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Sonntag, 28. Juni 2009
Von allen Strassen,
die sich durch den Konsum der gehobenen Sorte nähren, gefällt mit die Brienner Strasse in München mit ihren guten, alten Namen und den vielen Antiquitätengeschäften am besten. Man kann in die Brienner Strasse wie ein Museum gehen.

Leider läuft dort gerade die Ausstellung: "Der Niedergang des aufsteigenden Bürgertums, das sich nichts mehr leisten will". Ich war für die FAZ dort unterwegs, und habe Exponate gesehen, die mir weniger gefallen haben.
Dafür fahre ich jetzt nach Pfaffenhofen, und hoffe, dort die ein oder andere Preziose zu finden.

Leider läuft dort gerade die Ausstellung: "Der Niedergang des aufsteigenden Bürgertums, das sich nichts mehr leisten will". Ich war für die FAZ dort unterwegs, und habe Exponate gesehen, die mir weniger gefallen haben.
Dafür fahre ich jetzt nach Pfaffenhofen, und hoffe, dort die ein oder andere Preziose zu finden.
donalphons, 13:02h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 27. Juni 2009
Christian Denso - ein Name, den man sich merken sollte
Manchmal fragt man sich ja, wie manche Leute im Journalismus vorankommen. Nehmen wir mal diese Biographie, die in der Bundeswehr-PR beginnt, sich dann durch entlang der Rinnsteine diverser Boulevardmedien schlängelt und dann im ostelbischen Vertriebenensumpf der ZEIT endet:
Schon während seiner Zeit beim Grundwehrdienst (1991/1992) schrieb er für aktuell – Zeitung für die Bundeswehr, Mitte der neunziger Jahre war er bei der Berliner Morgenpost angestellt. Anschließend besuchte er für zwei Jahre die Axel Springer Journalistenschule und arbeitete seit 2001 bis 2007 als Redakteur und Polizeireporter beim Hamburger Abendblatt. Seither ist er im Ressort Politik bei der angesehenen Wochenzeitung DIE ZEIT.
Da kann man fragen: Ist das ein Aufsteig oder immer nur der gleiche Müll auf einer Ebene, nur mit besserem Branding? Ich weiss wenig über die sonstige Tätigkeit von Herrn Denso, aber mit dem hier kann man ihm den Vorwurf der Verschwörungstheorie gleich wieder in sein mit Schützegraben-PR-gestähltes und springergeformtes Publikationsgerät zurückstopfen. Würde man sich an die Fakten halten, wäre die ganze Geschichte ja kaum mehr inhaltsgesegnet. Geht aber in der ZEIT.
Nach dem Motto: Jede Pressengosse sucht sich die Schmierer und Verdreher, die sie verdient.
Schon während seiner Zeit beim Grundwehrdienst (1991/1992) schrieb er für aktuell – Zeitung für die Bundeswehr, Mitte der neunziger Jahre war er bei der Berliner Morgenpost angestellt. Anschließend besuchte er für zwei Jahre die Axel Springer Journalistenschule und arbeitete seit 2001 bis 2007 als Redakteur und Polizeireporter beim Hamburger Abendblatt. Seither ist er im Ressort Politik bei der angesehenen Wochenzeitung DIE ZEIT.
Da kann man fragen: Ist das ein Aufsteig oder immer nur der gleiche Müll auf einer Ebene, nur mit besserem Branding? Ich weiss wenig über die sonstige Tätigkeit von Herrn Denso, aber mit dem hier kann man ihm den Vorwurf der Verschwörungstheorie gleich wieder in sein mit Schützegraben-PR-gestähltes und springergeformtes Publikationsgerät zurückstopfen. Würde man sich an die Fakten halten, wäre die ganze Geschichte ja kaum mehr inhaltsgesegnet. Geht aber in der ZEIT.
Nach dem Motto: Jede Pressengosse sucht sich die Schmierer und Verdreher, die sie verdient.
donalphons, 15:18h
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Freitag, 26. Juni 2009
Sommerfrisch
Ich bin wieder am See. München war wie immer schwer zu ertragen, besonders in Schwabing, wo mal wieder ein Antiquitätengeschäft einer Anwaltskanzlei weichen musste.

Am See ist es erheblich kühler, alles andere als warm, und weiter hinten soll wieder Schnee auf den Bergen liegen. Ich könnte ohnehin nicht hoch; ich habe noch einiges zu tun und auszukurieren, in Folge dieser Münchner Sache.

