Warum ich den rechten Hackerangriff-Spin nicht glaube.

Wissen Sie, es ist doch so: Wenn etwas zu leicht geht und zu gut aussieht, ist ein Haken daran. Und momentan sieht es total leicht und gut aus, weil keine AfD-Politiker vom Hack betroffen waren, und der oder die Figuren hinter G0d sich eine Reihe eher linkslastiger Youtuber herausgesucht haben. Was meine Kollegen dann so sicher macht, ist das, worüber sie nicht schreiben, was aber vermutlich die meisten zuerst vom Hack gesehen haben. Es ist einfach nicht wahr, dass Anrufe bei Martin Schulz die Sache ins Rollen brachten, oder der Account von unge. Die meisten aus meiner Klasse dürften zuerst die Sache mit dem Kinkvideo eines Youtubers gesehen haben, der wegen einer problematischen Dokumentation gegen angeblich Rechte hochgradig umstritten war. Das hat von Anfang an den Eindruck bestimmt. Hacker lässt die AfD davon kommen und desavouiert einen Kämpfer gegen rechts, und das massiv und irreparabel. Also ist das halt so ein Alt-Right Gamergate Youtube Hacker in einem Keller auf Rachefeldzug gegen die Aufrechten.



Die Sache ist nur, dass man sich bei so einer Theorie auch die entlastenden Aspekte anschauen muss. Vielleicht sollte man mal einen Schritt zurück treten und nachdenken, was jemand tun würde, der wirklich diese Agenda hätte, und in der Lage ist, doch vergleichsweise viele Angriffe zu führen, vor dem Hintergrund, dass er der AfD oder dem Iwan helfen will. Nehmen wir weiterhin an, er ist eitel und will wirklich gross damit rauskommen. Und er will, dass das Land wackelt, und nicht nur ein paar Politiker aufgescheucht durchs Neuland rennen und sich fragen, wer von ihnen doggystyle69 ist. Würde der in der jetzigen Situation wirklich nur die Telefonnummer von Umwelthilfe-Boss Resch posten?

Wenn ich das Land brennen sehen wollte, würde ich mich auf einzelne Personen konzentrieren, und hier maximal informationen liefern. Bei Resch zum Beispiel. Bei umstrittenen Personen, von denen Rechte ohnehin schon eine Meinung haben, die man mit mehr Informationen bestätigt. Ich würde mir spezielle Personen ganz oben heraussuchen, und nicht irgendwelche Tarik Tesfus und Extra-3-Mitarbeiter oder was immer er da aufgegabelt hat. Das sind kleine Fische, die nichts zu melden haben. Ich würde mich an die kontroversen Figuren in der Leitungsebene halten, die in den letzten Monaten von sich reden machten. An Reizfiguren beim NDR und WDR, ein paar besonders AfD-feindliche Journalisten der Zeitungen, an Haltungspolitiker und die von ihnen eingekaufte, parasitäre Staats-NGOs. Zwangsgebührenbefürworter, Überwachungs- und Zensurpolitiker, nervige, aber in den Medien protegierte Politiker, die besonders laut Entsagung und Unterwerfung fordern. Der übliche Stoff, aus dem die Shitstorms sind. Ich würde Genderistinnen ausspähen und den grünennahen CDU-Flügel. Ich würde versuchen, Stoff für das rechte Narrativ zu liefern. Ich würde schauen, dass das Anekdotische zur Evidenz wird.



Und ich würde ordnen und die Fälle mundgerecht machen. So wie Wikileaks das ja auch immer macht, die stellen alle Daten online und vertwittern vorab die saftigen Punkte. G0d hatte einen Haufen Informationen, er hat sie ins Netz gekippt, und das doch relativ umständlich, so dass man schon explizit nach Verwertbarem suchen muss. Der Pass von Politiker ist mir als theoretischem Zielpublikum egal. Das ist klar eine Machtdemonstration des Hackers gegen den Politiker, der sich dann als Opfer präsentiert – so sind die Regeln des Spiels. Ein Gesteuerter würde dagegen selektiv vorgehen und vorab das auswählen, das wirklich sitzt und der eigenen Legitimation nicht schadet. Er würde die Umsetzung so machen, dass die relevanten Informationen oben stehen. Für mich sieht es mehr so aus, als wollte da einer zeigen, dass keiner wirklich sicher ist. Dass er alle irgendwie erwischt, dass es immer eine Lücke gibt. Und das schon lange vor dem Einzug der AfD in den Bundestag.

Wenn man mich fragen würde, was das für einer ist, würde ich an den Hacker denken, neben dem ich im Zug zum 32C3 gesessen bin. Bleicher, nicht ganz dünner Junge, der auf seinem Laptop nach dem Coden „Dukes of Hazzard“ angeschaut hat. Südstaatenjungs rasen Autos, spielen den Behörden Streiche und haben blonde, sexwillige Freundinnen. Das ist so einer gewesen, der sich nicht für das übliche Moralkorsett interessiert hat, das in der letzten Legislaturperiode immer enger geschnallt wurde. Das ist einer, der sich von der windelweichen CDU und den linken Parteien angenervt fühlen konnte, und in dessen Freiraum diese Politik und ihre Schergen eingebrochen sind. Für G0d waren Projekte wie Funk ein Einbruch des Staates in seinen bisherigen Safe Space. Die AfD würde das nach Eigenaussagen nicht tun, sie würde die Finanzierung der Sender begrenzen, und war gegen das NetzDG. Ich privat nehme das denen nicht ab, aber die AfD hat bislang einfach nichts verlauten lassen, was so eine Figur stören könnte. Meines Erachtens sieht da einer sein kleines, dunkles Reich im Netz bedroht, seinen Dukes-of-Hazzard-Spass, seinen freien Zugang zu Pornhub und die Parallelmedien, die er auch wieder nicht mehr mag, wenn die Protagonisten zu gross und gesteuert von Fremdinteressen werden. Es ist schick geworden, in solche Leuten Rechte zu sehen, die von den Russen ansprechbar sind, man hat das bei Assange auch schon so gedreht.



Aber es ist zu einfach und so einfach sollte man es sich nicht machen. Für mich sieht das wie ein Micdrop aus: Schaut her, das habe ich gemacht, das kann ich tun, jetzt ahnt ihr vielleicht, was noch ginge. Er hatte jahrelang Zeit, das Zeug zu sichten und hätte Einzelnen richtig Probleme machen können, wenn er es genau platziert hätte. Hat er nicht. Er hat einfach vieles über viele ins Netz geblasen. Da glaube ich einfach nicht an den von AfD-Putins gesteuerten Weltanzünder, der die einen brennen sehen will und die anderen schützt, weil er einer von ihnen ist.

Freitag, 4. Januar 2019, 23:43, von donalphons | |comment

 
Die böse AfD.
Die AfD ist eine sehr junge Partei, gegründet gegen alternativlose Politik und Rettung.
Ich habe immer verstanden, warum Strauß die CSU nicht deutschlandweit ausgerollt hat.
Weder Strauß noch Seehofer hatten genug Personal. Woher in 15 Ländern nehmen, wie prüfen.
Lucke und Co haben auch versucht zu filtern. Angesichts der Aufgabe haben sie einen ganz guten Job gemacht.


Schon von Professor Lucke her ist die AfD staatsgläubig. Zu viel Staat für mich. Doch sonst erfüllt sie eine Aufgabe im Parteienspektrum. Nationale Interessen zu artikulieren.

Dass die fünf vorhandenen Parteien diesen Konkurrenten mit allen Mitteln bekämpfen, zu beseitigen versuchen, ist natürlich.
Bei den Piraten hat es geklappt, bei den Republikanern und der Stattpartei.
Das Überleben der AfD bis heute verdient Respekt.

gamergate passt nicht zu der staatsgläubigen AfD. Mitglieder von gamergate können auch links oder rechts sein. Zensur und Vorschriften lehnen sie ab. Imnsho ist die Afd eine Verbotspartei, zwischen CDU und Gruen.

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hm
... vielleicht hab ich falsche Erinnerungen, aber ich wage mich zu erinnern, dass ich schon öfters irgendwo gelesen habe, dass in der "Linken Szene" Listen von AfD Politikern und wo sie wohnen usw. kursieren. Damit man Anwohner "warnen" kann, was für Nazis da in der Nachbarschaft wohnen, oder das man die Einmauern kann etc.
Vielleicht ist der Hacker also total Links und dachte, "AfD ist ja schon erledigt, machen wir also mal die anderen Parteien..."

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Die Erklärungen in einfacher Sprache sind auch nicht für die netzaffine Minderheit gedacht sondern für die zeitungslesende und glotzeschauende Mehrheit. Für die ist dieses Internett doch nur eine Kreuzung zwischen Sündenpfuhl und Schoppingkanal was weg kann. Das war genau das selbe wie mit den Bots bei den Sozuialen Medien. Es wird schlicht geglaubt, so wie man dem Spiegel immer noch glaubt.

Fun fact: Das Innenministerium hat in einer PM bestätigt daß alle im BT befindlichen Parteien gehackt wurden. Eventuell hat die Afd klare Regeln zur Ablage von kompromittierendem Material.

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Ein ganz großes Danke für Ihre Recherche,
Ihre Kenntnis, Ihre Analyse. Selbst wenn man als "Laie" danach suchen wollte, man wüsste gar nicht wo und wie.

Solche Backgroundberichte, die nur aus praktisch lebenslänglicher intensiver Beschäftigung möglich sind, finde ich unglaublich wertvoll und erhellend. Auch größte Anerkennung für Ihre Offenheit und persönlichen Mut die FAZ-Geschichte zu erzählen (man mag es ja immer noch nicht glauben, dass sich ein so großes Blatt vorsätzlich und ohne Not auf Teufel komm raus zerlegt).

Es ist nicht nur das heimliche Klatschinteresse, wenn jemand aus dem Nähkästchen plaudert (ist es auch, geb ich gerne zu). Es hilft wirklich zum weit besseren Verständnis, was sich medial abspielt und warum das alles so katastrophal ist und immer noch schlimmer wird. Es ist auch eine Notwendigkeit, dass sich ein journalistischer Essayist - finde keine bessere Bezeichnung für Ihre solitäre Autorenschaft - seine Sekundärliteratur selbst schreiben muss, denn es würde sich kaum ein anderer finden. Und unter welchen unglaublichen Produktionsbedingungen dies alles läuft, das zu wissen, ist unbedingt wichtig und - wir leben gewiss in historischen Zeiten - in der Tat bewahrenswert.

Nicht wenig dient es - zumindest mir - auch ein wenig der eigenen Gewissenserforschung, ist man doch fast, nein wirklich persönlich verletzt, mag man die eine oder andere Ansicht eines so besonders geachteten Schreibers mal nicht teilen. Unter welchem unglaublichen Druck das aber alles entsteht, man weiß es einfach nicht, kann sich das nicht einmal vorstellen und dann liest man doch eben manches anders und aufmerksamer.

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Das Klischee vom autistisch orientiertem, nicht uneitlem Aussenseiter ist bequem einzuordnen.
Es könnte auch ein von den filmischen Ergüssen „Rampage“ inspirierter Clan hinter GoD stecken, Nachahmer wird es sicherlich geben. Man ist nicht erst seit diesem Vorfalll kein Apokalyptiker, wenn man vorsorglich etwas Bargeld besitzt und Bankkonten bei verschiedenen Instituten führt.

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Was ein Ressentimentblogger sagt
Bei Ressentimentbloggern (das schließt mich ein) richtet sich die Sichtweise, unter denen ich aktuelle relevante politische Vorgänge einsortiere, nicht zu knapp nach der allgemeinen politischen Ausrichtung und Sympathie.

Was mich betrifft: Wenn es nicht passt, wird ein tatsächlicher Vorgang von mir gerne abgestritten und ignoriert - und wenn es nicht ignoriert werden kann, dann doch klein geredet. Es kann immer auch vorkommmen, dass ich einen absolut unangemessenen Vergleich suche, finde und verbreite, oder zunächst einmal schaue, was meine politischen Gegner so auf dem Kerbholz haben.

Dieser Vorgang nennt sich dann Einordnung.

