: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Dienstag, 15. März 2005

Erinnert sich wer an die Jamba-Comments bei Spreeblick?

Spassigerweise gibt es an der Blogbar was Ähnliches, Stichwort Selbstdemontage. Aus dem Haus der FaktenFaktenFakten.

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Montag, 14. März 2005

Denn sie wissen nicht was sie da sagen

Laut Pressemitteilung soll ich über "Internet-Selbstdarsteller" (former known as "Müll") sprechen. Tja. Ich halte PR neben Marketing und Abmahn-Anwälten für die verzichtbarsten Berufe in Deutschland.

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Offene Debatte: Wie sagen wir es unseren Journalisten?

Nachdem ein kleines Gespräch zwischen Spiegel-Frank Patalong und Don dem Müllmann schon so hohe Wellen schlägt: Wie wäre es mal mit einer offenen Debatte, irgendwo in Deutschland über den Gegensatz zwischen Blogs und Online-Jornalismus, entweder Online oder im Real Life?

Ich frage, weil bei kritischen Berichten an der Blogbar heute einige komische, anonyme Postings über die IPs abgegeben wurden, die in der Nähe von Medienkomnzernen anzusiedeln sind. Da sehe ich einen gewissen Gesprächsbedarf. Zum anderen kommen hier ja auch laufend Kollegen vorbei. Themen gäbe es genug, von der Qualitätskontrolle über Leserwanderungen bis hin zur Ketzerei, ob die Leser vielleicht den Stil der Blogger gegenüber der Pseudonüchternheit der Journalisten bevorzugen, Thema Ansprache, Kommunikation, Leserbindung, oder auch mal die Frage, ob vertikale Portale überhaupt noch zu halten sind.

Also, wie ist es? Traut Ihr Euch, die Debatte öffentlich zu führen? Oder schaut Ihr lieber weiter nur rum, was da passiert, macht mal ein feiges anonymes Häufchen hier und da und sagt in der Kantine, Blogs sind soch eh nur Müll? Ya got the balls? Postet hier oder mailt mich an, donalphonso | ät | gmail dot com

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Kleine Programmänderung wegen Leipzig.

Ich darf da am Spiegel-Stand (Halle 3 D 104) am Samstag, den 19. März um 13 Uhr für eine gute halbe Stunde über Blogs reden. Wie ich nun erfahren habe, ist mein Gesprächspartner vom Print- Spiegel verhindert. Statt dessen wird

Frank Patalong

das Gespräch führen.

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Montag, 14. März 2005

Qualitätsjournaille,

wenn sie auf Blogs losgelassen wird. Für sowas würde man einen Blogger teeren und federn. Fuckten, Fuckten, Fuckten von Markwort jetzt auf Dein Handy im Super-Focus-Ganzsparsam-Abo von Jamba!

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Freitag, 11. März 2005

Telekomisches zu Six Apart

T-Online bietet auf der Basis von Six Aparts Hostingangebot Typepad Blogs an. Das sieht nach der üblichen Partner-Lösung von T-Online aus - Entwicklungen übernehmen und selbst kassieren. Soweit alles klar.

Nur eine Sache verstehe ich nicht. Das bedeutet nichts, weil ich ja ein Depp bin und von Wirtschaft keinerlei Ahnung habe. Deshalb stelle ich ein paar Fragen an der Blogbar.

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Donnerstag, 10. März 2005

So nur im Blog zu finden

Darf ich sagen, dass ich stolz auf so einen Autor bin? Darf ich? Ich darf.

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Blogevents oder der neue Trendsport Extreme Bärenfellteiling

(mal wieder premium Munich Area Hate Content!)

Vorgestern war in München der Cscout TrendDay (Fehler nicht von mir) Blogging. Veranstaltet von der weiltweit operierenden Agentur CScout, illustre Gäste from all over the Planet extra eingeflogen, und in der Landeszentrale für neue Medien BLM versammelt, die auch beteiligt war. Begrenzt auf 100 Teilnehmer, die jeweils 200 Euro für das Vergnügen hinblättern sollten, um die neuesten Entwicklungen in Sachen Blogs zu erfahren. Das Ergebnis sah wohl so aus, eine rauschende Ballnacht ist was anderes, eine gute Party auch und selbst für ein Treffen von New Media Leuten in München ist das hier eine eher traurige Kulisse.

Will sagen, statt der erwarteten 100 waren nur rund 50 in Persona da, und davon gingen noch
- Veranstalter
- Freunde der Veranstalter
- Leute von der BLM
- Leute, die üblicherweise immer auf das Ticket der BLM reinkommen
- Leute mit Presseausweisen
- Bekannte der Leute mit Presseausweisen
- die üblichen, in Münchner Trendkreisen unvermeidlichen Adabeis
weg, und wenn ich mir die teils altbekannten Gesichter so anschaue, wage ich es zu bezweifeln, dass auch nur die Hälfte der Anwesenden bezahlt hat. Und das in einer Stadt, die angeblich immer ganz weit vorne mit dabei ist in New Media und Emerging Markets.

