Öffentliche Gemeinmachung

He, Ihr Dreckspinscher aus der Wirres-Umfeld, Ihr stinkenden Kanalratten, Ihr Kommetarschleim, ich, Don Alphonso Porcamadonna, trete vor Euch hin und sage es nochmal:

Seit Jahren lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu einer Art Speerspitze der Erneuerung aufzuplustern, empören sich über dieses und mäkeln an jenem – stets vom hohen moralischen Ross herab natürlich – nur um wie eine billige Straßennutte sofort die Beine breit zu machen, sobald einer mit ein paar Scheinen wedelt. Die Speerspitze der Verblödung sind Sie, dem Volldepp seine Vorhut, nur damit das mal klar wäre. Und bleiben Sie mir bloß vom Leib von wegen »ich darf ja schreiben was ich will«, den Spruch können Sie meinetwegen in Ihr Vesperbrettchen gravieren. »Korruption hat viele Gesichter« empfehle ich für die Rückseite – falls Sie ein ganz besonders widerwärtiges sehen möchten, schauen Sie einfach in Ihren Taschenspiegel.

Hintergrund hier.

Und noch etwas füge ich hinzu, Ihr Büttelpack gewisser Männer, deren Ehre ich hier nicht zu beflecken gedenke, denn ich weiss, dass sie nicht so sind wie Ihr, ich spucke es in Eure Fressen:

Ich habe nichts gegen billige Strassennutten, sie sind ein Teil des Geschäfts, so ist der Markt, so ist das Leben. Ich habe nichts gegen Leistung und Tarif, es muss den Käuflichen geben und den Käufer und den, der es sich leisten kann, nicht seine Haut zum Markte zu tragen. Jeder hat seinen Grund, jeder hat sein Recht zu existieren. Ich habe aber etwas gegen den Mob, der sich aufstacheln lässt zum besten des Freiers der Nutte, um den auszuforschen, zu belästigen und letztlich mundtot zu machen, der darauf hinweist, dass es Nutte und Freier gibt. Die Nutte macht ihr Geschäft, Ihr aber seid dumme Erfüllungsgehilfen, Ihr seid der Bodensatz, Ihr schmiert Euch selbst den Kot der PR-Arschkrampen auf Eure Fahnen, Ihr seid die unterste Stufe des Marketingapparats, der letzte Abtritt, der schon in der Kloake ist, Ihr tut alles umsonst für eine Firma, weil Ihr was gegen die freie Meinung eines anderen habt, der Euren Freunden die Wahrheit ins Gesicht geschleudert hat. Ihr seid noch nicht mal eine Nutte, Ihr seid ein öffentliches Loch, das sich von jedem dahergelaufenen PR-oleten zu jeder Zeit, zu jeder Gelegenheit rektal nehmen lässt, ihr würdet auch noch dafür zahlen, so, wie es vielleicht auch Eure Mütter getan haben, denn irgendwie muss es eine logische Erklärung für Eure Existenz geben*.

Da, wo Ihr seid, ist ganz unten. Das sage ich Euch hier und in aller Öffentlichkeit, und wenn Ihr einen letzten Funken Anstand habt, dann sagt Ihr Entschuldigung.

* Kann das mal bitte jemand auf Italienisch übersetzen? Das klingt sicher prima

Nachtrag für manche, die sich nicht so doll mit der Renaissance in Rom auskennen und Anspielungen und Formen nicht verstehen: Das hier ist ein Pasquillo, ein satirisches Pamphlet, in dem die kunstvolle Beleidigung bei Versicherung, dass gewisse Leute durchaus weiterhin als Ehrenmänner betrachtet werden, das Ziel ist. Gemeinhin wurde zu diesem Zweck die klassisch-unterwürfige Widmungsschrift der damaligen Buchproduktion verballhornt. Siehe auch Aretinos Einleitung zu den Kurtisanengesprächen, der sie seinem Affen widmet.

Samstag, 20. Mai 2006, 10:43, von donalphons | |comment

 
Ohne Ihnen zu nahe zu treten. Ich sehe da auch einen Generationenkonflikt. Da sind junge Leute aufgewachsen mit der Marketing-Maschine. Sponsoring ist sowas wie der Sozialstaat 2.0. Wer was ohne Kosten bekommt, ist angesehen. Da geht es nicht um Moral. Die globale Marktwirtschaft als Spielplatz, auf dem es nur darauf ankommt, möglichst erfolgreich sich um die vom Tisch fallenden Essensreste zu prügeln.

Da sind die blogs die konsequente Entwicklung. 10$ von adsense einstreichen, auch wenn dann das blog mit Werbung für dubiose Halsabschneider zugepflastert wird. Easy Money. Mit einem Auto das man 4 Wochen durch die Gegend fahren darf, ist man in der blogger-bling-bling-Szene schon recht erfolgreich

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Ich sage es ja offen: Nichts gegen Verkaufen. Solange die Tarife stimmen. Die Tarife stimmen in diesem Fall nicht, wobei Poodle zumindest dafür gesorgt hat, dass die Dienstleistung weniger wert ist - auch eine Art Gerechtigkeit.

Es gibt m.E. keinen Grund, eine spannende Geschichte nicht zu machen, wenn sie von der PR vogeschlagen wird. Ich halte es sogar für - in Grenzen - legitim, sich dafür von der Firma bezahlen/entlohnen zu lassen, wenn die Bedingungen transparent sind. Es gehört dazu, dass andere diese Haltung kritisieren. Letztlich reguliert das alles DER MARKT, und das finde ich GUT. Aber auch, wenn ich Poodles Argumente nicht in seiner Ausdrucksweise zwingend teile, so sehe ich in diesem Fall eine Schieflage des Marktes, und weil es eben ein Markt ist, wird er hier wieder gerade gerückt. Es ist wieder online. Jetzt sollen sie mal kommen.

Wenn sie sich trauen.

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Ihr Vertrauen in den Markt in aller Ehre. Aber dazu gehört, dass man seinen Wert kennt - und den Handlungsspielraum des Gegenüber. Wer sowas wie die 2-Raum-Wohnung im Prenzlauer Berg und einen Job "in den Medien" als Lebensziel auserkoren hat, wird nie seinen Wert erreichen und auch nie das Wissen haben, um die Handlungsspielräume der Konzerne zu durchschauen.

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Ich meine nicht jemand bestimmten. Ich meine die Masse. Ich meine nicht die Details. Ich meine die Haltung. Und das, was man bereit ist, zu tun. Das muss jeder mit sich selber ausmachen. Ich sage nur, was ich davon halte.

Und davon: "ich kenne das internet mittlerweile auch schon sehr lange. und nehme mir einfach das recht heraus, versteckte anonymität und ihre auswüchse, die sicherlich jeder kennt, zu outen, wenn es möglich ist."

halte ich nix.

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wissen sie, herr weltherrscher, sie haben's nicht so mit der differenzierung, gell? weder wenn es um kommentatoren vs. bloginhaber, noch wenn es um autor vs. erzähler geht. aber bei ihnen läuft ja auch denunziantentum unter geforderter offenheit. und wer dann nicht spurt, der kriegt einen link ins blog gepappt und eine outingdrohung hinterher. am arsch die römer.

('schulligung herr a., musste sein)

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Der Poodle
hat ja auch nicht groß differenziert und stattdessen über irgendwelche A-Blogger rumpauschalisiert. Als ob das ein Verband wäre, der sich geschlossen zur Speerspitze von irgendwas deklariert hätte. Das ist natürlich Bullshit und entwertet seine ansonsten durchaus berechtigte und nachvollziehbare Kritik an den Kollegen, die das Opel-Spiel mitspielen.

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Lieber Herr Mark, ist es eigentlich sicher, heute abend auf eine Bloglesung zu gehen? Oder muß man sich bewaffnen?

