Natura Morte.

Wir haben ja im Moment so eine gewisse, naja, Restaurierungstätigkeit im Haus. 120m² vorn, 180m² hinten, und das bei voll bewohnten drei Stockwerken drüber - es ist halt ein nicht ganz winziges Objekt. Betroffen ist mittelfristig auch der Laden, und einer der Vorschläge, gemacht von einer jungen, geschätzten Dame, wäre demzufolge, da doch ein Cafe hinein zu machen, das sie selbst dann übernehmen würde. Nun, wer weiss, aufgrund der vielen, ihre Kinder im Q7 abholenden Mütter wäre das sicher eine gute Idee und eine Gelddruckmaschine. Ich wüsste aber schon, in welche Richtung das gehen würde, dem Haus entsprechend mit Anklängen an die Barockmalerei. Vielleicht eine ganze Wand als Stillleben. Ein Gemälde ablichten und dann auf Folie vergrössern und an die Wand, das war keine dumme Idee.

Gäbe es da nicht Ebay.

Ebay hat nämlich mal wieder die Kategorien reformiert und bietet nun sowohl Epochen als auch Jahrhunderte an. Für die Kenner und professionellen Händler ist das nicht schwer, die wissen, was sie haben, und belegen nach Möglichkeit zwei Kategorien. Anders sieht das beim herkömmlichen Erben aus, der sich für das Zeug, das die Eltern vom Grossvater geerbt hat, nicht interessiert und es auch nicht einordnen kann. Es ist halt Malerei. Was bedeutet, dass viele Bilder, ich würde sagen, die Hälfte, einfach so in einer Kloake mit Sado-Maso-Kleckserei und neuer Abstraktkunst ab 1 € Berliner Herkunft herumschwimmen (manche scheinen sich wirklich so zu finanzieren, ganz erstaunlich). Gleichzeitig schaut da auch kaum jemand nach, so mein Eindruck, und Sujets wie Stillleben sind ohnehin nicht mehr gefragt.



Dann geht so etwas mit Rahmen, Signatur und Datierung halt für deutlich weniger weg, als der Rahmen allein kosten würde. Es ist jetzt nichts Besonderes, nur so eine nette, akademische Malerei des späten 19. Jahrhunderts. In Italien fände man das prima und würde es schätzen, aber so ist das halt wilhelminisches Zeitalter und es passt auch nicht in die moderne Küche. So kommt das. Man muss halt etwas wühlen, und wenn man wahllos kauft - also so, dass es für die Mütter dieser Stadt locker reicht - ist eine Wand mit Stillleben vielleicht sogar deutlich billiger als eine 20m² Folie. Man muss halt suchen, wühlen, viel Eigenartiges anschauen - wer kauft bitte eine Klitoris in Acryl und wer hängt sich eine gefesselte Japanerin an die Wand? - aber eigentlich ist da alle 2, 3 Tage etwas, das qualitativ hinnehmbar ist, und finanziell im Rahmen der sonstigen Kosten nicht aufträgt.

Zahlen alles die Erben, scherzen die Älteren am Tegernsee. Jetzt tun sie es auch noch beim Verkauf.

(Die anderen Restaurierungsunerfreulichkeiten wie Einregnen wollen Sie gar nicht wissen.)

Montag, 12. Februar 2018, 10:03, von donalphons | |comment

 
Ein Café würde doch sehr hohe Investitionen erfordern; die Auflagen für Toiletten, Küche, etc sind ja eher prohibitiv!
Eine Gallerie wäre doch eine schöne Idee?

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Er sucht nur neue Wandfläche, die er behängen kann, damit er weiter Bilder kaufen kann, und dieser Beitrag ist eine Rationalisierung davon.

Wobei, so ein Prenzlberg-Cafe gegenüber der Schule mit lauter Q7 Müttern, es wäre ein endloser Quell von Inspirationen für neue Beiträge. Zumal Schulkinder nicht ganz so anstrengend sind wie die ganz kleinen, die auch schon mal eine Flugreise lang das Turbinengeräusch imitieren können.
Hinten, in der Ecke, die wegen der Holzvertäfelung und der weiter oben dunkelgründ grundierten, mit Ölbildern vollgepflasterten Wand etwas dunkler ist, genau, da wo der Chesterfieldsessel steht, sitzt öfters ein mittelalter, etwas konservativ gekleideter Herr, meist stumm und ansonsten leise, die private Teekanne (natürlich Silber) und den Tischschmuck (Porzellan, aber aus gutem Grund - die Kinder! - nicht von Nymphenburg) auf dem Beistelltisch vor sich, und einen ebenso alten EeeePC auf den Knien balancierend, was dank des häufig getragenen Breitcords ganz gut funktioniert. Das WLAN "Porcamadonna" aus den obersten Stockwerken reicht dank Repeater ganz gut bis hierher, und während er durch die Kloaken des Twitternets stapft, so kommen und gehen die Mütter, zwischen Karottenkuchen und Ingwertee Pädagogisches und den neuen Liebhaber besprechend, und wie man sich möglichst viel von der Hälfte des Ehemannes auch noch sichert. Manchmal murmeln sie mit vitriolischem Unterton, wenn Ex oder Noch anrufen. Alles ist gut, alles ist friedlich, und wenn es gar zu schlimm ist, geht der mittelalte Mann zu seiner schafherdengroßen Fahrradsammlung, und gibt einem von ihnen Auslauf.

So ein Stilleben ungefähr?

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@greenbowlerhat koestlich

Barrierefreiheit? Zwei Toiletten?

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@greenbowlerhat
In der Tat scheint es, als hätten sich Turbinengeräusche und Kindergeschrei umgekehrt proportional entwickelt. Ich bin früher viel geflogen, zu den Zeiten als noch keine Triebwerke schalldämpfend nachgerüstet waren. Die BAC 1-11 hieß nicht umsonst „fuel to noise converter“.
Ich frage mich stetig woran der Lärmpegelanstieg liegt. Früher setzte ich mich gerne mal in Straßencafes und fühlte mich nie von Kindern gestört. Heute scheint es mir, daß jedes zweite ein sogenanntes Schreikind ist.

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Es ist einfach seit langer Zeit nicht mehr in, Kinder früh zur Ruhe in öffentlichen Einrichtungen anzuhalten. Kann man auch bei Zugfahrten "bewundern".

Einige meiner deutschen bekannten waren sehr erstaunt, als sie kleine Kinder aus besseren französischen Kreisen kennenlernten. Da scheint das noch in zu sein :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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Och, gut erzogene Kinder gibt es eigentlich überall. Nur ist man in Deutschland stolz drauf wenn die eigenen Blagen nix taugen. Warumauchimmer.

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Das ist ja eine Idee! Café mit ganz vielen Bildern... ja, das könnte gemütlich werden.
Ansonsten...
Einregnen
oh je ja, damit schlagen wir uns auch grad rum (nicht in Berlin).

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???
"wer hängt sich eine gefesselte Japanerin an die Wand? "

Mehr als sie glauben.... allerdings nicht als Bild.