Dummerweise habe ich geglaubt, ich würde nur eine Nacht bleiben und morgen gleich wieder heimfahren. Das ist jetzt Makulatur; mal schaun, was der Kleiderschrank alles hergibt. Badezeug ist da, aber sinnlos. Der See läuft über mit Wasser aus dem Gebirge, klar und bitterkalt.

Am See ist es erheblich kühler, alles andere als warm, und weiter hinten soll wieder Schnee auf den Bergen liegen. Ich könnte ohnehin nicht hoch; ich habe noch einiges zu tun und auszukurieren, in Folge dieser Münchner Sache.

Dummerweise habe ich geglaubt, ich würde nur eine Nacht bleiben und morgen gleich wieder heimfahren. Das ist jetzt Makulatur; mal schaun, was der Kleiderschrank alles hergibt. Badezeug ist da, aber sinnlos. Der See läuft über mit Wasser aus dem Gebirge, klar und bitterkalt.
donalphons, 02:01h
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Empfehlung heute - Vergesst Klagenfurt.
Es gibt nur eine Begründung für den Jahrestag der schreibenden Leimsieder: Die Hinrichtung desselben bei Andrea Diener.
donalphons, 14:37h
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Ich habe es versucht.
Ich wollte Mitleid empfinden.
Ich wollte meinesgleichen sagen, dass es nicht richtig ist.
Dass es stets besser ist, es nicht zu tun.
Aber ich wurde letztlich doch von ihnen und auch von meinem Gefühl überzeugt, nur eine eher lauwarme Absage an das Einkellern von Vermögensverwaltern zu schreiben.
Ich wollte meinesgleichen sagen, dass es nicht richtig ist.
Dass es stets besser ist, es nicht zu tun.
Aber ich wurde letztlich doch von ihnen und auch von meinem Gefühl überzeugt, nur eine eher lauwarme Absage an das Einkellern von Vermögensverwaltern zu schreiben.
donalphons, 00:35h
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Die Angst um die englischen Spielzeuge
Es gibt einen neuen Plan: Der Sunbeam wird in FFM so hergerichtet, dass er auch strengsten bayerischen Prüferaugen genügt. Keine Kompromisse mehr, endlich Tabula Rasa, und den Rest klären wir dann, wenn es fertig ist. Kostet, aber ist weniger schmerzvoll als der gegenwärtige Zustand. Der ist so wie Zahnschmerzen, und wird im Übrigen auch nicht besser, wenn die neue Planung bedeutet, mal wieder die Heimreise im ICE "Schandexpress" antreten zu müssen. Wenigstens hatte der Lokführer einen untilgbaren bayerischen Akzent.

Am Bahnhof kaufte ich noch Zeitschriften; neben der World of Interiors etwas, das da rumlag und fragte, ob ich etwas Neuem aus Berlin Mitte nicht eine Chance geben wollte. Ich bin ja nicht so und erwarb "Aufstieg und Fall" aus Interesse. Naja. Wie soll ich sagen. Viel graphisches Nichts und wenig Textsubstanz. Katzen, hochschlafen, Abstürze, Mittekunst, fast wie Bloggen, nur achichweissauchnicht. Englische Artikel und deutsche Übersetzungen. Wir sind hip, cool und Chancenlosigkeit gehört zum Projektzustand. Wir sind "Der Freund" von 2009 und erzählen Euch im Westen mal, wie das mit dem Magazinmachen für Kreative so geht. Oberfläche und Tiefgang wie eine überfahrene Kröte. Zukunft in der Krise wie ein Schneeball in der Hölle.

War das noch nervend - die WoI tut weh. 132 Seiten. Nur noch. Drei Dutzend Seiten Werbung. Im Gegensatz zur Behauptung ist diese Form von Luxus in der Krise. In einer gigantischen und schwer kontrollierbaren Krise, die, dazu muss man kein Hellseher sein, meine Existenz als Bezieher auf brutale Art beenden könnte. Ich hatte so eine Idee, mit dem Sunbeam picknicken an einen Schweizer Bergsee zu fahren, in der WoI zu blättern und glücklich zu sein - es könnte anders kommen. Die Ausgabe ist dennoch famos, frei von protzigen Banksterlöchern und russischen Mafiaoasen, statt dessen Bauernhäuser, ein griechisches Cafe, dezentes Biedermeier und österreichische Ideen, die sehr fein werden könnten. Krisenthemen. Auf der vorletzten Seite dann Werbung für ein Projekt gegen Hausenteignungen. Von wegen, die Krise ist vorbei. Man hat die Ratten davonkommen und wieder feiern lassen. Als ob Aktienkurse etwas über den Zustand der Welt aussagten.
Es sieht nicht schlecht für meine Welt aus, aber auch nicht gut. Um ehrlich zu sein, mir ist es lieber, die Deutsche Bank krepiert, als dass die WoI gestrichen wird.

