Überarschgeigt in der ersten Reihe

Ich glaube im Streit Weisband vs Spiegel Online übrigens Marina Weisband.

Einfach, welíl Marina Weisband keinen Grund hat, für den Spiegel ein Comeback zu erfinden, das sie nicht haben will. Aber die Gosse sehr wohl Interesse daran haben kann, mit einer übergeigten Tendenzgeschichte Klicks zu erzeugen. Und wer Spiegel Online glaubt, hält auch die CSU für christlich und Sacchal Lobos Verlagsprojekt für geglückt.

(Bin ja mal gespannt, was der hauptamtliche SPON-Bigottist Niggemeier daraus macht)

Montag, 5. November 2012, 18:27, von donalphons | |comment

 
Ich stimme Ihnen zu - und bedauere, daß es so ist. Die Orangenen haben einen maximal dummen Firmennamen, aber sie könten etwas bewegen. Zumindest mit Personen wie Frau Weisband.
Könnte sie nicht später studieren?
Andrerseitzs ist es kraß, daß sichtbar inteligentes, anscheinend integres politPersonal so selten ist, daß wir uns nach einer Twen sehnen.
Wo ist Friedrich Merz? Wo (Bayern) ein (e) Ersatz für Horsti?

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Ach, mir geht es gar nicht so um frau Weisband; ich würde nur dazu neigen, gerade dieser Schande für den Journalismus, die SPON und Spiegel inzwischen sind, genau auf das Maul zu schauen. Lobo, Fleischhauer, Niggemeier, diese Frau da, dagegen sieht auch Söder wie ein netter Kerl aus. Wenn das Geschmeiss da jetzt "Marina Weisbands falsche Vorwürfe" titelt, und sich fein um die Vorwürfe drum rumlegt ("telefonisch autorisiert"), dann ist das halt das, was man von denen erwarten kann.

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,,...dagegen sieht auch Söder wie ein netter Kerl aus."

Nein.

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(Diese unausrottbare Selbstlüge eines amoralischen Berufsstandes, sie würden Presse sagen können, und man dächte viel anderes als Furunkel, Mitesser und Geschwür am Hintern der Mächtigen)

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Ok, aber ein Geschwür am Hintern ist noch nicht der Hintern selbst. Der hat mehr Gewicht - im Sinne von Macht. Daher finde ich den Vergleich vielleicht menschlich verständlich, aber dennoch falsch.

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Insert something conveniant and rude about the press in general :-)

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Sie sagte mehrmal: Nein, kein Interview, und gab dann doch eins. Sie begründet das damit, "dass es extrem (!) kompliziert (!) ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen".
Was ist daran kompliziert, gar extrem kompliziert?

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Da wird dann halt jeden Tag nochmal neu und mit einer weiteren Begründung angerufen; ich habe hier auch wieder gerade so ein faules Ö-R Arschgesicht im Postfach, das mich mit Anfragen bombardiert (da weiss man, was mit Gebühren passiert). Die wird man nur mit einem Tritt in die Fresse los. Ich kann mir das bei dem Pack leisten, aber diese Frau da hat man dauerhaft auf die Piraten angesetzt,und dann kommen halt die üblichen Überzeugungsversuche: "Mit dem hab ich schon gesprochen und der sagt über Dich da wäre es doch gut wenn Du etwas klarstellen könntest weil wir brimgen das eh."

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söder ist nicht der allerschlechteste
Er ist zumindest fleißig. Vergleichen Sie den allzeit präsenten Generalsekretär mit seinen Nachfolgern Hderthauer und Dobrind. Hat er Werte, Ziele? In der Politik dürfen die aufstrebenden noch nicht viel eigenes zeigen - sonst werden sie von Merkel, Seehofer etc "entsorgt".
der spiegel? Ich habe den Spiegel von 13-30 gelesen. Dann störte mich mehr und mehr das "Spiegeldeutsch", diese arrogante Besserwisserei. Nicht so sehr der Inhalt - viele Medien sind mehr oder weniger links. Es ist die Selbstgefälligkeit im Spiegel. Die FAS ist ein perfekter Ersatz. Seit es die FAS gib, braucht niemand mehr Spiegel, Fokus oder WAMS.

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Darf ich das an einen gewissen Herrn S. weiterleiten?

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Sie dürfen

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Wenn man halt die Seiten mit den Kommentaren vorne schnell weg blättert. Denn was die Kommentatoren so alles von sich geben, auch Weyer, die würden wohl sogar in Münster Ost, Vorstadt, oder in Fulda Mitte, als äußerst konservativ gelten. Ich nenn das für mich ja nur dämlich.

