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Samstag, 17. August 2013
Die Blonde, die Pflaume und der Bischof
Sie war jetzt nicht gerade rasend schön, aber hübsch. Und nicht wirklich gross, sondern recht klein geraten. Zudem war sie von einem blond, das nicht ganz der Mode entsprach, und auch nicht absolut meinem Beuteschema, aber das lässt bekanntlich nach, wenn ich Frauen nur kaufe, um sie an die Wand zu hängen. Kurz, sie sah aus wie etwas, das man am Vormittag schnell erhaschen und vernaschen könnte, weil: Nicht signiert, schlecht abgelichtet und ohne Rahmen.
Und dann habe ich halt bis zu den letzten Sekunde gewartetm bis ich ein Angebot setzte. Oder genauer, ich habe auf anderen Seiten herumgetrödelt und dann musste alles ganz schnell gehen. Wie ein Anfänger habe ich dann eine Ziffer zu viel eingegeben 1550 statt 150. Höchstgebot! Wenig überraschend. Es blieben noch gut 10 Sekunden, und unter mir ratterten die Preise hoch. 300, 500, 800, 1000, es versprach, gemessen an der Grösse, das Teuerste aller Bilder zu werden, und mir wurde schlecht, als hätte ich im Restaurant ein Essen bestellt und dann gmerkt, dass ich kein Geld dfabei habe, 1200, 1400 - und dann 2 Sekunden vor Ablauf, als ich schon gewinselt habe, was man doch statt dessen hätte kaufen können, aber natürlich, ich zahle lieber ohne den Anschein einer Regumg, als mir die Schmach anzutun, um eine Rückgabemöglichkeit zu betteln, 2 Sekunden vor Ablauf also stand da 1555. Und dann immer so weiter, Selten bin ich so abgesoffen, aber diesmal war ich dankbar um die Herren Apotheker. Da hat die nächste Zuwendung aus der FDP wohl Früchte getragen.
Ausserdem wird der Platz sowieso etwas rar, weil der Besuch aus dem Norden auch Früchte getragen und noch ein Stillleben mitgebracht hat. Keine hohe Kunst natürlich, nicht sonderlich alt, aber vegetarisch, was mir wichtig ist, zumal es ja in der Küche hängt. Das war auch so eine Geschichte, denn ersteigert habe ich es, ohne genau auf die Versanddetails zu schauen: Versendet nicht, nur Abholung. Die Region - ein See in der Vorhügellandschaft der norddeutschen Tiefebene - klang ganz nett, aber doch etwas sehr weit weg, und so hat ein anderer freundlicherweise geholt, was jetzt neben dem Regal mit den Marmeladenvorräten für ein viertel Jahr hängt. Wenn es ums Essen geht, kann ich besser als mit Gemälden planen, aber das ist auch nur gut so, wenn einmal wieder schlechte Zeiten kommen. Im Moment sind sie ja eher gut, die Zeiten.
Und statt der blonden Dame fand sich dann auch noch ein vermutlich Würzburger Bischof aus der Zeit um 1680, um das Bildertetris über meinem Sekretär zu vollenden. Ich habe es irgendwie mit diesen hässlichen Klerikerm, und wenn ich könnte, hätte ich neben einem Spiegelsaal, einer riesigen Bibliothek, einem Billardzimmer und einem kleinen Haus am Tegernsee auch einen schwarzen Saal mit dunklen Vorhängen und ganzen Serien von rot eingerobten Männern mit angewidertem Gesichtsausdruck. Und eine
Obwohl, das geht hier keinen was an.
Aber wenn die Zeiten gar nicht schlecht werden, sondern besser, dann ist das schon einmal ein guter Anfang. Es macht Spass, die Augen zu heben, Frauen ungeniert auf die Brüste zu starren, dem Halunken anzuzwinkern und sich dann zu sagen: Nein. Nie in solchen Strukturen. Und dann fällt der Blick wieder, und die Dame in Rot ist um so lieblicher. Wenn man so will, ist das ein kleiner Vorgeschmack auf vermutlich nie Kommendes. Und je länger man mit einem zerfetzten Oberschenkel daheim liegen muss, desto wichtiger ist es, schöne Bilder und gute Bücher zu haben. Als ich klein war, bekam ich jeden Tag ein Buch, wenn ich erkrankte. Das ist heute nicht mehr so, aber es ist jedenfalls vieles da, was ich mir anschauen kann.
