Montag, 20. Dezember 2004
Blogs vorlesen
ist, nüchtern betrachtet, auch nichts anderes als andere literarische Texte vorlesen. Das heisst, es hängt von den Autoren ab. Wenn die das nötige Talent haben, kann es ein klasse Abend werden, bei dem man erst um 2 Uhr den Laden verlässt, weil man nachher noch lang zusammen gesessen hat.

Parka Lewis (Bild) als der Eiskalte, Don Dahlmann als der Vollblüter und Bov Bjerg als der Dezente passten bei aller Widersprüchlichkeit des Auftretens sehr gut zusammen. So gut, dass man nur den Kopf schüttteln kann über die akulturellen Deppen, die meinen, Blogs brauche man sich nicht vorlesen lassen, die stehen ja auch zum selbst Lesen im Internet. Viele Feinheiten erschliessen sich erst, wenn es der Autor in Persona vorträgt - besonders bei den kurzen Texten, die Parka Lewis und Bov Bjerg im Wechsel zum Besten gaben. Dass Don Dahlmann ein klasse Erzähler ist, war eigentlich schon vorher klar - und obwohl ich alle Texte schon kannte, war es immer noch ganz grosses Blogkino.
Warum? Weil Autoren in aller Regel ihre Texte besser rüberbringen. Das sahen wohl auch die 50+x Besucher so, die sehr angetan waren und das Laine Art bis zum letzten furzquietschenden Platz auf dem aufblasbaren Sofa füllten. Bitte mehr davon. Sagen auch das Wortschnittchen, ix und viele andere.

Parka Lewis (Bild) als der Eiskalte, Don Dahlmann als der Vollblüter und Bov Bjerg als der Dezente passten bei aller Widersprüchlichkeit des Auftretens sehr gut zusammen. So gut, dass man nur den Kopf schüttteln kann über die akulturellen Deppen, die meinen, Blogs brauche man sich nicht vorlesen lassen, die stehen ja auch zum selbst Lesen im Internet. Viele Feinheiten erschliessen sich erst, wenn es der Autor in Persona vorträgt - besonders bei den kurzen Texten, die Parka Lewis und Bov Bjerg im Wechsel zum Besten gaben. Dass Don Dahlmann ein klasse Erzähler ist, war eigentlich schon vorher klar - und obwohl ich alle Texte schon kannte, war es immer noch ganz grosses Blogkino.
Warum? Weil Autoren in aller Regel ihre Texte besser rüberbringen. Das sahen wohl auch die 50+x Besucher so, die sehr angetan waren und das Laine Art bis zum letzten furzquietschenden Platz auf dem aufblasbaren Sofa füllten. Bitte mehr davon. Sagen auch das Wortschnittchen, ix und viele andere.
donalphons, 13:55h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 19. Dezember 2004
Pflichttermin! Heute Abend, 21 Uhr!
donalphons, 12:38h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 28. November 2004
Blog Dich reich,
oder so.
donalphons, 12:11h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 17. November 2004
Goldgrübeln
Bei "Ritter der Kokusnuss" gibt es dieses Duell mit dem grossmäuligen schwarzen Ritter, dem erst alle Extremitäten abhackt werden, und als er dann nur noch als Rumpf im Wald steht, sagt er, dass er ein Unentschieden akzeptiert - aber sobald die Ritter weiter ziehen, schreit er ihnen nach, sie sollen zurückkommen, er würde sie mit seiner Spucke besiegen, er würde es ihnen nochmal zeigen. An diese Szene muss ich immer denken, wenn ich manche Blogs gewesener Dotcom-Unternehmer, Berater und Jubelperser lese. Da wird dann besprochen, wie man mit Blogs hoffentlich bald das Geld verdienen kann, das man früher im "Content Bizz" versenkt hat. Die meisten Beiträge sind inkompetent, vulgär und vollkommen unausgegoren, aber so sind die Autoren nun mal, sie hatten eine schwere Jugend, sie haben es keine andere Sprache als den McKinsey-Latrinen-Slang voller Success und Profit gelernt. Und die Summen, die amerikanische VCs in die Firma Sixapart (Movable Type, Typepad) investiert haben, machen auch hierzulande viele Leute heiss, die gerne nochmal eine New Economy Reloaded hätten.