Aber der Rest, der ist schon ganz fein. Neulich hab ich mir es hat gegeben und daneben die Welt am Sonntag samt beiliegender Magazin gelesen. Was die WAMS auf einer ganzen Seite erläutert, steht in der FAS in den ersten zwei Absätzen, und gegen die Attitüde des Magazins wirken selbst Vogue und GQ wie bunte Ausgaben von Ökotest. Grauenhaft das, und was man so über deren Webauftritt samt Kommentatoren Seiten wird, was da ja ganz prima dazu. Brrr!

Die FAS ist mir dann auch ein Abo wert, was ich sonst nur noch von der cT sagen kann.

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Ich verstehe trotzdem nicht so ganz, wieso sie sich mit dieser Merlind Theile überhaupt getroffen hat, wenn sie derzeit gar keine Interviews geben will und ihr zudem andere Piraten davon abgeraten hatten. Eine freundliche Mail, dass sie kein Interesse an einem Interview hat und derzeit anderweitig beschäftigt ist, sollte da doch genügen. Notfalls bekräftigt man das nochmals am Telefon und dann ist aber auch gut.

Und wenn man schon darauf besteht, Zitate zu autorisieren, dann macht man das schriftlich per Mail. Der Spiegel ist auch keine Tageszeitung, da geht das zeitlich locker.

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ich denke mal, dass sich jetzt ausser dem Knallkopf Lauer und andere Durchstecher keiner mehr mit der treffen wird...ich tippe auf eine Mischung aud der Erfahrung, dass man sie nett behandeln wird, und dem Glauben, das schon orgendwie kontrollieren zu können, aber diese "Sponette" (Quelle: Twitter) wollte halt ihre Topgeschichte, und das wäre bei den Aussagen von Weisband nicht drin gewesen.

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Na ja arboretum, ich verstehe das
"Ich lasse mich da zu leicht unter Druck setzen."
schon.
Man will endlich seine Ruhe haben und dann ist man so unvorsichtig und gibt dem Druck nach, was sich nachher meist als Fehler herausstellt. So wohl auch hier!

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Wie in der Zuhälterei, beim Waffenhandel und in der Gentechnik bei Nahrungsmitteln muss man auch beim Journalismus menschlich stets mit dem Übelsten rechnen, um nicht enttäuscht zu werden.

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Gerade weil sie 'mal Geschäftsführerin der Piraten-Partei war und selbst weiß, dass in dem Laden die Kacke am Dampfen ist, hätte sie sich ausrechnen können, in welche Richtung da wohl die Story laufen soll. Zumal sie nicht völlig medienunerfahren ist.

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Ich hätte das wahrscheinlich auch nicht gemacht, es ist aber gelinde gesagt absolut unmöglich, wenn man mit 'der Presse' nur noch mit extremem Misstrauen und in Begleitung eines Anwalts reden kann. Da hat Frau Weisband schon Recht, wenn Sie anmerkt, dass gerade solche Zustände mitverantwortlich sind für die inhaltslosen Äußerungen, welche heutzutage in der Politik gepflegt werden.

Und die Maden beim Spiegel wissen natürlich recht gut, wie sie die Leute mürbe machen können.

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Der SPON steht erheblich schlechter da. Ohne Aufnahmegerät, das ist wirklich eine ganz üble Sache. Ich denke, den meisten Journalusten ist schon klar, wie das gelaufen sein muss: Die reale Geschichte war eher so ein "ne, eher nicht obwohl aber", und dann muss das Gezücht aus der DJS eine Knallergeschichte abliefern, nachdem ihr gerade das gesamte Aufgabengebiet wegbricht, und überzieht, was geht. Ob man das so erwarten kann: Sicher. Ob mam es so erwarten muss: Nicht zwingend. Es gibt auch einen Spezialbegriff dafür: Locken auf Glatzen drehen.

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Sorry, aber diese Passage:

Ich habe daraufhin gebeten, die Zitate vorher wenigstens sehen zu können. Auch das konnte ich nach Bitten durchsetzen, allerdings ohne Möglichkeit der Einflussnahme. Und auch aus den mir zugeschickten Zitaten wurden teilweise die relevanten Satzteile rausgenommen, neu zusammengesetzt und nach Belieben in neuen Kontext gesetzt, bis ich keines davon wiedererkannte.

lässt Marina Weisband auch nicht so gut dastehen. Sie schreibt selbst, dass sie die Zitate zugeschickt bekam. Sie hätte also per E-Mail ihre konkreten Änderungen zurückschicken können. Wenn sie die Zitate so sinnentstellt fand, warum hat sie sie nicht geändert?

Und die Aussage "allerdings ohne die Möglichkeit der Einflussnahme" verstehe ich so, dass sie den ganzen Artikel vorab sehen und freigeben wollte. Das ist aber - außer im Corporate Publishing - selbst hierzulande nicht üblich. Angelsächsische Journalisten schütteln nur den Kopf angesichts der deutschen Praxis, Interviews autorisieren zu lassen.

