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Sonntag, 6. Februar 2011
Welche Tradition?
Man soll nicht über die Arbeit reden.
Man soll aber auch nicht zu schnell fahren oder drei Kirchweihnudeln essen oder des Nächsten Zweitfreundin begehren und
Was ich nicht reden sollte ist, dass Mao einmal etwas Schönes gesagt hat: Wenn der Himmel voller Chaos ist, ist die Erde voller Chancen.
Und so habe ich jetzt ein Blog, in dem ich hemmungslos aus der FAZ herauslinke. Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, denn das Netz ist voller grandioser Geschichten. Und während der SPON niemals linkt in seinem Ticker, brechen wir gerade alle Dämme auf., Ich wette, da sitzen genug Leute run und sagen: Das kann der doch nicht machen, Twitter neben Analyse neben Cartoon und dazu noch all der bissige Humor bei diesem topseriösen Thema -
aber hey, es geht. Zur Hölle mit der Tradition. Wenn das Internet Tyrannen wegbläst, darf ich auch meine kleinen Projekte in den Wind hängen.
Man soll aber auch nicht zu schnell fahren oder drei Kirchweihnudeln essen oder des Nächsten Zweitfreundin begehren und
Was ich nicht reden sollte ist, dass Mao einmal etwas Schönes gesagt hat: Wenn der Himmel voller Chaos ist, ist die Erde voller Chancen.
Und so habe ich jetzt ein Blog, in dem ich hemmungslos aus der FAZ herauslinke. Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, denn das Netz ist voller grandioser Geschichten. Und während der SPON niemals linkt in seinem Ticker, brechen wir gerade alle Dämme auf., Ich wette, da sitzen genug Leute run und sagen: Das kann der doch nicht machen, Twitter neben Analyse neben Cartoon und dazu noch all der bissige Humor bei diesem topseriösen Thema -
aber hey, es geht. Zur Hölle mit der Tradition. Wenn das Internet Tyrannen wegbläst, darf ich auch meine kleinen Projekte in den Wind hängen.
donalphons, 00:54h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 5. Februar 2011
Letzte Pause
vor der Pausenlosigkeit.


donalphons, 00:57h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 3. Februar 2011
Man kann es tun.
Oder man lässt es bleiben.
Stützen der Gesellschaft habe ich gemacht, weil es so etwas nicht gegeben hat.
Und das west-östliche Sofa mache ich, weil ich verflucht sein will, wenn ich in Zeiten wie diesen über Stuck und Kronleuchter schreibe.
Und ihr seid herzlich dazu eingeladen, dort beizutragen.
Stützen der Gesellschaft habe ich gemacht, weil es so etwas nicht gegeben hat.
Und das west-östliche Sofa mache ich, weil ich verflucht sein will, wenn ich in Zeiten wie diesen über Stuck und Kronleuchter schreibe.
Und ihr seid herzlich dazu eingeladen, dort beizutragen.
donalphons, 15:34h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 2. Februar 2011
Ich werde morgen so etwas nicht schreiben, aber
seit wann hat die CIA eigentlich keinen gekauften Milität mehr, der den Diktator von Ägypten so oder so abserviert? Sind die auch pleite?
donalphons, 23:51h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 1. Februar 2011
Es gibt Schlimmeres.
Your car has not been selected. Your entry fee will be refunded in the following weeks in accordance with the modalities indicated.
Your car did not pass the panel of experts' screening and cannot be accepted for the Mille Miglia.
Your car did not pass the panel of experts' screening and cannot be accepted for the Mille Miglia.
donalphons, 18:21h
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Warten auf den Umsturz
Die meisten damit befassten Politiker wissen, das der Hass in Ägypten gegen Israel nicht aus dem Nichts kommt, sondern von den staatlich kontrollierten Medien gezielt geschürt wird, um von den eigenen Problemen abzulenken. Letzter Akt des Irrsinns vor dem Aufstand: Im Sinai wurden Medienstimmen laut, ein einen Menschen angereifender Hai könnte von Israel geschickt worden sein. Mubarak hat so seine Herrschaft gesichert: Mit gespaltener Zunge, mit einem selbst geschaffenen Gefahrenpotenzial, das nicht recht viel anders funktioniert als die "Taliban", die in Afghanistan jene Versorgungstransporte des Westens überfallen, die nicht bei den richtigen Firmen Schutz kaufen. Der Westen sollte froh sein, wenn Mubarak weg ist. Dann gäbe es vielleicht eine Möglichkeit, etwas Neues zu entwickeln. Ein Schuldenerlass - weniger als der Bailout einer Landesbank - nette Worte, Druck auf das Regime, Wohltaten für Menschen und nicht für Mörder und ihre Cliquen - das alles ist durchaus denkbar.
