Dienstag, 9. Februar 2010
Für N.
Hund auf Berg.

Auch heute war das Wetter schön.

Auch heute war das Wetter schön.
donalphons, 18:25h
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Das mit dem Erben,
das man sich immer so leicht vorstellt, irgendwann fällt alles auf einen und dann hat man es - das ist nict so einfach. Denn heute leben die Menschen so lang, dass man erst erbt, wenn man selbst an der Grenze zum Siechtum ist.

Aber keinesfalls, wenn man es gut für die eigene, blühende Jugend brauchen könnte. Erben bedeutet immer auch, selbst alt und hässlich zu sein, während die Jugend in relativer Armut zugebracht wird. Und zu allem Elend ist da auch nich die erbschleichende und langlebige alte Tante, die den Erbonkel nutzlos und überflüssig macht. Die Verteilungsgerechtogkeit innerhalb der besseren Kreise wäre also verbesserungswürdig. Sage ich in der FAZ

Aber keinesfalls, wenn man es gut für die eigene, blühende Jugend brauchen könnte. Erben bedeutet immer auch, selbst alt und hässlich zu sein, während die Jugend in relativer Armut zugebracht wird. Und zu allem Elend ist da auch nich die erbschleichende und langlebige alte Tante, die den Erbonkel nutzlos und überflüssig macht. Die Verteilungsgerechtogkeit innerhalb der besseren Kreise wäre also verbesserungswürdig. Sage ich in der FAZ
donalphons, 10:32h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 8. Februar 2010
Materialermüdung
sagte die Begleitung, schliesslich, pflichtete ich bei, ist die Bespannung mindestens 30 Jahre alt.








Das sollte jetzt auch für die nächsten 30 Jahre, oder wenigstens Stunden reichen. Je nachdem, was ich morgen in das Omelette tue.








Das sollte jetzt auch für die nächsten 30 Jahre, oder wenigstens Stunden reichen. Je nachdem, was ich morgen in das Omelette tue.
donalphons, 23:45h
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Schlussanstieg
Heute Nachmittag, Neureuth, auf 1230 Meter Höhe.

Grossbild.
Und weil es gar zu schön ist, hier etwas Literathurenmüll über das Elend, dass Medien unbedingt Geniefrischfleisch fressen wollen, egal wie es stinkt. Deutsches Fäuleton, geh auf die Knie und winsel um Gnade.

Grossbild.
Und weil es gar zu schön ist, hier etwas Literathurenmüll über das Elend, dass Medien unbedingt Geniefrischfleisch fressen wollen, egal wie es stinkt. Deutsches Fäuleton, geh auf die Knie und winsel um Gnade.
donalphons, 20:30h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 7. Februar 2010
Erstaunlicherweise
findet man ausserhalb der EU mehr über das Staatsbankrottproblem als innerhalb der Zone. So etwas ist immer ein schlechtes Zeichen, wie auch die Unfähigkeit der Schweizer, ihren Franken auf einen Kurs von über 1,50 zum Euro zu bringen. Der Markt tickt da offensichtlich anders.

Wie auch imer: Die grosse Chance relativ zum Rest der Welt ist der üble Zustand der USA. Auch nach 8 Jahren Bush und seinem Regime ist man dort offensichtlich nicht in der Lage, die braune Republikanerpest und ihre Gossenmedien im Atlantik zu versenken; im Gegenteil, der Abschaum, der für die Krise führend verantwortlich ist, wird auch noch hofiert und kommt als Bankster damit durch. Grob gesagt bedeutet das: Dort wird sich nichts ändern, man wird den Staat weiter runterwirtschaften und die Bewohner verarschen, insofern muss man sich in Europa keine Sorgen machen, von denen eingeholt zu werden.
Ich finde, dass die PIIGS-Staaten durchaus ein Problem sind, aber eines, das eher lösbar ist, als die Systemfehler der USA (und aller Idioten, die deren Schulden finanzieren). Schön ist es natürlich nicht, aber in Krisen kommt es vor allem darauf an, am wenigsten zu verlieren. Und da sieht es gerade in deutschland immer noch recht gut aus.

Wie auch imer: Die grosse Chance relativ zum Rest der Welt ist der üble Zustand der USA. Auch nach 8 Jahren Bush und seinem Regime ist man dort offensichtlich nicht in der Lage, die braune Republikanerpest und ihre Gossenmedien im Atlantik zu versenken; im Gegenteil, der Abschaum, der für die Krise führend verantwortlich ist, wird auch noch hofiert und kommt als Bankster damit durch. Grob gesagt bedeutet das: Dort wird sich nichts ändern, man wird den Staat weiter runterwirtschaften und die Bewohner verarschen, insofern muss man sich in Europa keine Sorgen machen, von denen eingeholt zu werden.
Ich finde, dass die PIIGS-Staaten durchaus ein Problem sind, aber eines, das eher lösbar ist, als die Systemfehler der USA (und aller Idioten, die deren Schulden finanzieren). Schön ist es natürlich nicht, aber in Krisen kommt es vor allem darauf an, am wenigsten zu verlieren. Und da sieht es gerade in deutschland immer noch recht gut aus.
donalphons, 23:44h
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Wollte man
heute treu bis ans Lebensende bleiben. würde ich in Zyankalihersteller investieren. Treue ist eindeutig auf dem Rückzug, so wie Scheidungen auf dem Vormarsch sind. natürlich auch im Westviertel.

