: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Freitag, 9. September 2005

Orange

Was haben ein paar NECONABLOs, die neue rechte Bewegung BZÖ in Österreich (former known as FPÖ oder Haider-Partie) und die Wahlplakate der CDU gemeinsam? Unter anderem: Die Verwendung von viel Orange, mehr oder weniger deutlich als Anspielung auf den politschen Wechsel nach dem Vorbild der Ukraine. Nun kann sich so eine Bewegung nicht die Trittbrettfahrer und die Trittbrettfahrer wiederum nicht die Nachbarn raussuchen. Vielleicht haben sie auch alle nur die gleichen Imageberater.

Die momentan sich etwas am Kopf kratzen werden, nachdem beim Führungspersonal des Originals die Hölle los ist. Andererseits, Korruption, endlose Streitereien und eine geschasste Regierungschefin... das Orange kann eigentlich bleiben.

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Donnerstag, 8. September 2005

2fast

tack tack tack tack tack
never stop running.
never start thinking.
get it on
as fast as u can.
history is fading
future is coming up
2kill you
if you can´t keep on
running where they
wantu2
4the next big thing.



you´re still young
you´re still speeding
you might be a hero
anytime the system
wants u2be
on the concrete race track
of economic civil warfare.

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Mittwoch, 7. September 2005

Simple Facts and Quotes

After flooding in 1995, the existing system was improved. However, the sums were relatively small. About $500m was spent over the next 10 years. (...) From 2003 onwards, the Bush administration cut funds amid charges from the Army Corps of Engineers that the money was transferred to Iraq instead. The latest annual budget was cut from $36.5m to $10.4m.
von hier

»And so many of the people in the arena here, you know, were underprivileged anyway so this is working very well for them.«
Gattin des Ex-US-Präsidenten, hier im O-Ton

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Montag, 5. September 2005

Traffic-Duell

Sie wollten es so, die sich für gut besucht haltenden Clickbettler und Kommentarschleimer-Püppchen. Die gestern: 2005
Dieses leservergraulende Blog hier gestern: 2846

Die und ihre grosse Amerika in den Dreck ziehende Klappe.

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Samstag, 3. September 2005

Neocons sind auch nur Frauen.

Und eine Aussenministerin kann bei einer Flut in der Heimat sowieso nichts tun, also kann frau ja mal shoppen gehen. Ist ja Urlaub. Und Rassismus kann man Condi sowieso nicht vorwerfen. Und für Kritik hat frau die Leibwächter.

Ich warte jetzt nur darauf, dass Deutschlands Westenblogtaschen-Limbaughs und NECONABLOs sich zu Wort melden und Condi bejubelpersern, weil sie in Zeiten einer drohenden Rezession die Binnenmarktnachfrage ankurbelt und dem hungrigen Amerikaner da unten zeigt, dass sich ein echter Hardliner durch nichts von seinem amerikanischen Optimismus abbringen lässt. So sind sie, die möchtegern Südstaaten-kukluxGentlemen, ganz anders als das zickige Girl, das es wagt, als Frau auch noch nachzudenken. Die findet so garantiert nie einen arbeitslosen Nockherbergveteranen mit dem Aussehen von CSU-Söder als Ehemann. Selbst schuld.

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Guten Morgen!

Oder: Führungspersonen, zu blöd zum B-U-C-H-S-T-A-B-I-E-R-E-N

Es gibt doch nichts Schöneres, als heimzukommen und die konzertierten, erbärmlichen Rechtfertigungsversuche von NECONABLOs im Wahlblog zu lesen (dort fallen leider inzwischen die rechten Trollhorden ein). Offensichtlich empfinden sie ein wenig Schmerz ob der hier gepflegten Berichterstattung über ihr Treiben, aber so ist das nun mal in der Öffentlichkeit. Nein, sie wollen keine Rechtsextremen sein. Nur Amerikafreunde. Israelfreunde. "Pearle" und Wolfowitz dürfen diesmal ihre Alibijuden geben. Wohl in der Hoffnung, dass keiner das Buch des wegen Skandalverstrickungen gefeuerten Richard Perle gelesen hat. Wie der Schreiberling selbst wohl auch nicht, weil er nicht Perle schreibt, sondern Pearle. Superpeinlicher Schnitzer von Leuten, die auch bei der Denic nicht ihren eigenen Namen angeben können. Ich habe "An End to Evil" gelesen und besprochen, und der Tenor war in etwa: Ein deutscher Politiker könnte mit so einem Geschmiere sofort wegen Rechtsextremismus einpacken. Auch, wenn er einen kritischen Journalisten wegen seiner Tätigkeit als "Terroristen" diffamieren würde, wie Perle das dem Starreporter Seymour Hersh, dem Aufdecker des Abu-Ghraib-Skandals, getan hatte.

Warum das bei denen immer so läuft? Ich vermute, allein traut sich der rechte Arier das seit ein paar Jahrzehnten nicht mehr (wobei, jemanden zum B-U-C-H-S-T-A-B-I-E-R-E-N könnten die sicher brauchen), und Broder tritt im Moment etwas langsamer, vielleicht um nicht noch die letzten Credits in der jüdischen Szene zu verspielen. Und immer wieder die Behauptung, sie seien liberal, Demokraten, sie läsen gar Philosophen. Und ich bin mir sicher, dass ihre Schäferhunde auch nicht Blondie heissen*.

Hilft ihnen nichts, heute habe ich einen hübschen Beitrag auf totem Holz über die ganze Bande angeleiert. Material gibt´s ja genug. Und manche, die gefälschte Adressen angeben, müssen sich auch keine paranoiden Sorgen um ihre Restkarrieren haben. Hartz IV ist ohnehin für alle da.

