Montag, 19. November 2012
Zwänge und dumme Ideen
Eigentlich war es mir bewússt, wie es kommen würde: Viel zu lang würde ich am See bleiben und den ein oder anderen Tag dranhängen. Und dann wird es eben Sonntag, und am Abend kommen gewisse Einfälle: Ich habe doch einen Beruf. Ich muss etwas tun. Daheim denken sie sicher nicht an die Mülltonnen. Und morgen kommt auch der Papiermüll. Keiner ist erreichbar. Und obendrein müsste ich auch noch die Hausabrechnung für 2011 machen. Das geht recht flott, vieles muss einfach nur in einer Tabelle übernommen werden, und durch Mieterwechsel sind es diesmal ohnehin nur vier Rechnungen. Aber auch das macht sich nicht v0n alleine. Und ausserdem, sage ich mir: Das strahlend schöne Wetter am See ist erst mal definitiv vorbei. Es ist schön, aber auch leicht bewölkt. Ja, man wird hier schnell verwöhnt. Und gerade deshalb hat es das Pflichtbewusstsein leicht.



Nun bin ich ein höflicher Mensch und habe während der letzten Tage niemanden angerufen und gefragt, wie es denn daheim aussieht. Und dann damit geprahlt, wie prall ich in der Sonne liege. Und dabei brennt es einem natürlich auch das Stammhirn heraus, und man vergisst, aus was für einer tristen Nebelsuppe man eigentlich stammt: Aus einerm Becken an der Donau. Früher waren hier hunderte Quadratkilometer Sumpf. Donaumoos. So trist, wie es klingt. Der Mensch hat viel getan, um das zu ändern, das Land ist trocken, aber die Luft kennt weiterhin keine Gnade. Höflich gesagt ist daheim das perfekte Wetter, um die Hausabrechnung zu machen.



Und ich mache sie schnell, so schnell wie möglich und unter Tegernseer Zuckerdrogeneinfluss, stelle den Müll vor die Tür und dann mache ich, dass ich wieder zurück an den See komme. Zurück an den See gefahren, das ist eigentlich alles, wozu dieser Tag gut war. Ich hätte Hausmeister einer Villa am Lago di Como werden sollen, aber das kann man sich nicht aussuchen. Nur die Abreise an den novembersommerlichen See, das geht.



Nun bin ich ein höflicher Mensch und habe während der letzten Tage niemanden angerufen und gefragt, wie es denn daheim aussieht. Und dann damit geprahlt, wie prall ich in der Sonne liege. Und dabei brennt es einem natürlich auch das Stammhirn heraus, und man vergisst, aus was für einer tristen Nebelsuppe man eigentlich stammt: Aus einerm Becken an der Donau. Früher waren hier hunderte Quadratkilometer Sumpf. Donaumoos. So trist, wie es klingt. Der Mensch hat viel getan, um das zu ändern, das Land ist trocken, aber die Luft kennt weiterhin keine Gnade. Höflich gesagt ist daheim das perfekte Wetter, um die Hausabrechnung zu machen.



Und ich mache sie schnell, so schnell wie möglich und unter Tegernseer Zuckerdrogeneinfluss, stelle den Müll vor die Tür und dann mache ich, dass ich wieder zurück an den See komme. Zurück an den See gefahren, das ist eigentlich alles, wozu dieser Tag gut war. Ich hätte Hausmeister einer Villa am Lago di Como werden sollen, aber das kann man sich nicht aussuchen. Nur die Abreise an den novembersommerlichen See, das geht.
donalphons, 13:58h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 19. November 2012
Sonntagsfreuden
Manchmal kommen hier Gruppen wie aus einem französischen Film über das sonntägliche Leben auf dem Land vorbei. Manchmal kann sich das Wetter nicht ganz entscheiden, aber es ist immer noch warm genug, um den ganzen Tag draussen zu sein. Und manchmal tut man mehr für seine Steckenpferde, als man eigentlich für das normale Sozialleben machen sollte.



Aber aus unerfindlichen Gründen bin ich im Moment der Meinung, dass mich das anormale Sozialleben vollkommen ausfüllt, und so tue ich etwas, das beruhigt und meine Nerven schont: Ich mache aus einem Resterad doch wieder einen Hochleistungsraser, weil ich einerseits neue Laufräder bekam, und andererseits mit der grossen Kurbel in den Bergen grosse Niederlagen einfuhr. So war es eigentlich nicht gedacht, aber es ist ohnehin absehbar, dass ich nächstes Jahr recht oft hier sein werde. Dann brauche ich das, ganz im Gegensatz zum Gefühl, oben am Schliersee tot vom Radel zu fallen.