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Abee bitte, das ist doch der älteste Trick des Geschäfts: Aussagen vorlegen und in einen anderen Kontext stellen. Weisband will eindeutig nicht gleich wieder antreten. Der Beitrag hatte eindeutig die andere Tendenz. Also wird so lange suggeriert und die Zitate angepasst, bis die gewünschte Tendenz da ist.

Im Ergebnis sagen Politiker dann halt nur das, was nicht gegen sie verwendet werden kann. Wieso Frau Weisband einen Wunsch gegenüber der Journaille äussern sollte, den sie erklärtermassen gar nicht hat und auch so nicht lesen möchte, muss meines Erachtens der SPON erklären.

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Aber Aber
Das Land Nordrhein-Westfalen hat 17.841.956 Einwohner --- davon dürfen auch einige wählen - und glauben Sie mir - niemand hat hier von Frau M. Weisband ------- oder den den Piraten ---- oder von "Mohrenlampen" gehört ---- noch würde man sie wählen -SPON-Schleim - gedruckt oder "online"--- kann sich hier niemand mehr leisten! ---- Tiefer hängen bitte! Alles nur geträumt.
Gruss
Solagon

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@ Don: So wie ich Marina Weisbands Posting verstanden habe, entsprachen die Zitate, die sie vorab zugeschickt bekam, schon nicht mehr dem, was sie gesagt hatte. Das hätte sie schriftlich ändern können - dann hätte sie es nun leichter und es stände nicht Aussage gegen Aussage.

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Ich habe SPON mal ein Interview gegeben. Nur eins.

Ich bekam ebenfalls meine wörtlichen Zitate zugeschickt, und das war auch in etwa das, was ich gesagt hatte.

Veröffentlicht davon wurde dann etwa ein Drittel. Der Wortlaut dessen, was ich gesagt hatte, stimmte noch einigermaßen. Verändert hatten sich witzigerweise aber die Fragen des Journalisten. Und es wurde gezielt so gekürzt, dass der Kontext tatsächlich ein ganz anderer war.

Für einen Politiker wäre das nicht so tragisch, denn der erzählt eh jeden Tag neuen Stuss.

Ich allerdings habe dann künftige SPON-Anfragen mit einem freundlichen Schuh aufblasen Nein beantwortet.

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das hätte afelia auch machen sollen.

SPON (und der Spiegel auch) ist doch bekannt dafür. Einfach nein sagen.

NEIN.

Die etablierten Parteien können das nicht. Die sind in dem Zirkus und Gegenseitigabhängigkeitsspiel gefangen. Aber nicht die Piraten. Deshalb haben wir sie geliebt.

Einfach mal Nein sagen.
Einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat.

Genau die Sachen, die Politiker nie machen.

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Es kam auch mal eine Anfrage von B**d

Da habe ich nicht mal geantwortet. Wer weiß, was die aus meiner Absage gemacht hätten.

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Die Ponaderstory im Spiegel vor ein paar Monaten mit dem angeblichen Falschzitat "entartetes System" – Ponader konnte sich nicht mehr so genau erinnern, ob er das so gesagt hat – kommt auch aus der Feder von Merlind Theile. Also, entweder haben manche Piraten in Nachhinein Probleme mit ihren Äußerungen oder Frau Theile kriegt die korrekte Wiedergabe der Zitate ihrer Gesprächspartner nicht auf die Reihe. Damals wurde ohne weiteres dem Ponader die abgedruckte Äußerung zugetraut, dass er sie so gesagt hat. Heute, bei der sympathischen Frau Weisband sieht die Sache anders aus.

Ich glaube in diesem Fall, dass Frau Weisband hinterher nicht ganz wohl bei Sätzen wie: "Und mit 33 000 Followern auf Twitter bin ich die Piratin mit der größten Reichweite." war. So eine Überhöhung der eigenen Person wird bei Piraten ja nicht gerne gesehen. Aber ich weiß es nicht.

Es gibt aber zu viele Widersprüche, worauf einige hier schon hingewiesen haben. Außerdem vergessen wir nicht, was Frau Weisband studiert hat.

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Ponader hat nachweislich und on record jede Menge unkluge Sachen gesagt; zum Beipiel hat er behauptet, er hätte das mit dem Bundestag, in den sie kommen werden und machen könnten, was sie wollten, nie gesagt. Sein Pech: es waren Leute seiner eigenen Partei dabei, die das bestätigen. Im Kern geht es um den Spin des Beitrags, der ein Comeback sieht, das Weisband aber nicht will. Würde sie es wollen, bräuchte sie dafür weder einen Hinweis auf ihre Follower noch den SPON.

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Stimmt genau. Weisband muss wirklich nicht ihr "Comeback" über SPON lancieren. Die bräuchte nur "ja" sagen.

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Ok, das mit Ponader ist dann was anderes, ich hatte da ein Hintergrundgespräch in Erinnerung, deswegen kam ich auf den Vergleich, aber das ist dann Quatsch.

