Spanner sind Scheisse. Immer.

Disclaimer: Ich habe das Bildblog stets für notwendig erachtet, das auch desöfteren öffentlich gegenüber Kritik kundgetan, bin aber bei seinem Autor Stefan Niggemeier nach einigen privaten Erlebnissen wenig erfreulicher Natur der hier höflich formulierten Auffassung, dass die Gestalter der von mir zutiefst verachteten Bildzeitung in ihm einen passenden Gegner gefunden haben.

Ich finde diese Aktion (http://www.bildblog.de/?p=1725) mit dem Ziel, Kai Diekmann heimlich abzuknipsen, daneben. Wenn es ein Witz ist, ist es müde und banal. Wenn es - was man vermuten muss - ernst gemeint ist, ist es ein Appell an die Bildmentalität der Bildblogleser, und obendrein nicht viel weniger widerlich als das, was die Bild so treibt. Die Personen an den Redaktionstischen und an den Auslösern dürften sich in beiden Fällen ähnlich fühlen.

In den letzten Monaten hat das Bildblog inhaltlich spürbar nachgelassen, vermutlich, weil die Bild und Bild.T-Online ihren Sexismus, ihre Lügen, schwarzbraune Sager und Parteilichkeit inzwischen etwas besser und vorsichtiger verkaufen. Das ist ein Problem für das Bildblog. Aber diese Aktion ist alles andere als eine Lösung. Überrascht - bin ich nicht.

Nachtrag: Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis, statt Eure Leser aufzuhetzen, warum stellt Ihr Euch nicht selbst bei Diekmann vor die Hautür und lauert ihm auf? Seid Ihr zu feige?

Samstag, 14. Oktober 2006, 17:05, von donalphons | |comment

 
bildbloggutfinder
haben auch nich die eier, sich an dieckmann ranzutrauen

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Eier sind beim ortsüblichen Kuscheln mit Lichtgestalten auch mitunter hinderlich.

Hey, Ihr hirnlosen Fascho-Cretins, die Ihr Euch woanders die braune Scheisse reinzieht und hier einschlagt, Eure Mütter haben Esel gefickt!

UND JETZT VERPISST EUCH, IHR STINKENDER ABSCHAUM DES INTERNETS!

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"Es ist ein Experiment", so Niggemeier im ZEIT-blogruf. Da experimentiert jemand mit 30.000 Lesern und dem Chefredakteur der grössten deutschen Zeitung.

Ein Fall für die Ethikkommission .

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Na, wenn da nicht mal Gammelfleisch im Spiel ist.

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Na, dann hoffen wir mal für das Bildblog, dass die Bild so wehrlos ist wie ein Versuchskaninchen.

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ich finde, jemanden den berühmten spiegel vorzuhalten ist schon mal ein anfang. davon abgesehen, hat m.e. die aktion die notwendige kritische berichterstattung für das bildseitige anstiften zum massenweise spannen geschaffen. wenigstens etwas. ob sich dagegen wirklich ein paar leute letztendlich die mühe machen, jemanden so unwichtiges wie herrn diekmann hinterherzurennen, bleibt noch abzuwarten.

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Dieses Übel wird nicht ausgerottet, wenn man seine Leser auf das gleiche level runterschaltet. Die Aufklärung wurde auch nicht entwickelt, indem man Priester verbrannte, sondern die Institution Kirche - und das auch nur verbal.

Das Thema der "Leserreporter" ist auch ohne Bildblog laufend in den Medien. Gestrippt vom FeindBild wäre wahrscheinlich die Hölle los, weil jedem schlagartig klar wäre, was für eine billige Masche das Bildblog da fährt. Sie suchen - und finden - die gleiche Art Awareness wie die Bild. Sie setzen die gleichen Energien frei. Und was würde es ändern? Niggemeier hat völlig recht, wenn er den Turi zwingt, sein Bild aus dessen Blog zu nehmen. Da würde ich mir dann schon etwas mehr Sensibilität erwarten.

Und etwas mehr Kreativität, als seinen Mob losschicken und die Adresse durchgeben. Hat Niggemeier möglicherweise bei seinem Umfeld gelernt, dem Opel-PR-Autoren IX mit seiner Bande gegen Kritiker und dem Schnüffler Sebas von Blog-Bistro.