Und dann habe ich halt bis zu den letzten Sekunde gewartetm bis ich ein Angebot setzte. Oder genauer, ich habe auf anderen Seiten herumgetrödelt und dann musste alles ganz schnell gehen. Wie ein Anfänger habe ich dann eine Ziffer zu viel eingegeben 1550 statt 150. Höchstgebot! Wenig überraschend. Es blieben noch gut 10 Sekunden, und unter mir ratterten die Preise hoch. 300, 500, 800, 1000, es versprach, gemessen an der Grösse, das Teuerste aller Bilder zu werden, und mir wurde schlecht, als hätte ich im Restaurant ein Essen bestellt und dann gmerkt, dass ich kein Geld dfabei habe, 1200, 1400 - und dann 2 Sekunden vor Ablauf, als ich schon gewinselt habe, was man doch statt dessen hätte kaufen können, aber natürlich, ich zahle lieber ohne den Anschein einer Regumg, als mir die Schmach anzutun, um eine Rückgabemöglichkeit zu betteln, 2 Sekunden vor Ablauf also stand da 1555. Und dann immer so weiter, Selten bin ich so abgesoffen, aber diesmal war ich dankbar um die Herren Apotheker. Da hat die nächste Zuwendung aus der FDP wohl Früchte getragen.
Ausserdem wird der Platz sowieso etwas rar, weil der Besuch aus dem Norden auch Früchte getragen und noch ein Stillleben mitgebracht hat. Keine hohe Kunst natürlich, nicht sonderlich alt, aber vegetarisch, was mir wichtig ist, zumal es ja in der Küche hängt. Das war auch so eine Geschichte, denn ersteigert habe ich es, ohne genau auf die Versanddetails zu schauen: Versendet nicht, nur Abholung. Die Region - ein See in der Vorhügellandschaft der norddeutschen Tiefebene - klang ganz nett, aber doch etwas sehr weit weg, und so hat ein anderer freundlicherweise geholt, was jetzt neben dem Regal mit den Marmeladenvorräten für ein viertel Jahr hängt. Wenn es ums Essen geht, kann ich besser als mit Gemälden planen, aber das ist auch nur gut so, wenn einmal wieder schlechte Zeiten kommen. Im Moment sind sie ja eher gut, die Zeiten.
Und statt der blonden Dame fand sich dann auch noch ein vermutlich Würzburger Bischof aus der Zeit um 1680, um das Bildertetris über meinem Sekretär zu vollenden. Ich habe es irgendwie mit diesen hässlichen Klerikerm, und wenn ich könnte, hätte ich neben einem Spiegelsaal, einer riesigen Bibliothek, einem Billardzimmer und einem kleinen Haus am Tegernsee auch einen schwarzen Saal mit dunklen Vorhängen und ganzen Serien von rot eingerobten Männern mit angewidertem Gesichtsausdruck. Und eine
Obwohl, das geht hier keinen was an.
Aber wenn die Zeiten gar nicht schlecht werden, sondern besser, dann ist das schon einmal ein guter Anfang. Es macht Spass, die Augen zu heben, Frauen ungeniert auf die Brüste zu starren, dem Halunken anzuzwinkern und sich dann zu sagen: Nein. Nie in solchen Strukturen. Und dann fällt der Blick wieder, und die Dame in Rot ist um so lieblicher. Wenn man so will, ist das ein kleiner Vorgeschmack auf vermutlich nie Kommendes. Und je länger man mit einem zerfetzten Oberschenkel daheim liegen muss, desto wichtiger ist es, schöne Bilder und gute Bücher zu haben. Als ich klein war, bekam ich jeden Tag ein Buch, wenn ich erkrankte. Das ist heute nicht mehr so, aber es ist jedenfalls vieles da, was ich mir anschauen kann.
donalphons, 18:56h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 16. August 2013
Ich darf nicht
Ich darf nicht über die Weide fahren, weil am Ende ein Stacheldraht ist, den ich dann übersehe und hineinkrache.
Ich darf nicht über die Weide fahren, weil am Ende ein Stacheldraht ist, den ich dann übersehe und hineinkrache.
Ich darf nicht über die Weide fahren, weil am Ende ein Stacheldraht ist, den ich dann übersehe und hineinkrache.
Ich darf nicht über die Weide fahren, weil am Ende ein Stacheldraht ist, den ich dann übersehe und hineinkrache.
Ich darf nicht über die Weide fahren, weil am Ende ein Stacheldraht ist, den ich dann übersehe und hineinkrache.
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Aua.
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Aua.
donalphons, 19:47h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 15. August 2013
Ausrollen
Man findet auch am Feiertag immer noch stille Orte. Das Oberland ist gross, und Touristen konzentrieren sich auf einzelne Orte, wie etwa das Ufer des Tegernsees. 500 Meter weiter weg sieht das schon wieder ganz anders aus 5 Kilometer weiter, und man kann frei lostreten.