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Ich glaube ihr gern, dass sie keineswegs auf ein Comeback aus ist, ich wollte lediglich aufzeigen, dass sie sich etwas ungeschickt verhalten hat.

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Die SPON-Überschrift ist übrigens ganz schlechter Stil

"Marina Weisbands falsche Vorwürfe"

Sowas geht gar nicht

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Doch, wenn man das Personal der Klitsche kennt, dann weiss man, dass alls geht. Dagegen ist Fukushima überhaupt nicht verstrahlt.

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"Ich habe das Gespräch nicht aufgezeichnet, weil ich kein Wortlautinterview mit Frau Weisband führen wollte."

"Also mailte ich ihr die für den Text vorgesehenen Zitate am Freitagnachmittag zur Autorisierung."

Finde den Fehler

PS: Es bringt überhaupt nichts, nur wörtliche Zitate zu "autorisieren". Wenn, dann muss ich den ganzen Artikel sehen. Die Autorisierung mag eine deutsche Unsitte sein, aber verstehen kann ich es.

Ich lasse mich ohne eigenes Aufzeichnungsgerät nicht interviewen.

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Sorry, aber den ganzen Artikel vorab sehen zu wollen, geht gar nicht. Wo sind wir hier denn?

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Wollts grad sagen. Es gibt Redaktionen, da ist Artikel vorher rausgeben Kündigungsgrund oder zumindest heftig abmahnfähig.

Wobei ich bei viel gutem Willen schon Zitate auch mit etwas Kontext drumrum gezeigt habe. Aber das Manuskript müsste man vor Veröffentlichung schon meinen toten, kalten Händen entreißen.

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Mag ja sein. Dann kann ich mir aber die Autorisierung ganz schenken.

Sehen wollen heißt ja nicht "Anspruch auf Änderung" haben. Aber es kann ja durchaus sein, dass es echte Missverständnisse gibt, die man ausräumen kann.

Wie gesagt, eigenes Aufzeichnungsgerät, und notfalls knallharte Gegendarstellung. Und sich sehr genau ansehen, wer da zum Interview kommt.

Und natürlich gibt es keine unverbindlichen zwanglosen Gespräche mit Journalisten.

PS: Die "Autorisierung", die in Deutschland, aber nicht im angloamerikanischen Raum üblich geworden ist, ist ja oft eher eine "Rückversicherung" des Journalisten, der sich Ärger ersparen will. Natürlich versuchen gerade Politiker, unbedacht geäußerte Aussagen zu revidieren. Das geht natürlich gar nicht.

Wie gesagt, wer sein eigenes Band mitlaufen lässt, kann sich "Autorisierung" schenken. Das Schöne ist ja, dass man heute - wenn man z.B. ein Blog führt - sehr schnell reagieren kann.

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Marina Weisband hatte kein unverbindliches, zwangloses Gespräch mit einer Journalistin, sondern einen Termin, bei dem von vornherein klar war, dass die etwas über Weisband schreiben will.

Und man kann mit Journalisten auch immer "off the record" reden, man muss das dann nur klar sagen.

Zitate autorisieren zu wollen, halte ich in den meisten Fällen auch für einen ziemlichen Quatsch.

Und ja, man kann sich schon anschauen, mit welchen Journalisten man redet. Im Fall von dieser Theile war doch klar, wer da kommt. Bei Spon dürften genug Artikel von ihr online im Archiv zu finden sein.

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Aus der SZ:

"Für die Piraten wäre es wohl das Beste, wenn ich wieder antreten würde", zitiert der Spiegel Aussagen von Weisband. Die 25-Jährige bestreitet jedoch, dass die Formulierung in diesem Wortlaut gefallen sei. Statt dessen habe sie gesagt: "Für die Piraten mag es vielleicht das Beste sein, aber für mich? Ich weiß nicht, ob ich für den Politikbetrieb gemacht bin."

Da ist doch jede "Autorisierung" sinnlos

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Ich weiss nicht, ob man mit solchen Verfälschungen rechnen muss. Eigentlich eher nicht. Story ist das eine. Fälschen das andere. Es zeigt nur, wie manche Leute eben so "arbeitet. Dass die Joujrnauille jetzt quäkt, geschenkt, die könnten schon noch mehr auf die Nussvertragen, wenn es so kommt wie jetzt.

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"Als ich mich mit Frau Theile im Café traf, fragte ich, für was das Gespräch denn sei. „Och, das weiß ich noch gar nicht so genau“, sagte sie."

Spätestens da wäre ich gegangen. Da schrillen alle Alarmglocken.

PS: Doch, muss man. Bei politischen Dingen schon dreimal, aber selbst bei völlig harmlosen Dingen. Wenn Du die gewünschten Soundbites nicht lieferst.

