Donnerstag, 17. Februar 2005
WOW! Spiegel bringt News nach nur 4 Monaten!
Aus der Abteilung Fucktchecking: Praktikanten-am-Rechner-Alarm bei Spargel Ohnwein! Dort wird SENSATIONELL gemeldet, Dolce & Gabbana hätten sich getrennt, wollten aber beruflich zusammenbleiben.
Komisch nur, dass man zum gleichen Thema vor 4 Monaten (!) schon nach einem Zitat bei Missunderstood über den gleichen Sachverhalt debattieren konnte. Das kommt davon, wenn Qualitätsjournalisten ihren 100%-Müll gerade noch abschreiben, aber nicht mehr nachrecherchieren können. Herr v. Blumencron, es stinkt!
Komisch nur, dass man zum gleichen Thema vor 4 Monaten (!) schon nach einem Zitat bei Missunderstood über den gleichen Sachverhalt debattieren konnte. Das kommt davon, wenn Qualitätsjournalisten ihren 100%-Müll gerade noch abschreiben, aber nicht mehr nachrecherchieren können. Herr v. Blumencron, es stinkt!
donalphons, 21:05h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 13. Februar 2005
Jamba Klingelton kostenlos Handy download
geht so
, ja hier drücken Leutz! , einfach dem Link zum megacoolen anderen Don folgen, ey ist echt klasse ;-)))))) Und Klingeltöne und Stuff und Logos selber machen (oder mal bei Kazaa schauen, da soll´s sowas angeblich superlegal geben). Habs probiert rockt voll in der Schule, da hat die Jenny geguckt als ich ihr das erklärt habe und erst Chris der Depp, der sie jetzt garantiert nicht bekommt mit seinem blöden Jamba-Abo
*LOL*.
Also unbedingt: "Stopalle" an 33333 von Jamba schicken, dann ist das Abo weg! Ausserdem könnt ihr das Geld von Jamba zurückkriegen, wenn eure Eltern da anrufen und sagen, dass ihr noch minderjährig seit. Die Kohle könnt ihr dann ja mit den Tussis verbraten, oder Michaela dem geilen Luder
was bauchfreies schenken.
Und voll geil, wenn das auch noch andere Leutz linken und auf die Dons verweisen, sind wir bei Google bald ganz oben! Ich grüsse Oliver Samwer den
und Verisign, und ihr könnz ja was in den Comment schreiben, wenn ihr was loswerden wollt. *g* So und ich mach jetzt ein Blog bei myblog 20sux auf rockt fast so wie jamba bei der goiiilen Community.
, ja hier drücken Leutz! , einfach dem Link zum megacoolen anderen Don folgen, ey ist echt klasse ;-)))))) Und Klingeltöne und Stuff und Logos selber machen (oder mal bei Kazaa schauen, da soll´s sowas angeblich superlegal geben). Habs probiert rockt voll in der Schule, da hat die Jenny geguckt als ich ihr das erklärt habe und erst Chris der Depp, der sie jetzt garantiert nicht bekommt mit seinem blöden Jamba-Abo
*LOL*. Also unbedingt: "Stopalle" an 33333 von Jamba schicken, dann ist das Abo weg! Ausserdem könnt ihr das Geld von Jamba zurückkriegen, wenn eure Eltern da anrufen und sagen, dass ihr noch minderjährig seit. Die Kohle könnt ihr dann ja mit den Tussis verbraten, oder Michaela dem geilen Luder
was bauchfreies schenken.Und voll geil, wenn das auch noch andere Leutz linken und auf die Dons verweisen, sind wir bei Google bald ganz oben! Ich grüsse Oliver Samwer den
und Verisign, und ihr könnz ja was in den Comment schreiben, wenn ihr was loswerden wollt. *g* So und ich mach jetzt ein Blog bei myblog 20sux auf rockt fast so wie jamba bei der goiiilen Community.donalphons, 22:15h
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Grosses Danke
an Dirk Olbertz und Axel K. für das gelungene Update von Blogger.de. Und überhaupt, für alles.