Immerhin rüste ich nicht alleine auf. Natürlich ist es auch so, dass man das Pfund weniger auch anderweitig einsparen könnte, zum Beispiel mit einer Bergtour, aber oben ist es dann doch zu kalt. Also bleibe ich lieber unten und rolle über die entzückenden Strassen hinter Ostin und Öd und dann wieder zurück nach Gasse, ohne auch nur ein einziges Auto zu sehen.



Easton Tempest II heissen diese Laufräder, und wie ein Sturm fege ich durch das raschelnde Laub, immer mit dem weiten Blick über den See und die Berge. Es ist ein wenig schade, dass es keinen asphaltierten Höhenweg bis nach Tegernsee gibt; unten ist es zwar auch nicht schlecht, aber oben ist es erheblich länger hell. Ja, Seeblick und Ufernähe, das klingt gut, das wollen alle. Aber das heisst leider auch: Momentan wird es schon um halb drei in Rottach schattig. Und noch vor vier Uhr wird es am See langsam finster. Man muss erst mal hier wohnen, um alle Nachteile der Lagen zu erkennen.



Ich kann mit Wasser ohnehin nicht so viel anfangen, und unten am Ufer ist auch zu viel los. Ich bin hier auf halber Höhe, nicht mehr am Strand aber auch noch nicht im Gebirge, genau richtig für mein Empfinden. Vielleicht hält das Wetter noch etwas, dann kann ich auch noch weiter fahren. Vielleicht bis nach Glashütte und dann die Sonnbergalm besteigen. Oder noch einmal hoch auf den Hirschberg. Auch dieses Jahr war der November bislang eine Sensation, es könnte von mir aus so bleiben.



Ja, sicher, irgendwann ist es dann vorbei, und ich habe noch immer keine Idee, wie ich den Rodel am Radel befestige, um das Parkplatzelend an der Neureuth zu umgehen. Irgendwas mit kleinen Rollen vielleicht. Das geht hier, denn es ist Land und Dorf und nach ein paar tagen unendlich weit von der Stadt entfernt.



Aber aus unerfindlichen Gründen bin ich im Moment der Meinung, dass mich das anormale Sozialleben vollkommen ausfüllt, und so tue ich etwas, das beruhigt und meine Nerven schont: Ich mache aus einem Resterad doch wieder einen Hochleistungsraser, weil ich einerseits neue Laufräder bekam, und andererseits mit der grossen Kurbel in den Bergen grosse Niederlagen einfuhr. So war es eigentlich nicht gedacht, aber es ist ohnehin absehbar, dass ich nächstes Jahr recht oft hier sein werde. Dann brauche ich das, ganz im Gegensatz zum Gefühl, oben am Schliersee tot vom Radel zu fallen.



Immerhin rüste ich nicht alleine auf. Natürlich ist es auch so, dass man das Pfund weniger auch anderweitig einsparen könnte, zum Beispiel mit einer Bergtour, aber oben ist es dann doch zu kalt. Also bleibe ich lieber unten und rolle über die entzückenden Strassen hinter Ostin und Öd und dann wieder zurück nach Gasse, ohne auch nur ein einziges Auto zu sehen.



Easton Tempest II heissen diese Laufräder, und wie ein Sturm fege ich durch das raschelnde Laub, immer mit dem weiten Blick über den See und die Berge. Es ist ein wenig schade, dass es keinen asphaltierten Höhenweg bis nach Tegernsee gibt; unten ist es zwar auch nicht schlecht, aber oben ist es erheblich länger hell. Ja, Seeblick und Ufernähe, das klingt gut, das wollen alle. Aber das heisst leider auch: Momentan wird es schon um halb drei in Rottach schattig. Und noch vor vier Uhr wird es am See langsam finster. Man muss erst mal hier wohnen, um alle Nachteile der Lagen zu erkennen.



Ich kann mit Wasser ohnehin nicht so viel anfangen, und unten am Ufer ist auch zu viel los. Ich bin hier auf halber Höhe, nicht mehr am Strand aber auch noch nicht im Gebirge, genau richtig für mein Empfinden. Vielleicht hält das Wetter noch etwas, dann kann ich auch noch weiter fahren. Vielleicht bis nach Glashütte und dann die Sonnbergalm besteigen. Oder noch einmal hoch auf den Hirschberg. Auch dieses Jahr war der November bislang eine Sensation, es könnte von mir aus so bleiben.