Eigentlich ist das ja auch nur gerecht, die anderen sollen auch mal Frischluft und Aussicht haben, und in Zeiten wie diesen fängt man an, die Reisefreiheit wieder zu schätzen - wenn sie einem im Sinne der STASI schon die Kommunikationsfreiheit nehmen. Man muss sich das mal vorstellen, früher beklagte man sich über Sozialkontrolle auf den Dörfern, durch die wir die Räder scheuchen; heute wirkt das kindisch und vorgestrig, wenn Nachbarn schauten, ob man in der Kirche ist.

Es ist nicht ohne Ironie, dass es ausgerechnet die Freiheit vom Internet ist, die jetzt Freiheit garantiert: Was man auf Landstrassen bespricht, was man sieht und erlebt, bleibt verborgen, es ist, wenn man es nicht aufschreibt, weder speicherbar noch erahnbar, und vielleicht verlassen sie sich ja so auf die Elektronik, dass man ohne sie wieder alles tun kann, was man will. Weil sie dafür die Kapazitäten verlieren, weil es zu stressig ist und weil Amerikaner auf Strassen wie diesen unweigerlich zu Tode kommen, sei es, weil sie vornüber in die Kurven fallen oder von Hinten vom Oberländer und seinem BMW ge

ups, das darf man wegen des Prn0filters der Briten auch nicht mehr schreiben: Wobei, will ich überhaupt von Leuten gelesen werden, die den Abschaum Cameron an die Spitze dieser verrotteten Banksterdystopie gewählt haben? Mir reicht es, wenn ich den Guardian lesen kann. Die Amerikaner, die nur zwischen zwei bigotten Terrorfürsten wählen können, müssten mir mehr leid tun. Aber am Abend sitzen wir dann mit der Silberkanne draussen und können sicher sein, dass die nächste Krise des angloamerikanischen Sprachraums sicher kommt. Hauptsache, wir finden unseren eigenen Weg.

Eigentlich ist das ja auch nur gerecht, die anderen sollen auch mal Frischluft und Aussicht haben, und in Zeiten wie diesen fängt man an, die Reisefreiheit wieder zu schätzen - wenn sie einem im Sinne der STASI schon die Kommunikationsfreiheit nehmen. Man muss sich das mal vorstellen, früher beklagte man sich über Sozialkontrolle auf den Dörfern, durch die wir die Räder scheuchen; heute wirkt das kindisch und vorgestrig, wenn Nachbarn schauten, ob man in der Kirche ist.

Es ist nicht ohne Ironie, dass es ausgerechnet die Freiheit vom Internet ist, die jetzt Freiheit garantiert: Was man auf Landstrassen bespricht, was man sieht und erlebt, bleibt verborgen, es ist, wenn man es nicht aufschreibt, weder speicherbar noch erahnbar, und vielleicht verlassen sie sich ja so auf die Elektronik, dass man ohne sie wieder alles tun kann, was man will. Weil sie dafür die Kapazitäten verlieren, weil es zu stressig ist und weil Amerikaner auf Strassen wie diesen unweigerlich zu Tode kommen, sei es, weil sie vornüber in die Kurven fallen oder von Hinten vom Oberländer und seinem BMW ge

ups, das darf man wegen des Prn0filters der Briten auch nicht mehr schreiben: Wobei, will ich überhaupt von Leuten gelesen werden, die den Abschaum Cameron an die Spitze dieser verrotteten Banksterdystopie gewählt haben? Mir reicht es, wenn ich den Guardian lesen kann. Die Amerikaner, die nur zwischen zwei bigotten Terrorfürsten wählen können, müssten mir mehr leid tun. Aber am Abend sitzen wir dann mit der Silberkanne draussen und können sicher sein, dass die nächste Krise des angloamerikanischen Sprachraums sicher kommt. Hauptsache, wir finden unseren eigenen Weg.
donalphons, 21:05h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 14. August 2013
Moos, Wasser und Fels
Notte e giorno faticar,
Per chi nulla sa gradir,
Piova e vento sopportar,
Mangiar male e mal dormir.
Voglio far il gentiluomo.
E non voglio più servir
Non non voglio piu serviiiir...
so wuchte ich mich den Spitzingseesattel hoch, denn ich muss treten, treten, treten, ich habe Hunger, keiner gibt mir etas dafür und eigentlich wäre ich jetzt gerne im Bett. Was mache ich hier eigentlich, frage ich mich momentan viel zu oft, auf dem Rad und anderswo. Warum tue ich es? Und was werde ich sein, wenn ich es weiter tue und wohin bringt es mich?Reichen nicht schon die normalen Hindernisse in meinem Lebensweg und muss es das auch noch sein?