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@ weltherrscher: Angesichts des Umstandes, dass ich von Dir inzwischen ungefragt einen ganzen Mailwechsel mit privaten Mails eines anderen zugesandt bekommen habe, bin ich um diese Klarstellung dankbar. Ich denke, Du wirst verstehen, dass ich in Zukunft darauf verzichte, weitere persönlichen Mails in der Sache an Dich zu schreiben. Stichwort Diskretion, und so.

Ich kann mit Kritik an meiner Person durchaus leben, ich nehme diese meinung so wie sie ist, bitte aber auch zu bedenken: Auch Bravi haben einen Ehrbegriff. Weiteres bleibt Dir überlassen, aber es wird Dich vielleicht nicht überraschen, hier meinen höflichen Wunsch zu lesen, dass das Interview mit mir auf Deiner Seite verschwinden möge. Ein Umfeld, das dergestalt mit privaten Mails umgeht, ist nicht das meinige.

@ frau schnatterliese: Tun Sie, wie es Ihnen beliebt, oben habe ich ja selbst die Form vorgegeben.

@ logog: Ich bin heute nachmittag auf einer Auktion, wo auch Dolche offeriert werden. Soll ich etwas mitbringen?

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wie bitte? herr mark, kommen sie. sie wissen es doch besser. die 'undifferenzierte' menge über die 'rumpauschalisiert' wurde betrug: 4. in einer gesamtmenge = (x*'a'blogger aus y*nicht'a'blogger)/opeltester.

was herrn weltherrscher zum abkeksen brachte, war der vorwurf, dass er auf einer nach unten offenen skala brutalstmöglicher blödheit ob des umstandes der gleichsetzung von kommentator (musikjournalist) und autor (hund) nicht mehr messbar sei.

zu recht, denn ich denke herr a. wäre schwerst getroffen plötzlich eine personalunion mit mir zu bilden, oder herr ix mit einigen seiner kommentatoren.

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@logog:
Ich denke, es ist weitgehend sicher (bzw. so un-sicher, wie Frankfurt halt nun mal ist). Allerdings werde ich nicht mit dem Opel meiner Frau anfahren. Nicht, dass da noch mehr Beulen ins Blech kommen, weil der Blogmob tobt... ;-)

@schnatterliese: Selbst bei einer kleinen Grundgesamtheit von vier bleibt es immer noch unzutreffend, dass sich die genannten selbst zur Speerspitze von irgendwas gemacht oder erklärt hätten oder sonstwie konzertiert agieren. Dafür fehlt jeglicher Beleg, und das schwächt die ansonsten berechtigte Kritik an dem Opel-Deal unnötig ab, wie ich finde.

Ansonsten danke für die Nacherzählung, was da abging auch in Sachen Weltherrscher. Ich hatte nur das Ursprungsposting gelesen, nicht aber die Kommentare...

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Lieber Don, ja Danke. Ich dachte an einen kleinen formschönen Chris mit opulentem Griff, der etwas hermacht, also auch über dem Mantel getragen werden kann, ohne dass man gleich wie ein gedungener Mörder daherläuft. Die Location ist ja klein und bei dem zu erwartenden Andrang will man ja beweglich bleiben, oder was empfehlen Sie?

@mark793
Wenn es wider erwarten zu hitzig wird, erlauben Sie mir doch bitte, mich im dark room des Backstagebereichs zu verschanzen?

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Hinter der Theke
kann man Deckung suchen, wenn die Barhocker tief fliegen - so wie in den guten Western. Über die Hinterzimmer und Kellergewölbe des Etablissements kann ich nicht verfügen, da müssten Sie sicherheitshalber doch mal mit dem Herrn Bandini Rücksprache nehmen.

Ich denke aber, es wird wieder so zivilisiert zugehen wie beim letzten Mal. Die potenziellen Randalierer und Hooligans werden ja eher Eurovisions-Contest gucken, nehme ich an.

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Ich hab gerade mal darüber nachgedacht …
meine Blogroll abzuändern, bin aber dann nach längerem Überlegen doch zu dem Entschluss gekommen es erst mal zu lassen. Immerhin verlinke ich ja auch beispielsweise auf Spreeblick.

In meinen privaten Bookmarks auf dem Rechner ist die Kategorie Blogs aufgeteilt in weitere Unterkategorien (OK, ich weiß, ist irgendwie scheiße die Leute in Schubladen zu stecken, macht mir persönlich aber das Auffinden leichter). Da gibt es dann die Unterkategorie ›Kommerz‹ wo Spreeblick, Mac Essentials, aber auch so Blogs wie das von Thomas Knüwer drin liegen.

Also in sofern habe ich mit verkommerzialisierten Blogs ja dann auch kein Problem (man weiß es dann ja meist, wenn es Kommerz ist), kann die ganze Aufregung aber dennoch verstehen.

Ich finde es ehrlich gesagt auch ganz gut dass Poodle da mal ein wenig auf die Kacke gehauen hat, denn immerhin ist die Aussage, das dieses kommerz-bloggen an sich kein wirkliches bloggen mehr ist sondern eher so was wie bezahltes, abhängiges Berichten, o.ä. wirklich erwähnenswert. (Sorry, ich weiß nicht wie ich das anders ausdrücken soll, meine Umschreibungskunst reicht da nicht aus.) Ist ja auch irgendwie in der Sache die Kern-Aussage.

Auf der anderen Seite habe ich das mit der Transparenz nicht ganz geschnallt (oder komplett nicht verstanden). Ich finde, so wie die Geschichte abläuft ist sie doch schon sehr transparent, oder?

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Das mit der Transparenz ist nach meinem zusammengelesenen Wissen so: Die Blogger bekommen ein Auto, bei längeren Touren an andere Orte Unterkunft über Opel und einen Pauschalbetrag für Spesen. Wenn sie den verbraten, ist er weg, wenn sie ihn nicht verbraten, dann können sie ihn halt, na...

Den letzten, recht unglücklichen Teil hat Don Dahlmann thematisiert, der Rest machte weiter auf Happy Hippopel. Und ignoriert bislang den Zugzwang, unter dem sie eigentlich stehen. Bei Wirres passt es nach meiner Einschätzung zu seiner Gargantua-Persönlichkeit und der Bemerkung, dass er käuflich ist, bei den anderen sehe ich ein Glaubwürdigkeitsefitzit.

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Ja, nachvollziehbar. Lustiger Weise benennt Herr Schwenzel sein Blog ja auch mit ›wirres - - unglaubwürdiges weblog‹.

Pia kannte ich vorher gar nicht und MC fand ich sofort ziemlich langweilig nachdem er mir irgend wann mal aufgefallen ist.

Trotzdem sollten sich die 4 Beteiligten fragen ob es ein Weg in die richtige Richtung ist, mal ganz abgesehen von der Glaubwürdigkeit. Ich meine, wir Blogger sind es doch die diesen Weg bestimmen und auch bestimmen sollten und nicht irgend welche Konzerne oder PR-Klitschen. Gut, Google-Ads gibt es ja schon länger, finde ich aber auch schon länger total sinnlos. Ich muss ja nicht jeden lesen oder auf jeden verlinken oder mich über jeden Mist aufregen.

Aber in diesem Fall gibt es ja schon große Aufregung, und scheinbar auch zu Recht, denn es sind ja auch nicht irgendwelche Blogs. Stell ich dann gleich auch mal ganz vorsichtig die Frage ob man als Blogger auch eine gewisse Verantwortung trägt? Tut man?

BTW: Ist die ganze Debatte nicht eh ein Thema für die Blogbar?

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Ist sie fraglos, aber die Fehdehandschuhe wie oben haue ich, wenn sie zum Genickbruch führen sollen, lieber hier den Leuten um die Ohren.

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Per aspera ad Astra
und auf Italienisch übersetzt ist dein Artikel viel kürzer: "Va fan culo".

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Zu kurz. Sehr unitalienisch. Italienisch liebt Volten und Sprünge und Länge.