Aber statt dessen denken manche sicher, dass man Mubarak und den Status quo ausbailen kann, wie man die Bankster ausgebailt hat. Und das diskrefitiert den Westen, uns alle und mich. Deshalb schreibe ich darüber in der FAZ.
Aber statt dessen denken manche sicher, dass man Mubarak und den Status quo ausbailen kann, wie man die Bankster ausgebailt hat. Und das diskrefitiert den Westen, uns alle und mich. Deshalb schreibe ich darüber in der FAZ.
donalphons, 15:32h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 1. Februar 2011
Warten auf die Entscheidung
Irgendwann morgen ist es so weit. Aber wann? Weiss man nicht. Vielleicht um Mitternacht.

Vielleicht am Abend.
Und mit etwas Pech ist die Entscheidung auch negativ. Man wird sehen.
Wenn es doch endlich Mitternacht wäre.

Vielleicht am Abend.
Und mit etwas Pech ist die Entscheidung auch negativ. Man wird sehen.
Wenn es doch endlich Mitternacht wäre.
donalphons, 00:54h
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Auf der Hand
liegt es eigentlich, sich mal die Ägypten-Depeschen bei Wikileaks anzuschauen. Komischerweise hat das in den deutschen Medien aber niemand gemacht.
Bis heute.
Bis heute.
donalphons, 22:19h
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Sprüche, die man nicht verstehen muss
An einem ganz normalen Montag Vormittag.
"WaffenSSpiegel" (Über Medien)
"Und wenn der die ADC-Nägel hat, mit denen Christus gekreuzigt wurde, egal..." (Über Gestaltung)
"Laberenz von Arabien" (Nochmal über Medien)
"Kann man da jetzt baden?" (Über Bürgerkriegsregionen)
Tunesischer Bonus:
"Kommst Du zu mir, Bruder hat Tochter, will nicht heiraten, wollen alle studieren, schlimm." (Über Heiratspolitik)
"WaffenSSpiegel" (Über Medien)
"Und wenn der die ADC-Nägel hat, mit denen Christus gekreuzigt wurde, egal..." (Über Gestaltung)
"Laberenz von Arabien" (Nochmal über Medien)
"Kann man da jetzt baden?" (Über Bürgerkriegsregionen)
Tunesischer Bonus:
"Kommst Du zu mir, Bruder hat Tochter, will nicht heiraten, wollen alle studieren, schlimm." (Über Heiratspolitik)
donalphons, 14:08h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 31. Januar 2011
Fast kein Rad diesmal
Ich habe keinen Fernseher.
Wenn ich mal zum Arzt muss, geht es mir so dreckig, dass ich sofort drankomme.
Wenn ich auch nur ahne, dass ich irgendwo warten muss, nehme ich ein Buch mit (aktuell MG Lewis, Der Mönch).
Und an meinen Wohnorten gibt es vieles einfach nicht; noch nicht einmal Tageszeitungen werden hier bestellt, und die Werbeblättchen entsorge ich im öffentlichen Papierkorb. Es werden immer mehr, aber sie kommen mir nicht ins Haus.
Kurz, würde mir der Zugang zu all dem Müll normaler Medien nicht fehlen, ich würde ihn kappen. Es mag arrogant klingen, aber ich denke, man lebt nicht schlecht, wenn man selektiert, und andere tun das in gewisser weise ja auch, wenn sie zur Fernbedienung greifen und das Hern ausschalten.
Nun ist aber gerade Winter, und der kluge Rennradfahrer nutzt diese Jahreszeit zum kostengünstigen Erwerb von Material, das im Sommer ein mehrfaches teurer wäre, einfach, weil dann jeder einen Rahmen, ein Rad oder Laufräder haben will. Mitunter kostet ein edler Rahmen aus Italien und Zahnarztbesitz weniger als 10% dessen, was im Geschäft bezahlt wurde, und so halte ich mich an ihnen schadlos, wenn ihre älteren Kollegen mich in Sachen Barockgemälde demütigen.
