Ich mag nicht.

Diese Sache mit diesem Facebook-Knopf. Allerdings habe ich mir heute mal den Erfolg bei der WAPO angeschaut, und der ist jetzt nicht überwältigend. Trotzdem frage ich mich, wie bescheuert man sein muss, das alles diesen Dreckskonzern wissen zu lassen. Ich will Blogger.de da keinen Vorwurf machen, möchte aber anregen -

das Ding zu fälschen. Es sollte doch möglich sein, den Button von facebook zu kopieren und jeden Drücker auf eine Informationsseite weiterzuleiten. Damit würde man bestenfalls die Leute aufklären und sie mindestens ein wenig nerven.

Freitag, 23. April 2010, 21:38, von donalphons | |comment

 
Gefällt mir nicht. Aber ich habe ja auch kein mentales Exoskelett.

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Ich auch nicht, ich habe noch nicht mal eine Anmeldung. Eigentlich habe ich nur Blogs und Mail.

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Manchmal habe ich den Eindruck, wir sind die einzigen ohne Facebook-Account.

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Dabei machen die so tolle Sachen, z.B. wenn ich über meinen Webmailer eine E-Mail an so jemanden verfasse, dann bekomme ich beim Absenden gleich dessen Klarnamen und Foto angezeigt, ohne dass die Person das weiß! Die geben sich wirklich Mühe.

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@strappato:
Als jemand, der sich einen Account aufschwatzen ließ (wenigstens nicht mit Klarnamen - mal gespannt, wann das auffliegt) kann ich sagen: Da verpasst man wirklich nicht viel.

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Nein, Herr strappato, wir sind mindestens zu dritt. Ich habe auch keinen Account bei Facebook, Xing, WKW, VZ oder wie sie alle heißen.

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Ich gestehe: Ich habe einen Fake-Account bei Xing, aber ich habe den Namen vergessen.

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Ich habe seit 2001 nicht einmal mehr ein ebay-Konto...

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Strappato: Vier. Mit mir.

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Ich habe Facebook ...
... noch ...

Soziale Netze übernehmen eine Funktion, die ich durchaus schätze. Ich kann mich ja auch mit Twitter anfreunden. Ich finde dort jede Menge interessanter Links, ich poste dort interessante Links und ich finde auch Leser dort.

Aber wenn ich Facebook will, gehe ich nach Facebook. Wenn ich einen Link veröffentlichen will, mache ich das bei Twitter. Wenn ich aber nicht will, dass Twitter mitbekommt, was ich treibe, dann bekommt Twitter das nicht mit. Wenn ich hier bin, muss Facebook das nicht mitbekommen. Wenn mich Facebook aber jetzt überall trackt, bin ich da weg. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob das wirklich so ist. Trackt mich der Button, oder erst der Klick auf den Button?

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Der Beschreibung nach, scheint erst ein Klick registriert zu werden.
Allerdings bleibt die Frage: was z.B. passiert, wenn man noch einen gültigen Cookie von Facebook auf dem System hat? Ist ja nicht so, als wäre Facebook der Inbegriff der ehrlichen und offenen Kommunikation.

Ich denke auch, dass es einen Nutzen für soziale Netze gibt. Allerdings hat es für mich momentan den Anschein, dass die klare Grenze zwischen Infrastrukturanbieter und Inhalteanbieter immer mehr verwischt.
So würde ich Twitter erst einmal als einen Infrastrukturanbieter sehen, genau so Facebook. Da beide Systeme aber in sich geschlossen sind, mit irgendwas muss ja Geld irgendwann verdient werden, passen sie eigentlich nicht in die Kategorie.
Und Inhalteanbieter sind beide nur in dem Sinne, als dass sie der Werbeindustrie Kundendaten anbieten, für die man Zielgruppen gerecht Werbung schalten kann.

Von daher finde ich Projekte, wie NoseRub oder Status.net deutlich interessanter. Die Frage bleibt jetzt, wie bekommt man Leute dazu, sich so weit für die Infrastruktur zu interessieren, dass ein Wechsel zu einem offenen Anbieter sinnvoll erscheint. Denn Infrastruktur ist nur gut, wenn sie auch genutzt wird, als Beispiel würde mir da das Abflauen der IRC-Nutzung einfallen.

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Zur Technik: Das ist ein iframe (eingebetteter Fremdinhalt), der dann bei Facebook eine Anfrage zur Generierung dieses 'like' - Links macht. Das bedeutet dass ihr auch ohne zu klicken Auskunft über euer Surfverhalten gebt, da der Browser die Informationen (den Link zur Seite, eure Anfragedaten wie IP, Browser, Facebook-Cookie, Referrer etc) auf jeden Fall überträgt.

Das Problem ist also nicht 'dass man es ja nicht machen muss wenn man nicht will', sondern dass man auf allen möglichen Fremdseiten von einer zentralen dritten Instanz protokolliert und profiliert werden kann. (siehe auch http://blog.fefe.de/?ts=b5970ade )

Für diese eingebetteten Anfragen bräuchte man also auch so etwas wie einen Werbeblocker, oder man setzt den Blocker von Firefox auf diese Adressen an (im Beispiel http://www.facebook.com/plugins/like.php), dann muss man die natürlich erstmal selbst pflegen.

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Was ist mit dieser Adresse: api.connect.facebook.com/static/v0.4/****

Sollte man das auch blocken?

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Ah iframe
Tja, dann muss ich wohl nachdenken. Entweder nuke ich meinen Facebook Account oder ich schaue mal, was die blocker im firefox und chrome so bringen.

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Also ich beziehe mich nur auf die im hilfe-Blog genannte Schnittstelle, was Facebook sonst noch so an anderen Stellen im Netz an Überraschungen bereithält weiss ich auch nicht.. das ist jedenfalls die Stelle an der der versteckte Request gemacht wird.

edit: Counter werden ja im hilfe-Beitrag schon erwähnt.

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Ich blocke jetzt mal ganz facebook.com. Es fehlt einem ja nichts.

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Wie geht das bei blogger.de?

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Bei Firefox das add-on "Adblock Plus" installieren, wenn es nicht schon installiert ist, und facebook.com, oder nur facebook.com/plugins/like.php, in die Liste der zu blockenden Sites zufügen.

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Danke für die "Bedienungsanweisung": hab' ich gleich mal gemacht in meinem Adblock Plus; es geht ganz leicht und tut nicht weh.

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Das gleiche unfreiwillige Weitergeben der Daten des Aufrufes Ihrer BEsucher geschieht übrigens auch mit dem Technorati-Skript, das Sie eingebunden haben. Ich bin mit Antville nicht mehr wirklich vertraut; aber bietet blogger.de nicht Statistiken an, so dass Sie nicht mehr auf Fremddienste zurückgreifen müssten, die gerade mal unter dem impotenten safe harbor agreement agieren?

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Antville bietet diese beiden Listen, aber keine detailliertere Information.

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Ich dachte eher in die Richtung, dass der application server eventuell loggt und eines der Auswertungs-PHP-Skripte installiert ist.

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Beim Speichern von Kommentaren werden zwar die IP-Adressen der Autoren geloggt, aber die Abrufe werden – zum Glück – nicht protokolliert.
(Auf Antville.org werden übrigens nicht einmal die IP-Adressen der Autoren gespeichert.)

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