Nun gab es in der letzten Woche zwei Ereignisse, die zeigen, dass sich auch ernsthaftere Leute in Deutschland mit der Frage der Wertschöpfung durch Blogs auseinandersetzen. Mehr an der Blogbar
Nun gab es in der letzten Woche zwei Ereignisse, die zeigen, dass sich auch ernsthaftere Leute in Deutschland mit der Frage der Wertschöpfung durch Blogs auseinandersetzen. Mehr an der Blogbar
donalphons, 18:44h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 13. November 2004
Eine PR-technisch-elitäre Arschlochkarte
ist als offizielle Pressemitteilung in meinem Posteingang. Schon lustig, wenn ein erklärter Elitenfeind in einer Pressemitteilung selbst mal in das Marketinggeschwätz gerät:
Hier werden Sie die Möglichkeit haben, sich mit internationalen Stars der Szene direkt auszutauschen. Mu Zimei (China), Jörg Kantel (Deutschland) und Anton Nossik (Russland) diskutieren..
Hier werden Sie die Möglichkeit haben, sich mit internationalen Stars der Szene direkt auszutauschen. Mu Zimei (China), Jörg Kantel (Deutschland) und Anton Nossik (Russland) diskutieren..
donalphons, 00:44h
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Montag, 8. November 2004
Zum Popdiskurs über Weblogs
bitte hier lang - falls die geneigten leser denken, Bloggen könnte eventuell etwas mit Literatur zu tun haben, daselbst auch weitere Links.
donalphons, 15:41h
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Dienstag, 2. November 2004
Wenn ich mal wieder lächeln will,
werde ich in Zukunft einfach an so manche entglittene Gesichtszüge denken, die gewissen Personen, Avataren, Doppel-, Tarif- und Halbmoralisten gehören, die das hier lesen: "wenn wir nicht jedes anonyme Kommentararschloch dreilagig extraweich abwischen", und die dann prompt hektisch den Kommentarknopf suchen und nutzen.
Oh ja, und dann werde ich lächeln.
Oh ja, und dann werde ich lächeln.
donalphons, 02:33h
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Donnerstag, 28. Oktober 2004
Take five Bloggers
Wie war´s denn, insistiert die Kaltmamsell.
Stressig. Und ganz anders als sonst. Wenn man alleine liest, weiss man immer, was als nächstes passiert. Mit sechs anderen sitzen sechs weitere Risikopotenziale auf der Bühne, es ist eine verdammt grosse Maschine, die man als Moderator steuert, und wäre da nicht schon die Generalprobe bei einer Lesung in Frankfurt gewesen, wäre sicher mehr Adrenalin im Blut aller Beteiligten gewesen. Abber Frankfurt entpuppte sich dann als lockere Geschichte, alles sass nach 2 Stunden Vorbereitung, und in Berlin hatten wir gut 7 Stunden Zeit, um uns einzustimmen, Texte einüben, Atemtipps geben. lang-sam- m e r l e s e n, wird schon gut gehen, sie werden Euch lieben, ein paar kleine Pannen vielleicht, aber sonst...
Sonst rief dann die Technik an. Wirklich 7 Leute auf der Bühne? Äh, das mit dem Beamer würde dann aber nicht gehen, zu wenig Platz. Na denn ohne, Powerpoint ist eh was McKinseys, und das sind wir ja zumindest heute Abend nicht.
Ab einem gewissen Punkt, etwa 2 Stunden davor, schaltet man sowieso auf Autopilot. Zusammengepackt, rein in die Autos, rein nach Mitte und kurz vor dem Alex ab zur Volksbühne. Wir suchen den Eingang, draussen stehen schon ein paar, die leider den falschen Termin im Tip Glauben geschenkt hatten. Rauf in das rote Plüschambiente, und auf dem Podium, über dem Parkett, stehen die Tische und 7 knallorangeStühle. Von da an sind es nur noch - 75 Minuten. Aufbau, Soundcheck Checkbabycheckbaby onetwothree Check, Stühlerutschen, Laptop booten, Elfe und Dekaf kennen lernen und sich einen Moment wünschen, man könnte doch auch einfach im Publikum sitzen, mit Elfe plaudern, aber dann geht der Autopilot wieder los, Ulrike von der Presse schiebt die Radioheads mit den Interviews dazwischen, also rauf in die Gedärme der Volksbühne in eine Garderobe, dann nur noch -20 Minuten, runter, Saal ist schon halb voll. Letzte Gespräche, Oli, der beste aller Verleger macht ein paar Andeutungen, 10 Minuten, es ist ziemlich voll und rauf auf die Bühne mit uns.