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Das stimmt natürlich
Aber doch nur mit dem entsprechenden Sujet, oder?
Lascia perdere

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Dass Sie sich trotz unserer gegenseitig nicht besonders ausgeprägten Sympathie im Namen der Sache für mich verwenden, zeigt eindeutig Größe, die ich Ihnen offen gestanden nicht zugetraut hätte. Sie sind mir damit ein gutes Stück sympathischer worden.

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Sie dürfen gerne sagen, dass da nichts war in Sachen Zuneigung, Sie dürfen auch Altes auspacken. Ich bin da nicht empfindlich. Es geht hier lediglich um die zu definierenden Mindeststandards, die eine weitere Debatte und öffentliche meinung auch in der Anonymität erlauben, und nicht um Personen.

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Nix gegen Anonymität, die kann auch ihre Vorteile haben, aber glaubwürdiger bzw. vertrauenerweckender erscheint es mir schon, wenn beide Seiten mit aufgedeckten Karten spielen. Und meist gehen dann die Debatten niveauvoller ab, denn wenn man etwas schnell besudelt, dann seinen guten Namen. Im Pudelfall haben sich m.E. aber beide Parteien nicht mit Ruhm bekleckert.

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Nein, durchaus nicht. Aber wenn ich bei jeder überspitzten Formulierung, die letztlich die Debatte bereichert, nicht mehr mit massiven Gegenmeinungen, sondern gleich mit dem Ausschnüffeln rechnen muss, und mit einer selbstgerechten "Ich blog das gleich mal" Haltung und der Weitergabe aller privaten Mails, dann ist es an der Zeit, ein klares Wort zu sagen, zumal, wenn das verhalten eine Lücke in den Diskurs geschlagen hat.

Ohne mich hier grosstun zu wollen: Mir passen viele Meinungen auch nicht, ich kann manche Leute nicht leiden, und mitunter bekommt man dann eben gezielt Informationen gesteckt, die man an die grosse Glocke hängen soll. Rebellen ohne Markt ist eine ziemlich grosse Glocke. Aber wenn es um die Privatsphäre geht, gibt es eben Grenzen, an die sich jeder zu halten hat. Und wenn sich da neue Sitten einschleichen, dann geht die grosse Glocke eben in die andere Richtung, ganz gleich, ob manch anderer Glockenbesitzer in der Sache finanziell gleichgeschaltet wurde. Ich kann schon damit umgehen. Mit Glocken kenne ich mich aus.

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Mein lieber minivip, ich muss Ihnen – abgesehen davon, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass Sie diesen Namen von Ihren Eltern bekommen haben – ja wohl nicht erklären, dass Anonymität beim Betrieb einer eigenen Domain irgendwie ein Witz ist, nicht? Wäre ich wirklich so penibel darauf bedacht, wie manche tun, dann würde ich bei twoday herumhängen oder sonstwo. Ich bin nur der Meinung, dass es nichts zur Sache tut, womit ich mein Geld verdiene, wenn ich in einem rein privaten Blog vor mich hinfasele, mit dem ich weder jetzt noch in Zukunft Werbe- oder sonstige Einnahmen zu generieren gedenke. Also haben Sie sich mal nicht so.

Selbst dem Weltherrscher war es ohne weiteres möglich, sich in wenigen Minuten ein paar Faktensplitter zusammen zu googeln, die er – angereichert mit kruden Verschwörungstheorien – der Weltöffentlichkeit präsentieren zu müssen glaubte, im 20-Sekunden-Takt und (zunächst) unter Angabe einer Fake-Adresse übrigens. Dass er mit dem Mailwechsel hausieren gehen würde, habe ich nicht anders erwartet, ich bin sogar fast dankbar dafür, der ist nämlich sehr bezeichnend.

Ich muss doch um Verständnis bitten, wenn ich die Nummer nicht so appetitlich finde, Polemik ist immer noch etwas anderes als Denunziation, auch wenn sie die Grenze zur Beleidigung überschreitet. Die Frage, ob anonym oder nicht mag zwar interessant sein, in diesem Kontext trägt sie aber nichts Erhellendes bei.

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nur ein wort zum minivip. der geht auf einen spitznamen zurück und wird von mir in öffentlichen diskursen seit langem nicht mehr genutzt. dummerweise musste ich, um hier mitdiskutieren zu können, einen alten twoday account ausgraben, ansonsten hätte ich hier mit meinem namen zur sache gesprochen. also alten account rausgekramt und gepostet und einen kleinen schrecken bekommen, denn email war non public und url keine eingetragen :)

somit war ich für kurze zeit sogar selber anonym. das habe ich dann aber schnellstens (mit hinweis auf meine webseite) korrigiert, zumal ich dort schon im vorfeld zu dons autorevue einen hinweis gepostet hatte. mir wäre aber nie in den sinn gekommen, dass die geschichte solche züge annimmt.

mittlerweile scheint sich vieles zu beruhigen und die sache sich aufzuklären. durch das zwischenzeitliche ende der poodlesite konnte man ja nicht mehr erkennen, was da im detail abging und musste sich auf's hören-sagen verlassen. aber ich halte mich jetzt lieber zurück, ich kenne solche diskussionen noch aus alten newsgroup-zeiten und die haben zumeist nur viel zeit und nerven gekostet. alles gute wünscht der gerald.

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Ich habe das Thema nur kurz überflogen. Daher frage ich mich nur, wer hier von wem profitieren möchte? Wobei der Profit für mich noch nicht einmal groß sichtbar ist. Sind es die Blogger, die sich durch diese Aktion eine Höherstufung erwarten? Oder der Automobilhersteller, der sich kostenlose Werbung verspricht? Oder zumindest günstigere Werbung, verglichen mit einer PR-Agentur?
Ich denke, dass diejenigen Blogger, die noch irgendwie Selbstachtung haben und nicht auf einen der vorderen Plätze bei den Klickzahlen scharf sind, solch eine Aktion von sich aus schon nicht mitgemacht haben. Und die, die es mitmachen: mein Beileid.

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Profitiert haben nur Lumma, orangemedia & Co. Denn die haben auch das geringste Risiko. Bei der Coca-Cola WM-Aktion sind es knallgrau. Also die Blogvermarkter. Denen geht es nur darum, ihre Dienste zu verkaufen. Wenn wir von Speerspitzen sprechen: Die sind es. Sie stehen ganz vorne, wenn es um die Eroberung eines neuen Mediums für PR und Marketing geht.

Wäre an sicht nichts Schlimmes, wenn man mal die Moralkeule im Sack lässt. Business eben. Nur werden diese Blogvermarkter bei vielen bloggern wahrgenommen als "welche von uns". Weil sie dem bloggen entstammen oder engen Kontakt halten. Da läuft vieles im "Netzwerk" ab. Was den Preis drückt. Wenn "meine liebsten Blogprojektrealisierer von knallgrau" (O-Ton Lyssa") anfragen, dann ist es halt was anderes als wenn Coca Colas Agenturen mediacom oder neteye auf der Matte stehen.

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So sehr ich Knallgrau schätze, werde ich doch noch ein paar Zeilen darüber schreiben, wie es wohl so sein mag, den Fussballfan im Luxusappartment auf Kosten einer Firma zu geben, die in Kolumbien zu-fäl-lig in ihrer Firma sechs ermordete Gewerkschaftler hatten. Das Ganze ist sicher auch den Möflichkeiten geschuldet, aber eine Coca-Cola-Plattform für was anderes zu nutzen als zum Anprangern von Mördern wäre mir persönlich etwas peinlich. Ein Projekt, dem ich persönlich den Erfolg der SZ-Blogs wünsche.

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An diese moralische Seite hatte ich schon beim Opel-Deal gedacht. Immerhin wurden dem Mutterkonzern GM auch immer wieder sehr unschöne Dinge vorgeworfen. Wer solche Schwachsinnsprodukte wie den Hummer herstellt, ist für mich als Hersteller auch ohne Ideologie unten durch.

Aber das muss jeder mit sich ausmachen, auch wenn es manchmal schmerzt, wie unbelastet naiv da manche Leute rangehen.

