Manchen geht ein Licht auf

und anderen allenfalls eine Mohrenlampe. Eine ganz kleine. Wie auch immer, wir können ja mal ein Gewaltantubingo spielen, in meiner Wohnungt gleich mir gegenüber:



Sie dürfen sich diskriminiert fühlen als (Mehrfachankreuzung möglich)

[ ] iranischer Religionswächter - wieso trägt die eine kein Kopftuch?

[ ] Sarrassizinist - Kopftuchfrau schafft Deutschland ab und ist schon über der Nichtkopftuchfrau!

[ ] Feministin - männliche Dominanz!

[ ] Lesbe - warum schauen die Frauen da hin?

[ ] Schwuler - wo bleibt die gleichgeschlechtliche Gleichstellung? So ein attischer Kouros, der ist doch sicher...

[ ] PoC - Whites only oder was? (Wobei, links daneben stehen schwarzfigurige Vasen)

[ ] PoCfigurige Vasenfiguren - er hat schwarz gesagt!

[ ] Heterosexueller Mann - reduziert auf Sexualobjekt

[ ] Frau - da wurden Köpfe abgeschlagen!

[ ] Grieche - diese gaffenden Römerinnen!

[ ] Römer - diese immer nackerten Griechen, runter von unseren katholischen Stränden

[ ] Supersizer - Körperoptimierungs- und Schönheitszwang!

[ ] Postprivaschist - meine Informationsmenschenrechte, die rückwärtigen Informationen werden mir verweigert, wo bleibt Google Analview!

[ ] Ostdeutsch_innen - der privilegierte Wohlstandsmann macht sich lustig über mich

Sie finden das schon bescheuert? Dann lesen Sie besser hier nicht diesen Text von Nadine Lantzsch (die sich da oben sicher auch mehrfach diskriminiert fühlen kann, aber es ist mir egal), bei dem ich mich wirklich frage, wie man drauf sein muss, wenn man so etwas ernsthaft und nicht als Satire niederschreibt.

Obwohl, so wie manche das da oben als Diskriminierung auffassen, fasse ich das da drüben als - köstlich! Selten so gelacht seit heute Nacht, als ich den Streit zwischen MsPro und Max Winde las! - auf.

Montag, 31. Oktober 2011, 13:25, von donalphons | |comment

 
Ehrlich, selbst als promovierter Sozialwissenschaftler verstehe ich den Text von der Ostfrau und ihren Hetencismännern nicht. Aber ich denke, das im Grunde auch egal, wenn nur 2% den Text nicht unter Satire ablegen. Da läuft eine große Selbst-PR Maschine auf Hochtouren. Ende des Jahres Magister, in 2 Jahren Dr., in 5 Jahren habil und mit 37 Lehrstuhl für Gender-irgendwas, in allen Talkshows zu dem Thema und "Publizistin" in den führenden Organen der akademisch-bürgerlichen Meinungspresse.

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Es muss auch solche Leute geben. Über wen soll man denn in zehn Jahren sonst schallend lachen?

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit sowas irgendwo ankommt. Weder bei Frau noch Mann, weder bei Wissenschaft noch bei Medien. Allenfalls in einem Gemeinschaftsblog, wo alle so schreiben,

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Eben. Gröl....

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Auch wenn ich mich da jetzt zu weit hinauslehne. Ich halte das Verhalten von Lantsch nicht weniger diskriminierend. Da wird die pseudo-akademische Keule geschwungen und der akademisch unbeleckten Sow die Meta-Ebene erklärt. Köstlich wenn sie dann schreibt "Wenn das Normale das Andere konstruiert und dem eigenen unterordnet ..."

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Soweit bist Du gekommen? Mein Zwerchfell wäre geplatzt.

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Vielleicht ist es einfach nur das Schicksal einer Generation zwischen den Zeiten.

Ich teile mit vielen jungen Ostdeutschen, die heute zwischen 24 und 29 Jahre alt sind, die Erziehung durch melancholische, ja depressive, eingeknickte, krumme, enttäuschte, beschämte, schweigende Eltern und Lehrer".

http://www. spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,794704,00.html

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Die Lantzsch hat aufgehört zu twittern. Vermutlich schnappt sie noch nach Luft. Ja, Rauchen ist nicht gesund. Und die Konfrontation mit Nichtkuschern jenseits der Hysteriezone macht auch keinen Spass.

Ich kenne einige aus genau dieser Generation, die sind aber überhaupt nicht so. Ich glaube, dieses Leiden an der DDR ist auch so ein Marketingding, gerade in Büchern. Amüsanterweise gibt es sie hier bei uns nicht. Niemand käme auf die Idee, irgendwie von dem Thema zu reden.

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Nun ja, kann nun mal nicht jeder dieselben Erfahrungen gemacht haben. Die einen sind im Osten aufgewachsen, die anderen nicht. Es ist eben die Vielfalt dieser Generation, die sie auszeichnet, da haben Sie recht. Entsetzlich recht, man kann sie nicht fassen. Und die einen beschäftigen sich wieder mit der DDR und die anderen nicht. Sie als Historiker dürfte doch jegliche Geschichte interessieren, also auch die DDR - Geschichte.

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"ich glaube, dieses Leiden an der DDR ist auch so ein Marketingding"

für die gelernten ddr-bürger im beitrittsgebiet wird die ddr (zumindest die in ihren köpfen) mit jedem jahr schöner.

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@ auch-einer Ist dem so? Ich glaube nicht.

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@DA 13:55h: Freuen Sie sich nicht zu früh, ein anderes Beispiel institutionalisierter Verwirrtheit, Mdme. Frommel, hat es immerhin zu einer Professur geschaft. Die durfte neulich sogar was zum Kachelmann absondern.
Und die wurde damals (1991) auf uns frischgebackene Abiturienten losgelassen, die wir aus den behüteten Vordertaunus-Oberstufen in die für uns so schlimme schmutzige Stadt am Main zum studieren mussten.

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Eigentlich hatte ich hier einen Monolog über das Ossi sein verfassen wollen, aber der Wert an neuen Erkenntnissen wahr recht gering. Daher so:

Ein paar verwirrte Rufer gibt's immer. Man kann nur hoffen, dass es nicht zu viele ernst nehmen.

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Erinnert mich nicht nur entfernt an Schwanitzs "Der Campus", wo ähnlich gesinnte Kräfte u.a. die Inschrift "DER FORSCHUNG, DER BILDUNG, DER WISSENSCHAFT" am Universitätsgebäude durch "DIE FORSCHUNG, DIE BILDUNG, DIE WISSENSCHAFT" ersetzten lassen wollen.