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Kann jemand noch was mit der Bezeichnung SPD anfangen? Die haben jetzt die Unterlagen für ihr Mitgliedervotum verschickt, und zwar, hihihi, mit drei A4-Seiten Kitsch ("würde bitte einmal jemand an die Kinder denken?") als Beigabe zum Stimmzettel mit der Aufforderung, der SPD-Vorsitzenden Merkel bittebitte die Stimme zu geben.

Ein Hundsfott, mit dem ich gesprochen habe, behauptet, es gebe nur einen Kreis für Ja zum Ankreuzen. Äh, was? Wer mit Nein stimmen will, müsse selbst einen Kringel daneben malen, ihn ankreuzen und mit Nein beschriften.
Mal her mit der Medienkompetenz: wer von Ihnen dummen alten weißen Männern und dummen alten weißen Frauen hält genau das für möglich? :-)

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"Kann jemand noch was mit der Bezeichnung SPD anfangen?"
fragte schon vor geraumer Zeit ein anderer Hundsfott (bei exakt 3:29):

https://www.youtube.com/watch?v=66fKIKCs9XQ

(und nein, lieber Don, es ist nur harmloses ör TV, das ich verlinkt habe)

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Da meine Frau noch aktives SPD-Mitglied ist, kann ich das "es gebe nur einen Kreis für Ja" wie erwartet in die Fake News verschieben.

Warum ein aktiver Parteivorstand das Ergebnis eines von ihm ausgehandelten Vertrages nicht bewerben darf, erschliesst sich mir eh nicht. Wem das nicht passt, ganz einfach - bei der nächsten parteiinternen Wahl einen anderen Vorstand wählen. Zack, erledigt.

Wenn die SPD sich zerlegt, dann ganz sicher nicht aufgrund der Werbung eines Vorstandes für ein Ergebnis, das er für gut hält. Gilt für alle Parteien.

Wer einen völlig "neutralen" (also handlungsunfähigen) oder einem imperativen Basismandat verpflichteten Vorstand möchte, der trete in die SPD ein und wirke auf eine entsprechende Satzungsänderung hin.

Das öffentliche Gemaule von zumeist überhaupt nicht Beteiligten wird langsam albern.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Sie ist gerichtet! - Ist gerettet!

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@thorha: So ist es!

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Klar, ein e.V. wie die SPD kann sich so appetitlich demokratisch gebärden, wie er möchte, darüber kann es keine zwei Meinungen geben.

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Fritz, Sie können weiterhin meinen, was Sie wollen. Ich auch - meine Meinung steht da oben.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Das Rumgemaule wird sowieso nichts ändern. Die Spd-Granden würden nicht abstimmen lassen wenn sie vom Ergebnis nicht überzeugt wären. Sowas wie der Brexit ist jetzt nur ne Ausnahme gewesen. Nach alter demokratischer Tradition kann man ja so oft Wählen lassen bis das Ergebnis passt.

Ohne Schultz' Geschwafel direkt nach der Wahl wäre das auch keine Rede wert.

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Ich habe die Empfindlichkeiten unterschätzt. :-) Obwohl, nein.
Und die Empfänglichkeit für Stil, Corporate governance, überschätzt.

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Die Mitgliederbefragung ist gefühlt im halben Internett das Thema. Es ist doch schlichte Entscheidungsschwäche des Vorstands wenn sie das an die Mitglieder delegieren. Klar kann man sich drüber lustig machen nur wird das am Ergebnis nichts ändern.

Was hlten Sie eigentlich von Merkels Kronprinzessin? Das ist doch ein Aufbruch in eine helle Zukunft!

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Ich als alte weiße Frau habe keine Erwartungen an die CDU und kann nicht enttäuscht werden.

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"der trete in die SPD ein und wirke auf eine entsprechende Satzungsänderung hin"
Entsprechendes empfiehlt die Ndrangheta denen, die über Grund und Höhe des zu entrichtenden Schutzgeldes maulen, auch immer.

Was nun soll man aber tun, wenn man die Parteien als das Grundübel unseres Systems erkannt hat? Wenn man weiß, daß die noch aus jedem zornigen jungen Mann, der in ihre Reihen tritt, einen korrupten Lump gemacht haben?

Es bleibt wohl weiterhin nicht mehr, als zu JEDEM Parteimitglied mindestens so unhöflich zu sein, wie es gesetzlich gerade noch zulässig ist.
Keine Ausnahmen, auch wenns manchmal hart ist! Das funktioniert besonders intensiv im privaten Bereich: In meinem Freundeskreis werden z.B. auch die Kinder der örtlichen Parteimitglieder nicht mehr zu Geburtstagen und anderen Veranstaltungen eingeladen, an denen sie sooo gerne teilnehmen würden. Klingt gemein, ist es auch - wirkt aber.

Unsere Bürgermeisterin ist parteilos.
Und so sollte es auch in den Parlamenten sein.
Eine Demokratie, in der man nicht die Zeit aufwenden muß, sich mit den Kandidaten individuell zu beschäftigen und stattdessen bequem aus einer Handvoll Parteien das kleinste Übel auswählen kann, ist in Wahrheit keine Demokratie.

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Entsprechendes empfiehlt die Ndrangheta denen, die über Grund und Höhe des zu entrichtenden Schutzgeldes maulen, auch immer.

Ihre Beiträge hätten deutlich mehr Durchschlagskraft, wenn Sie bei Vergleichen nicht immer sofort das Maximum nähmen. Ist natürlich Ihr Problem.

Allerdings erlaubt mir der alberne Vergleich einer Partei mit einer mörderischen Verbrecherorganisation auch, das ganze unter "Idiot" abzulegen. Aber Ihnen geht´s ja bekanntermassen nur ums Auskotzen ...

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Parteien sind also keine mörderischen Verbrecherorganisationen?
Wieder was gelernt...

(wobei ich mich weiterhin frage, wieviele Menschenleben man wohl mit der völlig nutzlosen und demokratiefeindlichen Parteienfinanzierung pro Jahr seit 1949 hätte retten können)

Und apropos "Durchschlagskraft" [(C) Rheinmetall]: wie viele andere vor und nach ihm hatte z.B. ein gewisser Karlheinz Schreiber einst mehr oder weniger elegant die Verbindung zwischen "Partei" und "mörderischer Verbrecherorganisation" ganz praktisch hergestellt.

Nur mal so von Idiot zu Dumm-Dumm-Geschoß.

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Donna Laura, ich komme vorbei. Dank des Gastgebers weiß ich mich im rechten Moment als Frau zu fühlen. Statt eines Rades bringe ich das Iphone zum Reparieren ins FRC. Ifixit kits sind sehr zu empfehlen.

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lieber melursus, ein café ausschliesslich mit frauen waere ja auch nicht gerade spannend.
statt eines eibrotes empfehle ich, ein damenrad und die dame dazu mitzubringen.

die herren feixen dann da hinten an der bar vor den ebay-gemaelden, bekommen aber trotzdem nur tee, weil die blaukreuzler die gf innehaben (sie wissen schon: ohne jesus, mit alkohol, oder war es umgekehrt?).

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eureka: ein frauen-fahrrad-reparatur-café!

(ziemlich ge-nia-l, diese idee, nicht wahr?)