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Diese Theile hat doch nicht das erste Mal über die Piraten-Partei geschrieben - hätte es Marina Weisband nicht an deren früheren Artikeln erkennen können, was das für eine ist und wie die arbeitet?

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Jetzt weiss es jeder. Typische DJS-Qualität.

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"Ich wollte also nicht mit ihr reden. Das Problem ist, dass es extrem kompliziert ist, wiederholte telefonische Anfragen abzusagen, ohne irgendwie unhöflich zu sein. Ich lasse mich da zu leicht unter Druck setzen."

Tja nun... Also ich kann das mit dem absagen.

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Ich kenne keine DJS-Absolventen. Aber die Journalisten, die ich näher kenne, arbeiten sauber und seriös. Ich glaube auch nicht, dass Herr Mark sich Zitate für seine Artikel zurecht biegt, bis sie einen anderen Sinn ergeben, damit sie zum Dreh der Story passen.

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SPON arbeitet nicht sauber und seriös.

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ich war in der New Economy. Ich kann nur lachen, wenn ich was von seriöser Presse höre.

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Ich weiß auch nicht, was daran so kompliziert sein soll, auf wiederholte telefonische Anfragen einfach immer wieder mit einem "nein" zu antworten. Dafür braucht man auch nicht unhöflich werden.

Es zeigt aber, dass Marina Weisband vielleicht wirklich nicht für das Politikgeschäft gemacht ist. Was ich nicht negativ meine. Ich hätte darauf auch keine Lust.

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Wer zu einem Interview geht, muss damit rechnen, dass er mit einem Todfeind redet. Im Zweifelsfall immer. Umso wacher muss man sein.

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Tja, Don, die Journalisten, von denen ich sprach, waren eben nicht dort. Die meisten von denen haben auch keine gut dotierten Redakteursposten, sondern arbeiten frei. Und geiern auch nicht nach Presserabatten.

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Die "Freien" müssten im Prinzip das, was sie schreiben, ebenfalls autorisieren. Beim Spiegel sowieso. Denn was Spiegel-Redakteure aus den Texten "Freier" machen, ist bekannt.

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Soweit ich weiß, müssen gravierende Eingriffe in den Text auch vorab mit dem Autor abgestimmt werden. Da gab es doch mal so einen Fall zwischen einem altgedienten, freiberuflichen Reporter und Geo ... gab richtig Ärger.

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Ja "müssten". Aber die Machtverhältnisse, die sind in der Regel nicht so.

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Story ist das eine. Fälschen das andere.

Magazinjournalismus (im Sinne von: der Geschichte eine klare Stoßrichtung geben, die eigene These zuzuspitzen) war schon immer eine Gratwanderung. Erschreckend ist hier, dass Plausibilitäten anscheinend gar keine Rolle mehr spielten. Man biegt sich seine Geschichte zurecht - weil mans kann. Und rückt hinterher nicht mal einen Millimeter ab, auch wenns verbrannte Erde hinterlässt. Das hat schon eine neue Qualität von, ähm, assholeness.

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Joe Bauer in Stuttgart (selbst Journalist; von der besseren Sorte) hatte letztlich auch so ein Problem mit komplett falsch wiedergegebenen Fakten in einem Interview, das er telefonisch gab. Ich finde den Beitrag nicht mehr, nur in den Kommentaren bei ihm ("Lesersalon") daraus ein Zitat mit Frage und seine Antwort:
.
"In jedem Handbuch für Journalismus-Anfänger kann man nachlesen, dass gedruckte Texte mit ausschließlich gesprochenem Wort vom Interview-Partner abgesegnet werden MÜSSEN (mit Fachliteratur helfe ich gern aus)."
Das würde ich ebenfalls annehmen und unterstützen und wie der beschriebene Fall deutlich zeigt: Es ist wohl sehr oft notwendig.
Aber wieso waren dann in den letzten Tagen Diskussionen über dieses Thema im Netz und die Journalisten waren offenbar ganz anderer Meinung: Üblich ist angeblich: keine Änderungen zulassen (außer "ähs" und ähnliches). Haben Sie diese Diskussion verfolgt? Erinnere ich mich falsch daran?
Joe: Bei Print-Fassungen muss extrem gekürzt werden, und das kann ja nicht allein durch die Streichung kompletter Sätze geschehen. Zudem erlaubt das geschriebene Interview Änderungen des Ablaufs, der Chronologie, sogar der Formulierung der Fragen ... und die wenigstens Leute können druckreif reden. Deshalb wird an Gesprächen gefeilt wie an anderen Texten, die Absprache dient ja nicht der Zensur, sondern der Qualität.

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da hülfe nur .. konsequent alles mitschneiden. wer erinnert sich noch an jedes wort in einer durchaus mal stressigen interviewsituation?

