Man kann es positiv sagen:

Hubschrauber sind im Einsatz, um Kühlwasser auf die Reaktoren Fukushima 5 und 6 abzuwerfen, die bislang nicht explodiert sind!

Man kann es auch etwas unpositiver sagen: 5 und 6 sind offensichtlich stark gefähdet, aber es gibt nichts, was man vom Boden aus für die Kühlung unternehmen kann.

Oder gar negativ: 1, 2, 3 und 4 sind damit wohl aufgegeben worden, die Brennstäbe in den Reaktoren schmelzen weiter, und in den Abklinbecken liegt viel Atommüll. Ausser in Reaktor 4 - dort ist der ganze Reaktorkern im austrocknenden Abklingbecken.

Man fragt sich ja immer, was man mitnehmen sollte, wenn es kracht - ich habe etwas nachgedacht und denke, das erste Ding, das man unbedingt mitnehmen sollte, ist so etwas:



Leicht, tragfähig, mobil, notfalls tragbar, nicht staubar, flexibel, relativ schnell, wartungsarm, robust, zuverlässig, für alle Wege geeignet.

Und vor allem: Auf ca. 5000 Kilometer minimum absolut autark. Was nutzt ein Auto, wenn es kein Benzin mehr gibt.

Update: Die Hubschrauber haben aufgegeben, keine Bilder a la Tschernobyl mehr. Aber es war bislang ja nur Wasser, Blei, Sand und Bor kommen später.

Mittwoch, 16. März 2011, 12:13, von donalphons | |comment

 
Ein Gepäckträgerchen
fehlt. Oder wenigstens ein Gepäckchenträger. Sonst fliehen Sie hinterher ohne Kuchen - der matscht im Rucksack nämlich.
Mir fällt das schon die ganze Zeit auf bei Ihren schönen Fotos, jetzt muss ich es doch mal schreiben.

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Sehe ich ähnlich. Was nützt Ihnen ein hochgezüchtetes Rennrad, wenn die Straßen und Wege voll, verdreckt, beschädigt oder voller Scherben sind? Wie transportieren Sie Ihre Silberkannen? Ein Araber-Pferd ist auch kein Lastesel. Da hätte es schon das Waffenrad sein dürfen, oder ein MTB mit Gepäckträger.

Wäre doch auch eine Beschäftigung, das ideale Rad für Ferntouren ab 4000 km aufwärts zu bauen. Das ist dann auch gut genug, um sich mit etwas Sack und Pack und ohne auf Strom oder Benzin angewiesne zu sein, weitestmöglich von Isar-1 zu entfernen.

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4000 Kilometer
in welche Richtung? Der französische Westen hat inzwischen am Rhein entlang seinen eigenen "Westwall" an Atommeilern, im Süden will Berlusconi strahlender Gewinner sein, östlich tschernobylt es immer noch etwas vor sich hin - da bleibt nur der Norden. Und dort ist es wohl überwiegend frisch.

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Der Norden? Da war doch was mit Atomrenaissance in Skandinavien...

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Skandinavischen Atompolitik bzw. Schweden (da kenn ich mich ein bisschen aus) wird ja in Deutschland immer so verkauft, als wenn die Schweden keine Probleme mit Kernkraft hätten, eine nähere Betrachtung lohnt aber.

Die Schweden haben zwar 2010 beschlossen, dass die alten 10 Reaktoren ersetzt werden dürfen (mit der satten Mehrheit von zwei Stimmen). Das Parlament hat dafür aber hohe Hürden gesetzt:

'The parliament also decided that the construction of nuclear power plants should not be subsidised by the Swedish state and that the owners of reactors will be fully responsible to pay for the damages in case of an accident.'

Soweit ich weiß, liegen die Pläne brach und es würde mich nicht wundern, wenn nach den nächsten Wahlen in Schweden einiges anders ist. Denn geplant ist auch ein massiver Ausbau der Windkraft und beides braucht Schweden nicht, es war gedacht den Überschuss ins Ausland zu verkaufen.