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Machen Sie die Salondame?

Gruss,
Thorsten Haupts

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Irgendwas am Zeitkolorit lässt mich bei "frauen-fahrrad-reparatur-café" unvermeidlich ans Patriarchat denken.

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bester ThorHa, wenn die anwesenheit gewünscht wird, wieso nicht. schrauben sei ja meine spezialitaet, heisst es.
allerdings benoetigte es ein obdach, ein ordentliches verlies mag es auch tun.

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Ich wär für Reparaturcafé für Trans*personen. Das dürfte den Publikumsverkehr in I-Stadt auf ziemlich 0 drücken.

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Noch besser: für mehrpigmentierte Transpersonen mit körperlichen und geistigen Handicaps, die irgendwelchen Minderheitenreligionen anhängen. Man muss einfach mehr intersektionell denken.

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Die Idee mit dem Cafe ist ja nicht uncharmant. Ich sehe nur mit Melancholie, dass Spott im Alltag im besten Land der Welt eine notwendige Krücke der Einkehr für nichtgläubige Menschen geworden ist.

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wie man jetzt von frauen auf "mehrfachbenachteiligte" kommt, ist auch mir ein gruendliches raetsel.

nein, so unernst war die idee mit dem café von meiner seite aus nicht gemeint.

schliesslich kennt der don sicherlich ein oder zwei herren - und vielleicht gar beschlagene damen -, die so viel langmut aufbringen, einem erwachsenen menschen mit alltagssorgen (= ablenkung, relevanzeinordnung) mehr als nur ein basiswissen im hinblick auf ein zweirad beizubringen.

meiner wenigkeit gegenueber wurde diesbezueglich zum beispiel laengst nicht soviel geduld aufgebracht wie meinem bruder gegenueber.
die folge: er beherrscht das herumbasteln an allem moeglichen, und ich muss mit intelligenz und strategie dagegenhalten (okay, das ist nicht das pr-)-

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Veerhrte Donna L.
Sie müßten dazu allerdings eine tüchtige Reparateuse an den Start bringen. Wenn der Don die Anleitungen übernimmt ist das zutiefst patriarchalisches Mansplaining.

Unterthänigst,
p

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aber nein, so schlimm ist das nicht.

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Ein bisschen schlimm aber schon. :-) Wenn man wirklich speziell Frauen anlocken will, oder genauer gesagt, Männer vergrämen will, kann man das über die Tischdecken und Gardinen regulieren.

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"...Tischdecken und Gardinen..."
...und Musik.

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Frage
Ich lese nun schon seit vielen Jahren mit großem Vergnügen und Gewinn Ihre Blogs. Bei den Rebellen habe ich mich immer noch nicht an die Achterbahnfahrt gewöhnt - manchmal ist wochenlange Geduld gefordert, dann: Heureka, er schreibt wieder.
Sollte es irgendwelchen Misslichkeiten geschuldet sein, denen Sie als öffentliche Person ausgesetzt sind, bedaure ich das zutiefst. Zeitmangel, weil Sie ja auch die FAZ mit reichlich Beiträgen lesenswerter gestalten, verständlich. Gibt es einen Hoffnungsschimmer am Horizont, dass die Rebellendurststrecken weniger werden?

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So als Spökenkieker würde ich sagen, eher im Gegentum.

Empfiehlt stattdessen Schnaps in St. Kathrein:
Ihr Sylter

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Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Torte fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untorten einschließt!

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... und unser Gastgeber lieber schon wieder als "Seite-3-Boy" in der Märzausgabe eines deutschen Hochglanzmagazins posiert, anstatt uns hier zu verwöhnen!

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Eine Lederhose hat er ja bestimmt schon.

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Mißverständnis?
Es wäre jammerschade, würde dieser Rebellmarktblog zum FAZ-Blog 3 - so wie Sie es sich offenbar wünschen.
Es gibt im Übrigen so viele Blogs auf dieser Welt, dass Sie jederzeit etwas zum Lesen finden können.

NACHTRAG: Als ich diesen Kommentar schrieb, wußte ich noch nicht, dass Blog 1 und Blog 2 demnächst "weg" sind.

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Und in eben dieser Lederhose posiert er auf S. 3 der aktuellen Titanic.
Dem Vernehmen nach soll der Don für diese Aufnahme ein Honorar von 500.000 Euro erhalten haben. (steuerfrei auf sein schweizer Konto)
Die Auflage war schneller vergriffen als weiland der Playboy mit Kathi Witt.

Kein Wunder, daß er inzwischen nach dem Chinesischen Volk der größte Fahrradbesitzer der Welt ist.

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OT das Gasthaus an der Einfahrtsampel zum Tegernsee ist einem Einrichtungshaus gewichen. Umbau, Ausbau scheint den Oberbayern wichtig zu sein.

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Ich bedauere dies sehr. Don ruft zur Mäßigung auf. Uns allen ist klar, dass dies einseitig von der Redaktion ausgeht. Don Alphonso hat erst kürzlich berichtet, er hätte wieder für ein Jahr abgeschlossen.

Don lebt und ist gesund.
Für das Genossene sind wir herzlich dankbar.
Ich hoffe, die FAZ ist klug genug, die alten Texte online zu lassen.
Mein FAS Abo ist gekündigt zum Jahresende.
Ob ich den Melursus mit 1.000++ Leserkommentaren aus >zehn Jahren lösche, habe ich noch nicht entschieden.
Ciao FAZ

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Sehe ich auch so. Die Karawane zieht weiter, die Karawane sind (auch) wir. Es wird sich jemand finden, der zahlreiche Abrufe echter Leser, seien sie dem Hausherrn nun zugeneigt oder nicht, zu schätzen bzw. zu vermarkten weiß.

Und seien wir ehrlich: es hat ja auch beiden genutzt. Die FAZ hatte jemanden, der Leser in einen Bereich ranschaffte, der sonst öde vor sich hindümpelte. Und dafür ein Geld bekam, welches nach meinem Verständnis der Branche ganz ordentlich war.
Er wiederum hat sich dank harter Arbeit und Recherche, aber eben auch dank der Plattform FAZ, von einem mittelbekannten Blogger zu einer Marke entwickelt, die, wie andere richtig beobachten, auch woanders unterkommen wird und dort Leser haben und halten wird. Und sich vom Geld viele Bilder und Räder gekauft, zu unser aller Vergnügen.

Wenn also das Unternehmen FAZ jetzt also entscheidet, nein, das ist uns zu teuer, oder wir wollen das Produkt aus diesenundjenen Gründen nicht, dann ist es halt so. Man wird sehen, wie es sich entwickelt, und jeder sollte selbst entscheiden, was man dann zukünftig wo lesen will.

Die FAZ beleidigt anzuklagen (ihr seid böseböseböse Aboistgekündigt IchpetzedasmeinenFollowern) halte ich nicht für zielführend. Die werden sich genau überlegt haben, was sie tun, und ob ihre Rechnung aufgeht, zeigt die Zeit. Wie bei allen Unternehmen. Auch Verschwörungstheorien sind fehl am Platze - eine Zeitung ist zumindest heutzutage zuvörderst ein Wirtschaftsunternehmen und handelt entsprechend. Kann man mit Recht beklagen, ist aber nun mal so. Selbst eine TAZ ist so, die verstecken es nur besser und sind in ihrer Art manipulativer, selbstgerechter.