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Mir war das Durchlesen nach dem ersten Satz zu mühsam. Draußen scheint die Sonne. Die Zeit wäre dort besser verbracht.

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Stimmt, ich wollte ja noch mit dem Daccordi glitschiges, welkes Laub_Innen aufwirbeln.

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Die Geldbeutelin nicht vergessen, falls auf dem Weg eine Konditorei liegt.

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Ist Beutel nicht auch schon wieder sexistisch?

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Nicht so sehr wie das Konditorei.

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Jedesmal wenn hier jemand "Sahnespritze" sagt, stirbt irgendwo ein feminsitisches Kätzchen.

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@"Ehrlich, selbst als promovierter Sozialwissenschaftler verstehe ich den Text von der Ostfrau und ihren Hetencismännern nicht." ----- Ich schon. Fasst eigentlich nur den Ist-Stand feministischer Theorie zusammen. Abgesehen von der nie gelesenen Hetenisschreibweise kann ich daran auch nichts grundsätzlich falsch finden. In meiner Studienzeit, die sich in den 1980ern in Göttingen abspielte lasen wir derlei Texte in Form von Fugis oder Broschüren täglich auf der Mensatreppe.

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Da lagen sie gut.

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Glitschiges, welkes Laub
Bedeutet, daß es ganz im Süden nicht so schön ist? Oder hat das auch auch schon wieder einen doppelte Bedeutung? ;-))

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@che
Genau. Das habe ich ja auch schon geschrieben. Man fühlt sich richtig wieder jung, wie in den frühen 80ern.

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Dann kann ja eine Runde Eierlaufen mit Schere und Kehrblech nicht schaden.

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Somlu, tu Dir den Gefallen und geh Momorulez nicht auf den Leim. Mir ist das persönlich egal, aber das ist einfach schlechte Gesellschaft. Und Momorulez, Du feige Figur, ich kriege schon mir, wie Du gerade rumhetzt.

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Nur damit klar ist
was da gerade bei Twitter in Bezug auf dieses Posting so abgesprochen wird:

"Ich habe nur einmal gelinst und konnte dann nicht mehr, ich schwächel gerade - und eigentlich muss Che da jetzt ran."

http://twitter.com/#!/momorulez/status/131005318812536832

Kleiner, feiger Hetzer :-)

So wird das nix mit dem Lantzschihilfsshitstorm.

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Oh je. Da tun sich ja Abgründe auf...
Zum Gähnen.

So, habe jetzt Espresso nachgelegt. Wie war das noch mal mit der feministischen Theorie? Muss die interessierte Lai_in dazu mehr als Simone de Beauvoir gelesen haben?

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Der Marquis de Sade tut's wohl auch... ein ganzer "Wissenschaftszweig" der auf der Behauptung basiert zur Beseitigung der eigenen Existenzgrundlage beizutragen...

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Gelöscht.
momorulez Momo Rulez
@
@somlu1968 So, jetzt musste ich wohl doch mal. Aber nur dieses eine Mal.
vor 3 Minuten

http://twitter.com/#!/momorulez/status/131018260085866496

Na dann war es das auch schon. :-)

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sorry, don alphonso, da wurd gar nichts "abgesprochen", das ist ja schon schwer an einer Verschwörungstheorie, die mich echt zum Lachen gebracht hat. Es war einfache Kommunikation, Kommentar und Reaktion.

Zum Rest will ich mal noch weiter nix sagen, kommt wahrscheinlich später in meinem Blog. Nur eines, ich war doch sehr überrascht, DonAlphonos, dass du eine historische Quelle ohne eine Einordnung ihres historischen Kontext zitierst, sehr schwach, da hätte ich von dir als Kunsthistoriker deutlich mehr erwartet...wie auch sonst in dieser Debatte.

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Dear Don,

diese selbstentlarvende Bösartigkeit von Momorulez hätte ruhig stehen bleiben können.
Zum Thema: Good lord.
Let's have a cup of tea and settle down. There's some nice Lingia Darjeeling somewhere around here.

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Hmm, ausgerechnet die Aussage, klugen Frauen einmal zuzuhören prompt zu löschen wirft zumindest Fragen auf.

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"Die Geldbeutelin nicht vergessen, falls auf dem Weg eine Konditorei liegt."

Sie kennen das vielzitierte Merkblatt aus einer Dienstanweisung der Post aus den achtziger Jahren?
"Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendete Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack als Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht als Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne." Usw.
Das ist nicht lustig!

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...aus den achtziger Jahren? Ich kenn's noch aus den Sechzigern. Als ich bei der Post arbeitete.
Kommen jetzt noch Häschenwitze?
Bitte nicht.

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Jetzt mal ganz unabhängig vom Inhalt: wäre es nicht Aufgabe und Kennzeichen eines (guten) Journalisten, das Ganze so zu schreiben, dass man es versteht?

Hier scheitert eine inhaltliche Diskussion ja schon daran, dass man erst mal drei Stunden braucht, um zu verstehen, was die da sagen will. Und ich würde von mir schon sagen, dass ich tagtäglich weil beruflich recht komplexe Texte lesen und analysieren muss.

Hier scheint mir ein fundamentales Problem solcher politisch motivierter Menschen durchzuscheinen: Aufgeregtheit und der Einsatz "für die gute Sache" kann handwerklichen Dilettantismus nicht auf Dauer überdecken.

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Das Leiden mit den Hetencismännern
@ greenbowlerhat

Ich finde, der Text ist leicht verständlich. Das macht ihn aber nicht besser.

@ Lantzsch/Momorulez

Ich wünsche Frau Lantzsch und Momorulez mit Option 4 dann ordentlich viel Spaß. Die Frage nach der geistigen Gesundheit, die bei Metalust von Momorulez generös gestellt wurde, halte ich für eine sehr wichtige.

(in beiden Fällen)

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Hümmelhülf!
Wer oder was ist "Hetencismänner"?

Muss man sowas wirklich wissen? Oder doch lieber bei Robert Gernhardt ("Über Alles", Kapitel: Mann und Frau) oder Robert Hughes (""Nachrichten aus dem Jammertal") Launiges & Vernichtendes über p.c. und Feminismus nachlesen?

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Hümmelhülf! Wer oder was ist "Hetencismänner"?

Das sind die Bösen!

(wir)

Wer als heterosexueller Mann dominante oder auch nur herkömmliche Sexual- und Rollenvorstellungen pflegt, der ist "cis"-sexuell. Die Ursache von fast allen Bösen, potentieller und auch faktischer Unterdrücker, jedenfalls aus der Sicht von bestimmten Sektierer_innen_flügel_innen emanzipativer Theorie. Wobei dieses "cis"-Verhalten ulkigerweise dann auch in genau den Kreisen gepflegt wird, welche sich davon lautstark distanzieren.