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Das Problem ist eher das Sie drüben über der Ostsee fleissig Pfusch bauen wollen. In D wird Schweden oft nur halb wahrgenommen, sprich Südschweden. Und da steht glücklicherweise auch der ganze Mist. Soll er doch hoch gehen, Warnungen gab es genug, wenn man weiter oben sitzt so ab der Linie Umeå ist man sehr bis relativ sicher, auf der einen Seite das Fjell auf der anderen die Ostsee und der Wind geht meist schön nach "unten".

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Da frisst mich der sonst absolut nicht vorhandene Neid. So was würde ich mir auch gerne leisten können. Seufz...

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Gepäckträger - reicht nicht.

Was fehlt ist ein Anhänger (!) für Zelt, Schlafsack, Überlebensausrüstung für den Winter (und ganz unten das Geheimfach für die kleingeschnittenen Silberkannen).

und alles per Hand reparierbar ...

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Es geht in meinem Fall nur um die Frage: Wie komme ich bei Westwind an den Tegernse, wenn Gundremmingen hochgeht und der Wind aus dem Westen kommt.

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Flickzeug nicht vergessen - oder gleich noch besser:
meinen für den Wedding präferierten Reifen ohne Luftfüllung:
http://www.greentyre.co.uk/28inch.html
Gab es früher bei Fahrrad-Brügelmann, vor deren Insolvenz.
Heute ein geschätztes Mitbringsel von der Insel, hält ewig.

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Bin zwar kein Kenner, fand aber gerade auf Anhieb dies:
http://www.bruegelmann.de/
.
...aber auch leider dies.

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Mein Mitleid ist da freilich begrenzt, auch wenn ich mich da als egozentriker oute.
Der Laden hat Anfang der 90er dafür gesorgt, dass im weiteren Umkreis um Sulzbach herum die ganzen kleinen Radläden schließen mussten, so auch der bei mir um die Ecke. Und das war auch im körperlichen Sinne schmerzlich, denn ich hab regelmäßig mein Rad, ahem, fahruntüchtig gemacht, was solange kein Problem war, wie ich das Rad dann auf der Schulter um die Ecke zum Laden tragen konnte. Zum FB hingegen konnte ich das nicht. Tragt mal eines der damaligen MTBs mit ihren 15, 16 kg ne dreiviertel Stunde auf der Schulter. Und ich konnte auch nicht mal eben das Ding in den Kofferraum legen und hinfahren. VatiMutti's Autofetisch gepaart mit der Angst vor Ölflecken mal ganz außen vorgelassen.

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Fahrrad-Brügelmann ist nicht gleich Brügelmann
Fahrrad-Brügelmann ging Dezember 2009 insolvent. Und damit auch der jährliche Teilekatalog ( 2 Pfund schwer, aus Papier, zum Anfassen ) , und ein Riesenlager voller Ersatzteile für ältere bis sehr alte Campaschaltungen etc. wurde gleich mit verklappt. Die Namensrechte und das Logo gehören heute seit April 2010 einem Internethändler, welcher seitdem darunter Massenware für den Mainstream feilbietet, da ist nichts besonderes mehr dabei, leider.

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Das ist keine Zeit für Satire. Sorry.

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achwas?!
Wann denn?

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Keine Satire
sondern mein Ernst:
Ich biete 3 Japanern Atomasyl in meinem Haus.
Denn, ich habe heute morgen mit meinem Lizenznehmer gesprochen, und der sagt mir in einem Nebensatz, dass jetzt schon kein Schiffsverkehr mehr mit China stattfindet.....
Wenn durch den Fallout bedingt weitere KKW nicht mehr erreichbar, bzw steuerbar sind ist es eine Frage der Zeit wann Japan unbewohnbar wird, und also evakuiert werden muss.

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Ich meine das tatsächlich nicht als Satire, sondern ernst. Wie so etwas sein kann, sieht man an schönen Sommersonntagen am Tegernsee. Mitunter dauert es vier Stunden, um von der Autobahn nach Gmund zu kommen. Das sind keine 20 Kilometer. Und da ist nur das Wetter schön. Im Sommer war ich oben am Sylevenstein und bin über Tölz zurück: Da war alles dicht. Man imaginiere sich dazu eine kommende Plutoniumwolke und überlege sich, was besser ist: Ein Auto oder ein Rad.

