: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Montag, 11. April 2005

2do

Aircheck.
Termin finden.
Thema finden.
Studiogäste einladen.
Teaser machen.
Laufplan schreiben.
Broadcasten.

Alte Radiomacher kommen langsam zur Überzeugung, dass Bloggen auch nichts anderes ist, als On Air zu sein. Mit gewissen Call-In-Anleihen. Na denn. Mal schaun, was sich da noch alles machen lässt.

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Freitag, 8. April 2005

Nachbereitung

Zuerst mal Premium Picture Content bei Veranstalter und Special Guest Johnny Häusler Haeusler, der uns lesenden Hardcore-Singles vor Augen führte, was folgt, wenn aus Sex mal Kinder werden - ich hab es getaped, und später mal werde ich Johnnies Enkel das Zeug vorspielen, von wegen, wie ihr Grosspapa damals, und so. Wenn es dann noch Minidisc gibt.



Übrigens, meine Oma hat auch noch massenhaft alte Tonbandrollen von mir als Kleinkind, das Zeug ist echt hart, das halten auch erfahrene Headbanger nicht aus, ein Glück, dass dem alten mintgrüne Tonbandgerät irgendwann eine Röhre durchbrannte und das Quellenmaterial der Marke LAUT, VIEL und HUNGRIG nicht mehr spielbar ist. Aber ich schweife ab.

Frau Modeste beschreibt dagegen, wie es denn so war, auf der Bühne und davor und danach. Mehr Gedanken und mehr als nur 40undeinpaarzerquetschte Worte gibt es auf Zuschauerseite bei 40something. Holgi hat auf dem Heimweg ein Liedchen gesungen, das mir zumindest vom Text her sehr gefällt. Länger als 5 Minuten dauert die Partyberichterstattung von 5Minuten. Frau Engl wartet mit einem Bild auf, bei dem unsereins zum Schatten seiner selbst wird. Und ein Video - geschnibbelt aus Webcambilder - gibt es hier. Die Kritiker waren sehr angetan von der Veranstaltung und der lasziven Stimme von Modeste und hoffen auf Fortsetzung - jo, kann/soll man machen.

In 40 Jahren dann wird jemand versuchen, das alles nochmal abzurufen, aber wahrscheinlich ist es dann längst verschwunden, ge404t, weg, vorbei - nur meine Minidisc wird es bewahrt haben. Vielleicht. Und dann wird er vielleicht die Aufregung, die Freude und am Ende auch den Stolz in den Stimmen merken, es getan zu haben.

Und übrigens: Die Dame auf dem Bild, das ist sie, die Grossmutter mit den Tonbändern in jungen Jahren. Wahre Schönheit vergeht nie.

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Die soziokulturelle Komponente

Bloggen ist ganz ok. Geht schon. Aber so richtig gut wird es erst, wenn es seine Fortsetzung im normalen Leben findet. Weil das etwas ist, wovon alle etwas haben, ganz im Gegensatz von so Bullshit-Ideen wie PR- oder Marketing-Blogs. Weril es die logische Fortsetzung des Textschreibens ist. Weil es verdammt viel Spass macht, draussen zu sein, Leute kennenzulernen, vorzulesen, und Nachts um 3 dann noch irgendwo bei einem türkischen Imbiss was reinzuschieben.



Es war keine einmalige Aktion. We shall return. Wahrscheinlich an einem Freitag. Neue Themen, mehr Blogs, andere Texte, mehr Charaktere, immer dressed up. Und mit einer Wild Card für die, die sich auch trauen und wollen. Und noch viele weitere Ideen. Eher bald als später, und ganz sicher bold - Futura Bold.



Danke, an alle Besucher, Chile, Modeste, Wortschnittchen, Johnny und Tanja.

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Donnerstag, 7. April 2005

Querschnitt

3 mal Sex, einmal Ficken und Essen Berlin, einmal schreckliche Folgen alter Liebe in der Provinz, einmal gekaufter sex in der New Economy der Munich Area. Das sollte eigentlich dieses Blog ordentlich wiedergeben, heute Abend ab 20 Uhr. Bis dann.

Die Texte:

Table Dance
Real Life 29.12.04 - Stützen der Gesellschaft
Bäckerei Stern

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Quote of the Day:

Johnny sagt: "Aber ich bin ja nicht die Ziel- sondern die Risikogruppe." Und da, bei Spreeblick -Johnny, lesen wir nachher - Anmeldungen werden noch entgegen genommen.

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Mittwoch, 6. April 2005

Arme Blogosphärensäue

Dissversuch, mehrfach hierher verlinkt - und dann gibt es nur 3 Hits, zwei wahrscheinlich von ihm selbst zur Kontrolle. Ich hätte es beinahe übersehen. Zitat: "Aufgrund der Anzahl Websiteabrufe heute von 13 bis jetzt kann Ihre Site heute auf 14 Websiteabrufe kommen (+/- 0)." So eine arme Sau: Keiner will ihn, keiner liest ihn, und wenn er in der Wanne ausrutscht und sich den Hinterkopf zerdeppert, kriegt das via Blog noch nicht mal jemand mit. (Es geht um einen früher aktiven, inzwischen abseitigen Twoday-Troll. Kein Grund, ihn anzuklicken)

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Montag, 4. April 2005

Sex.

