Es wird weiter Friseure geben, und dort wo es vorher schon zu viele gab, werden es ein paar weniger sein, mei.

Wer aber sehr unruhig werden sollte, sind die ganzen Dienstleister, die im Wesentlichen davon leben, eine Story zu erzählen und von Hoffnungen leben: Coaches, Feng Shui und Inneneinrichtungs-Berater, sehr viele Trainer die an der Schnittstelle zur Esoszene operieren, Personal Shopper, Schmuckdesigner, das ganze sinnlos- und substanzlos-Zeugs eben. Auf die kann man hervorragend verzichten und wird dies auch als erstes tun, wenn man das Geld beisammen halten möchte.

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Plaudern usw.
buerger, Montag, 6. April 2020, 14:31

" Mit Eurobonds belohnen Sie den Nachbarn für Überkonsum und Schlendrian und bestrafen den, der besser gewirtschaftet hat."

a) Seinen Überkonsum hat Italien u.a. mit deutschen Produkten gedeckt. Fällt der Überkonsum weg hat Deutschland ein Handelsproblem ("besser gewirtschaftet"?)

b) Italien wurde in die Währungsunion aufgenommen obwohl sie die Aufnahmekriterien exorbitant überstiegen hatten. Zur Aufnahme gehört nicht nur einer der Einlaß begehrt. Alle anderen haben zugestimmt. Wer Schuldige sucht findet die immer bei den anderen.

c) Gilt ihre Analyse "Überkonsum und Schlendrian" auch für Spanien? Heutige Staatsverschuldung 98 %. Vor der Finanzkrise ca. 60%.


Wen es interessiert kann sich hier mal durcharbeiten:

https://www.fuw.ch/article/mit-offenen-augen-in-die-eurokrise/

sowie: https://www.swp-berlin.org/publikation/euroraum-begrenzte-konvergenz/#hd-d39534e1149

Ist aber keine Pflichtlektüre. Zum Plaudern reichen auch erlesene Gewissheiten wie "Überkonsum und Schlendrian".

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Natürlich gehören da immer zwei dazu.

A) Man kann aber auch so argumentieren: der Mercedes wurde nach Italien verkauft. In ihm stecken viele Stunden Arbeit und viele Vorprodukte. Mercedes hat für sein Produkt bedrucktes Papier bekommen. Wer ist jetzt der Dumme?

B) ja. Bin Ihrer Meinung.

C) ich meinte Italien und Belgien, die bereits bei Aufnahme die Kriterien nich erfüllten. Aber siehe B.

Ich denke, man sollte politische und wirtschaftliche Überlegungen trennen. Wirtschaftlich ist A problematisch, weil die Lira abgewertet hätte, was aber in Euroland so nicht geht. Politisch halte ich eine Währung gegenüber vielen angreifbaren Einzelwährungen für überlegen. Aber es fehlt die Aufgabe von Souveränität und die politische Union. Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Ostfriesland und Stuttgart sind auch nicht identisch, dennoch geht eine Währung, weil es auch eine Bundesregierung gibt. Das ist der Schritt, der zu Eurobonds und Euro als Währung dazugehört, das eine ohne das andere ist Murks. Den Länderfinanzausgleich gibt es über die EU, aber die aktuelle Konstruktion gibt noch mehr Falschanreize als das föderale System in Deutschland.

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Wer ist jetzt der Dumme?
buerger, Dienstag, 7. April 2020, 14:43


"A) Man kann aber auch so argumentieren: der Mercedes wurde nach Italien verkauft. In ihm stecken viele Stunden Arbeit und viele Vorprodukte. Mercedes hat für sein Produkt bedrucktes Papier bekommen. Wer ist jetzt der Dumme?"

Das "bedruckte Papier" sind keine Rupien oder Mexikanische Peso. Es ist eine durchgesetzte Weltwährung (EURO) die für Mercedes jederzeit und überall eintauschbar ist.

Ob der Italiener seinen Mercedes derzeit so leicht gegen Euro eintauschen kann bei dem Überangebot ist nur möglich bei entsprechenden Abschlägen. Es sei denn er wartet 50 Jahre dann könnte er einen Oldtimerpreis erzielen.

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Eben, Mercedes kann solange was mit Euronen anfangen, wie sie einen Wert haben. Wenn der Wert wegfällt, und bei Papiergeld ist Wert nichts anderes als Vertrauen, Versprechen und Glauben, dann ist es nur Papier mit Bildern.

Wenn Sie an einen Ablassbrief glauben, dann hat der einen Wert, wenn nicht, ist das nur Papier.

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Das "bedruckte Papier" sind keine Rupien oder Mexikanische Peso. Es ist eine durchgesetzte Weltwährung (EURO) die für Mercedes jederzeit und überall eintauschbar ist.
Bwahhahahahah, Sie scheinen sich noch nicht viel mit Währungen, Geldscheinen und ihrem Auftauchen und Verschwinden befaßt zu haben.
"Durchgesetzte Weltwährung", jaja.
Reden wir in 20, 30 Jahren nochmal drüber.

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"Reden wir in 20, 30 Jahren nochmal drüber."
Wann hätte eine Währung in Deutschland je so lange Bestand gehabt?

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Neues aus dem Dorf
Es gibt keine neuen Zahlen, auch nicht vom Kreis. Seltsam.

Mein gestriger Arbeitseinsatz war anstrengender als gedacht. Ist auch noch nicht beendet. Na ja, zumindest das Wetter ist besser geworden.

Habe glücklicherweise gleich einen Kundenauftrag zu erledigen und kann mich heute drücken. ;-)

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EU, BGE usw.
Die Folgen der Immobilienkrise mit nachfolgender und anhaltender Staatsschuldenkrise werden nun durch die Corona-Krise weiter verschärft. Wie das enden wird, steht in den Sternen. Einzig sicher scheint mir eine deutliche Kostensteigerung, ein deutlicher Einkommensverlust, und daraus folgend ein Konsumrückgang.

Ein BGE jetzt übers Knie zu brechen, scheint mir wenig sinnvoll. Auch greifen alle Vorschläge in meinen Augen zu kurz, da ein Taschengeld ohne begleitende Faktoren nicht einmal die alte Sozialhilfe erreichen würde.

Die EU ist ein zahnloser Tiger und unter der Fuchtel der Nationalstaaten, politisch letztlich wirkungslos. Souveräne Nationalstaaten haben in der globalisierten Welt keine Zukunft. Rein logisch ergibt sich daraus der Zwang zur umfassenden Vereinigung und Harmonisierung mit weitestgehender Aufgabe nationalstaatlicher Souveränität. Das würde Solidaritätsdiskussionen, wie sie jetzt wieder vermehrt stattfinden, obsolet machen.

Die anhaltende Kleinstaaterei, besonders in der EU, läßt aber kaum Hoffnung zu.

https://steuerzahler.de/aktion-position/staatsverschuldung/dieschuldenuhrdeutschlands/?L=0

https://www.smava.de/eurozone-schulden-uhr/

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BGE Petition aktuell

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Was soll der Mehrwert sein, Hartz 4 in BGE umzubenennen?

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Ist letztlich semantisch,
vom Hartzer oder Sozialhilfeempfänger zum Bezieher von Bürgergeld emporgeliftet zu werden.
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Letztlich hängts an der Ausführung: Mache ich das unbürokratisch, E-Mail genügt und wir überweisen die Kohle auf Ihr Konto, oder führen wir den alten Zirkus mi dem Wasserkopf von Sachbearbeitern, Prüfern und man all diese, nun, Lafontaine der Bogenpisser sprach von Sesselfurzern, weiter wie bisher.

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Für die Bürger der Erhalt der Würde, für den Staat geringere Kosten durch Bürokratieabbau.

Aber, solange Sozialhilfebeziehern generell Faulheit unterstellt werden kann und darf, wird sich die Gesellschaft nicht von Hartz-IV verabschieden wollen, da man ja immer jemanden braucht, auf den man hinunter sehen kann und den man treten darf. So vermeidet der Staat jeden revolutionären Gedanken der Mehrheit der Gesellschaft.

Und, wie ich schon schrieb, ein BGE allein ist sowieso sinnlos.

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Bürokratieabbau glaube ich erst, wenn ich es sehe. Und da warte ich schon lange drauf.

Ich finde BGE tatsächlich menschenunwürdig. Ich signalisiere dem Empfänger, dass er für Arbeit nicht zu gebrauchen ist, unfähig, für sich selbst zu sorgen und es keinerlei Hoffnung gibt, dass sich das jemals ändert. Deshalb bekommt er von der Gesellschaft genug zum irgendwie überleben und nicht verhungern und hat im Gegenzug die Goschn zu halten. Die Gesellschaft gibt sich nicht mal die Mühe, dem Empfänger eine sinnvolle Tätigkeit vorzuspielen.

Wir bezahlen Kämpfer gegen rechts, Leute, die sich Geschlechter ausdenken, Fahrradbeauftragte, Prostitutionsüberprüfer, Sprachüberprüfer, tauschen Stromzähler, die funktionieren, gegen andere aus, die auch funktionieren, beschäftigen Menschen, die Gelbe Säcke verteilen und andere, die sie einsammeln, nur um den ganzen Rotz dann zu exportieren, wir haben unzählige Leute in Finanzämtern und bei Steuerberatern, die nur deshalb beschäftigt sind, weil die Gesetze kompliziert genug sind, dass Spezialisten Arbeit finden. Diese ganzen bullshit Jobs könnte man abschaffen und den Leuten sagen, flattax und BGE, bleibt zu Hause und habt Sex...