donalphons, 21:51h
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Der deutsche Ausgangspunkt der Musikumfrage
ist übrigens D0n Dahlmann: Hier. Und nachdem es bei ihm auf Englisch war, erklärt das auch die unterschiedlichen Strings mit den unterschiedlichen Überzetzungen. Das Ding kommt aus den USA. Verschwörungstheorien für Deutschland ade.
donalphons, 19:14h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 10. Februar 2005
Für DCT- BLOG- VC-Spezialisten: Sixapart und der Fluch
des Venture Capitals...
Heute Abend stehen die Macher von Sixapart in Berlin Rede und Antwort bei einem Blogger-Treffen - wie es aussieht, wird es ziemlich wirtschafts- und PR-lastig, und manche der Anwesenden - altgediente Neuökonomisten - würden mir sicher nicht gern im Dunkeln begegnen. Gut, kein Problem, ich bin ja in München, und ich weiss nicht, ob ich wirklich was versäume, wenn ich mir von einer mir altbekannten Studienfirma nicht die Weblogwelt erklären lasse.
Andererseits würde mich die Frage schon sehr interessieren, wie es mit Sixapart weitergehen soll. Schliesslich hat die Firma auf der einen Seite Venture Capital aufgenommen, das möglichst schnell möglichst hohe Rendite erwirtschaften soll, und hat auf der anderen Seite durch Merger und Zukäufe eine ziemlich komplexe Geschäfts-, Aktionärs- und Gesellschafterstruktur. mehr lustige IPO-Spekulationen hier. Hans Meise, kommentieren Sie.
Heute Abend stehen die Macher von Sixapart in Berlin Rede und Antwort bei einem Blogger-Treffen - wie es aussieht, wird es ziemlich wirtschafts- und PR-lastig, und manche der Anwesenden - altgediente Neuökonomisten - würden mir sicher nicht gern im Dunkeln begegnen. Gut, kein Problem, ich bin ja in München, und ich weiss nicht, ob ich wirklich was versäume, wenn ich mir von einer mir altbekannten Studienfirma nicht die Weblogwelt erklären lasse.
Andererseits würde mich die Frage schon sehr interessieren, wie es mit Sixapart weitergehen soll. Schliesslich hat die Firma auf der einen Seite Venture Capital aufgenommen, das möglichst schnell möglichst hohe Rendite erwirtschaften soll, und hat auf der anderen Seite durch Merger und Zukäufe eine ziemlich komplexe Geschäfts-, Aktionärs- und Gesellschafterstruktur. mehr lustige IPO-Spekulationen hier. Hans Meise, kommentieren Sie.
donalphons, 19:18h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 8. Februar 2005
Ein weiteres Businessblog, das nicht kommt,
oder warum PR-Blogs und die PR-Blogger vollkommen überflüssig sind, wenn man sich des eigenen Gehirns bedient.
Gestern kam ein Artikel in der Werben & Verkaufen über Blogs, der sich mit dem Verhältnis von Blogs und Unternehmen auseinandersetzte, Stichworte Jamba, Sun und die Clique der sattsam bekannten Berater, die das Thema für ihre eigenen Profit gern hypen würde. Ich habe damals im Interview mit w&v ziemlich auf die Bremse getreten, aber wenn so ein Zug mal im Rollen ist, kann man wenig gegen die Dominanz der Geldbrüllaffen und ihre brillianten Theorien tun. Berater vs. Blogs - weiter an der Blogbar
Gestern kam ein Artikel in der Werben & Verkaufen über Blogs, der sich mit dem Verhältnis von Blogs und Unternehmen auseinandersetzte, Stichworte Jamba, Sun und die Clique der sattsam bekannten Berater, die das Thema für ihre eigenen Profit gern hypen würde. Ich habe damals im Interview mit w&v ziemlich auf die Bremse getreten, aber wenn so ein Zug mal im Rollen ist, kann man wenig gegen die Dominanz der Geldbrüllaffen und ihre brillianten Theorien tun. Berater vs. Blogs - weiter an der Blogbar
donalphons, 14:21h
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Montag, 31. Januar 2005
Old Shit in new Blogs
Es, das Tier der NE, ist nicht tot. Es lebt noch. Es ist in den Nebel gekrochen, hat seine Wunden geleckt, und jetzt kommt es in unserem Rücken wieder. Es kommt langsam, denn es eilt nicht, und die Knochen tun ihm noch weh. Aber es dauert nicht mehr lang, dann ist es wieder da, und all seine Kretins, Lügner, Abmahnschweine und Bizzstrichcommer werden als Zombies aus ihren Gräbern steigen.