Ja, sicher, irgendwann ist es dann vorbei, und ich habe noch immer keine Idee, wie ich den Rodel am Radel befestige, um das Parkplatzelend an der Neureuth zu umgehen. Irgendwas mit kleinen Rollen vielleicht. Das geht hier, denn es ist Land und Dorf und nach ein paar tagen unendlich weit von der Stadt entfernt.
donalphons, 00:16h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 17. November 2012
Es geht gar nicht so sehr um mich
Ich war schliesslich dort. Es geht um meine Erinnerung, damit ich weiss, wie schön auch dieser November geworden ist, zumindest in den Bergen. An der DDonau, so hörte ich, ist es trostlos. Und weil es am See gar nicht mal so teuer ist - München und Frankfurt wären ohne See- und Bergblick erheblich kostenintensiver - ist das auch nicht unbedingt exklusiv. Das macht erst das geschenkte Licht.



Vor langer Zeit, als es mir gerade aus anderen Gründen nicht allzu gut gegangen ist, war ich am Starnberger See bei einem Ärztepaar zu Besuch. Der Anlass war auch für das Paar nicht eben erfreulich, man hatte eine falsche Entscheidung getroffen und nun mehr Probleme, als man sich das bei diesem Produkt je hätte vorstellen können (Wenn jemand sagt: Kaufen, kassieren und wir kümmern uns um die ganze Anlage und Abrechnung, bitte nie glauben). Sie müssen, sagte die Dame des Hauses, bei so etwas immer den See anschauen. Oder wenigstens an den See denken. Sie machte das immer so, wenn sie in der Arbeit etwas Schlimmes sah: An den See denken. So eine grosse, gerade Wasserfläche wirkt auf Menschen.



Menschen am See verhalten sich nach meiner Erfahrung ganz anders, als in Städten oder in Büros. Vieles fällt von mir einfach ab ich kann mich auch gar nicht mehr auf Probleme konzentrieren, meine Laune wird nicht zwingend besser, aber sehr viel gelassener. So ein See ist das Easy Listening der Landschaften, die beste optische Fahrstuhlmusik, die man sich denken kann, und deshalb sollte man auch oft Seen anschauen.



Es dauert Jahre, bis das Wasser aus den Bergen, von der Weissach kommend, den See über die Mangfall wieder verlässt. Der See, eine Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit, ist beständig und bleibt bis zur nächsten Klimakatastrophe, wenn er wieder zu Eis wird und alles, was wir hier gebaut haben, beiseite schiebt. Alle Städte der Welt wären, in Trümmer gelegt und aufeinander gestapelt, nicht mal so gross wie der Hirschberg.



Das gibt einem ein wenig ein Gefühl für die tatsächlichen Relationen. Und die Kraft, es mit den Kleinigkeiten aufzunehmen. Und deshalb ist das hier. Ich denke, man sollte viel öfters die Seen betrachten. Das kann einem keiner nehmen. Die Erinnerung macht uns überlegen. Am Ende entspringt den Seen ein Fluss.
Wir alle wissen, was da vorbeitreibt.



Vor langer Zeit, als es mir gerade aus anderen Gründen nicht allzu gut gegangen ist, war ich am Starnberger See bei einem Ärztepaar zu Besuch. Der Anlass war auch für das Paar nicht eben erfreulich, man hatte eine falsche Entscheidung getroffen und nun mehr Probleme, als man sich das bei diesem Produkt je hätte vorstellen können (Wenn jemand sagt: Kaufen, kassieren und wir kümmern uns um die ganze Anlage und Abrechnung, bitte nie glauben). Sie müssen, sagte die Dame des Hauses, bei so etwas immer den See anschauen. Oder wenigstens an den See denken. Sie machte das immer so, wenn sie in der Arbeit etwas Schlimmes sah: An den See denken. So eine grosse, gerade Wasserfläche wirkt auf Menschen.



Menschen am See verhalten sich nach meiner Erfahrung ganz anders, als in Städten oder in Büros. Vieles fällt von mir einfach ab ich kann mich auch gar nicht mehr auf Probleme konzentrieren, meine Laune wird nicht zwingend besser, aber sehr viel gelassener. So ein See ist das Easy Listening der Landschaften, die beste optische Fahrstuhlmusik, die man sich denken kann, und deshalb sollte man auch oft Seen anschauen.



Es dauert Jahre, bis das Wasser aus den Bergen, von der Weissach kommend, den See über die Mangfall wieder verlässt. Der See, eine Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit, ist beständig und bleibt bis zur nächsten Klimakatastrophe, wenn er wieder zu Eis wird und alles, was wir hier gebaut haben, beiseite schiebt. Alle Städte der Welt wären, in Trümmer gelegt und aufeinander gestapelt, nicht mal so gross wie der Hirschberg.