Mich stört an dieser WM-WG besonders, dass sich hier Leute unter Wert verkaufen. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Aber 30 Tage lang 24 Stunden Bereitschaftsdienst kaserniert in einer WG - ich glaube nicht dass ein angemesserner Betrag am Ende rauskommt, wenn man das auf die Stunden umrechnet. Das alles für einen Konzern, der für seine WM-Präsenz etliche hundert Millionen Euro aufwendet.

Und viele blogger, vlogger, podcaster, die sonst gegen Hartz-IV, Praktikantenausbeutung, prekäres Freiberuflertum, oder Hungerlöhne schreiben oder casten, werden diese Aktion mit Applaus bedenken.

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Wieder einmal so eine typische Diskussion, erdenschwer und prinzipienreitend. Und ab dem dritten Wortwechsel kommt den Protagonisten die Trennung von Sache und Person abhanden, demgemäß unappetitlich wird die Auseinandersetzung. Schade eigentlich, denn das Thema ist an sich von großem Interesse.

Auch ich tue mich mit dem Webzwonull-Gefasel schwer, genauso, daß in Kleinbloggershausen jetzt die ersten McDonalds und OBIs aufmachen. Aber wieso kann man nicht in Ruhe über die Frage reden, wo die Grenze zwischen Kunst und Kommerz, einem kulturellen Phänomen und dessen profitabler Verwurstung verläuft? Außerdem empfinde ich den Herrn Poodlepop, der ja sein Dasein als Musikjournalist fristet, im Gewande des Lordsiegelbewahrers des reinen Bloggens nicht unbedingt glaubwürdig. Seine Wortwahl verbessert das m.E. nicht, im Gegenteil.

Mir wäre es lieb (und der Sache wohl dienlicher), man käme von den Zinnen des Schwarzweiß-Denkens ein wenig herunter.

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Sehen Sie? Diesen Scheiß mit dem Musikjournalisten lesen Sie irgendwo als Gerücht und hier tun sie bereits so, als ob es sich dabei um einen Fakt handelt. Da es offenbar doch wahnsinnig wichtig ist, was ich den ganzen Tag so tue: Ich bin selbständiger Kommunikationsdesigner und besitze die Hälfte einer extrem unbekannten Zwei-Mann-Agentur. Die sich ganz ganz am Rand auch mit Werbung beschäftigt. Und? Was haben Sie jetzt davon? Ich finde immer noch richtig, was ich gestern und vorgestern richtig fand, es ist nämlich nicht so, dass ich vor 20:00 Uhr was großartig anderes verzapfe als danach, auch wenn Sie sich das kaum vorstellen können.

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Ja, schauen Sie mal, inhaltlich bin ich ja gar nicht so weit von Ihnen entfernt. Ich meine eben nur, daß größere Nüchternheit & Sachlichkeit der - notwendigen! - Debatte sehr förderlich wären.

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Das sind doch reine Formfragen. Gegen eine nüchtern-sachliche Auseinandersetung ist ja nichts einzuwenden, aber es ist nicht die einzig denkbare Form, sich einer Sache zu nähern. Dass der Artikel, über den die Meute gerade herfällt, die Grenzen der Polemik sehr weit ausdehnt, ist mir wohl bewusst, ich halte Polemik dennoch für eine legitime Ausdrucksform (die mir zudem Spaß macht, immerhin die Triebfeder meines Blogs). Dass Aussagen, die polemisch vorgetragen werden, sich damit automatisch entwerten, wie ich an inzwischen genügend Stellen lesen durfte. ist einfach nur Unfug. Aber es ist natürlich immer einfacher, sich mit der Form zu beschäftigen als mit dem Inhalt.

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Selber popeln macht fett
Nein, "poodle", das sind absolut keine lässlichen "reinen Formfragen". Es ist kein vernachlässigungswerter Fehler, wenn man seine Kritik (?) mit folgendem Statement beginnt:
"dass Sie tendenziell einen an der Mütze haben, ließ sich ja schon länger erkennen, dass Sie in Wahrheit extrem weich im Kopf sind, überrascht mich allerdings doch etwas. Besser gesagt, nicht dass Sie es sind, sondern in welchem Ausmaß. Sicher, von Leuten, die (...)"
Poodle: Wären Sie auch nur ansatzweise so kühn und mannhaft, wie Sie sich geben, dann würden Sie sich dafür artig entschuldigen. Bei ix.

Wer sein Statement so startet (und: weitermacht), der gehört in eine ganz spezielle spezielle Kategorie von Spaßbloggern, denen es gewiss nicht um den Zustand von Medien, PR-Szene oder Blogs geht, was Sie hier und anderswo vorgeben.

Es ist vielmehr entweder Poodles Wunsch, andere Menschen verletzen zu wollen, oder ein ernstes und bislang unerkanntes Problem z.B. mit dem Blutdruck, oder schlimmer noch: Die Sache stinkt, und zwar nach "viralem Marketing" in the name of Opel. Und immer schön Gas geben...

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Ich habe nicht von einem Fehler gesprochen, das tun nur Sie. Und bei ix muss ich mich mitnichten entschuldigen, mit dem verstehe ich mich nämlich allerbestens. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass er es nötig hat, Adjutanten durch die Gegend zu schicken, die in seinem Namen ungefragt Entschuldigungen einfordern. Das ist erstens nicht sein Stil und zweitens ist er im Gegensatz zum Großteil des Auswurfs, der für ihn ins Feld zieht, klug genug, eine Polemik als solche erkennen und dechiffrieren zu können. Dass Sie ähnlich wie der Weltherrscher eine abgesprochene Aktion mit Opel wittern, zeigt ja schon sehr genau, wie wenig Ahnung Sie im Grunde genommen haben. Wobei mich solche Verdächtigungen inzwischen eher amüsieren als aufregen.

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@Poodle-> Sie nennen mich "Auswurf"? Glauben Sie mir: Sie würden es nicht schätzen, wenn ich sowas persönlich nehme. Und wissen Sie was: Ich nehme das persönlich, immerhin war es von Ihnen auch so gemeint. Insofern dürfte Ihnen spätestens beim zweiten Durchlesen dieses Postings klar sein dass die beleidigende Ausdrucksweise, die Sie verbreiten, sogar generell nicht in Ordnung geht. Nur, damit Sie mich bestens verstehen, auch in Hinblick auf die Folgen, die das für Sie haben wird und muss, okay?

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Ich weiß gar nicht, worüber sich alle aufregen. Es geht um Blogs; ix u.a. haben ein Angebot bekommen und es wahr genommen. Warum nicht? Ich finde es nicht uninteressant. Damit verkaufen sie sich aber keineswegs; was sollten sie auch verkaufen? Als Blogger hat man doch nichts, noch nicht einmal das Bloggersein, denn zu einem interessanten Blogger machen einen doch die anderen.

Warum sollte ihre Glaubwürdigkeit flöten gehen? Ihre eigene Einstellung? Sie legen den Kontext dar, plingpling Freundin. Da ist doch nichts anstößliches dran. Und wenn doch: Hey, es sind Blogs...

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Dr. Dean, darf ich Sie daran erinnern, dass Sie mich zuerst beleidigt haben? Also bevor ich Ihnen antwortete, verstehen Sie? Und jetzt drohen Sie mir und erwarten vermutlich, dass ich Ihnen drohe, damit Sie sich anschließend darüber echauffieren können, ich hätte Sie bedroht. Ist das nicht ein bisschen … nun ja, suchen Sie sich selbst ein Adjektiv, am Ende sind Sie gleich nochmal beleidigt.

BTW: Wenn Sie sich nochmal den Ursprungsbeitrag des Hausherrn durchlesen, wie der die ix-Truppen klassifiziert, dann finde ich meine Variante eigentlich ziemlich moderat. Zumal ich weniger Sie persönlich meinte, als die Methode der losgelassenen Kettenhunde, die seit gestern läuft.