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@hartmut b aus e
Über ähnliches denke ich seit Tagen nach. Platz hätten ich hier incl. Sachen die ich organisieren könnte für bis zu 40 plus Leute. Aber ich kann weder Tickets bezahlen noch die Leute verpflegen oder Visa besorgen. Geschweige den die Leute angemessen betreuen und mein japanisch ist ... reden wir nicht drüber. Man würde so gerne was tun, solange es noch geht. Bloss wie wenn man kein Geld hat und eigentlich auch selber nen Haufen Sorgen ?

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@otaku
ich setze mal voraus das die Meisten Englisch beherrschen.
Visa ? na mal sehen ob unsere Bundesregierung denen die Einreise verweigern würde.
Und dann schau mal in die Geschichtsbücher, in meinem Haus lebten nach dem WK II 3 in Worten DREI Familien auf 120 qm.
Und es gilt immer noch : laufen lernt man beim gehen

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keine satire: die stimme der vernunft
aus berlusconien: " Zusammengenommen sind die Kernkraftwerke der Erde unter normalen Bedingungen für 14.000 Jahre in Betrieb gewesen, ohne dass es zu gravierenden Zwischenfällen gekommen wäre - und dabei können wir den Fall Tschernobyl beiseitelassen." Enel-Chef Fulvio Conti
normale bedingungen bitten wir uns schon aus, für die risikobetrachtung. http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E652F1BF836FA436C97DAD13BDC21596D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
die "kluge" köpfe heben sich wieder. brüllende zustimmung aus konservativen kreisen

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Das geht mir schon seit Samstag durch den Kopf. Platz hätte ich für mindestens acht Leute. Bedingungen stelle ich keine, wenn einer der phantastischen japanischen Kochkünstler dabei ist.

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Ja, das Interview ist bescheuert und selten peinlich, aber wenn ich bei der FAZ hinschmeissen sollte (ich sehe den auf den Tisch gelegten Revolver), dann ist es vor allem wegen der Umstände, unter denen dort das Thema Bloggen vor die Wand gesetzt wird, Stichwort Urheberrechtsverletzungen a la Seemann - solche handwerklichen Dinge sind in meinen Augen eher ein Problem. Oder generell die internetfeindliche Haltung von Leuten, die auf sich allein gestellt mit ihren Ansprüchen ganz unten bei myblog verhungern würden.

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Die Reifen?!?
Ganz schön abgeschubbert, die Dinger. Da droht schon vor dem 5.000sten Kilometer ein Störfall.

Oder sind die Reifen gewissermaßen denkmalpflegerischen Gesichtspunkten geschuldet? Hmm. Nicht sehr praxistauglich, denke ich. Im sehr zivilisierten Umfeld von Don mag die Welt frei von Alkoholikern, grölenden Nachtschwärmern und vor allem Glasbruch sein - aber schon in der gepflegtesten Großstadt Deutschlands (= Hamburg) sind solche Reifen, tja: ein Sicherheitsrisiko.

Atomreifenpoesie - zweizeilig
Wer über Atomkraft schimpft und mit solchen Reifen Fahrrad fährt,
hat vermutlich ziemlich Recht und macht es dennoch selbst verkehrt!

;-)

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Liquidatoren
Ich denke das es an Liquidatoren russischen Formats fehlt.
Nur, an dieser Stelle
http://www.youtube.com/watch?v=sDXPNtaD6ZY
bin ich ins Grübeln gekommen.
Ist das die Sowjetische Methode gewesen, Liquidatoren zu rekrutieren?

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Zu den Russen noch diese Meldung von heute:

[13.52 Uhr] Japan verweigerte offenbar trotz der eskalierenden Situation im Kernkraftwerk Fukushima einem Team von russischen Nuklearexperten die Einreise.

...hat Russland ein Team von erfahrenen Veteranen des Tschernobyl-Unglücks zusammengestellt, um Japan bei der Bewältigung der Reaktorenhavarie von Fukushima zu helfen.