Ich mein, andere schaffen es doch auch, leistungsfrei und im üblichen Trott durch das Leben zu kommen, sie fallen njcht weiter auf, weil das alle so machen; unten im Tal gurken 1000e das ganze Leben einfach nur so rum und finden es affig, sich auch nur eine Sekunde mehr als nötig anzustrengen. Sie gehen in der Normalität auf und sorgen schon dafür, dass jeder, der es anders haben möchte, im Strom des Durchschnittlichen untergeht. Man will das gar nicht und wenn ich mich da zum Sattel hochwuichte, frage ich mich auch, warum ich das wollen sollte: Es ist nicht einfach. Es bedeutet mehr Engagement und Selbstüberwindung und alles, wirklich alles lässt einen wissen, dass das gar nicht sonderlich gefragt ist. Kurve für Kurve schraube ich mich in den grauen Himmel, und oben wird nichts mehr sein als ein schnell erkaltender Kaiserschmarrn in herbstlich frischer Luft. Aber: Was für ein Essen. Eigentlich sollte ich das auf meine Visitenkarte drucken lassen:
Kaiserschmarrnschreiber.
Denn das bin ich und ich bin es eigentlich gerne, auch wenn es nicht jedem zu schmecken beliebt. Ist halt eine besondere Speise. Lokal. Urig. Üppig. Das passt nicht in die Welt der uniformierten Information, aber in diese Welt passt auch nicht die Klage des Leporello und nicht der Tanzwunsch von Don Giovanni. Dann geht es hinunter zur Valepp, rasend durch eine sehr herbstliche Kälte.



Dann ist da dieser Zusammenfluss der Wildbäche, das Wasser hat sich seine Schluchten und Rillen über Jahrtausende in den Fels gegraben, und schiesst, alles zu Sand zerreibend, durch die Kanäle. Was, frage ich mich, werde ich in Zukunft sein? Bin ich harter Stein, der noch lange widerstehen kann? Oder bin ich das Wasser, das arbeiten, arbeiten und arbeiten wird, mit dem Wissen, dass es irgendwann den Stein bricht? Oder bin ich einfach nur das Moss, das sich an Felsen klammert und irgendwann von der nächsten Flut weggewaschen wird? Das hängt alles davon ab, wie man die Sache sehen will, und im Moment sehe ich sie eher nur so mittelprächtig. Unten rauscht das Wasser dahin, der Fels wehrt sich plump, das Moos zittert im kalten Wind: Das alles erscheint mir nicht gerade angenehm.
Ich sinniere und komme zu keinem Schluss, bis mein Blick wieder auf mein Rad fällt, und dann kommt es mir wieder: Ich muss gar nichts sein, weder Wasser, noch Fels oder Moos. Es ist nicht meine Sache, ich bin nicht in Schluchten gezwängt, der Erosion ausgesetzt oder verdammt, mir einen Lebensraum zu sichern. Ich bin Rennradler. Und Kaiserschmarrnschreiber. Stein, Moos und Felsen müssen bleiben, wo sie sind, aber ich kann auf den Sattel steigen und weiter radeln. Sie sind verflucht.
Ich bin es nicht.



