: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Sonntag, 25. April 2010

Mixa

is nixa
wenna
am Biaga
ned bassd.

Hob I
gfazd.

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Ein Herz für misshandelte Missgeburten

Ich brauche, wie hier allgemein bekannt sein sollte, brauche ich kein neues Fahrrad mehr. Auch kein Rocky Mountain, da habe ich schon das allererste Vertex. Man kann sagen: Ich habe mehr als ein Rad. Man kann auch sagen: Es ist zwar nett, wenn hie und da früher extrem teure Maschinen für Baumarktpreise auf den Markt kommen, aber es sollte auch nett für andere sein.

In dem Jahr, in dem mein Vertex für die Kleinigkeit von 2795 Mark allein für den Rahmen auf den Markt kam - ohne Gabel, wohlgemerkt - gab es auch eine etwas billigere Version, den Thin Air, der mit 2200 Mark aber auch schon, wie der Name es ausdrückt, preislich recht hoch angesiedelt war. Und genau so ein Thin Air hat sich damals jemand aufbauen lassen, mit dem, was 1993 so schick war: Von Syncros die Stütze, der Vorbau und der Lenker, damals exotische Magurabremsen, Ceramicfelgen, geflochtene Speichen und letztlich die auch heute noch reichlich obskur aussehende Girvin Elite Parallelogrammgabel. Mit Titanfeder. Nur bei der Kurbel wurde etwas gespart, aber auch so ist das Ergebnis, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig:



Grossbild

Nach ein paar Jahren wurde es durch ein GT ersetzt, und dann vor allem im Winter gefahren, was den Lack zersetzt und das Aluminium oxidiert hat. Es ist in einem schrecklichen Zustand, gar nicht mehr schön, aber ich sah es und dachte mir: Es gibt maximal 20 93er Vertex in Deutschland, und damals in meinem Radladen genau 1 Thin Air - davon gab es auch nicht mehr als ein paar Dutzend, schliesslich wurden die in Kanada handgeschweisst, und die Firma hatte enorme Lieferprobleme. Damals musste man um die Rahmen betteln, so begehrt waren sie. Der Spass hat, so wie er dasteht, sicher über 5000 Mark gekostet, damals war es ein Sport, der noch so richtig ins Geld ging. Und morgen fahre ich nach Italien und kann auch nicht auf den Flohmarkt in Pfaffenhofen, mein Geld unter die Leute bringen.

Also fuhr ich in den Münchner Süden, sehr klischeemässig, und rettete das nun wirklich nicht schöne Stück aus der Garage vor der Vernichtung als Stadtrad unter einem Studentenhintern, dem ein Baumarktrad zu teuer ist. Platz ist ja noch genug da. (und weitere Fragen zu Sinn und Zweck finde ich unhöflich)

Nachtrag: Leicht geputzt und entdreckt, ein paar Aufkleber weniger und mit neuen Reifen ist es immer noch gewöhnungsbedürftig.



Aber besser.

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Samstag, 24. April 2010

Geladen

Ich glaube ja nicht, dass man mit dem Bailout Griechenlands das Tor zur Hölle aufgemacht hat. Aber nein! Man hatte viele Tore zur Hölle zur Auswahl, und hat das genommen, das am praktibelsten erschien. Und ich wette ein erkleckliches Vermögen, dass die Griechen ihren Bedarf jetzt angemeldet haben, weil ihnen klar war, dass sie im Moment noch Mit Hilfe rechnen können. Wenn dann erst mal das ganze Ausmass der Katastrophe offensichtlich wird - die Hellenen haben ja in den letzten Wochen schon kräftig ihre Guthaben abgehoben, irgendwie geht dieser gute, alte Bank Run medial unter - wäre man vermutlich überein gekommen, dass eine andere Tür zur Hölle vielleicht weniger heiss wäre. Ich darf das mal drastisch mit einem Vorschlag formulieren: Ich würde die Griechen nicht aus der Eurouone rausschmeissen, aber statt dessen die Zone der britischen Peseten erweitern. Denn damit gibt es ja schon eine abgewertete Weichwährung eines Zurücküberdieschwellenlandes.