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@poodle: Elegant an meiner Feststellung vorbei argumentiert. Von der "Entwertung" einer Position durch Polemik sprach ich ebensowenig wie ich mich nur mit Formfragen beschäftige. Polemik ist eine feine Sache und auch ich schätze verbalen Schreckputz zuweilen sehr, allerdings beharre ich: der inhaltlichen Debatte hat dieses Drumrum sehr geschadet.


Ablegen unter: Kaisers Bart und Vertane Chance.

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@maternus: Die Behauptung der Emtwertung habe ich nicht Ihnen zugeschrieben, tut mir leid, wenn das so ankam, die war aber an tausend anderen Ecken zu lesen und passt zur Formfrage. Ob das Drumherum einer Debatte schadet, weiß ich noch nicht, das muss man glaube ich abwarten. Eine echte Debatte kann ich bislang ohnehin nur an wenigen Stellen entdecken – weitaus mehr beschränken sich auf die Frage, welcher Katgeorie von Arschlöchern ich am besten zuzuordnen wäre. Was ja hochinteressant sein mag, am Kern des Problems aber irgendwie vorbeiläuft.

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So so, der Poodle drückt sich also unangemessen aus?
Nehmen wir doch mal ein paar Zitate des Hausherrn:

- He, Ihr Dreckspinscher
- Ihr stinkenden Kanalratten
- Ihr Kommetarschleim
- ich spucke es in Eure Fressen
- Ihr aber seid dumme Erfüllungsgehilfen
- Ihr seid der Bodensatz
- Ihr schmiert Euch selbst den Kot der PR-Arschkrampen auf Eure Fahnen
- (Ihr seid) der letzte Abtritt, der schon in der Kloake ist
- Ihr seid ein öffentliches Loch, das sich von jedem .. rektal nehmen lässt

Danach kommt noch eine Beleidigung gegen die Mütter der Angesprochenen, die laut Alphons für das rückwärtige Befruchten gezahlt haben und somit erst die Existenz der Angesprochenen ermöglicht haben.

So. Und das alles in einem einzigen Beitrag. In jedem Alphonsschen Beitrag findet ihr diese Dinge. Aber Poodle drückt sich unangemessen aus?

Lasst Euch mal Pillen gegen Eure Wahrnehmungsstörungen verschreiben oder kommen die vielleicht gerade von den Pillen?

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@dpetereit: Das sind keine Wahrnehmungsstörungen, bei Don Alphonso haben sie einfach die Hosen voll und kuschen. Sie verstehen, worauf ich hinaus will? Getreten wird immer nur dorthin, wo nichts passieren kann. Das gehört nämlich auch zum Witz, dass ich, wenn schon, Leute angepinkelt habe, die über hundert oder tausend mal mehr Reichweite verfügen als ich unbedeutender Y- oder Z-Blogger und ich eigentlich schon vermutet hätte, die könnten sich selber wehren. Statt dessen geistern jetzt Hundertschaften wie bestellter Empörungsnudeln durch die Landschaft und pumpen sich auf, das ist doch die Lächerlichkeit hoch fünf.

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Empfindliche Seelen
@Poodle
Bevor Ihre schnell aufgeregte und offenbar überaus empfindliche Seele Schaden nimmt, lesen Sie bitte => diesen Beitrag.

@all
Es kann eine pädagogisch wertvolle Übung sein, wenn man sich einfach vorstellt, ob man selbst Zielobjekt von Hasstiraden sein möchte.

Wer mag?

Auch Dpetereit, unabhängig von den vorgeschlagenen Pillen, wird dem Gedanken folgen können, dass der grob beleidigende "Stil" ad hominem von Poodle nicht gerechtfertig werden kann, erst recht nicht, wenn er wie behauptet tatsächlich eine 2-Mann-Agentur betreibt....
(Poodle, sein dezentes Geheimnis zart lüftend:)
Ich bin selbständiger Kommunikationsdesigner und besitze die Hälfte einer extrem unbekannten Zwei-Mann-Agentur. Die sich ganz ganz am Rand auch mit Werbung beschäftigt.
Durch garnichts.

[Edit: Ich fand das fette Geblinke, auf das unten angespielt wird, gerade in einem Quote auch in der jetzigen Debatte etwas unpassend und effektheischend und habe es entfernt. Don]

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Der einzige, der sich aufregt sind glaube ich Sie, mein verehrter Herr Doktor. Und keine Sorge wegen meiner Seele, die macht mir weniger Malheur, als Sie vielleicht denken. Wäre das anders, müsste ich nämlich schon wieder ein klitzeklein wenig geknickt sein, weil Sie mich mit RTL II und Co. in eine Reihe stellen, ausgerechnet mich, der ich seit Jahren unmittelbar vor Entgegennahme des Nobelpreises stehe.

Und? Wie war ich? Angemessener?

Ach, fast hätte ich es übersehen: Nicht restlos alles, was man nicht wie eine Monstranz vor sich herträgt, ist deswegen gleich ein Geheimnis.

Und noch ein Nachtrag, mein lieber Scholli: Bold und Blink, alle Achtung, das ist mir mal ein Seitenhieb, den nun restlos jeder kapieren sollte. Gott sei Dank bin ich kein Epileptiker, bei denen löst das Geblinke nämlich zuweilen Anfälle aus. Und das alles nur, weil Sie ums Verrecken Schmähungen über mich ausschütten müssen, als ob ich Ihnen auch nur das geringste getan hätte. Ich gehe jetzt lieber Fernsehen, das ist immer noch besser als das Geblinke.

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Kein Geheimnis? Na, wie heißt denn Ihre Agentur?

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druff 'gschisse, ich schon wieder.

ungeachtet des umstandes, dass ich dem von herr alphonso oben geschriebenen vollumfänglich (auch in der wahl der worte) beipflichte

@ dpetereit, sehen sie, es ist wohl so. don alphonso (porcamadonna) ist eine kunstfigur (anerkannt, haken dran, supigummigut). ergo: der darf das.

herr poodle ist das nieundnimmernicht (z-blogger, keine leser, über die maßen unverschämt). ergo: paranoia-galore allerortens.

und herr dr. dean, lesen sie eigentlich noch oder läuft das bisweilen reflexartig ab, so kommentieren ganz ohne kapieren? ich will nicht schon wieder dieses differenzierungsthema hier breittreten.

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Fragen Sie doch den Weltherrscher, dem habe ich ein vollständiges Profil zum Durchreichen gegeben. Und dann machen Sie am besten gleich einen hechelnden Blogeintrag daraus oder gehen zum Spiegel damit oder ins Fernsehen. Dass Sie sich schon näher vorgestellt hätten, konnte ich bislang übrigens auch noch nicht erkennen, ich bezweifle sogar, dass Sie Ihren akademischen Titel zu Recht führen.

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@frau schnatterliese:
poodle ist wie Don ein blogger. Weder Reichweite noch Fragen des Stils bieten hier einen nachvollziehbaren Ansatz, grundsaetzliche darf oder darf nicht Entscheidungen zu treffen.

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Wo wir grade so nett beisammen sind, frage ich lieber Sie, Poodle. Also, wie heißt denn nun Ihre Agentur? Ich mein, wo Sie doch eben noch gesagt haben, dass Sie da kein Geheimnis machen. Sie sind doch nicht etwa schüchtern?

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Einwurf: Es gibt keine akademischen Titel. Es sind akademische Grade. Titel darf nur der Bundespräsident verleihen. Im übrigen ist dieser akademische Grad nicht mehr wert als ein Klempnermeister (aber auch nicht weniger).

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So, jetzt lasst mal den Poodle in Ruhe, sonst könnte ich auf die Idee kommen, Euch auch nicht in Ruhe zu lassen. Zur Verdeutlichung: Poodle hat einen Beitrag geschrieben, der im Ton mitunter etwas deneben war, aber hey, ich mein, nicht wahr, wer wäre denn ich ;-) Abgesehen davon war es ein extremer, und damit sehr befreiender Beitrag. Wenn dann irgendwelche Nachforscher mit dem Glauben, sie dürften alles und jeden outen, auch noch eine Musikjournalistkonnektion herbeizuphantasieren und komplette Mailverkehre ohne Anfrage durchzureichen, dann ist der Punkt erreicht, wo ich mitspiele. Und ich sag Euch Freunde: Wenn ich mal richtig spiele, verliere ich vielleicht ein paar Leser, aber ich würde auch nirgendwo mehr lesen, wo man mich gehäutet hat.