Ich bin frei. Ich bin natürlich auch Zwängen unterworfen, ich entgehe dem kommenden Herbst ebenso wenig wie den Klängen der Heimat. mein Lebensraum ist nicht gross und meine Optionen sind manchmal auch nicht breiter als ein Bergweg zwischen den Abgründen. Aber ich komme rauf und runter, und ich mache das, weil es mir Spass machen kann. Und wenn nicht, dann halt nicht. Ich mag die Einfachkeit solcher Entcheidungen, das "Es is, wias is" meiner Heimat, mögen auch Imperien fallen und schlimme Zeiten für andere kommen.
Ich kann auf den Pass und ich kann Kaiserschmarrn. Und ich bin eigentlich gar kein Leporello, ich bin ein Don, und ich bin es wirklich gerne.
Per chi nulla sa gradir,
Piova e vento sopportar,
Mangiar male e mal dormir.
Voglio far il gentiluomo.
E non voglio più servir
Non non voglio piu serviiiir...
so wuchte ich mich den Spitzingseesattel hoch, denn ich muss treten, treten, treten, ich habe Hunger, keiner gibt mir etas dafür und eigentlich wäre ich jetzt gerne im Bett. Was mache ich hier eigentlich, frage ich mich momentan viel zu oft, auf dem Rad und anderswo. Warum tue ich es? Und was werde ich sein, wenn ich es weiter tue und wohin bringt es mich?Reichen nicht schon die normalen Hindernisse in meinem Lebensweg und muss es das auch noch sein?



Ich mein, andere schaffen es doch auch, leistungsfrei und im üblichen Trott durch das Leben zu kommen, sie fallen njcht weiter auf, weil das alle so machen; unten im Tal gurken 1000e das ganze Leben einfach nur so rum und finden es affig, sich auch nur eine Sekunde mehr als nötig anzustrengen. Sie gehen in der Normalität auf und sorgen schon dafür, dass jeder, der es anders haben möchte, im Strom des Durchschnittlichen untergeht. Man will das gar nicht und wenn ich mich da zum Sattel hochwuichte, frage ich mich auch, warum ich das wollen sollte: Es ist nicht einfach. Es bedeutet mehr Engagement und Selbstüberwindung und alles, wirklich alles lässt einen wissen, dass das gar nicht sonderlich gefragt ist. Kurve für Kurve schraube ich mich in den grauen Himmel, und oben wird nichts mehr sein als ein schnell erkaltender Kaiserschmarrn in herbstlich frischer Luft. Aber: Was für ein Essen. Eigentlich sollte ich das auf meine Visitenkarte drucken lassen:
Kaiserschmarrnschreiber.
Denn das bin ich und ich bin es eigentlich gerne, auch wenn es nicht jedem zu schmecken beliebt. Ist halt eine besondere Speise. Lokal. Urig. Üppig. Das passt nicht in die Welt der uniformierten Information, aber in diese Welt passt auch nicht die Klage des Leporello und nicht der Tanzwunsch von Don Giovanni. Dann geht es hinunter zur Valepp, rasend durch eine sehr herbstliche Kälte.



Dann ist da dieser Zusammenfluss der Wildbäche, das Wasser hat sich seine Schluchten und Rillen über Jahrtausende in den Fels gegraben, und schiesst, alles zu Sand zerreibend, durch die Kanäle. Was, frage ich mich, werde ich in Zukunft sein? Bin ich harter Stein, der noch lange widerstehen kann? Oder bin ich das Wasser, das arbeiten, arbeiten und arbeiten wird, mit dem Wissen, dass es irgendwann den Stein bricht? Oder bin ich einfach nur das Moss, das sich an Felsen klammert und irgendwann von der nächsten Flut weggewaschen wird? Das hängt alles davon ab, wie man die Sache sehen will, und im Moment sehe ich sie eher nur so mittelprächtig. Unten rauscht das Wasser dahin, der Fels wehrt sich plump, das Moos zittert im kalten Wind: Das alles erscheint mir nicht gerade angenehm.
Ich sinniere und komme zu keinem Schluss, bis mein Blick wieder auf mein Rad fällt, und dann kommt es mir wieder: Ich muss gar nichts sein, weder Wasser, noch Fels oder Moos. Es ist nicht meine Sache, ich bin nicht in Schluchten gezwängt, der Erosion ausgesetzt oder verdammt, mir einen Lebensraum zu sichern. Ich bin Rennradler. Und Kaiserschmarrnschreiber. Stein, Moos und Felsen müssen bleiben, wo sie sind, aber ich kann auf den Sattel steigen und weiter radeln. Sie sind verflucht.
Ich bin es nicht.