Das gibt einem ein wenig ein Gefühl für die tatsächlichen Relationen. Und die Kraft, es mit den Kleinigkeiten aufzunehmen. Und deshalb ist das hier. Ich denke, man sollte viel öfters die Seen betrachten. Das kann einem keiner nehmen. Die Erinnerung macht uns überlegen. Am Ende entspringt den Seen ein Fluss.
Wir alle wissen, was da vorbeitreibt.
donalphons, 00:34h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 15. November 2012
Bedingungsloser Grundbesitz
Ich halte bekanntlich überhaupt nichts von der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. In der Theorie soll es helfen, Arbeit sinnvoll zu gestalten und Angst zu bekämpfen, in der Praxis wird der Arbeitende eher der Blöde sein.
Wovon ich aber sehr viel halte, ist der bedingungslose Grundbesitz. Ich glaube, die Welt wäre eine bessere, wenn a) jeder Anlass hätte, sich um seinen Besitz zu kümmern und b) was Arbeit angeht nicht bei jedem Streit vor der Frage steht, wie er die Miete weiter bezahlen soll. Die Angst, obdachlos zu werden, treibt viele Menschen um, und sie macht sie zu Stützen von Systemen, die eigentlich Kritik, Unruhe und Störung dringend bräuchten. Für das System mag es im ersten Moment gut sein, weil es gern stabil bleibt, aber langfristig sind die Rahmenbedingungen sehr instabil - da sollte man sich besser anpassen.
Die Frage, um die meine Gedanken weiter kreisen, neben ganz nah liegenden Dingen wie Vertrauen, Leistungsgerechtigkeit und Daseinsfortgang, lautet in etwa: Wie gestaltet man das Leben so, dass es genug Grund für eine gerechte Arbeit gibt, aber wenig Möglichkeiten, das System auszunutzen. Ein BGE, zusammen mit unvermeidlicher Schwarzarbeit, wäre nicht gut. Aber ein Eigenbesitz, der einen nicht voll und ganz und auf immr ausliefert: Der hat schon was. Das ist, zumindest bei mir, die Basis für meine Lebensoptionen. Vieles zu können, aber nicht alles zu müssen. Grenzen zu ziehen. Eventuell einen gewissen Preis zahlen, aber dennoch das meiste behalten zu können. Früher war an der Stelle die Arbeitslosen- und eventuell auch die Rentenversicherung, heute ist da wenig, wenn man es sich nicht selbst beschafft. Aber dieses Wissen - Ihr kriegt mich nicht aus meinen xx0-Quadratmetern, und ich muss auch keinen Vermieter bei Laune halten - das ist gut. Und vielleicht auch ein Grund für den aktuellen Drang zum Beton.
Bei denen, die es sich leisten können. Bei wenig überraschend vielen Internetzlern sieht das anders aus, die neigen eher dazu, alles zu reduzieren. Eine Bibliothek im Mobilgerät, die Plattensammlung in der Cloud, die Daten auf der Festplatte und die Briefe im Internet: Das Um- und Ausziehen verliert viel von seinem Schrecken, wenn man alles in einem Koffer mitnehmen kann. Mit Instantnudeln braucht man keinen Herd und keinen Topf, die Möbel least man von Ikea - auch das reduziert Ängste. Man duckt sich weg. Man macht sich leicht. Man erklärt den Ballast zum Feind, und wenn man heute an Stelle A scheitert, geht man einfach weiter zu Stelle B. Ausfechten, das lohnt sich im Gegensatz zum Mitnehmen nicht. Manche sind illoyal durch Angst und Schweigen, andere durch Gleichgültigkeit und Wechsel.
Im Ergenis entsteht dabei so ein Scheinmut der immer neuen Herausforderungen. So kann man aber kein Land betreiben, keine Firma und keine Zeitung. Wenn die einen nur Angst haben und nichts sagen, und die anderen nichts sagen und morgen wonanders sind, fehlt der innere Zusammenhalt. Es gibt schon gute Gründe, warum die besonders gut kaufende Automarke mit der angeblich so hohen Qualität aus einer Region stammt, in der viele ein Haus wollen. Intern werden Vorschlagssysteme gepflegt, mit Bitte um Anregung und Kritik. Ich glaube nicht, dass man ein Auto bauen kann, wie Medien gemeinhin so gemacht werden. Aber ich glaunbe sehr wohl, dass man durchaus in den Medien so arbeiten und entwickeln könnte, wie man das bei Autos zusammen mit Leuten macht, die wissen, was sie tun, und loyal sind, weil man loyal zu ihnen ist. Die bauen dann ein Haus. Vielleicht sogar ohne jeden Hintergedanken, wenn die Firma gut ist.
Wovon ich aber sehr viel halte, ist der bedingungslose Grundbesitz. Ich glaube, die Welt wäre eine bessere, wenn a) jeder Anlass hätte, sich um seinen Besitz zu kümmern und b) was Arbeit angeht nicht bei jedem Streit vor der Frage steht, wie er die Miete weiter bezahlen soll. Die Angst, obdachlos zu werden, treibt viele Menschen um, und sie macht sie zu Stützen von Systemen, die eigentlich Kritik, Unruhe und Störung dringend bräuchten. Für das System mag es im ersten Moment gut sein, weil es gern stabil bleibt, aber langfristig sind die Rahmenbedingungen sehr instabil - da sollte man sich besser anpassen.