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Mal von den unzweifelhaft vorhandenen Schwächen so mancher Leute, die als "Journalist" gerieren, abgesehen: es ist auch sonst im Leben imer wieder erstaunlich, was der eine gesagt haben will und der andere nicht oder ganz anders verstanden hat. Das ist nicht immer böser Wille, sondern oft auch ganz unterschiedliche Kommunikation.
Das führt schon in ganz normalen beruflichen Umständen oft zu seltsamen Mißverständnissen. Deshalb halte ich auch Agenden und Protokolle nicht für Korinthenkackerei und Förmelei.
Journalisten sind da meiner Erfahrung nach besonders anfällig, weil sie oft nicht nur falsch oder höchst selektiv verstehen, sondern auch entstellend verstehen. Wenn dann noch eine persönliche Agenda bzw. Animosität dazu kommen, hat man - wohl das was uns der Hausher hier vorstellt.

Und das trifft nicht nur Piraten, sondern auch ganz normale Leute, die das Pech haben, einen vermeintlichen Nachrichtenwert zu besitzen.
Politiker sind demgegenüber Profis in dem Geschäft, wie hier auch mehrfach schon angeklungen ist, und können damit umgehen.
Und dann sind da noch so Leute wie Ponader, die, mit Verlaub, schlicht zu blöd sind, ob sie jetzt mit Journalisten, Talkshowmoderatoren oder ihren Parteimitgliedern sprechen.

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Das generelle Problem des Journalismus ist, dass viele Geschichten um so langweiliger werden, je genauer man ist. Also wird auf Teufel komm raus zugespitzt, verallgemeinert und pars pro toto genommen. Am Wochenende war ein Beitrag zur Infantilisierung in der FAZ, wo ich mich auch gefragt habe: Reicht so eine dünne Basis wirklich zu so weitgehendne Schlussfolgerungen, Hauptsache sie passt ins spröde Weltbild eines Kulturpessimisten?

Dass man nur wenig Platz hat und es so machen muss, ist meines Erachtens nur eine Ausrede. Es gibt in den Medien nach meinen Eindrücken sowas wie eine Neigung zur scripted reality, und sie ist um so stärker, je mehr sich die Autoren durch eine Scheinqualität vor Privat-TV-Allüren geschützt ansehen. Daher auch die elende Doppelmoral in der Antwort des SPON. Ich wäre vorsichtig, so mit meinen Kunden umzugehen.

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@mark793v 22:02
Sie kennen den Film Men in Black? Und die Antwort der Schabe auf Ihren Spruch?
Ihre Haltung respektiere ich, befürworte ich. Aber wer kann sie durchhalten? Wo?
Sie kennen Billy Wilders 1,2,3? Wie der Pressemann einknickt ist eine der Lacher des Films (auf Kosten deutschen Nachkriegsstolzes)
Ihr Lippenbär

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@melursus: Bitte lassen Sie uns nicht doof sterben, lösen Sie die beiden Rätsel.

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Lieber voelligbaff, ich sehe, es gibt immer weniger den gemeinsam erlebten/gesehenen Kanon an Film und Musik. "Früher" wußte jeder von Peck auf dem Roller in Rom, mit dem Mund der Wahrheit. "Jeder" kannte das ikonische Bild vom Fahrrad mit Frontgepäckträger vor der Vollmondscheibe.
In Men in Black landet eine aggressive große Schabe mit ihrem Raum-Diskus im Vorgarten eines einfacher strukturierten Mannes Edgar. Edgar steht mit Flinte vor dem Krater und beantwortet die Aufforderung, seine Waffe wegzulegen, mit den Worten von mark793. Die Alien-Schabe meint darauf lakonisch, das ginge in Ordnung. Dann tötet sie Edgar und tritt die nächste Stunde in Edgar gekleidet auf.
In Billy Wilders Film deckt ein sehr schneidiger Reporter die versuchte Vertuschung der notgedrungen raschen Verehelichung der Tochter des Bosses der The CocaCola Inc. mit einem proletarisch gesinnten Otto Piffel aus Ostberlin auf. Bestechungsversuche des lokalen Statthalters von theCocaCola lehnt er stolz ab. Als ihn der Buchhalter hackenschlagend mit "Herr Untersturmführer" anspricht, fällt er in sich zusammen und sagt zu, über die Verbindung der Erbin mit dem Sproß des Hauses von und zu zu berichten.
Film lohnt. Pulver tanzt auf Tisch....

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Wobei ich jetzt die DJS nicht mit der SS vergleichen möchte, selbst wenn der Spiegel früher Mitarbeiter von dort bezog.

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@melursus:
Die Szene kannte ich sogar (ohne den Film als Ganzes gesehen zu haben - ein Lob der Schnipselkultur), aber ich dachte dabei mehr so an einen Auftritt von Charlton Heston für die Schießprügel-Lobby NRA.