Denn wir sind die neue Sensation, und sie wollen unser Blut trinken. Uns zu bestechlichen, korrupten, stinkenden Geldkadavern machen, wie sie selbst. Es geht wieder los: Sony greift sich die ersten Blogs. Und irgendwo bei BMG macht jemand eine Powerpoint, bei Holtzbrinck in Frankfurt wird für Madzia und windige Zulieferer was nachgerechnet, und ein windiger Küchentisch-Berater schreibt Bettelbriefe, er wüsste, wie man die Blogs fürs Marketing nutzen könnte.
Es kommt wieder.
Denn wir sind die neue Sensation, und sie wollen unser Blut trinken. Uns zu bestechlichen, korrupten, stinkenden Geldkadavern machen, wie sie selbst. Es geht wieder los: Sony greift sich die ersten Blogs. Und irgendwo bei BMG macht jemand eine Powerpoint, bei Holtzbrinck in Frankfurt wird für Madzia und windige Zulieferer was nachgerechnet, und ein windiger Küchentisch-Berater schreibt Bettelbriefe, er wüsste, wie man die Blogs fürs Marketing nutzen könnte.
Es kommt wieder.
donalphons, 16:36h
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Es ist da:
Das Blog von Thomas Knüwer vom Handelsblatt. "Indiskretion Ehrensache." Ein Must Read für eine gewisse Zielgruppe dieses Blogs.
donalphons, 13:56h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 27. Januar 2005
Boomtown Rats
Die Dauergäste dieses Blogs wissen, dass ich nicht unbedingt ein Freund all des kruden Geschwätzes sogenannter "Marketing-" oder "PR-Spezialisten" bin, das seit ein paar Monaten über die deutsche Blogosphäre hereingebrochen ist. Da versuchen mitunter reichlich obskure Dotcom-Versager, ihre alten Flops an der noch zarten Pflanze der deutschen Blogs zu wiederholen, da muss alles irgendwie verwertet, vermarktet und profitabel gemacht werden. Diese kleine, nicht zwingend feine Szene der Möchtegern-Profiteure hat sich in Ermangelung eigenständiger Ideen ein paar US-amerikanische Abgötter gesucht, die ebenfalls gebetsmühlenartig behaupten, Blogs wären was ganz tolles und überall super erfolgreich, wo sie selbst gerade Blogdienstleistungen anbieten.
Steve Rubel gehört als nicht unbedeutender PR-Mensch berufsbedingt zu diesen Schreihälsen, aber bei ihm habe ich oft den Verdacht, dass oberhalb von Mund und Stimmbändern auch noch eine Steuerung derselben sitzt, die man als "Gehirn" bezeichnet. Rubel nun breitet sich in schöner Regelmässigkeit darüber aus, wie Werbefritzen, PR-Leute und Blogger zusammen kommen können, und er tut es auf eine Art und Weise, die den Bloggern sowas wie Persönlichkeit, Charakter, Witz, Meinung und Seele zugesteht. Sein neuester Beitrag gibt mal wieder die üblichen Tipps, wie man Blogger für sich einnehmen sollte: Umschmeicheln, bemustern, informieren, sich ihren Wünschen anpassen, sie nicht als reine Werbeplattformen zu sehen, sondern als Leute, die eigenständig und glaubwürdig sind, aber gern noch nebenbei ein paar Dollar mitnehmen; bisweilen auch eher unsaubere Geschichten wie die Vermischung von Werbung und redaktionellen Inhalten. Örgs - wo war nochmal der kotzende Smiley?