Ich bin davon nur begrenzt überzeugt und nicht jeder wird damit glücklich sein, Künstler zu sein oder sich sonstwie anzulügen, dass er ein nützliches Mitglied der Gesellschaft ist.

Rom hat das mal versucht, hat nur so semigut geklappt.

Es mag drauf hinauslaufen, wenn zu viele einfache Jobs verschwinden und wir zu wenig sinnvolle Tätigkeiten für die Menschen haben, die nur einfache Jobs können. Ich finde es aber menschenunwürdig und würde lieber auf die Pflastermaschine verzichten und das Strassenpflaster per Hand verlegen lassen, als die Maschine zu besteuern und von dem Geld einen Menschen „zu parken“.

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Bis auf den Umstand, daß Sie sich selbst widersprechen, buerger, stimme ich Ihnen durchaus zu. (Absatz drei und sechs)

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Ich widerspreche mir gerne selbst.
Absatz 3 listet lauter Jobs auf, die dem Jobinhaber eine Bedeutung suggerieren, wo keine ist.

Absatz 6 wäre ein Job, der schon nützlich ist, wo was geschaffen wird, auf das der Jobber (um Arbeiter als Begriff zu vermeiden) stolz sein kann. Aber eben auch eine Tätigkeit, die auch durch eine Maschine gemacht werden kann.

Was ich wohl sagen will: ich finde es sinnvoller, wenn Menschen sinnvolle Dinge händisch machen, als wenn Maschinen diese Arbeiten machen und entweder a) Menschen fürs Nichtstun Geld bekommen oder b) Menschen stattdessen unsinnige Dinge machen und dafür bezahlt werden.

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Ist ja richtig, buerger, aber wir sind doch nicht allein auf der Welt, das wird auch Corona nicht schaffen. Und so bleibt Handarbeit wohl eher den Nischen oder den Künstlern vorbehalten. Denn ansonsten wären wir am Ende wohl doch irgendwie allein mit unseren Eselskarren. Oder?

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In welchem Paralleluniversum soll denn ein BGE funktionieren? Jedes der bisher bekannten Modelle hatte eklatante Fehler bei der Umsetzung in die Realität. BGE ist eine Utopie die man sich beim Soylatte erzählen kann. Der realexistierende Sozialismus hat Arbeitspflicht. Wer der nicht nachkommt bekommt Besuch von den Organen.
Den aktuellen Sozialstaat und seine Auswüchse können wir uns gerade noch Leisten. Aber man kann ja mal Ärzten, Krankenschwestern und Kassiererinnen erzählen daß sie jetzt auch für Leute arbeiten denen gerade unpässlich ist und die diesen Kapitalismus eigentlich ablehnen. Die werden sich sicher freuen.

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Genau das, pudelfriseur, hatte ich ja schon geschrieben.

https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2761615/#2762050

Aber sind Sie wirklich sicher, ein BGE wäre teurer als der heutige "Sozialstaat"? Ich denke das nicht.

Aber, wie ich auch schon schrieb, ein BGE allein ist völlig sinnlos.

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Natürlich sind wir nicht allein, auch nach Corona nicht. Aber muss beim Schlachthof die Kolonne aus Rumänien arbeiten? Und muss gerade auf dem Bau und in anderen Bereichen, die sich nicht globalisieren lassen, jede nur denkbare Maschine eingesetzt werden?

Zum Pudelfriseur: wir haben mit Hartz 4 und vorher Sozialhilfe sowie Frühverrentung das BGE schon länger. Nur die Frage der Höhe und des Namens. Sanktioniert wird hier keiner ernsthaft, wenn er nicht arbeitet. Sie müssen das Spiel mitspielen (was eher unwürdig und dämlich ist), aber wer einen Job nicht haben will, der wird auch nicht genommen.

Fragt man nach Urlaub, was ist, wenn man zu spät kommt, wie mit pünktlichem Feierabend und ob es Fahrservice gibt und erzählt, man habe öfter Rücken und notfalls erzählt man schlechte Witze und lacht laut dazu. Das ganze mit Fahne und dreckigen Händen.

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Nun, buerger, der Rumäne im Schlachthof ist ein Problem der untauglichen EU-Konstruktion. Aber er hilft, Lohndumping zu betreiben und trotz Niedriglöhnen Fleisch in viele Töpfe zu bringen. Das hält das Volk bei Laune.

Der gemeine Bauarbeiter, für den dasselbe gilt wie für den Schlachter, ist in Deutschland eine aussterbende Rasse. Sehen Sie sich die Jugend doch mal an. Die brauchen Maschinen, um auf dem Bau arbeiten zu können.

Ansonsten bestätigen Sie genau das, was ich schon pudelfriseur antwortete und was man auch so benennen könnte, daß Neid nicht nur eine Richtung kennt. Im Grunde ist es der Neid auf leistungslose Einkommen, egal ob oben oder unten.

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Falls Interesse besteht, könnte ich ja mal in aller Kürze skizzieren, was ich über ein BGE denke und warum es in meinen Augen keinen Sinn macht, sondern man das System in Gänze verändern müßte, um einen Vorteil zu erzielen.

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Das ist als Thema spannend und mal was anderes als Corona. Also: gerne, widme mich aber jetzt erstmal dem Bedingungslosen Nachtschlaf, bei mir ist nämlich auch morgen Arbeit angesagt, damit der Rubel rollt.

Nur soviel: ich habe im Leben an mehreren Stellen Auszeiten genommen, bewusst und zeitlich begrenzt. Ich möchte die nicht missen, kann mir aber für mich selbst nur schlecht vorstellen, meine Freizeit zu optimieren. Weder mit Kultur noch mit Sport lässt sich mein Tag vergleichbar sinnvoll füllen wie mit Arbeit.

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Auszeiten hatte ich nie, buerger, und in den letzten 23 Jahren auch so gut wie nie Urlaub. Die mehr oder weniger große aktuelle Zwangspause ist auch nicht wirklich meins. Das ist einfach zuviel freie Zeit, die mich nur unruhig macht, ob meine Pläne für den Ruhestand sich noch wie gedacht verwirklichen lassen.

Da ich morgen auch noch etwas zu tun habe, gönne ich mir jetzt auch ein wenig Nachtruhe, werde aber im Laufe des Tages mal etwas zum BGE schreiben. Hier bleiben die Beiträge ja länger verfügbar, so daß das kein Problem ist.

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BGE
Es ist ewig her, daß ich mich umfassend mit dem Thema beschäftigt habe, den aktuellen Stand der Diskussionen kenne ich nicht.

Was mich besonders gestört hat, war die Forderung, das BGE an alle zu zahlen. Das ist in meinen Augen derselbe Unsinn wie beim Kindergeld. Auch die angedachten Finanzierungen und die Bestimmung der Höhe eines BGE konnten mich nicht überzeugen. Vor allem aber hat mich das grunsätzliche Pro und Contra eines BGE nie überzeugt, das war einfach zu ideologisch.

Für mich stand immer die Frage im Vordergrund, ob ein BGE als Taschengeld für alle überhaupt einen Sinn macht, oder ob nicht vielmehr ein umfassender Systemwechsel erforderlich ist. Daher habe ich mein eigenes Modell entwickelt und es BGV (Bedingungslose Grund-Versorgung) genannt. Das aber schien vielen einerseits zu kompliziert, andererseits zu umfassend, so daß ich mich schon vor Jahren aus den Diskussionen, unter anderem bei den Piraten, zurückgezogen habe.

... BGE - BGV

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BGE
Es ist ewig her - und währte auch nur ein paar Sekunden - daß ich mich mit dem Thema beschäftigt habe.

Was mich besonders gestört hat, war die Lachhaftigkeit der Forderung, das BGE an alle, d.h. No-Borders-No-Nations zu zahlen.
Oder auch nur an Blog-Kommentatoren.

Das aber schien vielen zu kompliziert.
Seit dem sage ich BGV.

B runzdummes G eschwurbel V ollbematschter

BGV

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Da wurde mal was von der FDP (wirklich) entwickelt. Das war eine Art Negativsteuer. Also so grob, wenn Sie €20k verdienen, zahlen Sie keine Steuer, wenn Sie mehr verdienen, zahlen Sie, wenn weniger, dann bekommen Sie. Nicht so, dass der mit €10k auch auf €20k käme, aber so, dass es mehr, gefühlt irgendwo bei €15k rauskäme.
Das ist nicht bedingungslos sondern schon daran geknüpft, dass man was tut und wie da Sozialversicherung geregelt wurde, weiss ich auch nicht mehr. Im Prinzip sowas wie staatlicher Lohnzuschuss bei denen, die zu wenig produktiv sind, als dass es zum Leben reicht (hat nicht immer was mit Faulheit zu tun, manchmal fehlen schlicht die Möglichkeiten).

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BGE - BGV
Am Anfang stand die Betrachtung des Verhältnisses zwischen Bürger und Staat, der jeweiligen Rechte und Pflichten. Da der Staat das Recht vom Bürger erhalten hat, quasi alle Lebensbereiche der Bürger zu regeln, muß dem die Pflicht des Staates zur bedingungslosen Existenzsicherung der Bürger gegenüberstehen. Anders ausgedrückt, wer Privateigentum möchte und die Nutzungsrechte am verbleibenden Allgemeineigentum einschränkt, muß den Bürger wenigstens so stellen, wie er ohne Staat stünde. Das ist nichts anderes als die Daseinsvorsorge inkl. der Infrastruktur.

Die Privatisierung der Daseinsvorsorge inkl. der Infrastruktur ist ein Verstoß gegen die Pflichten des Staates und müßte zunächst rückgängig gemacht werden.