Fünf grössere Lieferungen kamen in den letzten Wochen - und bitte, man muss klar sehen, wer 2200 Euro allein für einen Rahmen oder 1000 für Laufräder zahlt, und keine Trauer empfindet, wenn er sie nach 6 Jahren für 90 oder 100 Euro abtritt, kann nicht ganz unten auf der sozialen Leiter stehen. Oder bin ich einfach nur knickrig, weil mir 2200 Euro immer noch wie 4400 Mark vorkommen, und ich keine vernünftige Relation zum Geld habe?
Wie auch immer: Alle diese Lieferungen kamen nicht in Radkartons, sondern in relativ frischen TV-Kartonagen. Und was soll ich sagen: Die TV-Geräte gingen allesamt auch klar im vierstelligen Bereich über die Theke. Keiner kleiner als 40 Zoll. TV-Gerät auspacken, bald den alten Rahmen einpacken, im Frühjahr gibt es dann ein neues MTB, so in der Art dürfte das dort ablaufen. Ähnlich wird dann in ein paar Jahren das TV-Gerät entsorgt. Und durch eines, das noch grösser ist, ersetzt.
Für 2000 Euro bekommt man übrigens schon einen ganz ansprechenden venzianischen Leuchter.
Ich erwähne das, weil ich am Samstag ein Lampenfachgeschäft besuchte, weil eine Bekannte, der ich einmal eine französische Schreibtischlampe schenkte, keine neue Birne dafür auftreiben konnte - das Lampenfachgeschäft hatte sie natürlich vorrätig. Und wie es nun mal so mit Lampenfachgeschäften ist, verkehren dort nicht jene, die einen Plastikkronleichter für 49,90 kaufen.Da drehen sie dann die Preisschilder um und schütten die Köpfe, nein, 1499, das ist zu viel, auch 1000 dürfen es nicht sein, vielleicht ein paar hundert, aber dafür bekommt man schon keinen Venezianer mehr, oder vielleicht doch Halogen? In dem Laden hängt seit fünf Jahren ein wirklich schöner, ausbalancierter Venezianer, eher schlicht und still, inzwischen von 3400 auf 2000 reduziert - keiner will ihn haben, und bei mir passt er nicht.
Während es bei der Glotze immer ein paar Zoll mehr sein darf und all das Glump gar nicht schnell genug ersetzt werden kann, muss etwas, mit dem man Dekaden verbringt und darüber entscheidet, wie man seine Wohnung im Kunstlicht empfindet, billig sein. Für ein paar Euro weniger, die einen kleinen Bruchteil sonstiger Verluste durch Konsum ausmachen, greift man zum Frabrikmetall, und lässt das Handwerk liegen. Vielleicht, weil man davon ausgeht, dass man viele hundert Stunden damit zubringen wird, hässlichen Politikern bei hässlichen Streitereien zuzuschauen?
Verstehe einer die Menschen.
Wenn ich mal zum Arzt muss, geht es mir so dreckig, dass ich sofort drankomme.
Wenn ich auch nur ahne, dass ich irgendwo warten muss, nehme ich ein Buch mit (aktuell MG Lewis, Der Mönch).
Und an meinen Wohnorten gibt es vieles einfach nicht; noch nicht einmal Tageszeitungen werden hier bestellt, und die Werbeblättchen entsorge ich im öffentlichen Papierkorb. Es werden immer mehr, aber sie kommen mir nicht ins Haus.
Kurz, würde mir der Zugang zu all dem Müll normaler Medien nicht fehlen, ich würde ihn kappen. Es mag arrogant klingen, aber ich denke, man lebt nicht schlecht, wenn man selektiert, und andere tun das in gewisser weise ja auch, wenn sie zur Fernbedienung greifen und das Hern ausschalten.
Nun ist aber gerade Winter, und der kluge Rennradfahrer nutzt diese Jahreszeit zum kostengünstigen Erwerb von Material, das im Sommer ein mehrfaches teurer wäre, einfach, weil dann jeder einen Rahmen, ein Rad oder Laufräder haben will. Mitunter kostet ein edler Rahmen aus Italien und Zahnarztbesitz weniger als 10% dessen, was im Geschäft bezahlt wurde, und so halte ich mich an ihnen schadlos, wenn ihre älteren Kollegen mich in Sachen Barockgemälde demütigen.
