2.0

Kann es nicht sein, dass Web2.0 nur die Antwort der bisherigen Nutzniesser und Ausbeuter des Kollektivs auf die unaufhaltsame Individualisierung ist? Der grössere Hut, unter den wieder alle passen sollen, genauer, die neue Pickelhaube der Kriegsverbrecher der Verblödung und Ausbeutung? Der stinkende alte Schlauch für neuen Wein? Die ewig gleichen Kräfte der Reaktion, die sich gegen die Veränderung wehren?

Damit liesse sich alles erklären, und aus Ehssan Darianis Völkischem Beobachter und StudiVZ würde nicht ein Skandal, sondern ein Inbegriff für das, was Web2.0 im Kern ist: Internettotalitarismus und Gleichschaltung.

Donnerstag, 9. November 2006, 20:49, von donalphons | |comment

 
Zuviel der Ehre, ich bin des Themas 2.0 leicht überdrüssig, ich kann dort nur dumme kleine Jungs von der Art eines Prinz Harry ausmachen. Provokation für Aufmerksamkeit - hiermit hat auch unser Gastgeber sein Soll an Rezeption der gequirlten Sch... erfüllt.
Es wird niemand gezwungen, seine persönlichen Daten überall einzutragen. Als Personaler würde ich diese Einrichtungen nutzen, um die Deppen auszusortieren.

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Was mir bis jetzt fehlt - vielleicht habe ich es ja nur nicht bemerkt: Eine fundierte soziologische Diskussion über das Phänomen "soziales Internet".

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Ich fürchte, denen, die sich damit beschäftigen, fehlt dafür das nötige Wissen.

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Don, wie wärs mit einem Versuch? Das würde ich gerne von Dir lesen.

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Ich b in nur Historiker. Und menschlich ist mir das Kapitel zu dreckig. Sowas betrachtet man immer besser aus der historischen Distanz, wenn die Jungs von ihren Taten aufgespiesst wie Schmetterlinge, Wanzen und Kakerlaken im Schaukasten vorliegen.

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Du hast recht, bei Lanu gibt's den Final zu lesen.

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Palimpalim!
Viel banaler: Das ist ein globaler Bubenspielplatz, mit großem Kaufmannsladen für die Ambitionierten. Aber das ist ja mit den Überschriften weiter oben sowieso klar gestellt.

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