Einstweilen ist allein entscheidend, was man tut, nicht worüber man redet. Also hier mal reinschauen, abwarten, sich ansehen ob und was Neues kommt.

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die alten Texte online zu lassen.
Mit Sicherheit nicht mehr nach dem 1. April.
Vielleicht auch schon früher, je nachdem wie sich das von Don angesprochene "Feuerwerk" gestaltet.
Löschen geht innerhalb von 5 Minuten, wenns lang dauert.
Also speichern Sie jetzt. Alles, denn das kommt alles weg, in Kürze.

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Alte Texte retten
- Gibt´s dafür eine brauchbare/zeitsparende Anleitung? Alle einzeln aufzurufen scheint mir ein sehr zeitintensives Unterfangen zu sein...

Und hatte Don gestern oder heute nicht geschrieben, daß er darüber nachdenkt, sie selbst (gesammelt) herauszubringen ("zum 10.")? - Was darauf hinweisen würde, daß er sie selbst noch komplett in Dateiform auf einem Privat-PC hat.

Daß sie dort komplett weggelöscht werden halte ich auch für mehr als wahrscheinlich.

OT: TDV, ganz allgemein gesagt überzeugt man andere erfolgversprechender mit Sachargumenten statt pauschaler Publikumsbeschimpfung.
Als Langzeit-Mitleser haben mir Ihre Kommentare meist gut gefallen, darum wundere ich mich jetzt ein bißchen über diesen hier.

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Wenn man da was retten will, bleibt einem als "nur-user" nichts anders als händisches Runterladen und abspeichern als "html komplett", um wenigstens einigermaßen Texte und Kommentare zu sichern, so lange sie noch da sind.
Im Layout verrutschen tut das eh, weil die Stylesheets nicht richtig heruntergeladen werden (ist wohl viel js dabei), aber zumindest hat man die Bilder und die Texte.

Wenn jemand anders das auch zu tun vorhat, dann möglichst 2014 nach vorne oder 2010 nach vorne (unter "Archiv" kann man die Jahre blättern und die Monatsübersichten aufrufen, von dort die einzelnen Texte samt Kommentare), ich habe beim Neusten angefangen und bin jetzt beim Herbst 2016, aber so schnell geht das nicht weiter, daß ich alles schaffe.

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Nur zur Info: DEM und SdG werden eingestellt.
Hat die FAZ gerade auf twitter verkündet.

Neue Blogs mit don alphonso/Rainer Meyer sind NICHT geplant.

Gruss,
Thorsten Haupts

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...um "kreativen Ansätzen größeren Raum" zu geben.

War halt nicht kreativ genug, und vor allem nicht genug Platz.

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Das ist hart. Und wir sollten uns nie Sorgen um Ihn machen und es bei der FAZ alles im Lot sei. Mir wird gerade etwas übel.

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Die FAZ verträgt keine Diversity. Kommt dafür 10 vor 8 wieder?

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Ach, die FAZ verschanzt sich gerade wie auch Süddeutsche und SPON hinter Adblocker-Blocker Wällen. Da passen halt blogartige Kolumnen mit hunderten von Kommentaren und zehntausenden von Lesern, die vielleicht gerade wegen diesen Kolumnen geneigt wären, ihren Adblocker für die Zeitung auszuschalten, nicht so rein. Weil man ja auch so leicht Leute findet, die für lau Kommentare moderieren und es aushalten, die Sau zu sein, an der die Eiche sich reiben kann.

Der Hausherr wird schon wieder auf die Füße fallen, da mach ich mir keine Sorgen. Ein Buch, eine andere Zeitung, hier - wenn es da Text gibt, der raus muss, dann kommt der raus.

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Ja, sehr schade (für ihn und die FAZ), aber so geht das nun mal. Er wird sich dazu sicher melden, wenn er kann und darf.

Und ansonsten gibt es ja auch noch die NZZ und andere vertretbare Blätter im deutschsprachigem Raum. Bei seiner Reichweite wird er sicherlich wieder auftauchen (wenn er denn Lust hat).

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ich glaub's nicht. So dämlich können die doch gar...
Bei dem Erfolg.
(oder wegen des Erfolges? weil der große Rest der Mannschaft durch den Don doch recht armselig dasteht?)

Gibt's einen Link zur offiziellen Meldung?

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Generalstreik!
Jetzt!

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Mir kommen da eher Gedanken an eine Zeit, die 85 Jahre zurück liegt. Und den Don mit einigen der großen Journalisten und Literaten dieser Ära zu vergleichen, ja, passt scho.
.
Die damals herrschende (von Deutschen frei gewählte) Partei und eine gehorsame Presse hat sich beim Rauswurf der kritischen Geister zumindest nicht hinter Floskeln & Vorwänden versteckt.
.
Wer auf solch' genialen Journalisten ohne Not verzichtet (der Don wird doch nicht zu teuer gewesen sein?), hat bestimmt keine journalistischen Gründe. Sondern ideologische, politische.
Auf meinem kleinen Blog erwähne ich gerade einen 25 Jahre alten Artikel von Dieter E. Zimmer, der das damals schon alles bemerkte (was da aus den USA auf uns zukam): pc, Intoleranz, Denkverbote, Empörung militanter Aktivisten, den Plattmach-Impuls(!), und auch, dass die Medien nur noch "korrekte Meinungen" zulassen. Und das stand damals (noch) in der ZEIT (! z.Z. nur hinter Bezahl Anmeldeschranke: http://bit.ly/2Fhi9Hd )

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Zunächst das selektive Abschalten der Kommentarfunktionen und jetzt das Abschalten von Blogs. Paßt schon.

Bin sehr gespannt, ob und wenn, was der Autor dazu mitteilen wird.

Schade, daß wieder ein Ort durchaus gepflegter Konversation gestrichen wird. Die Verarmung der Medien nimmt erschreckende Formen an.

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Es war völlig klar, dass die dunkle Seite der Macht irgendwann ihren Willen kriegt, ihre Vorstellung von Vielfalt durchbekommt.
Wenn es damit einhergeht, zwei der erfolgreichsten, kommunikativsten Blogs Mitteleuropas einzustampfen, dann ist es eben so, dann hat die Diversität gesiegt.

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Um kdm zu ergänzen: es ist nur eine Anmeldeschranke. Kosten tut die nix.

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... nur keine Experimente
Nur ein einziges Printmedium kommt mir auf die Türschwelle: das lokale Anzeigenblatt. kulturteil, Technikteil und allgemeine politische Fragen werden da abgehandelt.
ich kenne die FAZ noch aus den Zeiten, bevor die Schriftgröße ("unser Gesamtbild") aufgebläht wurde usw. usw. Inzwischen nähern sich Erscheinungsbild und vor allem: Inhalte leider dem Anzeigenblatt an.
Eine schöne Ausnahme waren dann die Internet Ausgaben. wegen der Blogs. Ungehemmt persönlich, exzentrisch, erratisch. und schön lang. Dürfte vorbei sein.
das Internet wird erwachsen, will heißen die Autozensur greift mit ihren unsichtbaren Plaketten. Wahrscheinlich sind gewisse Textmengen auch hinderlich, wenn sogenannte zielgruppen ihr Leben hinter einem 5 Zoll Display verbringen.
Schade.
Aber hier ist es auch schön (wenn bloggen nur nicht so out wäre)

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Pünktlich zum Start der SPD-Erneuerung? Da haben ja einige echt Angst...