Fünf grössere Lieferungen kamen in den letzten Wochen - und bitte, man muss klar sehen, wer 2200 Euro allein für einen Rahmen oder 1000 für Laufräder zahlt, und keine Trauer empfindet, wenn er sie nach 6 Jahren für 90 oder 100 Euro abtritt, kann nicht ganz unten auf der sozialen Leiter stehen. Oder bin ich einfach nur knickrig, weil mir 2200 Euro immer noch wie 4400 Mark vorkommen, und ich keine vernünftige Relation zum Geld habe?
Wie auch immer: Alle diese Lieferungen kamen nicht in Radkartons, sondern in relativ frischen TV-Kartonagen. Und was soll ich sagen: Die TV-Geräte gingen allesamt auch klar im vierstelligen Bereich über die Theke. Keiner kleiner als 40 Zoll. TV-Gerät auspacken, bald den alten Rahmen einpacken, im Frühjahr gibt es dann ein neues MTB, so in der Art dürfte das dort ablaufen. Ähnlich wird dann in ein paar Jahren das TV-Gerät entsorgt. Und durch eines, das noch grösser ist, ersetzt.
Für 2000 Euro bekommt man übrigens schon einen ganz ansprechenden venzianischen Leuchter.
Ich erwähne das, weil ich am Samstag ein Lampenfachgeschäft besuchte, weil eine Bekannte, der ich einmal eine französische Schreibtischlampe schenkte, keine neue Birne dafür auftreiben konnte - das Lampenfachgeschäft hatte sie natürlich vorrätig. Und wie es nun mal so mit Lampenfachgeschäften ist, verkehren dort nicht jene, die einen Plastikkronleichter für 49,90 kaufen.Da drehen sie dann die Preisschilder um und schütten die Köpfe, nein, 1499, das ist zu viel, auch 1000 dürfen es nicht sein, vielleicht ein paar hundert, aber dafür bekommt man schon keinen Venezianer mehr, oder vielleicht doch Halogen? In dem Laden hängt seit fünf Jahren ein wirklich schöner, ausbalancierter Venezianer, eher schlicht und still, inzwischen von 3400 auf 2000 reduziert - keiner will ihn haben, und bei mir passt er nicht.
Während es bei der Glotze immer ein paar Zoll mehr sein darf und all das Glump gar nicht schnell genug ersetzt werden kann, muss etwas, mit dem man Dekaden verbringt und darüber entscheidet, wie man seine Wohnung im Kunstlicht empfindet, billig sein. Für ein paar Euro weniger, die einen kleinen Bruchteil sonstiger Verluste durch Konsum ausmachen, greift man zum Frabrikmetall, und lässt das Handwerk liegen. Vielleicht, weil man davon ausgeht, dass man viele hundert Stunden damit zubringen wird, hässlichen Politikern bei hässlichen Streitereien zuzuschauen?
Verstehe einer die Menschen.
donalphons, 00:57h
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Umfrage!
Kinderlandverschickung! Wohin mit dem infantilen Don Alphonso?
donalphons, 14:30h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 30. Januar 2011
Von Tunesien lernen heisst überweisen lernen
Ich frage mich ja, mit wieviel Blindheit man im Abendland geschlagen sein muss, um zu glauben, die Wut in Nprdafrika könnte nur andere islamisch geprägte Kleptokratien anstecken, ihre oligarchischen Gegenstücke in Europa aber meiden. Ich will nicht ausschliessen, dass es sich bei uns anders äussert, aber wo der arabische Potentat seinen kriminellen Freund hat, hat der europäische Politiker seinen Lobbyisten.
Insofern kann es nicht ganz dumm sein zu überlegen, welche europäischen Nationen besonders nah an tunesischen Zuständen sind. Man will ja wissen, wo man sich am besten in Richtung Schweiz orientiert, und bei der FAZ lesen auch Bessergestellte, für die es relevant sein könnte.