Rubrik: Elche. Selber. Welche.

Wobei man zur Ehrenrettung derartiger, imho unterkomplexer theoretischer Ansätze auch sagen kann, dass diese nicht völlig Banane sind, sondern lediglich überzogen und die soziale Vielfalt in den Geschlechterverhältnissen nur teils abbilden. Das Thema ist halt komplex. Lantzschi macht es sich zu einfach, finde ich. Und ihre aggressive Vehemenz gegen das, was sie Dominanzkultur nennt, weist in meinen Augen fast alle Merkmale ebenjener Dominanzkultur auf...

Nobody is perfect.

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Danke.
Ich hab den, ahem, Aufsatz auch nur bis etwa zur Hälfte gelesen und bekam spontan den Drang, mal all die darin auftauchenden Angeberbegriffe spaßeshalber aufzulisten, aber diese Ehre wollte ich dem schwer pompösen Quark nun doch nicht zukommen lassen.
.
Hier gibt's immer noch täglich eine Stunde "Frauenfunk" im Radio. Erkennbar ist's meist Feministisches.
Nota bene: Einen "Männerfunk" gab es noch nie.

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wer setzt nen genderblabingo auf für die nächste Veröffentlichung ?

edit: @ jeeves: warum es keinen dezidierten männerfunk braucht und gibt sollte nach der lektüre des verlinkten artikels klar werden... lesens denn ruhig ma ganz. inhaltlich ist der nicht so wahnsinnig bull wie er ausschauen tut. das gendergeschwurbel kann man sich aber für die nächste AstA-GenderQueerreferatsdiskussion aufheben, oder für die seminararbeit. wenn man mit der Welt außerhalb vonnen eigenen Elfenbeinturm kommunizieren will muss man diese Welt ja nich mitte disziplinimmanente fachwortkonstruktionen nerven!

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@jeeves: es gibt aber Männerfernsehen.
Dort hat man sogar das Gefühl die Macher haben Spass. (Die Zuschau-er auch, ich auch)

Don
ich habe wirklich versucht die verlinkten Texte zu lesen, ich bin in der ersten Zeile gestolpert hörte es nur noch Rauschen.

Können sie nicht mal wieder über Autos schreiben?

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Ja! Bald fahre ich wieder in die Berge! ich hoffe, das Wetter hält. Momentan aber: Grippe.

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Das ist doch eine peinliche Veranstaltung hier.

Donalphons, du bist nach eigenen Angaben weder in der Lage noch willens, den Text zu lesen und zu verstehen. Das tut mir leid für dich, das ist aber nicht köstlich, und wenn du dich darüber amüsierst, hast du genau die Gestalten im Schlepptau, die jetzt hier aufkreuzen.

Wobei ich das Gefühl nicht loswerde, dass man hier auf seine Dummheit stolz ist. Geht ja auch nur um den Text einer Feministin, da muss man doch nichts verstehen. Selbst der Soziologe kann nicht lesen. Ich sage jetz gar nichts inhaltlich über den Text aus (macht hier ja eh keiner) aber deine Herangehensweise, Alfons, ist arrogant und verräterisch.

Madame Spangenberg hat schon recht: Schreib weiter über Autos!

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Ehrlich gesagt: Ich verstehe schon, worum es in dem Text geht, Ja, es ist noch nicht mal besonders neu für mich, ich war auch mal Fachschaftssprecher, aber ich halte es dennoch für mangelintelligent, so ein aufgeblasenes Soziologengewäsch und dann noch mit so einer bescheuerten Stossrichtung (war das jetzt sexistisch?) ins Netz zu stellen. Kann sie natürlich gerne machen, aber irgendwann ist halt auch Schluss mit dem Verständnis für dieser dummen Marotte, sich gendermässig zu berufsempören, wenn man schon am Tag davor hätte merken können, dass sich nicht mehr alles und jeder der Definitionsmacht der Frau L. und ihrer schnappatmenden Entourage unterordnen will.

Vielleicht reicht es ja, um den AStA Fulda mit so einer Kampagne in den Staub zu schicken, aber das hier ist die Blogosphäre, und hier ist es so wie bei Villon: "In unserm Puff kriegt jeder, was er braucht." Für mich ist das nur eine mit Zoomer abgesoffene Möchtegernjournalistin, die den Blödinn von wegen Mädchenmannschaft wichtigstes feministisches Portal und so vielleicht etwas zu ernst genommen hat und gern ein für sie zu grosses Rad drehen will. Diesmal ist sie halt in ihren eigenen Shitstorm gelaufen. Und nach der Nummer verstehe ich auch, warum den Piraten jede Genderdebatte sowas von am Hintern vorbei geht, wenn die mit solchen Personalien geführt wird.

Ist das angekommen? Gut. Darf ich mich dann weiter amüsieren? Danke!

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Noch eine zarte Seele da, die ne Knickung braucht?

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Seit 30 Jahren werde ich gebildet in Feminismus, weil mir die Bildung in Marxismus-Leninismus erspart worden ist. Kann ich da jetzt sagen, Glück gehabt?

Ich würd´mir ja neben meine Aufkleber "ich bremse auch für Tiere" und Anti-Atom auch ´nen Papper der EMMA aufkleben oder was anderes nettes Frauenfreundliches.

Aber dieser aggressive religionsartige Feminismus ist schon seltsam. Wie lautet dazu die Gegenposition?

Das Wort müsste Maskulinismus heissen, oder?
Aber kenne ich maskulinistische Männer?

Was findet guugel?

http://derweisseshaiistgut.blogspot.com/2011/10/momentaufnahmen-aus-einem.html

und wo landet mann:
in einem maskulinistischen Kellerloch,
mit einer schwarzen Frau, wohl keine PoC, weil schwarzer Spandex-Anzug ist getürktes (uppps) Outfit,
bei feministischem PRON,
bayrischen Tauchern, und einem Django-Verschnitt mit Goldkettchen.

Willkommen in Berlin.

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Popp-Corn:

Der Fonsi kann ja eine Selbsthilfegruppe für Stalkin-Opfer gründen, jetzt sind´s schon zwei:

http://derweisseshaiistgut.blogspot.com/

"Der Email- Kontakt mit der Engländerin, die sich nicht abschütteln lässt, fängt an, zu nerven, ich werde nicht mehr antworten:
Eine 27-jährige Missionarstochter mit Akademie-Abschluss in Heiratslaune, hat mich vor einiger Zeit angeschrieben. Anscheinend soll ich ihr den etwas älteren, aber sensiblen, feinfühligen, zuvorkommenden und zukünftigen Ehemann mimen. Ich schreibe zurück und spiele das Spiel kurz mit, aus Neugier. Ich lasse mir ein Foto von ihr zusenden . Fotos vom mir kennt sie aus dem Netz. Aber wer in Gottes Namen brachte sie auf den Trichter ausgerechnet mich auszusuchen? Vielleicht, und das könnte ich ihrer Argumentation entnehmen, geht sie davon aus, dass ich als Mittvierziger derart ausgelaugt in Liebes- und Lebensdingen bin, das ich sie mit Kusshand nehmen würde. Sehe ich so aus?"