Am Bahnhof kaufte ich noch Zeitschriften; neben der World of Interiors etwas, das da rumlag und fragte, ob ich etwas Neuem aus Berlin Mitte nicht eine Chance geben wollte. Ich bin ja nicht so und erwarb "Aufstieg und Fall" aus Interesse. Naja. Wie soll ich sagen. Viel graphisches Nichts und wenig Textsubstanz. Katzen, hochschlafen, Abstürze, Mittekunst, fast wie Bloggen, nur achichweissauchnicht. Englische Artikel und deutsche Übersetzungen. Wir sind hip, cool und Chancenlosigkeit gehört zum Projektzustand. Wir sind "Der Freund" von 2009 und erzählen Euch im Westen mal, wie das mit dem Magazinmachen für Kreative so geht. Oberfläche und Tiefgang wie eine überfahrene Kröte. Zukunft in der Krise wie ein Schneeball in der Hölle.

War das noch nervend - die WoI tut weh. 132 Seiten. Nur noch. Drei Dutzend Seiten Werbung. Im Gegensatz zur Behauptung ist diese Form von Luxus in der Krise. In einer gigantischen und schwer kontrollierbaren Krise, die, dazu muss man kein Hellseher sein, meine Existenz als Bezieher auf brutale Art beenden könnte. Ich hatte so eine Idee, mit dem Sunbeam picknicken an einen Schweizer Bergsee zu fahren, in der WoI zu blättern und glücklich zu sein - es könnte anders kommen. Die Ausgabe ist dennoch famos, frei von protzigen Banksterlöchern und russischen Mafiaoasen, statt dessen Bauernhäuser, ein griechisches Cafe, dezentes Biedermeier und österreichische Ideen, die sehr fein werden könnten. Krisenthemen. Auf der vorletzten Seite dann Werbung für ein Projekt gegen Hausenteignungen. Von wegen, die Krise ist vorbei. Man hat die Ratten davonkommen und wieder feiern lassen. Als ob Aktienkurse etwas über den Zustand der Welt aussagten.
Es sieht nicht schlecht für meine Welt aus, aber auch nicht gut. Um ehrlich zu sein, mir ist es lieber, die Deutsche Bank krepiert, als dass die WoI gestrichen wird.
donalphons, 16:40h
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Dienstag, 23. Juni 2009
Lalalalalaa
Also. Ich habe einen Wagen Baujahr 55.
Ich habe eine (Erst)Zulassung von 1984, nachdem der Wagen zwischenzeitlich abgemeldet war, so zwischen 80 und 84.
Und natürlich keine Papiere von 55 folgende.
Womit ich keine H-Zulassung bekommen kann, nach Auskunft der diversen angefragten Stellen. Die hätte ich aber gern. Dann kann man auch TÜV machen, und ich kann endlich, endlich heim.
Hat jemand eine Idee, wie ich trotz dieser Tücken im Grossraum FFM an eine dafür nötige Wasauchimmer kommen kann?
Ich habe eine (Erst)Zulassung von 1984, nachdem der Wagen zwischenzeitlich abgemeldet war, so zwischen 80 und 84.
Und natürlich keine Papiere von 55 folgende.
Womit ich keine H-Zulassung bekommen kann, nach Auskunft der diversen angefragten Stellen. Die hätte ich aber gern. Dann kann man auch TÜV machen, und ich kann endlich, endlich heim.
Hat jemand eine Idee, wie ich trotz dieser Tücken im Grossraum FFM an eine dafür nötige Wasauchimmer kommen kann?
donalphons, 14:34h
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Im Gegensatz
zu der Vermutung, ich hätte nur noch Augen für meinen unwilligen Wagen, möchte ich hier klarstellen, dass es natürlich auch weiterhin in meinem Leben höhere Werte gibt. So ist der Wagen ja auch vorrangig dazu gedacht, Kulturreisen zu unternehmen. Nun, da er liegen geblieben ist, reise ich nicht zur Kultur, sondern besuche eben jene, die dort ist, wo der Wagen liegen blieb: Das Staedel. Mit der FAZ.
donalphons, 11:47h
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Dienstag, 23. Juni 2009
Ich wollte nur einen Tag bleiben
Aber dann kam einiges dazwischen. Morgen sind es dann sechs Tage in Frankfurt, und wenn ich Glück habe, bleibt es auch dabei. 6 Tage für mich, und 45 Tage für den Sunbeam. Für einen Tag hätte der Akku meines Mobiltelefons ausgereicht. Nun ist es vollkommen leer, und ohne Draht zur Aussenwelt möchte ich mich nicht auf die Heimfahrt begeben. Ich fahre in die Stadt hinein. Mit der S-Bahn. Und muss mich entscheiden, welcher verdreckte Sitz am ehesten zumutbar ist. Frankfurter S-Bahnen sind dreckig und runtergekommen, die Fenster sind zerkratzt, und draussen rumpelt ein urbanes Gebilde vorbei, das überall sein könnte, wo die Welt hässlich ist.