Den überüberübernächsten Kandidaten, nach Irland, Portugal und Spanien - besuche ich nächste Woche. Mit einem gewissen Gefühl des "die machen den Euro so oder so genauso kaputt wie jede andere Währung, und dann machen sie den Währungsschnitt" habe ich nicht nur ein paar Münzen in die Retung meines Telefons investiert, das ich diesmal, allein reisend, wirklich brauche (die typische Reisebegleiterin hat es ja vorgezogen, gleich fest bei der FAZ anzuheuern). Und dazu gleich noch drei Akkus für die Olympus Pen. 350 Bilder hält sie durch, das ist nicht viel bei dem, was ich alles so vorhabe: Durch Österreich hin, dann durch Oberitalien, und über die Schweiz zurück. Und das alles eigentlich aus gesundheitlichen Gründen, denn dank heuschnupfen bin ich gerade nur marginal gesünder als die griechischen Staatsfinanzen oder die Hirne der CDO-Spekulanten.

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Ich mag nicht.

Diese Sache mit diesem Facebook-Knopf. Allerdings habe ich mir heute mal den Erfolg bei der WAPO angeschaut, und der ist jetzt nicht überwältigend. Trotzdem frage ich mich, wie bescheuert man sein muss, das alles diesen Dreckskonzern wissen zu lassen. Ich will Blogger.de da keinen Vorwurf machen, möchte aber anregen -

das Ding zu fälschen. Es sollte doch möglich sein, den Button von facebook zu kopieren und jeden Drücker auf eine Informationsseite weiterzuleiten. Damit würde man bestenfalls die Leute aufklären und sie mindestens ein wenig nerven.

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Freitag, 23. April 2010

Totalitäre Lektüre

In den letzten paar Tagen habe ich ein wenig bei den italienischen Futuristen rumgelesen, und auch bei dem, was da sonst noch kam. Gerade in Sachen Technikbegeisterung und die Frage, inwiefern diese Technik das Alte hinwegfegt. Das Ergebnis dieses Diskurses sind weitgehend bekannt: Die italienischen Fasschisten marschierten zwar mit dieser Maschinenideologie in Italien durch, aber der Duce schmiss sich sogleich an die alten Eliten ran, und machte mit ihnen gemeinsame Sache. Faktisch blieb Italien dann auch Königreich, und Leute wie Marinetti passten sich zähneknirschend und reichlich opportunistisch an. Man machte etwas andere Fassaden und schlechte Autos und verlor einen Krieg. Grosse Ideale, kleine Ergebnisse, und trotzdem habe ich ein gewisses Faible gerade für die italienischen Futuristen. Ausserdem waren nicht alle nachher Faschisten.

Was mich dann aber doch etwas verstört, ist das Weglegen eines Buches aus dieser Zeit, in diesem Fall von d'Anunzio, um dann nach meinem Blog zu schauen, dem hier, die Blogbar, und dem bei der FAZ, wo gerade noch ein Beitrag über die Ritterlichkeit der Verneinung irgendwelcher Aschewolken steht. Ich habe ja aus meiner divergierenden Haltung an manchen kritischen Texten der Zeitung zum Internet das letzte Mal keinen Hehl gemacht - diesmal jedoch steht da wieder was von Michael Seemann. Ich zitiere das mal ohne Link, aber mit Kommafehlern :

Die Grundprämisse des Kontrollverlusts und meine theoretischen Überlegungen dazu, sollen als Grundlage dieser Analysen dienen. Denn es wird keinen Weg zurück geben. Deswegen ist elegisches Lamentieren über erodierende Werte, Institutionen, Kulturtechniken und andere vermeintliche Errungenschaften nicht nur müßig, sondern kontraproduktiv. Es gilt die Situation schonungslos zu erfassen und sich emanzipative Strategien zu entwickeln, die den CTRL-Verlust managen, ohne ihn rückgängig machen zu wollen.

Das ist keine utopische Forderung, sondern pragmatische Notwendigkeit. In diesen Zeiten ist nichts radikaler als der Realismus.


Schonungslos! Strategien! Kontraproduktiv! Notwendigkeit! Radikaler! Und was für ein pathetischer, aufgeblasener, gequirlter Schwachsinn! Und der meint das vermutlich sogar ernst.

Ich gebe gern zu, dass es sich normalerweise nur wie das technikliebende Geblubber aus dem Berliner Sumpf liest, aber wenn man davor erst mal Marinetti und Consorten gelesen hat... da ist die Suche nach Unterschieden schwerer, als das Finden der Ähnlichkeiten. Und dann noch der Ton der Ausrottung, feine Sache.

