Mittwoch, 22. Mai 2013
Schweden wird kommen
Nochmal zur Mille Miglia zurück, und zur Ablichtung: Ich hatte ja ein paar Zweifel wegen der Resultate, ob die gut genug werden, wenn ich selbst mit den alten Objektiven herumschraube. Hier jedenfalls sind die Bilder, die die New York Times verwendet hat.


Da hätte ich mich aber ein wenig, naja, enttäuscht, wenn es so ausgesehen hätte. Hier sind mal 76 Bilder von mir in der FAZ und ich würde vorsichtig sagen, dass sie im Vergleich nicht wirklich schlechter sind. Keine Ahnung, mit was der Kollege da draufgehalten hat, aber wenn man schon 1-Mann-Teams nach Italien schickt, sollten sie wenigstens wissen, dass man in Siena besser die Blende 1/3 EV nach unten korrigiert, um die echt satten Farben zu bekommen.


(Man merkt vielleicht ein wenig meinen Ehrgeiz, das gut zuu machen, weil ich gerade bei den Bildern jahrelang doch vergleichsweise wurschtig war, zumal Ehrgeiz ja auch sozial nicht gerade immer förderlich ist. Das war jetzt die erste MM, bei der ich mehr an die Bilder als an das Schreiben dachte. Und ausser dem Blick auf dem Campo, wo ich das Weitwinkel brauchte, sind alle Bilder manuell).
Mantua dagegen ist eine andere Sache. Dieses Frühjahr war alles anders mit meinen Reisen, überhaupt hat sich sehr viel geändert, bei mir, aber auch in Mantua: Die grosse Druckerei und Papierfabrik, ein Wahrzeichen der modernen Architektur in Citadella (da wo ich wohne) hat Knall auf Fall im Februar geschlossen. 110 Jahre Tradition einfach weg. Es gibt über dieses Gebäude eine Ausstellung im Palazzo Te und sie machen es einfach zu. Letztes Jahr hat der gleiche Konzern übrigens eine Firma in l'Aquila geschlossen: Symbolpolitik im Terremotoland, italienischer Art.


Dem Besucher wird es nicht auffallen, dass auch der grosse Autozulieferer nördlich der Stadt geschlossen ist: Italiener kaufen gerade keine Autos und auch keine Zeitungen, und weil südlich von Mantua auch viele mittlere Firmen der Textilbranche einfach schliessen, um die Insolvenz zu vermeiden, gibt es auch keinen Bedarf an Verpackung. Also auch keine Papierfabrik, und meine Visitenkarten allein decken den Bedarf nicht.
Und so kommt es dann eben, dass in der Innenstadt der Schreibwarenladen, über den ich letztes Jahr schrieb, verschwunden ist, und daneben auch noch zwei der vier Zeitungskioske - die geschmierten neoliberalen Bastarde der deutschen Medien können sich da ihre persönliche Zukunft anschauen, die sie selbst verursachen. Nahe am Zentrum rücken die Geschäfte zusammen, die Salumeria mietet beim zu grossen Schuhgeschäft unter, daneben ist dann ein Haus leer, und je weiter man nach draussen kommt - aber wer kommt schon nach Seravalle oder Suzzara oder Goito? - desto schwieriger wird es. Nun kann man sagen, was, sie haben in Quingentole noch immer nichts aufgebaut? - die Wahrheit ist leider, die Zona Rossa ist ein Dauerzustand geworden. Alle waren sich vor einem Jahr einig, von ganz links bis ganz rechts, dass man zuerst die Wirtschaft wieder zu laufen bringen muss, sonst geht das aus wie in l'Aquila, wo sie heute noch in Zelten wohnen. Das hat teilweise funktioniert, aber jetzt geht die Luft raus.


Und der Zorn steigt. Und die Angst, man könnte dorthin absacken, wo andere Regionen schon sind. Dass Italien ein grosser Mezzogiorno wird, dass man vieles verliert und die an sich untragbaren Zustände, so wie sie jetzt für die Jugend und Berufseinsteiger sind, für lange Zeit bleiben werden - weil die Kleptokraten in Rom damit gut leben können. Der Staat nimmt in Italien inzwischen durchaus Geld ein, er verprasst es nur für die kriminellen Schichten, und in Mantua machen sie die Firmen dicht, auch wenn die Arbeiter Gehaltskürzungen anbieten.
Das geht nicht auf Dauer gut. Das wird sich irgendwie Luft machen, und dann wird man sehen, dass die Kombination aus deutschem Spardiktat und italienischer/spanischer/griechischer/irischer Kleptokratie keine Höchststände des DAX verhindert hat. Aber all die Gewinne werden nicht ausreichen, diese Schäden zu bezahlen, die im Moment angerichtet werden.


Da hätte ich mich aber ein wenig, naja, enttäuscht, wenn es so ausgesehen hätte. Hier sind mal 76 Bilder von mir in der FAZ und ich würde vorsichtig sagen, dass sie im Vergleich nicht wirklich schlechter sind. Keine Ahnung, mit was der Kollege da draufgehalten hat, aber wenn man schon 1-Mann-Teams nach Italien schickt, sollten sie wenigstens wissen, dass man in Siena besser die Blende 1/3 EV nach unten korrigiert, um die echt satten Farben zu bekommen.