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Ich kenne den Herrn Niggemeier nicht und kann deshalb nur vermuten, was er sich bei seiner Aktion genau gedacht hat. Ich hatte gedacht, dass er nicht wirklich an Dieckmann-Fotos interessiert ist sondern eher eine Unterlassungsverfügung aus ihm herauskitzeln wollte. Das fänd ich wirklich lustig. Aber ich kann mich irren.

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Und dann? Dann haben sie bewiesen, dass sie andere zum Verletzen der Persönlichkeitsrechte auffordern können. Prima. Ganz toll. Super Sache.

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Bleibt die Frage, ob die Bildblog-Leser sich auf das Niveau herab begeben. Und wenn ja, ob das Bildblog tatsächlich Bilder veröffentlicht.

Es kann noch irgendwie gut werden, find ich.

(Die Chance scheint mir aber nicht sehr gross)

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Das Problem, etwa bei Volksverhetzung, ist nicht, dass dann einer loszieht und jemanden umbringt, sondern der Aufruf an sich. Die aufgehetzten Arschkrampen sind dann nochmal ein anderes Problem. Und wenn man sich die Reaktionen mancher Blogs anschaut, werden da gerade genug SD-Karten in die Schlitze geschoben.

Es ist eine ganz einfache moralische Frage. Tue ich es oder lasse ich es bleiben. Mir ekelt es körperlich vor solchen Typen, und vor den Kuschern, die das als tolle Idee weiter verbreiten. Ich kann es verstehen, wenn man im ersten Moment über die Idee lächelt, aber HALLO? Wie geht es weiter? Kann ich jetzt dazu aufrufen, den Niggemeier in diversen Posen abzulichten?

Das grösste deutsche Blog macht da ein Fass auf, dass man sie auffordern möchte, sich in Bilddings oder was auch immer umzubenennen. Und war nicht Niggemeier derjenige, der zum Feldzug gegen Politically Incorrect aufrief, weil die ein Bild von Immigranten veröfentlicht hatten?

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Seid ihr zu feige

Das ist eine ehrenwerte Gesellschaft. DonNiggemeier macht sich nicht die Finger schmutzig.

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Wozu auch, es gibt ja genug Leute, die das gut finden und weiter tragen, auch ohne 500 Euro Blutgeld.

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Ich finde die Bildblog-Aktion gut. Weil sie der unsäglichen "Leser-Reporter"-Kampagne von Bild angemessen Paroli bietet - und Diekmann (leider, aber wahr) nun mal eine Person der Zeitgeschichte ist. Ob er nun wirklich im Inno-Park fotografiert wird oder nicht.

Könnte es sein, dass da bei Herrn A. eine kleine Abneigung gegen Herrn N. die größere Rolle spielt als das vorgeblich verteidigte Ethos? Die inhaltliche Anpisse höfliche Kritik gegen Bildblog a la "spürbar nachgelassen" (mit welchem Argument eigentlich?) lässt das zumindest vermuten ...

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Wenn Du mal ein wenig drüber nachdenkst, wer da welche Gruppe zu was anstachelt - kannst Du das wirklich gut finden? Laut Caroline-Urteil haben auch Personen der Zeitgeschichte ein Recht auf Privatsphäre. Das Bildblog fordert seine Leser auf, Bilder von einer bestimmten Person zu machen - und gibt gleich auch noch Hinweise auf die Privatadresse. Das ist nochmal eine leicht andere Dimension als das, was die Bild macht.

Was das Bildblog und Niggemeier angeht - wie im Disclaimer schon ausgeführt, habe ich bislang durchaus trennen können zwischen der guten und wichtigen Arbeit des Bildblogs, was ich auf Podien in Frankfurt, Berlin und München auch gesagt habe, und den diversen Querelen mit Stefan Niggemeier, die ihren Anlass lange zurück im Jahr 2004 hatten, als die Blogbar den Konflikt zwischen Netzeitung und Niggemeier aufgriff. Ich glaube aber tatsächlich, dass die Bild aus dem Bildblog gelernt hat, Thema Korrekturspalte, bessere Recherche, etc.

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Ich denke, dass die Gefahr des Anstachelns zum realen Fotografieren ziemlich gering ist und der pädagogische Effekt auf die Diekmänner dieser Welt (den man ja durchaus kantianisch ableiten könnte) deutlich größer.

Von daher kann ich Deine Aufregung nicht ganz nachvollziehen - zumal Bild nicht erst seit Hans Esser für deutliche Hinweise auf Privatadressen und mehr bekannt ist. Und wenn sich Bild "gebessert" hat, dann könnte das doch sogar ein Verdienst von BildBlog sein, oder?