Ich denke, mit der Kanonizität bestimmter Unterhaltungswerke wird es auch früher nicht annähernd so weit her gewesen sein, wie es uns aus heutiger Sicht scheinen mag. Desweiteren neigt man einfach selber dazu, die Filme und Musikstücke, die man sich (aus welchen Gründen auch immer) reingezogen hat, für popkulturell wesentlich bedeutender zu halten als jene, die man sich geschenkt hat. ;-)

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man könnte fast denken die szene mit dem hohlen rednecksprallo wäre auf genau die hohlen rednecksprallos von der NRA gemünzt gewesen. aber ich hab von sowas keine ahnung ...

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1,2,3 ist großartig und doch viel zu wenig bekannt. Auf Englich auch noch ein Stück bissiger. Da lohnt sich auch der Kauf einer DVD, den Film gibt es manchmal im Paket mit anderen auch empfehlenswerten Billy Wilder Filmen.

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Nochmal "1,2,3": Die im Film gezeigte Coca-Cola-Zentrale steht als Haus immer noch hier in Berlin-Lichterfelde, Hildburghauser Str.:
http://bit.ly/Wz7jQm
PS: Da war bis '92 tatsächlich die Firma Coca-Cola drin.

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... ja - 1,2,3 ist wirklich gut.

Wusstet ihr, dass Coca Cola seit 1929 ein beliebtes Getränk in Deutschland war? (Seit 1933 stieg der Absatz enorm.)
Und dann sogar mit an die Front gekarrt wurde?
Erst während des II. WK (1943) war es vorübergehend vorbei mit der braunen Brühe ...

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Antwort auf 1 und 3: ja, weiß man.
Auch die Micky Maus (u.v.a. aus den USA: Filme!) gab es in Deutschland bis zum Kriegseintritt der USA.

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... aber Cola gab es auch noch nach Kriegseintritt der USA.
Als man Schwierigkeiten hatte, die Rohstoffe zu beschaffen, wurde Fanta ersonnen. In Deutschland.

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"Frau" Weisband vs "keine Anrede" et. al.
Da ist die Simpel Weisband in die Welt hinaus gegangen, um frohe Kunde ob ihres Buches zu überbringen und kam zurück mit einer Maulschelle. War doch Hofberichterstatterin Meiritz abkömmlich und an ihrer statt suchte die Theile sich mit ihr zu verdingen. Dahero ist der Simplen Weisband derelei Hoffart aus dem Hintern entfahren, der Twitter Kotgeruch ihr gar verdrießlich zusetzte. Dergestalt sich der Geruch weder vor ihren Knechten verbergen noch mit dem Aufsagen von je pète je péte je péte bannen lies und der Herr SpOn ihr gar einen Schweden Trunk einzuschenken gedachte,wusste sich Simpel Weisband nur noch durch zu retten, abermals den Teufel der Medien zu bannen und fortan nur noch frommen Müßiggang zu geloben, bis ihre Gulden oder Anerkennung zur Neige gingen.

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Sind das dieselben SPONties, die vor einer Woche den Ponader zum Hauptproblem erklärt haben?
.
Sieht man die Piraten als daily soap, dann fehlt da halt noch die eine oder andere schöne Frau. Insofern hab ich für die Sponties absolut Verständnis.

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Andersherum: ein Artikel, in dem Frau Weisband erklärt dass sie bei ihrer jetzigen Lebenssituation bleiben will - wäre das ein Artikel?
Ich nehme ihr die dargestellte Naivität nicht ab. Nach ihrer Tätigkeit für die Piraten weiß sie, dass sie nur bei einer eventuellen Fortsetzung für die Medien überhaupt interessant ist.
Das Hochschreiben von Frau Schramm durch eine Seilschaft zumindest eigenartiger Journalistinnen und Journalisten bei verschiedenen Presseorganen (Süddeutsche, Faz, taz) hat sie doch wohl mitbekommen.
Dass eine Frau Theile sich gar nicht leisten kann irgendwelche vagen, unverbindlichen Interviews zu machen, weil sie ein Aufmerksamkeit anziehendes Produkt verkaufen muss, wird sie gewußt haben. Wenn das Treffen keine Substanz erbringt schreibt man eben eine Art Meta-Artikel. Das Alles soll Frau Weisband neu sein?
Piraten als daily soap? Sicher. Aber SPON wird es damit nicht ganz so schlimm treiben wollen. Schließlich soll ihr Einzug in den Bundestag nicht gefährdet werden, wo man sie wohl als eventuellen Strohhalm für Merkel vielleicht braucht. Schlömer ist ja sooo wunderbar kompatibel mit neoliberalen Positionen...

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Hundert Dementis um nichts.
.
Und SPON ist eine WG.

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Das übliche WG-gekeife zum Mitlesen für jedermann.
.
"GeSPONs".

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Schwesterblatt von Bild Online.

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Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuld.

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Ich kannte bislang nur die Variante

Wenn das Entchen nicht schwimmen kann, ist das Wasser schuld.