(Man merkt vielleicht ein wenig meinen Ehrgeiz, das gut zuu machen, weil ich gerade bei den Bildern jahrelang doch vergleichsweise wurschtig war, zumal Ehrgeiz ja auch sozial nicht gerade immer förderlich ist. Das war jetzt die erste MM, bei der ich mehr an die Bilder als an das Schreiben dachte. Und ausser dem Blick auf dem Campo, wo ich das Weitwinkel brauchte, sind alle Bilder manuell).
Mantua dagegen ist eine andere Sache. Dieses Frühjahr war alles anders mit meinen Reisen, überhaupt hat sich sehr viel geändert, bei mir, aber auch in Mantua: Die grosse Druckerei und Papierfabrik, ein Wahrzeichen der modernen Architektur in Citadella (da wo ich wohne) hat Knall auf Fall im Februar geschlossen. 110 Jahre Tradition einfach weg. Es gibt über dieses Gebäude eine Ausstellung im Palazzo Te und sie machen es einfach zu. Letztes Jahr hat der gleiche Konzern übrigens eine Firma in l'Aquila geschlossen: Symbolpolitik im Terremotoland, italienischer Art.


Dem Besucher wird es nicht auffallen, dass auch der grosse Autozulieferer nördlich der Stadt geschlossen ist: Italiener kaufen gerade keine Autos und auch keine Zeitungen, und weil südlich von Mantua auch viele mittlere Firmen der Textilbranche einfach schliessen, um die Insolvenz zu vermeiden, gibt es auch keinen Bedarf an Verpackung. Also auch keine Papierfabrik, und meine Visitenkarten allein decken den Bedarf nicht.
Und so kommt es dann eben, dass in der Innenstadt der Schreibwarenladen, über den ich letztes Jahr schrieb, verschwunden ist, und daneben auch noch zwei der vier Zeitungskioske - die geschmierten neoliberalen Bastarde der deutschen Medien können sich da ihre persönliche Zukunft anschauen, die sie selbst verursachen. Nahe am Zentrum rücken die Geschäfte zusammen, die Salumeria mietet beim zu grossen Schuhgeschäft unter, daneben ist dann ein Haus leer, und je weiter man nach draussen kommt - aber wer kommt schon nach Seravalle oder Suzzara oder Goito? - desto schwieriger wird es. Nun kann man sagen, was, sie haben in Quingentole noch immer nichts aufgebaut? - die Wahrheit ist leider, die Zona Rossa ist ein Dauerzustand geworden. Alle waren sich vor einem Jahr einig, von ganz links bis ganz rechts, dass man zuerst die Wirtschaft wieder zu laufen bringen muss, sonst geht das aus wie in l'Aquila, wo sie heute noch in Zelten wohnen. Das hat teilweise funktioniert, aber jetzt geht die Luft raus.


Und der Zorn steigt. Und die Angst, man könnte dorthin absacken, wo andere Regionen schon sind. Dass Italien ein grosser Mezzogiorno wird, dass man vieles verliert und die an sich untragbaren Zustände, so wie sie jetzt für die Jugend und Berufseinsteiger sind, für lange Zeit bleiben werden - weil die Kleptokraten in Rom damit gut leben können. Der Staat nimmt in Italien inzwischen durchaus Geld ein, er verprasst es nur für die kriminellen Schichten, und in Mantua machen sie die Firmen dicht, auch wenn die Arbeiter Gehaltskürzungen anbieten.
Das geht nicht auf Dauer gut. Das wird sich irgendwie Luft machen, und dann wird man sehen, dass die Kombination aus deutschem Spardiktat und italienischer/spanischer/griechischer/irischer Kleptokratie keine Höchststände des DAX verhindert hat. Aber all die Gewinne werden nicht ausreichen, diese Schäden zu bezahlen, die im Moment angerichtet werden.
donalphons, 17:21h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 21. Mai 2013
'aaaaaaaaarty
Wie schon beim vor zwei Wochen verstorbenen Mafioso Andreotti sollte auch bei Richard Wagner als histosrischer Figur nur der Todestag Anlass zu Feierlichkeiten sein. Keine Konzerte bitte ausser Rossini und keine Artikel ausser über Faschismus bitte.
Beastie Boys Version:
Vort zwei Wochen biss der Andreotti ins Gras
dreckiger Mafiosi, endlich krepiert, das Aas.
Doch Richard Wagner war auch ein mieses Schwein.
Drückt das dem Nazi für immer gleich richtig rein!
SIND SIE ERST HIN
IST ES ERST ZEIT
FÜR PAAAAAARTY!
Beastie Boys Version:
Vort zwei Wochen biss der Andreotti ins Gras
dreckiger Mafiosi, endlich krepiert, das Aas.
Doch Richard Wagner war auch ein mieses Schwein.
Drückt das dem Nazi für immer gleich richtig rein!
SIND SIE ERST HIN
IST ES ERST ZEIT
FÜR PAAAAAARTY!
donalphons, 23:45h
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Desiderat
Ich werde versuchen, in der FAZ etwas über das Aufbohren neuer Kameras mit alten, billigen Objektiven zu schreiben, denn hier war das Licht miserabel, die Geschwindigkeit hoch, und es ist ja auch ein charmantes Thema:

Mit 40 Jahre alter, billigst erworbener Analogtechnik ein proprietäres System hacken und Kreisel um neueste Technik fahren, die 30 mal so teuer und auch nicht besser ist und noch nicht mal einen manuellen Blendenring hat.
(harharhar)

Mit 40 Jahre alter, billigst erworbener Analogtechnik ein proprietäres System hacken und Kreisel um neueste Technik fahren, die 30 mal so teuer und auch nicht besser ist und noch nicht mal einen manuellen Blendenring hat.
(harharhar)
donalphons, 22:42h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 20. Mai 2013
Appuntamento in Modena
Ja, ich habe ein klein wenig wenig in diesem Monat geschrieben, und muss noch enorm viel nachtragen. Ich mein, ich war in Italien, ich bin schon wieder dort und erlebe so viel, da wäre normalerweise das Blog doch voll, oder?
Die Antwort ist: Ich kriege Magenkrämpfe vom Netz; der Blogrelaunch bei der FAZ macht jetzt, weil mit viel Javascript versehen, zum Beispiel das hier:

Nun könnte es mich natürlich freuen, dass meine Beiträge gleich zweimal angezeigt werden und das System vergisst, meine Beiträge nach unten zu schieben, weil momentan schon zwei Neue da sind: Aber ich habe in Sizilien und in Gardone Riviera auch viele Stunden über sich totladenden Seiten verbracht, und das ist wie mir einem kaputten CD-Player: Man kann sich darauf auch das beste Konzert nicht anhören.Ich betrachte den momentanen Zustand als "ausser Konkurrenz", aber bitte: Wird also schon stimmen, so. Nicht das System hat Magengeschwüre, ich bekomme sie. Mein Fehler.
Ausserdem ist gerade Mille Miglia.


Ich habe sehr wenig geschlafen, sehr viel gefroren, ich war lang, sehr lang in diversen Arten von Regen und Habe jetzt vielleicht 3000 Bilder gesichtet - und 500 sind noch auf einer Speicherkarte. So um die 1800 werden es am Ende wohl sein, davon sind vielleicht 300, 400 so, dass man sie wirklich gern zeigt. Und dass es so viele wurden, liegt auch ein wenig an den Möglichkeiten, mit den manuellen Objektiven länger in die Nacht hinein abzulichten. Ein schlechteres Licht als in Modena kann man sich gar nicht vorstellen, und dennoch.


Ich habe diesmal wieder eine extra Serie mit Portaits der Fahrer am Start gemacht und bei der FAZ online gestellt. Das war, ahem, möglich, weil man da mit einem Galerieplugin so einiges tun kann, wenn man weiss, was man tut. Wenn jemand weiss, wie man so etwas für dieses Blog hier machen kann, wäre ich um Hinweise dankbar.


Ich bin auf dem Heimweg nicht ganz zurück nach Brescia, sondern durch den Regen über die Autobahn heim nach Mantua, und da war kurz vor dem Po dieser Maserati mit einer hohen Startnummer, und er klang so richtig schlecht. Das war einer von denen, die beim Start noch so richtig Gas gaben, und jetzt schleppte er sich auf dem direkten Weg zum Ziel, ausserhalb der Wertung, aber vielleicht ankommend; ich weiss es nicht, die Organisation war 2013 offensichtlich ein wenig knapp bei Kasse, um es höflich zu umschreiben, und hat noch keine Liste veröffentlicht. So wie dieser Maserati fühle ich mich jetzt noch immer, es war enorm viel, enorm harte Arbeit, schön, anregend, aber man weiss danach nicht, was man noch sagen soll.