Die Kunst dabei ist, sich selbst nicht zu korrumpieren, und ich kann mit recht großer Glaubwürdigkeit hier sagen, dass ich diese Kunst eher nicht gut beherrsche. Was mich in meinem Vertrauen auf meine Meinungsfindung übrigens kein Stück weit hemmt. Aber ganz ehrlich, meistens bemühe ich mich, auch wenn mich mein Temperament und meine über die Jahre sorgsam zusammen getragenen Vorurteile bei diesen Bemühungen redlich hindern. Es kann sogar sein, trotz eines entsprechend positiven, und teils sogar angemessen erhabenen Selbstbildes (alles andere ist sowieso Käse, wenn ihr mich fragt), dass ich mir abenteuerlich fern liegende Dinge aus den Fingern sauge, einfach, um einen mir politisch eher unangenehmen Eindruck zu übertünchen, nicht zuletzt eingedenk der politischen Feindschaften, die ich pflege, und denen ich beachtliche Teile meiner Zeit widme.

Das will ich hier nicht tun.

Und ja, natürlich ist es möglich, dass der Hacker (der sich offenkundig auch aus sogenannten "Anti-AntiFa-Archiven" bedient hat) keine braune Kackbratze ist. Es könnte auch ein innerlich nur knapp brauner Erleider einer Berichterstattung sein, die Siffyoutube-Troll-Dämels braun angemalt hat, was sie nicht hätte tun sollen. Ulkig vielleicht, dass bei fast jedem dritten Account dieses Hackers, sowohl in YT als auch bei Twitter, einschlägige rechtsextreme Ansichten favorisiert wurden. Kann natürlich alles politisch unbedeutend sein, wobei ich persönlich derartige Beiträge weder faven würde, noch überhaupt finden. Gemessen an den Favs des Hackers wäre z.B. die "Sezession" im Vergleich jedenfalls ein ein sehr feines und politisch ausgewogenes Intellektuellenblatt. Grundsätzlich möglich ist auch immer ein false flag-Manöver, mit dem entprechend rechtsdrehende Systemkritiker und Patriotismusempfinder in ein schlechtes Licht gestellt werden sollten. Das Ganze dient eventuell dem Eindruck, so, als ob aus dieser Ecke viele oder jedenfalls einige Personen knapp vor einem Amok stehen würden und ein insgesamt eher eigentümliches (falls überhaupt) Verhältnis zu Rechtsstaat und Demokratie pflegen würden.

Sind wir denn so weit? Gibt es in dieser politischen Ecke ein aufgehitztes Meinungsklima, das entsprechende Taten nach sich zieht? Und falls ja, sollten wir darüber reden und Konsequenzen ziehen? Ich persönlich bin eher gegen Konsequenzen, zumal dann, wenn diese für mich selbst eher unangenehm ausfallen sollten oder gar mit unbequemer Veränderung einher gehen würden. Ja, ich weiß, jeder vorbildliche Bürger behauptet von sich selber das genaue Gegenteil, aber ich bin an genau dieser Stelle eher sehr skeptisch, zumal bei meiner eigenen Person.

Im Grunde genommen wissen wir bei diesen Vorgängen doch viel zu wenig. Im Prinzip gilt: Alles ist möglich. Aber nach allem, was in dieser Sache zu erfahren ist, handelte es sich einfach um eine aufgehetzte, ganz gewöhnliche braune Kackbratze mit verblüffend überschaubaren Hackingskills, die das Ganze verbrochen hat.

Um es ganz klar zu sagen: Ich könnte das auch. Ich würde (aus Gründen begrenzten Glückes, begrenzter Zeit und Skills) ebenfalls in der Summe nur rund ein Dutzend Nicht-BT-Accounts (via Youtube/Google, größtenteils mit gut geratenen Passwörtern, und davon abgeleitet dann das übrige, inklusive social 2FA-Hack von Twitter etc.) gehackt bekommen - und das Ganze dann hinterher aufblasen mittels ausgelesener Adressbücher und der entsprechenden Anordnung dieser Daten. Ich würde es ebenfalls mit einer Handvoll anonymer Gleichgesinnter machen, die ich schon seit einigen Jahren kenne, und denen ich vertrauen kann, die im Prinzip genau so sind, wie ich - und dem gleichen Biotop entstammen. Der "Hack des BT" war übrigens steinalt, die Sicherheitslücke wohlbekannt und das BSI ist immer noch ein inkompetenter Haufen, der bei keinen einzigen Hackaton eine gute Figur abgeben würde.

Ich bin halt keine verhetzte braune Kackbratze, ich wäre auch nicht stolz auf "Releases" in entsprechenden Kreisen - und das ist eben ein Unterschied.

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@Don

Falls du in den letzten 14 Monaten dein Mail-Account-Passwort nicht geändert hast, würde ich das an deiner Stelle sehr, sehr schnell ändern. Und auch die pw von allen digitalen Diensten, wo dieses oder ein ähnliches pw Verwendung fand. Du wurdest gepwnd. Jeder kann es z.Zt. für 25 Euro kaufen, und es stammt aus diesem Datenreichtum:

https://blog.disqus.com/security-alert-user-info-breach

## Update 08.01.18: ##
Der Typ ist erwartungsgemäß gefasst worden und genauso erwartungsgemäß handelt es sich um einen jungen Hacker mit kackbraunen Ansichten - und keinen wackeren Freiheitskämpfer "gegen eine windelweiche CDU".

Auch die Sache mit dem allgemein aufgehitzten Meinungsklima hat gestern Nachmittag leider neue Bestätigung gefunden, diesmal von linker Seite (zu vermuten ist: linksextremer Seite), und auch neue gewalttätige Übergriffe von rechten Akteuren sind zu vermelden.

Im Übrigen tun mir die Personen leid, welche der allgemeinen rechtsextremen Propaganda folgen (bzw. diese verbreiten), beispielsweise, dass unseren Qualitätsmedien (inkl. Tagesschau, SZ, FAZ, SPIEGEL, WELT) grundsätzlich sehr zu misstrauen seien - während stark rechte Medien für besonders glaubwürdig gehalten werden.

Medienkompetenz bedeutet, auch anerkennen zu können, welche grundsätzlich gute (mitunter aber eben doch mangelhafte) Arbeit in diesen Medien geleistet wird - und wie krass erbärmlich die rechten Sumpfmedien hier im Vergleich da stehen.

Wer so etwas konsumiert (mit großer Glaubenstreue) bzw. den Kram aus der rechten Schmuddelecke regelmäßig verbreitet, der hat wirklich kein einziges Argument, mit dem er "Medienkritik" gegenüber den Qualitätsmedien äußern könnte.

Ich denke, vielen ist nicht klar, wessen Geistes Kind diejenigen sind, die von "Gesinnungskorridoren" faseln, sich dabei ununterbrochen über Qualitätsmedien erregen - und im Grunde genommen nur nicht mitbekommen, dass sie selbst sehr randständige oder abseitige Auffassungen vertreten. Beispielsweise diejenige, dass eine gute Berichterstattung genau dadurch ausgezeichnet wird, dass diese sich nach dem eigenen politischen Geschmack richtet.

Das ist nämlich nicht so.

Wer selbst rechte Hetze verbreitet, wer gegen Demokraten ständig und in nahezu 52 von 52 Wochen im Jahr das sprachliche Kantholz zum Einsatz bringt, der hat auch keinen wirklichen Grund, sich über die böse Tat mit dem Kantzholz am AFD-Vorsitzenden aus Bremen aufzuregen.

Wirklich nicht.

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Ich war nie bei diesem Dienst.

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Abgesehen davon kommt doch kein Mensch auf 123456.

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"Abgesehen davon kommt doch kein Mensch auf 123456."
Unhold! Das war mein Passwort!!

Falls dein Mac kein aktuelles MacOS hat, kannst du das bei der Gelegenheit auch mal aktualisieren (bitte vorher vollständiges Backup auf ext. Platte).

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"Ich bin halt keine verhetzte braune Kackbratze"
Bloß nicht nen Spaten ne verdammte Schippe nennen.

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Jaja, alles außer der eigenen Bubble ist kackbraun. Sischer.
Das Elend der Möchtegernlinken in einem Satz zusammengefasst.

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@Pudels
Nein.

Ich kann sehr klar sehen, ob jemand Rechtsextremismus verharmlost, so wie inzwischen viele Personen in diesen Tagen, oder selber Rechtsextremist ist.

Also: Einfach nein. Wenn Ihre politische Wahrnehmung sich in keiner Bubble befindet, und Sie die Dinge mit großer Ausgewogenheit beurteilen, dann freut mich das allerdings für Sie.

Habe aber eher den sehr, sehr oberflächlich geratenen (und wirklich: wir reden über das Raten an dieser Stelle) Eindruck, dass Sie sich wegen rechtsextremistischer Umtriebe in diesen Tagen und darüber hinaus so ganz im Allgemeinen weniger Sorgen machen. Sie sind insgesamt doch mehr so der "Aber die Sozen!"/"Aber die Grünen!"/"Mich quält so sehr der Feminismus!"-Typ, oder?

Viel Spaß dabei.

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Tja, Claudia "Deutschland verrecke" R. wird aber Rechtsextremismus im Jahr 2019 ganz woanders verorten als Willy Brandt oder Helmut Schmidt im Jahre 1990. Und Bedrohungen sieht man ja auch immer nur dort, wo man gerade hinschaut.

Ab und zu sollte man sich mal umdrehen um zu schauen, was so hinter seinem Rücken geschieht. Oder vielleicht mal einen Perspektivwechsel, vielleicht fällt das Licht dann ganz anders und man erkennt dann andere Schatten, tiefschwarze zumeist.

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Schattengucker
Die tiefschwarzen Schatten, Deutschland am Abgrund (wahlweise in der Malweise: "Umvolkung!", "Untergang des Abendlandes!" oder "Die linksrotgrünversifften unterdrücken uns alle!!") usw. usf.

Das ist ja ein stehender Topos, altbekannt, wie auch die Eigenart, beim politischen Gegner nichts als schwarze Schatten zu sehen.

Wissen Sie: Ich glaube Ihnen das. Ich glaube Ihnen, laurentius, dass Sie Ihr eigenes Bild ausgesprochen stimmig finden. Bei mir ist es allerdings so (also: anders als bei Ihnen), dass ich in den letzten Tagen rechtsextreme Schlägertrupps des "Dritten Weges" gesehen habe, die durch unser Land ziehen auf der Suche nach Andersdenkenden, Mordanschläge mit dem eigenen Wagen auf die vermuteten Gründe des allgemeinen Niedergangs, nach eigener Aussage präventiv gemeint, dabei ordentlich beseelt von ausländer- und flüchtlingsfeindlicher Hetze sowie Anschläge auf AFD-Büros.

Ich sehe, dass die Übergeschnappten zunehmend zur Gewalt greifen, und dass sich das allgemeine Meinungsklima ungünstig aufgehitzt hat. Braune Kackbratzen werde ich unverändert (seit diversen Jahrzehnten) stets so benennen, aber ich weiß, dass das nicht für jeden gilt. Gleichwohl:

Ich sehe nicht, dass sich unser Land durch "tiefschwarze Schatten" verfinstert. Wir, die wir politischen Fragestellungen und der Fronststellung zu unseren politischen Gegnern zugeneigt sind, wir verkennen das Land, in dem wir leben, und die Anliegen der meisten derjenigen, die hier leben und zumeist gerne leben, überwiegend mittelzufrieden, und völlig zurecht von keinerlei Untergangsdenken geplagt.

Ja, ich weiß doch: Der böse politische Gegner (und hier natürlich ganz besonders die verbleibenden Reste von Qualitätsmedien und "Systemparteien") verfinstert so manchem Bürger sehr entschieden das Gemüt.

Wir sollten das nicht so ernst nehmen.

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Die sogenannten Linken hatten kurzzeitig die Meinungsführerschaft und setzten ihre Sprechge/verbote durch. Das ist nun vorbei. Euch läuft die Gefolgschaft weg. Es wird langsam allen klar daß euer Kampf gegen rechts nur das konservative Bürgertum trifft, die echten Freunde & Verehrer vom Adolf aber nicht tangiert. Weimarer Zustände? Vielleicht, aber nur in dem Sinn daß Nazen und Kommunisten zusammen die Sozialdemokratie und das Bürgertum bekämpfen. In dem Sinne hat sich tatsächlich wenig geändert.