Was er aber auch sagt, ist ein Satz, der mir gefällt: Treat them like Rock Stars. hier geht´s weiter
Steve Rubel gehört als nicht unbedeutender PR-Mensch berufsbedingt zu diesen Schreihälsen, aber bei ihm habe ich oft den Verdacht, dass oberhalb von Mund und Stimmbändern auch noch eine Steuerung derselben sitzt, die man als "Gehirn" bezeichnet. Rubel nun breitet sich in schöner Regelmässigkeit darüber aus, wie Werbefritzen, PR-Leute und Blogger zusammen kommen können, und er tut es auf eine Art und Weise, die den Bloggern sowas wie Persönlichkeit, Charakter, Witz, Meinung und Seele zugesteht. Sein neuester Beitrag gibt mal wieder die üblichen Tipps, wie man Blogger für sich einnehmen sollte: Umschmeicheln, bemustern, informieren, sich ihren Wünschen anpassen, sie nicht als reine Werbeplattformen zu sehen, sondern als Leute, die eigenständig und glaubwürdig sind, aber gern noch nebenbei ein paar Dollar mitnehmen; bisweilen auch eher unsaubere Geschichten wie die Vermischung von Werbung und redaktionellen Inhalten. Örgs - wo war nochmal der kotzende Smiley?
Was er aber auch sagt, ist ein Satz, der mir gefällt: Treat them like Rock Stars. hier geht´s weiter
donalphons, 18:21h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 24. Januar 2005
Vor etwa einem Jahr
sickerte durch, dass es ein Buch mit dem Titel Blogs geben würde. Es gab den erwarteten Aufschrei von den üblichen Leuten, die sich alle sehr, sehr wichtig vorkamen. Papier! Und diese Autoren! Und man selbst wurde nicht gefragt! Pfui Elite!
Ein paar haben inzwischen ihre Blogs aufgegeben, andere dümpeln lustlos vor sich hin, und ein paar gibt es weiterhin, der ein oder andere hat seine Meinung revidiert, andere murmeln immer noch Verwünschungen in ihre Bartstoppeln. Angesichts der grossen Pläne und Ankündigungen, was man denn gegen das Buch setzen könnte - Plattformen, Blogs, andere, bessere Bücher mit besseren Autoren - ist dieses Hinwegdämmern keine Glanzleistung. Grosse Klappe und nichts dahinter.

Jetzt zeichnet sich wieder ein Projekt am Horizont ab; kein Buch diesmal (und auch kein Contentklau), Codename nach diesem 60er Buick ist "Electra", und die verbliebenen üblichen Leute können sich schon mal erwartungsgemässe Reaktionen bereitlegen.
Ein paar haben inzwischen ihre Blogs aufgegeben, andere dümpeln lustlos vor sich hin, und ein paar gibt es weiterhin, der ein oder andere hat seine Meinung revidiert, andere murmeln immer noch Verwünschungen in ihre Bartstoppeln. Angesichts der grossen Pläne und Ankündigungen, was man denn gegen das Buch setzen könnte - Plattformen, Blogs, andere, bessere Bücher mit besseren Autoren - ist dieses Hinwegdämmern keine Glanzleistung. Grosse Klappe und nichts dahinter.

Jetzt zeichnet sich wieder ein Projekt am Horizont ab; kein Buch diesmal (und auch kein Contentklau), Codename nach diesem 60er Buick ist "Electra", und die verbliebenen üblichen Leute können sich schon mal erwartungsgemässe Reaktionen bereitlegen.
donalphons, 15:53h
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