Ich versuche es deshalb mit Bildern. Mit Bildern von den weniger guten Momenten im Regen und in der Kälte, die trotzdem toll wurden, und dann habe ich noch 700 Bilder aus der sonnenüberfluteten Toskana. Ich muss bei Galerien vielleicht noch sowas wie einen eigenen Stil lernen, aber wie das gehen soll, so viel Arbeit und Hektik und dann noch saubere Bildgeschichten - das weiss ich auch nicht. Die Motive sind natürlich prima, aber ich ahne: Das könnte man noch sehr viel besser machen. Und ich hatte Glück, so viel Glück, manchmal kann man das gar nicht fassen:
Das Rennen hatte in Brescia schon begonnen, die Hektik war ausgebrochen, und zwischen ihm und mir, der ich ein paar Meter entfernt mit 140mm Tele wartete, bewegte sich sehr viel. Die Ansagerin kreischte, ich musste mehrmals zur Seite, weil Autos kamen, Leute gingen dazwischen, es dauerte, bis der richtige Moment da war. Er atmete aus, ich atmete aus und dann drückte ich ab. Und es wurde scharf und hat mir sehr, sehr gut gefallen; ich weiss nicht warum, aber es ist das Bild, das mir etwas sagt, und es war mir mehr wert, als 5 vorbeirasende Alfas. Und dann Modena, 50 Stunden und 6 Stunden Schlaf später, wieder schlechtes Wetter, sehr spät, Gegenverkehr, schlechtes Licht, ich hatte gerade das Objektiv gewechselt und einen neuen Akku eingeschoben, da röhrte es, und einer raste heran, man hört das, wenn sie Vollgas geben. Die Blende auf 2, ich habe auf 5 Meter Abstand geschätzt, zu mehr war keine Zeit, dann die Kamera hochgerissen und mitgezogen, was immer da auch kam. 1 Sekunde hat das alles gedauert, und was ich da hatte, sah ich erst daheim; eine runde Sache ist es geworden.
Ich wünsche dem Maserati, dass er angekommen ist. Ich bin es auch, und ich habe diesmal viel gelernt. Was uns nicht umbringt, macht uns älter, vernarbter, klüger und gewitzter.
Die Antwort ist: Ich kriege Magenkrämpfe vom Netz; der Blogrelaunch bei der FAZ macht jetzt, weil mit viel Javascript versehen, zum Beispiel das hier:

Nun könnte es mich natürlich freuen, dass meine Beiträge gleich zweimal angezeigt werden und das System vergisst, meine Beiträge nach unten zu schieben, weil momentan schon zwei Neue da sind: Aber ich habe in Sizilien und in Gardone Riviera auch viele Stunden über sich totladenden Seiten verbracht, und das ist wie mir einem kaputten CD-Player: Man kann sich darauf auch das beste Konzert nicht anhören.Ich betrachte den momentanen Zustand als "ausser Konkurrenz", aber bitte: Wird also schon stimmen, so. Nicht das System hat Magengeschwüre, ich bekomme sie. Mein Fehler.
Ausserdem ist gerade Mille Miglia.


Ich habe sehr wenig geschlafen, sehr viel gefroren, ich war lang, sehr lang in diversen Arten von Regen und Habe jetzt vielleicht 3000 Bilder gesichtet - und 500 sind noch auf einer Speicherkarte. So um die 1800 werden es am Ende wohl sein, davon sind vielleicht 300, 400 so, dass man sie wirklich gern zeigt. Und dass es so viele wurden, liegt auch ein wenig an den Möglichkeiten, mit den manuellen Objektiven länger in die Nacht hinein abzulichten. Ein schlechteres Licht als in Modena kann man sich gar nicht vorstellen, und dennoch.


Ich habe diesmal wieder eine extra Serie mit Portaits der Fahrer am Start gemacht und bei der FAZ online gestellt. Das war, ahem, möglich, weil man da mit einem Galerieplugin so einiges tun kann, wenn man weiss, was man tut. Wenn jemand weiss, wie man so etwas für dieses Blog hier machen kann, wäre ich um Hinweise dankbar.


Ich bin auf dem Heimweg nicht ganz zurück nach Brescia, sondern durch den Regen über die Autobahn heim nach Mantua, und da war kurz vor dem Po dieser Maserati mit einer hohen Startnummer, und er klang so richtig schlecht. Das war einer von denen, die beim Start noch so richtig Gas gaben, und jetzt schleppte er sich auf dem direkten Weg zum Ziel, ausserhalb der Wertung, aber vielleicht ankommend; ich weiss es nicht, die Organisation war 2013 offensichtlich ein wenig knapp bei Kasse, um es höflich zu umschreiben, und hat noch keine Liste veröffentlicht. So wie dieser Maserati fühle ich mich jetzt noch immer, es war enorm viel, enorm harte Arbeit, schön, anregend, aber man weiss danach nicht, was man noch sagen soll.