Letzte Worte bei -5 Minuten, hinten sind schon keine Pätze mehr, ein paar Stühle werden gebracht, -3, -2, -1, und dann sagt Oli, ich hätte ihm als Sachbuchverleger schon zum zweiten Mal Literatur untergejubelt und insgeheim denke ich böse, ach Oli, wenn Du wüsstest, was ich plane, und dann bin ich auch schon dran, und mache bei der Vorstellung gleich den ersten Schnitzer. Wie heisst Franks Blog nochmal? Ach so, Argh, bei + 7 Minuten. Egal, wir sind on Air, und das Publikum verschwindet in der Dunkelheit.
Wie es zum Buch kam, was unsere Vorstellung war, erzähle ich, wie es wurde, ist dann Kais Teil. Im Hinterkopf immer die Frage: Wer da unten versteht, was wir da eigentlich reden? Wissen die, was Blogs sind? Und langweilen sich die Blogger, weil wir erzählen, was sie schon seit dem Zeitpunkt wissen, als sie Blogs in einem kleinen finnischen Club erlebt haben? Aber dann ist es auch schon +20 Minuten, und wir kommen zu den Texten. take one, take two, take three, take four, take five, wir moderieren sie wie Musikstücke im Radio, kleine Anekdoten, was wir an ihnen mögen, unten im Parkett wird gegluckst und gegrinst, soweit man das durch den Lichtschleier erkennen kann. Kurzzeitig meldet der Autopilot: Rappelvolles Haus, alles ok, das ist ein feiner Abend, die verdammt grosse Maschine läuft, sie ist gut in der Zeit, und wir im Cockpit haben alles unter Kontrolle. Dann bei +45 Minuten die zweite Runde von Texten. Jeweils mit Fragen gespickt, und man merkt bei ihrem Atmen, dass sie längst nicht mehr aufgeregt sind. Eine folgenschwere Frage zur Popliteratur, Marco als Rausschmeisser, fertig, die Publikumsrunde bei + 75 Minuten, erst traut sich keiner, aber dann geht´s los, freundlich, weniger freundlich, dann ein blöder Zwischenruf, den Typen stellen und es ihm ganz klar sagen, pass auf Don sagt die Stimme im Kopf, das hier ist Real Life, das ist kein Flamewar (fuckwarumeigentlichnicht, wo ist die Bordkanone ;-)?), hinten stehen die ersten auf und es gibt eine gewisse Unruhe - was? Noch eine Frage? Pech gehabt, das hätte Dir gleich am Anfang einfallen sollen, alles weitere hinten an der Bar, danke für die Aufmerksamkeit, bei +95 Minuten. Aufstehen, umarmen, glücklich sein. Blogs gelesen.
Klar, was sonst. Und genau zu wissen bei + 103 Minuten, wenn auch das letzte Interview gelaufen ist, dass es erst der Anfang war. Und dass alle 7 lieber heute als morgen wieder fliegen möchten. Weil es etwas ist, was man nicht erklären kann, sondern erlebt haben muss. Irre.
Stressig. Und ganz anders als sonst. Wenn man alleine liest, weiss man immer, was als nächstes passiert. Mit sechs anderen sitzen sechs weitere Risikopotenziale auf der Bühne, es ist eine verdammt grosse Maschine, die man als Moderator steuert, und wäre da nicht schon die Generalprobe bei einer Lesung in Frankfurt gewesen, wäre sicher mehr Adrenalin im Blut aller Beteiligten gewesen. Abber Frankfurt entpuppte sich dann als lockere Geschichte, alles sass nach 2 Stunden Vorbereitung, und in Berlin hatten wir gut 7 Stunden Zeit, um uns einzustimmen, Texte einüben, Atemtipps geben. lang-sam- m e r l e s e n, wird schon gut gehen, sie werden Euch lieben, ein paar kleine Pannen vielleicht, aber sonst...