Nächste Woche bin ich in Brescia, wo noch eine Tribüne für den Duce auf einem Platz steht. Ich werde mich darunter stellen und mir den Seemann darauf vorstellen:

DÄNN ÄS WÜRRRD KÄINÄN WEEEEHG ZURRRÜCK GEBÄHN (Fingerfuchtel)! IN DIR SAUERKRAUT MIT DE TOHN APFONSO! DÖSWÖGN ISTH (feuchtes Spucken) ÄLÄGISCHÖS LAMTENIERÄN ÜBÄR ÄROMPIERÄNDÄ WÖRTE (Husten), INTUSITIONÄN, KULTURRRTÄCHNIKN ZEZICK! ZEZACK! und so weiter.

Und vermutlich lachen - spätestens, wenn er in meiner Vorstellung dann nach dem Weg zum Dönerstand fragt.

Offenlegung: Ich selbst habe beim Kullern auf dem Boden auch gemerkt, dass es aussieht wie in Berlin, und ich dringend mal wieder staubsaugen müsste.

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Mittwoch, 21. April 2010

Dumm, inkompetent, dreist: DPD

Früher gab es die Post. Da bekam man, was man brauchte.

Heute gibt es einen angeblichen Wettbewerb. Und mit schöner Regelmässigkeit ist gerade der DPD offensichtlich nicht mal in der Lage, auf meine Klingel zu drücken. Da sitzt man also da und wartet dringend auf ein Packerl, und unten klebt der %/(/%$$%TI von einem Ausfahrer schlecht haltende Aufkleber an die Klingel. Weil er entweder nicht weiss, wie man klingelt, oder nicht lesen kann. Es ist absolut unfassbar. Die Hotline ist immer immer immer belegt, und im Internet gibt es kein Formular, mit dem man diesen Typen irgendwie unbiegen könnte, wenn man es braucht. Es wären sogar die Nachbarn da. Aber nein: Aufkleber. Kleben kann man dort. Das ist aber auch schon wieder alles. und dafür sitzt man im angegebenen Zeitraum dann vier Stunden wie auf Kohlen. Wegen dieser $Z&/&%$$$%/ von DPD.

Ich wünsche ja niemandem den Tod, aber nach einigen dieser Nummern: Zum Teufel mit DPD.

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Innensicht, Aussensicht

Ich will hier nichts vorwegnehmen, aber das eine kann ich berichten: Es gibt da eine Jury für einen Preis, mit dem Internetprojekte ausgezeichnet werden. Das kann alles mögliche sein, und trifft auf Mitglieder, die ebenfalls alles mögliche sind. Auch Blogger, aber eben nicht nur.

Und wie es der Zufall haben will, ist unter den diversen Einreichungen der Short List auch ein in Bloggerkreisen recht bekanntes Projekt mit enorm viel Vorgeschichte. So vom Bloggerstandpunkt aus, mit der Reputation und der Bekanntheit des Projekts würde man meinen, der macht das Rennen, das geht gar nicht anders. Nur haben die meisten Jurymitglieder nur begrenzt etwas vom früheren Bloggerhype um dieses Ding mitbekommen, und den meisten dürfte alles eigentlich ziemlich unbekannt gewesen sein. Insofern ging man unbelastet an die Entscheidung - und alle, wirklich alle entschieden sich unabhängig voneinander nicht für das gerade etwas dümpelnde Blogprominenz, sondern für ein ganz anderes, kleines, aber gut gemachtes und charmantes Projekt. Alle.

Es ist nur eine kleine Geschichte, aber sie illustriert ein wenig die unterschiedliche Wahrnehmung von Blogs: Was innen zählt, kann aussen vollkommen bedeutungslos sein. Und: Es wird ein weiter Weg, bis Blogs draussen wirklich angekommen sein werden.

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Dienstag, 20. April 2010

So weit, so gut

Bezeichnenderweise konnte der Tieflader nicht rein, weil die Strasse gesperrt war. Also fuhren sie runter und in den Hof, und sie tuckerte, als wäre nie irgendwas gewesen. Kleines Scheusal, das macht sie mit Absicht.



Wir haben uns umgeschaut und ein paar Dinge ausgemacht. Der Schrauber kennt jemanden für den Chrom und den Lack, für das Leder hat der Schuster von nebenan eine Idee, es gibt eine kleine Einkaufsliste, aber die wird erst abgeschickt, wenn er sich den Thermosatat und die Kopfdichtung nochmal genau angeschaut hat. Zur Mille Miglia wird das mit der Geschwindigkleit der englichen Post nichts mehr, aber mei. Danach sollte es klappen, meint er.

