Markenwerbung

Zweimal die gleiche Marke, im Abstand von 50 Metern. Einmal in der emotionalen Werbung vor schäbigen Kacheln, die früher vielleicht einmal als frisch und bunt galten.



Und einmal an den Füssen einer Person, die sich zum Schlafen hinter einen Aufzug zurück gezogen hat. Dazwischen enorm viele Berliner, die alle auf ihre Mobilendgeräte starren.



Man kann darüber reden, ob es Sinn macht, das zu zeigen, wenn man nach 2 Tagen wieder in den Zug steigt und dorthin fährt, wo weder Armut noch solche Marken relevante Rollen spielen. Es fällt mir halt auf. Wie all die Flaschensammler hier. Ich kann das nicht ignorieren, es ist zu dominierend. Vielleicht ist es einfach die Übung am realen Elend, die die Berliner zu so famosen Filterblasern im Netz macht. Wenn man das Mobilgerät braucht, um so vieles nicht zu sehen, will man auch im Netz nichts ertragen, das einem nicht behagt.

Donnerstag, 17. Januar 2019, 01:39, von donalphons | |comment

 
Die schaffen das
"Im Kurfürstenkiez werden zwei mobile Toiletten getestet" (seit November 2018) ... "Die Testphase soll dazu dienen festzustellen, ob die mobilen Toiletten von den Prostituierten angenommen werden und der Kiez sauberer wird." https://www.berliner-woche.de/tiergarten/c-soziales/im-kurfuerstenkiez-werden-zwei-mobile-toiletten-getestet_a189895

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Weil man ja keine sinnvollen Gesetze für Prostituierte machen will, will man wenigstens was Pseudosoziales machen.

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Wohlige Sehschwächen
@ Don

Um Preußen einzunehmen fehlen Ihnen ausreichend Alliierte, kann es sein, dass Sie sich immer noch über einen makaberen Kinderstreich und dessen Folgen aufregen?

Leute denen jegliche moralische Orientierung verloren gegangen scheint, was sie zu belegen versuchen indem sie Bombenteppiche auf Zivilisten gutheissen bzw. für etwas werbetaugliches halten, sollten Worte wie Integrität nicht mehr verwenden dürfen. Ich laß vor einigen Jahren im „Spiegel“ von den unzähligen Menschen die umkamen, weil die Luft in Dresden nicht nur im übertragenen Sinne brannte, darunter Flüchtlinge die keine KZ´s oder dergleichen beaufsichtigten. Wer mit General Harris aka the Butcher -Aufschriften meint provozieren zu müssen, dem fehlt jedes Mitgefühl und ich kann nachvollziehen wenn sich einige darüber empören. Nicht einmal hartgesottene Militaristen dürfen solch grausame Befehle für mehr als ein notwendiges Übel ansehen, wer so etwas "abfeiert", sollte überlegen ob er seine Phantasien nicht besser Privat und etwas einvernehmlicher auslebt.

Im Eifer eines Gefechtes geschehen leider Dinge, für die man sich hinterher schämen muss, doch wer sich aufrichtig entschuldigt, beruhigt zumindest sein Gewissen- fehlt nicht nur Schwächlingen die Kraft mit sich selbst in Gericht zu gehen, bevor sie innere Kämpfe nach aussen tragen?

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Die Kacheln mit ihren beruhigenden Pastelltönen sind zweckmäßig und angemessen - und schon deshalb erhaltenswert.

Und wer ab und zu mal auf unserem Planeten in Städten unterwegs ist, die über eine U-Bahn verfügen, wird sicherlich ähnlich lange grübeln müssen wie ich, wenn er sich an eine Stadt erinnern möchte, in der nicht 90% der Alleinreisenden auf ihr Handy starrten.

Natürlich aber ist ist die ehemalige Weltstadt Berlin häßlich. Das liegt an der Zerstörung 1945 und der seitdem und nun schon traditionellen Dumm-, Korrupt- und Faulheit ihrer Stadtväter.

Das einen ähnlichen Zerstörungsgrad aufweisende Hamburg hatte das Glück, nach 1945 über ein paar umsichtige Bürgermeister und vor allem Stadtplaner in der Tradition Fritz Schumachers zu verfügen. So wurden viele das Stadtbild bis heute prägende Fassaden gerettet.

Bestes Bsp. für die lächerliche Großmannssucht Berlins ist die hochnotpeinliche Architektur des Potsdamer Platzes. Möchtegern. Gewollt und nicht gekonnt. Es gibt wahrscheinlich allein in Südostasien drei Dutzend Städte, deren Namen man noch nie gehört hat, mit einer interessanteren Skyline.