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Opfer wäre ich, wenn es den Stalkern dabei besser als mir gehen würde. Mag jemand eine eine Gruppe für Stalkernwasantuern gründen?

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Wie wär´s mit einer Gruppe gestürzter Tegernsee- Touristen?

"Ermittlungen wegen Untreue und Vorteilsnahme nach einer Tegernsee-Fahrt wurden eingestellt"

http://www.taz.de/Posse-um-Mainzer-SPD-Oberbuergermeister-/!80985/

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Arm. Der Tegernsee - dort wohnen, wohin sich andere aus dem Norden mangels Geld verschicken lassen müssen, wenn es für die Karibik nicht reicht.

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Armer Sack oder armer Beutel?

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Was ist denn rassistisch-sexistischer?

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stell das bonanzarad lieber wieder in den keller oder besser gleich auf den sperrmüll: du machst da keine gute figur im augenblick.

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Ich komme nur den Twittereinlassungen der besagten Kreise entgegen.

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Nochmal ganz grundsätzlich
Don, ich finde ziemlich scheiße, wie Momorulez hier abgekanzelt und gelöscht wurde. "Hetzer" ist für jemanden, der in erster Linie Verständnis schaffen will nun allerunterste Schublade. Vielleicht einfach mal versuchen, einander zuzuhören, fremde Standpunkte verstehen zu wollen?! Und als Quintessenz dieses Threads kommt rüber, dass Schwarze, Feministinnen und Schwule wohl eh alle nicht ganz sauber ticken. Da hat Genova, mit dem wir uns auf anderen Blogs schwer gefetzt hatten entschieden mehr Verständnis gezeigt (danke dafür, Genova!), das hier erreicht PI-Qualitäten.

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Wenn Momo sich über Twitter einen Tag lang erst einen ablästert (ich zitiere "Neoconnard") und danach giert, dass mir hier jemand etwas sagen soll, das ihm passt, dann braucht er sich nicht zu wundern, wenn er fliegt. Kommentieren ist ok, aber hintenrum bei Twitter die Follower aufstacheln, Frau Lantsch hofieren, und dann meinen, wenn er mit dem Theater aufgeflogen ist, hier eine grosse Lippe riskieren zu können, geht nicht. Das hier ist mein Wohnzimmer, da kann mir so einer nicht auf den Teppich kotzen und wenn doch -> Tritt und weg. So einfach: Methode Fesche Lola. Ich habe ihn nicht eingeladen.

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@genova68, 21:02h: Können wir uns zumindest darauf einigen, dass der Text nur sehr schwer zugänglich ist? Ein Text, der übrigens von jemandem geschrieben wurde, der für sich damit wirbt, ganz viel journalistische Erfahrung zu haben.

Wenn hier einige meinen, sie könnten das locker-flockig lesen, nunja, herzliches Beileid. Aber for the rest of us ist doch jeder Luhman-Text zugänglicher als das hier.

Herrje, warum tut sich das Mädel denn so schwer, das zu Sagende in umgangssprachliche Worte zu fassen? Damit sie vielleicht auch mal jemanden außerhalb der eigenen Blase erreicht?

Ich verstehe ja, dass die Komplexität von manchen Texten nicht beliebig reduziert werden kann, ohne dass es zu Informationsverlusten oder gar Entstellungen kommt. Aber ein bisschen Mühe kann man sich doch bitte geben, die werte Meinung nicht nur zu transportieren, sondern auch zu vermitteln.

Wenn das nicht geleistet werden will, und das scheint mir hier der Fall zu sein, dann verachtet man die Leser. Und das ist, nunja, kein guter Start für eine Diskussion, die ich gerne und viel lieber inhaltlich führen würde.

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Danke!

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Memo to self: Das nächste mal in Pfaffenhofen nach Mohrenlampen suchen und per 24/7 Webcam ins Netz stellen.

Hetencismann... wem fällt nur sowas ein?

PS: Herbstfahradpr0n ist schöner.

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Der eigentliche Themenkomplex war der, dass eine schwarze Antiraaktivistin sich durch eine Sklavenplastik beleidigt fühlte - und auch die Tatsache, dass die VeranstalterInnen in Fulda sich nicht gerade durch Empathie hervorgetan hatten, eine Lesung zum Thema Rassismus gleichzeitig mit einer Diskussionsveranstaltung über Abschiebung zu timen, das tölpelhaft-paddelige Verhalten der Ansprechpartnerin usw., macht nicht gerade den Eindruck eines reflektierten, die Referentin ernstnehmenden Verhaltens - und alle weiteren Reaktionen erfolgten dann. Schwarzen als Weißer erklären zu wollen, dass eine im Kolonialkontext entstandene Figur nicht diskriminierend sei, das ist so, wie etwa zu sagen, die im Figurenwerk einer gotischen Kirche gezeigte Judensau sei nunmal Kulturgut oder dem Opfer einer Straftat die Motive des Täters zu erläutern.

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Süßes oder Saures?

---snip---- werbepause

Die Premiumpralinen-Auswahl „Die Besten von don“ begeistert ab Ende Oktober in einer verführerisch dunklen Limited Edition. Die dunkelste Schokoladenversuchung des Herbstes besteht aus einer Kombination von mon cher Sarottimohr, alfonso rond noir und Küsschen Zartbitter in einer Packung.

----
weiter mit Popcorn

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Oh Gott. Nur weil in Regensburg eine Judensau am Dom ist, wird mich dort keiner verprügeln, wenn ich vorbeigehe, und diese Lampe in dem Cafe wird auch keinen dazu bringen, jemandem auch eine Lampe in die Hand zu drücken. Man kann das alles trotzdem saublöd fiuden und beklagen, aber da wurde eine riesige Welle draus gemacht, einfach, weil manche bei der Gelegenheit auch ihren Ritt wagen und vorne stehen wollten.