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Montag, 19. April 2010

Die Reconquista der Stilversager

In den deutschen Feuilletons ist gerade die grosse Hegemann-Reconquista am Laufen: Haben die diversen Unterstützer und Freunde der bis auf die Knochen blamierten Hegemannhochschreiber in der ersten Runde noch damit argumentiert, die Plagiatorin hätte ein modernes "Mashup" gemacht und sei "kreativ" mit Quellen umgegangen, sind wir jetzt in der zweiten Phase des Rachefeldzugs gegen die Blogs, die den gar nicht mehr so feinen Herrschaften die Hosen runtergelassen haben: Damit Hegemann weiterhin toll sein kann und die Rezensenten doch recht hatten, muss alles, was der Beklaute nun vorlegt, im Alleingang mies, peinlich und nur hochgehyped sein. Damit hat man bewiesen, dass Hegemann es im Kontrast doch konnte und die Lobhudeleien berechtigt waren. Alles ist wieder fein, und man ist bereit für die nächste hingehaltene Prinzessin eines Verlages. Darf es noch etwas kaputter sein?

Der bislang ungnädigste Artikel dazu wurde als Rezension des neuen Buches von Airen von einem gewissen Oliver Jungen in der FAZ veröffentlicht - mit ausgiebigen und pauschalen Seitenhieben gegen Blogger. Aus allen Zeilen trieft die Verachtung gegen etwas, das er keinesfalls jenseits der Netztagebücher in einem düsteren Winkel des Virtuellen sehen möchte. Über Literatur kann man durchaus geteilter Meinung sein. Aber über den Rest kann man trefflich streiten.



Deshalb gab es nachher Apfelstrudel, aber davor mussten wir dringend mal über diese Haltung, die sich gerade in mehr als einem Beitrag manifestiert, ein wenig reden.

Medien werden siich irgendwann entscheiden müssen, was sie haben wollen: Einen funktionierenden Salon zum Austausch mit den Lesern, oder die Arroganz gegenüber den "Empfängern" und den Glauben, denen sagen zu können, was sie lesen dürfen, und was sie besser lassen sollten. Für Letzteres sehe ich in einem Internet ohne Zwang und Abos, aber mit einer überwältigenden Vielzahl von Alternativen wenig Chancen.

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Montag, 19. April 2010

Warum Bahnfahrer aussterben werden

Gast so (zum Telefon): Brauche Reservierung... geht das?... Einen Einzelplatz.... 1. Klasse... Sitze nicht gern neben Menschen... danke...
Ich so: Was hast Du dagegen, neben Menschen zu sitzen? Es könnte doch auch ein schönes, intelligentes und charmantes Mädchen sein.
Gast so: Ich fahre jees Jahr 60.000 Kilometer mit dem Zug, un da war nie ein solches Mächen neben mir, immer nur Arschlöcher.
Ich so: Komisch, in meinem Roadster sitzen dauernd irgendwelche schönen Mädchen neben mir.

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Saisonbeginn

Der Gast isst übrigens Fleisch, wie man sieht. Ich bin undogmatischer Vegetarier.



Grossbild

Und das wird nun monatelang so weiter gehen, auch wenn draussen schon wieder die Gewitter aus den Bergen in das Tal stürzen und poltern. Es wird ein schöner Sommer mit glücklichen Menschen.

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Warum es in Brixen keine Social Media Events gibt

Sie würden hier angesichts der Grundnahrungspreise alle elend verhungern müssen:



Mehr zu dem Thema, mehr oder weniger, hier und hier an der Blogbar.

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Sonntag, 18. April 2010

Frühling in Brixen

Zu meiner verlängerten Einkaufsstrasse gehört neben Schwaz und Innsbruck sowie Meran und Sterzing auch Brixen, vor allem aus sentimentalen Gründen - als Kind war das fast meine zweite Heimat, und es ist vieles noch immer so wie früher. Manches hat sich natürlich geändert; das Time Out ist nicht die einzige Kneipe, die man am Abend noch besuchen kann, aber ansonsten ist es schön geblieben. Ich gehe dort nicht durch eine verlorene Erinneung, wie an so vielen anderen Orten, von der ruinierten Maxvorstadt bis zu den Feldern, die heute längst mit kleinen, hässlichen Häusern zugebaut sind.





















Dass wir uns nicht falsch verstehen: Es war ein wunderschöner Frühlingstag, aber ich möchte Brixen so zeigen, wie ich es auf den alten Bildern meiner Kindheit sehe.



Es ist noch viel Eis auf den Bergen, aber man kann offen fahren.

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