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Print-Abo gekündigt
Man ist bei der FAZ ganz offensichtlich nicht auf meine Leserschaft angewiesen. Ich hatte das Print-Abo des Hausherrn wegen lange behalten. Jetzt ist Schluss.
Ergibt ein sehr erquickliches Mahl jährlich mit der Frau Gemahlin.

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Es war ein rasanter Ritt, wenn es das nun war
Es hat Spaß gemacht, es gab viel Freiheit, Stil und Geist. Manchmal war ich bass erstaunt (z. B. als Marco Settembrini einmal fallen ließ, die Moderation der Kommentare erfolge aus reinem Idealismus - - ).

"Die Hochbegabten in den Marketingabteilungen", die sich da "gegenseitig Tortengrafiken zufaxen", so Michael Klonovsky heute auf acta diurna, schleifen also "evendöll" (Alfred Leopold, in Geht in Ordnung - sowieso - - genau - - ") eine weitere Bastion.

Aua.

PS

- Lebbe geht weidä!


PPS

Grazie, Don Alphonso!!

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Der Unterhaltungswert jedenfalls sprengt alles je Dagewesene: "wir von der redaktion 10nach8 bei zon (formerly known as 10vor8 bei faz.net) rechnen minütlich mit einem tränenreichen wiedervereinungsgesuch der fazler...."

https://twitter.com/MelbaFendel/status/971031040860065794

Ich kann die Parodien nicht mehr von den Originalen unterscheiden. Sie?

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Wie sicher viele andere...
...warte ich schon ungeduldig auf die Möglichkeit zur Vorbestellung des ersten Buchs von DA (notfalls sogar über Fahrräder).

Die FAZ wird ab dem 31.3. nie wieder angeklickt, keiner ihrer Artikel mehr verlinkt oder empfohlen, wie den Damen und Herren der Redaktion soeben (natürlich höflich) mitgeteilt. Ihre Auflagenentwicklung auf meedia zu verfolgen wird auch nett.

Parodien können die prekären pc-Opportunisten sich bald ganz ungestört gegenseitig vorführen solange der enger werdende Platz in ihrer gemeinsamen Blase noch reicht.

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@Dieter Kief: Ich weiß aus dem Stand nicht mehr, ob ich das wortwörtlich so geschrieben habe. Ich schätze, ich meinte da weniger das Moderieren im engeren Sinne als eher das Kommentar-Management insgesamt - inklusive des Mitplauderns.

Tatsächlich moderiert im Sinne von steuernd eingegriffen haben wir ja möglichst wenig. Manche - auch aus Dons früherer Kommentatorenkurve hier - fanden das durchaus zu wenig. Und ich verstehe das, natürlich waren da z.T. auch Einlassungen dabei, welche mir die Fußnägel gerollt haben, aber das gilt es nun mal auszuhalten.

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Deus und die Stützen waren im Herbst 2015 die einzigen Orte mit etwas Reichweite bei der eine offene Diskussion möglich war. Jetzt ist der Käs gegessen, das Abwürgen der Blogs bringt nur die Lesezahlen runter. Don wird sichs aussuchen können wo er weiter bloggt. Notfalls gibts doch noch die Wordpress-Leiche.

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Für den Rest meiner Tage werde ich die FAZ nicht mehr anrühren. Ganz einfach.

Im Übrigen sollte man den wichtigen Leuten dort und anderswo (...) mal einen kleinen Exkurs über die verstandbefreite Erschaffung von Märtyrern in politisch turbulenten Zeiten und die schiere Blödigkeit eines solchen Unterfangens darlegen. Derlei ging stets und geht immer nach Hinten los, und hinsichtlich des Don wird das derartige Wellen schlagen, daß die FAZ sich wahrscheinlich noch bitter wünschen wird, diesen idiotischen Fehler nie begangen zu haben.

Hoffe ich also auf "Mediensterben von seiner schönsten Seite" in absehbarer Zeit auch bei der FAZ, um meinen Zorn zu mildern.

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Teurer Don
Der Don kostet die FAZ viel Geld, lt. Meedia möglicherweise etwa 4.000 € pro Monat, dafür daß er wahrscheinlich viele Leser im Osten und Norden vergrault hat. Hinzu kommt, daß er sich mit unzähligen Minderheiten in Deutschland anlegt. Finanziell steht die FAZ mit dem Rücken zur Wand. Wahrscheinlich wird der Don eine neue Chance erhalten, aber zu weniger komfortablen Bedingungen.

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Im Gegenteil
DA hat der FAZ sicher hohe Werbeeinnahmen verschafft weil viele FAZ-Besucher nur seinetwegen die Website angeklickt haben.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß unter den FAZ-Lesern viele SJW und weitere Schneeflöckchen zu "vergraulen" gewesen sein sollen, denn dieses Klientel gehörte m. E. nicht zum Publikum dieses Mediums. Auch hier könnte ich mir eher vorstellen, daß diese Gruppe grade wegen der oft polarisierenden DA-Blogs dort reingeschaut hat (könnten doch eigene Bekannte oder man selbst dort direkt oder indirekt thematisiert sein).

Ein polarisierender Blogger generiert mehr traffic (und dadurch mehr Einnahmen) als ein langweiliger. Medien verlieren nicht durch "Skandale" an Konsumenten, Auflage und Reichweite sondern durch zum Gähnen langweiligen Einheitsbrei.

Ohne DA hat die FAZ ihr Alleinstellungsmerkmal verloren. Wer sich ein bißchen mit Marketing auskennt, weiß, daß sowas keine gute Strategie ist.

Und Chancen wird er überall sonst erhalten. Die FAZ hat keine mehr zu bieten weil sie keine Zukunft mehr hat.

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gerade gestern im Stasi-Museum gewesen
vor diesem Hintergrund finde ich es sehr erschreckend, daß die FAZ, kaum ist die GroKo durch, sich vom Don trennt. Ich hatte, angesichts mancher Artikel der letzten Zeit, gerade Hoffnung geschöpft, daß die FAZ zu so etwas wie gut recherchiertem Journalismus zurückkehrt, für den ich sie einst abonniert hatte.

Offensichtlich möchte man sich lieber in die Reihe der Jasager einreihen. Ist ja auch sicherer. Klar. Lieber denken lassen. Selberdenken ist gefährlich. Immer schön geschmeidig bleiben.

Ich werde morgen meine Abos kündigen.