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die echten Nazi wird der Vorwurf nicht treffen, die Ausgrenzung nicht schmerzen.
Und doch ist die Strategie aus mittelfristigen Parteiinteressen nicht schlecht. Die AfD ist die echte Gefährdung für CSU, SPD und Linke. nationalgesinnte mitglieder und Wähler haben diese Parteien an die AfD zu verlieren. CDU/CSU hat auch konservative wähler zu verlieren. Deshalb muß die AfD auch mit Mitteln angegriffen werden, die langfristig dem Land und der Gesellschaft schaden.
Wenn eine Baerbock im der WELt verkündet, die Grünen und die DieLinken wären Parteien fest auf dem Boden des Grundgesetzes, die AfD aber nicht, dann hat bei ihr diese Indoktrination verfangen.

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Der Kinderbuchautor von den Grünen bekommt diese Entwicklung gerade zu spüren.

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Wer hier von wem beseelt wird, hat man denn nun am gestrigen Tage in Bremen erlebt, was ja nun nicht die erste schwere Körperverletzung auf einen Abgeordneten der AfD war. Es geht hier doch in erster Linie um die Doppelstandards in Berichterstattung, Kommentierung und vor allem der Reaktionen bei Regierung und anderer Politiker.

Das ist das Ergebnis, wenn der politische Gegner eben nicht mehr als Gegner, sondern als Feind bezeichnet und auch so angegangen wird. Nach der letzten Bundestagswahl prophezeite der Don in einem Kommentar für das Jahr 2018 den ersten Toten auf seiten der AfD. Nun, wir haben jetzt Januar 2019 und ich vermute, es war haarscharf. Aber das Jahr ist ja noch lang.

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@all

Zwei Fangfragen an die hier vesammelten Herrschaften:

1) Wie würden Sie einen engen (und befreundeten!) Anhänger des Hetzers "Shlomo Finkelstein" nennen?

[ ] braune Kackbratze
[ ] Rechtsextremist
[ ] patriotischer Freiheitskämpfer
[ ] einer, der sich von der windelweichen CDU und den linken Parteien angenervt fühlt, und in dessen Freiraum diese Politik und ihre Schergen eingebrochen sind

2) Wenn das allgemeine Meinungsklima so aufgehitzt ist, dass schon für 2018 der erste tote AfD-Funktionär (oder aktive Anhänger) zu befürchten war, wann in etwa wird es dann linke Aktivisten, Flüchtlinge oder Ausländer treffen:

[ ] es traf diese Gruppen schon vielfach
[ ] Rechtsextremismus ist ein echtes Problem
[ ] Wir können von echten rechten Terror in unserem Land sprechen
[ ] Frau Reker zählt nicht
[ ] Die sollen sich mal nicht so anstellen
[ ] mit der über die Medien allgemein verbreiteten, und unberechtigten Herabwürdigung von AfD, Pegida und rechten Aktivisten wie z.B. die "Identitäre Bewegung" wird dem Land ein furchtbar enger Gesinnungskorridor aufgezwungen und somit ein linksgrünwindelweichCDUartiger Gesinnungsterror ausgeübt, der mit dem unerhörten Mordanschlag gestern seine folgerichtige Konsequenz gefunden hat - diese Tat in Bremen war ein Fanal und wir sind dazu aufgerufen, jetzt mehr noch als vorher, uns diesen verwerflichen Bestrebungen und den Lügen der Systempresse entgegen zu stemmen

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Shlomo who?

Noch ne Gegenfrage: Ist man eigentlich auch Nazi, wenn man nie die CDU gewählt hat und die Grünen nur früher (oder wäre das nicht äh... reinrassig genug)?

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Hardcore-Bolsonaro

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Sehen Sie, Mr. Dean, das ist doch der Punkt. Die Maßstäbe passen einfach nicht mehr.

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Die Umwertung aller Werte
Was man hier sehen kann ist nicht, dass die von mir verwendeten Maßstäbe für Rechtsextremismus falsch sind, sondern, dass offenbar nicht ein einziger der hier Versammelten in der Lage war, eine Suchmaschine zu bedienen - und dann mal zu schauen, ob der angeführte Rechtsextremist (der u.a. die "vulgäre Analyse" verbreitet), dem der junge Hacker anhängt, tatsächlich ein ebensolcher ist. Sie könnten sich auch die Favs des Hackers anschauen, also die Dinge, die auf sein Wohlgefallen gestoßen sind.

Das alles spricht eine ganz eindeutige Sprache - und nur Taube hören diese nicht.

Sie schreiben schneller, als Sie Informationen suchen. Denn Ihre Meinung steht ja fest: Der freundliche, junge Hacker das könne auf gar keinen Fall ein Rechtsextremist sein.

Der ist bestimmt völlig unpolitisch!! Nein, ein wahrer Held, schlimm bedrückt durch diese furchtbare Gesinnungsdiktatur, in der er lebt, betrogen von den Eliten, betrogen von den öffentlich-rechtlichen Medien, betrogen von ARD, ZDF, SZ, FAZ, SPIEGEL, Tagesspiegel (etc.), betrogen von SPD, CDU, FDP, Grüne und Linkspartei, betrogen vom System (das nur solche "virtue signalling"-Arschgeigen wie ich für eine Demokratie halten) und den Repräsentanten dieses Systems,
und in der alle Maßstäbe auf das Unanständigste verschoben sind - die Umwertung aller Werte!!!!!!!!

Na, dann feiern Sie den jungen Mann doch einfach. Zeichnen Sie sich einfach ein Bild von dem Mann, das Ihnen am Angenehmsten ist.

Ich denke, das bekommen Sie hin.

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1dD, wie gut, dass Sie nicht über Atombombeneinsatz entscheiden,...
... sonst würde ich praktischerweise den nächstgelegenen Friedhof gleich aufsuchen.

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"
[ ] es traf diese Gruppen schon vielfach
[ ] Rechtsextremismus ist ein echtes Problem
[ ] Wir können von echten rechten Terror in unserem Land sprechen
"

Alles richtig. Kamen die Täter von der AfD? Nope ...

"Wer selbst rechte Hetze verbreitet, wer gegen Demokraten ständig und in nahezu 52 von 52 Wochen im Jahr das sprachliche Kantholz zum Einsatz bringt, der hat auch keinen wirklichen Grund, sich über die böse Tat mit dem Kantzholz am AFD-Vorsitzenden aus Bremen aufzuregen."

Ham Sie mal 5 Minuten nachgedacht, bevor Sie das rausgehauen haben? Mit der Logik hätte ich als damal aktiver Staatsdiener und Soldat Mordversuche an Linken wegen der Verhetzung durch die Friedensbewegung der achtziger am laufenden Meter rechtfertigen können (die es nie gegeben hat, Gott sei Dank).

Ein sprachliches Kantholz ist noch immer etwas anderes als ein echtes. Wer ne Demo möchte, darf sich melden :-). Und der Treffer durch "rot-grün versiffter Volksverräter" unterscheidet sich vom Treffer durch ein Hartholz sichtbar - im ersten Fall muss man nicht ins Kranken- oder Leichenschauhaus.

Mir gehen im Moment auch auf der Seite der Liberalen und Linken sämtliche Masstäbe verloren. Die AfD besteht aus Rechtspopulisten, Rechtsradikalen und wahlweise Opportunisten oder Dummköpfen. Das alles macht sie trotzdem nicht zu Nazis, selbst zu Faschisten fehlt da noch einiges!

Gruss,
Thorsten Haupts

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Ja, jetzt überlegt die Fortschritteria aufgeregt wie Schulmädchen, ob jemandes Schädel spalten ok ist, sehr ok, oder nur so ein bisschen ok. Jeder blamiert sich, so gut er kann und wie er es gewohnt ist. Immerhin gibt das regionale Ereignis keinen Anlass, eine Hetzjagd festzustellen, das ist schön und doch schade. Kein Gratiskonzert für Bremen.

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In meinem Fall irrst du, werter erster Doktor.
Aber im Ernst, weshalb sollte ich mir die Mühe machen, nach Shlomo Funkelfurz oder wie der/die/das heißt zu googeln? Ist doch bestenfalls ein Symptom, nicht die Ursache unserer wohlstandsverwahrlosten, irrlichternden Republik.

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Ja, es ist schon blöd wenn der Nachwuchs das Geschwafel der Möchtegernlinken auf die Schippe nimmt. Ihr habt den Bogen überspannt. Lebt damit.

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Mensch, @Dean, das war ja ganz schön knapp -
Ihre Fangfrage nur noch ein bißchen geschickter formuliert
und Sie hätten sicher ein paar von den ganzen
Rechtsextremen hier entlarven, bzw. zur Umkehr bringen können.

Leider jedoch bestehen Ihre Kommentare überwiegend nur aus zurechthalluzinierten Positionen, die Sie Ihren hiesigen Gegnern unterstellen-
schade drum, in manchen Dingen liegen Sie doch garnicht so falsch.

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Meinungsklima und Tat
@Thorha

Sie haben schon recht, zwischen Worten - auch zugespitzten solchen - und Taten, zumal brutale Gewalttaten, bestehen noch sehr deutliche Unterschiede.

Ich denke hier, dass Menschen verhetzbar sind, und schlimmer noch auch zu Taten verhetzbar bzw. anstiftbar. Der Claim der AfD der letzten Tage ist ja, "grünlinke" Hetze hätte das Bremer Kantholz (welches dann doch keines war, sondern es war wohl ein brutaler Sprung in den Rücken) geschwungen.

So ganz abseitig finde ich das jetzt nicht.

Oder genauer, es ist in der Form natürlich lachhaft. Die Täter kamen sicher nicht aus der demokratischen Linken oder gar aus linksbürgerlichen Kreisen. Es werden auch nicht die AfD-kritischen bzw. gegen Rechtsextremismus gerichteten Meinungsäußerungen aus diesem Spektrum gewesen sein, welches die Täter zu Tat anstifteten.

Das ist absurd. Die Täter kamen, so weit man es vernünftig raten kann, aus dem Umfeld einer vorwiegend linksradikal bis linksextremistischen Gedenkveranstaltung, und diese geben ein deutliches Pffft!---- auf die Dinge, die z.B. von Menschen wie mir geäußert werden.

Jedoch glaube ich, dass sich auch diese extremen politischen Rändern ermutigen und aufstacheln lassen, weniger durch direkte Wortmeldungen und umso mehr durch die allgemeine Aufhitzung des Meinungsklimas - von einem Meinungsklima, in dem feindselige und hysterische Züge überraschend stark vertreten sind.

Ein Eisbecher! Mit Löffelchen!!

Grundsätzlich denke ich schon, in aufgehitzten Zeiten zumal, dass das "sprachliche Kantzholz" Wirkungen erzielt, indirekt dann leider auch körperliche oder materielle, wie z.B. die vielhundertfach brennende Wohnstätten von Flüchtlingen gezeigt haben, aber eben auch Dinge wie die regelmäßigen Farbbeutel-"Anschläge" gegen AfD-Büros und eben auch Ärgeres, wie es in den letzten Tagen zu beobachten war.

Der Zusammenhang zwischen sprachlicher Aggression, z.B. das von Ihnen aufgeführte "rot-grün versiffter Volksverräter" und einem richtigen Kantholz: ist selten direkt. Aber dann am Ende eben doch schmerzlich spürbar, und sei es durch einen brutalen Tritt in den Rücken. Der Irre, der mit seiner Karre Jagd auf vermeintliche und echte Flüchtlinge unternommen hat, der war ein guter Kostgänger "patriotisch gesinnter" Hetze. Das Gleiche gilt auch für den jungen Doxxing-Täter, der gleich das ganze Parlament (ohne: AfD) ins Visier nahm. Und keineswegs waren diese Taten klein, harmlos und unbedeutend.

Fragen Sie ganz gewöhnliche Wald- und Wiesenjournalisten, die auf rechten öffentlichen Veranstaltungen ihrer gerechtfertigten Arbeit nachgehen, ob sich da etwas in den letzten Jahren verändert hat.

Es hat sich auch im etwas weiter entfernten Meinungsvorfeld dieser Richtungen einiges geändert in den letzen Jahren. Beispiele:

1) Menschen, die sich selbst für sehr gute und vernünftig, fair wie ausgewogen urteilende Journalisten halten, schreiben inzwischen geradezu gewohnheitsmäßig z.B. von der "Relotiuspresse" und bedienen grundsätzlich munter das Narrativ der Demokratiefeinde, von wegen "Systempresse", die ja grundsätzlich betrügerisch unterwegs sei, mit bösesten Absichten (quasi in Regierungsauftrag).