Dieses Elend wird allenfalls noch von den endlosen, grauverputzten Mietskasernen Münchens übertroffen.
Auch so ein albernes Kaff mit Großstadtallüren.

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Scheitern und Enden
ist unangenehm, übel.

Ein Kultursenator Lederer hat für mich weniger Würde als jene bedürftige Person, die einen ruhigen Schlupfwinkel für den nötigen Schlaf für einige Stunden gesucht und vielleicht gefunden hat.

Die Stadt Berlin mit all ihren Organen scheint sich mehr um Aktivisten kümmern zu wollen. Also z.B. Wohnungen enteignen, um diese nicht solchen wie hinter dem Aufzug Zuflucht Suchenden zu geben.

Nein, diese enteigneten Wohnungen sollen natürlich verdienten Genossen und Aktivisten für umme oder fast umme überlassen werden.

Es lebe die Menschenverachtung der SPD, der Linken und der Grünen - so in Berlin zu sehen.

Grauenvoll

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Wie der Freigeist plötzlich zur Messe geht, wenn ihm etwas zuviel Zucker im Urin attestiert wird, entdeckt der Immobilienspekulant plötzlich sein Herz für Obdachlose, wenns an seine mühsam finanzierte Altersversorgung geht.

Grauenvoll

(an den meisten Supermarktkassen befinden sich Regale mit Fuselflachmännern. Einfach ab und zu mal einen kaufen und dem vorm Supermarkt lungernden Penner in die Hand drücken. Bringt mehr als solche ekelhaft verlogenen Posts)

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Ihre Art mag es sein, eine schwere Erkrankung zu befeuern, meine ist es nicht.

Ebenso wie es Ihre Art ist, zu spekulieren, wie es meine nicht ist.

Also bitte, wenn Sie schon erkennen, dass sie ekelhaft verlogene Posts bringen, dann lassen Sie das doch einfach.

Vielen Dank.

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Der Immobilienspekulant
hat schon lange erkannt, dass er auch damit richtiges Geld machen kann, wenn er Arme behaust.
Slumlord ist die Steigerung von Betongold, wenn man starke Nerven hat, oder sich hinter Gesellschaftsrecht und einem harten Hund von Geschäftsführer verstecken kann.

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Irgendwoher muß der Wohnraum doch kommen. Warme Worte von der SED schaffen nichts, und Enteignungen helfen nur den verdienten Genossen die so zu einer billigen Bude kommen.
Staatlicher Wohnungsbau wäre angesagt, aber die Loser in Berlin bekommen nichtmal den doofen Flughafen auf die Kette.

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Ach, ich seh das positiv. Wären alle die in den letzten 30 Jahren nach Berlin gezogen sind hiergeblieben wäre die Provinz nicht halb so lebenswert. In der Technik gibt es das Prinzip der Opferanode, hier ist es eine Müllkippe mit der passenden Besatzung.

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Deshalb fahre ich als Berliner, der seit zig Jahren etwas am Rande wohnt, nicht mehr "in die Stadt": Ekel und Angst.
Ich hab auch kein Taschentelefon, mit dem ich mich permanent ablenken könnte.

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klingt als wärste auch nen 80jähriger pensionist. da hätte ich natürlich auch die hosen voll in der großen stadt. alles so schnell. ampelphase nur 90 sekunden. schlimm.

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und dann alles voller junger leute. die haben doch auch nur noch sex drogen und negermusik im kopf.

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OT ab 12 Don live in WELT+ live

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Die Übung am realen Elend
wäre eine sinnvolle regelmäßige Pflichtveranstaltung für unsere Politiker - gerade in Berlin. Und bei all den sinnlosen Ge- und Verboten, mit denen diese uns in den letzten Jahren bedacht haben, wäre ein privates Nutzungsverbot moderner Kommunikationsmittel während der Arbeit und in der Öffentlichkeit doch sicher auch noch möglich. Das würde vielleicht dazu führen, daß die Realität auch von Politikern wieder bewußter wahrgenommen werden kann.

Für mich ist und bleibt das Unwort der letzten Jahrzehnte "Sozialstaat". Nichts beschreibt das Ergebnis der marktkonformen Demokratie besser als der Stolz der Politik auf einen Sozialstaat der Suppenküchen und Kleiderkammern.

Die zunehmende Verwahrlosung aller gesellschaftlichen Schichten nimmt zunehmend an Fahrt auf.

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Das was sie als Sozialstaat bezeichnen nenn ich Übernächstenliebe. Man hat genug eigene Probleme vor der Haustüre und kümmert sich lieber um die Weltrettung. Darunter gehts nicht.
Verwahrlosung gibts zunehmend überall in Deutschland. Aber nur in Berlin wird das als Folklore abgetan (-> siehe Palmer).