Zunächst erteilten die japanischen Behörden dem Flugzeug mit den beiden Wissenschaftlern Waleri Strischow und Waldimir Asmolow an Bord keine Landeerlaubnis ... dann erhielten sie mitten in der Nacht die Einreiseerlaubnis. Die Nuklearexperten flogen nach Tokio, von wo aus sie in das Krisengebiet um die Reaktoren in Fukushima weitereisten.

"Es handelt sich um Leute, die wissen, wie man einen Reaktornotfall bekämpft", heißt es bei Rosatom. Die genauen Gründe für die Verweigerung der Einreise seien nicht bekannt. Möglicherweise hätten die Japaner Angst davor, Russland zu genaue Einblicke in ihre Reaktoren zu geben. Das Team stehe aber weiterhin zur Verfügung, sollte Japan doch auf das Angebot eingehen.
.
Aus, sorry: SpOn.

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@ hartmut bause: Wenn ich mich richtig erinnere, waren die russischen Liquidatoren zumindest zum Teil nicht freiwillig dort, sondern wurden dorthin kommandiert oder dorthin gezwungen. Sie wussten auch nicht, wie gefährdet sie waren.

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@hartmut bause
Der größte Teil der Liquidatoren waren junge Armeesoldaten, die einfach dorthin abkommandiert wurden. Gefragt wurde da mit Sicherheit niemand. Interessant zu lesen, wie ich finde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liquidator

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Lsut FAZ wollen die Japaner jetzt auch die Armee einsetzen. Standardprozedur, könnte man sagen. Zum kotzen.

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hach hättens sie nur die ruhe eines deutschen leitstandführers gehabt, das wäre alles nicht passiert

http://www.youtube.com/watch?v=GzDpG9rBs2Y&feature=player_embedded

oder so ...

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Noch besser, sie hätten es wie die SZ gemacht.
Da gilt am Wochenende ein Freeze

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Scheint so als bereiten Sie sich eben darauf vor, das Wochenende, der Wind soll dann drehen. Und verschärfte Ausreisewarnungen für den Großraum Tokio allerorten. Und noch gibt es Tickets nach D. Fluege auch vorläufig bis zum Wochenende...

In 48 Stunden wissen wir mehr. Und es wird wohl kein angenehmes Wissen sein.

Wer jemand kennt oder kontaktieren kann, jetzt ist ein guter Zeitpunkt Geld für Tickets... Mein ja nur. Ab Umeå kann ich übernehmen....

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Seit bestimmt 15 Minuten läuft eine TEPCO-Pressekonferenz, aber es scheint mehr Fragen als Antworten zu geben. Körpersprache und Gesichter der TEPCO-Vertreter sprechen dafür Bände.

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Bestimmt entschuldigen sie sich wieder für die "Unannehmlichkeiten"

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Das sowieso. Ich verstehe kein japanisch und mußte mich auf eine Handvoll englisher Kommentare der shoutbox neben dem streamfenster sowie babelfish stützen, aber das Hauptfazit der Pressekonferenz schien zu sein:

'Das wissen wir nicht, wir werden es überprüfen.'

Die japanischen Journalisten haben wohl ein Update in einer Stunde verlangt.

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Das ist nicht lustig!
Ich kann nicht begreifen wie man aus jedem Thema einen Bezug zu seinen eigenen Verhältnissen konstruieren muss. Immer die selbe Position einnehmen. Möglichst unanfechtbar provozieren. Kein Wunder das sie als Schriftfarbe braun gewählt haben.

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Nochmal: Ich meine das wirklich ernst. man besuche einen Wochenmarkt und rede mit den Leuten, die trekibt wirklich die Frage um, wie sie sich verhalten würden. Und ich kann nur nochmal sagen: Mit dem Auto losfahren, wenn alle losfahren, ist ein Riesenfehler. Man betrachte dieses Bild der amerikanischen Rettungstrupps:

http://www.flickr.com/photos/compacflt/5528269675/

Da liegen tausende von Autos rum. Die werden verschrottet, weil sie nichts mehr bringen, und selbst, wenn sie fahren würden - es gäbe kein Benzin. Also schieben die Retter Autos beiseite und retten Fahrräder. Weil die in der Lage Sinn machen.