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Nochmal: Bis heute Nachmitteg 16 Uhr hatte ich an der Sinnhaftigkeit des Bildblogs keinerlei Zweifel. Ich bin immer noch der Meinung, dass eine Medienmacht wie Bild, an deren Schlechtigkeit m. E. kein Zweifel bestehen kann, dringend Kontrolle braucht.

Aber nicht sowas. Die haben mit Feeds so um die 80.000 Leser täglich, mit SPON vielleicht 100.000. Unter 100.000 findest Du immer 10 Durchgeknallte, die das tun, weil sie es geil finden, für einen Link von denen, Awareness, was auch immer. Und die wissen, dass sie erst mal eine juristische Blösse für die Knipser aufmachen.

Man kann über vieles reden, Demos, Aktionen, was auch immer. Aber nicht DAS.

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I agree to disagree. Nicht bloß, weil eine Demo vor Diekmanns Tür eher nicht das Gelbe wäre, weil sie viel weniger das hinter Bild und den "Leser-Reportern" stehende Voyeursgehechele aufspießt als die Bildblog-Aktion.

Und nochmal: ich habe Bekannte in der Gegend, wo Herr D. wohnt (obwohl das von mir aus ja voll die falsche Seite der Alster ist ;-) und glaube deshalb, dass es hier nicht um reale Gefahren geht (dazu sind auch schon zu viele blöde Fotos von Herrn D. im Netz), sondern um ein Symbol, das in Ordnung ist.

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So ganz abwegig ist das nicht. Unter den bildblog-Lesern sind ja kaum Schichtarbeiter, aber eine Menge Medienleute, die den Diekmann auch bei Events oder Veranstaltungen sehen. Neues vom Herrenklo...?

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Würde ich diese Argumentation teilen, müsste ich auch die rechten Politiker hinnehmen, die nichts damit zu tun haben wollen, wenn Asylbewerberunterkünfte brennen. Es gibt einen grossartigen Film über den Koreakrieg, in dem Ckark Gable zu einem schiesswütigen Seargent sagt, dass er lieber den Krieg verliert, als ihn mit seinen Methoden zu gewinnen.

"Tolle Idee, so wird der Spieß endlich ein umgedreht" "schlagt die bildzeitung mit ihren eigenen waffen uns schiesst den dieckmann ab" und anderes findet sich in den Blogs, auf die Schnelle habe ich drei todsichere Abmahnungen bei diversen Aufrufen und Kommentaren gefunden. Es ist eine elende Zündelei, die die Bildblog-Biedermänner da anrichten, bevor auch nur dasa erste Photo gemacht ist.

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Mein Kopf sagt mir, dass du recht hast. Aber meinen Bauch habe ich noch nicht überzeugt.

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Ach Gottchen, mir kommen die Traenen - der arme Diekmann - mal ehrlich, den kann man doch gar nicht ordentlich photographieren, der hat immer so viel Schmiere uffm Kopp, da gibts doch nichts als haessliche Reflexe ...

... und kommt mir nicht mit Ethik ...

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Turi schrieb in diesem Zusammenhang: "Ich persönlich finde es nicht gut, vor allem da Bildblog indirekt Diekmanns Wohngegend preisgibt, und wenn man weiß, dass bei Diekmanns zuhause schon mal die Fensterscheiben mit schweren Backsteinen eingeworfen wurden, während kleine Kinder im Haus waren."

Die kleinen Kinder sind es, um die man sich Sorgen machen muss.

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... deshalb hat der ja die Schmiere uffm Kopp, dann kann man den besser sehen ...

zum Steine schmeissen hat BildBlog afaik aber nicht aufgerufen ...

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Franz, dann erklär mir mal bitte, wie man das Ganze entgrenzen soll. Wenn es OK ist bei Diekmann, warum nicht auch bei Friede Springer? Anderen Springer-Aktionären? Warum nicht Bild-Photoredakteure? Wo ziehen wir die Grenze beim Zurückschlagen? Bei der Verantwortung?

Es gibt keine Kollektivschuld, aber auch keine Individualschuld, deren Bestrafung man an einer einzigen Person rauslassen könnte, wie das Bildblog das fordert und Bild das oft genug macht. Man muss es anders machen, wenn man anders sein will.