Die unbedachteren, hitzigeren Geister lassen sich in diesem Meinungsklima durchaus z.B. zu einem Hieb mit dem Quarzhandschuh hinreißen. "Denen zeigen wir es, den verlogenen Systempresseleuten!".

Dass sich die meisten Journalisten (auch im Spiegel und in den öffentlich-rechtlichen Medien) wirklich Mühe geben und in der Regel eine gute und zuverlässige Arbeit verrichten, geht dabei komplett unter.

Übrig bleibt die Hetze, und die Wirkung, welches sie erzielt.

2) Sehen Sie sich selbst an - und vergleichen Sie das hier mit der überwiegenden Leser- und Kommentatorenschaft. Sie sind sich treu geblieben über die Jahre - jedenfalls habe ich das so wahr genommen. Im Wesentlichen liberal-konservativ von der allgemeinen Haltung her, durchaus nicht unaufgeschlossen und weder in einem Tunnelblick gefangen, noch von Scheuklappen sonderlich gehindert.

Sie sind hier inzwischen fast schon ein "Linker". Es hat sich hier in den letzten Jahren viel bewegt, quasi an Ihnen vorbei (und auch an einem Fossil wie mir vorbei) - und ich denke auch deutlich mehr als insgesamt in der Gesellschaft.

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Noch dicker Auftragen geht nicht?

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Dass sich die meisten Journalisten (auch im Spiegel und in den öffentlich-rechtlichen Medien) wirklich Mühe geben

Kann durchaus sein, aber

und in der Regel eine gute und zuverlässige Arbeit verrichten

das habe ich auch mal geglaubt. Lange her. Nach widerholtem Ärger bei Themen, in denen ich mich halbwegs auskannte, habe ich vor vielen Jahren abgefangen, genauer hinzusehen. Nun ... Nö, ganz selten direkte, dreiste Lügen.

Statt dessen Wortverdrehungen, implizite Unterstellungen, guilt by association, Weglassen wichtiger Fakten zu einer Gesamteinschätzung, ausschliesslich belastendes Material bei Abneigung, das umgekehrte bei Zuneigung, ständig erhobene Zeigefinger, die Attitüde der "Nur ich weiss, wie die Welt ist" ausgerechnet von lebensunerfahrenen Absolventen aus universitären Laberkursen ... ach, ich hör schon auf, die Liste würde endlos.

Und dann musste ich vor ein paar Jahren auch noch feststellen, dass ich ausgerechnet die rechtspopuöistischen bis rechtsradikalen Medien (breitbart) echt brauchte. Weil sie - u.a. - als einzige fachkundige UND kritische Einschätzungen politischer Modewellen brachten (Feminismus, critical whiteness, Geschlecht als Wahl), deren Protagonisten in den liberalen Medien ausschliesslich abgefeiert wurden.

Kurz: Gute Arbeit? Das ich nicht lache. "Hat sich redlich bemüht" wäre meine Arbeitszeugnisformulierung.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Apropos. Ich würde gerne mal die Top Ten sehen, "Wenn Grabinschriften ehrlich wären." Auf der 1 "sie war stets bemüht."

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Sehen Sie sich selbst an - und vergleichen Sie das hier mit der überwiegenden Leser- und Kommentatorenschaft.

Dazu nur kurz: fritz ist gelernter Zyniker, der Inselbauer hasst so ziemlich alle(s), Donna ist Donna, molinero ist ein klassischer linker Sozialdemokrat. Der Honigbär enttäuschter, wirtschaftsliberaler Ex-CSUler. GeschichtenundMehr ist eine private Bekanntschaft. Das markiert in etwa das "Stammpersonal"?

Unbestreitbar hat der Don ein paar neue Fans aus dem ganz global rechten Lager gewonnen. Völlig unvermeidbar, wenn man Linke und Linksliberale kritisiert.

Was Dons Kritiker nie verstanden haben - er ist sich selbst durchaus treu geblieben. Als er noch volle Kanne gegen den Business-Bullshit der Dotcom Blase auskeilte, ebenso rücksichtslos wie heute, war er der Liebling der Linken. Als sein Ziel (nicht jedoch sein Stil) sich änderte und er sich die Feministinnen, Critical Whiteness Bullshiter und geistigen Geschlechtsumwandler vornahm, hat er seinen Stil nicht geändert, nur hassen ihn die Linken jetzt genau aus diesem Grund (behaupten sie selbst zumindest).

Für mich - das habe ich ihm früh gesagt - war er immer ein antiautoritärer Kulturkonservativer (das erkennt man eher an Stil und Haltung und ich könnte es nicht befriedigend erklären). Sowohl die damaligen Liebesetitüden als auch der Hass der heutigen Hauptsrömung der Linken (Gesellschafts"progressive") demonstriert nur deren Kleinkariertheit. Denn nach wie vor richtet sich Dons Kritik an die medialen Autoritäten - und ich würde ja zu gerne die Leute kennenlernen, die ernsthaft bestreiten, dass die Gesellschafts"progressiven" die Lufthoheit in allen liberalen Medien haben (inklusive ARD und ZDF). Dass die selber sich als verfolgte Minderheit sehen, ist ein Webfehler der Linksliberalen. Die merken nicht mal selbst, wenn sie auf breiter Front gewonnen haben. Oder tun zumindest so.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Stoop, Herr Dokta! :-) Ich meine nichts zynisch, mein Herz ist arglos. Ich bin der fröhlichste, unbedarfteste Mensch, den Sie sich vorstellen können. Wer mich persönlich kennt, käme auf Ihren Gedanken nicht. Bei uns gibt es die Redewendung "mit mir kannst du reden wie mit einem Doofen."

Ideologisches Gequatsche kann man kaum anders als auf die Schippe nehmen, wenn man nicht ins selbe Horn stoßen will. Dass es manchmal merkwürdig solitär wirkt, wenn ich hinterfotziges Gequatsche in der rechten, der linken und der religiösen etc. Ausprägung für öde genug und amüsant genug finde, liegt eher nicht an mir.

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Platz 2: Sie versuchte stets Pünktilch zu sein.

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Donna ist Donna

da fuehlt man sich doch gleich total geschmeichelt [1], wenn man so gelobt und durchschaut wird!

aber donna kann auch arbeiten: heute hat man in der burg fleissig (und im kollektiv) an den ungezaehlten stuecken von silber gewirkt, nachdem die perle leider ... oje. zwar ein paar wochen zu spaet fuer noël. dafuer kam besuch, der allen ernstes annahm, man speise von gold. dies war ein zu korrigierender eindruck, denn man moechte ja zurueckhaltend wirken. allerdings meldet sich jetzt der rechte oberarm : heute wird hier nichts mehr gewienert. dafuer traegt man ebensolch strahlende perlen [2], wenn schon nicht auf haenden, so um den elfenbeinfarbenen hals.

[1] natuerlich in aller nicht gebotenen bescheidenheit.
[2] wenn man damit den don - silber!, perlen! - nicht locken kann, weiss man auch nicht mehr weiter.

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Die Zeiten ändern sich - und mit ihnen auch Menschen
@Thorha

Ich benötige eher keine rechtspopulischen bis rechtsradikalen Magazine, um innere Distanz zu radikalen feministischen Strömungen zu bewahren.

Für mich ergibt sich das schon aus meinem Menschenbild - wer andere Menschen so undifferenziert und fern jeglicher Person, zugleich aber sehr weitreichend und dann aber nur auf Basis weniger Merkmale (z.B. "weiße CIS-Männer") beurteilt, dessen Urteil (bzw. die dieses Urteil hervor bringende radikale Theorie) kann doch gar nicht ernst genommen werden.

Zugleich folgt Gestalt und Inhalt dieser Richtungen teils sehr berechtigten Anliegen. Mir bricht nicht ständig ein Zacken aus der Krone, wenn ich mir das anschaue.

Manchen Wandel sieht man aus der Distanz deutlich besser, als dann, wenn man die Sache eng verfolgt. Ja, es ist von US-Progressiven (allerdings auch: von US-Rechten) einiges an ungünstigen Einflüssen rübergeschwappt. Das erklärt aber nicht den Wandel des Hausherren. Ich mein, von Feminismus hat er eigentlich wenig Ahnung, pardon, und bemüht sich auch nicht sonderlich erkennbar um Verständnis. Ich verstehe offen gesagt nicht, warum er sich dann ständig damit befasst, und ausgerechnet auch noch mit besonders hässlichen, besonders abgekauten und schon seit Jahre vor sich hin stinkenden Knochen, z.B. Personen voller Menschen- und Männerhass, welche andere Personen "Abfall" nennen, weil sie selbst angefüllt sind mit selbstgerechter Rachelust und einem vollends degenerierten Sadismus, und sich folglich wie ein rechtes Dämelchen herzlich darüber freuen, falls irgendwo irgendwer diese Ergüsse ernst nimmt oder sich gar von dieser kaputten Person kränken lässt?

Sich damit befassen, mit solch kranken Menschen, die auch im radikalen Feminismus überaus randständig sind und ohne echte Bedeutung? Sich überhaupt mit derartigen Geistesgestört/innen befassen? Warum?

Das ergibt keinen Sinn für mich. So viel gekränkte Männlichkeit kann eigentlich niemand, und er eigentlich schon überhaupt nicht mit sich herum schleppen, um diesen ständigen Fokus zu erklären, zumal, wenn man bedenkt, dass er ein weitgehend ausgefülltes Leben hat, z.B. mit deutlich über 100 überwiegend sehr tollen Fahrrädern in verschiedenen Kellern, mit einem guten kunsthistorischen Hintergrund, der ihm bei seinen Streifzügen in Italien und anderswo vorteilhaft unterstützt, und dazu eine Reihe von Freunde und Freundinnen, ein abgesichertes Leben und ohne jede für mich erkennbare Notwendigkeit, sich an feministischen Randfiguren abzuarbeiten (und dann auch noch immer an den gleichen Personen).

Außerdem ist der Ansatz, andere Menschen verstehen zu wollen grundsätzlich ein interessanterer, deutlich höhere Gewinne versprechender Weg. Ich weiß nicht, was ihn zwickt, aber gut, viele von uns haben absonderliche Hobbys. Wenn dieses ihn froh stimmt und er der Auffassung ist, das es seinen Geist weitet, dann muss das eben so sein.

Der "alte Don" (in Wahrheit eine jüngere Ausgabe) war in diesem Dingen deutlich entspannter gewesen. Das jedenfalls ist mein Eindruck. Der Wandel betrifft in meinen Augen allerdings auch andere, wesentlichere Aspekte. Beispiel:

Gab es nicht auch mal eine Zeit, in der ihm z.B. das Frontpagemag vollständig verhasst war, und wo er dieses faschistisch nannte? Gab es nicht auch mal eine Zeit, wo ihm die deutschen Entsprechungen davon, z.B. "PI-News" zutiefst verhasst waren?

Es war ihm ein sehr ernsthaftes Anliegen, diese Richtungen zu bekämpfen. Daran erinnere ich mich noch genau! Wer weiß, vielleicht wird diese Zeit eines Tages wieder kommen.

Es wäre ein guter Zeitpunkt.

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@thorha
"Die merken nicht mal selbst, wenn sie auf breiter Front gewonnen haben."

Stimmt auffällig. Ich bin mir ziemlich sicher, ich kenne eine ganze Reihe netter und nettester Leute, die das vehement bestreiten würden. Kann einfach nicht sein, passt nicht ins Selbstbild, denn dann wäre man bzw. das favorisierte Lager ja ein Machthabender (und Machthabende und Strukturen sind immer verdächtig). Dazu muss man aber sagen, die sind entweder unter 25 und in dieser Medienlandschaft und ihrem Grundtenor aufgewachsen oder haben ihr Leben lang den Spiegel inhaliert und wählen bis heute Willy.
Die halten das tatsächlich, so mein Verdacht, ausschließlich für ein rechtes Narrativ (steht ja auch so in der veröffentlichten Meinung).