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Sorry nochmals, Don Alphonso. Ich kann mir durchaus vorstellen, das manche grünbewegte Menschen jetzt vor Begeisterung schluchzen: haben wir es nicht immer gesagt? Ich kann beim besten Willen diese Freude nicht teilen. Es werden jetzt viele Menschen sterben. Kein Grund zur Freude, auch wenn man recht gehabt hat. (sagt meinereiner: Grün-Wähler seit der ersten Stunde, Auto-Verweigerer und Flugreisen-Verweigerer aus Prinzip)

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Hier freut sich doch niemand über die Toten in Japan; auch ist deshalb oder gar darüber niemand "begeistert"; das wär' ja recht absurd.
Ihre Bemerkung scheint mir unbegründete "grünbewegte-Menschen-Schelte" zu sein. Wieso?

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Nein, es freut sich niemand. Man spottet ihrer.

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Wie zum Teufel kommt jemand auf die Idee, jemand anderes würde "vor Begeisterung schluchzen", nachdem diese Katastrophe eingetreten ist? Diese Annahme empfinde ich unverschämt und beleidigend. Ich selbst bin, seit ich nach eigenem Empfinden politisch denken kann,atomkraftkritisch eingestellt, und das ist seite Mitte der 1970er Jahre. Natürlich kotzt es mich seitdem an, die Diskussion - und dabei die immer dummen und unsachlichen Argumente der Befürworter - hören und lesen zu müssen. Und natürlich wusste ich, dass diese Leute Unrecht haben. Und natürlich bin ich ratlos und frustriert, dass aus Harrisburg 1979 und Tschernobyl 1986 keinerlei Lehren gezogen wurden, sondern die immergleichen dummen Scheinargumente reichten, um die kritischen Stimmen ruhig zu stellen - aber daraus zu schliessen, dass sich jemand freuen kann - savall, ich kenne Sie nicht, aber

GEHEN SIE SICH SCHÄMEN!

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Sehr geehrter Glückspilz:
„Man fragt sich ja immer, was man mitnehmen sollte, wenn es kracht..“
„Ein Gepäckträgerchen fehlt.
„Was fehlt ist ein Anhänger (!) „
„Flickzeug nicht vergessen“
„Mein Mitleid ist da freilich begrenzt“
„Fahrrad-Brügelmann ging Dezember 2009 insolvent.“
„Achwas?!
Wann denn?“

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@ captain haddock & sven glückspilz:

Zwar nicht hier, aber in einigen Ecken des Netzes bin ich auf widerliche Äußerungen wie savall sie wohl meint gestoßen.

Ich sehe hier aber im Gegensatz zu savall nichts dergleichen; daß die Satire in ganz bitteren, realistischen Überlegungen wurzelt war für mich persönlich klar (ich habe mir nämlich ähnliche Fragen gestellt).

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Solche Diskussion waren 1986 gang und gäbe.
In zwei Tagen mit dem Rad über die Alpen etc.

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Gez mal Japan hin oder her: was ist daran sachlich falsch, dass bei einem Zusammenbruch der öffentlichen Infrastruktur und damit auch der öffentlichen Ordnung ein Fahhrad das bessere und vermutlich auch das einzig verbleibende Verkehrsmittel für den Individualverkehr ist?

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@upunkt: sollte dann nicht besser d o r t die entsprechende Kritik erfolgen?
Manchmal versteht savall auch schlicht den Scherz nicht.

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In der Tat verstehe ich manche Scherze nicht. Es gibt Zeiten in denen man scherzen kann und Zeiten, in denen es nicht geht. Ich bin im übrigen bestürtzt darüber, daß manchen Leuten hier das Bonmot wichtiger ist als ein Menschenleben. Sei's drum. Das ist wohl das alphonsinische Hautgout.

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Mir ist wirklich nicht zum Scherzen zumute, vielleicht noch etwas Galgenhumor, aber die Frage des Davonkommens stellt sich nun ja wirklich.