Das gibt der Lampenanlass nicht her. Aber ansonsten ist es halt mal so, dass ich irgendwie keine Lust mehr habe, in dem Kontext von "Aktivisten" so einem Betroffenheitsschmarrn zu lesen, um damit gleichmal die Meinungsführerschaft an sich zu reissen und besonders toll dazustehen. Das ist wie die deutsche Religionslehrerin, die sich bei jeder Lesung in der jüdischen Gemeinde hinstellt und fragt, warum denn die Shoa nicht vorkommt oder wie er denn über Sex schreiben kann, wo doch der Antisemitismus... sowas halt. Und wenn das dann in so einem, äh, Wortschwall man oder frauivestiert wid, lache ich halt. Das ist alles. Das kann man doch nicht ernst nehmen und wenn doch: OMFG.

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Geh doch nach drüben!
"Für den Feminismus westlicher Prägung haben die Frauen im Osten nach Christine Rabes Wahrnehmung nicht besonders viel übrig.
...
Doch offenbar hat das materielle Sein der DDR das Bewußtsein der Frauen mehr geprägt, als es feministische Lehrgänge jetzt könnten. Ihr Selbstwertgefühl wird durch die drohende Arbeitslosigkeit stärker angegriffen als durch vermeintliche oder tatsächliche Diskriminierung im zwischenmenschlichen Umgang. "Auch die Vorstellung westlicher Feministinnen, die DDR-Frauen hätten zusätzlich zu ihrer Berufstätigkeit noch die gesamte Hausarbeit allein erledigen müssen, ist in dieser Form zu pauschal", sagt Christine Rabe. "Wo beide arbeiteten, faßten normalerweise auch beide zu Hause mit an.""

http://www.zeit.de/1998/08/Wenig_Zeit_fuer_Feminismus

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Ach so, eines noch, weil es so reinpasst: Es gibt in Israel Bemühungen von einzelnen Nachfahren von Shoaopfern in 3. Generation, Geburtsjahr in den 60er, 70er Jahren, wegen psychischer Probleme auch als Opfer anerkannt zu werden. Kann man machen. Aber wenn man in Israel sieht, wie dort die Altenversorgung so läuft - nicht gerade ideal - ist das schon ein ziemlicher Hohn, wenn auf sowas dann Energien verschwendet werden. Und solche Personen dann in Deutschland nach Unterstützern suchen. Bedaure das sagen zu müssen, aber die Innenansicht von derartigen Aktivisten ist jetzt nichts, was einen dann immer gleich auf deren Seite spülen würde.

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Barocke Mohrenlampen (gibt's auf Ebay) zeigen ausgesprochen ästhetische, fein nuancierte Darstellungen von dunkelhäutigen Menschen.

Sollen wir nun alles verbannen, was in einem völlig anderen historischen Kontext entstanden ist. Ist die einzige nicht-diskriminierende Darstellung eines Mauren/Mohren die des hl. Mauritius aus dem 13. Jh. im Magdeburger Dom?

Müssen die Korsen ihre Flagge ändern?

Sorry, aber ich kann mich da nicht aufregen. Es gibt so verdammt viel reale Diskriminierung schwarzer Menschen in Deutschland.

Das hier ist alberne Symboldiskussion, die völlig ins Leere führt.

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Freising und der Papst
haben auch einen Mohren(kopf) im Wappen.

Sind jetzt alle Bewohner von Freising Rassisten?
(Den Papst lasse ich da mal bewußt außen vor...)

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Die Stadt Coburg hat auch einen im Stadtwappen. Die Flaggen mit dem Wappen hingen neben den weißen Fahnen, als die Stadt gegen Ende des Zweiten Weltkrieg kapitulierte. Die amerikanischen GIs, die als erste mit ihren Panzern nach Coburg kamen, sollen mehrheitlich schwarz gewesen sein.

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Feminismus - ein Reizwort?

http://www.ddr89.de/ddr89/ufv/UFV44.html

"Feminismus meint in unserem Verständnis nicht die völlige Ausgrenzung von Männern."

Sondern nur die teilweise. Aha.

Ausgrenzung ist also erlaubt, auf der guten Seite der Macht?

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Schöne Idee, sich selbst als Statue in die Wohnung zu stellen.

Ich hätte aber an deiner Stelle dem Bildhauer aufgetragen, noch zehn Zentimeter dranzumogeln.

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Wie ich ja immer betone: Als Kunstfigur habe ich keinen Unterleib.

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(Und so dünn bin ich auch nicht)

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Och menno.

Wo sind denn hier die Fahrräder.

Warum fahren wir nicht zusammen eine Runde, das macht doch den Kopf so schön frei.

Ich vermute: niemand in diesem Kolonial-Neger-Lampen-Laden ist ein/e halbwegs ausdauernde/r Radler/in.

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Herrje, warum tut sich das Mädel denn so schwer, das zu Sagende in umgangssprachliche Worte zu fassen?

Nunja, es könnte daran liegen, dass sie sich mit ihrem Text vor allem an ein feministisch vorgebildetes, bildungsbürgerliches Publikum gerichtet hat. Es könnte auch daran liegen, dass die theoretischen Konzepte, die sie darstellt - nun: halt doch ziemlich theoretisch sind...

Ich finde ihren Text vor allem sehr einseitig, sehr reduziert, ziemlich dogmatisch und ausgesprochen naiv, eindimensional. Trotzdem kann es sich lohnen, die dort angesprochenen Theorien und Begriffe zu durchdenken. Die verwendeten fachsprachlichen Begriffe finde ich - teils - etwas schräg oder sogar irreführend, zugleich aber verdeutlichen sie einige Sachverhalte.

Als akademischen Text, wenn man ihn denn so verstehen möchte, finde ich ich ihren Text sogar deutlich zu simpel - und gegenüber den darin vorgetragenen Theorien und begrifflichen Konstrukten erschreckend unreflektiert.

Dennoch, es wird sicherlich ein paar Menschen geben, aus dem Spektrum profeministischer Bildungsbürger, die aus ihrem Text Gewinn ziehen können - als allgemeiner Debattenbeitrag war das halt, glaube ich, nicht gedacht.

Ob es die große Stärke der jungen Frau Lantzsch ist, journalistisch zu arbeiten, schwierige Sachverhalte einfach nachvollziehbar darzustellen, das weiß ich nicht. Dem verlinkte Text war aber kein journalistischer Text.

Ein allgemein negatives Urteil über Frau Lantzsch wäre imho etwas unfair: Die Frau ist halt noch jung, sie interessiert sich brennend (gut!) und in verheerender Einseitigkeit für bestimmte Themen - und vielleicht lernt sie ja auch noch in den nächsten Jahren, ihre journalistischen Neigungen handwerklich besser zu verwirklichen. Außerdem hat sie schon einige wirklich gute und gelungene Sachen gemacht - von denen die wenigsten hier wissen.

Das gegenseitige Herumgekeife der letzten Tage ist das eine, aber einen Menschen einfach komplett zum Vollidioten zu erklären, weil man seine Auffassungen und/oder Sprache nicht teilt, ist das andere. Bei aller Lust auf Spott: Das sollte mensch nicht nicht tun.