Insofern kann es nicht ganz dumm sein zu überlegen, welche europäischen Nationen besonders nah an tunesischen Zuständen sind. Man will ja wissen, wo man sich am besten in Richtung Schweiz orientiert, und bei der FAZ lesen auch Bessergestellte, für die es relevant sein könnte.
donalphons, 00:39h
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Beim Schrauben
Aus Verärgerung über die Langsamkeit der Post ausser Haus gegangen. Radgefahren. Es war ebenso sommig wie kalt, besonders auf dem Heimweg Richtung Osten. Dort dann: Pakete, aber nicht der Brief, der seit einer Woche unterwegs ist. In einem der Pakete war dann auch etwas für die Beschäftigungstherapie im Sonnenschein.

Was mir beim Justieren in den Sinn kam: Die ganzen Trittbrettfahrer bei Spiegel Onschleim und anderswo, die jetzt ihre Wikileaksbücher schnell raushauen, bevor Assange selbst kommt - die sind eigentlich verdammt schlecht dran. Die mussten vor ein paar Wochen abgeben, bevor der grosse Revolutionszug in Nordafrika, befeuert durch Wikileaks, die Fahrt aufnahm. Natürlich sind die Dokumente nur ein Aspekt unter mehreren, aber mit jedem arrogant-despektierlichen Getue gegenüber Assange ist man nicht gut beraten: Gerade die zielgenaue Veröffentlichung von Depeschen aus Cairo am 28. Januar war eine grandiose Sache. Ein Volltreffer, ein zusätzlicher Schwung. Hätte Wikileaks einfach alles ins Netz geblasen, wie es nach Domscheidt-Berg richtig gewesen wäre, wäre es vermutlich untergegangen.
Es ist nun mal so mit der Information: Für sich genommen ist sie oft nicht viel wert. Ihre Durchschlagskraft erhält sie durch den Kontext, in dem sie publiziert wird. Und da scheint Wikileaks bislang alles richtig zu machen, auch wenn es lang, lang dauert. Länger als das ein oder andere Regime.

Was mir beim Justieren in den Sinn kam: Die ganzen Trittbrettfahrer bei Spiegel Onschleim und anderswo, die jetzt ihre Wikileaksbücher schnell raushauen, bevor Assange selbst kommt - die sind eigentlich verdammt schlecht dran. Die mussten vor ein paar Wochen abgeben, bevor der grosse Revolutionszug in Nordafrika, befeuert durch Wikileaks, die Fahrt aufnahm. Natürlich sind die Dokumente nur ein Aspekt unter mehreren, aber mit jedem arrogant-despektierlichen Getue gegenüber Assange ist man nicht gut beraten: Gerade die zielgenaue Veröffentlichung von Depeschen aus Cairo am 28. Januar war eine grandiose Sache. Ein Volltreffer, ein zusätzlicher Schwung. Hätte Wikileaks einfach alles ins Netz geblasen, wie es nach Domscheidt-Berg richtig gewesen wäre, wäre es vermutlich untergegangen.
Es ist nun mal so mit der Information: Für sich genommen ist sie oft nicht viel wert. Ihre Durchschlagskraft erhält sie durch den Kontext, in dem sie publiziert wird. Und da scheint Wikileaks bislang alles richtig zu machen, auch wenn es lang, lang dauert. Länger als das ein oder andere Regime.
donalphons, 00:39h
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Der MC natürlich mal wieder
Mal ehrlich - wen hätte es nicht überrascht, wenn dem sein Blog "Whudat" nicht auf der ersten Liste der Linkverkäufer - man könnte auch sagen Schleichwerber - nicht aufgetaucht wäre?
So ist das: Einmal Opeltester, immer Opeltester. Und wenn er mal alt und fertig ist, schleicht und wirbt er vielleicht für teure Placebos oder Rheumadecken. Die enden oft so, wie sie gelebt haben.
Neben dieser D-Prominadenenz ist da nur anderer Müll, aber halt unbekannter. Geht krepieren, ihr beauftragenden Onlinekosten-Schmierer.
So ist das: Einmal Opeltester, immer Opeltester. Und wenn er mal alt und fertig ist, schleicht und wirbt er vielleicht für teure Placebos oder Rheumadecken. Die enden oft so, wie sie gelebt haben.
Neben dieser D-Prominadenenz ist da nur anderer Müll, aber halt unbekannter. Geht krepieren, ihr beauftragenden Onlinekosten-Schmierer.
donalphons, 22:16h
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