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Frage
Gibt es eigentlich eine Weltkarte auf der alle AKWs eingezeichnet sind? Für den Fall das ich mal auswandere wäre das wohl auch ein Kriterium für die Pro /Contra - Liste...

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Gibt
es wohl hier.

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@ pathologe Dankeschön!
nach allem was ich im Geographiestudium über Windverhältnise etc gelernt habe votiere ich für Zentralafrika... schade nur dass es da noch ganz andere Probleme als AKWs gibt

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Es scheint, daß es manchmal des Schweigens vieler Worte bedarf. Was auch immer der eine oder andere meinem Gerede entnahm: worum es mir ging, war das Schweigen im Angesicht der Opfer. Es mag durchaus sein, daß die Geschehnisse in Japan manchem zur Erheiterung dienen. Mir nicht. Ich lache nicht, ich bete. Und ich glaube nicht, daß derartige Katastrophen zur politischen Argumentation gereichen.

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Nun, die eine Möglichkeit, die mir durch den Kopf ging, war es, bei der FAZ die Kommentare zu schliessen und Brecht zu zitieren:

"Wir brauchen keinen Hurrikan
wir brauchen keinen Taifun
was der an Schrecken tun kann
können wir selber tun."

Aber das würde bedeuten, jenen das Feld zu überlassen, die vom Höllenfeuer profitieren. Und das will ich nicht. Dafür habe ich in Wackersdorf nicht meine Gesundheit riskiert.

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Wenn man Katastrophen nicht zum Anlass für politische Argumentation nehmen darf, heißt das dann, dass man z.B. einen Finanzmarktcrash auch nicht zum Anlass für strengere Regulierung nehmen darf?

Ich erinnere mich, dass jahrelang das Argument lautete "Tschernobyl war ein Einzelfall und wird so nicht wieder vorkommen." Ich denke, dieses Argument ist nun widerlegt. Wenn der eine oder andere deswegen umdenkt, ist das meiner Meinung keine Folge von Populismus, sondern rational und verständlich. "Wir haben es ja immer schon gewusst"-Attacken halte ich zwar für unklug, dieses Thema aus der politischen Diskussion auszuklammern, ist aber mindestens ebenso unvernünftig.

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ich finde den Thread eine ermunternde Art und Weise mit der Thematik umzugehen. Betroffenheit ohne Konsequenz kann mehr Schaden anrichten.
Wackersdorf ist ein Sternchen an einem ansonsten bedecktem Firma-ment. Die ökologische Tat hat im Gegensatz zum Willen hierzulande leider wenig Geschichte. Wir sitzen sozusagen in der Reaktormitte dieses transhumanem Denkens der Weltpolitik, die vielleicht nach Afrika nun auch noch Japan abschreibt.
Aber wir könnten handeln: meiden Sie Massenmedien, hören Sie auf zu arbeiten, bzw vermeiden Sie Steuern, fahren Sie nicht Auto und fliegen nicht in den Urlaub. Downsizen Sie, Sie leben mit der Hälfte viel besser. Konsumieren Sie Second-Hand und züchten Kartoffeln auf dem Balkon. Wir brauchen keine neuen Lösungen, sondern die Umsetzung der alten. Unsere Chance liegt in der freien Kommunikation.

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Andere Mütter haben ja auch schöne Töchter...
deswegen ists ganz gut mal in anderen Foren querzulesen...

-> http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?64885-Schweres-Erdbeben-in-Japan-legt-Flugverkehr-lahm/page10

und die folgenden...
Ich glaube auch nicht mehr was in den Medien alles so erzählt wird, Japan ist weit und für Geschwurbel viel Platz für Hysterie in Mitteleuropa (Geigerzähler ausverkauft, in der Wiener - Bahn fahren schon welche mit Maske herum). So schlimm schon alles in Japan ist meint man wirklich in Deutschland wäre das dortige Durchbrennen aller AKWs gerade passiert... Na dann.

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@einemaria
So oder so ähnlich rede ich seit 15 Jahren Und seit genau solange werde ich wahlweise für einen Spinner, geisteskrank oder schlicht und einfach als Lügner und Dumm hingestellt.