Die Frage, um die meine Gedanken weiter kreisen, neben ganz nah liegenden Dingen wie Vertrauen, Leistungsgerechtigkeit und Daseinsfortgang, lautet in etwa: Wie gestaltet man das Leben so, dass es genug Grund für eine gerechte Arbeit gibt, aber wenig Möglichkeiten, das System auszunutzen. Ein BGE, zusammen mit unvermeidlicher Schwarzarbeit, wäre nicht gut. Aber ein Eigenbesitz, der einen nicht voll und ganz und auf immr ausliefert: Der hat schon was. Das ist, zumindest bei mir, die Basis für meine Lebensoptionen. Vieles zu können, aber nicht alles zu müssen. Grenzen zu ziehen. Eventuell einen gewissen Preis zahlen, aber dennoch das meiste behalten zu können. Früher war an der Stelle die Arbeitslosen- und eventuell auch die Rentenversicherung, heute ist da wenig, wenn man es sich nicht selbst beschafft. Aber dieses Wissen - Ihr kriegt mich nicht aus meinen xx0-Quadratmetern, und ich muss auch keinen Vermieter bei Laune halten - das ist gut. Und vielleicht auch ein Grund für den aktuellen Drang zum Beton.



Bei denen, die es sich leisten können. Bei wenig überraschend vielen Internetzlern sieht das anders aus, die neigen eher dazu, alles zu reduzieren. Eine Bibliothek im Mobilgerät, die Plattensammlung in der Cloud, die Daten auf der Festplatte und die Briefe im Internet: Das Um- und Ausziehen verliert viel von seinem Schrecken, wenn man alles in einem Koffer mitnehmen kann. Mit Instantnudeln braucht man keinen Herd und keinen Topf, die Möbel least man von Ikea - auch das reduziert Ängste. Man duckt sich weg. Man macht sich leicht. Man erklärt den Ballast zum Feind, und wenn man heute an Stelle A scheitert, geht man einfach weiter zu Stelle B. Ausfechten, das lohnt sich im Gegensatz zum Mitnehmen nicht. Manche sind illoyal durch Angst und Schweigen, andere durch Gleichgültigkeit und Wechsel.



Im Ergenis entsteht dabei so ein Scheinmut der immer neuen Herausforderungen. So kann man aber kein Land betreiben, keine Firma und keine Zeitung. Wenn die einen nur Angst haben und nichts sagen, und die anderen nichts sagen und morgen wonanders sind, fehlt der innere Zusammenhalt. Es gibt schon gute Gründe, warum die besonders gut kaufende Automarke mit der angeblich so hohen Qualität aus einer Region stammt, in der viele ein Haus wollen. Intern werden Vorschlagssysteme gepflegt, mit Bitte um Anregung und Kritik. Ich glaube nicht, dass man ein Auto bauen kann, wie Medien gemeinhin so gemacht werden. Aber ich glaunbe sehr wohl, dass man durchaus in den Medien so arbeiten und entwickeln könnte, wie man das bei Autos zusammen mit Leuten macht, die wissen, was sie tun, und loyal sind, weil man loyal zu ihnen ist. Die bauen dann ein Haus. Vielleicht sogar ohne jeden Hintergedanken, wenn die Firma gut ist.
donalphons, 00:47h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 10. November 2012
In die Nacht
Manche werden denken, es ist Zeit, die rennräder einzumotten, und auf das Frühjahr zu warten. Aber es ist ganz anders. Ich brauche das. Es nimmt die Spitze meiner negativen Gefühle, und ausserdem passt das Wetter bestens zu meiner Laune. Ich könnte mir etwas Schöneres vorstellen, aber es ist stimmig. Dass es früh finster wird, stört mich nicht, denn in meinem Leben wird es auch wieder hell. Bei anderen bleibt es schwarz, für immer.














donalphons, 00:44h
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Samstag, 20. Oktober 2012
Entzug
Ich denke, das Radeln wird mir in Meran etwas fehlen. Es gibt genug anderes zu tun, und ausserdem wird es gegen Abend hin auch ungemütlich, aber trotzdem. Immerhin habe ich schon einmal vorgeplant für die Tage, da ich wieder hier bin. Einen Tourenlenker an das Daccordi geschraubt und einen breiten Sattel montiert, denn mehr Geschwindigkeit bedeutet mehr Kälte. So bremst einen das Rad ein, weg vom Rennrad hin zum Tourenrad.




