: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Dienstag, 8. Februar 2011

Zum Schutze der Tradition

Mein Thinkpad hat inzwischen 9 Jahre auf dem Buckel, hat mich auf fast jeder Reise begleitet, die Buchstaben sind abgegriffen, und rein äusserlich ist er auch nicht mehr schön. Aber die Tastaur ist knackig, das Gefühl stimmt einfach.

Aber - will ich ihn weiter durch die Weltgeschichte schleppen?

Als ich 2007 in Istael war, haben sie ihn bei der Ausreise fast demoliert. Unachtsamkeit um 7 Uhr in der Früph beim Herausnehmen des Akkus, ein kleiner Sturz für einen schlecht gelaunten Zöllner, meikn halbes Onlineleben für mich. Inzwischen hat er noch mehr Macken, aber er läuft. Aber für Reisen und die veränderten Bedingungen wären eine grössere Festplatte (bislang 20 GB), USB 2.0 und kompakteres Format sehr viel besser. Deshalb habe ich mich bei Saturn umgeshen.



Und in der Innenstadt beim Kaufhof gekauft.

Die hatten ihn zum gleichen Preis und auch in Weiss, und es ist nicht Saturn. Was da für Leute rumrennen! Das Publikum beim Kaufhof mag ja etwas konxervativ sein, aber lieber so als...

Die Notebook theke bei Saturn ist übrigens winzig, aber eine ganze Wand ist voller Fernseher. Da müsste man mal was drüber machen. Aber ich will nicht.

Urlaub kann kommen!

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Montag, 7. Februar 2011

Das Neueste vom Tage

Freunde der Stützen der Gesellschaft werden maulen, aber es gibt Wichtigeres in Zeiten wie diesen.

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Es gibt Leute,

die meinen es nur gut mit mir. Nach Israel fahren - besser nicht. Ein altes Haus restaurieren - lohnt sich nicht. Holzlegen erhalten - viel Arbeit, kein Gewinn. Einmal quer durch die Stadt für die richtigen Pralinen fahren - wozu.

Niemand von diesen Leuten sagt, ich sollte vielleicht mal weniger arbeiten. Viel arbeiten gilt als gesund, auch wenn ich inzwischen in einem Zustand bin, da ich mich eine Stunde vor ein TV-Gerät setzen könnte, oder eine Wagneroper hören, oder die WAMS durchblättern - ich würde das Gift nicht mal bemerken.

Trotzdem war ich natürlich draussen.



Um ein wenig Einstellungen vorzunehmen an einem Rad, das eigentlich auch 40 Kilometer fahren können, aber ich habe ja zu tun, und der Sonntag ist bei meinem Berichtsgegenstand kein freier Tag, sondern der Montag. Und dann wollte ja noch jemand Katzencontent:



Minka möchte uns damit sagen, dass es Zeit ist, ihr Trinkbecken wieder zu füllen. Solang schleckt sie dann schon mal Eis.

Aber nach den letzten Tagen kommt mir das geradezu vernünftig vor.

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Sonntag, 6. Februar 2011

Welche Tradition?

Man soll nicht über die Arbeit reden.

Man soll aber auch nicht zu schnell fahren oder drei Kirchweihnudeln essen oder des Nächsten Zweitfreundin begehren und

Was ich nicht reden sollte ist, dass Mao einmal etwas Schönes gesagt hat: Wenn der Himmel voller Chaos ist, ist die Erde voller Chancen.

Und so habe ich jetzt ein Blog, in dem ich hemmungslos aus der FAZ herauslinke. Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, denn das Netz ist voller grandioser Geschichten. Und während der SPON niemals linkt in seinem Ticker, brechen wir gerade alle Dämme auf., Ich wette, da sitzen genug Leute run und sagen: Das kann der doch nicht machen, Twitter neben Analyse neben Cartoon und dazu noch all der bissige Humor bei diesem topseriösen Thema -

aber hey, es geht. Zur Hölle mit der Tradition. Wenn das Internet Tyrannen wegbläst, darf ich auch meine kleinen Projekte in den Wind hängen.

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Samstag, 5. Februar 2011

Letzte Pause

vor der Pausenlosigkeit.


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Donnerstag, 3. Februar 2011

Man kann es tun.

Oder man lässt es bleiben.

Stützen der Gesellschaft habe ich gemacht, weil es so etwas nicht gegeben hat.

Und das west-östliche Sofa mache ich, weil ich verflucht sein will, wenn ich in Zeiten wie diesen über Stuck und Kronleuchter schreibe.

Und ihr seid herzlich dazu eingeladen, dort beizutragen.

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Mittwoch, 2. Februar 2011

Ich werde morgen so etwas nicht schreiben, aber

seit wann hat die CIA eigentlich keinen gekauften Milität mehr, der den Diktator von Ägypten so oder so abserviert? Sind die auch pleite?

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Dienstag, 1. Februar 2011

Es gibt Schlimmeres.

Your car has not been selected. Your entry fee will be refunded in the following weeks in accordance with the modalities indicated.
Your car did not pass the panel of experts' screening and cannot be accepted for the Mille Miglia.

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Warten auf den Umsturz

Die meisten damit befassten Politiker wissen, das der Hass in Ägypten gegen Israel nicht aus dem Nichts kommt, sondern von den staatlich kontrollierten Medien gezielt geschürt wird, um von den eigenen Problemen abzulenken. Letzter Akt des Irrsinns vor dem Aufstand: Im Sinai wurden Medienstimmen laut, ein einen Menschen angereifender Hai könnte von Israel geschickt worden sein. Mubarak hat so seine Herrschaft gesichert: Mit gespaltener Zunge, mit einem selbst geschaffenen Gefahrenpotenzial, das nicht recht viel anders funktioniert als die "Taliban", die in Afghanistan jene Versorgungstransporte des Westens überfallen, die nicht bei den richtigen Firmen Schutz kaufen. Der Westen sollte froh sein, wenn Mubarak weg ist. Dann gäbe es vielleicht eine Möglichkeit, etwas Neues zu entwickeln. Ein Schuldenerlass - weniger als der Bailout einer Landesbank - nette Worte, Druck auf das Regime, Wohltaten für Menschen und nicht für Mörder und ihre Cliquen - das alles ist durchaus denkbar.

Aber statt dessen denken manche sicher, dass man Mubarak und den Status quo ausbailen kann, wie man die Bankster ausgebailt hat. Und das diskrefitiert den Westen, uns alle und mich. Deshalb schreibe ich darüber in der FAZ.

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Dienstag, 1. Februar 2011

Warten auf die Entscheidung

Irgendwann morgen ist es so weit. Aber wann? Weiss man nicht. Vielleicht um Mitternacht.



Vielleicht am Abend.

Und mit etwas Pech ist die Entscheidung auch negativ. Man wird sehen.

Wenn es doch endlich Mitternacht wäre.

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Auf der Hand

liegt es eigentlich, sich mal die Ägypten-Depeschen bei Wikileaks anzuschauen. Komischerweise hat das in den deutschen Medien aber niemand gemacht.

Bis heute.

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Sprüche, die man nicht verstehen muss

An einem ganz normalen Montag Vormittag.

"WaffenSSpiegel" (Über Medien)

"Und wenn der die ADC-Nägel hat, mit denen Christus gekreuzigt wurde, egal..." (Über Gestaltung)

"Laberenz von Arabien" (Nochmal über Medien)

"Kann man da jetzt baden?" (Über Bürgerkriegsregionen)

Tunesischer Bonus:

"Kommst Du zu mir, Bruder hat Tochter, will nicht heiraten, wollen alle studieren, schlimm." (Über Heiratspolitik)

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