Um mich vom Telefonat des Bildungsfernen abzulenken, der kein Problem mit den Sitzen zu haben scheint, lösche ich ein paar alte Dateien auf der Kamera. Vermutlich sind diese digitalen Nervgeräte überhaupt nur so erfolgreich, weil die Menschen zu viel in S-Bahnen sind. Dabei komme ich im internen Speicher auch zu den Bildern vom Juli des letzten Jahres, und ich denke, wie es wäre, jetzt über dem Tegernsee.

Nun, es soll regnen und stürmen. Alles nur Illusion. Echt sind dagegen die Verkäufer in den Sportgeschäften, die mir unfreundlichst zu verstehen geben, dass sie mir nichts verkaufen können, und selbst, wenn sie das passenden Lenkerband hätten, mit dem man auch Hockeyschläger umwickelt: Sie würden es auch dann nicht verkaufen. Ich mache drei mal die gleiche Erfahrung, erhalte ein unanständig teures Angebot für ein Netzgerät für mein Telefon und kaufe dann ein ganzes Telefon zum gleichen Preis bei einem Türken am Hauptbahnhof. Es hat geregnet. Frankfurt stinkt bestialisch nach Berlin und Urin. Ich gehe zur S-Bahn, erdulde die Werbung und das Warten. Dann kommt der Zug. Die ersten sind noch nicht ausgestiegen, da drängeln auch schon die ersten von aussen hinein. Alles stockt, alles rempelt. Es ist nicht so lang her, da wartete man. Zumindest in München war das letztes Jahr noch so.

Mit einem Schwung dieser manierenlosen Proleten, manche in Anzug und manche in Strassenkleidung, fahre ich zurück. Ich habe auch noch einen Ledergurt gekauft. Unter der Motorhaube sind zwei Bohrungen für Alpenfahrten, an denen man den Gurt befestigen und damit auch mit leicht geöffneter Motorhaube fahren kann. Dadurch kommt mehr Luft in den Motorraum. Keine dumme Idee, wenn der Wagen wegen Hitzeproblemen 10 mal liegen geblieben ist. Selbst wenn heute alles bestens lief, von ein paar unschönen Ablagerungen aus dem Bezintank mal abgesehen:

Es wird Zeit, dass ich heim komme. Zurück nach Bayern, weg aus dieser Stadt und endlich dort hin, wo ich hingehöre. In der S-Bahn hatte ich so ein massives Berliner Gefühl, das nie gut ist.

Um mich vom Telefonat des Bildungsfernen abzulenken, der kein Problem mit den Sitzen zu haben scheint, lösche ich ein paar alte Dateien auf der Kamera. Vermutlich sind diese digitalen Nervgeräte überhaupt nur so erfolgreich, weil die Menschen zu viel in S-Bahnen sind. Dabei komme ich im internen Speicher auch zu den Bildern vom Juli des letzten Jahres, und ich denke, wie es wäre, jetzt über dem Tegernsee.