Sonst rief dann die Technik an. Wirklich 7 Leute auf der Bühne? Äh, das mit dem Beamer würde dann aber nicht gehen, zu wenig Platz. Na denn ohne, Powerpoint ist eh was McKinseys, und das sind wir ja zumindest heute Abend nicht.
Ab einem gewissen Punkt, etwa 2 Stunden davor, schaltet man sowieso auf Autopilot. Zusammengepackt, rein in die Autos, rein nach Mitte und kurz vor dem Alex ab zur Volksbühne. Wir suchen den Eingang, draussen stehen schon ein paar, die leider den falschen Termin im Tip Glauben geschenkt hatten. Rauf in das rote Plüschambiente, und auf dem Podium, über dem Parkett, stehen die Tische und 7 knallorangeStühle. Von da an sind es nur noch - 75 Minuten. Aufbau, Soundcheck Checkbabycheckbaby onetwothree Check, Stühlerutschen, Laptop booten, Elfe und Dekaf kennen lernen und sich einen Moment wünschen, man könnte doch auch einfach im Publikum sitzen, mit Elfe plaudern, aber dann geht der Autopilot wieder los, Ulrike von der Presse schiebt die Radioheads mit den Interviews dazwischen, also rauf in die Gedärme der Volksbühne in eine Garderobe, dann nur noch -20 Minuten, runter, Saal ist schon halb voll. Letzte Gespräche, Oli, der beste aller Verleger macht ein paar Andeutungen, 10 Minuten, es ist ziemlich voll und rauf auf die Bühne mit uns.

Letzte Worte bei -5 Minuten, hinten sind schon keine Pätze mehr, ein paar Stühle werden gebracht, -3, -2, -1, und dann sagt Oli, ich hätte ihm als Sachbuchverleger schon zum zweiten Mal Literatur untergejubelt und insgeheim denke ich böse, ach Oli, wenn Du wüsstest, was ich plane, und dann bin ich auch schon dran, und mache bei der Vorstellung gleich den ersten Schnitzer. Wie heisst Franks Blog nochmal? Ach so, Argh, bei + 7 Minuten. Egal, wir sind on Air, und das Publikum verschwindet in der Dunkelheit.
Wie es zum Buch kam, was unsere Vorstellung war, erzähle ich, wie es wurde, ist dann Kais Teil. Im Hinterkopf immer die Frage: Wer da unten versteht, was wir da eigentlich reden? Wissen die, was Blogs sind? Und langweilen sich die Blogger, weil wir erzählen, was sie schon seit dem Zeitpunkt wissen, als sie Blogs in einem kleinen finnischen Club erlebt haben? Aber dann ist es auch schon +20 Minuten, und wir kommen zu den Texten. take one, take two, take three, take four, take five, wir moderieren sie wie Musikstücke im Radio, kleine Anekdoten, was wir an ihnen mögen, unten im Parkett wird gegluckst und gegrinst, soweit man das durch den Lichtschleier erkennen kann. Kurzzeitig meldet der Autopilot: Rappelvolles Haus, alles ok, das ist ein feiner Abend, die verdammt grosse Maschine läuft, sie ist gut in der Zeit, und wir im Cockpit haben alles unter Kontrolle. Dann bei +45 Minuten die zweite Runde von Texten. Jeweils mit Fragen gespickt, und man merkt bei ihrem Atmen, dass sie längst nicht mehr aufgeregt sind. Eine folgenschwere Frage zur Popliteratur, Marco als Rausschmeisser, fertig, die Publikumsrunde bei + 75 Minuten, erst traut sich keiner, aber dann geht´s los, freundlich, weniger freundlich, dann ein blöder Zwischenruf, den Typen stellen und es ihm ganz klar sagen, pass auf Don sagt die Stimme im Kopf, das hier ist Real Life, das ist kein Flamewar (fuckwarumeigentlichnicht, wo ist die Bordkanone ;-)?), hinten stehen die ersten auf und es gibt eine gewisse Unruhe - was? Noch eine Frage? Pech gehabt, das hätte Dir gleich am Anfang einfallen sollen, alles weitere hinten an der Bar, danke für die Aufmerksamkeit, bei +95 Minuten. Aufstehen, umarmen, glücklich sein. Blogs gelesen.