Leider wird der Startzeitpunkt immer früher, und es drückt die Touren in den Berufsverkehr hinein. Ehedem ruhige Nebenstrassen werden zum Schichtwechsel voll, und ohne Licht fährt man besser gar nicht los. Aber man darf nicht klagen: Warm ist es heute, fast Sommer, un den Bergen messen sie bis zu 27 Grad im FFöhnstuem - letztes Jahr lag schon vorübergehend Schnee ab 80o Meter.




Wenn ich einen Wunsch frei hätte, einen von der mittelkleinen Sorte, denn die ganz kleinen kann ich selber und bei den grösseren wäre jede Hoffnung vermessen, dann wäre es so ein November wie letztes Jahr: Warm, sonnig, wie Spätsommer, um all das zu tun, was mir dieses Jahr versagt blieb.Ich war zu selten auf den Bergen, und so weit ich auch gefahren bin: Es war nie weit genug, um den Umständen zu entgehen. Ab morgen dann Meran. Und darüber hinaus, man wird sehen, wie weit ich komme.




Leider wird der Startzeitpunkt immer früher, und es drückt die Touren in den Berufsverkehr hinein. Ehedem ruhige Nebenstrassen werden zum Schichtwechsel voll, und ohne Licht fährt man besser gar nicht los. Aber man darf nicht klagen: Warm ist es heute, fast Sommer, un den Bergen messen sie bis zu 27 Grad im FFöhnstuem - letztes Jahr lag schon vorübergehend Schnee ab 80o Meter.




Wenn ich einen Wunsch frei hätte, einen von der mittelkleinen Sorte, denn die ganz kleinen kann ich selber und bei den grösseren wäre jede Hoffnung vermessen, dann wäre es so ein November wie letztes Jahr: Warm, sonnig, wie Spätsommer, um all das zu tun, was mir dieses Jahr versagt blieb.Ich war zu selten auf den Bergen, und so weit ich auch gefahren bin: Es war nie weit genug, um den Umständen zu entgehen. Ab morgen dann Meran. Und darüber hinaus, man wird sehen, wie weit ich komme.
donalphons, 01:36h
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Samstag, 6. Oktober 2012
Weniger Lärm
Ruhig, Kleine. Es gibt etwas Schlimmeres, als in Tracht am sonnigen Tegernsee zu sein. Und ob Du es glaubst oder nicht: Selbst die Hochzeit, für die sie Duch zurecht gemacht haben, ist schneller vorbei als das Grauen im Nebel, da oben im Norden, an einem Fluss, der die Styx ist und in der Landessprache auch als "Main" bekannt ist. Da würdest Du erst schauen: Niemand schenkt Dir ein Eis, niemand gibt Dir Torte, alle reden nur über das Vermarkten und Verkaufen und im Keller bei den E-Book-Dienstleistern... Du würdest schreien. Und dieses eine Mal würde ich Dir recht geben. Geht mir auch nicht anders. Sei froh, dass Du hier bei Opa und Oma sein kannst.


Denn hier ist alles so wie immer, man muss sich nicht neu umgewöhnen. Was ich hier zum Beispiel nie sehe (und auch in Italien nicht) sind Leute, die im cafe nebenbei und ununterbrochen etwas auf ihren Mobilgerätschaften machen. Das Höchste ist ein Bild und dessen Verschickung nach Norden in den Nebel, Huhu Annemarie, schau mal, der Andi, der See und ich, und eine Lederhose haben wir auch gekauft. Und die Partypeople, die sonst am Wochenende einfallen, sind diesmal zum letzten Rausch auf der Wiese. Hier fliegt kein Bierkrug, hier rauschen nur die Wellen, und überall ist genug Platz und kein Zwangsverzehr. Das empfände man hier eher seltsam.


Gedämpft geht es hier zu. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Lärm in dieser - an sich proppenvollen - Region ist, und wie sich das zur Stille in die Hänge hinein ausweitet. Vermutlich ist das ein sich abschaukelnder Effekt: Die Umgebung ist nicht laut, die Gespräche können leiser sein, die Agressivität lässt nach, es ist nicht nötig; irrigerweise glauben auch manche, dass so ein Umfeld positive Auswirkungen auf Kinder habe. Ich glaube das eher weniger, im Gegenteil, schlechtes Benehmen fällt hier nur noch mehr auf.


Thema sind - in Zeiten wie diesen mit all ihren Problem - übrigens die neu aufgestellten Bänke in Form von Lounge-Liegen, die eifrigst genutzt werden und beim Publikum bestens ankommen. Seitdem sie da sind, ist der kleine Park von einer Durchgangsstation zu einem Ort des Verweilens geworden. Und es ist ganz erstaunlich zu sehen, wie sich hier auch Menschen im Alter über 80 rasend schnell umgewöhnen. Jetzt bräuchte es nur noch einen Lieferservice vom Cafe weiter unten, und man könnte sehr bösartige Ideen haben, so von wegen: wenn es nur richtig gemacht wird, geht Pressestrand Berlin überall. Wobei man sich hier natürlich auf die Aussicht herausreden kann.