Die Bedingungslosigkeit der Existenzsicherung, vom BVerfG schon mehrfach bestätigt, von der Politik bis heute ignoriert, muß umgesetzt werden.

Die Existenzsicherung umfaßt dabei jedenfalls mehr als lediglich ein im Zweifel unzureichendes Taschengeld.

Existenzsicherung beinhaltet immer auch die Bedürftigkeit, so daß ein BGE für alle dem Grunde nach ausgeschlossen ist.

Existenzsicherung ist Grundversorgung und erfordert umfassende Solidarität, was das Ende des aktuellen Steuersystems und der privaten Sozialversicherungen bedeutet. Ebenso das Ende aller sonstigen "sozialen Leistungen" und aller Ausnahmetatbestände wie Steuervorteile etc.

Daraus folgt, daß vor einem BGE bzw. BGV zunächst einmal das gesamte System entsprechend vorbereitet werden müßte.

... BGV

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@Sylter: manna für alle überall. Starkes Kraut. Oder Inkubationsaft mit Kobolden und Netzhaube.

Das Durchfüttern von denen, für die es keine Arbeit gibt, ist ein Thema, das jenseits von Spinners feuchten Träumen aber diskussionswürdig ist. Früher machte man Kreuzzüge oder einen Krieg, liess die Leute verhungern oder an Seuchen sterben. Auch wenn letzteres eine Renaissance erlebt, wird das nicht die Massen an Menschen dahinraffen, so dass für alle Arbeit da ist, der sie gewachsen sind. Dafür haben bei uns die „Falschen“ zu viele Kinder bekommen.

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Ballastexistenzen
@buerger

Mit den "Falschen" meinen Sie Nachkommen von Migranten sowie Kinder in linksgrünen Haushalten. Da Sie kein Rassist sind, machen Sie auch keinen Unterschied, ob beide Eltern eine migrantische Geschichte haben, oder nur eine Hälfte der Elternschaft.

Einfach nutzlos, solche Kinder, oder in Ihren Worten: "die Falschen".

Richtig?

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@queru
Wenn es aber beim Kapitalisnus bleiben soll (als Kontrast zur Planwirtschaft, die nicht funktioniert), wird die Höhe der BGV durch die Mittel begrenzt, die verfügbar sind, also kaum mehr als Hartz 4 jetzt. Ich halte es auch für gesellschaftlich wenig akzeptabel, wenn Leute sich durchschnorren, die auch für sich selbst sorgen können.
Etwas plastisch: warum soll ich dafür bezahlen, dass mein Nachbar dreimal am Tag auf der Mutti liegt, statt arbeiten zu gehen.

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Nein FDD. Ich meine nicht Migranten. Bin selber nicht reinrassig und meine Kinder sind gemischtrassig. Falscher Reflex bei Ihnen.
Ich meine folgendes:
Wenn man Kinder zeugt, sollte man in der Lage sein, diese gross zu machen, finanziell wie auch charakterlich. Das ist bei Menschen nicht anders als in der Tierwelt. Wer selbst Arbeit hat und seine Kinder ernähren kann, hat gute Aussichten, dass auch die Kinder mal für sich selbst sorgen können.
Hier kann man aber auch Kinder als Geschäftsmodell betreiben. Dann zahlt der Samenspender Unterhalt, ansonsten der Staat und Arbeit ist unnötig.
Wenn Sie Kinderzahl pro Frau ansehen, werden sie in der sich selbst versorgenden Mittelschicht wenige Kinder und in der Oberschicht mehr sowie auch in der Transfereinkommenbezieherschicht mehr Kinder finden.
Hat mit ethnischer Herkunft zunächst einmal recht wenig zu tun. Dafür umso mehr mit Anreizsystemen.

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"Etwas plastisch: warum soll ich dafür bezahlen, dass mein Nachbar dreimal am Tag auf der Mutti liegt, statt arbeiten zu gehen."

Lassen Sie mich an seiner Stelle antworten:

Das machst Du schon seit Jahrzehnten, hehe.

edit: er hat das ttsl. sofort wortreich genau so ausgeführt:
der querulant, Mittwoch, 8. April 2020, 10:50

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BGV
Nun der Versuch, das mal in aller Kürze und damit selbstverständlich lediglich ganz grob zu skizzieren.

Ale Bereiche der Daseinsvorsorge und Infrastruktur werden deprivatisiert.

Alle Einkommen und Gewinne werden mit dem selben prozentualen Steuersatz belegt, alle Möglichkeiten diesbezüglicher Steuergestaltung werden abgeschafft. Soli, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer etc. entfallen.

Private Sozialversicherungen werden ebenso abgeschafft wie die Vielfalt gesetzlicher Sozialversicherungsträger und durch eine umfassende staatliche und steuerfinanzierte soziale Grundversorgung ersetzt. Wer Goldzähne etc. möchte, kann sich zusätzlich privat versichern. Pensionen und Renten entfallen.

Kindergeld etc. entfallen ebenso wie Bedarfsgemeinschaften, Grundsicherung und all das, was leistungsmäßig an Bedingungen gebunden ist. Das Individuum wird unabhängig aller Begleitumstände einzeln betrachtet und im Falle der Bedürftigkeit versorgt.

Zusammenfassend bedeutet das, daß es zu einer bedingungslosen Grundsicherung von Existenz und Teilhabe jedes Bürgers im Falle der Bedürftigkeit von der Wiege bis zur Bahre gibt. Und das ohne den heute vorhandenen bürokratischen Wahnsinn, der viel zu teuer ist und viel zu oft die Würde des Menschen untergräbt. Wer mehr möchte, muß privat vorsorgen.

Damit ist nicht mehr gemeint, als das, was dem rechtskundigen Bürger auch heute schon zusteht, was ihm aber durch passiven Widerstand der Bürokratie oft vorenthalten wird. Wer nicht bedürftig ist, bleibt außen vor, ein Luxusleben ist nicht möglich.

Wie gesagt, das ist nur eine ganz grobe Skizze, die nicht mehr als den Grundgedanken deutlich machen soll. Man könnte über jeden einzelnen Aspekt Bücher schreiben und Monate diskutieren - wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Das habe ich nicht vor.

Am Ende würde eine auf so erzwungener Solidarität basierende BGV sowohl die Bürokratie minimieren und sehr viel Geld einsparen, als auch die Lohnnebenkosten beseitigen, ein gemeinsames Interesse an möglichst geringer Besteuerung fördern, die soziale Kontrolle erhöhen, mehr Gerechtigkeit schaffen, die Würde des Menschen stärken und die Kontrolle des Staates vereinfachen. In meinen Augen spricht nur ein einziger Punkt gegen einen derartigen Systemumbau, der negative Egoismus derer, die vom heutigen System in jeder Hinsicht profitieren - auf Kosten anderer.

Da ich, während ich das hier schreibe, schon die negativen Reaktionen gesehen habe, nur noch soviel, ich will niemanden überreden, nicht großartig diskutieren, nur einen Denkanstoß liefern. Ideologen sind auch kaum zu überzeugen.

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Ich sehe schon, es braucht ein Beispiel.

Da hat einer sein Luxusleben und denkt, er könnte sich ja jetzt auf die faule Haut legen, schließlich würde die BGV ihn ja bedingungslos weiter finanzieren. Falsch gedacht.

Da hat einer ein Einkommen aus Börsengeschäften und ist der Meinung, anders als die Malocher besteuert werden zu müssen. Falsch gedacht. Und auch bei Einkommen aus Vermögen sollte man sich keine falschen Hoffnungen machen.

Ein BGV würde bis zu einem gewissen Einkommen ganz oder teilweise, in der Art heutiger Aufstockung, wirken, darüberhinaus entfallen. Einzig die medizinische und pflegerische Grundversorgung wäre für alle immer frei und würde aus den Steuereinnahmen finanziert.

So, muß nun weg, schaue später mal nach, was daraus geworden ist.

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Nix.
:-(

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Danke, querulant. Gar nicht übel.
Das Modell sollte m.E. noch einen Mindestlohn miteinbeziehen.

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wie gesagt...

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Is gut, küsti, BGE hast du schon, deswegen sollen die anderen auch keines kriegen. Hab den Wink verstanden...

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@chersephor:
Könnten wir beim @superküsti bleiben?
Ich stelle mir da immer so einen kleinen Schmatz auf die Stirn vor, während Sie mir realiter eins mit dem Diamantring durch meine Visage ziehen...


(nicht mal meine Mutter hat mich Superküsti gerufen)

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Na klar, sorry - war in Eile...

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@buerger

Na, dann bin ich beruhigt.

Sehen Sie: Es gibt jede Menge vernünftige Menschen, die ein eher etwas weniger vernünftiges Elternhaus hatten. Man kann den Eltern nicht unbedingt ansehen, wie sich die Kinder machen werden. Ich jedenfalls kenne schlimme Kaputtis, die hervorragende Elternhäuser hatten, und selbstredend auch das Gegenteil davon, also Menschen, die auf einen geraden Weg gefunden haben, trotz schlechtester Voraussetzungen.

Wenn unser Schulsystem und unser gesellschaftliches System halbwegs vernünftig funktionieren, wenn sich unsere gesellschaftlichen Verwerfungen einigermaßen beschränken, dann werden mindestens 80 Prozent der Kinder später einmal eine vernünftige Rolle in unserer Gesellschaft spielen können, gleich welcher Herkunft.