Zu Ihrem oberen Beitrag: Der Presse gegenüber sehr skeptisch wurde ich an dem Vormittag, den ich mal für eine Medienklitsche probegearbeitet habe (ähm, ja, also ich habe mich anscheinend auch "sehr bemüht"). Da durfte ich nämlich gleich am ersten Tag zweimal die Sprache ein wenig zur H*re machen und so Usancen. Und das beste war, als ich (wollte ja Eindruck machen) signalisierte, verstanden zu haben, warum das so und so zu schreiben war, hatte man das ersichtlich nicht gern und rechtfertigte sich sofort mehr oder weniger implizit damit , dass es ja für eine der guten Parteien sei.

Mit Reverence in die allgemeine Runde zum schüchternen "Hallo",

panna Kraweel

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Ich hasse es übrigens auch, wenn einer Zynismus und Sarkasmus nicht auseinander halten kann.

Oder sollte das nur das substanzlose Dampfgeplauder dieses kleinen Doktorspielers persiflieren? Dann: Weitermachen, Herr Reserveleutnant!

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Neues Quiz - neue Informationen
Die Siff-, äh, Rechtsmedien werden euch das sicher nicht mitteilen:

1.

Wir gehen einfach mal davon aus, dass die hier Versammelten TOP sind in der Recherche. Den meisten (inkl. dem Hausherren) wird das also vermutlich bekannt sein: Der junge Hacker, der Anfang 2018 gelernt hat, wie er sich im Darknet Zugangsdaten kauft, nannte sich vor "0rbit" in Twitter die meiste Zeit "N_W_O 0rbit"

siehe: https://archive.fo/fd829#selection-4085.40-4095.16

Tja, was genau besagt eigentlich dieses "NWO"? Hat da jemand eine Idee? Irgendeine??

2.

Zitat:
"Die Kinderspiele sind vorbei. Die AfD wird die ganzen Clans etc. nicht wegkriegen, da braucht man die NPD um ordentlich aufzuräumen."
@all
Da das mit dem Quiz schon oben so richtig gut geklappt hat, prüfen wir jetzt einfach mal das Lernergebnis - OK? Also: Das oben aufgeführte Zitat des Hackers belegt:

[ ] eine rechtsextremistische Gesinnung

[ ] einer, der kein Stück weit ein brauner Faschist oder bekämpfenswerter Rechtsextremist ist, sondern einfach ein junger und nicht völlig unsympathischer Hacktivist, der sich zurecht von der windelweichen CDU und den linken Parteien angenervt fühlte, und in dessen Freiraum diese Politik und ihre SCHERGEN brutal eingebrochen sind!!

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Ach so sieht also ein gefährlicher Nazi aus!
Ein impotentes Jüngelchen, das aus seinem Kinderzimmer impotente Sätze wie "die ganzen Clans wegkriegen" und "da braucht man die NPD" aus sich rausstammelt?
Also einer, der zuviel heute-journal gesehen hat und sich die NPD so mächtig und gefährlich vorstellt wie du.

Vielen, vielen Dank, daß du nicht müde wirst, uns durch deine aufopferungsvollen Posts vor dem nächsten 1933 zu schützen.
So ging das damals ja bekanntlich auch los: Pennäler spielt am Internet und veröffentlicht Familienfotos von Quotenschwuchteln aus dem Bezahlfernsehen.
Wenn wir jetzt nicht endlich aufpassen, werden quasi über Nacht die Führung der Bundeswehr, weite Teile des Bundestags und die deutsche Industrie der NPD den Weg ebnen. Und ruckzuck stellt der Großmufti von Jerusalem wieder eine SS-Division auf. Die Rekruten sind ja schon hier.

Und unsere hellsten Köpfe werden im Landwehrkanal treiben mit einem Schild, "Ich dumpfe Kackbratze hatte leider völlig den Überblick verloren, von wem die Gewaltkriminalität in meiner Nachbarschaft und die Renaissance eines faschistischen Menschenbildes ausgehen". (Ok, das passt nicht alles aufs Schild, vielleicht steht da auch einfach nur "hysterischer Cretin")

Edith I. meint:
Och je, meinen Post kann ich natürlich genauso editieren wie du deinen. Aber macht es deinen besser, daß du zu später Stunde noch gemerkt hast, wie endgültig lächerlich du dich machst, dich auf einen Link zum Focus zu beziehen?

Aber du mußt halt nehmen, was du kriegen kannst.
Schaun wir mal, wie oft du im Laufe der Nacht und der kommenden Tage den ersten Absatz deines Gestammels erneut komplett austauscht.
Alternative Facts, gell?

Strampel schön weiter, Bubi.

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Mesdames et Messieurs, hereinspaziert:

Anbei sehen Sie die mustergültige Darbietung des sogenannten Strohmann- Argumentes in einer p0litischen Diskussion:


" .. [ ] einer, der kein Stück weit ein brauner Faschist oder bekämpfenswerter Rechtsextremist ist, sondern einfach ein junger und nicht völlig unsympathischer Hacktivist, der sich zurecht von der windelweichen CDU und den linken Parteien angenervt fühlte, und in dessen Freiraum diese Politik und ihre SCHERGEN brutal eingebrochen sind!! "

@Dean, ich fürchte, Sie tun Ihrer guten Sache mit dieser Technik keinen guten Dienst.

Dieser zitierte Hauptteil Ihres Kommentares besteht aus einer von Ihnen herbeihalluzinierten Position,
die niemand der Kommentatoren hier
(Nun gut: für so Leute wie den Sylter kann ich natürlich keinerlei Hand ins Feuer legen)
und nicht einmal der Don in seinen rabiatesten Momenten jemals auch nur ansatzweise für zwei Sekunden vertreten hat.

Was zum Teufel wollen Sie damit erreichen?
Egal was - es wird so nicht funktionieren -
obwohl Sie mit dem von Ihnen ausgewählten Zitat dieses Hackers sogar einen bedenkenswerten Beleg für dessen rechtsextreme Gesinnung geliefert haben.

-

Dons Kommentar - vor Aufdeckung der Hackerhintergründe - stellte seine Vermutungen dar, die als solche gekennzeichnet waren; manche seiner Überlegungen schienen schlüssig und mit Argumenten unterfüttert und erwiesen sich mittlerweile als wahrscheinlich unzutreffend. Schlimm.

Vielleicht hat er sich geirrt oder verrannt oder übertrieben -
wäre nicht das erste Mal, wird wahrscheinlich wieder passieren und so war er schon immer, ja mei,
ich les`ihn trotzdem gern, weil er nämlich schreiben kann, finde, er ist mittlerweile auch ein verdammt guter Photograf geworden und sehe kaum Leute, die ihm das blogger- publizistische Wasser reichen können.
.

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Auch die Jungen haben Shitposting und Provo für sich entdeckt und reiben uns unsere Tabus unter die Nase. Ich will es nicht verharmlosen, es gibt im Siffinternet (Twitter, Youtube et al) die Tendenz zu rechts. Wer sich allerdings zu den Gründen dafür durchgebissen hat wird irgendwanneinmal auf Gamergate treffen.
Wir hier sind wohl alle zu alt um das aktiv mitgemacht zu haben, das ging durch unsere Kindergeneration durch. Aber es lohnt sich da sich etwas reinzuarbeiten. Man versteht dann ansatzweise was da gesprochen wird und die desaströse Rolle der Medien und irgendwelcher SJWs.

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23.54 / 02.02 - auch von leuten, mit deren ueblicherweise verlautbarten politischen meinungen man nicht uebereinstimmt, kann man sich durch das sardonische zerlegen zu kurz gesprungener ansaetze, die in einen klassischen dreifachen bettvorleger muenden, bestens amuesieren lassen.

es war ja auch tatsaechlich nicht ganz zu unrecht.

denn jener kommentator, der diesen grant evozierte, hat sich gar zu sehr verrannt, und zwar leider auf einem blog, der sich wie alles in der zeit - stw. o tempora / et nos mutamur in illis etc. pp. - zwar einerseits aenderte, und andererseits aber bis auf die ueblichen trollitaeten (die wie ernst zu nehmen sein duerften? dies koennte man hier, nicht generell auch als schule nehmen, das gegenteil anzudenken) nicht voll nnaatzi sind, wie es in ihrem schoenen lande heutzutage heissen mag : das sind immer noch rein buergerliche aeusserungen, die damals-in-den-80ern-von-der-csu[1] komplett abgedeckt worden waeren. das merkt man natuerlich nur, wenn man ein historisches gedaechtnis fuehrt. selbstverstaendlich macht dies nichts besser ; auch damals fand man gewisse aeusserungen schon recht beunruhigend und einschuechternd.

lieber toiletteur pour caniches, ganz wie sie sagen : provocation geht ueber das touchieren von tabus. welche moegen diese wohl sein ? hier sprach jemand vom unglauben der linksliberalen, die gesellschaftliche hauptstroemung auszumachen.
man besten sind die nochkonformen juvenilen, die reflexartig bestimmte trigger zum herunterfahren jeglicher, noch nicht ausgebildeter argumentationskraft nutzen ('er hat 'mohrenapotheke' gesagt' - nur ein beispiel ; irgendwann uebersetzt man des lieben friedens willen dies alte schild an einem betagten haus als 'moehrenapotheke' (erklaerung : schliesslich sollen moehren ja gesund sein), das dies geht leider aber nur im deutschen sprachraum).

der hausherr zwitschert derweil vom scheechaos. also ich finde, da ist etwas dran.

[1] tm hausherr

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Opfer-Täter-Umkehr - und mehr
@Sylter2

Ach, Sylter2. Das Bild, auf das Sie Bezug nehmen, Ihr "Bubi", das zeigt nicht den rechtsextremistischen Täter (dessen Gesinnung, den Verdacht gewinne ich zunehmend, Ihnen eigentlich völlig egal ist), sondern eines seiner Opfer.

Das hätten Sie sehr schnell heraus finden können, oder?

Der junge, 20-jährige Rechtsextremist, der gleich das ganze Parlament und hier besonders wiederum die Grünen ins Visier genommen hat (was für die Beteiligten teils extrem teuer kommt und massiven Einfluss nimmt auf deren Leben und Sicherheit) kommt übrigens aus allerbestem Hause.

Das konnte allerdings nicht verhindern, dass sich unser blasser, mondgesichtiger, obsessiver Rechtsextremist schwer tat mit vielen sozialen Dingen und am Ort ganz ohne Freunde ist. Ein Einzelgänger, angefüllt voller Hass auf die Welt. Es fing an, dass er sich für große "Youtuber" interessierte, doch schon schnell erflammte sein Neid, das Nichtgönnenkönnen und ein kaum zu bremsendes Rachebedürfnis.

2015 ging es dann weiter, und es war neben der zunehmend angespannten Lage im Land nicht zuletzt auch die Empfehlungs-Engine von Youtube, die ihn mit politischen "Informationen", genauer gesagt mit polarisierenden, schwerpunktmäßig verhetzenden Beiträgen versorgte. Dort fand er dann "Freunde", und was für welche! Eine Mischung aus Script-Kiddies, hippeligen Youtube-Trollen und, das sollte nicht verschwiegen werden, eben Rechtsextremisten. Das Verbotene, Verschwörische zog ihn an und nicht zuletzt wurden diese quasi zu seinen Freunden, mit denen er chattete und sich gemeinsam erregte und aufregte.

Digitales Leben füllte das Dachgeschoss, in dem er wohnte, die Tiraden der "vulgären Analyse" gerieten zu seiner Musik und Richtschnur, ganz ähnlich übrigens wie es der Fjordman für Breivik war. Der Rest wurde ihm zunehmend egal, und zwar so egal, wie er selbst es in der realen Welt oft genug war. Seine Klasse ignoriert ihn, niemand interessierte sich für ihn und umgekehrt verachtete er diese. Was wissen diese Trottel denn schon! Bei seinen digitalen Freunden konnte er auch endlich zeigen, was er auf dem Kasten hat, er konnte die ganzen Youtube-"Stars" und Influencer endlich ärgern und die eigene Relevanz belegen.

Seine Opfer erpresste er manchmal, gegen Zahlung von Bitcoins, oder er gestattete diesen (sogar recht oft) aus "Nettigkeit" dann wieder den Zugang zu ihren Accounts. Von den ergaunerten Bitcoins kaufte er im Darknet dann weitere Account- und Zugangsdaten. Eigentlich reichte es ihn, dass er sie so richtig ärgern konnte und sie bloß stellen konnte - nicht zuletzt angefeuert von seinen digitalen Freunden, denen er zunehmend imponierte.