Ich versuche es deshalb mit Bildern. Mit Bildern von den weniger guten Momenten im Regen und in der Kälte, die trotzdem toll wurden, und dann habe ich noch 700 Bilder aus der sonnenüberfluteten Toskana. Ich muss bei Galerien vielleicht noch sowas wie einen eigenen Stil lernen, aber wie das gehen soll, so viel Arbeit und Hektik und dann noch saubere Bildgeschichten - das weiss ich auch nicht. Die Motive sind natürlich prima, aber ich ahne: Das könnte man noch sehr viel besser machen. Und ich hatte Glück, so viel Glück, manchmal kann man das gar nicht fassen:
Das Rennen hatte in Brescia schon begonnen, die Hektik war ausgebrochen, und zwischen ihm und mir, der ich ein paar Meter entfernt mit 140mm Tele wartete, bewegte sich sehr viel. Die Ansagerin kreischte, ich musste mehrmals zur Seite, weil Autos kamen, Leute gingen dazwischen, es dauerte, bis der richtige Moment da war. Er atmete aus, ich atmete aus und dann drückte ich ab. Und es wurde scharf und hat mir sehr, sehr gut gefallen; ich weiss nicht warum, aber es ist das Bild, das mir etwas sagt, und es war mir mehr wert, als 5 vorbeirasende Alfas. Und dann Modena, 50 Stunden und 6 Stunden Schlaf später, wieder schlechtes Wetter, sehr spät, Gegenverkehr, schlechtes Licht, ich hatte gerade das Objektiv gewechselt und einen neuen Akku eingeschoben, da röhrte es, und einer raste heran, man hört das, wenn sie Vollgas geben. Die Blende auf 2, ich habe auf 5 Meter Abstand geschätzt, zu mehr war keine Zeit, dann die Kamera hochgerissen und mitgezogen, was immer da auch kam. 1 Sekunde hat das alles gedauert, und was ich da hatte, sah ich erst daheim; eine runde Sache ist es geworden.
Ich wünsche dem Maserati, dass er angekommen ist. Ich bin es auch, und ich habe diesmal viel gelernt. Was uns nicht umbringt, macht uns älter, vernarbter, klüger und gewitzter.
donalphons, 23:50h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 15. Mai 2013
Vor- und Rückschau
Ein Todesfall, ein Scheidungsfall und ein Fall für die Reha: Es ist immer wieder hart, nach Hause zu kommen, in dieses vollbeschäftigte Wirtschaftswunderland meiner Heimatstadt und dann zu hören, dass es trotzdem drunter und drüber geht. Sie machen alles richtig, sie halten sich an die Regeln und tun, was man von ihnen verlangt: Und was ist die Belohnung?
Ja. Schlimm. Furchtbar. Und mit sowas im Kopf fährt man dann nach Italien zur Mille Miglia.
Und deshalb habe ich halb daheim, halb schon in Italien darüber einen Beitrag geschrieben, über die Ungerechtigkeit und die Frage, was das alles noch mit Moral zu tun hat, im Blog der FAZ und im Kommentarblog. Ich suche in Italien keine Autos, eher Vergessen und Erlösung.
Oh, und ich habe übrigns auch über Autos geschrieben, und über Drosselkom, und es zu verlinken vergessen, hier wie dort.
Ja. Schlimm. Furchtbar. Und mit sowas im Kopf fährt man dann nach Italien zur Mille Miglia.
Und deshalb habe ich halb daheim, halb schon in Italien darüber einen Beitrag geschrieben, über die Ungerechtigkeit und die Frage, was das alles noch mit Moral zu tun hat, im Blog der FAZ und im Kommentarblog. Ich suche in Italien keine Autos, eher Vergessen und Erlösung.
Oh, und ich habe übrigns auch über Autos geschrieben, und über Drosselkom, und es zu verlinken vergessen, hier wie dort.
donalphons, 23:35h
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Der Nachwuchssau den fetten Arsch schmieren?
Gestern las ich im Zusammenhang mit der Adblockergeschichte aus dem Umkreis rechtsreaktionärer Nachwuchsshmierer aus der CSU-Förderung, es führe kein Weg an einer Paywall eines Inhaltekonsortiums vorbei. Natürlich bei Twitter, in einem Satz, dafür reicht bei dieser Brut die Argumentationsfähigkeit gerade noch. Dass sie so denken, ist vermutlich kein Zufall, denn auch mit direkten Verbindungen zur Skandalpartei sieht es für diese Leute zappenduster aus. Darüber konnte ich dann bei der Anfahrt nach Brescia nachdenken, und nachdem bei der Barchetta der Scheibenwischer ausgefallen war, das ansonsten nicht mehr erhältliche Ersatzteil, gebraucht bestellt, dank Hermes und ihrer Klingellesekünste bei einem Nachbarn lag, der im Krankenhaus ist, und ich daher in einem
SAGENHAFT BESCHISSENEN
Citroen Berlin(!!!)go Exclusive Diesel
unterwegs war, hatte ich viel Zeit und gute Laune zum Wälzen der Überlegungen.

(Der Tegernsee. Meine Befriedigung, dort zu leben, wo dieses Pack nur zum Schulen hin darf und nie wohnen wird, ist unbegrenzt)
Zuerst mal muss ich selbst sagen, dass diese Adblockergeschichte zwei Seiten hat: Ich habe selbst oft genug erlebt, wie schlampige und aufdringliche Werbung bei mir den Computer behindert hat, was eigentlich unerträglich ist, wenn man wirklich auf so einer Seite arbeitet. Die FAZ ist nach meiner Erfahrung erträglich und hat da auch einiges dazugelernt, andere Seiten dagegen wie Focus oder Stern besuche ich erst gar nicht, weil die Werbung sie nach meinem Verständnis unbrauchbar macht. Ich kann Adblocker verstehen, auch wenn ich selbst keinen habe und Werbung nur insofern sehe, als ich dann weiss, wo ich nicht kaufe.
Unabhängig davon bin ich der Meinung, dass es zu viele schlechte Medien und Journalisten gibt. So, wie es auch zu viele schlechte Berater gibt, schlechte Ärzte, schlechte Automechaniker, und eine gewisse Marktbereinigung bringt in der Sache sicher mehr als gute Worte in Journalistenschulen oder leise Zweifel bei der Annahme von Einladungen zu 7-gängigen Menüs. Also möchte ich schon beim ersten Schritt, der da lautet: Mehr Geld! - fragen: Wozu? Für so einen dahergelaufenen Schmierfinken wie Dich, der dann eher als Betriebsfilz im BR enden wird?