Wenn man genauso sein will - bitte. Aber dann ist man da, wo die anderen einen haben wollen.

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Das ist kein Problem - Diekman hat den ganzen Bloedsinn chefredakteursmaessig zu verantworten, erhaelt Monat fuer Monat ein hinreichendes Schmerzensgeld (wie man sieht, denn sonst koennte er ja nicht jeden Tage eine fuer ganz Burkina Faso hinreichende Menge an KoppSchmiere in seine Haarwurzeln einarbeiten) also muss er es auch aushalten beim verrichten von kleinen oder grossen Geschaeften daguerrieotypiert zu werden.

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Sorry, Don
die Aktion ist richtig gut! Warum sollte der Penner nicht am eigenen Leib erfahren, wohin seine Scheißaktionen führen? Ich bin sehr dafür, den b******* BLÖD-Chef vorzuführen und zu entblößen als das, was er ist: ein m******, s****** *****. (Editiert)

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Tut mir den Gefallen und schreibt hier bitte nichts, was ich am Ende ausbaden müsste, ok? Ich denke, dass man sich mit Dieckmann anders auseinandersetzen soll und muss.

Das Problem ist das gleiche wie mit jedem Unrecht, Folter, whatsoever: In dem Moment, wo man sowas entgrenzt, wie soll man es eingrenzen? Und warum nicht Friede Springer, Döpfner und alle anderen im Springerkonzern, die dafür verantwortlich sind? Das Bildblog baut über Jahre eine dezidierte Hassfigur auf und schickt Leute los, die ein Risiko eingehen sollen. Ich kann durchaus verstehen, dass man solche Rachegedanken hegt, aber es ist nochmal was anderes, das für das eigene Blog zu instrumentalisieren, wie es Schultheis und Niggemeier machen.

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Lieber Don, wozu die Aufregung? Business as usual. Journalisten oder deren Wiedergänger halten sich zuweilen auch sonst noch für Günther Wallraff oder dessen Wiedergänger und glauben, ein verurteilenswertes Verhalten derart auf die Hörner nehmen zu müssen, indem sie die inkriminierte Handlung schlicht wiederholen. Und fühlen sich dabei ganz heldenhaft entlarvend.

Die Verlogenheit kennt keine Grenzen. Und uns lehrt das wieder einmal, daß es in der Welt eben nicht nur Gut & Böse gibt, sondern die viel anstrengendere vielfarbige Variante.

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Manchmal bin ich ganz froh, dass die mich für dunkelgrau bis schwarz halten. Brrr. "Hey ich finde es voll Scheisse dass die jetzt folgenden Fakten überall bekannt sind, also dass 1...."

Journalist ist keine geschützte Berufsbezeichnung.

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zwielicht
"Wenn es ein Witz ist, ist es müde und banal. "
Finde ich nicht, es hätte dann aber wohl als "Witz" gekennzeichnet werden sollen,
Außerdem fehlt mir die Differenzierung zwischen der macht von BILD und der eines -wie auch immer erfolgreichen- Blogs.
Ich sehe das eher als Problem eines schlecht verfaßten Textes, der nicht transportiert, was er bewirken will und worauf er sich bezieht.
Im Grunde leierst du die richtige Diskussion mit merkwürdigen Mitteln an: inwieweit nämlich ein "kritisches" Medium/Blog mit dem Substrat der Kritik quasi zwangsläufig in den Sumpf der Dekadenz gerät, die da kritisiert werden soll.

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Leider eine bizarre Idee, die in ihrer Einfältigkeit wohl wenig mehr erreichen wird als erstaunte Aufmerksamkeit von Anderen, die entweder total geil dabei sind oder nicht verstehen, was der Kram soll. Herr Diekmann wird wohl kaum wegen Leuten, die ihm dumm kommen wollen, eine Notwendigkeit sehen, seine Meinung zu ändern.

Kritik hat sicher immer eine Berechtigung und fast immer eine Notwendigkeit - nur sie wirkt dann nicht mehr, wenn sie sich zu ihrer praktischen Umsetzung gerade der Methoden bedient, die man bei anderen gefühlt treffend entwerten will, indem man sie für unmoralisch, fragwürdig oder doof erklärt.

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Nach den Kommentaren hier scheint es wirklich so eine Art "Wollt Ihr den totalen Krieg"-Strategie zu sein, die dann auch buchstäblich mit "abschiessen" und "ab dem 13. Oktober wird zurückgeschossen" beantwortet wird.