Als er seinen Führerschein hatte, konnte er endlich auch direkt zu seinen Opfern fahren und sich deren Umfeld anschauen wie ein kranker Stalker - und genau das wurden auch gleich die ersten längeren Fahrten, die er mit seinem Auto unternahm. Was als Spiel und Wettkampf begann, das wurde sein Lebensinhalt, der seine trotz des großen Wohlstands trübe und eigentlich völlig leere Existenz deutlich überstrahlte. Ende 2017 plante er dann das ganz große Ding, bei dem er auch endlich seine politischen Feinde angehen konnte (also das ganze Parlament abzüglich seiner Lieblinge, die ihm allerdings zu lasch sind) - teilweise hing er über ein Jahr lang in fremden Accounts und blieb für seine Verhältnisse ungemein geduldig, um möglichst viel abgreifen zu können, für den ganz großen Schlag. Sein Hass loderte schon lange und für ihn stand völlig außer Frage, dass sein Handeln gerechtfertigt ist - zu keinem Zeitpunkt wachsen ihm Zweifel an seinem Vorhaben. Wie rutscht ein junger Mann so gründlich ab, und verliert sich so sehr in einer digitalen, ausgesprochen hämisch wie ungesund erscheinenden, am Ende ausschließlich negativen Welt?

Man könnte - Neugierde vorausgesetzt - sich auch fragen, woher genau dieser Hass kommt, und was das genau für Leute sind, die seine innere Welt ausfüllten und ausfüllen, die er nach wie vor für seine wahren Freunde hält. Nun, solche beispielsweise - die gehörten zu seinen absoluten Favoriten:

https://twitter.com/AN_Offiziell

Wer sich gleich den Leuten anschließen möchte, mit denen sich Johannes S. als rechtsextremistischer Hacktivist organisiert hat, der geht am Besten gleich dort hin:

https://bit.ly/2PETLnn

(ich habe es so gemacht, dass Sie dann gleich eine Einladung erhalten - und im darauf folgenden, angenehm kurzen schriftlichen Bewerbungsschriftwechsel genügt es, dass Sie völlig unverstellt Ihre Ansichten schildern, und einfach sagen, welchen Publizisten Sie besonders vertrauen - der Hausherr gilt dort als sehr positive Referenz, übrigens)

Dieser Ort zählt übrigens zu den angeblich sehr bedrohten Freiräumen, von denen der Hausherr berichtet hat. Die "Bedrohung" erfolgte übrigens dadurch, dass von Böhmermann initiiert ein demokratisch gesinnter Discord-Server aufgemacht wurde.

Ich denke, viele hier sind sehr einverstanden mit der Aussage, dass diese Aktion von Böhmermann & Friends eine äußerst beklagenswerte, hochgradig niederträchtige Sache war (z.B. mit Blocklisten zu Nazi-Accounts auf Twitter).

Überhaupt ist die demokratische Gegenrede zu Naziaktivisten ein furchtbare, garstige und im Übrigen auf gar keinen Fall zu duldende Handlung - und erklärt (evtl. sogar: entschuldigt) massiv kriminelle Handlungen, mit der u.a. zahlreiche Bundestagsabgeordnete bedroht und beeinträchtigt wurden.

Habe ich Sie hier alle (mit Ausnahme von Herrn Thorsten Haupts und wenigen anderen) richtig verstanden?

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Pol Pot hingegen
... war in Paris ein angenehmer Kommilitone, nehme ich an.

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@externet

Neugierig gefragt: Wie kommen Sie gerade auf Pol Pot?

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"der gleich das ganze Parlament und hier besonders wiederum die Grünen ins Visier genommen hat"
Das meinte ich u.a., Deano:
Ihr Antifanten seid Hysteriker, staatlich alimentierte Möchtegern-Märtyrer und selbsternannte Widestandskämpfer in einer Person.
Nur existiert die Bedrohung, die Ihr zur Not auch mit Gewalt herbeifordert, objektiv einfach nicht (jdf. nicht dort, wo Ihr sie gerne hättet).

Bsp. gefällig? Haste gerade geliefert ("besonders die Grünen ins Visier genommen hat"). Schauen wir doch mal:


Betroffene Politiker nach Parteizugehörigkeit

Gesamter Datensatz: 991 Politiker
CDU/CSU 424
SPD 318
Die Linke 111
Grüne 110
FDP 28

Natürlich zählen Claudia Roth doppelt und viele CDUler eher zu den Grünen. Aber hast Du das gemeint?

Wie kommt man im übrigen ausgerechnet auf Pol Pot, wo Stalin doch viel näher läge, was?

https://www.youtube.com/watch?v=-KTsXHXMkJA

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Selbstkritik ist eine Zier
Sylter2, Sie könnten doch einfach zugeben, dass Sie komplett daneben lagen. Und zwar im Fall des Hackerangriffes in wirklich jeder (!) Hinsicht. Wenn sie die Dox kennen würden, dann wüssten Sie, warum hier die Grünen als Hauptbetroffene zu gelten haben.

Kein Fachmann würde das bestreiten.

Keine Angst, niemand hier wird Ihnen dann den Kopf abreißen, wenn Sie einfach zu geben, dass Sie in diesem Fall wirklich uninformiert waren und in vielen Fällen ganz weit daneben lagen!

Ich bin übrigens weder "AntiFa", noch staatlich alimentiert. Nicht jeder, der braunen Dreck ablehnt, ist "AntiFa". Mit roten Schlägern habe ich weder konkret etwas zu tun (übrigens: der Hausherr ist hier deutlich versierter), noch geistige Gemeinsamkeiten, obwohl ich - auch hier anders als Sylter2 etc. - davon ausgehe, dass es jede Menge Menschen in der AntiFa gibt, die Gewalt ablehnen.

Warum fällt es Ihnen eigentlich so schwer, Ihre Irrtümer einzuräumen? Oder einfach nachzufragen, wenn Sie etwas nicht wissen und die Bedienung einer Suchmaschine Sie überfordert? So vollständig ohne prinzipielle geistige Beweglichkeit sind Sie doch gar nicht, oder täusche ich mich da?

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Danke,
sylter2, genau so isses!

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dr.denial:
Zunächst möchte ich einmal positiv vermerken, daß Sie sich ungewöhnlich kurz gefaßt haben. Das ist für jemanden, der normalerweise ja eher Zeilen- als Inhaltshonorar erhält, ein enormer Fortschritt.
Um so bemerkenswerter ist es, daß Sie in Ihre kleine Antwort an mich gleich dreimal zur „peynlichen Befragung“ schreiten:

„Sie könnten doch einfach zugeben, dass Sie komplett daneben lagen“
„wenn Sie einfach zu geben, dass Sie in diesem Fall wirklich uninformiert waren“
„Warum fällt es Ihnen eigentlich so schwer, Ihre Irrtümer einzuräumen“

Es ging ja um die Frage, ob Sie – wovon ich überzeugt bin – Pol Pots Gefallen gefunden hätten.
Allerdings sagen Sie
„Keine Angst, niemand hier wird Ihnen dann den Kopf abreißen“
Aber das hat Pol Pot auch immer gesagt und jetzt machen wir Erlebnisreisen zu den Gebeinhäusern.

Aber ok. Vielleicht sind Sie doch er der typische Anifa-/Wagenknecht- Stalinist. Dafür sprechen Ihre eingangs zitierten Fragen. Die kennen wir Demokraten nämlich von dessen Schauprozessen. Oder neigen Sie eher der chinesischen Variante zu? Außenstehenden wir mir fehlt da oft das Differenzierungsvermögen (Trigger für Dich!), wir halten euch einfach durchweg für rote Nazis.


Nochmal zu Ihrer Sehnsucht ein Opfer zu sein:
„dann wüssten Sie, warum hier die Grünen als Hauptbetroffene zu gelten haben.“

Jahaa, die Grünen haben hier als Hauptbetroffene zu gelten. Zur Not muß man das gesetzlich verankern, am besten über eine Grundgesetzänderung. Da könnte man auch gleich klarstellen, daß Euer Daniel Cohn – Bandit von kleinen Mädchen belästigt wurde, das arme Opfer.

„Kein Fachmann würde das bestreiten.“
Oh jaaa. Fachmann für Grünen-Betroffenheit. Jetzt wissen wir endlich, was das "Dr." ihn Ihrem Nick zu bedeuten hat.


Nachdem Sie vor lauter Aufregung zunächst sogar den „Focus“ verlinkt hatten, kommen Sie mir nun ansatzweise mit W. Busch. Haben Sie den in Ihrer Entrüstung eigentlich mal überprüfen lassen? Nein?

„Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird“, sagte er.

Macht ja nix….

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Och, man könnte da auch andere Gründe für den Angriff auf die Grünen konstruieren.
Keine Partei lebt die Diskrepanz zwischen Innen und Außenwahrnehmung so wie die Grünen. Keine Partei steckt ihre klebrigen Finger so tief in die Belange des Stimmviehs wie die Grünen. Keine Partei zelebriert die Fortschrittsfeindlichkeit so wie die Grünen.
Genug Gründe? Bei dem Hack war wohl auch entscheidend daß man ehemals unpolitische Zocker die ihre Ballerspiele als Sport sahen plötzlich zu pöhsen misiogynen Nadsis ummünzte (-> Gamergate). Zumindest lese ich das häufig auf Sifftwitter von den 20Jährigen. Das hat die echt getroffen, und ihr seid deshalb raus. Ihr seid jetzt die Spießer gegen die man Kämpft.

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Lieber Dr. Dean,

kann es sein, daß Sie eine Rot-Grün-Schwäche haben?

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Ich stehe weiter weg von den Grünen als der Hausherr. Genauer gesagt, ich halte diese für politische Gegner - die teils gute Tendenzen haben, und teils schlechte Tendenzen, bzw. solche, die mir sehr aufstoßen.

Die Mischung aus (i.d.R. moderaten) Neoliberalismus und Ökofundamentalismus passt mir nicht. Dass da in den Jugendorganisationen teils äußerst merkwürdige Leute rumturnen, ist mir hingegen egal - das dürfte bei anderen Parteien genauso sein, und in den meisten Fällen reifen die jeweiligen Protagonisten oder spielen der Politik halt keine Rolle. Da bin ich völlig entspannt. Und wenn irgenwelche grünen Politikerinnen eher radikal oder unangemessen geratene Theorien oder Strömungen aus dem Feminismus vertreten, dann denke ich mir halt ganz ähnlich:

Das gibt sich noch.

Ich fühle mich da jedenfalls nicht in meinen Freiheitsrechten beraubt, oder wie viele rechte Wirrköpfe gar bedroht, wenn aus der Ecke eben Meinungsbeiträge kommen. Sachpolitisch haben die Grünen einige sehr gute Leute, nur komme ich persönlich mit diesem Ökofimmel nicht so gut klar, und schon gar nicht auf die grünpolitische Weise.

Für mich ist das irrational und zugleich teuer für die Bürger.

Da hätte man dann auch gleich meine Hauptkritik an den Linken. Die dort vertretenen Sektierertruppen (bes. in der Parteijugend) sind halt typisch für eine randständige Partei, und weiter oben (Bundestag bzw. in den Landtagen) gibt es auch einige sachpolitisch gute bzw. interessante Leute, die ich (ähnlich wie bei den Grünen) vermissen würde, wenn sie nicht in den Parlamenten vertreten wären.

Die Gesamtrichtung der Linken ist in meinen Augen aber einfach nur ein technokratisches "wir-hauen-das-Geld-der-Bürger-in-großer-Schüttung-raus", und für mich somit unwählbar.

Ich finde nicht, dass unsere Staatsquote einen weiteren Anstieg nötig hat - und in Hinblick auf die Alterung unserer Gesellschaft halte ich das sogar für eine ziemlich schlechte Idee.

Die beiden zentristischen Parteien unserer Parteienlandschaft (CDU und SPD) wirken auf mich zu immobil, zu sehr als Verwalter ohne Gestaltungswillen, und hier die SPD besonders. Die SPD macht ein gutes Stück weit den Eindruck eines kraftlosen fleischlosen Gerippes, das Angst davor hat, sich zu bewegen, weil es dann sofort zusammenbrechen könnte.