Ich bin frei. Ich bin natürlich auch Zwängen unterworfen, ich entgehe dem kommenden Herbst ebenso wenig wie den Klängen der Heimat. mein Lebensraum ist nicht gross und meine Optionen sind manchmal auch nicht breiter als ein Bergweg zwischen den Abgründen. Aber ich komme rauf und runter, und ich mache das, weil es mir Spass machen kann. Und wenn nicht, dann halt nicht. Ich mag die Einfachkeit solcher Entcheidungen, das "Es is, wias is" meiner Heimat, mögen auch Imperien fallen und schlimme Zeiten für andere kommen.
Ich kann auf den Pass und ich kann Kaiserschmarrn. Und ich bin eigentlich gar kein Leporello, ich bin ein Don, und ich bin es wirklich gerne.
donalphons, 21:34h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 13. August 2013
Loblied
Früher war es so, dass es ein Stigma war, wenn man etwas vom Staat wollte. Familien machten ihre Sachen unter sich aus, man misstraute vermutlich zurecht den Behörden und meinte, Blut sei dicker als Wasser.
Heute lese ich oft Geschichten, dass Menschen es selbst schaffen müssen, am besten hochbegabt und mit 30 Professor snd; der Einzelne mit seiner Leistung ist alles und wer sich auf seine Geburt verlässt, der ist ganz bäh und das geschmäht werden.
Manchmal höre ich so etwas auch direkt. Das finde ich dann nicht freundlich. Und dann schreibe ich das halt auf. Natürlich etwas provokativ.

In der FAZ und im bugfreien Ausweichblog.
Es tut mir schrecklich leid, dass ich im Moment etwas wenig Zeit habe, und was ich zu sagen hätte, wurde gerade von einem elenden Bug gefressen, für den ich nichts kann und den man mir servierte, ohne dass man mich fragte. ob ich so ein System haben will.
Daher hier nur die kurze Bemerkung: Es geht gut. Bloggertouren, Bloggerabendessen, leider nicht ganz optimales Bloggerwetter, aber es ist alles gut.
Wir lassen es ruhig angehen: Auf 10 von 10 Bildern hat er, und habe ich natürlich auch, eine Hand nicht am Lenker
Heute lese ich oft Geschichten, dass Menschen es selbst schaffen müssen, am besten hochbegabt und mit 30 Professor snd; der Einzelne mit seiner Leistung ist alles und wer sich auf seine Geburt verlässt, der ist ganz bäh und das geschmäht werden.
Manchmal höre ich so etwas auch direkt. Das finde ich dann nicht freundlich. Und dann schreibe ich das halt auf. Natürlich etwas provokativ.

In der FAZ und im bugfreien Ausweichblog.
Es tut mir schrecklich leid, dass ich im Moment etwas wenig Zeit habe, und was ich zu sagen hätte, wurde gerade von einem elenden Bug gefressen, für den ich nichts kann und den man mir servierte, ohne dass man mich fragte. ob ich so ein System haben will.
Daher hier nur die kurze Bemerkung: Es geht gut. Bloggertouren, Bloggerabendessen, leider nicht ganz optimales Bloggerwetter, aber es ist alles gut.
Wir lassen es ruhig angehen: Auf 10 von 10 Bildern hat er, und habe ich natürlich auch, eine Hand nicht am Lenker
donalphons, 16:23h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 13. August 2013
Ein Pfud Pflaumen
Noch nicht einmal ich wäre von der Sorte, die sagte: da kommt einer und wenn er kommt, dann trete ich vor ihn, wie ich bin. Also schlechter trainiert, als es möglich wäre, langsamer, als es nötig wäre und generell glumpiger, als es sein müsste. Kurz, wenn einer zum Radeln kommt, dann darf das nicht nur auf dem Bild nach teurer Technik aussehen, es muss auch gut laufen. Man will ja nicht abgehängt werden. Oder wenigstens nicht zu schlimm. Also noch einmal 50 Kilometer auf dem Rad, während er 700 Kilometer das Darkmobil gen Osten und Süden scheucht



Gekommen ist es dann aber ganz anders: Auf dem Weg zum Achenpass meinte ich noch, schnell gedörrte Pflaumen kaufen zu müssen. Und wie es bei anderen läuft, wenn es einmal läuft -bei mir ist das anders, ich halte für jedes Bild gerne an und trödle rum - so esse ich halt, wenn ich esse. Das war fast ein Pfund getrocknete Pflaumen. Bei ca. 420 Gramm, würde ich sagen, merkte ich selbst, dass das in seiner Gesamtheit und Zusammenfügung aller biologischen Entitäten nicht schön für den Magentrakt ist.