Will sagen: In der Sache lief eine ganze Menge schief, Felix, Dahlmann und Co. haben ihren Mob und ein paar Gschaftlhuber ungebremst in die Sache reinknallen lassen, und das zum Wohle einer Firma, von der sie Autos und Spesen bekommen. Nicht beabsichtigt, es ist nicht ihre Schuld, aber da war so viel Unsouveränität im raum, dass ich als PR-Mensch am Montag Autoschlüssel einsammeln würde. Da ist was erheblich schief gelaufen, meine Freunde. Das ist was Neues, und ich sorge dafür, dass es ein Einzelfall bleibt.

War das deutlich?

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@strappato: Sorry für die Ungenauigkeit … und danke für die Richtigstellung.

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@ dpetereit: Und das alles in einem einzigen Beitrag. In jedem Alphonsschen Beitrag findet ihr diese Dinge. Aber Poodle drückt sich unangemessen aus?

Gell, da staunste, was?

In meinem geliebten Rom war es zu Zeiten der Renaissance üblich, dergleichen drucken und auf den Märkten verteilen zu lassen, oder an gewisse Statuen zu heften. Der Grossmeister dieser Form war der von mir vergötterte Pietro Aretino, und wer nur einen Funken Ahnung von pasquilli hat, wüsste das Obige allein schon anhand der Form einzuordnen.

So bin ich nun mal. Ich kann damit leben, wenn akulturelle Vollspacken meine Schreiben nicht verstehen. Deshalb bin ich ja auch Schriftsteller. Und Du nur der kleine Petereit.

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Die Kommentarstruktur in den Olbertz-Blogs ist absolute Oberscheisse. Aber das nur am Rande. Passt zu den Leuten, die sich in dieser Umgebung einfinden, nicht wahr Herr Meyer.

Meyermeister, mir ist schon mehr aufgefallen, als Du glaubst, dass mir aufgefallen wäre. Ich gehöre jedoch nicht zu denjenigen, die sich permanent in jeder Hinsicht erklären zu müssen glauben. Du Vollpfosten.

P.S.: Du bist nicht gleich ein Schriftsteller, bloß weil Du einen kaum gelesenen Roman geschrieben hast. Du bist höchstens ein Schreiberling und ansonsten ein Verbalvandale, Rektalrhetoriker.

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Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist natuerlich wieder mal die Badehose daran schuld. Deine Badehose strato geniesst natuerlich einen erstklassischen Ruf. poeh.

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Mein kleiner Petereit, noch ein Wort gegen den Hoster, und Dein Dasein hier kommt zu einem abruptem Ende. Nur weil Du eine frustierte kleine Wurst zu sein scheint, gibt Dir das kein Recht, auf jemandem rumzuhacken, der das alles hier mit unendlich viel Engagement umsetzt.

Ansonsten ist es nett von Dir, den wunden Punkt zu bestätigen. Schon übel, seine Manuskripte in der Schublade schimmeln zu sehen, ja ja. Aber BOD druckt auch den letzten Vollversager. Schon mal an sowas gedacht?

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Ach, jetzt sehe ich das erst. Dieter Petereit ist ja ein bekennender Don Alphonso Hasser und hat sich das Outing von Don auf die Fahne geschrieben.

Eigentlich wollte ich gerade, frei nach dem alten Eurovision-Songcontest Motto "Ein Lied für nirgendwo", die Kampagne "Ein Verleger für Dieter" anregen, doch dann muß ich sehen, daß Freund Dieter auch ein kleiner Ausländerhasser ist. Zitieren wir mal aus seinem Blog http://www.dpetereit.de/?p=266:
… Hakman Üzgürk nahm den Preis für T-Mobile entgegen ..
Bei über 5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland stört es mich einfach, so was zu lesen…
Herr Petereit, ich pfurze mal gepflegt grob in ihre Richtung.

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Mal kurz zur Klarstellung. Ich hacke nicht auf dem Hoster rum, sondern habe lediglich meine Meinung zur Strukturierung der Kommentardarstellung gesagt. Es mag ja gewollt sein, dass jeder zu jedem Kommentar wieder einen Kommentar abgeben kann und der dann auch in der Nähe des kommentierten Kommentars abgebildet wird. Es erschwert aber die Übersicht. Das dürfte keine unangemessene Kritik sein.

Und gibsmir und wie Ihr anderen anonymen Nuller alle angeblich heißen wollt. Ihr könnt mich mit Eurer Meinung mal ganz gepflegt ... Solange Ihr Euch nicht mal traut, Euch zu benennen, kratzt mich das einen Scheiß. Oder seid Ihr am Ende alle Kunstfiguren, wie der Don? Das wäre natürlich eine Erklärung, wenn auch eine schlechte..

Nur kurz zum Thema Ausländerfeind. Das wird ja immer gern genommen, wenn man jemanden mundtot machen will. Undifferenziert mal kurz einen Artikel rausgegriffen und Brauna geschrien. Das ist einfach und passt sicher so eben noch zwischen die beiden verbliebenen Synapsen.

Und Hakman Üzgürk, tja. Den gibt es nun wirklich nicht!

Eine weitere Kleinigkeit zum Schluss. Ich suche keinen Verleger. Ich habe nämlich keine Manuskripte in der Schublade, wie offenbar der Don. Also macht Euch keine Mühe. Am Ende findet Ihr noch einen und dann habe ich nix abzuliefern.

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Nachdem ich einer von denen bin, die aus familiär-historischen Gründen gerne auch im Zweifel gegen den Angeklagten denke, muss ich diese Formulierung in dem Beitrag schon zumindest als missverständlich formuliert bezeichnen. Sollte es tatsächlich Ärger eines slawisch-fränkisch-wasweissichstämmigen Deutschen über die Anwesenheit eines türkischstämmigen Deutschen sein, dann hoffe ich, dass sich die Formulierung "zum Schluss" auf die gesamte Kommentartätigkeit auf diesem Blog hier bezieht. Ich bin dann auch gerne bereit, aktiv mitzuhelfen, dass es dazu kommt.

Ich bin da vielleicht ein wenig eigen, aber so ist das nun mal hier. In der Blogosphäre gibt es ja einige islamophobe Neonazis, mit denen man bei dergleichen Meinungen gut spielen kann.

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Wer kennengelernt hat, zu was rechte Schläger und Ausländerhasser fähig sind, der weiß, warum er seine Daten nicht preisgibt.

Ich sehe auch keinen Grund, selbige jemandem in den Rachen zu schieben, der schon seit Monaten auf einer Outing-Mission ist und Dons Privatsphäre durchwühlt.

Zu Ihrem Buch. Laut ihrem Profil https://www.xxxxx/hp/xxxxxx_Peterxx/suchen sie Medien, die Autoren suchen. Ok, mag sein, daß es nicht für ein Buch reichen soll, aber Ihren Namen hätten Sie schon gerne irgendwo als Autor stehen, gell?

Bezüglich Ihres ausländerfeindlichen Beitrags in Ihrem Blog bleibt nur zu sagen, daß es ist völlig egal ist, ob Sie für Ihren Spruch einen türkischen Namen erfunden haben oder nicht. Die hinterstehende Geisteshaltung bleibt die gleiche. Sie wollen damit bei einer gewissen Zielgruppe punkten.

[Edit: Link editiert. Don]

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Versucht mich ruhig in die ausländerfeindliche Ecke zu schieben. Das ist modern und passt zum Zeitgeist. Aber nun gleich zu behaupten, man gäbe seine Daten nicht preis, weil man sich vor rechten Schläger fürchtet, von denen ich dann möglicherweise einer wäre, ist lächerlich.