Nun, es soll regnen und stürmen. Alles nur Illusion. Echt sind dagegen die Verkäufer in den Sportgeschäften, die mir unfreundlichst zu verstehen geben, dass sie mir nichts verkaufen können, und selbst, wenn sie das passenden Lenkerband hätten, mit dem man auch Hockeyschläger umwickelt: Sie würden es auch dann nicht verkaufen. Ich mache drei mal die gleiche Erfahrung, erhalte ein unanständig teures Angebot für ein Netzgerät für mein Telefon und kaufe dann ein ganzes Telefon zum gleichen Preis bei einem Türken am Hauptbahnhof. Es hat geregnet. Frankfurt stinkt bestialisch nach Berlin und Urin. Ich gehe zur S-Bahn, erdulde die Werbung und das Warten. Dann kommt der Zug. Die ersten sind noch nicht ausgestiegen, da drängeln auch schon die ersten von aussen hinein. Alles stockt, alles rempelt. Es ist nicht so lang her, da wartete man. Zumindest in München war das letztes Jahr noch so.

Mit einem Schwung dieser manierenlosen Proleten, manche in Anzug und manche in Strassenkleidung, fahre ich zurück. Ich habe auch noch einen Ledergurt gekauft. Unter der Motorhaube sind zwei Bohrungen für Alpenfahrten, an denen man den Gurt befestigen und damit auch mit leicht geöffneter Motorhaube fahren kann. Dadurch kommt mehr Luft in den Motorraum. Keine dumme Idee, wenn der Wagen wegen Hitzeproblemen 10 mal liegen geblieben ist. Selbst wenn heute alles bestens lief, von ein paar unschönen Ablagerungen aus dem Bezintank mal abgesehen:

Es wird Zeit, dass ich heim komme. Zurück nach Bayern, weg aus dieser Stadt und endlich dort hin, wo ich hingehöre. In der S-Bahn hatte ich so ein massives Berliner Gefühl, das nie gut ist.
donalphons, 01:45h
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Sonntag, 21. Juni 2009
Böse Buben in meinem Motorraum
Gut, es sieht so aus, als hätte ich in meinem Sunbeam (und ich kann mir bei aller Liegenbleiberei nicht helfen, es ist immer noch der Wagen für mich)

etwas gefunden, was das elende Problem des ausgehenden Motors bewirken könnte. Es gibt da eine Verbindung zwischen Ansaugtrakt und Auspuffkrümmer, und die scheint beschädigt und früher mal unsauber rapariert worden zu sein. Siehe unten:
A ist der Ansaugtrakt, oberhalb des Buchstabens sitzt der Vergaser, darunter fliesst das Gemisch in die Brennkammern.
B ist der Krümmer des Auspuffs
C ist am Zusammenfluss der Krümmerrohre montierter, beweglicher und stark verrosteter Eisenhebel, der auf der vom Krümmer weggehenden Achse parallel zum Motor drehbar ist
D ist ein verdrehter Hebel, der unten mit C in Kontakt sein kann, wenn man C dazu hindreht, und oben an einer Schraube im Ansaugtrakt sitzt.
Sieht also aus wie eine sehr urtümliche Regeleinheit im Dieselpunkstil zwischen Ansaug- und Abgastrakt.
Von links unten aus gesehen (Grossbild)

Von der Seite oben aus gesehen (Grossbild)

Fällt jemandem dazu etwas ausser dem Wort "Abwrackprämie" oder "Mit einem Astra wäre das nicht passiert" ein?

etwas gefunden, was das elende Problem des ausgehenden Motors bewirken könnte. Es gibt da eine Verbindung zwischen Ansaugtrakt und Auspuffkrümmer, und die scheint beschädigt und früher mal unsauber rapariert worden zu sein. Siehe unten:
A ist der Ansaugtrakt, oberhalb des Buchstabens sitzt der Vergaser, darunter fliesst das Gemisch in die Brennkammern.
B ist der Krümmer des Auspuffs
C ist am Zusammenfluss der Krümmerrohre montierter, beweglicher und stark verrosteter Eisenhebel, der auf der vom Krümmer weggehenden Achse parallel zum Motor drehbar ist
D ist ein verdrehter Hebel, der unten mit C in Kontakt sein kann, wenn man C dazu hindreht, und oben an einer Schraube im Ansaugtrakt sitzt.
Sieht also aus wie eine sehr urtümliche Regeleinheit im Dieselpunkstil zwischen Ansaug- und Abgastrakt.
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Fällt jemandem dazu etwas ausser dem Wort "Abwrackprämie" oder "Mit einem Astra wäre das nicht passiert" ein?
donalphons, 23:18h
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