Wir hatten wenig Architektur

Um ehrlich zu sein, war ich auch nicht gerade oft in Kirchen, und so gut wie in keinem Gebäude, in dem ich nicht schon gewesen bin. Und diesmal hatte ich ohnehin andere Interessen. Vielleicht ist es aber auch einfach die lange Zeit, die ich dieses Jahr in Italien gewesen bin: da muss man nicht mehr alles machen. Lieber gebe ich den Cicerone zwischen Licht und Schatten.





















Ja. Ansonsten war das ein Tag historischer Dimension. Man kann nicht segeln gehen und am Kai zurückbleiben, man kann nicht Licht sein und Schatten, man muss sich irgendwann entscheiden, oder man wird von Entscheidungen anderer, manchmal mit Relevanz und manchmal nur von Wanzen, aufgefressen.

Andererseits, es kann nicht immer so weiter gehen mit dem sonnigen Italien.

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 01:49, von donalphons | |comment

 
Bevor ich Ihr Blog frequentierte, hatte ich fast vergessen, wie ausdrucksstark schwarzweiß Photographie sein kann.

Ich glaube immer noch, daß es ein großer Fehler der FAZ war, aus ihrer Zeitung eine bessere Bunte zu machen.
Sie wären ein idealer Zulieferer für die damalige Tiefdruckbeilage "Bilder und Zeiten" gewesen.

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Danke.

Ich persönlich muss sagen, dass ich Farbphotos auf Zeitungspapier auch nicht toll finde. Aber so ist das eben: Der Glaube, mit einer Veränderung der Äusserlichkeiten würde eine Veränderung des Inneren einhergehen, ist unausrottbar. Man hofft immer bis zum nächsten Relaunch, zur nächsten Ausgabe und so - im Ergebnis ist das Problem aber in den Hirnen.

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Wie wahr, wie wahr. Nur dass es manchmal etwas länger braucht, um zu verstehen, dass nicht irgendwelche nebulösen Umstände um einen herum, oder man selbst, sondern genau diese Hirne das Problem sind. Die genau das, was man selbst für immer weniger erträglich hält, eigentlich richtig gut finden.

Und weil sich diese Hirne nicht ändern werden, sich nicht ändern wollen, weil hey wo ist denn das Problem, muss man sich eben etwas anderes suchen, wenn man sich das LEben nicht dauerhaft vermiesen will.
Deshalb habe ich selbst auch letzten Donnerstag die formalen Voraussetzungen für eine solche Veränderung geschaffen, war ja Quartalsende...

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Na, dann darf man doch gratulieren...

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Fahrraddiebe.
Aber den "Bilder und Zeiten" heule ich auch hinterher. Wie schön war das am Samstag, wenn man vorsichtig die Beilage aus dem Papierwust herausgepfriemelt hatte und dann als Leckerli für ganz am Ende aufgehoben hat. *seufz*
Das war auch die Zeit als ich kein Abo hatte, weil mein Butler die Zeitung nicht bügeln wollte und ich mir die Zeitung unzerknickt am Kiosk kaufte. Seitdem die Ladenschlußzeiten liberalisiert wurden hat übrigens der Kiosk morgens nicht mehr auf. Und die FAZ kostete damals 1,40 DM, nagut am Wochenende 2. Tempora mutantur.

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nos et mutamur in illis

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Ich schliesse mich da aktuell an die Gratulation an.

Ja, die FAZ. Man wird sehen, wie sie in 20 Jahren ausschaut. Ich sag mal: Bestandsverlust im Print, und online, nun, bei dem Spiel ist man entweder vorne mit dabei oder gar nicht. Die Zeit weiss, was sie tut, und bei der FAZ - das ist kein Geheimnis - verschwinden die Leistungsträger im Bereich Online.

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Wanzenrallye

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Das stimmt mehr, als es einem lieb sein kann.

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Griechenland offiziell pleite
Aktuelle Pressemeldung

http://tinyurl.com/greecebankrupt

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@avantgarde: Sehr schön, Sie haben mir gerade den Tag gerettet :-)

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Der Euro ist halt ebenso sicher wie offizielle Websites der EU

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Gut, dass die sich diese Beschäftigung gesucht haben...

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Licht+Schatten
Natürlich ist man Licht und Schatten, immer.
Bester Beweis: Ihr wunderschönes viertes Foto von oben.

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"Ognuno sta solo sul cuor della terra
trafitto da un raggio di sole:
ed è subito sera"

(Salvatore Quasimodo)

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Boah, von Italienisch radebrech zu Latein (dreiviertel vergessen) ins Deutsche ist echt mühsam.

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"Ein jeder steht allein auf dem Herzen der Erde
getroffen von einem Sonnenstrahl:
und schon ist es Abend."

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Whow.

They don't make Nobel laureates anymore as they used to.

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