Davon bin ich überzeugt, auch wenn das für Sie evtl. als Behauptung etwas steil klingt. Nehmen Sie einfach mal nur den Beruf des Rettungssanitäters. Da benötigen Sie kein großartiges Elternhaus, um diesen Beruf bestreiten zu können.

Es finden sich auch gute Dinge in unserer Gesellschaft. Sogar viele.

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Werter Buerger,
"Weder mit Kultur noch mit Sport lässt sich mein Tag vergleichbar sinnvoll füllen wie mit Arbeit."
.
Vielleicht ein wenig Philosophie: Harari Homo Deus

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bge Queru.
Mit dem ersten Absatz gehe ich nicht d‘accord. Der Staat greift zwar ein und setzt viele Regeln, aber in Abwesenheit des Staates lebt trotzdem keiner im Schlaraffenland, sondern muss für sich selbst sorgen.

In unserer Gesellschaft hat die Staat die Familien/Clanfunktion übernommen und sorgt für die Schwachen, also in erster Linie Alte und Kranke. Dies wurde von der Familie an den Staat übertragen,
Von Manna vom Himmel war letztmalig in der Bibel die Rede. Selbst Marx versprach Arbeit und nicht fliegende gebratene Schweine sondern nur gerechtere Verteilung des gemeinsam! erarbeiteten.

In Abwesenheit paradiesischer Verhältnisse werden wir nicht umhin kommen, das jeder anpackt und was schafft. Über Verteilung kann man reden, aber wer könnte und nicht will, der ist Schmarotzer und lässt andere für sich schuften. Frei nach dem Motto „schuf Du mal de Kohln, Du büsst ja all krumm.“

Zu dem zweiten Teil: der Umbau des in detailliertester Form regelnden Staates wäre wünschenswert. Es ist auch wenig fair, wie Steuererhebung tatsächlich funktioniert, weil es zu viele Spezialregeln gibt. Aber: was machen wir mit den ganzen Staatsangestellten?
Als Utopie finde ich die Gedankenwelt interessant, aber praktisch sehe ich den Umbau als wenig realistisch an. Schon der Bierdeckel, der ja in die Richtung ging, scheiterte grandios am Widerstand der Betroffenen.

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Ostern kann kommen, die Außendarstellung des Hauses entspricht nun dem dörflichen Mindeststandard.

buerger, Mittwoch, 8. April 2020, 09:52
Das FDP-Modell kenne ich nicht, aber danke für die Feststellung, daß es nicht immer an der Faulheit liegt, daß das erzielbare Einkommen nicht zum Leben reicht. Ansonsten scheint das ja auch eine Art Aufstockung zu sein, was da angedacht wurde.

buerger, Mittwoch, 8. April 2020, 09:57
Zunächst kann ich durchaus zustimmen, es ist halt nicht für alle Arbeit da, jedenfalls nicht solche, die ein ausreichendes Einkommen beinhaltet. Ist aber auch eine Verteilungsfrage. Dann aber bricht der Sarrazin durch und ich dann ab.

buerger, Mittwoch, 8. April 2020, 10:06
Gerade haben Sie noch richtig festgestellt, daß es nicht genug Arbeit für alle gibt, schon bricht wieder der Neid durch. Schade. Kennen Sie die Milieutheorie? Daß ist eine Erklärung von vielen, warum es immer Menschen geben wird, die nicht für das Leben als fleißiges Bienchen geboren sind. Finden Sie sich einfach damit ab, daß nicht jeder Mensch qua Geburt und Sozialisierung zum kleinen Rädchen im Getriebe konditioniert wurde. Es sind nur wenige, die können wir uns eher leisten als all die, die von Unterdrückung und Ausbeutung leben. Auch und gerade im Kapitalismus. Und, die Mittel sind immer vorhanden und groß genug, wenn wir es wirklich wollen.

buerger, Mittwoch, 8. April 2020, 10:13
Ich denke, es braucht keine Anreizsysteme, um Kinder in die Welt zu setzen. Liebe, aber auch Dummheit, reichen dazu völlig aus. Und was dann aus denen wird, hat nicht unbedingt etwas mit Geld zu tun, sondern mit Liebe. Die Wohlstandsverwahrlosung vieler Kinder finanziell gut gerüsteter Eltern sollte Beweis genug sein. Sarrazin bezog sich übrigens nicht nur auf Ausländer, sondern speziell auf das Prekariat, dem er das Recht auf Fortpflanzug absprach. IQ und so, Sie wissen schon. Irgendwie liest sich das bei Ihnen doch sehr ähnlich.

sephor, Mittwoch, 8. April 2020, 11:32
Danke. Ein Mindestlohn ist unter Umständen nicht erforderlich, da eine BGV den Menschen frei von Zwängen macht, sich selbst versklaven zu müssen. Das würde Arbeitgeber zwingen können, anständige Löhne zu zahlen. Aber das würden sie vermutlich auch freiwillig, um die Kosten einer BGV gering zu halten, an der sie selbst ja adäquat beteiligt wären.

buerger, Mittwoch, 8. April 2020, 15:17
Im besten Fall sollte tatsächlich jeder für sich selbst sorgen. Das aber ist in einer Gesellschaft zum einen aufgrund der Ge- und Verbote unmöglich, zum anderen gibt es eine Vielzahl an Gründen, warum das nicht jedem Menschen möglich ist, ob mit oder ohne Staat. Ein Staat ist letztlich ein Vertrag mit seinen Bürgern. Er setzt auf Arbeitsteilung und den Schutz der Schwächeren und Hilflosen. So sollte es jedenfalls sein, auch wenn viele das ablehnen, solange sie nicht selbst betroffen sind. Von Manna und gebratenen Schweinen ist auch keine Rede. Da sind einfach viele Vorurteile bei Ihnen im Spiel.

Es stimmt, buerger, in unserer Zeit kommt einem das wie eine Utopie vor. Und ich bin mir ebenfalls sicher, daß es noch zu früh für derlei Utopien ist. Vielleicht bleibt es auch eine Utopie, weil dumme Menschen die Menschheit vorher ausrotten. Wer weiß.

@sylter2: Grämen sie sich nicht, aber für derartigen Unsinn ist mir meine Zeit zu schade. Bitte gehen sie weiter. Es gibt hier nichts zu sehen.

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Es gibt ein paar sich Problematiken, die sich m.E. nicht auflösen lassen.
-Unstrittig ist m.E., dass Kranke und Alte von der Gesellschaft zu versorgen sind. Strittig ist aber auch da schon, in welchem Umfang und auf welchem Niveau und wann die Gesellschaft einspringt (zB muss das Haus verkauft werden, bevor es Hilfe gibt?)
-Einfache Tätigkeiten sind durch Maschinen ersetzt worden. Manche Menschen können aber nur einfache Tätigkeiten.
-Man kann diese Menschen parken und alimentieren, das wird aber Akzeptanzprobleme kreieren, wenn die Alimente zu üppig ausfallen. Moral Hazard nennt sich das, wenn durch Anreize jemand verlockt sein könnte, etwas zu machen, was gar nicht notwendig wäre (in diesem Falle: nicht arbeiten und sich alimentieren lassen).
-Man kann auch Bullshitjobs erfinden und für die Erledigung bezahlen. Wahrscheinlich gesellschaftlich akzeptabler, aber auch teurer.
-Oder auf maschinelle Hilfe verzichten und manuell arbeiten lassen. Also absichtlich schlimmstenfalls weniger Produktivität, was aber nicht mal immer der Fall sein muss (Craftbier).

Sarrazin ist mir als Name bekannt, habe mich aber nicht zur Lektüre durchringen können, ist mir zu populistisch. Ähnlich wie Sinn oder Fischer, die sind auch eher auf dürftigem intellektuellem Niveau, verpackt hinter vielen Worten und einer vermeintlich wissenschaftlichen Kulisse.

Mit Neid hat das auch recht wenig zu tun, eher damit, dass ich anders als der Sylter nicht dort geboren wurde, wo ich heute bin, sondern mir jeden qm Wohnfläche und jeden Cent Anlagevermögen und jeden Abschluss habe erkämpfen müssen. Als ich anfing, hiess es „erst ne Lehre, studieren muss ja nicht sein“. Schon Gymnasium ging nur, weil die Noten keine Alternativen nahelegten.

Wenn man alles selbst erarbeitet hat, ist das Teilen mit anderen, die weniger Glück hatten, recht einfach, aber das Teilen mit denen, die weniger Fleiss und Willen haben, das fällt mir schwer und es bleibt immer die Furcht, wieder auf einen Stand zurückzufallen, auf den man nicht wieder möchte, und so manches ist recht fragil, das sieht man in Krisen wie dieser besonders. Ich habe mein Studium in der Fabrik erjobbt und am Ende natürlich eine Arbeit gesucht und Schulden zurückgezahlt. Warum soll ich den Lohn meiner Arbeit (über den Staat) jemandem geben, der auch arbeiten könnte, es aber nicht will.

Ich meine hier explizit nicht den Menschen, der nur einfache Tätigkeiten kann, sondern den, der nicht arbeiten will, denn der erhält BGE ja auch.

Die grosse Keule (wenn wir alle auf dem Sofa sitzen und Glotze gucken, verhungern wir solidarisch gemeinsam) schenke ich mir.

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BGE
hielt ich früher mal für ein gutes Konzept. Inzwischen schon lange nicht mehr. Vor allem wegen des Bestandteils "bedingungslos": Warum sollte man Leuten, die sie nicht brauchen, 1000 Euronen pro Monat auszahlen, die wiederum anderen, die Unterstützung brauchen, nicht zum Leben reichen? - Ist m. E. Schwachsinn.