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Sowas habe ich gern
Zu so einer Aktion aufhetzen, Hinweise auf die Adresse geben, dann von der Vehemenz der Ablehnung überrascht sein (sind sie das in solchen Momenten nicht alle, die Diekmänner?) und die Debatte dann irgendwie nachträglich auch mit zum Ziel der Aktion erklären, aber die Kritiker, die man schon vorher nicht leiden konnte, sind natürlich böööööse. Reflexhaft ist das sowieso, Nachdenken tun wohl nur die, die dann "Ab 13. Oktober wird zurückgeschossen" titeln.

Ja ne is klar Stefan. Was ist los? Schwindelgefühle wegen der Fallhöhe? Keine Sorge, wenn Du unten bist, erldigt sich das von selbst.

Disclaimer: was Stefan Niggemeier bei seiner Suada nicht erwähnt, ist der Umstand, dass wir gestern durchaus einen Mailwechsel hatten, wo die fraglichen Punkte angesprochen wurden - aber antworten wollte er da nicht. Entschuldigung, mein Fehler. Das mit der Erwähnung des Mailwechsels war in meiner Bitte um Vertraulichkeit begründet.

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Dickmann untergetaucht?
Nach knapp 2 Tagen immer noch kein Blogreporterfotto!

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Dafür gibt es ja ein paar Bilder des Schreckens, ist ja auch was wert.

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Sturm im Wasserglas (SiW)
Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwer von den Bildbloglesern den Diekmann privat geknipst bekommt, geht gegen Null. Infofern SiW.

Ansonsten aber sollte klar sein, und auch von Niggemeier klar gestellt werden, dass die Privatsphäre schützenswert ist, auch die vom schlimmsten Feind, ja, auch die von Diekmann.

Sollte aber jemanden gelingen, Diekmann beim Koksen zu knipsen: Das wäre eine Ausnahme mit gerechtfertigtem öffentlichen Interesse. Also:
Ich rufe den Wettbewerb aus: Wer Kai Diekmann beim Koksen knipst, bekommt von Dr. Dean 200 Euro UND eine exklusive Musikkomposition.
Zur Klarstellung: Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Kai D. kein Kokser ist. Und noch selbstverständlicher ist es, dass ich nichts davon halte, Menschen in ihrem privaten Lebensumfeld hinterherzuspionieren. Sollte jemand ein Zufallsfoto mit einem koksenden Kai D. besitzen: Okay, dann sind meine 200 Euro weg, ansonsten aber fände ich es extrem fies und unangemessen, Kai D. zwecks Fotogewinnung hinterherzusteigen. Man kann ihn wegen seiner miesen Methoden nämlich ganz problemlos öffentlich kritisieren.

Und zwar ohne Angriff auf sein Privatleben.

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erste Bilder ? JA!
Näää,der Aufruf war nicht gut.
Nicht in dieser direkten Formulierung.
Hätte sich auch anders schreiben lassen.
Ich mach mir meine Diekmänner selber.
In' Unnerbüx und auffem Klo.

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Es herrscht Krieg...
...der Informationen, früher nannte man das auch Propaganda. Mein Tipp an Niggemaier: Sunzis "Die Kunst des Krieges".

MfG

Daniel

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Sunzi? Clausewitz
würde reichen

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Gabrielle d´Annunzio, würde ich sagen. Aber nicht die Gedichte.

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mal so ein ganz allgemeiner Einwurf...
Ich finde es etwas erschreckend wie oft ich in letzter Zeit von Menschen, die ich für klug halte, höre oder lese, dass Selbstjustiz im allgemeineren Sinne (Gegenphoto schießen, Halbwahrheiten verbreiten, Adresse veröffentlichen, etc) OK ist, weil "die Leute es nicht anders verdient haben".

Dabei geht mir nicht darum, ob die Leute es verdient haben (vielleicht haben sie das), sondern darum, dass kein Vertrauen in die legalen (und oft legitimen) Möglichkeiten (Klagen, wirtschaftlicher Boykott, Gegendarstellung, etc...) vorhanden vorhanden zu sein scheint.

Ich stimme Don zu, dass man sich mit Diekmann anders auseinander setzten sollte und hoffe, dass dieses "anders" nicht verlernt wird, damit ich nicht irgendwann für mein von mir tatsächlich oder gefühlt verursachtes Unrecht von einem Mob gejagt werde.