Was das für den Anspruch der Veranstaltung bedeutet, die angeblich "Face-to-face interaction and networking with top decision makers in a low pressure environment" wollte, mag sich jeder selbst ausdenken. Die kritische Masse für einen ordentlichen Deal Flow liegt bei mindestens 80 bis 100 wirklich interessierten und zahlenden Besuchern, darunter gibt es einfach zu wenig Auswahl an potenziellen Partnern. Die Folge sind eher laue Bemerkungen in der Blogosphäre und bei denen, die in danach den bösen Don anrufen und ihm alles hintertragen - der Don hatte es sich kurzzeitig überlegt, aber dann...ne. [Mehr an der Blogbar]

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Dienstag, 8. März 2005

Meine erste PR-Katastrophe

So, liebe Kinder, heute wollen wir mal richtig Ramba-Zamba machen. Und zwar nicht nur bei uns im Blog, sondern auch beim Nachbarn, dem geleckten Schönling mit seiner Firma da, dem die PR-Blogger, PR-Berater, PR-Überwacher und PR-Einflüsterer gerne helfen wollen. Weil sie nämlich in Wirklichkeit nicht tolle Director einer PR-Company sind, sondern nur ganz normale, piefige kleine Freelancer mit wenig Geld, die sich deshalb auf Events mit dem Journalistenausweis einladen - aber die bashen wir später, oder die haben wir schon gebasht, heute wollen wir dem Schönling mit unserem Blog mal ein bisschen das Firmenimage zerballern.

Das ist eigentlich ganz einfach. Wir gucken uns an, was der so tut. Wenn der jetzt Kinder abzockt, oder wir ihn beim klauen erwischen, dann überlegen wir uns erst mal ganz genau, was das eigentlich für ein komisches Verhalten ist. Das schreiben wir dann auf, und zwar so, dass die Fakten alle drinne sind, das ganze sich aber auch witzig liest. Dann tun wir das alles in eine Überschrift einwickeln, die ganz klar sagt, was da gerade passiert ist. Dann - warten wir.

Wir warten auf den Samstag Abend. Denn der Schönling hat da was anderes zu tun, und seine PR-Tante ist völlig wehrlos, weil gerade der Lack auf ihren Fingernägeln trocknet. Die sind also ganz sicher nicht im Netz. Wir schon. Und viele der Heavy User unter den Bloggern auch. So gegen 20 Uhr stellen wir den Beitrag dann online. Und schicken unseren Kindergartenfreunden eine Rundmail, in der steht, was wir gerade getan haben.

Unsere Freunde machen da gerne mit, weil es ist ja Samstag und alle haben Lust auf Paaaarty! Mehr Paaaarty und eine Runde Bloody PR-Tanja auf mich an der BLOGBAR, und ein Toast auf die Critters-Skalpe beim heutigen CScout Trendday Blogging un der Munich Area.

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Montag, 7. März 2005

Anstand

USA-Korrespondent Tom Kummer schiebt dem SZ-Magazin, dem Zeit Magazin und den Berliner Seiten der FAZ bis zum Sommer 2000 gefälschte Artikel unter. Die SZ, die Zeit und die FAZ reagieren auf Warnungen zu spät, der Focus deckt es auf. Die SZ-Magazin-Chefs müssen gehen, das Problem von Florian Illies und der FAZ sowie der Zeit geht im Trubel unter. Die SZ reagiert mit einer lückenlosen, zweiseitigen Recherche im eigenen Haus und kommt nochmal davon. OK.

USA-Korrespndent Lorenz Wolffers schiebt der NZZ am Sonntag und der Sonntags-Blick bis August 2003 eine Reihe von gefälschten Artikeln unter. Manche beiträge sind frei erfunden, andere werden aus anderen Quellen zusammengestöpselt oder komplett von anderen übernommen. Die NZZ reagiert sofort mit einer lückenlosen Recherche, informiert umfassend und gewinnt dadurch an Glaubwürdigkeit. OK.

Die Boulevardzeitung Blick entschuldigt sich bei ihren Lesern mit einem grossen Artikel und schiebt ein Interview des deutschen Journalisten Robert Macher mit Mick Jagger nach - zum grössten Teil aus alten Interviews zusammengeklaut. Blick entschuldigt sich erneut und geht rechtlich gegen die "Autoren" vor. OK.

Tom Kummer darf ab 2004 wieder für die Berliner Zeitung schreiben. Er schiebt ihr eine alte Geschichte von sich selbst unter, die nicht erfunden ist, aber schon früher veröffentlicht wurde. Der Chefredakteur entdeckt das zu spät, entschuldigt sich bei den Lesern und feuert Kummer. OK.

Mathias Müller v. Blumencron ist Chefredakteur der Online-Publikation der Spiegel. Mitarbeiter übernehmen im Sommer 2004 die Geschichte der Markennahmen von Wikipedia, ohne zuerst auf ihre Quelle hinzuweisen. Im Februar 2005 übernimmt ein namentlich nicht bekannter Autor bei Spiegel.de grosse Teile eines Wikipedia-Artikels wörtlich, die danach 4 von 5 Absätze seines Artikels ausmachen. Erst nach Berichten in Blogs verschwindet der Artikel, obwohl der Spiegel schon seit Tagen über die Übernahme informiert ist. Weitere Reaktionen sind bislang nicht bekannt.

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