Dabei ist es IMHO so einfach: Geld kann man nicht fressen, Kartoffeln schon. Alle Ressourcen sind endlich. Und keiner ist "klüger" als das Oekosytem Erde an sich, dessen Teil wir sind.

Schlussendlich: Niemand kann die Natur und damit unsere Lebensgrundlagen nachbauen, keine Technik der Welt jetzt nicht und in Zukunft nicht.

Die Natur braucht weder uns noch brauchte Sie die Dinosaurier. Sie hat Zeit. Jahrmillionen. Und das Universum ist beileibe groß genug um was besseres als uns zu kreieren.

WIR müssen uns anpassen und einfügen. Oder wir werden ausradiert. So oder so.

Trotz allem einen schönen Tag noch.

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http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-65740-11.html

nun in japan scheint man ähnliche schlüsse zu ziehen wie auf der bayrischen alm. räder waren aber schon vor dem WE ein begehrtes gut, weil Erdbebenbedingt der massentransport beeinträchtigt war.

hubschrauberbilder ala ukraine gibts dann doch - klingt aber alles nach pr stunt.

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Jupp nur noch Krisen PR Reaktoren "relativ" stabil.
Relativ gesehen bin ich auch Gates.

Aber leider dürfte es jetzt für viele zu spät sein, den wenn man die Nachrichten verfolgt steht die Massenpanik nebst alle damit verbundenen Gewaltausbrüchen bevor. Leute sterben wegen mangelhafter Versorgung, kein Trinkwasser für Millionen, Reaktor 5/6 taucht wieder auf, natürlich auch hin und Freiwillige werden nebst Drohnen angeheuert, der Wind dreht, ect. ect. pp. .

Ich mag es nicht ständig im negativen recht zu haben oder als Schwarzseher gesehen zu werden aber das Wochenende dürfte das schlimmste in der jüngeren Menschheitsgeschichte werden und in die Geschichte eingehen.

Wäre man gläubig könnte man jetzt nur noch beten.

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Was
mich als Kernkraft-Laien mal so nebenbei interessiert: Da werden Strahlungswerte am Tor von Fukushima gemessen. (Seltsam übrigens, dass die anderen Messpunkte auf einmal verschwinden) Aber wenn es bei Reaktor Nummer 3 das Dach weggesprengt hat, wie breitet sich dann die Strahlung dort aus? Ich nehme mal an, dass in horizontaler Richtung noch Abschirmung besteht, der Block ergo wie ein Suchscheinwerfer nach oben abstrahlt. Liegt dann nicht die Hauptlast der Strahlung in einem Bündel nach oben, während man am Boden, quasi "hinter" der Strahlungsquelle, nur ein wenig "Streulicht" abbekommt? Ich lasse mich gerne belehren, fürchte aber, dass die Strahlungswerte dort um Einiges höher sind als angegeben.

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problem ist weniger die unmittelbare strahlung des reaktor selbst. die lass ruhig hinstrahlen wo sie will. mit etwas pech aktiviert sie bestimmte materialien, aber das ist eher von akademischem interesse.

das problem ist die verteilung radioaktiver partikel (mutti würd sagen staub) über weite landstriche. diese feinen partikel können dann über wasser luft oder nahrung in den körper gelangen und richten dort massive schäden an (wo was wieviel und von welcher Strahlung besonders schädlich ist musste die mediziner fragen oder das passende wiki lesen).
darum ist kleidung wechseln und oberflächlich dekontaminieren auch erstmal ein sehr probates Mittel. die Haut hält einige STrahlungsarten nehazu vollständig und andere zumindest ausreichend von den inneren organen ab. die gleiche menge partikel IM körper wären verheerend.

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...börse gut, alles gut.
der mensch kann scheinbar doch geld fressen :-)

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Das Gefährliche ist wohl das Einatmen und Essen radioktiver Substanzen. Vor Allem das Einatmen von α-Strahlern, die Strahlung hat eine 40fach höhere Energie als β oder γ, obwohl sie außerhalb des Körpers eher ungefährlicher ist...