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Ach, Marina!
Dort zählen sie
Millionen Stimmen
für Obama
Hier lauschen alle
Einzig der Deinen

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Lacksmustest für Rückkehr fehlgeschlagen. Nächstes Buchprojekt, Marina Weisband: Vorerst gescheitert.

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@veil of...: Zweimal schon erwähnen Sie ein Buch; velwechsern Sie womöglich die beiden Damen Schramm und Weisband?

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Marina Weisband schreibt! Wir freuen uns, ihr Buch im März 2013 bei Tropen zu veröffentlichen. In »Wir nennen es Politik« schildert die bekannteste Politikerin der Piratenpartei die Bedingungen und Herausforderungen einer modernen Politik. Sie erklärt, wie mit Netzwerken eine bessere Kommunikation erreicht werden kann, stellt das Konzept des „offenen Politikers“ vor und tritt für mehr Ehrlichkeit und Toleranz in der Politik ein.

Daher ist es durchaus nachvollziehbar, die Dame als Journalistin auch zu den politischen Ambitionen zu befragen. Wer das Thema als Buch veröffentlicht, privatisiert nicht.

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Als ich von @veil... dies las: "Da ist die Simpel Weisband in die Welt hinaus gegangen, um frohe Kunde ob ihres Buches zu überbringen..." dachte ich sofort an Fräulein Schramm.
Danke für die Info über dies "andere" Buch.
Wie alt ist sie? 25? Und sie will der Welt was über"die Bedingungen und Herausforderungen einer modernen Politik" verraten? Hm. Ich drück ihr beide Daumen.
Fällt mir noch auf: Tritt eigentlich irgend jemand GEGEN "Ehrlichkeit und Toleranz in der Politik" ein?

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Noch nie ein Mandat gehabt, aber gute Ratschläge geben. Ich bin da skeptisch.

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lieber Jeeves,
"Tritt eigentlich irgend jemand GEGEN "Ehrlichkeit und Toleranz in der Politik" ein?":

ja, aber klammheimlich.

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Muss ich's erklären? FÜR etwas zu sein, wofür sowieso alle sind (und niemand dagegen), das machen gerne die, die nicht den Mut haben, ein Risiko für etwas Ungewöhnliches einzugehen.

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Naja, bis März 2013 ist es noch lang, lang hin. Ich glaube ehe, dass der SPON der Ponaderdebatte kurz vor dem Parteitag Feuer machen wollte.

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Hansmeier, Obama hat vor dieser Wahl versäumt, an der Siegessäule aufzutreten und sich also von den versammelten deutschen Muttis mit ihren feuchten Höschen beschnuppern zu lassen. Schlechtes Omen!

Wenn das mal nicht schief geht!

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Für die Buch-Promo war es im September auch schon zu früh. Doch ließ es sich Simpel Weisband im Zuge des Schramm Shitstorm nicht nehmen darauf zu verweisen, dass ihr Buch Projekt zwar ebenfalls gegen die Ideale der Piraten und früheren Aussagen verstößt, dies jedoch nicht ganz so gravierend wie bei Piratin Schramm. Ebenso mit dem Hinweis, sie wolle sich damit nicht gegen ihre Genossin positionieren. Wie gut, dass sie das nochmal betont hat, die Simpel Weiß band.

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Zur eigentlichen Causa mag ich nichts sagen. Ein bißchen angerührt, also im Sinne von erschüttert, hat mich der Rechtfertigungs-Blog-Beitrag von Frau Theile. Das ist so unfertig geschrieben, so gewunden und umständlich und in Detais so ausufernd und unerwachsen ("und dann habe ich... und danach hat sie... und dann..."). Das ist eine ausgebildete und fachlich ausgezeichnete Journalistin für Politik beim Top-Nachrichtenmagazin dieses Landes?

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unter freunden der unterschichtensprache auch als "erdannsoundichdannso"-modus bekannt.

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Das klingt nach in der Rechtsabteilung redigiert.

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Sollst du immer das 'Dummdummgeschütz der Demokratie' lächerlich machen?

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Natürlich betreibt der Spiegel Spinjournalismus. Aber auch Frau Weisband ist in Bezug auf ihre von mir mal unterstellte Eitelkeit als eigentliches Motiv des Journalistengesprächs nicht unproblematisch. Sie möchte schon gern im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stehen, läßt sich gerne feiern und ungern kritisieren( kritische Kommentare läßt sie durch ein Ausblendesystem auf ihrem Blog erst gar nicht an sich heran). An diese Motivlage hat die Journalistin instinktsicher angedockt, um Zitate zu bekommen, die sie dann sicher in einen Zusammenhang gestellt hat, die Frau Weisbands Absichten entgegenläuft. An den Piraten und ihren jetzigen Problemen sieht man sehr schön, warum Erfolgspolitiker so sind wie sie sind: das Volk will schöne Geschichten hören, und genau die liefern sie.

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