Gemein-/Staatseigentum in Form von Land parzelliert an (natürlich einheimische) Siedler abzugeben (statt an Spekulanten zu verscherbeln), damit sie sich dort selbst ernähren können, wäre sicher sinnvoller. Das ist jetzt sicher wieder ganz doll "rrrächts", he he :-B

Über den Corona-$§"!!/% möchte ich nichts mehr hören und lesen. Finde es sehr angenehm, bei der Arbeit den ganzen Mist für viele Stunden komplett vergessen zu können.

Der Verkehr auf der Landstraße ist hier übrigens nicht wesentlich geringer als zu normalen Zeiten.
Klopapier gibt´s immer noch keins (zumindest war es in den letzten Wochen während unserer wöchentlichen Einkäufe zu verschiedenen Tageszeiten in zwei Supermärkten nicht auffindbar). Küchenrollen neuerdings auch nicht mehr. Mehl und Hefe dito.

Sperrmülltermine werden aktuell nicht vergeben, der Recycling-Hof des Kreises ist geschlossen und die Abfuhr des Hausmülls wurde um zwei Wochen verschoben.
Bald feiern die Ratten Straßen-Pahdie (ohne M&M, Mundschutz und Mindestabstand).

Das Wetter ist derzeit nicht verrückt, sondern fantastisch und der Vollmond heute nacht besonders beeindruckend :-)

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Sie sind keine Ausnahme, was das Streben nach einem besseren Leben betrifft und auch nicht damit, das zu tun, was in ganz unterschiedlicher Weise dazu nötig ist. Das ist die Regel. Es sind nur wenige, denen die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

Grundversorgung sollte doch eindeutig sein, buerger, das hat mit Luxus nichts zu tun und bietet noch genug Anreiz, zugegebenermaßen nicht für alle, arbeiten zu gehen, um sich etwas Luxus leisten zu können. Und irgendwie halte ich das für das ganz normale Verhalten, alles andere für vergleichsweise seltene Ausnahmen. Und, Sie vergessen immer, die, die nicht arbeiten wollen, füttern wir auch heute durch.

Ja, das hart erarbeitete Häuschen, das ist ein Problem. Aber dafür ist niemand zuständig, nicht der Staat und auch nicht eine BGV. Das ist zwar bitter, aber so ist das Leben.Sie wollen nicht für Schmarotzer zahlen, aber den Status des Millionärs (zur Verdeutlichung übertrieben) wollen sie zementieren. Ist das kein Widerspruch?

Was mit Menschen geschehen soll, die zwar arbeiten wollen, aber am Arbeitsmangel scheitern, ist eine generelle gesellschaftliche Frage, die nichts mit einer BGV zu tun hat. Aber ich höre in letzter Zeit des öfteren, daß Menschen gern dazu bereit wären, weniger zu arbeiten und auf Einkommen zu verzichten, um stattdessen mehr Zeit und Lebensqualität zu haben, wenn auch auf niedrigerem Niveau, was den Luxus betrifft. Das könnte das Problem zumindest lindern, wäre das möglich.

Mit dem Hinweis auf Sarrazin will ich es nicht übertreiben. Da traue ich Ihnen schon deutlich mehr zu. Aber Sie lesen sich halt ab und an genau wie der. Und das wäre nun wirklich schade.

Ansonsten, auch ich habe momentan ein mulmiges Gefühl, obwohl es mir nun wirklich gut geht. Aber gerade das läßt mich auch nie vergessen, woher ich komme. Neben all der Anstrengung gehört halt auch Glück dazu, welches nicht jeder hat. Es gibt zuviel Unwägbarkeiten im Leben, die die Waage so oder so ausschlagen lassen. Ich kenne Menschen, die einfach Pech gehabt haben, die ohne eigenes Verschulden gestrandet sind.

Menschen sind nicht gleich, sie unterscheiden sich in ihrer physischen, psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit - ganz naturgegeben. Aber haben sie deshalb nicht alle das Recht auf ein eine sichere Existenz und ein Mindestmaß an Teilhabe? Was spricht dagegen? Absolut überwiegend sind das doch nichts als Vorurteile. Das ist meine unerschütterliche Überzeugung und daher bin ich ein Linker aus Überzeugung, der sich widerspruchslos auch mit einer Sozialen Marktwirtschaft abfinden könnte, gäbe es sie denn.

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Vom BGE halte ich auch nichts, raphaela langenberg. Siedler suchen Sie wohl vergeblich, viel zu anstrengend. Corona ist erledigt, zumindest in Niedersachsen. Und in NRW werden nach Ostern die kleinen Geschäfte wohl wieder öffnen dürfen, das Personal als Testimonials benutzt. Auch hier hat der Verkehr das alte Niveau fast wieder erreicht, warum nur? Beim Müll kommt es hier auch zu Verzögerungen, aber maximal um einen Tag. Der Wertstoffhof ist nur noch für Gewerbemüll geöffnet. Die Regale der Supermärkte sind wieder gut gefüllt.

Geld (Wirtschaft) ist wichtiger als Menschenleben, das ist das Medienecho momentan. Interessant sind die stündlichen Verlustmeldungen der Wirtschaft, denn die Dummerchen legen damit offen, wieviel Gewinne sie zuvor gemacht haben. Ob das wohl jemandem auffällt?

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"...gäbe es sie denn"
Guter Hinweis, Herr Querulant.

Ansonsten bedeuten Zuschreibungen wie "Linke" und "Rechte" inzwischen m. E. so gut wie nichts mehr. Darum plädiere ich schon lange dafür, stattdessen die aussagekräftigeren Begriffe "Utopisten" und "Pragmatiker" zu verwenden.
Die meisten der hier (auch in diesem Blog) schon länger Leb, äääh, Mitschreibenden, befinden sich m. E. überwiegend irgendwo in der Mitte, mit Tendenz zum Pragmatismus.

Das Licht ist wunderbar, die Vögel tirilieren und es lockt die Fertigstellung eines neuen Beets. - Wünsche allen Kommentatoren einen ebenso verheißungsvollen Tagesanfang, ob mit Tee aus Silberkännchen oder Kaffee aus Steingut-Bechern.

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"tirilieren" Das versüßt mir schon wieder den Tag, raphaela langenberg. Die Schönheit der Natur hatte ich ja nun ein paar Tage, mir tun jetzt noch etliche Knochen weh. Da ist die Schönheit der Sprache doch deutlich weniger anstrengend.

Links und Rechts, na ja, der Mensch kann halt nicht ohne Schubladen, auch wenn die nicht selten klemmen. Pragmatismus ist momentan sicherlich auch nicht verkehrt.

Habe die erste große Kanne Kaffee nebst Nikotinbeiwerk schon hinter mir. Bin halt ein Junkie.

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Dann stört Sie also im Wesentlichen die Bürokratie und Bedürftigkeitsprüfung? Denn Grundversorgung auf Überlebensniveau, die haben wir mehr oder weniger ja bereits. Nur das sie bei steuerzahlenden und Familien durch Steuerfreibeträge und Kindergeld abgefiedelt wird.
Was Ihnen also vorschwebt, wäre eine monatliche Überweisung an jeden Staatsbürger von zB €800 und dann im Gegenzug eine Besteuerung des Einkommens ab dem ersten Cent mit 20%, Wegfall von Steuersonderlocken (zB bei Dividenden, €450 Jobs etc) und Wegfall von sonstigen Zulagen wie Wohngeld?

Könnte ich gut mit leben, wenn das dann so simpel gemacht würde.

Es hätte nämlich auch die Nebenwirkung, dass bei Bedarf der Wohnsitz aus Hamburg Eimsbüttel nach Posmuckel achtern Diek verlegt werden muss, weil Ihr Grundeinkommen für die Luxusmiete in der City nicht reicht. Sie hätten mit so einem Konzept viel Gegenwind von den Menschen, die Wohnen in Bestlage zu Niedrigpreis für ein Grundrecht halten und monatlich Geld von der Gesellschaft bekommen wollen, ohne der Gesellschaft dafür was zurückzugeben.

Links ist so ein Konzept heute nur noch, wenn Sie gleichzeitig Wohneigentum vergesellschaften, Vermögenssteuer einführen, Erbschaftssteuer auf 100% setzen und schwedische Einkommenssteuersätze ansetzen. Als simples Konzept zu menschenwürdigeren Basisversorgung mit weniger Demütigung und Bürokratie ist das vermutlich böse neoliberal.

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Auf Pullfaktoren und Schonvermögen brauchen wir mE nicht eingehen, sowas bekommt man gelöst mit Fristen und Schonvermögen sind bei bedingungslos ja gerade egal. ME einer der grossen Fehler von Hartz, dass der 30 jährige mit „ohne Arbeitshistorie“ dem 50 jährigen gleichgestellt wird, weit überwiegend, so dass Altersvorsorge bestraft wird.

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Nein, buerger, so meine ich das nicht. Muß wohl an mir liegen, an meinem Unvermögen, mich deutlich auszudrücken.

Eine BGV gibt es nur mit Bedürftigkeitsprüfung.

Eine BGV minimalisiert die Bürokratie und maximiert den Erhalt der Menschenwürde.

Eine BGV setzt ein ganz anderes Steuersystem voraus, die gesamte Grundversorgung ist steuerfinanziert. Der Einkommensanteil entfällt bei ausreichend eigenem Einkommen. Und erst dann setzt die Besteuerung aller Einkommensarten in prozentual selber Höhe und ohne Steuergestaltungsmöglichkeiten ein.

Eine BGV führt zum Wegfall aler Leistungen wie Wohngeld, Kindergeld etc.