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Bildblog hat nachgelassen. Das habe ich heute morgen auch gedacht als ich die Story mit dem Vergleich zwischen den Preisen für eine Zugfahrkarte und den Kosten einer Autofahrt gelesen habe:

http:// www. bildblog.de/?p=1752

Klar muss man Vollkosten für das Auto ansetzen. Nur der Sprit ist eine typische Milchmädchenrechnung. Dann könnte man auch einfach mal annehmen, die Familie fährt am Wochende mit dem Supersparpreis der Bahn. Dann kostet es nur 214 Euro und immer noch weniger als der Sprit für die Familienkutsche.

Prompt wird anhand dieser an sich richtigen Kalkulation unterstellt, bild kungelt mit der Bahn. Vor nicht mal drei Monaten hat die gleiche Autorin das Gegenteil behauptet:

http:// www. bildblog.de/?p=1571

Das ist einfach nur blöd. Genauso blöd wie die BLÖD-Zeitung.

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Nicht ganz. Auch das Bildblog rechnet mit Abnutzungs- und Pflegekosten, aber unter der Annahme, dass die Karre sonst während der München-Reise in Walsrode im Vogelkäfig in der Garage steht. Für die meisten Leser wäre das vielleicht sogar die vernünftigere Vergleichsbasis. Aber müde ist der Beitrag auf jeden Fall.

Der heutige Beitrag über Claus Jacobi entschädigt einen jedenfalls ein wenig. Da fasst man sich wirklich an den Kopf.

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Um die Kosten zu vergleichen muss man Vollkosten annehmen. Mit Steuern, Versicherung, Wertverlust usw.. Das ist das, was die Karre pro Kilometer wirklich kostet. Das macht die Bahn ja auch, wenn sie den Fahrpreis kalkuliert. Die setzen ja nicht nur den Strom und den Lokführer an.

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Für die unmittelbare Entscheidung des renaultbesitzenden Walsrodebewohners, mit seiner Familie nun zur Garage oder zum Bahnhof zu laufen, spielen Steuern und Versicherung keinerlei Rolle. Sie fallen ja auch dann an, wenn er mit der Bahn fährt.

Das ist genau so, als wenn er sich umgekehrt schon eine Bahncard-50 gekauft hat. Ab diesem Punkt auf der Zeitachse ist es für ihn bei der Wahl des Verkehrsmittels optimal, nur die halbierten Kosten des Bahntickets als Basis für die Entscheidung anzusetzen. Auch wenn er die anteiligen Kosten der Bahncard in einer Vollkostensicht natürlich irgendwie draufschlagen müsste, für die optimale Entscheidung spielen diese Kosten keinerlei Rolle. Das Geld für die Karte ist eh schon weg.

Du hast da eine viel zu globale Public-Health-Sicht auf das Problem. ;-)

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Nee, ich habe ganz einfach nur eine Ökonomin als Mutter meines Kindes...

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Nee, ich habe ganz einfach nur eine Ökonomin als Mutter meines Kindes... Das muss wohl abfärben.

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Ich hab...
ja geschrieben, dass ich die Idee vom Grunde her ganz lustig finde, aber ich das gesamte Paparazzitum nicht mag, weshalb ich stattdessen zu dem Ähnlichkeitswettbewerb aufgerufen habe. Da kann man sicher auch geteilter Meinung drüber sein, aber ich finde einen Kai Diekmann aus Kartoffelbrei deutlich besser.

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Alternative Gegenkampagne?
Man könnte das auch anders aufziehen, indem man die alberne Aktion der "BILD-Volksreporter" entsprechend strapaziert. Zum Beispiel a la "Wollen Sie beim Seitensprung mit der Sekretärin erwischt werden?" oder "Wann wurden Sie zuletzt beim K*cken fotografiert? Ihr BILD-Volksreporter". Oder so ein BILD-Leserjournalistenausweis mit dem Text drauf "Ich bin ein Spanner! Die BILD druckt's..." Halt die Fragwürdigkeit des Ganzen mit einer ebenso satirischen wie deftigen Gegenkampagne ins absolut Lächerliche ziehen.

MfG

Daniel

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neuer trend: in alten beiträgen comments machen
aber, hat schon jemand dickmannfottos bei den bildblog*ern gesehen? ich frag deshalb, weil ich da so gut wie nie hinklicke

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