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@first_dr.dean,

.

danke! erholsamer kommentar.

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Ich lese hier unter dem Schreibkästchen gerade:

"Danke für Deinen Beitrag - sofern hilfreich"

Nichts zu danken, aber was ist hilfreich? Und wie kommt man dazu, einen Blog, in den unkontrolliert jederzeit Millionen reinschauen können, als Wohnzimmer zu bezeichnen?

Aber das nur nebenbei.

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Mal ehrlich, donalphons: Es geht hier nicht um den Text von Lantzschi. (Das auch als Antwort an greenbowlerhat. Der Text ist, um das kurz zu sagen, theoretisch und m.E. nicht schwer verständlich. Vielleicht fehlt manchem der praktische Bezug.) Wenn es einfach nur aufgeblasenes Soziologengewäsch wäre, würdest du es nicht thematisieren. Es affiziert dich irgendwie, du lässt dich hier mit viel Elan darüber aus, ohne auch nur einmal inhaltlich darauf einzugehen. Du gießt Hohn und Spott und Häme und Zynismus aus, und lädst die hier aufkreuzenden Kameraden ein, es dir gleichzutun, die sich auch prompt damit brüsten, nur noch "Rauschen" zu lesen. Dahinter steckt etwas anderes.

Ich lese deinen Blog hin und wieder und mir gefallen deine Berichte aus Italien, deine ausgeprägte ästhetische Sensibilität, dein Hang zum Qualitativen, zu gutem Essen und nicht zuletzt zu hochwertigen Schuhen. Du bist, so scheint es, recht vermögend, du genießt das Leben. Alles ok.

Aber wenn sich das dann mit solch einer herablassenden und nun auch richtig entwürdigenden und beleidigenden Haltung gegenüber bestimmten Leuten verbindet, wird es unappetitlich. Es geht, wie gesagt, nicht um den Inhalt des Lantzschen Textes, den interessiert hier niemand. Es geht darum, dass eine Frau etwas über Geschlechterbeziehungen schreibt in einer Art, die dir nicht passt, wo es vielleicht unbequem werden könnte. Und da haust du unter die Gürtellinie. Eine abgesoffene Journalistin, ein für sie zu großes Rad, alles nur köstlich und zum wegschmeißen für den großbürgerlichen Supermann der FAZ. Dann kommst du auch noch mit ihrer Herkunft aus Hoyerswerda, du, der du offenbar im Südwesten oder in der Schweiz lebst. Das ist alles entwertend, das ist billig. Es geht auch nicht darum, dass du jetzt "kein Verständnis" mehr hast. Du willst lächerlich machen, menschlich herabsetzen. Das ist ein Unterschied. Und das sollte man gerade mit sauteuren Schuhen nicht machen.

Interessant ist auch deine Bemerkung über meine angeblich "zarte Seele". Und wenn es so ist: ist das schlimm? Ist das schon eins zu null für dich?

Du benimmst dich hier gerade pubertär, dümmlich machohaft, und das wundert mich.

Gott zum Gruße
genova (aus Prinzip immer auf der Seite der Schwachen)

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Ich gehe übrigens davon aus, dass dieser Beitrag äußerst hilfreich war.

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Schwach? Ich weiss nicht, ob Du die letzten Tage mal bei Twitter warst, aber die Frau hat zweimal nacheinander versucht, einen Shitstorm loszutreten, es hagelte Einlassungen wie "rassistisch", und in den Kreisen hängen genug Trittbrfettfahrer rum, die sich an sowas dranhängen, siehe auch #weldinggate. Beim AStA hat die Nummer gezogen, bei Malte nicht, und manchmal wird sowas halt zum Bumerang. Dann istdie grosse Diskurshoheitsbesitzerin halt woanders plötzlich wieder nur die kleine, krude Genderfanatikerin. Kann passieren! Hetencismänner my ass.

Ansonsten: Du hast gefragt, Du hast eine Antwort bekommen, also beschwer Dich nicht. Zoomer fand sie ganz supi, als sie dort war und wer es nicht fand war ein gaaaanz böser Mensch und konnte das auch lesen. Und wenn der Laden, für den sie damals als Privatmensch gepöbelt hat, vor die Wand fährt, bleibt der Rest halt an ihr hängen. Wenn sie wirklich gut wäre, dann hätte man ihr danach immer noch irgendwo den Teppich ausgerollt. Medien brauchen Leute, die Internet können. Die Geschichte ging halt anders aus, warum auch immer. also wird Mädchenmannschaft in Richtung Hetensindscheisse-Diskurshoheit-Sektierertum getrieben. Schade drum.

Dieses Blog hier schreibe ich für mich, was andere davon denken, ist mir wirklich egal, ich habe mich hier noch nie an Leserwünsche orientiert oder geweint, wenn jemand mal nicht eiunvestanden war. Das ist meine Party, und wenn ich so eine Kampfbetroffenunterdrückungsnummer dumm finde, sage ich das auch. Egal ob von Frau Lantzsch oder von anderen Heulsusen. Und bittschön - wenn Du hier wirklich gelesen hättest, wie Du oben lügst, wüsstest Du, dass ich ganz sicher NICHT in der Schweiz oder im Südwesten wohne. Ich bin immer für Gaudi zu haben - aber Schwabenunterstellungen sind noch übler als Hoyerswerda-Wahrheiten.

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Dieser Beitrag ist heiter und nimmt den vorhergehenden so ernst wie die Bildzeitung

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(Über das Gewinsel gegen privilegierte Kinder besserer Kreise wird nochmal an anderer Stelle zu lachen sein, in diesem Theater)

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vielleicht verlinkst du ja noch, auf welche art malte da jetzt nachlegt - ich mach's nicht.

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Malte hat ein kapitel aus seinem ein Jahr alten Buch veröffentlicht. Malte hält das, was hier passiert, für Fanatismus. Das würde ich glatt unterschreiben. Allein schon, weil es in meiner eigenen Minderheuit genau die gleiche blöde Überidentifizierung mit dem Opfersein gibt.

Vor ein paar Jahren war eine Rabbinerkonferenz in München. Da gab es hochbrisante Entscheidungen zum Them Scheidung in der Orthodoxie, Familienpolitik und Gemeindezusammenarbeit. Wirklich spannende Themen, sowas wie ein neuer jüdisch-europäischer Geist. Und dann kamen - nach einer wirklich grossen Feier bis spät in die nacht - am nächsten Morgen die ganzen Betroffenheitsdeppen aus den Kirchenredaktionen und fragten nach Antisemitismus und Shoa, und das kam dann auch in den entsprechenden Medien. Alles andere nicht. Ich finde sowas traurig. Und ich kann diese Berufsbetroffenen nicht leiden. Hauptberuf Männerschuldzuschreibung.