Habe das ganze Programm von Print bis online, Vollausstattung. Hab immer gedacht, ich kann es mir leisten, und irgendjemand muß ja für guten Journalismus bezahlen, sonst wird es nur schlimmer. Immer in der Hoffnung, daß die dämlichen online-Artikel und das pausenlose Einprügeln auf AfD und Trump nur die eine Seite der Medaille sind, und daß die andere Seite z.B. von Altenbockum et alii hochgehalten wird, und von Leuten wie Don Alphonso.

Seinen Haß auf Berlin habe ich runtergeschluckt, obwohl ich hier meine Heimat habe- in vielem hat er ja Recht.

Aber- man schaue sich die Überschrift an- an einer gedruckten Variante von ARD und ZDF habe ich kein weiteres Interesse.

Tschüß FAZ- war jahrzehntelang schön, aber irgendwann geht die Luft raus...

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Frau Langenberg, Pflüger, boooster et al
Wie wahr

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@ mark793 - na klar, DEM & SdG mit Herzblut! -
= es wurde nicht alles abgerechnet. (Das ist ja das Entscheidende - man hat es gemerkt, dass Herzblut dabei war).

Also - auch Ihnen ein - abschließender?! - das ist ein komisches Gefühl jetzt!! - Dank, mark793, für die Schichten Sonntag nachts und so weiter - das hat gerockt (und ge- - ge - -
ge - - moltert, "sappradie!" (Stoiber).

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Wie man sich in dieser Debatte disqualifiziert
@Frau Langenberg:

Die Begriffe "Marketing" und "Alleinstellungsmerkmal" möchte ich nicht mit gutem Journalismus verbinden. Da fällt mir nur die BILD ein.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind Sie der Meinung, daß im Norden und Osten nur "Social Justice Warriors" und "Schneeflocken" leben, die ohnehin die FAZ nicht lesen. Finden Sie das nicht beleidigend?

@Herr Pflüger:

Den Haß auf Berlin haben Sie "runtergeschluckt". Das spricht nicht für Sie. Hoffentlich verhalten Sie sich nicht immer so demütig..

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Der Lebenserfahrung nach wäre es konsequent, nun im nächsten Säuberungsschritt die Herausgeber "thematisch neu zu ordnen". Thorha, eine Wette? (Nee, Quatsch, ist zu unappetitlich.)

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@schrotsaege
Wenn Sie die Sachen absichtlich missverstehen, dann dient das nicht dem Dialog... natürlich besteht Nord und Ost Deutschland nicht aus Social Justice Warriorn.
Und das echte Not Licht ist erhaben über den Lokalpatriotismus eines Bayern.

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@Booster: Wie bitte?
Könnten Sie Ihren Beitrag präzisieren oder einfach nur in verständliches und richtiges Deutsch übersetzen? Oder sind das hier die ersten Zerfallserscheinungen?

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Fazit
Einerseits ist es schade, dass die FAZ die blogs einstellt, andererseits war es irgendwie auch absehbar. Immer weniger FAZ Artikel im print hatten das Niveau von Altenbockum oder Hanfeld und immer mehr klang wie SPON oder SZ. Insbesondere zu Trump war die Berichterstattung wenig differenziert. Da passte DA einfach irgendwann nicht mehr.

Passen Sie auf sich auf, jetzt wo die Rechtsabteilung der FAZ nicht mehr die schützende Hand über Sie hält. Sie haben vielen den Spiegel vorgehalten, die dort ungern reinsehen und die wetzen jetzt die Messer.

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@schrotsaege
" Die Begriffe "Marketing" und "Alleinstellungsmerkmal" möchte ich nicht mit gutem Journalismus verbinden. Da fällt mir nur die BILD ein. "

"Guter Journalismus" (im Sinne eines Hajo Friedrichs oder Rudolf Augstein z. B.) gehört hierzulande sowieso zu den aussterbenden Gewerken (zumindest in Großverlags-Medien).

Das, was uns als solcher verkauft werden soll, orientiert sich (leider) an den von Ihnen bemängelten Kriterien, denn das Ziel ist Gewinnmaximierung (bzw., in der aktuellen Situation, Verlustminimierung). Nicht journalistischer Ethos oder das aufrichtige Streben danach, "vierte Gewalt" zu sein.

Die Bild-"Zeitung" hat übrigens ihre Auflage in den letzten Jahren auch erheblich minimiert. M. W. von ehemals über 8 Millionen auf noch grade eben 1 Million (genauere Daten müssten sich bei meedia nachlesen lassen). Da war wohl auch nicht soviel los mit "Marketing" und "Alleinstellungsmerkmalen" ;-)

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Berlin ist groß
@ Schrotsaege

Wenn einer über meine Heimat schlecht spricht, muß ich schlucken. Allerdings ist die auch idealisiert, die Heimat, in dem Begriff schwingen Erinnerungen mit, die mit der heutigen Relität nichts zu tun haben. 1962 kam in meine Grundschulklasse ein Mädchen aus Syrien. Sie war die erste "Ausländerin" die ich je sah. Unsere Lehrerin stellte den Bezug zu Syrien über den "syrischen Goldhamster" her. Da war sie uns allen sympathisch.

Wenn ähnliche Sympathie von Drogendealern im Görli nicht hervorgerufen wird, dann verstehen Sie das sicher. Daß Don Zustände wie dort haßt, verstehe ich auch. Daß es einen Unterschied zwischen e i n e m syrischen Mädchen und einer Mehrheit von muslimischen Kindern in einer Grundschulklasse gibt, werden Sie nicht bestreiten.

Und wieso es mich disqualifizieren könnte, wenn ich solchen Haß "runterschlucke", wenn ich doch verstehe, was ihn hervorruft, wissen nur Sie allein.

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Reichshauptslum
Herr Pflüger, Sie nehmen diese verallgemeinernde Haßrede über Berlin widerspruchslos hin? In den Katakomben des Münchner Hauptbahnhofs geht es richtig zur Sache, dagegen ist der "Görli" ein Erholungspark.

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Kommentarlos hinnehmen?
@Schrotsaege
Keineswegs habe ich die "Haßrede" über Berlin widerspruchslos hingenommen, sondern gelegentlich gegengehalten.

Nur, wie gesagt, wenn ich einen Freund in Neukölln besuche, drängt es sich unmittelbar auf, was damit gemeint ist. Auch meine regelmäßigen Radtouren durch den Tiergarten hindurch am Zoo und Schleusenkrug vorbei verschaffen mir den Eindruck, der Begriff könnte seinen Gegenstand treffend beschreiben.

Daß dermaßen schlimme Zustände sich nicht auf Berlin beschränken, trifft leider zu. Macht es das besser?

Berlin ist groß, und man findet auch andere Ecken, glücklicherweise. Ich bin ja auch noch hier.

Aber ich sehe absolut keinen Grund, mich selbst durch diese Bezeichnung beleidigt zu fühlen. Das Beleidigtsein zu kultivieren, überlasse ich lieber denen, die zu ihrer Berechtigung beitragen.

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Mutprobe
Der Don ist zurecht wegen der Görlifotos kritisiert worden. Keine Heldentat. Mutig wäre es gewesen, mal in München in die Bahnhofskatakomben abzutauchen. Das wäre aber lebensgefährlich, nicht einmal die Polizei greift ein, ist ja Bahngelände, für das die überforderte Bahnpolizei zuständig ist. Da ist es doch bequemer und risikoloser, Berlin als Drogensumpf vorzuführen.