Der zweite Schritt lautet: Die Angebote sind, ganz egal ob von einer Zeitung oder von allen sog. Qualitätsmedien zusammen, nicht gut genug. Den zynischen Dreck, den SPON macht (Fussballdribbler überrollt, Haartransplantation, Fussball, Neid, kicher), liest man vielleicht, aber man kauft ihn nicht. Gesinnungsgeschmier, Parteienpropaganda, gekaufte Autotests und Reiseberichte ohne Ehre: Das gibt es überall, dazu braucht man nicht die Qualitätsmedien, und das um so weniger, als der ganze Bereich Corporate Publishing im Moment enorm schnell lernt und aufholt und das, was man früher in Anzeigen steckte, jetzt lieber direkt an die Beeinflusserr zahlt (heute etwa in meinem Postfach: Wir schicken Dich nach Wales und dafür €€€€). In einer Welt, da die Firmen ohnehin die geschönten Bilder liefern und die Informationen perfekt aufarbeiten, ist der Journalismus nur noch eine Fassade, die ersetzt werden kann. Heute lacht man vielleicht noh über die Webseiten von Brause: In zehn Jahren arbeitet das Gschwerrl, das heute Paywalls fordert, vielleicht schon dort.
Ich habe für den journalistischen Nachwuchs nicht wirklich viel übrig; zumal man ja erwarten sollte, dass sie ein grosses Interesse haben, auf einem Feld wie meinem einen alten Sack zu verdrängen. Ich bin jetzt Mitte 40 und für Online schon viel zu alt, da sollten jetzt zig Leute, die Mitte 20, jung, stark, innovativ sind, antreten und sagen: Wir können das besser. Man muss sich nur mal den Dreck anschauen, der jedes Jahr beim Springer-Nachwuchswettbewerb herauskommt, oder diese blutarmen Witzfiguren anschauen, die äh also, äh, also vielleicht, äh bloggen, so mit ich und so äh vielleicht doch alle äh 2 Monate mal versuchen könnten, und die das alles nur in der Zeitung machen, ohne zu wissen, wie es ist, sich so etwas wie Publikum selbst zu erkämpfen: Die können es nicht und werden es nicht können. Es ist völlig in Ordnung, diesen Kotzbabies jeden Tag das Schwert der Chancenlosigkeit vor die Nase zu halten: Da draussen ist Krieg. Das ist nichts für Flauschhasis. Vielleicht werden wir auch alle krepierem, vielleicht ist in 10 Jahren nur noch jeder fünfte da und es ist ain alter, unkündbarer Sack, der für die letzten paar Zeitungsleser schreibt. Aber wenn das nicht so sein soll, muss man kämpfen, kämpfen, kämpfen. Und alle, die dazu keine Lust haben, sollten sich bitte dann vom Schlachtfeld verabschieden und ganz ehrlich, Bandarbeit schändet nicht.

Die anderen müssen ranklotzen. Und zwar an dir einzigen Kunden, die wir haben: Die Lesern. Nicht mit Paywalls oder Bitten, dass sie neben unseren Inhalten doch bitte auch Werbung klicken möchten, sondern darum, dass wir diejenigen sind, die sie wollen. Sie müssen unsere Arbeit schätzen und unsere Fähigkeit, ihnen zu dienen. Sie müssen nicht den Eindruck haben, dass wir die richtigen Begleiter sind: Wir müssen die richtigen Begleiter werden. Das war früher anders, aber im Internet muss man sich dafür den Arsch aufreissen und auch noch Nachts um drei pampige Kommentare beantworten. Onlinejournalismus ist so hart, der ganze Paradigmenwechsel wird so brutal, wie die dummdreiste Forderung nach einer Paywall einfach ist. natürlich könnte da erst mal etwas Geld reinkommen. Und die anderen Leser werden in die Arme der Firmen- und Lobbygeschichten getrieben, dafür, dass ein paar Kröten da sind, um der nächsten faulen Nachwuchssau den fetten Arsch zu schmieren.
Kurz, es gibt viele drängende Probleme. Die Bude brennt. Wir saufen ab. Jedes Jahr ein Stück mehr. Online dominieren Dreck und Abschaum, wir müssen darauf Antworten finden, und nicht SPON und Bild diese Welt überlassen. Nachwuchs, der Thoriumreaktoren grossschreibt und sich auf reaktionäre Netzwerke verlässt, soll bitte zur Seite gehen. Es geht um die Leser, dafür muss man arbeiten. Ist man dann gut genug, kann man vielleicht das Produkt auch verkaufen. Wenn nicht, geht man wenigstens mit gut geschriebenen Beiträgen unter.
Aber nichts mit widerlichen Karrieristen hinter eine Paywall, die nur wissen wollen, wo der Weg zum nächsten Pressetermin in Lugano ist.
SAGENHAFT BESCHISSENEN
Citroen Berlin(!!!)go Exclusive Diesel
unterwegs war, hatte ich viel Zeit und gute Laune zum Wälzen der Überlegungen.