Eine BGV sieht keinerlei Unterstützung vor, die über eine Grundversorgung hinausgeht, also auch keine Subvention von Luxus aller Art. Aber mit Hartz-IV müßten sie ebenso umziehen, wie ehemals als Bezieher von Sozialhilfe, oder?

Sie sollten die heute politisch links agierenden Parteien und Politiker nicht mit dem gleichsetzen, was ursprünglich mal links war und für mich größtenteils noch ist. Aber all das hatte ich hier schon geschrieben und ich denke, Sie haben das auch sehrwohl verstanden. Mir scheint, die Polemik gewinnt mal wieder die Oberhand?

Eine sichere Altersvorsorge ist nichts, was das Leben vorsieht. Bei all dem, was Sie sonst so schreiben, verstehe ich Ihr Verlangen nach Vollkaskoschutz nun wirklich nicht. Denn das ist doch ein Grund, der, die Leistungsbereitschaft und Selbstverantwortung auszubremsen, geeignet ist. Und so etwas von Ihnen? Paßt doch irgendwie nicht.

Nun ja, ich will und kann niemanden überzeugen, der sich innerlich mit allen Kräften gegen meine "Utopie" sträubt. Und bevor das hier ins Lächerliche abgleitet, sollten wir es einfach gut sein lassen.

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Und nochmal, deutlich:

Bedingungslose Grund-Versorgung bedeutet in allen Bereichen Grundsicherung, mehr nicht.

Wer mehr will, muß das privat erledigen. Also arbeiten, falls Sie das beruhigt, buerger.

Also bitte, keine Luxusfragen mehr.

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Werter Buerger, genauso war es.
Die Agenda 2010 ist ein Konzept zur Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes, das von 2003 bis 2005 von der aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen gebildeten Bundesregierung (Kabinett Schröder II) weitgehend umgesetzt wurde. Aus Wiki
.
Nach 2005 habe ich in meinem Umfeld erlebt,
wie 50jährige, die bis dahin Festangestellte waren,
und deren Betrieb in Insolvenz ging,
sich auf dem Flur der Arbeitsämter mit Leuten wiederfanden,
die Bewerbungen nur schrieben um abgelehnt zu werden
und weiter zu Harzen.
.
Ihre Anmerkung Wohnen in Bestlage auf Kosten der Gesellschaft
sehe ich genauso.
Wer war es.
Die "Arbeiterpartei" und die Grünen.

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Gegen das Nichtverstehenwollen ist kein Kraut gewachsen.

Eine BGV hat nicht das Ziel, den heutigen Nanni-Staat fortzuführen oder gar noch zu erweitern. Vielmehr soll der Staat sich auf die nackte Sicherung der Existenz in Verbindung mit einem Mindestmaß an Teilhabe für die Bürger, sowie die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur beschränken.

Darüberhinaus soll eine BGV die marktwirtschaftlichen Regeln wiederherstellen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen ihr Verhältnis wieder selbst regeln, ohne Subventionierung und Eingriffe durch den Staat, dessen Eingriffe sich als schädlich erwiesen haben dürften.

Der Verdacht, daß diese "Utopie" nur deshalb abgelehnt wird, weil man es sich selbst im Nanni-Staat gemütlich gemacht hat und von Verlustängsten geplagt wird, keimt in mir auf.

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Wie wird bei einem BGV die Grundversorgung sichergestellt? Viele Bereiche (z.B. Erntehelfer) funktionieren hauptsächlich, weil man ohne große Ausbildung durch manuelle Arbeit etwas verdienen kann. Wo ist der Anreiz, so eine Arbeit zu übernehmen, wenn es nicht mehr notwendig ist?

Lebensmittel werden sonst teurer, wodurch das BGV steigen muß.

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Mein Menschenbild, gux, kennt die Faulheit als bestimmendes Merkmal des Menschen nicht. Vielmehr denke ich, daß Arbeit ein wesentlicher Bestandteil des Selbstwertgefühls ist.

Preise und Löhne sehe ich nicht als Problem an, da durch die Art der Besteuerung gerade die Wirtschaft ein großes Interesse daran hat, die Kosten einer BGV möglichst gering zu halten. Ein Vorteil der BGV ist ja gerade, Solidarität da zu erzwingen, wo diese heute in Gänze fehlt. Auch sollte die entstehende soziale Kontrolle nicht unterschätzt werden. Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie schnell soziale Ausgrenzung zu einer Veränderung des Verhaltens führt.

Auf die Milieutheorie hatte ich ja bereits hingewiesen. Gerade Hartz-IV sollte gezeigt haben, welche Reaktionen die Ausübung von Zwang auf den Menschen hervorruft. Aber auch, was die Realität, sich selbst nicht aus der so geschaffenen Stigmatisierung befreien zu können und dafür auch noch bestraft zu werden, betrifft, zeigt sich doch, daß das oft zu Resignation führt und letztlich einen Teufelskreis auslöst.

Die Soziologie bietet da durchaus Erklärungsansätze, die bedenkenswert sind..

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Querulant, ich halte Faulheit für einen der wichtigsten Treiber des menschlichen Fortschritts ... warum entwickelt man ausgeklügelte Maschinen, wenn nicht um Arbeit zu sparen?

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Der war wirklich gut, gux. :-)

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Vorschlag zur Güte an alle BGE-/BGV-Diskutanten:
Ich lass die Pros und Cons mal von "Checker-Tobi" überprüfen, ok? Wenns dann auch die 4jährigen (biologisches oder intellektuelles Lebensalter) gerafft haben, lassen wir am besten die entscheiden.

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Haben nicht die meisten, die in akademischen Berufen and Universitäten oder diversen Stiftungen etc arbeiten so etwas ähnliches wie eine BGV? Machen, was Ihnen Spaß macht under werden auch noch dafür bezahlt ...

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Da ich den Spaß hier nicht unnötig trüben möchte, darf ich mich aus diesem Thema verabschieden. Viel Spaß noch.

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So meinte ich das gar nicht ... aber das Privileg vieler in akademischen Berufen ist es doch, für genau das bezahlt zu werden, was sie ohnehin gerne machen. Es wird natürlich viel gejammert - aber letztendlich ist meine Arbeit gleichzeitig mein Hobby, und es gibt viele, denen es nicht anders geht.

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Uh, Arbeit als Bestätigung des Selbstwertgefühls...
Wenn man weniger romantisch veranlagt ist sieht man Arbeit als Tauschgut gegen Geld um andere, nicht den eigenen Eignungen entsprechende Tätigkeiten einkaufen zu können. Ich kann zwar Landwirtschaft, will es aber nicht. Ich will auch nicht wieder ein Auto draußen beo -10°C selber reparieren. usw.
Faulheit muß man sich auch leisten können. Aber man sollte nicht erwarten daß wildfremde Menschen einen einfach so durchfüttern ohne sichtbare Gegenleistung. Da gibts eine Grenze die man nicht überschreiten sollte.

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pudelfrisur - das sehe ich sehr ähnlich; deswegen ist es Glück, wenn man dafür bezahlt wird, das zu tun, was man gerne macht.

Der Trend scheint aber in die Richtung zu gehen, dass ein Durchfüttern letztendlich erwartet wird, und das kann nur tragisch ausgehen.

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Dumm sein und Arbeit haben - das ist Glück

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Das wurde nach Benn aktualisiert zu Dumm sein und Moralisieren können, das ist das Glück. Ich schwör.

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Womit das Grundrecht auf Glück verwirklicht wäre.

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Sylter2 - genau. Und deswegen beschwere ich mich auch nicht.

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Guxi, jetzt hast du auch noch deine Neigung zum Flagellantentum entdeckt?

mens minimus - minima moralia
Geh, und mach deinen Hauptschulabschuß nach, anstatt dich hier selbst zu bezichtigen.

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Sylter2 - das kommt noch. Bis dahin mache ich aber weiter das, was mir Spaß macht ... im Moment der Garten und ein paar Modelle.

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Das mit den "Modellen" interessiert mich.

(Fritz kann dir zeigen, wie man hier Fotos einstellt)

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Masken oder doch nicht?
Auch wenn Masken hier noch immer sehr beliebt sind und von vielen als Lösung aller Probleme angesehen werden - die Datenlage ist deutlich komplizierter.

https://annals.org/aim/fullarticle/2764367/effectiveness-surgical-cotton-masks-blocking-sars-cov-2-controlled-comparison

Das ist eine Studie, die eben keinen Vorteil von Masken beobachtet - und noch schlimmer, mehr Viren auf der Außenseite als der Innenseite findet, wenn sie von Patienten getragen werden.

Dem widerspricht das hier, denn dort findet man eine Verringerung der Zahl der Virenpartikel durch Masken

https://www.nature.com/articles/s41591-020-0843-2

Derartige Diskrepanzen findet man derzeit überall in der Literatur und die Ergebnisse sind überhaupt nicht eindeutig. Dazu kommt, dass zur Zeit auch sehr viel Studien schlechter Qualität veröffentlicht werden (die Hydrochloroquine-Studie aus Frankreich zum Beispiel) und für Laien ist es nahezu unmöglich, hier ein zuverlässiges Bild zu bekommen.

Blinder Aktionismus bringt nicht viel - und was man auch immer von der Reaktion in Deutschland halten mag: die Daten deuten darauf hin, dass sie ganz sicher nicht schlechter als in anderen Ländern war.

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gux, Dienstag, 7. April 2020, 11:31

„Dazu kommt, dass zur Zeit auch sehr viel Studien schlechter Qualität veröffentlicht werden (die Hydrochloroquine-Studie aus Frankreich zum Beispiel)“

Sind Sie sicher dass dies eine Studie war und nicht einfach ein ärztlicher Fallbericht? Mitteilung über die Behandlung?

