Die Nackte, der Knipser und die Lügen

Anne Helm, No. 5 der EU-Liste der Piraten, entschuldigt sich und sagt üher ihre "Thanks Bomber Harris"-Aktion, sie sei spontan entstanden, weil die Stadt Dresden, wie sie erfuhr, etwas ganz Gemeines mit einer weiteren Nazidemo gemacht hatte. So fies!

Unterwegs erfuhr ich, dass eine bis zum Schluss von den Behörden geheimgehaltene Nazidemo bereits am Abend des 12.02. durch die Dresdener Altstadt ziehen sollte [...] Die Stadtverwaltung wollte alle verfügbaren Mittel nutzen um den Nazis ihren geschichtsrevisionistischen “Gedenkmarsch gegen das Vergessen” dennoch zu ermöglichen und Gegenproteste per Geheimhaltung verhindern.

Über die angeblich geheim gehaltene Veranstaltung berichtete bereits zwei Tage vorher DNN Online ziemlich breit und ausführlich. Dass also, wie von Helm behauptet, da Piraten von einem angeblich "überraschenden" Aufmarsch und in der Folge von "Polizeigewalt" betroffen waren, kann man auch anders sehen.

Die Freude der Nazis über die Überraschung soll dann den Ausschlag für die Aktion gegeben haben.



[Editiert. Aus Gründen. Don]

Donnerstag, 27. Februar 2014, 23:28, von donalphons | |comment

 
Frau Helm hat offenkundig ein eher spontanes Verhältnis zur Wahrheit...

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Lieber Don. Irgendwann muss doch mal wieder ein richtiger Gegner für Sie auftauchen.
.
Bei dieser Schramm müsste man fragen, warum die immer wieder Unterstützer findet. Irgendwas muss sie wohl haben. Vor 300 Jahren hätte man sich gefragt, ob sie vielleicht hexen kann. Wie kann die moderne Psychologie so was erklären?
.
Man muss das aus der Distanz sehen, als Phänomen und nicht als Gegner.

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pah don. billigste verschwörungstheorie. da kann ja niemals nicht ein irgendwie gearteter zusammenhang bestehen!! und so recherche und so is ja auch mal völlig unjournalistisches verhalten!!! geht gar nicht (wie autobahnen) !!!!

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's ist wohl an der Zeit, [leider aus Gründen editiert] neu zu definieren.

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Ihre Schilderung ist auch sonst bemerkenswert:
Während wir also noch in einem Kleinbus voller Berliner Antifaschist*innen auf der Autobahn Richtung Dresden waren...
Meine Interpretation: Da deutet sich eventuell ein Alkoholproblem an.

Jedenfalls ist es gut vorstellbar, wie sie beschwingt im Kleinbus zu ihrer Opferverhöhnungsaktion entgegen schunkelte, frohes Liedgut trällernd, und dabei überaus begeistert war über ihren gut geplanten individuellen Beitrag zur Verbesserung der Welt.

Jedenfalls behauptet sie unverdrossen: Die Aktion war sehr spontan.

Ja, klar. Schockiert war sie dann in der Folge auch nicht darüber, dass ihre Aktion einer verqueren Hass-Logik folgte, sondern dass ihre Identität im Rahmen ihrer in breiter Öffentlichkeit vorgetragene Opferverhöhnungsaktion so leicht festgestellt werden konnte.

Es solle doch ein Recht geben, in aller Öffentlichkeit die Opfer schrecklicher Kriegshandlungen verlachen zu dürfen, und dabei komplett anonym zu bleiben, findet sie. Sie beschwert sich darüber, dass ihr Postfach nunmehr überquillt. Sie möchte gerne, in der politischen Öffentlichkeit beleidigend und kontrovers auftreten, das ja, aber dann doch bitte von Stellungnahmen und Kritik verschont bleiben. Ich finde, das ist ein sehr eigentümliches Verständnis von "Transparenz und Demokratie".

Gleichwohl bin ich der Meinung, dass ein Gedenken an die Opfer dieser Bombennächte unvollständig und falsch ist, wenn es die Opfer des nazistischen Krieges und den Holocaust dabei unter dem Teppich kehrt. Nur: Es gibt mindestens eine Million besserer Wege, diese Kritik in die Öffentlichkeit zu bringen.

Absolut skurril finde ich den Schlussabschnitt ihrer "Entschuldigung", bei dem sie ihre ziemlich miese Aktion als "streitbare Meinungsäußerung" schön redet und dann noch befindet, "Jetzt, da die Drei-Prozent-Hürde gefallen ist, wünsche ich mir einen entschlossenen Wahlkampf."

Ja, die Drei-Prozent-Hürde ist dank ihrer Bemühung gefallen. So kann man das sagen. Drei Prozent werden die Piraten dank ihrer, äh, politischen Aktionskunst mit Sicherheit nicht mehr bekommen.

Was ich persönlich ziemlich schade finde. Gerade im Europaparlament fände ich den einen oder anderen (bitteschön: kompetenten) Vertreter der Piratenpartei schon gut untergebracht. Zum Wohl der Bürger in Europa.

Doch leider: Die Piraten haben ein Extremistenproblem. Fakt.

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Piraten wird es im EP sehr wahrscheinlich schon geben, nur keine Deutschen.
Also haben die Anti-deutschen alles richtig gemacht.

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@diktionaftis: [Editiert], das neue Jugendmagazin von Spiegel Online. Passt dann schon zusammen.

