Herbstspaziergang

Mir geht das alles zu schnell: Vor anderthalb Wochen noch heisser Sommer in Italien, morgen Schnee und heute also die letzte Gelegenheit, einen Spaziergang zu machen, um vom Herbst am See Abschied zu nehmen. Völlig unbegreiflich, wieso 80 Millionen Deutsche kollektiv den Drang ausleben, dennoch in diesem Land zu verbleiben, obwohl es Autos, Flugzeuge und sicher auch den ein oder anderen verständigen Betriebsarzt zu finden.







Ich zum Beispiel würde auf meinen Körper deuten und darauf verweisen, dass ich bei so wenig Sport fraglos bald wieder zu dick bin (den Umstand der in Butter schwimmenden Schlutzer in Südtirol, die an Grösse alles überbietende Pizza in Meran und diesen Apfelstrudel, der weg musste, würde ich aussen vor lassen. Bergsteigen ist sagenhaft ineffektiv, wenn oben dann ein grandioses Gasthaus steht, und das ist in Südtirol leider immer so). Und dann: Ab in den Süden. Rodelbilder sind nett, aber ich würde auch gern mal die Zitronenblüte in Sizilien zeigen.

Und zwar bald.







Natürlich muss man dennoch dankbar sein, dass sich das Wetter ein wenig gehalten hat. Man muss dankbar sein um alles, und wissen, wie sagenhaft privilegiert man ist, wenn das Wasser läuft und sich die Heizung selbst reguliert. Von allen möglichen Welten nördlich der Alpen ist das eine der besten, und dennoch: Da bleibt das Gefühl der verlorenen Tage, Wochen und Monate. Vielleicht, mit etwas Glück, wird es wieder ein Traumwinter. Mit etwas Pech wird meine Laune unterirdisch sein.







Andererseits, es wird gut sein für die Schreibarbeit, und nie ist der Frühsommer in Meran verlockender als im kalten deutschen Winter.

Ausserdem habe ich gerade einen Münchner Spamversender beleidigt, es geht schon wieder besser.

Montag, 5. November 2012, 23:38, von donalphons | |comment

 
"einen Münchner Spamversender beleidigt, es geht schon wieder besser."
ha! Verraten Sie uns, wie DAS geht? Auch wir wollen uns danach alle besser fühlen. Und überhaupt...

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Ihn als Spamloch beschimpft und massiv juristisch bedroht. Es war ein Münchner Verlagshaus.

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man sagt, vorfreude sei die schönste freude.

im übrigen ist nicht verborgen geblieben, dass dieses jahr ausserordentlich wenig kürbis- oder kühlschranktartes eingang in den blog fanden, so wie hier:
http://www.youtube.com/watch?v=2Qj8PhxSnhg&feature=relmfu

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Das steht heute Abend auf dem Programm, wenn ich es zeitlich hinbekomme.

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Kürbis? Igitt...
http://bit.ly/SpOHfv

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Ich habe Kürbis früher auch ignoriert, aber man kann damit tolle Sachen kochen. Wirklich. Meine Tarte wird von Gästen immer wieder angefragt.

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Liegt's wirklich am Kürbis? oder doch mehr an Ihnen? Und an der Höflichkeit der Gäste?

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Am Scamorza und dessen Fett.

Im Ernst, es gibt Gerichte, da wird man nach dem Rezept gefragt, und das ist eines davon.

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