(Der Tegernsee. Meine Befriedigung, dort zu leben, wo dieses Pack nur zum Schulen hin darf und nie wohnen wird, ist unbegrenzt)
Zuerst mal muss ich selbst sagen, dass diese Adblockergeschichte zwei Seiten hat: Ich habe selbst oft genug erlebt, wie schlampige und aufdringliche Werbung bei mir den Computer behindert hat, was eigentlich unerträglich ist, wenn man wirklich auf so einer Seite arbeitet. Die FAZ ist nach meiner Erfahrung erträglich und hat da auch einiges dazugelernt, andere Seiten dagegen wie Focus oder Stern besuche ich erst gar nicht, weil die Werbung sie nach meinem Verständnis unbrauchbar macht. Ich kann Adblocker verstehen, auch wenn ich selbst keinen habe und Werbung nur insofern sehe, als ich dann weiss, wo ich nicht kaufe.
Unabhängig davon bin ich der Meinung, dass es zu viele schlechte Medien und Journalisten gibt. So, wie es auch zu viele schlechte Berater gibt, schlechte Ärzte, schlechte Automechaniker, und eine gewisse Marktbereinigung bringt in der Sache sicher mehr als gute Worte in Journalistenschulen oder leise Zweifel bei der Annahme von Einladungen zu 7-gängigen Menüs. Also möchte ich schon beim ersten Schritt, der da lautet: Mehr Geld! - fragen: Wozu? Für so einen dahergelaufenen Schmierfinken wie Dich, der dann eher als Betriebsfilz im BR enden wird?

Der zweite Schritt lautet: Die Angebote sind, ganz egal ob von einer Zeitung oder von allen sog. Qualitätsmedien zusammen, nicht gut genug. Den zynischen Dreck, den SPON macht (Fussballdribbler überrollt, Haartransplantation, Fussball, Neid, kicher), liest man vielleicht, aber man kauft ihn nicht. Gesinnungsgeschmier, Parteienpropaganda, gekaufte Autotests und Reiseberichte ohne Ehre: Das gibt es überall, dazu braucht man nicht die Qualitätsmedien, und das um so weniger, als der ganze Bereich Corporate Publishing im Moment enorm schnell lernt und aufholt und das, was man früher in Anzeigen steckte, jetzt lieber direkt an die Beeinflusserr zahlt (heute etwa in meinem Postfach: Wir schicken Dich nach Wales und dafür €€€€). In einer Welt, da die Firmen ohnehin die geschönten Bilder liefern und die Informationen perfekt aufarbeiten, ist der Journalismus nur noch eine Fassade, die ersetzt werden kann. Heute lacht man vielleicht noh über die Webseiten von Brause: In zehn Jahren arbeitet das Gschwerrl, das heute Paywalls fordert, vielleicht schon dort.
Ich habe für den journalistischen Nachwuchs nicht wirklich viel übrig; zumal man ja erwarten sollte, dass sie ein grosses Interesse haben, auf einem Feld wie meinem einen alten Sack zu verdrängen. Ich bin jetzt Mitte 40 und für Online schon viel zu alt, da sollten jetzt zig Leute, die Mitte 20, jung, stark, innovativ sind, antreten und sagen: Wir können das besser. Man muss sich nur mal den Dreck anschauen, der jedes Jahr beim Springer-Nachwuchswettbewerb herauskommt, oder diese blutarmen Witzfiguren anschauen, die äh also, äh, also vielleicht, äh bloggen, so mit ich und so äh vielleicht doch alle äh 2 Monate mal versuchen könnten, und die das alles nur in der Zeitung machen, ohne zu wissen, wie es ist, sich so etwas wie Publikum selbst zu erkämpfen: Die können es nicht und werden es nicht können. Es ist völlig in Ordnung, diesen Kotzbabies jeden Tag das Schwert der Chancenlosigkeit vor die Nase zu halten: Da draussen ist Krieg. Das ist nichts für Flauschhasis. Vielleicht werden wir auch alle krepierem, vielleicht ist in 10 Jahren nur noch jeder fünfte da und es ist ain alter, unkündbarer Sack, der für die letzten paar Zeitungsleser schreibt. Aber wenn das nicht so sein soll, muss man kämpfen, kämpfen, kämpfen. Und alle, die dazu keine Lust haben, sollten sich bitte dann vom Schlachtfeld verabschieden und ganz ehrlich, Bandarbeit schändet nicht.