*Der war gut, gell? Könnte glatt von Broder oder Biller sein.

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Freitag, 2. September 2005

Heute Praktikantentag.

I don´t invent reality, I link it. Direkt aus dem Medienhafen in Düsseldorf:

Eine kranke Mitarbeiterin, ein kranker Azubi (beide abwesend), der Chef 3 Stunden auf nem Außentermin und Mela alleine mit zwei Praktikanten auf Probe, die sich um einen Ausbildungsplatz "prügeln".

Die Praktika in der Werbebranche haben sich die letzten Jahre seit dem Erscheinen meines Buches auch nicht wirklich geändert.

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Vermisstenanzeige

Seit dem 24.08.05 um 17:20 Uhr wird im Grossraum München die als "Deutschlands erste Blogpraktikantin" berüchtigte Vroni vermisst. Sie wurde zuletzt gesehen, als sie in publizistisch nicht wirklich erhebender Weise für ihren Arbeitgeber, die Jörg Stengel Medien GmbH, Betreiber des Stadtblogversuchs Minga.de, einen Beitrag über die Qualität von Discountbackwaren verfasste. Seitdem ist Vroni in der Blogosphäre verschwunden.

Die Passauer Publizistikstudentin Vroni wurde überregional bekannt durch ihren ersten Eintrag mit dem Titel "Alles wird gut: Vroni übernimmt", in dem sie ausführlich über die traurige Suche nach einem Praktikumsplatz berichtete, der sie zu Minga.de verschlagen hatte. In einem Kommentar betonte der für ihre Ausbildung verantwortlich sein sollende Jörg Stengel: "Lieber beim Bloggen dabeisein und was über Suchmaschinen lernen als Sterbehilfe bei "anständigen" Print-Verlagen zu leisten." In der Ablehnung von Anstand und dem Hinweis auf "Sterbehilfe" deuten sich möglicherweise dunkle Machenschaften an, die zu Vronis Verschwinden beigetragen haben könnten.

Zuvor war eine mutmasslich identische Vroni beim Versuch gescheitert, in der von Thomas Knüwer betreuten kleinen Agentur am Rande der Stadt unterzukommen. Grossblogbetreiber Don Alphonso, der das Verhalten von Minga.de schärfstens kritisiert hat, hat nach eigenem Bekunden nichts mit der Sache zu tun, und Vroni auch kein würdiges Praktikum bei einem halbwegs ordentlichen Medium verschafft. Möglicherweise handelt es sich beim Verschwinden von Vroni um die Fortsetzung einer langen Serie von ähnlichen Vorfällen in der Zeit der New Economy, als in München Praktikanten von inkompetenten Pleiteunternehmern unverantwortlich ausgebeutet wurden und dann, nachdem sie begriffen hatten, dass sie hier ausser Rumstöpseln und dummen Spüchen (IPO in sechs Monaten, dann wirste reich) nichts lernen würden, nach wenigen Tagen ebenfalls spurlos verschwunden sind.

Sollte es diese Meldung noch in die erstklassige Newsquelle Polizeibericht schaffen, hat das Thema nicht schlechte Chancen, von Patrick Gruban, dem "ersten Redakteur" von Minga.de, aufgegriffen und minimal umgeschrieben in seinem Stadtblogversuch veröffentlicht zu werden.

+++Update: Vielleicht wurde Vroni nach einigen schlimmen Ereignissen in der kleinen Agentur am Rande der Stadt dort wieder übernommen...+++

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Donnerstag, 1. September 2005

Politically incorrect

(Massaker, Tote, Krieg)
"Hähä, die deutschen Luschen sind Scheisse, aber die Amis und Israelis sind cool."
"He, Du Sau, halt Dein blödes Maul, die Amis verteidigen auch Deine Freiheit, und wenn Du was gegen die Siedler sagst, bist Du ein Antisemit!"
"GWB ist der beste Präsident, den es je gab."
(Eine Katastrophe daheim weiter)
"Boaah ey, es ist total fies, wenn Du es jetzt wagst, was gegen den Präsidenten und seinen Urlaub zu sagen, Du nutzt die Lage der Menschen schamlos für Deine Propaganda aus."
"Jetzt nicht debattieren, es geht um Hilfe!"
"Klar müssen die auf Plünderer schiessen, selbst Schuld, wenn die nicht vorher was zu Essen gekauft haben."
"Was? Versäumnisse? Amerika ist das tollste Land der Welt! Die haben auch nicht gefragt, die haben was getan! So geht das!"
(Langames Aufkommen von Massaker, Tote, Krieg)
"Mann, schau Dir den Ölpreis an, nach der Katastrophe, den müssen wir mit Sicherheit im nahen Osten aufhalten!"
"Das schafft man nicht mit Rumlabern wie in Deutschland, da muss man halt mal was riskieren!"
"Das würde keiner besser können als GWB, Du dreckiger, verkommener Feind der Freiheit! Sowas Unkorrektes wie Dich würde man in Amerika..."

Und so weiter. Eat shit and die, Jerks.

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Mittwoch, 31. August 2005

Neologismus für den Hausgebrauch

möglich als: Der NECONABLO, das NECONABLO, die NECONABLOS

Umschreibt gewisse stark rechts stehende, von US-amerikanischen, NEoCOnservativen NAsenbären beeinflusste Folgeschäden in der deutschen BLOgosphäre. Weil, ohne Neologismen braucht man gar nicht erst anfangen, Stalins Linguistikbriefe umzusetzen. ;-)

Übrigens ist hier noch was Grösseres als Vorgeschmack zu einer Debatte, die wir demnächst in breiter Öffentlichkeit zu führen gedenken.

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