Das natürlich ist eine Herausforderung für die am Rande Betroffenen, die daraus ihre Nachmittagsunterhaltung ziehen, mit dem Ergenis, dass der Ehebruch zwar weiter existiert, aber dennoch über dem Teegeschirr ausgerottet wird. In der FAZ

Das natürlich ist eine Herausforderung für die am Rande Betroffenen, die daraus ihre Nachmittagsunterhaltung ziehen, mit dem Ergenis, dass der Ehebruch zwar weiter existiert, aber dennoch über dem Teegeschirr ausgerottet wird. In der FAZ
donalphons, 09:20h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 5. Februar 2010
Einfache Kost
Pro Person:
310 Gramm Trüffelgnocchi
40 Gramm Meersalzbutter
etwas Salbei
15 Gramm alter Parmesan
etwas Salz und Pfeffer
1/2 Kräutersaitling

So einfach. Grossbild.
Man sagt, Griechenland und Spanien würden untergehen, aber solange das bei mir noch geht, ist es mir nicht so wichtig. Dass aber die Silberkannen im Import aus Engkand teurer werden, ist wirklich ein Skandal.
310 Gramm Trüffelgnocchi
40 Gramm Meersalzbutter
etwas Salbei
15 Gramm alter Parmesan
etwas Salz und Pfeffer
1/2 Kräutersaitling

So einfach. Grossbild.
Man sagt, Griechenland und Spanien würden untergehen, aber solange das bei mir noch geht, ist es mir nicht so wichtig. Dass aber die Silberkannen im Import aus Engkand teurer werden, ist wirklich ein Skandal.
donalphons, 19:07h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 4. Februar 2010
Das Handelsblatt fand ich gut.
Ich empfand zwar Ziesemer als eklatante Fehlbesetzung - zu wirtschaftshörig selbst nach Holtzbrinck-Massstäben - aber immerhin gab es dort noch einiges an Journalismus vom alten Schlag.
Jetzt kommt dort Neoliberalala Gabor Steingart, ein Typ, der den Spiegel sicher gern an seine Kumpels angenähert hätte und von dem man wenig hörte, seit er nach dem Ende seines Mentors Aust in die USA verschoben wurde. Ich meine: Da war journalistisch nichts, weshalb man ihn zu einem Chefredakteur hätte machen sollen.
Aber zu den Mysterien des Medienstandes gehört es eben auch, dass gewisse Leute ab einer gewissen Bekanntheit unabhängig von der Leistung nur noch nach oben oder seitwärts fallen können. Poschardt mit Vanity Fair, Borchert mit derWesten, Aust bei der WAZ, Tichy bei diversen Blättern - nun kriegt eben auch Steingart seinen Chefsessel. Wofür auch immer. Gut für ihn. Armes Handelsblatt.

Dafür ist heute mein Praxitelesabguss gekommen, und stützt jetzt den Aries vom Umfallen ab. Die Jugend stemmt sich gegen den Tod, aber das Handelsblatt ist alt. Ich fragte mich, ob Thomas Knüwer mit dem Wechsel in die Privatwirtschaft richtig lag - jetzt habe ich eine hinreichende Antwort. Weil der Kapitalismus ja offensichtlich noch nicht genug hässliche, neoliberale Publizistikfratzen kennt.
Jetzt kommt dort Neoliberalala Gabor Steingart, ein Typ, der den Spiegel sicher gern an seine Kumpels angenähert hätte und von dem man wenig hörte, seit er nach dem Ende seines Mentors Aust in die USA verschoben wurde. Ich meine: Da war journalistisch nichts, weshalb man ihn zu einem Chefredakteur hätte machen sollen.
Aber zu den Mysterien des Medienstandes gehört es eben auch, dass gewisse Leute ab einer gewissen Bekanntheit unabhängig von der Leistung nur noch nach oben oder seitwärts fallen können. Poschardt mit Vanity Fair, Borchert mit derWesten, Aust bei der WAZ, Tichy bei diversen Blättern - nun kriegt eben auch Steingart seinen Chefsessel. Wofür auch immer. Gut für ihn. Armes Handelsblatt.

Dafür ist heute mein Praxitelesabguss gekommen, und stützt jetzt den Aries vom Umfallen ab. Die Jugend stemmt sich gegen den Tod, aber das Handelsblatt ist alt. Ich fragte mich, ob Thomas Knüwer mit dem Wechsel in die Privatwirtschaft richtig lag - jetzt habe ich eine hinreichende Antwort. Weil der Kapitalismus ja offensichtlich noch nicht genug hässliche, neoliberale Publizistikfratzen kennt.
donalphons, 12:59h
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