Jedenfalls eine Partei ohne jeglichen Gestaltungsmut, deutlich erkennbar im Niedergang und mit Schwächen im Personal. Gleichwohl hat sich die SPD, von vielen unbemerkt, auf sachpolitisch und sozialpolitisch in den letzten Jahren verdient gemacht. Andere Dinge, z.B. die "Mietpreisbremse" scheiterten grandios. Übrigens, auch finanzpolitisch oder in Fragen der Innenpolitik ist sie deutlich stärker als es vielerorts bemerkt wird. ich will schon fair urteilen, sie bemüht sich, bei mir gibt das immerhin eine "4 -", also nicht ganz so schlecht, wie sie allgemein in der Öffentlichkeit angesehen wird.

Aber etwas mehr Leben in der Bude (d.h. pol. Gestaltungswillen) und deutlich besseres Personal wären eigentlich sehr schön - und wenn dann noch eine gewisse, gesunde Distanz zur allgemeinen EU-Gläubigkeit vorhanden wäre, und zudem übertriebene Staatsausgaben bzw. Verwandtes angegangen werden würden (z.B. blödsinnige Agrarsubventionen, blödsinnige Ökoförderungen, blödsinnige Gebäudedämmungsvorschriften, blödsinnige Hochrüstungspolitik, zu hohe Ausgaben für den öff.-rechtl. Rundfunk, zu hohe Pensionsausgaben für unsere Staatsdiener insgesamt etc.), oder Fehlsteuerungen unseres Wirtschaftssystems (z.B. Grauer Kapitalmarkt, Monopoltendenzen in der Digitalwirtschaft) dann wäre ich beinahe schon Sozialdemokrat. Dann dürften aber auch gerne (wohlgemerkt: nach vorherigen Spar- und Umstrukturierungsanstrengungen auch einige neue soziale Projekte angegangen werden, beispielsweise im Bildungsbereich allgemein oder auch Deutschkurse und Integrationsprojekte im Bereich der Neubürger (und gerne auch in kostenreduzierender und selbstaktivierender Weise), denn hier steht - im Sinne der gesamten Gesellschaft - noch jede Menge Arbeit an.

Das wäre aber zu heiß geträumt, und wäre dann eher keine SPD, jedenfalls nicht die von heute.

CDU/CSU (mit dem bekannten Schlag ins Wirtschaftsliberale) wirkt in meinen Augen nur äußerlich aufgeräumter, von den politischen Inhalten her (das ist: "einfach weitermachen") sind sie entweder komplett unambitioniert oder aber oft nur Lobbyistenfutter. Sie verpacken das inhaltliche Elend allerdings deutlich schöner als andere Parteien. Oh, und spannend an der CDU (auch: CSU) ist, dass sie insgesamt den gesellschaftlichen Ausgleich suchen - und das kann in der heutigen Zeit eigentlich nicht hoch genug gepriesen werden. Sachpolitisch finde ich die CDU/CSU eigentlich schwächer als die SPD insgesamt, und auch von anderen Parteien (hier: Linke, FDP, Grüne) gibt es sachpolitisch einige deutlich überlegene Spezialisten. Insgesamt aber ist das Personal stimmig und die politische Verkaufe (Beispiel: D. Bär, die inhaltlich einfach eine Null ist, aber diese Fundamentalschwäche durch Charme auszugleichen weiß) zieht nach wie vor. Man hat dort schlichtweg eine Ahnung, mehr als andere Parteien, welche Personentypen repräsentabel für Spitzenämter sind, und auch, auf welche Weise Politik zu verpacken ist. Politikersprache ist ja eigentlich immer ein Gräuel, aber in der CDU/CSU bekommt man es auf diesem Feld so einigermaßen (so weit es eben für eine Partei geht) hin, ohne dabei mit Brillanz oder besonderer Überzeugungsgabe zu glänzen.

Von Merkel beispielsweise, der allgemeinpolitischen Aussitzerin, Klimaaktivistin, großflächigen Konfliktvermeiderin und präsidial auftretenden Meinungsumfragenpolitikerin, lässt sich sagen, dass sie neben erfreulicher Nüchternheit und allgemeiner Besonnenheit (und das ist sehr viel in der Politik, wenn ihr mich fragt) beinahe schon als als rhetorisches Genie rüberkommt im Vergleich zur politischen Konkurrenz.

Tja, und das sagt dann sehr viel über das allgemeine politische Elend.

Was ich von der Krawallbude AfD halte, muss ich kaum noch erläutern, dieser sonderbaren Mischung aus sachpolitischer Totalverweigerung, Rechtsbürgerlichen, Rechtsextremisten und absurden Sektierern der teils widerwärtigsten Sorte. Wer sich von diesen Leuten auch nur irgendetwas Gutes erhofft, der - ich spreche hier mal frei von der Leber weg - ist entweder blind oder hat einen veritablen Dachschaden.

"AntiFa" - Harhar. Das soll ich also sein. *Gacker*

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mein freund, dann schenkten sie der f.d.p. ihr herz

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@donna laura

Es ist jetzt nicht so, dass ich der FDP den politischen Untergang wünschen würde - im Gegenteil, ich halte diese Partei für bedeutend und erhaltenswert.

Nur fürchte ich, wirklich alles, was "Herz" enthält, wird von ihr abgestreift wie ein gebratenes Ei von einer neuen Teflonpfanne. Dazu kommt, die Personality-Show von C_Lindner zündet bei mir nicht. Ich find den nicht so dolle.

Ich rede mit denen, recht häufig sogar, und kenne die Personen, die in dieser Partei rumhopsen und erwarte mir von denen nicht viel.

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Ich freue mich heute am 13. Januar indes daran, dass SPD-Minister Heil (sic!) nach dem Sozialgesetzbuch 12 das SGB 14 folgen lässt, weil die 13 Unglück bringt. Herr Heil legt im selben Moment Wert auf die Feststellung, dass er gläubiger Christ ist. Ob das ein Pro oder ein Kontra für Zahlenmystik mit sich bringt, bleibt mir verborgen. Den Sinn der Abstufung gläubiger Christ/ungläubiger Christ kenne ich nicht.

Meine Wünschelrute sagt, das haut die stärkste schwarze Katz vom Teller. Nein, Genossinen und Genossen, mir fällt nichts mehr ein. Zur SPD fällt mir nichts mehr ein.

Kinder an der Macht.

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@Unterstrichfritz:
Das wird hier niemand verstehen, wirklich nicht ein einziger Mensch, aber mir ist ein Minister lieber, der auch mal so etwas Harmlosmerkwürdiges macht, das er selber nicht gut findet, weil er damit Betroffenen einen Gefallen tut.

Ich habe nur leider den Verdacht, das Ganze war die Idee einer ziemlich verblödeten PR-Agentur aus Berlin mit Tendenz zu Guerilla-Marketing und soll den Mann ins Gespräch bringen.

Warum der Koalitionspartner den Mist mitmacht, das kann ich mir übrigens denken.

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Ich würde ihn mit einem sehr breiten Grinsen auch mitmachen :-).

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"der auch mal so etwas Harmlosmerkwürdiges macht, das er selber nicht gut findet, weil er damit Betroffenen einen Gefallen tut"

Nein. Das ist "zutiefst zynisch und menschenverachtend" (C. Roth, T. Hora).
Da bedient so ein pummeliger Dauerjuso, der laut Kennern rhetorisch in der Tradition mitreißender Redner wie Wolfgang Mischnick oder Wolfgang Tiefensee steht, eine autochthone Gruppe von "Betroffenen" (Betroffenheitsforscher Dr. Dean, b.b.) und zeigt dabei ganz unverhohlen die Fratze des ausländerfeindlichen Rassisten:

Was zur Rücksicht auf westliche weiße Männer in Flugzeugreihen und Fahrstühlen längst Usus ist, hält jetzt auch in die Gesetzgebung Einzug.
Ist ja nicht verwunderlich, wenn man von Eltern erzogen wurde, die einen auf Hubertus taufen ließen, weil sie selbst nicht von Adel waren.

So einer tritt natürlich auch ungeniert die Rechte der chinesischen Minderheit mit Füßen, indem er sich weigert, das SGB 4 in SGB 3a umzubenennen. Als wüßte er nicht um die Tetraphobie unserer chinesischen Mitbürger.
Was will er wirklich mit der Verwendung der Zahl 4 erreichen? Oder glaubt hier jemand, daß ausgerechnet jemand wie Hubertus Heil nicht weiß, was das für Betroffene bedeutet?

Die Zahlen 1 und drei wird also keine anständige Menschin heute mehr in Kombination verwenden. Auch in der Summe, also 4, wird diese Zahl heute nur noch von AfD-Kackbratzen verwandt, wie oben dargelegt.

Das ist mit etwas gutem Willen ja auch kein Problem, schließlich bleiben die Zahlen 2, sowie 5-9 und insbesondere die "null", um die uns die Flüchtlinge aus dem Morgenland bereichert haben.

Allerdings versteht es sich da von selbst, daß wir diesen Bereicherern mit einem Mindestmaß an Respekt begegnen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben#Die_Sieben_im_Christentum
Und damit bei weitem nicht genug! Was soll so eine völlig unnötige Provokation des "palästinensischen Volkes"?! Damit muß Schluß sein, Herr Heil: https://de.wikipedia.org/wiki/Symbole_des_Judentums

Die Zahlen 2,5,6,8 und 9, vor allem aber die 0, das Symbol für alles, was Heil schreit oder heißt, sind ja wohl immer noch mehr, als ein durchschnittlicher Realschüler heute für seinen Abschluß benötigt.

Die Geschlechter werden mehr, die Zahlen weniger.

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Es jammern ja nun viele Politiker darüber,
dass nicht nur deren PR-Meldungen zu lesen sind.

Und diese verstehen einfach nicht, dass sich die Bevölkerung dieses Landes einfach nicht mehr per Ordre de Mufti vorschreiben lassen will, was gedacht und gesagt werden darf.

Cem Özdemir will die Veröffentlichung per NetzDG unterbinden?

Er möge sich bitte mal bei piratebay umsehen, ich glaube nicht, dass das NetzDG dort große Wirkung zeigen wird.

Ich bin erschüttert darüber, dass diese ganzen Politiker meinen, man könne diese Entlarvendes einfach so vor der Veröffentlichung verbieten und wenn das nicht gelänge, müssten entsprechende Gesetze verschärft werden.

Wobei natürlich Forderungen zur rigoroseren z.B. Abschiebungen von straffälligen Migranten abgelehnt werden, da erst mal derzeitige Gesetze ausgeschöpft werden sollten, bevor es zu einer Gesetzesverschärfung kommen sollte.

Wenn Politiker-Mimosen betroffen sind, kann es allerdings nicht schnell genug gehen mit einer gesetzlichen Verschärfung.

Die politische Kaste hat sich von den Bürgern vollkommen abgesetzt und lebt in ihrer abgehobenen Welt jenseits der Realitäten unseres Landes.

Traurig, aber so scheint es zu sein.

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Die Doppelmoral jener bayrischen Politikerin der Grünen, die gegen Einwegverpackungen und Plastikgeschirr vehement agiert, dieses selber aber genußvoll nutzt und teil, kann einen nur noch ermüden.

Solche Politiker bzw. Politikerinnen sind einfach nur abstossend, einfach nur grausam, was die Grünen so raushaun.

Ich hoffe, deren Doppelmoral und Menschenverachtung wird denen mehrfach zurück gezahlt.

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ach don,
es ist ein guter und mal wieder scharfsinniger Artikel. Und nett, das hier im Blog lesen zu können und nicht unter den ewigen Bezahlartikeln bei der Welt (wer will denn da schon ein Abo). Die Databases, die gehackt wurden waren ja wohl vor AFD-Zeiten, oder? Ansonsten: Eher Peanuts. Da will wohl jemand zeigen, was er drauf hatte.

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DON auf Welt+ SdG

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Agent provocateur
Also, wenn ich Hacker wäre und links, würde ich vermutlich die AfD nicht hacken. Dann gibt es mehr Geld für linke Projekte gegen rechts. Denke jetzt vielleicht zu unständlich, ggf. ist das nur der Chipsfresser mit Rivercola...
Kann man hier eigentlich sein Passwort auch irgendwo ändern?

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Neuland
Nun, nachdem sich der Datenklau als laues Lüftchen, weitab jeden Skandals, erwiesen hat und allerlei Experten sich in ihrer Unfähigkeit und mit reichlich fehlendem Wissen geoutet haben, bleibt eigentlich nur festzustellen, daß es den Betroffenen an Eigenverantwortung im Umgang mit dem Netz gefehlt hat.