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Einmal andersherum gedacht
Zurück zum Ausgangsthema, nämlich Noah Sow in Fulda:


Don, die wendet für den Umgang Anderer mit ihr nur das an, was Du für Dein Blog beanspruchst.


Etwa so:

"Bei meinen Lesungen möge man sich verhalten, als sei es in meinem Wohnzimmer. Man möge sich vorbereiten und darauf achten, dass ich nicht mit Rassismen konfrontiert werden. Was als auf den Wohnzimmerteppich kotzen gilt, bestimme ich. Da ich weiß, dass mir Weiße eine endlose Debatte aufdrücken, ob diese Lampe denn nun rassistisch sei, gehe ich lieber, weil ich zu erschöpft für diese Diskussionen bin und bitte darum meine weißen Antira-Freunde darum, die Veranstalter aufzuklären. Diese Debatte alltäglich zu führen, ist PoC nicht zuzumuten. Die machen sonst nichts anderes mehr."

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Mir sagte Noah Sow nichts, ich mußte erst 'mal nachschlagen (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Noah_Sow ).

Die Argumentation von che finde ich aber völlig zutreffend: Es ist ihre Entscheidung ob und wie sie sich persönlich betroffen fühlt.
Egal ob die Eine oder der Andere Sow's Reaktion etwas überzogen findet oder nicht.

Aus meiner Sicht (zugegebenermaßen Außensicht, s.o.) sind es zumindest teilweise Trittbrettfahrer, die den Vorgang auszunutzen versuchen.

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Was heißt hier denn "Trittbrettfahrer" und "ausnutzen"? Noah Sow hatte ausdrücklich andere Blogmenschen um Solidarisierung gebeten, und die erfolgte dann auch.

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Nachdem da jemand keine langen Argumente wollte, habe ich sie in die Tonne getretetn. Genderneutral natürlich.

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Solidarisierung wegen einer bei ihr gewogenen Leuten aus Versehen und ohne jede böse Absicht rumstehenden Lampe? Hallo? Wir reden hier nicht über Neonaziangriffe oder Abschiebungen oder Beschneidungen oder Polizeiwillkür, wir reden hier darüber, dass jemand eine Lesung von sich aus absagte, weil ihr das Umfeld nicht zusagte - offensichtlich aus mehr als einem Grund. Das ist ok. Kann sie ja machen. Sie kann das auch aufschreiben. Aber mit welchem Blödsinn ich mich solidarisch erköäre oder ob ich dann den Folgehetzenden und Allealsrassistenbezeichnern auch noch zunicke, weil hier derjenige gewinnt, der Rassismus so humorfrei und absolut wie nur möglich definiert, ist dann immer noch meine Sache. Besonders, wenn dann im nächsten Schub die automatisierte Schuldzuschreibung daherkommt.

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Wenn es nur nicht so schwer wäre, dem Duft von Popcorn zu widerstehen... ich hätte diesen Haufen Berufsempörte ja glatt ignoriert.

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Du musst nebenbei Twitter lesen, das ist dazu die Zuckerwatte.

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Das wär viel zu professionell für mich...
;-)

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Ui, Substanz von Genova68
"Hast du jetzt meinen Beitrag gelöscht? Du bist ja wirklich arrogantes und dummes Arschloch. Fick dich selbst."

Tja, liebe Genova, ich sage es mal so: Man kann seine Zeit dümmer verplempern.

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Hä - der Beitrag von Genova68 ist doch noch da, oder?
Aber ungeachtet dessen: Vornehme und geradezu klassische Wortwahl. Hö hö.

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Ne, da war noch eiun anderer, wo sie sich beklagt, dass ich zu lange antworten würde, und da dachte ich mir: Meine Liebe, das geht auch anders hier, wir können das glatt und sauber machen. Also bin ich von meinem, Zitat "Gockelsockel" getreten und habe sie gelöscht.

Mit grösstem Vergnügen.

Und wie man sieht: Es war keine schlechte Idee.

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Bei Ihnen herrscht ja ein rauer Umgangston. Ist das bei Bloggern üblich?

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Dank der muss ich wahrscheinlich noch länger auf den neuen Beitrag drüben warten. So geht das doch einfach nicht. Ts.

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Nein, nur wenn ein paar Krampfadern in die Hälse verrutschen, aber so ist das, wenn man mit Fanatikern zu tun hat. Zum Glück bin ich ja zwengs arisch nur wenn vegetarisch-Herkunft ja einiges gewöhnt, auch von den eigenen Leuten, und kann damit schon umgehen.

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Padon, arierin_isch natürlich auch.

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O Gott, die Kommentare muss ich ja noch freischalten!

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Du hast echt ein hartes Leben.

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Im nächsten Leben studiere ich dann auch Master im Fach Genderfanatismus. Oder ich werde Jurymitglied bei RTL-II. Dann hab ich meine Ruh.

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Ach, seien Sie nicht verdriest. Es war doch alles in allem eine unterhaltsame Zeit über die Jahre. Jetzt werden Sie vermutlich und schlussendlich Ihre wohlverdiente Ruhe bekommen. Hach - ich finde das schon schön, wie sich das alles entwickelt hat. Denn jetzt erst jetzt kann man anfangen zu diskutieren, genau erst jetzt. :-)

Sei's drum.

Einen wunderschönen Nachmittag wünsche ich noch.

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@che2001 um 14:07: »Was heißt hier denn "Trittbrettfahrer" und "ausnutzen"? Noah Sow hatte ausdrücklich andere Blogmenschen um Solidarisierung gebeten, und die erfolgte dann auch.« ----

Ich habe nochmal bei N. Sow nachgeguckt: mMn bittet sie nicht um Solidarität, sondern um Belehrung/Aufklärung durch »weiße Antiras und ...«. Infolgedessen sich ja viele aufgerufen fühlten, sich öffentlich zu äußern.

Und dabei ist vor allem auffällig, dass die Empörung der Unbeteiligten deutlich stärker ausfällt, als die von Frau Sow. Frau Sow hat das gesagt, was zu sagen war. Frau Lantzsch verwendet in ihrem Rant Phrasen wie »bin entsetzt«, »Das bodenlose Fass könnte nicht größer sein«. Sie bemächtigt sich mMn den Erfahrungen eines Ereignisses, dass nicht das ihre war. Ob es in diesem Fall Trittbrettfahrerei war? Ich weiß es nicht. Ihrer fachlichen Expertise tut das keinen Abbruch.