Nun habe ich bekanntlich Magenwände aus Edelstahl und ausserdem durch die Einkreuzung von Stieren einen zwar gedrungenen, aber auch robusten Körper, so dass auch so eine krasse Überforderumg erst mal nur dazu führt, dass die Seitenansicht - hier ersetzt durch wunderschöne Bilder vom Sylvensteinspeicher - mehr in Richtung Hängebauchschwein geht. Man muss halt beim Treten die Beine beiseite tun. Auf 40 Kilometer ist das schon ein paar mal. Und ein paar Mal krachen auch die Oberschenkel direkt in die Überladung, weil man da mitdenken müsste und das denken wiederum beim Stiereinkreuzen besser hätte werden können. Anders gesagt: Die Lust beim Essen wird nicht wirklich durch den Schmerz aufgehoben.

Schuld ist einfach die Jahreszeit, denn überall ist Zwetschgendatschi und mein innerer, Richtung Torte geeichter Kompass will das auch. Und dann greift man eben zwanghaft zu und daneben. Schuld ist auch das Wetter, weil die Zwetschgen noch nicht reif sind und ich den Datschi nicht selber machen kann. Man sieht, ich versuche gerade, einen anderen Schuldigen zu finden, und das geht gar nicht mal so schlecht. Jedenfalls nicht so schlecht, wie es mir dann ist, als am Tegernsee die Gewitterfront aufzieht.
Grenzen überschreiten - das fordern ja manchmal dämliche Managerzeitschriften und Grenzen habe ich heute überschritten, die nämlich zwischen Gier und Dummheit. Ich weiss schon, warum ich Angler nicht mag: weil sie am Fisch meine Kardinaluntugend ausnutzen. So wand ich mich dann mit dem Haken im Magen.
Bis wir Essen gingen. Ich dachte ja, da geht nichts mehr, aber: Oh! Tortelli mit Spinat und Knoblauch. Das ist vermutlich dann im Magen die Säure, die die Pflaumen wegäzt. Und so wurde es doch noch ein runder Tag mit einem guten Schlaf



Gekommen ist es dann aber ganz anders: Auf dem Weg zum Achenpass meinte ich noch, schnell gedörrte Pflaumen kaufen zu müssen. Und wie es bei anderen läuft, wenn es einmal läuft -bei mir ist das anders, ich halte für jedes Bild gerne an und trödle rum - so esse ich halt, wenn ich esse. Das war fast ein Pfund getrocknete Pflaumen. Bei ca. 420 Gramm, würde ich sagen, merkte ich selbst, dass das in seiner Gesamtheit und Zusammenfügung aller biologischen Entitäten nicht schön für den Magentrakt ist.

Nun habe ich bekanntlich Magenwände aus Edelstahl und ausserdem durch die Einkreuzung von Stieren einen zwar gedrungenen, aber auch robusten Körper, so dass auch so eine krasse Überforderumg erst mal nur dazu führt, dass die Seitenansicht - hier ersetzt durch wunderschöne Bilder vom Sylvensteinspeicher - mehr in Richtung Hängebauchschwein geht. Man muss halt beim Treten die Beine beiseite tun. Auf 40 Kilometer ist das schon ein paar mal. Und ein paar Mal krachen auch die Oberschenkel direkt in die Überladung, weil man da mitdenken müsste und das denken wiederum beim Stiereinkreuzen besser hätte werden können. Anders gesagt: Die Lust beim Essen wird nicht wirklich durch den Schmerz aufgehoben.

Schuld ist einfach die Jahreszeit, denn überall ist Zwetschgendatschi und mein innerer, Richtung Torte geeichter Kompass will das auch. Und dann greift man eben zwanghaft zu und daneben. Schuld ist auch das Wetter, weil die Zwetschgen noch nicht reif sind und ich den Datschi nicht selber machen kann. Man sieht, ich versuche gerade, einen anderen Schuldigen zu finden, und das geht gar nicht mal so schlecht. Jedenfalls nicht so schlecht, wie es mir dann ist, als am Tegernsee die Gewitterfront aufzieht.
Grenzen überschreiten - das fordern ja manchmal dämliche Managerzeitschriften und Grenzen habe ich heute überschritten, die nämlich zwischen Gier und Dummheit. Ich weiss schon, warum ich Angler nicht mag: weil sie am Fisch meine Kardinaluntugend ausnutzen. So wand ich mich dann mit dem Haken im Magen.
Bis wir Essen gingen. Ich dachte ja, da geht nichts mehr, aber: Oh! Tortelli mit Spinat und Knoblauch. Das ist vermutlich dann im Magen die Säure, die die Pflaumen wegäzt. Und so wurde es doch noch ein runder Tag mit einem guten Schlaf
donalphons, 00:15h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 12. August 2013
Perserkatze im Eigenbau
Nimm einen Perserteppich.
Plus einefaule tagsüber bewegungsresistente Katze.