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Schrotsäge: Sie haben die paar harmlosen Schnappschüsse aus dem fast leeren, verregneten Kreuzberger Gelände offenbar nicht gesehen ...oder Sie wollen darin unbedingt, ja, was? gar Rassismus?? sehen?
Natürlich war das keine Heldentat, hat auch nie jemand behauptet außer Sie. Denn die Gazetten sind jeden Tag voll mit Fotos von Schwarzen, Gelben, Roten, Weißen, ja sogar mit Bunten und Grünen.

Der Don hatte Sie hier aus dem liberalen Umfeld irgendwann mal rausgeworfen. Wie man jetzt erneut sieht: zu Recht.

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"Zensor"
Ich habe mich immer gefragt, wie man auf solchen Nick kommt. Jetzt weiß ich es. Ihre Aufgabe ist es vermutlich, hier in Abwesenheit des Hausherrn für Ordnung zu sorgen. Dafür hält ja die deutsche Sprache viele, wenig schmeichelhafte Bezeichnungen bereit.

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Ironie. Schon mal gehört?

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Sein heutiger Beitrag bei den Stützen lässt eigentlich nicht viele Fragen offen.

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Das größtmögliche Eigentor als Verleger erzielt man, wenn ein Leistungsträger aussortiert wird.
Beim D.A. gab es auch locker mal 2000 Kommentare zu einem Thema. Vielleicht ist es den FAZ-Granden aufgefallen, dass ihre sonstigen blogs fast keine Reputation haben. Und die möchten sie jetzt "promoten".

Das wird nichts. Der D.A. ist medientechnisch eine "Marke". Die ist unabhängig von Zeitungsverlegern oder Chefredakteuren. Die verkauft sich in der Medienwelt jederzeit und überall. Weil es kein Konkurrenzprodukt zum rennrad-
und schlittenfahrenden Kuchenesser gibt. Der dazu noch wirtschaftlich so unabhängig ist, dass er sich nirgends andienen muss.

Das hat man bei der FAZ halt nicht verstanden. Ich denke, wir sehen uns wieder bei BAZ, NZZ oder Standard. Die doitsche Presse hat schon länger fertig.

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Die große Schau ist vorbei
Die Kommentare kamen meistens nur von ca. 100 Leuten, viele traten anonym auf, schrieben unter Mehrfachidentitäten. Die vielen Clicks stammten natürlich nicht nur von der Anhängerschaft, sondern auch von den reichlich vorhandenen Gegnern des Don.

Besonders genervt war die Herausgeberschaft vermutlich dadurch, daß ein kleiner Kreis von meistens nichts zahlenden Onlinelesern in oft verletzender Weise über die FAZ herfiel. Der Don hat da zwar oft gegengesteuert, aber am Ende sind seine Blogs aus dem Ruder gelaufen.

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Gruss von einem "nichts zahlenden Onlineleser"
Ich habe die FAZ seit vielen Jahren als ein typisches verlogenes Mitglied der Lügen und Lückenpresse bezeichnet und ich käme nie auf die Idee diesem Frecksblatt auch nur einen Pfennig zukommen zu lassen.

Artikel in der Faz habe ich seit Jahren keinen einzigen mehr gelesen, der mir nicht von anderen speziuell zugeschickt worden wäre.

Etliche der hier versammelten Heuchler haben noch vor wenigen Tagen ganz anders geklungen, als ich hier einen Link zu einem der FAZ typischen verlogenen Propaganda Artikel zur russischen und chinesischen Rüstung eingestellt habe und eine Recherche dazu, die nachwies, dass der Artikel keineswegs von der FAZ sondern von der Propaganda Abteilung eines der US Geheimdienste verfasst worden war.

Was haben die lächerlich primitiven Reaktionäre das Drecksblatt FAZ da noch mit ihrem Herzblut verteidigt...

Nach meiner langjährigen Erfahrung bei den Stützen und Deus sind die meisten die sich dort mittlerweile als Konservative ausgeben nicht anderes als dümmliche, primitive rechte Spiesser, die üblichen zu-kurz-Gekommen.
Echte Konservative haben ein anderes Niveau und die meisten derer,die es dort mal gab, haben die Blogs in den letzten Jahre verlassen. Die meisten von diesen als Dons Texte zu der typisch idiotischen Merkel Flüchtlingspolitik leider die primitivsten der BILD/Stammtisch Schenkelklopfer Fraktion anzog. Leute wie sylter ganz vorneweg, aber auch etliche andere, mit denen man verständlicherweise nicht mal auf einer Blogseite gesehen werden will.

Einfach mal das Niveau irgendeiner Diskussion bei den Stützen aus 2013, oder so, mit dem Niveau der letzten Monate vergleichen.

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Einfach mal das Niveau irgendeiner Diskussion bei den Stützen aus 2013 ...

Oh absolut. Unvermeidbar, wenn man sich heute gegen Feminismus und Massenzuwanderung positioniert. Es gibt absolut keine Möglicheit das zu verhindern, ausser Kommentarunterdrückung.

Es war den Friedens- und Umweltbewegten der achtziger übrigens genauso egal, wie den Atomkraftgegnern, wer ihnen Beifall zollte und mit ihnen lief. Das Internet macht sowas nur sichtbarer.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Zeitgeist
Ich denke, Don Alphonos hat sich dem rechten Zeitgeist ein bisschen zu sehr angepasst. Was man bei ihm in den letzten Jahren lesen konnte, konnte man inhaltlich überall im Netz finden. Vielleicht nicht so gut geschrieben, aber das immer gleiche Gerede von Bereicherung, Merkels Toten, Genderismus, Ende des Abendlandes und so weiter war halt wirklich irgendwann nicht mehr unterscheidbar von Klonovskys, Danischs, Tichys etc. Das war ganz anders, als er mit den Stützen angefangen hat. Das hatte einen völlig neuen Spin und war originell, ironisch, heiter. Jetzt ist nur noch Ernst und Einfluss und Sichtbarkeit und Social Media. Ich bin sicher, der Don wird sich regenerieren und mit frischen Ideen ein neues Feld finden.

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Spaßig...
Jemand namens "Schrotsaege" moniert, daß Kommentatoren bei DA-Blogs anonym" schreiben und bemängelt dort "nur" etwa 100 Kommentatoren, wo Nachbar-Blogs meist nicht mal diese Anzahl von Kommentaren erreichen.

Und der nächste Kommentator schreibt, daß es "überall im Netz" dem "rechten Zeitgeist" Angepasste/s gäbe und Dons Blogs daher "nicht mehr unterscheidbar, originell, ironisch und heiter" seien...

Klar: ZON, SPON, taz und Co sowie deren zigtausendfache, private "Echos" (die man nicht kennen muß) sind alle nicht mehr "im Netz", stattdessen dominiert der "rechte Zeitgeist" allüberall. - Wie wir ja grade sehen ;-)

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Klarnamen
Der Don kennt meinen Klarnamen, im sog. ehemaligen "Weißen Blog", habe ich auch unter meinem Klarnamen Helmut Weiß kommentiert. Ich gehöre übrigens zu den "1-2% Prozent", die der Don meistens löscht oder nicht freischaltet. Sehe ich sportlich.