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http://abcnews.go.com/Politics/us-send-special-nuclear-team-japan-nuclear-regulatory/story?id=13148044

die europäische panik ist wohl ansteckend. in washington scheint man nu auch etwas kalten schweiß auf der stirn zu haben.

http://www.chinadaily.com.cn/world/japanearthquake/2011-03/16/content_12178262.htm

auch in russland spart man nicht mit superlativen.

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In Deutschland wäre ein Störfall wie in Fukujima doch überhaupt kein Problem. Wir haben hier weit modernere Wasserwerfer zum Kühlen.

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hach der wawe 10000 . ich meld mich bei gelegenheit mal wie er sich so anfühlt. soll ja butterweich den rücken runter gehen sagte die bild

http://blog.fefe.de/?ts=b37f3e83

btt mit heimatbezug...
fefe kommt in der atomsache auch so langsam in fahrt und rührt etwas in der güllegrube der atomindustrie. wenig überraschend bleibt man da des öfteren mal an nem fetten brocken hängen.

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"Die Wasserwerfer der Streitkräfte sind nach Angaben des TV-Senders NHK besser für den Einsatz geeignet, weil die Helfer darin sitzenbleiben könnten und nicht, wie im Fall des Polizeigerätes, aussteigen müssten."

Was ist denn das für eine verkommene Demokratie?

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Also bitte.
Die waren doch nur gegen Godzilla gedacht

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Verkommene Demokratie: Die Liberaldemokratische Partei (LDP) hat von 1955 bis 2009, mit Ausnahme der Jahre 1993-94, die Regierung gestellt. Der Vorsitz - und damit der Regierungschef - wird ausgekungelt. Dagegen ist Bayern und die CSU eine vorbildlich transparente, demokratische und progressive Veranstaltung.

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Fukushima-Video von oben aus dem Armeeheli:
http://www.youtube.com/watch?v=lBXqiw6EJUk

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Was machen eigentlich die anderen abgeschalteten Kraftwerke? Insgesamt waren es doch 14, die heruntergefahren wurden, oder?

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erst medienwirksam platzen NACHDEM die ersten 4 Meiler endgültig gar sind.

bei 5+6 nähern sich die abklingbecken temps ja auch langsam dem siedepunkt an

edit: tokai scheitn vom eis zu sein, rest KA

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http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_17_03_2011/geheimer_pruefkatalog.html

da nun libyen wieder die lufthoheit im diskurs gewinnt, ein paar kekse aus dem BUM

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Aus der Abteilung Kellerleichen bei TEPCO soll im WDR über "Wegwerfarbeiter" in Fukushima berichtet worden sein. Z.B. Obdachlose für gefährliche Arbeiten am AKW.

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...kann es sein, dass seit einiger zeit weltweit eine technik eingesetzt wird, die menschen bei ganz schlimmen katastrophen / geschehnissen, totzulangweilen?

ich blick durch diese technik noch nicht durch, aber irgendwie hat das doch system, dass die ereignisse immer heftiger werden, sich jedoch innerhalb kuerzester zeit in einem wabernden nichts verlieren...

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miner, das liegt vermutlich eher in der Natur der Sache. Man kann (und sollte vielleicht auch) sich nur bis zu einem gewissen Maß der Informationsflut solcher Geschehnisse aussetzen. Danach tritt vermutlich mehr oder weniger automatisch Abstumpfung o.Ä. ein. Bei dem einen eher, bei dem anderen später.

Ich z.B., begebe mich jetzt in den hiesigen Stadtforst, lasse meine Seele baumeln und freue mich auf den Frühling. Auch wenns noch kalt ist.
Die ganzen Gaddafis, Merkels, Guttis, TEPCOs und was da sonst noch so existiert können mir dann erstmal den Buckel runterrutschen. Muß auch mal sein. ;-)

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ne, jetzt mal ganz ehrlich, wirtschaftskrise, iran, assange, nordkorea/suedkorea, guttenberg, atomkraftwerke explodieren...aber auch nicht so richtig....wer plaettet denn die ganzen "heftigen" ereignisse in relativ kurzer zeit so sehr, dass sie in einer art unrevolutionaeren monotonie untergehen?

oder fuehlt man das nur selbst so ?

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