Fertig ist die Perserkatze.
Plus eine

Fertig ist die Perserkatze.
donalphons, 00:19h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 10. August 2013
Mitbringsel zu gehen
Und dann ist die Hitzewelle vorbei. Aus dem Südwesten rollen die Wolkenfelder herbei, der Sturm peitscht die Wiesen und über dem Bodensee geht der Hagel so stark nieder, dass für uns gar nichts bleibt und das Wetter doch wieder so schön wird

dass wir draussen essen können. Zum Abschied nicht auf der Terrasse, sondern am See, wo es etwas herbstelt und das Wasser immer noch im sommerlichen Grün erstrahlt. Man wird faul am See, Seetargie nennen wir das gefühl, das einen nicht zum Bäcker, sondern gleich zu Cafe am See treibt und dort ankern lässt.

Draussen auf dem See fahren die Tagestouristen; wer hier wohnt, ist so gut wie nie auf einem Schiff und ich selbst bin noch nie dort gewesen. Es soll nett sein, aber andererseits kann ich ja alles mit dem Rad erreichen. Alle müssen wieder zurück, sie und ich, die einen nehmen vielleicht die Sehnsucht mit und ich das Wissen, dass ich nächste Woche wieder hier sein werde.

Aber weil auch manche nur daheim bleiben, bringe ich ihnen etwas mit, natürlich von der ehemaligen Hofkonditorei, und sie haben etwas Neues, was aus Italien herüberschwappt: Hugo. In Pralinenform. Zum Mitnehmen. Das ist natürlich ganz wunderbar, denn es irgendwo zwischen Nichtabfüllen und Nichtstopfen von Bekannten, es ist leicht, witzig und auf eine azurblaue Art charmant, und irgendwie passt es ja zu denen, die aus der Seetargie erwacht nach Hause kommen.

Mit Zigtausend anderen, die die Autobahn verstopfen, und andere Andenken und Erinnerungen dabei haben. Ihre Zeit kommt wieder in einem Jahr, meine Zeit ist immer, ich bin immer leicht zum gehen zu bekommen, da reiht ein Stups, und die Probleme daheim, so es sie gibt, werden sich schon selbst regeln. Dauerauftragsproblem, das ist das Rohrproblem, könntet Ihr Euch bitte selbst unterhalten?
Ich trinke keinen Alkohol, aber ich mag die Sorglosigkeit, mit der Italiener Hugo am Abend trinken. Deshalb.

dass wir draussen essen können. Zum Abschied nicht auf der Terrasse, sondern am See, wo es etwas herbstelt und das Wasser immer noch im sommerlichen Grün erstrahlt. Man wird faul am See, Seetargie nennen wir das gefühl, das einen nicht zum Bäcker, sondern gleich zu Cafe am See treibt und dort ankern lässt.

Draussen auf dem See fahren die Tagestouristen; wer hier wohnt, ist so gut wie nie auf einem Schiff und ich selbst bin noch nie dort gewesen. Es soll nett sein, aber andererseits kann ich ja alles mit dem Rad erreichen. Alle müssen wieder zurück, sie und ich, die einen nehmen vielleicht die Sehnsucht mit und ich das Wissen, dass ich nächste Woche wieder hier sein werde.

Aber weil auch manche nur daheim bleiben, bringe ich ihnen etwas mit, natürlich von der ehemaligen Hofkonditorei, und sie haben etwas Neues, was aus Italien herüberschwappt: Hugo. In Pralinenform. Zum Mitnehmen. Das ist natürlich ganz wunderbar, denn es irgendwo zwischen Nichtabfüllen und Nichtstopfen von Bekannten, es ist leicht, witzig und auf eine azurblaue Art charmant, und irgendwie passt es ja zu denen, die aus der Seetargie erwacht nach Hause kommen.

Mit Zigtausend anderen, die die Autobahn verstopfen, und andere Andenken und Erinnerungen dabei haben. Ihre Zeit kommt wieder in einem Jahr, meine Zeit ist immer, ich bin immer leicht zum gehen zu bekommen, da reiht ein Stups, und die Probleme daheim, so es sie gibt, werden sich schon selbst regeln. Dauerauftragsproblem, das ist das Rohrproblem, könntet Ihr Euch bitte selbst unterhalten?
Ich trinke keinen Alkohol, aber ich mag die Sorglosigkeit, mit der Italiener Hugo am Abend trinken. Deshalb.
donalphons, 16:15h
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