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Es ist die Studie von Gautret und Kollegen, die wohl Trump inspiriert hat.

Hier ist eine lange Erklärung, welche Probleme es mit der Studie gibt:

https://retractionwatch.com/2020/04/06/hydroxychlorine-covid-19-study-did-not-meet-publishing-societys-expected-standard/#more-119224

Es gibt da zahlreiche Probleme mit dem Studiendesign - eine richtige Studie wäre zu anderen Zeiten nie veröffentlicht worden.

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@gux, Dienstag, 7. April 2020, 21:06

„...eine richtige Studie wäre zu anderen Zeiten nie veröffentlicht worden.“

Wie meinen Sie das?

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Die Methodik ist einfach zu schlecht - es gibt zu viele Fehler oder fehlende Angaben. Daten fehlen für bestimmte Tage, es gibt Diskrepanzen in Angaben (z.B. durch die Ethikkommission) etc.

Es sind sicher interessante Daten, aber eben nicht sonderlich belastbar.

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gux, Dienstag, 7. April 2020, 21:35

Ja. Man muss halt nur immer auch das jeweilige Datum beachten. - Für einen Angehörigen der Risikogruppe der in diesen Tagen positiv getestet würde sieht das subjektiv (die in diesem Moment wohl wichtigste Perspektive!) natürlich anders aus. ;-)
Im Übrigen werden täglich neue Eigenschaften dieses Virus beschrieben. Klarer wird das wohl erst im Rückblick in mindestens 3 Monaten.

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"...man muß halt nur immer auch..."
"Daten fehlen für bestimmte Tage, es gibt Diskrepanzen in Angaben"

Man muß halt nur immer auch jeden Tag seine hirnlose Hysterie ins Internet reinmachen.

Hauptsache, man rülpst lauthals was, gell Du gelegentlicher Guxi?

" Klarer wird das wohl erst im Rückblick in mindestens 3 Monaten."
Du hoffentlich auch.

(darauf einen Klaren)
https://www.youtube.com/watch?v=t03Nh0hyBY4

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Ach Sylter2 - wie sagt man so schön: hättest Du geschwiegen ...

Diese Studie hat u.a. den Präsidenten der USA dazu veranlasst, Hydroxychloroquine zu empfehlen (mit dem erwarteten Ergebnis von Überdosierungen). Studien dieser Art sind es, die Menschen Angst vor Glyphosat, Aspartam oder GMOs machen - schlecht geplant und durchgeführt. Eine schlechte Studie bringt überhaupt nichts sondern verunsichert nur (und verhindert, dass bessere Behandlungen entwickelt werden).

Ich gehe einmal davon aus, daß Ihre Ausdrucksweise dem Klaren zuzuschreiben ist.

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Die Toten Hosen haben eine Studie durchgeführt? (Aufgerissene- Augen-Smiley)

Du findest aber bestimmt noch mehr gaaanz sensationelle Enthüllungen in diesem Internet.
Und die entrüsten Dich dann so sehr, daß Du sie hier reinmachst, gell?

Andere Frage: weißt du, was ein Sekundärverwerter ist?

Weiterhin Guten Appetit

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"Diese Studie hat u.a. den Präsidenten der USA dazu veranlasst, Hydroxychloroquine zu empfehlen"
Nochmal:
"Diese Studie hat u.a. den Präsidenten der USA dazu veranlasst, Hydroxychloroquine zu empfehlen"

Ne,ne, das reicht nicht:

"Diese Studie hat u.a. den Präsidenten der USA dazu veranlasst, Hydroxychloroquine zu empfehlen"

Osterspaziergang 2020. Die Bürger recken eine Tube in ihrer rechten Hand dem auf 2m Entgegenkommenden entgegen:

"Diese Studie hat u.a. den Präsidenten der USA dazu veranlasst, Hydroxychloroquine zu empfehlen"

Morgens Elmex, abends Aronal und mitttags Hydroxychloroquine.

Und dazwischen immer wieder Gux!
Denn Lachen hält gesund!

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Sylter2 - ich weiß wirklich nicht, was Sie genommen haben; Sie sollten es aber vielleicht ein wenig langsamer angehen lassen.

Was die Gautret-Studie angeht: nun, es ist mein Beruf solche Studien zu lesen, zu bewerten und daraus Empfehlungen abzuleiten, insofern ist ihre Behauptung, man könne viel im Internet finden, zwar richtig aber in diesem Falle unzureichend.

Trump hat von eben dieser Studie gesprochen, als er Hydroxychloroquine empfohlen hat, und auf den ersten Blick wirken die Ergebnisse deutlich überzeugender, als sie sind.

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@geleguntix:

Meine Anregung ist und war eher folgende:

Schieben Sie Ihre ganze Corona-Heilung, Ihr dämliches tägliches Gewäsch über die neuesten Studien, die tollsten Medikamente, Ihren "Beruf" und ihr gesamtes peinliches Maulheldentum doch bitte in den fetten Arsch von Deano - und hören auf, hier zu nerven.

Ich jdf. möchte nichts von dem nehmen, das Sie empfehlen.
Ich komme nämlich mit dem, das ich seit Jahrzehnten nehme, bestens klar.

Diese Seuche hat monothematische Pisser wie Sie und Gelegentläch sowie Deano an die Oberfläche dieses Blogs gespült.
Sie werden auch wieder in der Versenkung verschwinden.
Bis dahin: bitte röchelnd sterben!

Thora, übernehmen Sie!

Edith, lieber Thora, wiederholt die Bitte.
gux, Mittwoch, 8. April 2020, 10:58 distanziert sich angelegentlich der höhnischen Röchel-Höhnerei Ihres Freundes Deano.
Das wird mir zu verwirrend.

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Wissen Sie, ich war schon seit längerer Zeit dabei - ihre Verbalinjurien können Sie sich daher wirklich sparen.

Wenn Don es wünscht, werde ich sofort aufhören zu schreiben - ansonsten sehe ich keinen Grund dies nicht zu tun.

Ich gehe davon aus, dass Sie, ähnlich wie ich, im wirklichen Leben das tun was notwendig ist und Ihren Fähigkeiten entspricht, die Situation zu meistern. Menschen einen unangenehmen Tod zu wünschen ist nicht schön - Sie sollten sich das vielleicht noch einmal überlegen.

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Selbstbaumasken sind ähnlich wirksam wie Selbstbaukondome aus Schweinedarm der 20 Jahre des letzten Jahrhunderts, nämlich bestenfalls zufällig. Mein Grossvater selig sagte dazu „und als sie es probieren wollten, schau an, da konnten sie es schon“. Unter Hinweis auf das 6 Monatskind in der Verwandschaft.

Zu den anderen Varianten, die im Orient beliebt sind, hat sich Böhmermann schon geäussert.

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Es wird zu früh
intubiert & anästhesiert.

Das beeinträchtigt die natürliche (erwünschtermaßen: heftige!) Reaktion des körpereigenen Immunsystems Infizierter.

Die FAZ läuft in dieser vernünftigen Spur (die sich auch auf unz.com zurückverfolgen lässt).

Hier mehr dazu auf deutsch: https://www.achgut.com/artikel/sterben_coronapatienten_auch_an_falscher_beatmungstechnik

Dr. Frank hat heute auch eine nachdenkenswerte CO-19 Zwischenbilanz aus Sicht des Hausarztes auf Achgut online.

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Original ist immer besser als Nachklapp
dieter kief, Dienstag, 7. April 2020, 11:40

https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

- schon seit vielen Tagen entsprechende Hinweise dort. Wird auch täglich aktualisiert. Dafür braucht man solch zweifelhafte Quellen nicht.

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Falls das nicht
...schon verlinkt wurde (zu müde, alles nachzulesen):

https:// www.welt.de/regionales/hamburg/article207086675/Rechtsmediziner-Pueschel-In-Hamburg-ist-niemand-ohne-Vorerkrankung-an-Corona-gestorben.html

Wünsche eine besinnliche Vollmondnacht.

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War schon aufgeführt. Auf guten aktuellen Seiten, die hier als „Spackoblogs“ bezeichnet wurden. Wo der Verstand oft einkehrt. Gestern oder vorgestern.

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gux, Mittwoch, 8. April 2020, 10:21

„Trump hat von eben dieser Studie gesprochen, als er Hydroxychloroquine empfohlen hat, und auf den ersten Blick wirken die Ergebnisse deutlich überzeugender, als sie sind.“
Was Raoult selber berichtet hat schien mir eher eine Art Aufzeichnung anekdotischer Fälle. Das Problem: wenn ich covid-19 habe wird mein Immunsystem innerhalb einer gewissen Zeit Antikörper dagegen bilden lernen. Die dabei auftretenden Nebenwirkungen können verschieden stark sein. Auch zum Tod führen. Sind die Antikörper da bin ich immun. Das geht in jedem Fall quasi von selbst.
Ob das nun durch Chloroquin schneller und besser ging oder nicht wird durch diese Art von Ausprobieren nicht bewiesen. Kann sein. Kann auch sein dass es ohne Chloroquin mehr oder weniger genauso gegangen wäre.
Der rechtspopulistische Idiot Trump lief Gefahr blamiert zu werden weil er das versemmelt hat, wie Söder (Fussball), Kurz (Ischgl) und Orben (Migranten waren es) auch. In seiner Not hat er ungeprüft nach diesem Strohhalm gegriffen. Die New York Times berichtete korrekt dass jemand an einer Überdosis gestorben ist. Dann kamen die Details woanders: ein ungebildeter offenbar rechtsgedrehter Idiot, der Trump vertraut, hat sich eine Tiermedizin-Variante von Chloroquin beschafft und diese einfach mal so, aber massiv überdosiert, eingeworfen. Und ist daran gestorben. Dass die letale Dosis 2 g/Tag ist ist bekannt.
Die New York Times hat diese weiteren Details aber nicht mehr gebracht. Offenbar wollte man Trump schaden.
Schlußfolgerung: bei den rechten und den neoliberal-„linken“ Medien handelt sich um Quellen,die zunächst mal als FakeNews-Quellen betrachtet werden müssen.
Ob Chloroquin im Fall von covid-19 wirkt oder nicht ist wissenschaftlich ausreichend noch nicht erforscht. Das gilt auch für Mechanismen seiner Wirkungsweise. Es sprechen aber einige Erfahrungen dafür dass es wirkt.