Im Übrigen bin ich nicht auf einer Mission gegen den Don. Schon gar nicht durchwühle ich seit Monaten dessen Privatsphäre. Mehrmals habe ich bereits gesagt, dass meine Meinung von der des Don in den meisten Fällen nicht fundamental abweicht. Ich habe nur eine andere Auffassung davon, wann Härte angemessen ist und wann nicht.

Auch der hier diskutierte Beitrag verfehlt mich lediglich in den Formulierungen. Ansonsten kann ich zumindest nachvollziehen, worüber man sich aufregt, auch wenn es mich nicht derart tief jucken würde wie eben andere hier.

Zurück nochmal zur Ausländerfeindlichkeit. Ich habe mehrere Ausländer in meiner Familie. Mich als Rassisten zu deklarieren ist absolut daneben. Der angesprochene Beitrag sollte vielmehr Reaktion erzeugen, was er leider nicht erreicht hat, zumindest damals nicht. Die siebte Welle lässt grüßen.

Und wenn Sie, Herr Meyer, mich nun hier rausschmeißen wollen, dann bitte. Ich würde die Begründung zwar nicht sehen, aber es ist und bleibt nun mal Ihr Blog.

Was die Autorenschaft betrifft. Ich habe in der Vergangenheit viel in Sachen Schulungsunterlagen, Einsteigerleitfäden und technische Dokumentationen gemacht. Darauf bezieht sich auch der Eintrag in meinem OpenBC-Profil. Und ich möchte nicht, dass mein Name irgendwo als Autor auftaucht bzw. ist das nicht die Antriebsfeder; ich will ganz schlicht und ergreifend Kohle verdienen.

Aber schon schön, wenn man sich über jemanden so umfassend informieren kann, während man selber Herr Gibsmir ist, nicht wahr?

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"Der angesprochene Beitrag sollte vielmehr Reaktion erzeugen, was er leider nicht erreicht hat, zumindest damals nicht."

Die Erklärung ist mir, offen gesagt zu, schwach. Abgesehen davon, dass es selbst unter diesen Bedingungen eine saublöde Aktion ist, und den Spruch mit den Ausländern kann ich einfach nicht mehr hören. Jeder kennt einen Juden, einen Italiener oder schlimmstenfalls sogar einen Österreicher von der FPÖ, um sich als Ausländerfreund zu bezeichnen. So bitte nicht. Zumindest nicht hier.

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Tja. Dann isse Dir eben zu schwach.

Was ist denn mit den anderen Aussagen? Immer nur einen Bruchteil einer Äußerung raus zu greifen, um den anderen unmöglich zu machen, kann doch Deiner intellektuellen Statur nicht gerecht werden.

Im Übrigen habe ich mich nicht als Ausländerfreund bezeichnet. Ich habe lediglich das Gegenteil bestritten. Ich bin weder Freund noch Feind in dieser Frage. Hier geht´s aber nur black or white, oder wie?

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Ich habe keine Lust mehr auf die Debatte, konzentier Deine Tätigkeit also einfach auf Dein Blog, da kannste dann auch weiter rumgiften, aber hier wird mir das zu blöd.

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Käsekuchen, Käsekuchen!
All erst mal drüber schlafen, ja?
*in Deckung geh*

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Genauso sehe ich das auch,
lieber poodle. Don hat Fans, die von der Klippe springen würden, würde er nur die entsprechende Notwendigkeit andeuten oder diese sich aus einem seiner Pamphlete ableiten lassen. Hinterher würde Don sich wahrscheinlich ob der vielen Dämlacke, die nun zerschmettert am Fuße des Berges X liegen, kaputt lachen.

Und Dr. Dean. Na ja. Über den bin ich auch schon mal gestolpert. Da hat er den großen Macher in Sachen Papa Klum gegen den Werbeblogger gemimt und dabei Namen von Anwälten in Kanzleien erfunden, die es gar nicht gab. Da würde ich mit fast 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit mal mindestens von Pillenkonsum ausgehen. Wobei ja Zäpfchen wesentlich unmittelbarer wirken sollen.

Solange es nur solche Heinze sind, die einem ins Fell kriechen, kann man gelassen bleiben. Ich nehm sowas mit der Empfehlung der Urinbuchautorin Carmen Thomas: "Wussten Sie, dass auf Ihrer Schläfe ein völlig anderer Milbenstamm lebt, als an Ihrer Unterlippe? Beide sind völlig unabwaschbar. Sie können sich jetzt ekeln, oder sich damit arrangieren."

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Dpetereit, ich hab Dir die Sache schon mal erklärt:

1. Der Anwalt existiert, heißt aber etwas anders
2. Der Werbeblogger hat sich bedankt
3. Den Rest kannst Du beim Werbeblogger nachfragen

Dpetereit, was bist Du eigentlich für ein Typ, dass Du die Erklärung längst wieder vergessen hast, um hier einen Haufen alten Käse aus Deiner Hose zu kramen?
Wussten Sie, dass auf Ihrer Schläfe ein völlig anderer Milbenstamm lebt, als an Ihrer Unterlippe? Beide sind völlig unabwaschbar. Sie können sich jetzt ekeln, oder sich damit arrangieren.
Okay, bestimmt ´nen feines Hobby von Dir, interessiert hier aber nicht weiter.

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Don hat Fans, die von der Klippe springen würden, würde er nur die entsprechende Notwendigkeit andeuten oder diese sich aus einem seiner Pamphlete ableiten lassen.

Noch weitere Verschwörungstheorien von einem, der seine halbe Blogexistenz vom Rummäkeln an mir ableitet? Abgesehen davon bitte ich - noch freundlich - beim Thema zu prügeln, sprich BlokAstraten, ihre Klientel und deren Vorgehen.

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Ich verstehe nicht, wie man sich erdreisten kann, die Anonymität eines anderen gegen seinen Willen zu brechen. Es dürfte wohl in der Einleitung kaum unübersehen bleiben können, auf welchem Niveau Herr Poodle, die Opelgang zu schelten gedachte. Wer mit solchen Bemerkungen nicht klar kommt und nicht dickfellig genug ist, hätte mittels eines strategischen Klicks die Arena verlassen können und gut ist. Immerhin ist Herr Poodle nicht mit der Autorität eines Gefängniswärters ausgestattet, die ihn dazu befähigt, alle gegen ihren Willen auf seiner Seite festzuhalten. Im Nachhinein den edlen Ritter von Offener Identität zu mimen ist ein wenig peinlich, wenn man sich des Unvermögens des Bestehens in Auseinandersetzungen solcher Art gewiss geworden ist. Leider habe ich bis auf des Herrn Poodles Text kaum Komentare zu lesen bekommen, da ich ziemlich am Anfang der Diskussion reingeschnuppert habe. Den Text fand ich größtenteils interessant geschrieben, wenn ich manches auch vielleicht anders zum Ausdruck gebracht hätte. Aber hey, des Herrn Poodle Seite, des Herrn Poodle Inhalt... Und wenn irgendwelche Schergen irgendwelcher Schergen zum Tanz bitten wollen, warum denn nicht? Aber dabei Privatsphären zu verletzen ist schlicht und ergreifend unter aller Sau!

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............Blog Wars
.........begonnen er hat , der Krieg der Blogs........

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Aber nein, nicht doch. Nur ein kleiner Ordnungsruf. Ein kurzes´Japsen, ein klein wenig Stammeln, und die Herrschaften kehren zu ihren normalen Beschäftigungen zurück, wissend, dass da eine Grenze ist. Ich weiss nicht, ob ich eine Authorität bin, aber gemeinhin ist nach sowas die Welt wieder in Ordnung (ausser beim Weltherrscher, der jetzt heult, am würde ihn als Sau treiben, was aber definitiv nicht stimmt - und auch der wird sich wieder einkriegen).

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Ja ja. Ist schon klar. Melde mich später wieder. Die andere Hälfte meiner Existenz schaut gerade Grand Prix.