Interessant fand ich jedoch die Argumente und Reaktionen, die im Falle Betroffener aus dem öffentlichen Leben deutlich anders ausfallen, als das bei Lieschen Müller stets der Fall ist.

Ebenso interessant war, was Berichterstattung und Reaktionen auf den Holzbalken betrifft. Der hat sich ja mittlerweile in Luft aufgelöst. Auch da, ist ein Politiker betroffen, geht ein Aufschrei durch die Welt, über Lieschen Müller wäre wohl nicht mehr als eine Randnotiz zu lesen gewesen.

Die Auswirkungen beider Vorfälle auf das Leben der gemeinen Bürger dürften dennoch gravierend sein. Denn es sind ja Politiker betroffen und das wird wohl nicht ohne Folgen bleiben. Negative Folgen wie ich fürchte.

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Der in Luft aufgelöste Holzbalken ...
... ist wie der verrückt gewordene Grenzstein, da lachen wir alle erleichtert auf, fühlen uns wieder überlegen?

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Für das deutschsprachige Internet dürfte die öffentliche Selbstdemontage einiger Grünen folgenreicher sein wie dieser Datenreichtum.

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Der Holzkanten beruht (Kenntnisstand von jetzt) auf der Angabe eines der Handwerker, die Magnitz aufgelesen haben. Er selbst behauptet frech, nicht zu wissen, welchem Tritt, Schlag oder Hieb er zufällig im Weg stand, welchem Tritt, Schlag oder Hieb er verdankt, dass er an dem Abend nicht pünktlich zu seiner türkischen Frau und seinen sechs Kindern musste.

Einer von der Polizei beschriebenen Videoaufnahme nach hat ihn einer von drei von rückwärts anwesenden bekapuzten Demokraten in den Rücken getreten/geschlagen, dann war das Rindvieh so doof, seinen Fall mit dem Kopf auf dem Straßenpflaster abzubremsen. Eindeutig nichts passiert. Alltag. Zustand des Landes, nachdem das Kristallwesen die Raute durchgezogen ist. Gehen Sie weiter, hier gibt's nichts zu sehen.

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schön Sie zu sehen, fritz

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Schön, Sie zu sehen, melursus.

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Nun, mir fielen die Unterschiede in der Berichterstattung durch die Medien und die Argumentation der Politiker sowie die Aussagen von Experten im Vergleich zu Einzelfällen weniger öffentlicher Personen in beiden Fällen mal wieder besonders negativ auf.

Da war plötzlich die Demokratie bedroht, neue Gesetze und härtere Strafen wurden gefordert, Bürger wurden durch gefährliches Halbwissen weiter verunsichert. Fakten wurden wieder mal zur Nebensache.

Über den Umstand, daß es selbst in einer von der allgemeinen Hysterie bislang größtenteils verschont gebliebenen Gegend am Jahresende zu Messerattacken kam, war dagegen nur ganz am Rande in Form einer quasi einmaligen Kurzmitteilung zu erfahren. Wohl, weil es keine Personen des öffentlichen Lebens traf. Ein unbedeutender Einzelfall eben. Dieses Ungleichgewicht in Berichterstattung und Reaktion ist es, was mich mehr und mehr das Vertrauen in unsere Eliten verlieren läßt, falls das überhaupt noch möglich ist.

Die grundsätzlichen Fragen und Probleme werden einfach nicht beantwortet und gelöst. Stattdessen wird alles und jedes in immer kleinere Einheiten zerlegt und damit nicht nur unübersichtlicher und unkontrollierbarer, sondern vor allem unbeherrschbarer und damit unlösbar.

Abseits dieser beiden Fälle kann man das momentan sehr gut an einem anderen Beispiel erkennen. Nun sollen die Kinder, die nach meiner Meinung sowieso nie etwas im Hartz-IV-System zu suchen hatten, ja endlich aus diesem entfernt werden und eine eigene Grundsicherung erhalten. Das ist zwar richtig und löblich, kann aber ja nur mit dem Zwangssystem gegen die Erwachsenen kollidieren. Denn, wie will man die Würde der Kinder mit der würdelosen Behandlung der Eltern in Einklang bringen?

Oder im Falle der Rentenpunkte für Mütter. Auch weiterhin werden diese vom Zeitpunkt der Geburt der Kinder abhängig gemacht. Wie das jemals mit Art. 3 GG vereinbar sein soll, das erschließt sich mir wohl nie und ebensowenig wie in vielen anderen Fällen der nicht nachvollziehbaren aber gesetzlich verankerten Ungleichbehandlung.

Ungleichbehandlung und mangelnde Solidarität nehmen weiter zu. Ob es sich um die ausgangs betrachteten Fälle oder die letzten beiden Beispiele handelt. Aber über die Rente wird ja auch permanent gestritten, obwohl sie längst zu Tode reformiert wurde. So löst man keine Probleme.

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Don in den Stützen
Don textet in Geschwindigkeiten, die wir Leser noch genießen, die Getroffenen grünen Heuchler nicht mehr abschütteln können.

Florett mit Wucht einer Spaltaxt.
Ergänzender Tip von mir: Katha (rina) Schulze auf Youtube suchen. Die Frau ist gräßlich.
So gräßlich, daß sie vor der Wahl in Rundfunk und Fernsehen kaum präsentiert wurde.
Martin Sellner ist mit einer Analyse Schulzes zu sehen.

Doch erst auf Welt.

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Die Beispiele und den Verweis auf den Dichterwettstreit bei Twitter fand ich auch recht amüsant.

Das Kanarienvögelchen dagegen sprach mir regelrecht aus der Seele. Ein anonymer Bezahlzugang wäre wirklich nicht schlecht.

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"Ein anonymer Bezahlzugang wäre wirklich nicht schlecht."

Dann werde ich da auch Kunde. Geld vielleicht, aber meine Daten kriegt Springer nicht.

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Katha (rina) Schulze auf Youtube suchen. Die Frau ist gräßlich.
Die ist super!

Ich hab den Grünen mindestens ein Dutzend Stimmen gekostet, weil ich das Video, in dem sie über alte weiße Männer herzieht, bald alten bald weißhaarigen Männern europiden Typs gezeigt und auf vollständigem Betrachten in fullscreen bestanden habe.

Quotenfrau Antonia Hofreiter ist nicht viel besser mit ihrem "das richtige, das falsche" Video. Besser könnte man keinen Beleg für eine quasi-religiöse, streng dualistische Weltsicht auf Video festhalten.

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Ach, die Frau kann einem schon leid tun. Ist halt noch keine echte Politikerin.

https://www.youtube.com/watch?v=wxj3hbGSAt8

Andererseits, solch hartnäckige Moderatoren würde ich mir immer wünschen, die Phrasen und Ausflüchte nicht durchgehen lassen.

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Im Szenespeak nennt man ihre Technik 'derailing'. Wird eikntlich nur den pöhsen Nadsis vorgeworfen.
Die Dame ist übrigens immerhin 33. Man dürfte da schon mehr erwarten wäre sie keine Grüne. Vom Don wird sie grad mit #Kerosinkatha aufgezogen. Das word die Dame allerdings weniger stören, da das ganze Umweltbullshitting ihrer Partei eigentlich nur als Provokation der pol. Gegner dient.

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Hat Kerosinkatha denn auch das Washington Memorial besucht oder steht das nicht in CA?

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Eine andere Form der Moderation
ist mir im Zusammenhang mit "derailing" etc. über den Weg gelaufen.

"Durch eine Abwandlung des „Highlight-Comment“-Plugins färbt er die Kommentare ein, die eine Diskussion zu vergiften versuchen. Er schreibt dazu: „Ich hebe damit nicht die guten Kommentare hervor, sondern blende die Blender aus, indem ich ihnen gebe, worauf sie oft so stolz sind: weiße Farbe.“ Weiter schreibt er: „Kommentare, die mich nerven, haben ab jetzt weiße Schrift auf weißem Grund. Wer diese Kommentare dennoch lesen will, kann den Text markieren und dann wieder erkennen.“"

Das find ich geradezu genial.

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Wie im Irrenhaus
Letzte Meldungen besagen, daß die Unternehmensbesteuerung gesenkt werden soll. Das Weihnachtsgeschäft ist wohl doch mal wieder nicht so gut gelaufen wie vorhergesagt und die Verluste durch Betrügereien müssen ja schließlich auch weiter sozialisiert werden.

Gegen die schleichende Enteignung der gemeinen Bürger wird weiterhin nichts unternommen, na ja, der Zuschuß zum Schulbedarf wird um luxuriöse 50 Euro erhöht.

Armut gibt es weiterhin nur außerhalb Deutschlands und unsere Politiker sind stolz auf den Sozialstaat der Tafeln und Kleiderkammern.

Paßwörter werden weiterhin gehackt statt gestohlen, aber die doppelte und dreifache Authentifizierung per SMS und absolut sichere Smartphones ist ja die Lösung.

Das Wehklagen der Politiker über ihr undankbares Volk, dem es nie besser ging, hält weiter an. Kein Grund zur Selbstkritik.

Die Sicherheit der bald weltweit verstreuten Gesundheitsdaten ist nicht gefährdet. Mediziner, die sich dem Onlinewahn verweigern, werden mit Gewinnabschöpfungen bestraft.

Die Zukunft der marktkonformen Demokratie wird weiter gefestigt und es sind Bestrebungen im Gange, die Finanzierung des europäischen Sozialstaates durch eine europäische Volksabstimmung zu erzwingen.

Business as usual.

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Bernd Ulrich von der Zeit schwabuliert von einem autoritären europäischen Staat. Mir wirds langsam kalt...
https://twitter.com/berndulrich/status/1083325030652612608

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"Das sehe ich anders. Wenn ich nur die Wahl hätte zwischen „demokratisch in den Untergang“ oder „Rettung durch die Diktatur“ würde ich immer den Untergang wählen. Allerdings glaube ich nicht, dass die Alternative so steht."

Nun, der Mann scheint etwas durcheinander oder schlicht ein Masochist zu sein.

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Die Gefolgschaft rennt der Möchtegernlinken davon:
https://frauenpanorama.de/ihr-reichts-leserin-schildert-gruende-fuer-austritt-aus-fraktion-die-linke/

Und dann macht die deutsche huffPo dicht:
https://meedia.de/2019/01/11/ende-maerz-ist-schluss-deutsche-ausgabe-der-huffington-post-wird-eingestellt/

eieiei

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Nicht nur Der Linken:

"Ich gestehe, ihr erzeugt bei mir momentan einen noch schlimmeren Brechreiz, als es die AfD bisher jemals fertig gebracht hätte und DAS will wirklich was heißen. Liegt vermutlich an dieser wirklich übelkeitserregenden Kombination aus diesem buntschillernden Mäntelchen in grün-rot-schwarz-gelb-getupft über der braunen Gesinnung. Stramme Leistung."

Die Analyse trifft die Realität jedenfalls ziemlich genau. Ob deutsche Untertanen in Mehrheit aber zu einer Revolution oder auch nur zu einem Aufstand fähig sind, wage ich zu bezweifeln. Selbst das #aufstehen scheint zunehmend schwer zu fallen.

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Die Angst der Politiker vor dem Zerreißen des Schleiers,
den diese oftmals über ihre wahren Absichten und Gedanken breiten, wird wohl der Grund gewesen sein, aus dem so schnell und laut auf den Datenklau reagiert wurde. Mich erinnerte das an die seinerzeit erfogten Enthüllungen über das, was Diplomaten hinter vorgehaltener Hand wirklich denken und sagen.

Die AfD hat übrigens gerade als Reaktion auf die Behauptungen von Politikern und in Medien, viele Flüchtlinge seien bereits erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert worden, eine Anfrage an die Bundesregierung bezüglich konkreter Zahlen gestellt. Die Antwort war bezeichnend. Denn da der Flüchtlingsstatus nicht erfaßt wird, gibt es überhaupt keine belastbaren Zahlen.

War da nicht mal die Forderung nach mehr Transparenz? Was machen solche Aussagen wie die zu den Flüchtlingen mit den Bürgern, wenn diese immer wieder feststellen müssen, daß Politiker die Realität gern verschleiern und Fake News produzieren?

Von den Medien zu erwarten, solche Aussagen nicht ungeprüft zu verbreiten, ist wohl zuviel verlangt.

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