In den Blogs des Don ist zu beanstanden, daß unzählige "Gäste" auftraten und man nicht weiß, ob sich eine Person oder mehrere dahinter verschanzen. Da nicht viel Kreativität erforderlich ist, sich einen Nick zuzulegen, habe ich einen bestimmten Verdacht.

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@schrotsaege: ah, drum.
@sindwir...: die Party ist seit 2008 spätestens vorbei, und derzeit hat sich politisch "das neue Lager" noch nicht formiert, das bisherige versucht mittels "Karlsbader Beschlüssen" seine Lufthoheit zu behalten. Aber der Zahn der Zeit ist unerbittlich, und nagt tief.

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@Alle:
Koennten wir alle mal aufhören, uns am Schrott des Herrn Weiss abzuarbeiten, bitte? Der ist überhaupt nur hier, weil er einen alten Brass mit dem Don hat und ihn deshalb gerne runterschreibt.

Keine Ahnung, wie angeblich erzogene und gebildete Menschen sich in sowas reinsteigern können, aber es wird nicht besser dadurch, dass man das Gespräch sucht.

Also lasst ihn doch rumstänkern. Zu mehr reicht´s eh nicht.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha
Wer ist Herr Weiss?

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schrottsäge.

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Lesen hilft :-))

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Aha
Schönen Dank, thorha.

Dieser Artikel über DAs Blogs gefällt mir:
http://www.achgut.com/artikel/don_alphonso_wird_abgeschaltet

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Schrotsäge NVA Schlüsselnummer 10/3130
Haupts, Sie haben doch gedient. Nie das Arbeiten mit einer Schrotsäge üben lassen? Oder hat man bei der Bundeswehr nur japanische Klappsägen für den Obstbaumschnitt?

Für Frau Langenberg: Dies ist ein Beitrag von Helmut Weiß (mit "ß", wenn ich bitten darf.

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Schrottsaege
...find ich aussagekräftiger. Weiß/Weiss ist ein bißchen nichtssagend. und das Blanko-Format schon mit Rostflecken verziert.

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Mal eine gewagte Prognose:
Morgen wird die Sonne wieder im Osten aufgehen.

Um den Don müssen wir uns keine Sorgen machen, um manche seiner Kommentatoren drüben offenbar schon.

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Da haben Sie wohl recht, sephor.

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Um den Don müssen wir uns keine Sorgen machen
Nö, der hat genug zu tun mit seinem Haus derzeit, wird wieder in Italien Rennrad fahren, wenns Wetter besser ist, und sich ganz in Ruhe überlegen, was er bezüglich "es schreibt mich" weiter tut. Wie Herr Braun richtig anmerkte, er ist eine Marke, und von daher wird er nach einer gewissen Zeit mit Sicherheit wieder "auftauchen", woanders eben.

um manche seiner Kommentatoren drüben offenbar schon.
Ach, naja, tägliches Lesefutter wird halt schon vermisst.

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@Hausherr: Kopf hoch!

@FAZ: Abokündigung ist raus, war meine letzte Papierzeitung. Womit wickel ich jetzt den Salat ein?

@alle anderen: wenn von ihnen jemand den alle anderen bevormundenden Zwitscher-Mob und seine Aktionen nicht mehr ertragen mag, RRRrrrache!!!-Gefühle wegen des Einknickens der Zeit hat oder sonstwie gerade die containance nicht aufbringt, und meint, dass er diese Methode - divergierende Meinungen nicht zu ertragen und/oder tolerieren zu können und deswegen jemand von den Einnahmen abzuschneiden - auch einmal versuchen möchte, kann die Zeit für sich auf seinem Rechner komplett blocken, und diesen Schnipsel weiterreichen, auf dass er Breitenwirkung erreiche:

*HOSTS-Zeilen entfernt*

(hinzuzufügen in der HOSTS-Datei des Rechners, s.a. http : / / de.wikipedia.org/wiki/Hosts_(Datei) )

Nachsatz 2, 3.8.00:25 kapitaler Bock geschossen :) im Ärger Zeit und FAZ vertauscht (Zeit.de ist auch in meinem HOSTS-File, wie so vieles) Zum Glück das richige Abo gekeult, weil Zeit hatte ich nie abonniert. Irgendwer hat die Zeilen schon rausgemacht, danke. Hausherr will Ruhe, als geb ich welche.

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Die "Zeit" kann in diesem Fall nun gar nichts dafür, aber es trifft auch nicht die Falschen.

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salat einpacken
Salat wird man eine geraume zeit noch in den Anzeigenblättern einfassen können, die sich auf dem lande hoher beliebtheit und einer sicheren Existenz von Netto/Lidl/etcs Gnaden erfreuen. Was mit den "klassischen" Tagesmedien geschehen wird?
Downloadportale fragen

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Die Zeit hat den Fahrstuhl nach unten schon früher genommen. Ich hab sie als junger Erwachsener gerne gelesen, diese S/W Bleiwüste mit Beiträgen über mehrere Seiten.
Tempi passati.
Die mediale Aufregung über die FAZ kann ich nicht ganz nachvollziehen. Don sieht es sportlich und legt ein professionelles Verhalten an den Tag. Er wird sicher eine andere reichweitenstarke Plattform für seine Blogs bekommen. Wahrscheinlich auf dem Silbertablett mit Tee & Torte.
Der eigentliche Verlierer ist die FAZ.

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Ich kann nicht beurteilen wie groß diese Blase ist und ob da gut Druck dahinter ist. Sie erlauben a bisserl Schmäh. Ich bin Österreicher.

Genau da wird es bei ihnen immer ganz schwammig, was sie als Scheibender zu Wort zu bringen haben/müssen und was sie privat dann von ihrem Geschriebenen halten wollen. Da gibt es eine Lücke mindestens so groß wie bei mir derzeit rechts oben rund um den 15zehner. Die lässt sich allein durch die Meinungsfreiheit nicht abdecken. Das machen sie eigentlich immer, diesen Schritt zurück in die Nicht-Verantwortung und wenn sie dann doch Verantwortung übernehmen wollen, dann im Zweifelsfall lieber als Angegriffener oder als Verleumdungsopfer und wenn es sich anbietet als politisches Opfer.

Also ich so als Kerl habe vor einem Mann der Grünen ja eher weniger Todesangst wenn der was twittert. Gut möglich das sie den Medienbetrieb so bespielen müssen, weil es die Verhältnisse erfordern, aber so von Mann und Mann finde ich es a bisserl enttäuschend, wo sie doch dann wieder die hohen Pässe machen. Ist aber nix worüber ich nicht irgendwann hinwegkommen werde.

Weiterhin alles Gute.

Was Schlechtes wünsche ich ihnen erst gleich gar nicht. Nur a bisserl mehr Bronx-Style vielleicht in einigen Momenten.

Ich verstehe aber schon das des ihrem Stand, sie nennen dass jetzt Schicht, sonst klingt es so verwerflich, nicht so zu Gesicht steht.

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