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Schrotsaege, Sie sind eine Pest und ausgesprochen widerlich. Verschwinden Sie endlich in ein Loch, wo man sowas wie Sie aushält. Wenn es das gibt.

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Übernächstenliebe ist auch gut, pudelfriseur. Aber eigene Probleme? Sicher, die hat auch wohl jeder, aber sind das wirklich immer eigene, also selbst verursachte?

Die allgemeinen Probleme haben bei immer mehr Bürgern zu "eigenen" Problemen geführt, denen sie mehr oder weniger hilflos gegenüberstehen. Und statt sich an die Problemverursacher zu wenden, wenden sie sich ab - von Staat und Gesellschaft.

Aber das ist ja auch kein Wunder, da ohne Krawall und Gewalt ja keinerlei Veränderungen mehr möglich scheinen. Ein Armutszeugnis für das, was sich Demokratie nennt.

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Der Berliner ist für sein freundliches Wesen weithin bekannt. Besonders Hervorzuheben ist aber der umsichtige und liebevolle Umgang miteinander.

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Die ganze Welt ist glücklich mit ihm,
außer vielleicht dem Zwitscher-"zücho" und einigen Spezialisten hier (wo man ja gar nichts lesen muss, schreiben erst recht nicht; keine Schüler-Demos usw. werden von hier aus organisiert).

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Mir ist ja der Grund, warum man auf einem privaten Blog kommentieren "muss", auf dem man nicht willkommen ist, auch nicht ganz klar. Aber manche Leute haben halt nichts Besseres zu tun ...

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Gründe sind im Alltäglichen bereits zu beobachten:

Provozieren, Aufmerksamkeit gewinnen wollen, getroffen worden sein und sich nicht wirklich auf Augenhöhe wehren zu können, zu unbedachten Antworten heraus fordern, sachliche Debatten unterbinden, jegliches Miteinander zu stören oder unterbinden versuchen.

Also im Grunde wie Sie sagen:

ein gescheiterter Mensch, der in seinem Leben zu nichts Positivem mehr in der Lage ist.

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80jähriger pensionierter Beamter aus Berlin.
Das macht doch irgendwie das Bild komplett, finden Sie nicht auch?

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Gut 15 Jahre hat dieses Blog auf dem Buckel. Von den Stützen auf der Suche nach Meeehhhr kommend, habe ich die ersten fünf Jahre mittlerweile nachgelesen.

Viele interessante und viele erfreuliche Beiträge von Lesern waren dabei.
Schauen wir nach vorne, nicht nach unten. Dann liest es sich noch besser.
Der eine oder andere wird die Kommentare vom sloth (faultier) Bären systematisch überlesen. Ich mache es bei zwei Schreibern so.

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"Der Berliner ist für sein freundliches Wesen weithin bekannt. Besonders Hervorzuheben ist aber der umsichtige und liebevolle Umgang miteinander."

Da frage ich doch mal ganz vorsichtig nach, pudelfriseur, ist das Ironie? Oder bezieht sich das nur auf die Eingeborenen und deren Umgang mit- bzw. untereinander?

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Ach, das sieht man doch an den Reaktionen hier und auf Twitter.

Allerdings kenn ich auch einige auchtochtone Berliner auf die das zutrifft und mit denen ich gerne meine Zeit verbringe. Anderseits gibts dann auch die Nichtsnutze die zwengs Totalverweigerung in den 80-ern dorthin zum "studieren" hin sind und sich jetzt als echte Berliner aufpustern. Aber irgendwas ist immer...

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München ist die letzten 20 Jahre unkommod geworden.
Berlin versifft immer mehr.
Athen war noch nie wirklich schön.
Aber von allen von mir mehrfach besuchten Städten ist Rom am weitesten abgestürzt.

Und die Streichelbrettchen-Glotzerei-Epidemie gibt es weltweit.
M.E. ist Darwin damit noch viel zu nachsichtig, viel zu wenig von denen bekommen den Darwin-Award.

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. . . . . 10 . . . .
Herzlichen Dank lieber Don

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Geburtstag
Ja stimmt, alles gute zum Jubiläum. Danke für die gute Unterhaltung und die Anregungen und vielen Gelegenheiten eigenen Magengeschwüren vorzubeugen.

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Danke allerseits!

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mir war so, wie als wenn heute jener jubilaeumstag waere, an dem kraenze mit zehn kerzen geflochten werden duerften[1].

hinter einer zugbruecke zwar, aber sei es drum, o tempora, et nos et cetera.

mes meilleurs vœux !


[1] https://blogs.faz.net/stuetzen/2009/01/

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Vielen herzlichen Dank!

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