Ich habe es natürlich auch ausprobiert -als einer der Jüngsten - und kann nur sagen: Das sollten die anderen Gemeinden auch anbieten. Es sitzt sich ganz anders als eine banale Bank. Man könnte hier auch gut dösen. Stunden. Bis es dunkel wird. Allerdings wird es auch recht heiss, sogar jetzt noch, denn die Sonne hat hier oben noch viel Kraft. Weniger Luftschichten. weniger Abgase, mehr Lebensqualität. Warum sollte man sich Sorgen machen?


Ach so. Nächste Woche wird es laut, es wird geschubst, gedrängelt und gebrüllt. In Frankfurt.
Ach je.


Denn hier ist alles so wie immer, man muss sich nicht neu umgewöhnen. Was ich hier zum Beispiel nie sehe (und auch in Italien nicht) sind Leute, die im cafe nebenbei und ununterbrochen etwas auf ihren Mobilgerätschaften machen. Das Höchste ist ein Bild und dessen Verschickung nach Norden in den Nebel, Huhu Annemarie, schau mal, der Andi, der See und ich, und eine Lederhose haben wir auch gekauft. Und die Partypeople, die sonst am Wochenende einfallen, sind diesmal zum letzten Rausch auf der Wiese. Hier fliegt kein Bierkrug, hier rauschen nur die Wellen, und überall ist genug Platz und kein Zwangsverzehr. Das empfände man hier eher seltsam.


Gedämpft geht es hier zu. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Lärm in dieser - an sich proppenvollen - Region ist, und wie sich das zur Stille in die Hänge hinein ausweitet. Vermutlich ist das ein sich abschaukelnder Effekt: Die Umgebung ist nicht laut, die Gespräche können leiser sein, die Agressivität lässt nach, es ist nicht nötig; irrigerweise glauben auch manche, dass so ein Umfeld positive Auswirkungen auf Kinder habe. Ich glaube das eher weniger, im Gegenteil, schlechtes Benehmen fällt hier nur noch mehr auf.


Thema sind - in Zeiten wie diesen mit all ihren Problem - übrigens die neu aufgestellten Bänke in Form von Lounge-Liegen, die eifrigst genutzt werden und beim Publikum bestens ankommen. Seitdem sie da sind, ist der kleine Park von einer Durchgangsstation zu einem Ort des Verweilens geworden. Und es ist ganz erstaunlich zu sehen, wie sich hier auch Menschen im Alter über 80 rasend schnell umgewöhnen. Jetzt bräuchte es nur noch einen Lieferservice vom Cafe weiter unten, und man könnte sehr bösartige Ideen haben, so von wegen: wenn es nur richtig gemacht wird, geht Pressestrand Berlin überall. Wobei man sich hier natürlich auf die Aussicht herausreden kann.


Ich habe es natürlich auch ausprobiert -als einer der Jüngsten - und kann nur sagen: Das sollten die anderen Gemeinden auch anbieten. Es sitzt sich ganz anders als eine banale Bank. Man könnte hier auch gut dösen. Stunden. Bis es dunkel wird. Allerdings wird es auch recht heiss, sogar jetzt noch, denn die Sonne hat hier oben noch viel Kraft. Weniger Luftschichten. weniger Abgase, mehr Lebensqualität. Warum sollte man sich Sorgen machen?