Klar, was sonst. Und genau zu wissen bei + 103 Minuten, wenn auch das letzte Interview gelaufen ist, dass es erst der Anfang war. Und dass alle 7 lieber heute als morgen wieder fliegen möchten. Weil es etwas ist, was man nicht erklären kann, sondern erlebt haben muss. Irre.
donalphons, 20:59h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 27. Oktober 2004
Danach,
wenn es vorbei ist, bleibt nicht mehr als eine vage Hoffnung.

Es gibt genug Publikum, um die Räume zu füllen, es gibt Medien, die es bekannt machen, es gibt genug gute Texte und Autoren und auch viele, die sagen oder auch nur insgeheim denken, man sollte doch mal eine Lesung machen.
Es geht. Man muss nur irgendwann selbst damit anfangen, man muss laut sagen, das machen wir jetzt, und sich nicht um das Gequäke der Sowiesodaheimbleiber und Ungefickragten kümmern. Dann komme ich gerne als Zuschauer.

Es gibt genug Publikum, um die Räume zu füllen, es gibt Medien, die es bekannt machen, es gibt genug gute Texte und Autoren und auch viele, die sagen oder auch nur insgeheim denken, man sollte doch mal eine Lesung machen.
Es geht. Man muss nur irgendwann selbst damit anfangen, man muss laut sagen, das machen wir jetzt, und sich nicht um das Gequäke der Sowiesodaheimbleiber und Ungef
donalphons, 04:25h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 26. Oktober 2004
Weisheiten
Ist doch sowieso nur Internet.
Man kann Blogs nicht einfach so abdrucken.
Und schon gar nicht zwischen zwei Pappendeckel tun.
Warum soll man ein Buch kaufen, wenn die Texte auch im Netz stehen?
Eine Plemplem-Aktion von Möchtegern-A-List-Bloggern.
Die haben doch sicher was dafür zahlen müssen, um da rein zu kommen.
Also wenn die mich gefragt hätten, dann hätte ich ihnen aber sowas von abgesagt, echt jetzt.
Lesen aus Blogs finde ich voll Scheisse, besonders wenn die dann noch auf der Bühne sitzen und Geld dafür nehmen.
Aus Blogs kann man nicht vorlesen, schon gar nicht heute im Roten Salon um 20 Uhr.

Wehret den Anfängen! Deshalb: Grosses Buchkritikertreffen heute um 20 Uhr in Potsdam beim "Starstecher", am Stammtisch incl. Verbrennung von Voodoo-Puppen, Verfluchungen und dem Vortrag "Warum das alles überhaupt nicht sein darf. Einsichten eines bellenden Hundes angesichts weiterziehender Karawanen." Pappnasenträger zahlen halben Eintritt. Anschliessend Protestzug nach Berlin, Randale, Aufstand der wahrhaftig Tugendsamen, Stürmung der Lesung nicht ausgeschlossen.
Man kann Blogs nicht einfach so abdrucken.
Und schon gar nicht zwischen zwei Pappendeckel tun.
Warum soll man ein Buch kaufen, wenn die Texte auch im Netz stehen?
Eine Plemplem-Aktion von Möchtegern-A-List-Bloggern.
Die haben doch sicher was dafür zahlen müssen, um da rein zu kommen.
Also wenn die mich gefragt hätten, dann hätte ich ihnen aber sowas von abgesagt, echt jetzt.
Lesen aus Blogs finde ich voll Scheisse, besonders wenn die dann noch auf der Bühne sitzen und Geld dafür nehmen.
Aus Blogs kann man nicht vorlesen, schon gar nicht heute im Roten Salon um 20 Uhr.

Wehret den Anfängen! Deshalb: Grosses Buchkritikertreffen heute um 20 Uhr in Potsdam beim "Starstecher", am Stammtisch incl. Verbrennung von Voodoo-Puppen, Verfluchungen und dem Vortrag "Warum das alles überhaupt nicht sein darf. Einsichten eines bellenden Hundes angesichts weiterziehender Karawanen." Pappnasenträger zahlen halben Eintritt. Anschliessend Protestzug nach Berlin, Randale, Aufstand der wahrhaftig Tugendsamen, Stürmung der Lesung nicht ausgeschlossen.
donalphons, 03:17h
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