Um Schnapsleichen braucht man sich nicht zu kümmern. Egal was die eingeworfen haben. Leiche eben.

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Ich denke, der Lagerkoller ist bei manchen wirklich ein Problem - ich sehe das überall.

Das Problem ist, man weiß einfach noch nicht genug. Ein neues Medikament zu entwickeln und testen dauert Jahre mit sehr vielen Fehlschlägen - und viele Medikamente versagen erst in den letzten Phasen. Jetzt verkürzen wir den Prozess gewaltig, und natürlich wird es da viele Überraschungen geben. Das ist nicht schlimm und - zumindest für mich - auch faszinierend, weil plötzlich all das, was man vorher immer nur theoretisch erklärt und gesehen hat plötzlich eine echte Anwendung hat.

Ich habe sehr viel Verständnis für unsere Politiker - die Situation ist schwierig, und im Januar sah es eben auch noch sehr danach aus, dass man die Situation unter Kontrolle bekommt. Und jetzt sind sie plötzlich in einer Situation, in denen von Ihnen eine Art Führungsfähigkeit verlangt wird, die sie nicht unbedingt haben.

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laienmedizinische Anmerkung

Chloroquin hatten meine Eltern schon 80 in Kenia dabei. Für den Fall. Zugelassen für einiges, Nebenwirkungen bekannt. Hauptwirkung heute scheint mir die Dämpfung des überschiessenden Immunsystems zu sein. Die von Don angesprochene Verkrüppelung er Lunge kann geminderter verhindert werden.

Trump ist wie ein Chef zu sehen. @gelegentlich achten Sie auf seine Taten, nicht die Worte. Er hat enorm viel getan, auch für schwarze Straftäter, für Arbeiter auf Stundenlohn.
Zu den Worten Es wird viel gekürzt und teils entstellt wiedergegeben . Selbst das "grab dem by the pussy" ist total falsch ausgelegt. Trump war kritisch gegen Frauen, Medien und Fans als er sagte ihm würden keine Nachteile erwachsen, selbst wenn er de allzeit nahen, verfügbaren Frauen an ihren Cunni packen würde.

Sein Umgang mit Frauen scheint mir nicht zu tadeln. Frauen, die (loyal) leisten, behalte ihren Job.
Ich nenne stellvertretend Betsy deVos, die kontinuierlich gute Arbeit macht. Obama und die Lehrergewerkschaften der Dem haben viel Mist aufgetürmt Dons Leser haben bei Mattress girl einiges über Title IX erfahren können.

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Ich dachte immer, Chloroquin soll das Eindringen in die Zelle verhindern? Aber das hat vermutlich mehrere Wirkungen - es ist nur leider nicht das Wundermittel.

Was an Trump auffällt ist die fehlende Erfahrung in einer Verwaltung - er redet bevor er über Konsequenzen nachdenkt, und hat kein Problem damit, sich über andere öffentlich (und ohne Not - wie Fauci) lustig zu machen. _Was_ er macht, mag ja nachvollziehbar und richtig sein (dazu kann ich mangels unvoreingenommener Berichte nicht viel sagen) - aber er könnte es besser machen.

Das schlimme ist eigentlich, dass es die Demokraten nicht schaffen, einen vernünftigen Gegenkandidaten aufzustellen - das sollte doch nicht so schwer sein ...

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"Trump war kritisch gegen Frauen"
Der Mensch müsste sich wehren,
gäbe es heute noch Bären.

Ts, ts, ts.

Werde ich immer irrer,
oder dieses Blog?

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@ sylter2

„Ich jdf. möchte nichts von dem nehmen, das Sie empfehlen.“

Lesen können Sie auch nicht. Ich empfehle hier gar nichts. Ich will mehr wisssen, auch für mich selbst. Der im Moment einzige Ansprechpartner hier ist gux. Bei diesem Thema, wohlgemerkt. Und wichtig, schrotsaege mit seinem Argument „metabolisches Syndrom“.

Ansonsten bleiben Sie dabei: my Trinkhalle is my castle. Von mir aus.

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"Der im Moment einzige Ansprechpartner hier ist gux"
Ich erbitte Eure Verzeihung, sollte ich etwas despektierlich erscheinen:
Aber es ist nicht ganz einfach, die Tageszeiten auseinander zu halten* zu welchen ich Ihro wie und mit welchem Nick ansprechen darf.

Derzeit also glucks?


*insbesondere mir

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Verziehen. Ich weiß schon warum ich Rechtsgedrehten in der Regel keinen Verstand zubillige. Auch vielen Linksgedrehten nicht.

Ihr Problem läßt sich einfach lösen. Fragen Sie den Herausgeber des Blogs. Der sieht ja die beim Anmelden verwendeten Mailadressen. Und könnte sehr leicht über eine private Kommunikation damit mehr herausfinden.
Ein kleiner Service den er einem bewährten Stammkunden sicher nicht ausschlagen wird.

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Wenn ...
buerger, Dienstag, 7. April 2020, 21:29

"Eben, Mercedes kann solange was mit Euronen anfangen, wie sie einen Wert haben. Wenn der Wert wegfällt, und bei Papiergeld ist Wert nichts anderes als Vertrauen, Versprechen und Glauben, dann ist es nur Papier mit Bildern."

Ja wenn, dann schon. Was aber wenn nicht? Das sind doch ungelegte Eier.
Der Garant für eine Währung ist der Staat. Dass der auch mal verschwinden kann und damit seine Währung ist eine Binse. Sie argumentieren mit Möglichkeiten.

"Wenn Sie an einen Ablassbrief glauben, dann hat der einen Wert, wenn nicht, ist das nur Papier."

Einen Ablassbrief im Zusammenhang mit Währung als Beispiel anzuführen geht siehe oben "Garant der Währung" sehr daneben. Das fällt unter Privatabkommen manchmal sogar göttlicher Art. Soll ich mich jetzt wirklich über diesen höheren Blödsinn auslassen?

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Zukunft
colorcraze, Dienstag, 7. April 2020, 21:55

"Bwahhahahahah, Sie scheinen sich noch nicht viel mit Währungen, Geldscheinen und ihrem Auftauchen und Verschwinden befaßt zu haben.
"Durchgesetzte Weltwährung", jaja.
Reden wir in 20, 30 Jahren nochmal drüber."

Sie wollen nicht über das reden was heute ist nämlich die zweite Weltwährung Euro. Also verlegen Sie sich auf die Zukunft in "20, 30 Jahren". Lassen Sie Ihren Spekulationen freien Lauf. Was wird denn nun sein in 20, 30 Jahren? Dazu kann ich Ihnen erst in 20, 30 Jahren Aussagen machen.

Karl Valentin äußerte sich diesbezüglich mal so: Die Zukunft war früher auch besser.

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Oh, ein typischer Kontaktschuld-Hetz- und Schmierartikel:

https://taz.de/Verschwoerungstheoretiker-gegen-Corona/!5677840/

Die Webseite Wodarg geht wieder. Sie sei aus formaler Gründen eine Zeitlang nicht zugänglich gewesen. D.h. man hat irgendeine Kompromißformel gefunden. Lohnt sich das in Erinnerung zu behalten. Irgendwann später kommt dann mal raus was da wirklich war.

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Das erste (und einzige?) Mal, daß ich mich von @verlegentlich informiert fühle:

Der vollbematschte Wodarg sitzt im Vorstand von "Transparency Internatioal".

Danke dafür! Vielleicht werden wir irgendwann auch Assange und Snowden richtig einordnen können.

Diese gelbhaarige Flitzpiepe war übrigens nicht - wie man es vermuten sollte - für die Grünen im Bundestag, sondern für die Sozis.

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Es fällt mir latürnich als denkendem Menschen schwer, Links, die @brägentlich hier postet, zu lesen.
Aber ich habs gerade getan. Und da steht folgendes:

„Ich schätze Wolfgang Wodarg eigentlich sehr“, sagt SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach ..."

Ja.
Man kann auch Markus Lanz sehr schätzen. Oder Heiner Lauterbach.
Selbst Säue wie perfi und gerontolich sollen ihre Schätzer haben. Schätz ich mal.

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„Schätze eigentlich sehr“, ist das nichts nettdeutsch für „halte den für einen freidrehenden Idioten und den Unsympathen schlechthin“?

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„Der vollbematschte Wodarg ...“ - bei dem geschilderten Problem ging es überhaupt nicht um die Frage ob der bematscht ist oder nicht oder gar darum, ob Sie darüber urteilen können. Es ging darum ob man eine Art Freiheitsinstinkt hat oder nicht. Sie sind diesbezüglich demnach instinktlos.

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