Ach so. Nächste Woche wird es laut, es wird geschubst, gedrängelt und gebrüllt. In Frankfurt.
Ach je.
donalphons, 22:49h
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Samstag, 6. Oktober 2012
Valeppisch
Hübsch ist es hier.
Ich bin nicht allein, und einfach so aus dem Stand sollte man niemand eine Bergtour zumuten - es sei denn, man will die Begleitung danach stundenlang in der Wanne sehen, Ibuprofen schluckend und am nächsten Tag jammernd. Ich hätte daa auch mit dem Rad machen können, erst hoch zur Moni Alm und dann hinauf zum Schinder, aber die kleine Variante entlang des Rauhensackbaches ist auch ganz nett. Gerade im Herbst.
Von hier aus ist es übrigens nicht weit zur Grenze, nur ein paar Meter, dann ist man drüben. Das hier ist eine alte Schmugglerroute und wer weiss, wenn das mit der EU so weiter geht, dann wird es auch wieder eine. Benzin wird hier ja schon heftig geschmuggelt, die Kofferräume sind voll mit Kanistern, wenn Autos aus Österreich kommen. Und wenn hier erst mal Stronach kommt, wird sich einiges ändern.
Da kann man sich glücklich schätzen, in Bayern zu bleiben. Nur ein paar selbstzerlegende Piraten und bigotte Vortragshalter, bei denen niemand ernsthaft fragt, was denn die eigentliche Leistung bei solchen Schwafelrunden ist. Machen ja alle. Blogger wollten Social media Experten werden, Politiker halten Vorträge, und am Ende landen sie, wenn sie berühmt genug sind, im Dschungelcamp oder was davon übrig ist. Habe ich übrigens schon gesagt, dass mich das Weichzeichnen eines TV-Diskriminierers nicht sonderlich überrascht, aber doch mehr als nur ein wenig anwidert? Man sollte solche Leute so würdigen, wie es die NYT mit Bankstern macht: Gar nicht. Profite machen ist kein Verdienst, egal in welcher Kloake mit welchem Dreck. Lebe stets so, dass keiner an Deinem Grab ist, dem man nicht vorgestellt werden möchte.
Und lebe auch nicht wie die Bienen, denn deren Leistungsgedanke und Sozialverhalten ist auch nicht gerade etwas, das zum menschen passt. Gehe so weit, wie es der Begleitung Spass macht, kehre dann um und halte beim Lengmüller an. Das reicht.



Ich bin nicht allein, und einfach so aus dem Stand sollte man niemand eine Bergtour zumuten - es sei denn, man will die Begleitung danach stundenlang in der Wanne sehen, Ibuprofen schluckend und am nächsten Tag jammernd. Ich hätte daa auch mit dem Rad machen können, erst hoch zur Moni Alm und dann hinauf zum Schinder, aber die kleine Variante entlang des Rauhensackbaches ist auch ganz nett. Gerade im Herbst.



Von hier aus ist es übrigens nicht weit zur Grenze, nur ein paar Meter, dann ist man drüben. Das hier ist eine alte Schmugglerroute und wer weiss, wenn das mit der EU so weiter geht, dann wird es auch wieder eine. Benzin wird hier ja schon heftig geschmuggelt, die Kofferräume sind voll mit Kanistern, wenn Autos aus Österreich kommen. Und wenn hier erst mal Stronach kommt, wird sich einiges ändern.



Da kann man sich glücklich schätzen, in Bayern zu bleiben. Nur ein paar selbstzerlegende Piraten und bigotte Vortragshalter, bei denen niemand ernsthaft fragt, was denn die eigentliche Leistung bei solchen Schwafelrunden ist. Machen ja alle. Blogger wollten Social media Experten werden, Politiker halten Vorträge, und am Ende landen sie, wenn sie berühmt genug sind, im Dschungelcamp oder was davon übrig ist. Habe ich übrigens schon gesagt, dass mich das Weichzeichnen eines TV-Diskriminierers nicht sonderlich überrascht, aber doch mehr als nur ein wenig anwidert? Man sollte solche Leute so würdigen, wie es die NYT mit Bankstern macht: Gar nicht. Profite machen ist kein Verdienst, egal in welcher Kloake mit welchem Dreck. Lebe stets so, dass keiner an Deinem Grab ist, dem man nicht vorgestellt werden möchte.



Und lebe auch nicht wie die Bienen, denn deren Leistungsgedanke und Sozialverhalten ist auch nicht gerade etwas, das zum menschen passt. Gehe so weit, wie es der Begleitung Spass macht, kehre dann um und halte beim Lengmüller an. Das reicht.
donalphons, 01:22h
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Donnerstag, 4. Oktober 2012
Traditionen leben
Dazu gehört viel. Wenn ich Zeit zum Reflektieren hätte, würde ich vermutlich begreifen, dass ich in meinem Innersten extrem reaktionär und abstammungsverhaftet bin.

Aber auch mit viel Zeit könnte ich vermutlich nicht erklären, warum das so ist. Das ist manchmal schwer und manchmal leicht, manchmal ist es der einfache Weg und manchmal gibt es da kein Entkommen.
Weil man auch gar nicht will. So komisch das klingt. Man macht halt, was zu tun ist. So, wie die Weinernte und auch alles andere.

Aber auch mit viel Zeit könnte ich vermutlich nicht erklären, warum das so ist. Das ist manchmal schwer und manchmal leicht, manchmal ist es der einfache Weg und manchmal gibt es da kein Entkommen.
Weil man auch gar nicht will. So komisch das klingt. Man macht halt, was zu tun ist. So, wie die Weinernte und auch alles andere.
donalphons, 01:02h
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Mittwoch, 19. September 2012
Noch ein Sonnenuntergang
Der Letzte des Sommers. Was soll man sagen.
























donalphons, 01:30h
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