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Bestimmt gibt es sowas wie die gemeine Dean-Milbe. Heutzutage gibt´s doch alles..

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Och man. Da ist man bis eben unterwegs und dann sind schon alle Watschen verteilt. Will vielleicht noch jemand? Wenn doch, dann bitte in einer Reihe aufstellen.

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In unserm Puff kriegt bekanntlich jeder, was er braucht. Aber ich glaube, die meisten haben schon.

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Wenn Opelflittchen Amok fahren
[…] … Stellt die Wagen ins Halteverbot … , schmeißt die Schlüssel in den jeweiligen Fluss, der durch eure Stadt fließt, und bloggt. Über euer Leben oder irgendeinenen anderen Quatsch, der euch so einfällt. Aber macht es für euch …. […]

http://www.mattwagner.de/2006/05/wenn-opelflittchen-amok-fahren.htm

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Na endlich. Da ist ja der heißersehnte Musikjournalist. Nur poodle ist es eben nicht. Aber damit müsst Ihr jetzt leben...

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Na endlich, der Mann ohne Ansprüche. Schauen Sie doch lieber grandprix oder verfassen Sie weiterhin Meldungen über Paul McCartneys Scheidung, die niemand lesen will.

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Ach, da ist ja das unvermeidliche logog. Das Mensch, das sich immer so gern aus dem Off meldet. Wahrscheinlich der vertraute Lebensraum für das logog.

Mach Dir mal keine Sorgen, wer was wann bei mir liest oder nicht. Und was ich schreibe, kannst Du lesen oder es lassen. Ich bin jedenfalls mit meinem Leseraufkommen zufrieden.

Wie wär´s, wenn Du mal beginnst, Dich identifizierbar zu äußern? Mit Vermummten zu diskutieren ist auf Dauer langweilig.

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Es gibt auch Unvermummte, die langweilig sind. Da lob ich mir den logog, zumal logog Anstand und Manieren hat, auch dann, wenn man nicht mit ihm einer Meinung ist.

Spannend, aus meiner Sicht, ist das meutenartige Verhalten, das sich hier zeigt, und auch, wie schnell es dominiert. Spannend ist auch die Uneinsichtigkeit derjenigen, welche mit massiven Beleidigungen ad hominem gehen. Die grobe persönliche Beleidigung als Grundrecht.... Wenn aber der heftig Beleidigte (bitte verlang niemand, dass ich die dutzendfachen Tiernamen u.ä. wiederhole) reagiert, wie der unmittelbar Angesprochene, und dann auch noch empflindlich:

Das wird nicht verstanden.

Ich glaube, dass dies sehr "deutsch" ist. Fehlende Empathie bis hin zum Totalausfall in Verbindung mit ganz besonderer Gründlichkeit, wenn es um das Anliegen geht, einen Sündenbock zur Strecke zu bringen, in diesem Fall die vier Blogger unter besonderer Berücksichtigung von ix.

(note 2 myself: Wir sind schon ein selten dämliches Volk.)

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Nö. Zur Strecke wird hier keiner gebracht. Hier wird meistens ein Verhalten angezweifelt, nicht eine Person. Dass Felix ins Zentrum gerückt ist, liegt an seiner "Fresse polieren"-Einlassung und an seinem Bütteln wie Sascha Lobo. Und tatsächlich hätte das alles kein Problem werden müssen, hätte man auf den an sich belanglosen, teilweise etwas harschen Poodlebeitrag sinnvoll, nämlich mit ein paar einfachen Worten reagiert.

Wi gesagt: Ich habe eine hohe Meinung von Felix und Don. Dass ich die von den anderen beiden als integre Tester nicht habe, liegt an der Art, was und wie sie sonst schreiben, ideale Strohpuppen für die Werbekokser. Das Problem sind hier aber vor allem die nachfolgenden Fehler der Entourage und dem Versagen ihrer Herren, das zu bremsen.

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@Don
Dass nach wie vor eine hohe Meinung gegenüber Felix und Don D vorhanden ist, finde ich schon einmal beruhigend. "Ideale Strohpuppen für Werbekokser" trifft es für die übrigen beiden recht schön.

Don, aber wie stellst Du dir das z.B. im Fall von felix vor, Fehler der Entourage zu verhindern, wenn er zuvor so überaus heftig angegangen wurde? Dass er sich sich nach der deftig-verletzenden Ansprache zu einer Racheschreibe runterreißen ließ, ist das nicht menschlich verständlich?

Wenn man Input und Output vergleicht, war felix ziemlich zurückhaltend. Ja, er hätte sich klüger verhalten können, z.B., wenn er sich weniger verletzt gezeigt hätte usw.

Geehrte Leser! Bitte beachtet meine => kleine Erzählung über Pausenhofkriege.

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Den privatsphärenignorierenden Hilfsbüttel und Kumpel Sascha Lobo kann Felix jederzeit anrufen und ausbremsen, und eine Reihe anderer auch. Mein Gott, jede Woche stellt sich einer auf sein Seifenkisterl und pöbelt mich an, zusammengenommen wäre Gilles de Rais gegen mich ein Kaninchen*, so what, ich bekomme es kaum mit, und aufregen tu ich mich da auch nicht. Genauso hätte man das abfeiern können, ein paar Sätze über die eigene Sicht der Dinge, feddich. Aber genau das Gegenteil passiert.

*Zitat von Walter Serner

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@Mr.Dean:
> note 2 myself: Wir sind schon ein selten dämliches Volk.
Warum das wir?
Du bist Deutschland, ich nicht.

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schönes bild. momentan stehen der stinkfisch und das balkonpüppchen rotznasig und in kurzen hosen auf dem "seifenkisterl" und spähen herüber...

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Für die hab ich gleich was - Sehenswürdigkeiten aus Brescia, die ihnen sicher gefallen werden :-)

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aber zum thema: wer sich dafür hergeben mag, über opel zu bloggen, soll das tun. er darf sich auch angemessen entschädigen lassen (was bei diesem semi-kfz wohl auch notwendig ist) nur erwarte ich dann auch wirklich ehrliche blogbeiträge wie z.b. das "interieur sieht billig aus", oder "die soundingenieure für das türklappen sollten besser bei dacia arbeiten". oder sätze wie "die geschwindigkeit des gtc soll eine unermessliche sein, nur - ich stand bei jeder autobahnfahrt stundenlang im stau." das ist, was ich von blogs erwarte: unterhaltung und ehrlichkeit. alles andere wäre - unglaubwürdiger - pr-kindergarten.

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He, nix gegen Rumänen, hinter Dacia steht Renault, das ist, vom abartigen Journaillenrabatt mal abgesehen, eine ordentliche französische Schrottstahlverwertungsgesellschaft und kein faktisch insolventer amerikanischer Tretautobauer wie die Rüsselsweiner Mama GM.

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GM schießt dies Jahr weit über eine 200-Milliarden-(!)-Verschuldung. Gut möglich, dass GM Mitte nächsten Jahres pleite geht.

@Hiddensee: Ich? Nimmer. Nö: Du bist Deutschland.
Rechnet die Aussage "Du bist Deutschland" zu den Beleidigungen? Ich mein, vor Gericht? Wenn mich ein Polizeibeamter abkassiert, ich dann zahle und ihm ins Gesicht schleuder: "Du bist Deutschland!"?

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Hey, is' ja gut! Ich hätte auch FIAT sagen können. Recht so? :-)

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Du hättest auch Barchetta sagen können. Genau 1 mal. ;-)

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Wieso? Ich meine, die Barchetta ist ein Fahrzeug für richtige Männer: Da pfeift's durchs Dach, die Heizung geht nicht. Das Getriebe ist ruppig, der Motor muss ständig über 4000 gehalten werden, die Lenkung gibt richtige Aufgaben auf. Anders als die notorischen "nuttenflitscherl", die selbst von rotznasigen, kurzbehosten Bleyle-Typen in 50-Meter-Parklücken gelenkt werden können...

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Brav.

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Na siehste. Geht doch.

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