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Es gab tatsächlich mal ein Magazin mit Namen "Spontan", aber das Titelblatt hier (1974) würde wohl keine FreundeInnen unter den Gendertröten den streitbaren MeinungsäußererInnen finden. (Oder doch?)

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Also hörnsema, diktionaftis ...

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Ja, ich höre?

...

Nix höre ich.
Bin ja auch nicht hörig.

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Also nee - nackte Frauen guckt man sich doch nur an, wenn's stockdunkel ist.

*schwerstempört und in seinem sittlichem Empfinden zutiefst verletzt*

;-)

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Mich hätte ja der Artikel über die Kriegsdienstverweigerung interessiert. Die Aufmachung lässt ja eine tiefschürfende journalistische Behandlung erwarten.

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@chat Atkins: Allsohörnsema, bei dem ganzen vintage porn und tortenporn und radlporn der hier inne Bude sons gezaichd wiad fällt das auch nicht mehr auf.

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Worüber wunderst du dich? Antifa-Positionen und faustdicke Lügen liegen schließlich nicht auf Kollisionskurs.

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Für viele Extremisten in der Partei ist Demokratie...
... wohl nur eine Brückentechnologie. Wohin? Die Antwort gibt ein Tweet von 2012:

https://twitter.com/Riotbuddha/status/156494132305604609?screen_name=Riotbuddha

Alles ganz ehrliche Menschen^^

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Nur ein wenig wirr im Kopf ...

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Shooting fish in a barrel, sagt man da wohl.

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starke Bilder - schwacher Verstand
Während Anne Helm noch über die aus ihrer Sicht skandalöse und völlig überraschende Aufdeckung ihrer Identität jammert, twittert ihr angeblicher bzw. tatsächlicher - und selbstverständlich [Editiert, aus Gründen] anwesender Fotograf, etwas angepisst:
Ich frag mich ja wie das gehen soll die Sicherheit von Anonymität zu gewährleisten. Und hab sowas garantiert in der Form niemandem zugesagt. Ganz im Gegenteil ich hätte darauf geantwortet das wer dich kennt, dich auch an den Augen erkennen wird. Was ich keinster Weise beeinflussen kann. Somit ist auch die Gewährleistung der Sicherheit von Anonymität vollkommen unmöglich.
Ihre Aktionsgenossin berichtet derweil von "falschen Mollies", die man auf die russische Botschaft geworfen hatte, wegen dem Bedürfnis nach, äh, ja: "starken Bildern".

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Der im Impressum genannte Inhaber von Geisler Fotopress ist aber nicht der, der bei den Femen-Fotos als Urheber genannt wird, dessen Name lautet anders. Soll heißen, der andere Fotograf arbeitet entweder direkt für die Fotoagentur oder beliefert sie auch nur.

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Don,
hier sind aber noch ein paar Sp****n zu finden.

Das muss alles weg. Aus Gründen.

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Man wird sehen, was sonst noch alles schwierig wird. Aus Gründen :-)

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Ach, es könnte alles so einfach sein.

Wenn nur die anderen alle nicht so d**f wären!
(Is doch so, oder?)

[Seufz]

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es is wias is sagt man in Bayern und zum Glück gibt es ja eine Netzpartei, die aufrecht die Freiheit im Internet verteidigt! Jawoll!

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A geh!

Bürgerrechte im Internet, die werden doch vom Alexander Dobrindt (CSU) verteidigt, der jetzt gerade das Internet irrsinnig beschleunigt. Und weil er so fix ist, haben sie ihm auch gleich ein Fantasy-Ministerium "für digitale Infrastruktur" geschaffen, bestehend aus rund 50 eigens neu errichteten Beamtenstellen, und weitere 50, die man sich aus anderen Ministerien herausgeklaubt hat.

Der macht das schon, mit der Freiheit. Und den Bürgerrechten. Im Internet. Bestimmt hat er auch glatt jemanden, der ihm erklärt, wie das alles so funktioniert. Der idealstmögliche Kandidat ist der Dobrindt, und in Sachen Internet bestimmt so schlau wie diese auf Sarrazins Spuren wandelnde Lewitscharoff, wenn die sich bei einer Preisverleihungsrede öffentlich äußert.

Wenn jemand das Internet mit unangemessener Kritik oder Bürgerrechtsgefasel schottern sollte, statt die Daten der Bürger kompetent und höchstaufgelöst, sowie mit maximalem Tempo, kapitalkompetent zu analysieren und für diverse Produkte (z.B. schwarze Listen für Personalchefs) zu bündeln, dann ist der Dobrindt der Mann der Wahl.

Jetzt bitte: uneingeschränkten Jubel! Und dann bitte gleich große Verärgerung über eine merkwürdig schlingernde Kleinpartei, die sich derartigen Themen verschrieben hat.

Oder einfach warten auf Gabriel. Der wird das schon richten. Beispielsweise, wenn deutsche Behörden sich aus dem NSA-Datenbestand bedienen, um auf diese Weise wirkungsvoller Kleinaktionärsschützer, Umweltaktivisten, Bürgerrechtler, Flüchtlingshilfe, Initiativen für Mieterrechte oder anderes Geschmeiß, äh, einzudämmen.

Gell. Also: Immer schön über diese (in der Tat etwas ulkige) Netzpartei lachen, und alles wird ganz wunderbar!

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