Die anderen müssen ranklotzen. Und zwar an dir einzigen Kunden, die wir haben: Die Lesern. Nicht mit Paywalls oder Bitten, dass sie neben unseren Inhalten doch bitte auch Werbung klicken möchten, sondern darum, dass wir diejenigen sind, die sie wollen. Sie müssen unsere Arbeit schätzen und unsere Fähigkeit, ihnen zu dienen. Sie müssen nicht den Eindruck haben, dass wir die richtigen Begleiter sind: Wir müssen die richtigen Begleiter werden. Das war früher anders, aber im Internet muss man sich dafür den Arsch aufreissen und auch noch Nachts um drei pampige Kommentare beantworten. Onlinejournalismus ist so hart, der ganze Paradigmenwechsel wird so brutal, wie die dummdreiste Forderung nach einer Paywall einfach ist. natürlich könnte da erst mal etwas Geld reinkommen. Und die anderen Leser werden in die Arme der Firmen- und Lobbygeschichten getrieben, dafür, dass ein paar Kröten da sind, um der nächsten faulen Nachwuchssau den fetten Arsch zu schmieren.
Kurz, es gibt viele drängende Probleme. Die Bude brennt. Wir saufen ab. Jedes Jahr ein Stück mehr. Online dominieren Dreck und Abschaum, wir müssen darauf Antworten finden, und nicht SPON und Bild diese Welt überlassen. Nachwuchs, der Thoriumreaktoren grossschreibt und sich auf reaktionäre Netzwerke verlässt, soll bitte zur Seite gehen. Es geht um die Leser, dafür muss man arbeiten. Ist man dann gut genug, kann man vielleicht das Produkt auch verkaufen. Wenn nicht, geht man wenigstens mit gut geschriebenen Beiträgen unter.
Aber nichts mit widerlichen Karrieristen hinter eine Paywall, die nur wissen wollen, wo der Weg zum nächsten Pressetermin in Lugano ist.
donalphons, 12:03h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 10. Mai 2013
Das Ende der Entwicklung
Unten geht es mit Bildern aus Brescia weiter - hier ist noch ein anderes:
Das sind 520 mal 335 Pixel in Originalgrösse aus dem Gesamtbild einer Olympus Pen E-P1 herausgeschnitten; einer Kamera, die schön langsam zu alten Eisen gehört, und deren Körper gerade bei Ebay für rund 100 Euro weggehen. Zusammen mit einem Adapter für Pentax K und einem relativ minderwertigen 55-200mm Teleobjektiv von Sigma, zusammen für unter 50 Euro gekauft, und mit etwas Einstellung am Schärfenring sieht kommt das so aus gut 30 Meter Entfernung in der Kamera an:
Draufklicken und sich vorstellen: Das Original hat immer noch mehr als die 10-fache Fläche des Grossbildes. Würde sich etwas ändern, wenn es das 15-fache wäre?
Natürlich gibt es jetzt die Nachfolgermodelle wie die E-P5, aber bei diesen Preisen und Preisverfällen kaufe ich dann doch lieber die E-P1, E-P2 und bald auch E-P3 als nicht zu wechselnde Basis für die Objektive, die es für ein paar Euro gibt und die jedes Kitobjektiv um Längen schlagen. Übrigens gibt es auch Panasonic G1 Körper inzwischen gebraucht unter der 100-Euro-Grenze.
Das ist jetzt mein System, das reicht mir. Und eine wirklich schönere Kamera als die Pens aus Metall habe ich auch noch nicht gesehen.
Das sind 520 mal 335 Pixel in Originalgrösse aus dem Gesamtbild einer Olympus Pen E-P1 herausgeschnitten; einer Kamera, die schön langsam zu alten Eisen gehört, und deren Körper gerade bei Ebay für rund 100 Euro weggehen. Zusammen mit einem Adapter für Pentax K und einem relativ minderwertigen 55-200mm Teleobjektiv von Sigma, zusammen für unter 50 Euro gekauft, und mit etwas Einstellung am Schärfenring sieht kommt das so aus gut 30 Meter Entfernung in der Kamera an:
Draufklicken und sich vorstellen: Das Original hat immer noch mehr als die 10-fache Fläche des Grossbildes. Würde sich etwas ändern, wenn es das 15-fache wäre?
Natürlich gibt es jetzt die Nachfolgermodelle wie die E-P5, aber bei diesen Preisen und Preisverfällen kaufe ich dann doch lieber die E-P1, E-P2 und bald auch E-P3 als nicht zu wechselnde Basis für die Objektive, die es für ein paar Euro gibt und die jedes Kitobjektiv um Längen schlagen. Übrigens gibt es auch Panasonic G1 Körper inzwischen gebraucht unter der 100-Euro-Grenze.
Das ist jetzt mein System, das reicht mir. Und eine wirklich schönere Kamera als die Pens aus Metall habe ich auch noch nicht gesehen.
donalphons, 21:00h
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Distanzierung
Ich möchte mich hiermit schon wieder aus dem gleichen Anlass öffentlich von dieser Figur da distanzieren.
Dass eine andere Altenbockum ihren Landsitz in Hoyerswerda hatte, ist da nur ein fieser Treppenwitz der Geschichte.
Dass eine andere Altenbockum ihren Landsitz in Hoyerswerda hatte, ist da nur ein fieser Treppenwitz der Geschichte.
donalphons, 20:03h
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