Aber die Trittbrettfahrerei, wenn es mit wohligem Schauer (und ggfl. auch Abscheu) Opfer zu bedauern gibt, ist seit einigen Jahren Teil der (medialen) Kultur geworden. [Und mich kotzt das auch an.]

Herzliche Grüße
Tom

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1990 nannte Robert Gernhardt diese Trittbrettfahrerei: "Stellvertreterentrüstung".

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Wahrscheinlich muss man doch deutlich jünger sein als ich, um an diesem ganzen Genderquatsch Gefallen zu finden. Und dem sprachlichen Schleiertanz, der man anscheinend aufführen muss, um da überhaupt mitdiskutieren zu dürfen. Oder sich zumindest sprachlich ein extrem aggessives Verhalten zuzulegen, unter Verzicht auf Höflichkeit und Argumentation, weil die machen ja nur Mühe.

Können wir jetzt bitte wieder Bilder von (Herren-)Torten, Fahrrädern (mit Stange) und Schuhen haben (Herrenschuhe, natürlich)? Gerne auch garniert mit a poar Buidern mit hoibnockerten Woibern aus dem 18. Jahrhundert.
Danke.

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Dicke Stangen? ich kann mal mein Klein ablichten.

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"Hetencismann"? "Antira"?

Warum vergessen solche Leute mit ihrem albernen Soziolekt bloß dauernd, welch eine schöne Sprache Deutsch eigentlich ist und daß ihre Funktion in der - verständlichen! - Vermittlung von Inhalten liegt. Und nicht in autistischer Verbalonanie und hohlem Schreckputz. Welches Anliegen die Lantzsch und ihre Gefolgschaft auch haben mögen, mit diesem albernen Getue erweisen sie ihm einen Bärendienst.

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Ich finde das ok so. Ein jeder das Publikum, das er verdient, und der Frau geht es ja nicht um besagte Personen, sondern um die eigene Zielgruppe, die das alles toll findet.

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Antira, liebster Maternus, Schnuckli, ist eine seit etwa 1990 gebräuchliche Eigenbezeichnung für Leute, die sich gegen Rassismus engagieren, abgeleitet aus Antifa, was Leute meint, deren Engagement sich hauptsächlich gegen Neonazis richtet. Solche Leute machen bei uns im Norden einen wesentlichen Teil der noch aktiven Linken aus.

Btw. während ich Noah ziemlich cool finde, habe ich zu der Nadine auch ein ziemlich distanziertes Verhältnis, aber hier sehe ich nun gerade nicht die Plattform, mich darüber auseinanderzusetzen.

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"Antira"? Gebräuchlich? In der Tat? Seit 21 Jahren?
Seltsam, ich les' es hier und jetzt das erste Mal.
PS: Ich lebe nicht "im Süden".

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Von Cis-Männern hatte ich allerdings auch noch nix gelesen oder gehört, und ich nahm durchaus an den Diskussionen im Frauen-Lesben-Zentrum eine Weile lang teil.

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Dieser ganze Genderquatsch
Manche meinen, da wurde übertrieben, war ja bloß 'ne Lampe. OK. Aber wie bewerten wir dann diesen Tsunami angesichts des doch nicht sehr bedeutungsvollen Umstands, dass da irgendwo eine Frau übertrieben hat, weil ihr eine Lampe nicht gefiel?

In anderen Worten: Wer mit hochrotem Kopf "Übertreibung! Belanglos!" schreit, der scheint von einer bedeutungslosen Angelegenheit selber doch in einer Weise affiziert, die es schwierig macht, ihm zu glauben, er halte die Angelegeheit für so irrelevant, wie er behauptet.

Greenbowlerhat löst den Widerspruch auf: "... um an diesem ganzen Genderquatsch ..."

Genau. Da liegt der Hund begraben.

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Greenbowler hat jedenfalls nicht mit hochrotem Kopf "Übertreibung" gerufen, sondern höflich darum gebeten, wieder verständliches Deutsch zu sprechen. Dieses ganze Sekten-Neusprech von
Antira bis Hetencis dient doch nur dazu, konkrete Aussagen feige zu vermeiden, und wenn man aus Versehen doch mal eine inhaltliche Aussage gemacht hat, dann ist diese irgendwie "fluid". Jeder, der wirklich weiß, was Diskriminierung ist, weiß auch, dass dieset ganze Gender-Quatsch nur selbstgefälliges Meta-Gelaber ist, das keinem was hilft.

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@netbitch: Soso, "Antira" ist gebräuchlich... zu blöd, daß ich gerade mein "Berufsempört-Deutsch/Deutsch-Berufsempört"-Wörterbuch verlegt habe.

Ich finde diese implizite Unterstellung, daß - um im Beispiel zu haben - jeder, der die flügelschlagende Hysterie über einen Mohrenleuchter nicht zu teilen weiß, gleichsam eine Figur aus "Onkel Toms Hütte" sei, ziemlich albern. Wie alt muß man für derlei 2Dimensionalität sein, 12?

Und das "Schnuckelchen" hebe ich mir für Menschen auf, die mir vorgestellt wurden.

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Früher war mehr Adorno.

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@Maternus, also ich bin 41.

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Vorsicht: Triggerwarnung!
Maternus, also ich bin 41.
Schönes Alter, zumal für einen sportlichen Menschen.

Ich stelle gerade zu meiner Verblüffung fest, erstens, dass ich gestern wirklich ziemlich viel über und von Lantzschi gelesen, gehört und gesehen hatte, zweitens, dass sie mir dabei sogar sympathisch wurde. Wirklich. Ich finde ihre Positionen oft nicht gut, oft zu einseitig und fanatisch, auch ihre Art, die Dinge anzupacken oft ziemlich unglücklich - aber irgendwie mag ich sie jetzt. Und wie schon gesagt: Sie hat schon eine Menge wirklich guter Dinge auf die Beine gestellt.

Eigentlich ist es ja fast schon ulkig, dass der Versuch, sich zu Noah solidarisch zu erklären, vor allem Öl ins Feuer gießt. Gründe für diesen merkwürdigen Effekt gibt es im konkreten Fall eine Menge, aber eben auch den, dass es so gut wie nie eine gute Idee sei kann, irgendwelche Menschen und/oder Menschengruppen pauschal zu verurteilen. Das wirkt in Bloggershausen wie ein Trigger. Vieles an den Debatten der letzten Tagen hat mit Triggereffekten zu tun, imho.

Es scheint sogar einen Effekt wie den einer "selbsterfüllenden Verurteilung" zu geben. Sehr interessant, aber nicht schön.

Ach, und ich finde, nicht nur die hämischen/verständnislosen "alten Männer", sondern auch Noah hat in dieser Affäre Scheiße am Fuß.

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