Ich habe ein Buch geschrieben, in dessem untersten Untertitel ganz in Rot das Wort "Sex" neben "Drogen" und "Luxus" steht. Wer mich kennt, weiss allerdings, dass ich noch nicht mal Alkohol trinke, eher sparsam bin, und dank Praxiserfahrung vielleicht über Sex reden kann - aber ich muss gestehen: Schreiben über Sex fällt mir sehr schwer. Weshalb es in besagten Buch zwar zu einigem Sex kommt, im Durschnitt alle 60 Seiten, der Autor sich aber um die direkte Beschreibung herumgemogelt hat - was bei einer grösseren Menge an Sex auf Dauer etwas schwierig war.

Nun sass ich vor zwei Wochen mit Don Dahlmann und Chile zusammen und besprach die am Donnerstag stattfindende Lesung, und als die Frage aufs Thema kam, sagte jemand ziemlich grossmäulig: "Sex, F....., Bettgeschichten, schlechtester Sex seit je her..." Ich sah mich ob dieser Dreistigkeit erstaunt um, welcher verrohte Kerl das wohl gesagt hatte. Don Dahlmann war es nicht, Chile bestritt glaubhaft, es gewesen zu sein, also blieb eigentlich nur ich übrig, obwohl mir als Sohn aus besserem Hause dergleichen Äusserungen ganz sicher nicht die seidenbeschlagene Wiege gelegt wurden. Schamerfüllt fügte ich noch an "Und natürlich auch die Anbahnung desgleichen..." - und die anderen haben mich nicht abgehalten.

Nun war mir bekannt, dass die anderen an der Lesung teilnehmenden AutorInnen Sex und Beziehung als ständiges Thema in ihren Blogs haben und das gezielt zum Eigenmarketing nutzen - aber ich? Hier gibt es doch keinen Sex, Don Alphonso lebt keusch und zurückgezogen, und wenn dann doch mal was passiert, ist da bestenfalls ein Bild mit ausgezogenen Schuhen, aber das kann man nicht vorlesen. Und so sitze ich hier und krame in meinen alten Geschichten und erkenne: Ich hatte zu wenig Sex und viel zu wenig Texte dazu. Das kann ja heiter werden, am Donnerstag bei Johhny.

Trotzdem einfach unter donvsdon@gmail.com anmelden - selten werden sie ein so rotwangiges, früher grossmäuliges und jetzt schamhaftes Nervenbündel in einem Smoking auf einer Bühne vor einem Mikrophon gesehen haben, neben einem Routinier wie Don Dahlmann und drei schönen Frauen, die mich spielend an die Wand lesen werden.

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Samstag, 2. April 2005

Niemand hat die Absicht,

einen Schniedel abzuschniebeln oder Mistviecher zu ficken - aber wenn ich das lese, fällt mir gleich die Seite eines angeblichen Filminitiators ein, auf dessen Seite ganz viele Bilder sind, die sehr professionell wirken, ganz im Gegensatz zu dieser Seite. Vielleicht sollte man mal die Rechtehalter der Bilder ermitteln und nachfragen, wie diese Bilder da hin kommen (zu spät für´s löschen, schon gescreenshottet).

An einem schönen Sonntag Nachmittag vielleicht, bei einer guten Tasse Tee, wenn man grad nichts Besseres zu tun hat. Einfach nur so zur Verschönerung des Daseins und, wenn es gut läuft, zur nachhaltigen Entfernung gewisser Primärgenitalien.

Sollte jemand meinen, bei mir jetzt auch nur mit einer angeblich rechtlich bedeutsamen Email auflaufen zu müssen - immer nur her damit, meine Anwältin verlangt im Gegenzug ordentliche Gebühren für die Abmahnung...

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Donnerstag, 31. März 2005

Spreeblick presents Don Dahlmann vs Don Alphonso

Liebe Leser, in eigener Sache:

Don Dahlmann und ich treten zum literarischen Schaukampf an: Don vs Don steigt exakt heute in einer Woche in Berlin bei Spreeblick-Johnny in seiner beliebten Futura Bold Serie.

Und weil es immer doof ist, wenn alte Männer allein über Sex, Beziehung, Händchenhalten und allem was damit zu tun hat reden, sind gleichberechtigt mit von der Partie: Chile (ja, die Chile, die schon in Hamburg im Sexshop mit Lyssa, und so...), Frau Modeste und das Wortschnittchen, allesamt in dem Thema entsprechend ansprechender Garderobe. Schlussendlich als Flyer sieht das dann so aus:



Besonders geeignet für Blogger, Literaturfreunde, Schnitten von Mediaworx und anderes Agenturenvolk, ungeschliffen oder in Streifen geschnitten, aus Berlin und Umgebung - keine Angst, live sind wir mindestens halb so amüsant wie im Blog, was wir nach dem Lesen bei einer kleinen Party unter Beweis stellen werden.

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Freitag, 25. März 2005

Ich will niemanden langweilen,

und das hier ist auch nur Business as Usual unter den Kollegen der Nicht-Blogmüll-Medien. Nur der Vollständigkeit halber - wie Artikel über Blogger die Runde machen, und wie Medien arbeiten.

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